Mandari Insight

2007/2025

Gesamtstädtisches Medienkonzept für die Kinder- und Jugendförderung - Maßnahme M 2.1. aus dem Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Köln 2021-2025

Mitteilung Ausschuss 18.06.2025

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 24.06.2025, TOP 8.4.3

Anlage 1: AG 78 Medienbildung Stadt Köln - Handlungsempfehlung außerschulische Medienbildung_l

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1: AG 78 Medienbildung Stadt Köln - Handlungsempfehlung außerschulische Medienbildung_l

61396 Zeichen

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 1 von 25 
 
Handlungsempfehlungen für eine bedarfsgerechte 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln 
Vorgelegt von der Arbeitsgemeinschaft §78 SGB VIII Außerschulische Medienarbeit 
der Stadt Köln 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
Einleitung 1 
 
Zur Verortung außerschulischer Medienarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe 2 
Grundprinzipien (medien)pädagogischen Handelns 5 
Dimensionen der Medienkompetenz 9 
Ressourcen und Angebote in Köln 12 
Meinungen und Bedarfe von Kindern und Jugendlichen 19 
Perspektiven und Handlungsempfehlungen 20 
 
Impressum 23 
Quellenverzeichnis 24 
 
Einleitung 
Digitale Medien prägen heute in nahezu allen Lebensbereichen das Aufwachsen von 
Kindern und Jugendlichen. Ob Kommunikation, Lernen, Freizeitgestaltung oder 
Identitätsentwicklung – digitale Räume sind feste Bestandteile ihrer Lebensrealität. 
Medienkompetenz ist dabei längst keine Zusatzqualifikation mehr, sondern eine 
zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und 
Bildungschancen. 
Gleichzeitig zeigen Studien und Praxisbeobachtungen: Der Zugang zu digitaler 
Bildung und der Erwerb von Medienkompetenz sind sozial ungleich verteilt. Kinder 
und Jugendliche aus benachteiligten Lebenslagen sind besonders gefährdet, in ihrer 
Entwicklung abgehängt zu werden – mit weitreichenden Folgen für Teilhabe und 
Chancengleichheit. 
Die rasant fortschreitende Digitalisierung stellt die Stadt Köln im Spannungsfeld von 
Jugendarbeit und Medienpädagogik permanent vor neue Herausforderungen. 
Medienarbeit hat Schnittstellen zu ausnahmslos allen Bereichen in Bildung und 
Jugendarbeit. Jugendrelevante Themen werden praktisch nicht mehr ohne den 
Zugriff auf digitale Medien verhandelt.

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 2 von 25 
 
Die außerschulische Medienarbeit in Köln versteht sich als aktiver Partizipations- 
und Gestaltungsraum, der jungen Menschen unabhängig von Herkunft, Bildung oder 
sozialem Status den Zugang zu Medienbildung ermöglicht. Mit vielfältigen Formaten, 
zielgruppengerechten Angeboten und einer breit vernetzten Trägerlandschaft leistet 
sie einen wesentlichen Beitrag zur Förderung von Medienkompetenz in der 
Stadtgesellschaft. 
Diese Handlungsempfehlung soll dazu beitragen, bestehende Angebote sichtbar zu 
machen, strukturelle Herausforderungen zu benennen und konkrete Perspektiven für 
eine zukunftsfähige, gerechte und wirksame außerschulische Medienbildung in Köln 
weiter zu entwickeln. Grundlage dafür sind sowohl die Einschätzungen und 
Erfahrungen von Fachkräften, als auch die Perspektiven von Kindern, Jugendlichen 
und jungen Erwachsenen, die über eine Online-Umfrage ihre Bedarfe, Wünsche und 
Expertise eingebracht haben. Ihre Stimmen bilden ein zentrales Fundament dieser 
Empfehlung. 
 
Zur Verortung außerschulischer Medienarbeit in der Kinder- 
und Jugendhilfe  
 
Die Arbeitsgemeinschaft §78 Medienarbeit  
 
„Medienlernen“ findet bei jungen Menschen durch den selbstverständlichen Umgang 
mit digitalen Tools grundsätzlich „24/7“ statt und macht damit alle Elemente ihrer 
Lebenswelt(en) zu spontan entstehenden oder auch permanenten Lern- und 
Bildungsorten: „Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen lassen sich zeitlich, 
räumlich und sozial nicht eingrenzen“ (Rauschenbach, 2006). 
 
Medienbildung geschieht nicht zuletzt im Verlauf der Selbstbildung von Kindern und 
Jugendlichen. Sie ist in zunehmendem Maße Teil der Curricula organisierter 
Bildungsabläufe und ein Querschnittsthema der informellen Bildung, wie sie etwa 
durch die Jugendförderung im Rahmen der Jugendhilfe umgesetzt wird.  
 
Die Ziele und Handlungsfelder der Jugendhilfe werden in den §§ 1,8,9 und 11-14 
des SGB VIII benannt. Jugendhilfe soll: 
 
● junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu 
eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten fördern 
● dazu beitragen, Benachteiligung zu vermeiden und abzubauen

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 3 von 25 
 
● junge Menschen gleichberechtigt zur Selbstbestimmung befähigen und zu 
gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement anregen 
● Eltern und andere Erziehungsberechtigte beraten und unterstützen  
● Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl schützen 
● dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre 
Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder 
zu schaffen 
 
 
Außerschulische Medienarbeit versteht sich als Angebot, das außerhalb des 
formalen Bildungsrahmens an Orten der non-formalen Bildung bereitgestellt wird, „in 
der Regel keinem Curriculum folgt und nicht auf den Erwerb von formalen 
Abschlüssen abzielt.“ (Deutsches Jugendinstitut, 2014). Die Zielgruppen dieser 
Handlungsempfehlung sind dementsprechend Kinder und Jugendliche bis zu 27 
Jahren und die mit ihnen befassten Mitarbeitenden in der 
Jugendhilfe/Jugendförderung.  
Angebote der Außerschulischen Medienarbeit in Köln erreichen darüber hinaus auch 
Eltern und andere Sorgeberechtigte (“Jugendforum NRW”) oder inkludieren im 
Rahmen intergenerationaler Angebote („Silver Gaming“) auch Personen außerhalb 
der formalen „Reichweite“ des SGB VIII.  
 
Dass sich Medienthemen in allen Handlungsfeldern der Jugendhilfe verorten lassen, 
wird nicht zuletzt durch die Zusammensetzung der AG78 Außerschulische 
Medienarbeit als Herausgeberin dieser Handlungsempfehlung wiedergespiegelt: 
 
Im Handlungsfeld der Jugendverbandsarbeit (§12 SGB VIII) gehören hierzu etwa 
eSports-Angebote von Jugendverbänden wie der Sportjugend Köln und der 
Sportjugend NRW, die projektbezogen mit in der Arbeitsgemeinschaft §78 
Außerschulische Medienarbeit vertretenen Akteur*innen kooperieren.  
 
Aus der Jugendsozialarbeit (§13 SGB VIII) ist die Jugendberufshilfe der Stadt Köln in 
der Arbeitsgemeinschaft §78 vertreten, die unter anderem digital-aufsuchende 
Angebote bereithält und Medienthemen im Kontext von Ausbildung und Beruf in ihrer 
täglichen Arbeit verhandelt. 
Die Schulsozialarbeit (§13a SGB VIII) der Stadt Köln ist regelmäßig mit 
Medienthemen aus der Lebenswelt von Schüler*innen befasst und nutzt ebenfalls 
niedrigschwellige digitale Schnittstellen zu ihren Zielgruppen. 
 
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln beinhaltet bereits seit mehr 
als 30 Jahren eine Fachstelle Medienpädagogik und Jugendmedienschutz, die dem 
Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz (§14 SGB VIII) zuzuordnen ist und mit den 
Akteur*innen der Jugendarbeit (§11 SGB VIII) permanent kooperiert. Zu den

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 4 von 25 
 
gemeinsamen Leuchtturmprojekten gehört unter anderem das jährlich als 
medienpädagogischer Teil der gamescom stattfindende “Jugendforum NRW”. Der 
Fachstelle Medienpädagogik und Jugendmedienschutz obliegt die Geschäftsführung 
der Arbeitsgemeinschaft §78 Außerschulische Medienarbeit. 
 
Eine herausragende Bedeutung in der Außerschulischen Medienarbeit kommt der 
Kinder- und Jugendarbeit zu, die durch §11 SGB VIII definiert ist. Hier werden unter 
anderem grundsätzliche Anforderungen an ihren partizipativen und 
lebensweltbezogenen Charakter benannt („Angebote der Jugendarbeit […] sollen an 
den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und 
mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher 
Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen“).  
 
