V/1053/2007
Weiterentwicklung der Bäderlandschaft in Münster
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Anlage 1.1.2 - HB-Hiltrup Grundriss OG
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F F 13 OBERGESCHOSS INDEX DATUM NAME ÄNDERUNGSVERMERK ZEICHNUNG ARCHITEKT PROJEKT BLATTGRÖSSE ZEICHNUNGSNR.UNTERSCHRIFT ARCHITEKT: UNTERSCHRIFT BAUHERR: MASSTAB INDEX DR. KRIEGER TEL. : (02051) 3107-0 FAX : (02051) 3107-90 MAIL : info@architekt-krieger.de BLUMENSTRASSE 2 42551 VELBERT NN +000.00m 1:100 OKFFB +/- 0.00m = B A U A N T R A G GEZEICHNET DATUMPROJEKTLEITUNG ARCHITEKTEN + INGENIEURE GmbH & Co.KG Sanierung Hallenbad 48165 Münster Westfalenstraße 201 BAUHERR TEL. : (02368) 691-357 FAX : (02368) 691-316 MAIL : Rolf.Espeter@Oer-Erkenschwick.de Stadt Münster, Amt für Gebäudemangement Albersloherweg 33 48155 Münster Rahrbach/Güllekes Rahrbach 26.11.2007110,0 x 76,0 cm B02 10 3 . 1 2 . 0 7 Gü Föne verschoben, Gastronomie modifiziert, Fluchttrep pe um eine Achse versetzt, Putzmittelraum gezeichnet Gü2 11.12.07 Räume beschriftet, Flächen ermittelt, Zulufttürme eingezeichnet Grundriss OG 3 Gü3 17.12.07 Fluchttüren im Foyer verschoben, Sani-Raum und Beh.-WC getauscht, Verkürzung der Damendusche um Abstellraum zu schaffen, 2 neue Fönstationen eingezeichnet, Einzelumkleiden umorganisiert, Fluchttreppe verschoben H/B = 760.0 / 1100.0 (0.84m²) Allplan 2004 - 1120331a Anlage 1.1.2
Anlage 3.3 - HB-Wolbeck Eräuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen
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Anlage 3.3 Erläuterung zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen im Hallenbad Wolbeck Parkplätze: - die bestehende Parkplatzsituation bleibt unverändert, ausgewiesene Behindertenparkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung Eingangsbereich: - das Hallenbad wird barrierefrei über eine neue Rampenanlage erschlossen - separater Eingang für Rollstuhlfahrer zum vorhandenen Drehkreuz - der bestehende Kassenautomat wird wieder verwendet - der Eingangs- und Kassenbereich ist nicht personenbesetzt, jedoch liegt der Raum des Schwimmmeisters unmittelbar am Eingangs- und Kassenbereich Wege im Bad, Orientierung: - helle und blendfreie Beleuchtung - keine Handläufe vorgesehen - der Bodenbelag ist gemäß der erforderlichen Rutschfestigkeits- und Barfußbereichsklassen rutschfest - eine übersichtliche und kontrastreiche Gestaltung der Wegeführung von der Umkleidekabine über die Dusche bis ins Bad wird berücksichtigt - diese Wegweisung wird im Umkleide- und Duschbereich entsprechend für blinde und sehbe- hinderte Menschen ausgebildet und ist als Leitsystem kontrastreich und taktil erfahrbar - da die Verfliesung des Beckenumgangs nicht erneuert wird, kann die Fortführung dieser Leitlinie im Beckenbereich z.Zt. nicht umgesetzt werden - die Türen der Räume werden kontrastreich, taktil und in Brailleschrift beschriftet Umkleide für Menschen mit Behinderungen: - der Umkleideraum erhält Schiebetüren - die Bewegungsfläche für Rollstuhlfahrer/-innen in der Kabine kann aus Platzgründen nicht nach DIN ausgeführt werden, hat jedoch eine Größe von 2,78 m x 3,08 m - als Sitzmöglichkeit steht eine 3-seitig anfahrbare Liege, mit den Maszen 0.90m x 2.00m zur Verfügung - in der Kabine werden fünf bedarfsgerechte Spinde, B x T 0.60m x 0.50m, zugeordnet - auf dem Flur des Umkleidebereichs wird es Möbel mit Föhnen und Spiegeln in unterschied- lichen Höhen geben - aus Gründen der Vandalismusprävention wird im offen gestalteten Umkleidebereich auf Sprechanlagen verzichtet - eine Bereitstellung eines Duschrollstuhles ist vorgesehen Anlage 3.3 Dusch- und WC-Bereiche für Menschen mit Behinderungen: - der Dusch- und WC-Raum ist unmittelbar gegenüber des Umkleidebereichs und hat einen se- paraten Zugang zur Schwimmhalle - die Tür öffnet sich nach aussen ins Bad - der Bodenbelag ist entsprechend der jeweiligen Barfußbereichsklasse rutschfest - die Dusche ist schwellenfrei mit dem Rollstuhl befahrbar - an der Wand werden Haltestangen befestigt - das WC wird als Dusch-WC (z.B. Closomat) ausgeführt - die Toilette wird beidseitige, klappbare Haltegriffe erhalten - das Waschbecken wird ebenfalls mit Haltegriffen ausgestattet und in rollstuhlgerechter Höhe montiert - eine Notrufschnur wird im Dusch- und WC-Raum gut sichtbar angebracht Badehalle: Die Badehalle wird nicht modernisiert. - der bestehende Bodenbelag ist entsprechend der jeweiligen Barfussbereichsklasse rutschfest - der Beckenumlauf ist auf der schmalsten Seite 2.31m breit - der bestehende Beckenrand bietet durch seine geriffelte Oberfläche und einen leichten Ebe- nenversprung eine taktile Markierung des Schwimmbeckens - es sind Leitern mit beidseitigem Geländer vorhanden, die der entsprechenden Barfußbe- reichsklasse entsprechen - da Eingriffe in die Zugangssituation des Beckens nicht vorgenommen werden, wird ein Lifter für den Ein- und Ausstieg bereitgestellt - in der Schwimmhalle gibt es keine mobilen Liegen, vorhanden sind feststehende Sitzbänke
Anlage 1.1.1 - HB-Hiltrup Grundrsiss EG
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F F F F F F F F F INDEX DATUM NAME ÄNDERUNGSVERMERK ZEICHNUNG ARCHITEKT PROJEKT BLATTGRÖSSE ZEICHNUNGSNR.UNTERSCHRIFT ARCHITEKT: UNTERSCHRIFT BAUHERR: MASSTAB INDEX DR. KRIEGER TEL. : (02051) 3107-0 FAX : (02051) 3107-90 MAIL : info@architekt-krieger.de BLUMENSTRASSE 2 42551 VELBERT NN +000.00m 1:100 OKFFB +/- 0.00m = B A U A N T R A G GEZEICHNET DATUMPROJEKTLEITUNG ARCHITEKTEN + INGENIEURE GmbH & Co.KG Sanierung Hallenbad 48165 Münster Westfalenstraße 201 BAUHERR TEL. : (02368) 691-357 FAX : (02368) 691-316 MAIL : Rolf.Espeter@Oer-Erkenschwick.de Stadt Münster, Amt für Gebäudemangement Albersloherweg 33 48155 Münster Rahrbach/Güllekes Rahrbach 26.11.2007 B01 110,0 x 76,0 cm 1 03.12.07 Gü Fluchttreppe um eine Achse versetzt Gü2 11.12.07 Räume beschriftet, Flächen ermittelt Grundriss EG Gü3 17.12.07 Entkernung Zwischenflur (63) und alter Lastenaufzug (64) zu Chemie/Technik 3 H/B = 760.0 / 1100.0 (0.84m²) Allplan 2004 - 1120331a Anlage 1.1.1
Anlage 3.1.1 - HB-Wolbeck Lageplan
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Anlage 3.1.1
Anlage 1.3 - HB-Hiltrup - Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von menschen mit Behinderungen
