AN/0405/2021
Standortfragen an der Elsa-Brändström-Realschule und der Gesamtschule Lindenthal neu justieren?
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SPD Anfrage nach § 4
3349 Zeichen
An den Vorsitzenden des Ausschusses für Schule und Weiterbildung Herrn Dr. Helge Schlieben Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 01.03.2021 AN/0405/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Schule und Weiterbildung 01.03.2021 Standortfragen an der Elsa-Brändström-Realschule und der Gesamtschule Lindenthal neu justieren? Sehr geehrter Herr Dr. Schlieben, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, das im schulrechtlichen Errichtungsbeschluss für die Gesamtschule Lindenthal (2627/2018) vom 27.09.2018 verankerte Umzugsszenario der auslaufend schließenden Elsa-Brändström- Realschule (EBS) führt vor Ort zu großen Schwierigkeiten. Die verbleibenden Klassen der EBS (ab Jahrgang 8) sollen zum Schuljahr 2021/22 an den Standort Alter Militärring (Mün- gersdorf) ziehen und der aufwachsenden Gesamtschule am Standort Berrenrather Straße Platz machen. Weil am Standort Müngersdorf ab Schuljahr 2022/23 die Jahrgänge 8-13 der neuen Gesamtschule beschult werden sollen, zeichnen sich räumliche Probleme an beiden Standorten ab. Die dort noch ansässige Ernst-Simon-Realschule geht ebenfalls ihrer auslau- fenden Schließung entgegen, und weiterhin befindet sich die Anna-Freud-Schule des LVR weiterhin in unmittelbarer Nachbarschaft. Bei der Beschlussfassung im September 2018 war dies bereits erwartbar und mit einkalku- liert, stand seinerzeit jedoch unter dem Gesamteindruck des dringenden Bedarfs an Ge- samtschulplätzen im Stadtbezirk 3 und der schwachen Anmeldezahlen an den beiden Real- schulen. Alternativen wurden im Vorfeld der Beschlussfassung intensiv geprüft, mussten aber aus unterschiedlichen Gründen verworfen werden (sh. dazu 0244/2018). Die SPD-Fraktion bittet anderthalb Jahre nach dem Start der aufwachsenden Gesamtschule um Neubewertung der räumlichen Situation und um Beantwortung folgender Fragen: 1. Wie beurteilt die Verwaltung den Vorschlag, die letzten drei Jahrgänge der EBS am Standort Sülz zu belassen und die Jahrgänge 5-7 der Gesamtschule in Müngersdorf anzu- siedeln? Diese Variante würde die Beschulung der Jahrgänge 8-13 der Gesamtschule am Standort Sülz beinhalten. 2. Falls dies nicht möglich sein sollte: sieht die Verwaltung Möglichkeiten, die EBS gemein- sam mit den Klassen 5-7 der Gesamtschule am Standort Sülz zu belassen? Diese Variante - 2 - wäre im ersten Jahr vor dem Auslaufen der Realschule mit beengten Raumverhältnissen verbunden, würde von der Schulgemeinde der EBS aber hingenommen, weil sich damit ein Umzug vermeiden ließe. 3. Sieht die Verwaltung räumliche Alternativen für die Geißbock-Akademie, so dass deren Räume vorübergehend bis zum Auslaufen der EBS von der Realschule mitgenutzt werden können, beispielsweise den leerstehenden Gebäudetrakt auf dem Gelände der Förderschule Redwitzstraße / Eingang Ägidiusstraße? 4. Sind die Möglichkeiten zur vertikalen Gliederung der Gesamtschule an ihren beiden Teil- standorten abschließend geprüft oder lässt die aktuelle Situation eine Neubewertung zu? Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0405/2021
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 01.03.2021
- Erstellt
- 01.03.2021 10:24