3014/2025
Sonderausstellungen der Museen 1. Halbjahr 2026
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Anlage 1 Sonderausstellungsetat 1. Halbjahr 2026
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Anlage 1 Sonderausstellungsetat 2026 Ausstellungsprojekte der Museen 1. Halbjahr 2026 Zu den Ausstellungen im Einzelnen: Museum für Angewandte Kunst Köln Oswald Mathias Ungers (Arbeitstitel) Laufzeit: Mai 2026 bis Juni 2026 Anlässlich des 100. Geburtstages des Architekten und Architekturtheoretikers Oswald Mathias Ungers realisiert das MAKK in Zusammenarbeit mit dem Ungers- Archiv (UAA) in Köln eine Ausstellung, die sich auf die internationalen ikonischen Projekte des Kölner Stararchitekten fokussiert. Oswald Mathias Ungers (1926-2007) hat die Architekturwelt mit seinen Bauten und städtebaulichen Entwürfen und seinen Theorien lebenslang polarisiert. Hoch gelobt und viel diskutiert gaben seine Architektur und sein Denken immer Anlass zur Auseinandersetzung mit der Baukultur, wie konkret vor Ort in Hamburg, Frankfurt oder Köln, wo er mit bedeutenden Museumsbauten Zeichen setzte. Intensiv lehrte und forschte er an zahlreichen Hochschulen wie der TU Berlin, Cornell/Ithaca, N.Y., University of California, CA, Harvard/Cambridge, MA und der Kunstakademie Düsseldorf. 1926 wurde Ungers in der Eifel geboren, studierte Architektur bei Egon Eiermann in Karlsruhe und gründete 1950 in Köln sein erstes Büro. Schon in den frühen Entwürfen (sein eigenes Haus 1959 in der Belvederestrasse oder das nicht realisierte Studierendenwohnheim in Enschede 1964) war seine entschlossene, von jeglichen zeitgeistigen Strömungen unabhängige Entwurfshaltung zu erkennen. Ungers suchte die Ordnung der Antike und übertrug deren Raster und Formenschatz in seine jeweilige Gegenwart. Museum für Ostasiatische Kunst Chinesischer Lack Laufzeit: Mai 2026 bis Oktober 2026 Kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus Lack werden in Ostasien seit dem Neolithikum hergestellt und gelten als wichtiges museales Sammelgebiet. Am MOK fand die letzte Sonderausstellung zum Thema ostasiatischer Lackkunst 1994 statt. Frühe chinesische Lacke aus der Song- und Ming-Dynastie (ca. 10. bis 17. Jh.) gelten weltweit als Raritäten; das MOK und weitere führende deutsche Museen auf diesem Gebiet besitzen nur wenige Exemplare. Die Sonderausstellung zeigt chinesische Lackobjekte aus einer Kölner Privatsammlung, die über die vergangenen 30 Jahre hinweg mit höchster Sachkunde auf diesem Gebiet zusammengetragen wurde. Die Sammlung besitzt internationales Erwartete Gesamtbesucher*innen 7.000 davon zahlende Besucher*innen 4.000 Durchschnittseintrittspreis 4,13 € Kosten Architektur/Installation/Digitorial 20.000,00 € Transport/Versicherungen 5.000,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 20.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen - € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 55.000,00 € Kosten gesamt 100.000,00 € Erlöse Eintritte 16.500,00 € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen - € Spenden und sonst. Erlöse (angefragt) 23.500,00 € Erlöse gesamt 40.000,00 € Mittel aus Sonderausstellunsgetat 2025 - € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 40.000,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2027 - € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2028 - € Mittel aus Zusagen Drittmittel 20.000,00 € Überschuss/Defizit - € Spitzenniveau; u.a. wurden Teile daraus bereits in Zürich, Berlin und Frankfurt ausgestellt und weitreichend publiziert. Transportkosten, Kosten für notwendige Konservierungsmaßnahmen und eine eventuelle Publikation werden von der leihgebenden Seite getragen. Für das MOK fallen Kosten für Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungsgrafik und Rauminstallation an. Die Akquise von Drittmittel-Sponsoren ist ebenfalls geplant. Foyer-Ausstellung 99 Blickpunkte. Arbeiten der zeitgenössischen koreanischen Keramikerin Young-Jae Lee Laufzeit: April 2026 bis September 2026 Im Foyer-Bereich des MOK werden 99 Schalen der zeitgenössischen Keramikerin Young-Jae Lee (*1961) gezeigt. Die gebürtige Südkoreanerin zog 1972 nach Deutschland und leitet seit 1987 die Keramische Werkstatt Margaretenhöhe in Essen, die 1924 gegründet in der modernen Tradition des Bauhaus steht. Lees beruflicher und künstlerischer Werdegang bezeugt seit über fünf Dekaden auf einzigartige Kulturen übergreifende Weise die kontinuierliche Synthese traditionellen Kunsthandwerks und kreativen Pioniergeistes. Die Präsentation im MOK beleuchtet die Diversität der Perspektiven („Blickpunkte“) sowohl auf als auch durch ihre Keramiken, die das grafische Motiv des Punktes aufgreifen. Ein breit gefächertes Rahmenprogramm sieht u.a. einen Artist Talk, koreanische Teezeremonien und Erwartete Gesamtbesucher*innen 4.500 davon zahlende Besucher*innen 3.500 Durchschnittseintrittspreis 7,50 € Kosten Architektur/Installation/Digitorial 5.000,00 € Transport/Versicherungen 2.500,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 25.