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3210/2022

Bericht über die öffentlichen Beteiligungen der Stadt Köln im Haushaltsjahr 2020 - Beteiligungsbericht 2020

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 20.10.2022

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Beschlussvorlage Rat

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Beteiligungsbericht 2020

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

2391 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 3210/2022 
Freigabedatum 
 20.10.2022 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bericht über die öffentlichen Beteiligungen der Stadt Köln im Haushaltsjahr 2020 - 
Beteiligungsbericht 2020 
Beschlussorgan 
 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat nimmt den Beteiligungsbericht 2020 zur Kenntnis. 
 
 
Finanzausschuss 31.10.2022 
Rechnungsprüfungsausschuss 08.11.2022 
Rat 10.11.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
Zur Information der Ratsmitglieder und der Einwohnerschaft hat die Stadt nach § 117 der 
Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NW) 2020 einen Bericht über ihre Beteiligung 
an Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts erstellt. Der Be-
richt soll insbesondere Angaben über die Erfüllung des öffentlichen Zwecks, die finanzwirt-
schaftlichen Auswirkungen der Beteiligungen, die Beteiligungsverhältnisse und die Zusam-
mensetzung der Organe der Gesellschaft enthalten. 
Die Verwaltung schreibt ihre jährliche Berichterstattung mit dem nunmehr vorliegenden Betei-
ligungsbericht 2020 fort. Der Bericht enthält neben den Informationen zu den direkten Beteili-
gungsunternehmen der Stadt Köln auch diejenigen Gesellschaften, an denen die Stadt Köln 
durchgerechnet mittelbar Geschäftsanteile von mindestens 25 % hält. Außerdem enthält der 
Bericht entsprechende Informationen über die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der 
Stadt Köln. 
 
Gegenüber dem Vorjahresbericht wurden in diesem Jahr erstmals Informationen zu den 
Auszubildenden und zur Frauenquote in den städtischen Beteiligungsunternehmen aufge-
nommen.  
Grundlage für die Darstellung wirtschaftlicher Kennzahlen der Beteiligungsgesellschaften 
bilden die geprüften Jahresabschlüsse für die Jahre 2018, 2019 und 2020 sofern verfügbar. 
Im Übrigen basieren die Angaben – sofern nicht anders angegeben - auf dem Stand 
31.12.2020. 
 
Nach Behandlung des Berichts im Finanzausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss und 
im Rat wird der Beteiligungsbericht im Internetauftritt der Stadt veröffentlicht. 
Anlage  Beteiligungsbericht 2020 
(Der Beteiligungsbericht 2020 ist im Ratsinformationssystem der Stadt Köln einsehbar).

Beteiligungsbericht 2020

499144 Zeichen

Beteiligungsbericht 2020 
der Stadt Köln

1 
 
Inhaltsverzeichnis 
I. Allgemeiner Teil ................................ ................................ ................................ ...... 4 
1. Vorwort ................................ ................................ ................................ ..................... 4 
2. Aufbau und Umfang des Beteiligungsberichts ................................ ........................... 5 
3. Beteiligungsmanagement der Stadt Köln im Berichtsjahr ................................ .......... 9 
4. Wesentliche Veränderungen und Aktivitäten im Beteiligungsportfolio ..................... 10 
5. Veränderungen im Beteiligungsportfolio der Stadt Köln im Berichtsjahr .................. 11 
6. Wesentliche mittelbare und unmittelbare Beteiligungen der Stadt Köln ................... 11 
7. Darstellung ausgewählter Kennzahlen der direkten Beteiligungen .......................... 15 
8. Finanzbeziehungen zwischen Stadt und Beteiligungsunternehmen ........................ 23 
II. Spezieller Teil - Übersicht wesentlicher Beteiligungen ................................ ...... 25 
1. Ver- und Entsorgung und Verkehr ................................ ................................ ....... 26 
Stadtwerke Köln GmbH ................................ ................................ .......................... 26 
AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH ................................ ............................. 34 
AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH ........................... 41 
Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH................................ ................... 48 
GEW Köln AG ................................ ................................ ................................ ......... 52 
RheinEnergie AG ................................ ................................ ................................ .... 58 
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH ................................ ........... 66 
NetAachen GmbH ................................ ................................ ................................ ... 72 
rhenag Rheinische Energie AG ................................ ................................ ............... 75 
METRONA GmbH ................................ ................................ ................................ .. 79 
BRUNATA-METRONA GmbH ................................ ................................ ................ 82 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG................................ ................................ .................. 86 
Kölner Seilbahn-Gesellschaft mbH ................................ ................................ ......... 93 
Westigo GmbH Eisenbahnverkehrsunternehmen ................................ ................... 96 
KSV - Kölner Schulbusverkehr GmbH ................................ ................................ .... 99 
DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen des Stadt- und 
Regionalverkehrs mbH ................................ ................................ ......................... 102 
Schilling Omnibusverkehr GmbH ................................ ................................ .......... 105 
Häfen und Güterverkehr Köln AG ................................ ................................ ......... 109 
HTAG Häfen und Transport AG ................................ ................................ ............ 116 
HGK Shipping GmbH ................................ ................................ ............................ 119 
Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH ................................ ................................ .. 122 
RheinCargo GmbH & Co. KG ................................ ................................ ............... 125 
RheinCargo Verwaltungs-GmbH ................................ ................................ ........... 128 
Rheinland Cargo Schweiz GmbH ................................ ................................ ......... 130

2 
 
neska Schiffahrts-und Speditionskontor GmbH ................................ ..................... 132 
CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land-Service ................................ .... 135 
Regionalverkehr Köln GmbH ................................ ................................ ................ 138 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR ................................ ................................ . 142 
Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH ................................ ................................  150 
Flughafen Köln/Bonn GmbH ................................ ................................ ................. 153 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln ......... 160 
2. Wohnungsbau und Betreuung städtischer Bauten ................................ .......... 164 
GAG Immobilien AG ................................ ................................ ............................. 164 
GAG Projektentwicklung GmbH ................................ ................................ ............ 171 
GAG Servicegesellschaft mbH ................................ ................................ .............. 175 
Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH ................................ ........................ 178 
Grund und Boden GmbH ................................ ................................ ...................... 181 
modernes Köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH ................................ ........ 184 
GWG Wohnungsgesellschaft mbH Rhein-Erft ................................ ....................... 187 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gebäudewirtschaft der Stadt Köln .................. 191 
3. Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung ................................ .................... 198 
Mediengründerzentrum NRW MGZ GmbH ................................ ........................... 198 
Koelnmesse GmbH ................................ ................................ ...............................  201 
Koelncongress GmbH ................................ ................................ ........................... 210 
KölnKongress Gastronomie GmbH ................................ ................................ ....... 214 
Köln Tourismus GmbH................................ ................................ .......................... 217 
Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berüfsförderung mbH ................................ ... 221 
GIZ Gründer- und Innovationszentrum GmbH  im TechnologiePark Köln i. L. ....... 224 
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und Gründerzentrum Köln GmbH .............. 226 
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG ................................ .............. 229 
BioCampus Cologne Management GmbH ................................ ............................ 232 
moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der 
Gemeindeentwicklung mbH ................................ ................................ .................. 234 
Butzweilerhof Verwaltung GmbH ................................ ................................ .......... 238 
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG ................................ ......................... 241 
Digital Hub Cologne GmbH ................................ ................................ ................... 244 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH ................................ ......................... 247 
4. Soziales ................................ ................................ ................................ ............... 251 
SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH ................................ .................. 251 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH ................................ ................................ ............ 258 
RehaNova Köln Neurologische Rehabilitationsklinik gGmbH ................................  265 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland AöR ..............................  268

3 
 
Jugendzentrum Köln Gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH ........................... 272 
5. Kultur, Sport, Erholung ................................ ................................ ...................... 276 
KölnBäder GmbH ................................ ................................ ................................ .. 276 
KölnMusik Betriebs- und Servicegesellschaft mbH ................................ ............... 282 
ACHTBRÜCKEN GmbH ................................ ................................ ....................... 286 
Akademie der Künste der Welt/Köln gemeinnützige GmbH ................................ .. 289 
Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Köln ................................ ........................ 293 
Zoo-Gastronomie GmbH ................................ ................................ ....................... 297 
KÖLNER ZOO Shop GmbH ................................ ................................ .................. 300 
Kölner Sportstätten GmbH ................................ ................................ .................... 303 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln ........................... 306 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bühnen der Stadt Köln ................................ ... 310 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln ..............................  317 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Wallraf-Richartz-Museum & Fondation 
Corboud der Stadt Köln ................................ ................................ ........................ 321 
6. Anhang ................................ ................................ ................................ ................ 324 
Alphabetisches Verzeichnis der direkten und indirekten Beteiligungen ...................... 325 
Direkte und indirekte Beteiligungen in den Berichtsjahren 2019 und 2020 ................ 332 
Erläuterungen und Begriffsdefinitionen ................................ ................................ ...... 337

4 
 
I. Allgemeiner Teil 
1. Vorwort 
Die Unternehmen der Stadt Köln sind ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen 
Leistungserbringung und Daseinsvorsorge. Sie beeinflussen damit das Leben von mehr 
als einer Million Einwohner*innen in Köln und der Region unmittelbar. Zentrale kommu-
nale Aufgaben werden durch Beteiligungen wahrgenommen und viele der Beteiligungs-
unternehmen sind für die Kölnerinnen und Kölner unverzichtbar. Unsere Beteiligungsun-
ternehmen, die u.a. Strom- und Energieerzeugung, Wasserversorgung, Abfallentsorgung 
und Stadtentwässerung bereitstellen, sind damit tatsächlich systemrelevant.  
In den Beteiligungen werden daneben auch hohe Investitionen getätigt, um urbane Me-
gathemen wie die Verkehrswende zu beschleunigen oder das Ziel der Klimaneutralität zu 
erreichen, z.B. durch unsere städtischen Töchter KVB und RheinEnergie.  
Hieraus entsteht eine besondere Verantwortung. Dieser Bericht soll der interessierten Öf-
fentlichkeit daher eine Informationsquelle und den politischen Entscheidungsträger*innen 
in Aufsichtsräten und Rat eine Entscheidungshilfe und eine erweiterte Sicht auf den Kon-
zern Stadt Köln geben.  
Das dem Beteiligungsbericht zu Grunde liegende Geschäftsjahr 2020 war für fast alle 
Beteiligungen stark von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie geprägt. Einige 
mussten zeitweise für den Publikumsverkehr schließen (wie z.B. KölnBäder, Zoo, Köln-
Musik, Bühnen) viele standen vor unbekannten Herausforderungen, nahezu alle mussten 
Abläufe ändern und ihre Arbeitsweisen anpassen. Diese Maßnahmen führten bei den 
Beteiligungen zu verschiedenen Effekten mit teils erheblichen finanziellen Auswirkungen. 
In welchem Maße die Beteiligungen jeweils betroffen waren, lässt sich dem Bericht ent-
nehmen. Daneben bietet der Beteiligungsbericht Informationen über Veränderungen im 
Beteiligungsportfolio, zu ausgewählten Kennzahlen der Geschäftsentwicklung, zu Be-
schäftigungszahlen, zur Höhe von finanziellen Zuwendungen aus dem städtischen Haus-
halt sowie zur Zusammensetzung der Überwachungsorgane.  
Abschließend möchten wir besonders in diesem weiterhin von den Auswirkungen der 
Corona-Pandemie geprägten Jahr allen Unternehmensleitungen und Aufsichtsorganen 
und insbesondere den Mitarbeiter*innen, die sich für das Wohl der Menschen in unserer 
Stadt tagtäglich einsetzen, herzlich für die geleistete Arbeit danken. 
 
Köln, im Oktober 2022 
 
 
 
Henriette Reker       Prof. Dr. Dörte Diemert 
Oberbürgermeisterin      Stadtkämmerin

5 
 
2. Aufbau und Umfang des Beteiligungsberichts 
Kommunale Aufgaben in Beteiligungsunternehmen 
Die städtischen Beteiligungsgesellschaften und Sondervermögen nehmen eine Vielzahl 
kommunaler Aufgaben wahr und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstel-
lung der Daseinsvorsorge. Die städtischen Beteiligungen erbringen Leistungen in diver-
sen Geschäftsfeldern, die grundsätzlich folgende Aufgaben umfassen: 
 
Ver- und Entsorgung 
- Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme und Telekommunikationsdienstleis-
tungen 
- Entsorgung, einschließlich der Abfallsammlung, Straßenreinigung und Winterwartung 
sowie Abwasserentsorgung 
- Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge 
- Pflege und Unterhaltung Kölner Gewässer  
- Straßenentwässerung 
 
Verkehr 
- Bedienung des öffentlichen und nichtöffentlichen Verkehrs 
- Betrieb von Häfen und Flughafen 
 
Bauen und Wohnen sowie Betreuung städtischer Bauten 
- Wohnraumversorgung durch Neubau, Kauf, Verkauf, Bewirtschaftung und Vermie-
tung von Wohnungen über die städtische Wohnungsgesellschaften 
- Bewirtschaftung und Baubetreuung von städtischen Objekten sowie Planung und 
Ausführung von Gebäudetechnik und Hochbaumaßnahmen aller Art 
 
Kultur, Sport und Erholung 
- Vermietung und Verpachtung von Veranstaltungsstätten zur Durchführung kultureller 
und sonstiger Veranstaltungen 
- Vorhaltung und Betrieb von Sportstätten, Bädern und einer Eissporteinrichtung 
- Betrieb von Museen und Zoo 
  
Gesundheitsversorgung und Soziales 
- Ambulante, vor-, nach-, teil- und vollstationäre Gesundheitsleistungen

6 
 
- Beratung, Unterbringung, Betreuung, Versorgung und Pflege alter, behinderter oder 
psychisch kranker Menschen sowie anderweitig notleidender oder gefährdeter Men-
schen Angebot von Beschäftigungsfördermöglichkeiten 
- Förderung der Kinder- und Jugendhilfe durch den Betrieb entsprechender Einrichtun-
gen 
 
Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung 
- Planung, Organisation und Durchführung von Messen und Ausstellungen und ande-
rer Veranstaltungen zur Förderung von Industrie, Handel und Handwerk im In- und 
Ausland 
- Förderung und Stärkung des Wirtschaftsstandortes Köln und der heimischen Wirt-
schaft 
- Innovations- und Gründerförderung, Förderung der Digitalisierung und des Technolo-
gietransfers 
- Durchführung von Stadtentwicklungsprojekten 
Kernfunktion der städtischen Beteiligungsgesellschaften ist die nachhaltige und zuverläs-
sige Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung und der regionalen Wirtschaft mit 
Dienstleistungen zu sozialverträglichen Preisen. Die Aktivitäten der Unternehmen wirken 
sich aber auch unmittelbar auf den städtischen Haushalt – im Wesentlichen in Form von 
Gewinnabführungen und Betriebskostenzuschüssen - aus. Chancen und Risiken in den 
geschäftlichen Aktivitäten der Gesellschaften kommen daher auch im Hinblick auf die 
städtische Finanzwirtschaft große Bedeutung zu. Über diese Gesellschaften soll im Fol-
genden berichtet werden. 
 
Gesetzliche Grundlagen der Berichterstattung über Beteiligungsunternehmen 
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Erstellung eines Beteiligungsberichts ha-
ben sich in NRW zum 01.01.2019 geändert.  
Grundsätzlich maßgeblich sind die §§ 117 Abs. 1 Gemeindeordnung für das Land Nord-
rhein-Westfalen (GO NRW) und 53 Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein-Westfalen 
(KomHVO NRW). Da jedoch nur noch diejenigen Gemeinden, die gem. § 116a GO NRW 
größenabhängig keinen Gesamtabschluss aufstellen müssen, einen Beteiligungsbericht 
erstellen müssen, ist die Stadt Köln von der Verpflichtung nach § 117 Abs. 1 GO NRW 
freigestellt. 
Wenngleich eine Verpflichtung zur Erstellung für die Stadt Köln entfällt, soll das Instru-
ment dennoch weiterhin genutzt werden, um die interessierte Öffentlichkeit jährlich über 
die Aktivitäten in den städtischen Beteiligungsunternehmen zu informieren.

7 
 
Der Beteiligungsbericht wurde zuletzt für das Berichtsjahr 2019 sowohl hinsichtlich seiner 
Struktur aber insbesondere inhaltlich vollständig überarbeitet und neu gestaltet. Der seit-
dem deutlich reduzierte Umfang und die vereinheitlichten Angaben zu den Unternehmen 
führen zu einer besseren Lesbarkeit - relevante Informationen zu den Beteiligungsunter-
nehmen der Stadt Köln sind dadurch schneller und leichter aufzufinden. Der so neu ge-
staltete Bericht orientiert sich sowohl an den gesetzlichen Vorgaben bzw. Empfehlungen 
als auch an den Informationsbedürfnissen der vielfältigen Interessierten/Adressaten-
kreise. Diese Form wurde auch für den aktuellen Bericht übernommen. 
In einem allgemeinen Teil werden kurz die organisatorische Struktur des Beteiligungs-
managements der Stadt Köln sowie die wahrgenommen Aufgaben (Abschnitt 3) be-
schrieben sowie Übersichtsinformationen zum Gesamtportfolio und seine wesentlichen 
Veränderungen (Abschnitte 4 bis 8) geliefert. Gegenüber dem Vorjahresbericht haben wir 
in diesem Jahr erstmals Informationen zu den Auszubildenden und zur Frauenquote in 
den städtischen Beteiligungsunternehmen aufgenommen. Die Berichterstattung zu allen 
direkten und ausgewählten indirekten Beteiligungen erfolgt unternehmens-individuell im 
speziellen Teil dieses Berichtes, wobei der Umfang der Berichterstattung nicht für alle 
Beteiligungen einheitlich ist. Zu den Beteiligungen wurden sowohl allgemeine Informatio-
nen als auch betriebs- und finanzwirtschaftliche Daten des Berichtsjahres 2020 und der 
Vorjahre zusammengetragen, die ein Bild der wirtschaftlichen und finanziellen Lage ver-
mitteln. 
 
Umfang der Berichterstattung 
Bei der Auswahl der in den Bericht aufgenommenen Unternehmen wurde grundsätzlich 
folgender Systematik gefolgt:

8 
 
Dabei wurden zunächst all jene Beteiligungsunternehmen berücksichtigt, die unter die 
Definition einer wirtschaftlichen bzw. nichtwirtschaftlichen Betätigung i.S.d. § 107 Abs. 
1,2 GO NRW fallen und an denen die Stadt Köln unmittelbar oder mittelbar über maximal 
zwei Stufen (die sogenannten Enkelunternehmen) beteiligt ist. Wie bislang auch, werden 
Unternehmen in privater Rechtsform, Anstalten öffentlichen Rechts, Eigenbetriebe und 
eigenbetriebsähnliche Einrichtungen abgebildet.  
 
Insgesamt wird bei der Auswahl der Gesellschaften angenommen, dass Unternehmen, 
(i.) an denen die Stadt mindestens 25,1 % hält, (ii.) eine Einordnung als großes Unter-
nehmen nach § 267 Abs. 3 HGB erfolgt und (iii.) in deren Aufsichtsgremien die Stadt 
Köln repräsentiert ist, eine größere Bedeutung für die Erfüllung städtischer Aufgaben ha-
ben, als Beteiligungen, die diese Kriterien nicht erfüllen. Über die Beteiligungen, die 
diese Kriterien erfüllen wird daher umfangreicher, über andere Gesellschaften nur einge-
schränkt berichtet. 
 
Im Beteiligungsbericht nicht berücksichtigt werden indirekte Beteiligungsgesellschaften, 
an denen die Stadt Köln weniger als 25,1% Anteile hält. 
 
Mit Blick auf die besondere strategische oder wirtschaftliche Bedeutung für den jeweili-
gen Gesellschafter wird zusätzlich über ausgewählte Beteiligungen berichtet, welche 
eine Stufe unter den Enkelunternehmen sind. Dazu zählen die rhenag Rheinische Ener-
gie AG, Tochter der RheinEnergie AG (durchgerechneter Anteil Stadt Köln: 33,33 %), die 
METRONA GmbH, Tochter der BRUNATA-METRONA GmbH (100 %) und die 
NetAachen GmbH, Tochter der NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH 
(84 %).

9 
 
3. Beteiligungsmanagement der Stadt Köln im Berichtsjahr 
Die Stabstelle für Beteiligungssteuerung und öffentliches Finanz- und Unternehmens-
recht der Stadt Köln ist unmittelbar dem Dezernat II Finanzen und Recht unterstellt und 
umfasst gegenwärtig 17 Mitarbeitende. Die Aufgaben beinhalten zum einen die aktive 
Mandatsbetreuung, d.h. die Unterstützung der Mandatsträger der kommunalen Gremien 
und der von der Kommune in die Beteiligungen entsandten Vertreter*innen in fachlicher 
Hinsicht, zum anderen die Beteiligungsverwaltung mit den klassischen Aufgaben des Do-
kumentenmanagements und der administrativen Unterstützung der Beteiligungen bei 
kommunalrechtlichen Anforderungen. 
Darüber hinaus hat sich das Beteiligungsmanagement im Berichtsjahr folgenden Themen 
zugewandt: 
- Das interne Projekt „Beteiligungsmanagement 2020“, mit dem die Arbeitsweisen 
des Beteiligungsmanagements vereinheitlicht und damit effizienter gestaltet werden 
sollen, wurde fortgeführt. Im Rahmen des Projektes werden eine Beteiligungssoft-
ware eingeführt, Arbeitsabläufe und Prozesse optimiert sowie weitere Standardisie-
rungen vorgenommen. 
- Viele Beteiligungen waren im Geschäftsjahr 2020 stark von der COVID-19-Pande-
mie betroffen. Damit waren sowohl für die Unternehmen als auch die Beteiligungs-
steuerung viele unbekannte Herausforderungen verbunden, viele Abläufe mussten 
geändert und Arbeitsweisen angepasst werden. Vielfältige Unterstützungsmaßnah-
men der Stadt für besonders betroffene Unternehmen aus dem Messe- und Veran-
staltungsbereich, dem Verkehrssektor und dem Bereich Kultur, Sport und Erholung 
wurden auf den Weg gebracht und können damit im Folgejahr ihre volle Wirkung 
entfalten. 
- Im diesjährigen Beteiligungsbericht werden auch die Auszubildenden bei den Betei-
ligungen der Stadt Köln berücksichtigt. Diese sind nun in den Darstellungen ausge-
wählter Kennzahlen wiederzufinden.  
- Am 10. September 2020 hat der Rat eine Aktualisierung des Public Corporate 
Governance Kodex der Stadt Köln(PCGK) beschlossen. Der in Kraft gesetzte Ko-
dex enthält neue und in Teilen geschärfte Regelungen insbesondere zu einer ver-
besserten Transparenz und einer optimierten Zusammenarbeit der Gremien in den 
Unternehmen. Wichtige Unternehmensdaten sollen demnach der Öffentlichkeit im 
Internet zugänglich gemacht werden.  
- Auf Grundlage von Ziffer 3.3.4 des PCGK veröffentlicht die Stadt Köln wie im letzten 
Jahr einen Bericht über die Vergütungen der Mitglieder von Geschäftsleitungsorga-
nen der öffentlichen Unternehmen der Stadt Köln. Der Vergütungsbericht wird auf 
der städtischen Internetseite veröffentlicht und jährlich erstellt.

10 
 
Mit dem Vergütungsbericht unterstreicht die Stadt Köln in besonderer Weise die Be-
deutung der Regelungen des Gesetzes zur Schaffung von mehr Transparenz in öf-
fentlichen Unternehmen im Land Nordrhein-Westfalen (Neufassung des § 108 Abs. 
1 Satz. 1 Nr. 9 GO NRW), nach denen bei öffentlichen Unternehmen die Gesamtbe-
züge der Mitglieder der Geschäftsführung im Anhang zum Jahresabschluss indivi-
dualisiert auszuweisen sind. (Nach Ziffer 1.4.3 PCGK soll der Vergütungsbericht je 
Unternehmen auch auf der jeweiligen Unternehmenshomepage öffentlich zugäng-
lich sein.) 
Der Vergütungsbericht beinhaltet alle direkten Beteiligungen in privater Rechtsform, 
an denen die Stadt Köln mindestens 10% der Anteile hält, sowie weitere für die 
Stadt Köln wesentliche mittelbare Beteiligungen. 
 
4. Wesentliche Veränderungen und Aktivitäten im Beteiligungsportfolio 
Folgende wesentliche Ratsvorlagen im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Aktivitä-
ten der Beteiligungsunternehmen wurden im Berichtsjahr beschlossen und inzwischen 
umgesetzt: 
 
Flughafen Köln/Bonn GmbH: Kapitalerhöhung 
Gemäß Beschluss des Rates vom 10.12.2020 erfolgte eine Einzahlung der Gesellschaf-
ter der Flughafen Köln/Bonn GmbH in die Kapitalrücklage der Gesellschaft in Höhe von 
75 Mio. EUR. 
 
RheinEnergie AG: Verkauf von Aktien der MVV Energie AG 
Mit Kauf- und Übertragungsvertrag vom 02.04.2020 zwischen der EnBW Energie Baden-
Württemberg AG, der RheinEnergie AG sowie der FS DE Energy GmbH wurde der Ver-
kauf und die Übertragung der 10.752.819 Aktien, die die RheinEnergie AG an der MVV 
Energie AG hielt, vereinbart. Die Transaktion wurde am 30.06.2020 durchgeführt. 
 
RheinEnergie AG: Verkauf der cowelio GmbH 
Mit Anteilskauf- und Abtretungsvertrag vom 03.12.2020 wurden die von der RheinEner-
gie AG gehaltenen Anteile an der cowelio GmbH an die Brunata-Metrona-Unternehmens-
gruppe verkauft. Mit Erfüllung sämtlicher aufschiebender Bedingungen des obengenann-
ten Anteilskauf- und Abtretungsvertrages wurde die Transaktion am 16.03.2021 durchge-
führt.

11 
 
HGK: 100 % Erwerb an der Shipping GmbH 
Im Berichtsjahr wurden die europäischen Binnenschifffahrtsaktivitäten von Imperial und 
deren Integration unterhalb der neu gegründeten HGK Shipping GmbH vollzogen. 
 
Koelnmesse GmbH: Einrichtung eines Liquiditätsverbundes mit der Stadt Köln 
Aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Koeln-
messe Konzern richtet die Stadt Köln zur Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft 
zunächst befristet bis zum 31.12.2022 und begrenzt bis zu einer Höhe von 80 Mio. € ei-
nen Liquiditätsverbund mit der Koelnmesse GmbH ein. 
 
