0955/2018
Busanbindung Lentpark
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Anlage 5 - Eingabe 04/2018
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Damit Sie einen rechtlichen Rahmen fuer ein Rederecht haben, beantrage ich den Ausbau der Verlängerung der Linie 127 zum Lentpark von 9 bis 19 Uhr auf einen 10-Minuten- Takt werktags und 15-Minuten-Takt am Wochenende statt bisher 30-Minuten-Takt. ----- Ursprüngliche Nachricht ----- Von: An: geschaeftsstelle-anregungen-beschwerden@stadt-koeln.de Gesendet: Tue, 17 Apr 2018 20:16:05 +0200 Betreff: Ausschusssitzung 12.6.2018 Sehr geehrte Damen und Herren, auf der Tagesordnung steht die Busanbindung Lenkpark, da ich damals die Busanbindung eingesetzt habe, haette ich gerne Rederecht, um gegen die Einstellung der Verlaengerung den Linie 127 zu sprechen. Mit freundlichen Gruessen
Anlage 1_Ergänzende Stellungnahme zu AN-0760-2018
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/ 2 66 Anlage 1 661/1 Busanbindung Lentpark (Vorlagen-Nr. 0955/2018) hier: Stellungnahme zu Änderungsantrag der FDP-Fraktion vom 15.05.2018 (AN/0760/2018) Der Verkehrsausschuss hat in der Sitzung am 15.05.2018 folgenden Beschluss gefasst: „Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage mit dem Änderungsantrag der FDP-Fraktion, AN/0760/2018, der da lautet: ‚Satz 2 des Beschlussvorschlags wird wie folgt ersetzt: Stattdessen wird die Linie 142 über den Lentpark bis zum Zoo erweitert (Variante 3 der Beschlussvorlage 1661/2013, Anlage 2). Dabei wird zur Erschließung des Lentparks eine Richtungshaltestelle in die Einfahrt zur Lentstraße und eine weitere Haltestelle auf die Auffahrt der Amsterdamer Straße zur Inneren Kanalstraße angelegt. Auf eine Fußgängerquerung über die Innere Kanalstraße wird verzich- tet. ‘ zur Anhörung in die Bezirksvertretungen Innenstadt und Nippes.“ Die Verwaltung hat in Zusammenarbeit mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) die von der FDP-Fraktion vorgeschlagene Anbindung des Lentparks bereits 2013 intensiv geprüft. In der damaligen Beschlussvorlage heißt es wie folgt: „Erschließungsmöglichkeiten über eine Verlängerung der Buslinie 142 Ausgehend von dem Beschluss des Verkehrsausschusses vom 28.06.2011, eine Verlänge- rung der Buslinie 142 in Richtung Norden zu prüfen, sowie dem Wunsch, den Stadtteil Nip- pes besser an den Lentpark anzubinden, hat die Verwaltung diese Möglichkeit zur Anbin- dung des Lentparks nun detailliert untersucht. […] Bei allen Varianten sind teilweise erhebliche Investitionen erforderlich, um die Infrastruktur für den Busbetrieb herzurichten. Des Weiteren fallen bei der KVB Betriebskosten an, die nach Einschätzung von Verwaltung und KVB nicht annähernd durch Fahrgeldeinnahmen gedeckt werden können. Variante 3 – Erweiterung der Linie 142 über Lentpark bis zum Zoo […] alternativ (wurde) eine Wendefahrt über Innere Kanalstraße – Amsterdamer Straße – Riehler Straße – Innere Kanalstraße geprüft. Diese Linienführung böte zusätzlich die Mög- lichkeit, den Zoo mit anzubinden. An der Auffahrt zur Inneren Kanalstraße in Höhe der Ein- mündung Alter Stammheimer Weg müsste hierfür eine Endhaltestelle mit Warteposition ein- gerichtet werden. Zusätzlich zu der Haltestelle in Höhe der Einmündung Alter Stammheimer Weg müssten zur Erschließung des Lentparks bei dieser Variante auf der Inneren Kanalstraße zwei Rich- tungshaltestellen eingerichtet werden. Fahrgäste, die auf dem Rückweg vom Lentpark die Haltestelle in Fahrtrichtung Merheimer Platz benutzen wollen, müssten die Innere Kanalstra- ße in Höhe der Fußgängerbrücke queren. Die Querung über die Fußgängerbrücke ist nicht barrierefrei und somit nicht ausreichend, zumal eine wesentliche Begründung für die Busan- bindung des Lentparks in der Bereitstellung eines ÖPNV-Angebotes für Senioren oder mobi- litätseingeschränkte Personen liegt.“ - 2 - / 3 Die Anbindung des Lentparks über eine Verlängerung der Buslinie 142 bis zum Zoo sieht „… auf der Inneren Kanalstraße in Höhe der Einmündung Neusser Straße eine Haltestelle als Verknüpfung zur Stadtbahnhaltestelle Lohsestraße vor. Damit böte sich für Fahrgäste aus Richtung Nippes und Chorweiler durch einmaliges Umsteigen eine Verbindung zum Lent- park. Eingeschränkt wird diese Umsteigeverbindung jedoch durch die zurzeit noch nicht bar- rierefrei ausgebaute Stadtbahnhaltestelle Lohsestraße. Die Anlage der Haltestellen auf der Inneren Kanalstraße ist aus Sicht der Verwaltung in bei- den Fahrtrichtungen als bedenklich anzusehen. Die Innere Kanalstraße ist in diesem Ab- schnitt verkehrlich extrem belastet und weist einen hohen Anteil an Lkw-Verkehr auf. In den morgendlichen und nachmittäglichen Verkehrsspitzen kommt es regelmäßig zu Rückstaus. Bei der Anlage von als Buskap ausgebauten Haltestellen würden alle 20 Minuten Busse auf dem rechten Fahrstreifen halten und zu einer Verstärkung des Rückstaus beitragen. Insbe- sondere in Fahrtrichtung Merheimer Platz dürfte sich der jeweilige Rückstau wegen der kur- zen Entfernung zwischen geplantem Haltestellenstandort und Einmündung Niehler Straße von weniger als 100 m bis in den Kreuzungsbereich Innere Kanalstraße/Niehler Straße aus- wirken. Der haltende Bus wird viele Fahrzeugführer zum Fahrstreifenwechsel veranlassen, womit ein potenzielles Unfallrisiko einhergeht. Dies gilt in besonderem Maße für Fahrstrei- fenwechsel von Lkw, welche überwiegend den jeweils rechten Fahrstreifen benutzen. Die Kreuzung Innere Kanalstraße/Neusser Straße ist mehrfach, zuletzt im Jahr 2011, als Unfallhäufungsstelle in Erscheinung getreten. Die Kreuzung Innere Kanalstraße/Niehler Straße wurde zuletzt 2008 als Unfallhäufungsstelle identifiziert. Weil neben den oben ge- nannten Problemen hinsichtlich der Verkehrssicherheit auch Leistungsfähigkeitseinbußen auf der Inneren Kanalstraße zu befürchten sind, ist die Realisierung von Buskaps im Stra- ßenraum aus Sicht der Fachverwaltung nicht empfehlenswert. Um den Verkehrsablauf siche- rer und störungsfreier zu gestalten, könnten hingegen Busbuchten angelegt werden. Die rei- nen Baukosten für beide Busbuchten betragen nach einer Kostenschätzung ca. 200.000 Euro. Kosten für die verkehrslenkenden Maßnahmen während der Baumaßnahme sowie für den zwingend erforderlichen Eingriff in die angrenzende Grünfläche auf der westli- chen Seite sind in der Kostenschätzung nicht erhalten. Im Falle der Haltestelle in Fahrtrichtung Süden müsste für den Bau der Busbucht der Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet des Inneren Grüngürtels erfolgen. Die entsprechenden Re- gelungen (z. B. Erteilung einer Ausnahmegenehmigung) sind dabei zu beachten. Aus Sicht des ÖPNV ist die Anlage von Busbuchten kritisch zu betrachten, da sich der Bus beim Verlassen der Haltestelle in den fließenden Verkehr einordnen muss und nicht wie bei Haltestellen am Fahrbahnrand nach dem Fahrgastwechsel direkt weiterfahren kann. Insbe- sondere bei hoher Verkehrsbelastung der Inneren Kanalstraße muss daher im Linienbetrieb mit Fahrzeitverlusten gerechnet werden. Ein weiterer Nachteil von Busbuchten ist der sehr hohe Flächenverbrauch, da erst bei einer Länge von knapp 90 m ein paralleles Anfahren der Gelenkbusse an den Bordstein möglich ist und ein barrierefreies Ein- und Aussteigen an al- len Türen erlaubt. Die KVB spricht sich aufgrund der aufgeführten Nachteile gegen den Bau von Busbuchten aus.