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen - € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 3.000,00 € Kosten gesamt 35.500,00 € Erlöse Eintritte (anteilig 3 € p.P) 10.500,00 € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen - € Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt 10.500,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 25.000,00 € Mittel aus Zusagen Drittmittel - € Überschuss/Defizit - € musikalische Events mit koreanischen Künstler*innen sowie Workshops zum keramischen Kunsthandwerk Ostasiens vor. Leihgaben aus Privatbesitz. Museum Schnütgen Ein kostbares Buch aus dem Zeitalter der gotischen Kathedralen – Das neu erworbene Arenberg Psalter-Brevier Laufzeit: Dezember 2025 bis Mai 2026 Mit dem Arenberg Psalter-Brevier ist dem Museum Schnütgen eine herausragende Neuerwerbung gelungen. In einer Sonderpräsentation soll diese Handschrift erstmals ausgestellt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Handschrift ist ein prachtvolles Beispiel für die Buchmalerei der französischen Gotik, die gerade auch für Köln stilprägend war – so entstanden etwa zeitgleich die Chorpfeilerfiguren für den gotischen Kölner Dom. Das mit Buchschmuck auf allen rund 900 Pergamentseiten überaus kostbar ausgestattete Psalter-Brevier kombiniert die biblischen Psalmen, die Grundlage mittelalterlicher Gebetbücher, mit einem Stundengebetbuch für Geistliche in einem Band. Es wurde für den Gebrauch der Prämonstratenser der Abtei St. Martin in Laon angefertigt. Dabei stand diese Erwartete Gesamtbesucher*innen 4.500 davon zahlende Besucher*innen 3.500 Durchschnittseintrittspreis 7,50 € Kosten Architektur/Installation/Digitorial 2.000,00 € Transport/Versicherungen 1.000,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 20.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen - € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.000,00 € Kosten gesamt 28.000,00 € Erlöse Eintritte (anteilig 1 € p.P) 3.500,00 € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen - € Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt 3.500,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 21.000,00 € Mittel aus Zusagen Drittmittel (zu beantragen) 3.500,00 € Überschuss/Defizit - € altehrwürdige Abtei in der Zeit um 1300 unter besonderem Schutz des französischen Königs Philipp IV. Die Handschrift besticht durch ihren fein gemalten Buchschmuck. Von besonderem Reiz sind die Zierseiten mit historisierten Initialen, den über mehrere Zeilen reichenden Anfangsbuchstaben mit figürlichen Darstellungen, und den Text umrahmenden Marginalien. Dabei erwachsen aus den Schmuckleisten Blattranken, in denen sich kleine Figuren, Vögel, Mischwesen und Getier tummeln. Diese heiter- spielerischen Randszenen stehen teils in Bezug zum Text, teils geben sie aber auch Einblicke in das alltägliche Leben im Mittelalter mit unterschiedlichsten Beschäftigungen und zeigen eine Backstube, Dudelsackspieler und Falkner, mit Bällen jonglierende Figürchen und drollige Paraphrasierungen von Ritterkämpfen. In der Sonderausstellung sollen die unterschiedlichen Aspekte dieser facettenreichen Handschrift anschaulich gemacht werden. Da bei der Original-Handschrift nur eine Doppelseite präsentiert werden kann, wird es auch ein Digitalisat geben, durch das die Besucherinnen und Besucher selbstständig blättern können. Änderung gegenüber dem Plan 2025: Zusetzung von weiteren 10.000 Euro für Werbung/Öffentlichkeitsarbeit in 2026. Erwartete Gesamtbesucher*innen 15.000 davon zahlende Besucher*innen 12.000 Durchschnittseintrittspreis 6,00 € Kosten Architektur/Installation/Digitorial 20.000,00 € Transport/Versicherungen 3.000,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 20.000,00 € Digitale Begleitpublikation /sonstige Publikationen 15.000,00 € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 4.000,00 € Kosten gesamt 62.000,00 € Erlöse Eintritte aus erhöhter Besucherzahl (2.000 Besucher à 6,00 €) 12.000,00 € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen - € Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt 12.000,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2025 40.000,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 10.000,00 € Mittel aus Zusagen Drittmittel - € Überschuss/Defizit - € Kölnisches Stadtmuseum Sonderausstellungsplanung Kölnisches Stadtmuseum 2026 ff. Das Kölnische Stadtmuseum ist aktuell in einem Gebäude untergebracht, das weder räumlich noch klimatechnisch als längerfristiger oder dauerhafter Museumsort geeignet ist. Nach nunmehr einem Jahr Erfahrung im laufende Betrieb muss festgestellt werden, dass das KSM im ehemaligen Modehaus Sauer seine Möglichkeiten nicht ausschöpfen und den Bedarfen aus der Stadtgesellschaft nicht gerecht werden kann. Bezogen auf die Sonderausstellungen steht im Interimsgebäude weder eine angemessene Fläche für Sonderausstellungen oder für Veranstaltungen zur Verfügung; lediglich eine Abtrennung im Foyerbereich ermöglicht eine gewisse Kompensation der fehlenden Sonderausstellungsflächen im sog. Open Space- Bereich. Im Interim kann für Sonderausstellungen im Open Space kein Eintritt genommen werden, das geben die Rahmenbedingungen weder inhaltlich noch organisatorisch her. Dem Museumsauftrag als Dritter Ort