5. Veränderungen im Beteiligungsportfolio der Stadt Köln im Berichtsjahr  
 
6. Wesentliche mittelbare und unmittelbare Beteiligungen der Stadt Köln 
(Siehe Schaubilder auf den nachfolgenden Seiten) 
 
Anteilserwerb an Anteilserwerb durch Anteil alt Anteil neu
HGK Shipping GmbH Häfen und Güterverkehr Köln AG 0,0% 100,0%
Name alt
Koelnmesse Ausstellungen GmbH
Name Bisheriger Anteilseigner
KölnKongress GmbH Koelnmesse GmbH, Köln
Anteilserwerbe
Verschmelzung auf Koelnmesse 
Ausstellungen GmbH
Umfirmierungen
Name neu
Koelncongress GmbH
Nicht mehr bestehende Gesellschaften
Grund

12

13

14

15 
 
7. Darstellung ausgewählter Kennzahlen der direkten Beteiligungen

16

17 
 
 
* SAV = Sachanlagevermögen

18

19

20

21

22 
 
 
Frauenquote der direkten Beteiligungen der Stadt Köln (2/2)
Unternehmen
Aufsichtsrat /  
Verwaltungsrat
 Geschäftsführung / 
Betriebsleitung / 
Vorstand 
1. Führungsebene 2. Führungsebene
Quote Quote Quote Quote
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG - 50,00% - -
BioCampus Cologne Management GmbH - 50,00% - -
Digital Hub Cologne GmbH - 0,00% - -
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und Gründerzentrum GmbH - 0,00% - -
moderne stadt GmbH 35,70% 0,00% - -
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
Soziales
SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH 41,70% 100,00% - -
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 25,00% 0,00% - -
CVUA Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland AöR 21,40% 50,00% - -
Jugendzentren Köln gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH 50,00% 100,00% - -
Kultur, Sport, Erholung
KölnBäder GmbH 6,67% 50,00% 0,00% 43,00%
KölnMusik Betriebs- und Service GmbH 57,10% 0,00% - -
AchtBrücken GmbH 57,10% 0,00% - -
Akademie der Künste der Welt/Köln gemeinnützige GmbH 62,50% 100,00% - -
AG Zoologischer Garten Köln 44,40% 100,00% - -
Kölner Sportstätten GmbH 15,40% 0,00% - -
eE Veranstaltungszentrum der Stadt Köln - 50,00% - -
eE Bühnen der Stadt Köln - 25,00% - -
eE Gürzenich-Orchester - 0,00% - -
eE Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud - 50,00% - -
Konzerne
SWK 25,00% 33,30% 11,10% 40,00%
GAG 40,00% 50,00% - -
Koelnmesse 28,57% 33,33% - -

23 
 
8. Finanzbeziehungen zwischen Stadt und Beteiligungsunternehmen 
 
 
Beteiligung < - > Art der Finanzbeziehung Ist 
2020
Plan 
2021
Stadtwerke Köln GmbH → Werbenutzungsentgelt 4.650 4.000
→ Gewinnausschüttung 48.800 50.400
← Steuern 12.871 13.293
→ Steuern Vorjahre 664 8.400
RheinEnergie AG → Konzessionsabgaben 67.829 67.500
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR → Gewinnausschüttung 28.621 21.769
Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. ← Aufwendungen aus Verlustübernahme 210 100
GAG Immobilien AG ← Investitionszuschuss 3.270 3.270
→ Dividende 7.371 7.371
← Steuern 1.166 1.166
Grund und Boden GmbH ← Sonstige Zuschüsse 81 77
→ Gewinnausschüttung 3.853 3.485
← Steuern 610 552
GWG Wohnungsgesellschaft mbH Rhein-Erft → Gewinnausschüttung 205 0
← Steuern 32 0
e.E. Gebäudewirtschaft der Stadt Köln ← Energiepauschale 1.200 1.200
→ Ergebnisausgleich 568 0
← Ergebnisausgleich 0 18.000
Mediengründerzentrum NRW MGZ GmbH ← Betriebskostenzuschuss 50 50
KölnTourismus GmbH ← Betriebskostenzuschuss 5.565 6.691
RTZ GmbH ← Betriebskostenzuschuss 120 119
BioCampus Cologne ← Betriebskostenzuschuss 500 700
moderne stadt mbH ← Investitionszuschuss 3.570 5.355
→ Gewinnausschüttung 1.025 738
← Steuern 162 117
Digital Hub Cologne GmbH ← Betriebskostenzuschuss 100 100
e.E. Veranstaltungszentrum Köln ← Betriebskostenzuschuss 3.352 3.753
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH ← Betriebskostenzuschuss 12.781 13.271
← Investitionszuschuss 713 300
→ Erstattung von Zuschüssen 3.273 253
CVUA ← Sonstiges 2.034 2.237
Jugendzentren Köln mbH ← Betriebskostenzuschuss 4.746 4.822
← Investitionszuschuss 43 43
KölnMusik ← Betriebskostenzuschuss 5.650 7.496
Akademie der Künste der Welt/Köln ← Betriebskostenzuschuss 900 1.000
AG Zoologischer Garten Köln ← Betriebskostenzuschuss 5.045 3.526
← Investitionszuschuss 138 138
Kölner Sportstätten GmbH ← Betriebskostenzuschuss 6.600 7.259
e.E. Bühnen der Stadt Köln ← Betriebskostenzuschuss 74.242 79.930
e.E. Gürzenich-Orchester ← Betriebskostenzuschuss 11.646 12.010
e.E. Wallraf-Richartz Museum ← Betriebskostenzuschuss 4.251 4.251
Beteiligungsinduzierte Auswirkungen auf das städtische Haushaltsergebnis in T€ (konsumtiv)

24

25 
 
II. Spezieller Teil - Übersicht wesentlicher Beteiligungen 
Die Darstellung der Bilanzen und der Gewinn- und Verlustrechnungen kann Rundungs-
differenzen enthalten. Im Einzelfall können sich aufgrund dieser Rundungsdifferenzen 
auch Abweichungen zu den im Lagebericht ausgewiesenen Werten ergeben. Die Infor-
mationen für den Beteiligungsbericht über die wesentlichen Finanz- und Leistungsbezie-
hungen der Beteiligungen untereinander und mit der Stadt Köln beruhen auf Angaben 
der jeweiligen Gesellschaft. Durch unternehmensspezifische Buchungssystematiken kön-
nen die gemeldeten Zahlen voneinander abweichen und sind in diesen Fällen nicht ab-
stimmbar.

26 
 
1. Ver- und Entsorgung und Verkehr 
 
Stadtwerke Köln GmbH 
Anschrift Parkgürtel 26 
50823 Köln 
 
Kontakt 0221 - 178 - 0 
www.stadtwerkekoeln.de 
Gründung 1960 
Handelsregister HRB 2115, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 100,0% 
 
Unternehmensgegenstand 
Die Stadtwerke Köln GmbH (SWK) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Köln. 
Gegenstand des Unternehmens ist die Gewährleistung, Unterstützung und Förderung von 
Aufgaben und Vorhaben im Bereich der Kommunalwirtschaft als Holding der Stadt Köln. 
Zu diesem Zweck hält sie Beteiligungen in folgenden Tätigkeitsfeldern: 
 
- Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme, Handel mit Energie und ener-
gienahen Produkten, 
- Betrieb von Telekommunikationsnetzen einschließlich Telekommunikationsdienstleis-
tungen, 
- Bedienung und Betrieb des öffentlichen und nichtöffentlichen Verkehrs einschließlich 
des Eisenbahn- und Rheinfährverkehrs, 
- Betrieb von Häfen, 
- Durchführung von Aufgaben der Entsorgungs -, Wertstoff - und Recyclingwirtschaft, 
einschließlich der Abfallsammlung, Stadtreinigung und Winterwartung, sowie die Er-
bringung von Dienstleistungen im Bereich der Abwasserentsorgung, 
- Entwicklung und Förderung von Liegenschaften, insbesondere eigener sowie derjeni-
gen von konzernverbundenen Unternehmen und der Stadt Köln, 
- Wohnraumversorgung, insbesondere Errichtung und Bewirtschaftung von Dienst- und 
Werkmietwohnungen, 
- Betrieb von Sporteinrichtungen, insbesondere von Bädern und einer Eissporteinrich-
tung im Stadtgebiet Köln,  
- Werbung und Gewährleistung der Durchführung des lokalen Hörfunks, 
- Betrieb von gemeinnützigen Stiftungen zur Förderung von Wissenschaft, For schung, 
Erziehung, Bildung, Kultur und Familie, 
sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Leistungen.

27 
 
Unternehmensgegenstand 
Aus finanzwirtschaftlicher und strategischer Perspektive lassen sich aus den oben ge-
nannten Tätigkeiten folgende wesentliche Geschäftsfelder für den St adtwerke Köln Kon-
zern ableiten: 
 
- Energie und Wasser, 
- Öffentlicher Personennahverkehr, 
- Hafenumschlag und Güterverkehr, 
- Abfallentsorgung und -verwertung, 
- Telekommunikation, 
- Liegenschaften. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Dr. Dieter Steinkamp  
(Vorsitzender) Frau Stefanie Haaks  
Herr Timo von Lepel   
 
Aufsichtsrat 
Anne Lütkes  (Vorsitzende seit 22.12.2020) Daniel Kolle (seit 13.01.2020) 
Garrelt Duin (Vorsitzender bis 10.12.2020) Holger Leonhard 
Marco Steinborn (stellv. Vorsitzender) Dr. Barbara Lübbecke (bis 10.12.2020) 
Frauke Bendokat Stefanie Mägdefrau (bis 10.12.2020) 
Jörg Detjen, MdR Gaetano Magliarisi (seit 01.01.2020) 
Dr. Ralph Elster, MdR Christiane Martin, MdR (seit 10.12.2020) 
Markus Fürst-Reichelt Andreas Mathes (seit 01.01.2020) 
Artur Grzesiek (bis 10.12.2020) Frank Michael Munkler 
Lino Hammer, MdR Bernd Petelkau, MdL, MdR  
(seit 10.12.2020) 
Prof. Dr. Heribert Hirte, MdB  
(bis 10.12.2020) 
Henriette Reker 
Mike Homann, MdR (seit 10.12.2020) Ralph Sterck, MdR 
Christian Joisten, MdR (seit 10.12.2020) Matthias Stoller

28 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln  
 
Jahresabschlussprüfung 
BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH, Köln 100,0% 
AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH, Köln 100,0% 
GEW Köln AG, Köln 90,0% 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Köln 90,0% 
KölnBäder GmbH, Köln 74,0% 
Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln 54,5% 
Moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaus und der Gemein-
deentwicklung mit beschränkter Haftung, Köln 51,0% 
AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH, Köln 50,1% 
Radio Köln GmbH & Co. KG, Köln 25,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Gewinnausschüttung 48.800,0

29 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 687.696 693.418 865.971 
Immaterielle Vermögensgegenstände 140,0 97,0 60,0 
Sachanlagen 41,0 32,0 706,0 
Finanzanlagen 687.515,0 693.289,0 865.205,0 
    
Umlaufvermögen 667.209,0 468.036,0 545.014,0 
Vorräte 23,0 21,0 165,0 
Forderungen und sonst. VG 318.182,0 360.505,0 316.037,0 
Wertpapiere 0,0 0,0 0,0 
Liquide Mittel 349.004,0 107.510,0 228.812 
Rechnungsabgrenzungsposten 14,0 23,0 18,0 
     
Summe Aktiva 1.354.919,0 1.161.477,0 1.411.003,0 
     
Passiva      
Eigenkapital 674.527,4 700.193,0 718.908,0 
Gezeichnetes Kapital 185.550,0 185.550,0 185.550,0 
Kapitalrücklage 203.068,0 203.068,0 203.068,0 
Gewinnrücklage 237.610,0 262.775,0 279.890,0 
Bilanzergebnis 48.299,4 48.800,0 50.400,0 
    
Sonderposten 0,0 0,0  0,0 
Rückstellungen 80.210,0 86.081,0 97.227,0 
Verbindlichkeiten 600.169,0 375.202,0 594.846,0 
Rechnungsabgrenzungsposten 12,0 0,0 22,0 
     
Summe Passiva 1.354.919,0 1.161.477,0 1.411.003,0

30 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 15.219,0 18.050,0 26.669,0 
Umsatzerlöse 15.219,0 18.050,0 26.669,0 
Bestandsveränderungen 0,0 0,0 0,0 
andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 0,0 0,0 
Sonstige betriebliche Erträge 29.528,0 27.636,0 17.191,0 
Betriebsleistung 44.747,0 45.686,0 43.860,0 
Betriebsaufwand 25.923,2 26.173,0 26.200,0 
Materialaufwand 0,0 0,0 0,0 
Personalaufwand 15.067,0 14.494,0 14.366,0 
Abschreibungen 81,2 55,0 0,0 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.775,0 11.624,0 11.834,0 
Betriebsergebnis 18.823,8 19.513,0 17.660,0 
Finanzergebnis 83.803,0 80.100,0 11.930,0 
Erträge aus Beteiligungen 10.732,0 10.357,5 10.276,0 
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 181.821,0 188.136,5 192.400,0 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 537,0 443,0 499,0 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.373,0 4.345,0 2.764,0 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 7,0 0,0 0,0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.472,0 3.837,0 1.608,0 
    
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 23.922,5 24.690,0 22.760,0 
Sonstige Steuern 1.563,0 958,0 1.027,0 
Jahresergebnis 77.141,4 73.965,0 67.515,0 
Einstellung in andere Gewinnrücklagen -28.842,0 -25.165,0 -17.100,0 
Bilanzgewinn 48.299,4 48.800,0 50.400,0 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
Bilanz      
Anlagenintensität 50,8% 59,7% 61,4% 
Abschreibungsquote 44,9% 42,6% 6,4% 
Investitionen (T€) 9.028,0 6.016,0 177.113,0 
Investitionsquote 1,3% 0,9% 20,5% 
Eigenkapitalquote 49,8% 60,3% 51,0% 
Bankverbindlichkeiten (T€) 216.110,0 77.293,0 111.341 
Veränderung Verschuldung (T€) 116.717,0 -224.967,0 219.644,0

31 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
Gewinn- und Verlustrechnung     
Gesamtkapitalrentabilität (%) 6,1% 6,7% 4,9% 
Rohertrag (T€) 15.219,0 18.050,0 26.669,0 
EBIT (T€) 102.725,8 99.105,0 145.984,0 
EBITDA (T€) 102.807,0 99.160,0 146.033,0 
    
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 155 148 148 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 97,2 97,9 97,1 
 
Wirtschaftliche Lage 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die unternehmerische Tätigkeit des Stadtwerke Köln Konzerns erstr eckt sich im Wesent-
lichen auf 6 Geschäftsfelder. 
Das Geschäftsfeld Energie und Wasser wird durch die RheinEnergie AG, Köln, (Rhein-
Energie), ihre Tochtergesellschaften und eine Beteiligung der GEW Köln AG, Köln, (GEW) 
geprägt. Das Geschäftsfeld Öffentlicher Personennahverkehr wird im Wesentlichen durch 
die Kölner Verkehrs -Betriebe AG, Köln, (KVB) repräsentiert. Im Geschäftsfeld Hafenum-
schlag und Güterverkehr übernimmt die Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln, (HGK) die 
Bereitstellung von Infrastruktur und z entralen Dienstleistungen für den Hafenbetrieb und 
den Schienenverkehr. Der operative Betrieb wird von den Tochter- und Beteiligungsgesell-
schaften der HGK wahrgenommen. Das Geschäftsfeld Abfallentsorgung und -verwertung 
wird zum einen durch die AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH, Köln, (AWB) vertre-
ten, die im Wesentlichen Aufgaben der Abfallbeseitigung und Stadtreinigung, aber auch 
der Wertstofflogistik wahrnimmt. Zum anderen betreibt die AVG Abfallentsorgungs - und 
Verwertungsgesellschaft Köln mbH, Kö ln, (AVG) in Köln beziehungsweise in der Umge-
bung eine Müllverbrennungsanlage sowie eine Deponie für die Ent sorgung von Industrie- 
und Gewerbeabfällen und zählt zusammen mit drei weiteren Beteiligungen eben falls zu 
diesem Geschäftsfeld. Die NetCologne Ge sellschaft für Telekommunikation mbH, Köln, 
(NetCologne) bestimmt wesentlich den Geschäftsverlauf des Geschäftsfeldes Telekom-
munikation. Das Geschäftsfeld Liegenschaften steht für die Aktivitäten der moderne stadt 
Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues  und der Gemeindeentwicklung mbH, Köln, 
(moderne stadt). Die übrigen Aktivitäten im Stadtwerke Köln Konzern sind finanzwirtschaft-

32 
 
Wirtschaftliche Lage 
lich eher von nachrangiger Bedeutung und werden nach folgend unter „Sonstige Ge-
schäftsfelder“ zusammengefasst. Hierzu zählen in sbesondere der Betrieb von Bädern im 
Stadtgebiet Köln sowie die Verwaltung von Wohnungen. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt fiel im Jahr 2020 nach Berechnungen des Sta-
tistischen Bundesamtes um 4,9 % niedriger aus als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft 
ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine 
tiefe Rezession geraten. 
Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2020 um 0,5 
% gegenüber 2019. Die Jahresteuerungsrate 2020 lag damit deutlich niedriger als im 
Vorjahr (+1,4 %). Ein Grund für die niedrige Jahresteuerungsrate war die temporäre Sen-
kung der Mehrwertsteuersätze. 
Bereits zu Beginn des Jahres 2020 wirkte die schwächere Konjunktur einer weiteren po-
sitiven Entwicklung bei der Arbeitslosigkeit entgegen, die die Vorjahre geprägt hatte. Die 
Zahl der Arbeitslosen stieg gegenüber dem Vorjahr um 429.000 auf 2.695.000 bzw. auf 
5,9 % (+0,9 %). Die stabilisierende Wirkung der Kurzarbeit hat dabei Beschäftigung gesi-
chert und eine höhere Arbeitslosigkeit verhindert. 
Relevante Märkte 
Hierzu wird auf die Ausführungen zu den „Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit“ 
verwiesen. 
Geschäftsverlauf 
Die SWK erzielte im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss von 67,5  Mio. €, dies bedeutet 
einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr (74,0 Mio. €) um 9 %. Die Ergebnisabführung der 
GEW an die SWK steigerte sich im Berichtsjahr um 3,7 Mio. € auf 169,2 Mio. €. Maßgeblich 
für die Verbesserung war die höhere Gewinnabführung der Rh einEnergie, die einen er-
heblichen Veräußerungsgewinn aus dem Anteilsverkauf einer Beteiligung erzielen konnte. 
Die Verlustübernahme gegenüber der KVB stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,9 Mio. € 
auf 109,9 Mio. €. Ursächlich sind neben den geringeren Erlösen durch die Corona-Pande-
mie, die durch den „ÖPNV-Rettungsschirm“ nicht vollständig kompensiert werden, erneut 
gestiegene Kosten für die Instandhaltung der Stadtbahnen und Fahrwege. Die Ergebnisab-
führung der HGK entspricht mit 9,9 Mio. € dem Vorjahreswert. Den Ergebnisbeiträgen der 
im Geschäftsjahr neu erworbenen Shipping -Gesellschaften standen dabei niedrigere Er-
gebnisse der übrigen Beteiligungen gegenüber. Die Ergebnisabfüh rung der AWB lag mit 
13,4 Mio. € über dem Wert des Vorjahres (12,7 Mio. €). Auch d ie phasenverschobene

33 
 
Wirtschaftliche Lage 
Ausschüttung der AVG lag mit 9,1 Mio. € um 0,5 Mio. € höher. Auf der Ebene der SWK 
beeinflussten die geringeren Personalaufwendungen und ein höheres Zinsergebnis den 
Jahresüberschuss der Gesellschaft positiv. 
Aus dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres sollen rund 25,2 Mio. € in die Gewinnrück-
lagen eingestellt werden. Der Bilanzgewinn von 48,8 Mio. € soll an den Gesellschafter 
Stadt Köln ausgeschüttet werden.  
Chancen und Risiken 
Unter Berücksichtigung der gegebenen Gegensteuerungs- und Minimierungsmaßnahmen 
sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand eines Konzernunternehmens 
oder des Konzerns gefährden. Derartige Risiken sind aus heutiger Sicht auch für die ab-
sehbare Zukunft nicht zu erkennen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Die SWK GmbH plant für das Jahr 2021 einen Jahresüberschuss von 11,2 Mio. €, der 
damit 56,3 Mio. € unter dem Jahresergebnis 2020 in Höhe von 67,5 Mio. € liegen wird. Der 
massive Ergebnisrückgang resultiert in erster Linie aus der Corona -Pandemie und den 
damit verbundenen geringeren Fahrgelderlösen der KVB. Zusätzlich erhöhen die kommu-
nalpolitisch gewollten Leistungsausweitungen im ÖPNV das Defizit der KVB. Aufgrund der 
anhaltenden Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen ist die Ergebnisprognose 
einer höheren Unsicherheit als in den Vorjahren unterworfen.

34 
 
AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH 
Anschrift Maarweg 271 
50825 Köln 
 
Kontakt 0221- 9 22 22 24 
www.awbkoeln.de 
Gründung 2000 
Handelsregister HRB 81974, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadtwerke Köln GmbH 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung im Rahmen der Entsorgungswirtschaft 
sowie der Stadtreinigung anfallender Leistungen jedweder Art - vorrangig für das Gebiet 
der Stadt Köln - , ferner die Erbringung von Leistungen für die Stadt Köln als Hilfsbetrieb 
in entsprechender Anwendung von § 107 Abs. 2 Nr. 5 Gemeindeordnung NW. Zu den in 
Satz 1 bezeichneten Leistungen gehören insbesondere 
- die Erfassung und Entsorgung gemäß § 17 Abs. 1 Kreislaufwirtschaftsgesetz 
("KrWG") oder gemäß anderen jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen der 
Stadt Köln zu überlassender Abfälle jedweder Art, ferner alle mit den vorstehend 
bezeichneten Aktivitäten verbundenen Tätigkeiten; 
- die Durchführung von Leistungen der Stadtreinigung einschließlich der Winter-
wartung sowie von weiteren Leistungen der Pflege und Unterhaltung des öffentli-
chen Raums im Gebiet der Stadt Köln; 
- die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Entsorgungs-, Wertstoff- und 
Recyclingwirtschaft sowie die Erbringung aller im Zusammenhang mit den in vor-
stehenden Ziffern 1. bis 3. anfallenden Hilfs- und Nebentätigkeiten. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Herr Peter Mooren Herr Ulrich Gilleßen

35 
 
Aufsichtsrat 
Herr Gerhard Brust, 
Vorsitzender (bis 10.12.2020) 
Frau Ira Sommer  
(seit 11.12.2020) 
Frau Sandra Schneeloch, 
Vorsitzende (seit 11.12.2020) 
Herr Frank Schneider  
(bis 10.12.2020) 
Frau Polina Frebel, stellv. Vorsitzende Herr Dr. Harald Rau 
Herr Gaetano Magliarisi, stellv. Vorsitzender Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Frau Hamide Akbayir (bis 10.12.2020) Herr Ayan Üc 
Herr Hans-Werner Bartsch (bis 10.12.2020) Herr Tino von Lepel 
Herr Wilfried Becker (bis 10.12.2020) Herr Gerd Walter 
Frau Bianca Christen Herr Struwe (seit 11.12.2020) 
Herr Dr. Walter Gutzeit (bis 10.12.2020) Herr Stephan Arnold 
Frau Denise Abé (seit 11.12.2020) Frau Uschi Röhrig (seit 11.12.2020) 
Frau Constanze Aengenvoort  
(seit 11.12.2020)  
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
Hans M. Klein + Partner, Köln 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine

36 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 81.864,9 97.408,0 121.984,0 
Immaterielle Vermögensgegenstände 460,4 591,9 422,0 
Sachanlagen 80.946,9 96.328,0 121.109,4 
Finanzanlagen 457,5 488,1 453,6 
     
Umlaufvermögen 29.286,5 41.258,4 18.039,9 
Vorräte 1.194,2 1.290,6 1.473,6 
Forderungen und sonst. VG 28.083,4 39.959,4 16.463,7 
Wertpapiere 0,0 0,0 0,0 
Liquide Mittel 8,9 8,3 102,5 
Rechnungsabgrenzungsposten 299,6 258,4 528,8 
Summe Aktiva 111.451,0 138.924,9 140.552,7 
     
Passiva       
Eigenkapital 20.925,8 20.925,8 20.925,8 
Gezeichnetes Kapital 15.000,0 15.000,0 15.000,0 
Kapitalrücklage 0,0 0,0 0,0 
Gewinnrücklage 5.925,8 5.925,8 5.925,8 
Jahresüberschuss 0,0 0,0 0,0 
    
Sonderposten 0,0 0,0 0,0 
Rückstellungen 55.954,0 61.505,9 65.917,5 
Verbindlichkeiten 34.571,2 56.493,1 53.709,4 
Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 0,0 0,0 
Summe Passiva  111.451,0 138.924,9 140.552,7

37 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 164.956,2 171.923,5 176.268,7 
Umsatzerlöse 164.956,2 171.923,5 176.268,7 
Bestandsveränderungen 0,0 0,0 0,0 
andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 0,0 0,0 
Sonstige betriebliche Erträge 2.195,9 1.722,5 4.080,0 
Betriebsleistung 167.152,1 173.646,0 180.348,7 
Betriebsaufwand 144.915,6 151.360,3 156.334,6 
Materialaufwand 21.440,1 22.775,4 22.574,3 
Personalaufwand 100.313,5 103.986,3  107.381,4 
Abschreibungen 10.476,8 11.423,9 12.863,7 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.685,2 13.174,7 13.515,2 
Betriebsergebnis 22.236,5 22.285,7 24.014,1 
     
Finanzergebnis -1.498,6 -1.686,8 -1.810,7 
Erträge aus Beteiligungen 0,0 0,0 0,0 
Erträge aus Gewinnbeteiligungen 0,0 0,0 0,0 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 45,6 26,7 29,5 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16,4 26,3 9,1 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.560,6 -1.739,8 -1.849,3 
Aufwendungen aus Verlustübernah. 0,0 0,0 0,0 
     
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.734,7 7.558,2 8.529,0 
Sonstige Steuern 289,7 298,7 301,4 
Gewinnabführung aufgrund eines  
Ergebnisabführungsvertrages 12.713,5 12.742,0 13.373,1 
Jahresergebnis 0,0 0,0 0,0 
Bilanzgewinn 0,0 0,0 0,0 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz       
Anlagenintensität 73,5% 70,1% 86,8% 
Abschreibungsquote 12,9% 11,8% 10,6% 
Investitionen (T€) 13.741,0 27.226,0 39.170,0 
Investitionsquote 16,8% 28,0% 32,1% 
Eigenkapitalquote 18,8% 15,1% 14,9%

38 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
Pensionsverpflichtungen (T€) 31.020,0 34.933,6 38.850,9 
Bankverbindlichkeiten (T€) 16.201,0 39.800,0 36.944,4 
Veränderung Verschuldung (T€) 9.830,4 21.922,0 -2.783,6 
    
Gewinn- und Verlustrechnung      
Gesamtkapitalrentabilität (%) 11,6% 9,5% 10,0% 
Rohertrag (T€) 143.516,0 149.149,0 153.694,4 
EBIT (T€) 22.282,1 22.312,4 24.043,6 
EBITDA (T€) 32.759,1 33.736,4 36.907,3 
    
Personal      
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 1.617 1.656  1.666 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 62,0 62,8  64,5 
 
Wirtschaftliche Lage 
Grundlagen unternehmerischer Tätigkeit 
Die Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeiten der AWB liegen in der Erbringung 
verschiedener, sowohl gebühren- als auch haushaltsfinanzierter Aufgaben im Zusam-
menhang mit der Stadtreinigung und der Abfallwirtschaft für die Stadt Köln. 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) re inigen mit über 800 Mitarbeiter*innen  in der 
Stadtreinigung und mit fast 350 Fahrzeugen fast 480.000 km an Straßen und Gehwegen 
im Jahr. Zudem halten sie die Standorte der Glascontainer sauber, beseitigen wilde Müll-
ablagerungen, leeren rund 22.000 öffentliche Papierkörbe, kehren Laub und führen den 
Winterdienst für die Stadt Köln durch. Zusätzlich übernehmen sie auch die Aufstellung 
und Leerung der städtischen Altkleider-Container. Im Bereich Abfallwirtschaft führen rd. 
660 Müllwerker*innen und Kraftwagenfahrer*innen der AWB pro Jahr mit über 240 Fahr-
zeugen mehr als 21,2 Mio. Tonnen- und Behälterleerungen in Köln durch. Die Hausmüll- 
und Biotonnen werden von der AWB mindestens einmal wöchentlich geleert. Dazu kom-
men alle 14 Tage die Blauen und die Wertstofftonnen. Zusätzlich erledigen die AWB -
Mitarbeiter*innen fast 231.000 Termine zur Sperrmüll- und Elektro-Altgeräteabfuhr. Auch 
im Jahr 2020 wurden trotz der Herausforderungen durch die Covid -19-Pandemie die in 
den vergangenen Jahren aufgebauten Geschäftsaktivitäten weiter konsolidiert und in vie-
len Bereichen ausgebaut.  
Dabei steht die Geschäftsbeziehung mit der Stadt Köln naturgemäß im Vordergrund. Die 
betriebswirtschaftliche Steuerung der AWB ist in erster Linie auf das Jahresergebnis vor

