Mandari Insight

3432/2025

Mitteilung über den Zwischenbericht der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zum 3. Quartal 2025

Mitteilung Ausschuss 04.12.2025

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 08.12.2025, TOP 8.9

Anlage 1 - Zwischenbericht III 2025

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Zwischenbericht III 2025

18144 Zeichen

Zwischenbericht 
 
zum 30. September 2025

Rechtsgrundlagen 
 
 
§ 15 der Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
 
 
§ 20 der Eigenbetriebsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen 
 
 
 
 
Inhalt 
 
 
1. Gegenüberstellung der Erträge und Aufwendungen laut vorläufiger Gewinn- und Ver-
lustrechnung mit den anteiligen Vergleichswerten des Erfolgsplans 2025 
 
2. Entwicklung der Vermögenslage per 30.09.2025 
 
3. Erläuterungen zum Bericht 
 
3.1. Vorläufige Gewinn- und Verlustrechnung zum 30.09.2025 
 
3.2. Vermögenslage zum 30.09.2025

1.
Gewinn- und
Verlust- Erfolgsplan Abweichung Erläute-
Rechnung * 2025 rungen
ergebnis-
01.01.-30.09.2025 zeitanteilig bezogen Pos.
T€ T€ T€
1. Umsatzerlöse aus
a) der Hausbewirtschaftung 314.959 340.596 -25.637 1
b) der Betreuungstätigkeit
b) - Baubetreuungstätigkeit 26.522 49.649 -23.127 2
b) - Energiebetreuungstätigkeit 16.906 21.239 -4.333 3
b) - sonstigen Serviceleistungen 1.774 6.218 -4.444 4
c) anderen Lieferungen und Leistungen 682 875 -193
Umsatzerlöse gesamt 360.843 418.576 -57.734
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 
a) Nebenkosten 30.288 14.008 16.280 1
b) Betreuungstätigkeit 7.240 0 7.240 2
Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen gesamt 37.528 14.008 23.520
3. andere aktivierte Eigenleistungen 5.190 3.817 1.373
4. sonstige betriebliche Erträge
a) Veräußerungserträge 4 0 4
b) übrige betriebliche Erträge 627 1.538 -911
sonstige betriebliche Erträge gesamt 630 1.538 -907
5. Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung
a) Betriebskosten 68.675 65.871 -2.804 5
b) Instandhaltung 65.223 81.099 15.876 6
c) andere Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung 82.184 77.611 -4.573 7
Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung gesamt 216.082 224.582 8.499
6. Sachaufwand für städt. Dienststellen aus
a) Baubetreuungstätigkeit 25.939 39.752 13.814 2
b) Energiebetreuungstätigkeit 20.188 20.339 151 3
c) sonstigen Serviceleistungen 1.851 5.625 3.774 4
Sachaufwand für städt. Dienststellen gesamt 47.978 65.717 17.738
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 36.863 42.314 5.452
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
 Altersversorgung und Unterstützung 12.230 14.217 1.986
Personalaufwand gesamt 49.093 56.531 7.438
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 
Anlagevermögens und Sachanlagen 
9. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.795 12.858 2.062
Betriebsergebnis 48.041 36.133 11.908
10. Erträge aus Finanzanlagen 1.688 1.584 104
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 1.815 -1.814 10
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.861 44.201 7.340 11
13. Steueraufwand / -erstattung -86 0 86
Finanzergebnis -35.259 -40.802 5.543
14. Ergebnis vor Ergebnisausgleich 12.782 -4.669 17.451
15. Modifizierter vorläufiger Ergebnisausgleich (Erlöskorrektur) 3.094 0 3.094
16. Ergebnis nach Ergebnisausgleich
für das 3. Quartal 2025 15.876 -4.669 20.545
* vorläufiger Sachstand Oktober 2025
Gegenüberstellung der Erträge und Aufwendungen laut vorläufiger Gewinn- und Verlustrechnung 
mit den anteiligen Vergleichswerten des Erfolgsplans 2025
12
8
99.91742.11932.202

