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1743/2025

Entwicklung eines Icon-Sets zur Barrierefreiheit für Kulturveranstaltungen

Mitteilung Ausschuss 13.06.2025

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Anlage 1 Präsentation Icon-Set Barrierefreiheit

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2 Icon-Set Legende

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Anlage 1 Präsentation Icon-Set Barrierefreiheit

4778 Zeichen

Icon-Set zur 
Barrierefreiheit
Zugänglichkeit von 
Kulturveranstaltungen

Inhaltsverzeichnis
2
Thema Seite
Idee 3
Prozess 4
Künstlerisch-graphische Pläne 6
Legenden 8
Beteiligten Expert*innen 10

Idee
3
Ein Icon-Set zur Barrierefreiheit für Kölner Kulturveranstaltungen
Kriterien:
• Die Perspektiven von Menschen mit Behinderung stark widerspiegeln und 
abbilden
• Es muss für die Kulturszene- und formate zugeschnitten sein
• Umsonst und rechtefrei für alle auf der städtischen Webseite zugänglich sein
• Verständlich und klar sein
• Neu, cool, modern sein, dass möglichst viele sie attraktiv finden

Prozess
4
Schritt 1 – Erste Workshop
Anhand diverser Referenz-Sets, die bereits existieren, hat eine Gruppe von Expert*innen 
darüber entschieden, welche 18 Icons Eingang in die städtische Auswahl finden. 
Schritt 2 – Weitere Workshops
Weitere Workshops mit unterschiedlichen Gruppen:
Menschen mit Lernschwierigkeiten und Menschen mit seelischen Behinderung
Schritt 3 – Entscheidung
Finale Auswahl nach den Feedbackrunden, wobei möglichst viele 
Behinderungsperspektiven im Set berücksichtigt werden

Prozess
5
Schritt 4 – künstlerische und graphische Gestaltung
• Designer-Duo: Nikolas Müller und Birte Schott 
Schritt 5 – Feedback mit der Szene
Schritt 6 – Fertigstellung Icon-Set, Testläufe 
Um auch nach praktischen Nutzung Erfahrungswerte und Verbesserungsvorschläge zu 
erhalten, haben einige Festivals (wie z.B.: das zamus early music, Impulse Theater Festival, 
das Sommerblut Kulturfestival) die Icons bereits eingesetzt.
Schritt 7 – Präsentation politische Gremien
Schritt 8 – Veröffentlichung, Presse
Schritt 9 – Nutzerfeedback, Korrekturen

Überblick
6
Die fertige Icons sind mit zwei unterschiedlichen Hintergründen erreichbar. In dem 
fertigen „Paket“ sind sie sowohl schwarz auf weiß als auch weiß auf schwarz 
erarbeitet.

Überblick
7
Die fertige Icons sind mit zwei unterschiedlichen Hintergründen erreichbar. In dem 
fertigen „Paket“ sind sie sowohl schwarz auf weiß als auch weiß auf schwarz 
erarbeitet.

Legenden
8
Ort zugänglich 
für Menschen mit 
Gehbehinderung
Dieses Piktogramm zeigt an, dass alle 
wesentlichen Bereiche ohne weite Laufwege 
erreichbar sind, es keine oder nur einzelne 
Treppenstufen gibt sowie ausreichend 
Sitzgelegenheiten vorhanden sind.
Die begleitenden Texte informieren zum sinnvollen Einsatz der Piktogramme. Die Texte 
(Legenden und Informationen zum Einsatz) werden in dem fertigen Iconpaket mitgeschickt.
Hier einige Beispiele:
Assistenzhunde 
willkommen
Dieses Piktogramm zeigt an, dass 
Assistenzhunde, die Menschen mit 
unterschiedlichen Behinderungen begleiten 
und unterstützen, bei Veranstaltungen 
willkommen sind und in den Saal 
mitgenommen werden können.

Beteiligten Expert*innen
9
Workshop 1 
Mirjam Tomše, Behindertenbeauftragte der Stadt Köln
Lisette Reuter, Geschäftsführung und künstlerische Leitung von Un-Label
Rolf Emmerich, Gründer und Leiter des Sommerblut Kulturfestivals
Katharina Würzberg, Inklusionsbeauftragte des Sommerblut Kulturfestivals
Roisin Keßler, Coaching und Beratung im Projekt Access Maker von Un-Label
Eva Eder, DSB Köln
Fabio Licata
Raphael Netolitzky
Lemonia Rose
Tina Sander, mittendrin e.V.
Tanja Grundmann, mittendrin e.V.
Zsolt Káldy, Kulturamt Köln

Beteiligten Expert*innen
10
Workshop 2 – mit der Selbstvertretung der Menschen mit Lernschwierigkeiten
Silke Degwitz, Selbstvertreterin
Dinah Köppen, Selbstvertreterin
Dietrich Mensah, Selbstvertreter
Margarita Lüdtke Miró, Lebenshilfe Köln
Moderation und Protokoll: Tina Sander, mittendrin e.V.
Workshop 3 – mit Menschen mit seelischer Behinderung
Dennis Roebers
Nikolas Müller
Doris von zum Hoff
Fauzia El Kadiri
Moderation und Protokoll: Tina Sander, mittendrin e.V.