39 
 
Wirtschaftliche Lage 
Steuern ausgerichtet. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 hatte die AWB ohne die beiden 
Geschäftsführer 1.902 Beschäftigte (Vorjahr 1.870), davon 54 Auszubildende (Vorjahr 
44) in acht Berufsbildern. Die Gesellschafterversammlung hat am 5. September 2017 
eine Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung von 30 % und im Aufsichts-
rat von 30 % beschlossen. Die Zielgrößen sollen spätestens am 30.Juni 2022 erreicht 
sein. Die gleiche Quote hat die Geschäftsführung am 26.Juli 2017 für die ihr direkt unter-
stehenden zwei Führungsebenen festgelegt, die ebenfalls spätestens am 30.Juni  2022 
erreicht werden soll. Zum Stichtag 31.Dezember 2020 ergibt sich folgender Frauenanteil:  
• Aufsichtsrat 47%, in der  
• Geschäftsführung 0% und in der  
• ersten Führungsebene 25% 
• zweiten Führungsebene 35% 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die Auswirkungen der (gesamt-) wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf die AWB er-
geben sich im Wesentlichen aus den Aussagen zu den Zielen und Strategien im Rahmen 
der Erläuterung der Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeiten sowie aus der Be-
schreibung der relevan ten Märkte und der Chancen und Risiken der AWB.  Allerdings 
sind zusätzlich zu den aktuell bestehenden Aufträgen weitere Akquisitionen denkbar, z.B. 
durch die Ausweitung von Reinigungsleistungen in Köln oder den Ausbau ihres Services-
pektrums.  
Relevante Märkte 
Wie die Darstellung  der Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeiten und der wirt-
schaftlichen Rahmenbedingungen deutlich zeigt, ist die AWB weitaus überwiegend für 
die Stadt Köln tätig. Dabei werden zahlreiche, sowohl gebühren - als auch haushaltsfi-
nanzierte Aufgaben im Zusammenhang mit Abfallwirtschaft und Stadtreinigung erbracht. 
Die Schwerpunkte der Geschäftsentwicklung lagen auch im Jahr 2020 auf einer kontinu-
ierlichen Leistungsverbesserung. Zudem stand auch weiterhin das Thema Nachhaltigkeit 
im Mittelpunkt des Handelns und Gestaltens. Die Marktposition der AWB in Köln und die 
Befriedigung der steigenden Ansprüche der Kunden*innen soll durch die Wertstoffstra-
tegie („Aktiv für Köln“) mit Fokus auf einem weiteren Ausbau der getrennten Sammlungen  
und verstärkten Investitionen in die Digitalisierung der Prozesse dauerhaft gefestigt wer-
den. Ebenfalls von hoher Ergebnisrelevanz sind die Bedingungen an den Märkten für die 
Verwertung von Altpapier und Altkleidern. Hier wird ausdrücklich auf die Ausführungen

40 
 
Wirtschaftliche Lage 
im Rahmen der Darstellung der Chancen und Risiken der AWB verwiesen. Die Entwick-
lung des volatilen Marktes für Altpapier - und Altkleidererlöse beeinflusst das Unterneh-
mensergebnis in hohem Maße. 
Chancen und Risiken 
Nach wie vor ist die AWB in ihrem Kerngeschäft keinen nennenswerten geschäftsgefähr-
denden Risiken aus dem laufenden Geschäft ausgesetzt.  Durch die Verlängerung der 
Leistungsverträge mit der Stadt Köln für den Zeitraum ab dem 1. Januar 2019 für weitere 
15 Jahre konnte die AWB Planungssicherheit fü r den wesentlichen Teil der Umsätze 
erzielen. Allerdings muss die AWB zur Sicherung des erreichten Ergebnisniveaus aus-
geprägtes Kostenmanagement betreiben. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ergibt sich aus 
den stark volatilen Verwertungserlösen, insbesondere für Altpapier und Altkleider, die 
somit auch ein erhebliches Ergebnisrisiko bilden.  Insbesondere in der Altpapierverwer-
tung liegt das Risiko sowohl in der Mengen - als auch in der Qualitätsentwicklung. Stei-
gende Anteile an Verpackungsmengen sowie sinkende M engen an Druckerzeugnissen 
belasten die erzielbaren Altpapiererlöse. Daneben verzeichnet die AWB rückläufige 
Sammelmengen. Das anhaltende Absinken des Zinsniveaus hat dazu geführt, dass die 
betrieblichen Versorgungszusagen mit immer geringeren Zinssätzen a bgezinst werden 
müssen und ein weiterer Rückgang zu erheblichen Ergebnisbelastungen führen kann.  
Zur systematischen Erkennung und Steuerung der Risiken aus der Geschäftstätigkeit 
der AWB existiert ein Risikomanagementsystem. Mögliche Risiken aus einer weiter an-
dauernden Belastung durch die Covis -19-Pandemie) lassen sich aktuell nicht final ab-
schätzen. Die bisherigen Erfahrungen im Jahr 2020 lassen jedoch die begründete Ver-
mutung zu, dass AWB dadurch keinen geschäftsgefährdenden Risiken ausgesetzt ist. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Das Augenmerk des Unternehmens wird weiterhin darauf liegen, seine Marktposition zu 
stärken und auszubauen. Für das Geschäftsjahr 2021 plant die AWB bei Umsatzerlösen 
von rund 176.181 T€ und Personalkosten in Höhe von rd. 113.201 T€ ein Ergebnis von 
23.785 T€ vor Ertragsteuern. Dies entspricht einem Jahresüberschuss in Höhe von 
18.851 T€. In diesem Ergebnis ist allerdings ein Sondereffekt in Höhe von 10.800 T€ aus 
dem Verkauf eines Betriebsgrundstücks enthalten. In Höhe dieses Buchgewinns aus der 
Veräußerung des Betriebsgrundstücks ist eine Zuführung zur Gewinnrücklage der AWB 
geplant.

41 
 
AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH 
Anschrift Geestemünderstraße 23 
50735 Köln 
 
Kontakt 0221 - 7170 - 0 
www.avgkoeln.de 
Gründung 1992 
Handelsregister HRB 22790, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadtwerke Köln GmbH 50,1% 
Remondis GmbH Rheinland 49,9% 
  
Unternehmensgegenstand 
Unternehmensgegenstand ist die Planung (einschließ lich des Betreibens von Plange-
stellungsverfahren und Altlastensanierung), der Bau und der umweltfreundliche Betrieb 
von Einrichtungen der Entsorgungswirtschaft, insbesondere von Anlagen zur Kompos-
tierung, Gewerbeabfallaufbereitung, Baustellenabfallaufbereitung zur thermischen Ab-
fallbehandlung inklusive Schadstoffentfrachtung sowie die Vermarktung der in den Ein-
richtungen gewonnenen Wertstoffe und Energie. 
Die öffentlich -rechtlichen Vorschriften, insbesond ere die abfallrechtlichen Bestimmun-
gen sind zu beachten; die Leitlinien des Abfallwirtschaftskonzeptes der Stadt Köln in der 
jeweils gültigen Fassung sind für die Gesellschaft verbindlich. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Freund (Sprecher) Herr Karl Georg Boje 
Herr Peter Mooren  
(hauptamtlicher Geschäftsführer AWB Köln)

42 
 
Aufsichtsrat 
Herr Hans-Werner Bartsch,  
Vorsitzender (bis 10.12.2020) 
 
Herr Stephan Krings,  
Mitglied (bis 21.12.2020) 
Stellv. Vorsitzender (ab 22.12.2020) 
Herr Jürgen Mauthe,  
Stellv. Vorsitzender (bis 21.12.2020) 
Herr Peter Lindlar (ab 21.12.2020) 
Herr Wilfried Becker (bis 10.12.2020) Frau Sarah Niknamtavin (ab 11.12.2020) 
Herr Gerhard Brust,  
Mitglied (bis 10.12.2020) 
Vorsitzender (ab 22.12.2020) 
Herr Dr. Harald Rau 
Herr Dr. Ansger Fendel Herr Robert Schallehn (ab 11.12.2020) 
Frau Polina Frebel Frau Dr. Gertrud Scholz (bis 10.12.2020) 
Herr Stefan Gatter Frau Marion Sollbach (ab 11.12.2020) 
Herr Volker Görtzel Frau Ira Sommer (ab 11.12.2020) 
Herr Stefan Götz Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Herr Burghard Hercik Christoph Trump 
Herr Reinhard Hohenstein Herr Sebastian Vollbrecht  
(bis 21.12.2020) 
Frau Barbara Junker (seit 21.12.2020) Herr Florian Weber (ab 11.12.2020) 
 Herr Karl-Heinz Walter (bis 10.12.2020) 
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
AVG Kompostierung GmbH 100,0% 
AVG Ressourcen GmbH 100,0% 
AVG Service GmbH 100,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (in T€) 
keine

43 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 87.649,7 83.895,5 82.114,0 
Immaterielle Vermögensgegenstände 227,1 181,8 175,9 
Sachanlagen 72.190,4 68.498,9 66.745,4 
Finanzanlagen 15.232,1 15.214,9 15.192,7 
     
Umlaufvermögen 35.428,3 32.822,2 26.142,9 
Vorräte 6.280,0 6.888,7 7.258,5 
Forderungen und sonst. VG 14.228,8 16.905,4 6.802,4 
Wertpapiere 0,0 0,0  0,0 
Liquide Mittel 14.919,5 9.028,0 12.082,0 
Rechnungsabgrenzungsposten 98,0 162,2 908,5 
     
Summe Aktiva 123.176,0 116.879,9 109.165,4 
     
Passiva      
Eigenkapital 45.208,1 45.034,5  
Gezeichnetes Kapital 8.700,0 8.700,0 8.700,0 
Kapitalrücklage 0,0 0,0 0,0 
Gewinnrücklage 26.762,0 26.762,0 26.762,0 
Bilanzergebnis 17.246,1 18.072,5 19.301,7 
     
Rückstellungen 11.475,2 10.970,7 11.873,9 
Verbindlichkeiten 58.067,4 51.564,6 41.846,7 
Rechnungsabgrenzungsposten 925,9 810,2 681,1 
     
Summe Passiva 123.176,0  116.879,9 109.165,4

44 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 98.752,9 101.395,0 107.772,9 
Umsatzerlöse 98.734,0 101.395,0 107.702,0 
Bestandsveränderungen 0,0 0,0 0,0 
andere aktivierte Eigenleistungen 17,9 0,0 70,9 
Sonstige betriebliche Erträge 536,0 162,0 384,0 
Betriebsleistung 99.287,9 101.557,0 108.156,9 
Betriebsaufwand 82.174,9 85.429,1 90.980,3 
Materialaufwand 40.424,8 43.219,1 46.238,0 
Personalaufwand 16.243,2 17.453,8 18.621,6 
Abschreibungen 11.941 11.203 11.052,0 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.567 13.555 15.068,7 
Betriebsergebnis 17.113,1 16.127,9 17.176,6 
     
Finanzergebnis 5.772,8 7.380,3 8.184,3 
Erträge aus Beteiligungen 6.939,4 8.095,9 8.821,8 
Erträge aus Gewinnbeteiligungen 0,0 0,0 0,0 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 7,9 5,7 2,7 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22,2 21,3 13,8 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,0 0,0  0,0 
Zinsen und sonstige Aufwendungen 1.196,7 742,6 654,9 
     
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.396,2 5.159,8 5.625,4 
Sonstige Steuern 243,5 275,9 432,8 
Jahresergebnis 17.246,1 18.072,5 19.301,7 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
Bilanz       
Anlagenintensität (%) 71,2% 71,8% 75,2% 
Abschreibungsquote (%) 16,5% 16,3% 16,5% 
Investitionen (T€) 10.026,2 7.477,0 9.352,4 
Investitionsquote (%) 11,4% 8,9% 11,4% 
Eigenkapitalquote (%) 42,8% 45,8% 50,2% 
Pensionsverpflichtungen (T€) 7.594,5 8.227,2 9.168,3 
Bankverbindlichkeiten (T€) 30.865,2 26.029,0 22.474,4 
Veränderung Verschuldung (T€) -440,0 -6.500,8 -9.717,9

45 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
Gewinn- und Verlustrechnung      
Gesamtkapitalrentabilität (%) 15,0% 16,1% 18,3% 
Rohertrag (T€) 58.328,1 58.175,9 61.534,9 
EBIT (T€) 24.051,6 24.223,9 25.998,4 
EBITDA (T€) 35.992,4 35.426,4 37.050,4 
    
Personal      
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 214 224  223 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 75,9 77,9 83,5 
 
Wirtschaftliche Lage 
Grundlagen der unternehmerischen Geschäftsaktivitäten 
Die am 23.06.1992 gegründete AVG – Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft 
Köln mbH (nachfolgend AVG Köln) ist nach ihrem satzungsgemäßen Zweck sowie auf-
grund der mit der Stadt Köln geschlossenen Verträge zuständig für Planung, Bau und 
Betrieb von Einrichtungen der Entsorgungswirtschaft. Entsprechend dieser Zweckbe-
stimmung hat die AVG Köln im Geschäftsjahr 2020 folgende Aufgabenschwerpunkte zu 
verzeichnen: 
- Betrieb der Restmüllverbrennungsanlage einschließlich der vorgeschalteten Homo-
genisierungsanlage (RMVA) 
- Betrieb der Deponie Vereinigte Ville 
- Zusammenarbeit mit den Tochtergesellschaften für Kompostierung, für die Behand-
lung und Verwertung von Altholz, Baumisch- und Gewerbeabfällen sowie zur Erbrin-
gung von Instandhaltungsleistungen 
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Für die AVG-Gruppe war 2020 in Summe t rotz der Corona Pandemie wirtschaftlich ein 
gutes Jahr. 
Aus der Sicht eines Entsorgungsunternehmens war als eine positive Folge der Pandemie 
ein Anstieg bei den städtischen Hausmüllmengen um rund 1,5 % zu verzeichnen. Und 
nach dem Ende des ersten Lockdowns  waren auch die Gewerbeabfallmengen sehr 
schnell wieder auf einem hohen Niveau und sorgten damit insgesamt für eine gute Aus-
lastung. Die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie, von denen zum Ende

46 
 
Wirtschaftliche Lage 
des Jahres 2020 vor allem die Wirtschaftszweige Gastronomie und Handel stark betrof-
fen waren, haben das Gewerbeabfallaufkommen 2020 insgesamt nicht nachhaltig beein-
flusst. 
Für den Bereich Deponiebetrieb gab es ebenfalls stabile Mengenanlieferungen an mine-
ralischen bzw. inerten Gewerbeabfällen. Durch weitere Preisanhebungen konnte zudem 
die Umsatzentwicklung zusätzlich positiv beeinflusst werden.  
Dies galt ebenso für den Bereich der Restmüllverbrennung von Gewerbeabfällen. Auch 
hier konnten nochmals deutliche Preissteigerungen durchgesetzt werden. 
Geschäftsverlauf 2020 
Im Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2020 hat sich die AVG Köln zum Ziel gesetzt, 
ein positives Gesam tergebnis in Höhe von 11.887 T€ nach Steuern zu erreichen. Mit 
dem erzielten Ergebnis von 19.302 T€ konnte der Plan um 7.415 T€ übertroffen werden. 
Das Vorjahresergebnis in Höhe von 18.072 T€ konnte damit ebenfalls um 1.230 T€ über-
troffen werden. Die Verbesserung gegenüber dem Planergebnis wurde im Wesentlichen 
durch höhere Beteiligungsergebnisse, höhere Umsätze aus der Energievermarktung und 
durch die Auswirkungen aus der weiterhin positiven Entwicklung auf dem Gewerbeab-
fallmarkt erreicht. 
Chancen und Risiken 
Die AVG Köln muss sich weiterhin in ihren Kerngeschäften zu jeder Zeit mit den Marktri-
siken auseinandersetzen. Der Entsorgungsvertrag mit der Stadt Köln sichert ihr mittel-
fristig die Andienung der städtischen Haus - und Sperrmüllmengen sowie einen Großteil 
der städtischen Bioabfälle. Der geltende Abfallwirtschaftsplan NRW bietet der AVG Köln 
zudem Chancen, sich an Ausschreibungen von kommunalen Haus - und Sperrmüllmen-
gen zu beteiligen.   
Gemäß dem aktuellen Abfallwirtschaftskonzept der Stadt Köln wird die getrennte Samm-
lung von biogenen Abfällen und weiteren Wertstoffen noch weiter intensiviert werden. In 
der Folge werden damit aber bei der thermischen Verwertung die Hausmüllmengen sin-
ken und müssen durch zusätzliche andere Abfälle kompensiert werden. Der Handlungs-
bedarf in der AVG-Gruppe im Bereich der Akquisition von Abfallmengen, auch im Euro-
päischen Ausland, zusätzlich aktiv zu werden, wird dadurch aber immer konkreter. 
Die AVG Köln ist gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften weiterhin im Markt gut ge-
rüstet. Durch hohe Leistungsbereitschaft, Service sowie Anlagenqualität und Verfügbar-
keiten im Spitzenbereich überzeugt die AVG Köln ihre Kunden.

47 
 
Wirtschaftliche Lage 
Durch das umfassende Verwertungs- und Entsorgungsangebot haben die AVG Köln und 
ihre Tochtergesellschaften ih re Stellung im Abfallmarkt in der Vergangenheit gefestigt. 
Diese Aktivitäten werden planmäßig fortgesetzt. Auch die Herausforderungen aus der 
neuen Gewerbeabfallverordnung hat die AVG in 2020 gut gemeistert. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Die Auslastung der Anlagen erscheint aufgrund der aktuellen Marktsituation trotz einiger 
negativer Einflüsse derzeit gesichert. Die Volatilität der Märkte erfordert jedoch eine hohe 
Flexibilität bei den Akquisebemühungen. Die heute noch positive Marktlage k ann sich 
recht schnell eintrüben. Daher wird sich die AVG Köln auch weiterhin um Gewerbeabfall-
mengen, Mengen aus dem Europäischen Ausland sowie um kommunale Abfälle Dritter 
bemühen.  
Diese Akquisitionsstrategie soll der AVG auch weiterhin den Erfolg sicher n. Daher geht 
die Planung für 2021 beim Jahresüberschuss von einem Ergebnis von 11.900 T€ nach 
Steuern aus. 
Ob die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung durch die bekannten Risikofaktoren wie 
Handelsstreitigkeiten, den Brexit oder auch die noch nicht bekannten Folgen der Corona 
Epidemie zu größeren Nachteilen für die Abfallwirtschaft führen werden, bleibt weiter ab-
zuwarten.

48 
 
Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH 
Anschrift Parkgürtel 24 
50823 Köln 
 
Kontakt 0221/178 - 0 
www.stadtwerke-koeln.de 
Gründung 1964 
Handelsregister HRB 2367, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadtwerke Köln GmbH 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und Bewirtschaftung von Dienst- und 
Werkmietwohnungen für Beschäftigte der Stadtwerke Köln Gesellschaft (SWK) mit be-
schränkter Haftung und der mit ihr verbundenen Unternehmen.  
Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung 
des benannten Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen. Sie kann sich 
zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an anderen Unter-
nehmen, die ihren Zwecken dienen oder förderlich sind, in jeder gesetzlich zulässige n 
Form beteiligen und solche Unternehmen erwerben und errichten. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Dr. Dieter Steinkamp Frau Stefanie Haaks 
 
Aufsichtsrat 
Sabine Pakulat, MdR (Vorsitzende) Marion Heuser, MdR 
Herr Dr. Nils Helge Schlieben (Stellv. 
Vorsitzender) Jürgen Kircher, MdR 
Wolfgang Nolden (Stellv. Vorsitzender) Stefanie Ruffen, MdR 
Christoph Besser bis (31.08.2021) Hans Schwanitz

49 
 
Aufsichtsrat 
Claudia Brock-Storms, MdR Felix Spehl, MdR 
Marcela Cano seit (27.09.2021) Marco Steinborn 
Markus Greitemann  
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
Jahresabschlussprüfung 
ES EversheimStuible Treuberater GmbH 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (in T€) 
keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   13.475,0 14.087,4 14.243 
Jahresergebnis *)   483,5 1.110,0 573,0 
Eigenkapital   18.820,8 19.930,9 20.504 
Bilanzsumme   90.105,9 96.102,7 87.600 
Investitionen   4.469 1.471 542 
Verbindlichkeiten   66.852,8 71.501,4 62.376 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    0,0 0,0 0,0 
*) vor Gewinnabführung      
 
Wirtschaftliche Lage  
Die Gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen / Wohnungsmarkt 
Die Corona-Pandemie hat die deutsche Wirtschaft 2020 in eine tiefe Rezession gestürzt 
und eine zehnjährige Wachstumsphase beendet. Das preisbereinigte Bruttoinlandspro-
dukt (BIP) sank 2020 um -4,9 % gegenüber dem Vorjahr auf 3.332,2 Milliarden €. Zuletzt 
hat die Finanz - und Wirtschaftskrise 2008 2009 einen so starken Konjunktureinbruch 
verursacht, der 2009 mit -5,7 % noch deutlicher ausfiel. Bis auf das Baugewerbe sank 
die Bruttowertschöpfung in allen Wirtschafsbereichen. Während das Baugewerbe mit

50 
 
Wirtschaftliche Lage  
+1,4 % gegenüber dem Vorjahr zulegte, verloren der Bereich Handel, Verkehr, Gastge-
werbe -6,3 %, das produzierende Gewerbe mit -9,7 % und sonstige Dienstleister -11,3 % 
am deutlichsten. 
Im 2019 lebten in Köln 1.091.819 (+0,16 %) Einwohnerinnen und Einwohner mit Haupt- 
oder Nebenwohnsitz und es gab 564.841 (+0,10  %) Haushalte. Die durchschnittliche 
Haushaltsgröße ist mit 1,88 Personen weiterhin unverändert. Die Anzahl der Einperso-
nenhaushalte stieg leicht auf 285.743, das entspricht 50,7 %. 
Den Ergebnissen der städtis chen Bevölkerungsvorausberechnung zufolge werden im 
Jahr 2030 rund 1.120.400 Menschen mit Hauptwohnsitz in Köln leben. Damit steigt die 
Einwohnerzahl im Vergleich zum Ausgangsjahr der Berechnung 2018 voraussichtlich 
um 38.900 (3,5 %). Die Bevölkerungszunahme setzt sich auch in den darauffolgenden 
Jahren fort und endet im letzten Berechnungsjahr 2040 bei 1.146.100 Einwohnerinnen 
und Einwohnern. Dies sind 64.600 Menschen mehr als 2018, was einem Anstieg um 6,0 
Prozent entspricht.  
Die Immobilienpreise in Köln sind auch im Jahr 2020 weiter gestiegen. Nach Auswertung 
der Angebote in Immobilienscout24 sind die Mietpreise für Wohnungen in Köln im vierten 
Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahreswert um 2,71 % gestiegen, während die Kauf-
preise für Wohnimmobilien mit Werten zwischen 9,97  % (Häuser) und 12,29  % (Woh-
nungen) erneut stärker gestiegen sind als die Mietpreise. 
Geschäftsverlauf 
Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beträgt 573 T€ (Vorjahr 1.110 T€). Die Umsatz-
erlöse (ohne Verwaltungsumlage) einschließlich der Bestandsveränderungen waren um 
20 T€ höher als im Vorjahr und erreichten 13.306 T€. 
Die Umsatzerlöse aus Verwaltungsleistungen stiegen um 140 T€ auf 909 T€. Die sons-
tigen betrieblichen Erträge sind um 85 T€ auf 343 T€ gestiegen. 
Die Aufwendungen für die H ausbewirtschaftung beliefen sich auf 8.150 T€ (Vorjahr 
7.267 T€). Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Instandhaltungskosten um 940 T€. Die 
Betriebskosten sanken um 40 T€. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 1.943 T€ und verringerten sich ge-
genüber dem Vorjahr um 34 T€. Dies resultiert insbesondere  geringeren Abschreibun-
gen auf Forderungen in Höhe von 34 T€. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 
beinhalten passive latente Steuern in Höhe von 131 T€, der Gewerbesteuer in Höhe von 
82 T€ und der Körperschaftsteuer in Höhe von 20 T€.

