3859/2019
Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“, hier: Befreiungsantrag von den Verbotsbestimmungen des LP der Stadt Köln gem. § 67 BNatSchG
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Anlage 2_1 Entwurf Gartenlabor Olpener Straße
1625 Zeichen
Fachplaner
Planbezeichnung
Optional Erweiterung Gemeinschaftsgärten2.036 m²
Gemeinschaftsgarten 375m²Sitzbänke
125 m²
8 Fahrradbügel
Container Geräteschuppen
Wieseneinsaat1.987 m²
Wasserstelle
Wieseneinsaat4.045 m²
Kinderspiel
Wasserstelle
100 m²
75 m²
Wieseneinsaat776 m²
Wildhecke Süd324 m²
Wassergebundene Wegedecke1.790 m² Picknicktische
Rasenschotterweg435 m²
Wildhecke426 m²
Wieseneinsaat1.178 m²Gemeinschaftsgarten 375m² Gemeinschaftsgarten 375m²
Gemeinschaftsgarten 375m²
Lehr- und Schulgarten 375m²
Picknicktisch
Gemeinschaftsgarten 375m²
Olpenerstraße
Plettenbergerstraße
Eingangsplatz740 m²Stadtgärten mit NutzgartenparzellenZwischeneinsaaten 1.440 m² Zwischeneinsaaten 1.278 m²
Zwischeneinsaaten 976 m²
Kraut- und Selbst-ErntegartenZwischeneinsaaten 2.382 m²
Entwurf - Olpenerstraße Gesamtausbau
Index Datum Änderung, Status gez.. .
GLK-A24-E1.2
03.09.20191:5000,71 x 0,58 NN
Gartenlabor KölnStadt KölnAmt für Landschaftspflege und GrünflächenWilly-Brandt-Platz 250679 Köln
Tel.030.3116964-0Fax:030.311694-99A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbHKöpenicker-Straße 154a 10997 Berlin www.a24-landschaft.de
Datum HöhenbezugBearbeiterMaßstabBlattgröße
Plannummer
Bauherr
Fachplaner
Datum, gezeichnet
Datum, gezeichnet
Planbezeichnung
N
MD/MR/JG
Datei: 190903_GLK_Lageplan_Olpenerstraße_Gesamtausbau.vwx
Baum Bestand
LEGENDE
Baum - Planung
Wassergebundener Weg
Wasserleitungen Bestand
Wiesenfläche
Wasserleitungen NeuSpielen
Schotterrasenweg
SitzbankPicknicktisch
Fahrradbügel
WildheckeContainer - Geräteschuppen
Stadtgartenparzelle (beispielhafte Ausstattung)
Anlage 4_2_Sport_und Fitnessband_Entwurf Berirk Mülheim
393 Zeichen
L I L L + S P A R L A www.efre.nrw.de www.wirtschaft.nrw.de FORT XI/BUCHHEIMER PARK SCHWERPUNKT KOORDINATION, KRAFT + SLACKLINES MELISSENWEG SCHWERPUNKT KRAFT- UND AUSDAUER + SENIOREN ZWISCHENWERK XIa/ HERLER RING SCHWERPUNKT TRENDSPORT E02 E03 E04 Grüngürtel Rundweg G1 Grüngürtel Rundweg G1 GRÜNE INFRASTRUKTUR KÖLN SPORT- UND FITNESSBAND/WALDPARKOUR STADTBEZIRK MÜLHEIM
Anlage 4_1_Sport_und Fitnessband_Entwurf Bezirk Kalk
363 Zeichen
L I L L + S P A R L A www.efre.nrw.de www.wirtschaft.nrw.de MERHEIMER HEIDE BEWEGUNGS-PARCOURS FORT X SCHWERPUNKT KRAFT - UND AUSDAUER VINGSTER BERG/WALDPARKOUR SCHWERPUNKT KRAFTTRAINING UCKERMARKSTRASSE SCHWERPUNKT KRAFTTRAINING / TRENDSPORT E11 E13 WP VINGSTER BERG GRÜNE INFRASTRUKTUR KÖLN SPORT- UND FITNESSBAND/WALDPARKOUR STADTBEZIRK KALK
Anlage 2_3_Erläuterungsbericht Gartenlabore
14727 Zeichen
Projekt Gartenlabore Köln Standorte Olpener Straße und Schlagbaumsweg Erläuterungstext Entwurf Stand: 03.09.2019 Das Integrierte Handlungskonzept „Vielfalt Vernetzen“ sieht vor, durch verschiedene Projekte im rechtsrheinischen Teil des Kölner Grüngürtels die Klima- und Umweltbedingungen der Bewohner*innen in den Sozialräumen zu verbessern und die Biodiversität zu erhöhen. Der Umsetzungszeitraum ist 2018-2021. Das Modellprojekt der „Gartenlabore“ soll beispielhaft verschiedene gärtnerische Angebote für die angrenzenden benachteiligten Stadtteile schaffen. Gleichzeitig wird aufgezeigt und erprobt, wie eine Freiraumtypologie aussehen kann, die neuartige öffentliche, strukturreiche und ökologisch wertvolle Freiräume für alle schafft und dabei ein angeregtes Miteinander entstehen lässt, durch vielfältige Angebote, die sich an Einzelpersonen, Freundeskreise, Nachbarschaften, Familien oder Gruppen richten. Dabei werden zeitgemäße Flächen- und Gartentypologien (Nutzungsfelder) entwickelt und umgesetzt, die sich zwischen den Stichwörtern Grabeland, Privatgarten, Gemeinschaftsgarten, Selbsterntegarten, Kleingarten, Urban Gardening und Nutzgarten einordnen lassen. Neben privat genutzten Bereichen entstehen auch halbprivate und öffentliche Flächen. Die beiden Modellfächen – insgesamt rund 4 ha groß – an der Olpener Straße und am Schlagbaumsweg sind Teil des öffentlichen Grüngürtels und derzeit landwirtschaftlich genutzt. Zukünftig wird es Angebote geben, die sich insbesondere an Menschen richten, die (noch) keine Erfahrung mit dem Gärtnern haben. Durch das Gärtnern soll ein Bewusstsein für Lebensmittel und gesunde Ernährung geschaffen werden, es soll die Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse gefördert werden sowie Teilhabe und eine Identifikation mit dem Projekt entstehen, so dass Eigenverantwortung für die Gärten und die Fläche insgesamt übernommen wird. Ziele und Nutzergruppen Die Gartenlabore werden besondere Begegnungsorte sein, die durch einen intensiven Austausch und Aushandlungsprozesse das soziale Miteinander und damit den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft befördern und bei der Integration