Als beispielhafte Schwerpunkte der Jugendarbeit benennt das SGB VIII: 
 
● außerschulische Jugendbildung mit allgemeiner, politischer, sozialer, 
kultureller, naturkundlicher, gesundheitlicher und technischer Bildung   
● Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit 
● arbeitswelt-, schul- und familienbezogene Jugendarbeit 
● internationale Jugendarbeit 
● Kinder- und Jugenderholung 
● Jugendberatung 
 
Die Arbeitsgemeinschaft §78 Außerschulische Medienarbeit spiegelt ein breites 
Spektrum von Akteur*innen der Jugendarbeit in Köln wieder. Vertreten sind Träger 
und Trägerverbände, Einrichtungen und Initiativen von Jugendzentren mit oder ohne 
medienpädagogischen Schwerpunkt über mobile Jugendarbeit bis zu 
soziokulturellen/kulturpädagogischen Häusern ebenso wie landes- und bundesweit 
agierende Arbeitsgemeinschaften und Fachstellen: 
 
● Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. - AJS 
● Caritasverband Köln 
● ComputerProjekt Köln e.V. als Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW – fjmk 
● Der Paritätische Köln 
● Diakonie Michaelshoven 
● Jfc Medienzentrum 
● Jugendzentren Köln gGmbH – Jugendzentrum:digital 
● Lobby für Mädchen e.V. Köln  
● Mediensuchtprävention NRW e.V.  
● Pavillon e.V. Köln 
● Quäker Nachbarschaftsheim e.V. 
● Roots and Routes CGN

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 5 von 25 
 
● Sozialdienst Katholischer Männer Köln 
● sk stiftung für Jugend und Medien der Sparkasse Köln/Bonn 
● Zurück in die Zukunft e.V. – Dachlow 
 
Sie erbringen mit einer Vielzahl von temporären wie fortlaufenden Formaten den 
Großteil der medienpädagogischen Angebote in Köln und bilden konform zu den 
Vorgaben von §78 SGB VIII eine Mehrheit unter den Mitgliedsorganisationen der 
Arbeitsgemeinschaft §78 Außerschulische Medienarbeit. 
Charakteristisch für die Außerschulische Medienarbeit in Köln ist ihr hoher 
Vernetzungsgrad. Kooperiert und interagiert wird träger-, einrichtungs- und auch 
handlungsfeldübergreifend.  
 
 
Grundprinzipien (medien)pädagogischen Handelns  
 
In Köln leben laut Amt für Statistik und Stadtentwicklung (2024) etwa 200.000 
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nach Definition des SGB VIII, davon ca. 
177.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, was die Stadt zu einer 
„kinderreichen Kommune“ macht. Die permanente Mediennutzung ist in dieser 
Alterskohorte eine Selbstverständlichkeit: Mit einer durch im Rahmen der JIM-Studie 
2024 ermittelten Abdeckung von 98% verfügt nicht nur nahezu jede*r Jugendliche 
über ein Smartphone und damit über Zugriff auf digitale Inhalte, sondern nutzt dieses 
auch täglich. Smartphones ermöglichen beinahe unabhängig von wirtschaftlicher 
Ausstattung und sozialer Herkunft, „immer online“ (merz „Jugendarbeit und Social 
Media“, 3/2011) zu sein. Sie sind für nahezu alle Kinder und Jugendlichen das 
zentrale Element der Kommunikation, Information und Unterhaltung. Aus dieser 
universellen Medienverfügbarkeit folgt ein ebenso umfassender Bedarf an 
Medienkompetenz und damit an Angeboten der Medienbildung. 
 
Der „Aktionsplan Kinder- und jugendfreundliches Köln“ der Stadt Köln weist diesen 
Bedarfen besondere Bedeutung zu: „Online-sein“ ist insbesondere für Jugendliche 
elementar zur Pflege von Freundschaften, zur Organisation von Freizeit und zur 
Meinungsbildung“ und fordert, dass die „digitale Gleichberechtigung“ durch 
sichergestellten Zugang zu Medien weiter vorangetrieben wird (zweiter Aktionsplan 
Kinder- und jugendfreundliches Köln, 2022-2025, Seite 127). 
 
In Anbetracht einer derart umfassenden Zielgruppe bedarf es für die 
Außerschulische Medienarbeit in besonderer Weise eines stabilen Fundaments 
pädagogischer, ethischer wie auch politischer Grundsätze, die durch die Maßgaben 
des SGB VIII definiert, aber auch unter Gesichtspunkten der

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 6 von 25 
 
UN-Kinderrechtskonvention und dem aktuellen Stand der fachlichen Diskussion 
weiter reflektiert werden sollen. 
 
    1. Partizipation und Teilhabe 
 
Im Unterschied zu formalisierten Bildungsprozessen bieten außerschulische 
Angebote große Räume der Gestaltung im Rahmen unterschiedlicher Ziele und 
Anforderungen. Kinder und Jugendliche an diesen Gestaltungsprozessen zu 
beteiligen, ist nicht nur eine bereits durch §11 SGB VIII benannte Verpflichtung 
(„Angebote der Jugendarbeit sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen 
und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden“), sondern gerade im 
medienpädagogischen Kontext gleichzeitig eine Möglichkeit, die aktive Mitgestaltung 
der Lebenswelt im Sinne einer „digitalen Teilhabe“ praktisch einzuüben und 
umzusetzen.  
 
Der „Aktionsplan Kinder- und jugendfreundliches Köln” wertet Medien als „Schlüssel 
für die Beteiligung an Politik und Gesellschaft sowie für Bildungs- und 
Berufskarrieren”, die folgerichtig „jugendgerecht an vielen unterschiedlichen 
Bildungsorten vermittelt werden” sollen und entspricht damit seinerseits Artikel 17 
der UN-Kinderrechtskonvention, die sowohl den Zugang zu Medien als auch 
Maßnahmen zum kindgerechten Medienschutz fordert. 
 
Träger der Jugendarbeit können ihre Zielgruppen in vielfältigen Arbeitsweisen dazu 
befähigen und ermutigen, an der Gestaltung ihrer Angebote und Formate 
mitzuwirken und dabei digitale Zugänge zu nutzen. Die Möglichkeiten reichen etwa 
von virtuell-aufsuchenden Schnittstellen zu Nutzer*innen von Einrichtungen bis zum 
Bereitstellen von durch Jugendliche selbst bespielten Social Media-Kanälen. Der 
fachliche Diskurs benennt sechs Stufen der Beteiligung von Kindern und 
Jugendlichen, die von „Fremdbestimmung/Alibi-Teilhabe” über „Mitwirkung/ 
Mitbestimmung” bis zu “Selbstverwaltung/Selbstbestimmung” reichen (Schröder, 
1995). Helbig und Stix ermutigen in ihrem „Dossier Kinderrechte: Digitale Medien 
und außerschulische Bildung” dazu, im Sinne einer digitalen Beteiligung auch Stufen 
wie Selbstverwaltung und Selbstbestimmung mitzudenken.

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 7 von 25 
 
      2. Mitwirkung und Vernetzung 
 
Die Kinder- und Jugendarbeit spielt eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Kinder 
und Jugendliche zur Mitgestaltung gesellschaftlicher Prozesse zu befähigen und zu 
ermutigen. So kann sie etwa bestehende kinder- und jugendpolitische Initiativen 
unterstützen und dazu befähigen, sich über digitale Tools und Foren für ihre 
Anliegen stark zu machen. Artikel 15 der UN-Kinderrechtskonvention unterstreicht 
die Bedeutung der Versammlungsfreiheit. Im Rahmen ihrer täglichen Arbeit kann die 
Außerschulische Medienarbeit Selbstverwaltungsstrukturen fördern, indem sie auf 
die Potenziale digitaler Werkzeuge und Räume hinweist, die es Kindern und 
Jugendlichen ermöglichen, sich online zu organisieren und zu engagieren. 
 
Die Anforderungen an eine zeitgemäße und lebensweltorientierte Außerschulische 
Medienarbeit können ihre Akteur*innen nur durch Vernetzung erfüllen. Kompetenz 
im Sinne von Skills und Know-How wie auch die benötigte technische Ausstattung 
muss schon jetzt regelmäßig institutions- und nicht selten sogar trägerübergreifend 
untereinander ausgetauscht und gemeinsam genutzt werden, um mit der 
technischen wie jugendkulturellen Entwicklung Schritt zu halten. Kindern und 
Jugendlichen werden somit die Notwendigkeiten und Vorteile der Vernetzung 
gleichsam vorgelebt, was sie zur Bildung eigener Netzwerke anregen und befähigen 
kann.   
 
 
     3. Offenheit, Chancengleichheit und Gerechtigkeit  
 
Medienkompetenz als Voraussetzung, das Recht auf Teilhabe und Partizipation 
ausüben zu können, bringt für die Anbieter*innen medienpädagogischer Projekte 
und Formate die Verantwortung mit sich, größtmögliche Erreichbarkeit zu 
gewährleisten. Bereits 1990 wurde der “first digital divide” beschrieben, der 
geografische und sozioökonomische Ungleichheit im Zugang zu digitalen Medien 
benennt. Scheint diese Hürde auch durch die nahezu flächendeckende Ausstattung 
junger Menschen mit Smartphones überwunden, so gewinnt jedoch der „second 
level digital divide” an Gewicht: Die Kenntnisse digitaler Medien und damit auch 
digitaler Zugänge zu Medienbildung und Teilhabe unterscheiden sich nach wie vor in 
sozialen Gruppen und sozioökonomischen Milieus, was wiederum zu 
unterschiedlichen Nutzungsarten (konsumierend/passiv versus gestaltend/aktiv) 
führt. (Kersting, 2020).  
Die Jugendarbeit steht damit vor der Herausforderung, “online und offline 
medienpädagogische Angebote zur Förderung von Medienkompetenz und 
Medienbildung an Heranwachsende zu richten, um beiden Formen digitaler 
Ungleichheiten entgegenzuwirken beziehungsweise vor dem Hintergrund 
individueller Ressourcen digitale Teilhabe zu fördern” (Helbing und Stix, 2021).

