1722/2024
Konzept Neuausrichtung Depot
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 04.06.2024 1722/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 18.06.2024 Konzept Neuausrichtung Depot Der Rat der Stadt Köln hat am 15.06.2023 beschlossen, dass „die Verw altung ein Konzept zur Weiterentw icklung des Depots als Produktions- und Abspielhaus vorlegt mit den Funktionen als 3. Spielstätte des Schauspiel Köln, als Ort für den Tanz, für die Freie Szene sow ie zur Kulturvermittlung“ (1126/2023). Dieser Auftrag wurde mit dem als Anlage 1 angehängten Konzept erledigt: Das Kon- zept zur Neuausrichtung des Depots in Köln-Mülheim beschreibt das Depot als Ko- operationshaus für Tanz und Performance mit innovativer Leitungsstruktur und einem Musterspielplan sowie einer Finanzierung im Rahmen der vorgegebenen Budgets des Ratsbeschlusses. Das Konzept bezieht sich auf die Spielzeit 2025/26. Die Umsetzung kann erfolgen, so- bald der Umzug des Schauspiel Köln an den Offenbachplatz erfolgt ist. Dem Konzept liegt die Arbeit der im September 2023 gegründeten „AG Depotopia“ zu- grunde, das entwickelte „Mission Statement“ wurde bereits am 12.03.2024 im Be- triebsausschuss Bühnen vorgestellt. Gez. Charles Anlagen: Anlage 1 Konzept Neuausrichtung Depot Anlage 2 Synopse Ratsbeschluss - Konzept
Anlage 1 Konzept Neuausrichtung Depot
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Konzept Neuausrichtung DEPOT Stand Mai 2024 Ratsbeschluss vom 15.06.2023 zur Erstellung und Vorlage eines Konzeptes zur Weiterentwicklung des Depots: „Die Verwaltung legt ein Konzept zur Weiterentwicklung des Depots als Produktions- und Abspielhaus vor, mit den Funktionen als 3. Spielstätte des Schauspiel Kölns als Ort für den Tanz, für die Freie Szene sowie zur Kulturvermittlung.“ (Sitzung: 15.06.2023, Rat/0031/2023 Vorlage: 1126/2023, TOP Ö 10.21: Grundsatzbeschluss für den Neustart der Bühnen Köln am Offenbachplatz ab der Spielzeit 2024/25 auf Basis der actori-Gutachten // Langfristige Anmietung des Depots in Köln-Mülheim // Aufbau einer Tanzsparte an den Bühnen Köln) Aufgabe 2 DEPOT – Kooperationshaus für Tanz und Performance Tanz, Theater, zeitgenössischer Zirkus und Musiktheater 3 1. DEPOT als künstlerischer Leuchtturm Strahlkraft über die Grenzen von Köln hinaus 2. DEPOT als Kooperationshaus Gemeinsame Leitung & Programm 3. DEPOT als dritter Ort Carlsgarten & Gastronomie 4. DEPOT als Labor Ort für künstlerische Experimente 5. DEPOT zum Mitgestalten Vermittlung, Partizipation & Stadtteil Community Alleinstellungsmerkmale DEPOT 4 Künstlerisch herausragendes Programm und Vermittlung bereits bei Planung mitgedacht Zukunftsweisendes Modell der Zusammenarbeit: Kooperationshaus = Zukunft des Kulturbetriebs Innovatives Leitungsmodell Kombination auf Augenhöhe zwischen lokalen, partizipativen Programmpunkten und nationaler & internationaler Aufmerksamkeit Gastgeber für NRW-Festivals wie tanz nrw, CircusDance Festival, Impulse Festival u.a. sowie neue Tanzsparte auf internationalen Plattformen und Festivals unterwegs Stärkung durch nationale Netzwerke der freien Szene und der Stadttheater Wissensaustausch, Professionalisierung, Nachwuchs, Kooperationen, Fördermittel Depot als rechtsrheinischer Kulturort in Köln Innovatives Leitungsmodell 5 Die Leitung setzt sich zusammen aus Bühnen Köln Freier Szene Geschäftsführung Es gibt 5 Stimmen: 1 Stimme Schauspiel Bühnen 1 Stimme Tanz Bühnen 2 Stimmen Freie Szene 1 Stimme neutrale Geschäftsführung (mit Veto-Recht) Hinweis: Eine Stimme kann auch von mehreren Personen vertreten werden. BÜHNEN KÖLN Geschäfts- führende Direktion Geschäfts- führung DEPOT ÖA & Marketing Technische Leitung Vermittlung KBB Verwaltung Betriebsleitung Sanierung Intendanz Oper Intendanz Schauspiel Programm Leitung Tanzsparte Programm FREIE SZENE Kuratorische Leitung Programm Innovatives Leitungsmodell 6 Geschäftsführung DEPOT: • Weisungsbefugnisse klären innerhalb der Bühnen • Besetzung gemeinsam im Einvernehmen durch städt. Bühnen & Freie Szene BÜHNEN KÖLN Geschäfts- führende Direktion Geschäfts- führung DEPOT ÖA & Marketing Technische Leitung Vermittlung KBB Verwaltung Betriebs-leitung Sanierung Intendanz Oper Intendanz Schauspiel Programm Leitung Tanzsparte