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1722/2024

Konzept Neuausrichtung Depot

Mitteilung Ausschuss 04.06.2024

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln, Sitzung am 18.06.2024, TOP 5.2

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1 Konzept Neuausrichtung Depot

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Ansehen

Anlage 2 actori-Controlling Synopse Konzept Depot

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

1334 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/46 
 
Vorlagen-Nummer 04.06.2024 
 1722/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 18.06.2024 
 
Konzept Neuausrichtung Depot 
Der Rat der Stadt Köln hat am 15.06.2023 beschlossen, dass „die Verw altung ein 
Konzept zur Weiterentw icklung des Depots als Produktions- und Abspielhaus vorlegt 
mit den Funktionen als 3. Spielstätte des Schauspiel Köln, als Ort für den Tanz, für die 
Freie Szene sow ie zur Kulturvermittlung“ (1126/2023). 
 
Dieser Auftrag wurde mit dem als Anlage 1 angehängten Konzept erledigt: Das Kon-
zept zur Neuausrichtung des Depots in Köln-Mülheim beschreibt das Depot als Ko-
operationshaus für Tanz und Performance mit innovativer Leitungsstruktur und einem 
Musterspielplan sowie einer Finanzierung im Rahmen der vorgegebenen Budgets des 
Ratsbeschlusses. 
 
Das Konzept bezieht sich auf die Spielzeit 2025/26. Die Umsetzung kann erfolgen, so-
bald der Umzug des Schauspiel Köln an den Offenbachplatz erfolgt ist.  
 
Dem Konzept liegt die Arbeit der im September 2023 gegründeten „AG Depotopia“ zu-
grunde, das entwickelte „Mission Statement“ wurde bereits am 12.03.2024 im Be-
triebsausschuss Bühnen vorgestellt.  
 
Gez. Charles 
 
 
Anlagen:  
 
Anlage 1 Konzept Neuausrichtung Depot 
Anlage 2 Synopse Ratsbeschluss - Konzept

Anlage 1 Konzept Neuausrichtung Depot

14440 Zeichen

Konzept Neuausrichtung DEPOT
Stand Mai 2024

Ratsbeschluss vom 15.06.2023 zur Erstellung und Vorlage eines Konzeptes zur 
Weiterentwicklung des Depots: 
„Die Verwaltung legt ein Konzept zur Weiterentwicklung des Depots als 
Produktions- und Abspielhaus vor, mit den Funktionen als 3. Spielstätte des 
Schauspiel Kölns als Ort für den Tanz, für die Freie Szene sowie zur 
Kulturvermittlung.“
(Sitzung: 15.06.2023, Rat/0031/2023 Vorlage: 1126/2023, TOP Ö 10.21: Grundsatzbeschluss für den Neustart 
der Bühnen Köln am Offenbachplatz ab der Spielzeit 2024/25 auf Basis der actori-Gutachten // Langfristige 
Anmietung des Depots in Köln-Mülheim // Aufbau einer Tanzsparte an den Bühnen Köln)
Aufgabe
2

DEPOT – Kooperationshaus für Tanz und Performance
Tanz, Theater, zeitgenössischer Zirkus und Musiktheater
3
1. DEPOT als künstlerischer Leuchtturm
Strahlkraft über die Grenzen von Köln hinaus
2. DEPOT als Kooperationshaus
Gemeinsame Leitung & Programm
3. DEPOT als dritter Ort
Carlsgarten & Gastronomie
4. DEPOT als Labor
Ort für künstlerische Experimente
5. DEPOT zum Mitgestalten
Vermittlung, Partizipation & Stadtteil Community

Alleinstellungsmerkmale DEPOT
4
 Künstlerisch herausragendes Programm und Vermittlung bereits bei Planung mitgedacht 
 Zukunftsweisendes Modell der Zusammenarbeit: 
 Kooperationshaus = Zukunft des Kulturbetriebs
 Innovatives Leitungsmodell
 Kombination auf Augenhöhe zwischen lokalen, partizipativen Programmpunkten und 
nationaler & internationaler Aufmerksamkeit
 Gastgeber für NRW-Festivals wie tanz nrw, CircusDance Festival, Impulse Festival u.a. 
sowie neue Tanzsparte auf internationalen Plattformen und Festivals unterwegs 
 Stärkung durch nationale Netzwerke der freien Szene und der Stadttheater 
Wissensaustausch, Professionalisierung, Nachwuchs, Kooperationen, Fördermittel
 Depot als rechtsrheinischer Kulturort in Köln

Innovatives Leitungsmodell
5
Die Leitung setzt sich zusammen aus 
 Bühnen Köln
 Freier Szene
 Geschäftsführung
Es gibt 5 Stimmen:
 1 Stimme Schauspiel Bühnen
 1 Stimme Tanz Bühnen
 2 Stimmen Freie Szene
 1 Stimme neutrale Geschäftsführung (mit Veto-Recht)
Hinweis: Eine Stimme kann auch von mehreren Personen vertreten werden.

