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0682/2024

Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Bänke Dagobertstraße - Im Krahnenhof, Aktenzeichen: 167/23

Mitteilung BV 20.02.2024

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Anlage 3 Mitteilung der Petenten

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Mitteilung BV

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Anlage 2 Antwortschreiben

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Anlage 1 Eingabe

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Anlage 3 Mitteilung der Petenten

4289 Zeichen

Von:
An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden
Betreff: AW: Bürgereingabe nach § 24 GO– „Bänke Ecke Dagobertstraße - Im Krahnenhof“, Aktenzeichen 167/23 B
Datum: Donnerstag, 15. Februar 2024 10:18:05
Anlagen: image001.png
Sehr geehrte Frau ,
vielen Dank für das nette Telefonat. Wie bereits telefonisch besprochen möchten wir diese Antwort so nicht hinnehmen. 
Die Bänke sind für uns eine große - mitlerweile auch gesundheitliche - Belastung und wir möchten noch einmal 
eindringlich dafür werben, das wenigstens während der Zeit der Baustelle "Musikhochschule" die Bänke eingelagert 
werden. Sie schreiben, die Bänke sollen als Sitzgelegenheiten für Mütter mit Kinderwagen und Senioren dienen. So wie 
wir dies mitbekommen, nutzen diese Gruppen die Bänke ausgesprochen selten. Stattdessen finden sich in den 
Freistunden oder Pausen der Schule weiter unten die 14-16jährigen Schüler:innen, die hier die Zeit verbringen und den 
Platz vermüllen (der weitestgehend morgens von einem angehörigen der Musikhochschule beseitigt wird). Auch 
konnten wir schon beobachten, dass die Schüler:innen an den Bänken mit Drogen versorgt werden, womit wir schon 
beim zweiten Problem wären. Der Platz wird regelmäßig für Drogendeals und -konsum genutzt. Der Polizei ist dies 
bekannt, wir sollen uns melden, wenn wir es beobachten, dies geht aber meistens so zügig von statten, das ein melden 
bei der Polizei nichts bringen würde. Neuerdings kommen noch die Lachgas-Jugendlichen dazu, die sobald es dunkel 
ist die Bänke mit den Kartuschen Lachgas und schwarzen Ballons aufsuchen. Wenn wir diese verscheucht haben, nicht 
immer ohne Diskussionen, kommen die nächsten "Nachtschwärmer", mit den steigenden Temperaturen wird es mehr 
und mehr und man ist gerade eingeschlafen und wird dann von den Gesprächen der Personen auf den Bänken 
geweckt. Man steht auf, spricht sie an und sie gehen. Hier das Ordnungsamt oder die Polizei anzurufen, wäre 
übertrieben, da die Personen nichts böses tun, sie sitzen dort und unterhalten sich und sobald sie weg sind, kommen 
mit einem Abstand von 10 Minuten bis zu einer Stunde neue Personen. Manchmal schlafen hier auch Obdachlose. Erst 
freute es uns, dann kann dort niemand sitzen, wenn dieser dann aber um 4.00 h aufsteht und seine Flaschen sortiert, 
ist es nicht mehr schön. Andere schnarchen so laut, dass man es durch die geschlossenen Fenster hört. Wir verstehen 
nicht, warum man so wenig Rücksicht auf unsere Bedürfnisse nimmt. Hinzu kommt, dass wir nun seit mehr als einem 
Jahr einer dauerhaften Lärmbelästigung (ständiges Geschrei der Bauarbeiter ab den frühen Morgenstunden, Lärm 
durch Baugerätschaften, Anlieferungen der Bauutensilien auch am Samstag) von Montag bis Samstag durch die 
Baustelle und Neubau "Musikhochschule" ausgesetzt sind. Wenn diese Baumaßnahmen voraussichtlich 2026 
abgeschlossen sind, wird das Bestandsgebäude Musikhochschule saniert, die nächste Baustelle von der wir direkt 
betroffen sind. Auch gibt es ausreichend Sitzgelegenheiten an dieser Bürgersteigseite. Es gibt so gemauerte Rundelle 
20 Meter weiter an der Seite der Musikhochschule, in der Mitte ist jeweils ein Baum, dessen Blätterdach wahrscheinlich 
als natürlicher Schallschutz funktioniert, also müsste es die Bänke der Stadt Köln nicht geben. Daher noch einmal 
unsere eindringliche Bitte, die Bänke abzubauen. Sollte dies nur temporär möglich sein, können Sie die Bänke gerne in 
unserem Keller einlagern!  Auch könnte durch das Entfernen der Bänke Platz für Fahrräder und Leihräder entstehen. 
Dies würde auch den Raum als Aufenthaltsfläche minimieren und das Problem der wilden Fahrräder beheben. Auch 
möchten wir noch darauf hinweisen, dass durch die Baustellenschilder, Leihrädern und den Miet-E-Rollern für 
Menschen mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl oft kein durchkommen zu den Bänken ist. 
Sie schrieben in Ihrer Erklärung, dass u.a. ein Grund für das Nichtentfernen der Bänke keine Lagerkapazität vorhanden 
wäre. Wir hätten zur Not einen großen Keller, dort könnten die Bänke zwischengelagert werden. 
Mit Blick auf unsere Gesundheit sowie der Tatsache, dass es auf dieser Straßenseite bereits sehr viele 
Sitzgelegenheiten gibt möchten wir Sie nochmal eindringlich darum bitten diese Bänke zu entfernen.
Mit freundlichen Grüßen

