Mandari Insight

0580/2022

Kostenfortschreibung und Freigabe investiver Mittel betreffend Interim Kölnisches Stadtmuseum im ehemaligen Haus Sauer

Mitteilung Ausschuss 23.02.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 08.03.2022, TOP 8.5

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 Auszug Entwurf Niederschrift Rat 03.02.2022_TOP 10.19

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1_Beschlussvorlage Rat 3969_ 2021 Mittelfreigabe

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

2124 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/4518 
 
Vorlagen-Nummer 23.02.2022 
 0580/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 08.03.2022 
 
Kostenfortschreibung und Freigabe investiver Mittel betreffend Interim Kölnisches 
Stadtmuseum im ehemaligen Haus Sauer 
Hier: Mitteilung zum Ratsbeschluss 3969/2021  
 
Sachverhalt: 
 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 3. Februar 2022 unter Punkt 10.19 die Frei-
gabe der Mehrkosten für den Umzug und die Einrichtung der neuen Dauerausstellung des 
Kölnischen Stadtmuseums im ehemaligen Modehaus Franz Sauer entschieden. Diese ein-
maligen Mehrkosten von 2,38 Mio. Euro sind durch die im Ratsbeschluss von 2018 bewillig-
ten und bis ins Jahr 2021 nicht abgerufenen Mittel vollumfänglich gedeckt und ins Haushalts-
jahr 2022 übertragen. 
Hintergründe der Kostensteigerungen sind unter anderem notwendige Maßnahmen für den 
Museumsbetrieb, die 2018 noch nicht abzusehen waren. Die Detailplanungen konnten erst 
nach Abschluss des Mietvertrages 2019 erfolgen. Dies betrifft beispielsweise die Kosten für 
die Ausstattung des Foyers, da durch bauliche Änderungen in diesem Bereich der komplette 
Abriss der vorhandenen Einrichtungen notwendig wurde.  
Weitere Kosten sind auf zusätzliche nutzerspezifische Einbauten zur Erweiterung der – auf 
750 Quadratmeter begrenzten – Ausstellungsflächen zurückzuführen sowie die notwendige 
Anpassung digitaler Techniken an neue Standards. Auswirkungen hatten zudem pandemie-
bedingte Preissteigerungen.  
Hinzu kommt ein Mehrbedarf von 890.000 Euro für die Herrichtung der Werkstätten, Biblio-
thek, Graphischen Sammlung und Ausstellung. Diese Ausgaben beinhalten nutzerspezifi-
sche technische Ausstattungen im konsumtiven Bereich. Für die Ausstattung der Büros der 
Mitarbeiter*innen fielen dagegen kaum Kosten an. Büromöbel wurden überwiegend weiter-
verwendet, es sei denn, sie entsprachen nicht mehr den Sicherheits- und Arbeitsplatzvor-
schriften.  
 
Anlagen 
 
Anlage 1 Beschlussvorlage 3969_2021 
Anlage 2 Auszug Ergebnisprotokoll Ratssitzung vom 03.02.2022 
 
 
Gez. Charles

Anlage 2 Auszug Entwurf Niederschrift Rat 03.02.2022_TOP 10.19

2882 Zeichen

Geschäftsführung  
Rat 
Frau Lange 
Telefon:  (0221) 221-22058  
Fax       :  (0221) 221-26570 
E-Mail:  maria.lange@stadt-koeln.de 
Datum: 18.02.2022 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 14. Sitzung des Rates vom 
03.02.2022 
öffentlich 
10.19 Kostenfortschreibung und Freigabe investiver Mittel betreffend Interim 
Kölnisches Stadtmuseum im ehemaligen Haus Sauer 
3969/2021 
Beschluss: 
1. Kostenfortschreibung 
Der Rat nimmt die Kostenfortschreibung für das Interim des Kölnischen Stadtmuse-
ums im ehemaligen Haus Sauer in Höhe von insgesamt 5,77 Mio. € zur Kenntnis 
(bisher 3,39 Mio. €). Gegenüber der ursprünglichen Planung bedeutet dies Mehrkos-
ten in Höhe von rund 2,38 Mio. €.  
Hiervon entfallen auf die einmaligen Investitionsauszahlungen 1,97 € Mio. € (bisher 
1,37 Mio. €). Die einmaligen konsumtiven Kosten erhöhen sich auf 2,58 Mio. € (bis-
her 0,8 Mio. €). Die laufenden konsumtiven Kosten erhöhen sich auf 1,22 Mio. € 
(bisher 1,19 Mio. €). 
2. Mittelbereitstellung 
Mittel zur Deckung der einmaligen investiven Bedarfe in Höhe von 1,97 Mio. € ste-
hen im Teilfinanzplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 9 – Auszahlun-
gen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen auf der Finanzstelle 4518-
0408-0-1001 - Neueinrichtung Schausammlung, Hj. 2021, zur Verfügung und sind 
zur Übertragung in das Hj. 2022 vorgesehen. 
Mittel zur Deckung der einmaligen konsumtiven Bedarfe in Höhe von 2.585.000 € 
stehen im Teilergebnisplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 13 – Auf-
wendungen für Sach- und Dienstleistungen, Hj. 2021, zur Verfügung und sind zur 
Übertragung in das Hj. 2022 vorgesehen. 
Mittel zur Deckung der laufenden konsumtiven Bedarfe, hier: Sachaufwendungen, 
in Höhe von 1.060.000 € stehen im Teilergebnisplan 0408 – Kölnisches Stadtmuse-
um, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, Hj. 2022ff, zur 
Verfügung.