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 8 von 25 
 
Ansätze hierzu sind vielfältig und können etwa versuchen, “sozialräumlich orientierte 
Angebote auch in den digitalen Raum zu übertragen, wie es vielerorts durch virtuell-
aufsuchende oder hybride Formate geschieht”. 
  
Gezielter Berücksichtigung bedürfen Gruppen, die in besonderer Weise Spannungen 
und Hindernissen unterliegen: So bieten virtuelle Räume für Jugendliche aus der 
LSBTI*-Community unabhängig ihrer geografischen Verortung im ländlichen Raum 
oder in Metropolen die Möglichkeit zur Selbstdarstellung, Wahrnehmbarkeit und 
Vernetzung, jedoch auch Angriffsflächen für Hassrede und verbale Gewalt. Junge 
Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte können vom grundsätzlich 
internationalen Charakter digitaler Medien profitieren, dürfen jedoch nicht aus dem 
Blickfeld von Einrichtungen mit medienpädagogischen Angeboten geraten.  
 
Allen Geschlechtern und Gendern steht ein gleichberechtigter Zugang zur 
Medienbildung zu. Gleichzeitig bieten medienpädagogische Formate die Chance zur 
Reflektion von Stereotypen und damit verbundenen Zuschreibungen, etwa durch die 
Analyse medialer Geschlechtervorstellungen. Eine gendersensible Medienarbeit 
kann das Ziel verfolgen, „theoretisches und praktisches Wissen über Medien zu 
vermitteln und dabei gleichzeitig für geschlechtsbezogene Problematiken zu 
sensibilisieren” (Mittertrainer, 2024). 
 
Angebote der Medienarbeit sollen inklusiv gedacht werden. Dies beinhaltet sowohl, 
dass medienpädagogische Veranstaltungen und Projekte möglichst barrierefrei 
zugänglich gestaltet sind, als auch die Möglichkeiten der Inklusion mit und durch 
Medien zu nutzen und dabei gleichzeitig für Barrieren zu sensibilisieren.  
 
 
4. Prävention und Parteilichkeit  
 
Die UN-Kinderrechtskonvention bietet eine wichtige Orientierung für die Rechte von 
Kindern, die auch im digitalen Raum gelten. Artikel 17, der den “Zugang zu 
relevanten Informationen” thematisiert, kommt dabei eine zentrale Bedeutung in der 
Außerschulischen Medienarbeit zu. Als besonders nah an der Lebenswelt von 
Kindern und Jugendlichen agierende Form der Jugendarbeit versteht sie 
Jugendmedienschutz im digitalen Kontext vor allem als erzieherischen Auftrag 
(Deutscher Bundesjugendring, 2021). Ihre Akteur*innen sollen in der Lage sein, die 
vielfältigen und sich ständig wandelnden Medienangebote und ihre 
Nutzungsgewohnheiten durch Kinder und Jugendliche zu verstehen und dabei 
potenzielle Herausforderungen einzuschätzen. Aus medienpädagogischer Sicht ist 
die Kinder- und Jugendarbeit gefordert, jungen Menschen konkrete Umgangs- und 
Bewältigungsstrategien aufzuzeigen, um so ein kritisches und reflektiertes 
Medienhandeln zu fördern.

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 9 von 25 
 
Außerschulische Medienarbeit ergreift damit klar Partei für Kinder und Jugendliche, 
besonders in vulnerablen Lebensphasen und bei aufkommenden Gefährdungen. 
Eine Verpflichtung hierzu erwächst nicht zuletzt aus dem Anspruch, digitale Teilhabe 
und Partizipation zu sichern, die durch Phänomene wie Hate Speech und 
Desinformation gefährdet sein kann.  
 
Die zunehmende Erfassung und Auswertung jugendlicher Verhaltensweisen in 
virtuellen Räumen von Social Media bis Online-Shopping führt nicht nur zur 
fortschreitenden Kapitalisierung persönlicher Daten von jungen Menschen, sondern 
steuert über Algorithmen gleichzeitig ihren Zugriff auf Informationen, was durch 
subtile Einflussnahme auf die Meinungsbildung die Ausübung persönlicher 
Autonomie erschwert. Aufgabe der Außerschulischen Medienarbeit ist es hier, die 
notwendigen Kompetenzen zum Schutz der Privatsphäre im Sinne von Art. 16 der 
UN-Kinderrechtskonvention zu vermitteln.  
 
Unabhängig der Förderung und Sicherung des Zugangs zu digitalen Räumen für alle 
Kinder und Jugendlichen sollen die Herausforderungen potenziell problematischer 
Nutzungsverhalten mitgedacht werden. Im Sinne einer für die Zielgruppe Partei 
ergreifenden Prävention kann Außerschulische Medienarbeit Strategien zur 
Selbstregulation vermitteln und Möglichkeiten eines Ausgleichs zwischen Online- 
und Offline-Aktivitäten aufzeigen.  
 
 
Dimensionen der Medienkompetenz 
Für eine wirkungsvolle und bedarfsgerechte Außerschulische Medienbildung bietet 
das Medienkompetenzmodell von Dieter Baacke (1973/1996) eine bewährte und 
praxisnahe Struktur. Es unterscheidet vier zentrale Dimensionen von 
Medienkompetenz: Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und 
Mediengestaltung. Diese Kategorien ermöglichen eine systematische 
Auseinandersetzung mit medienpädagogischen Themen und helfen dabei, Angebote 
und Maßnahmen bedarfsgerecht zu entwickeln und zu verorten. 
Die Dimension Medienkritik bezieht sich auf die Fähigkeit, Medieninhalte, -
strukturen und -akteur*innen kritisch zu hinterfragen und ihre gesellschaftlichen 
Auswirkungen zu reflektieren. Jugendliche und junge Erwachsene sollen darin 
gestärkt werden, manipulative oder verzerrte Darstellungen zu erkennen, eigene 
Standpunkte zu entwickeln und mediale Einflüsse auf die Meinungsbildung zu 
reflektieren. Thematische Schwerpunkte sind:

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 10 von 25 
 
● Fake News, Desinformation und Quellenprüfung 
● Algorithmische Verzerrung (zum Beispiel durch Filterblasen, Bias in 
Suchmaschinen) 
● Medienethik: Umgang mit Hate Speech, Diskriminierung 
● Influencer-Kritik und Werbekompetenz 
● Künstliche Intelligenz und Deepfakes als Herausforderung für 
Wahrheitsfindung 
● Green IT und Nachhaltigkeit im Medienkonsum 
● Stereotypisierung, Schönheitsideale und deren Einfluss auf Identitätsbildung 
● Awareness: die Absichten von Akteur*innen (zum Beispiel Unternehmen, 
Plattformen) erkennen, problematische Inhalte identifizieren, melden oder 
meiden 
● Auseinandersetzung mit der Rolle von Medien in der Meinungsbildung 
Diese Themen fördern eine kritische Auseinandersetzung mit medialen Inhalten und 
bieten wichtige Anknüpfungspunkte für politische Bildung und Demokratieförderung. 
Die Dimension Medienkunde umfasst Wissen über Medienstrukturen, technische 
Grundlagen, rechtliche Aspekte und gesellschaftliche Zusammenhänge. Ziel ist ein 
reflektiertes Verständnis über die Bedingungen und Mechanismen des digitalen 
Zeitalters. Zentrale Inhalte sind: 
● Digitaler Kapitalismus und die Ökonomien der Aufmerksamkeit 
● Grundlagen des Datenschutzes 
● Plattformökonomie und Geschäftsmodelle von Social-Media-Anbietern 
● Urheberrecht, Creative Commons und Lizenzfragen 
● technologische Entwicklungen, zum Beispiel Künstliche Intelligenz, Big Data 
● Aspekte des Verbraucherschutzes im digitalen Raum 
● Grundlagen des Jugendschutzes in digitalen Medienumgebungen 
● Umweltbelastung durch Medienkonsum (zum Beispiel Serverinfrastruktur, 
Elektroschrott) 
● Informationen über Hilfestrukturen (zum Beispiel bei Mobbing, Missbrauch, 
Radikalisierung) 
● Barrierefreiheit in digitalen Angeboten 
Dieses Wissen bildet das Fundament für eine reflektierte und selbstbestimmte 
Teilhabe an der digitalen Gesellschaft. 
Die Dimension Mediennutzung beschreibt die Fähigkeit, digitale Medien 
selbstbestimmt, zielgerichtet und sozial verantwortlich zu verwenden. Sie betrifft 
sowohl die technische Handhabung als auch die reflektierte Nutzung im Alltag. 
Relevante Inhalte sind:

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 11 von 25 
 
● Handhabung/Bedienkompetenz für verschiedene Geräte und Anwendungen 
● Nutzung von Social Media und deren Kommunikationskultur 
● Gaming als Freizeitaktivität und soziale Praxis 
● Informationsrecherche und -bewertung 
● digitale Alltagskompetenzen, zum Beispiel Nutzung von ÖPNV-Apps oder 
Online-Diensten 
● Umgang mit Cybermobbing und Datenschutzfragen im Alltag 
● Förderung von Digital Wellbeing, Medienbalance und mentaler Gesundheit 
● Nutzung digitaler Medien für Partizipation und politische Mitbestimmung 
Diese Aspekte sind zentrale Bestandteile jugendlicher Lebenswelten und bieten 
vielfältige Anknüpfungspunkte für lebensweltorientierte Bildungsangebote. 
In der Dimension Mediengestaltung geht es um die aktive, kreative und 
verantwortungsbewusste Produktion medialer Inhalte. Medienbildung zielt hier auf 
die Entwicklung ästhetischer, technischer und sozialer Gestaltungskompetenzen. 
Behandelte Themen und Methoden sind: 
● kreative Medienprojekte  
● Produktion von Podcasts, Videos, Memes, Blogs, Fotos, Streaming, Game 
Design 
● Nutzung digitaler Tools für politische oder persönliche Meinungsäußerung 
● Inklusive Mediengestaltung unter Berücksichtigung von Diversität und 
Barrierefreiheit 
● crossmediale Formate, die analoge und digitale Elemente verbinden 
● Arbeiten mit kollaborativen Plattformen (zum Beispiel Padlet, Miro) 
● Making, Coding, 3D-Druck, Hacking, Upcycling 
● Beteiligung an partizipativer Medienkultur wie Fanfiction, Fanart, Modding 
oder Cosplay 
● kreative Formen wie Animation, Lichtinstallationen, Performances, 
Medienkunst 
Diese Angebote eröffnen jungen Menschen Ausdrucksmöglichkeiten, fördern digitale 
Gestaltungskompetenz und stärken Selbstwirksamkeit. 
Die vier Dimensionen der Medienkompetenz nach Baacke verdeutlichen, dass es 
nicht nur um die Vermittlung technischer Fertigkeiten geht, sondern um die 
ganzheitliche Befähigung junger Menschen zu reflektierter Teilhabe, kreativer 
Mitgestaltung und kritischer Auseinandersetzung mit digitalen Medienwelten. 
Um diese Dimensionen in der Praxis wirksam umzusetzen, braucht es konkrete 
Orte, Akteur*innen, Materialien und Unterstützungsstrukturen. In Köln bestehen 
bereits vielfältige Ressourcen, bestehende Netzwerke und Initiativen, die im

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 12 von 25 
 
nachfolgenden Abschnitt dargestellt und im Hinblick auf ihren Beitrag zur 
außerschulischen Medienbildung eingeordnet werden. 
 
Ressourcen und Angebote von Akteur*innen der Arbeitsgemeinschaft §78 Außerschulische 
Medienarbeit in Köln 
Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. (AJS NRW) 
 
Die AJS NRW ist die landesweite Fach- und Servicestelle für Kinder- und Jugendschutz mit 
Sitz in Köln. Sie richtet sich vor allem an Erwachsene, die Verantwortung für Kinder und 
Jugendliche tragen – also pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Mitarbeitende der 
Jugendhilfe, Jugendschutzbeauftragte und Eltern. Ihr Leitgedanke ist das Empowerment 
junger Menschen: Kinder und Jugendliche sollen zu selbstbestimmten, verantwortungsvollen 
Persönlichkeiten heranwachsen können. Um das zu erreichen, unterstützt die AJS 
diejenigen, die die junge Generation erziehen und begleiten. Thematisch deckt die 
Arbeitsgemeinschaft ein breites Spektrum von Gewaltprävention und Schutz vor 
sexualisierter Gewalt über Radikalisierungsprävention bis hin zu Rechtsthemen ab. Wichtige 
Schwerpunkte liegen dabei auf Jugendmedienschutz und Medienpädagogik. Als 
Servicestelle berät, schult und vernetzt die AJS andere Institutionen: Sie bietet zum Beispiel 
Fortbildungen, Fachtagungen und Materialien an, um Schulen, Jugendämter, freie Träger 
und Beratungsstellen auf dem neuesten Stand zu Jugendschutzthemen zu halten. Konkrete 
Projekte in Trägerschaft der AJS sind in der praktischen Arbeit verortet: So gibt es etwa 
„Eltern-Medien-Jugendschutz“, ein Programm zur medienpädagogischen Elternarbeit, das 
Erziehende für die Medienerziehung zu Hause fit macht. Mit „bildmachen“ werden innovative 
Online-Methoden entwickelt, um Jugendliche präventiv über Soziale Medien zu erreichen 
(etwa. zur Extremismus- oder Suchtprävention). Im Format Elterntalk NRW organisiert die 
AJS moderierte Eltern-Gesprächsrunden, in denen aktuelle Erziehungsthemen – wie die 
Chancen und Risiken digitaler Medien – diskutiert werden. Außerdem arbeitet die AJS in 
landesweiten Kampagnen und Arbeitskreisen mit, um Themen wie Hate Speech, Cyber-
Mobbing oder kindgerechte Mediennutzung ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Mit 
Publikationen wie etwa der Zeitschrift AJS-Forum oder leicht verständlichen Ratgebern wie 
„Computer-Spiele in der Familie liefert sie praxisnahe Informationen und Tipps. Die AJS 
NRW fungiert als wichtiger Ansprechpartner, Vermittler und Impulsgeber, damit Kinder und 
Jugendliche in einer sich wandelnden Mediengesellschaft bestmöglich geschützt sind und 
von den Chancen der digitalen Welt profitieren können. 
 
 
ComputerProjekt Köln e.V. / Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW 
 
Das ComputerProjekt Köln e.V. ist Träger der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW, der 
landesweit agierenden Kompetenzstelle für Medienpädagogik in der Jugendarbeit. Diese 
Fachstelle – mit Sitz in Köln – unterstützt seit Jahren Institutionen und Fachkräfte in ganz 
Nordrhein-Westfalen bei der Umsetzung zeitgemäßer Jugendarbeit im digitalen Zeitalter. Die 
Angebote richten sich einerseits direkt an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene,

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 13 von 25 
 
andererseits an Multiplikator*innen wie Pädagog*innen, um mediale Trends und Methoden 
in die Fläche zu tragen. Ein bekanntes Projekt der Fachstelle ist der Spieleratgeber-NRW: 
Hier testen und bewerten junge Spieletester*innen gemeinsam mit erfahrenen 
Medienpädagog*innen aktuelle Computer- und Konsolenspiele. Die Ergebnisse – inklusive 
pädagogischer Einschätzung und den Stimmen der Jugendlichen – werden online 
veröffentlicht und dienen Eltern sowie Fachkräften als Orientierung im Gaming-Dschungel. 
Darüber hinaus initiiert die fjmk vielfältige medienpädagogische Modellprojekte. Beispiele 
sind “Silver Gaming”, wo durch gemeinsames digitales Spielen der Austausch zwischen 
Jugend- und Senior*innengruppen gefördert wird, oder “Level Up”, ein inklusives Projekt, 
das Jugendlichen mit und ohne Behinderung Teilhabe an der Gaming-Kultur ermöglicht. 
Auch die Förderung von Medienkritik und Kreativität kommt nicht zu kurz: In Projekten wie 
der Jugendredaktion “Shift” erwerben gaming-affine Jugendliche Medienerfahrung und 
berufliche Orientierung, während interaktive Spiele wie „KryptoKids“ Kinder spielerisch über 
Datenschutz und Demokratiebildung aufklären. Die Fachstelle arbeitet eng mit Partnern aus 
Forschung, Jugendschutz und Kultur zusammen (unter anderem mit der Landesregierung, 
Hochschulen und Verbänden). Ihr Hauptanliegen ist es, neue Entwicklungen der 
Jugendmedienkultur aufzugreifen und qualitativ hochwertige Methoden für die Praxis zu 
entwickeln. Durch Fortbildungen, Beratungen und Publikationen unterstützt sie offene Türen, 
Jugendzentren, Schulen und andere Einrichtungen dabei, ihre Angebote an die digitale 
Lebenswelt junger Menschen anzupassen. Insgesamt ist das ComputerProjekt Köln mit der 
Fachstelle Jugendmedienkultur NRW ein zentraler Akteur der Medienkompetenzförderung: 
Es schafft Brücken zwischen der schnelllebigen digitalen Jugendkultur und der 
pädagogischen Praxis und sorgt dafür, dass junge Menschen in NRW kompetent, kreativ 
und sicher mit digitalen Medien aufwachsen können. 
 