Mitteilung BV

912 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/02/02-1 
 
Vorlagen-Nummer 
 0682/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.03.2024 
 
Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Bänke Dagobertstraße - Im 
Krahnenhof, Aktenzeichen: 167/23 
Die Bürgereingabe, das Antwortschreiben sowie die Mitteilung der Petenten werden der Be-
zirksvertretung Innenstadt hiermit zur Kenntnis gegeben. 
 
Hinweis: Sofern eine Beschlussvorlage gewünscht wird, kann diese über die Geschäftsfüh-
rung der Bezirksvertretung mit einem entsprechenden Auszug aus der Niederschrift bei der 
Geschäftsstelle für Anregungen und Beschwerden angefordert werden. 
 
Darüber hinaus steht es der Bezirksvertretung selbstverständlich frei - auch ohne Vorliegen 
einer Beschlussvorlage – die Petenten oder die Fachverwaltung zur Sitzung einzuladen und 
einen politischen Beschluss zu fassen. 
 
gez. Dr. Ulrich Höver

Anlage 2 Antwortschreiben

2662 Zeichen

Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt-koeln.de. Fragen zu den 
Dienstleistungen der Stadt Köln beantwortet Ihnen montags - freitags von 7 - 18 Uhr das Bürgertelefon unter der 
einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0 
/ 2 
Bürgeramt Innenstadt 
Anregungen und Beschwerden an Rat und 
Bezirksvertretungen  
Bezirksrathaus Innenstadt 
Ludwigstraße 8, 50667 Köln  
www.stadt.koeln 
Auskunft  
Frau , Zimmer   
T: , F:   geschaeftsstelle-anregungen-
beschwerden@stadt-koeln.de 
Sprechzeiten  
Montag bis Freitag : 08.00 bis 12.00 Uhr 
und nach Vereinbarung 
Stadt Köln, 02-1-4, 50605 Köln 
  
Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum 
167/23 01.02.2024 
Bürgereingabe nach § 24 GO– „Bänke Ecke Dagobertstraße - Im Krahnenhof“, 
Aktenzeichen 167/23 B 
Sehr geehrte Frau , 
sehr geehrter Herr , 
für Ihre E-Mails zu der im Betreff genannten Angelegenheit bedanke ich mich. 
Die Entscheidung über die Aufstellung oder Entfernung von Sitzbänken wird in der 
Regel von der jeweils zuständigen Bezirksvertretung getroffen, da die Abwägung, ob 
Sitzbänke aufgestellt bzw. entfernt werden sollen immer auch ein politischer Prozess 
ist. Der Entscheidung voraus gehen oft Anregungen von Bürgern und Bürgerinnen, 
insbesondere von Senioren und Familien mit Kindern, die sich weitere Möglichkeiten 
zum kostenlosen Verweilen im öffentlichen Raum wünschen. 
Die Fachverwaltung hat die Bänke in der Dagobertstraße seinerzeit aufgrund eines 
Beschlusses der Bezirksvertretung Innenstadt aufgestellt.  
Im Ratsinformationssystem finden Sie den Sachstandsbericht der Verwaltung über die 
Aufstellung der Bänke unter folgendem Link: 
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=67658 
Die Fraktionsvorsitzenden der Bezirksvertretung Innenstadt habe ich über Ihre Ein-
gabe informiert. Diese haben den seinerzeit gefassten Beschluss bekräftigt und sich 
gegen eine Entfernung der Bänke ausgesprochen.

- 2 -
Das Fachamt teilt zu Ihrem Vorschlag, die Bänke mindestens vorübergehend zu ent-
fernen, zudem mit, dass eine temporäre Entfernung, Einlagerung und ein Wiederauf-
bau der Bänke aufgrund der Ressourcenlage nicht möglich ist. 
Bitte wenden Sie sich bei nächtlichen Ruhestörungen oder Vandalismus an das Ord-
nungsamt der Stadt Köln unter der Rufnummer 0221/221-32000 oder an die Kölner 
Polizei unter der Rufnummer 110. 
Ihre Eingabe sowie dieses Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Innenstadt 
zur Kenntnis gegeben. 
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau  oder an mich. 
Für Ihr bürgerschaftliches Engagement danke ich Ihnen und verbleibe 
mit freundlichen Grüßen 
Im Auftrag 
Gez. Dr. Ulrich Höver 
Amtsleiter