51 
 
Wirtschaftliche Lage  
Chancen- und Risiken 
Das Risikofrüherkennungssystem der WSK ist in die Organisation der SWK eingebettet. 
Bestandsgefährdende Risiken bestehen zurzeit nicht. Mögliche Risiken bestehen im 
branchenüblichen Rahmen durch  nicht erkannte Mängel, die kurzfristig instandgesetzt 
werden müssten.  
Die in den ersten Monaten des Jahres 2020 eingesetzte Entwicklung und Ausbreitung 
einer Pandemie durch den Virus SARS -COV-2 (Corona-Virus) und die damit einherge-
hende Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen führte zu zunehmenden Einschrän-
kungen des öffentlichen Lebens. Die Höhe und Dauer der wirtschaftlichen Auswirkungen 
für die WSK sind derzeit nur schwer abschätzbar. 
Unter Berücksichtigung der gegebenen Gegensteuerungs - und Minimierungsmaßnah-
men sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens ge-
fährden. 
Prognosebericht 
Die WSK hat das Ziel, den Wohnungsbestand an den Bedürfnissen der Konzernmitar-
beiter auszurichten. Hierzu sind erhebliche Investitionen und In standhaltungsmaßnah-
men erforderlich. Für das Jahr 2021 sind folgende Sanierungen geplant: 
Hermeskeiler Straße 13 – 13c Fassaden, Treppenhaus- und Strangsanierung 
Bonner Straße 360 Umbau Bäckerei Bistro und Gästewohnen 
Deutz-Kalker Straße 11 – 25 Fassaden- und Strangsanierung 
Weinsbergstraße 191 – 193 Fassaden- und Strangsanierung

52 
 
GEW Köln AG 
Anschrift Parkgürtel 24 
50823 Köln 
 
Kontakt 0221 178 - 0 
www.gewkoelnag.de 
Gründung 1960 
Handelsregister HRB 2114, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadtwerke Köln GmbH 90,0% 
Stadt Köln  10,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und 
Wärme, der Handel mit Energie und energienahen Produkten sowie mit darauf bezoge-
nen Finanzinstrumenten, sofern diese Tätigkeit nach dem Kreditwesengesetz erlaubnis-
frei ist, die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Abwasserentsorgung, die 
Nutzung von Einsatzstoffen in Anlagen zur Energieerzeugung, die Beteiligung an Unter-
nehmen, die Telekommunikationsnetze einschließlich Telekommunikationsdienstleistun-
gen betreiben, im Zusammenhang mit der Tätigkeit der cowelio GmbH die Erbringung 
von Wohnverwaltungsdienstleistungen und Durchführung von Maßna hmen zur Förde-
rung der sozialen Infrastruktur sowie der Betrieb von gemeinnützigen Stiftungen zur För-
derung von Wissenschaft, Forschung, Erziehung, Bildung, Kultur und Familie. 
Organe der Gesellschaft  
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
Herr Dr. Dieter Steinkamp (Vorsitzender) Herr Dieter Hassel 
Herr Norbert Graefrath

53 
 
Aufsichtsrat 
Herr Martin Börschel  
(Vorsitzender, bis 22.12.2020) 
Herr Norbert Kasten 
 
Herr Christian Joisten  
(Vorsitzender, seit 22.12.2020) 
Herr Dr. Stephan Keller  
(bis 31.10.2020) 
Herr Wolfgang Nolden (stellv. Vorsitzender) Herr Niklas Kienitz (seit 22.12.2020) 
Frau Barbara Bethke Herr Jakob Klein (bis 31.08.2020) 
Frau Berrit Blümel (seit 22.12.2020) Herr Ralf Klemm (seit 22.12.2020) 
Herr Karl-Heinz Böhle 
 
Herr Heiner Kockerbeck  
(seit 22.12.2020) 
Herr Florian Braun (seit 22.12.2020) 
 
Herr Dr. Gerrit Krupp  
(bis 22.12.2020) 
Herr Ulrich Breite (seit 22.12.2020) Frau Stefanie Mägdefrau 
Herr Jürgen Brenig 
 
Frau Christiane Martin  
(seit 22.12.2020) 
Frau Prof. Dr. Dörte Diemert (seit 22.12.2020) Herr Jan Orbach 
Herr Dr. Ralph Elster (bis 22.12.2020) Herr Stefan Plag (seit 01.09.2020) 
Herr Jörg Frank (bis 22.12.2020) Herr Dr. Frank Schaefer 
Herr Stefan Götz (bis 22.12.2020) Frau Ursula Schlömer  
Frau Inge Halberstadt-Kausch (bis 22.12.2020) Frau Sonja Schnürpel 
Herr Thomas Hegenbarth (bis 22.12.2020) 
 
Frau Brigitta von Bülow 
(bis 22.12.2020) 
  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
WIBERA Wirtschaftsberatung Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Köln 100,0% 
BRUNATA-METRONA GmbH, Köln 100,0% 
RheinEnergie AG, Köln 80,0% 
RW Beteiligungs GmbH i. L., Düsseldorf 21,4% 
Stadtwerke Düsseldorf AG, Düsseldorf 20,0%

54 
 
Aufsichtsrat 
Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH, Essen 1,69% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
    
Anlagevermögen 829.879,4 836.529,2 836.529,2 
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,0 0,0 0,0 
Sachanlagen 0,0 0,0 0,0 
Finanzanlagen 829.879,4 836.529,2 836.529,2 
    
Umlaufvermögen 201.922,7 199.408,5 176.020,3 
Vorräte 0,0 0,0 0,0 
Forderungen und sonst. VG 201.912,7 199.398,5 176.010,3 
Wertpapiere 0,0 0,0 0,0 
Liquide Mittel 10,0 10,0 10,0 
Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 0,0 0,0 
    
Summe Aktiva 1.031.802,1 1.035.937,6 1.1012.549,4 
    
Passiva    
Eigenkapital 789.589,5 789.589,5 789.589,5 
Gezeichnetes Kapital 255.700,0 255.700,0 255.700,0 
Kapitalrücklage 119.427,3 119.427,3 119.427,3 
Gewinnrücklage 424.462,2 414.462,2 414.462,2 
Bilanzergebnis 0,0 0,0 0,0 
    
Sonderposten 0,0 0,0 0,0 
Rückstellungen 241,0 244,0 253,0 
Verbindlichkeiten 241.971,6 246.104,1 222.706,9 
Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 0,0 0,0 
    
Summe Passiva 1.031.802,1 1.035.937,6 1.012.549,4

55 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 0,0 0,0 0,0 
Umsatzerlöse 0,0 0,0 0,0 
Bestandsveränderungen 0,0 0,0 0,0 
andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 0,0 0,0 
Sonstige betriebliche Erträge 151,2 150,9 150,2 
Betriebsleistung 151,2 150,9 150,2 
Betriebsaufwand 943,3 766,8 851,9 
Materialaufwand 0,0 0,0 0,0 
Personalaufwand 67,8 70,1 71,3 
Abschreibungen 0,0 0,0 0,0 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 875,5 696,7 780,6 
Betriebsergebnis -792,1 -615,9 -701,7 
Finanzergebnis 166.945,8 170.856,0 174.666,5 
Erträge aus Beteiligungen 13.917,1 15.030,0 13.666,0 
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 151.300,8 151.383,0 160.997,5 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 3.036,4 6.650,0 1.169,0 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22,5 23,0 7,0 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,0 0,0 0,0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.331,0 -2.230,0 -1.173,0 
    
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.842,6 4.778,1 4.808,4 
Sonstige Steuern 0,0 0,0 0,0 
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 161.311,0 165.462,2 169.156,6 
Abgeführte Gewinne aufgrund Ergebnisabfüh-
rungsvertrag 161.311,0 165.462,3 169.156,6 
Jahresüberschuss 0,0 0,0 0,0 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz      
Anlagenintensität 80,4% 80,4% 80,4% 
Abschreibungsquote entfällt entfällt entfällt 
Investitionen (T€) -27,2 0,0 0,0 
Investitionsquote 0% 0% 0% 
Eigenkapitalquote 76,5% 76,5% 76,5%

56 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
Bankverbindlichkeiten (T€) 54.500,0 54.500,0 28.000,0 
Veränderung Verschuldung (T€) 13.339,3 4132,5 -23.397,2 
    
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (%) 15,5% 15,8% 16,3% 
Rohertrag (T€) 0,0 0,0 0,0 
EBIT (T€) 16.161,4 21.064,1 14.133,3 
EBITDA (T€) 16.161,4 21.064,1 14.133,3 
    
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0,0 0,0 0,0 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 0,0 0,0 0,0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 
Die GEW Köln AG (GEW) hat im Geschäftsjahr 2020 rund 169 Mio. € an die Mutterge-
sellschaft Stadtwerke Köln GmbH (SWK) abgeführt. Das waren rund 4 Mio. € mehr als 
im Vorjahr. Grundlage dieses Erfolgs waren die guten Ergebnisse der operativen Ge-
sellschaften der GEW.  
Als reine Finanzholding ohne eigenes operatives Geschäft und auch ohne eigenes 
Personal hält die GEW 80 Prozent der Anteile der RheinEnergie AG sowie je 100 Pro-
zent der Anteile des Telekommunikationsanbieters NetCologne und des Abrechnungs-
dienstleisters BRUNATA-METRONA Hürth. Zudem hält sie 20 Prozent der Anteile an 
der Stadtwerke Düsseldorf AG. 
Zum Unternehmensergebnis der GEW im Jahr 2020 trugen im Wesentlichen die Er-
träge aus den Beteiligungen an der RheinEnergie, der BRUNATA-METRONA und an 
den Stadtwerken Düsseldorf bei. Wie gewohnt leistete dabei die RheinEnergie den mit 
Abstand größten Ergebnisbeitrag. Der Energiedienstleister und -versorger führte rund 
132 Mio. € an die GEW Köln AG ab und übertraf somit den Vorjahreswert um knapp 10 
Mio. €.  
Die BRUNATA-METRONA konnte mit ihrem Beitrag von 28,7 Mio. das Vorjahresni-
veau (28,8 Mio.) halten. Auch NetCologne blickte auf ein erfolgreiches operatives Ge-
schäftsjahr 2020 zurück. Der Gewinn wurde jedoch vollständig thesauriert, um weite-
res Wachstum zu ermöglichen. Die Stadtwerke Düsseldorf schütteten ihr Ergebnis

57 
 
Wirtschaftliche Lage  
komplett aus. Sie konnten einen Beitrag mit rund 14 Mio. € (2019: rund 15 Mio. €) zum 
GEW-Ergebnis leisten. 
Prognosebericht 
Nach wie vor ist der Markt, auf dem sich die GEW-Unternehmen bewegen, hoch volatil. 
Zudem stellen die stetig wachsende Bevölkerung der Millionenstadt Köln und die im-
mer größeren Erwartungen der Kunden besondere Herausforderungen an alle Unter-
nehmen der Daseinsvorsorge. Die GEW-Töchter reagierten darauf im Geschäftsjahr 
2020 erfolgreich mit innovativen Produkten und speziell auf einzelne Kundengruppen 
zugeschnittenen Dienstleistungen, ohne dabei ihr angestammtes Kerngeschäft zu ver-
nachlässigen.

58 
 
RheinEnergie AG 
Anschrift Parkgürtel 24 
50823 Köln 
 
Kontakt 0221 34645 - 300 
www.rheinenergie.com 
Gründung 2002 
Handelsregister HRB 37306, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter  Anteil 
GEW Köln AG, Köln 80,0% 
Westenergie AG, Essen 20,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme, der Handel mit Energie und ener-
gienahen Produkten sowie mit darauf bezogenen Finanzinstrumenten, sofern diese Tä-
tigkeit nach dem Kreditwesengesetz erlaubnisfrei ist, die Erbringung von Dienstleistun-
gen im Bereich der Abwasserentsorgung und der Telekommunikation (Bau und Verpach-
tung von Breitbandnetzen), die Nutzung von Einsatzstoffen in Anlagen zur Energieer-
zeugung sowie im Zusammenhang mit der  Tätigkeit der cowelio GmbH die Erbringung 
von Wohnverwaltungsdienstleistungen und Durchf ührung von Maßnahmen zur Förde-
rung der sozialen Infrastruktur. Daneben betreibt das Unternehmen eine gemeinnützige 
Familienstiftung und eine gemeinnützige Kulturstiftung. 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
Herr Dr. Dieter Steinkamp (Vorsitzender) Herr Dieter Hassel 
Herr Dr. Andreas Cerbe Herr Achim Südmeier 
Herr Norbert Graefrath

59 
 
Aufsichtsrat 
Herr Bernd Petelkau (Vorsitzender) 
 
Herr Dr. Thomas König 
(seit 01.10.2020) 
Herr Wolfgang Nolden (stellv. Vorsitzender) Frau Claudia Kowalak 
Frau Frauke Bendokat (seit 21.01.2020) Herr Dr. Gerrit Krupp (seit 22.12.2020) 
Herr Walter Berndgen 
 
Herr Dr. Stefan Küppers 
(bis 30.09.2020) 
Herr Bernd Böddeling (bis 30.09.2020) Frau Stefanie Mägdefrau 
Herr Martin Börschel (bis 22.12.2020) Frau Christiane Martin (seit 22.12.2020) 
Herr Ulrich Breite (bis 22.12.2020) Herr Andreas Mathes 
Herr Jürgen Brenig Herr Reiner Priggen (seit 22.12.2020) 
Herr Gerhard Brust (bis 22.12.2020) Frau Katharina Reiche (seit 01.10.2020) 
Frau Clivia Conrad Herr Dr. Frank Schaefer 
Frau Prof. Dr. Dörte Diemert Herr Gernot Schubert 
Herr Dr. Ralph Elster (bis 22.12.2020) Frau Ira Sommer (seit 22.12.2020) 
Herr Dr. Karsten Klemp Herr Rafael Struwe 
  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
WIBERA Wirtschaftsberatung Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
AGO GmbH Energie + Anlagen, Kulmbach 100,0% 
cowelio GmbH, Köln 100,0% 
ENERGOTEC Energietechnik GmbH, Köln 100,0% 
ENTALO GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal 100,0% 
GT-HKW Niehl GmbH, Köln 100,0% 
RheinEnergie Biokraft Randkanal-Nord GmbH & Co. KG, Köln 100,0% 
RheinEnergie Biokraft Verwaltungs GmbH, Köln 100,0% 
RheinEnergie HKW Niehl 3 GmbH, Köln 100,0% 
RheinEnergie HKW Rostock GmbH, Köln 100,0% 
RheinEnergie Industrielösungen GmbH, Ludwigshafen a. R. 100,0% 
RheinEnergie Solar GmbH, Köln 100,0%

60 
 
Unternehmensbeteiligungen 
RheinEnergie Trading GmbH, Köln 100,0% 
RheinEnergie Windkraft GmbH, Köln 100,0% 
Rheinische NETZGesellschaft mbH, Köln 100,0% 
RheinEnergie Express GmbH, Köln 87,8% 
TankE GmbH, Köln 80,0% 
AggerEnergie GmbH, Gummersbach 62,74% 
Gasversorgungsgesellschaft mbH Rhein-Erft, Hürth 56,63% 
BELKAW GmbH, Bergisch Gladbach 50,1% 
Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL), Leverkusen 50,0% 
Energieversorgung Leverkusen Verwaltungs- und Beteiligungsges. mbH, 
Leverkusen 
50,0% 
RheinWerke GmbH, Düsseldorf 50,0% 
AS 3 Beteiligungs GmbH, Essen 49,0% 
evd energieversorgung dormagen GmbH, Dormagen 49,0% 
Stadtwerke Leichlingen GmbH, Leichlingen 49,0% 
Stadtwerke Lohmar GmbH & Co. KG, Lohmar 49,0% 
Stadtwerke Lohmar Verwaltungs-GmbH, Lohmar 49,0% 
Stadtwerke Pulheim GmbH, Pulheim 49,0% 
Stromkontor Rostock Port GmbH, Rostock 49,0% 
Stromnetz Bornheim GmbH & Co. KG, Bornheim 49,0% 
Stadtwerke Sankt Augustin GmbH, Sankt Augustin 45,0% 
Stadtwerke Troisdorf GmbH, Troisdorf 40,0% 
chargecloud GmbH, Köln 33,33% 
COLONIA-CLUJ-NAPOCA-Energie S.R.L., Cluj-Napoca 33,33% 
rhenag Rheinische Energie AG, Köln 33,33% 
GWAdriga GmbH & Co. KG, Berlin 31,0% 
GWAdriga Verwaltungs GmbH, Berlin 31,0% 
Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH, Bonn 13,71% 
8KU GmbH, Berlin 12,5% 
ASEW Energie und Umwelt Service GmbH & Co. KG, Köln 6,67% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Konzessionsabgaben 69.222,8

61 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 1.448.774,7 1.489.053,7 1.290.571,7 
Immaterielle Vermögensgegenstände 10.587,2 10.611,4 8.994,9 
Sachanlagen 506.151,1 548.324,7 592.785,1 
Finanzanlagen 932.036,3 930.117,6 688.791,7 
    
Umlaufvermögen 527.244,2 464.379,5 716.855,6 
Vorräte 34.722,2 59.122,6 70.495,3 
Forderungen und sonst. VG 390.295,3 343.105,2 545.539,7 
Wertpapiere 0,0 0,0 0,0 
Liquide Mittel 102.226,6 62.151,8 100.820,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 39.485,6 41.569,5 8.538,0 
     
Summe Aktiva 2.015.504,4 1.995.002,7 2.015.965,3 
     
Passiva      
Eigenkapital 906.918,1 906.918,1 914.418,2 
Gezeichnetes Kapital 400.000,0 400.000,0 400.000,0 
Kapitalrücklage 274.739,0 274.739,0 274.739,0 
Gewinnrücklage 232.179,1 232.179,1 239.679,1 
Bilanzergebnis 0,0 0,0 0,0 
    
Sonderposten 68.482,7 69.544,2 71.571,1 
Rückstellungen 475.107,2 504.924,6 612.687,2 
Verbindlichkeiten 524.983,8 470.838,5 416.687,2 
Rechnungsabgrenzungsposten 40.012,5 42.777,2 679,5 
     
Summe Passiva 2.015.504,4 1.995.002,7 2.015.965,3

62 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 2.387.388,2 2.525.244,7 2.473.645,3 
Umsatzerlöse 2.381.313,2 2.514.597,6 2.468.382,0 
Bestandsveränderungen 2.056,5 5.083,1 -1.127,3 
andere aktivierte Eigenleistungen 4.018,5 5.564,0 6.390,6 
Sonstige betriebliche Erträge 105.595,6 107.471,6 150.725,3 
Betriebsleistung 2.492.983,8 2.632.716,3 2.624.370,4 
Betriebsaufwand 2.359.092,1 2.442.924,2 2.494.684,2 
Materialaufwand 1.826.663,6 1.919.462,3 1.880.205,5 
Personalaufwand 263.085,8 269.659,1 270.006,8 
Abschreibungen 50.497,9 48.879,6 49.865,6 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 218.844,8 204.923,2 294.606,3 
Betriebsergebnis 133.891,7 189.792,1 129.686,2 
    
Finanzergebnis 35.520,3 -32.015,5 47.789,1 
Erträge aus Beteiligungen 59.032,1 52.598,7 53.974,6 
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 3.928,5 5.819,3 3.906,1 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 1.495,2 1.422,3 1.376,7 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.316,8 346, 583,5 
Zuschreibungen auf Finanzanlagen 6.484,0 0,0 19.316,2 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 3.805,5 2.844,0 3.683,9 
Verluste aus Gewinnabführungsverträgen 14.716,1 73.513,5 14.996,9 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.214,7 15.845,2 12.687,2 
    
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.965,6 9.722,5 7.377,1 
Jahresergebnis 160.446,2 148.054,0 170.098,2 
Ausgleichszahlung gemäß § 304 AktG 27.832,3 25.435,1 30.266,8 
Gewinnabführung gemäß  
Ergebnisabführungsvertrag 122.613,9 122.618,9 132.331,4 
Jahresüberschuss 10.000,0 0,0 7.500 
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 10.000,0 0,0 7.500 
Bilanzgewinn 0,0 0,0 0,0

63 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz      
Anlagenintensität 71,9% 74,6% 64,0% 
Abschreibungsquote 9,8% 9,5% 8,3% 
Investitionen (T€) 94.823,0 70.290,2 147.473 
Investitionsquote 6,5% 8,2% 11,4% 
Eigenkapitalquote 45,0% 45,5% 45,4% 
Bankverbindlichkeiten (T€) 62.000,0 73.000,0 37.364,0 
Veränderung Verschuldung (T€) -103.573,7 -54.145,3 -54.151,3 
    
Gewinn- und Verlustrechnung      
Gesamtkapitalrentabilität (%) 9,1% 8,2% 9,1% 
Rohertrag (T€) 560.724,6 605.782,4 593.439,8 
EBIT (T€) 179.825,7 173.274,1 170.262,8 
EBITDA (T€) 230.323,6 222.153,7 220.128,4 
    
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2.972 2.920 2.902 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 88,5 92,3 93,0 
 
Wirtschaftliche Lage 
  
Die RheinEnergie AG konnte im Jahr 2020 ihr geplantes Jahresergebnis  überschreiten. 
Das Unternehmensergebnis betrug rund 170 Mio. €, das waren etwa 22 Mio. € mehr als 
im Jahr 2019. Der Umsatz der RheinEnergie lag für 2020 ohne Energiesteuer bei rund 
2,47 Mrd. € (2019: 2,51 Mrd. €). 
Vertriebsseitig hat hoher Wettbewerbsdruck und eine weiter fortschreitende Diversifika-
tion von Anbietern und Angeboten im Jahr 2020 das Marktumfeld der RheinEnergie cha-
rakterisiert. Hinzu kommt ein immer stärkerer gesellschaftlicher Druck auf die gesamte 
Branche, die sich mit ambitionierten Forderungen hinsichtlich des Tempos der Energie-
wende konfrontiert sieht. Die RheinEnergie nimmt diese Herausforderungen an und sieht 
sich mit ihrer Strategie für die Weiterentwicklung des Unternehmens gut aufgestellt. Das 
gilt auch mit Blick auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Die RheinEnergie hat 
es sich zum Ziel gesetzt, dauerhaft der führende Energie- und Wasserversorger der  
rheinischen Region zu bleiben. Basis des Geschäfts ist eine sichere, nachhaltige und be-
zahlbare Belieferung der Kunden. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, treibt die 
RheinEnergie ihren bereits vor mehreren Jahren eingeschlagenen

64 
 
Wirtschaftliche Lage 
Wandel vom Versorger zum Energiedienstleister entschieden voran. Digitalisierung spielt 
dabei eine Schlüsselrolle – ebenso wie veränderte Arbeitsprozesse in neuen und flexib-
len Strukturen. 
Das Investitionsvolumen war 2020 mit 114  Mio. € niedriger als im Jahr zuvor (122 Mio. 
€). Ausschlaggebend waren Investitionen in die Infrastruktur, vor allem in die Netze. Da-
mit betreibt die RheinEnergie nicht nur aktive Daseins-, sondern auch Zukunftsvorsorge. 
Absatz 
Der vertriebliche Stromabsatz war von 11,80 Milliarden Kilowattstunden (kWh) im Jahr 
2019 auf 10,38 Milliarden kWh im Jahr 2020 zurückgegangen. Ursache war im Wesentli-
chen ein Rückgang bei Sondervertragskunden. Die Stromvermarktung aus Eigenerzeu-
gung sank ebenfalls gegenüber dem Vorjahr um 0,50 Milliarden auf 4,84 Milliarden kWh.  
Positiv entwickelte sich demgegenüber das Direktvermarktungsgeschäft beim Strom, un-
ter anderem aus BHKW-Anlagen. Mit 1.143 Mio. kWh im Jahr 2019 gegenüber 427 Mio. 
kWh im Jahr 2019 festigte sich die deutlich steigende Tendenz der Vorjahre. 
Der Erdgasverkauf stieg im Direktabsatz auf 8,16 Milliarden kWh gegenüber 7,52 Milliar-
den kWh im Vorjahr. Grund war hier insbesondere, wie schon im Vorjahr, eine Auswei-
tung bei Sondervertragskunden. 
Der Fernwärmeabsatz lag mit 1,09 Milliarden kWh leicht unter dem Wert des Vorjahres 
(1,13 Milliarden kWh). Hinzu kamen 669 Mio. kWh an Wärmeverkauf aus dem Bereich 
des Energiecontractings (gegenüber 720 Mio. kWh im Vorjahr). Der Verkauf von Pro-
zessdampf insbesondere für die Industrie im Kölner Norden lag mit 498,2 Mio. kWh pan-
demiebedingt unter dem Vorjahresniveau in Höhe von 556,7 Mio. kWh. 
Der Wasserabsatz sank leicht. Insgesamt wurden 85,3 Mio. Kubikmeter gegenüber 85,7 
Mio. Kubikmetern im Vorjahr verkauft. 
RheinEnergie-Gruppe 
Zur RheinEnergie-Gruppe zählen neben der RheinEnergie AG die wesentlichen Tochter-
gesellschaften im Kraftwerks-, Netz- und Handelsbereich sowie Erneuerbare Energie. 
Der konsolidierte Umsatz sank hier auf 4,04 Mrd. € (2019: 4,13 Mrd. €). Der Stromver-
kauf der RheinEnergie-Gruppe belief sich insgesamt auf rund 30,8 Milliarden kWh (Vor-
jahr: 29,8 Milliarden kWh) und war relativ konstant zum Vorjahr. Zudem hat die Rhein-
Energie-Gruppe 57,0 Milliarden kWh Gas abgesetzt (Vorjahr 51,8 Milliarden kWh).  
 
Ausblick  
Im Rahmen der regelmäßig aktualisierten und weiterentwickelten Unternehmensstrategie 
stellt sich die RheinEnergie den großen Herausforderungen in energiepolitischer, rechtli-
cher und wirtschaftlicher Hinsicht. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der internen

65 
 
Wirtschaftliche Lage 
Prozesse einerseits und den beabsichtigten Investitionen in den einzelnen Wertschöp-
fungsstufen andererseits soll die Basis für Wachstum und dauerhafte Ertragskraft beibe-
halten werden.  
Dabei nimmt die RheinEnergie die besondere gesellschaftliche und ökologische Verant-
wortung sehr ernst, die ihr als Akteur der Energiewende zukommt.  
Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der RheinEnergie wegen 
der Ausbreitung des Coronavirus sind derzeit nicht abzuschätzen.

66 
 
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH 
Anschrift Am Coloneum 9 
50829 Köln 
 
Kontakt 0221 2222-0 
www.netcologne.de 
Gründung 1994 
Handelsregister HRB 25580, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
GEW Köln AG, Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Aufbau einer an den Interessen des Wirtschaftsraumes Köln orientierten privaten Tele-
kommunikations-Infrastruktur, ausgehend von der Netzinfrastruktur der  Gesellschaften 
der Stadtwerke Köln -Gruppe, einschließlich aller damit verbundenen Dienstleistungen 
und Mehrwertdienste, die Entwicklung, Erbringung und Vermarktung von Basis - und 
Mehrwert-Netzdienstleistungen einschließlich der zum Netzabschluss erforderl ichen 
Hardware- und Software -Produkte, die Erstellung und Vermarktung technischer Kon-
zepte und Studien sowie sämtliche Managementleistungen auf den vorgenannten Ge-
bieten und damit zusammenhängende ganzheitliche Komplettlösungen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Timo von Lepel Frau Dorothee Schumacher  
(bis 05.08.2020)

67 
 
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Andreas Cerbe (Vorsitzender) Herr Christian Joisten 
Herr Achim Südmeier (stellv. Vorsitzender) 
 
Herr Dr. Stephan Keller 
(bis 31.10.2020) 
Herr Stephan Berndorf Herr Gerrit Krupp 
Herr Florian Braun Herr Stefan Münzel 
Herr Jörg Frank Herr Stephan Radloff 
Herr Norbert Graefrath Herr Gernot Schultz 
Herr Martin Hanz Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Herr Dieter Hassel  
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
Jahresabschlussprüfung 
WIBERA Wirtschaftsberatung Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
NetCologne IT Services GmbH, Köln 100,0% 
NetRegio GmbH, Köln 99,99% 
NetAachen GmbH, Aachen 84,0% 
Deutsche Netzmarketing GmbH, Hamburg 2,56% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
keine

68 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 233.978,4 237.508,1 238.916,9 
Immaterielle Vermögensgegenstände 9.454,3 8.619,0 7.827,2 
Sachanlagen 182.706,1 187.071,2 189.271,7 
Finanzanlagen 41.818,0 41.818,0 41.818,0 
    
Umlaufvermögen 65.621,5 78.445,6 75.706,4 
Vorräte 31.952,9 25.417.0 30.671,4 
Forderungen und sonst. VG 32.514,9 51.947,6 44.384,1 
Wertpapiere 0,0 0,0 0,0 
Liquide Mittel 1.153,6 1.081,0 650,9 
Rechnungsabgrenzungsposten 6.420,9 9.972,1 8.038,2 
Aktive latente Steuern 1.408,7 948,1 1.574,5 
     
Summe Aktiva 307.429,4 326.874,2 324.236,1 
     
Passiva      
Eigenkapital 90.750,3 98.023,8 106.120,5 
Gezeichnetes Kapital 9.210,0 9.210,0 9.210,0 
Kapitalrücklage 51.873,3 51.873.3 51.873.3 
Gewinnrücklage 21.553.2 29.667,0 39.940,5 
Jahresüberschuss 8.113,8 7.273.4 8.096,7 
    
Rückstellungen 19.976,4 19.535,8 20.082,9 
Verbindlichkeiten 189.291,9 199.013,1 189.566,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 7.410,8 10.301,3 8.466,1 
     
Summe Passiva 307.429,4 326.874,2 324.236,1

69 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 276.589,0 277.484,8 290.876,9 
Umsatzerlöse 268.252,5 283.660,5 288.778,3 
Bestandsveränderungen 7.171,5 -9.031,3 -312,1 
andere aktivierte Eigenleistungen 1.165,0 2.855,6 2.410,7 
Sonstige betriebliche Erträge 6.169,0 4.365,3 1.979,5 
Betriebsleistung 282.758,0 281.850,1 292.856,4 
Betriebsaufwand 269.163,2 270.441,6 280.289,0 
Materialaufwand 128.882,9 125.114,6 130.464,2 
Personalaufwand 60.531,0 65.640,9 69.056,5 
Abschreibungen 32.283,5 33.972,3 37.198,1 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 47.465,8 45.713,8 43.570,2 
Betriebsergebnis 13.594,8 11.408,5 12.567,4 
    
Finanzergebnis -1.315,6 -222,6 -7,3 
Erträge aus Beteiligungen 1.987,3 2.279,9 2.207,3 
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 2.112,2 2.556,6 2.831,2 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0,0 0,0 0,0 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 153,6 208,3 130,4 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,0 0,0 0,0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.568,7 5.267,4 5.176,2 
    
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.143,9 3.889,2 4.441,7 
Sonstige Steuern 21,6 23,2 21,8 
Jahresüberschuss /-fehlbetrag 8.113,8 7.273,4 8.096,8 
Einstellung in andere Gewinnrücklagen -8.113,0 -7.273,4 -4.048,4 
Gewinnausschüttung 0,0 0,0 -4.048,4 
Bilanzgewinn 0,0 0,0 0,0 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz      
Anlagenintensität 76,1% 72,7% 73,7% 
Abschreibungsquote 16,8% 17,4% 18,9% 
Investitionen (T€) 34.787,8 38.700,0 40.438,5 
Investitionsquote 14,9% 16,3% 16,9 
Eigenkapitalquote 29,5% 30,0% 32,7

70 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
Bankverbindlichkeiten (T€) 82.054,3 88.072,0 80.949,5 
Veränderung Verschuldung (T€) -9.984,2 9.721,2 -9.446,5 
Gewinn- und Verlustrechnung     
Gesamtkapitalrentabilität (%) 4,5% 3,8% 4,1% 
Rohertrag (T€) 147.706,1 152.370,2 160.412,7 
EBIT (T€) 17.694,3 16.245,00 17.605,9 
EBITDA (T€) 49.977,8 50.217,3 54.804,0 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 871 937 936 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 69,5 70,0 73,8 
 
Wirtschaftliche Lage 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die IT- und Telekommunikationsbranche (inklusive digitaler Unterhaltungselektronik) ist 
nach wie vor ein bedeutender Faktor für die deutsche Volkswirtschaft. Nach Schätzung 
des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. 
(BITKOM) setzte dieser Markt in 2020 ein Volumen von ca. 170 Mrd. € um und beschäf-
tigte bei hoher Wertschöpfung rund 1,2 Mio. Personen. 
Geschäftsverlauf 2020 
In 2020 konnte sich die NetCologne GmbH in einem nach wie vor schwierigen, dynami-
schen und regulierten Telekommunikationsmarktumfeld, das durch intensiven Wettbe-
werb und hohen Preisdruck gekennzeichnet ist, sehr gut behaupten. 
Das Geschäftsjahr 2020 war durch die folgenden Besonderheiten geprägt: 
- Überdurchschnittliches Umsatzwachstum  
- Erfolgreiche Vorvermarktung und Ausbaustart FTTB/H in Pulheim 
- COVID19-Pandemie 
- Verlängerung der Zusammenarbeit mit der GAG Immobilien AG 
- Doppelte Auszeichnung mit „sehr gut“ im connect Breitbandtest  
Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020 ein Ergebnis vor Ertragssteuern 
(EBT) von 12.538 T€ und konnte damit ihr Ziel von 11.181 T€ übertreffen. Das Ergebnis 
lag um 1.375 T€ über dem Vorjahreswert (11.163 T€), insbesondere aufgrund der deut-
lich gewachsenen Umsatzerlöse. Der Jahresüberschuss betrug 8.097 T€ (Vorjahr 7.273 
T€).

