AN/1187/2017
Attraktivierung des Josef-Haubrich-Hofes (Altstadt/Süd)
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Antrag nach § 3 (SPD BV1)
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Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln, 25.07.2017 Antrag nach § 3 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln Sehr geehrte Herren, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der BV Innenstadt zu setzen: Attraktivierung des Josef-Haubrich-Hofes (Altstadt/Süd) Die Verwaltung wird aufgefordert, ein Werkstattverfahren zur Attraktivierung des Josef - Haubrich-Hofes durchzuführen. Dazu zählt die Fläche unmittelbar vor der Zentralbibliothek genauso wie die hinter dem VHS-Gebäude und dem Rautenstrauch-Joest-Museum. Ziel soll es sein, dem Josef -Haubrich-Hof eine Aufenthaltsqualität zu verleihen, die seiner Bedeutung als Campus des Kulturzentrums am Neumarkt entspricht. Begründung Der Josef -Haubrich-Hof ist eine zentrale Platzfläche des Kulturzentrums a m Neumarkt zwischen Zentralbibliothek, VHS-Gebäude und Rautenstrauch-Joest-Museum, die eigentlich über das Potenzial verfügt, ein attraktiver räumlicher Mittelpunkt zwischen den genannten Institutionen zu sein. Zwischen Möglichkeit und Realität liegen alle rdings Welten. Derzeit bietet die vordere Platzfläche mit dem als Interimsquartier und temporärer Architektur angelegten HdA -Kubus ein trauriges Bild. Wenn im Kubus keine Veranstaltungen stattfinden, bildet der weiße geschlossene Würfel das Zentrum einer t rostlosen Fläche ohne Bänke, ohne Flair – ohne Aufenthaltsqualität. Entsprechend hat die Bezirksvertretung Innenstadt die Verwaltung aufgefordert, seiner Verwahrlosung entgegenzuwirken (AN/1085/2013) und dort Bänke aufzustellen (AN/1763/2015). SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt Ludwigstraße 8 50667 Köln fon 0221. 221 913 03 fax 0221. 221 913 01 mail SPD-BV1@stadt-koeln.de web www.koelnspd.de - 2 - Nicht minder traurig und öde erscheint die Fläche unmittelbar hinter dem VHS-Gebäude, die in ihrer minimalistischen Sterilität keinerlei Verweilen ermöglicht und erst recht jegliche Aufenthaltsqualität vermissen lässt. Die Folge: Derzeit bekommt der Josef-Haubrich-Hof ausschließlich negative Presse. Die dort seit Jahren anzutreffenden Drogenszenen haben ebenfalls dazu beigetragen, dass der Platz weitgehend gemieden wird. Dabei zeigen die Erfahrungen, dass sich Szenen gerade an Orten bilden, die aufgegeben wurden. Die Entwicklungen am Ebertplatz sind ein Beispiel. Entsprechend hat der damalige Polizeipräsident Jürgen Mathies explizit darauf hingewiesen, dass solche Problemzonen nicht nur ordnungsrechtlich -polizeilich geregelt werden können, sondern auch einer stadtgest alterischen Lösung bedürfen. Mit anderen Worten: Stadträume, die verkommen, laden zur Szenenbildung ein. Entsprechend muss die Abwärtsspirale am Josef -Haubrich-Hof gestoppt und er als Stadtraum zurückgewonnen werden. Zur Klärung der Frage seiner sinnvollen funktionalen Gestaltung und möglichen Bespielung sollen die Kulturinstitutionen wie das Haus der Architektur einbezogen werden. Mit freundlichen Grüßen Dr. Regina Börschel
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (4)
- Ludwigstraße 8
- Ebertplatz
- Josef-Haubrich-Hof
- Neumarkt
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1187/2017
- Typ
- Antrag nach § 3 BV1 (SPD)
- Datum
- 31.08.2017
- Erstellt
- 31.08.2017 14:08