Programm FREIE SZENE Kuratorische Leitung Programm Stimmverteilung DEPOT 7 1 Stimme 1 Stimme 1 Stimme 1 Stimme1 Stimme Bedingungen zur gemeinsamen Leitung 8 Die Leitung besteht aus entscheidungsbefugten Vertreter*innen der städtischen Bühnen und der Freien Szene, welche auf Zeit bestellt werden. zu klären: Konfliktfallregelung, Aufsicht der Leitung (Kuratorium, Betriebsausschuss, Betriebsleitung…) Leitung verständigt sich zum und verantwortet gemeinsam das Programm „DEPOT“ Kern der Zusammenarbeit: regelmäßiger, institutionalisierter Austausch aller beteiligten Partner*innen Bei Entscheidungen ein Einvernehmen auf Augenhöhe zu erzielen ist oberste Maxime der Zusammenarbeit. zu klären: langfristig eigene Trägerschaft Leitung Freie Szene 9 2 Stimmen laut Leitungsstruktur gesetzt. „Kuratorische Leitung“ für die gesamte Freie Szene Für Tanz, Theater , zeitgenössischer Zirkus, Musiktheater Finanzierung offen, Anstellungsverhältnis offen Möglichkeiten: Bühnen Köln, Kulturamt, Freie Szene Vereine (VDK, Landesbüro Tanz NRW) Position wird ausgeschrieben Auswahl der Leitung: Freie Szene +? Welche Rolle/Aufgabe übernimmt das Kulturamt? Kriterienkatalog für Inhalte 10 Diversität Generationenübergreifend; Teilhabe; Inklusion Zeitgenössisch politisch, inhaltlich, ästhetisch; Bezug zum Zeitgeschehen, Technik & Handwerk Potentiale des Raumes nutzen Internationale Vernetzung & Austausch Experimentell Innovativ; Labor & Experiment; neue Formate Partizipative Angebote Diskursiv, gesellschaftlich relevant Zugänglichkeit Programmgestaltung 11 Produktionen der neuen Tanzsparte Leitung N.N. Produktionen der Freien Szene Tanz, Theater, Musiktheater, zeitgenössischer Zirkus, Festivals Schwerpunkt Tanz Residenzen, Gastspiele, Neuproduktionen, Festivals Leitung N.N. Produktionen des Schauspiel Köln Leitung Intendanz Kay Voges Musterspielplan (Quelle Präsentation Bühnen Köln Stand Oktober 2023 – auf Basis der actori-Untersuchung) 12 Hinweis: Der Musterspielplan wurde durch actori hinsichtlich der entstehenden Kosten kalkuliert. Diese Kosten sind in „actori 2020 Tanz“ übernommen worden. Dort, wo Mittel fehlen, wurde auf diese Finanzierungslücken hingewiesen. Neuer Musterspielplan 1 durch Umverteilung der Kontingente & Ressourcen: 13 Sparte Neu Produktion (NP) Wieder Aufnahme (WA) Gastspiele Vorstellungen Vermittlung DEPOT 1 Bühnen: Tanz Kompanie 2 1 35 10 Freie Szene: Schwerpunkt Tanz, zeitg. Zirkus, Festivals 1 1 2 30 5 DEPOT 2 Bühnen: Schauspiel 4 1 2 60 0 Freie Szene: Schwerpunkt Theater, Musiktheater, Festivals 1 1 2 25 3 GESAMT 8 4 6 150 18 Aus actori zum Vergleich: Neuer Musterspielplan 2 durch Umverteilung + zusätzliche Ressourcen: 14 Sparte Neu Produktion (NP) Wieder Aufnahme (WA) Gastspiele Vorstellungen Vermittlung DEPOT 1 Bühnen: Tanz Kompanie 2 1 40 10 Freie Szene: Schwerpunkt Tanz, zeitg. Zirkus, Festivals 2 1 8 40 5 DEPOT 2 Bühnen: Schauspiel 4 1 5 60 10 Freie Szene: Schwerpunkt Theater, Musiktheater, Festivals 2 1 8 40 5 GESAMT 10 4 21 180 30 Aus actori zum Vergleich: Finanzen: Betrieb & Organisation 15 Zweck Betrag Anmerkungen Im Wirtschaftsplan Bühnen enthalten Investition Umbau* 2.300.000 € Invest Technik, Umbau WCs,Einbau Probebühne + Studio (siehe Umbaumaßnahmen) enthalten Anmietung & Betrieb** 3.211.000 € inkl. Orga & Nutzung für Bühnen Köln und inkl. Bereitstellung Depot für Freie Szene Tanz enthalten Nebenkosten, Mietanpassungen 1.200.000 € laut Berechnungsmatrix enthalten Bereitstellung Depot zusätzliche Ressourcen Musterspielplan 2 N.N. € Bisher nicht finanziert - Das DEPOT wird im Wirtschaftsplan der Bühnen als eigene Sparte dargestellt. Quelle: *Machbarkeitsstudie nattmann&bruns architekten, Stand Oktober 2022, Folie 31 & **actori 2020 Tanz Stand Juni 2021, Seite 461 ff. Finanzen: Programm 16 Zweck Betrag Anmerkungen Im Wirtschaftsplan Bühnen enthalten Programm Bühnen: Schauspiel N.N. € Abgedeckt durch Wirtschaftsplan Bühnen: Schauspiel enthalten Programm Bühnen: Tanz 2.600.000 € inkl. Orga & Betrieb, über Drittmittel - Programm Freie Szene: Tanz 500.000 € inkl. Orga & Betrieb, über Drittmittel - Programm Freie Szene: Theater, Musiktheater, zeitg. Zirkus, Festivals s. Musterspielplan 1 300.000 € Finanziert durch Umverteilung Schauspiel, Tanz, Freie