Beteiligten Expert*innen
11
Feedbackrunde 1
Eva Eder (DSB Köln),
Tanja Grundmann (mittendrin e.V.), 
Charlott Dahmen (Un-Label), 
Fabio Licata, 
Nikolas Müller, 
Lemonia Rose, 
Hannah Lina Schneeberger (Sommerblut)
Tina Sander
Zsolt Káldy, Kulturamt Köln
Weitere Rückmeldungen zu den Entwürfen, telefonisch
Raphael Netolitzky
Margarita María Lüdtke Miró
Lebenshilfe Köln e.V.
Projektleitung „WirFürSie - Politische Selbstvertretung in Köln“

Beteiligten Expert*innen
12
Feedbackrunde 2 - schriftlich
Lisette Reuter, Charlott Dahmen (Un-Label) 
Rolf Emmerich, Hannah Lina Schneeberger, Katharina Würzberg (Sommerblut) –Isabell 
Rosenberg (kubia) – Rückmeldung erhalten i.V. durch Christoph Brammertz
Eva Eder (DSB) 
Raphael Netolitzky – angefragt
Fabio Licata – angefragt
Lemonia Rose – angefragt
Politische Selbstvertretung der Menschen mit Lernschwierigkeiten WirFürSie – angefragt
Feedbackrunde 3 – konkrete Umsetzung
Mirjam Tomše, Behindertenbeauftragte der Stadt Köln
Dr. Juana von Stein, Kulturamtsleitung
Zsolt Káldy, Referent für kulturelle Teilhabe

Mitteilung Ausschuss

3372 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/41/41/23 
 
Vorlagen-Nummer 13.06.2025 
 1743/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 24.06.2025 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 01.07.2025 
 
Entwicklung eines Icon-Sets zur Barrierefreiheit für Kulturveranstaltungen 
Das Kulturamt Köln hat in einem partizipativen Verfahren gemeinsam mit Expert*innen, 
Interessenvertretungen sowie Vertreter*innen der Kulturszene ein Icon-Set zur Barriere-
freiheit entwickelt. 
Die inklusive Öffnung der Kölner Kulturlandschaft erfordert koordinierte Maßnahmen, um die 
einzelnen Aktivitäten und Entwicklungen nachhaltig in den Strukturen zu verankern und mitei-
nander zu verknüpfen. Das Thema Inklusion und Barrierefreiheit – sowohl auf Seiten der 
Künstler*innen als auch des Publikums – hat seit der Verabschiedung des Förderkonzepts 
„Kulturelle Teilhabe“ im Jahr 2022 einen besonderen und verstärkten Stellenwert. Dieses För-
derkonzept stellt bis heute die wichtigste Säule im Förderbereich dar und bildet die Grundlage 
für die inhaltliche Weiterentwicklung. 
Mit dem Icon-Set Barrierefreiheit werden bestehende Maßnahmen ergänzt, unter anderem: 
1. Die Förderung künstlerischer Projekte mit Schwerpunkt auf physischer und sensori-
scher Barrierefreiheit sowie inhaltliche Auseinandersetzung mit Themen, die Teilhabe 
erschweren. 
2. Die Förderung von Maßnahmen zur Barrierefreiheit, beispielsweise Formate wie Audi-
odeskription oder Gebärdensprachdolmetschen. 
3. Die Förderung der inklusiven Öffnung von Kölner Kulturfestivals. 
4. Die Konzeptionsförderung für Beratungsangebote im Bereich Teilhabe und Inklusion, 
etwa durch mittendrin e.V., Studio Audience von Art Asyl e.V. sowie die Beratungs- 
und Qualifizierungsangebote von Un-Label e.V. 
Diese Fördermaßnahmen bauen aufeinander auf und werden durch das Icon-Set Barrierefrei-
heit ergänzt. Die Piktogramme und Symbole sollen Besucher*innen auf die möglichen Zu-
gänge von Kulturveranstaltungen hinweisen. Eine transparente und bewusste Kommunikation 
über Barrierefreiheit ist ein wichtiger Schritt, um Besucher*innen verlässlich zu informieren 
und die umgesetzten Maßnahmen angemessen zu veröffentlichen, um möglichst viele Köl-
ner*innen zu erreichen.