per 30.09.2025
gesamt gesamt
T€ % T€ % T€ %
Vermögen
- Immaterielle Anlagen 236 0,01 228 0,01 9 3,76
- Grundstücke mit Geschäfts- und anderen
  Bauten/ Anlagen im Bau und Bauvorbereitungskosten 3.213.685 89,82 3.022.278 90,80 191.407 6,33
- Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter /
  Grundstücke ohne Bauten/ Bauten auf fremden Grundstücken 60.280 1,68 61.770 1,86 -1.490 -2,41
- Übrige Sachanlagen/ geleistete Anzahlungen 52.619 1,47 39.374 1,18 13.245 33,64
- Finanzanlagen 43.729 1,22 43.664 1,31 65 0,15
Anlagevermögen 3.370.549 94,20 3.167.313 95,16 203.236 6,42
- Vorräte 141.590 3,96 105.092 3,16 36.499 34,73
- Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 54.289 1,52 55.454 1,67 -1.165 -2,10
- Liquide Mittel 11.508 0,32 2 0,00 11.506 -
- Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) 15 0,00 665 0,02 -650 -97,73
Umlaufvermögen/RAP 207.402 5,80 161.212 4,84 46.190 28,65
Aktiva 3.577.950 100,00 3.328.525 100,00 249.425 7,49
Kapital
- Stammkapital 1.000 0,03 1.000 0,03 0 0,00
- Übriges Eigenkapital (ohne Jahresüberschuss) 225.312 6,30 212.666 6,39 12.646 5,95
- Ergebnis nach Ergebnisausgleich / Jahresüberschuss 0 0,00 0 0,00 0 0,00
Eigenkapital i.e.S. 226.312 6,33 213.666 6,42 12.646 5,95
- Sonderposten für Investitionszuschüsse 666.339 18,62 581.404 17,47 84.935 14,61
Eigenkapital i.w.S. 892.651 24,95 795.070 23,89 97.581 12,27
- Rückstellungen 140.363 3,92 132.916 3,99 7.447 5,60
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Darlehen 2.338.514 65,36 2.148.538 64,55 189.976 8,84
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Kontokorrentkrediten 0 0,00 0 0,00 0 0,00
- Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt (Cashpooling) 0 0,00 46.297 1,39 -46.297 -100,00
- Verbindlichkeiten aus der Baubetreuung 12.314 0,34 16.841 0,51 -4.526 -26,88
- Erhaltene Anzahlungen 130.123 3,64 96.887 2,91 33.236 34,30
- übrige Verbindlichkeiten / passive RAP 63.986 1,79 91.977 2,76 -27.991 -30,43
Fremdkapital 2.685.300 75,05 2.533.455 76,11 151.845 5,99
Passiva 3.577.950 100,00 3.328.525 100,00 249.425 7,49
1) vorläufiger Sachstand Oktober 2025
2) vorläufiger Jahresabschluss 2024
Veränderung
vorläufig
31.12.2024
2.   Entwicklung der Vermögenslage per 30.09.2025

3. Erläuterungen zum Bericht per 30.09.2025 
 
 
3.1. Vorläufige Gewinn- und Verlustrechnung / Erfolgsplan 
 
Im Interesse der Aussagefähigkeit der Berichterstattung (periodengerechter Ausweis von 
Aufwendungen und Erträgen) wurden für den Zweck der Quartalsberichterstattung in fol-
genden Bereichen Abgrenzungen und Umgliederungen vorgenommen: 
 
• Umsatzerlöse aus anderen Lieferungen und Leistungen 
• Unfertige Leistungen / Bestandsveränderung 
• Andere aktivierte Eigenleistungen 
• Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung 
• Personalaufwand 
• Erträge aus anderen Finanzanlagen 
• Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt aus Cashpooling 
 
1 Die gegenüber dem Erfolgsplan um rund EUR 25,6 Mio. niedrigeren Umsatzerlöse 
aus der Hausbewirtschaftung betreffen mit rund EUR 9,9 Mio. die Mieterlöse. Die Ab-
weichung erklärt sich durch gegenläufige Effekte:  
Einerseits resultieren sie aus verzögerten An- und Weitermietungen bei diversen Ob-
jekten. Rd. EUR 2,0 Mio. sind auf Verwaltungsgebäude und rd. EUR 10,7 Mio. auf 
verzögerten Fertigstellungen bei Schulbauten zurückzuführen (u. a. Schulzentrum 
Ostlandstraße, Leybergstr. und Am Rosenmaar). Andererseits erfolgten Sollstellungs-
korrekturen im Rahmen der vorbereitenden Abstimmungen des JA 2025 i.H.v. EUR 
2,8 Mio.. 
 