“ „Aufgrund dieser sehr hohen Kosten, der langen Wendefahrt und der erhöhten Staugefahr in diesem Abschnitt der Inneren Kanalstraße wird diese Variante aus Sicht von Verwaltung und der KVB ebenfalls abgelehnt.“ Der aktuelle Antrag der FDP-Fraktion verzichtet zwar auf die Einrichtung eines Fußgänger- überweges auf der Inneren Kanalstraße in Höhe des Lentparks, bietet somit aber keine stu- fen- bzw. barrierefreie Anbindung des Lentparks – wie ursprünglich gefordert. - 3 - Die Vorlage aus dem Jahr 2013 thematisierte auch bereits das Thema, welche Fahrgastpo- tentiale die vorgeschlagene Anbindung bietet. „Durch eine Verlängerung der Buslinie 142 in Richtung Norden bis zum Lentpark können (..) kaum weitere Fahrgäste hinzugewonnen wer- den. Vermutlich fahren diejenigen, die den ÖPNV für einen Besuch des Lentparks nutzen, bereits heute überwiegend mit Bussen und Bahnen und nehmen den zusätzlichen Fußweg in Kauf.“ Diese Vermutung wird auch durch den Anstieg der Gesamt-Besucherzahlen des Lentparks von 382.964 im Jahr 2014 auf 397.068 im Jahr 2016 bei gleichzeitigem Rückgang der ohne- hin geringen Fahrgastzahlen der Buslinie 127 zum Lentpark in diesem Zeitraum unterstri- chen. Vor dem Hintergrund der in der Beschlussvorlage aus dem Jahr 2013 ausführlich dargeleg- ten Nachteile dieses Vorschlages sprechen sich Verwaltung und KVB nochmals nachdrück- lich gegen eine Anbindung des Lentparks mit der Buslinie 142 und der damit verbundenen Wendefahrt im Bereich des Zoos aus. Die Beschlussvorlage (Vorlage-Nr. 1661/2013), in der u. a. diese Variante ausführlich darge- stellt ist, wird als Anlage 1 beigefügt.
Anlage 3 - Auszug Verkehrsausschuss 15.05.2018
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Anlage 3 Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax : (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 29.05.2018 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 36. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 15.05.2018 öffentlich 3.6 Busanbindung Lentpark 0955/2018 Änderungsantrag der FDP-Fraktion vom 15.05.2018 AN/0760/2018 Beschluss: Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage mit dem Änderungsantrag der FDP- Fraktion, AN/0760/2018, der da lautet: „Satz 2 des Beschlussvorschlags wird wie folgt ersetzt: Stattdessen wird die Linie 142 über den Lentpark bis zum Zoo erweitert (Variante 3 der Beschlussvorlage 1661/2013). Dabei wird zur Erschließung des Lentparks eine Richtungshaltestelle in die Einfahrt zur Lentstraße und eine weitere Haltestelle auf die Auffahrt der Amsterdamer Straße zur Inneren Kanalstraße angelegt. Auf eine Fußgängerquerung über die Innere Kanalstraße wird verzichtet.“ zur Anhörung in die Bezirksvertretungen Innenstadt und Nippes. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 4 - Eingabe 10/2017
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Von: An: 02 -1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden Betreff: Petition nach Artikel 17 GG in Verbindung mit § 24 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen Datum: Samstag, 7. Oktober 2017 12:34:03 Sehr geehrte Damen und Herren, mit der Petition soll erreicht werden, dass 1.den genannten Vorwürfen und Sachverhalten des Buches –„Die öffentliche Verschwendung“-Ausgabe 2017 des Schwarzbuches vom Bund der Steuerzahler nachgegangen und die Vorgänge aufgeklärt werden. 2. dass dieses Problem grundsätzlich und allgemein gelöst und beantwortet wird, damit es sich zeitnah, zukünftig und dauerhaft nicht wiederholt. Es sollten ferner positiv den Sachverhalt ändernde Konsequenzen und Missbilligungen erfolgen. Mit freundlichen Grüßen ++++++++++++++++++++++ WAS IST PASSIERT Der Spuk geht weiter Die kaum genutzte Buslinie 127 zum Eis- und Schwimmstadion Lentpark in Köln wird noch mindestens bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 ihre 21 einsamen Runden täglich drehen. Ob die Politiker überhaupt ein Aus für die überflüssige Linie beschließen, ist nicht sicher. Köln. Schon im Schwarzbuch 2015 hatte der Bund der Steuerzahler die Fahrten der Buslinie 127 zum Lentpark kritisiert. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Lentpark will, hat vier Stadtbahnlinien und eine Buslinie zur Auswahl, die an vier Haltestellen rund um den Lentpark halten. Dabei sind kurze Fußwege in Kauf zu nehmen. Mit einem Anrufsammeltaxi ist der Lentpark ganztägig barrierefrei zu erreichen. Dennoch galt der Lentpark als nicht optimal erschlossen. Kölner Politiker beharrten – gegen das Votum der Stadtverwaltung – auf einer Buslinie, die bis vor die Tür des Lentparks fährt. Der zusätzliche Bus kostet 180.000 Euro pro Jahr. Zusätzlich wären Straßenumbauten für circa 128.000 Euro erforderlich. Bislang wurden für 13.000 Euro lediglich Provisorien errichtet. Notwendig ist der Bus nicht. Anwohner berichten, dass kaum jemand die Verlängerung der Linie 127 nutzt. Verwaltung und Kölner Verkehrsbetriebe (KVB AG) bestätigen das. „Aktuelle Fahrgastzählungen zeigen, dass die Fahrgastzahlen auf dem Linienabschnitt der Linie 127 zwischen Ebertplatz und Lentpark seit der zweiten Jahreshälfte 2015 nicht mehr nennenswert gestiegen sind. Die Stadt Köln und die KVB AG gehen davon aus, dass die Fahrgastzahlen auch in Zukunft auf einem geringen Niveau stagnieren werden“, so die Stadt Köln. Eigentlich wollte die Stadt Köln zusammen mit den Kölner Verkehrsbetrieben den Politikern in der ersten Hälfte des Jahres 2017 ein Feinerschließungskonzept vorstellen. Dabei sollte es auch um die Überprüfung der Linie 127 gehen. Dies werde sich nun auf die Zeit nach der Sommerpause verschieben, so die Stadt Köln. Eine Vorlage für die Politik wird somit voraussichtlich erst im Herbst 2017 in die Gremien eingebracht. Zu spät für den kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2017. Die Stadt Köln und die KVB AG gehen davon aus, dass Änderungen bei der Buslinie 127 frühestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 umgesetzt werden können – unter der Voraussetzung, dass die Politiker überhaupt eine Änderung beschließen.