71 
 
Wirtschaftliche Lage 
Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 288.778 T€ und lagen um 5.118 T€ über dem Vorjah-
reswert (283.660 T€). Die Überschreitung war im Wesentlichen auf steigende Umsatzer-
löse im Geschäftskunden- und Privatkundenbereich zurückzuführen, i.W. aufgrund er-
höhter Umsätze im Wholesale- und Festnetzbereich. 
Chancen und Risiken 
Der Telekommunikationsmarkt bietet für die NetCologne mittelfristig, trotz des herausfor-
dernden Preis- und Wettbewerbsdrucks, Chancen für eine weiterhin positive Geschäfts-
entwicklung: 
Mit den eigenen Hochleistungsinfrastrukturen FTTB/FTTH und HFC (Hybrid Fiber Coax) 
ist die NetCologne für neue Herausforderungen bezüglich des stark zunehmenden Band-
breitenbedarfs gut positioniert. Die eigenen Netze vermindern die Abhängigkeit von der 
Deutschen Telekom und ermöglichen Alleinstellungsmerkmale bei Leistungsumfang und 
Leistungsqualität. 
Beim Telekommunikationsmarkt handelt es sich jedoch um einen streng regulierten 
Markt, in dem die Bundesnetzagentur und auch das Bundeskartellamt stark steuernd ein-
greifen. Einzelne Regulierungsentscheidungen können geschäftshemmend ausfallen. 
Beispielsweise reduziert jede Absenkung der sogenannten Festnetz-Terminierungsent-
gelte die Umsätze pro Kunde. Es besteht grundsätzlich Unsicherheit darüber, wie künf-
tige Regulierungsentscheidungen ausfallen. 
Der Markt für Telekommunikation ist zudem durch starken Wettbewerb, großen Preis-
druck, zunehmenden Bandbreitenbedarf und hohe Wechselbereitschaft der Kunden ge-
prägt. Dies kann zum Verlust von Umsatzerlösen, Marktanteilen sowie zu Margendruck 
bei einigen Produkten führen.  
Ergänzend existieren individuelle, operative Risiken bspw. durch den Ausfall eines Tech-
nikstandorts, die im Rahmen des Risikomanagementsystems analysiert und soweit mög-
lich gesteuert werden.  
Prognose 
Für das Jahr 2021 rechnet die NetCologne mit wachsenden Umsätzen im Vergleich zu 
2020 sowie einem weitestgehend stabilen Ergebnis vor Steuern von über 12 Mio. €.

72 
 
NetAachen GmbH 
Anschrift Grüner Weg 100 
52070 Aachen 
 
Kontakt 0800 2222 - 333 
www.netaachen.de 
Gründung 2009 
Handelsregister HRB 15383, Amtsgericht 
Aachen 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Köln 84,0% 
Stadtwerke Aachen AG, Aachen 16,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist: 
 der Aufbau einer an den Interessen des Wirtschaftsraumes Aachen  und Köln orien-
tierten privaten Telekommunikations-Infrastruktur, ausgehend von der Netzinfrastruk-
tur der Gesellschaften der Stadtwerke Köln -Gruppe und der STAWAG-Gruppe, ein-
schließlich aller damit verbundenen Dienstleistungen und Mehrwertdienste, 
 die Entwicklung, Erbringung und Vermarktung von Basis - und Mehrwert-Netzdienst-
leistungen ein-schließlich der dazugehörigen Hardware - und Softwareprodukte, so-
wie 
 die Erstellung und Vermarktung technischer Konzepte und Studien sowie sämtliche 
Managementleistungen auf den vorgenannten Gebieten und damit zusammenhän-
gende ganzheitliche Komplettlösungen. 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Schneider

73 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
WIBERA Wirtschaftsberatung Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
NetRegio GmbH, Köln 0,01% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
  
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   39.849,5 37.620,5 40.487,6 
Jahresergebnis   2.257,2 2.399,8 3.027,0 
Eigenkapital   10.715,5 10.858,0 11.485,3 
Bilanzsumme   25.852,1 25.154,1 25.696,2 
Investitionen    937,2 897,8 2.734,0 
Verbindlichkeiten   9.447,6 9.127,1 8.817,2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt  84 87 83 
 
Wirtschaftliche Lage  
Die NetAachen GmbH ist in den Geschäftsfeldern Privatkunden und Geschäftskunden 
aktiv. Das Leistungsangebot umfasst dabei Telefonie, TV sowie Internet-, Daten- und 
Wholesale-Dienste. Technische Grundlage bildet das eigene, hochleistungsstarke 
Breitbandnetz.  
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die IT- und Telekommunikationsbranche (inklusive digitaler Unterhaltungselektronik) ist 
nach wie vor ein bedeutender Faktor für die deutsche Volkswirtschaft. Nach Schätzung 
des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien 
e.V. (BITKOM) setzte dieser Markt in 2019 ein Volumen von ca. 170 Mrd. €  um.

74 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
In 2020 konnte sich die NetAachen GmbH in einem nach wie vor schwierigen, dynami-
schen und hochregulierten Telekommunikationsmarktumfeld, das durch intensiven 
Wettbewerb und hohen Preisdruck gekennzeichnet ist, weiter erfolgreich behaupten. 
 
Das Geschäftsjahr 2020 war durch folgende Besonderheiten geprägt: 
- Pandemie 
- Aufbau eines funkbasierten Kommunikationsnetzes für Smart City-Anwendun-
gen  (LoraWAN) 
- Förderverfahren „weiße Flecken“ 
Die NetAachen GmbH konnte im Geschäftsjahr 2020 in einem Marktumfeld, das wei-
terhin durch starken Wettbewerb geprägt ist, die sehr guten Ergebnisse der beiden 
Vorjahre erneut steigern. In 2020 stieg die Gesamtleistung der Gesellschaft im Ver-
gleich zum Vorjahr um 3.208 T€auf 40.488 T€ (Vj. 37.280 T€).  
Chancen und Risiken 
Der Telekommunikationsmarkt bietet für die NetAachen mittelfristig, trotz des heraus-
fordernden Preis- und Wettbewerbsdrucks, Chancen für eine weiterhin positive Ge-
schäftsentwicklung: 
Mit den eigenen Hochleistungsinfrastrukturen ist die NetCologne für neue Herausforde-
rungen bezüglich des stark zunehmenden Bandbreitenbedarfs gut positioniert. Eine 
Vielzahl von Lebensbereichen bietet hier zusätzliches Wachstumspotenzial.  
Beim Telekommunikationsmarkt handelt es sich jedoch um einen streng regulierten 
Markt. Einzelne Regulierungsentscheidungen können geschäftshemmend ausfallen. 
Der Markt für Telekommunikation ist zudem durch starken Wettbewerb geprägt. Ergän-
zend existieren individuelle, operative Risiken, die fortlaufend analysiert und soweit 
möglich gesteuert werden.  
Prognose 
Für das Jahr 2021 rechnet die NetAachen mit leicht wachsenden Umsätzen im Ver-
gleich zu 2020 sowie einem Ergebnis vor Steuern von ca. 3,9 Mio. €.

75 
 
rhenag Rheinische Energie AG 
Anschrift Bayenthalgürtel 9 
50968 Köln 
 
Kontakt 0221 93731 - 0 
www.rhenag.de 
Gründung 1872, RE-Beteiligung seit 2007 
Handelsregister HRB 35215, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Westenergie, Essen 66,67% 
RheinEnergie AG, Köln 33,33% 
  
Unternehmensgegenstand 
Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme sowie die Entsorgung. Zur Errei-
chung des Gesellschaftszweckes kann die Gesellschaft Gas, Wasser, elektrische Ener-
gie und Wärme erzeugen, beziehen, verwerten und veräußern sowie alle sonstigen mit 
diesen Versorgungsbereichen und der Entsorgung zusammenhängenden Geschäfte 
und Maßnahmen einschließlich Planung und Beratung vornehmen. Die Gesells chaft 
kann insbesondere Anlagen und Einrichtungen aller Art, die dem genannten Zweck zu 
dienen geeignet sind, erwerben, errichten und betreiben, allein oder gemeinsam mit an-
deren, für eigene oder fremde Rechnung. Sie kann sich an Gesellschaften und anderen 
Unternehmungen und allen Geschäften beteiligen, die mit dem Gegenstand d es Unter-
nehmens zusammenhängen. 
 
Organe der Gesellschaft  
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
Herr Dr. Hans-Jürgen Weck Frau Dr. Catharina Friedrich

76 
 
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Jürgen Grönner (Vorsitzender) 
 
Herr Dr. Christian Ohlms 
(bis 12.02.2020) 
Herr Oliver Henrichs (stv. Vorsitzende)  
(seit 12.02.2020) 
Herr Michael Stangel 
 
Frau Gabriele Eggers (seit 12.02.2020) Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Herr Harald Heß (seit 12.02.2020)  
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
Gemeindewerke Windeck GmbH & Co KG, Siegburg 100,0% 
Heizungs- und Sanitärbau WIJA GmbH, Bad Neuenahr-Ahrweiler 100,0% 
Rhein-Sieg Netz GmbH, Siegburg 100,0% 
rhenagbau GmbH, Köln 100,0% 
Westerwald-Netz GmbH, Betzdorf-Alsdorf 100,0% 
KVK Kompetenzzentrum Verteilnetze und Konzessionen GmbH, Köln 74,9% 
GkD Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH, Siegburg 50,0% 
Energieversorgung Niederkassel GmbH & Co. KG, Niederkassel 49,0% 
energy4u GmbH & Co. KG, Siegburg 49,0% 
energienatur Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH, Siegburg 44,0% 
evm Windpark Höhn GmbH & Co. KG, Höhn 33,2% 
e-regio GmbH & Co. KG, Euskirchen 31,74% 
MAINGAU Energie GmbH, Obertshausen 26,12% 
A/V/E GmbH, Halle (Saale) 25,1% 
Siegener Versorgungsbetriebe GmbH, Siegen 24,92% 
Propan Rheingas GmbH & Co. KG, Brühl 21,09% 
Propan Rheingas GmbH, Brühl 20,0% 
BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH, Wipperfürth 19,47% 
SE SAUBER ENERGIE Verwaltungs-GmbH, Köln 16,68% 
SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG, Köln 16,67%

77 
 
Unternehmensbeteiligungen 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH, Troisdorf 3,87% 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Essen 3,87% 
Stromnetzgesellschaft Neunkirchen-Seelscheid GmbH & Co. KG,  
Neunkirchen-Seelscheid 
1,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   170.869 178.662 179.347 
Jahresergebnis   25.788 34.203 28.388 
Eigenkapital   139.972 148.389 142.622 
Bilanzsumme   255.244 237.719 233.810 
Investitionen   3.403 3.288 2.501 
Verbindlichkeiten   48.192 29.449 34.595 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt: 268 284 292 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
Das Geschäftsjahr 2020 stand wie bei allen Unternehmen auch bei rhenag im Zeichen 
der Corona-Pandemie. Im Frühjahr mussten die Arbeitsabläufe von heute auf morgen 
so umgestellt werden, dass der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten werden konnte, 
ohne die Gesundheit der Kunden und Mitarbeitenden zu gefährden. Dass beides aus 
dem Stand gelungen ist, betrachtet rhenag als großen Erfolg. 
Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser nicht prognostizierbaren Krise waren mit ei-
ner zurückgehenden Energienachfrage und einer daraus resultierenden geringeren 
Netzauslastung bei den Netztöchtern auch für die rhenag spürbar. Von einem drasti-
schen Ergebniseinbruch ist rhenag jedoch verschont geblieben, da sich sowohl das 
Energiegeschäft als auch das Dienstleistungs- und Beteiligungsgeschäft in der Corona-
Krise als relativ robust erwiesen haben. 
Die wesentlichen Entwicklungen in den genannten Geschäftsfeldern hier kurz im Über-
blick: Im Commodity-Geschäft standen den deutlichen witterungsbedingten Absatz-
rückgängen beim Gas Absatz- und Kundenzuwächse beim Strom gegenüber. Da 
rhenag vor allem im Haushaltskundensegment stark ist, waren sie von den Corona-be-
dingten Einbrüchen im Industrie- und Gewerbebereich weniger stark betroffen.

78 
 
Wirtschaftliche Lage  
Auch das Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich trotz stark zurückgefahrener per-
sönlicher Kontakte robust. Zentrale Projekte konnten in digitaler Zusammenarbeit fort-
gesetzt werden, insgesamt konnte rhenag 2020 sowohl den Umsatz und die Kunden-
zahl als auch das Ergebnis in diesem Segment weiter steigern. 
Der im Vorjahresvergleich deutliche Rückgang der Erträge aus Gewinnabführungsver-
trägen ist auf die Ergebnisentwicklung der Netztöchter Rhein-Sieg Netz GmbH (RSN) 
und Westerwald-Netz GmbH (WWN) zurückzuführen. Anders als 2019 wurden hier im 
Berichtszeitraum keine weiteren Sondererträge, unter anderem bei der RSN aus Ab-
gängen des Sachanlagevermögens, vereinnahmt. Die rhenag-Beteiligungen im klassi-
schen Beteiligungsgeschäft entwickelten sich auch im schwierigen Jahr 2020 weiter 
positiv und konnten die hohen Vorjahresausschüttungen noch einmal überbieten. 
Insgesamt betrug das Ergebnis vor Steuern 36,0 Mio. € (Vorjahr 46,3 Mio. €). Nach 
Steuern erwirtschaftete rhenag 2020 einen Jahresüberschuss von 28,4 Mio. € (Vorjahr 
34,2 Mio. €). Die Zahlen spiegeln insbesondere die beschriebenen Entwicklungen im 
Netzbereich wider.

79 
 
METRONA GmbH 
Anschrift Max-Planck-Str. 2 
50354 Hürth 
 
Kontakt 02233 50 - 0 
www.brunata-metrona.de 
Gründung 1983, GEW-Beteiligung seit 1997 
Handelsregister HRB 88470, Amtsgericht Köln 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
BRUNATA-METRONA GmbH, Hürth 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens sind sämtliche Dienstleistungen und Produkte im Zu-
sammenhang mit der Abrechnung von Energie, insbesondere Wärme, im Bundesland 
Baden-Württemberg und außerhalb von Deutschland mit Ausnahme von Belgien, Frank-
reich, dem Großherzogtum Luxemburg und dem Fürstentum Monaco. 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Oliver Geer Herr Norbert Rolf 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesell-
schaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
METRONA POLSKA Pomiary i Rozliczenia Sp.z. o.o., Warschau 100,0%

80 
 
Unternehmensbeteiligungen 
METRONA Union GmbH, München 44,0% 
METRONA S.R.L, Rom 44,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   25.187,3 24.121,4 25.544,9 
Jahresergebnis   4.257,1 5.519,2 5.117,3 
Eigenkapital   2.207,3 2.207,3 2.207,3 
Bilanzsumme   13.686,6 14.938,2 14.517,7 
Investitionen  
(siehe BRUNATA-METRONA GmbH)   - - - 
Verbindlichkeiten   10.950,1 12.168,0 11.730,8 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 
(Geschäftstätigkeit erfolgt durch BRUNATA-MET-
RONA GmbH) 
0 0 0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Kerngeschäft der METRONA GmbH (METRONA) ist die Materialbeschaffung und –be-
vorratung für die Muttergesellschaft BRUNATA-METRONA GmbH (BRUNATA). Zu-
sätzlich betreibt sie außerhalb des regionalen Kernarbeitsgebietes der BRUNATA ein 
eigenes Wärmemessdienstgeschäft. 
Der Geschäftsgang der METRONA ist weitgehend an den der Muttergesellschaft 
BRUNATA gekoppelt. In 2020 haben sich weder im eigenen Wärmemessdienstge-
schäft, noch im Zuliefergeschäft an BRUNATA nennenswerte Änderungen am Markt-
volumen ergeben. Dabei ist der Markt für Wärmemessdienstleistungen in Deutschland 
vollständig erschlossen und verteilt, was insbesondere im Großkundenbereich  zu in-
tensiven Wettbewerb und Preisdruck führt.  
Geschäftsverlauf 2020 
Im Geschäftsjahr 2020 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 25,5 Mio. € erreicht, womit 
der Vorjahreswert um 1,4 Mio. € überschritten wurde. Die erreichte Steigerung ist dabei 
im Wesentlichen auf ein gestiegenes Liefervolumen an BRUNATA zurückzuführen.

81 
 
Wirtschaftliche Lage  
Gleichzeitig sind die Materialaufwendungen leicht überproportional gestiegen, was ne-
ben Aufwendungen aus der Inanspruchnahme für Gewährleistungs-verpflichtungen als 
wesentliche Einflussgröße auch auf den Einsatz von Desinfektionsmitten, Schutzmas-
ken und sonstiger Materialien zur Einhaltung der Corona-Arbeitsschutzstandards zu-
rückzuführen sind. Insgesamt ist das Ergebnis vor Ergebnisabführung um  0,4 Mio. € 
auf  5,1 Mio. € zurückgegangen. 
Chancen und Risiken 
Die METRONA verfügt über ein Risikofrüherkennungssystem, in das neben der Gesell-
schaft unter anderem auch die BRUNATA eingebunden ist. Beide Gesellschaften sind 
zusätzlich in das Risikofrüherkennungssystem der GEW eingebunden. Unverändert 
fortgeschrieben wird ein 2015 identifiziertes Risiko als Folge einer durch das Bundes-
kartellamt durchgeführten Sektoruntersuchung für den Bereich Submetering. Im Ergeb-
nis wurde kein marktmissbräuchliches Verhalten festgestellt, jedoch wurden Empfeh-
lungen an den Gesetzgeber gegeben, die auf eine Stärkung des Wettbewerbs abzie-
len. Deren Umsetzung könnte zu erhöhtem Preisdruck am Markt führen. Neu aufge-
nommen wurde in 2020 ein Risiko aus der Verbreitung des COVID-19-Virus und den 
daraus resultierenden restriktiven Maßnahmen zu dessen Eindämmung. Diese in Art 
und Umfang außergewöhnlichen Umstände haben direkte und indirekte Auswirkungen 
auf die allgemeine wirtschaftliche Lage. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf 
die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im Jahr 2020 waren gering. Als allgemeines Ri-
siko ist weiterhin der durch Wettbewerbstätigkeit bedingte, anhaltend hohe Preisdruck, 
insbesondere im Großkundenbereich, zu sehen.  
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Die in der Muttergesellschaft BRUNATA für 2021 geplanten Wachstumsmaßnahmen 
werden in der METRONA zu einer stabilen Umsatz- und Ertragsentwicklung führen. 
Insgesamt erwartet METRONA für das Folgejahr 2021 ein deutlich positives, über dem 
Niveau des Jahres 2020 liegendes Ergebnis.

82 
 
BRUNATA-METRONA GmbH 
Anschrift Max-Planck-Str. 2 
50354 Hürth 
 
Kontakt 02233 50-0 
www.brunata-metrona.de 
Gründung 1953, GEW-Beteiligung seit 1997 
Handelsregister HRB 88488, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
GEW Köln AG 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Sämtliche Dienstleistungen und Produkte im Zusammenhang mit der Abrechnung von 
Energie, insbesondere Wärme. 
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Oliver Geer Herr Norbert Rolf 
 
Aufsichtsrat 
Herr Achim Südmeier (Vorsitzender) Herr Norbert Kasten 
Herr Norbert Graefrath 
(stellv. Vorsitzender) 
Frau Annemarie Kurth-Schäfer 
 
Herr Dr. Andreas Cerbe Herr Holger Marian 
Herr Dieter Hassel Herr Dr. Nils Helge Schlieben 
Herr Wolfgang Herde Frau Ursula Schlömer 
Frau Sabine Huerth Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Herr Sven Kaske Herr Karl-Heinz Walter

83 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesell-
schaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
METRONA GmbH, Hürth 100,0% 
BRUNATA-METRONA FINANCE LUX S. a. r. l., Nospelt/Luxemburg 1,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   119.028,4 121.083,8 125.389,7 
Jahresergebnis   24.429,8 23.245,0 23.548,9 
Eigenkapital   16.926,7 16.926,7 16.926,7 
Bilanzsumme   71.636,5 76.635.2 78.547,9 
Investitionen (incl. METRONA 
GmbH)   27.556,0 27.037,0 29.897,0 
Verbindlichkeiten   29.204,2 29.350,2 30.645,4 
Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) 548 562 569 
 
Wirtschaftliche Lage  
 
Kerngeschäft der BRUNATA ist die regelmäßig e Durchführung von Verbrauchsabrech-
nungen nach den Bestimmungen der Heizkostenverordnung, die Erbringung von Dienst-
leistungen zur nachhaltigen Einsparung von Heizenergie und das Angebot zur Ausstat-
tung von Gebäuden mit entsprechenden Messgeräten. Ergänzend dazu trägt BRUNATA 
mit weiteren Servicedienstleistungen wie der Ausstattung, Prüfung und Wartung von 
Rauchmeldern und die Prüfung von Trinkwasser zur Vermeidung von  
Legionellenrisiken durch akkreditierte Wasserlabore zum Schutz der Sicherheit von Be-
wohnern in Immobilien bei.

84 
 
Wirtschaftliche Lage  
Relevanter Markt 
Der für BRUNATA relevante Markt umfasst insbesondere Gebäude mit 3 oder mehr 
Wohnungen. Die Anzahl der Neubaugenehmigungen für solche Wohngebäude lag in 
den für BRUNATA relevanten Bundesländern in 2019 – und damit als Marktvolumen in 
2020 wirksam – bei rund 7.800 Gebäuden bzw. 80.000 Wohnungen, was eine Erhö-
hung um rund 200 Gebäude bzw. 4.000 Wohnungen gegenüber dem Vorjahr darstellt. 
Der Markt für Wärmemessdienstleistungen ist in Deutschland vollständig erschlossen 
und verteilt. Weitere Marktanteile können deshalb, außerhalb des durch Neubau zu-
sätzlich entstehenden Marktvolumens, nur durch Verdrängung anderer Marktteilneh-
mer gewonnen werden. Dies führt zu erheblichem Wettbewerbsdruck und daraus fol-
gend – insbesondere im Großkundenbereich – zu tendenziell rückläufigen Preisen.  
Geschäftsverlauf 2020 
Im Geschäftsjahr 2020 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 125,4 Mio. € erreicht, womit 
der Vorjahreswert um 4,3 Mio. € überschritten wurde. Erlössteigerungen wurden hier-
bei insbesondere im Kerngeschäft durch Erhöhungen der Erlöse aus dem Abrech-
nungs- und dem Vermietungsgeschäft um 2,2 Mio. € bzw. 1,2 Mio. € erreicht. Einher-
gehend mit den vorgenommenen Umwandlungen von Handelsvertretungen in Nieder-
lassungen, sind die Aufwendungen für bezogene Ablese- und Montageleistungen wei-
ter gesunken und Personalaufwendungen entsprechend gestiegen. Im Vergleich zum 
Vorjahr gestiegene Investitionen in die im Vermietungsgeschäft eingesetzten Messge-
räte führten zu erhöhten Abschreibungen. Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2020 ein 
Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 23,5 Mio. € erzielt, womit der Vorjahres-
wert um 0,3 Mio. € überschritten wurde.  
Chancen und Risiken 
Die Gesellschaft verfügt über ein Risikofrüherkennungssystem und ist zusätzlich einge-
bunden in das Risikofrüherkennungssystem der GEW. Unverändert fortgeschrieben 
wird ein 2015 identifiziertes Risiko als Folge einer durch das Bundeskartellamt durch-
geführten Sektoruntersuchung für den Bereich Submetering. Im Ergebnis wurde kein 
marktmissbräuchliches Verhalten festgestellt, jedoch wurden Empfehlungen an den 
Gesetzgeber gegeben, die auf eine Stärkung des Wettbewerbs abzielen. Deren Um-
setzung könnte zu erhöhtem Preisdruck am Markt führen. Als weiteres unverändert 
fortbestehendes Risiko wurde in 2018 ein zwischen den drei BRUNATA-Gesellschaften 
in München, Hamburg sowie Hürth und der Minol-Zenner Gruppe geführter Marken-
rechtstreit über die Nutzung der Marke „Brunata“ identifiziert. Neu aufgenommen wurde

85 
 
Wirtschaftliche Lage  
in 2020 ein Risiko aus der Verbreitung des COVID-19-Virus und den daraus resultie-
renden restriktiven Maßnahmen zu dessen Eindämmung. Diese in Art und Umfang au-
ßergewöhnlichen Umstände haben direkte und indirekte Auswirkungen auf die allge-
meine wirtschaftliche Lage. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ge-
schäftstätigkeit der Gesellschaft im Jahr 2020 waren gering. Als allgemeines Risiko ist 
weiterhin der durch Wettbewerbstätigkeit bedingte, anhaltend hohe Preisdruck, insbe-
sondere im Großkundenbereich, zu sehen.  
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Zur Absicherung des Kerngeschäftes stellt BRUNATA, auch zusammen mit den 
BRUNATA-Gesellschaften in München und Hamburg, strategische Überlegungen zur 
Geschäftsausweitung an, die in den kommenden Jahren realisiert werden sollen. Ins-
gesamt erwartet BRUNATA für das Folgejahr 2021 einen weiterhin positiven Ge-
schäftsverlauf und ein deutlich positiven, leicht unter dem Niveau des Jahres 2020 lie-
gendes Ergebnis vor Ergebnisabführung. Bestandsgefährdende Risiken sind für 
BRUNATA derzeit nicht zu erkennen.