helfen. Sie dienen der Erholung, bieten Naturerlebnisse und unterstützen die Umweltbildung. Die Ziel- und Nutzergruppen kommen insbesondere aus den angrenzenden, heterogenen Stadtteilen, gleichzeitig sollen die Gartenlabore prinzipiell für alle Menschen offen sein. Geplant ist die gezielte Ansprache von älteren, sozial schwachen Bevölkerungsschichten, Menschen mit Migrationshintergrund, jungen Familien und Langzeitarbeitslosen. Bei letzteren sollen durch die Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem sozialen und gewerblichen Bereich Möglichkeiten einer Qualifizierung und Heranführung an den Arbeitsmarkt umgesetzt werden. Nutzungskonzept Die Module Das Nutzungskonzept der Gartenlabore sieht derzeit 6 verschiedene Module (4 Gartenmodule und 2 weitere Freiflächentypen/Nutzungsfelder) und eine phasenweise Umsetzung vor. Nur so kann gewährleistet werden, dass das Projekt passgenau und gemeinsam mit den konkreten Nutzergruppen entwickelt wird und gleichzeitig flexibel auf die noch unklare Nachfrage reagiert werden kann. Gradueller und niederschwelliger Einstieg Das Ziel ist es in den Gartenlaboren, mit niederschwelligen Angeboten auch Menschen ohne gärtnerischem Hintergrund einen Einstieg zu ermöglichen und gleichzeitig Angebote zu haben für „Experten“. Die 4 unterschiedlichen Gartenmodule bieten so gesehen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade an, die es den Menschen ermöglichen, graduell in das Gartenthema einzusteigen und schrittweise mehr Verantwortung zu übernehmen. Man kann beispielsweise damit beginnen sich im Lehrgarten zu informieren, an Veranstaltungen teilzunehmen und vielleicht die partielle Pflege eines Beets zu übernehmen. Danach könnte in einem angeleiteten Selbst-Ernte-Garten ein Gartenstück übernommen werden oder im Rahmen eines der Gemeinschaftsgärten über den Anschluss in der Gruppe eine erste eigene Bewirtschaftung erfolgen. Die Gartenmodule der „Stadtgärten“ bieten die Möglichkeit ein eigenes Gartengrundstück zu pachten und dort selbständig einen (flexibel großen) Garten mit Obst- und Gemüse, Beerensträuchern und Stauden anzulegen. Gartenmodul 1: Der Lehrgarten Der Lehrgarten wird als Schaugarten von einem erfahrenen Gärtner/einer Gärtnerin angelegt und gepflegt. Gleichzeitig ist er in Absprache für alle nutzbar. Hier können Seminare und Workshops stattfinden, Führungen für Interessierte durchgeführt werden und am praktischen Beispiel das Gärtnern vermittelt werden. Über (beispielsweise) Mitmach-Tage kann ehrenamtlich mitgegärtnert werden. Freiwillige Helfer können auch einzelne Aufgaben übernehmen und sich mittel- oder langfristig einbringen. Mögliche Partner/Akteure: städtischer Gärtner oder Ehrenamt, Kooperationen mit Naturschutzinitiativen, z.B. BUND. Gartenmodul 2: Der Kraut- und Selbsterntegarten In diesem Gartenmodul des Nutzgartens ist die Selbstversorgung ein wichtiger Aspekt. Geplant ist der Anbau von Obst und Gemüse in Reihen. Analog zu den Initiativen wie Gartenglück oder Meine.Ernte werden Selbst-Ernte-Gärten mit fachlicher Unterstützung angelegt und dann von den Nutzer*innen selbst gegossen, gepflegt und beerntet. Das Angebot richtet sich nicht nur aber insbesondere an Bewohner*innen der angrenzenden Stadtteile mit etwas gärtnerischer Vorerfahrung. Als minimale Infrastruktur wird ein gemeinsamer Schuppen für Gartengeräte und eine Wasserstelle benötigt. Als Begegnungsort für die Gärtner*innen der Selbst-Ernte-Gärten sind kleine platzartige Aufenthaltsbereiche mit Bänken / Picknicktischen zwischen den Gärten vorgesehen. Die Gartengrößen variieren dabei von 25-100 qm und können jährlich neu gewählt werden. Mögliche Partner/Akteure: Gartenglück, Meine.Ernte, Landwirt, städtischer Gärtner. Hier können auch Schulen oder Kitas beteiligt werden. Gartenmodul 3: Gemeinschaftsgärten In diesen Gartenmodulen können Initiativen und Akteursgruppen auf relativ großen Parzellen gemeinschaftlich gärtnern. Schaut man sich in den hunderten von deutschen Gemeinschaftsgärten um, wird deutlich, wie unterschiedlich die Konzeptionen und damit räumlichen Ausprägungen dieser Gartentypologien sein können – je nach Gemeinschaft, die diese bewirtschaftet. Es gibt 100 qm große Gärten, in denen mit 30 Leuten gemeinsam gegärtnert und geerntet wird und es keine individuellen Beete mehr gibt, es gibt Gärten mit tausenden von Quadratmetern und vielzähligen Einzelbeeten, es gibt Gärten mit und ohne Kinderspielbereiche. Manche haben den Anspruch, der Selbstversorgung zu dienen, andere dienen eher der Erholung und Naturerfahrung, wieder andere schreiben die Umweltbildung besonders groß oder die Gemeinschaft oder die Integration von Migrant*innen. Aufgrund dieser Tatsache werden in der Gartenlaboren vorerst mehrere Flächen für potentielle Gemeinschaftsgärten freigehalten und parallel zur Projektentwicklung nach möglichen Gruppen und Akteuren gesucht. Sind diese gefunden, wird mit ihnen gemeinsam der jeweilige