Anlage 1 Eingabe

3687 Zeichen

Von:
An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden
Betreff: Bänke Ecke Dagobertstraße - Im Krahnenhof
Datum: Mittwoch, 20. September 2023 15:24:11
Sehr geehrte Damen und Herren,
Herr , Amt für Straßen und Radwegebau, hat uns an Sie verwiesen.
Wir leben in der Dagobertstraße , angrenzend an die Großbaustelle „Neubau 
Musikhochschule“. Seit Juni 2022 sind wir von Montag bis Samstag massiv durch die 
Bauarbeiten betroffen. Wir leben derzeit mit einer täglichen Lärmbelästigung durch die 
Baustelle von ca. 7.00 h bis 17.00 h. Erstaunlicher Weise wird Samstagsfrüh besonders 
gerne laut gearbeitet, so dass wir häufig nur den Sonntag als Ruhetag haben. An der 
Lärmbelästigung durch die Baustelle kann man nichts ändern, somit kommen wir zu dem 
Punkt, wo wir uns von Ihnen Unterstützung erhoffen. Die Dagobertstraße ist eine sehr 
laute Straße. Es gibt viel Durchgangsverkehr und die vor einigen Jahren aufgestellten 
Bänke – direkt gegenüber unserer Wohnung – werden gerne zum Verweilen genutzt. Das 
Problem hierbei ist, das unsere Wohnung nur Fenster zu Straßenseite hat und wie uns 
einmal ein Mitarbeiter der Musikhochschule erklärte, die besondere Bauweise der 
Musikhochschule dazu führt, dass der Schall der Straße direkt auf unsere Wohnung fällt. 
Wenn nun abends Nachtschwärmer, Obdachlose und Drogendealer sich an den Bänken 
aufhalten, werden wir hiervon am Einschlafen gehindert oder geweckt. Wir sprechen die 
Personen dann an und in der Regel reagieren die Angesprochenen verständnisvoll und 
ziehen weiter. Es dauert dann allerdings nicht lange und die nächsten sitzen dort und wir 
müssen wieder ansprechen. Dies führt gerade an den Wochenenden dazu, dass wir in 
unserer Nachtruhe stark gestört werden. Geschlossene Fenster sind im Sommer keine 
Option und selbst durch Ohropax hört man die Gespräche und fühlt sich gestört. Das 
Ordnungsamt zu rufen, ist nicht wirklich eine Option, weil a) sind es immer wechselnde 
Personengruppen und b) die meisten sind verständnisvoll und reagieren auf unsere direkte 
Ansprache. So ist aber nirgendwo festgehalten, wie stark wir von der nächtlichen 
Ruhestörung betroffen sind. Hinzu kommt, dass der Platz Gruppen einlädt, die dort Drogen 
konsumieren, auch haben wir schon häufiger Drogendeals verfolgen können. Beim 
Konsum ist nicht „kiffen“ gemeint, wir können zusehen, wie die Leute sich etwas durch die 
Nase ziehen. Letztens hatten wir Probleme mit Jugendlichen, die wir vom Ansehen her 
vom Ebertplatz kannten, die hier augenscheinlich dealten. Sie reagierten auf Ansprache 
aggressiv und erst als sie mitbekamen, dass wir die Polizei riefen, sind sie gegangen. Auch 
möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es Schulweg von mindestens 3 
Schulen in der näheren Umgebung ist. Weiter werden hier gerne Leih-Roller und Leihräder 
abgestellt. Die Leih-Roller geben, wenn man sie wohl über die App sucht, ein Signal ab…
dies wird auch gerne nachts angewandt. Dieses Signal ist laut, kommt also auch zur 
nächtlichen Belastung hinzu… auch möchten wir nicht die Service-Mitarbeiter der Leih-
Roller-Firmen vergessen, die gerne nachts zwischen 3 und 5 Uhr früh die Roller 
einsammeln, den Transporter laufen lassen und oft lautstark Musik hören. Uns ist bewusst, 
dass wir in der Kölner Innenstadt mit einem gewissen Lärmpegel leben müssen, aber 
gerade kommen wir an unsere Belastungsgrenze und merken, wie uns die Situation krank

macht. Die Lärmentwicklung auf der Straße hat sich erst in den letzten Jahren so 
entwickelt. Uns würde es wirklich sehr helfen, wenn wenigstens für die Zeit der Baustelle 
die Bänke temporär abgebaut werden könnten.
In Hoffnung auf Ihre Unterstützung
Mit freundlichen Grüßen

Beratungsverlauf (1)

07.03.2024 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.21 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0682/2024
Typ
Mitteilung BV
Datum
20.02.2024
Erstellt
20.02.2024 11:51