 
Diakonie Michaelshoven 
 
Die Diakonie Michaelshoven ist einer der größten sozialen Träger in Köln und Umgebung 
und in vielen Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe aktiv. Ihre Angebote richten 
sich an ein breites Spektrum von Zielgruppen: Von Kindern und Jugendlichen in 
Kindertagesstätten und Wohngruppen über Familien in schwierigen Lebenslagen bis hin zu 
Menschen mit Behinderungen oder besonderen sozialen Integrationsbedarfen. 
Medienpädagogik wird in der Diakonie Michaelshoven als Querschnittsaufgabe verstanden, 
um die Teilhabe aller Klient*innen am digitalen Leben zu fördern. So hat der Träger in 
seinen Jugendhilfe-Einrichtungen medienpädagogische Konzepte etabliert, die Kindern und 
Jugendlichen einen sicheren, reflektierten Umgang mit digitalen Medien vermitteln. In 
Wohngruppen und Schulen in eigener Trägerschaft werden unter anderem Workshops zu 
Internetnutzung, Social Media und Datenschutz angeboten; auch bei der Betreuung 
unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter spielen Medien (etwa für Sprachlern-Apps oder 
Kontakte zur Familie) eine förderliche Rolle. Ein herausragendes Projekt ist das PIKSL 
Labor Köln, das die Diakonie Michaelshoven 2021 in Köln-Braunsfeld eröffnet hat: In diesem 
inklusiven Medienlabor erhalten Menschen mit und ohne Behinderung Zugang zu digitaler 
Bildung. Dort lernen besonders Menschen mit geistiger Beeinträchtigung den Umgang mit 
Internet, Smartphone und Computer in leicht verständlicher Form und entwickeln so digitale 
Selbstständigkeit – ein Leuchtturmprojekt für digitale Inklusion.

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 14 von 25 
 
Darüber hinaus veranstaltet die Diakonie Michaelshoven in ihren Familienzentren 
regelmäßig Elternabende zur frühen Medienerziehung (etwa „Aufwachsen im digitalen 
Zeitalter“ in Kooperation mit der Landesanstalt für Medien NRW), um Eltern praktische Tipps 
für den kindgerechten Medieneinsatz zu geben. Durch Kooperationen mit Hochschulen (zum 
Beispiel Beteiligung an Forschungsprojekten zur nachhaltigen Medienbildung in 
Wohnheimen) und interne Fortbildungen stellt die Diakonie sicher, dass ihre Mitarbeitenden 
für die Herausforderungen der Digitalisierung in der sozialen Arbeit gut gerüstet sind. 
Insgesamt verfolgt die Diakonie Michaelshoven das Ziel, Medienkompetenz und digitale 
Teilhabe bei benachteiligten Gruppen aktiv zu fördern und so Chancengerechtigkeit im 
digitalen Wandel zu schaffen. 
 
 
Fachstelle Medienpädagogik und Jugendmedienschutz im Amt für Kinder, Jugend und 
Familie 
 
Die Fachstelle Medienpädagogik ist Teil des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt 
Köln und befasst sich bereits seit den 1990er-Jahren mit allen Themen aus dem 
Spannungsfeld “Jugend und Medien”. Als Einrichtung des präventiven Jugendschutzes steht 
sie allen Kindern und Jugendlichen ebenso zur Verfügung wie Eltern, Fachkräften und allen 
anderen interessierten Kölner*innen. Die Fachstelle versteht sich als ein Initiator und 
Kristallisationspunkt medienpädagogischer Arbeit und agiert kooperativ und vernetzend mit 
Trägern, Einrichtungen, Initiativen und Projekten aus dem ganzen Stadtgebiet und darüber 
hinaus. Als Veranstalterin entwickelt, initiiert und verwirklicht sie Projekte wie das seit 2013 
zur gamescom gehörende Jugendforum NRW oder das Jugend-Kultur-Festival “Dein 
Domizil”. Zu fortlaufenden Aufgaben gehören unter anderem die Akquise und 
gegebenenfalls Weitergabe von Fördermitteln aus unterschiedlichen Quellen wie auch die 
fachliche Beratung und Unterstützung verschiedener Institutionen und Gremien der 
kommunalen Verwaltung. 
 
 
jfc Medienzentrum Köln e.V. 
  
Das jfc Medienzentrum Köln e.V. ist eine anerkannte Fachstelle für Kinder- und 
Jugendmedienarbeit in Köln und Nordrhein-Westfalen. Als gemeinnütziger Verein und freier 
Träger der Jugendhilfe (gegründet 1976 als „Jugendfilmclub“) bietet das Zentrum 
pädagogische Aktivitäten, Beratung, Qualifizierung und Dienstleistungen im Bereich Medien, 
Kultur und Bildung an. Es erhält eine Grundförderung durch das Land Nordrhein-Westfalen 
und die Stadt Köln und kooperiert projektbezogen mit verschiedenen öffentlichen und 
privaten Partner*innen. Zielgruppe sind vor allem Kinder und Jugendliche sowie deren 
Familien. Gleichzeitig wendet sich das jfc Medienzentrum an Multiplikator*innen – etwa 
pädagogische Fachkräfte in Bildung, Kultur und Sozialarbeit, um den aktiven und 
kompetenten Einsatz von Medien in der Jugendarbeit zu fördern. Im Fokus steht, die 
Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen zu unterstützen und ihre aktive, kreative und 
sichere Beteiligung an der digitalen Medienwelt zu ermöglichen. 
Besondere Projekte verdeutlichen die Arbeitsweise des jfc Medienzentrums: So vermittelt 
das Projekt „We track KI“ Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Fachkräften

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 15 von 25 
 
einen praxisnahen Zugang zur Welt der Künstlichen Intelligenz. Die Teilnehmenden lernen, 
wie KI-Tools funktionieren und sinnvoll eingesetzt werden können, und setzen sich 
gleichzeitig mit den ethischen und gesellschaftlichen Fragen zu dieser Technologie 
auseinander. Ein anderes Beispiel ist „Cinepänz“ (Junges Filmfestival Köln) – ein 
renommiertes Kinder- und Jugendfilmfestival, das vom jfc Medienzentrum seit über 30 
Jahren jährlich im Herbst ausgerichtet wird. Dieses Festival präsentiert qualitativ 
hochwertige Kinder- und Jugendfilme in verschiedenen Kölner Spielstätten und bietet mit 
Mitmach-Angeboten wie Kinderjurys, Festivalredaktionen und Filmworkshops jungen 
Zuschauer*innen die Möglichkeit, Filmkultur aktiv zu erleben und Medienkompetenz 
spielerisch zu erwerben. 
 
 
Jugendzentrum.digital 
 
Das Jugendzentrum.digital ist eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in 
Köln-Mülheim mit einem innovativen Schwerpunkt auf Medien und Digitalem. Angesprochen 
werden Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter bis etwa 27 Jahren, die hier einen 
zeitgemäßen Freizeittreff und Lernort zugleich finden. Als Jugendmedienzentrum bietet das 
Jugendzentrum.digital Raum zum Ausprobieren, Experimentieren und Kreativsein mit 
Technologien – ganz nach dem Motto, die Lebenswelten der jungen Generation 
aufzugreifen. Die Angebote finden vor Ort, aber auch digital oder hybrid statt, sodass auch 
Teilnehmende von außerhalb oder mit Mobilitätseinschränkungen problemlos dabei sein 
können. Im Zentrum steht das Jugendmediencafé, ein offener Treffpunkt, der mit moderner 
Technik ausgestattet ist und niederschwelligen Zugang zu vielfältigen digitalen Aktivitäten 
ermöglicht. Die medienpädagogische Arbeit gliedert sich in fünf Schwerpunkte: Making & 
Coding (etwa Programmieren, Tüfteln mit Elektronik), eSports & Gaming (gemeinsames 
Computerspielen und Veranstalten von Turnieren), Musik & Audioproduktion (etwa ein 
eigenes Tonstudio für junge Musikbegeisterte), Foto & Videoproduktion (von Fotoprojekten 
bis zu YouTube-Videos) sowie Streaming & Social Media (Streaming-Workshops, eigene 
Kanäle betreuen). Im offenen Betrieb können Jugendliche in all diesen Bereichen erste 
Erfahrungen sammeln und werden dabei von medienpädagogischen Fachkräften begleitet. 
Partizipation wird großgeschrieben: Besucher*innen können eigene Projektideen einbringen 
und es gibt monatlich zum Beispiel eine „App des Monats“, die gemeinsam getestet und 
diskutiert wird. Mit diesem Konzept gehört das Jugendzentrum.digital zu den 
Modellprojekten in NRW für zeitgemäße Jugendarbeit. Es ermöglicht jungen Menschen – 
unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Bildungshintergrund – einen sicheren Zugang 
zur digitalen Welt, fördert Kreativität und Talententwicklung und vermittelt spielerisch 
wichtige Zukunftskompetenzen im Medienbereich. 
 
 
Lobby für Mädchen e.V. (Mädchenhaus Köln) 
 
Die Lobby für Mädchen – Mädchenhaus Köln e.V. setzt sich stadtweit für die Belange von 
Mädchen und jungen Frauen im Alter von ca. 10 bis 27 Jahren ein. Als anerkannter 
Jugendhilfeträger bietet der Verein niedrigschwellige Beratung und geschützte Räume in 
zwei Mädchenzentren (in Mülheim und in der Innenstadt) sowie eine Online-Beratung an.

