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2743/2025

Jahresbericht 2024 der Naturschutzwacht Bezirk 6 Chorweiler Ost

Mitteilung BV 11.09.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 6 (Chorweiler), Sitzung am 11.12.2025, TOP 10.2.2

Mitteilung BV

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Anlage 1 Jahresbericht Chorweiler Ost Jansen

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Mitteilung BV

1614 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/571 
 
Vorlagen-Nummer 
 2743/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 29.09.2025 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 18.11.2025 
 
Jahresbericht 2024 der Naturschutzwacht Bezirk 6 Chorweiler Ost 
Die Untere Naturschutzbehörde bedankt sich an erster Stelle für das Engagement von Herrn 
Jansen in seiner Funktion als Naturschutzwart im Jahr 2024. 
 
Zu dem von Herrn Jansen erstellten Bericht nimmt die Untere Naturschutzbehörde wie folgt 
Stellung: 
 
Zum Punkt „zugewachsene Wege“ 
Seit Oktober 2024 ist eine neue Sachbearbeiterin für den Bezirk 6 zuständig und Herrn Jan-
sens Ansprechpartnerin. Sie wird den Meldungen von Herrn Jansen zukünftig nachgehen. 
 
Zum Punkt „Bänke an den Hundewiesen“ 
Der Vorschlag von Herrn Jansen wird stadtintern weiterverfolgt. 
 
Zum Punkt „Gärtnerei im Worringer Bruch“ 
Die Situation vor Ort konnte zwischenzeitlich durch die Stadt Köln aufgeklärt werden. Weitere 
Bautätigkeiten sind derzeit nicht absehbar. In jedem Fall würden diese jedoch einer Genehmi-
gung durch die Stadt Köln bedürfen. 
 
Zum Punkt „PEPL und Pferdebeweidung“ 
Seitens der Stadt Köln ist liegt derzeit noch keine konkrete Planung für ein Beweidungskon-
zept mit Pferden vor. Im N22 „Baadenberger Senke, Stöckheimer See und große Laache“ 
wird ab dem Jahr 2025 jedoch die Beweidung mit Heckrindern umgesetzt. Die Beweidungsflä-
che befindet sich innerhalb von Bezirk 4 Ehrenfeld und wurde bereits dem Naturschutzbeirat 
als Mitteilung vorgestellt. 
 
 
Anlage 
Anlage 1: Jahresbericht Chorweiler Ost Jansen

Anlage 1 Jahresbericht Chorweiler Ost Jansen

6551 Zeichen

Anmerkung: Dieser Jahresbericht ist als E-Mail bei der Unteren Naturschutzbehörde 
eingegangen 
 
Jahresbericht 2024 31. 12 2024  
Herbert Jansen  Naturschutzwacht                Stadt Köln  Bezirk 6  Chorweiler Ost 
          Naturschutzgebiete  N4/N1  Rheinaue Worringen-Langel-Merkenich 
            Naturschutzgebiete  N3 Worringer Bruch/ N2 Alte Ziegelei Fühlingen 
            und Landschaftsschutzgebiete 
Das Jahr 2024 begann mit viel Regen und war schon früh warm. Viele Trampelpfade 
wuchsen mit Gras und Brennnesseln zu und später wuchsen noch die Brombeeren 
ungewöhnlich schnell. Das alles führte dazu, dass am Rhein sich die Besucherströme auf 
die festen Wege konzentrierten. Am Alten Hafen in Worringen war das leider auch der Fall, 
hier habe ich mit einigen Bürgern versucht den Weg freizuhalten. Es war aber schwierig. 
Die untere Naturschutzbehörde war unterbesetzt und konnte mir auch nicht helfen. Seit 
Dezember hat sich die Lage gebessert und mit meiner neuen Ansprechpartnerin habe ich 
auch schon Kontakt und konnte mit ihr den gesamten Bereich einmal besuchen und so 
einige Besonderheiten vor Ort besprechen. 
Der hohe Wasserstand beim Jahreswechsel in den Naturschutzgebieten Worringer Bruch 
und Alte Ziegelei in Fühlingen stieg noch weiter und blieb bis Jahresmitte. Soviel Wasser 
gab es schon lange nicht mehr. Dies ist ein Zeichen, dass der Grundwasserspiegel wieder 
aufgefüllt ist. Frösche, Kröten und Molche konnten in diesem Jahr Ihren Nachwuchs nach 2 
trockenen Sommern wieder einmal durchbringen. 
Der Fühlinger See erhielt dieses Jahr 2 Badestellen, neben dem kostenpflichtigen Strand 
am "Blackfoot Beach". An den neuen Badestellen ist keine Aufsicht aber je eine 
Meldeanlage für Unfälle. Durch den auch hier hohen Wasserstand war der Sandstrand und 
einige Bänke aber unter Wasser. Die Nilgänse, Kanadagänse und Stockenten hatten den 
ganzen See für sich, da auch die übrigen Rasenflächen unter Wasser standen. Auch hier 
war der reichliche Nachwuchs nicht zu übersehen. Als das Wasser in der 2. Jahreshälfte 
zurückging, waren die Wiesen matschig und mit Kot übersät. Die wenigen Badegäste 
konnten die Gänse und Enten auch nicht mehr zurück drängen. Nachdem das Baden im See 
außerhalb der Badestellen bei hohen Geldstrafen verboten ist, ist die Sportart "Stand up 
Paddling" erlaubt, außer auf der 2 km langen Regattastrecke. Die Enten, Gänse, Schwäne 
und Blässhühner sind  auch im Winter am See und Rhein zuhause. 
 In diesem Jahr 2024 wurden 2 neue Hundefreilaufflächen im Bezirk 6 eingerichtet. 
Nördlich der Fährstelle Langel Hitdorf gibt es seit Anfang des Jahres an dem Treidelpfad 
Richtung Worringen kurz vor dem Naturschutzgebiet N4 eine Hundefreilauffläche. 2 
Schilder weisen darauf hin und 4 Bäume stehen an den Ecken. Bänke oder liegende 
Baumstämme wären noch ideal und würden die Hundebegleiter vieleicht dazu verführen 
noch länger hier zu bleiben und nicht den Weg in das Naturschutzgebiet zu nehmen. Wenn 
die Hunde müde sind könnte es wieder zurück gehen. An Hundewiesen in anderen 
Kommunen habe ich das schon beobachtet. Auch wäre die Aussicht auf den Rhein hier ein 
schöner Aufenthaltspunkt. In Merkenich an der Schlettstädter Straße gibt es seit Ende des