BÜHNEN KÖLN
Geschäfts-
führende 
Direktion
Geschäfts-
führung DEPOT
ÖA & 
Marketing
Technische 
Leitung Vermittlung KBB Verwaltung
Betriebsleitung 
Sanierung Intendanz Oper Intendanz 
Schauspiel 
Programm
Leitung 
Tanzsparte 
Programm
FREIE SZENE
Kuratorische
Leitung
Programm
Innovatives Leitungsmodell
6
Geschäftsführung DEPOT:
• Weisungsbefugnisse klären innerhalb der Bühnen
• Besetzung gemeinsam im Einvernehmen durch 
städt. Bühnen & Freie Szene

BÜHNEN KÖLN
Geschäfts-
führende 
Direktion
Geschäfts-
führung DEPOT
ÖA & 
Marketing
Technische 
Leitung Vermittlung KBB Verwaltung
Betriebs-leitung 
Sanierung Intendanz Oper Intendanz 
Schauspiel 
Programm
Leitung 
Tanzsparte 
Programm
FREIE SZENE
Kuratorische
Leitung
Programm
Stimmverteilung DEPOT
7
1 Stimme
1 Stimme 1 Stimme 1 Stimme1 Stimme

Bedingungen zur gemeinsamen Leitung 
8
 Die Leitung besteht aus entscheidungsbefugten Vertreter*innen der städtischen 
Bühnen und der Freien Szene, welche auf Zeit bestellt werden. 
 zu klären: Konfliktfallregelung, Aufsicht der Leitung (Kuratorium, 
Betriebsausschuss, Betriebsleitung…)
 Leitung verständigt sich zum und verantwortet gemeinsam das Programm „DEPOT“
 Kern der Zusammenarbeit: regelmäßiger, institutionalisierter Austausch aller 
beteiligten Partner*innen
 Bei Entscheidungen ein Einvernehmen auf Augenhöhe zu erzielen ist oberste 
Maxime der Zusammenarbeit.
 zu klären: langfristig eigene Trägerschaft

Leitung Freie Szene 
9
 2 Stimmen laut Leitungsstruktur gesetzt. 
 „Kuratorische Leitung“ für die gesamte Freie Szene
 Für Tanz, Theater , zeitgenössischer Zirkus, Musiktheater 
 Finanzierung offen, Anstellungsverhältnis offen
 Möglichkeiten: Bühnen Köln, Kulturamt, Freie Szene Vereine 
(VDK, Landesbüro Tanz NRW)
 Position wird ausgeschrieben 
 Auswahl der Leitung: Freie Szene +?
 Welche Rolle/Aufgabe übernimmt das Kulturamt?

Kriterienkatalog für Inhalte
10
 Diversität  Generationenübergreifend; Teilhabe; Inklusion
 Zeitgenössisch  politisch, inhaltlich, ästhetisch; Bezug zum Zeitgeschehen, Technik & 
Handwerk
 Potentiale des Raumes nutzen
 Internationale Vernetzung & Austausch
 Experimentell  Innovativ; Labor & Experiment; neue Formate
 Partizipative Angebote
 Diskursiv, gesellschaftlich relevant
 Zugänglichkeit

Programmgestaltung
11
 Produktionen der neuen Tanzsparte 
 Leitung N.N.
 Produktionen der Freien Szene Tanz, Theater, Musiktheater, 
zeitgenössischer Zirkus, Festivals
 Schwerpunkt Tanz
 Residenzen, Gastspiele, Neuproduktionen, Festivals
 Leitung N.N.
 Produktionen des Schauspiel Köln 
 Leitung Intendanz Kay Voges

Musterspielplan
(Quelle Präsentation Bühnen Köln Stand Oktober 2023 – auf Basis der actori-Untersuchung)
12
Hinweis: Der Musterspielplan wurde 
durch actori hinsichtlich der 
entstehenden Kosten kalkuliert. Diese 
Kosten sind in „actori 2020 Tanz“ 
übernommen worden. Dort, wo Mittel 
fehlen, wurde auf diese 
Finanzierungslücken hingewiesen.

Neuer Musterspielplan 1 durch Umverteilung 
der Kontingente & Ressourcen:
13
Sparte Neu Produktion 
(NP)
Wieder Aufnahme
(WA)
Gastspiele Vorstellungen Vermittlung
DEPOT 1
Bühnen: Tanz Kompanie 2 1 35 10
Freie Szene: 
Schwerpunkt Tanz, 
zeitg. Zirkus, Festivals
1 1 2 30 5
DEPOT 2
Bühnen: Schauspiel 4 1 2 60 0
Freie Szene:
Schwerpunkt Theater, 
Musiktheater, Festivals
1 1 2 25 3
GESAMT 8 4 6 150 18
Aus actori zum Vergleich:

Neuer Musterspielplan 2 durch Umverteilung 
+ zusätzliche Ressourcen:
14
Sparte Neu Produktion 
(NP)
Wieder Aufnahme
(WA)
Gastspiele Vorstellungen Vermittlung
DEPOT 1
Bühnen: Tanz Kompanie 2 1 40 10
Freie Szene: 
Schwerpunkt Tanz, 
zeitg. Zirkus, Festivals
2 1 8 40 5
DEPOT 2
Bühnen: Schauspiel 4 1 5 60 10
Freie Szene:
Schwerpunkt Theater, 
Musiktheater, Festivals
2 1 8 40 5
GESAMT 10 4 21 180 30
Aus actori zum Vergleich:

Finanzen: Betrieb & Organisation
15
Zweck Betrag Anmerkungen Im Wirtschaftsplan 
Bühnen enthalten
Investition Umbau* 2.300.000 € Invest Technik, Umbau WCs,Einbau Probebühne + 
Studio (siehe Umbaumaßnahmen)
 enthalten
Anmietung & Betrieb** 3.211.000 € inkl. Orga & Nutzung für Bühnen Köln und inkl. 
Bereitstellung Depot für Freie Szene Tanz
 enthalten
Nebenkosten, 
Mietanpassungen
1.200.000 € laut Berechnungsmatrix  enthalten
Bereitstellung Depot 
zusätzliche Ressourcen 
Musterspielplan 2
N.N. € Bisher nicht finanziert -
Das DEPOT wird im Wirtschaftsplan der Bühnen als eigene Sparte dargestellt.
Quelle: *Machbarkeitsstudie nattmann&bruns architekten, Stand Oktober 2022, Folie 31 & **actori 2020 
Tanz Stand Juni 2021, Seite 461 ff.