Szene Tanz - Programm zusätzliche Ressourcen s. Musterspielplan 2 350.000 € NEU KALKULIERT , bisher nicht finanziert - Ticketeinnahmen + N.N. € N.N. Wie und durch wen werden finanzielle Mittel für die Freie Szene beantragt und verteilt? Kulturamt? Bühnen Köln? Geschäftsführung DEPOT? Freie Szene? Wie werden Einnahmen aus dem DEPOT aufgeteilt? Quelle actori 2020 Tanz Stand Juni 2021, Seite 461 ff. DEPOT als Marke 17 DEPOT als Kulturort der Kölner*innen & Künstler*innen – Zugehörigkeit, Zugänglichkeit, Repräsentation DEPOT als Ort für Neugierde, Entdeckergeist, Vielfalt und Nachhaltigkeit DEPOT als vitaler & avantgardistischer Ort DEPOT als Qualitätssiegel DEPOT als mutiger Ort DEPOT als Ort mit Laborcharakter & für künstlerische Experimente DEPOT mit nationaler und internationaler Strahlkraft aufgrund seines Programms und Modellcharakters Erhalt und Weiterentwicklung Carlsgarten Öffnung Foyer Erhalt und Stärkung Gastronomie DEPOT als dritter Ort 18 Neue Formate entwickeln Neue Räume und Nischen schaffen Immersives Theater etablieren Exzellenz und Innovation entstehen durch Kooperationen & interdisziplinäres Arbeiten in der Produktion, in der Vermittlung, in Weiterbildung und Training zwischen Bühnen Köln, Freier Szene, nationalen & internationalen Gastspielen und Publikum Synergien/Tandems/neue Wege zwischen Gastchoreograf*innen, Gastkompanien und festem Ensemble der Tanzsparte (im Austausch mit Hochschule für Tanz, Sporthochschule Köln & Deutschem Tanzarchiv) DEPOT als Ort für künstlerisches Experiment 19 Freie Szene wächst durch Erfahrungen in einer Bühnenstruktur (die über institutionalisierte Personal-, Proberaum-, Technik-, Material- und Marketingressourcen verfügt) und durch die künstlerische Zusammenarbeit mit nationalen & international ausgewählten Künstler*innen Stärkung und Repräsentanz der bestehenden Kölner Festivals Experimentelles Labor für Kooperationen und Koproduktionen der Freien Szene und städtischen Bühnen, perspektivisch auch im Zusammenspiel mit dem Offenbachplatz DEPOT als Ort zur Stärkung der Freien Szene 20 DEPOT als Arbeitsort 21 Fortführung der bereits bestehenden Willkommenskultur: „Wo man gerne arbeitet und spielen will…“ Künstler*innen und Mitarbeiter*innen gewinnen an Erfahrung in experimentellem und ressourcensparendem Produzieren Faire Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten Hort für künstlerische und materielle Nachhaltigkeit und stete Weiterbildung Inklusiv, gelebte Diversität, machtkritische Arbeitsweise DEPOT als lernende Institution Modellcharakter des neuen Kooperationshauses muss erprobt werden: Evaluation über die ersten 5 Jahre, 1. Auswertung nach 2 Jahren Veränderungen, Reflexionen und Weiterentwicklungenin Programm und Organisation sind Teil des Konzeptes Langfristig eigene Betriebsstruktur losgelöst von Bühnen Köln denkbar DEPOT langfristig Teil des Bündnis Internationaler Produktionshäuser Förderung mit Bundesmitteln möglich 22 Interaktion & Publikum 23 DEPOT als wegweisendes Zukunftsmodell, das besonderen Wert auf die Interaktion mit dem Publikum legt DEPOT als dritter Ort in Köln-Mülheim für soziales Miteinander und inklusive Gemeinschaft z.B. durch zugängliches Foyer; als konsumfreier Raum für Alle (insbesondere Carlsgarten) Zugänglichkeit schaffen, Sozialraumprojekte (jede*r kann da sein, auch ohne Ticket) Prinzipien der Teilhabe, Inklusion und einer vielfältigen Stadtgesellschaft im Mittelpunkt - in der Jede*r die Möglichkeit hat, sich aktiv am kulturellen Geschehen zu beteiligen Ansprache unterschiedlicher Altersgruppen und Communities durch vielfältiges Programm Vermittlung 24 Kulturvermittlung als Brücke zwischen künstlerischer Produktion und deren Rezeption durch Führungen, Workshops, Publikumsgespräche u.