kann so nicht entsprochen werden. Das KSM versucht daher den Wegfall des Neubaus der Historischen Mitte als Ort des KSM zu kompensieren. Dazu nutzt das KSM bspw. die vorhandenen Flächen am Standort Zeughausstraße, die auch im Leerstand Kosten verursachen. Diese Flächen entsprechen nicht den Anforderungen an einen Museumsbetrieb, bieten jedoch für kurze Zeit wenigstens eine Ergänzung des Interimsstandortes. Dafür entstehen im Gegenzug zusätzliche Aufwände in der Vorbereitung sowie der Durchführung, bspw. durch Bewachung oder eine allgemein höhere zeitliche Auslastung des Personals. Die Ausstellungen der Jahre 2026 (ff) werden an folgenden Orten stattfinden: 1. Open Space 2. Zeughaus/Alte Wache 3. Spanischer Bau 4. Stadtgebiet Open Space Olga Oppenheimer zum 140. Geburtstag Laufzeit: April 2026 bis September 2026 Die Kölner Künstlerin Olga Oppenheimer (1886-1941) war lange Zeit nur in Fachkreisen bekannt. Erst in den letzten Jahren ist ihr Wirken durch die Arbeit mehrerer Forscher*innen und Initiativen wie dem Kölner Frauengeschichtsverein und dem Kölner Frauenstadtplan wieder stärker ans Licht der Öffentlichkeit getreten. Kurz nach Beendigung des Ersten Weltkriegs ließ ihr Mann Olga Oppenheimer aufgrund einer psychischen Erkrankung in das Marienkrankenhaus Waldbreitbach einweisen. Im Nationalsozialismus wurde sie als Jüdin mit psychischer Erkrankung anschließend gleich doppelt verfolgt und 1941 im Rahmen der Aktion T4 ermordet. Ihre von Rückschlägen und Enttäuschungen geprägte Biografie ist einer der Gründe dafür, dass nur wenige ihrer eigenen Werke erhalten sind und ihre Bekanntheit im 20. Jahrhundert immer weiter abnahm. Dabei gibt es gute Gründe, das Leben und Werk dieser wichtigen Kölner Persönlichkeit zu präsentieren. Als Mitbegründerin des Kölner Gereonsclubs war sie stark in die avantgardistische Kölner Kunstszene des frühen 20. Jahrhunderts eingebunden und arbeitete auch als Kuratorin. Zeitgenossen wie Franz M. Jansen oder August Macke gehörten zu ihren Vertrauten. Bei der Kölner Sonderbundausstellung 1912 gehörte sie zu den wenigen ausstellenden Künstlerinnen, im Folgejahr waren einige ihrer Werke in Amerika ausgestellt. Die Präsentation im Open Space des Kölnischen Stadtmuseums stützt sich auf neuere Forschungsergebnisse, die den Tod Olga Oppenheimers neu beleuchten und präsentiert einige ihrer Werke, die sich noch in Familienbesitz befinden. Nicht zuletzt wird dabei auch die Frage aufgeworfen, ob es sich bei dem Porträt einer Frau im Besitz des Kölnischen Stadtmuseums wirklich um Olga Oppenheimer handelt. Mit der Verlegung eines Stolpersteins in Riehl im Juni 2025 und dem Entwurf einer Gedenkplatte für den Gereonsclub wurden bereits zwei öffentliche Orte für das Gedenken an Olga Oppenheimer geschaffen. Die Ausstellung im Kölnische Stadtmuseum ergänzt diese im Jahr ihres 140. Geburts- und 85. Todestag um eine wichtige Perspektive auf ihr Leben und Wirken in Köln. Zeughaus/Alte Wache Visionen für das Kulturareal Zeughausstraße Laufzeit: Januar 2026 bis März 2026 Grundlage des Projektes ist eine Kooperation zwischen dem Kölnischen Stadtmuseum und dem Fachbereich Architektur der Technischen Hochschule Köln im Sommersemester 2025. Studierende der Bachelor Klasse von Prof. Thorsten Burgmer haben sich für ihre Abschlussarbeiten mit dem Zeughaus Areal befasst. Den Ansätzen zugrunde lagen Fragen der baulichen Sanierung des ehemals vom Stadtmuseum genutzten Ensembles aus Zeughaus und Alter Wache aber auch städtebauliche Fragen des umgebenden Stadtraums. Die Studierenden haben sowohl die angrenzende Parkplatzfläche, die umgebenden Straßen als auch Möglichkeiten der Anbindung des Quartiers an die Innenstadt über die Achse Zeughausstraße/Komödienstraße betrachtet. Erwartete Gesamtbesucher*innen 3.000 davon zahlende Besucher*innen 0 Durchschnittseintrittspreis - € Kosten Architektur/Installation/Digitorial 10.000,00 € Transport/Versicherungen 2.000,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 7.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen 3.000,00 € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 8.000,00 € Kosten gesamt 30.000,00 € Erlöse Eintritte - € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen 5.000,00 € Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt 5.000,00 € Mittel aus Sonderausstellunsgetat 2025 - € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 25.000,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2027 - € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2028 - € Mittel aus Zusagen Drittmittel - € Überschuss/Defizit - € Die zehn besten Arbeiten werden der Öffentlichkeit zwischen Januar und März 2026 am historischen Ort der Betrachtung im Zeughaus zugänglich gemacht. Es werden sowohl Pläne, Grundrisse und Schnitte zu sehen sein als auch Modelle, die mehrere mögliche Visionen des Quartiers entstehen lassen. Durch die geplanten Bauprojekte im Kattenbug und am Börsenplatz sowie die nötige Entwicklung des Kulturareals Zeughausstraße wird sich das Quartier in den kommenden Jahren maßgeblich verändern. Die Präsentation macht deutlich, dass der gesamtheitlichen Betrachtung dieses