86 
 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 
Anschrift Scheidtweilerstr. 38  
50933 Köln 
 
Kontakt 0221 - 547 - 0  
www.kvb.koeln 
Gründung 1960 
Handelsregister HRB 2130, Amtsgericht Köln  
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 10,0% 
Stadtwerke Köln GmbH 90,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Unternehmensgegenstand ist die Bedienung des öffentlichen Verkehrs. Die Gesellschaft 
ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des benannten 
Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen. Sie kann sic h zur Erfüllung 
ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an anderen Unternehmen, die ih-
ren Zwecken dienlich oder förderlich sind, in jeder gesetzlich zulässigen Form beteiligen 
und solche Unternehmen erwerben oder errichten. 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Geschäftsführung 
Frau Stefanie Haaks Herr Jörn Schwarze 
Herr Peter Densborn Herr Dr. Schaffer (ab 01.09.2020) 
 
Aufsichtsrat 
Herr Wilfried Kuckelkorn  
(bis 22.12.2020) 
Frau Mira Ball  
Herr Marco Steinborn  
(stellv. Vorsitzender, Betriebsratsvorsit-
zender) 
Frau Andrea Blome

87 
 
Frau Helga Blömer-Frerker,  
(bis 22.12.2020) 
Herr Ralf Finkensieper 
Herr Detlef Friesenhahn Herr Markus Fürst-Reichelt 
Frau Teresa De Bellis-Olinger  
(seit dem 22.12.2020) 
Herr Daniel Kolle  
Herr Dirk Michel  
(bis zum 22.12.2020) 
Herr Frank Michael Munkler 
Herr Michael Nettesheim Herr Horst Noack  
(bis zum 22.12.2020) 
Herr Thomas Oberwinter  Herr Andreas Pöttgen  
(bis zum 22.12.2020) 
Herr Ralph Sterck, Herr Michael Weisenstein  
(bis zum 22.12.2020) 
Herr Stefan Weyers Herr Andreas Wolter 
Herr Lino Hammer  
(seit dem 22.12.2020)    
Eric Haeming  
(seit dem 22.12.2020) 
Herr Mike Homann  
(seit dem 22.12.2020) 
Frau Christiane Jäger  
(seit dem 22.12.2020) 
Dr. David Lutz  
(seit dem 22.12.2020) 
Güldane Tokyürek  
(seit dem 22.12.2020) 
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln  
 
Jahresabschlussprüfung 
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
Kölner Seilbahn-Gesellschaft mbH, Köln 100,0% 
Westigo GmbH Eisenbahnverkehrsunternehmen, Köln 100,0% 
KSV – Kölner Schulbusverkehr GmbH, Köln 51,0% 
Schilling Omnibusverkehr GmbH, Hürth 51,0% 
Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen des Stadt- 
und Regionalverkehrs mbH, Köln 25,5%  
VDV eTicket Service GmbH & Co. KG, Köln, Kommanditanteil 10,1% 
Beka GmbH 0,3%

88 
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Gewährte Darlehen zum 31.12. 24.656,8 
Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten (Bürgschaft) 
zum 31.12. 
238.232,2 
 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 741.492,8 768.718,4 875.498,3 
Immaterielle Vermögensgegenstände 6.546,7 7.249,2 7.981,4 
Sachanlagen 728.245,7 755.116,09 861.410,4 
Finanzanlagen 6.700,4 6.353,1 6.106,5 
    
Umlaufvermögen 194.108,8 262.434,4 156.169,9 
Vorräte 29.354,2 31.644,2 31.582,1 
Forderungen und sonst. VG 162.636,9 228.795,5 119.553,3 
Wertpapiere 24.538,4 28.108,5  
Liquide Mittel 2.117,7 1.994,7 1.775,8 
Rechnungsabgrenzungsposten 3.471,9 2.850,7 3.258,7 
    
Summe Aktiva 939.073,5 1.034.003,5 1.031.668,2 
 
 
   
Passiva    
Eigenkapital 328.455,8 347.043,8 365.775,5 
Gezeichnetes Kapital 78.300,0 78.300,0 78.300,0 
Kapitalrücklage 249.992,8 268.580,7 287.312,4 
Gewinnrücklage 163,1 163,1 163,1 
Sonderposten 47.104,2 53.131,9 85.573,3 
Rückstellungen 119.081,5 124.147,6 137.774,5 
Verbindlichkeiten 440.487,0 505.991,4 440.391,9 
Rechnungsabgrenzungsposten 3.944,9 3.688,8 2.153,0 
    
Summe Passiva 939.073,5 1.034.003,5 1.031.668,2

89 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 293.075,9 307.074,9 258.581,4 
Umsatzerlöse 288.029,5 299.399,5 250.756,4 
Bestandsveränderungen  -28,0 -71,9 -847,9 
andere aktivierte Eigenleistungen 5.074,6 7.747,3 8.672,9 
Sonstige betriebliche Erträge 47.393,0 47.998,4 102.616,7 
Betriebsleistung 340.469,1 355.073,3 361.198,1 
Betriebsaufwand 417.165,2 441.134,0 459.598,1 
Materialaufwand 134.320,2 144.107,9 153.759,6 
Personalaufwand 209.978,9 224.257,9 234.357,3 
Abschreibungen 40.182,6 40.137,2 41.454,2 
Erfolgsunabhängige Steuern 362,8 323,4 306,0 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 32.320,7 32.307,6 29.721,0 
Betriebsergebnis -76.697,0 -86.059,0 -98.400,0 
    
Finanzergebnis -13.800,1 -13.925,5  
Erträge aus Beteiligungen 1.164,9 1.068,8 1.038,0 
Erträge aus Gewinnbeteiligungen 0,0 0,0 0,0 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 42,0 34,5 20,0 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60,5 60,3 58,2 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 18,0 20,6 5,5 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 725,4 65,6 -320,4 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.324,1 15.000,9 12.314,6 
Zinsen und     
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 0,0 0,0 
Sonstige Steuern 362,8 323,4 305,9 
Jahresergebnis (vor Verlustausgleich) -90.496,2 -99.984,2 -109.924,5 
Erträge aus Verlustübernahme 90.496,2 99.984,2 109.924,5 
    
Bilanzgewinn 0,0 0,0 0,0

90 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz       
Anlagenintensität (%) 79,0% 74,3%  84,9% 
Abschreibungsquote (%) 5,5% 5,3%  4,8% 
Investitionen (T€) 77.901,0 83.623,0 163.752,0 
Investitionsquote (%) 10,5% 10,9%  18,7% 
Eigenkapitalquote (%) 35,0% 33,6% 35,5% 
Pensionsverpflichtungen (T€) 70.729,9 75.513,1  78.713,3 
Bankverbindlichkeiten (T€) 373.276,9 382.743,2  352.332,8 
Veränderung Verschuldung (T€) 16.472,3 65.504,5  -65.599,5 
    
Gewinn- und Verlustrechnung      
Gesamtkapitalrentabilität (%) -8,1% -8,2%  -9,5% 
Rohertrag (T€) 158.755,7 162.967,0 104.821,7 
EBIT (T€) -74.747,0 -84.868,4  -97.017,5 
EBITDA (T€) -32.840,4 -43.271,2  -53.800,3 
    
Personal      
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 3.388 3.536  3725 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 62,0 63,4 62,9 
 
Wirtschaftlichen Lage 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Unternehmensgegenstand der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB), Köln, ist gemäß § 3 
der Unternehmenssatzung die Bedienung des öffentlichen Verkehrs. Die KVB befördert 
Personen in Köln und auf abgehenden Linien im Umland mit Omnibussen und Stadt-
bahnen. Sie übernimmt damit gemeinsam mit anderen Unternehmen aus dem Ver-
kehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) die notwendige Aufgabe einer allgemeinen, flä-
chendeckenden Daseinsvorsorge des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für 
die Bevölkerung des Kölner Stadtgebietes sowie des näheren Umlandes. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen  
Die Entwicklung der deutschen Konjunktur war – wie die ganze Weltwirtschaft – im Ge-
schäftsjahr 2020 geprägt von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Angesichts 
massiver Einschränkungen des Wirtschaftslebens infolge staatlicher Maßnahmen zur 
Krisenbewältigung sanken die Fahrgastzahlen der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB)

91 
 
Wirtschaftlichen Lage 
kurzzeitig auf rund 80  % des Normalniveaus. Nach einer kurzzeitigen Anpassung des 
Fahrplans mit einer geringeren Taktung kehrte die KVB zum normalen  
Fahrplan mit reduziertem Abendangebot zurück u nd ab dem 11. Mai 2020 wieder zum 
regulären Fahrplan. Mit Beginn der Schulzeit nach den Herbstferien sorgten zusätzliche 
Verstärkungsfahrten dafür, dass die vorgeschriebenen Abstandsregeln eingehalten 
werden können. Während zweier deutschlandweiter Lockdow ns im Frühjahr und 
Herbst/Winter hat die KVB ihre Bus- und Bahnangebote aufrechterhalten, um die Mobi-
lität von Menschen in systemrelevanten Berufen und die Mindestabstände in den Fahr-
zeugen sicherzustellen. Dies ist ihr vor allem deshalb gelungen, weil die KVB durch die 
frühzeitige Einrichtung eines internen Krisenstabes mit umfangreichen Schutzvorkeh-
rungen dafür gesorgt hat, dass das Infektionsniveau innerhalb der KVB kontinuierlich 
auf sehr niedrigem Niveau gehalten werden konnte. Vor diesem Hintergrund konnte die 
KVB während der Krise aufgrund der politisch gewünschten Aufrechterhaltung des An-
gebotes kaum Kosteneinsparungen realisieren, es fielen im Gegenzug sogar weitere 
Kosten für die Sicherstellung der Covid-Schutzmaßnahmen an. 
Relevante Märkte 
Die mit der Covid-19-Pandemie einhergehenden Beschränkungen haben die Unterneh-
men des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und des Schienenpersonennah-
verkehrs (SPNV) im vergangenen Jahr hart getroffen Um allen Bürgerinnen und Bür-
gern, die auch während der Pandemie auf einen funktionierenden und möglichst siche-
ren ÖPNV angewiesen waren, gerecht zu werden, fuhren die Bus - und Bahnunterneh-
men seit März 2020 trotz Fahrgastrückgängen von teilweise bis zu 80 % fast 100 % 
ihres Angebots. 
Geschäftsverlauf 2020 
Insgesamt wies die KVB im aktuellen Geschäftsjahr – vor organschaftlichem Verlust-
ausgleich durch den Gesellschafter Stadtwerke Köln GmbH (SWK), Köln – ein Unter-
nehmensergebnis von -109,9 Mio. € (Vorjahr -100,0 Mio. €) aus. Dies wurde insbeson-
dere durch die Zuwendu ngen aus dem von der Bundesregierung beschlossenen 
„ÖPNV-Rettungsschirm“ zur Abmilderung der Belastungen infolge der Covid-19-Pande-
mie in Höhe von 45,6  Mio. € beeinflusst. Das Planergebnis in Höhe von -104,7 Mio. € 
konnte nicht erreicht werden.

92 
 
Wirtschaftlichen Lage 
Chancen und Risiken 
Der weitere Verlauf der Fahrgastentwicklung und der Fahrgelderlöse ließ sich aufgrund 
der Auswirkungen der Corona-Krise zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlus-
ses 2020 noch nicht absehen. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Der strategische Schwerpunkt der KVB liegt darauf, die Mobilitätswende und ein damit 
verbundenes Fahrgastwachstum zu erreichen. Der Ausbau der Infrastruktur und die ge-
nerelle Ausweitung der bestehenden Angebote sind die zentralen Aspekte.  
Hierfür ist es zwingend notwendig, den ÖPNV für die Kunden deutlich attraktiver und 
zuverlässiger auszugestalten sowie ausreichende Kapazitäten für steigende Fahrgast-
zahlen zu schaffen. Bereits im Jahr 2015 vergab die KVB den Auftrag über die Lieferung 
20 moderner Hochflur-Stadtbahnwagen der Baureihe HF6. Im Geschäftsjahr 2020 sind 
die ersten bestellten Stadtbahnwagen eingetroffen und weitere sieben neue Stadtbahn-
wagen wurden bestellt. Daneben erfolgte zur Erweiterung und Modernisierung des Köl-
ner ÖPNV im November des Geschäftsjahres 2020 die Vergabe von 62 modernen Nie-
derflur-Stadtbahnen mit einer Länge von rund 60  Metern (sogenannte „Langzüge“) so-
wie zwei rund 30 Meter langen Niederflurfahrzeugen zur Ausweitung der neuen Flotte. 
Daneben wird angestrebt, den gesamten Busbetrieb bis zum Jahr 2030 auf Elektrofahr-
zeuge umzustellen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der städti-
schen Klimaschutzziele zu leisten. Dazu wurden im Geschäftsjahr 2020 die ersten be-
stellten 53 E-Busse plangemäß ausgeliefert. Parallel wurde Ende März 2021 ein weite-
rer Auftrag zur Beschaffung von 51 E-Gelenkbussen erteilt. 
Darüber hinaus sind  die Erweiterung der KVB -Rad-Flotte und die damit verbundene 
Ausweitung auf das gesamte Stadtgebiet vorgesehen. Im Geschäftsjahr 2020 verzeich-
nete die KVB mehr als 162.000 Kunden des KVB-Rades. 
Im Bereich der Digitalisierung liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung der KVB -App, 
deren Anbindung an eine bundesweite Mobilitätsplattform sowie auf der Vernetzung mit 
Sharing-Diensten. In diesem Zusammenha ng sind ebenfalls Beteiligungen an Mobility 
Hubs und Quartierskonzepten geplant, um den Kunden an verschiedenen Stellen im 
Stadtgebiet ein vielseitiges und abgestimmtes Angebot von Mobilitätsdiensten zur Ver-
fügung zu stellen. Zusätzlich erprobt die KVB neue Mobilitätsformen und hat zu diesem 
Zweck ein „On-Demand-Angebot“ eingerichtet.

93 
 
Kölner Seilbahn-Gesellschaft mbH 
Anschrift Riehler Str. 180 
50735 Köln 
 
Kontakt 0221 - 547 - 4183 
www.koelner-seilbahn.de 
Gründung 1956  
Handelsregister HRB 60, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Bau und Betrieb einer Seilschwebebahn über den Rhein und einer Kleinkabinenseilbahn 
im Rheinpark der Stadt Köln sowie von Nebenbetrieben, die mit den Seilbahnen im Zu-
sammenhang stehen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Thomas Miebach  
(bis 31.03.2020) 
Herr Martin Süß  
(ab 01.04.2020) 
Frau Sonja Lorsy  
 
Aufsichtsrat 
Keiner  
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

94 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   77,2 1.292,2 936,7 
Jahresergebnis   -712,8 -51,7 - 306,4 
Eigenkapital   1.700,0 1.700,0  1.700,0 
Bilanzsumme   2.367,3 1.775,6 1.872,7 
Investitionen   56,5 256,1 79,0 
Verbindlichkeiten   74,3 8,7  141,8 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    5 5 5 
 
Wirtschaftliche Lage 
Gegenstand der Seilbahn ist gemäß § 3 der Unternehmenssatzung der Bau und der Be-
trieb einer Seilschwebebahn über den Rhein sowie die Unterhaltung von Nebenbetr ie-
ben, die mit der Seilbahn im Zusammenhang stehen. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Am 11. März 2020 erklärte die WHO die durch den Virus SARS -COV-2 (Coronavirus) 
ausgelöste Krankheit zur weltweiten Pandemie. Zum 16.  März 2020 wurden einschnei-
dende Maßnahmen im öffentlichen Leben zur Vermeidung sozialer Kontakte verhängt, 
weshalb die Seilbahn nicht zum geplanten Saisonstart, sondern unter Auflagen und Ein-
schränkungen erst Mitte Mai in Betrieb gehen konnte. Die Saison endete am 01. Novem-
ber 2020. Damit wur de die Saison 2020 aufgrund der Coronavorschriften verspätet be-
gonnen und vorzeitig beendet. Auch die zum Ausgleich geplanten Fahrten an den Ad-
ventswochenenden entfielen. Dies führte – bei gleichbleibenden Fixkosten und entstan-
denen Mehrkosten durch Schut zmaßnahmen – zu erheblichen Mindereinnahmen und 
damit zu einer Belastung des Geschäftsjahresergebnisses. 
Relevante Märkte 
Die öffentliche Personenbeförderung über den Rhein, die insbesondere für die Zoo- und 
Thermenbesucher eine echte Alternative zum Fährbetrieb sowie zum Bus- und Bahn-

95 
 
Wirtschaftliche Lage 
transport darstellt, tritt bei der großen Masse der Fahrgäste jedoch angesichts des über-
wiegenden Freizeitcharakters eher in den Hintergrund. Für die Mehrzahl der Kölner Bür-
ger und der Touristen ist die Seilbahnfahrt, mit der Zoo/Aquarium und Flora linksrheinisch 
sowie Rheinpark und Claudius-Therme rechtsrheinisch direkt verbunden werden, Teil ih-
res Naherholungs- und Freizeitprogramms bzw. ihres Besuchsprogramms. 
Geschäftsverlauf 2020 
Durch die coronabedingten Betriebsunte rbrechungen erhöhte sich der Jahresfehl betrag 
von 51,7 T€ im Vorjahr auf 306,5  T€ im Geschäftsjahr. Bei einer Verminderung der Er-
träge in Höhe von 344,0 T€ und höheren Aufwendungen von 89,2 T€ verschlechterte sich 
das Unternehmensergebnis um insgesamt 254,8  T€. Gemäß dem bestehenden Organ-
schaftsvertrag mit Ergebnisausschlussvereinbarung wird der Verlust von der Kölner Ver-
kehrs-Betriebe AG übernommen. 
Chancen und Risiken 
Chancen sieht die Geschäftsführung insbesondere in einer weiteren Stabilisierung der 
Fahrgastzahlen auf vorherigem Niveau durch Verstärkung der  Eventaktionen, wie z.B. 
vermehrte Nachtfahrten der Seilbahn oder Ausweitungen weiterer attraktiver Sonderfahr-
ten. Bedingt durch die Beschränkungen der Corona-Pandemie besteht weiterhin das Ri-
siko einer Einschränkung der Leistungen mit daraus resultierende n Mindereinnahmen 
und ggf. Mehrkosten durch Schutzmaßnahmen. Unter den Risiken der zukünftigen Ent-
wicklung sind insbesondere die möglichen witterungsbedingten Gefahren hervorzuhe-
ben, die direkten Einfluss auf den Umfang des Geschäftsbetriebes nehmen können . 
Diese können zu einer moderaten negativen Auswirkung auf die Vermögens -, Finanz- 
und Ertragslage führen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Zur Vorbeugung möglicher Umsatzausfälle werden gezielt Aktionen beworben, die den 
Betrieb auch bei mäßiger Witterung lukrativ gestalten. Technischen Ausfällen wird durch 
hohen Standard und regelmäßige Überprüfung und Wartung der Anlagen vorgebeugt.

96 
 
Westigo GmbH Eisenbahnverkehrsunternehmen 
Anschrift  Scheidtweilerstraße 38 
 50933 Köln 
 
Kontakt 0221 - 547 - 3600 
Gründung 2006  
Handelsregister HRB 58377, Amtsgericht Köln  
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand ist die Planung von schienengebundenem Personennahverkehr (SPNV) auf 
Strecken im Verkehrseinzugsbereich von Köln, wobei diese Strecken ihren Schwerpunkt 
in Köln haben müssen. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Peter Hofmann Herr Jörn Schwarze 
 
Aufsichtsrat 
Keinen  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine

97 
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   0,5 0,0 0,0 
Jahresergebnis   -12,6 -13,9 -13,9 
Eigenkapital   200,0 200,0 200,0 
Bilanzsumme   207,4 207,7 207,8 
Investitionen   0,0 0,0 0,0 
Verbindlichkeiten   0,0 0,1 0,0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    0 0 0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Unternehmensgegenstand der Westigo GmbH Eisenbahnverkehrsunternehmen (West-
igo) mit Sitz in Köln ist gemäß §  2 des Gesellschaftsvertrages die Planung und Durc h-
führung von schienengebundenem Personennahverkehr (SPNV) auf Strecken im Ver-
kehrseinzugsbereich von Köln, wobei diese Strecken ihren Schwerpunkt in Köln haben 
müssen. Hierdurch soll die intensive Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel auch im SPNV-
Bereich unterstützt werden, um so den Individualverkehr von und nach Köln zur reduzie-
ren. Die Geschäftstätigkeit der Westigo wurde in 2010 eingestellt und die Gesellschaft 
personallos gestellt. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die alleinige Gesellschafterin Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Köln (KVB), beschloss Ende 
2009, dass sich die Westigo nicht mehr an Ausschreibungen von SPNV-Betriebsleistun-
gen beteiligen wird und das operative Geschäft einstellt. 
Das Jahr 2020 war geprägt von den Folgen der Corona -Pandemie und den damit ein-
hergehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens. 
Relevante Märkte 
Die mit der Covid-19-Pandemie einhergehenden Beschränkungen haben die Unterneh-
men des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im vergangenen Jahr hart getroffen 
Um allen Bürgerinne n und Bürgern, die auch während der Pandemie auf eine funktio-
nierende und möglichst sichere Mobilität angewiesen waren, gerecht zu werden, fuhren 
die Bus- und Bahnunternehmen seit März 2020 trotz Fahrgastrückgängen von teilweise 
bis zu 80 % fast 100 % ihres Angebots.

98 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
Nach der Anpassung der Mietverträge zum 1.  Januar 2012 wurden - wie im Vorjahr - 
keine Umsatzerlöse aus der Vermietung des von der Häfen und Güterverkehr Köln AG, 
Köln (HGK), zur Herstellung der Traktionsfähigkeit angemieteten Triebfahrzeugs erzielt. 
Ebenso bestehen danach für den Mieter Westigo keine Zahlungsverpflichtungen, so-
lange sich der Vertragsgegenstand im Besitz der HGK befindet. Dies war in den Ge-
schäftsjahren 2019 und 2020 der Fall. Da die Gesellschaft zudem Anf ang 2010 perso-
nallos gestellt wurde, fallen seit 2011 auch keine Personalaufwendungen mehr an. Die 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Beiträge und Prü-
fungskosten. Die Bilanzsumme lag unverändert bei 208 T€. Die Aktivseite ist wesentlich 
geprägt von den Forderungen gegen die Stadtwerke Köln GmbH, Köln (SWK), aus dem 
Verrechnungskonto von 184  T€ (2019: 183 T€) sowie gegen die Gesellschafterin KVB 
von 14 T€ (2019: 14 T€) aus der organschaftlichen Verlustübernahme. Das Cash - und 
Liquiditätsmanagement ist per Geschäftsbesorgungsvertrag der Muttergesellschaft KVB 
übertragen und wird im Rahmen des SWK Konzerns über das konzerninterne Cash -
Pool-Verfahren mittels eines Verrechnungs kontos durchgeführt. Dies reduziert die An-
zahl externer Bankgeschäfte auf ein Mindestmaß und stellt gleichzeitig die jederzeitige 
Liquidität des Unternehmens sicher. Auf der Passivseite beträgt das Eigenkapital unver-
ändert 200 T€. Daneben sind Rückstellungen in Höhe von 8 T€ (2019: 8 T€) ausgewie-
sen. 
Chancen und Risiken 
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind keine gefährdenden Risiken bekannt. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Eine Wiederaufnahme des operativen Geschäfts ist derzeit nicht beabsichtigt. Die Ge-
sellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2021 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 
14 T€.

99 
 
KSV - Kölner Schulbusverkehr GmbH 
Anschrift Friedrich-Karl-Str. 261  
50735 Köln 
 
Kontakt 0221 - 547 - 3828 
Gründung 2007 
Handelsregister HRB 60027, Amtsgericht Köln  
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 51,0% 
IG Kölner Busunternehmen GmbH 49,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Die Durchführung von Schülerspezialverkehren und die Beförderung von Schülern mit 
Bussen im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg. 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Volker Heinsch (ab 01.01.2020) Herr Wilfried Wolters 
 
Aufsichtsrat 
Keiner  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt  
 
Jahresabschlussprüfung 
Probare GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine

100 
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   6.844,2 7.149,2 5.086,0 
Jahresergebnis   802,4 654,4 396,4                                                                                
Eigenkapital   902,4 754,4 496,4 
Bilanzsumme   2.321,0  2.493,0 1.591,8 
Investitionen   0,0 0,0 0,0 
Verbindlichkeiten   1.072,9 1.263,9 1.070,8 
Beschäftigte im Jahresdurch-
schnitt   0,0 0,0 0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die KSV – Kölner Schulbusverkehr GmbH wurde zur Organisation und Durchführung 
von Schülerspezialverkehren und der Beförderung von Schülern mit Bussen im Kölner 
Stadtgebiet gegründet. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren aufgrund der Corona-Pandemie 
völlig anders als im Vorjahr. Reise - und Gelegenheitsverkehre kamen ab dem zweiten 
Quartal 2020 völlig zum Erliegen. Auch die Beförderungen im Schülerspezialverkehr 
wurden ab dem Sommer 2020 in weiten Teilen eingestellt. 
Relevante Märkte 
Im Rahmen des Schülerspezialverkehrs mit Bussen handelt es sich um Beförderungen 
von Schüler/innen für alle Schulformen. Unterschieden werden hier Schulbus -, 
Schwimm-, Sport- und Sonderfahrten. Die Beförderung erfolgt im Gebiet des Verkehrs-
verbundes Rhein-Sieg. 
Bei den zu befördernden Schüler/innen handelt es sich vorwiegend um Kinder mit 
schweren, meist mehrfachen Behinderungen (z.B. körperliche und geistige Behinde-
rung), die eine besondere Sensibilität erforderlich machten. 
Geschäftsverlauf 2020 
Die Gesellschaft schließt das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss 
von 396  T€ ab (Vorjahr: 654  T€). Die Umsatzerlöse betrugen 5.828  T€ (Vorjahr: 
7.149 T€; -18,5 %). Der Materialaufwand lag bei 5.086 T€ (Vorjahr: 6.003 T€; -15,3 %),

101 
 
Wirtschaftliche Lage  
der Personalaufwand bei unverändert 24  T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendun-
gen in Höhe von 125  T€ (Vorjahr: 155 T€) setzten sich insbesondere aus Aufwendun-
gen für die Geschäftsbesorgung durch die KVB und Gestellung von Personal zusam-
men. 
Die Bilanzsumme hat sich im dargestellten Zeitraum um 36,1  % auf 1.592 T€ (Vorjahr: 
2.493 T€) reduziert. Da die Gesellschaft kein Anlagevermögen besitzt, setzen sich die 
Aktiva lediglich aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (474 T€, Vor-
jahr: 498 T€) und liquiden Mitteln (1.118 T€, Vorjahr: 1.995 T€) zusammen. Auf der Pas-
sivseite werden das Eigenkapital (496 T€, Vorjahr: 754 T€), Steuerrückstellungen (0 T€, 
Vorjahr: 478 T€), die Rückstellungen – für Jahresabschlusskosten – (25 T€, Vorjahr: 24 
T€) und die Verbindlichkeiten (1.071 T€, Vorjahr: 1.237 T€) geführt. 
Chancen und Risiken 
Als wesentliches ertrags- und finanzwirtschaftliches Risiko werden die Auswirkungen der 
Corona-Pandemie auf die Durchführung des Schülerspezialverkehrs gesehen. Die mit 
der Stadt Köln vereinbarten Stützungsmaßnahmen tragen zur Stabilisierung der Nach-
unternehmer bei.  
Chancen sieht die Geschäftsführung in der neuen Ausschreibung der Schülerspezialver-
kehre durch die Stadt Köln. Bei Zuschlag ist das Geschäftsmodell für die nächsten vier 
Jahre gesichert.  
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Die KSV hat die Ausschreibung in 2021 gewonnen und somit ist bis Ende des Schuljah-
res 2024/2025 die Fortführung des Auftrages gewährleistet.