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Anlage 1.3 Erläuterung zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderun- gen im Hallenbad Hiltrup Parkplätze: - die bestehende Parkplatzsituation bleibt unverändert, ausgewiesene Behindertenparkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung Eingangsbereich: - der Zugang zum Hallenbad wird für Rollstuhlfahrer bzw. gehbehinderte Besucher des Ba- des durch einen neuen, außen vor der Fassade angebauten Aufzug ermöglicht - der neu gestaltete Eingangsbereich erhält zum Drehkreuz einen separaten Eingang für Roll- stuhlfahrer - der bestehende Kassenautomat wird wieder verwendet - der Eingangs- und Kassenbereich ist nicht personenbesetzt, wird jedoch über eine Gegen- sprechanlage mit dem Schwimmmeisterraum verbunden Wege im Bad, Orientierung: - helle und blendfreie Beleuchtung - keine Handläufe vorgesehen - der Bodenbelag ist gemäß der erforderlichen Rutschfestigkeits- und Barfußbereichsklassen rutschfest - eine übersichtliche und kontrastreiche Gestaltung der Wegeführung von der Umkleidekabi- ne über den Duschraum bis ins Bad wird berücksichtigt - da die Verfliesung des Beckenumgangs erneuert wird, kann die Fortführung dieser Leitlinie im Beckenbereich umgesetzt werden - diese Wegweisung wird entsprechend für blinde und sehbehinderte Menschen ausgebildet und ist als Leitsystem kontrastreich und taktil erfahrbar - die Türen der Räume werden kontrastreich, taktil und in Brailleschrift beschriftet werden Umkleide-, Dusch- und WC-Raum für Menschen mit Behinderungen: - der Umkleideraum erhält Schiebetüren - die Bewegungsfläche für Rollstuhlfahrer/-innen in der Kabine kann aus Platzgründen nicht nach DIN ausgeführt werden. Die Kabine hat jedoch eine Größe von ca. 3,00 m x 2,75 m - als Sitzmöglichkeit wird eine anfahrbare Liege, mit den Maszen 0.90m x 2.00m zur Verfügung gestellt - in der Kabine werden ca. fünf bedarfsgerechte Spinde, B x T 0.60m x 0.50m, zugeordnet Anlage 1.3 - aus Gründen der Vandalismusprävention wird im offen gestalteten Umkleidebereich auf Sprechanlagen verzichtet - eine Bereitstellung eines Duschrollstuhles ist vorgesehen - der Bodenbelag ist entsprechend der jeweiligen Barfußbereichsklasse rutschfest - die Dusche ist schwellenfrei mit dem Rollstuhl befahrbar - an der Wand werden Haltestangen befestigt - das WC wird als Dusch-WC (z.B. Closomat) ausgeführt - die Toilette wird beidseitige, klappbare Haltegriffe erhalten - das Waschbecken wird ebenfalls mit Haltegriffen ausgestattet und in rollstuhlgerechter Hö- he montiert - eine Notrufschnur wird gut sichtbar angebracht - im Fönbereich des Einganges wird es Möbel mit Föhnen und Spiegeln in unterschiedlichen Höhen geben Badehalle: - die Bodenbeläge der Umkleide- und Duschbereiche sowie der Umgangsbereiche der Schwimmhalle werden erneuert und erhalten rutschfeste Fliesenbeläge - der Beckenrand bietet durch seine geriffelte Oberfläche und dem Abdeckrost der Über- laufrinne eine taktile Markierung zum Schwimmbecken - es sind im Schwimmerbecken Leitern mit beidseitigem Geländer vorhanden, die der ent- sprechenden Barfußbereichsklasse entsprechen - für den Ein- und Ausstieg in die Becken wird ein Lifter bereitgestellt - in der Schwimmhalle gibt es keine mobilen Liegen, sondern feststehende Sitzbänke - im Beckenumgangsbereich führt die Leitlinie zu den Treppeneinstiegen in die Becken
Anlage 2.3 - HB-Kinderhaus - Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen
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Anlage 2.3 Erläuterung zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderun- gen im Hallenbad Kinderhaus Parkplätze: - die bestehende Parkplatzsituation bleibt unverändert, ausgewiesene Behindertenparkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung Eingangsbereich: - das Hallenbad ist für Gehbehinderte sowie für Rollstuhlfahrer wie bisher über die vorhande- ne Aufzugsanlage zu erreichen. Der Eingang vom Treppenraum zum Schwimmbad wird neu organisiert und mit einer Automatiktür versehen. - der neu gestaltete Eingangsbereich erhält zum Drehkreuz einen separaten Eingang für Roll- stuhlfahrer - der bestehende Kassenautomat wird wieder verwendet - der Eingangs- und Kassenbereich ist nicht personenbesetzt, wird jedoch über eine Gegen- sprechanlage mit dem Schwimmmeisterraum verbunden Wege im Bad, Orientierung: - helle und blendfreie Beleuchtung - es sind keine Handläufe vorgesehen - der Bodenbelag ist gemäß der erforderlichen Rutschfestigkeits- und Barfußbereichsklassen rutschfest - eine übersichtliche und kontrastreiche Gestaltung der Wegeführung von der Umkleidekabi- ne bis ins Becken wird berücksichtigt - insbesondere die Wegweisung zu den Bereichen bis zum Becken werden übersichtlich ge- kennzeichnet. Diese Wegweisung wird entsprechend für blinde und sehbehinderte Men- schen ausgebildet und ist als Leitsystem kontrastreich und taktil erfahrbar - die Türen der Räume werden kontrastreich, taktil und in Brailleschrift beschriftet werden Umkleide-, Dusch- und WC-Raum für Menschen mit Behinderungen: - durch die Zusammenlegung zweier Räume wird der Bereich des vorh. Behinderten-WC ´s erheblich vergrößert und kann zukünftig als kombinierter Umkleide-, Dusch- und WC-Raum genutzt werden. - die Zugänge werden mit Automatiktüren versehen - im Umkleideraum steht eine 3-seitig anfahrbare Liege, mit den ca. Maszen 0.90m x 2.00m zur Verfügung - es sind min. vier behindertengerechte Spinde, B x T 0.60m x 0.50m in der Umkleide vorge- sehen - eine Bereitstellung eines Duschrollstuhles ist vorgesehen Anlage 2.3 - der Bodenbelag ist entsprechend der jeweiligen Barfußbereichsklasse rutschfest - die Dusche ist schwellenfrei mit dem Rollstuhl befahrbar - an der Wand werden Haltestangen befestigt - das WC wird als Dusch-WC (z.B. Closomat) ausgeführt - die Toilette wird beidseitige, klappbare Haltegriffe erhalten - das Waschbecken wird ebenfalls mit Haltegriffen ausgestattet und in rollstuhlgerechter Hö- he montiert - eine Notrufschnur wird gut sichtbar angebracht - im Fönbereich des Einganges wird es Möbel mit Föhnen und Spiegeln in unterschiedlichen Höhen geben Badehalle: - die Bodenbeläge der Umkleide- und Duschbereiche sowie der Umgangsbereiche der Schwimmhalle werden erneuert und erhalten rutschfeste Fliesenbeläge - der Beckenrand bietet durch seine geriffelte Oberfläche und dem Abdeckrost der Über- laufrinne eine taktile Markierung zum Schwimmbecken - im Beckenumgangsbereich führt die Leitlinie zu den Treppeneinstiegen in die Becken - es sind im Schwimmerbecken Leitern mit beidseitigem Geländer vorhanden, die der ent- sprechenden Barfußbereichsklasse entsprechen - auf der Kopfseite des Schwimmerbeckens ist ein Einstieg in Form einer Edelstahltreppe Vorhanden. - da Eingriffe in die Zugangssituation des Beckens nicht vorgenommen werden, wird ein Lif- ter für den Ein- und Ausstieg bereitgestellt - das Bad besteht aus verschiedenen Ebenen. Die Ebene Schwimmerbecken ist vom Um- kleidebereich über eine vorhanden Rampe zu erreichen.