Garten entwickelt. Bis dahin werden die Nutzungsfelder mit extensiven Zwischeneinsaaten angelegt. Die angedachten Schulgärten können in diesem Zusammenhang als Gemeinschaftsgärten gesehen werden – wird hier doch durch eine ganz bestimmte Akteursgruppe wie z.B. der Gesamtschule Holweide entsprechend den eigenen Vorstellungen gegärtnert. Mögliche Partner/Akteure: Sozialraumkoordinatoren, urban gardening Initiativen, Schulen oder Kitas Gartenmodul 4: Der Stadtgarten Die Stadtgärten bieten den Bewohner*innen einen eigenen kleinen Garten im Bereich der Gartenlabore. Dabei wird die Idee der Klein- und Schrebergärten aufgenommen und zeitgemäß interpretiert. Ein Stadtgarten vereint die Nutzungswünsche „eigene Parzelle, individuelle Beete, Anbau von Obst- und Gemüse sowie Stauden und Obststräuchern und die Nutzung von Obstgehölzen“, gleichzeitig werden die Stadtgärten in den öffentlichen Teil der Anlage integriert und bieten ein weitaus höheres Maß an Austausch und Kommunikation als es klassische Kleingartenkolonien ermöglichen. Die Stadtgartenmodule werden in Größen von 75 bis 125 qm Grundfläche angeboten. Der Grundaufbau besteht ist flexibel und bedarfsgerecht auszubauen. Eine Parzelle kann beispielsweise über eine kleine terrassenartige Schotterrasenfläche mit Sitzplatz unter einer Holzpergola verfügen. Auch wenn in der ersten Ausbaustufe noch keine Einfriedungen vorgesehen sind, sind zukünftig Heckenpflanzungen anzustreben, die eine Sichthöhe von 150 cm nicht überschreiten. Die Parzellen können mit individuellen Blumenbeeten oder Nutzgärten für den eigenen Obst- und Gemüseanbau angelegt werden. Die Stadtgärten sind in eine Wiesenfläche aus Zwischeneinsaaten eingebettet und erhalten öffentliche Vorzonen mit vereinzelten Spiel-und Aufenthaltsmöglichkeiten. Diese schaffen wichtige Begegnungs- und Pufferzonen. Perspektivisch sind Streuobstwiesen zu entwickeln, deren Obstbäume durch Baumpatenschaften gepflegt werden können und die eine ökologisch wertvolle Diversität und Artenvielfalt unterstützen. Umweltbildung Im Rahmen des Projekts soll ein Konzept zur Umweltbildung erarbeitet werden, dass die Gartenlabore in die vorhandene Kölner Strategie zur Umweltbildung einbindet, sie ergänzt und erweitert. Beispielsweise als Lehr- und Schaugärten und über verschiedene Veranstaltungen. Betriebskonzept Um den erfolgreichen Fortbestand des Projekts zu sichern, ist ein weiterführendes Betriebskonzept zu erarbeiten, dass an das Nutzungskonzept anknüpft und die Organisation der Personen, Abläufe und Aufgaben aufzeigt. Es ist beabsichtigt die spätere Koordination und teilweise auch die Pflege der Flächen durch eine Trägerschaft durchzuführen, die im Projektverlauf zu entwickeln ist. Dies könnte ein Verein sein, ein sozialer Träger oder ein teilweise städtisches Gremium. In diesem Zusammenhang können auch Stellen oder Teilstellen geschaffen werden, da a) eine gärtnerische Anleitung/Unterstützung auf den Flächen angeboten werden soll, b) die Pflege zumindest der öffentlichen Bereiche durch Gärtner*innen durchgeführt werden soll, c) Langzeitarbeitslose betreut werden sollen und d) es jemanden braucht, der/die die Koordination und Organisation der Gartenlabore übernimmt. Raumkonzept Die Gartenlabore basieren auf der Grundidee, eine öffentliche Freifläche zu schaffen, die einerseits den Charakter einer öffentlichen Parkanlage hat, in die aber halböffentliche und private Freiflächen als Gartenmodule integriert sind. Als Rückgrat der Anlage wird rahmengebend ein einfaches bauliches Grundgerüst gebaut. Es besteht aus der öffentlichen Erschließung mit Haupt- und Nebenwegen, einem öffentlichen Platz, Kinderspielfächen und Wiesenflächen, sowie der nötigen Infrastruktur (Fahrradstellplätze, Geräteschuppen, Wasseranschlüssen, Sitzbänke und Picknicktische). Flankierend zur Erschließung lagern sich die oben beschriebenen Nutzungsfelder und Gartenmodule an. Dabei kommt es zu graduellen Abstufungen zwischen öffentlichen und privaten Flächen. Die Entwicklungsstrategie sieht eine etappenweise Umsetzung des Projekts vor – je nachdem wie viele Akteure im ersten Durchlauf partizipieren möchten und je nachdem wie weit die finanziellen Ressourcen reichen. Dementsprechend wird eine erste Ausbaustufe vorgeschlagen. Nutzungs- und Raumkonzept Schlagbaumsweg Die ca. 4,2 ha große Fläche am Schlagbaumsweg wird durch einen zentralen Hauptweg aus wassergebundener Wegedecke erschlossen, der die Fläche im Norden an die Gesamtschule Holweide und im Süden an den Schlagbaumsweg anbindet. Quer dazu verläuft ein weiterer öffentlicher Weg, der die bestehende Kleingartenkolonie und das Sportareal anbindet. Zusätzlich erschließen mehrere Nebenwege aus Rasenschotter die Stadtgartenparzellen oder Selbsternte-Gärten. Eine Platzfläche gegenüber des Schulgeländes schafft ein einladendes Entree. Ein Baumdach aus sechs Acer campestre schafft einen schattigen Aufenthaltsbereich mit drei Picknicktischen und Sitzbänken. Dem Standardmobiliar aus dem Gründhandbuch der Stadt Köln wird durch Sonderfarben Individualität verliehen. Der Platz integriert die öffentliche Infrastruktur wie eine Wasserstelle und Fahrradbügel. Die Platzfläche bietet auch Raum für gemeinsame größere Veranstaltungen und Festivitäten. Ein südlicher Eingangsplatz mit einer Baumreihe aus Acer campestre bindet an den Schlagbaumsweg an. Sitzbänke schaffen Aufenthaltsbereiche, zur Straße durch eine Wildhecke abgeschirmt. Eine zweite Wasserzapfstelle wird hier positioniert. Das Wegekreuz betonen weitere sechs Feldahorne (Acer campestre). Sitzbänke säumen die öffentlichen Wege. Weitere Nebenwege aus Rasenschotter ergänzen das Hauptwegenetz. 