Die unterplanmäßigen Erlöse aus Nebenkostenabrechnungen von EUR 15,7 Mio. er-
geben sich aus der nicht-linearen Erstellung der Nebenkostenabrechnungen sowie 
einem Abrechnungsrückstand aus den Vorjahren. Dieser Effekt führt zu einer über-
planmäßigen Bestandserhöhung der unfertigen Leistungen von rd. 16,3 Mio. EUR; 
d.h. der noch nicht abgerechneten Nebenkosten aus den Vorjahren. 
 
2 Die im Vergleich zur Planung um EUR 23,1 Mio. geringeren Erlöse aus Baubetreuung 
haben vor allem ihre Ursache in erteilten, aber nur zeitverzögert realisierten Aufträgen. 
Das liegt überwiegend daran, dass die Nutzer die Serviceaufträge wegen fehlender 
Finanzierung aufgrund der Haushaltskonsolidierung nicht erteilen können bzw. die Ge-
bäudewirtschaft aus dem gleichen Grund erteilte Aufträge nicht weiterbearbeiten kann. 
Außerdem ist das Auftragsvolumen rückläufig. 
 
Den Mindererlösen stehen entsprechende Minderaufwendungen aus Baubetreu-
ungstätigkeit i. H. v. EUR 13,8 Mio. gegenüber. Die Differenz von EUR 9,3 Mio. betref-
fen mit rund EUR 3,4 Mio. die Bestandserhöhung, also erbrachte, aber zum Stichtag 
noch nicht abgerechnete Serviceleistungen bzw. eigene Personal- und Sachkosten 
(EUR 5,9 Mio.).  
 
3 Die unterplanmäßigen Erlöse aus Energiebetreuung von rund EUR 4,3 Mio. korres-
pondieren mit den Minderaufwendungen aus Energiebetreuung i.H.v. EUR 0,1 Mio.

und der überplanmäßigen Erhöhung des Bestandes an noch nicht abgerechnete Ener-
giekosten i.H.v. EUR 4,2 Mio. Letztere stellen noch nicht abgerechnete Energiekosten 
dar. 
 
4 Den unterplanmäßigen Erlösen aus sonstigen Serviceleistungen (u.a. Umzugsma-
nagement) in Höhe von rd. EUR 4,4 Mio. stehen Minderaufwendungen in Höhe von 
EUR 3,8 Mio. gegenüber, weil geplante Umzugs- und Bewachungslistungen von den 
Ämtern nicht oder verspätet abgerufen wurden, was sich sowohl auf den Ertrag als 
auch auf den Aufwand auswirkt.  
 
5 Die Mehraufwendungen für Betriebskosten i.H.v. EUR 2,8 Mio. erklären sich durch die 
Berücksichtigung schwer einschätzbarer Faktoren, wie z.B. dynamische Marktpreise 
(u.a. Energiepreise) oder der politischen Lage bei der Erstellung des Wirtschaftsplans 
(Preiseffekt). 
 
6 Das Instandhaltungsbudget 2025 (rd. EUR 108,1 Mio.) beinhaltet neben den lt. der 
KGSt für die bauliche Substanzerhaltung notwendigen Mitteln (rd. 93,3 Mio. EUR) eine 
ergänzende Komponente für den Abbau des Instandhaltungsstaus (EUR 14,8 Mio.). 
 