Finanzen: Programm
16
Zweck Betrag Anmerkungen Im Wirtschaftsplan 
Bühnen enthalten
Programm Bühnen: Schauspiel N.N. € Abgedeckt durch Wirtschaftsplan
Bühnen: Schauspiel
 enthalten
Programm Bühnen: Tanz 2.600.000 € inkl. Orga & Betrieb, über Drittmittel -
Programm Freie Szene: Tanz 500.000 € inkl. Orga & Betrieb, über Drittmittel -
Programm Freie Szene: Theater,
Musiktheater, zeitg. Zirkus, 
Festivals s. Musterspielplan 1
300.000 € Finanziert durch Umverteilung 
Schauspiel, Tanz, Freie Szene Tanz
-
Programm zusätzliche 
Ressourcen s. Musterspielplan 2
350.000 € NEU KALKULIERT , bisher nicht finanziert -
Ticketeinnahmen + N.N. € N.N.
 Wie und durch wen werden finanzielle Mittel für die Freie Szene beantragt und verteilt? 
Kulturamt? Bühnen Köln? Geschäftsführung DEPOT? Freie Szene?
 Wie werden Einnahmen aus dem DEPOT aufgeteilt?
Quelle actori 2020 Tanz Stand Juni 2021, Seite 461 ff.

DEPOT als Marke
17
 DEPOT als Kulturort der Kölner*innen & Künstler*innen – Zugehörigkeit, 
Zugänglichkeit, Repräsentation 
 DEPOT als Ort für Neugierde, Entdeckergeist, Vielfalt und Nachhaltigkeit
 DEPOT als vitaler & avantgardistischer Ort
 DEPOT als Qualitätssiegel 
 DEPOT als mutiger Ort 
 DEPOT als Ort mit Laborcharakter & für künstlerische Experimente
 DEPOT mit nationaler und internationaler Strahlkraft aufgrund seines 
Programms und Modellcharakters

 Erhalt und Weiterentwicklung Carlsgarten
 Öffnung Foyer
 Erhalt und Stärkung Gastronomie
DEPOT als dritter Ort
18

 Neue Formate entwickeln
 Neue Räume und Nischen schaffen
 Immersives Theater etablieren
 Exzellenz und Innovation entstehen durch Kooperationen & 
interdisziplinäres Arbeiten in der Produktion, in der Vermittlung, in 
Weiterbildung und Training zwischen Bühnen Köln, Freier Szene, nationalen 
& internationalen Gastspielen und Publikum
 Synergien/Tandems/neue Wege zwischen Gastchoreograf*innen, 
Gastkompanien und festem Ensemble der Tanzsparte (im Austausch mit 
Hochschule für Tanz, Sporthochschule Köln & Deutschem Tanzarchiv)
DEPOT als Ort für künstlerisches 
Experiment
19

 Freie Szene wächst durch Erfahrungen in einer Bühnenstruktur (die über 
institutionalisierte Personal-, Proberaum-, Technik-, Material- und 
Marketingressourcen verfügt) und durch die künstlerische Zusammenarbeit 
mit nationalen & international ausgewählten Künstler*innen
 Stärkung und Repräsentanz der bestehenden Kölner Festivals
 Experimentelles Labor für Kooperationen und Koproduktionen der Freien 
Szene und städtischen Bühnen, perspektivisch auch im Zusammenspiel mit 
dem Offenbachplatz
DEPOT als Ort zur Stärkung der Freien Szene
20

DEPOT als Arbeitsort
21
 Fortführung der bereits bestehenden Willkommenskultur: 
 „Wo man gerne arbeitet und spielen will…“
 Künstler*innen und Mitarbeiter*innen gewinnen an Erfahrung in 
experimentellem und ressourcensparendem Produzieren
 Faire Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten 
 Hort für künstlerische und materielle Nachhaltigkeit und stete Weiterbildung
 Inklusiv, gelebte Diversität, machtkritische Arbeitsweise

DEPOT als lernende Institution
 Modellcharakter des neuen Kooperationshauses muss erprobt werden: 
Evaluation über die ersten 5 Jahre, 1. Auswertung nach 2 Jahren
 Veränderungen, Reflexionen und Weiterentwicklungenin Programm und 
Organisation sind Teil des Konzeptes
 Langfristig eigene Betriebsstruktur losgelöst von Bühnen Köln denkbar
 DEPOT langfristig Teil des Bündnis Internationaler Produktionshäuser 
Förderung mit Bundesmitteln möglich 
22

Interaktion & Publikum
23
 DEPOT als wegweisendes Zukunftsmodell, das besonderen Wert auf die 
Interaktion mit dem Publikum legt
 DEPOT als dritter Ort in Köln-Mülheim für soziales Miteinander und inklusive 
Gemeinschaft z.B. durch zugängliches Foyer; als konsumfreier Raum für Alle 
(insbesondere Carlsgarten)  Zugänglichkeit schaffen, Sozialraumprojekte (jede*r 
kann da sein, auch ohne Ticket)
 Prinzipien der Teilhabe, Inklusion und einer vielfältigen Stadtgesellschaft im 
Mittelpunkt - in der Jede*r die Möglichkeit hat, sich aktiv am kulturellen 
Geschehen zu beteiligen
 Ansprache unterschiedlicher Altersgruppen und Communities durch vielfältiges 
Programm