Anlage 3.1.3 - HB-Wolbeck Grundriss EG
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Anlage 3.1.3
Beschlussvorlage
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V/1053/2007 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Immobilienmanagement Betrifft Weiterentwicklung der Bäderlandschaft in Münster - Baubeschluss Hallenbad Hiltrup - Baubeschluss Hallenbad Kinderhaus - Baubeschluss Hallenbad Wolbeck Beratungsfolge 29.01.2008 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen Vorberatung 05.02.2008 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 06.02.2008 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 07.02.2008 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 14.02.2008 Sportausschuss Vorberatung 26.02.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Hallenbad Hiltrup 1.1 Die Modernisierung des Hallenbades in Hiltrup wird nach den Plänen des Architekturbüros Krieger, Velbert, ausgeführt (Anlagen 1.1). 1.2 Die Erläuterungen zur Planung werden zur Kenntnis genommen (Anlage 1.2) 1.3 Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen wer- den zur Kenntnis genommen (Anlage 1.3) 1.4 Die Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien wird zur Kenntnis genommen (Anlage 1.4). 2. Hallenbad Kinderhaus 2.1 Die Modernisierung des Hallenbades in Kinderhaus wird nach den Plänen des Architekturbü- ros agn, Ibbenbüren, ausgeführt (Anlage 2.1). 2.2 Die Erläuterungen zur Planung werden zur Kenntnis genommen (Anlage 2.2) Vorlagen-Nr.: V/1053/2007 Auskunft erteilt: Herr Brockhausen Ruf: 492-2413 E-Mail: BrockhS@stadt-muenster.de Datum: 18.01.2008 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/1053/2007 2.3 Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen wer- den zur Kenntnis genommen (Anlage 2.3) 2.4 Die Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien wird zur Kenntnis genommen (Anlage 2.4). 3. Hallenbad Wolbeck 3.1 Die Modernisierung des Hallenbades in Wolbeck wird nach den Plänen des Architekturbüros bau.werk architekten, Münster, ausgeführt (Anlagen 3.1). 3.2 Die Erläuterungen zur Planung werden zur Kenntnis genommen (Anlage 3.2) 3.3 Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen wer- den zur Kenntnis genommen (Anlage 3.3) 3.4 Die Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien wird zur Kenntnis genommen (Anlage 3.4). 4. Die voraussichtlichen Bau- und Schließzeiten zum 4.1 Hallenbad Hiltrup, 4.2 Hallenbad Kinderhaus und 4.3 Hallenbad Wolbeck werden zur Kenntnis genommen II. Kosten/Folgekosten 5. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Netto-Investitionskosten gem. Kostenberechnung nach DIN 276 für das 5.1 Hallenbad Hiltrup in Höhe von ca. 2.235.000 € (Anlage 1.5), 5.2 Hallenbad Kinderhaus in Höhe von ca. 1.635.000 € (Anlage 2.5), 5.3 Hallenbad Wolbeck in Höhe von ca. 1.050.000 € (Anlage 3.5) ermittelt wurden. 6. Es wird zur Kenntnis genommen, dass zusätzliche Netto-Folgekosten für Abschreibungen und Instandhaltung für das 6.1 Hallenbad Hiltrup in Höhe von jährlich ca. 131.800,00 € entstehen. Die verbrauchsabhängi- gen Kosten wie Reinigung und Energie verändern sich nicht. 6.2 Hallenbad Kinderhaus in Höhe von jährlich ca. 84.800,00 € entstehen. Die verbrauchsab- hängigen Kosten wie Reinigung und Energie verändern sich nicht. - 3 - V/1053/2007 6.3 Hallenbad Wolbeck in Höhe von jährlich ca. 54.700,00 € entstehen. Die Reinigungskosten verändern sich nicht. Die Energiekosten bleiben ebenfalls unverändert, lediglich der Wasser- verbrauch wird voraussichtlich um 1.500,00 € pro Jahr reduziert. 6.4 Es wird zur Kenntnis genommen, dass zu den vorgenannten Folgekosten Personalkosten hinzukommen. III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 8. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die erforderlichen Mittel im Haushaltsplan 2007 incl. Nachtragshaushaltsplan 2007, sowie im Entwurf des Haushaltsplanes 2008 unter der Pro- duktgruppe 0802 Bäder wie folgt zur Verfügung stehen, bzw. veranschlagt sind: Maßnahmenziffer Jahr Haushalts- plan 2007 Nachtrags- haushaltsplan 2007 Entwurf Haushaltsplan 2008 4060 Modernisierung Hallenbad Hiltrup 2007 (2007 VE) 2008 2009 100.000 (285.000) 285.000 1.850.000 175.000 (250.000) 175.000 0 2.060.000 0 Gesamt Hallenbad Hiltrup 2.235.000 2.235.000 4010 Modernisierung Hallenbad Kinderhaus 2007 (2007 VE) 2008 170.000 (275.000) 1.465.000 170.000 (250.000) 170.000 0 1.465.000 Gesamt Hallenbad Kinderhaus 1.635.000 1.635.000 4020 Modernisierung Hallenbad Wolbeck 2007 (2007 VE) 2008 50.000 (102.000) 1.000.000 215.000 (250.000) 215.000 0 835.000 Gesamt Hallenbad Wolbeck 1.050.000 1.050.000 Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Mittelbereitstellung ab 2008 unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Rates zur Haushaltssatzung 2008 und mittelfristigen Ergebnis- und Finanzpla- nung 2009 – 2011 steht. Begründung: Der Rat der Stadt Münster hat in der Sitzung am 23.03.2007 (Vorlage - V/0131/2007) beschlossen, die Sanierung und Attraktivierung der städtischen Bäderlandschaft durchzuführen. In der Sitzung vom 10.05.2007 (Vorlage – V/0232/2007) hat der Rat dem Verfahren einer Direktbeauftragung von Architektur- und Ingenieurbüros für die Hallenbäder Hiltrup, Kinderhaus und Wolbeck und einer Durchführung der Dachsanierung zum Hallenbad Wolbeck bereits im Sommer 2007 zugestimmt. Der Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen hat in seiner Sitzung am 22.05.2007 (Vorlage – V/0314/2007) die direkte Beauftragung von Architektur- und Ingenieurbüros für die Hallenbäder Hiltrup, Kinderhaus und Wolbeck beschlossen. Zu 1 – Baubeschluss Hallenbad Hiltrup - 4 - V/1053/2007 Die zur Modernisierung und Attraktivierung des Hallenbades in Hiltrup geplanten Maßnahmen sind in den Planungsanlagen (1.1 bis 1.5) dargestellt. Zu 2 – Baubeschluss Hallenbad Kinderhaus Die zur Mod ernisierung und Attraktivierung des Hallenbades in Kinderhaus geplanten Maßnahmen sind in den Planungsanlagen (2.1 bis 2.5) dargestellt. Zu 3 – Baubeschluss Hallenbad Wolbeck Die zur Mo dernisierung und Attraktivierung des Hallenbades geplanten Maßnahmen sind in den Planungsanlagen (3.1 bis 3.5) dargestellt. Die Dachsanierung wurde vorgezogen und ist bereits in 2007 baulich abgeschlossen worden. Zu 4 – Bau- und Schließzeiten Für die in de r Vorlage behandelten Bäder ergeben sich Bau- und Schließzeiten wie folgt: Hallenbad Hiltrup 11.01.2009 bis 22.08.2009 Hallenbad Kinderhaus 13.05.2008 bis 28.09.2008 Hallenbad Wolbeck 13.05.2008 bis 16.08.2008 Mit der weiteren Umsetzung des Bäderkonzeptes werden die weiterzuführenden Frei- und Hallen- bäder saniert und für die Badegäste attraktiver gestaltet. Diese Modernisierungs- und Sanie- rungsmaßnahmen erfordern - je nach Umfang der Arbeiten - die Bäder zeitweise zu schließen. Die Verwaltung nutzt - soweit dies möglich ist - die üblichen Schließzeiten. Allerdings lassen sich die Arbeiten - wegen der umfassenden Modernisierungsmaßnahmen - nicht ausschließlich in den Schließzeiten durchführen. Das Sportamt hat die Schulen und Vereine über die voraussichtlichen Bau- und Schließezeiten schriftlich informiert. Die Badegäste werden rechtzeitig durch verschie- dene Maßnahmen (z.B. Plakate in den Bädern, Handzettel) über die vorgesehen Modernisie- rungsmaßnahmen, die damit verbundenen Bau- und Sch ließzeiten sowie die in diesem "Über- ganszeitraum" bestehenden Ausweichmöglichkeiten informiert. Aufgrund der aufwendigeren technischen Sanierungsmaßnahmen am Hallenbad Hiltrup insbeson- dere am Beckenkopf des Schwimmbeckens ist eine längere als bisher geplante Bau- und Schließ- zeit für die Durchführung der Sanierungs- und A ttraktivierungsmaßnahmen erforderlich. Um eine parallele Schließzeit von drei Hallenbädern die dann insbesondere für das Hallenbad in Hiltrup noch deutlich über den Zeitraum der Sommerferien 2008 hinausginge zu vermeiden, wird vorge- schlagen, die Bau- und Schließzeiten der Bäder für die jetzt anstehenden Sanierungsvorhaben zu entzerren und das Hallenbad Hiltrup auf das zweite Schulhalbjahr 2008/2009 zu verschieben. I . V : I . V . Dr. Hanke Bickeböller Stadträtin Stadtkämmerin - 5 - V/1053/2007 Anlagen: 1. Hallenbad Hiltrup 1.1 Pläne 1.1.1 Grundrissplan-EG 1.1.2 Grundrissplan-OG 1.1.3 Süd- und Ostansicht 1.1.4 Nord- und Westansicht 1.2 Erläuterungen zur Planung 1.3 Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen 1.4 Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien 1.5 Kostenberechnung 2. Hallebad Kinderhaus 2.1 Grundrissplan-KG 2.2 Erläuterungen zur Planung 2.3 Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen 2.4 Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien 2.5 Kostenberechnung 3. Hallenbad Wolbeck 3.1 Pläne 3.1.1 Lageplan 3.1.2 Perspektive Eingangsansicht 3.1.3 Grundrissplan-EG 3.2 Erläuterungen zur Planung 3.3 Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen 3.4 Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien 3.5 Kostenberechnung
Anlage 1.2 - HB-Hiltrup Erläuterungsbericht
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Anlage 1.2 Seite 1 von 5 Erläuterungsbericht zur Planung HB - Hiltrup Allgemein Im Rahmen des Bäderkonzeptes der Stadt Münster wird in der Stufe 2 das Hallenbad Hiltrup bearbeitet. Die Umbaumaßnahme soll von Januar bis August 2009 ausgeführt werden. Im Haushalt ist hierfür ist ein Budget von 2.235.000 € Netto für die Kostengruppen 100 – 700 eingestellt Der Schwerpunkt der Sanierung und Attraktivierung soll auf der Nutzung Sport- sowie Schul- und Vereinsschwimmen liegen. Dar über hinaus soll das Bad aber auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Diese Thematisierung bedeutet im Schwerpunkt ein eher junges bzw. sportliches Publikum. Das wird in den neu gestalteten Bereichen im Gestaltungs- bzw. Farbkonzept umgesetzt. Bauliche Maßnahmen Der Zugang Die Zugangsbereiche von Sporthalle und Hallenbad im Eingangs- / Technikgeschoss werden baulich getrennt, aber in einer neu gestalteten Windfangsituation mit Vordach zusammengefasst. Die Zugangstüren werden elektromotorisch unterstützt. Der Treppenraum wird als Zugang zu der im Badegeschoss gelegenen Eingangshalle einen großzügigen und offenen Charakter erhalten. Dies wird erreicht, in dem die Teile der Betondecke, welche momentan die Kopfhöhe stark einschränken, weggeschnitten werden. Der Zugang zum Badegeschoss wird für Rollstuhlfahrer bzw. gehbehinderte Besucher des Bades durch einen außen, direkt vor der Fassade angeordneten behindertengerechten Aufzug ermöglicht. Weiterhin wird in diesem Zuge die Glasfassade der gesamten Eingangshalle erneuert. Die Eingangshalle Die neu gestaltete Eingangshalle wird zur Schwimmhalle hin durch raumhohe Verglasungen geöffnet. Als räumliche Gliederung der Halle wird ein freistehendes Raumelement (Ellipse) an der Nahtstelle Eingangshalle / Schwimmhalle platziert. Dieser Baukörper wird mit einer hinterleuchteten Glasfuge an die Decke angeschlossen. Er dient zum einen als Gerätelager für die Schwimmmeister, zum anderen nimmt er die Zahl- und Gastronomieautomaten auf. Optional besteht hier die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt auf einen personenbesetzten Kiosk umzurüsten. Die Umkleiden Der gesamte Bereich der Umkleiden wird den heutigen Ansprüchen entsprechend neu gestaltet. Direkt zur Eingangshalle hin wird ein Solarium angeordnet. Folgende Umkleidemöglichkeiten werden vorgesehen: • 2 kombinierte Familien- bzw. Behindertenumkleiden mit ca. 7 behindertengerechten Schränken • 16 Einzelumkleiden mit insgesamt 48 halben und 24 ganzen Schränken Anlage 1.2 Seite 2 von 5 • 4 Sammelumkleiden mit je einer Einzelumkleide, 15 ganzen und 24 halben Schränken (gesamt 60 ganze und 92 halbe Schränke) • In den Nischen im Stiefelgang wird es höhengestaffelte Fönplätze geben. Die Vorreinigung / Duschen Der Bereich der Vorreinigung / Duschen wird im Rahmen dieser Maßnahme im Hinblick auf das gegebene Budget und dem relativ guten Erhaltungszustand nicht verändert. Der Bereich Schwimmmeister/Sanitätsraum wird jedoch neu geordnet. Der Schwimmmeisterraum erhält eine zu den Becken vorspringende Verglasung, um dem Personal Überblick auf alle Bereiche der Halle zu ermöglichen. Ein Durchgang zur Schwimmhalle wird von der Türbreite her den Erfordernissen der Rollstuhlnutzer angepasst. An diesem Zugang wird eine neue behindertengerechte Dusch- und WC - Kombination geplant. Der neue Sanitätsraum liegt direkt an der neu gestalteten Eingangshalle und ermöglicht so kurze Wege bei einem evtl. erforderlichen Krankentransport. Die Schwimmhalle Im Bereich der Schwimmhalle sowie auch in Teilen des Untergeschosses ( Technik ) werden im Zuge der Sanierung alle erforderlichen Maßnahmen zur Betonsanierung ausgeführt. Insbesondere sind hier die technisch und zeitlich aufwändigen Beckenkopf- und Dehnfugensanierungen an beiden Becken zu nennen. Hierdurch bedingt werden die Fliesen des Beckenumgangs komplett erneuert. Die gesamte Glasfassade der Schwimmhalle wird erneuert. In diesem Zuge wird hier zur Verbesserung der Fluchtmöglichkeiten ein Notausgang mit Fluchttreppe direkt ins Freie vorgesehen. Ebenfalls zur Verbesserung des Brandschutzes werden die Türen zum südlich gelegenen Fluchttreppenhaus den aktuellen Anforderungen entsprechend erneuert. Als Gliederung der Halle wird eine 2-teilige Wärmebank mit Durchgangsmöglichkeiten zwischen den beiden Becken angeordnet. Gestaltungs- und Farbkonzept Die von außen wahrnehmbaren Elemente des Umbaus ( Behindertenaufzug, Windfang / Vordach, Fluchttreppe ) werden als kräftige Farbakzente markant hervorgehoben. Hierbei ist daran gedacht, die Farbpalette der an den Stirnwänden der Schwimmhalle vorhandenen Fliesengestaltung aufzunehmen. Dieses Thema setzt sich im Inneren des Gebäudes konsequent fort. So werden die Fronten der Schrankanlagen als Farbspiel der einzelnen Schranktüren ebenfalls dieses Thema