AN/1859/2021
Forcierung des Ausbaus der Kindertagesbetreuung in Köln hier: zum 19. Statusbericht zum Ausbau der Kinderbetreuung in Köln (2484/2021) – Kinderbereuungsangebote in Chorweiler und Porz
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
SPD Anfrage nach § 4
4093 Zeichen
An den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Herrn Dr. Heinen Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 02.09.2021 AN/1859/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Jugendhilfeausschuss 07.09.2021 Forcierung des Ausbaus der Kindertagesbetreuung in Köln hier: zum 19. Statusbericht zum Ausbau der Kinderbetreuung in Köln (2484/2021) – Kinderbereuungsangebote in Chorweiler und Porz Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Auswertung der Kita-Platzzahlen im aktuellen 19. Statusbericht zum Ausbau der Kinderbetreuung zeigt ein erschreckendes Gefälle zwischen einzelnen links- rheinischen Stadtbezirken und dem gesamten Rechtsrheinischen und bleibt dabei hinter den Zielquoten des Ratsbeschlusses vom 08.03.2016 zurück. Im Bezirk 6 bleibt die Versorgung mit Plätzen in den Kindertagesstätten für Kin- der unter und über drei Jahren, aber auch das Tagespflege-Angebot in Stadttei- len wie Heimersdorf (12%), Pesch (16%) und Chorweiler (21%) weit unterdurch- schnittlich. Neue Kitas sind nicht in Sicht. Im Bereich Porz bleibt die Versorgung mit U3-Plätzen auch nach Einrechnung aller geplanten Neueröffnungen unterdurchschnittlich (23% in Ensen, 20% in Urbach, 23% in Finkenberg). Tagespflegeangebote sind in Ensen, Gremberg- hoven und Wahn Fehlanzeige! Selbst für die entscheidenden drei Jahre vor der Einschulung müssen viele Kinder in den Stadtbezirken 6 und 7 auf eine ortsnahe Betreuung verzichten oder weite Wege zurücklegen, während der Platzausbau in anderen Stadtteilen deutlich bes- ser vorankommt. In der Ratssitzung am 06.02.2018 wurde auf Initiative der SPD-Fraktion ein- stimmig der folgende Beschluss gefasst ((AN/0193/2018): - 2 - „Am 28.06.2016 hat der Rat den weiteren bedarfsgerechten Ausbau der Kinder- tagesbetreuung für unter 3-jährige in einem ersten Schritt in Höhe einer 50%igen Versorgungsquote bis zum Kindergartenjahr 2020/21 und in einem zweiten Schritt in Höhe einer 52%igen Quote in den Folgejahren beschlossen. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die aktuelle Versorgungslage fordern wir die Verwaltung auf, in den aufgelisteten Handlungsfeldern wie folgt tätig zu werden…..“ Es folgte eine Auflistung von Handlungsfeldern, die Stadtplanung, Stadtentwicklung, Liegenschaften, Wirtschaft, Umwelt/Grün, Sport, Schule und den Gesetzgeber betreffen. Zur Sitzung des Rates am 14.02.2019 beantwortete die Verwaltung die Nachfra- ge der SPD-Fraktion nach dem Umsetzungsstand (0521/2019) u.a. damit, dass bei Investoren weiterhin Interesse am Bau von Kindertagesstätten bestehe, dass man pro Kita-Jahr 15 zusätzliche Standorte projektiere und bestrebt sei, dieses Ausbautempo in den Folgejahren zu halten bzw. weiter auszubauen. Die SPD-Fraktion bittet vor diesem Hintergrund um folgende Informatio- nen: 1. Welche Faktoren haben dazu geführt, dass zum Kita-Jahr lediglich 6 neue Kindertagesstätten in Betrieb genommen werden konnten und so viele geplante Maßnahmen in die nächsten Jahre geschoben werden müssen? 2. Welche Ergebnisse haben die Bemühungen zur ämterübergreifenden Forcie- rung des Kita-Ausbaus erbracht, beispielsweise die von der Verwaltung ge- schilderten Abstimmungen mit den Bereichen Stadtplanung und Bauaufsicht? 3. Welche Bemühungen sind zur verbesserten Flächenakquise, zur Umwidmung mindergenutzter Flächen oder Baulücken, zur Nutzung von Vorkaufsrechten oder auch zur kreativen Zusammenarbeit mit Einzelhandelsketten und Woh- nungsbauunternehmen erfolgt? 4. Welche neuen Maßnahmen ergreift die Verwaltung, um die auffallende Versorgungslücke mit Plätzen für unter und über Dreijährige besonders in den Stadtbezirken Chorweiler und Porz schnellstmöglich zu schlie- ßen? Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1859/2021
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 02.09.2021
- Erstellt
- 02.09.2021 08:38