10 Kinderspielgeräte schaffen Anziehungspunkte auf der zentralen Wiesenfläche. Die Wiese kann je nach Ausbaustufe in Abhängigkeit der Nachfrage beidseitig von Stadtgartenparzellen unter- schiedlicher Flächengrößen von 75 qm bis 125 qm gesäumt werden. Eine Abfolge verschiedener Gartenmodule wie Lehrgarten, Schulgarten und Gemeinschaftsgarten spannt sich zwischen den flankierenden Hauptwegen auf. Der Schulgarten verfügt über einen Picknicktisch. Nutzungs- und Raumkonzept Olpener Straße Die ca. 1,7 ha große Fläche an der Olpener Straße ist unmittelbar an die Stadtteile Höhenberg, Vingst und Merheim angebunden und bildet den südlichen Eingang zur Mehrheimer Heide. Analog zum Gartenlabor am Schlagbaumsweg sieht das Konzept auch hier ein öffentliches Grundgerüst vor, an das sich die vier unterschiedlichen Gartennutzungen anlagern. Ein Eingangsplatz aus wassergebundener Wegedecke an der Plettenbergstraße integriert funktionale Infrastruktur wie einen Geräteschuppen aus einem Übersee-Container, eine Wasserstelle und mehrere Fahrradbügel. Eine Baumgruppe und Sitzbänke (Grünhandbuch der Stadt Köln) schaffen Aufenthaltsbereiche. Der Hauptweg aus wassergebundener Wegedecke weitet sich im mittleren Bereich zu einer kleinen Platzfläche auf und integriert eine weitere Wasserstelle und zwei Picknicktische. Zusammen mit den kleinen Spielgeräten auf der Wiese entsteht hier ein öffentliches Zentrum inmitten der Gärten. In direkter Nachbarschaft entstehen je nach Bedarf Stadtgärten in unterschiedlichen Modulgrößen von 75 qm bis 125 qm. Die Gartenmodule mit Gemeinschaftsgärten und einem Lehr- und Schulgarten gruppieren sich um den Eingangsplatz an der Plettenbergstraße. Im südlichen Bereich entstehen die Selbst-Erntegärten. Die Gartenflächen sind in extensive Wiesenflächen eingebunden. Nach Süden und Westen werden sie durch Wildhecken abgeschirmt.
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
6634 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57/571 Vorlagen-Nummer 3859/2019 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen„, hier: Beteiligung des Beirates bei der Unteren Naturschutzbehörde nach § 70 (2) Landesnaturschutzgesetz NRW (LNatSchG) Beschlussorgan Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde Gremium Datum Beschluss: Der Beirat bei der Unteren Naturschutzbehörde nimmt die Stellungnahme der Unteren Naturschutz- behörde zum Projekt Grüne Infrastruktur mit den Teilprojekten - Fitness-Parcours, - Artenreiche Wiesen, - Neuordnung der Wege im Gremberger Wäldchen und - Gartenlabore zustimmend zur Kenntnis. Alternativbeschluss: Der Beirat bei der Unteren Naturschutzbehörde lehnt die Stellungnahme der Unteren Naturschutzbe- hörde ab und gibt eine eigene Stellungnahme ab. Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 17.02.2020 2 Begründung: Der Rat der Stadt Köln hat am 14.02.2017 das Integrierte Handlungskonzept (IHK) Grüne Infrastruk- tur Köln “Vielfalt vernetzen“ beschlossen und die Verwaltung beauftragt auf der Grundlage des IHK Förderanträge zu stellen (Session 4247/2016). Dem Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde wurde das Integrierte Handlungskonzept (IHK) Grüne Infrastruktur Köln “Vielfalt vernetzen“ in der Sitzung am 29.01.2018 unter TOP 5.1 vorge- stellt. Eine entsprechende Mitteilung (Session 4130/2018) über den Sachstand Grüne Infrastruktur wurde dem Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde am 28.01.2019 zur Kenntnis gegeben. Ende 2018 wurden für vier Teilprojekte des IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ Förder- anträge bewilligt. Es handelt sich um die Projekte: Gremberger Wäldchen - Neue Wege Gartenlabore Grün vernetzen-Grün entwickeln / WaldParkour bestehend aus - Artenreiche Wiesen und - Sport-und Fitnessband/ WaldParkour - Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel zwischen Humboldt/ Gremberg und Höhenhaus werden verschiedene Maßnahmen zur Aufwertung und Vernetzung der vorhandenen Grünflächen geplant (siehe Anlage 01 Übersichtsplan). Das Projekt Gremberger Wäldchen - Neue Wege befindet sich im Landschaftsschutzgebiet L23. Das Projekt verfolgt das Ziel, durch eine reduzierte Wegeführung das Gremberger Wäldchen als Er- holungsraum zu