aufnehmen. Die Einzel- und Sammelumkleiden werden zur Orientierung in klar kontrastierenden Farben gestaltet. Die neuen Abhangdecken werden als helle Lärchenholz-Lamellendecken mit aufgelegtem dunklen Blickschutzflies ausgeführt. Die neu gestalten Bodenflächen werden in großformatigem Feinsteinzeug in heller Sandsteinoptik belegt Anlage 1.2 Seite 3 von 5 TECHNIK Sanitärtechnik Im Bereich der Sanitärtechnik werden lediglich Bodeneinläufe im Bereich der Umkleiden demontiert und unter Berücksichtigung der neuen Gefällesituation neu installiert. Im Bereich der Vorreinigung wird ein barrierefreies WC mit neuen Ausstattungsgegenständen installiert. Heizungstechnik Die Fassade wird im Bereich der Schwimmhalle erneuert. In diesem Zuge werden neue verzinkte Stahlröhrenradiatoren unterhalb der neuen Glasfassade eingesetzt. Ein Strahlungsschirm ist nicht notwendig, da die Fassade im Bereich der Röhrenradiatoren massiv aufgebaut wird und keinerlei Glaselemente beinhaltet. Im Bereich der Vorreinigung werden im Bereich der Duschen zusätzliche Heizkörper installiert. Raumlufttechnik Bestand Für den Bereich der Umkleide und dem Bereich der Vorreinigung steht im Moment eine vorhandene Anlage mit 9.000m³/h zur Verfügung. Ein Austausch der Anlage ist nicht vorgesehen. Diese Anlage ist so aufgebaut, dass die Außenluft über eine Jalousieklappe, einen Filter und einen Rotationswärmetauscher geleitet wird. Die Außenluft wird danach mittels WT (Wärmetauscher) erwärmt und über einen Ventilator in die Umkleide eingebracht. Die Abluft wird der Umkleide wieder entnommen und über einen Filter, einen Nachheizer und einen Ventilator in die Vorreinigung geleitet. Von der Vorreinigung wird die Abluft über einen Filter, einen Ventilator und über den Rotationswärmetauscher geleitet. Von hier aus geht die Abluft über Dach des Hallenbads. Umbau Die Zuluft wird in den Umkleidebereich eingebracht werden. Die Abluft wird im Bereich der Vorreinigung abgesaugt werden. Die Luftführung zwischen den beiden Bereichen wird durch Nachströmung realisiert. Hierbei ist zu beachten, dass die Temperatur in den Umkleiden normalerweise 24°C und die Temperatur in den Duschen normalerweise 26°C beträgt. Dieser Temperaturunterschied wird mit zusätzlichen Heizkörpern in den Duschen sichergestellt. Die Umkleide Im Bereich der Umkleide wird die Decke erneuert. Gleichzeitig werden die alten Zu- und Abluftkanäle und die Gitter für den Bereich der Umkleide demontiert. In diesem Bereich wird ein neuer Zuluftkanal mit mengeneinstellbaren Drallluftauslässen installiert, um die Luftführung zu optimieren. Die Vorreinigung Im Bereich der Umkleide wird die Decke erneuert werden. Im gleichen Zug werden die alten Zu- und Abluftkanäle und die Auslässe für den Bereich der Vorreinigung demontiert. In diesem Bereich wird ein neuer Abluftkanal mit zugehörigen Auslässen installiert. Anlage 1.2 Seite 4 von 5 Die einzelnen Bereiche werden aus schallschutztechnischen Gründen mit einem Schalldämpfer entkoppelt. Im Bereich der Schalldämpfer sind Revisionsöffnungen vorgesehen. Die Schwimmhalle Für den Bereich der Schwimmhalle steht eine vorhandene Anlage mit 13.500m³/h zur Verfügung. Ein Austausch der Anlage ist nicht vorgesehen. Im Bereich der Schwimmhalle wird lediglic h die Zuluftführung verändert. In der momentanen Situation strömt die Zuluft vor der Fassade ein. Dies soll geändert werden. Die alte Fassade wird demontiert und es wird eine neue Fassade installiert. Im Zuge dieser Sanierungsarbeiten entfallen die Zuluftöffnungen. Stattdessen werden drei Zulufttürme im Bereich der Wärmebank installiert. Di e Zulufttürme versorgen die Bereiche des Schwimmerbeckens und des Nichtschwimmerbe ckens. Die Abluft der Halle wurde bereits saniert und bleibt unverändert. Zentrale Sicherheitsbeleuchtung (Bestand) Die Schwimmhalle ist mit einer Sicherheitsbeleuchtung in Form einer Zentralbatterieanlage nach DIN VDE 0108 ausgerüstet und in einem ordnungsgemäßen Zustand. Die Zentralbatterieanlage (ZBA) hat im Untergeschoss einen eigenen Betriebsraum, der nur von Außen zugänglich ist. In der Schwimmhalle ist keine Sicherheitsbeleuchtung gefordert, daher wird eine Batterie gestützte Orientierungsbeleuchtungsanlage errichtet, wobei die vorhandene Zentralbatterieanlage und Sicherheitsleuchten ergänzt und erhalten bleiben. Niederspannungsschaltanlagen NSHV und UV (Bestand) Die Niederspannungshauptverteilung (NSHV) ist im Untergeschoss in einem gesonderten Bereich des Technikraumes aufgestellt. Es ist ein Reihen-Standverteiler mit entsprechendem Eingangsfeld mit Messeinrichtungen, Unterverteilungsbereiche, den notwendigen Abgangs- und Kabelfeldern mit Einbaugeräten. Diese kann durch den Reserveplatz nach den neuen Bedarf mit Einbaugeräten wie Verbrauchszähler, Fehlerstromschutzschalter, Sicherungen, Schaltgeräte usw. umgerüstet und ergänzt werden. Der neue Personenaufzug erhält von der NSHV, über Sicherungsabgänge eine Versorgungsleitung, entsprechend nach den Herstellerangaben. Die Installation der elektrischen Anlagen wird nach den gültigen VDE-Vorschriften in jeweils letzter Fassung, sowie den TAB des zuständigen EVU ausgeführt und nach den Erfordernissen ergänzt bzw. erweitert. Beleuchtungsanlagen Beleuchtung Die Beleuchtungsanlagen erfüllen neben den AMEV – und ASR Richtlinien die Anforderungen der DIN 5035, der DIN EN 12 464 und der DIN EN 12 193 Licht für Beleuchtung in Sportstätten. Es wird eine Batterie gestützte Orientierungsbeleuchtungsanlage mit Piktogrammen errichtet. Die Beleuchtung in den Duschbereichen und WC`s werden über Präsenzmelder geschaltet. Anlage 1.2 Seite 5 von 5 Für den Gastronomiebereich sind zusätzlich Downlights mit dekorativen Ringscheiben vorgesehen die gestalterisch angeordnet werden. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen Such- und Signalanlagen Behindertennotruf Die Behinderten-Toilette und Dusche wird mit einem Notrufsystem, bestehend aus Ruf- und Abstelltaster, Zugschalter, Meldeleuchte etc. gemäß Vorschrift ausgestattet. Der Alarm bzw. die erforderlichen Meldungen werden zum Schwimmmeister übermittelt. Gegensprechanlage Am Haupteingang der Schwimmhalle wird die vorhandene Sprechstelle wieder installiert und zum Schwimmmeister aufgeschaltet. Videoüberwachung Der Eingangsbereich wird über Kameras überwacht. Der Schwimmmeisterraum ist zur Auswertung von Videobildern mit Monitoren ausgerüstet. Die Zentralen Komponenten sind im Schwimmmeisterraum montiert. Neue TFT - Bildschirme sind vorgesehen. Förderanlagen Aufzugsanlage Der vorhandene, zu kleine Lastenaufzug wird demontiert. Mit einer neuen Zuleitung und Sicherungsabgang wird der neue behindertengerechte Personenaufzug im Eingangsbereich entsprechend der Herstellerangaben versorgt. Badewasseraufbereitung Im Bereich der Becken werden die Rinnenablaufstutzen in die neue Rinne integriert. Des Weiteren wird die Wurfweite der Einlaufdüsen mittels eingeklebten Einbauteilen erhöht.