Die Instandhaltungsaufwendungen liegen derzeit EUR 15,9 Mio. unter Plan (EUR 81,1 
Mio.). Die Gründe für die Minderausgaben können sowohl organisatorischer, personel-
ler als auch finanzieller Natur sein. Einerseits sind sie auf die Abarbeitung arbeitsin-
tensiver Störmeldungen zu Lasten der geplanten Instandhaltung sowie stetiger Perso-
nalfluktuation mit entsprechenden Wissensverlusten zurückzuführen. Weiterhin stehen 
wegen der Haushaltskonsolidierung weniger finanzielle Mittel zur Verfügung als ur-
sprünglich geplant, sodass weniger Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden 
können. Allerdings verlaufen Instandhaltungsleistungen unterjährig nicht gleichmäßig, 
sodass für das 4. Quartal noch von einer Zunahme der Instandhaltungstätigkeit auszu-
gehen ist. 
 
Zusätzlich werden aus dem Budget für den Abbau des Instandhaltungsstaus in der 
Regel Risiken abgedeckt, die insbesondere mit der Betreiberverantwortung einherge-
hen (Brandschutzauflagen, Schadstoffbeseitigung etc.). Entsprechende Rückstel-
lungsbuchungen erfolgen zum Jahresende im Rahmen des Jahresabschlusses. Unter 
Berücksichtigung der Dotierung von Rückstellungen kann davon ausgegangen wer-
den, dass der Planwert im Jahresabschluss erreicht bzw. die derzeitige Abweichung 
zum Jahresende abgebaut werden kann. 
 
7 Die Mehraufwendungen von rund EUR 4,6 Mio. bei den anderen Aufwendungen für 
die Hausbewirtschaftung erklären sich durch gegenläufige Effekte. Einerseits fielen 
ungeplante Pachtaufwendungen (z.B. Hohe Str.68, FÖS Kolkrabenweg, Bolligstr., For-
tuinweg Neuerburgstr.19) bzw. nicht im Plan enthaltene Auslagerungskosten (z.B. Ge-
neralinstandhaltung am Schulstandort Halfengasse 25) an. Andererseits fielen Pacht-
aufwendungen niedriger aus als im Plan ausgewiesen (Gilbachstr., Rheinische Fach-
hochschule, Sürther Str.). 
 
8 Die Personalaufwendungen liegen rund EUR 7,4 Mio. unter Plan. Diese sind insbe-
sondere auf die Nichtbesetzung geplanter Stellen innerhalb des Wirtschaftsjahres 
bzw. Einsparungen im Personalbereich aufgrund der Haushaltskonsolidierung und 
Ausnutzung der natürlichen Fluktuation zurückzuführen.

9 Die unterplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 
Anlagevermögens und Sachanlagen von rd. EUR 9,9 Mio. verhalten sich analog zu 
den verzögerten Fertigstellungen bei Schulbauten (siehe Punkt 1). 
 
10 Entgegen der Planung sind bis zum 3. Quartal 2025 keine sonstigen Zinsen und ähnli-
che Erträge angefallen (EUR 1,8 Mio. unter Plan). 
 
11 Den Plandaten für Zinsen und ähnliche Aufwendungen liegen geplante Darlehensauf-
nahmen für das 2. Halbjahr 2024 und das 1. Halbjahr 2025 zugrunde. Diese Aufwen-
dungen fallen zeitverzögert zur Darlehensaufnahme an. Im 2. Halbjahr 2024 wurden 
weniger Darlehen aufgenommen als geplant (EUR 150 Mio. statt EUR 250 Mio.). Für 
das Jahr 2025 sind Darlehensaufnahmen von rd. EUR 450 Mio. bzw. anteilig EUR 
337,5 Mio. für drei Quartale geplant. Tatsächlich wurden bis zum Stichtag Darlehen 
von EUR 250 Mio. aufgenommen. Durch die unterplanmäßige Darlehensaufnahmen 
ergeben sich unterplanmäßige Zinsen und ähnliche Aufwendungen i.H.v. rd. EUR 7,3 
Mio.. 
 
12 Die Gewinn- und Verlustrechnung für das 3. Quartal 2025 schließt mit einem vorläufi-
gen Ergebnis vor Ergebnisausgleich von EUR 12,8 Mio.

