AN/1989/2023
Überprüfung, leerstehende Wohnungen in der GAG-Siedlung Köln- Stammheim/ Moses-Hess-Straße, Adolf-Kober-Straße, Georg-Breuer-Straße, Elias-Gut-Straße usw. doch für Wohnungssuchende, Wohnungslose, Obdachlose und Geflüchtete bewohnbar zu machen
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Überprüfung leerstehende Wohnungen in der GAG- Siedlung Köln Stammheim bewohnbar zu machen
3368 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
DIE LINKE. Fraktion
Bündnis 90/ Die Grünen Fraktion
Die PARTEI Einzelmandatsträger
in der BV Köln- Mülheim
Bezirksrathaus Köln-Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 13.11.2023
Antrag gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Überprüfung, leerstehende Wohnungen in der GAG-Siedlung Köln-
Stammheim/ Moses-Hess-Straße, Adolf-Kober-Straße, Georg-Breuer-Straße,
Elias-Gut-Straße usw. doch für Wohnungssuchende, Wohnungslose,
Obdachlose und Geflüchtete bewohnbar zu machen
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
die Fraktionen DIE LINKE. , Bündnis 90/ Die Grünen und der Einzelmandatsträger
von Die PARTEI bitten Sie, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der
nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Köln-Mülheim zu setzen.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Köln-Mülheim beauftragt die Verwaltung in Zusammenarbeit
mit der GAG zu überprüfen, ob leerstehende Wohnungen in der GAG- Siedlung Köln-
Stammheim/ Moses-Hess-Straße, Adolf- Kober-Straße, Georg-Breuer-Straße, Elias-
Gut-Straße usw. doch für Wohnungssuchende, Wohnungslose, Obdachlose und
Geflüchtete bewohnbar zu machen sind.
Begründung:
In der Antwort auf eine Anfrage der LINKEN. aus der Sitzung der BV Köln- Mülheim
vom 18.09.2023 wird mitgeteilt, dass die leerstehenden Wohnungen in einem
schlechten baulichen und energetischen Zustand sind. Nichts desto trotz wohnen
weiterhin noch viele Bewohner*innen in eben diesen Wohnungen und haben
möglichweise auch vorgehabt weiterhin in der Siedlung zu wohnen, wenn nicht die
Abriss-und Neubaupläne der GAG sie zum Auszug aufgefordert hätten.
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=956680&type=do
Des Weiteren gibt die GAG an, dass der Aufwand, der zu betreiben ist, um die
Wohnungen für eine vorübergehende Weitervermietung herzurichten,
unverhältnismäßig und betriebswirtschaftlich nicht darstellbar sei.
Hier stellt sich die Frage, ob die Stadt Köln nicht entsprechende finanzielle Mittel zur
Verfügung stellen kann, um Menschen vor Wohnungslosigkeit zu schützen.
Die Schlussfolgerung der GAG besagt, dass von einer Bauverzögerung auszugehen
ist, weil sämtliche Investitionen und Entscheidungen verstärkt zu überprüfen und neu
zu kalkulieren seien. Ebenso soll die Wirtschaftlichkeit der Projekte trotz weiterhin
steigender Baukosten und Zinsen gewährleistet werden. All dies könnte am Ende zu
einer anderen Strategie führen und Sanierungen von Wohnungen im Bestand
möglichweise doch als zielführend ansehen. Es gilt zu überprüfen, ob vorhandener
Wohnraum wieder bewohnbar gemacht werden soll.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Beate Hane-Knoll gez. Jonas Hölting
Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender
DIE LINKE. Bündnis 90/ Die Grünen
gez. Andreas Bernd Maria Altefrohne
Einzelmandatsträger
Die PARTEI
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1989/2023
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 14.11.2023
- Erstellt
- 14.11.2023 09:22