erhalten und gleichzeitig den wertvollen alten Naturwald zu schützen. Am Alten Deutzer Postweg gelegene Waldbereiche sollen im Gegenzug mit Wegen erschlossen werden, um den Bewohnern des Waldbadviertels und der angrenzenden Quartiere Erholungsmöglichkeiten zu geben. Für Kinder wird ein außerschulisches Naturbildungsangebot entwickelt. Die Bezirksregierung Köln hat mit Zuwendungsbescheid vom 30.11.2018 das Projekt mit Gesamtkos- ten in Höhe von 1.500.000,00 € genehmigt, der Förderanteil beträgt 80 %. Das Projekt Gartenlabore widmet sich der Fragestellung, wie für bestimmte Bevölkerungsgruppen (z.B. große Haushalte in verdichteten Quartieren, einkommensschwache Gruppen, Menschen mit Migrationshintergrund, ...) modellhaft neue Formen des Gärtnerns zur Selbstversorgung unter Aspek- ten der gesunden Ernährung und der Umweltbildung angelegt, angeboten und genutzt werden. Diese sollen insbesondere von den Bewohnerinnen und Bewohnern angrenzender Quartiere unter ökologi- schen Kriterien und Aspekten der Struktur- und Artenvielfalt genutzt werden. Die Bezirksregierung Köln hat mit Zuwendungsbescheid vom 01.08.2018 das Projekt mit Gesamtkos- ten in Höhe von 550.000,00 € genehmigt, der Förderanteil beträgt 80 %. Die Umsetzung erfolgt auf einer 3,5 ha großen ehemaligen verpachteten Ackerfläche südlich der Ge- samtschule Holweide (L25) im Stadtbezirk Mülheim und auf einer 1,5 ha großen ehemaligen verpach- teten Ackerfläche an der Olpener Straße (L26) im Stadtbezirk Kalk. Für das Teilprojekt Grün vernetzen-Grün entwickeln/WaldParkour hat die Bezirksregierung Köln mit Zuwendungsbescheid vom 20.11.2018 das Projekt mit Gesamtkosten in Höhe 922.000 € geneh- migt, der Förderanteil beträgt 80%. Das Teilprojekt Grün vernetzen-Grün entwickeln/WaldParkour untergliedert sich weiter in die Be- standteile Grün vernetzen-Grün entwickeln Artenreiche Wiesen (Finanzvolumen 208.000 €) und Grün vernetzen-Grün entwickeln, Sport-und Fitnessband/ WaldParkour (Finanzvolumen 714.000 €). Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel sollen an 8 Standorten auf ehemaligen Scherrasenflächen artenreiche Wiesen entwickelt werden, insgesamt ca. 8 Hektar. 3 Das Sport-und Fitnessband/ WaldParkour entwickelt an sechs Standorten entlang des Grüngürtelwe- ges im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel ein abgestimmtes Bewegungsangebot für die Bewoh- ner der angrenzenden Sozialräume. Anhand der beigefügten Tabelle (Anlage 02) werden für jeden Standort der Teilprojekte der jeweilige Eingriff bzw. die jeweilige Aufwertung bilanziert: Das Projekt Gremberger Wäldchen – Neue Wege erzielt eine Aufwertung von 214.555 Ökopunkten. Das Projekt Gartenlabore bewirkt in der Bilanz eine Aufwertung von 223.508 Ökopunkten. Das Teilprojekt Grün vernetzen-Grün entwickeln Artenreiche Wiesen erzielt eine Aufwertung von 555.629 Ökopunkten. Das Teilprojekt Sport-und Fitnessband/ WaldParkour bewirkt einen Eingriff in Höhe von 5.850 Ökopunkten. Der Ausgleich erfolgt über 12 Baumpflanzungen, die Bäume werden entlang der neuen Wegeverbindung parallel zur Autobahn am Herler Ring gepflanzt. Alle vier Teilprojekte des IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ erzielen eine Gesamt-Aufwertung von 993.692 Ökopunkten. Fazit Die hier vorgestellten Teilprojekte des Projektes Grüne Infrastruktur Köln sind von öffentlichem Inte- resse. Die große Anzahl von Einzelmaßnahmen wurden mit vielen Interessensvertretern (Nutzern, Sport- und Denkmalschutzamt und Umweltamt) abgestimmt und die Standorte so gewählt, dass durch die Umsetzungen nur geringe Eingriffe erfolgen und die für die Teilprojekte Gartenlabore und Sport- und Fitnessband/WaldParkour notwendige Infrastruktur auf das geringstmögliche Maß reduziert werden. Den Eingriffen gegenüber stehen hohe Aufwertungsmöglichkeiten der vormals intensiv genutzten Ackerflächen oder Scherrasenflächen, so dass die Vorhaben insgesamt im hohen Maß überkompen- siert sind. Aufgrund der insgesamt positiven ökologischen Bilanz der Projekte, einem hohen sozialen Aspekt und einer bürgerfreundlichen infrastrukturellen Aufwertung der Grünanlagen stimmt die Untere Natur- schutzbehörde den beantragten Vorhaben zu. Anlagen
Anlage 4_4_Bestand mit Eingriffsbereich auf Luftbild im Bezirk Kalk
244 Zeichen
L I L L + S P A R L A www.efre.nrw.de www.wirtschaft.nrw.de MERHEIMER HEIDE FORT X VINGSTER BERG/WALDPARKOUR UCKERMARKSTRASSE E11 E13 WP VINGSTER BERG GRÜNE INFRASTRUKTUR KÖLN SPORT- UND FITNESSBAND/WALDPARKOUR STADTBEZIRK KALK
_Anlage 01_Übersichtsplan Grüne_Infrastruktur_A3
491 Zeichen
PROJEKT DATUMMAßSTABBEARBEITUNGPLANNUMMER Amt für Landschaftspflege und Grünflächen PLANGRÖßE Grüne Infrastruktur Köln Vielfalt vernetzen Übersichtsplan Weiershausen 550 x 1.150 1: 8.000 09.07.2019 Meter 4002000 Artenreiche Wiesen Sport- und Fitnessband WaldParkour Gartenlabore Gremberger Wäldchen Neue Wege Gartenlabor Schlagbaumsweg E10 E07 E08 E06 E03 E02 E13 E01 E13 E11 E05 E04 WaldParkour E02 Gartenlabor Olpener Straße Gremberger Wäldchen Neue Wege Übersichtsplan Grüne Infrastruktur