Vermittlung
24
 Kulturvermittlung als Brücke zwischen künstlerischer Produktion und 
deren Rezeption durch Führungen, Workshops, Publikumsgespräche u.ä.
 Fortführung der Vermittlungsangebote des Schauspiel Köln, insbesondere 
mit Fokus auf Stadtteilprojekte in Köln-Mülheim 
 Aufbau einer Vermittlungsstrategie mit neuer Leitung der Tanzsparte und 
neuer Leitung der Freien Szene 
 Netzwerk & Austausch zur Kulturvermittlung & kulturellen Bildung in NRW
 Audience Development zur Gewinnung und Bindung des Publikums
 Niedrigschwellige Angebote, die langfristig und nachhaltig auf eine neue 
Publikums- und Künstler*innengeneration wirken

25
Kosten Umbau DEPOT
(Quelle: Machbarkeitsstudie nattmann&bruns architekten, Stand Oktober 2022, Folie 31)

Übersichtsplan Umbau DEPOT
(Quelle: Machbarkeitsstudie nattmann&bruns architekten, Stand Oktober 2022, Folie 28)
1 = Probebühne
2 = Studio
26

Kapazitäten für Planung und Bau: 
 Bauherr = Bühnen Köln  Beauftragung einer externen Firma zur Koordination?
 Einzelmaßnahmen in Zeitplanung überführen, parallel oder hintereinander möglich?
 Umbaubudget durch Beschluss gedeckelt, allerdings ca. 30% Mehrkosten aufgrund von 
Inflation, Baupreissteigerung etc.
Abwägung: 
 Bau Probebühne gemäß Machbarkeitsstudie 
oder
 weitere Anmietung des Kupferzugs als Probebühne  Kupferzug ist keine 
Versammlungsstätte, keine „Showings“ möglich
Technische AnforderungenProbebühne: 
 Schwingboden, Licht, Heizung
 mögliche Hängepunkte für Zirkus an ProBü-Standorten Depot & Kupferzug 
wünschenswert, aber nicht finanziert.
Herausforderungen Umbaumaßnahmen
27

Dokumentation & Ausblick
28
Rückblick:
 September 2023: Gründung AG Depotopia
 Dezember 2023: Entwicklung Mission Statement  Vorlage Betriebsausschuss 
Bühnen März 2024
 Februar/März 2024: Entwicklung Vision & Konzept Depot 
 April 2024: Feedbackrunde zum 1. Konzeptentwurf, Gespräche mit 
Bühnen Köln, Freie Szene Tanz, Herr Charles, 
Kulturpolitische Sprecher*innen, Kulturrat, Freie Szene Köln
Ausblick:
 Mai 2024: Finales Konzept an Herrn Charles
 Juni 2024: Finales Konzept in Betriebsausschuss Bühnen
 Ab August 2024: Umsetzung Konzept

Next Steps
29
 Ausarbeitung Leitungsstruktur: 
 Handlungsmöglichkeiten im Streitfall; veto-Recht; Aufsicht der Leitung
 Kuratorische Leitung Freie Szene: Anstellungsverhältnis und Finanzierung; 
Ausschreibung und Auswahl
 Detaillierte Finanzplanung im Wirtschaftsplan Bühnen
 Festlegung Umbaumaßnahmen in Absprache mit neuer Leitung Tanzsparte
 Detaillierte Spielplanung & Disposition für die Spielzeit 2025/26 ff.
 Personalplanung 
 Fördermittelakquise für Drittmittel

AG Depotopia & Kontakt
30
Das Konzept wurde in acht gemeinsamen Sitzungen von der AG Depotopia
erarbeitet. Die AG Depotopia sind:
Barbara Fuchs (Choreografin), Manuel Kisters (Tänzer), Heike Lehmke (Leitung nrw
landesbuero tanz), Tim Behren (Choreograph & Zirkuskünstler), Daniel Schüßler 
(Regisseur & Dozent), Lale Konuk (Geschäftsführender Vorstand), Eva Maria Müller 
(Kulturmanagerin), Gisela Deckart (Fachreferentin Darstellende Künste), Barbara 
Foerster (Amtsleitung), Zsolt Káldy (Fachreferent kulturelle Teilhabe), Sebastian Bolz 
(Technischer Direktor Schauspiel Köln), Klaus Kröhne (stellv. Geschäftsführender 
Direktor), Hanna Koller (Kuratorin Tanz Köln), Angela Weller (Referentin der Intendanz, 
Schauspiel Köln), Lena tom Dieck (Kulturmanagerin Bühnen Köln)
Kontakt:
Lena tom Dieck 
Projektleitung Neuausrichtung Depot
lena.tomdieck@buehnen.koeln
0173 83 78 856