Anlage 3.1 - FDP-Antrag aus VA 15.05.2018
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www.FDP-Koeln.de An den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Herrn Bürgermeister Andreas Wolter Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 15.05.2018 AN/0760/2018 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 15.05.2018 Busanbindung Lentpark Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Vorsitzender, die FDP-Fraktion bittet, folgenden Änderungsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Verkehrsausschusses am 15.05.2018 zu setzen. Der Ausschuss möge folgende Änderung der Beschlussvorlage 0955/2018 (Busanbindung Lentpark) beschließen: Satz zwei des Beschlussvorschlags wird wie folgt ersetzt: „Stattdessen wird die Linie 142 über den Lentpark bis zum Zoo erweitert (Variante 3 der Be- schlussvorlage 1661/2013). Dabei wird zur Erschließung des Lentparks eine Richtungshalte- stelle in die Einfahrt zur Lentstraße und eine weitere Haltestelle auf die Auffahrt der Amster- damer Straße zur Inneren Kanalstraße angelegt. Auf eine Fußgängerquerung über die Inne- re Kanalstraße wird verzichtet. Begründung: Die Linie 142 gehört inzwischen zu den erfolgreichsten Buslinien der KVB. Leider endet sie am Merheimer Platz ohne jede Anbindung an das Stadtbahnnetz. Eine Verknüpfung mit den Linien 12 und 15 bzw. 18 erfolgt nicht. Ausgehend vom Beschluss des Verkehrsausschusses vom 28.06.2011, eine Verlängerung dieser Buslinie in Richtung Norden zu prüfen, sowie dem Wunsch, den Stadtteil Nippes bes- ser an den Lentpark anzubinden, hat die Verwaltung diese Möglichkeit zur Anbindung des Lentparks bereits zum Verkehrsausschuss am 02.07.2013 detailliert untersucht. Dabei wurde die o.g. Linienführung angeboten. FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de Nachdem die Anbindung des Lentparks mit der Linie 127 gescheitert ist und die Linie 142 sich prächtig entwickelt hat, bildet die vorgeschlagene Lösung eine Win-Win-Situation für die Besucherinnen und Besucher des Lentparks und die Nutzerinnen und Nutzer der Linie 142. in diesem Sinne bitten wir, unserem Antrag zuzustimmen. Mit freundlichen Grüßen gez. Ralph Sterck Fraktionsvorsitzender
Anlage 2_Beschlussvorlage_Ausschuss_1661_2013
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Der Oberbürgermeister Dezernat, Dienststelle VI/15 151/3 Vorlagen-Nummer 1661/2013 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Fortschreibung Nahverkehrsplan Köln hier: Busanbindung des Lentparks sowie Verlängerung der Linie 142 bis Ubierring Beschlussorgan Verkehrsausschuss Verkehrsausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Verkehrsausschuss nimmt die Variantenuntersuchung der Verwaltung zur Kenntnis und spricht sich für die folgenden Maßnahmen aus: 1. die Verlängerung der Buslinie 142 ab Merheimer Platz über Innere Kanalstraße – Lentpark (Endhaltestelle) – Lentstraße – Neusser Wall – Riehler Straße – Innere Kanalstraße (Variante 4), 2. die Einstellung des AST-Verkehrs der Linie 184 zum Lentpark und 3. die Verlängerung der Buslinie 142 im Süden bis zum Ubierring. Die Verwaltung wird beauftragt, zur Umsetzung der Linienführung zum Lentpark zeitnah eine Planung der erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen sowie deren Finanzierung zur Entscheidung vorzulegen. Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, wenn die beteiligten Bezirksvertretungen un- eingeschränkt zustimmen. Alternative 1: Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit der Kölner Verkehrs- Betriebe AG folgende Maßnahmen zum nächstmöglichen Zeitpunkt umzusetzen: 1. Verlängerung der Buslinie 127 zum Lentpark (Variante 1), 2. Einstellen des AST-Verkehrs der Linie 184 zum Lentpark. 3. Gleichzeitig wird der Endpunkt der Linie 142 am Chlodwigplatz beibehalten. Verkehrsausschuss 02.07.2013 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 11.07.2013 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 26.09.2013 Verkehrsausschuss 05.11.2013 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 20.02.2014 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 27.03.2014 Verkehrsausschuss 06.05.2014 2 Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen infrastrukturellen Anpassungen rechtzeitig vorzu- nehmen und aus der Pauschale gemäß § 11 Abs. 2 ÖPNVG NRW zu finanzieren. Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung gleichzeitig mit der Aufnahme der sich aus der Linienerweiterung ergebenden wirtschaftlichen Konsequenzen in die Betrauungsregelung vom 15.12.2005/24.06.2008. Die Anpassung der Finanzierungsbausteine und der entsprechenden Para- meter erfolgt mit dem Monat der Inbetriebnahme des neuen Angebots. Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, wenn die beteiligten Bezirksvertretungen un- eingeschränkt zustimmen. Alternative 2: Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit der Kölner Verkehrs- Betriebe AG folgende Maßnahmen zum nächstmöglichen Zeitpunkt umzusetzen: 1. Verlängerung der Buslinie 127 zum Lentpark (Variante 1), 2. Einstellen des AST-Verkehrs der Linie 184 zum Lentpark und 3. die Verlängerung der Buslinie 142 im Süden bis zum Ubierring. Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen infrastrukturellen Anpassungen rechtzeitig vorzu- nehmen und aus der Pauschale gemäß § 11 Abs. 2 ÖPNVG NRW zu finanzieren. Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung gleichzeitig mit der Aufnahme der sich aus den Linienerweiterungen ergebenden wirtschaftlichen Konsequenzen in die Betrauungsregelung vom 15.12.2005/24.06.2008. Die Anpassung der Finanzierungsbausteine und der entsprechenden Para- meter erfolgt mit dem Monat der Inbetriebnahme des neuen Angebots. Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, wenn die beteiligten Bezirksvertretungen un- eingeschränkt zustimmen. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Ausgangs- und Beschlusslage Vor dem Hintergrund einer Bürgereingabe im Ausschuss für Beschwerden und Anregungen hat die Verwaltung dem Verkehrsausschuss zur Sitzung am 08.05.2012 eine Beschlussvorlage zur Thematik Busanbindung des Eis- und Schwimmstadions Lentpark vorgelegt (vgl. Session 1345/2012). Dabei war, wie in der Bürgereingabe angeregt, eine Verlängerung der am Ebertplatz endenden Buslinie 127 geprüft worden. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung lautete, aufgrund der geringen zu erwarten- den Nachfrage bei gleichzeitig hohen Kosten auf eine zusätzliche Anbindung des Lentparks durch die Buslinie 127 zu verzichten. Der Verkehrsausschuss hat diesen Vorschlag abgelehnt, fraktionsüber- greifend die Notwendigkeit einer ÖPNV-Anbindung durch Linienbusse betont und die Verwaltung auf- gefordert, „eine überarbeitete Beschlussvorlage im Sinne des Ausschusses vorzulegen.