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 16 von 25 
 
Die Zielgruppe sind alle Mädchen und jungen Frauen unabhängig von Herkunft oder 
Hintergrund, die Unterstützung, Beratung oder einfach einen sicheren Ort zur Entfaltung 
suchen. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der persönlichen und medialen Kompetenz: 
Mädchen werden ermutigt, ihre Interessen selbstbewusst zu vertreten und einen kritischen, 
sicheren Umgang mit digitalen Medien zu erlernen. In den Mädchenzentren finden 
regelmäßig medienpädagogische Workshops statt – etwa zu Themen wie Internetsicherheit, 
Cybermobbing oder kreativer Mediennutzung – die den Teilnehmerinnen einen geschützten 
Rahmen zum Ausprobieren bieten. Als besonderes Angebot wurde jüngst ein eigenes 
"LOBBY-Magazin" ins Leben gerufen, in dem verschiedene Arbeitsbereiche über aktuelle 
Themen der Mädchenarbeit berichten. Außerdem engagiert sich der Verein in 
Präventionsprojekten (z.B. Elterntalks oder Workshops an Schulen) und betreibt Lobbyarbeit 
auf kommunaler Ebene, um die Lebenslagen von Mädchen sichtbar zu machen. Die Lobby 
für Mädchen arbeitet intersektional und empowernd, um Mädchen in Köln sowohl offline als 
auch online ein sicheres, selbstbestimmtes Aufwachsen zu ermöglichen. 
 
 
 
Mediensuchtprävention NRW e.V. 
 
Mediensuchtprävention NRW e.V. ist ein noch junger Verein aus Köln, der landesweit 
Aufklärungsarbeit zu exzessiver Mediennutzung und digitalen Süchten leistet. Die 
Zielgruppe sind vor allem Kinder und Jugendliche als Endnutzer*innen digitaler Medien 
sowie deren Eltern, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte als Multiplikator*innen. Der 
Vereinszweck besteht darin, die Öffentlichkeit über Gefahren einer sogenannten 
“Mediensucht” (wie etwa übermäßige Computerspiel- oder Smartphonenutzung) zu 
informieren und durch präventive Maßnahmen gegenzusteuern: Kinder und Jugendliche 
sollen zu einer verantwortungs- und maßvollen Mediennutzung befähigt werden. Trotz der 
jungen Vereinsstruktur verfügt Mediensuchtprävention NRW über ein Team aus 
Expert*innen mit bis zu 15jähriger Erfahrung im Themenfeld. In Zusammenarbeit mit 
Schulen, Jugendhilfe und Politik entwickelt und realisiert der Verein innovative Projekte der 
Suchtprävention. So werden Fortbildungen für Multiplikator*innen angeboten, um aktuelles 
Wissen und Handlungsstrategien zum Thema “Mediensucht” weiterzugeben. Zudem hat der 
Verein an der Entwicklung bewährter Programme wie „Net-Piloten“ (Peer-Education-Projekt 
zu Computerspiel- und Internetabhängigkeit) und „Smart Kiddies“ (frühkindliche 
Medienerziehung) mitgewirkt bzw. führt diese durch. Besonderes Augenmerk liegt auch auf 
der Sensibilisierung von Entscheidungsträger*innen: Durch Vorträge, Netzwerkarbeit und 
Stellungnahmen (etwa im Landtag) bringt sich Mediensuchtprävention NRW e.V. aktiv in die 
jugendpolitische Debatte ein. Geleitet ist der Verein durch die Vision, die Medienkompetenz 
von Kindern und Jugendlichen so zu stärken, dass sie digitale Angebote selbstbestimmt und 
gesund nutzen können -  und “Mediensucht” gar nicht erst entsteht. 
 
 
OT Die Villa 
 
„Die Villa“ ist eine Kinder- und Jugendeinrichtung des SKM Köln im Stadtteil Köln-
Volkhoven/Weiler. Ihr Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Familien aus dem

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 17 von 25 
 
Veedel und der Umgebung. Die zentrale Zielgruppe sind Kinder und junge Menschen im 
Alter von etwa 10 bis Mitte 20 Jahren. Als “Offene Tür” bietet die Villa einen frei 
zugänglichen Treffpunkt, an dem junge Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller 
Hintergründe zusammenkommen. Durch vielfältige Freizeit-, Bildungs- und 
Beratungsangebote – von Sport und Kreativaktivitäten bis hin zu Hausaufgabenhilfe und 
Elternberatung – fördert die Einrichtung soziale Kompetenz, Toleranz, Integration und 
persönliche Entwicklung der Jugendlichen in ihrem Lebensumfeld. Größtes Ziel ist es, 
gegenseitigen Respekt zu vermitteln und vorzuleben. 
 
Zu den besonderen Projekten der OT „Die Villa“ gehören insbesondere die 
“Jugendfilmakademie” und das Musikprojekt “Zukunftsmusik“. In der Jugendfilmakademie 
erhalten filmbegeisterte Jugendliche die Möglichkeit, eigene Kurzfilme zu produzieren und 
dabei alle Bereiche des Filmschaffens kennenzulernen – von der Drehbuchentwicklung über 
Kamera und Licht bis hin zu Ton und Schnitt. Dieses Projekt hat bereits mehrere 
erfolgreiche Produktionen hervorgebracht und ist zu einem festen Bestandteil der 
pädagogischen Arbeit der Villa geworden. Das Projekt „Zukunftsmusik“ wiederum ist ein 
“Musiklehrer*innen-Projekt für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche”. Es ermöglicht 
jungen Menschen, die sonst wenig Zugang zu musischer Bildung haben, qualifizierten 
Musikunterricht zu erhalten und musikalische Talente zu entfalten. Beide Projekte 
verdeutlichen den ganzheitlichen Ansatz der Villa, der kreative, kulturelle und persönliche 
Förderung der Jugendlichen verbindet. 
 
 
Quäker Nachbarschaftsheim e.V. 
 
Das sozial-kulturelle Zentrum Quäker Nachbarschaftsheim e.V. ist ein städtisch und 
landesweit anerkanntes Bürgerzentrum sowie anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Es 
ist mit seinen sozialen und pädagogischen Angeboten für Kinder, Jugendliche, Erwachsene 
und Senior*innen in der Kölner Innenstadt und Ehrenfeld fest verwurzelt. Der Verein hat eine 
Vielzahl von Tätigkeitsfeldern: Kindertagesstätte, Offene Tür für Kinder und Jugendliche, 
Treff der Generationen, Hilfen zur Erziehung, Senior*innennetzwerke sowie ein 
Brückenprojekt für unbegleitete minderjährige Geflüchtete. 
Im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit finden junge Menschen aus dem ganzen 
Stadtgebiet einen geschützten Treffpunkt, der neben klassischen Freizeitaktivitäten auch 
medienpädagogische Projekte beinhaltet. So werden beispielsweise Gaming-Events und 
kreative Medienworkshops angeboten, bei denen auf spielerische Art und Weise 
Medienkompetenz erworben wird. Hierzu zählen auch generationsübergreifende Angebote. 
Besondere Projekte wie Ferienprogramme gegen Diskriminierung (zum Beispiel in 
Kooperation mit Zweitzeugen e.V.) oder die Beteiligung am Jugendforum NRW auf der 
gamescom unterstreichen das Engagement des Hauses in der Medienbildung und 
Demokratieförderung.

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 18 von 25 
 
Roots & Routes Cologne e.V. 
 
Roots & Routes Cologne e.V. ist eine anerkannte Einrichtung der kulturellen Bildung in Köln, 
die sich auf internationale Jugendprojekte in Kunst, Musik, Medien und Tanz spezialisiert 
hat. Die Zielgruppe sind kreative Jugendliche und junge Erwachsene, oft mit vielfältigen 
kulturellen Wurzeln, im Alter von ca. 16 bis 27 Jahren. Der Verein fördert kulturelle Vielfalt 
und Inklusion, indem er jungen Talenten die Möglichkeit gibt, ihre Fähigkeiten in 
interdisziplinären Projekten weiterzuentwickeln. Ein Flaggschiff ist die jährliche ROOTS & 
ROUTES Experience: hierbei kommen Dutzende junge Künstler*innen aus ganz Europa 
zusammen, um in einem mehrwöchigen Campus gemeinsame Performances in Bereichen 
wie Musik, Theater, Tanz und Live-Media zu erarbeiten, die anschließend in Köln öffentlich 
aufgeführt werden. Auf lokaler Ebene hat Roots & Routes mit Projekten wie iJuLa 
(intersectional Youth Labs) Räume geschaffen, in denen queere und intersektionale Themen 
von und für Jugendliche künstlerisch und medial bearbeitet werden. Grundsätzlich setzt der 
Verein auf peer-to-peer-Lernen und medienpädagogische Methoden: Die Teilnehmenden 
produzieren etwa Musikvideos, Dokumentationen oder Social-Media-Inhalte zu ihren 
Projektthemen und erwerben so “ganz nebenbei” Medienkompetenzen. Dabei werden sie 
von erfahrenen Mentor*innen aus der Kultur- und Medienbranche begleitet. Die Arbeit von 
Roots & Routes zielt darauf ab, junge Menschen in ihrer kreativen und beruflichen 
Entwicklung zu stärken und ihnen zugleich Werte wie Diversität, Selbstentfaltung und 
gesellschaftliche Verantwortung – auch im digitalen Raum – zu vermitteln. 
 