wichtigen historischen Ortes für Köln eine große Chance innewohnt. Das Stadtmuseum ermöglicht diese Präsentation auch, um die Diskussion über die Zukunft des Zeughausareals anzutreiben. Ein Rahmenprogramm und Vermittlungsangebote ermöglichen zudem einen öffentlichen Austausch zu diesem diskursiven Thema. Rathaus, Spanischer Bau Stadtmodell Spanischer Bau Laufzeit: 2026, lfd. Im Sommer 2025 wurde das große Stadtmodell im Spanischen Bau des Kölner Rathauses dem Kölnischen Stadtmuseum übergeben und dort in die Sammlung integriert. Ziel der Übergabe ist die Verknüpfung der vermittlerischen Angebote im Erwartete Gesamtbesucher*innen 2.000 davon zahlende Besucher*innen 0 Durchschnittseintrittspreis - € Kosten Architektur/Installation 6.000,00 € Transport/Versicherungen 500,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 5.200,00 € Katalog/sonstige Publikationen 3.500,00 € Durchführung/Bewachung 10.000,00 € Kosten gesamt 25.200,00 € Erlöse Eintritte - € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen - € Spenden und sonst. Erlöse 5.000,00 € Erlöse gesamt 5.000,00 € Bedarf aus Sonderausstellungsetat 2026 20.200,00 € Überschuss/Defizit - € Rathaus mit den Angeboten des Museums, sowie die fachgerechte konservatorische Betreuung des Modells. Mittelfristig wird das Modell durch das Museum eine neue Inszenierung erhalten, vorerst werden aber vor allem die Programme und darin behandelten Inhalte überarbeitet. Die Vermittlungsarbeit im Rahmen von beim Museumsdienst buchbaren Führungen wird fortgesetzt. Museum Ludwig 50. Jubiläum Museum Ludwig Im Februar 1976 setzten das Aachener Ehepaar Peter und Irene Ludwig gemeinsam mit der Stadt Köln ein Zeichen von bemerkenswerter Weitsicht: Die Schenkung von 350 Werken moderner Kunst an die Stadt und der Bau eines eigenen Museums für die Kunst des 20. Jahrhunderts legten den Grundstein für das Museum Ludwig. Seither hat sich das Haus zu einer international renommierten Adresse für moderne und zeitgenössische Kunst entwickelt – offen, diskursfreudig und mit einem festen Platz im kulturellen Leben Nordrhein-Westfalens. Im Jahr 2026 feiert das Museum Ludwig in Köln sein 50-jähriges Bestehen. Heute umfasst die Sammlung unter anderem Europas umfangreichste Pop Art-Kollektion, Erwartete Gesamtbesucher*innen 3.000 davon zahlende Besucher*innen 0 Durchschnittseintrittspreis - € Kosten Architektur/Installation/Digitorial - € Transport/Versicherungen - € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 5.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen 5.000,00 € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.000,00 € Kosten gesamt 15.000,00 € Erlöse Eintritte - € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen - € Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt - € Bedarf aus Sonderausstellungsetat 2026 15.000,00 € Überschuss/Defizit - € die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, eine der bedeutendsten Sammlungen zum deutschen Expressionismus sowie eine exzellente Sammlung zur Geschichte der Fotografie. Es gehört zu den meistbesuchten Kunstmuseen in Nordrhein- Westfalen, besitzt internationale Strahlkraft und hat sich seit seiner Gründung als zentrale Plattform für künstlerische Vielfalt, gesellschaftliche Diskurse und internationale Perspektiven etabliert. Das Jubiläumsjahr nimmt diese Geschichte zum Anlass, um gleichzeitig zurückzublicken und in die Zukunft zu schauen. Zwei große Sonderausstellungen prägen das Programm: Yayoi Kusama im Frühjahr und Along the Color Line - Perspektiven einer Transatlantischen Moderne im Herbst. Beide Projekte greifen zentrale Fragen unserer Zeit auf und stehen exemplarisch für die Offenheit, mit der sich das Museum seiner Sammlung, ihren Lücken und neuen Blickwinkeln widmet. Yayoi Kusama Laufzeit: März 2026 bis August 2026 Im Jahr 2026 widmet das Museum Ludwig in Köln anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama (*1929, Matsumoto) eine große Sonderausstellung. Kusama, eine der einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart, fasziniert mit ihren ikonischen Polka Dots und immersiven Spiegelräumen. Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin und ihrem Atelier organisierte Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in ihr vielseitiges Schaffen – von frühen Werken bis hin zu neuen Produktionen. Neben Malerei, Skulptur und Installationen wird auch einer ihrer berühmten Infinity Mirror Rooms zu erleben sein. Ihr mehr als sieben Jahrzehnte umfassendes, reiches Oeuvre entfaltet einen faszinierenden eigenen Kosmos und spiegelt dabei wesentliche künstlerische Positionen der Moderne ebenso wie auch fundamentale Fragen unserer Gegenwart. Die Auseinandersetzung mit Themen wie Wiederholung, Auflösung und Unendlichkeit durchzieht ihr gesamtes Schaffen. Diese faszinierenden Arbeiten laden zum Eintauchen in dynamische Umgebungen ein, wo die eigene Wahrnehmung in Frage gestellt wird und sich die Grenzen zwischen den Betrachtenden und dem Unendlichen verwischen. Wie keine zweite Künstlerin ist das Werk von Kusama eng mit der Gründung des Museum Ludwig verbunden. Das bisher einzige Werk von Yayoi Kusama in der Sammlung des Museum Ludwig Compulsion Furniture (1966) wurde mit weiteren herausragenden Werken der Pop-Art in der ersten Schenkung von Peter und Irene Ludwig 1976 an die Stadt Köln übergeben. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin und dem Studio Kusama und wird im Museum Ludwig in Köln, in der Fondation Beyeler in Basel/Schweiz und dem Stedelijk Museum in Amsterdam zu sehen sein. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Vermittlungsprogramm begleitet werden. Wir erwarten rund 300.000 Besucher*innen für diese Highlight-Ausstellung und sehr großes, überregionales Medieninteresse. Die Sonderausstellung „Yayoi Kusama“ wird das vielseitige Schaffen der inzwischen 96jährigen Künstlerin – von frühen Werken bis hin zu neuen Produktionen zusammenbringen. Neben Malerei, Skulptur und Installationen wird auch einer ihrer berühmten Infinity Mirror Rooms zu erleben sein. Yayoi Kusama hat eine internationale Fan-Gemeinde. Sie gehört zu den gefragtesten Künstlerinnen der Welt und ihre Ausstellungen sind immersive Erlebnisse, die von den Besucher*innen auf Social Media, insbesondere Instagram, geteilt werden und so auch digital große Wirkung entfalten. Wir erwarten rund 300.000 Besucher*innen für diese Highlight-Ausstellung und sehr großes, überregionales Medieninteresse. Das Museum Ludwig bietet dadurch den Kölner Bürger*innen ein besonderes Kunsterlebnis in der eigenen Heimatstadt, wird aber auch kulturell interessiertes Publikum von außerhalb in die Stadt bringen. Transport- und Versicherungskosten sind bei dieser Ausstellung, die gemeinsam mit den wichtigen Institutionen Fondation Beyeler in Basel und dem Stedelijk Museum in Amsterdam organisiert und zum Teil finanziell gestemmt wird, sehr hoch, da eine Vielzahl der Leihgaben aus Japan kommt. Durch verlängerte Öffnungszeiten (Freitag, Samstag, Sonntag) bis 20 Uhr wird der es möglich sein, dass mehr Besucher*innen die Ausstellung sehen können. Hier wird zusätzliches Wachpersonal eingesetzt werden. Insgesamt liegt das Budget der Ausstellung in Köln bei rund 2,2 Millionen Euro. Zur Teil-Finanzierung der Ausstellung ist der Eintrittspreis für Vollzahler von 17 Euro angemessen und nötig. Im nationalen Vergleich (Städel: Di-Fr 16€, Sa-So 18€; Kunsthalle Hamburg 16€) ist dies für eine spektakuläre Sonderausstellung sehr besucherfreundlich. Erlebnis-Ausstellungen in Köln wie „Viva Frida Kahlo“, bei der keine Originale gezeigt werden, erheben deutlich höhere Preise (Mo-Fr 22€, Sa-So 26€). Zusätzlich muss für beide Sonderausstellungen eine Systemwebshop- und Vorverkaufsgebühr berücksichtigt werden in Höhe von ca. 3,00€ pro Ticket. Neben den Eintrittserlösen müssen trotzdem zusätzliche Förderungen, Sponsorings und Eigenmittel zur Finanzierung der Ausstellung genutzt werden. NS- Dokumentationszentrum WE… TOGETHER… - gemeinsam. demokratisch. Handeln Laufzeit: März 2026 bis August 2026 (Verlängerung) In dieser NS-DOK-Ausstellung werden die Besucher*innen eingeladen, sich mit Fragen rund um Partizipation und politische Mitbestimmung auseinanderzusetzen. Dafür erhalten sie in fünf Themenräumen Impulse aus verschiedenen Lebensbereichen: We live together; We work together; We build together; We remember togehter; We party together. Die Ausstellung ist sowohl in der Konzeption als auch in der Durchführung partizipativ angelegt. Die primären Inhalte und Objekte der Themenräume werden jeweils in einem Workshop-Prozess mit verschiedenen Gruppen aus Köln erarbeitet. Stimmen zu den einzelnen Themen werden in einem Schüler*innen-Projekt eingefangen, indem die Schüler*innen selbst die Interviewer*innen sind. Weitere Perspektiven auf die Themen sollen durch Rahmenveranstaltungen ergänzt werden, deren Inhalte die Themenräume während der Laufzeit sukzessive erweitern. Zuletzt werden auch die Besucher*innen selbst in einem Werkstattraum dazu angeregt, ihre Perspektiven unter bestimmten Fragestellungen zu teilen und für sich selbst Handlungskonsequenzen zu entwickeln. Erwartete Gesamtbesucher*innen 300.000 davon zahlende Besucher*innen 146.200 Durchschnittseintrittspreis für 140.000 zahlende Besucher*innen 7 € (2,50 € anteilig am Tagesticket + 4,50€ Aufschlag) Durchschnittseintrittspreis für 6.200 zahlende Besucher*innen 17 € (17 € FR-SO 17.30 - 20.00 Uhr) Kosten Architektur/Installation/Digitorial 230.000,00 € Transport/Versicherungen 965.500,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 360.