Anlage 4_5_Bestand mit Eingriffsbereich auf Luftbild im Bezirk Mülheim
322 Zeichen
L I L L + S P A R L A www.efre.nrw.de www.wirtschaft.nrw.de FORT XI/BUCHHEIMER PARK MELISSENWEG ZWISCHENWERK XIa/ HERLER RING E02 E03 E04 Wegeanschluss an Gauweg, Baumabstand ~ 7 m Grüngürtel Rundweg G1 Grüngürtel Rundweg G1 GRÜNE INFRASTRUKTUR KÖLN SPORT- UND FITNESSBAND/WALDPARKOUR STADTBEZIRK MÜLHEIM
Anlage 1_1 Entwurf Gremberger Wäldchen_Neue Wege
3155 Zeichen
Baumreihe zur Stärkung der Verbindungs- achse (nicht Teil des Projektes) Rückbau Weg Sommerwege öffnen Ankunftsorte aufwerten (Wegedecke überarbeiten, Infotafeln, Bank) Wald- und Gehölzbestände Infotafeln Waldwissen Infotafeln Fauna und Flora Lupenräume 1 - 3, siehe Detailpläne Neubau Schutzhütte Flächen / Nutzungen Bestand öffentliche Grünfläche Wiese/Obstwiese Kleingarten Wasserfläche Acker/Gartenbau Siedlungsfläche / Verkehrsflächen Schulen / Kindergärten Maßnahmen Wege Ausstattung/Freizeitnutzung Absperrung zurückgebaute Wege (Totholz, Baumstamm) Neuer Waldsaum, Sträucher (in Verbindung mit Bahn- und Straßenausbau, nicht Teil des Projektes) Staudensaum an neuen Wegen Pflanzungen/Biotope/Fauna Lichtungen im Wald Infotafeln an den Eingängen 1 INFO W 1-3 Wegeabschnitt Asphaldecke (z.T. neu) Überarbeitung Wegedecke (wassergeb. Bestand) Entsiegelung zu wassergeb. Weg Neuer Waldweg (wassergebunden) Holzdeck mit 2 Liegebänken Zauntore an Kleingartenzugängen (Sommerweg) Ü E IXb Alter Deutzer Postweg Vings ter R ing Vingst Ostheim Ostheim Vingst Köln-Vingst e.V. Vingstersee Kalk Humboldt/ Gremberg Kleingartenanlage Gremberg e.V. 1980 Poll Kleingartenanlage Alter Deutzer Postweg e.V. Gremberghoven Waldbadviertel HÖVI-LAND Fort IXb Fort Xa HÖVI-LAND 4 7 3 9 6 8 W 1-3 INFO INFO INFO INFO INFO Planung R adweg Alter D eutzer Pos tweg Pla nung DB N BS Kö ln-Ma in, PFA 1 2, Kö ln-Ka lk INFO INFO 1 Westhoven 5 2 Lupe 1 Roddergasse INFO neue Schutzhütte mit Waldinfo-Tafeln Lichtung für freien Anflug der Fledermäuse Lupe 2 Brücke Lupe 3 Grüne Arena E E E Ü Ü Ü Ü Ü Ü Ü Ü 10 Lichtung mit Holzdeck und Liegebänken XX X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X Rückbau befestigt (AB) Rückbau teilbefestigt (WGD) Entsiegelung AB zu WGD Überarbeitung Wege wassergeb. Sommerweg, Durchwegung der Kleingärten Maßnahmen Wege Neubau WGD Rückbau Trampelpfad X X X X X X X X X X X X X XX X X X X 68 68 61 16 Knotenpunkt Haltestellen öffentl. Nahverkehr 16 Fahrradnetz NRW - Köln Mein Grüngürtel Rundweg Bestand Infrastruktur N Freigabe: Druckdatum 22.01.2020 K:\2018\18-300 Gremberger Wäldchen, Köln\LPH 3\3.2_Planwerk_vorläufige Fassung\3.3.1_Pläne_Aktuell\18-300_03_lp_01_entwurf_IndexA.dwg Bauherr Übersicht Maßnahmen Wege M 1:10000 Freigabe: Planinhalt Geprüft Teamleitung / Projektleitung RMPSL.LA : Datum Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung Ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten. Plannummer Leistungsphase Maßstab Index Format Höhenbezug bearbeitet Projekt Bauherr Baubereich Gremberger Wäldchen - Neue Wege Planungskonzept Maßnahmen Gesamtgebiet Entwurfsplanung 18-300_3_lp_01 1 : 2.500 16.08.2019 AG/AJ NHN A 1254 x 840 Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Schutzhütte mit Wald-Infotafeln Liegebank Infotafeln Fauna und Flora gezeichnet: 28.08.2019, M. Kaune gezeichnet: 22.08.2019, C. Scheele Freigabe: Index Bemerkung Datum Name Planänderungsliste Bauherr A 22.01.2020 AJAnpassung Wegeverläufe
Anlage 2_2 Entwurf Gartenlabor Schlagbaumsweg
2155 Zeichen
Schotterplatz: 48m2
Hütten:12m2
Garten: definierte Breite
variable Länge
Fachplaner
Planbezeichnung
Wasserleitungen Bestand
Wasserleitungen Neu
Schlagbaumsweg
GemeinschaftsGarten 375 m²
Lehrgarten375 m²
Kinderspiel
Wasserstelle
Stadtgärten75 m²
Optionale Erweiterung
Gemeinschafts Garten
Stadtgärten100 m²
Stadtgärten125 m²
Wasserstelle
Sitzbänke
Kraut- und Selbsterntegarten
Zwischeneinsaat 3.221 m²
Stadtgärten75 m²
Container
10 Fahrradbügel
Kinderspiel
Picknicktische
6 Acer campestre
Wieseneinsaat196 m²
Wieseneinsaat2.843 m²
Wieseneinsaat3.703 m²
Wieseneinsaat4.515 m²
Wieseneinsaat4.184 m²
Wieseneinsaat4.211 m²
Wieseneinsaat6.397 m²
Wiesen-einsaat1.356 m²
Wildhecke244 m²
Wassergebundene Wegedecke
2.992 m²
Wildhecke Nord Gesamt744 m²
Rasenschotterweg366 m²
Rasenschotterweg154 m²
Rasenschotterweg118 m²
Wieseneinsaat85 m²
ObstgehölzeGesamt 87 Stk
6 Acer campestre
4 Acer campestre
Sitzbänke
Wieseneinsaat392 m²
Rasenschotterweg26 m²
10 Fahrradbügel
Wieseneinsaat 89 m²
GemeinschaftsGarten375 m2
GemeinschaftsGarten375 m²
Rasenschotterweg85 m²
Wieseneinsaat 135 m²
Schulgarten375 m²
StadtgärtenZwischeneinsaaten 3.526 m²
Zwischeneinsaat 1.298 m²
Zwischeneinsaat 584 m²
Optionale ErweiterungStadtgärten
125 m²
100 m²
75 m²
GemeinschaftsGarten 375 m²
Entwurf - Schlagbaumsweg Gesamtausbau
Index Datum Änderung, Status gez.. .
