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2045/2017

Hallen- Kalk - Kein Probebetrieb des Schauspiels in der Halle 75 in Köln-Kalk

Mitteilung Ausschuss 27.06.2017

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 06.07.2017, TOP 16.1

Mitteilung Ausschuss

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Auszug BV Kalk 22.06.2017, TOP B.

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Mitteilung Ausschuss

920 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/02-8/0 
 
Vorlagen-Nummer  27.04.2017 
 2045/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 06.07.2017 
 
Hallen- Kalk - Kein Probebetrieb des Schauspiels in der Halle 75 in Köln-Kalk 
Beschluss der Bezirksvertretung Kalk vom 22.06.2017 
Die Bezirksvertretung Kalk hat in ihrer Sitzung am 22.06.2017 im Rahmen einer aktuellen Stunde 
folgenden Beschluss gefasst: 
 
Die Bezirksvertretung Kalk lehnt eine Nutzung der Halle 75, die deren Öffnung für die Öf-
fentlichkeit ausschließt (z.B. durch einen geschlossenen Probebetrieb des Schauspiels) 
ab und verweist diese Sache zur weiteren Behandlung in den Ausschuss für Kunst und 
Kultur sowie in den Stadtentwicklungsausschuss. 
 
Der entsprechende Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift ist als Anlage beigefügt. 
 
 
Anlage 
 
 
 
gez. Dr. Keller

Auszug BV Kalk 22.06.2017, TOP B.

5835 Zeichen

Anlage 
 
 
 
Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 
Herr Menne 
Telefon:  (0221) 221-98313  
Fax       :  (0221) 221-98347 
E-Mail:  dieter.menne@stadt-koeln.de 
Datum: 26.06.2017 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 23. Sitzung der 
Bezirksvertretung Kalk vom 22.06.2017 
öffentlich 
B. Hallen- Kalk - Kein Probebetrieb des Schauspiels in der Halle 75 in 
Köln-Kalk  
Antrag der SPD-Fraktion vom 21.06.2017 auf Durchführung einer aktu-
ellen Stunde 
AN/0943/2017 
Bezirksvertreter Klein (SPD-Fraktion) begründet die Durchführung der Aktuellen Stunde. 
Es bestünden Unklarheiten bezüglich der Vorgaben im Werkstattverfahren. Nach seinem 
bisherigen Eindruck aus dem laufenden Werkstattverfahren soll die Halle 75 zukünftig 
lediglich als geschlossener Probebetrieb für das Schauspiel Köln genutzt werden. Dieses 
lehnt seine Fraktion ab. Die Halle 75 war unter anderem Ausgangspunkt der gesamten 
Initiative zur künftigen Gestaltung des gesamten Areals und ist ein Herzstück dieses Pro-
jekts. Eine nicht durch die Öffentlichkeit zugängliche Halle und damit erlebbare Nutzung 
der Halle wäre ein schwerer Schlag und verschenktes Potenzial für die Entwicklung des 
Kalker Südens. Ziel sei es u.a. den Ottmar Pohl Platz durch ein attraktives Angebot zu 
beleben. Nicht klar sei zudem die Nutzung der Halle 51 durch Roncalli. Auch soll es sei-
tens der Kulturverwaltung eine Prüfung geben, die Hallen 70 und 71 als Depot und 
Werkstatt zu nutzen. Auch diese beiden Hallen wären dann einer Mitwirkung durch die 
Öffentlichkeit entzogen. 
Die SPD-Fraktion legt großen Wert darauf, dass das Werkstattverfahren ein offenes Ver-
fahren ist und nichts, weder die Hallen 70 und 71 noch die Halle 75, aus dem Verfahren 
herausgenommen bzw. bestimmte Nutzungen vorgeben werden. 
 
Frau Imorde, Bühnen der Stadt Köln, führt aus, dass die Halle 75 früher als Versamm-
lungsstätte bzw. Spielstätte genutzt worden ist; derzeit wird sie als geschlossene Probe-
bühne eingesetzt. Sie kann die Aussage ihres Vorredners nicht nachvollziehen, dass die 
Halle 75 aus dem Verfahren herausgenommen ist. Die Bühnen haben immer klargestellt, 
dass die Halle 75 Teil des Werkstattverfahrens ist und daher auch einer anderen Nut-
zung der Halle nichts entgegensteht. 
 