102 
 
DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen des Stadt- und 
Regionalverkehrs mbH 
Anschrift Robert-Perthel-Str. 79 
50739 Köln 
 
Kontakt 0221- 9544420 
www.dks-koeln.de 
Gründung 1970 
Handelsregister HRB 4521, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Siemens Mobility GmbH 49,0% 
Häfen- und Güterverkehr Köln AG 25,5% 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 25,5% 
  
Unternehmensgegenstand 
Die Planung, der Bau und Vertrieb sowie der Betrieb und die Instandhaltung von 
Kommunikationsanlagen für den Stadt- und Regionalverkehr. 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Ralf Kochs  
Herr Christian Döring  
 
Aufsichtsrat 
Herr Jörn Schwarze (Vorsitzender) Herr Manfred Fuhg (Vorsitzender) 
Herr Johannes Emmelheinz  
(stellv. Vorsitzender) 
Herr Uwe Wedig  
(stellv. Vorsitzender) 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln

103 
 
Jahresabschlussprüfung 
DORNBACH GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine   
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   4.613,9 5.201,7 8.175,0 
Jahresergebnis   857,2 936,7 1.576,0 
Eigenkapital   1.803,3 1.882,9 2.522,2 
Bilanzsumme   3.898,3 3.804,7 4.836,7 
Investitionen   61,7 61,7 53,0 
Verbindlichkeiten   789,6 609,8 647,1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   17,25 19,75 19,0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen des Stadt - und Regio-
nalverkehrs mbH, Köln, beschäftigt sich mit Planung, Bau und Vertrieb sowie Betrieb und 
Instandhaltung von Kommunikationsanlagen für den Stadt- und Regionalverkehr.  
Sie ist ein verbundenes Unternehmen der Stadtwerke Köln GmbH, Köln. 
Relevante Märkte 
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ist eine attraktive Alternative und Ergänzung 
zum Individualverkehr. Im Rahmen zunehmend geforderter Maßnahmen zu Verkehrsbe-
ruhigung spielt er heute nicht nur eine entscheidende Rolle für den Umweltschutz, son-
dern auch für eine nachhaltige Steigerung der Lebensqualität. 
Die DKS GmbH entwickelt und fertigt Kommunikationsanlagen für den Stadt- und Regio-
nalverkehr und unterstützt somit die Sicherheit der Fahrgäste – eine Grundvoraussetzung 
für den erfolgreichen ÖPNV. 
Die Kernkompetenz der DKS GmbH liegt in der Planung, Entwicklung, Fertigung und War-
tung von Kommunikations- und Videoanlagen für den ÖPNV.

104 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
Der Umsatz des Geschäftsjahres betrug 7.795  T€ (VJ 5.108 T€) und liegt sehr deutlich 
über dem Vorjahreswert.  
Der Auftragseingang im GJ 2019/20 konnte mit 13.331  T€ (VJ 8.090 T€) um rund 65% 
gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die größten Einzelaufträge betrafen die Liefe-
rungen und Leistungen zur Migration der nachrichtentechnischen Ausrüstung der Kölner 
Verkehrs-Betriebe AG über die Trapeze Switzerland GmbH sowie die Lieferung von Vi-
deosystemen und Komponenten an den Fahrzeughersteller Siemens. 
Der Materialaufwand liegt mit 3.487  T€ sehr deutlich über dem Vorjahresniveau von 
2.088 T€. Die Materialaufwandsquote ist mit 43 % gegenüber dem Vorjahr (VJ 40 %) na-
hezu unverändert. 
Der Personalaufwand liegt mit 1.737 T€ leicht über dem Vorjahresniveau (1.620 T€). We-
sentlicher Grund hierfür war geplanter Kapazitätsaufbau. 
Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt 2.347  T€ (VJ 1.406 T€) und konnte gegenüber 
dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Wesentlicher Grund hierfür die deutliche Steige-
rung des Umsatzvolumens. Als Jahresüberschuss wurden 1.576  T€ (VJ 937 T€) erwirt-
schaftet. 
Die Gesellschaft bildet im technischen Bereich zwei Mitarbeiter aus. 
Chancen und Risiken 
Bezüglich der möglichen Auswirkungen der Verbreitung des Coronavirus (SARS -CoV-2) 
sind auch bedeutsame Umfeld - und Branchenrisiken mit entsprechenden Auswirkungen 
auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht auszuschließen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Der Auftragsbestand am 30. September 2020 liegt mit 16.349 T€ historisch hoch und sehr 
deutlich über dem Vorjahresniveau (10.902  T€). Der aktuelle Auftragsbestand entspricht 
rechnerisch einer Reichweite von etwa 25 Monaten, tatsächlich sollen jedoch etwa 70 % 
dieses Auftragsbestands im Geschäftsjahr 2020/21 bereit s zu Umsatz werden. Zur Um-
satzrealisierung aus dem gestiegenen Auftragsbestand ist eine weitere Kapazitäts erhö-
hung im kommenden Geschäftsjahr geplant. Beim Auftragseingang erwarten wir für das 
Geschäftsjahr 2020/21 einen deutlichen Rückgang. Aufgrund des deutlich wachsenden 
Umsatzes erwarten wir für das Geschäftsjahr 2020/21 auch eine leichte Ergebnissteige-
rung.

105 
 
Schilling Omnibusverkehr GmbH 
Anschrift Bonnstr. 260 
50354 Hürth 
 
Kontakt 0223 - 79000 
www.schillinggruppe.de 
Gründung 2005 
Handelsregis-
ter HRB 56620, Amtsgericht Köln  
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Brigitte Kläs 19,4% 
Karl Kläs, 18,6% 
Marcel Kläs 11,0% 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 51,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand ist die Beförderung von Personen mit Bussen im öffentlichen Nahverkehr. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Karl-Joachim Kläs Herr Karl Schroeteler 
 
Aufsichtsrat 
Keiner  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
heun + schmidt GmbH, Aachen

106 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
K-B-S Busreisen GmbH 100,0% 
K.R.B.-Busreisen GmbH 100,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   15.798,0 11.625,8 11.696,7 
Jahresergebnis   1.164,8 1.212,1 1.867,9 
Eigenkapital   3.877,3 4.224,5 5.180,3                                                                                                         
Bilanzsumme   10.714,6 10.987,1 11.354,1 
Investitionen   243,1 357,8 95,0 
Verbindlichkeiten   6.110,0 6.034,1 5.351,4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   17 17 18 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Unternehmensgegenstand der Gesellschaft ist die Beförderung von Personen mit Bus-
sen im öffentlichen Nahverkehr. Als Tochtergesellschaft der KVB befördert die Schilling-
gruppe Personen in Köln und auf abgehenden Linien mit Omnibussen. Die Schill ing-
gruppe besteht aus der Schilling Omnibusverkehr GmbH mit den Tochterunternehmen 
K-B-S Busreisen GmbH und K.R.B.-Busreisen GmbH. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Das Geschäftsjahr 2020 ist durch die Corona -Pandemie völlig anders verlaufen als er-
wartet. Gesamtwirtschaftlich hat es nach Jahrzehnten des Wachstums erstmals eine 
schrumpfende Wirtschaftskraft gegeben. Das Jahr war von verschiedenen Phasen wirt-
schaftlicher und persönlicher Einschränkungen geprägt. Für die gesamte ÖPNV -Bran-
che hat der Bund einen Rettungsschirm beschlossen, der über die Verkehrsverbünde an 
die beteiligten Unternehmen zu leistende finanzielle Ausgleichsmaßnahmen vorsah. 
Auch die KVB AG als Mehrheitsgesellschafter hat davon profitiert. Mittelbar wurde hier-
über auch die SOV als Tochterunternehmen mit einem ausreichenden Auftragsbestand 
abgesichert.

107 
 
Wirtschaftliche Lage  
Relevante Märkte 
Die Schilling Gruppe ist ein Omnibustransportunternehmen und überwiegend als Dienst-
leister für die Kölner Verkehrs Betriebe AG tätig. Daneben führen wir in geringem Um-
fang Gelegenheitsverkehre für Reisegruppen und Schülerspezialverkehre der Region 
durch. Hauptkundensind die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) sowie die KSV Kölner 
Schulbusverkehr GmbH (KSV). Die am Standort vorhandene Infrastruktur wird in gerin-
gem Umfang genu tzt, um Deckungsbeiträge zu generieren. Sowohl die KVB als auch 
die RVK nutzen den Betriebshof. 
Geschäftsverlauf 2020 
Für das Jahr 2020 waren Leistungsanpassungen im Kölner Busnetz vorgesehen. Der 
Verlauf des ersten Quartals ließ zunächst auf ein stabiles,  ausgeweitetes Geschäft 
schließen. Ab dem zweiten Quartal haben sich jedoch die Rahmenbedingungen durch 
die Corona-Pandemie völlig verändert. Die Fahrgastzahlen im ÖPNV und damit die Fahr-
gelderlöse sind eingebrochen. Der Reise - und Gelegenheitsverkehr kam völlig zum Er-
liegen. Schließlich wurde der Schülerspezialverkehr ab Sommer 2020 in weiten Teilen 
eingestellt. Zudem wurden über Bund und Land Verstärkerfahrten auf stark ausgelaste-
ten Linien subventioniert und für abgesagte Transporte im Schülerspezialverkehr gab es 
Ausfallentschädigungen. 
Chancen und Risiken 
Die Risiken aus der Corona-Pandemie sowie der daraus folgenden Konsequenzen für 
die Branche sind - wie die Entwicklungen aus der Energiewende - über die vertraglichen 
und gesellschaftsrechtlichen Bindu ngen zum Gesellschafter KVB AG abgesichert. Die 
tarifvertraglichen Entwicklungen beim NWO-Verband sowie das geänderte Marktumfeld 
sind durch die KVB AG bewertet und mitgetragen worden. Durch die Vereinbarung von 
Preisindices in den von der KVB beauftragten  Leistungspaketen sind die wesentlichen 
ertragsorientierten Risiken abgesichert. 
Es wird zwar erwartet, dass die ÖPNV-Nachfrage erst 2023 wieder das Niveau von 2019 
erreichen wird. Vor dem Hintergrund der Bedeutung des ÖPNV für die Verkehrs - und 
Energiewende wird jedoch von einer Fortführung der staatlichen Unterstützungsmaß-
nahmen für den ÖPNV ausgegangen. 
Durch die enge Kooperation mit der KVB AG ist die Auftragslage abgesichert. Darüber 
hinaus wurde vereinbart, in 2021 die Werkstattgesellschaft MK Fahrzeu gservice GmbH 
& Co KG als GmbH in die Schilling-Gruppe zu integrieren und damit die Geschäftstätig-
keit weiter zu stärken.

108 
 
Wirtschaftliche Lage  
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Kurzfristig ist nicht zu erwarten, dass die verschiedenen staatlichen Ebenen ihre Un ter-
stützung der für die Infrastruktur wichtigen Branchen aufgeben. Mittelfristig bleibt abzu-
warten, auf welches Niveau sich Nachfrage und Angebot an ÖPNV -Leistungen sowie 
die finanzielle Mittel nach der Pandemie einpendeln.  
Wesentliche Herausforderungen liegen in der Erneuerung des Omnibuswagenparks auf-
grund der kommenden Umweltstandards in der Region Köln. Daher soll die Kooperation 
mit der KVB AG noch vertieft werden. Dabei stehen auch alternative Antriebsformen im 
Fokus.

109 
 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 
Anschrift Scheidtweilerstraße 4 
50933 Köln 
 
Kontakt 0221 - 390 - 0 
www.hgk.de 
Gründung 1992 
Handelsregister HRB 22957, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadtwerke Köln GmbH 54,5% 
Stadt Köln 39,2% 
Rhein-Erft-Kreis 6,3% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Häfen und von öffentlichem und nicht 
öffentlichem Eisenbahn - und Binnenschifffahrtsverkehr und der Rheinfähre Köln -Lan-
gel/Hitdorf sowie die Durchführung und Förderung aller Vorhaben, die damit im Zusam-
menhang stehen. 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
Herr Uwe Wedig (Vorstandsvorsitzender) Herr Wolfgang Birlin  
 
 
Aufsichtsrat 
Frau Susana dos Santos Herrmann (Vor-
sitzende) Herr Martin Gawrisch 
Herr Dirk Michel (stellv. Vorsitzender) Herr Klaus Hebert-Okon 
Herr Michael Auer Herr Lukas Lorenz 
Herr Johannes Bortlisz-Dickhoff Herr Josef Henseler 
Herr Dirk Collin Herr Dr. David Lutz

110 
 
Aufsichtsrat 
Herr Paul-Werner Diederichs Frau Teresa De Bellis-Olinger 
Frau Alexandra Engler Herr William Wolfgramm 
Herr Manfred Giesen  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln  
 
Jahresabschlussprüfung 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
NESKA Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH, Duisburg 100,0% 
HTAG Häfen und Transport AG, Duisburg 100,0% 
Rheinland Cargo Schweiz GmbH, Basel 100,0% 
HGK Shipping GmbH, Köln 100,0% 
CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land Service, Köln 77,5% 
KCG Knapsack Cargo GmbH, Hürth 77,0% 
RheinCargo GmbH & Co. KG, Neuss 50,0% 
RheinCargo Verwaltungs-GmbH, Neuss 50,0% 
Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH, Köln 50,0% 
RVG Rheinauhafen Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln 26,0% 
DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen des Stadt- und 
Regionalverkehrs mbH, Köln 
25,5% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine

111 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 268.949,0 268.884,9 472.345,8 
Immaterielle Vermögensgegenstände 629,3 695,6 1200,7 
Sachanlagen 170.379,4 170.195,5 198.753,1 
Finanzanlagen 97.940,2 97.993,8 272.392,0 
    
Umlaufvermögen 30.349,6 38.444,3 23.743,4 
Vorräte 4.247,2 4.169,1 4.692,0 
Forderungen und sonst. VG 26.099,3 34.266,9 19.048,5 
Wertpapiere 0,0 0,0 0,0 
Liquide Mittel 3,1 8,3 2,8 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.035,1 942,2 1.117,9 
Summe Aktiva 300.333,7 308.271,3 497.207,2 
     
Passiva      
Eigenkapital 97.399,2 103.399,2 108.799,2 
Gezeichnetes Kapital 26.340,0 26.340,0 26.340,0 
Kapitalrücklage 49.214,1 55.214,1 60.614,1 
Gewinnrücklage 21.845,1 21.845,1 21.845,1 
Bilanzergebnis 0,0 0,0 0,0 
    
Sonderposten 33.071,7 29.908,3 28.814,5 
Rückstellungen 42.700,8 45.023,4 48.723,2 
Verbindlichkeiten 125.004,2 127.450,0 308.649,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.157,8 2.490,2 2.220,7 
Summe Passiva 300.333,7 308.271,1 497.207,2

112 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 70.324,1 76.213,5 72.325,1 
Umsatzerlöse 69.760,0 75.355,3 71.241,1 
Bestandsveränderungen -83,8 3,1 240,1 
andere aktivierte Eigenleistungen 648,0 855,1 843,9 
Sonstige betriebliche Erträge 10.012,9 20.866,6 16.324,2 
Betriebsleistung 80.337,1 97.080,2 88.649,3 
Betriebsaufwand 75.128,1 89.695,8 82.608,5 
Materialaufwand 14.540,0 14.272,2 13.449,8 
Personalaufwand 45.219,4 49.993,5 48.272,6 
Abschreibungen 9.068,8 9.261,9 9.263,8 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.299,8 16.168,1 11.622,3 
Betriebsergebnis 5.209,0 7.384,4 6.040,8 
    
Finanzergebnis 3.085,6 3.434,0 4.745,4 
Erträge aus Beteiligungen 1.022,2 3.143,1 3.393,8 
Erträge aus  Gewinnabführung 5.872,6 2.986,8 4.171,5 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 3,0 3,0 286,0 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 80,0 86,0 80,2 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 2,0 10,0 0,0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.890,0 2.775,0 2.886,4 
Aufwand aus Verlustübernahme 0,0 0,0 299,6 
            Auf    
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9,4 61,3 56,4 
Sonstige Steuern 437,4 467,4 472,2 
Ausgleichszahlung gemäß § 304 AktG 51,1 357,0 357,0 
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags 
abgeführte Gewinne 
7.796,6 9.932,7 9.901,4 
Jahresergebnis 0,0 0,0 0,0 
Bilanzgewinn 0,0 0,0 0,0 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz      
Anlagenintensität 89,6% 87,2% 95,0% 
Abschreibungsquote 5,3% 5,4% 4,6% 
Investitionen (T€) 31.090,0 37.927,0 221.804,0

113 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
Investitionsquote 11,6% 14,1% 47,0% 
Eigenkapitalquote 32,4% 33,5% 21,9% 
Bankverbindlichkeiten (T€) 98.115,0 105.369,0 96.352,0 
Veränderung Verschuldung (T€) -9.630,0 2.445,8 181.200,0 
    
Gewinn- und Verlustrechnung     
Gesamtkapitalrentabilität (%) 3,9% 4,2% 2,5% 
Rohertrag (T€) 55.784,1 61.941,3 58.876,1 
EBIT (T€) 12.104,9 13.507,3 10.786,9 
EBITDA (T€) 21.173,7 22.769,2 20.262,9 
    
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 559 554 558 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 80,9 90,2 86,5 
 
Wirtschaftliche Lage 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die Tochter- und Beteiligungsunternehmen der HGK erbringen umweltfreundliche Trans-
portdienstleistungen mit dem Binnenschiff und der Eisenbahn sowie im Kombinierten Ver-
kehr. Dabei verknüpft die HGK die jeweiligen Stärken der Verkehrsträger Straße, Schiene 
und Wasserstraße miteinander. Darüber hinaus übernehmen wir regionale Verkehrs- und 
Infrastrukturaufgaben. 
Die HGK betreibt ein Eisenbahnnetz, das für die Versorgung Kölns bedeutsam und diskri-
minierungsfrei öffentlich zugänglich ist. Neben dem Güterverkehr bietet die HGK auf die-
sem Netz auch Personenverkehrsleistungen an. Die HGK -Gruppe betreibt Häfen für die 
Güter- und Personenschifffahrt. Der Rheinauhafen dient als Sporthafen. Außerdem bietet 
die HGK Reparatur - und Instandhaltungsleistungen im Rahmen der Hauptuntersuchung 
von Lokomotiven an. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Der Internationale Währungsfonds hat für 2020 gegenüber 2019 ein Weltwirtschaftswachs-
tum1 von -3,2 % ermittelt. Laut Europäischer Kommission schrumpfte die Wirtschaft im 
                                                
1  IWF World Economic Outlook Update, Juli 2021

114 
 
Wirtschaftliche Lage 
Euroraum2 um 6,4 %. Das Bruttoinlandsprodukt 3 in Deutschland ging 2020 im Vergleich 
zum Vorjahr um 4,8 % zurück.  
Relevante Märkte  
Das Transportaufkommen im bundesdeutschen Güterverkehr4 insgesamt hat laut Bun-
desamt für Güterverkehr 2020 gegenüb er 2019 um -3,3 % abgenommen. Die Transport-
leistung im bundesdeutschen Güterverkehr insgesamt hat 2020 gegenüber 2019 um -3,2 
% abgenommen. Das Transportaufkommen im Straßengüterverkehr5 hat 2020 um -2,7 
% und die Transportleistung um -1,8 % abgenommen, jeweils im Vergleich zu 2019. Der 
Schienengüterverkehr6 verzeichnete 2020 gegenüber 2019 einen Rückgang um -6,0 % 
bezogen auf das Transportaufkommen und um -4,2 % bezogen auf die Transportleistung. 
In der Binnenschifffahrt7 nahm im Jahr 2020 voraussichtlich das Transportaufkommen 
gegenüber 2019 um -8,3 % und die Transportleistung gegenüber 2019 um -9,0 % ab. 
Diese Rückgänge sind auf die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19-Pandemie und 
den daraus folgenden Einbrüchen in der deutschen Wirtschaft zurückzuführen. 
Geschäftsverlauf 2020 
Beherrschende Themen des Jahres 2020 innerhalb der HGK waren die Covid -19-Pande-
mie sowie der Erwerb der Europäischen Binnenschifffahrtsaktivitäten von Imperial und de-
ren Integration unterhalb der neu gegründeten HGK-Shipping. 
Die Co vid-19-Pandemie hatte im Berichtszeitraum auch Auswirkungen auf die HGK -
Gruppe. Dabei waren Transportrückgänge zu verzeichnen. Einzelne Wirtschaftszweige 
wie beispielsweise der Bekleidungshandel, aber auch Baumärkte, hatten keinen oder nur 
sehr eingeschränkten Transportbedarf. Dies wirkte sich auch auf die HGK -Beteiligungen 
aus. 
Den negativen Markteinflüssen durch Covid-19 haben die HGK und ihre Tochter- und Be-
teiligungsunternehmen durch sehr unterschiedliche Maßnahmen entgegengewirkt. Bei-
spielhaft sind zu nennen Einsparungen bei den Einstandskosten, Verschiebung von Inves-
titionen, Reduzierung der Zugumläufe, Kündigung von Mietverträgen für Leihlokomotiven 
und/oder Schiffsraum, Minimierung der Instandhaltungen auf das Notwendige, Abbau von 
Überstunden, Reduzierung von Zeitarbeitspersonal oder auch Anmeldung von Kurzarbeit. 
Das zweite beherrschende Thema des Geschäftsjahres 2020 war der Erwerb der 27 Ge-
sellschaften von der südafrikanischen Imperial-Gruppe, die heute unter der HGK Shipping 
                                                
2  Europäische Kommission: European Economic Forecast Winter 2022 – Statistical annex, Februar 2022 
3  Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 244 vom 25. Mai 2021 
4  Bundesamt für Güterverkehr: „Marktbeobachtung Güterverkehr – Jahresbericht 2020“, August 2021 
5  ebd. 
6  ebd. 
7  ebd.

115 
 
Wirtschaftliche Lage 
GmbH in der HGK-Gruppe angesiedelt sind. Durch die Integration der Europäischen Bin-
nenschifffahrtsaktivitäten der Imperial in die HGK -Gruppe kann die HGK die Umsetzung 
ihrer satzungsmäßigen Aufgaben für den Gemeinwohlbelang Kölns und der Region gezielt 
ausbauen. 
Das Eigenkapital der HGK erhöhte sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr von 103,4 
Mio. € auf 108,8 Mio. € (+5,4 Mio. €). Die Investitionen stiegen von 37,8 Mio. € auf 47,4  
Mio. €. Die Bilanzsumme wuchs von 308,3 Mio. € auf 497,2 Mio. €. Das entspricht einem 
Zuwachs von 188,9 Mio. € oder 61,3 %. Die Umsatzerlöse fielen von 75,4 Mio. € auf 71,2 
Mio. €, was einem Rückgang von 4,2 Mio. € bzw.  -5,6 % entspricht. Der Materialaufwand 
sank auf mit 13,4 Mio. € nahezu konstant (2019: 14,3 Mio. €), während der Personalauf-
wand von 50,0 Mio. € auf 48,3 Mio. € fiel. Das Ergebnis vor Steuern blieb somit gegenüber 
dem Vorjahr bei 10,7 Mio. € nahezu konstant (2019: 10,8 Mio. €). Nach Abzug der sonsti-
gen Steuern und der Garantiedividende an den Rhein-Erft-Kreis werden die verbleibenden 
9,9 Mio. € im Rahmen des bestehenden Gewinnabführungsvertrags an die SWK GmbH 
abgeführt. 
Chancen und Risiken 
Es bestehen ergebnisrelevante Risiken, die einen Einfluss auf den Geschäftsverlauf, die 
wirtschaftliche Lage und die Ertragslage der HGK haben  könnten. Die Auflistung d er 
Chance und Risiken übersteigen den an dieser Stelle zur Verfügung stehenden Platz. Da-
her sei für eine detaillierte Betrachtung auf den Geschäftsbericht der HGK AG für das Ge-
schäftsjahr 2020 verwiesen. Unter Berücksichtigung der  gegebenen Gegensteuerungs - 
und Minimierungsmaßnahmen sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand 
der HGK oder eines Tochter- und Beteiligungsunternehmens gefährden. Derartige Risiken 
sind aus heutiger Sicht auch für die absehbare Zukunft nicht zu erkennen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Der Logistikmarkt entwickelt sich ständig weiter und verzeichnet kontinuierliche Zuwächse. 
Bei dieser Veränderung werden die HGK und ihre Gesellschaften Schritt halten. Zielge-
richtetes Handeln ist der Schlüssel, um auch in Zukunft ein erfolgreicher Teil des SWK -
Konzerns zu sein.

116 
 
HTAG Häfen und Transport AG 
Anschrift Neumarkt 7-11 
47119 Duisburg 
 
Kontakt 0203 - 47989 - 0  
www.htag-duisburg.de 
Gründung 1904 
Handelsregister HRB 5202, Amtsgericht Duisburg 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist der öffentliche Güterverkehr mit Schiffen und Eisen-
bahnen beim Betrieb von Häfen sowie dazu gehöriger Vor- und Nachlauf – auch mit LKW 
- sowie der Abschluss aller hiermit im Zusammenhang stehender Handelsgeschäfte. 
 
Organe der Gesellschaft  
Vorstand 
Gesellschafterversammlung 
Aufsichtsrat 
 
Vorstand 
Herr Volker Seefeldt (Sprecher) Herr Joachim Holstein 
 
Aufsichtsrat 
Herr Uwe Wedig (Vorsitzender) Herr Dr. Wolfgang Cieslik 
Herr Michael Zimmermann Herr Thomas Jasinski 
Herr Udo Bärfacker Herr Patrick Timp  
Herr Wolfgang Birlin  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK

117 
 
Jahresabschlussprüfung 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
Oudkerk B.V., Niederlande 100,0% 
Bunkerbetriebe Büchting GmbH, Duisburg 100,0% 
MASSLOG GmbH, Duisburg 50,0% 
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   83.600,1 70.374,9 52.087,8 
Unternehmensergebnis   3.063,1 2.151,9 1.209,3 
Eigenkapital   8.309,0 8.309,0  8.309,0 
Bilanzsumme   29.387,2 29.741,2 27.014,9 
Investitionen   724,0 1.199,7 320.526,0 
Verbindlichkeiten   7.699,2 11.388,6 8.852,4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt  
(inkl. Auszubildende, Vollzeitäquivalente)  
62,85 62,97 56,00 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die HTAG Häfen und Transport AG („HTAG“) übernimmt mit ihren Tochtergesellschaften 
und Beteiligungen umfangreiche Aufgaben bei der Steuerung, Koordination und Distri-
bution komplexer Massengutströme im Gütertrans port. Die Schwerpunkte liegen dabei 
in der Binnenschifffahrt und dem Betrieb von Hafenumschlaganlagen. Die Hauptver-
kehrsrelationen befinden sich zwischen den Benelux -Staaten, Deutschland, Frankreich 
und Polen. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Der Internat ionale Währungsfonds hat für 2020 gegenüber 2019 ein Weltwirtschafts -
wachstum von -3,2 % ermittelt. Laut Europäischer Kommission schrumpfte die Wirt -
schaft im Euroraum  um 6,4 %. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ging 2020 im 
Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % zurück.