Anlage 2 actori-Controlling Synopse Konzept Depot

18248 Zeichen

Synopse Abgleich Konzept Depot Stand: 28.05.2024 Status
Im Kontext des 
Konzeptes relevante 
Punkte:
Kategorie Kurzfassung Wortlaut Ratsbeschluss Bemerkungen Status Konzept Depot
1. Spielbetrieb der Bühnen • Übersetzung Musterspielplan 
actori in WPl. & MiFriFi
• Beschluss WPl.
Die Verwaltung wird beauftragt, auf Basis des Musterspielplans „actori 2020 Tanz“ und entsprechend den 
organisatorischen Vorgaben des Gutachtens „actori 2020 & actori 2020 Tanz“ den Spielbetrieb der 
Bühnen Köln (Oper / Schauspiel / Tanz) am Offenbachplatz und am Depot in Köln-Mülheim inhaltlich und 
hinsichtlich der erforderlichen Finanzierung über die jeweiligen Wirtschaftspläne der Bühnen ab 2024/25 
samt Mittelfristplanung umzusetzen.
Größte Arbeitspakete d. 
Ratsauftrags: Übersetzung d. 
theoretischen actori-Werkes in 
den Wirtschaftsplan. Hierzu 
wurden verschiedene 
Arbeitspakete gebildet 
(Erarbeitung neuer 
Personalbudget-Blöcke, 
Erlösplanung, Einarbeitung 
Tanzsparte etc.).
in Arbeit
Da das Depot noch die 
Interimsspielstätte des 
Schauspiels ist, wird ein 
Spielplan für das Depot in 
diesem Kontext erst für 
2025/26 geplant.
2. Depot in Köln-Mülheim Grundsatz Depot-
Weiternutzung
a.   Das Depot in Köln-Mülheim auf dem Carlswerkgelände wird mit seinen Spielstätten Depot 1 und Depot 
2 sowie dem „Carlsgarten“ erhalten.
Grundsatzauftrag  -
2. Depot in Köln-Mülheim Kenntnisnahme MBS b.   Der Rat nimmt auf Basis der Ergebnisse der „Machbarkeitsstudie Depot“ zur Kenntnis, dass der 
Betrieb des Depots nur mit beiden Spielstätten Depot 1 und Depot 2 sinnvoll ist. Der Umbau des Depot 1 
in ein Lager ist zwar technisch möglich, aber unwirtschaftlich.
Kenntnisnahme erfolgt erledigt
2. Depot in Köln-Mülheim • Mietvertrag Depot 
abschließen
c.    Die Verwaltung wird beauftragt, auf Basis des vorliegenden Eigentümerangebotes (Option 1: „7.630 
qm // 6,50 € pro qm zzgl. Nebenkosten“) und im Rahmen der vorliegend kalkulierten Kosten einen 
Mietvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren (zzgl. Verlängerungsoption um 5 Jahre) final zu verhandeln 
und sodann abzuschließen. Die Bühnen des Depots sollen als rechtsrheinische dritte Spielstätte der 
Bühnen Köln, als Spielstätte des Tanzes und auch als Spielstätte für die freie darstellende Kunstszene 
gemäß dem Konzept „Freie Szene Tanz“ in „TanzKöln“ sowie für Fremdvermietungen und Festivals 
genutzt werden.
• Vier Verhandlungsrunden mit 
BEOS haben stattgefunden
• Vertragsabschluss im Q2-2024
in Arbeit
In Bearbeitung bei Dez. VII
2. Depot in Köln-Mülheim • Energetische Ertüchtigung im 
Mietvertrag berücksichtigen
d.    Die Betriebsleitung der Bühnen hat den Eigentümer aufzufordern, im Vorfeld eines 
Vertragsabschlusses seine Absichtserklärung zur energetischen Ertüchtigung des Depots zu 
konkretisieren und die Umsetzung zuzusichern. Hierzu bildet das Mietangebot des Eigentümers die 
Grundlage. Durch die Umsetzung dürfen keine Mehrbedarfe für die Bühnen entstehen.
s. 2c. erledigt
Im Rahmen der 
Verhandlungen 
berücksichtigt.
2. Depot in Köln-Mülheim • Baumaßnahmen Depot 
planen
e.    Investitionen ins Depot erfolgen auf Basis der vorgelegten Kalkulationen der „Machbarkeitsstudie 
Depot“ für die Variante 2 „Depot 1 und Depot 2 bleiben als Veranstaltungsorte erhalten“ in Höhe von 2,3 
Mio. EUR (gemäß Machbarkeitsstudie Kostenaufstellung 2.0), welche in den Matrixberechnungen 
enthalten sind.
in Arbeit
Umbaumaßnahmen sind  
Teil des Konzeptes
2. Depot in Köln-Mülheim Kts der Kosten Depot durch 
Rat
f.    Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die Kosten für die Anmietung und den Betrieb des Depots mit der 
vorgesehenen Bespielung (rechtsrheinische Spielstätte des Schauspiels, Mitnutzung Freie Szene, ohne 
eigene Tanzkompanie) rund 6,7 Mio. EUR betragen.
Kenntnisnahme erfolgt erledigt
2. Depot in Köln-Mülheim • Konzept mit fr. Szene / VII, 41 
& 46 erarbeiten
• Konzept politisch vorstellen
g.     Die Verwaltung legt ein Konzept zur Weiterentwicklung des Depots als Produktions- und Abspielhaus 
vor, mit den Funktionen als 3. Spielstätte des Schauspiel Kölns als Ort für den Tanz, für die Freie Szene 
sowie zur Kulturvermittlung.
in Arbeit
Konzept liegt mit dieser 
Vorlage vor
3. Tanz • Konzeptausschreibung Tanz
• Beginn Spielbetrieb ab 25/26
a.    Die Verwaltung wird beauftragt, auf Basis des Konzeptes „TanzKöln“ und der in „actori 2020 Tanz“ 
hierfür ermittelten Kosten und Rahmenbedingungen für den Betrieb einer eigenen Tanzsparte unter 
Berücksichtigung eines breiten Spektrums an Konzepten eine internationale Konzeptausschreibung zum 
Tanz an den Bühnen als eigene erkennbare Sparte der Bühnen ab der Spielzeit 2025/26 zu erstellen, 
umzusetzen und den Tanz als dritte produzierende Sparte der Bühnen zu etablieren:
                      i.        Ausschreibung, Konzeptions- und Aufbauphase: ab Mitte 2023
                     ii.        Produktions-, Spielbetrieb: spätestens ab 2025/26.
s. Vorlage 0039/2024 "Bericht 
zur Einrichtung der Tanzsparte 
an den Bühnen Köln"
in Arbeit
In Bearbeitung bei Dez. VII / 
Bühnen Köln
3. Tanz • Drittmittel b.    Auf Grundlage des ausgewählten Konzeptes sind schnellstmöglich Fördermittel zu beantragen, 
insbesondere beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.
offen
In Bearbeitung bei Dez. VII 
Grundsatzbeschluss für den Neustart der Bühnen Köln am Offenbachplatz ab der Spielzeit 2024/25 auf Basis der actori-Gutachten // Langfristige Anmietung 
des Depots in Köln-Mülheim // Aufbau einer Tanzsparte an den Bühnen Köln 1126/2023 vom 15.06.2023
Seite 1 von 4