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen 80.000,00 € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 567.900,00 € Kosten gesamt 2.203.400,00 € Erlöse Eintritte 1.085.400,00 € Verkaufserlöse (Katalog etc.) 115.000,00 € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen 350.000,00 € Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt 1.550.400,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 2026 130.000,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat Dez VII 2026 200.000,00 € Mittel aus Zusagen Drittmittel 323.000,00 € Überschuss/Defizit - € Ziel ist es, Formen des demokratischen Handelns im Alltag sichtbar zu machen, sich mit spannenden lokalen Projekten auseinanderzusetzen und gemeinsam über Möglichkeiten sowie Ideen der Beteiligung vor Ort in den Austausch zu treten. * Für Sonderausstellungen wird kein gesonderter Eintritt genommen. Kunst- und Museumsbibliothek EDITIONALE KÖLN Laufzeit: März 2026 Die EDITIONALE Köln ist eine internationale Messe für Künstlerbücher, Editionen und Buchobjekte, die alle zwei Jahre in Köln stattfindet. Alle anwesenden Künstler*innen haben die Bücher selbst entworfen, gestaltet oder gedruckt bzw. bestehende Bücher künstlerisch entfremdet oder aus buchfremden Materialien Erwartete Gesamtbesucher*innen 26.250 davon zahlende Besucher*innen* 0 Durchschnittseintrittspreis* - € Kosten Architektur/Installation/Digitorial - € Transport/Versicherungen - € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 15.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen 10.000,00 € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 2.000,00 € Kosten gesamt 27.000,00 € Erlöse Eintritte* - € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen - € Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt - € Mittel aus Sonderausstellunsgetat 2025 - € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 27.000,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2027 - € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2028 - € Mittel aus Zusagen Drittmittel - € Überschuss/Defizit - € Bücher gestaltet. Die präsentierten Künstlerbücher, Editionen und Buchobjekte entstanden in limitierten Auflagen oder als Unikat. Zusätzlich sind Originalgrafiken und Handpressendrucke kleinerer Editionen ausgestellt. Die EDITIONALE Köln bietet die einmalige Gelegenheit des direkten Kontaktes und Austauschs zwischen den Ausstellenden und Besuchenden. Hierfür wurde die Anzahl der ausstellenden Künstler*innen bewusst klein gehalten. Die Künstler*innen und Herausgeber*innen sind persönlich anwesend und freuen sich darauf, Auskunft zu ihren Arbeiten zu geben. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, die Künstlerbücher haptisch zu erleben: Das Blättern und Anfassen der Künstlerbücher ist in Anwesenheit der Künstler*innen und Herausgeber*innen erlaubt. Die EDITIONALE Köln wurde 2000 von der Künstlerin Elisabeth Broel und dem Künstler Gernot Cepl gegründet. Nach dem Tod von Elisabeth Broel 2019 übergab Gernot Cepl die EDITIONALE an die Kunst- und Museumsbibliothek (KMB), stand aber weiterhin als Berater im Hintergrund zur Verfügung. In 2023 verstarb Gernot Cepl. Es ist der KMB ein Anliegen, die EDITIONALE, wie es Elisabeth Broel und Gernot Cepl gewünscht hätten, fortzuführen. Unterstützt wird die KMB darin vom Verein der Freunde der Kunst- und Museumsbibliothek, die zusammen mit der KMB die EDITIONALE organisieren. Eröffnung: 06. März 2026, um 18.00 Uhr im Kinosaal des Filmforums Öffnungszeiten: - 06. März 2026, von 18.00 bis 21.00 Uhr - 07. März 2026, von 11.00 bis 19.00 Uhr - 08. März 2026, von 11.00 bis 18.00 Uhr Sonderausstellung 1. Halbjahr Laufzeit SEA 2026 Editionen mit Bezug zur KMB 06.03.2026-19.04.2026 5.000,00 € EDITIONALE Köln 06.03.2026-08.03.2026 15.000,00 € Discovery Art Fair Cologne 23.04.2026-26.04.2026 5.000,00 € Deutscher Fotobuchpreis 24.04.2026-31.05.2026 5.000,00 € Gesamtbedarf 30.000,00 €
Anlage 2 Sonderausstellungen 1. Halbjahr 2026
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Ausstellungen der Museen Laufzeit Kosten Mittel aus Sonderausstellungsetat 2025 Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 Verkaufserlöse Erlöse Drittmittel Eintritte Mittel aus eigenem Budget Summe Erträge Museum für Angewandte Kunst Köln Oswald Mathias Ungers Mai 2026 - September 2026 100.000,00 € - € 40.000,00 € - € 43.500,00 € 16.500,00 € 60.000,00 € Museum für Ostasiatische Kunst Chinesischer Lack Mai 2026 - Oktober 2026 35.500,00 € - € 25.000,00 € - € - € 10.500,00 € 10.500,00 € Foyer Ausstellung 99 Blickpunkte April 2026 - September 2026 28.000,00 € - € 21.000,00 € - € 3.500,00 € 3.500,00 € 7.000,00 € Museum Schnütgen Ein kostbares Buch ausdem Zeitalter der gotischen Kathedralen - Das Arenberg Psalter Dezember 2025 - Mai 2026 62.000,00 € 40.000,00 € 10.000,00 € - € - € 12.000,00 € 12.000,00 € Kölnisches Stadtmuseum Open Space Olga Oppenheimer zum 140. Geburtstag April 2026 - September 2026 30.000,00 € - € 25.000,00 € - € 5.000,00 € - € 5.000,00 € Visionen für das Kulturareal Zeughausstraße Januar 2026 - März 2026 25.200,00 € - € 20.200,00 € - € 5.000,00 € - € 5.000,00 € Stadtmodell Spanischer Bau 2026, laufend 15.000,00 € - € 15.000,00 € - € - € - € - € NS-Dok. WE…TOGETHER: Gemeinsam.Demokratisch.Leben (Verlängerung) März 2026 - August 2026 27.000,00 € - € 27.000,00 € - € - € - € - € Kunst und Museumsbibliothek Editionen mit Bezug zur KMB März 2026 - April 2026 5.000,00 € - € 5.000,00 € - € - € - € - € EDITIONALE Köln März 26 15.000,00 € - € 15.000,00 € - € - € - € - € Discovery Art Fair Cologne April 26 5.000,00 € - € 5.000,00 € - € - € - € - € Deutscher Fotobuchpreis April 2026 - Mai 2026 5.000,00 € - € 5.000,00 € - € - € - € - € Gesamtergebnis Museen(exkl. Museum Ludwig) 352.700,00 € 40.000,00 € 213.200,00 € - € 57.000,00 € 42.500,00 € 99.500,00 € Budget Sonderetat 1.312.382,03 € - € Differenz/verbleibender Überschüss 1.099.182,03 € - € - € Museum Ludwig - € Yayoi Kusama März 2026 - August 2026 2.203.400,00 € - € 200.000,00 € 115.000,00 € 673.000,00 € 1.085.400,00 € 130.000,00 € 1.873.400,00 € Gesamt Museum Ludwig 2.203.400,00 € - € 200.000,00 € 115.000,00 € 673.000,00 € 1.085.400,00 € 130.000,00 € 1.873.400,00 € - € Gesamt: 2.556.100,00 € 40.000,00 € 413.200,00 € 115.000,00 € 730.000,00 € 1.127.900,00 € 130.000,00 € 1.972.900,00 € Restbudget 899.182,03 € Anlage 2 Ausstellungsplanung der Museen im 1. Halbjahr 2026