ä. Fortführung der Vermittlungsangebote des Schauspiel Köln, insbesondere mit Fokus auf Stadtteilprojekte in Köln-Mülheim Aufbau einer Vermittlungsstrategie mit neuer Leitung der Tanzsparte und neuer Leitung der Freien Szene Netzwerk & Austausch zur Kulturvermittlung & kulturellen Bildung in NRW Audience Development zur Gewinnung und Bindung des Publikums Niedrigschwellige Angebote, die langfristig und nachhaltig auf eine neue Publikums- und Künstler*innengeneration wirken 25 Kosten Umbau DEPOT (Quelle: Machbarkeitsstudie nattmann&bruns architekten, Stand Oktober 2022, Folie 31) Übersichtsplan Umbau DEPOT (Quelle: Machbarkeitsstudie nattmann&bruns architekten, Stand Oktober 2022, Folie 28) 1 = Probebühne 2 = Studio 26 Kapazitäten für Planung und Bau: Bauherr = Bühnen Köln Beauftragung einer externen Firma zur Koordination? Einzelmaßnahmen in Zeitplanung überführen, parallel oder hintereinander möglich? Umbaubudget durch Beschluss gedeckelt, allerdings ca. 30% Mehrkosten aufgrund von Inflation, Baupreissteigerung etc. Abwägung: Bau Probebühne gemäß Machbarkeitsstudie oder weitere Anmietung des Kupferzugs als Probebühne Kupferzug ist keine Versammlungsstätte, keine „Showings“ möglich Technische AnforderungenProbebühne: Schwingboden, Licht, Heizung mögliche Hängepunkte für Zirkus an ProBü-Standorten Depot & Kupferzug wünschenswert, aber nicht finanziert. Herausforderungen Umbaumaßnahmen 27 Dokumentation & Ausblick 28 Rückblick: September 2023: Gründung AG Depotopia Dezember 2023: Entwicklung Mission Statement Vorlage Betriebsausschuss Bühnen März 2024 Februar/März 2024: Entwicklung Vision & Konzept Depot April 2024: Feedbackrunde zum 1. Konzeptentwurf, Gespräche mit Bühnen Köln, Freie Szene Tanz, Herr Charles, Kulturpolitische Sprecher*innen, Kulturrat, Freie Szene Köln Ausblick: Mai 2024: Finales Konzept an Herrn Charles Juni 2024: Finales Konzept in Betriebsausschuss Bühnen Ab August 2024: Umsetzung Konzept Next Steps 29 Ausarbeitung Leitungsstruktur: Handlungsmöglichkeiten im Streitfall; veto-Recht; Aufsicht der Leitung Kuratorische Leitung Freie Szene: Anstellungsverhältnis und Finanzierung; Ausschreibung und Auswahl Detaillierte Finanzplanung im Wirtschaftsplan Bühnen Festlegung Umbaumaßnahmen in Absprache mit neuer Leitung Tanzsparte Detaillierte Spielplanung & Disposition für die Spielzeit 2025/26 ff. Personalplanung Fördermittelakquise für Drittmittel AG Depotopia & Kontakt 30 Das Konzept wurde in acht gemeinsamen Sitzungen von der AG Depotopia erarbeitet. Die AG Depotopia sind: Barbara Fuchs (Choreografin), Manuel Kisters (Tänzer), Heike Lehmke (Leitung nrw landesbuero tanz), Tim Behren (Choreograph & Zirkuskünstler), Daniel Schüßler (Regisseur & Dozent), Lale Konuk (Geschäftsführender Vorstand), Eva Maria Müller (Kulturmanagerin), Gisela Deckart (Fachreferentin Darstellende Künste), Barbara Foerster (Amtsleitung), Zsolt Káldy (Fachreferent kulturelle Teilhabe), Sebastian Bolz (Technischer Direktor Schauspiel Köln), Klaus Kröhne (stellv. Geschäftsführender Direktor), Hanna Koller (Kuratorin Tanz Köln), Angela Weller (Referentin der Intendanz, Schauspiel Köln), Lena tom Dieck (Kulturmanagerin Bühnen Köln) Kontakt: Lena tom Dieck Projektleitung Neuausrichtung Depot lena.tomdieck@buehnen.koeln 0173 83 78 856
Anlage 2 actori-Controlling Synopse Konzept Depot
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Synopse Abgleich Konzept Depot Stand: 28.05.2024 Status Im Kontext des Konzeptes relevante Punkte: Kategorie Kurzfassung Wortlaut Ratsbeschluss Bemerkungen Status Konzept Depot 1. Spielbetrieb der Bühnen • Übersetzung Musterspielplan actori in WPl. & MiFriFi • Beschluss WPl. Die Verwaltung wird beauftragt, auf Basis des Musterspielplans „actori 2020 Tanz“ und entsprechend den organisatorischen Vorgaben des Gutachtens „actori 2020 & actori 2020 Tanz“ den Spielbetrieb der Bühnen Köln (Oper / Schauspiel / Tanz) am Offenbachplatz und am Depot in Köln-Mülheim inhaltlich und hinsichtlich der erforderlichen Finanzierung über die jeweiligen Wirtschaftspläne der Bühnen ab 2024/25 samt Mittelfristplanung umzusetzen. Größte Arbeitspakete d. Ratsauftrags: Übersetzung d. theoretischen actori-Werkes in den Wirtschaftsplan. Hierzu wurden verschiedene Arbeitspakete gebildet (Erarbeitung neuer Personalbudget-Blöcke, Erlösplanung, Einarbeitung Tanzsparte etc.). in Arbeit Da das Depot noch die Interimsspielstätte des Schauspiels ist, wird ein Spielplan für das Depot in diesem Kontext erst für 2025/26 geplant. 