3. Tanz • Fortsetzung Tanzgastspiele c.    Die internationalen Tanzgastspiele in den Spielstätten der Bühnen am Offenbachplatz und im Depot 
werden fortgesetzt. Die Betriebsleitung der Bühnen hat eine angemessene Repräsentation der 
Tanzgastspiele auf allen Bühnen zu gewährleisten.
Grundsatzauftrag in Arbeit
Tanzgastspiele sind in den 
Musterspielplänen des 
Konzeptes zur Nachnutzung 
nicht mehr vorgesehen um 
zunächst den sonstigen 
Beteiligten den Vortritt zu 
lassen. Dies schliesst eine 
spätere Bespielung durch 
die Tanzgastspiele aber 
nicht aus.
3. Tanz Kenntnisnahme der Kosten 
Tanz durch den Rat
d.    Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass für die eigene Tanzsparte der Bühnen als ein Baustein der 
Bespielung des Depots rund 2,6 Mio. EUR zu den Kosten des Depots gemäß Gliederungspunkt 2 f) 
zusätzlich anfallen. Darüber hinaus wird zur Kenntnis genommen, dass der Betrieb einer eigenen 
Tanzsparte an den Bühnen ohne das Depot als Aufführungs- und Produktionsort in der dargestellten Form 
nicht möglich ist.
Kenntnisnahme erfolgt erledigt
4. freie darstellende Künste • Repräsentation freie Szene 
auf Bühnen
a.    Die Betriebsleitung der Bühnen hat eine angemessene Repräsentation der Kölner freien darstellenden 
Künste im Depot in Köln-Mülheim und in den sanierten Bühnen am Offenbachplatz zu gewährleisten.
Grundsatzauftrag in Arbeit Repräsentation im Depot 
durch Leitungsstruktur im 
Konzept sichergestellt. 
Repräsentation am 
Offenbachplatz folgt 
(Zuständigkeit Intendanzen)
4. freie darstellende Künste • Transparentes Verfahren 
Mitnutzung
b.    Kulturamt und Betriebsleitung der Bühnen haben ein transparentes Verfahren zur Nutzung durch 
verschiedene Gruppierungen jenseits der Bühnensparten zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Das 
Verfahren hat alle Interessen angemessen zu berücksichtigen.
in Arbeit Im Konzept durch 
Leitungsstruktur 
gewährleistet.
4. freie darstellende Künste • Berichtswesen zu Nutzungen 
Freie Szene
c.    Über sämtliche Nutzungsanfragen aus der vielfältigen Kölner Freien Szene, die Umsetzung sowie 
möglicherweise die Nichtnutzungen ist ein jährlicher Bericht an den Betriebsausschuss Bühnen und den 
Ausschuss Kunst und Kultur zu erstellen.
offen Nutzung über kuratorische 
Leitung der Freien Szene im 
Konzept benannt. 
Dokumentationsverfahren 
noch in Arbeit.
4. freie darstellende Künste • Performative Künste 
berücksichtigen
d.    Bei der Weiterentwicklung des Depots ist die Freie Szene der darstellenden und performativen Künste 
angemessen zu beteiligen.
Grundsatzauftrag, s. 2e - Im Konzept durch 
Leitungsstruktur 
gewährleistet.
5. Orga der Nutzung d. Depots • Betrieb Depot / 
• Termindispo durch Bühnen
a.    Um den kontinuierlichen Betrieb des Depots zu gewährleisten, wird das Depot in einer Pilotphase 
zunächst durch die Bühnen betrieben. Die Bühnen werden die Termindisposition für alle zu beteiligenden 
Nutzer*innen transparent organisieren. Ein kooperatives Miteinander auf Augenhöhe von (1) TanzKöln mit 
eigener Kompanie der Bühnen Köln, (2) Tanzgastspielen, (3) Freier Szene der darstellenden Künste und 
(4) rechtsrheinischer Spielstätte des Schauspiel Köln (auf Basis des Musterspielplanes) steht dabei im 
Fokus.
(…) Der kontinuierliche Betrieb 
des Depots ist sichergestellt.
in Arbeit
Im Organigramm des 
Konzeptes gewährleistet.
5. Orga der Nutzung d. Depots • Evaluierung des 
Betreibermodells
b.    Das Betreibermodell wird nach einem Jahr des regulären Spielbetriebs und sodann regelmäßig 
evaluiert. Ziel ist es, ein Modell zu installieren, das die künstlerischen Interessen der vier Nutzer und einen 
wirtschaftlichen Betrieb des Depots in einen angemessenen Ausgleich bringt. Eine Ausgliederung des 
Depots aus dem Betrieb der Bühnen ist möglich und wird auf Basis der Evaluierungen geprüft werden.
Startet mit regulärem 
Spielbetrieb.
offen
Evaluierung im Konzept 
vorgesehen.
5. Orga der Nutzung d. Depots • Kts BKZ zu Betrieb Depot c.    Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die Kosten für die Organisation der Nutzung des Depots 
(Betreibergesellschaft) als ein Baustein der Bespielung des Depots rund 2,5 Mio. EUR betragen. Dieser 
Betrag ist bereits in den oben genannten Kosten (2. f.) der Bespielung des Depots in Höhe von 6,7 Mio. 
EUR enthalten.
Kenntnisnahme erfolgt erledigt
5. Orga der Nutzung d. Depots • Anwendung Konzept 
"TanzKöln"