2 
 
Das Icon-Set Barrierefreiheit wurde auf Anregung der Kulturszene in einem partizipativen Ver-
fahren gemeinsam mit Expert*innen, Interessenvertretungen, den Behindertenbeauftragten 
der Stadt Köln sowie Vertreter*innen der Szene entwickelt. Dabei fanden mehrere Workshops, 
Feedbackrunden und Gespräche statt. Das fertige Icon-Set haben der Kölner Künstler und 
Kommunikationsdesigner Nikolas Müller und die Kommunikationsdesignerin Birte Schott in 
Zusammenarbeit mit dem Kulturamt erstellt. Besonderes Augenmerk lag darauf, möglichst 
viele Perspektiven zu berücksichtigen und die Bedarfe explizit in der gesamten Kölner Kultur-
landschaft zu erfüllen. Die ersten Testläufe zeigen, dass das Set gut angenommen und gerne 
genutzt wird. Das Icon-Set wird für die gesamte Kölner Kulturlandschaft kostenfrei zur Verfü-
gung gestellt. 
Im Anhang befinden sich eine kurze Zusammenfassung des Entwicklungsprozesses sowie ein 
Dokument mit den Icons, den Legenden und einer kurzen Beschreibung der empfohlenen Ein-
satzmöglichkeiten. 
 
Gez. Charles 
 
Anlage 1: Präsentation Icon-Set Barrierefreiheit  
Anlage 2: Icon-Set Legende

Anlage 2 Icon-Set Legende

8996 Zeichen

Das Piktogramm-Set Barrierefreiheit der Stadt Köln 
 
Dieses Piktogramm-Set darf kostenfrei genutzt werden. Es soll die Kulturszene darin 
unterstützen, Maßnahmen an Barrierefreiheit der eigenen Angebote übersichtlich zu 
kommunizieren. 
 
Die Piktogramme sind den verschiedenen Behinderungs-Perspektiven zugeordnet, 
für die sie eine Bedeutung haben. Am Ende dieser Übersicht finden Sie die 
Piktogramme, die für unterschiedliche Behinderungs-Perspektiven wichtig sein 
können.  
Die begleitenden Texte informieren zum sinnvollen Einsatz der Piktogramme.  
 
Wenn Sie die Piktogramme farblich an Ihr Design anpassen, wählen Sie 
Farbkombinationen, die für Menschen mit Sehbehinderung barrierefrei sind. Sie 
können diese Kombinationen in einem Kontrastrechner prüfen, z.B. hier: 
https://leserlich.info/kontrastrechner  
 
Wenn Sie Fragen zur Umsetzung der Maßnahmen oder der richtigen Verwendung 
der Piktogramme haben, lassen Sie sich dazu beraten. 
 
Das Beratungsangebot des Vereins mittendrin e.V. ist für die Freie Kulturszene 
kostenfrei: 
https://www.mittendrin-koeln.de/angebote/kultur-inklusiv  
 
 
Piktogramm Legende Infos zum Einsatz 
Allgemeines Piktogramm Barrierefreiheit 
 
Barrierefreiheit Dieses Piktogramm ist das 
allgemeine Symbol für 
Barrierefreiheit. Es kann als 
Dach-Piktogramm zur 
Übersicht eingesetzt 
werden.  
Maßnahmen für Menschen mit Mobilitäts-Behinderungen 
 
Ort barrierefrei für 
Rollstuhlnutzende 
Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass ein 
Veranstaltungsort 
zugänglich für 
Rollstuhlnutzende ist: Alle 
wesentlichen Bereiche sind 
stufenfrei oder über 
Rampen und Aufzüge zu 
erreichen, alle Türen sind 
ausreichend breit (90 cm), 
im Saal gibt es 
Rollstuhlplätze.

Wenn ein Ort weitgehend 
barrierefrei ist, einzelne 
Bereiche aber nicht, sollte 
eine konkrete Beschreibung 
der Situation aufgeführt 
sein.  
 
Barrierefreie Toilette  Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass es eine 
barrierefreie Toilette vor Ort 
gibt: mit Haltegriffen, 
höhenverstellbaren 
Spiegeln, ausreichender 
Türbreite (90 cm) und 
ausreichend Platz in der 
Toilettenkabine 
(Bewegungsfläche 150 cm 
mal 150 cm bei 
Drehflügeltür, 120 cm mal 
190 cm bei Schiebetür). 
 