Ergebnisausgleich 
 
Zum 01.01.2015 wurde das innerstädtische Finanz- und Abrechnungssystem neu ge-
ordnet. In diesem Zusammenhang wurde die objektbezogene, kalkulatorische Kosten-
miete durch einen Spartenverrechnungspreis ersetzt. Mit der Neuordnung geht zudem 
die Einführung eines Ergebnisausgleiches zwischen Kernverwaltung und eigenbe-
triebsähnlicher Einrichtung am Geschäftsjahresende einher. 
 
Der Ergebnisausgleich umfasst die beiden Segmente „Vermietung“ und „Service“ der 
Gebäudewirtschaft und bedeutet, dass Spartenmehrergebnisse unmittelbar der Kern-
verwaltung zustehen, während Spartendefizite – ebenfalls erfolgswirksam – noch mit 
Wirkung für das Geschäftsjahr durch die Kernverwaltung auszugleichen sind. 
 
 
Modifikation 
 
Konzeptionell bedingt erfahren Instandhaltungsaufwendungen bei der Ermittlung des 
Ergebnisausgleiches eine besondere Behandlung: Eingeplante, aber tatsächlich nicht 
aufgewandte Instandhaltungsmittel sollen der Finanzierung von künftigen Instandhal-
tungsaufwendungen dienen und bleiben aus diesem Grund bei der Ermittlung der 
Spartenergebnisse unberücksichtigt. 
 
Es obliegt dem Rat der Stadt Köln im Rahmen der Beschlussfassung über den Jah-
resabschluss zu entscheiden, ob und inwieweit das Jahresergebnis zur Stärkung des 
Eigenkapitals der Gebäudewirtschaft verwandt oder an den städtischen Haushalt ab-
geführt werden soll. 
 
→ Das Instandhaltungsbudget der GW für 2025 beträgt lt. Wirtschaftsplan insge-
samt rd. EUR 108,1 Mio., anteilig für das 3. Quartal etwa EUR 81,1 Mio.. Dem 
stehen nach aktuellem Buchungsstand Instandhaltungsaufwendungen i. H. v. 
rund EUR 65,2 Mio. gegenüber. 
 
 
Hieraus ergibt sich folgender vorläufiger Ergebnisausgleich zum 30.09.2025: 
 
 
 
Im Rahmen des Jahresabschlusses und des Wirtschaftsplanes sind die der Kernver-
waltung zustehenden bzw. von ihr auszugleichenden Spartenergebnisse als Korrek-
tur der Umsatzerlöse (aus Vermietung bzw. Betreuung) darzustellen. Bei der Zwi-
schenberichterstattung liegen die hierfür notwendigen Sparteninformationen noch 
nicht vor, so dass der voraussichtliche und der planmäßige Verrechnungsbetrag mit 
Berechnung vorläufiger Ergebnisausgleich Pkt. 8
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Ergebnisausgleich) 12.782
Ergebnisausgleich mit der Kernverwaltung
Ausgleichsanspruch der Gebäudewirtschaft -12.782
     modifiziert / bereinigt um nicht verausgabte Instandhaltungsmittel 15.876
Ausgleichsanspruch der Gebäudewirtschaft gegenüber der Kernverwaltung (Saldo) 3.094 3.094
Ergebnis für das 3. Quartal 2025 nach (modifiziertem) Ergebnisausgleich 15.876
T EUR
GuV
Jan. – Sept. 2025

der Kämmerei in einer Summe unter Position 15. „Modifizierter vorläufiger Ergebnis-
ausgleich“ ausgewiesen werden. 
 
 
3.2. Vermögenslage zum 30.09.2025 
 
Umsetzung der geplanten Investitionen 
 
Für 2025 sind Bauinvestitionen i. H. v. EUR 472,0 Mio. angemeldet. Umgesetzt wur-
den zum 30.09.2025 EUR 226,2 Mio., was rund 63,9 % des anteiligen Planansatzes 
(EUR 354,0 Mio.) entspricht. 
Unter Berücksichtigung der auf die Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 
entfallenen Abschreibungen ergibt sich beim Anlagevermögen ein Nettovermögens-
zuwachs von rd. EUR 203,0 Mio. 
Im Umlaufvermögen ergibt sich ein Zuwachs von rd. EUR 46,2 Mio., die sich u.a. aus 
einer Erhöhung der Vorräte um EUR 36,5 Mio. und einer Abnahme der Forderungen 
und sonstigen Vermögensgegenständen um EUR 1,2 Mio. zusammensetzen.  
 
