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AN/0234/2023

Angsträume unter einer Gender-Perspektive angehen

SPD Anfrage nach § 4 01.02.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 12.06.2023, TOP 1.2

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

2978 Zeichen

An die Vorsitzende des Ausschusses  
für die Gleichstellung von Frauen und Männern  
Frau Teresa De Bellis -Olinger 
 
An Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker  
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 01.02.2023 
 
AN/0234/2023 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 06.02.2023 
 
Angsträume unter einer Gender-Perspektive angehen 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende,  
 
die SPD -Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung des Ausschusses am 06.02.2023 
aufzunehmen:  
 
Die Debatte um den Umgang mit Angsträumen stellt seit Jahren ein  wiederkehrendes Thema dar. 
Substantielle Verbesserungen am subjektiven Sicherheitsgefühl der Bürger*innen scheint es jedoch 
nicht gegeben zu haben. Zuletzt wurde im Jahr 2018 im AVR über Angsträume und deren Identifizie-
rung diskutiert. Laut Niederschrift des AVR vom 18.06.2018 hatten sich Expert*innen bei einem 
Fachgespräch zum Thema "Angsträume in Köln" ausgetauscht. Der damalige Stadtdirektor  Dr. Keller 
kündigte in derselben Niederschrift auch eine Beschlussvorlage zum Thema in der Sitzung des AVR 
am 17.09.2018 an. Leider findet sich dort und auch in den darauf folgenden Sitzungen des AVR keine 
Beschlussvorlage zum Thema.  
In den letzten Jahren wird die Debatte insbesondere um geschlechtsbezogene Perspektiven erwei-
tert. Initiativen wie etwa das Frauen-Nacht-Taxi in Münster sollen bei der Angst auf der letzten Meile 
Abhilfe schaffen. Die Stadt Wiesbaden kooperiert mit dem von Ehrenamtlichen getragenen "Heim-
wegtelefon". Bei dem können Nutzer*innen auf dem Heimweg anrufen, ein Gespräch führen, ihren 
Standort durchgeben und im Notfall darauf vertrauen, dass jemand anderes den Notruf wählt. In 
Bochum-Hamme organsierte das  Stadtteilmanagement Rundgänge, bei denen Anwohnende Angst-
räume zeigen konnten.  
Die schon vor Jahren in Zusammenarbeit mit der Kölner Polizei entwickelte App WayGuard, mit der 
der Standort der Nutzer*innen manuell und auch automatisch an den Notruf übermittelt werden 
konnte, ist im Dezember vergangenen Jahres eingestellt worden.  
 
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung:  
1. Was wurde aus den Ankündigungen der Verwaltung zur Identifizierung, Vermeidung und Beseiti-
gung von Angsträumen aus dem Jahr 2018 im AVR? 
2. Gibt es in Köln eine Liste über Angsträume in Köln und den Vorhabenstand, diese zu beseitigen?  
3. Ist eine Kooperation mit dem Hei mwegtelefon wie in Wiesbaden geplant?

- 2 - 
 
4. Wann etabliert die Stadtverwaltung ein Frauen -Nacht-Taxi in Köln?  
5. Plant die Verwaltung Rundgänge zum Sicherheitsgefühl  wie in Bochum? 
 
Mit freundlichen Grüßen  
Gez. Mike Homann  
SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

12.06.2023 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 1.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0234/2023
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
01.02.2023
Erstellt
01.02.2023 12:35