Wenn die Toilette 
grundsätzlich zugänglich 
und ausreichend groß ist, 
der genannte Standard aber 
nicht erfüllt wird, sollte das 
konkret benannt werden: 
z.B. „keine Haltegriffe und 
höhenverstellbaren Spiegel 
vorhanden“. 
 
Ort zugänglich für 
Menschen mit 
Gehbehinderung 
Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass alle wesentlichen 
Bereiche ohne weite 
Laufwege erreichbar sind, 
es keine oder nur einzelne 
Treppenstufen gibt sowie 
ausreichend 
Sitzgelegenheiten 
vorhanden sind. 
Maßnahmen für Menschen mit Sehbehinderung 
 
Audio-Beschreibung Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass die visuellen 
Elemente der 
Kulturveranstaltung 
(Theaterstück, Film etc.) für 
blinde und sehbehinderte 
Menschen beschrieben 
werden. 
 
Die Art der Audio-
Beschreibung kann hier 
benannt werden:

Ist sie zum Beispiel 
künstlerisch in das 
Bühnengeschehen integriert 
oder nachgeordnet, offen 
für alle hörbar oder 
geschlossen über 
Kopfhörer, live oder 
aufgenommen. 
 
Tastführung / 
Wahrnehmungs-Tour  
Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass es vor der 
Veranstaltung eine 
Tastführung oder eine 
Wahrnehmungs-Tour für 
Publikum mit 
Sehbehinderung gibt, um 
die Bühnensituation, die 
Kostüme, 
Ausstellungsstücke  etc. 
erfahrbar zu machen. 
Maßnahmen für gehörlose Menschen 
 
Deutsche 
Gebärdensprache 
Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass es bei der 
Veranstaltung Deutsche 
Gebärdensprache (DGS) 
gibt. 
 
Es ist empfehlenswert zu 
benennen, ob es sich um 
eine nachgeordnete 
Übersetzung durch 
Gebärdensprach-
Dolmetscher*innen handelt 
oder DGS Bühnensprache 
ist und durch gehörlose 
Performer*innen umgesetzt 
wird. 
Maßnahmen für Menschen mit Hörbehinderung 
 
Untertitel / Übertitel Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass es bei einer 
Veranstaltung/einem Film 
Untertitel, bzw. Übertitel 
gibt. Das Piktogramm kann 
auch eingesetzt werden, um 
den Einsatz von 
Schriftdolmetscher*innen 
oder einer Live-
Transkription durch eine 
Künstliche Intelligenz 
anzuzeigen.

Es ist empfehlenswert zu 
benennen, um welche 
Maßnahme es sich handelt 
und wie sie umgesetzt wird: 
z.B. wo die Übertitel zu 
lesen sind – offen für alle 
sichtbar auf einem 
Bildschirm oder auf einem 
mobilen Endgerät. 
 
Induktive Höranlage 
(T-Spule) 
Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass der 
Veranstaltungston mittels 
einer induktiven Höranlage 
auf die T-Spule des 
Hörgeräts übertragen 
werden kann. 
 
Es ist empfehlenswert zu 
benennen, ob es sich um 
eine fest verbaute Anlage 
handelt oder ob mobile 
Induktionstechnik zum 
Einsatz kommt und ob 
Empfangsgeräte 
ausgegeben werden. 
 
 
Hörunterstützungs-
System 
Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass es vor Ort ein 
WLAN-Audio-
Streamingsystem gibt. Hier 
wird das Audiosignal über 
das WLAN-Netz des 
Veranstaltungsortes auf das 
Smartphone der 
Besucher*innen übertragen. 
Dazu ist die Installation 
einer App notwendig. Von 
dort wird der Ton via 
Bluetooth an das Hörgerät 
übermittelt - vorausgesetzt 
das Hörgerät verfügt über 
den entsprechenden 
technischen Standard. 
 
Für Besucher*innen, deren 
Hörgerät über eine T-Spule 
verfügt, kann der Ton über 
eine mobile Ringschleife, 
die mit dem Smartphone 
verbunden wird, auf die T-
Spule übertragen werden.