“ Dabei sollte die Verwaltung insbesondere eine Anbindung aus Nippes, wo aufgrund der Schließung des dortigen Hallenbades eine besondere Nachfrage in Richtung Lentpark gesehen wird, in die Überlegungen ein- beziehen. Zu diesem Zweck sollte auch eine Verlängerung der Buslinie 142 vom Merheimer Platz zum Lentpark geprüft werden. Ausgehend von dieser Beschlusslage hatte die Verwaltung dem Verkehrsausschuss zur Sitzung am 30.10.2012 das Ergebnis der weiteren Prüfung und einen geänderten Beschlussvorschlag mit einer kurzfristig umsetzbaren Lösung vorgelegt (siehe Anlage 2 zur Vorlage Session 1345/2012). Auf die- ser Grundlage wurde in einem ersten Schritt die Einrichtung eines AnrufSammelTaxi-Verkehrs (AST) aus Nippes sowie von den Haltestellen Ebertplatz und Reichenspergerplatz zum Lentpark beschlos- sen. Der AST-Verkehr verkehrt montags bis freitags in Zeit von 06:30 bis 23:00 Uhr, samstags von 09:00 bis 23:00 Uhr und sonntags von 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr von Nippes (Neusser Str./Gürtel bis Cranachstraße) sowie von den Haltestellen Ebertplatz und Reichenspergerplatz zum Lentpark. Die- ses Angebot wurde seit Einführung zum 25.02.2013 noch nicht in Anspruch genommen (Stand: 31.05.2013). 4 Der Ausschuss hatte aber gleichzeitig mit dem Beschluss des AST-Verkehrs seinen Wunsch bekräf- tigt, eine direkte Busanbindung des Lentparks zu realisieren und den AST nur als ersten Schritt zu betrachten. Die Verwaltung hat die Diskussionsbeiträge aus den Ausschusssitzungen aufgegriffen und kommt dem einstimmig gefassten Beschluss des Verkehrsausschusses durch die nachfolgend dargestellten zusätzlichen Varianten zur Erschließung des Lentparks nach. Wie zur Sitzung des Verkehrsausschusses am 30.10.2012 in Anlage 2 der Verwaltungsvorlage be- reits dargelegt, wurde in die Betrachtung einer möglichen Busanbindung für den Lentpark auch die Buslinie 142 („Unibuslinie“) einbezogen. Dies beruht unter anderem auf einem Beschluss des Ver- kehrsausschusses vom 28.06.2011, der die Verwaltung beauftragt, „… die Verlängerung der Linie 142 im Norden erneut zu prüfen …“ sowie dem im Verkehrsausschuss fraktionsübergreifend geäu- ßerten Wunsch einer direkten Anbindung von Nippes an den Lentpark. Des Weiteren wurde die Verlängerung der Linie 142 an ihrem südlichen Linienende in die Planung integriert. Hierzu hat die Bezirksvertretung Innenstadt am 10.05.2012 einen Beschluss gefasst, in dem die Verwaltung beauftragt wird, „… die Buslinie 142 bis zum Ubierring zu verlängern. Die Halte- stelle Ubierring (vor der Fachhochschule) soll dann auch die Endhaltestelle der Linie 142 sein.“ Anlass für den Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt waren Anwohnerbeschwerden, die sich auf erhöhte Verkehrsbelastungen im Bereich der Haltestelle Chlodwigplatz auf der Bonner Straße bezogen. Dort halten die Buslinien 106, 132, 133 und 142. Die Linie 142 hat dort ihren Endpunkt, an dem auch eine Wendezeit verbracht wird. Die Haltestelle ist zur Abwicklung der vier Buslinien mit zwei für Gelenkbusse ausgelegten Halteplätzen grundsätzlich ausreichend dimensioniert. Jedoch kommt es aufgrund des in den Spitzenzeiten hohen Verkehrsaufkommens verbunden mit unzulässig haltenden oder parkenden Pkws und Lieferfahrzeugen im unmittelbaren Haltestellenumfeld mitunter zu Störungen bei der Verkehrsabwicklung. So können die Busse zeitweise die Haltestelle nicht gera- de anfahren und ragen mit dem Heck in den Fahrbahnbereich. Aus Sicht der Bezirksvertretung kön- nen durch die Verlegung der Warteposition der Buslinie 142 an den Ubierring die Probleme beim An- fahren der Haltestelle vermieden werden. Varianten zur ÖPNV-Anbindung des Lentparks Auf Basis der Bürgereingabe hatten Verwaltung und KVB zunächst eine Anbindung des Lentparks über die am Ebertplatz endende Linie 127 sowie alternativ über die Linie 140, die zwischen Zoo und Ebertplatz über die Riehler Straße verkehrt, geprüft. In der Beschlussvorlage zur Sitzung des Ver- kehrsausschusses am 08.05.2012 (Session 1345/2012) wurde dargestellt, was gegen eine Anbin- dung des Lentparks mit den Buslinien 127 und 140 spricht. Eine Erschließung des Lentparks mit der Linie 140 kommt aus Sicht der Verwaltung nicht in Frage, da bei einer Änderung des Linienweges zur Anbindung des Lentparks der Bus in Fahrtrichtung Braunsfeld vom Neusser Wall auf die Riehler Straße abbiegen müsste. Dieses Linksabbiegen ist aber aufgrund baulicher Einschränkungen nicht möglich. Eine sinnvolle Alternativroute besteht nicht. Eine Anbindung in nur einer Fahrtrichtung ergäbe jedoch keine adäquate Lösung. Folgende Varianten sind zur Busanbindung des Lentparks grundsätzlich umsetzbar: Variante 1 – Verlängerung der Buslinie 127 bis zum Lentpark Nach Einschätzung von Verwaltung und KVB wäre eine ÖPNV-Anbindung des Lentparks mit der Buslinie 127 grundsätzlich umsetzbar. Ohne infrastrukturelle Eingriffe wäre sie aber nur mit einer Endhaltestelle auf dem Neusser Wall möglich. Damit verbunden wäre aber auch weiterhin ein Fuß- weg von ca. 250 m. Nach Abwägen der Vor- und Nachteile hatte sich die Verwaltung in der Vorlage 1345/2012 gegen diese Anbindung durch die Buslinie 127 ausgesprochen – auch aufgrund der be- reits vorhandenen ÖPNV-Erschließung durch Bus und Stadtbahn im weiteren Umfeld. Für eine unmittelbare Anbindung des Lentparks mit der Buslinie 127 (siehe Abbildung 1) wäre die Weiterführung vom Neusser Wall in die Lentstraße mit Bau einer Wendeanlage und einer Haltestelle in Höhe des Eis- und Schwimmstadions erforderlich. Dafür müsste ein Eingriff in die angrenzenden 5 Grünflächen vorgenommen werden. Die Kosten für den Bau der Wendeanlage sowie für die Herstel- lung der Haltestellen im Linienverlauf betragen insgesamt ca. 120.000 Euro. Die Aufpflasterungen im Verlauf des Neusser Walls zwischen Merlostraße und Riehler Straße müssten abgeflacht werden, um ein Aufsetzen von Gelenkbussen zu verhindern. Die Kosten für diese Maßnahme betragen ca. 8.000 Euro. Erschwerend kommt hinzu, dass der Linienweg durch die Merlostraße und den Neusser Wall verlau- fen würde, die beide innerhalb einer Tempo 30-Zone liegen. Erfahrungsgemäß führt die Einrichtung eines Buslinienverkehrs in verkehrsberuhigt ausgebauten Straßenräumen zu erheblichen Protesten der Anwohner. Erschließungsmöglichkeiten über eine Verlängerung der Buslinie 142 Ausgehend von dem Beschluss des Verkehrsausschusses vom 28.06.2011, eine Verlängerung der Buslinie 142 in Richtung Norden zu prüfen, sowie dem Wunsch, den Stadtteil Nippes besser an den Lentpark anzubinden, hat die Verwaltung diese Möglichkeit zur Anbindung des Lentparks nun detail- liert untersucht. Die Buslinie 142 verkehrt heute