Mittel zur Deckung der laufenden konsumtiven Bedarfe, hier: Abschreibungen, in 
Höhe von 160.000 € stehen im Teilergebnisplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, 
Teilplanzeile 14 – Bilanzielle Abschreibungen, Hj. 2022ff, zur Verfügung. Den zusätz-
lichen Bedarf in Höhe von 24.500 € (Differenz zwischen bisheriger und neuer Veran-
schlagung) wird das Dezernat Kunst und Kultur im Rahmen des Haushaltsaufstel-
lungsprozesses 2023 innerhalb des dann zugewiesenen Budgets, gegebenenfalls 
durch Umschichtungen, vorsehen. 
3. Mittelfreigabe 
Der Rat beschließt die Freigabe der investiven Mittel in Höhe von 1,97 Mio. € 
(1.967.000 €) im Teilfinanzplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 9 – 
Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen auf der Finanzstel-
le 4518-0408-0-1001 - Neueinrichtung Schausammlung, Hj. 2022. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich gegen die Stimmen der FDP-Fraktion und bei Stimmenthaltung der 
Fraktionen SPD, AfD und Die FRAKTION zugestimmt.

Anlage 1_Beschlussvorlage Rat 3969_ 2021 Mittelfreigabe

16092 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/4518 
 
Vorlagen-Nummer 
 3969/2021 
Freigabedatum 
02.02.2022  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Kostenfortschreibung und Freigabe investiver Mittel betreffend Interim Kölnisches 
Stadtmuseum im ehemaligen Haus Sauer 
Beschlussorgan 
 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Kostenfortschreibung 
Der Rat nimmt die Kostenfortschreibung für das Interim des Kölnischen Stadtmuseums im ehemali-
gen Haus Sauer in Höhe von insgesamt 5,77 Mio. € zur Kenntnis (bisher 3,39 Mio. €). Gegenüber der 
ursprünglichen Planung bedeutet dies Mehrkosten in Höhe von rund 2,38 Mio. €.  
Hiervon entfallen auf die einmaligen Investitionsauszahlungen 1,97 € Mio. € (bisher 1,37 Mio. €). Die 
einmaligen konsumtiven Kosten erhöhen sich auf 2,58 Mio. € (bisher 0,8 Mio. €). Die laufenden kon-
sumtiven Kosten erhöhen sich auf 1,22 Mio. € (bisher 1,19 Mio. €). 
 
2. Mittelbereitstellung 
Mittel zur Deckung der einmaligen investiven Bedarfe in Höhe von 1,97 Mio. € stehen im Teilfinanz-
plan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 9 – Auszahlungen für den Erwerb von bewegli-
chem Anlagevermögen auf der Finanzstelle 4518-0408-0-1001 - Neueinrichtung Schausammlung, Hj. 
2021, zur Verfügung und sind zur Übertragung in das Hj. 2022 vorgesehen. 
 
Mittel zur Deckung der einmaligen konsumtiven Bedarfe in Höhe von 2.585.000 € stehen im Teiler-
gebnisplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienst-
leistungen, Hj. 2021, zur Verfügung und sind zur Übertragung in das Hj. 2022 vorgesehen. 
 