Es ist empfehlenswert zu 
benennen, ob es vor Ort die 
Möglichkeit gibt, 
Empfangsgeräte/Smartphon
es und mobile 
Induktionsschleifen/Kopfhör
er auszuleihen. 
Maßnahmen für Menschen mit Lernschwierigkeiten 
 
Leichte Sprache Dieses Piktogramm steht 
für die Verwendung von 
Leichter Sprache. Leichte 
Sprache hat feste Regeln, 
die für Deutschland vom 
Netzwerk Leichte 
Sprache besprochen und 
festgelegt werden. Leichte 
Sprache verwendet kurze 
Sätze und bekannte Wörter. 
Schwierige 
Zusammenhänge werden 
mit Bildern und Beispielen 
erklärt. Bei der Darstellung 
wird auf eine klare Struktur 
geachtet. Es wird 
eine gut lesbare, große 
Schrift verwendet.  
Sie richtet sich in erster 
Linie an Menschen mit 
Lernschwierigkeiten. 
 
Der Begriff Leichte Sprache 
und das zugehörige 
Piktogramm verweisen auf 
Angebote entsprechend 
dieses Regelwerks: Die 
Texte sind nach diesen 
Regeln geschrieben oder 
übersetzt und sie wurden 
durch Prüfer*innen mit 
Lernschwierigkeiten 
getestet. Hier finden Sie 
ausführliche Informationen 
zum Regelwerk: 
https://www.netzwerk-
leichte-sprache.de/de/infos-
zur-leichten-sprache/die-
regeln  
 
In der Praxis kommt in 
Texten oder bei

gesprochener Sprache auf 
Veranstaltungen eher 
Einfache Sprache zum 
Einsatz. Einfache Sprache 
unterliegt keinem festen 
Regelwerk, sie muss auch 
keiner Prüfung unterzogen 
werden. Sie zeichnet sich 
vor allem durch 
allgemeinverständliche 
Wortwahl, das Vermeiden 
von Fremdwörtern und 
Abkürzungen und 
komplizierten 
Satzstrukturen aus.  
Von einfacher Sprache 
können viele Menschen 
profitieren. 
 
Wenn Sie ein Angebot in 
Einfacher Sprache haben, 
benennen Sie es in der 
Legende so. 
Maßnahmen, die Bedeutung für Menschen verschiedener Behinderungen 
haben 
 
Ruheraum vorhanden Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass es vor Ort einen 
reizarmen Ruheraum gibt, 
in den sich Personen 
während einer 
Veranstaltung zurückziehen 
können. 
 
Assistenz vor 
Ort/Abholservice 
Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass es vor Ort 
Assistenz-Personen gibt, 
die Menschen mit 
Behinderung bei Bedarf 
unterstützen. 
 
Wenn es einen 
Abholservice von der 
nächstgelegenen 
Haltestelle gibt, sollte das 
benannt werden – auch ob 
und wo man sich vorher 
anmelden muss, um diesen 
Service zu nutzen.

Begleitperson 
kostenfrei/Ticketermäßigu
ng 
Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass es vergünstigte 
Tickets für Menschen mit 
Behinderung und/oder die 
Möglichkeit dass eine 
Begleitperson ein 
vergünstigtes / kostenfreies 
Ticket bekommt. 
 
Die genauen Bedingungen 
sollten transparent und 
verständlich benannt 
werden. 
 
Assistenzhunde 
willkommen 
Dieses Piktogramm zeigt 
an, dass Assistenzhunde, 
die Menschen mit 
unterschiedlichen 
Behinderungen begleiten 
und unterstützen, bei 
Veranstaltungen 
willkommen sind und in den 
Saal mitgenommen werden 
können. 
 
Relaxed 
Performance/Entspannte 
Aufführung 
Dieses Piktogramm steht 
für Veranstaltungen, deren 
Rahmen angepasst wird, 
um Menschen 
unterschiedlicher 
Behinderungen oder 
Erkrankungen den Besuch 
zu öffnen. 
 
Ziel ist es, Personen 
anzusprechen, für die eine 
konventionelle 
„Theateretikette“ eine 
Barriere darstellt. Das 
können z.B. Menschen aus 
dem Autismus-Spektrum, 
mit Tourette, 
Lernschwierigkeiten oder 
chronischen Schmerzen 
sein. 
 
Es ist empfehlenswert hier 
klar zu beschreiben, wie 
das Konzept der 
entspannten Aufführung 
umgesetzt wird und welche 
konkreten Maßnahmen es 
beinhaltet.

Hinweis zum Inhalt Dieses Piktogramm steht 
für Informationen zu 
sensiblen Inhalten einer 
Veranstaltung. 
 
Um welche Inhalte/Themen 
es sind handelt, sollte hier 
konkret benannt werden.

Beratungsverlauf (2)

24.06.2025 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
01.07.2025 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
TOP 4.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Freiheit

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Details

Aktenzeichen
1743/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
13.06.2025
Erstellt
30.05.2025 11:42