GLK-A24-E2.2
03.09.20191:5000,911 x 0,841 NN
Gartenlabor KölnStadt KölnAmt für Landschaftspflege und GrünflächenWilly-Brandt-Platz 250679 Köln
Tel.030.3116964-0Fax:030.311694-99A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbHKöpenicker-Straße 154a 10997 Berlin www.a24-landschaft.de
Datum HöhenbezugBearbeiterMaßstabBlattgröße
Plannummer
Bauherr
Fachplaner
Datum, gezeichnet
Datum, gezeichnet
Planbezeichnung
N
MD/MR/JG
Datei: 190903_GLK_Lageplan_Schlagbaumsweg_Gesamtausbau.vwx
Baum Bestand
LEGENDE
Baum - Planung
Wassergebundener Weg
Wasserleitungen Bestand
Wiesenfläche
Wasserleitungen NeuSpielen
Schotterrasenweg
SitzbankPicknicktisch
Fahrradbügel
WildheckeContainer - Geräteschuppen
Stadtgartenparzelle (beispielhafte Ausstattung)
Anlage 4_3_Erläuterungsbericht Sport-und Fitnessband
4479 Zeichen
Sport‐ und Fitnessband / Waldparkour Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel ist ein Sport‐ und Fitnessband mit sechs Bewegung‐Stationen und einem Bewegungs‐Parcour geplant. Das Planungsgebiet erstreckt sich zwischen den Stadtbezirken Vingst und Ostheim bis Höhenhaus. Untereinander verbunden sind die Standorte durch den Grüngürtel‐Rundwanderweg G1, der auch als Laufstrecke genutzt werden kann. Im Kölner Projekt „Grün vernetzen – Grün entwickeln / Waldparkour“ wird zwischen Bewegungs‐Parcours und Bewegungs‐Stationen unterschieden. Die Bewegungs‐Parcours bieten ein umfassendes Angebot für alle Altersgruppen und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Bewegungs‐Stationen sind kleinere Standorte die ein wohnungsnahes Angebot schaffen. Jeder Standort enthält ein in sich stimmiges und umfassendes Bewegungsangebot mit den Komponenten Kraftaufbau aller Muskelgruppen, Mobilisation/Dehnung und Koordination. Planungsvorgaben Die Ausstattung mit Sportgeräten der verschiedenen Standorte orientiert sich am Bedarf, der unter Einbeziehung der späteren Nutzer über eine Bürgerbeteiligung ermittelt wurde. Die Bürger wurden durch eine Anzeige im Kölner Stadtanzeiger über die Veranstaltung informiert. Im April 2019 fanden zwei Termine statt, einer für die nördlichen und einer für die südlichen Standorte. Die detaillierte Auswertung der Bürgerbeteiligung liegt als Dokumentation bei. Weitere Vorgaben kamen vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen; die Unterhaltung der Geräte soll gering sein, deshalb werden Geräte aus Metall gegenüber Holz bevorzugt und Geräte mit beweglichen Teilen sind aufgrund der Vandalismusgefahr in manchen Stadtvierteln nicht erwünscht. Als Teil des Landschaftsschutzgebiets „Merheimer Heide und ehemaliger Festungsgürtel Ostheim bis Mülheim“ gelten sowohl Restriktionen zur Reduzierung von Verschlechterung des ökologischen Zustands, als auch Einschränkungen aus denkmalpflegerischer Sicht. Zur Minimierung von Eingriffen in Natur und Landschaft werden die Flächen beinahe ausschließlich in wasserdurchlässigen Holzhackschnitzel hergestellt. Auf massive, raumgreifende Geräte wird auf Wunsch des Denkmalschutzes verzichtet. Entwurf der Standorte Melissenweg: Aus der Bürgerbeteiligung ging hervor, dass ein Angebot für alle Altersgruppen gewünscht wird. Aufgrund der Bevölkerungsstruktur werden unter anderem auch Geräte für Senioren und Rollstuhlfahrer vorgesehen. Buchheimer Park/Fort XI: Ebenso wird im Buchheimer Park vielfältiges Publikum aller Altersklassen erwartet, sodass Geräte geplant sind, die ein schonendes Training für Muskelkraft, Beweglichkeit und Motorik ermöglichen. Für ambitionierte Sportler stehen Geräte mit Eigengewichtsübungen zur Verfügung. Ein weiteres Angebot in dem Park mit altem Baumbestand sind Slacklinepfosten. Herler Ring/Zwischenwerk XIa: Die Planungen am Herler Ring werden in Abstimmung mit dem Sportverein MTV getroffen. An den angrenzenden Flächen des MTV´s sind Geräte für die Trendsportarten Calisthenics und Parkour vorgesehen, ebenso die Neuplanung der Laufstrecke. Aus der Bürgerbeteiligung wurde der Vorschlag für Zirkeltraining übernommen. Merheimer Heide: Der Standort Merheimer Heide ist als Bewegungs‐Parkour der größte Standort des Projektes. Aus der Bürgerbeteiligung wurden die Vorschläge Parkouranlage, klassische Fitnessgeräte, Seniorensport, Slackline, Trampolin und Koordinationsgeräte in die Planung übernommen und mit passenden Geräten ergänzt. FORT X: An dem Standort am Fort X sind Geräte mit Schwerpunkt auf Kraft und Ausdauer geplant. Der Wunsch der Bürger nach inklusiven Geräten wurde hier berücksichtigt. Aufgrund der Vandalismusgefahr wurde eine sehr robuste Ausstattung gewählt. Vingster Berg: Angrenzend an den stark genutzten Spielplatz und an einer gut einsehbaren Wegekreuzung liegt der Bewegungsstation Vingster Berg. Die Vorschläge der Bürger für Zirkeltraining und Kraftaufbau wurden hier berücksichtigt. Uckermarkstraße. Aufgrund der Abgelegenheit war der Input der Beteiligung für diese Bewegungsstation gering. Mit einer robusten Calisthenics‐Anlage wird ein breites Bewegungsangebot geschaffen, dem angrenzenden Fußballverein bietet die Fitnessstation ein erweitertes Angebot zum Dehnen und Aufwärmen. Köln, den 30.08.2019 (WF/JR/SH)
Anlage 3_Artenreiche Wiesen_Kurzfassung
6265 Zeichen
Ing.-Büro
für Freiraum- und Landschaftsplanung
I N G R I D R I E T M A N N
Siegburger Str. 243 A
53 639 Königswinter
Tel. 02244 / 91 26 26 Fax 91 26 27
E-Mail: info@buero-rietmann.de
Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“
Projekt: Grün vernetzen – Grün entwickeln
- Artenreiche Wiesen -
Erläuterungsbericht
Auftraggeberin:
Erarbeitet: November 2018 – August 2019
Stand: 22. August 2019
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 4
1 Einführung und Grundlagen
1.1 Aufgabenstellung
Das Zusammenspiel von dicht besiedelten Siedlungsräumen, mit den Folgen eines hohen
Versiegelungsgrades und einer hohen Verkehrsbelastung, mit wenigen, kleinflächigen, oft ar tenarmen
und nicht vernetzten Grün- und Freiflächen wirkt sich negativ auf viele Bereiche des Lebens, wie
beispielsweise die Gesundheit, die Lebensqualität, das Stadtklima und die Biodiversität aus.