Herr Tuch erläutert ausführlich die diversen Abhängigkeiten und Bindungen, die zu den 
Definitionen in der Auslobung zum Werkstattverfahren und möglicherweise zu Unklarhei-

2 
ten geführt haben. Er führt u.a. aus, dass die Hallen 75 bis 77 dem Kulturdezernat zuge-
ordnet sind. Im Rahmen der Vorbereitung des Werkstattverfahrens wurde intensiv disku-
tiert, wie mit der Nutzung dieser Hallen umgegangen werden soll. In der Auslobung ist 
letztlich klar definiert, dass die Nutzung der Halle 75 den Bühnen zugeordnet bleibt. Eine 
konkrete Nutzungsart ist aber nicht definiert, so dass das Werkstattverfahren Raum für 
freie Nutzungsüberlegungen gibt. Die Hallen 76 und 77 bleiben in der Kulturverwaltung. 
Aufgrund der vertraglichen Bindung bleibt die Halle 76 weiterhin einer Nutzung durch das 
Museum Ludwig zugeordnet. Auch die Halle 77 kann für eine öffentliche Nutzung vorge-
sehen werden. Ebenso gibt es für die Hallen 70 und 71 im Auslobungstext keine konkre-
ten Nutzungsvorgaben. Als eine Nutzungsoption wurde die Frage der möglichen Nut-
zung als Werkstatt der Bühnen geprüft. Dies ist aber nicht als Vorgabe im Verfahren zu 
sehen, sondern als eine mögliche Überlegung.  
Er berichtet, dass Herr Bernhard Paul derzeit überlegt, seine in verschiedenen Lagern 
untergebrachten Sammlungen an einem Standort zusammen zu führen. So könne zu-
mindest perspektivisch auch die Halle 51 mitbetrachtet werden.  
Die Auslobung ließe alles offen.  
 
Bezirksvertreter Schuiszill (CDU-Fraktion) betont, dass die CDU-Fraktion sich immer für 
eine Spielstätte in Kalk ausgesprochen habe. Wichtig ist, dass eine öffentlichkeitswirk-
same bzw. wahrnehmbare kulturelle Präsenz in diesen Hallen stattfindet. Letztendlich 
muss an dieser Stelle ein kultureller Mix entstehen, der sich wirtschaftlich auch trägt. Er 
nimmt positiv zur Kenntnis, dass nach den Ausführungen der Verwaltung keine der Hal-
len aus dem Verfahren herausgenommen ist. 
 
Bezirksvertreter Fischer (Fraktion DIE LINKE.) freut sich zunächst darüber, dass es mit 
Hilfe der Bezirksvertretung Kalk gelungen ist, den Abriss der Hallen 76 und 77 zu verhin-
dern und die Politik nun über deren Nutzung beraten könne. Er ist der Ansicht, dass die 
aktuelle Stunde aufgrund der ausführlichen Erläuterungen der Verwaltung als erledigt 
erklärt werden kann. 
 
Bezirksvertreter Robyns (SPD-Fraktion) widerspricht Bezirksvertreter Fischer. Er ver-
weist auf ein Schreiben des Bezirksbürgermeisters Pagano, indem dieser der Beigeord-
neten Frau Laugwitz-Aulbach Fragen gestellt und Vorschläge unterbreitet habe. Bis heu-
te habe die Kulturdezernentin hierzu nicht Stellung genommen.  
U.a. sei vorgeschlagen worden, dass die Kammeroper die Halle 75 als Spielstätte nutzen 
könne. Dies biete die Möglichkeit der Mischung. Er nimmt Bezug auf Äußerungen der 
Beigeordneten Frau Laugwitz-Aulbach, wonach diese eindeutig eben keine Spielstätte in 
Kalk wolle, sondern den Stadtbezirk Mülheim für eine Spielstätte präferiert habe. Daher 
bleibe es bei dem Vorschlag, die Angelegenheit in die Fachausschüsse zur weiteren Be-
handlung zu verweisen.  
 
Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung Kalk lehnt eine Nutzung der Halle 75, die deren Öffnung für die 
Öffentlichkeit ausschließt (z.B. durch einen geschlossenen Probebetrieb des Schau-
spiels) ab und verweist diese Sache zur weiteren Behandlung in den Ausschuss für 
Kunst und Kultur sowie in den Stadtentwicklungsausschuss. 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.  
Anmerkung: Bezirksvertreter Fischer (Fraktion DIE LINKE.) hat an der Abstimmung nicht 
teilgenommen.

Beratungsverlauf (2)

27.06.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.07.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 16.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2045/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
27.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27