AN/0682/2017
Beschriftung des römischen Sarkophags am Adenauer Weiher
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Antrag der CDU Fraktion
2484 Zeichen
CDU Köln • Fraktion in der Bezirksvertretung Köln-Lindenthal Bezirksrathaus Aachener Straße 220• 50931 Köln • Telefon: (02 21) 22 19 33 00 Frau Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln, den 26 . April 2017 Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal am 15.05.2017 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, Antrag: Beschriftung des römischen Sarkophags am Adenauer-Weiher in Köln-Müngersdorf Wir bitten Sie, folgende Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksver- tretung 3 – Lindenthal am 15. Mai 2017 zu setzen. Die Verwaltung wird gebeten folgendes zu veranlassen: Anbringung einer Be- schriftung am römischen Sarkophag am Adenauer-Weiher in Köln-Müngersdorf Begründung: 1926 wurde in Köln-Müngersdorf die Jahnwiese angelegt. Zuvor wurde an selber Stelle ein römischer Gutshof (Villa rustica) archäologisch freigelegt. Unter den Fraktion in der Bezirksvertretung Köln-Lindenthal CDU Köln • Fraktion in der Bezirksvertretung Köln-Lindenthal Bezirksrathaus Aachener Straße 220• 50931 Köln • Telefon: (02 21) 22 19 33 00 Funden befanden sich sechs Sarkophage, von denen einer am Adenauer-Weiher aufgestellt wurde. Der Sarkophag ist nicht beschriftet. Kein Passant erkennt die Bedeutung des steinernen Gegenstand, noch den Grund, warum er an dieser Stelle aufgestellt ist. Hier sollte eine Optimierung durch die Stadt Köln in Anbetracht ihrer römi- schen Vergangenheit nicht geschehen. In Sachen Beschriftung werden zwei Optionen vorgeschlagen: 1) Einfache Variante: In direkter Nähe zum Sarkophag wird ein Schild mit ei- nem erklärenden Text angebracht. 2) Aufwändige Variante, aber wirkungsvollere Variante: Der Sarkophag wird versetzt, und zwar in die Nähe des Jahndenkmals. Dort wird eine Tafel an- gebracht, auf der die Lage der Funde bzw. Grundrisse der Gebäude auf der Jahnwiese eingezeichnet sind. Die genaue Fundlage des aufgestellten Sar- kophags wird besonders markiert. Diese Variante würde eine interessante Aufklärung der Passanten bedeuten, die sich an Ort und Stelle von der Er- höhung des Jahndenkmals selbst ein Bild mit Blick auf die Jahnwiese ma- chen können. So wird Geschichte lebendig, und da viele Spaziergänge und Sporttreibende vorbeikommen, wird die Tafel sicherlich Resonanz finden. Weitere Begründung folgt mündlich. Mit freundlichen Grüßen Horst Nettesheim Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0682/2017
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 27.04.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27