2. Depot in Köln-Mülheim Grundsatz Depot- Weiternutzung a. Das Depot in Köln-Mülheim auf dem Carlswerkgelände wird mit seinen Spielstätten Depot 1 und Depot 2 sowie dem „Carlsgarten“ erhalten. Grundsatzauftrag - 2. Depot in Köln-Mülheim Kenntnisnahme MBS b. Der Rat nimmt auf Basis der Ergebnisse der „Machbarkeitsstudie Depot“ zur Kenntnis, dass der Betrieb des Depots nur mit beiden Spielstätten Depot 1 und Depot 2 sinnvoll ist. Der Umbau des Depot 1 in ein Lager ist zwar technisch möglich, aber unwirtschaftlich. Kenntnisnahme erfolgt erledigt 2. Depot in Köln-Mülheim • Mietvertrag Depot abschließen c. Die Verwaltung wird beauftragt, auf Basis des vorliegenden Eigentümerangebotes (Option 1: „7.630 qm // 6,50 € pro qm zzgl. Nebenkosten“) und im Rahmen der vorliegend kalkulierten Kosten einen Mietvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren (zzgl. Verlängerungsoption um 5 Jahre) final zu verhandeln und sodann abzuschließen. Die Bühnen des Depots sollen als rechtsrheinische dritte Spielstätte der Bühnen Köln, als Spielstätte des Tanzes und auch als Spielstätte für die freie darstellende Kunstszene gemäß dem Konzept „Freie Szene Tanz“ in „TanzKöln“ sowie für Fremdvermietungen und Festivals genutzt werden. • Vier Verhandlungsrunden mit BEOS haben stattgefunden • Vertragsabschluss im Q2-2024 in Arbeit In Bearbeitung bei Dez. VII 2. Depot in Köln-Mülheim • Energetische Ertüchtigung im Mietvertrag berücksichtigen d. Die Betriebsleitung der Bühnen hat den Eigentümer aufzufordern, im Vorfeld eines Vertragsabschlusses seine Absichtserklärung zur energetischen Ertüchtigung des Depots zu konkretisieren und die Umsetzung zuzusichern. Hierzu bildet das Mietangebot des Eigentümers die Grundlage. Durch die Umsetzung dürfen keine Mehrbedarfe für die Bühnen entstehen. s. 2c. erledigt Im Rahmen der Verhandlungen berücksichtigt. 2. Depot in Köln-Mülheim • Baumaßnahmen Depot planen e. Investitionen ins Depot erfolgen auf Basis der vorgelegten Kalkulationen der „Machbarkeitsstudie Depot“ für die Variante 2 „Depot 1 und Depot 2 bleiben als Veranstaltungsorte erhalten“ in Höhe von 2,3 Mio. EUR (gemäß Machbarkeitsstudie Kostenaufstellung 2.0), welche in den Matrixberechnungen enthalten sind. in Arbeit Umbaumaßnahmen sind Teil des Konzeptes 2. Depot in Köln-Mülheim Kts der Kosten Depot durch Rat f. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die Kosten für die Anmietung und den Betrieb des Depots mit der vorgesehenen Bespielung (rechtsrheinische Spielstätte des Schauspiels, Mitnutzung Freie Szene, ohne eigene Tanzkompanie) rund 6,7 Mio. EUR betragen. Kenntnisnahme erfolgt erledigt 2. Depot in Köln-Mülheim • Konzept mit fr. Szene / VII, 41 & 46 erarbeiten • Konzept politisch vorstellen g. Die Verwaltung legt ein Konzept zur Weiterentwicklung des Depots als Produktions- und Abspielhaus vor, mit den Funktionen als 3. Spielstätte des Schauspiel Kölns als Ort für den Tanz, für die Freie Szene sowie zur Kulturvermittlung. in Arbeit Konzept liegt mit dieser Vorlage vor 3. Tanz • Konzeptausschreibung Tanz • Beginn Spielbetrieb ab 25/26 a. Die Verwaltung wird beauftragt, auf Basis des Konzeptes „TanzKöln“ und der in „actori 2020 Tanz“ hierfür ermittelten Kosten und Rahmenbedingungen für den Betrieb einer eigenen Tanzsparte unter Berücksichtigung eines breiten Spektrums an Konzepten eine internationale Konzeptausschreibung zum Tanz an den Bühnen als eigene erkennbare Sparte der Bühnen ab der Spielzeit 2025/26 zu erstellen, umzusetzen und den Tanz als dritte produzierende Sparte der Bühnen zu etablieren: i. Ausschreibung, Konzeptions- und Aufbauphase: ab Mitte 2023 ii. Produktions-, Spielbetrieb: spätestens ab 2025/26. s. Vorlage 0039/2024 "Bericht zur Einrichtung der Tanzsparte an den Bühnen Köln" in Arbeit In Bearbeitung bei Dez. VII / Bühnen Köln 3. Tanz • Drittmittel b. Auf Grundlage des ausgewählten Konzeptes sind schnellstmöglich Fördermittel zu beantragen, insbesondere beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW. offen In Bearbeitung bei Dez. VII Grundsatzbeschluss für den Neustart der Bühnen Köln am Offenbachplatz ab der Spielzeit 2024/25 auf Basis der actori-Gutachten // Langfristige Anmietung des Depots in Köln-Mülheim // Aufbau einer Tanzsparte an den Bühnen Köln 1126/2023 vom 15.06.2023 Seite 1 von 4 3. Tanz • Fortsetzung Tanzgastspiele c. Die internationalen Tanzgastspiele in den Spielstätten der Bühnen am Offenbachplatz und im Depot werden fortgesetzt. Die Betriebsleitung der Bühnen hat eine angemessene Repräsentation der Tanzgastspiele auf allen Bühnen zu gewährleisten. Grundsatzauftrag in Arbeit Tanzgastspiele sind in den Musterspielplänen des Konzeptes zur Nachnutzung nicht mehr vorgesehen um zunächst den sonstigen Beteiligten den Vortritt zu lassen. Dies schliesst eine spätere Bespielung durch die Tanzgastspiele aber nicht aus. 3. Tanz Kenntnisnahme der Kosten Tanz durch den Rat d. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass für die eigene Tanzsparte der Bühnen als ein Baustein der Bespielung des Depots rund 2,6 Mio. EUR zu den Kosten des Depots gemäß Gliederungspunkt 2 f) zusätzlich anfallen. Darüber hinaus wird zur Kenntnis genommen, dass der Betrieb einer eigenen Tanzsparte an den Bühnen ohne das Depot als Aufführungs- und Produktionsort in der dargestellten Form nicht möglich ist. Kenntnisnahme erfolgt erledigt 4. freie darstellende Künste • Repräsentation freie Szene auf Bühnen a. Die Betriebsleitung der Bühnen hat eine angemessene Repräsentation der Kölner freien darstellenden Künste im Depot in Köln-Mülheim und in den sanierten Bühnen am Offenbachplatz zu gewährleisten. Grundsatzauftrag in Arbeit Repräsentation im Depot durch Leitungsstruktur im Konzept sichergestellt. Repräsentation am Offenbachplatz folgt (Zuständigkeit Intendanzen) 4. freie darstellende Künste • Transparentes Verfahren Mitnutzung b. Kulturamt und Betriebsleitung der Bühnen haben ein transparentes Verfahren zur Nutzung durch verschiedene Gruppierungen jenseits der Bühnensparten zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Das Verfahren hat alle Interessen angemessen zu berücksichtigen. in Arbeit Im Konzept durch Leitungsstruktur gewährleistet. 4. freie darstellende Künste • Berichtswesen zu Nutzungen Freie Szene c. Über sämtliche Nutzungsanfragen aus der vielfältigen Kölner Freien Szene, die Umsetzung sowie möglicherweise die Nichtnutzungen ist ein jährlicher Bericht an den Betriebsausschuss Bühnen und den Ausschuss Kunst und Kultur zu erstellen. offen Nutzung über kuratorische Leitung der Freien Szene im Konzept benannt. Dokumentationsverfahren noch in Arbeit. 4. freie darstellende Künste • Performative Künste berücksichtigen d. Bei der Weiterentwicklung des Depots ist die Freie Szene der darstellenden und performativen Künste angemessen zu beteiligen. Grundsatzauftrag, s. 2e - Im Konzept durch Leitungsstruktur gewährleistet. 5. Orga der Nutzung d. Depots • Betrieb Depot / • Termindispo durch Bühnen a. Um den kontinuierlichen Betrieb des Depots zu gewährleisten, wird das Depot in einer Pilotphase zunächst durch die Bühnen betrieben. Die Bühnen werden die Termindisposition für alle zu beteiligenden Nutzer*innen transparent organisieren. Ein kooperatives Miteinander auf Augenhöhe von (1) TanzKöln mit eigener Kompanie der Bühnen Köln, (2) Tanzgastspielen, (3) Freier Szene der darstellenden Künste und (4) rechtsrheinischer Spielstätte des Schauspiel Köln (auf Basis des Musterspielplanes) steht dabei im Fokus. (…) Der kontinuierliche Betrieb des Depots ist sichergestellt. in Arbeit Im Organigramm des Konzeptes gewährleistet. 5. Orga der Nutzung d. Depots • Evaluierung des Betreibermodells b. Das Betreibermodell wird nach einem Jahr des regulären Spielbetriebs und sodann regelmäßig evaluiert. Ziel ist es, ein Modell zu installieren, das die künstlerischen Interessen der vier Nutzer und einen wirtschaftlichen Betrieb des Depots in einen angemessenen Ausgleich bringt. Eine Ausgliederung des Depots aus dem Betrieb der Bühnen ist möglich und wird auf Basis der Evaluierungen geprüft werden. Startet mit regulärem Spielbetrieb. offen Evaluierung im Konzept vorgesehen. 5. Orga der Nutzung d. Depots • Kts BKZ zu Betrieb Depot c. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die Kosten für die Organisation der Nutzung des Depots (Betreibergesellschaft) als ein Baustein der Bespielung des Depots rund 2,5 Mio. EUR betragen. Dieser Betrag ist bereits in den oben genannten Kosten (2. f.) der Bespielung des Depots in Höhe von 6,7 Mio. EUR enthalten. Kenntnisnahme erfolgt erledigt 5. Orga der Nutzung d. Depots • Anwendung Konzept "TanzKöln" d. Die gemeinsame Bespielung des Depots durch die Bühnen Köln einerseits sowie Produktionen/Ensembles und Festivals der Freien Tanzszene andererseits folgt grundsätzlich dem vorliegenden Konzept „TanzKöln“. Die erforderlichen Mittel zur Bereitstellung des Depots für die Freie Szene sind in den unter Buchstabe c. genannten Kosten enthalten (rd. 989 TEUR anteilige Betreiberkosten). Grundsatzauftrag - Depot wird als eigene Spalte im Wirtschaftsplan Bühnen dargestellt, in Arbeit. 