Mit dem Projekt „Grün vernetzten – Grün entwickeln“ , welches durch Mittel aus dem Europäischen Fonds
für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird, plant die Stadt Köln im rechtsrheini schen Äußeren
Grüngürtel auf bisher häufig gemähten städtischen Scherrasenflächen die Entwicklung von artenreichen
Extenisvwiesen. Auf einem linearen Band soll durch unterschiedliche Entwicklungsmaßnahmen u nd
Pflegevorgaben von zukünftig artenreichen Wiesen die ökologische Vielfalt gefördert und vernetzt
werden. Ziel ist ein grünes Biotopverbundnetz im urbanen Raum, das auch den Bewohneri nnen und
Bewohnern der Stadt einen zusätzlichen Zugang zur Natur bieten soll. Die Entwi cklung der jeweiligen
Flächen soll dabei an den standörtlichen Gegebenheiten (beispielsweise Bodeneigenschaften, Exposition
oder Größe) und dem vorhandene Biotoptyp orientieren.
1.2 Projektflächen
Der Projektraum „Grün vernetzten – Grün entwickeln“ befindet sich innerhalb des Stadtgebiets Köln und
erstreckt sich entlang des Grüngürtel-Rundwegs im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel (Abb .1). Durch
den Autobahnausbau befinden sich hier relativ beruhigte größere und kleinere Grünflä chen, die derzeit
durch die Stadt Köln gepflegt werden und im Rahmen dieser Pflege in kurzen Zeitabständen gem äht
werden. Der betrachtete Projektraum setzt sich aus den folgenden acht Bereichen mit insgesam t elf
Einzelflächen zu beiden Seiten der Bundesautobahn 3 (A3) zusammen:
E01 - TuS Weidenhaus E07 - Strunder Bach (drei Teilflächen)
E02 - Am Springborn E08 - Wichheimer Straße
E03 - Neurather Ring E10 - Merheimer Heide (zwei Teilflächen)
E06 - Karl-Droll-Weg E13-2 - Uckermarkstraße
Abb. 1: Lage des Plangebietes, Ausschnitt aus der DTK 25 (links), Ausschnitt aus der ABK (re chts)
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 18
5 Zusammenfassung
Tabelle 9: Maßnahmenübersicht Projektflächen
Flächenbezeichnung Herrichtung Dauerhafte Pflege
E01 – TuS
Weidenhaus
Gehölze/Brombeere außerhalb
der Brutzeit zurückschneiden
3-schürige Mahd der nördlichen
Randbereiche
2-schürige Mahd (ausgenommen der
Feuchtflächen)
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Feuchtflächen: 1 -schürige Mahd im
September, kein Befahren der
Feuchtflächen
Entfernung Mahdgut
E02 – Am Springborn Einsaat mit gebietseigener
Saatgutmischung auf ca. 35
%
der Fläche (Ansaatstärke
3 g/m²)
2-schürige Mahd (Mahdrichtung
Nordwest – Südost)
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
E03 – Neurather Ring 2 Jahre Bekämpfung Japanischer
Staudenknöterich durch 3
-
maliges Mähen und Fräsen
(20
cm tief)
Anschließend Einsaat der
offenen Bereiche mit der
Gebietseigenen
Saatgutmischung E02
2-schürige Mahd
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
E06 – Karl-Droll-Weg
Teilflächen Westen Flächige Einsaat mit
gebietseigener Saatgutmischung
(Ansaatstärke 3
g/m²)
2-schürige Mahd
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
Teilflächen Osten Einsaat „Blühinseln“
(Ansaatstärke 2
g/m²)
1-schürige Mahd
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Flächen von der
Mahd ausschließend
E07 – Strunder Bach
Teilfläche Norden 3 Jahre 3 -schürige Mahd (2 m
brei ter Uferrandstreifen
ausgenommen)
Uferrandstreifen: 1 -schürige
Mahd Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche
von der Mahd ausschließend
2-schürige Mahd (Ausnahme
Uferstreifen)
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alterni erend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließen.
Uferstreifen: 1-schürige Mahd
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 19
Flächenbezeichnung Herrichtung Dauerhafte Pflege
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Teilflächen Süden Flächige Einsaat mit
gebietseigener Saatgutmischung
E07
(Ansaatstärke 3 g/m²)
2-schürige Mahd
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
E08 – Wichheimer
Straße
Aushagerung durch die Einsaat
von Grünroggen, anschließend
Mahdgutübertragung
(Spenderfläche: Deich)
2-schürige Mahd
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfer nung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
E10 – Merheimer
Heide
Teilfläche Norden Streifenweise Einsaat
gebietseigener Saatgutmischung
(Ansaatstärke 3
g/m²)
2-schürige Mahd (Mahdrichtung
Nordwest -Südost)
- Ab Juli
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
Teilfläche Süden Mahdgutübertragung
(Spenderfläche: Flugplatz
Hangelar)
2-schürige Mahd
- Ab Juli
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
E13 – 2
Uckermarkstraße
Einsaat mit gebietseigener
Saatgutmischung auf ca.
35 %
der Fläche (Ansaatstärke
3 g/m²)
2-schürige Mahd der gesamten Fläche
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
Anlage 1_2_Erläuterungsbericht Gremberger Wäldchen_Neue Wege
17391 Zeichen
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Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3859/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 04.02.2020
- Erstellt
- 06.11.2019 09:56