zwischen Chlodwigplatz und Merheimer Platz montags bis freitags in der Zeit zwischen ca. 06:00 und 20:30 Uhr im 20-Minuten-Takt und samstags zwischen ca. 07:00 und 18:30 Uhr im 30-Minuten-Takt. Sonntags verkehrt die Linie 142 nicht. Um den Lentpark mit der Buslinie 142 anzubinden, hat die Verwaltung in Abstimmung mit der KVB unterschiedliche Varianten geprüft (siehe Abbildung 1). Bei allen Varianten sind teilweise erhebliche Investitionen erforderlich, um die Infrastruktur für den Busbetrieb herzurichten. Des Weiteren fallen bei der KVB Betriebskosten an, die nach Einschätzung von Verwaltung und KVB nicht annähernd durch Fahrgeldeinnahmen gedeckt werden können. Abbildung 1: Varianten zur Busanbindung des Lentpark Variante 2 – Erweiterung der Linie 142 bis zum Lentpark Variante 2 sieht die Verlängerung der Buslinie 142 vom Merheimer Platz über die Innere Kanalstraße bis zum Lentpark auf direktem Weg vor. Die Wendefahrt sowie die Anlage einer Haltestelle inklusive 6 Warteposition müssten im Bereich des Parkplatzes am Lentpark erfolgen. Um für die Fahrt vom Lent- park in Richtung Merheimer Platz die Ausfahrt vom Parkplatz auf die Innere Kanalstraße zu ermögli- chen, wäre der Bau einer Querung inklusive Signalsteuerung erforderlich. Diese Variante beinhaltet umfangreiche Umbaumaßnahmen für eine zwingend erforderliche Ausfahrt vom Parkplatz auf die Innere Kanalstraße in Richtung Westen und eine damit erforderliche zusätzli- che Signalisierung. Aufgrund der hohen Kosten und aus Gründen der Verkehrssicherheit wird sie von der Fachverwaltung abgelehnt. Zudem hätte die Einrichtung einer weiteren Lichtsignalanlage auch gravierende Auswirkungen auf den Verkehrsablauf auf der Inneren Kanalstraße sowie auf die Investi- tionskosten der Variante (siehe auch Ausführungen zu Variante 3). Variante 3 – Erweiterung der Linie 142 über Lentpark bis zum Zoo Um eine Wendefahrt auf dem Gelände des Lentparks und damit auch die Ausfahrt vom Parkplatz am Lentpark nach links auf die Innere Kanalstraße zu vermeiden, wurde alternativ eine Wendefahrt über Innere Kanalstraße – Amsterdamer Straße – Riehler Straße – Innere Kanalstraße geprüft. Diese Li- nienführung böte zusätzlich die Möglichkeit, den Zoo mit anzubinden. An der Auffahrt zur Inneren Kanalstraße in Höhe der Einmündung Alter Stammheimer Weg müsste hierfür eine Endhaltestelle mit Warteposition eingerichtet werden. Zusätzlich zu der Haltestelle in Höhe der Einmündung Alter Stammheimer Weg müssten zur Er- schließung des Lentparks bei dieser Variante auf der Inneren Kanalstraße zwei Richtungshaltestellen eingerichtet werden. Fahrgäste, die auf dem Rückweg vom Lentpark die Haltestelle in Fahrtrichtung Merheimer Platz benutzen wollen, müssten die Innere Kanalstraße in Höhe der Fußgängerbrücke queren. Die Querung über die Fußgängerbrücke ist nicht barrierefrei und somit nicht ausreichend, zumal eine wesentliche Begründung für die Busanbindung des Lentparks in der Bereitstellung eines ÖPNV-Angebotes für Senioren oder mobilitätseingeschränkte Personen liegt. Zur Realisierung einer ebenerdigen Fußgängerquerung ist der Trennstreifen zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen als Aufstellfläche für Fußgänger und Radfahrer zu gering, die Querung müsste folglich in einem Zug er- folgen. Bei einer Querungslänge von ca. 25 m wäre allerdings die Sperrzeit an der notwendigen Lichtsignalanlage zu hoch. Des Weiteren müsste bei einer zusätzlichen signalisierten Querung sowohl die Koordinierung der Inneren Kanalstraße als auch das Freihalten der Fußgängerquerung bei Stau berücksichtigt werden. Der an der vorgesehenen Haltestelle in Fahrtrichtung Zoobrücke haltende Bus würde den stark be- lasteten rechten Fahrstreifen beim Fahrgastwechsel blockieren und einen Rückstau auslösen. Da die beiden Richtungsfahrbahnen der Inneren Kanalstraße voneinander unabhängig trassiert sind, liegen die Fahrbahnränder im Bereich des Mittelstreifens auf unterschiedlichen Höhen. Für einen Ü- berweg müssten die Trassierung und die Entwässerung in einem Abschnitt hinter der Querung von mindestens 400 m bei einer Querschnittsbreite von ca. 25 m neu geplant werden. Die Kosten für die- se Umbaumaßnahmen liegen nach einer groben Kostenschätzung bei ca. 1.500.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für den Haltestellenbau, die mit ca. 20.000 Euro pro Buskap anzusetzen sind, bei drei Richtungshaltestellen also bei ca. 60.000 Euro. Aufgrund dieser sehr hohen Kosten, der langen Wendefahrt und der erhöhten Staugefahr in diesem Abschnitt der Inneren Kanalstraße wird diese Variante aus Sicht von Verwaltung und der KVB eben- falls abgelehnt. Variante 4 – Erweiterung der Linie 142 bis zum Lentpark mit Rückfahrt über Neusser Wall Diese Variante sieht eine Linienführung vom Merheimer Platz über Innere Kanalstraße – Lentpark (Endhaltestelle) – Lentstraße – Neusser Wall – Riehler Straße – Innere Kanalstraße vor. Der Bus würde von der Inneren Kanalstraße kommend durch die vorhandene Schranke auf das Gelände des Lentparks einfahren und eine Endhaltestelle inklusive Warteposition hinter der heutigen Wendeanlage anfahren. Die Durchfahrt vom Parkplatz in Richtung Neusser Wall müsste für den übrigen Verkehr durch eine geeignete Maßnahme wie z. B. eine Busschleuse oder eine Schranke unterbunden wer- den. Die Wendefahrt erfolgt vom Lentpark über den Neusser Wall – Riehler Straße – Innere Kanal- 7 straße. Damit wird eine Querung der Inneren Kanalstraße in Höhe des Lentparks sowohl durch den Linienbus als auch für Fahrgäste vermieden. Im Verlauf des Neusser Walls sind die vorhandenen, verkehrsberuhigend wirkenden Aufpflasterungen abzuflachen, da bei derzeitigem Ausbauzustand ein Linienbetrieb mit Gelenkbussen nicht möglich ist. Eine Probefahrt der KVB hat gezeigt, dass die Gelenkbusse, die auch auf der Linie 142 zum Einsatz kommen, auf den Aufpflasterungen aufsetzen. Die Kosten für diese Umbaumaßnahmen betragen ca. 16.000 Euro. Es wird darauf hingewiesen, dass die geplante Führung der Buslinie über den Neusser Wall erfah- rungsgemäß Proteste der dortigen Anwohner nach sich ziehen dürfte, welche sich ohnehin bereits heute durch den Parksuchverkehr des Lentparks beeinträchtigt fühlen und die Belastung durch Lärm- und Abgasimmissionen einer regelmäßig verkehrenden Buslinie nicht widerstandslos hinnehmen werden. Da die zur Senkung des Geschwindigkeitsniveaus installierten Fahrbahnanhebungen mit flacheren Rampen versehen werden müssen, nimmt die Attraktivität dieser Strecke für Schleichver- kehre zu, was den Widerstand der Anwohner erhöhen dürfte. Zusätzliche infrastrukturelle Voraussetzungen für die Varianten 2 - 4 Die Varianten 2 - 4 sehen auf der Inneren Kanalstraße in Höhe der Einmündung Neusser