d.    Die gemeinsame Bespielung des Depots durch die Bühnen Köln einerseits sowie 
Produktionen/Ensembles und Festivals der Freien Tanzszene andererseits folgt grundsätzlich dem 
vorliegenden Konzept „TanzKöln“. Die erforderlichen Mittel zur Bereitstellung des Depots für die Freie 
Szene sind in den unter Buchstabe c. genannten Kosten enthalten (rd. 989 TEUR anteilige 
Betreiberkosten).
Grundsatzauftrag -
Depot wird als eigene Spalte 
im Wirtschaftsplan Bühnen 
dargestellt, in Arbeit.
5. Orga der Nutzung d. Depots • Kts Drittmittel Freie Szene e.    Für die künstlerische und organisatorische Umsetzung von „Freie Szene Tanz“ von „TanzKöln“ im 
Depot 1 sind Mittel in Höhe von rund 0,5 Mio. EUR erforderlich. Hierzu wird auf Basis eines noch zu 
erarbeitenden Konzeptes eine gesonderte Vorlage zum Beschluss vorgelegt. Die Deckung des 
Mehrbedarfs erfolgt über einzuwerbende Drittmittel und/oder durch Mittelumschichtung im Kulturetat.
offen Hinweis: Es werden keine 
Mittel aus der bisherigen 
Förderung des Kulturamtes 
der Freien Szene für die 
Bespielung des Depots 
genutzt - siehe Punkt 6. c).  
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6. erforderlicher BKZ • Überprüfung der Aktualität 
der Matrixberechnung im 
Rahmen der jährlichen 
Wirtschaftsplanung
• Überprüfung BKZ für 
Spielbetrieb
• Aufstellung jährlicher 
Wirtschaftsplan und 
Mittelfristplanung
a.   Die im Kontext des „Arbeitskreis actori“ erstellte Matrixberechnung ergibt einen erforderlichen 
Betriebskostenzuschuss (BKZ) der Stadt Köln an die Bühnen in der Variante „actori 2020 Tanz“ in Höhe 
von 134,9 Mio. EUR in der Spielzeit 2024/25. Die in der Matrixberechnung zugrunde gelegten und für zehn 
Spielzeiten fortgeschriebenen Annahmen bezüglich Tarifsteigerungen, Inflations- und 
Energiepreisentwicklung sind im Rahmen der jährlichen Wirtschaftsplanung hinsichtlich der Aktualität zu 
überprüfen und stellen grundsätzlich Obergrenzen der Finanzierung dar. Ebenso führen Veränderungen 
an den im actori-Gutachten zugrunde gelegten Ressourcen-, Output-, Aufwands- und Ertragsplanungen 
grundsätzlich zur Überprüfung des BKZ für den Spielbetrieb. Es gilt der Grundsatz: Mindererträge führen 
zu Minderaufwendungen. Die Detailplanung für die jeweiligen Spielzeiten erfolgt durch die jährlich zu 
beschließenden Wirtschaftspläne und deren Mittelfristplanung, welche auf Basis vorliegenden 
Grundsatzbeschlusses aufgestellt werden.
s. Pkt. 1 in Arbeit
6. erforderlicher BKZ • Mehrbedarfe und mittelfristige 
Finanzplanung
b.   Die Mehrbedarfe zur bisherigen Haushaltsplanung des Doppelhaushaltes 2023/2024 und der darin 
enthaltenen mittelfristigen Finanzplanung stellen sich wie folgt dar:
s. Pkt. 1
6. erforderlicher BKZ • Abmilderung der 
Auswirkungen der  
Mehrbedarfe 
• zusätzliche 
Finanzierungsquellen
• haushaltstechnische 
Maßnahmen zur Finanzierung
c.   Die Auswirkungen der dargestellten erheblichen Mehrbedarfe auf den allgemeinen Haushalt und die 
sonstigen städtischen Aufgabenbereiche sollen möglichst geringgehalten und zusätzliche 
Finanzierungsquellen erschlossen werden. Die Verwaltung wird daher beauftragt, die notwendigen 
haushaltstechnischen Maßnahmen zur Finanzierung der entstehenden Mehrbedarfe wie folgt umzusetzen 
bzw. zur Beschlussfassung vorzulegen:
Haushaltsjahr 2024
Die Deckung der im Haushaltsjahr 2024 entstehenden Mehrbedarfe in Höhe von insgesamt 9,50 Mio. 
EUR erfolgt vollständig im Rahmen des Budgets der Bühnen bzw. über auf neue Rechnung vorgetragene 
Bilanzgewinne und einen Rückgriff auf vorhandene Gewinnrücklagen der Bühnen.
Haushaltsjahre 2025 ff.
Die Deckung der finanziellen Mehrbedarfe, welche sich durch Umsetzung der Variante „actori 2020 Tanz“ 
im Vergleich zur Basisvariante ergeben, wird ab 2025 innerhalb des Kulturbudgets durch Umschichtung 
erfolgen, soweit keine anderweitige Deckung (durch zu akquirierende Fördermittel, durch die vorgesehene 
Zweckbindung von Mehrerträgen aus der Kulturförderabgabe sowie z.B. die Einbeziehung der 
Geschäftsreisenden in deren Anwendungsbereich) besteht bzw. erschlossen werden kann. Die restlichen 
Bedarfe aus diesem Beschluss werden hälftig durch das Kulturbudget und den Gesamthaushalt – ggf. 
durch Umschichtungen – getragen. Für den Tanz akquirierte Fördermittel und Aufwendungen, die sich aus 
dem Vergleich der in der Matrixberechnung berücksichtigten Betriebskostenerstattung zwischen den 