Insgesamt nimmt das Nettovermögen um rd. EUR 249,4 Mio. zu. 
 
 
Kreditaufnahme 
 
Für 2025 sind Kreditaufnahmen von EUR 453,7 Mio. geplant, wovon EUR 39,2 Mio. 
auf die Umschuldung bestehender Darlehen entfallen. 
 
Vor allem zur Finanzierung der Bauinvestitionen (EUR 226,2 Mio.), der erfolgten Um-
schuldungen (rd. EUR 22,2 Mio.), zum Abbau von Kontokorrentverbindlichkeiten so-
wie zum Abbau von Verbindlichkeiten aus der Vorperiode wurden Fremdkapitalauf-
nahmen i. H. v. insgesamt EUR 250 Mio. erforderlich. Das Fremdkapital wurde zu-
sätzlich zu den Zu- und Abflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit aufgenom-
men. 
 
Demnach ergeben sich unter Berücksichtigung der planmäßigen Tilgungen zum 
30.09.2025 im Saldo um rd. EUR 190,0 Mio. erhöhte Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten aus Darlehen. Bei den erhaltenen Anzahlungen ergibt sich eine Erhö-
hung von rd. EUR 33,2 Mio. sowie ein Abbau bei den Verbindlichkeiten gegenüber 
der Stadt von rd. EUR 46,3 Mio. und EUR 28,0 Mio. bei den übrigen Verbindlichkei-
ten.

Eigenkapitalausstattung 
 
Die vorläufige Bilanzsumme zum 30.09.2025 beträgt rund EUR 3,6 Mrd. Die 
Eigenkapitalquote beträgt unter Einbeziehung des Sonderpostens für 
Investitionszuschüsse rd. 25,0 % (wirtschaftliches Eigenkapital). Stellt man auf das 
bilanzielle Eigenkapital ohne den Sonderposten ab, ergibt sich - bezogen auf eine 
entsprechend gekürzte Bilanzsumme - eine bereinigte Eigenkapitalquote von rd. 7,8 
%. 
 
Durch den skizzierten Ergebnisausgleich wird die bilanzielle Eigenkapitalausstattung 
der Gebäudewirtschaft konzeptionell weitgehend festgeschrieben. Die Notwendigkeit 
zur überwiegenden Fremdfinanzierung künftiger Investitionen wird – bei weitgehender 
Konstanz des nominellen Eigenkapitals – allerdings zu einer sinkenden Eigenkapital-
quote und einer höheren Zinsbelastung führen. 
 
Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) sieht von einer Empfeh-
lung starrer Eigenkapitalquoten ab und empfiehlt eine für die wirtschaftliche Situation 
des Betriebes angemessene Eigenkapitalausstattung (IDW PH 9720.1). Die Ange-
messenheit der Eigenkapitalausstattung ist von verschiedenen Faktoren abhängig, 
insbesondere von der Art und Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung. Sie ist als ange-
messen einzustufen, wenn der Betrieb nachhaltig die ihm übertragenen Aufgaben 
wahrnehmen kann. 
 
Die Gemeindeprüfungsanstalt NRW empfiehlt, eine Eigenkapitalquote von 10 Prozent 
nicht zu unterschreiten.

Mitteilung Ausschuss

406 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 04.12.2025 
 3432/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 08.12.2025 
 
Mitteilung über den Zwischenbericht der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zum 3. 
Quartal 2025 
  
Der Zwischenbericht der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zum 3. Quartal 2025 wird 
hiermit zur Kenntnisnahme vorgelegt. 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (1)

08.12.2025 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 8.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3432/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
04.12.2025
Erstellt
01.12.2025 14:21