Straße eine Haltestelle als Verknüpfung zur Stadtbahnhaltestelle Lohsestraße vor. Damit böte sich für Fahrgäste aus Richtung Nippes und Chorweiler durch einmaliges Umsteigen eine Verbindung zum Lentpark. Eingeschränkt wird diese Umsteigeverbindung jedoch durch die zurzeit noch nicht barrierefrei ausge- baute Stadtbahnhaltestelle Lohsestraße. Die Anlage der Haltestellen auf der Inneren Kanalstraße ist aus Sicht der Verwaltung in beiden Fahrt- richtungen als bedenklich anzusehen. Die Innere Kanalstraße ist in diesem Abschnitt verkehrlich ex- trem belastet und weist einen hohen Anteil an Lkw-Verkehr auf. In den morgendlichen und nachmit- täglichen Verkehrsspitzen kommt es regelmäßig zu Rückstaus. Bei der Anlage von als Buskap aus- gebauten Haltestellen würden alle 20 Minuten Busse auf dem rechten Fahrstreifen halten und zu ei- ner Verstärkung des Rückstaus beitragen. Insbesondere in Fahrtrichtung Merheimer Platz dürfte sich der jeweilige Rückstau wegen der kurzen Entfernung zwischen geplantem Haltestellenstandort und Einmündung Niehler Straße von weniger als 100 m bis in den Kreuzungsbereich Innere Kanalstra- ße/Niehler Straße auswirken. Der haltende Bus wird viele Fahrzeugführer zum Fahrstreifenwechsel veranlassen, womit ein potenzielles Unfallrisiko einhergeht. Dies gilt in besonderem Maße für Fahr- streifenwechsel von Lkw, welche überwiegend den jeweils rechten Fahrstreifen benutzen. Die Kreuzung Innere Kanalstraße/Neusser Straße ist mehrfach, zuletzt im Jahr 2011, als Unfallhäu- fungsstelle in Erscheinung getreten. Die Kreuzung Innere Kanalstraße/Niehler Straße wurde zuletzt 2008 als Unfallhäufungsstelle identifiziert. Weil neben den oben genannten Problemen hinsichtlich der Verkehrssicherheit auch Leistungsfähigkeitseinbußen auf der Inneren Kanalstraße zu befürchten sind, ist die Realisierung von Buskaps im Straßenraum aus Sicht der Fachverwaltung nicht empfeh- lenswert. Um den Verkehrsablauf sicherer und störungsfreier zu gestalten, könnten hingegen Bus- buchten angelegt werden. Die reinen Baukosten für beide Busbuchten betragen nach einer Kosten- schätzung ca. 200.000 Euro. Kosten für die verkehrslenkenden Maßnahmen während der Baumaß- nahme sowie für den zwingend erforderlichen Eingriff in die angrenzende Grünfläche auf der westli- chen Seite sind in der Kostenschätzung nicht erhalten. Im Falle der Haltestelle in Fahrtrichtung Süden müsste für den Bau der Busbucht der Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet des Inneren Grüngürtels erfolgen. Die entsprechenden Regelungen (z. B. Erteilung einer Ausnahmegenehmigung) sind dabei zu beachten. Aus Sicht des ÖPNV ist die Anlage von Busbuchten kritisch zu betrachten, da sich der Bus beim Ver- lassen der Haltestelle in den fließenden Verkehr einordnen muss und nicht wie bei Haltestellen am Fahrbahnrand nach dem Fahrgastwechsel direkt weiterfahren kann. Insbesondere bei hoher Ver- kehrsbelastung der Inneren Kanalstraße muss daher im Linienbetrieb mit Fahrzeitverlusten gerechnet werden. Ein weiterer Nachteil von Busbuchten ist der sehr hohe Flächenverbrauch, da erst bei einer Länge von knapp 90 m ein paralleles Anfahren der Gelenkbusse an den Bordstein möglich ist und ein 8 barrierefreies Ein- und Aussteigen an allen Türen erlaubt. Die KVB spricht sich aufgrund der aufge- führten Nachteile gegen den Bau von Busbuchten aus. Auf jeden Fall bedarf die Anlage einer Haltestelle auf der Inneren Kanalstraße einer vertieften Pla- nung. Die Verwaltung würde – einen entsprechenden Beschluss des Verkehrsausschusses voraus- gesetzt – diese Planungen vornehmen, die Kostenschätzung konkretisieren, die Finanzierung sichern und sich die Durchführung der Maßnahmen dann vom Verkehrsausschuss beauftragen lassen. Die folgende Tabelle zeigt die erforderlichen Maßnahmen und die zum Teil grob geschätzten Infra- strukturkosten der einzelnen Varianten im Überblick. Variante 1 Variante 2 Variante 3 Variante 4 Haltestellenstandorte 2 3 5 3 Kosten 40.000 € > 220.000 € > 260.000 € > 220.000 € LSA inkl. Umbau nein ja ja nein Kosten – 1.500.000 € 1.500.000 € – Busschleuse/Schranke nein nein nein ja Kosten – – – 10.000 € Zusätzliche Kosten 80.000 € (Wendeanlage) 8.000 € (Rückbau Auf- pflasterungen) – – 16.000 € (Rückbau Auf- pflasterungen) Summe 128.000 € > 1.720.000 € > 1.760.000 € > 246.000 € Bewertung relativ kurz- fristig um- setzbar wird nicht befürwortet wird nicht befürwortet umsetzbar, aber konkrete Planung not- wendig Tabelle 1: Varianten – Maßnahmen, geschätzte Infrastrukturkosten und Bewertung Gleichzeitige Verlängerung der Buslinie 142 in Richtung Süden bis zum Ubierring Die aktuelle Beschlusslage (siehe oben) legt die Entscheidung nahe, eine Verlängerung der Buslinie 142 im nördlichen und südlichen Abschnitt im Zusammenhang zu betrachten, um den zusätzlichen Fahrzeugbedarf möglichst gering zu halten. Gemäß Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt hat die Verwaltung die Verlegung der Endhalte- stelle der Buslinie 142 vom Chlodwigplatz zum Ubierring geprüft. Dafür müsste die Haltestelle am Ubierring vor der Fachhochschule um eine zusätzliche Halte- bzw. Warteposition in Richtung Mainzer Straße erweitert werden, um so gewährleisten zu können, dass die Linie 106 die Haltestelle anfahren kann, während gleichzeitig die Linie 142 hier ihre Wendezeit verbringt. Für die Erweiterung müssten vier bis fünf bewirtschaftete Parkplätze auf dem Ubierring entfallen, womit Einnahmeverluste in Höhe von rund 1.300 Euro pro Jahr verbunden sind. Die Ladezone könnte bestehen bleiben. Die Wendefahrt erfolgt dann über Ubierring – Rheinuferstraße – Ubierring in Richtung Chlodwigplatz. Aus Sicht des ÖPNV ist diese Wendefahrt insbesondere zu Zeiten der Verkehrsspitzen aufgrund der Rückstaugefahr rund um den Chlodwigplatz kritisch zu sehen und birgt Unwägbarkeiten hinsichtlich möglicher Verspätungen, die dann schon am Linienanfang eingefahren werden und sich auf den kompletten Linienweg auswirken. Nach Einschätzung von Verwaltung und KVB lassen sich die Probleme an der Haltestelle Chlodwig- platz auf der Bonner Straße durch die Verlegung der Endhaltestelle ohnehin nicht gänzlich beheben, 9 da auch weiterhin die Gefahr besteht, dass Kurzparker und Lieferanten die Haltestelle blockieren bzw. deren Anfahrt erschweren. Betriebskonzept und Kosten In einem möglichen neuen Linienabschnitt der Buslinie 142 zwischen Chlodwigplatz und Ubierring werden die heutigen Betriebs- und Taktzeiten beibehalten: montags bis freitags in der Zeit zwischen 06:00 und 20:30 Uhr im 20-Minuten-Takt und samstags zwischen 07:00 und 18:30 Uhr im 30- Minuten-Takt. Demgegenüber sind für die Bedienung des Lentparks bei einer Verlängerung der Linie 142 die Be- triebszeiten entsprechend