Anlage 3.1.2 - HB-Wolbeck Perspektive Eingangsansicht
228 Zeichen
Anlage 3.1.2
Perspektive Eingangsansicht
Anlage 1.1.4 - HB-Hiltrup - Nord- und Westansicht
957 Zeichen
ABC D EFG H J K L M N O P Q R S 13 123456789101112 INDEX DATUM NAME ÄNDERUNG SVERMERK ZEICHNUNG ARCHITEKT PROJEKT BLATTGRÖSSE ZEICHNUNGSNR.UNTERSCHRIFT ARCHITEKT: UNTERSCHRIFT BAUHERR: MASSTAB INDEX DR. KRIEGER TEL. : (02051) 3107-0 FAX : (02051) 3107-90 MAIL : info@architekt-krieger.de BLUMENSTRASSE 2 42551 VELBERT NN +000.00m 1:100 OKFFB +/- 0.00m = B A U A N T R A G GEZEICHNET DATUMPROJEKTLEITUNG ARCHITEKTEN + INGENIEURE GmbH & Co.KG Sanierung Hallenbad 48165 Münster Westfalenstraße 201 BAUHERR TEL. : (02368) 691-357 FAX : (02368) 691-316 MAIL : Rolf.Espeter@Oer-Erkenschwick.de Stadt Münster, Amt für Gebäudemangement Albersloherweg 33 48155 Münster 96,5 x 50,5 cm Rahrbach/Güllekes Rahrbach 26.11.2007 B04 Nordansicht Westansicht 1 03.12.07 Gü Fluchttreppe um eine Achse verschoben und Sichtschutz angebracht 2 Gü Fluchttreppe verschoben17.12.072 Westansicht Nordansicht H/B = 505.0 / 965.0 (0.49m²) Allplan 2004 - 1120331a Anlage 1.1.4
Anlage 1.1.3 - HB-Hiltrup - Süd- und Ostansicht
886 Zeichen
13 1 23456789 1 0 1 1 1 2 ABCDEFGHJKLMNOQRS P INDEX DATUM NAME ÄNDERUNG SVERMERK ZEICHNUNG ARCHITEKT PROJEKT BLATTGRÖSSE ZEICHNUNGSNR.UNTERSCHRIFT ARCHITEKT: UNTERSCHRIFT BAUHERR: MASSTAB INDEX DR. KRIEGER TEL. : (02051) 3107-0 FAX : (02051) 3107-90 MAIL : info@architekt-krieger.de BLUMENSTRASSE 2 42551 VELBERT NN +000.00m 1:100 OKFFB +/- 0.00m = B A U A N T R A G GEZEICHNET DATUMPROJEKTLEITUNG ARCHITEKTEN + INGENIEURE GmbH & Co.KG Sanierung Hallenbad 48165 Münster Westfalenstraße 201 BAUHERR TEL. : (02368) 691-357 FAX : (02368) 691-316 MAIL : Rolf.Espeter@Oer-Erkenschwick.de Stadt Münster, Amt für Gebäudemangement Albersloherweg 33 48155 Münster 96,5 x 50,5 cm Rahrbach/Güllekes Rahrbach 26.11.2007 Südansicht Ostansicht B05 1 1 03.12.07 Gü Sichtschutz an Fluchttreppe angebracht H/B = 505.0 / 965.0 (0.49m²) Allplan 2004 - 1120331a Südansicht Ostansicht Anlage 1.1.3
Anlage 3.5 - HB-Wolbeck - Kostenberechnung
755 Zeichen
Kostenermittlung nach DIN 276
Bauvorhaben: Sanierung Hallenbad Wolbeck
Entwurfsverfasser: bau.werk architekten, Münster
Kostenberechnung-Netto vom 30.10.2007
Kostengruppen Bemerkungen
100 Grundstück 0,00
200 Herrichten 0,00
300 Bauwerk - Baukonstruktion 379.636,97
400 Bauwerk - Technische Anlagen 233.214,49
500 Aussenanlagen 57.970,80
600 Ausstattung und Kunstwerke 0,00
700 Baunebenkosten 154.289,12 23 % der KG 100 - 600
Summe KG 100 - 700 825.111,38 ohne Dachsanierung
Unvorhersehbares 84.888,62
Gesamt 910.000,00 ohne Dachsanierung
Dachsanierung (fertiggestellt in 2007) 140.000,00 getrennte Maßnahme durch Amt
f ü r I m m o b i l i e n m a n a g e m e n t
G e s a m t 1 . 0 5 0 . 0 0 0 , 0 0 i n c l . D a c h s a n i e r u n g
Anlage 3.5
Anlage 2.5 - HB-Kinderhaus - Kostenberechnung
501 Zeichen
HB Kinderhaus Bauvorhaben: Sanierung Hallenbad Kinderhaus Entwurfsverfasser: agn, Ibbenbüren Kostenberechnung-Netto vom 30.11.2007 Kostengruppen Bemerkungen 100 Grundstück 0,00 200 Herrichten 0,00 300 Bauwerk - Baukonstruktion 794.117,64 400 Bauwerk - Technische Anlagen 288.403,36 500 Aussenanlagen 33.613,45 600 Ausstattung und Kunstwerke 33.613,45 700 Baunebenkosten 264.442,02 23 % der KG 100 - 600 Summe KG 100 - 700 1.414.189,92 Unvorhersehbares 220.810,08 Gesamt 1.635.000,00 Seite 1 Anlage 2.5
Anlage 1.5 - HB-Hiltrup - Kostenberechnung
507 Zeichen
HB Hiltrup Bauvorhaben: Sanierung Hallenbad Hiltrup Entwurfsverfasser: Dr. Krieger, Velbert Kostenberechnung-Netto vom 17.12.2007 Kostengruppen Bemerkungen 100 Grundstück 0,00 200 Herrichten 10.000,00 300 Bauwerk - Baukonstruktion 1.078.400,00 400 Bauwerk - Technische Anlagen 510.000,00 500 Aussenanlagen 30.000,00 600 Ausstattung und Kunstwerke 30.000,00 700 Baunebenkosten 381.432,00 23 % der KG 100 - 600 Summe KG 100 - 700 2.039.832,00 Unvorhersehbares 195.168,00 Gesamt 2.235.000,00 Seite 1 Anlage 1.5
Anlage 2.2 - HB-Kinderhaus - Erläuterungen zur Planung
6774 Zeichen
Anlage 2.2 Erläuterungsbericht zur Planung HB - Kinderhaus Allgemein Das Hallenbad in MS-Kinderhaus soll im Sommer 2008 im Innenbereich saniert und umgebaut werden. Dabei werden besonders der Umkleide- und Duschbereich sowie der Umgangsbereich in der Schwimmhalle betroffen sein. Daneben so llen zusätzliche Attraktionen, wie zum Beispiel ein neues Kinderplanschbecken und eine Rutschenanlage die Attraktivität des Bades deutlich erhöhen. Ziel ist es dem Badegast nach dem Umbau und der Sanierung ein zeitgemäßes Ange- bot für unterschiedliche Badeaktivitäten in ange nehmer Umgebung zu bieten. Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen geplant. Bauliche Maßnahmen Der Zugang Der Zugang zum Bad bleibt an der bisherigen Stelle bestehen, wird jedoch im Bereich der Zu- trittskontrolle umgebaut. Statt der bisherigen 2 Zugangstüren aus dem Treppenhaus wird zu- künftig nur noch eine neue Eingangstür genutzt, die jedoch elektromotorisch unterstützt wird und so den Zugang auch für Menschen mit Behinderung erleichtert. Der sich anschließende Ein- gangsbereich wird grundlegend neu gestaltet und präsentiert sich nun freundlicher und großzü- giger. Es gibt vor den Zutrittskontrollen (Drehkreuz und Drehtür) ausreichend Wartezonen und auch der Frisierbereich mit Wandfönen und Spiegeln werden hier, durch Sichtschutzelemente abgetrennt, an neuer Stelle positioniert. Durch eine neu gestaltete Sichtachse zwischen Ein- gangsbereich und Schwimmhalle kann der Besucher zukünftig schon vor Betreten des Bades einen Blick in die Schwimmhalle werfen. Nachdem der Besucher sein Ticket an dem Automaten gelöst und damit das Drehkreuz passiert hat erreicht er den neuen Umkleidebereich. Die Umkleiden Der Umkleidebereich wird völlig neu gestaltet. Alle vorhandenen Kabinen, Schränke und Sammelumkleiden werden entfernt und durch neue Kabinen- und Schrankanlagen ersetzt. Neben einer Erneuerung des Fliesenbelags und dem Einbau einer neuen, schallabsorbierenden Decke mit Höhenversprung in der Sichtachse zwischen Umkleidebereich und Schwimmhalle, wird auch die Anzahl von Einzelkabinen deutlich reduziert und damit dem tatsächlichen Bedarf angepasst. Die Zahl der Sammelumkleiden (4) bleibt jedoch erhalten. Die Behinderten- Umkleide wird durch Zusammenlegung zweier Räume erheblich vergrößert und bietet nun ausreichend Platz für den Badegast. Des Weiteren findet der Badegast zukünftig 230 