Bühnen und dem Gürzenich-Orchester zur tatsächlichen aktuellen Betriebskostenerstattung als Differenz 
ergeben (rund 4 Mio. EUR) werden als Deckungsbeitrag des Kulturbudgets gewertet werden.
Um die Belastungen für das Kulturbudget und den Gesamthaushalt möglichst gering zu halten, wird die 
Verwaltung beauftragt, Fördermittel für die Umsetzung des Tanzes zu akquirieren und weitere zusätzliche 
Deckungsmöglichkeiten aufzuzeigen (das kann z.B. die Einbeziehung der Geschäftsreisen in den 
Anwendungsbereich der Kulturförderabgabe sein) und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen. 
Sollten (Dritt-)Mittel nicht wie erhofft fließen, möge die Kulturverwaltung Lösungen für eine alternative 
Finanzierung sicherstellen. Ggf. erforderliche Umschichtungen innerhalb des Dezernates VII dürfen nur 
aus dem Etat der Bühnen erfolgen.
s. Pkt. 1;
Mitteilung "Finanzierungskonzept 
Bühnen der Stadt Köln 2025 ff., 
hier: Ausweitung der 
Kulturförderabgabe auf 
Geschäftsreisende" (3848/2023), 
am 04.12.2023 im 
Finanzausschuss zur Kenntnis 
genommen.
offen
Hinweis: Bisher ist keine 
Finanzierung der Freien 
Szene über Förderungen 
des Kulturamtes 
vorgesehen. 
7. Sonstiges • Rückgabe Halle Kalk a.    Die Halle Kalk (Halle 75) wird aus dem Sondervermögen der Bühnen zurück ins allgemeine 
Liegenschaftsvermögen der Stadt Köln überführt. Die Verwaltung wird beauftragt, die entsprechenden 
Formalien im Rahmen der laufenden Verwaltung umzusetzen.
in verwaltungsinterner 
Abstimmung
offen
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7. Sonstiges • BKE GO b.    Rund 60% aller Orchesterdienste leistet das Gürzenich-Orchester für die Bühnen Köln (Oper). Die 
sog. Betriebskostenerstattung der Bühnen an das Orchester erfolgt künftig grundsätzlich auf dieser Basis 
und wird künftig alle drei Jahre evaluiert. Eine solche Veränderung der Betriebskostenerstattung würde 
zum Teil durch eine haushaltsneutrale Umschichtung von in der mittelfristigen Finanzplanung des 
Gürzenich-Orchesters bereits eingeplanten Aufwendungen erfolgen.
in verwaltungsinterner 
Abstimmung
offen
7. Sonstiges • Verstärkungsmittel Neustart 
OBPl.
c.    Als Verstärkungsmittel „Neustart Offenbachplatz“ werden einmalig insgesamt 3,5 Mio. EUR 
bereitgestellt (2,1 Mio. EUR für bundesweite Mobilisierungskampagne (Marketing) und 1,4 Mio. EUR als 
künstlerisches Gesamtbudget für mehrtägige Eröffnungsfestivals für den Offenbachplatz-Campus mit vier 
Bühnen).
Vergabe an Agentur hinsichtlich 
Mobilisierungskampagne erfolgt; 
künstlerische Planungen in 
Arbeit
in Arbeit
7. Sonstiges • Wiederbeschaffung 
Theatertechnik
d.    Insgesamt fallen rund 9,5 Mio. EUR für die Wiederbeschaffung von Theatertechnik am Offenbachplatz 
an.
Beschaffungen eingeleitet in Arbeit
7. Sonstiges • Mietvertrag Industriehof e.    Die Betriebsleitung der Bühnen wird ermächtigt, im Rahmen vorgelegter Konzepte und 
Matrixkalkulationen einen Mietvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren plus Optionen für die Anmietung 
„Industriehof“ (Krebsgasse / Glockengasse) zur Unterbringung der im Gebäudeensemble am 
Offenbachplatz rund 40 fehlenden Arbeitsplätze abzuschließen.
Mietvertrag ist abgeschlossen erledigt
7. Sonstiges • Hochregallager IdR f.     Die Betriebsleitung der Bühnen wird beauftragt, im Rahmen vorgelegter Konzepte und Kalkulationen 
in Höhe von rund 1,4 Mio. EUR ein Hochregallager in die Logistikhalle der Bühnen in Köln-Kalk einbauen 
zu lassen.
offen
7. Sonstiges • Bedarfsfeststellungen g.    Soweit für die in den Matrixberechnungen kalkulierten Beschaffungen oder Dienstleistungen 
Bedarfsfeststellungsbeschlüsse erforderlich sind, wird der Bedarf hiermit anerkannt. Ein Vergabevorbehalt 
wird jeweils nicht ausgesprochen.
Grundsatzauftrag erledigt
7. Sonstiges • Kts. Zinsen & 
Abschreibungen
Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass sämtliche vorgenannten Aufwendungen (ggf. als Zinsen und 
Abschreibungen) in der Matrixberechnung berücksichtigt sind.
Kenntnisnahme erfolgt erledigt Hinweis: Durch die 
Bauzeitverlängerung wird es 
zu höheren 
Sanierungskosten kommen, 
die zu erhöhten Zinsen und 
Abschreibungen führen.
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Beratungsverlauf (1)

18.06.2024 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 5.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1722/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
04.06.2024
Erstellt
28.05.2024 10:17