den Öffnungszeiten des Lentparks anzupassen. Das bedeutet, dass der Lentpark zusätzlich montags bis samstags bis 23:00 Uhr sowie sonntags von ca. 9:00 bis ca. 21:30 Uhr im 30-Minuten-Takt angefahren wird. Aus Sicht von Verwaltung und KVB ist für die Anbindung des Lentparks außerhalb der heutigen Betriebszeiten der Buslinie 142 die Bedienung des Linienab- schnitts zwischen Lentpark und Bahnhof Nippes ausreichend. Dadurch kann die Verknüpfung zum Stadtbahnverkehr an der Haltestelle Lohsestraße und zum S-Bahn-Verkehr an der Haltestelle Nippes S-Bahn hergestellt werden. Insgesamt kostet die Verlängerung der Buslinie 142 bis zum Lentpark im Norden und bis zum Ubierring im Süden ca. 480.000 Euro pro Jahr. Kritisch ist aus Sicht von Verwaltung und KVB, dass im Falle der Verlängerung der Linie 142 der heu- tige 120-Minuten-Fahrzeugumlauf durch die zusätzlich benötigte Fahrzeit nicht mehr hergestellt wer- den könnte. Da die Linie 142 ihre Nachfragespitzen aufgrund der Anfang- und Endzeiten von Semina- ren und Vorlesungen an der Uni immer alle zwei Stunden hat, ermöglicht der heutige Fahrzeugumlauf einen effizienten Fahrzeugeinsatz. Dabei trifft heute jeder eingesetzte Gelenkbus automatisch auf alle Nachfragespitzen im Zwei-Stunden-Rhythmus, wodurch es ermöglicht wird, dass nicht alle Fahrzeug- umläufe auf der Linie 142 mit Gelenkfahrzeugen bestückt werden müssen. Im Falle einer Verlänge- rung der Linie (sowohl im Norden als auch im Süden) müssten hingegen durchgehend Gelenkbusse eingesetzt werden – mit Ausnahme des Wochenendes. Die hierdurch zusätzlich entstehenden Kosten sind bereits in der Kalkulation der o.g. Gesamtkosten enthalten. Bei einer Verlängerung der Linie 127 ist eine Ausweitung der bestehenden Betriebszeiten hingegen nicht notwendig. Gemäß Vorlage 1345/2012 verursacht die Verlängerung der Linie 127 bis zum Lent- park im 30-Minuten-Takt jährliche Kosten von ca. 290.000 Euro. Zusammenfassung und Fazit Mit der vorgelegten Variantenuntersuchung erfüllt die Verwaltung den Auftrag des Verkehrsaus- schusses, die Erschließung des Lentpark mit einer Buslinie zu planen. Alle Varianten weisen jedoch gravierende Probleme auf. Eine Verlängerung der Buslinie 142 erzeugt sowohl am nördlichen wie auch am südlichen Linienende höhere Kosten. Während die Herrichtung der Infrastruktur im Abschnitt Chlodwigplatz – Ubierring eher unproblematisch ist, entstehen bei einer adäquaten Busanbindung des Lentparks erhebliche verkehrliche Restriktionen und je nach Variante zum Teil sehr hohe Kosten für die Infrastruktur. Betrachtet man die möglichen Linienverlängerungen der Buslinie 142 im Norden und im Süden, so erfordert jede der beiden Verlängerungen – für sich betrachtet – den Einsatz eines zusätzlichen Bus- ses. Durch Verknüpfung der beiden Linienverlängerungen reicht der Einsatz eines zusätzlichen Bus- ses aus, so dass zumindest ein Teil der jeweiligen Zusatzkosten vermieden werden kann. Werden die nördliche und die südliche Verlängerung zusammen umgesetzt, erhöhen sich die Betriebskosten so- mit insgesamt um ca. 480.000 Euro/Jahr. Eine Verlängerung nur in Richtung Süden bis zum Ubierring würde Kosten in Höhe von ca. 200.000 Euro/Jahr verursachen, da aufgrund der hohen Fahrzeitvari- anzen voraussichtlich – zumindest in den Hauptverkehrszeiten – der Einsatz eines zusätzlichen Bus- ses zur Stabilisierung des Fahrzeugumlaufes nicht vermieden werden kann. Zusatzeinnahmen in einer nennenswerten Größenordnung sind aus Sicht von Verwaltung und KVB weder durch eine nördliche noch durch eine Verlängerung im Süden zu erwarten. Die Verlängerung im Süden verbessert zwar die direkte Anbindung der Fachhochschule für Fahrgäste der Linie 142, 10 zusätzliche Fahrgäste werden aber voraussichtlich kaum hinzugewonnen, da die Studierenden wahr- scheinlich bereits heute die Buslinie 142 bis zur Haltestelle Chlodwigplatz oder die Stadtbahnlinien nutzen sowie als Studenten der Fachhochschule bereits im Besitz eines Semestertickets sind. Durch eine Verlängerung der Buslinie 142 in Richtung Norden bis zum Lentpark können ebenfalls kaum weitere Fahrgäste hinzugewonnen werden. Vermutlich fahren diejenigen, die den ÖPNV für einen Besuch des Lentparks nutzen, bereits heute überwiegend mit Bussen und Bahnen und nehmen den zusätzlichen Fußweg in Kauf. Die unmittelbare Anbindung des Lentparks brächte zwar einen Komfortgewinn insbesondere für Senioren sowie mobilitätseingeschränkte Personen. Diese können seit dem 25.02.2013 allerdings auch das AST-Angebot nutzen. Die Kosten für die erforderliche Infrastruktur bei einer Verlängerung der Linie 142 in Richtung Norden sind u. a. durch den Bau der Busbuchten im Bereich der Inneren Kanalstraße/Neusser Straße über- durchschnittlich hoch. Eine Haltestelle in diesem Bereich ist aber als Verknüpfung zur Stadtbahn und der damit verbundenen zusätzlichen Erschließungswirkung unabdingbar. Der Bau von Busbuchten auf der Inneren Kanalstraße ist aus Gründen der Verkehrssicherheit in diesem Fall notwendig. Die Analyse hat gezeigt, dass es aus Sicht von Verwaltung und KVB keine Lösung gibt, die eine zu- friedenstellende Anbindung des Lentparks bietet. Vor dem Hintergrund der extrem hohen Kosten, die beim Bau einer Querung der Inneren Kanalstraße entstehen und den Problemen in Bezug auf die Leistungsfähigkeit der Inneren Kanalstraße, sind die Varianten 2 und 3 aus Sicht der Verwaltung nicht umsetzbar. Variante 4 sieht zwar keine Querung der Inneren Kanalstraße vor, erfordert aber – eben- so wie bei den anderen beiden Varianten – die Anlage von Busbuchten auf der Inneren Kanalstraße, die mit den oben beschriebenen Nachteilen sowie aufgrund der notwendigen Detailplanung auch mit einer späteren Umsetzung verbunden sind. Deutlich geringere Kosten entstünden bei Variante 1, die die Verlängerung der Buslinie 127 vom E- bertplatz bis zum Lentpark inklusive Wendeanlage vorsieht. Diese Variante hätte allerdings den Nachteil, dass es keine direkte Verbindung von Nippes zum Lentpark gäbe, sondern nur eine Verbin- dung über die Verknüpfung mit der Stadtbahn an der Haltestelle Ebertplatz. Diese ist im Gegensatz zu der möglichen Verknüpfung an der Lohsestraße bei Variante 4 auch jetzt schon barrierefrei. Falls diese Variante zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 umgesetzt werden soll, ist ein Beschluss vor der Sommerpause erforderlich. Bei einer Busanbindung des Lentparks im Linienbetrieb ist das heutige AST-Angebot nach Ansicht von Verwaltung und KVB entbehrlich. Bei Verzicht auf eine zusätzliche Busanbindung ist alternativ aber auch die Beibehaltung des AST-Verkehrs denkbar, um so ein ÖPNV-Grundangebot bereit zu stellen. Die weitere Entwicklung der Nachfrage sollte dabei beobachtet werden.
Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661 Vorlagen-Nummer 0955/2018 Freigabedatum 17.04.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Busanbindung Lentpark Beschlussorgan Verkehrsausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Verkehrsausschuss nimmt die Überprüfung der Busanbindung zum Lentpark zur Kenntnis und spricht sich aufgrund der geringen Fahrgastnachfrage für die Rücknahme der Verlängerung der Li- nie 127 aus. Stattdessen übernimmt zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2018 ein Taxi- Bus ganztägig die Bedienung des Lentparks. Alternative: Der Verkehrsausschuss nimmt die Überprüfung der Busanbindung zum Lentpark zur Kenntnis und spricht sich für die Beibehaltung des heutigen Angebotes aus. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 19.04.2018 Verkehrsausschuss 15.05.2018 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 30.05.2018 Ausschuss für Anregungen und Beschwerden 12.06.2018 Verkehrsausschuss 19.06.2018 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 verkehrt jede dritte Fahrt der Linie 127, die sonst an der Haltestelle Ebertplatz endete, über die Riehler Straße, den Reichenspergerplatz und die Merlos- traße bis zur Haltestelle Lentpark. Die dortige Haltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des kombinierten Eis- und Schwimmstadions. Der Verkehrsausschuss hatte in seiner Sitzung am 07.04.2014 mehrheitlich folgende ÖPNV- Anbindung für den Lentpark beschlossen (siehe Vorlagen-Nr. 1661/2013): 1. Verlängerung der Buslinie 127 zum Lentpark zwischen 9:00 und 19:00 Uhr, 2. Beibehaltung des Anruf-Sammel-Taxi-Verkehrs (AST) der Linie 184 zum Lentpark in der Zeit von 6:30 bis 9:00 Uhr und von 19:00 bis 23:00 Uhr. Am 08.03.2016 hat der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden der Stadt Köln auf Anregung eines Bürgers gemäß § 24 GO, der die Aufhebung der Weiterführung der Buslinie 127 zum Lentpark forderte, folgenden Beschluss gefasst (siehe Vorlagen-Nr. 3850/2015): „Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden dankt dem Petenten für seine Eingabe und bittet Verwaltung, KVB sowie den Verkehrsausschuss eine kostengünstigere Alternative für die barriere- freie Anbindung des Lentparks zu finden.“ Zudem hat der Bund der Steuerzahler NRW seit 2015 das Thema der Busanbindung des Lentparks in seinem Schwarzbuch mehrfach kritisiert (vgl. https://www.schwarzbuch.de/aufgedeckt/fall- details/kein-ende-der-geisterfahrten-von-buslinie-127-zum-lentpark-in-koeln/; Abfragedatum: 26.03.2018). Auch dazu gibt es eine Bürgereingabe nach § 24 GO (AZ.: 02-1600-148/17), in der die Forderung aufgestellt wird, den Vorwürfen und Sachverhalten des Schwarzbuches nachzugehen und aufzuklären. Das Angebot der verlängerten Linie 127 besteht seit vier Jahren. Die notwendigen infrastrukturellen Anpassungen im Bereich des Lentparks und auf der Merlostraße wurden bisher lediglich provisorisch ausgeführt. Vor dem endgültigen Ausbau (Wendeschleife; barrierefreier Ausbau der Haltestellen; Rückbau der Aufpflasterungen auf dem Neusser Wall) wurde die Fahrgastnachfrage auf diesem Ab- schnitt der Linie 127 mehrmals erhoben und das tatsächliche Potenzial dieser Verbindung abge- schätzt. Seit der zweiten Jahreshälfte 2015 konnte keine Steigerung der Fahrgastzahlen mehr erkannt wer- den. Im Herbst 2015 waren es vielmehr noch ca. 20 Einsteiger/innen und ca. 40 Aussteiger/innen pro Tag. Bei der letzten Zählung im Mai 2017 waren es nur noch rund 10 Einsteiger/innen und 20 Aus- steiger/innen pro Tag an der Haltestelle Lentpark. Das parallel nach Nippes und zum Ebertplatz an- gebotene Anruf-Sammel-Taxi wurde im Jahr 2017 insgesamt lediglich knapp zehnmal in Anspruch genommen. Verwaltung und Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) gehen davon aus, dass die Fahrgastzahlen auch in Zukunft auf geringem Niveau stagnieren werden. Da die Erwartungen, die mit dem Beschluss zur Anbindung des Lentparks verbunden waren, bei weitem nicht erfüllt wurden, kann nun vor dem end- gültigen Ausbau der Infrastruktur nochmals die Anbindung des Lentparks an den ÖPNV beraten wer- den. Aufgrund der Diskrepanz zwischen betrieblichem Aufwand und tatsächlichem Fahrgastnutzen der verlängerten Buslinie 127 haben Verwaltung und KVB ein alternatives Bedienungskonzept erarbeitet. Das Konzept sieht folgende ÖPNV-Anbindung des Lentparks vor: Die Buslinie 127 endet künftig wieder am Ebertplatz. Auf die infrastrukturelle Ertüchtigung (Wende- 3 schleife; barrierefreier Ausbau der Haltestellen; Rückbau der Aufpflasterungen auf dem Neusser Wall) im verkehrsberuhigten Wohngebiet kann verzichtet werden. Stattdessen übernimmt ein TaxiBus ganztägig die Bedienung des Lentparks. Der TaxiBus verkehrt von den heutigen AST-Haltestellen zum Lentpark sowie in Gegenrichtung. Neben der Einsparung der Infrastrukturkosten kann auch ein Großteil der Betriebskosten eingespart werden. Je nach Abrufquote des TaxiBusses werden die verbleibenden jährlichen Betriebskosten schätzungsweise in einer Größenordnung von 30.000 Euro liegen. Verwaltung und KVB sprechen sich vor dem Hintergrund der sehr geringen Nachfrage für einen ganz- tägigen TaxiBus-Verkehr aus. Dadurch werden auch die Infrastrukturkosten für den Ausbau der Hal- testellen etc. eingespart. Ein TaxiBus verkehrt wie eine klassische Buslinie. Der Fahrtwunsch muss allerdings 30 Minuten vor der Abfahrt (bei Gruppen ab 5 Personen 3 Tage vorher) angemeldet werden. Die Fahrt wird dann gemäß dem Fahrplan, i.d.R. mit einem Taxi, durchgeführt. Es gilt der VRS-Tarif ohne Zuschlag. Diese Lösung bietet zwar keine Barrierefreiheit, es können jedoch auch mit dem TaxiBus Fahrgäste mit Faltrollstühlen und Rollatoren befördert werden. Begründung der Dringlichkeit: Ein Beschluss des Verkehrsausschusses vor der Sommerpause – Sitzung am 19.06.2018 - ist zwin- gend erforderlich, damit die in der Vorlage beschriebenen Änderungen zum kommenden Fahrplan- wechsel im Dezember 2018 umgesetzt werden. Da die nächste fristgerecht zu erreichende Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt erst am 21.06.2018 stattfindet, muss ein Votum in der Sitzung am 19.04.2018 erfolgen. Eine frühere Einbringung der Vorlage war aufgrund der umfangreichen Vorarbeiten bei Verwaltung und KVB nicht möglich
Anlage 6 - Auszug Verkehrsausschuss 15.05.2018
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Anlage 6 Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax : (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 04.06.2018 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 36. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 15.05.2018 öffentlich 3.6 Busanbindung Lentpark 0955/2018 Änderungsantrag der FDP-Fraktion vom 15.05.2018 AN/0760/2018 RM Sterck begründet den eingereichten Änderungsantrag der FDP-Fraktion und wirbt um Zustimmung. Die RM Michel und Weisenstein äußern ihre grundsätzliche Sympathie für die vorge- schlagene Alternative zur Linie 127, bitten jedoch um eine Stellungnahme der Ver- waltung bzw. der KVB AG, wobei Herr Weisenstein die Frage aufwirft, wie lange die Fahrtzeit bis zum Zoo betragen würde. Herr Höhn, Vertreter der KVB AG, erinnert an die Diskussionen in 2013 sowie einen Ortstermin mit den betroffenen politischen Gremien. Die hierbei vor Ort beobachtete Stausituation habe seiner Zeit den Ausschlag dafür gegeben, die Variante mit der Linie 142 nicht weiter zu verfolgen. Diese Situation habe sich nicht verändert, so dass die Verwaltung keine Alternativen zum Beschlussvorschlag präsentieren könne. Seitens der SPD-Fraktion schlägt RM Pöttgen vor, die Vorlage mit dem Änderungs- antrag zunächst in die Bezirksvertretung Nippes zu verweisen. Vorsitzender Wolter macht darauf aufmerksam, dass die BV Innenstadt bereits ein Votum abgegeben habe. Er bittet, diese nochmals in das Verfahren einzubinden. Beschluss: Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage mit dem Änderungsantrag der FDP- Fraktion, AN/0760/2018, der da lautet: „Satz 2 des Beschlussvorschlags wird wie folgt ersetzt: Stattdessen wird die Linie 142 über den Lentpark bis zum Zoo erweitert (Variante 3 der Beschlussvorlage 1661/2013). Dabei wird zur Erschließung des Lentparks eine Richtungshaltestelle in die Einfahrt zur Lentstraße und eine weitere Haltestelle auf die Auffahrt der Amsterdamer Straße zur Inneren Kanalstraße angelegt. Auf eine Fußgängerquerung über die Innere Kanalstraße wird verzichtet.“ zur Anhörung in die Bezirksvertretungen Innenstadt und Nippes. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0955/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 17.04.2018
- Erstellt
- 26.03.2018 11:15