Mittel zur Deckung der laufenden konsumtiven Bedarfe, hier: Sachaufwendungen, in Höhe von 
1.060.000 € stehen im Teilergebnisplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 13 – Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen, Hj. 2022ff, zur Verfügung.  
 
Mittel zur Deckung der laufenden konsumtiven Bedarfe, hier: Abschreibungen, in Höhe von 160.000 
€ stehen im Teilergebnisplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 14 – Bilanzielle Ab-
schreibungen, Hj. 2022ff, zur Verfügung. Den zusätzlichen Bedarf in Höhe von 24.500 € (Differenz 
zwischen bisheriger und neuer Veranschlagung) wird das Dezernat Kunst und Kultur im Rahmen des 
Haushaltsaufstellungsprozesses 2023 innerhalb des dann zugewiesenen Budgets, gegebenenfalls 
durch Umschichtungen, vorsehen. 
 
3. Mittelfreigabe 
Der Rat beschließt die Freigabe der investiven Mittel in Höhe von 1,97 Mio. € (1.967.000 €) im Teilfi-
nanzplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 9 – Auszahlungen für den Erwerb von be-
weglichem Anlagevermögen auf der Finanzstelle 4518-0408-0-1001 - Neueinrichtung Schausamm-
lung, Hj. 2022. 
Rat 03.02.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   1.967.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  3.805.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2022 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.    1.060.000 € 
c) bilanzielle Abschreibungen                     160.000 € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
 
1. Anmietung ehemaliges Kaufhaus Franz Sauer als Interim-Standort für das Kölnische Stadtmuse-
um (Vorlagen-Nummer 3734/2018) 
 
Der Rat hat am 18. Dezember 2018 die Anmietung des ehemaligen Modegeschäftes „Haus Sauer“ 
als Interimsstätte des Kölnischen Stadtmuseums bis zum Einzug in die Räumlichkeiten des Neubaus 
der sogenannten Historischen Mitte beschlossen. 
 
 
2. Entwicklung, Ausbau und Bezug Interim seit 2018 
 
2.1 Mietvertrag und Baugenehmigung 
Der Mietvertrag für das ehemalige Modehaus Sauer wurde im April 2019 unterschrieben. Im August 
2019 hat der Eigentümer den Antrag zur Baugenehmigung eingereicht. Die Erteilung der Baugeneh-
migung erfolgte im November 2020. Die Mietzahlungen wurden erst mit Übergabe des Mietobjektes 
am 15. September 2021 fällig.  
 
2.2 Umbaumaßnahmen

3 
Nach Vorliegen der Baugenehmigung im November 2020 konnten die Umbauarbeiten beginnen. 
Hierzu gehörte auch, dass aufgrund festgestellter Mängel und der Notwendigkeit zur Modernisierung 
der Technik die vorhandene Einrichtung im Kassenbereich einschließlich der dazugehörenden Ein-
bauten abgerissen werden musste. Zum Zeitpunkt der Planung im Jahr 2018 war das nicht bekannt. 
Die eigentliche Planung sah eine Nutzung der vorhandenen Einrichtung vor. Die zusätzliche Beschaf-
fung der Einrichtungsgegenstände führt zwangsläufig zu Mehrkosten. Zudem erfordert die Anpassung 
der Alarmtechnik an den geforderten Standard zusätzliche Ausgaben. Die Pandemiesituation und 
Verzögerungen bei Materiallieferungen führten dazu, dass sich die Bauarbeiten bis ins dritte Quartal 
2021 zogen.  
 
2.3 Inszenierung Ausstellung 
Eine Ausschreibung für die Beauftragung der Planung der Szenografie der Ausstellung konnte erst 
nach dem Ratsbeschluss in 2018 erfolgen. Hierbei konnten für die Umsetzung der Ausstellung noch 
weitere Optionen akquiriert werden, wie etwa der Treppenaufgang innerhalb der Ausstellungsfläche 
und ein kleiner Teilbereich im Foyer. Für die Inszenierung der zusätzlichen Flächen und für die Ein-
bauten im Bereich der Kasse und des Shops fallen jedoch zusätzliche Kosten an. 
 
2.4 Laufende Betriebskosten (Alarmtechnik, Werbung am Gebäude u.a.) 
Die Kosten für die Alarmtechnik konnten 2018 nicht abschließend eruiert werden, weil es mehrfacher 
Begehungen mit Polizei, Feuerwehr und Sicherheitsfachkräften und Absprachen mit der Versicherung 
bedurfte, um ein sicheres Alarmierungskonzept zu erstellen. Im Ergebnis werden sich die Kosten der 
Ausführung durch die Rahmenvertragsfirma erhöhen. 
 