Jahres die 2. neue Hundefreilauffläche. Auch hier wären Sitzgelegenheiten schön. Dies ist 
ein idealer Platz für Hundetraining und auch für Hundeschulen. Groß genug sind die neuen 
Plätze. 
In Worringen am Erdweg gab es große Aufregung. Das Gelände einer ehemaligen Gärtnerei 
im Landschaftsschutzgebiet am Worringer Bruch wurde aufgeräumt und plötzlich gab es 
Bautätigkeiten ohne erkennbare Baugenehmigung. Die Arbeiter sprachen nur Russisch und 
gaben keine weitere Auskunft. Die Baustelle wurde dann stillgelegt unter anderem durch 
Hinweise an das Ordnungsamt und die untere Naturschutzbehörde. Gleichzeitig wurde im 
Umkreis Pappelbestände auf einer privaten Fläche gerodet. Hier konnte mir aber unser 
Förster schnell Auskunft geben, die Sache war abgesprochen und hatte nichts mit der 
Bautätigkeit und dem Verkauf des Gärtnereigelände zu tun. Nicht geklärt wurde, wer die 
Nachtevents auf diesem Gelände in der Vergangenheit abhielt.  
Neue Hinweisschilder unter den Naturschutzschildern werden zur Zeit montiert. Sie 
weisen mit verschiedenen Piktogrammen darauf hin was erlaubt und verboten ist. Sieht 
sehr gut aus und interessiert nochmal genau hinzuschauen. Sie sind an das jeweilige 
Naturschutzgebiet angepasst und mit dessen Name beschriftet. Ebenso sind die neuen 
Flyer über die Naturschutzgebiete eine gute Gelegenheit mit Besuchern in ein Gespräch zu 
kommen. Ich werde sie nutzen, wenn ich zum Beispiel auf Besucher treffe, die ihren Hund 
nicht an der Leine haben. Sehr gut auch der QR Code der auf die anderen 
Naturschutzgebiete hinführt. 
Im Juli informierte das Amt für Landschaftspflege und Grünfläche bei einem Spaziergang 
vor Ort über den Pflege und Entwicklungsplan für das Naturschutzgebiet N22 " 
Badenberger Senke, Stöckheimer See und Große Laache" zwischen Pescher- und Pulheimer 
See. Der PEPL enthält Maßnahmen, wie beispielsweise die Einführung eines 
Beweidungskonzepts, wie in der Rheinaue Worringen, nur mit Pferden. Hier hätte ich mich 
über einen Hinweis von der unteren Naturschutzbehörde gefreut. Ebenso gab die 
Autobahn GmbH Auskunft über ein Monitoring der Ausgleichsmaßnahme Leverkusener 
Brücke (Beweidungsmaßnahme, Pflanzen und Vögel, usw.) in der Rheinaue, bei den 
Mitgliedern der Bezirksvertretung von Chorweiler (nicht öffentliche Veranstaltung). Ein 
Monitoring über die Rheinaue gab es auch vorher schon regelmäßig von der Biostation 
NABU Köln/Leverkusen. Alle diese Monitoring findet man im Internet. Es wäre auch mal 
eine Möglichkeit, auszugsweise davon Interessantes in normalen Tageszeitungen zu 
veröffentlichen. Die Beweidung im Sommer mit den ca. 20 Glanrindern auf den 2 Weiden 
im Naturschutzgebiet N 4 vor Worringen läuft jetzt schon im 5. Jahr, mittlerweile 
problemlos. In diesem Jahr wurden auch schon wieder 3 Kälber in freier Natur geboren. 
Durch ein Drängelgitter kann der Treidelpfad über die Wiese begangen werden. Die 
begehbaren Wege im Naturschutzgebiet sind mit rot angestrichenen, hölzernen Pfählen 
markiert.  
Schön war noch ein Treffen im Dezember bei einer Weihnachtsfeier mit den Mitgliedern 
der Unteren Naturschutzbehörde, den Beiratsmitgliedern, der NABU Biostation usw. Man 
sah hier auch einige neue Gesichter und merkte die Plätze bei der Naturschutzbehörde 
füllen sich wieder. So kann es nur besser werden im neuen Jahr 2025.

Beratungsverlauf (2)

29.09.2025 Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde
TOP 6.2 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
11.12.2025 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2743/2025
Typ
Mitteilung BV
Datum
11.09.2025
Erstellt
04.09.2025 14:12