Beschlussvorlage Rat
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Dezernat, Dienststelle VII/VII Vorlagen-Nummer 3014/2025 Freigabedatum 15.12.2025 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Sonderausstellungen der Museen 1. Halbjahr 2026 Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat beschließt die Verwendung von Mitteln des Sonderausstellungsetats für die in Anlage 1 bzw. 2 aufgeführten Ausstellungsprojekte der städtischen Museen im 1. Halbjahr 2026 unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10 %, mindestens jedoch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt werden. Die zur Finanzierung der Maßnahmen benötigte Aufwandsermächtigung in Höhe von 413.200 Euro steht im Haushaltsplan 2025/2026 im Haushaltsjahr 2026 im Teilergeb- nisplan des Museumsreferats in der Produktgruppe 0401 - Museumsreferat, Teilplan- zeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung. Die Mittel wer- den nach Beschlussfassung in die Teilergebnispläne der betreffenden Museen umge- schichtet. Die zur Finanzierung der Sonderausstellungen des Museum Ludwig benötigte Auf- wandsermächtigung in Höhe von 200.000 Euro wurde im Haushaltsplan 2025/2026 im Haushaltsjahr 2026 im Teilergebnisplan des Museum Ludwig in der Produktgruppe 0402 - Museum Ludwig, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistun- gen berücksichtigt. 2. Der Rat beschließt zudem, den Preisaufschlag auf den regulären Ticketpreis für be- sonders kostenintensive Sonderausstellungsprojekte im Museum Ludwig auf maximal 80 % anzuheben und entsprechend Ziffer 2.4 der benutzungs- und Entgeltordnung für die Museen der Stadt Köln ab 01.01.2026 wie folgt neu zu fassen: „Die vorstehende Regelungen mit Ausnahme der Ziffer 2.3.1 gelten nicht für Sonder- ausstellungen in den Museen. Hierfür werden die Höhe des Eintrittsentgeltes und et- waige Ermäßigungen von Fall zu Fall besonders festgesetzt und bekannt gegeben. Im Eintrittsentgelt für das NS-Dokumentationszentrum ist der Besuch der dortigen Son- derausstellung inbegriffen.“ Finanzausschuss 15.12.2025 Rat 16.12.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 413.200 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die Vermittlung musealer Inhalte. Dies erfolgt schwerpunktmäßig durch Ausstellungen. Als Aus- hängeschild der Museen ziehen insbesondere die Sonderausstellungen eine zusätzliche An- zahl von Besucher*innen an. Gerade auch für Drittmittelgeber und Sponsoren sind sie daher von besonderem Interesse. Zudem strahlen die Sonderausstellungen auch auf die Daueraus- stellungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, Merchandising etc. ab und wirken sich posi- tiv auf den Tourismus aus. Die mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Aufwendungen für alle Museen, exklusive dem Museum Ludwig, betragen insgesamt 352.700 Euro. Hiervon wurden bereits 40.000 Euro aus dem Sonderausstellungsetat 2025 zur Verfügung gestellt, sodass die Gesamtkosten für das 1. Halbjahr 2026 312.700 Euro betragen. Diesen stehen Drittmitteln, Verkaufserlöse, Eintrittsent- gelten in Höhe von 99.500 Euro gegenüber. Zur Ausfinanzierung der Projekte ist der Einsatz des allgemeinen Sonderausstellungsetats der Museen (Gesamthöhe: 1.312.382,03 Euro) in Höhe von 213.200 Euro vorgesehen. Es verbleibt ein Restbudget von 1.099.182,03 Euro. Die Aufwendungen für das Museums Ludwig betragen 2.203.400 Euro. Diesen stehen zu er- wirtschafteten und durch Drittmittel/sonstigen finanzierte Erträgen in Höhe von 1.873.400 3 Euro sowie der Sonderausstellungsetat des Museum Ludwig in Höhe von 130.000 Euro ge- genüber. Zur Ausfinanzierung der Projekte ist der Einsatz des allgemeinen Sonderausstel- lungsetat in Höhe von 200.000 Euro vorgesehen. Es ergibt sich ein Gesamtbedarf aller Museen, inklusive Museum Ludwig, in Höhe von 413.200 Euro. Es verbleibt ein Restbudget von 899.182,03 Euro. Finanzierung Die zur Finanzierung der Maßnahmen benötigte Aufwandsermächtigung in Höhe von 413.200 Euro wurden im Haushaltsplan 2025/2026 im Haushaltsjahr 2026 im Teilergebnisplan des Museumsreferats in der Produktgruppe 0401 - Museumsreferat, Teilplanzeile 13 - Aufwendun- gen für Sach- und Dienstleistungen bedarfsgerecht berücksichtigt. Diese werden nach Be- schlussfassung in die Teilergebnispläne der betreffenden Museen umgeschichtet. Die zur Finanzierung der Sonderausstellung des Museum Ludwig benötigte Aufwandsermäch- tigung in Höhe von 200.000 Euro wurde im Haushaltsplan 2025/2026 im Haushaltsjahr 2026 im Teilergebnisplan des Museum Ludwig in der Produktgruppe 0402 - Museum Ludwig in der Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen bedarfsgerecht berücksich- tigt. Darüber hinaus stellt das Dezernat für Kunst und Kultur die Einhaltung der Bewirtschaftungs- regelung in Summe sicher. Die Erläuterungen und Kalkulationen zu den einzelnen Ausstellungsprojekten sind der Anlage 1 zu entnehmen; eine zusammenfassende Übersicht der Verwendung des Sonderausstel- lungsetats 2026 ist als Anlage 2 beigefügt. Abweichend von der derzeit gültigen Benutzungs- und Entgeltordnung für die Museen der Stadt Köln, wird der Entgeltkorridor für die Sonderausstellungen des Museum Ludwig wie folgt erweitert. Seit dem Jahr 2013 gilt für das Museum Ludwig ein Grundeintrittspreis von 11 €. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, für besondere kostenintensive Sonderausstellungsprojekte einen Auf- schlag von bis zu 40 % auf den Ticketpreis zu erheben, was einem dann maximal zulässigen Eintrittspreis von 15,40 € entspricht. Diese Preisgrundlage wurde seit 2013 nicht angepasst und ist inzwischen auch im Vergleich zu anderen großen Museen nicht mehr zeitgemäß. Für die kommende Sonderausstellung Kusama im Jubiläumsjahr des Museums Ludwig be- steht ein erhöhter finanzieller Bedarf. Um diese kostenintensive Ausstellung angemessen fi- nanzieren zu können, ist ein höherer Eintrittspreiskorridor für das Museum Ludwig zwingend erforderlich. Deshalb ist beabsichtigt, den Aufschlag für besondere kostenintensive Sonder- ausstellungsprojekte des Museums Ludwigs ab 01.01.2026 auf 80 % zu erhöhen. Dies ent- spricht einem maximal möglichen Eintrittspreis von 19,80 € statt bisher 15,40 €. Da der derzeit maximal zulässige Eintrittspreis für das Museum Ludwig in der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Museen der Stadt Köln festgelegt ist, erfordert die Erweiterung des Entgeltkorridors einen Beschluss des Rates. Die generelle Anpassung der Benutzungs- und Entgeltordnung der Museen kann hierzu nicht abgewartet werden. Die Benutzungs- und Entgeltordnung der Museen der Stadt Köln wird daher zunächst unter 2.4 dahingehend abgeändert, dass ab dem 01.01.2026 im Eintrittsgeld für das Museum Lud- wig der Besuch der dortigen Sonderausstellungen nicht inbegriffen ist. Danach lautet Ziffer 2.4 wie folgt: „Die vorstehenden Regelungen mit Ausnahme der Ziffer 2.3.1 gelten nicht für Sonderausstel- lungen in den Museen. Hierfür werden die Höhe des Eintrittsentgeltes und etwaiger Ermäßi- gungen von Fall zu Fall besonders festgesetzt und bekannt gegeben. Im Eintrittsentgelt für das NS- Dokumentationszentrum ist der Besuch der dortigen Sonderausstellungen inbegrif- fen. 4 Begründung gemäß § 82 GO NRW: sachliche Unabweisbarkeit: Die Vorbereitung und Durchführung der Sonderausstellungen sind sachlich unabweisbar. Sonderausstellungen haben in ihrer Organisation einen erheblichen zeitlichen Vorlauf. Es wer- den im Vorfeld bereits vertragliche Verpflichtungen eingegangen, u.a. auch mit Sponsoren. Eine Nicht-Durchführung der Sonderausstellung hätte nicht nur mögliche Schadensersatz- pflichten zur Folge, insbesondere in Hinblick auf die Sponsoring Partner entstände zudem ein nicht unerheblicher Reputationsschaden. Zudem wäre mit einem deutlichen Rückgang der zahlenden Besucher*innen zu rechnen. zeitliche Unabweisbarkeit: Auf Grund der Zuständigkeitsregelung des Ausschusses für Kunst und Kultur ist dieser zu- ständig für den Beschluss über die Durchführung von Sonderausstellungen. Eine zu späte Einbringung der Vorlage in die Gremien würde diesen faktisch die Möglichkeit nehmen, im Rahmen ihrer freien Entscheidung über die Durchführung der Sonderausstellungen zu ent- scheiden, da wesentliche Vorbereitungs- und Umsetzungsfristen bereits vor einer regulären Beratungsfolge ablaufen würden. Begründung der Dringlichkeit: Die Dringlichkeit ergibt sich daraus, dass erste Ausstellungen bereits im kommenden Frühjahr beginnen sollen und die Museen zur Erfüllung vertraglicher Verpflichtungen zeitnah Planungs- sicherheit benötigen. Die Dringlichkeit ergibt sich des Weiteren aus der Notwendigkeit, kurzfristig eine rechtssichere Grundlage für die Festlegung eines entsprechend höheren Eintrittspreises für das Museum Ludwig zu schaffen, damit die Planung und Durchführung der Jubiläumsausstellung gewähr- leistet werden kann. Die generelle Anpassung der Benutzungs- und Entgeltordnung der Museen kann hierzu nicht abgewartet werden. Die Änderungen sollen erstmalig zum 01.01.2026 greifen, sodass in der 2. KW 2026 mit dem Vorverkauf der Timeslots für diese Ausstellung begonnen werden kann. Eine Behandlung in der ersten Sitzung des Rates im Jahr 2026 wäre dementsprechend zu spät. Daher ist die Be- schlussfassung in der Sitzung des Rates am 16.12.2025 notwendig. Der Ausschuss für Kunst und Kultur konnte nicht mehr rechtzeitig erreicht werden und wird in der kommenden Sitzung durch eine Mitteilung informiert. Anlagen Anlage 1: Projektbeschreibungen und Kalkulationen Anlage 2: Zusammengefasstes Zahlenwerk für die beantragte Mittelverwendung gez. Burmester
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3014/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 15.12.2025
- Erstellt
- 21.10.2025 10:59