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2044/2022

Beantwortung der mündlichen Anfrage von Herrn Dr. Quinkler aus der Sitzung des Gesundheitsausschusses vom 17.05.2022 - Thema: SPZ-Bericht 10-2021

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 08.08.2022

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Nächste Beratung: Finanzausschuss, Sitzung am 05.09.2022, TOP 2.6

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

3119 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/53 
 
Vorlagen-Nummer 08.08.2022 
 2044/2022 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 18.08.2022 
Gesundheitsausschuss 23.08.2022 
Finanzausschuss 05.09.2022 
 
Beantwortung der mündlichen Anfrage von Herrn Dr. Quinkler aus der Sitzung des 
Gesundheitsausschusses vom 17.05.2022 - Thema: SPZ-Bericht 10-2021 
 
1. Warum ist eine Auslagerung des sozialpsychiatrischen Dienstes (SpDi)in die Stadtbezirke 
Lindenthal und Rodenkirchen wie es in dem Bericht heißt „aufgrund der unzureichenden ver-
kehrstechnischen und infrastrukturellen Anbindung vor Ort“ nicht zielführend? 
 
Für beide Stadtbezirke gilt, dass von einem zentralen Standort in der Nähe des Verkehrsknotenpunk-
tes Neumarkt die verschiedenen Stadtteile des jeweiligen Bezirks wesentlich besser erreichbar sind 
als von irgendeinem Standort innerhalb des jeweiligen Stadtbezirks. Das gilt umgekehrt auch für Bür-
ger*innen, die den sozialpsychiatrischen Dienst aufsuchen wollen, zum Beispiel, weil sie in die 
Sprechstunde eingeladen wurden. Eine Dezentralisierung würde daher zu einer schlechteren Er-
reichbarkeit für die Bürger*innen und zu vermehrten Wegezeiten für die Mitarbeitenden führen. 
 
2. Warum ist das Bezirksteam Chorweiler nicht in Chorweiler Klienten zentriert vor Ort? Statt-
dessen besteht eine Bürogemeinschaft aktuell in Nippes?  
 
Bisher bestand das Bezirksteam Chorweiler nur aus einer halben Arztstelle und einer halben Stelle 
Sozialarbeit. Ohne die regelhafte Nutzung der Ressourcen der Mitarbeitenden des Bezirksteams Nip-
pes wäre keine sinnvolle Tätigkeit möglich gewesen. Erst mit der für 2023 geplanten Ausstattung wird 
es eigenständig arbeitsfähig sein.  
Aktuell wird geprüft, ob dann eine Auslagerung nach Chorweiler-Mitte erfolgen kann. Die Diakonie 
plant, dort Räume für das SPZ Chorweiler und die Suchtberatung Chorweiler anzumieten. Falls in 
diesen Räumen auch das Bezirksteam des SpDi untergebracht werden könnte, würden sich ausge-
prägte Synergien ergeben. Es handelt sich um ein Bestandsgebäude, das für einen anderen Zweck 
errichtet wurde, weswegen erhebliche Umbauarbeiten erforderlich wären. 
 
3. Wann wird das Bezirksteam Porz auch nach Porz ausgelagert?  
 
Dem Gesundheitsamt sind vom SKM Räumlichkeiten in dessen Gebäude am Porzer Markt angebo-
ten worden. Es ist beabsichtigt, einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. Der Umzug kann aller-
dings erst nach Abschluss der bisher noch nicht begonnenen Umbau- und Renovierungsarbeiten an 
dem Gebäude erfolgen. 
 
4. Welche Dringlichkeit sieht die Verwaltung in der weiteren Dezentralisierung des SpDi als 
Umsetzung dieses Grundprinzips, dass 1987 beschlossen wurde?

2 
 
Nachdem für das Jahr 2023 die Verfügbarkeit der erforderlichen Personalressourcen absehbar er-
scheint, richtet sich die weitere Umsetzung nach der Verfügbarkeit entsprechender Immobilien. In der 
Vorlage 3681/2020 wurden bereits Mietkosten für die Auslagerung zweier Bezirksteams berücksich-
tigt. 
 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (3)

18.08.2022 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 10.1.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.08.2022 Gesundheitsausschuss
TOP 2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.09.2022 Finanzausschuss
TOP 2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2044/2022
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
08.08.2022
Erstellt
22.06.2022 12:51