komfortab- le Einzelschränke zur Unterbringung seiner Badeutensilien vor. Anlage 2.2 Die Vorreinigung / Duschen Die Duschbereiche werden im Zuge der technischen Sanierung des Bades erneuert, verbleiben aber an gleicher Stelle in unmittelbarer Nähe zur Schwimmhalle. Die nach oben offenen Sicht- schutzabtrennungen werden durch neue, undurchsichtige Glaswände ersetzt. Die Fliesenbelä- ge and Wand und Boden werden insgesamt erneuert. Die Position der Duschplätze wird inso- fern optimiert, dass zukünftig alle Duschplätze wandorientiert sind. In beiden Duschbereichen werden jeweils 3 Duschplätze durch Trennwände zu Duschkabinen aufgeteilt. Der Beckenumgang Im Zuge der Planung hat sich herausgestellt, dass der Fliesenbelag im Beckenumgang nicht dem Stand der Technik entspricht. Die eingebaute Abdichtung liegt unterhalb des Estrichs und sorgt dafür, dass dieser ständig durchfeuchtet ist, und so zu Ausblühungen und Bauwerksschä- den geführt hat. Zudem begünstigen die Höhenversprünge zwischen Beckenumgang und Umkleidebereich ein Wandern des Wassers im Boden bis in den Eingangsbereich des Bades. Aus diesem Grund wird der Fliesenbelag, einschließlich des Estrichs, im Beckenumgangsbe- reich komplett erneuert. Hierbei wird nun anders als bisher eine zementäre Abdichtung zwischen Fliesenbelag und Estrich eingebaut, die zukünftig eine Durchfeuchtung des Estrichs verhindern soll. Daneben werden durch den Wegfall der bisherigen Bodenkonvektoren vor den Fenstern neue Sitzbänke entlang des Beckens entstehen. Das Kinderplanschbecken Die bisher vorhandene Wassermulde für Kleinkinder wird durch ein neues Kinderplanschbecken aus GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) ersetzt. In dem Becken werden verschiedene Wasserspielgeräte sowie ein Leuchtturm mit Rutsche installiert. Hier sollen sich besonders die kleinsten Besucher wohl fühlen. Die Rutschenanlage Eine weitere Attraktion bildet die geplante Rutschenanlage die oberhalb des Nichtschwimmer- beckens platziert werden könnte. Dabei wird der vorhandene aber nicht mehr genutzte Treppenaufgang im Zugangsbereich der Schwimmhalle genutzt, um den Startpunkt der Rutsche zu erreichen. Das Landebecken wird auf den Beckenumgang gesetzt. Hierfür muss die Zugangstreppe zum Sprudelbecken verlegt werden. Die Außenterrasse Die Außenterrasse gehört zu den besonderen Highlights des Bades und soll deshalb im Zuge der Sanierung noch weiter aufgewertet werden. Dies geschieht durch den Einbau eines neuen Terrassenbelags und einer neuen Möblierung. Daneben wird der Windfang (Zugang aus dem Hallenbad) erneuert. Sitz- und Ruhezonen Das Bad wird nach dem Umbau neue und attraktive Aufenthaltsbereiche präsentieren, die den Anlage 2.2 Besucher zu einem längeren Aufenthalt im Bad animieren sollen. Neben einer neuen Tischbe- stuhlung auf der Empore neben dem Schwimmmeister raum hat der Besucher die Möglichkeit, die Empore hinter den Startblöcken als Liegez one zu nutzen und von hier den Blick in die Schwimmhalle zu genießen. Dafür wird die vorhandene Betonbrüstung durch eine Glasbalustra- de ersetzt. Verschiedenes Das Solarium wird künftig in der Nähe des Eingangsbereichs in einem abgetrennten Raum lie- gen. Technik Heizungstechnik Das HB Kinderhaus wird über eine Erdgas Kesselanlage und über ein Erdgas BHKW mit Kraft Wärme-Kopplung beheizt. Die Heizungsanlage wird zur Minimierung der Energieverteilungskos- ten mit einer großen Temperaturspreizung (40°C) gefahren. Lüftungstechnik Die veraltete Lüftungstechnik wird durch mode rne Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung (WRG) über hoch effiziente Rotationswärmetauscher ersetzt. Die Luftkanäle werden für den isothermen Betrieb optimiert und angepasst. Regelungstechnik Einsatz von DDC Reglungstechnik (digitale Regelungssysteme) zur Optimierung der Betriebsab- läufe und der Energieverbräuche. Sanitärtechnik Einsatz von Wasser sparenden Selbstschlussarmaturen. Badewassertechnik Einsatz von Schwallwasserbehältern. Elektrotechnik Die Beleuchtung wird / ist mit EVGs (elektroni schen Vorschaltgeräten) und Tageslicht abhängi- ger Steuerung und Präsensmelder ausgeführt. Es werden ausschließlich Energie sparende Leuchtmittel sowie halogenfreie Verkabelungen und Leitungsführungssysteme eingesetzt.
Anlage 2.1 - HB-Kinderhaus Grundriss KG
10 Zeichen
Anlage 2.1
Anlage 3.2 - HB-Wolbeck Erläuterungen zur Planung
4585 Zeichen
Anlage 3.2 Seite 1 von 3 Erläuterung zur Planung HB-Wolbeck Allgemein Im Rahmen des Bäderkonzeptes der Stadt Münster wird das Hallenbad Wolbeck bearbeitet. Die Umbaumaßnahme soll von Mai bis August 2008 ausgeführt werden. Im Haushalt ist hierfür ist ein Budget von 1.050.000 € Netto für die Kostengruppen 100 – 700 eingestellt. Der Schwerpunkt der Sanierung und Attraktivierung soll auf der Nutzung Schul- und Vereinsschwimmen liegen. Außerhalb der Nutzung durch Schulen wird das Bad der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Bauliche Maßnahmen Der Zugang Zur Aufwertung der äußeren Gestaltung des Gebäudes, der besseren Auffindbarkeit des Zuganges zum Bad sowie der behindertengerechten Erschließung über eine Rampenanlage wird der Eingangsbereich auf die Nordseite des Gebäudes in Richtung Parkplatz verlegt. Durch die neue Rampenanlage und die Automatiktüren der neuen Windfanganlage wird das Bad für Rollstuhlfahrer bzw. gehbehinderte Besucher zu erreichen sein. Die Eingangshalle Die neu gestaltete Eingangshalle wird zur Schwimmhalle hin durch raumhohe Verglasungen geöffnet. Hierdurch wird ein direkter Blickkontakt für Besucher aus dem neu geschaffenen Sitzbereich des Foyers ins Bad ermöglicht. Zahl- und Gastronomieautomaten werden in den Foyerbereich integriert . Die Umkleiden Der gesamte Bereich der Umkleiden wird den heutigen Ansprüchen einer Schul- und Sportnutzung entsprechend neu gestaltet. Direkt zur Eingangshalle hin wird ein Solarium angeordnet. Folgende Umkleidemöglichkeiten werden vorgesehen: • 1 kombinierte Familien- bzw. Behindertenumkleide mit 5 behindertengerechten Schränken • 7 Einzelumkleiden mit insgesamt 30 ganzen Schränken • 4 Sammelumkleiden mit je 40 ganzen Schränken • In Nischen im Stiefelgang wird es höhengestaffelte Fönplätze geben. Die Vorreinigung / Duschen Der Bereich der Vorreinigung / Duschen wird komplett erneuert. Anlage 3.2 Seite 2 von 3 Der Bereich Schwimmmeister, Sanitätsraum wird neu geordnet. Der Schwimmmeisterraum erhält eine zu den Becken vorspringende Verglasung um den Überblick des Personals auf alle