Weitere zusätzliche Ausgaben entstehen für die Außenwerbung sowie für die Planungs- und Bera-
tungsleistungen durch die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, die bei der Kostenschätzung für die 
Ratsvorlage in 2018 nicht berücksichtigt wurden. Erschwerend kommen die pandemiebedingten 
Preiserhöhungen aufgrund Materialknappheit hinzu. 
 
 
3. Aktueller Sachstand Bezug Interim 
 
Im September 2021 erfolgte die Übergabe des Objektes Haus Sauer an das Kölnische Stadtmuseum. 
Anschließend erfolgte im Oktober 2021 der Umzug des Verwaltungsbereiches und der Restaurie-
rungswerkstätten. Der Abschluss aller Umzüge ist für das zweite Quartal 2022 vorgesehen. 
 
 
4. Eröffnung des Kölnischen Stadtmuseum im Interim 
 
Nach derzeitigem Stand ist die Eröffnung des Kölnischen Stadtmuseums für das zweite Halbjahr 
2022 vorgesehen. Im Rahmen eines neuen Museumskonzeptes wird die Dauerausstellung die Ge-
schichte der Stadt Köln mit all ihren Facetten, Widersprüchen und unterschiedlichen Perspektiven 
neu erzählen. Neben der Vergangenheit werden auch die Gegenwart und Zukunft der Stadt in den 
Blick genommen. Das Museum wird zu einem lebendigen, offenen Ort der Begegnung und der Dis-
kussion für alle Kölner*innen und Tourist*innen. 
 
 
5. Kosten und Finanzierung 
 
5.1 Bisherige Planung 
Die Kosten für die Herrichtung des ehemaligen Haus Sauer und den Umzug des Kölnischen Stadt-
museums wurden zum damaligen Zeitpunkt auf 3,3 Mio. € geschätzt. 
Davon entfielen auf einmalige Kosten rund 1.370.000 € (investiv) und 830.000 € (konsumtiv).  
Der jährliche Betrieb wird mit 1.195.000 € beziffert. 
 
Die damalige Kostenschätzung beruhte auf dem Quadratmeterpreis der anzumietenden Immobilie als 
Bezugsgröße.  
 
5.2 Neue Planung

4 
Aufgrund der oben genannten Gründe (Entwicklungen seit 2018) musste die Planung angepasst wer-
den.  
 
5.2.1 Vergleich der investiven Planung 2018 zu 2021 
Die Kostenerhöhung im einmaligen investiven Bereich begründet sich wie folgt.  
 
Maßnahme Stand 
Dezember  
2018 
Stand  
Dezember 
2021 
Begründung für die Kosten-
erhöhung 
Einrichtung Daueraus-
stellung 
850.000 € 917.000 € Kostenerhöhung durch die Be-
schaffung von teilweise zusätz-
lichem Mobiliar 
Alarmtechnik 220.000 € 290.000 € Mehraufwand aufgrund der Ge-
bäudestruktur  
Möbel und Regale, 
Kompaktus-Anlage 
inklusive Graphischer 
Sammlung/Bibliothek 
300.000 € 350.000 € Kostenentwicklung aufgrund 
Preissteigerungen. Die Möbel 
sollen auch mit dem Umzug in 
die Historische Mitte verwendet 
werden.  
Fassadenwerbung  130.000 € Leuchtreklamen, Außenwer-
bung 
Einrichtung Shop, Fo-
yer (Kasse, Veranstal-
tungsbereich)  
 140.000 € Erforderliche Mindestausstat-
tung Möbel wie Schließfachan-
lagen, Theke/ Kassenbereich, 
Ausstattung gemäß Barriere-
freiheit  
Technische Ausstat-
tung für Besprechungs-
räume, Pädagogik, 
Pforte, Verwaltung, 
Digitalisierung, Medi-
aguides 
 140.000 € Technische Ausstattung nach 
multimedialem Standard; da die 
bisher genutzte Technik veraltet 
ist. Eine neue Technikausstat-
tung war in der Planung 2018 
nicht berücksichtigt.  
Gesamt 1.370.000 € 1.967.000 €  
 
 
5.2.2 Vergleich der konsumtiven Planung 2018 zu 2021 
Die Kostenerhöhung im einmaligen konsumtiven Bereich begründet sich wie folgt.  
 