 
Schulpsychologischer Dienst der Stadt Köln 
 
Der Schulpsychologische Dienst der Stadt Köln ist eine städtische Beratungsstelle, die 
Schüler*innen, Eltern sowie Lehrkräfte im Schulalltag psychologisch unterstützt. Die 
Zielgruppe umfasst somit alle am Schulleben Beteiligten – von einzelnen Schüler*innen mit 
Lern- oder Verhaltensproblemen bis hin zu ganzen Lehrer*innenkollegien in Fortbildung. 
Hauptaufgabe ist es, junge Menschen dabei zu begleiten, ihren Schulbesuch erfolgreich und 
gesund zu gestalten. Dazu bietet der Dienst individuelle Beratung bei schulbezogenen 
Problemen (etwa Leistungsängsten, sozialen Konflikten oder Verhaltensauffälligkeiten) und 
steht Schulen in Krisensituationen professionell zur Seite. Ein Schwerpunkt liegt auf 
Prävention: Der Schulpsychologische Dienst schult Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte 
in Themen wie Gewaltprävention, Krisenintervention und Mobbing/Cybermobbing. Im 
Kontext der Medienpädagogik berät er zum Beispiel zum Umgang mit Cybermobbing, 
exzessiver digitaler Mediennutzung und den psychischen Auswirkungen der digitalen 
Lebenswelt auf Kinder und Jugendliche. Zudem wurde das Angebot der “Jugendberatung 
digital” geschaffen, um Jugendliche auch online niederschwellig zu erreichen und 
Unterstützung anzubieten. Durch Fortbildungen, schulinterne Workshops und Beratung trägt 
der Dienst dazu bei, Medienkompetenz und einen verantwortungsvollen Medienumgang im 
Schulkontext zu fördern und gleichzeitig Risiken wie “Mediensucht” oder Online-Konflikte 
frühzeitig anzugehen. Insgesamt versteht sich der Schulpsychologische Dienst als Partner 
für Schulen und Familien, um den Lern- und Lebensraum Schule – gerade auch unter 
digitalen Vorzeichen – gesund und sicher zu gestalten.

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 19 von 25 
 
Meinungen und Bedarfe von Kindern und Jugendlichen 
Die im Mai 2025 durchgeführte Online-Umfrage “Du lebst in Köln? Du bist gefragt” 
macht deutlich: Junge Menschen in Köln nutzen digitale Medien nicht nur intensiv, 
sondern auch reflektiert und wünschen sich vor allem mehr kreative, sichere und 
unterstützende Angebote. 
Aktuelle Mediennutzung: Am beliebtesten sind Social Media (73 %), Gaming (71 %) 
und Streaming (61 %). Kreative und produktive Formate wie Audioproduktion (45 %), 
Bücherlesen (35 %), Fotografie (24 %) oder Programmieren (22 %) werden ebenso 
genutzt. 
Interesse an neuen Medienformaten: Viele möchten kreative Angebote wie 
Videoproduktion (49 %), Fotografie (39 %), Content Creation (33 %) und Coding 
(29 %) ausprobieren – ein klares Potenzial für medienpädagogische Projekte. 
Wünsche für Köln: Gefragt sind mehr kreative Medienangebote (56 %), aber auch 
Unterstützung bei Mediensucht (44 %), Cybermobbing (31 %) und Cybergrooming 
(29 %). 
Nutzung von KI: KI wird vor allem für Textgenerierung und Informationssuche 
genutzt. Kreative Anwendungen wie Musik- oder Bildgenerierung spielen aktuell eine 
Nebenrolle. 
Medienpolitische Ideen (“Wenn ich König*in von Köln wäre”): 
● Schutz im Netz: Altersbeschränkungen, Mobbingprävention, Aufklärung zu 
Cybergrooming 
 
● Medienbildung: Mehr Informatik an Schulen, kostenlose Kurse, kreative 
Lernorte 
 
● Digitale Infrastruktur: Besseres WLAN, digitale Jugendzentren 
 
● Gesellschaftliche Themen: Umweltschutz, Barrierefreiheit, Anti-
Desinformation 
 
● Kreative Aktionen: Plakataktionen, virale TikToks zu gesellschaftlichen 
Themen

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 20 von 25 
 
Zitate aus der Umfrage:   
“Mehr Jugendzentren mit Gamingaspekt und Elterngespräche zur Aufklärung von 
Cybermobbing und Cybergrooming”  
“Besseres WLAN überall, billigere Kinos und mehr Orte wo man zusammen zocken 
kann” 
“Ich würde gerne Repair-Cafes eröffnen, wo jeder Sachen bauen und verändern 
kann” 
“Mehr Awareness im Umgang mit GenAI. ChatGPT & CO. zerstören den Planeten, 
ersetzen kreative Jobs und nehmen vielen die Initiative zum selber Denken und 
Schaffen.” 
Die Umfrage "Medienangebote in Köln für Kinder und Jugendliche - 5 Fragen an 
dich" wurde mit Surveymonkey erstellt und ab dem 19.5.-9.6.2025 in den sozialen 
Netzen und Gruppenangeboten der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft §78 geteilt. 
Eine detaillierte Auswertung wird nach Beendigung der Umfrage veröffentlicht.   
 
Perspektiven und Handlungsempfehlungen 
Die Ergebnisse der Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft §78 Medienbildung im 
Februar 2025, an der über 50 Fachkräfte aus der Kölner Kinder- und Jugendarbeit 
teilnahmen, verdeutlichen die zentrale Rolle Außerschulischer Medienbildung für die 
Lebenswelt junger Menschen. Medienpädagogik ist längst kein optionales 
Zusatzangebot mehr, sondern ein notwendiges Fundament zeitgemäßer 
Jugendhilfe. Der digitale Wandel verändert Kommunikationswege, Sozialverhalten, 
politische Teilhabe und Identitätsentwicklung. Ziel muss es sein, Medienbildung als 
integrierten Bestandteil kommunaler Jugendförderung zu verstehen. Die Bedarfe, die 
von den Fachkräften formuliert wurden, zeigen klar auf, an welchen Punkten die 
bestehenden Strukturen weiterentwickelt werden sollten. Sie richten sich nicht allein 
auf zusätzliche Mittel, sondern auf die Schaffung sinnvoller Rahmenbedingungen, 
verlässlicher Koordinierung und fachlicher Unterstützung: 
● Verlässlichkeit und Kontinuität: Fachkräfte und Träger benötigen stabile 
Rahmenbedingungen, um langfristige Beziehungen zu jungen Menschen 
aufzubauen. Verlässliche Angebotsstrukturen fördern nachhaltige Bindung 
und Qualitätsentwicklung. 
 
● Vernetzung und Koordination: Eine zentrale Anlaufstelle für 
medienpädagogische Fachfragen, Technik, Methoden, Beratung und

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 21 von 25 
 
Qualifizierung ermöglicht effektive Ressourcennutzung und stärkt 
trägerübergreifende Zusammenarbeit. 
 
● Fachliche Weiterentwicklung: Die digitale Lebenswelt entwickelt sich 
rasant. Um Schritt halten zu können, braucht es regelmäßige, 
niedrigschwellige Fortbildungsangebote, digitale Sprechstunden, 
Orientierungshilfen und Materialien für unterschiedliche Wissensniveaus. 
 
● Nutzer*innenzentrierung: Jugendliche bringen konkrete Fragen und Themen 
ein – von Social Media und Gaming über KI, Cybermobbing und 
Desinformation bis hin zu Selbstdarstellung und digitaler Identität. Angebote 
müssen diese Perspektiven ernst nehmen und aufgreifen. 
 
● Innovationsfreude und Haltung: Fachkräfte benötigen Räume, um neue 
Ansätze auszuprobieren, Unsicherheiten abzubauen und gemeinsam mit 
jungen Menschen kreative Wege in der Medienbildung zu gestalten. Die 
Förderung eines konstruktiven Umgangs mit vermeintlichen „Grauzonen“ ist 
dabei ebenso wichtig wie Mut, Bildung neu zu denken. 
Köln ist gut aufgestellt, was Expertise, Engagement und bestehende Strukturen 
betrifft. Nun gilt es, diese Stärken strategisch zu bündeln und in einen kommenden 
Kinder- und Jugendförderplan zu überführen. Medienpädagogik ist eine 
Querschnittsaufgabe – sie berührt Bildungsprozesse, Jugendkultur, 
Demokratiebildung, Teilhabe, Schutz und Empowerment. Eine gezielte Verankerung 
in den Förderstrukturen der Stadt ist nicht nur zeitgemäß, sondern notwendig, um 
der Lebensrealität junger Menschen gerecht zu werden. 
 