Bereiche der Halle zu ermöglichen. Ein Durchgang zur Schwimmhalle wird von der Türbreite her den Erfordernissen der Rollstuhlnutzer angepasst. An diesem Zugang wird eine neue behindertengerechte Dusch- und WC Kombination geplant. Die Schwimmhalle Im Bereich der Schwimmhalle werden lediglich die vorhandenen Wandverkleidungen aus Holz durch neue Wandbeläge ersetzt. Die Zugangstüren aus dem Bereich der Vorreinigung in die Schwimmhalle werden erneuert. Gestaltungs- und Farbkonzept Das Foyer, Umkleide- und Sanitärräume werden modernisiert und attraktiviert. Das soll in den neu gestalteten Bereichen im Gestaltungs- bzw. Farbkonzept umgesetzt werden. Alle Wand-, Boden- und Deckenbeläge werden dabei erneuert bzw. ersetzt. Die Leitidee für die Innenraumgestaltung ist das Farbspektrum von Küsten, Strand- und Uferszenarien. Also warme und naturnahe Materialien und Farbtöne. Der von außen wahrnehmbare neue Windfang wird als Farbakzent markant hervorgehoben. TECHNIK Sanitärtechnik Die gesamte Sanitärtechnik wird im Zuge der Sanierung erneuert. In den Duschbereichen kommen zur Einsparung von Verbrauchswasser Selbstschlussarmaturen zur Ausführung. Im Bereich der Vorreinigung wird ein barrierefreies WC mit neuen Ausstattungs- gegenständen installiert. Heizungstechnik Im Rahmen der Umgestaltung werden die Heizflächen erneuert und angepasst. Raumlufttechnik Die Lüftung der Schwimmhalle wird modernisiert und den heutigen Standards angepasst. Elektrotechnik Die Beleuchtung wird mit elektronischen Vorschaltgeräten und Tageslicht abhängiger Steuerung und Präsensmelder ausgeführt. Anlage 3.2 Seite 3 von 3 Such- und Signalanlagen Behindertennotruf Die behindertengerechte Toilette und Dusche wird mit einem Notrufsystem, bestehend aus Ruf- und Abstelltaster, Zugschalter, Meldeleuchte etc. gemäß Vorschrift ausgestattet. Der Alarm bzw. die erforderlichen Meldungen werden zum Schwimmmeister übermittelt. Gegensprechanlage Am Haupteingang der Schwimmhalle wird die vorhandene Sprechstelle wieder installiert und zum Schwimmmeister weitergeleitet. Videoüberwachung Der Eingangsbereich wird über Kameras überwacht. Der Schwimmmeisterraum ist zur Auswertung von Videobildern mit Monitoren ausgerüstet. Die Zentralen Komponenten sind im Schwimmmeisterraum montiert. Neue TFT - Bildschirme sind vorgesehen.
Anlage 2.4 - HB-Kinderhaus - Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien
4233 Zeichen
Stadt Münster- Amt für Immobilienmanagement
Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien
HALLENBAD KINDERHAUS
Planung
1. Darstellung des Energiesparkonzeptes
Heizung:
Das HB Kinderhaus wird über eine Erdgas Kesselanlag e und über ein Erdgas BHKW mit
Kraft Wärme Kopplung beheizt. Die Heizungsanlage wi rd zur Minimierung der
Energieverteilungskosten mit einer großen Temperaturspreizung (40° C) gefahren.
Lüftung:
Die veraltete Lüftungstechnik wird durch moderne Lü ftungstechnik mit Wärmerückgewinnung
(WRG) über hoch effiziente Rotationswärmetauscher e rsetzt. Die Luftkanäle werden für den
isothermen Betrieb optimiert und angepasst.
Regelungstechnik
:
Einsatz von DDC Reglungstechnik zur Optimierung der Betriebsabläufe und der
Energieverbräuche.
Sanitärtechnik:
Einsatz von Wasser sparenden Selbstschlussarmaturen.
Badewassertechnik:
Einsatz von Schwallwasserbehältern.
Elektrotechnik:
Die Beleuchtung wird / ist mit EVGs elektronischen Vorschaltgeräten und Tageslicht
abhängiger Steuerung und Präsensmelder ausgeführt. Es werden ausschließlich Energie
sparende Leuchtmittel sowie halogenfreie Verkabelun gen und Leitungsführungssysteme
eingesetzt.
Bauteile Hüllfläche:
Bei der Modernisierung werden keine Bauteile der Außenhüllfläche verändert.
2. Jahres-Heizwärmebedarf
entfällt, da des sich um einen Umbau im Bestand ohn e Erweiterungsanbauten handelt und
somit das Bauteilverfahren zur Anwendung kommt.
3. A/V Verhältnis
entfällt, da des sich um einen Umbau im Bestand ohn e Erweiterungsanbauten handelt und
somit das Bauteilverfahren zur Anwendung kommt.
Anlage 2.4
4. Wärmeerzeugung
über
Einzelheizung
X Zentralheizung
mit
X Gas, Oel, Strom
sonstige Wärmelieferung
X Nahwärmesystem BHKW
Fernwärmesystem
5. Sonnenenergienutzung, aktiv
Sonnenkollektoren
zur
Warmwassererzeugung für
Beheizung
Stromerzeugung
6. Wasser/Begrünung
Regenwassernutzung
keine
Regenwasserverrieselung
keine
Versiegelung des Grundstückes (%)
Unverändert zum Bestand
Ersatzmaßnahmen
keine
Dach-/Fassadenbegrünung
keine
7. Maßnahmen zum Immissionsschutz
Schall / Lärm
Besondere Maßnahmen nicht erforderlich
Anlage 2.4
Altlasten /Schadstoffe
Vorhandene schadstoffbelaste Bauteile (z.B Asbest o der Mineralfasern), die in Kleinmengen
vorhanden sind, werden fachgerecht entsorgt.
Bei den einzusetzenden Fliesenklebern, Abdichtungss ystemen und Verfugungsmaterialien
werden jeweils schadstoffarme, dem Verwendungszweck entsprechende, Materialien auf
zementärer Basis eingesetzt.
8. Sonstige Angaben
Ausführung
1. wesentliche Baustoffe
Tragwerk
vorh. Mauerwerk / Stahlbetonskelett
Fassade
Verblendfassade
Dach
unverändert
Fenster / Glasfassade Schwimmhalle
Vorh. festverglaste, thermisch getrennte Aluminiumkonstruktion
Innenwände
Fliesenbelag oder Anstrich auf Putz
Bodenbeläge
Fliesenbeläge
Verkleidungen
aus Gipskartonkonstruktionen (tlw. Wand und Decke)
Anstriche
Waschfeste Dispersionsanstriche
2. Einsatz von durch Ratsbeschlüsse indizierte Bau stoffe
PVC
Tropenholz
FCKW / HFCKW -haltige Baustoffe
Begründung für Einsatz:
Anlage 2.4
3. Haustechnik / Technische Gebäudeausrüstung
Wesentlichen Komponenten des Heizsystems
Bestand
Lüftungsanlagen ohne Wärmerückgewinnung
keine
Einsparungsmaßnahmen in der Elektro- und Beleuchtu ngstechnik
Bestand, Einsatz energiesparender Leuchtmittel
Wasserspartechniken
Armaturen mit Durchflussminderung und automatischer Regelung
Luftdichtigkeit des Gebäudes
unverändert
4. Abfallvermeidungskonzept
Einsatz von Recyclingstoffen
Abfallvermeidungskonzeptes in der Planung- und Bau ausführung
Vermeidung des Einsatzes von Verbundbaustoffen
Trennung und fachgerechte Entsorgung des Abbruchma terials und des Baustellenabfalls durch
Fachunternehmen
aufgestellt:
gez. Michel
Stadt Münster, Amt für Immobilienmanagement
Anlage 2.4
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Westfalenstraße 201
- Blumenstraße 2
- Kinderhaus 2
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/1053/2007
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 11.01.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37