Maßnahme Stand 
Dezember  
2018 
Stand  
Dezember  
2021 
Begründung für die Kosten-
erhöhung 
IT - Ausstattung 200.000 € 200.000 € Keine Veränderung 
Umzugskosten 202.500 € 420.000 € Zusätzliche Sondertransporte 
inklusive Vorbereitungen zur 
Verlagerung der Graphischen 
Sammlung, Bibliothek, Münzen 
erforderlich.  
Herrichtung Daueraus-
stellung  
425.000 € 425.000 € Keine Veränderung 
Restaurierungsarbeiten  180.000 € Zusätzliche Kosten Restaurie-
rung und Transporte von Expo-

5 
naten für neue Dauerausstel-
lung inklusive befristeter Be-
schäftigung Papierrestauratorin.  
Werbung und Fassa-
dengestaltung  
 140.000 € Kosten wurden 2018 nicht ein-
gepreist. Kosten für  
Agenturen (z. B. Gestaltung, 
Digitalisierung, Graphikproduk-
tionen) Außenfassade: Planung 
Statiker, Fachfirmen Montage. 
Zudem erhöhte Werbung, um 
trotz Schließung neue Ausstel-
lung zu bewerben  
Shop/ Foyer  30.000 € Handwerkliche Arbeiten, Elekt-
ro, Shop-Artikel 
Herrichtung Büros, 
Werkstätten, Bibliothek, 
Graphische Sammlung, 
Ausstellung, nutzerspe-
zifische technische An-
lagen 
 890.000 € Erfordernisse durch Nut-
zer*innen sowie Corona-
bedingte Mehraufwendungen. 
Die Kosten entstehen unabhän-
gig von der Investitionsmiete. 
Technische Beratung 
durch die Gebäudewirt-
schaft der Stadt Köln 
 300.000 € Diese Kosten für den gesamten 
Zeitraum der Bauphase waren 
bei der Vorlagenerstellung 2018 
nicht bekannt und in dieser Hö-
he nicht absehbar. Die Bera-
tungen beziehen sich auf die 
vorgenannten Leistungen.  
Gesamt 827.500 2.585.000 €  
 
 
5.2.3 Vergleich der konsumtive Planung Stand 2018 zu 2021 
Die Kostenerhöhung im laufenden konsumtiven Bereich begründet sich wie folgt.  
 
Maßnahme Stand 
Dezember  
2018 
Stand  
Dezember  
2021 
Begründung für die Kosten-
erhöhung 
Wartung IT    5.000 €    5.000 € Keine Veränderung 
Miete Lager   80.000 €   80.000 € Keine Veränderung 
Abschreibungen  135.500 € 160.000 € Anpassung der bilanziellen Ab-
schreibungen wegen Erhöhung 
der investiven Auszahlungen 
Miete 725.000 € 725.000 € Keine Veränderung 
Energiekosten 250.000 € 250.000 € Keine Veränderung

6 
Gesamtsumme 1.195.500 1.220.000  
 
 
5.2.4 Zusammenfassung 
Die Kosten stellen sich in der Zusammenfassung wie folgt dar: 
 
Maßnahme Stand 
Dezember  
2018 
Stand  
Dezember  
2021 
Begründung der Kostenerhö-
hung 
Investive, einmalige 
Maßnahmen 
1.370.000 € 1.967.000 € siehe oben 
Konsumtiv einmalig    827.500 € 2.585.000 € siehe oben 
Konsumtiv laufend 1.195.500 € 1.220.000 € siehe oben 
Gesamtsumme 3.393.000 € 5.772.000 € Die Kostenerhöhungen ergeben 
sich aus den vorgenannten Ta-
bellen unter Ziffer 5.2.1 bis 
5.2.3. 
 
 
5.3 Finanzierung 
Die Finanzierung der o.g. Mehrkosten investiv wie konsumtiv kann aus Mitteln des Kölnischen Stadt-
museums sichergestellt werden durch aus den Jahren 2019 ff im Rahmen der Ermächtigungsübertra-
gung zur Verfügung gestellten Mitteln aus den bisher veranschlagten und nicht verbrauchten Mitteln 
des noch nicht bezogenen Interims. 
 