5. Orga der Nutzung d. Depots • Kts Drittmittel Freie Szene e. Für die künstlerische und organisatorische Umsetzung von „Freie Szene Tanz“ von „TanzKöln“ im Depot 1 sind Mittel in Höhe von rund 0,5 Mio. EUR erforderlich. Hierzu wird auf Basis eines noch zu erarbeitenden Konzeptes eine gesonderte Vorlage zum Beschluss vorgelegt. Die Deckung des Mehrbedarfs erfolgt über einzuwerbende Drittmittel und/oder durch Mittelumschichtung im Kulturetat. offen Hinweis: Es werden keine Mittel aus der bisherigen Förderung des Kulturamtes der Freien Szene für die Bespielung des Depots genutzt - siehe Punkt 6. c). Seite 2 von 4 6. erforderlicher BKZ • Überprüfung der Aktualität der Matrixberechnung im Rahmen der jährlichen Wirtschaftsplanung • Überprüfung BKZ für Spielbetrieb • Aufstellung jährlicher Wirtschaftsplan und Mittelfristplanung a. Die im Kontext des „Arbeitskreis actori“ erstellte Matrixberechnung ergibt einen erforderlichen Betriebskostenzuschuss (BKZ) der Stadt Köln an die Bühnen in der Variante „actori 2020 Tanz“ in Höhe von 134,9 Mio. EUR in der Spielzeit 2024/25. Die in der Matrixberechnung zugrunde gelegten und für zehn Spielzeiten fortgeschriebenen Annahmen bezüglich Tarifsteigerungen, Inflations- und Energiepreisentwicklung sind im Rahmen der jährlichen Wirtschaftsplanung hinsichtlich der Aktualität zu überprüfen und stellen grundsätzlich Obergrenzen der Finanzierung dar. Ebenso führen Veränderungen an den im actori-Gutachten zugrunde gelegten Ressourcen-, Output-, Aufwands- und Ertragsplanungen grundsätzlich zur Überprüfung des BKZ für den Spielbetrieb. Es gilt der Grundsatz: Mindererträge führen zu Minderaufwendungen. Die Detailplanung für die jeweiligen Spielzeiten erfolgt durch die jährlich zu beschließenden Wirtschaftspläne und deren Mittelfristplanung, welche auf Basis vorliegenden Grundsatzbeschlusses aufgestellt werden. s. Pkt. 1 in Arbeit 6. erforderlicher BKZ • Mehrbedarfe und mittelfristige Finanzplanung b. Die Mehrbedarfe zur bisherigen Haushaltsplanung des Doppelhaushaltes 2023/2024 und der darin enthaltenen mittelfristigen Finanzplanung stellen sich wie folgt dar: s. Pkt. 1 6. erforderlicher BKZ • Abmilderung der Auswirkungen der Mehrbedarfe • zusätzliche Finanzierungsquellen • haushaltstechnische Maßnahmen zur Finanzierung c. Die Auswirkungen der dargestellten erheblichen Mehrbedarfe auf den allgemeinen Haushalt und die sonstigen städtischen Aufgabenbereiche sollen möglichst geringgehalten und zusätzliche Finanzierungsquellen erschlossen werden. Die Verwaltung wird daher beauftragt, die notwendigen haushaltstechnischen Maßnahmen zur Finanzierung der entstehenden Mehrbedarfe wie folgt umzusetzen bzw. zur Beschlussfassung vorzulegen: Haushaltsjahr 2024 Die Deckung der im Haushaltsjahr 2024 entstehenden Mehrbedarfe in Höhe von insgesamt 9,50 Mio. EUR erfolgt vollständig im Rahmen des Budgets der Bühnen bzw. über auf neue Rechnung vorgetragene Bilanzgewinne und einen Rückgriff auf vorhandene Gewinnrücklagen der Bühnen. Haushaltsjahre 2025 ff. Die Deckung der finanziellen Mehrbedarfe, welche sich durch Umsetzung der Variante „actori 2020 Tanz“ im Vergleich zur Basisvariante ergeben, wird ab 2025 innerhalb des Kulturbudgets durch Umschichtung erfolgen, soweit keine anderweitige Deckung (durch zu akquirierende Fördermittel, durch die vorgesehene Zweckbindung von Mehrerträgen aus der Kulturförderabgabe sowie z.B. die Einbeziehung der Geschäftsreisenden in deren Anwendungsbereich) besteht bzw. erschlossen werden kann. Die restlichen Bedarfe aus diesem Beschluss werden hälftig durch das Kulturbudget und den Gesamthaushalt – ggf. durch Umschichtungen – getragen. Für den Tanz akquirierte Fördermittel und Aufwendungen, die sich aus dem Vergleich der in der Matrixberechnung berücksichtigten Betriebskostenerstattung