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3185/2021

Stellungnahme zur Anfrage AN/1846/2021

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 06.09.2021

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Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 25.10.2021, TOP 3.3

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

5915 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
I/11/112/2 
AN/1846/2021 
Vorlagen-Nummer 06.09.2021 
 3185/2021 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 06.09.2021 
 
Stellungnahme zur Anfrage AN/1846/2021 
Die SPD Fraktion hat unter der Nummer AN/1846/2021 eine Anfrage zum Thema  „Wie kann die 
Stadtverwaltung Arbeit im Homeoffice auch zukünftig ermöglichen und Flächenpotentiale nutzen?“ 
gestellt. Die Fragen werden nachfolgend beantwortet. 
 
1. Plant die Verwaltung eine interne Umfrage unter den Mitarbeitenden, um den Bedarf und die 
Bereitschaft zum Homeoffice bzw. zu mobilem Arbeiten zu erfassen, oder hat die Stadt bereits 
genug Erkenntnisse darüber, wie die Bereitschaft der Mitarbeitenden aussieht, auch nach der 
Pandemie dauerhaft zumindest zeitweise im Homeoffice tätig zu sein? 
Bereits im September 2020 hat eine verwaltungsweite Umfrage zum Thema Corona und Home-Office 
stattgefunden. Die Umfrageergebnisse fließen in das laufende Projekt „Flexibilisierung der Arbeit“ ein, 
dessen Ergebnis eine neue umfassende Dienstvereinbarung zur flexibleren Gestaltung der Arbeitszeit 
sein wird. Diese Dienstvereinbarung befindet sich im Abstimmungsprozess mit der Gesamtpersonal-
vertretung.  
 
In der Umfrage, die sich auf die Situation während des ersten Lockdowns (März bis Mai 2020) bezog, 
gaben 91 % der Teilnehmenden an, in Zukunft mobil arbeiten zu wollen. Um hierfür die notwendigen 
Strukturen und Rahmenbedingungen sowie verwaltungsweite Lösungen zum Thema „Mobiles Arbei-
ten“ zu schaffen, wurde der Steuerungskreis „Digitales Arbeiten“ ins Leben gerufen. In einem partizi-
pativen und verwaltungsweiten Projektdesign werden zukunftsfähige Lösungen für orts- und zeitun-
abhängiges Arbeiten erforscht und entwickelt. So soll die Ausgestaltung des Mobilen Arbeitens in 
einer zukünftigen Dienstvereinbarung „Digitales Arbeiten“ festgelegt werden. 
 
Es ist vorgesehen, aufbauend auf die erste Umfrage und die kontinuierlichen Ergebnisse des Prozes-
ses, noch in diesem Jahr eine weitere Umfrage durchzuführen, um veränderte Situationen erfragen 
und abbilden zu können.  
 
 
2. Welche Angebote wird die Verwaltung den Mitarbeitenden unterbreiten, um auch weiterhin 
einen Wechsel zwischen Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten zu ermöglichen, und welche or-
ganisatorischen und technischen Maßnahmen sind hierfür erforderlich? 
Durch die neuen und überarbeiteten Regelungen zur Flexibilisierung der Arbeit sollen moderne Ar-
beitsmodelle implementiert werden. Die Rahmenbedingungen und die Ausgestaltungen des Mobilen 
Arbeitens – in Bezug auf die organisatorischen und technischen Möglichkeiten – werden in einer zu-
künftigen Dienstvereinbarung „Digitales Arbeiten“ festgelegt, siehe Ziffer 1.  
 
Bereits jetzt besteht für aktuell 16.239 Mitarbeitende die Möglichkeit, mobil zu arbeiten (cDesk oder 
mit einem VPN-Notebook). Dies entspricht ca. 77 % der Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Köln. 
20.143 Mitarbeitende haben sich inzwischen für cPort registriert. 
 
Unabhängig von dem Bemühen, übergreifende Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden der

2 
 
Stadtverwaltung Köln zu schaffen, besteht bereits die Möglichkeit, Einzelvereinbarungen auf Basis 
der Dienstvereinbarung zum Mobilen Arbeiten zwischen dem*der Mitarbeitenden und der direkten 
Führungskraft abzuschließen. Diese Einzelvereinbarungen ermöglichen die individuelle Vereinbarkeit 
von Beruf und persönlicher Lebenssituation.  
 
 
3. Hat die Verwaltung eine Konzeption, wie sie die Bereitstellung von Büroraum bei einem er-
höhten und dauerhaften Anteil von Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten reduzieren kann, z. B. 
durch die Bereitstellung von Shared Desks in entsprechend veränderten Büroräumen für Mit-
arbeitende, die auch im Homeoffice arbeiten? 
Im Rahmen des Steuerungskreises „Digitales Arbeiten“ werden auch Konzepte zum Desk Sharing 
erarbeitet. Aufgrund der Heterogenität der Verwaltungsdienstleistungen ist aktuell noch nicht abzu-
schätzen, ob und wie viel Büroraum in Zukunft eingespart werden kann. 
 
 
4. Gibt es eine Einschätzung der Verwaltung, wie hoch die Ersparnis von Büroflächen auch für 
die nächsten Jahre sein kann und inwieweit diese „Flächenersparnis“ z. B. systematisch für 
die Schaffung von neuem Wohnraum umgenutzt werden könnte? 
Siehe Beantwortung unter Ziffer 3. 
 
 
5. Wie wird sichergestellt, dass sich die Inanspruchnahme von Homeoffice durch Mitarbeiten-
den nicht negativ auf deren Aufstiegs- und Beförderungschancen auswirkt? 
Die Möglichkeit, vermehrt mobil zu arbeiten stellt nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Füh-
rungskräfte vor neue Herausforderungen. Um diese Herausforderungen zu meistern und die Akzep-
tanz für Veränderungen auf beiden Seiten zu schaffen, werden erweiterte Fortbildungsangebote für 
Führungskräfte angeboten, die neue Führungsmodelle wie „Führung auf Distanz“ etablieren sollen.  
 
Unabhängig von der Verortung der Arbeitsleistung ist es Aufgabe der Führungskräfte auf allen Hie-
rarchieebenen, Mitarbeitende zu fördern und Arbeitsergebnisse nachzuhalten. Ebenso liegt es in der 
Verantwortung der Führungskräfte, die Kommunikation mit den Mitarbeitenden aufrecht zu erhalten 
und zu stärken. Bei Vorliegen dienstlicher Erfordernisse, z.B. auch um Wissenslücken vorzubeugen, 
kann das individuelle Mobile Arbeiten eingeschränkt werden. Um Potenziale zu erkennen und gezielte 
Förderungen anzubieten, finden grundsätzlich mindestens einmal jährlich Personalentwicklungs- und 
Klimagespräche statt. 
 
Der Aspekt der Führungsverantwortung ist eines der Themen, das auch im Steuerungskreis „Digitali-
sierung der Arbeit“ behandelt wird. Gleichzeitig liegen der Verwaltung keine Informationen vor, dass 
sich Homeoffice negativ auf Aufstiegs- und Beförderungschancen von Mitarbeitenden auswirkt. 
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (2)

06.09.2021 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
Entscheidung Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
25.10.2021 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 3.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
3185/2021
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
06.09.2021
Erstellt
02.09.2021 16:30