Die Mittelbereitstellung der einzelnen Bedarfe erfolgt wie nachstehend: 
 
5.3.1 Einmalige investive Mittel 
Mittel zur Deckung der einmaligen investiven Bedarfe in Höhe von 1,97 Mio. € stehen im Teilfinanz-
plan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 9 – Auszahlungen für den Erwerb von bewegli-
chem Anlagevermögen auf der Finanzstelle 4518-0408-0-1001 - Neueinrichtung Schausammlung, Hj. 
2021, zur Verfügung und sind zur Übertragung in das Hj. 2022 vorgesehen. Eine wohlwollende Prü-
fung wird in Aussicht gestellt. 
 
5.3.2 Konsumtive, einmalige Mittel 
Mittel zur Deckung der einmaligen konsumtiven Bedarfe in Höhe von 2.585.000 € stehen im Teiler-
gebnisplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienst-
leistungen, Hj. 2021, zur Verfügung und sind zur Übertragung in das Hj. 2022 vorgesehen. Eine 
wohlwollende Prüfung wird ebenfalls in Aussicht gestellt. 
 
5.3.3 Konsumtive, laufende Mittel 
Mittel zur Deckung der laufenden konsumtiven Bedarfe, hier: Sachaufwendungen, in Höhe von 
1.060.000 € stehen im Teilergebnisplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 13 – Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen, Hj. 2022ff, zur Verfügung. 
 
Mittel zur Deckung der laufenden konsumtiven Bedarfe, hier: Abschreibungen, in Höhe von 160.000 
€ stehen im Teilergebnisplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 14 – Bilanzielle Ab-
schreibungen, Hj. 2022ff, zur Verfügung. Den zusätzlichen Bedarf in Höhe von 24.500 € (Differenz 
zwischen bisheriger und neuer Veranschlagung) wird das Dezernat Kunst und Kultur im Rahmen des 
Haushaltsaufstellungsprozesses 2023 innerhalb des dann zugewiesenen Budgets, gegebenenfalls 
durch Umschichtungen, vorsehen.

7 
5.4 Investive Mittelfreigabe 
Die investiven Mittel bedürfen grundsätzlich der Freigabe durch den Finanzausschuss. Da der Rat 
über die Kostenerhöhung zu informieren ist, erfolgt die Freigabe durch den Rat. Der Rat beschließt 
daher die Freigabe der investiven Mittel in Höhe von 1,97 Mio. € (1.967.000 €) im Teilfinanzplan 0408 
– Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 9 – Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anla-
gevermögen auf der Finanzstelle 4518-0408-0-1001 - Neueinrichtung Schausammlung, Hj. 2022. 
 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
Die Errichtung bzw. der Betrieb von Gebäuden, hier: Umbau des ehemaligen Haus Sauer für das 
Kölnische Stadtmuseum, führt zu einem Ressourcenverbrauch, der eine Zunahme der CO²- Emissio-
nen über den Lebenszyklus bewirkt. Durch den Umbau bzw. Einbau von moderner Anlagentechnik 
wird mit Energie- und somit auch CO²-Einsparungen gerechnet. Wie hoch die Einsparungen konkret 
sind, wird sich erst im Laufe des Museumsbetriebes in Volllast zeigen. 
 
 
Begründung der Dringlichkeit 
Um die Eröffnung des Interims des Kölnischen Stadtmuseums im ehemaligen Haus Sauer im Herbst 
2022 nicht zu gefährden, ist es erforderlich, spätestens mit Beginn des Jahres 2022 das Vergabever-
fahren für die investiven Beschaffungen einzuleiten. Das wiederum setzt jedoch die Freigabe investi-
ver Mittel in Höhe von 1,97 Mio. € voraus, wofür ein politischer Beschluss erforderlich ist.  
 
Zur Vermeidung einer Dringlichkeitsentscheidung ist die Beschlussfassung per Direktvorlage im Rat 
vorgesehen. Nach Beschlussfassung kann direkt das Vergabeverfahren eingeleitet werden. Eine Ein-
bringung in den laufenden Gremienlauf war aufgrund umfangreicher verwaltungsinterner Abstimmun-
gen nicht möglich. Eine Behandlung im nächsten Sitzungslauf im März käme für die zeitnahe Durch-
führung des vorgenannten Vergabeverfahrens zu spät. Die vorberatenden Gremien werden im Nach-
gang per Mitteilung informiert. 
 
 
 
 
Anlagen 
Anlage – Kostenvergleich 2018 und 2021

Beratungsverlauf (1)

08.03.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0580/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
23.02.2022
Erstellt
16.02.2022 15:56