Die Ergebnisse der Jugendbefragung im Mai 2025 machen deutlich, dass junge 
Menschen in Köln nicht nur reflektierte Mediennutzer*innen sind, sondern klare 
Vorstellungen davon haben, was sie brauchen: kreative Räume, Unterstützung bei 
Risiken und echte Mitgestaltungsmöglichkeiten. Sie wünschen sich Orte, an denen 
sie mit digitalen Tools experimentieren und Inhalte selbst gestalten können -  und 
dabei begleitet werden. Gleichzeitig benennen sie wichtige Herausforderungen wie 
Cybergrooming, Mediensucht oder den kritischen Umgang mit Künstlicher 
Intelligenz, die nicht zuletzt auch von pädagogischen Fachkräften wahrgenommen 
und aufgegriffen werden müssen.  
 
Die Rückmeldungen von jungen Menschen sind mehr als nur Impulse. Sie zeigen 
konkrete Handlungsbedarfe auf und bilden gemeinsam mit der Expertise der 
Arbeitsgemeinschaft §78 Außerschulische Medienbildung eine belastbare Grundlage 
für zukünftige Planngen. Die vorliegenden Handlungsempfehlungen verstehen sich

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 22 von 25 
 
daher als Impuls für Politik, Verwaltung und Trägerlandschaft, Medienbildung in Köln 
strategisch weiterzudenken, weiterzuentwickeln und sichtbar zu stärken.  
 
Jetzt gilt es, gemeinsam ins Handeln zu kommen: durch verlässliche 
Förderstrukturen, mutige Praxisentwicklung und eine konsequente Verankerung 
medienpädagogischer Prinzipien in allen Bereichen der Kinder- und 
Jugendförderung. Nur so kann Köln seiner Verantwortung gerecht werden, Kindern 
und Jugendlichen ein sicheres, kreatives und selbstbestimmtes Aufwachsen in der 
digitalen Welt zu ermöglichen. Daher sind diese Handlungsempfehlungen als 
Einladung zu verstehen, konkrete Schritte und Maßnahmen gemeinsam 
weiterzuentwickeln.

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 23 von 25 
 
Impressum  
AG §78 Außerschulische Medienarbeit 
Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin 
Amt für Kinder, Jugend und Familie 
Kinderinteressen und Jugendförderung 
Fachstelle Medienpädagogik und Jugendmedienschutz 
Ottmar-Pohl-Platz 1 
51103 Köln 
 
Geschäftsführung: Boris Graue 
Kontakt: boris.graue@stadt-koeln.de  
 
Sprecher: Markus Sindermann 
Kontakt: sindermann@fjmk.de  
 
Stellv. Sprecherin: Patricia Gläfcke 
Kontakt: glaefcke@jfc.info 
Fon: 
 
Autor*innen: 
Markus Sindermann, Harmen Koy, Boris Graue, Patricia Gläfcke 
 
Redaktion: 
Patricia Gläfcke, Boris Graue, Markus Sindermann 
 
Redaktion Ressourcen u. Angebote:  
Matthias Felling, Markus Sindermann, Charlotte Willach, Boris Graue, Patricia Gläfcke, 
Daniel Heimbach, Vanessa Erdmann, Andreas Pauly, Gregor Mink, Harmen Koy, Yves 
Sanwidi, Stephanie Engelmann 
 
Umfrage: 
Patricia Gläfcke, Daniel Heimbach 
 
Lektorat: 
Felix Dietz, Laura Hinzen, Christina Schäfer, Mara Schulze

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 24 von 25 
 
Quellenverzeichnis 
 
Aufenanger, S. (2014). Medienkompetenz in der digitalen Welt. In: 
Medienpädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung 
 
Baacke, Dieter (1996) Medienkompetenz - Begrifflichkeit und sozialer Wandel. 
Quelle: Aus: Medienkompetenz als Schlüsselbegriff. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 
(1996) S. 112-124  
 
Deutscher Bundesjugendring (n.b.), Digitalpakt Kinder- und Jugendarbeit, 
zugegriffen 14.04.2025 
 
Ertelt, J., & Brüggen, N. (2011) Jugendarbeit und social media: Editorial. merz | 
medien + erziehung, 55(3), 6-7. 
 
Groeben, N. (2002). Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation für die 
Informationsgesellschaft. In: Medienjournal, 26(1), 4-15 
 
Helbig, Christian, und Stix, Cornelia (2021)  
Digitale Medien und Kinderrechte in der non-formalen und außerschulischen 
Bildung. In Teilhaben! Kinderrechtliche Potenziale der Digitalisierung. Online-
Dossier, Hrsg. Deutsches Kinderhilfswerk, 
https://dossier.kinderrechte.de/ausserschulische-bildung, zugegriffen 01.04.-
21.04.2025 
 
Kersting, N. (2020). Digitale Ungleichheiten und digitale Spaltung. In: Klenk, T., 
Nullmeier, F., Wewer, G. (eds) Handbuch Digitalisierung in Staat und Verwaltung. 
Springer VS, Wiesbaden, 31 
 
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (2024) JIM 2024, Stuttgart, 5 
 
Mittertrainer, Mina (n.b.). Gendersensible Medienarbeit. In Gendersensible 
Medienarbeit • Medien_Weiter_Bildung , zugegriffen 14.04.2025 
 
Rauschenbach, Thomas, Wiebken Düx und Erich Sass (2006) 
Einleitung in: Informelles Lernen im Jugendalter. Vernachlässigte Dimensionen der 
Bildungsdebatte, Hrsg. Thomas Rauschenbach, Wiebken Düx und Erich Sass, 7–12. 
Weinheim und München: Beltz Juventa 
 
Schorb, B. (2015). Medienpädagogik: Grundlagen und Perspektiven. Wiesbaden: 
Springer VS.

Handlungsempfehlung für eine bedarfsgerechte, 
außerschulische Medienbildung in der Stadt Köln  
Version 1.0 Juni 2025 
Seite 25 von 25 
 
Schröder, Richard (1995) Kinder reden mit! Beteiligung an Politik, Stadtplanung und 
gestaltung. Basel: Beltz Verlag, 11-14 
 
Stadt Köln, Amt für Kinder, Jugend und Familie (2022-2025). Aktionsplan kinder- und 
jugendfreundliches Köln, 13 
 
Tulodziecki, G. (2010). Medienbildung in Schule und Unterricht: Grundlagen und 
Beispiele. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Mitteilung Ausschuss

2312 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/512/2 
 
Vorlagen-Nummer 18.06.2025 
 2007/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 24.06.2025 
 
Gesamtstädtisches Medienkonzept für die Kinder- und Jugendförderung - Maßnahm e M 
2.1. aus dem Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Köln 2021-2025 
In Umsetzung der Maßnahme M2, Einzelmaßnahme M 2.1. aus dem Kinder- und Ju-
gendförderplan 2021-2025 der Stadt Köln legt die Fachstelle Medienpädagogik und 
Jugendmedienschutz der Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung ein ge-
samtstädtisches Medienkonzept vor. 
 
Unter Federführung der Fachstelle Medienpädagogik und Jugendmedienschutz hat 
die Arbeitsgemeinschaft §78 Außerschulische Medienarbeit eine Handlungsempfeh-
lung für eine bedarfsgerechte außerschulische Medienarbeit für alle Handlungsfelder 
gemäß §§11-14 SGB VIII erarbeitet, die hier vorab in einer Leseversion vorgelegt 
wird.   
Die Handlungsempfehlung basiert auf der Expertise der in der Arbeitsgemeinschaft 
§78 organisierten Träger, Einrichtungen und Initiativen mit besonderer medienpädago-
gischer Kompetenz und Erfahrung.  
 
Das 25seitige Papier hebt die besondere Bedeutung von Medienkompetenz für alle 
Kölner Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hervor, vermittelt Grundlagen 
zur Erstellung medienpädagogischer Formate für alle Handlungsfelder der Kinder- und 
Jugendförderung und benennt Inhalte, Voraussetzungen, Aufgaben und Ziele zeitge-
mäßer und bedarfsgerechter Medienarbeit. Zusätzlich gibt es einen Überblick über be-
stehende Ressourcen, Angebote und Projekte. Neben der Erfahrung der beteiligten 
Akteur*innen aus der laufenden Arbeit basiert die Handlungsempfehlung auf umfang-
reichen Situations- und Bedarfserhebungen, die sowohl durch eine offene Arbeitsta-
gung als auch durch ein digitales Partizipationsverfahren ermittelt wurden und werden. 
Sobald eine derzeit noch laufende, digitale Beteiligungsform abgeschlossen ist, wird 
eine abschließende, in Satz und Grafik zeitgemäß gestaltete Version sowohl analog 
als auch digital veröffentlicht. 
 
Die Handlungsempfehlung erscheint im letzten Gültigkeitsjahr des aktuellen Kinder- 
und Jugendförderplans und versteht sich gleichzeitig als eine Empfehlung hinsichtlich 
seiner Fortschreibung für die Jahre 2022-2026.  
 
 
Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf (1)

24.06.2025 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.4.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2007/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
18.06.2025
Erstellt
16.06.2025 18:32