zwischen den Bühnen und dem Gürzenich-Orchester zur tatsächlichen aktuellen Betriebskostenerstattung als Differenz ergeben (rund 4 Mio. EUR) werden als Deckungsbeitrag des Kulturbudgets gewertet werden. Um die Belastungen für das Kulturbudget und den Gesamthaushalt möglichst gering zu halten, wird die Verwaltung beauftragt, Fördermittel für die Umsetzung des Tanzes zu akquirieren und weitere zusätzliche Deckungsmöglichkeiten aufzuzeigen (das kann z.B. die Einbeziehung der Geschäftsreisen in den Anwendungsbereich der Kulturförderabgabe sein) und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen. Sollten (Dritt-)Mittel nicht wie erhofft fließen, möge die Kulturverwaltung Lösungen für eine alternative Finanzierung sicherstellen. Ggf. erforderliche Umschichtungen innerhalb des Dezernates VII dürfen nur aus dem Etat der Bühnen erfolgen. s. Pkt. 1; Mitteilung "Finanzierungskonzept Bühnen der Stadt Köln 2025 ff., hier: Ausweitung der Kulturförderabgabe auf Geschäftsreisende" (3848/2023), am 04.12.2023 im Finanzausschuss zur Kenntnis genommen. offen Hinweis: Bisher ist keine Finanzierung der Freien Szene über Förderungen des Kulturamtes vorgesehen. 7. Sonstiges • Rückgabe Halle Kalk a. Die Halle Kalk (Halle 75) wird aus dem Sondervermögen der Bühnen zurück ins allgemeine Liegenschaftsvermögen der Stadt Köln überführt. Die Verwaltung wird beauftragt, die entsprechenden Formalien im Rahmen der laufenden Verwaltung umzusetzen. in verwaltungsinterner Abstimmung offen Seite 3 von 4 7. Sonstiges • BKE GO b. Rund 60% aller Orchesterdienste leistet das Gürzenich-Orchester für die Bühnen Köln (Oper). Die sog. Betriebskostenerstattung der Bühnen an das Orchester erfolgt künftig grundsätzlich auf dieser Basis und wird künftig alle drei Jahre evaluiert. Eine solche Veränderung der Betriebskostenerstattung würde zum Teil durch eine haushaltsneutrale Umschichtung von in der mittelfristigen Finanzplanung des Gürzenich-Orchesters bereits eingeplanten Aufwendungen erfolgen. in verwaltungsinterner Abstimmung offen 7. Sonstiges • Verstärkungsmittel Neustart OBPl. c. Als Verstärkungsmittel „Neustart Offenbachplatz“ werden einmalig insgesamt 3,5 Mio. EUR bereitgestellt (2,1 Mio. EUR für bundesweite Mobilisierungskampagne (Marketing) und 1,4 Mio. EUR als künstlerisches Gesamtbudget für mehrtägige Eröffnungsfestivals für den Offenbachplatz-Campus mit vier Bühnen). Vergabe an Agentur hinsichtlich Mobilisierungskampagne erfolgt; künstlerische Planungen in Arbeit in Arbeit 7. Sonstiges • Wiederbeschaffung Theatertechnik d. Insgesamt fallen rund 9,5 Mio. EUR für die Wiederbeschaffung von Theatertechnik am Offenbachplatz an. Beschaffungen eingeleitet in Arbeit 7. Sonstiges • Mietvertrag Industriehof e. Die Betriebsleitung der Bühnen wird ermächtigt, im Rahmen vorgelegter Konzepte und Matrixkalkulationen einen Mietvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren plus Optionen für die Anmietung „Industriehof“ (Krebsgasse / Glockengasse) zur Unterbringung der im Gebäudeensemble am Offenbachplatz rund 40 fehlenden Arbeitsplätze abzuschließen. Mietvertrag ist abgeschlossen erledigt 7. Sonstiges • Hochregallager IdR f. Die Betriebsleitung der Bühnen wird beauftragt, im Rahmen vorgelegter Konzepte und Kalkulationen in Höhe von rund 1,4 Mio. EUR ein Hochregallager in die Logistikhalle der Bühnen in Köln-Kalk einbauen zu lassen. offen 7. Sonstiges • Bedarfsfeststellungen g. Soweit für die in den Matrixberechnungen kalkulierten Beschaffungen oder Dienstleistungen Bedarfsfeststellungsbeschlüsse erforderlich sind, wird der Bedarf hiermit anerkannt. Ein Vergabevorbehalt wird jeweils nicht ausgesprochen. Grundsatzauftrag erledigt 7. Sonstiges • Kts. Zinsen & Abschreibungen Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass sämtliche vorgenannten Aufwendungen (ggf. als Zinsen und Abschreibungen) in der Matrixberechnung berücksichtigt sind. Kenntnisnahme erfolgt erledigt Hinweis: Durch die Bauzeitverlängerung wird es zu höheren Sanierungskosten kommen, die zu erhöhten Zinsen und Abschreibungen führen. Seite 4 von 4
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1722/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 04.06.2024
- Erstellt
- 28.05.2024 10:17