118 
 
Wirtschaftliche Lage  
Relevante Märkte 
Das Transportaufkommen im bundesdeutschen Güterverkehr 8 insgesamt hat laut 
Bundesamt für Güterverkehr 2020 gegenüber 2019 um -3,3 % und die Transportleistung 
um -3,2 %abgenommen. Eine detailliertere Beschreibung enthält der Abschnitt zur Mut-
tergesellschaft HGK AG. 
Geschäftsverlauf 2020 
Die HTAG erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 52.088 T€, was um 26,0 % 
bzw. 18.287 T€ unter dem Vorjahresniveau lag. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 1.268 
T€. Die Eigenkapitalquote ist bei einer gesunkenen Bilanzsumme auf 30,8  % im Ver-
gleich zu 27,9 % in 2019 gestiegen. 
Chancen und Risiken 
Im Bereich des Kohletransports und -umschlags sind die Mengen aufgrund der Energie-
wende weiterhin stark rückläufig. Hinzu kommt, dass die HTAG als Logistikdienstleister 
den branchenspezifischen Risiken in Form von konjunkturellen Nachfragerückgängen 
und witterungsbedingten Einschränkungen unterliegt. 
Bestandsgefährdende Risiken und solche mit einem wesentlichen Einfluss auf die wirt-
schaftliche Lage bestehen, außer den beschriebenen branchenüblichen Risiken, nicht 
und sind aus heutiger Sicht auch nicht zu erkennen. 
Chancen bieten sich durch gezielte Kundenmaßnahmen, eine Veränderung des Güter-
mixes und Produktivitätssteigerungen in der Verwaltung. Hinzu kommt die Möglichkeit 
der operativen Zusammenarbeit mit den Schwestergesellschaften innerhalb der HGK -
Gruppe. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Für das Jahr 2021 ist die Neustrukturierung der Trockenschifffahrt innerhalb der HGK -
Gruppe vorgesehen. Die Sparte Reederei/Befrachtung der HTAG soll dabei auf die HGK 
Dry Shipping abgespalten werden. Die verbleibende Umschlagssparte soll anschließend 
auf die NESKA verschmolzen werden. 
 
 
  
                                                
8  Bundesamt für Güterverkehr: „Marktbeobachtung Güterverkehr – Jahresbericht 2020“, August 2021

119 
 
HGK Shipping GmbH 
Anschrift Scheidtweilerstraße 4 
50933 Köln 
 
Kontakt 
0203 -31887922 
0221 - 390 - 0 
www.hgk.de 
Gründung 2020 
Handelsregister HRB 101819, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung an Unternehmen zum Betrieb von 
öffentlichem Verkehr, insbesondere die Beförderung von Gütern aller Art mit eigenen 
und fremden Schiffen im Binnen - und Küstenmotorschiffsverkehr, aber auch mittels 
aller sonstigen Landfahrzeuge, sowohl straßen - als auch schienengebunden sowie 
der Umschlag und die Lagerung von Gütern aller Art einschließlich Spedition, Logis-
tik, Distribution und Güterbearbeitung.  
 
Organe der Gesellschaft  
Vorstand 
Gesellschafterversammlung 
 
Vorstand 
Herr Steffen Bauer  Herr Walter Steinig 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

120 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
HGK Gas Shipping GmbH, Köln 100,0% 
HGK Dry Shipping GmbH, Köln 100,0% 
HGK Shipping Rotterdam B.V., Rotterdam, NL 100,0% 
Imperial Schiffsbeteiligung B.V., Druten, NL 100,0% 
Wijnhoff & Van Gulpen & Larsen B.V., Druten, NL 100,0% 
HGK Ship Management Lux S.a`r.l., Wisserbillig, L 100,0% 
HGK Logistics Sarl, Sarreguemines, F 100,0% 
Amadeus Schiffahrts-und Speditionsgesellschaft mbH, Duisburg  90,0% 
Niedersächsische Verfrachtungsgesellschaft mbH, Hannover 100,0% 
DeGrave Antverpia N.V., Antwerpen, Belgien  55,5% 
Buss Imperial Verwaltung GmbH, Duisburg  50,0% 
Buss Imperial Logistics GmbH & Co. KG, Duisburg  50,0% 
Beka Imperial GmbH, Kehl  40,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
keine 
 
Kennzahlenübersicht (T€)    01.07.-31.08.20 01.09-31.12.2020 
Gesamtleistung    634,0 3.203,6 
Unternehmensergebnis    -267,8 267,8 
Eigenkapital    0,0 3.231,2 
Bilanzsumme    188.779,9 196.574,9 
Investitionen in Anteile     163.990,1 3.471,3 
Verbindlichkeiten    183.183,3 187.069,2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt  
(inkl. Auszubildende, Vollzeitäquivalente)  
  288 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Verwaltung des eigenen Vermögens, die Beteiligung 
an Unternehmen zum Betrieb von öffentlichem Güterverkehr zur Sicherung des kommu-
nalen Bedarfs und zur Wirtschaftsförderung.

121 
 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen  
Der Internationale Währungsfond s hat für 2020 gegenüber 2019 ein Weltwirtschafts-
wachstum9 von -3,2 % ermittelt. Laut Europäischer Kommission schrumpfte die Wirtschaft 
im Euroraum10 um 6,4 %. Das Bruttoinlandsprodukt 11 in Deutschland ging 2020 im Ver-
gleich zum Vorjahr um 4,8 % zurück.  
Relevante Märkte 
Das Transportaufkommen im bundesdeutschen Güterverkehr 12 insgesamt hat laut Bun-
desamt für Güterverkehr 2020 gegenüber 2019 um -3,3 % und die Transportleistung um 
-3,2 %abgenommen. Eine detailliertere Beschreibung enthält der Abschnitt zur Mutterge-
sellschaft HGK AG. 
Geschäftsverlauf 2020 
Das Geschäftsjahr war ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01.09.2020 bis zum 31.12.2020, wes-
halb Vergleichswerte mit dem Vorjahr keine Aussagekraft haben. Der Gesamtumsatz be-
trug 3.204 T€. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen bei 9 T€. Die Erträge aus Finanz-
anlagen umfassten 3.224 T€. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 3.239 T€. 
Chancen und Risiken 
Chancen und Risiken liegen in der Höhe des geplanten Beteiligungsergebnisses, das wie-
derum abhängig von der operativen Entwicklung der Tochterunternehmen ist. Hier können 
beispielsweise größere als in der Planung angenommene negative Auswirkungen der 
Corona-Krise zu einer Minderung des Beteiligungsergebnisses führen Kundenverluste, 
aber auch witterungsbedingte Einflüsse wie Hoch-/Niedrigwasser können neben der kon-
junkturellen Entwicklung die gleiche Wirkung haben. In der operativen Entwicklung der 
Tochtergesellschaften liegen aber gleichzeitig auch Chancen, z.B. durch Kundengewin-
nung oder bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet die HGKS Umsatzerlöse in Höhe von 6,8 Mio. €. 
Dabei plant die HGKS einen Operating Profit von 0,5 Mio. €. Bei einem geplanten Beteili-
gungsergebnis von 12,2 Mio. € und einem Zinsergebnis von -2,1 Mio. € ergibt sich ein 
geplantes Nach-Steuer-Ergebnis von 9,2 Mio. €. 
  
                                                
9  IWF World Economic Outlook Update, Juli 2021 
10  Europäische Kommission: European Economic Forecast Winter 2022 – Statistical annex, Februar 2022 
11  Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 244 vom 25. Mai 2021 
12  Bundesamt für Güterverkehr: „Marktbeobachtung Güterverkehr – Jahresbericht 2020“, August 2021

122 
 
Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH 
Anschrift Scheidtweilerstraße 4  
50933 Köln 
 
Kontakt 0221 – 390 - 0  
www.hgk.de/leistungen/rheinfaehre 
Gründung 1929 
Handelsregister HRB 1063, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beförderung von Personen, Tieren, Fahrzeugen, 
Lasten und so weiter von einem Ufer des Rheines zum anderen zwischen Köln -Langel 
und Leverkusen-Hitdorf. 
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Norbert di Raimondo  
 
Aufsichtsrat 
Entfällt  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

123 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   616,4 670,9 549,2 
Jahresergebnis   28,2 -32,6 -130,1 
Eigenkapital   536,9 504,3  374,2 
Bilanzsumme   649,9 610,0 452,9 
Investitionen   1,5 1,4 13,9 
Verbindlichkeiten   77,3 64,5 43,1 
Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) 9,25 9,50 9,5 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb des Fährschiffes „Fritz Middelanis“. 
Mit diesem Schiff betreibt die Gesellschaft die Beförderung von Personen und Fahrzeu-
gen zwischen Köln-Langel und Leverkusen-Hitdorf. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die Ausübung dieser wirtschaftlichen Betätigung erfolgt unter Beachtung des § 107 (1) 
GO NRW, da für das Betreiben der Fähre ein öffentliches Interesse besteht und die Be-
tätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leistungsfähigkeit 
der Städte Köln und Leverkusen steht. 
Relevante Märkte 
Die Auslastung der Rheinfähre ist stark abhängig von der Befahrbarkeit der Autobahn-
brücke entlang der A1 zwischen Köln und L everkusen. Änderungen von Gewichts- und 
Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Brücke wirken sich unmittelbar auf die Zahl und 
Art der Fahrgäste aus. Der LKW-Verkehr ist eingeschränkt durch schmale Straßen und 
Verkehrsbeschränkungen auf Leverkusener Seite. D ie Gewichtsbeschränkungen auf 
der Mülheimer Brücke führen jedoch zu verstärkter Nutzung durch Landmaschinen aus 
dem Kölner Norden.

124 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
Das Beförderungsaufkommen ist im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 um -12,35 % ge-
sunken. Dadurch sank das Umsatzvolumen der Beförderungsentgelte von 700.324 € um 
125.478 € bzw. -18 % auf 574.846 €. Die Gesamterträge sanken von 670.902 € auf 
549.163 €, die Aufwendungen stiegen von 704.079 € auf 746.894  €. Daraus ergibt sich 
ein Verlust von 130.104 € im Vergle ich zu einem Verlust von 32.583 € in 2019. Die Li-
quidität war jederzeit sichergestellt. 
Chancen und Risiken 
Aus der beschränkten Befahrbarkeit der Autobahnbrücke ergeben sich Chancen auf eine 
weiterhin verbesserte Auslastung der Fähre und damit auf anhalte nde Umsatz- und Er-
gebnissteigerungen. Damit korrespondieren Risiken aus der ungewissen Dauer der Stra-
ßenverkehrseinschränkungen und deren Umfang, die eine Planbarkeit der Mehrerlöse 
für die Fähre auf der Zeitschiene ausschließen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Gegenwärtig und in absehbarer Zeit existieren keine bestandsgefährdenden Einzelrisi-
ken. Auch die Gesamtsumme der Risiken gefährdet nicht den Fortbestand der Gesell-
schaft. Der langfristige Fortbestand – nach Beseitigung der Verkehrsbehinderungen auf 
der A1 und der Mülheimer Brücke – ist abhängig von der Zuzahlung der Gesellschafter.

125 
 
RheinCargo GmbH & Co. KG 
Anschrift Hammer Landstraße 3 
41460 Neuss 
 
Kontakt 02131 - 53 23 - 0 
www.rheincargo.com 
Gründung 2012 
Handelsregister HRA 7150, Amtsgericht Neuss 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 50,0% 
Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG 50,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb der Binnenhäfen in Köln, Neuss und Düs-
seldorf einschließlich eines öffentlichen Eisenbahngüterverkehrsunternehmens sowie alle 
den Betriebszweck fördernden Geschäfte. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Aufsichtsrat 
 
Geschäftsführung 
Herr Wolfgang Birlin Herr Jan Sönke Eckel 
 
Aufsichtsrat 
Herr Manfred Abrahams (Vorsitzender) Herr Fabian Sicking 
Frau Susanna Dos Santos Herrmann (1. 
stellv. Vors.) Herr Armin Persicke (2. stellv. Vors.) 
Herr Dirk Michel Herr Stefan Crefeld 
Herr Rolf Buschhausen Frau Dorothée Schneider 
Herr Manfred Giesen Herr Peter Heumann 
Herr Stefan Lommetz Herr William Wolfgramm 
Herr Klaus Starzer Frau Constanze Stroeks

126 
 
Aufsichtsrat 
Herr Dr. David Lutz Herr Guido Trappen 
Herr Harald Löscher Frau Caroline Lehmann 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK  
 
Jahresabschlussprüfung 
PWC GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)  2018 2019 2020 
Gesamtleistung  172.040,5 170.281,2 156.001,6 
Jahresergebnis  3.448,6 4.554,8 780,6 
Eigenkapital  57.031,7 58.829,9  56.250,4 
Bilanzsumme  106.124,3 111.723,9 116.676,0 
Investitionen  9.474,0 20.160,6 16.772,9 
Verbindlichkeiten  39.338 17.036 12.173 
Beschäftigte (Vollzeitäquivalente)  187 261 347

127 
 
Wirtschaftliche Lage 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die RheinCargo GmbH & Co. KG ist die Betreiberin der Häfen in Köln, Neuss und Düs-
seldorf. Sie stellt den zweitgrößten Binnenhafen-Verbund Deutschlands dar. Daneben 
ist die RheinCargo eines der größten deutschen Eisenbahngüter-Verkehrsunterneh-
men. Außerdem stellt die RheinCargo Industrie- und Gewerbeflächen bereit, die über 
einen Wasser-, Gleis- und Straßenanschluss verfügen und betreibt ein zukunftsorien-
tiertes und nachhaltiges Flächenmanagement. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Der Internationale Währungsfonds hat für 2020 gegenübe r 2019 ein Weltwirtschafts -
wachstum  von -3,2 % ermittelt. Laut Europäischer Kommission schrumpfte die Wirt -
schaft im Euroraum  um 6,4 %. Das Bruttoinlandsprodukt  in Deutschland ging 2020 im 
Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % zurück. 
Relevante Märkte 
Das Transportaufkommen im bundesdeutschen Güterverkehr13 insgesamt hat laut Bun-
desamt für Güterverkehr 2020 gegenüber 2019 um -3,3 % und die Transportleistung 
um -3,2 %abgenommen. Eine detailliertere Beschreibung enthält der Abschnitt zur Mut-
tergesellschaft HGK AG. 
Geschäftsverlauf 2020 
Das Gesamtgütervolumen der RheinCargo betrug 2020 41,0 Mio. t (-5,3 Mio. t, -11,4 % 
gegenüber 2019). Die Umsatzerlöse haben von 170.281 T€ auf 156.002 T€ um 8,4 % 
abgenommen. Das betriebliche Ergebnis (EBT) betrug 2.493 T€. Die Bilanzsumme hat 
sich von 111.724 T€ um 4.952 T€ bzw. 4,4 % auf 116.676 T€ erhöht. Die Eigenkapital-
quote nahm dabei von 52,7 % auf 48,2 % ab. 
Chancen und Risiken 
Risiken ergeben sich aus konjunkturellen Schwankungen, dem Wettbewerbsumfeld, 
der zunehmenden Marktbedeutung kostengünstiger LKW-Flotten aus der erweiterten 
EU, umwelt- und fiskalpolitische Entscheidungen, Betriebsstörungen, dem Mangel an 
Triebfahrzeugführern, einer Verminderung von Gewerbe- und Umschlagflächen in den 
Häfen und dem Coronavirus. Chancen bestehen im wirtschaftlichen Aufschwung und 
einem zunehmenden internationalen Warenaustausch und politischen Entscheidungen 
zur Verlagerung von Gütern auf umweltfreundliche Alternativen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Es wird für 2021 mit einem Umsatz von 163,7 Mio. € und einem betrieblichen Ergebnis 
(EBT) von +2,0 Mio. € gerechnet. 
 
                                                
13  Bundesamt für Güterverkehr: „Marktbeobachtung Güterverkehr – Jahresbericht 2020“, August 2021

128 
 
RheinCargo Verwaltungs-GmbH 
Anschrift Hammer Landstraße 3 
41460 Neuss 
 
Kontakt 02131 - 53 23 - 0 
www.rheincargo.com 
Gründung 2012 
Handelsregister HRB 16733, Amtsgericht 
Neuss 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 50,0% 
Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG 50,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist das Beteiligung als persönlich haftende und ge-
schäftsführende Gesellschafterin an einer Kommanditgesellschaft, die die Binnen häfen 
in Köln, Neuss und Düsseldorf, einschließlich eines öffentlichen Eisenbahngüterver-
kehrs-unternehmens, betreibt. 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Wolfgang Birlin Herr Jan Sönke Eckel 
 
Aufsichtsrat 
Entfällt  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
PWC GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf

129 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
RheinCargo GmbH & Co. KG 100,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
  
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   0,0 0,0 0,0 
Jahresergebnis   2,1 2,1 2,1 
Eigenkapital   39,7 41,8  43,9 
Bilanzsumme   43,8 46,2 47,8 
Investitionen   0,0 0,0 0,0 
Verbindlichkeiten   0,7 1,3 0,4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0,0 0,0 0,0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Geschäftszweck der RheinCargo Verwaltungs -GmbH ist die Komplementärstellung für 
die RheinCargo GmbH & Co. KG. Sie übt keine operative Geschäftstätigkeit aus. 
Geschäftsverlauf 2020 
Der Geschäftsverlauf ist ausschließlich vom Geschäftsverlauf der RheinCargo GmbH & 
Co. KG abhängig. 
Chancen und Risiken 
Risiken können sich lediglich aus der Geschäftsführung und der Haftung für die Rhein-
Cargo GmbH & Co. KG ergeben. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Die Gesellschaft wird auch in 2021 Erträge aus der Vergütung für die Übernahme der 
Haftung sowie aus Kostenerstattungen durch die KG erzielen.

130 
 
Rheinland Cargo Schweiz GmbH 
Anschrift Steinengraben 42 
CH-4051 Basel 
 
Kontakt 
0221 - 390 - 0 
www.hgk.de/hgk/toechter-und-be-
teiligungen/rheinland-cargo-
schweiz 
Gründung 2012 
Handelsregister CHE-241.881.078, Handelsregis-
ter des Kantons Basel-Stadt 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Die Gesellschaft bezweckt die Erschließung des Güterverkehrsaufkommens für den Ei-
senbahngüterverkehr zwischen der Schweiz und dem Wirtschaftsraum Köln. Das Unter-
nehmen betreibt öffentlichen Eisenbahnverkehr und fördert bzw. führt alle Vorhaben 
durch, die damit in Zusammenhang stehen. 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Paul Schumacher (Vorsitzender der GF) Herr Marc Piatti 
 
Aufsichtsrat 
Entfällt  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK

131 
 
Jahresabschlussprüfung 
Fidem Treuhand AG  
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine 
  
Kennzahlenübersicht (TCHF)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   1.446,3 1.046,7 1.130,7 
Jahresergebnis   75,0 25,8 61,2 
Eigenkapital   224,6 250,4  311,6 
Bilanzsumme   522,1 499,9 513,6 
Investitionen   0,0 0,0 0,0 
Verbindlichkeiten   277,5 249,5 202,0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt  0,0 0,0 0,0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
Die Bruttoerlöse im Geschäftsjahr 2020 stiegen von 1.047 T€ um 84 T€ (7,4 %) auf 1.131 
T€. Dabei konnte ein Betriebsergebnis vor Steuern (EBT) 76 T€ im Gegensatz zu 29 T€ 
in 2019 erzielt werden. Die Bilanzsumme nahm 2020 im Vergleich zu 2019 von 500 T€ 
auf 514 T€ ab, während die Eigenkapitalquote von 50,1 % auf 60,7 % zunahm.

132 
 
neska Schiffahrts-und Speditionskontor GmbH  
Anschrift Neumarkt 7 - 11 
47119 Duisburg 
 
Kontakt 0203 - 47989 30 - 0 
www.neska.com 
Gründung 1981 
Handelsregister HRB 8753, Amtsgericht Duisburg 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen im öffentlichen 
Güterverkehr insbesondere durch die Übernahme, Durchführung und Vermittlung von 
Binnen- und Küstenmotorschifffahrtstransporten, aber auch mittels aller sonstigen Land-
fahrzeuge, sowohl straßen - als auch schienengebunden sowie den Betrieb von Häfen 
und anderen Lager- und Umschlageinrichtungen sowie von Containerterminals und allen 
damit in Zusammenhang stehenden Schifffahrts-und Handelsgeschäften. 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Stefan Hütten Herr Dr. Jan Zeese 
Herr Markus Krämer   
 
Aufsichtsrat 
Entfällt  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK

133 
 
Jahresabschlussprüfung 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
Duisburg Bulk Terminal GmbH, Duisburg 100,0% 
uct Umschlag Container Terminal GmbH, Duisburg 100,0% 
Pohl & Co. GmbH, Hamburg 100,0% 
neska Intermodal GmbH, Duisburg 100,0% 
neska Container Line B.V., Niederlande 100,0% 
KCT Krefelder Container Terminal GmbH, Krefeld 100,0% 
CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land-Service, Köln 62,5% 
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   50.477,5 48.901,9 42.002,9 
Unternehmensergebnis   2.809,5 835,7 -299,6 
Eigenkapital   3.075,3 3.075,3  3.075,3 
Bilanzsumme   72.688,7 67.255,9 69.367,2 
Investitionen   911,8 1.021,8 2.318,9 
Verbindlichkeiten   62.661,9 57.600,1 59.113,2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt  
(inkl. Auszubildende, Vollzeitäquivalente)  
177,00 184,0 182,0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Durchführung von Transporten sowie Logistik-
dienstleistungen aller Art. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen  
Der Internationale Währungsfonds hat für 2020 gegenüber 2019 ein Weltwirtschafts -
wachstum  von -3,2 % ermittelt. Laut Europäischer Kommission schrumpfte die Wirt -
schaft im Euroraum  um 6,4 %. Das Bruttoinlandsprodukt  in Deutschland ging 2020 im 
Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % zurück.

134 
 
Wirtschaftliche Lage  
Der Internationale Währungsfonds hat für 2020 gegenüber 2019 ein Weltwirtschafts-
wachstum14 von -3,2 % ermittelt. Laut Europäischer Kommission schrumpfte die Wirt-
schaft im Euroraum15 um 6,4 %. Das Bruttoinlandsprodukt16 in Deutschland ging 2020 
im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % zurück. 
Relevante Märkte 
Das Transportaufkommen im bundesdeutschen Güterverkehr17 insgesamt hat laut 
Bundesamt für Güterverkehr 2020 gegenüber 2019 um -3,3 % und die Transportleis-
tung um -3,2 %abgenommen. Eine detailliertere Beschreibung enthält der Abschnitt zur 
Muttergesellschaft HGK AG. 
Geschäftsverlauf 2020 
Der Gesamtumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr von 48.926 T€ auf 41.999 T€ . Die 
sonstigen betrieblichen Erträge sanken gegenüber dem Vergleichszeitraum um T€ 729 
auf 2.849 T€. Die Erträge aus Finanzanlagen stiegen von 3.813 T€ im Vorjahr 
auf 5.002 T€. Das Ergebnis nach Steuern hat sich insgesamt um 1.135 T€ verschlech-
tert und ist mit -225 T€ nun negativ (Vorjahr 910 T€). Zusammenfassend betrachtet hat 
die NESKA ein schwieriges Geschäftsjahr durchlaufen. 
Chancen und Risiken 
Die konjunkturelle Lage in Deutschland und weltweit wird weiterhin von der Corona-
Pandemie stark beeinflusst. Die Krise hat auf verschiedene Geschäftsbereiche unter-
schiedliche Auswirkungen. Chancen bestehen in gezielteren Kundenmaßnahmen, eine 
höhere Marktdurchdringung und die intensivere Betreuung der Bestandskunden, sowie 
ein Ausbau der Bestandsgeschäfte und eine Diversifizierung in den Leistungen und 
Produkten. Ein Risiko von hoher Bedeutung besteht in der Abhängigkeit und dem Aus-
fall von Großkunden insbesondere aus dem Bereich Automotive und der Stahlindustrie. 
Die Abhängigkeit dieser Kunden von der globalen Wirtschaftsentwicklung führt dazu, 
dass ein Konjunktureinbruch wie bspw. infolge der Corona-Pandemie unmittelbar ne-
gative Auswirkungen auch auf die NESKA haben würde. Bestandsgefährdende Risiken 
und solche mit einem wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage sind aus heuti-
ger Sicht nicht zu erkennen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet die NESKA eine Steigerung der Auslastung und 
damit verbunden einen Anstieg des Umsatzes auf 55.357 T€, das Ergebnis vor Ge-
winnabführung soll auf 3.132 T€ steigen. 
                                                
14  IWF World Economic Outlook Update, Juli 2021 
15  Europäische Kommission: European Economic Forecast Winter 2022 – Statistical annex, Februar 2022 
16  Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 244 vom 25. Mai 2021 
17  Bundesamt für Güterverkehr: „Marktbeobachtung Güterverkehr – Jahresbericht 2020“, August 2021

135 
 
CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land-Service  
Anschrift Stapelkai/Niehl Hafen  
50735 Köln 
 
Kontakt 0221 - 752080  
www.cts.container-terminal.de 
Gründung 1983 
Handelsregister HRB 14115, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
NESKA Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH 62,5% 
DB Intermodal Services GmbH 22,5% 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 15,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben eines Containerterminals in Köln ein-
schließlich Durchführung aller damit zusammenhängenden Nebenleistungen, der Han-
del mit Containern sowie Speditionsgeschäfte aller Art. 
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Beirat 
 
Geschäftsführung 
Herr Oliver Grossmann Herr Dirk Meyer 
 
Aufsichtsrat 
Entfällt  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK

136 
 
Jahresabschlussprüfung 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
KCG Knapsack Cargo GmbH 51,0% 
DCH Düsseldorfer Container-Hafen GmbH 49,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   31.437,8 32.061,0 30.920,3 
Jahresergebnis   931,6 1.119,1 1.372,0 
Eigenkapital   1.366,3 1.553,9  1.806,8 
Bilanzsumme   7.681,5 7.477,1 7.576,8 
Investitionen   943,2 814,6 748,4 
Verbindlichkeiten   4.878,0 4.514,0 4.261,7 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt  
(inkl. Auszubildende, Vollzeitäquivalente)  
87,25 93,0 93,0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit  
Die Geschäftstätigkeit der CTS erstreckt sich im Berichtsjahr unverändert auf den Be-
trieb eines Container -Terminals im Kölner Hafen und die Durchführung aller damit zu-
sammenhängenden Nebenleistungen, Organisation der Containertransporte per Bin-
nenschiff, Bahn und LKW sowie auf den Handel mit und die Reparatur von Containern. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Der Internationale Währungsfonds hat für 2020 gegenüber 2019 ein Weltwirtschafts-
wachstum  von -3,2 % ermittelt. Laut Europäischer Kommission schrumpf te die Wirt-
schaft im Euroraum  um 6,4 %. Das Bruttoinlandsprodukt  in Deutschland ging 2020 im 
Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % zurück.

137 
 
Wirtschaftliche Lage  
Relevante Märkte 
Das Transportaufkommen im bundesdeutschen Güterverkehr18 insgesamt hat laut 
Bundesamt für Güterverkehr 2020 gegenüber 2019 um -3,3 % und die Transportleis-
tung um -3,2 %abgenommen. Eine detailliertere Beschreibung enthält der Abschnitt zur 
Muttergesellschaft HGK AG. 
Geschäftsverlauf 2020 
Mit  30,9 Mio. € ist der erzielte Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2 020 mit 3,4 % 
leicht unter dem Planumsatz (31,9 Mio. €). Das geplante Ergebnis vor Ertragsteuern (681 
T€) wurde mit 1.496 T€ deutlich übertroffen. Darin enthalten ist das ebenfalls über Plan 
liegende Beteiligungsergebnis der DCH Düsseldorfer Container Hafe n GmbH in Höhe 
von 1.348 T€ (Plan 945 T€). Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann im Vorjah-
resvergleich insgesamt als stabil angesehen werden. 
Chancen und Risiken 
Die Auswirkungen der Corona Pandemie sind aufgrund der weiterhin unsicheren Ent-
wicklung bezüglich ihrer Dauer und ihrer Intensität noch immer schwer abschätzbar.  
Ein bedeutendes Risiko liegt nicht zuletzt im Ausfall von Großkunden. Einerseits 
könnte dieser durch Werks- oder Standortschließungen hervorgerufen werden, ande-
rerseits sind auch Kundeninsolvenzen möglich. Dieses könnte wiederum Umsatz- und 
Ergebnisrückgänge sowie Forderungsausfälle zur Folge haben. 
Bestandsgefährdende Risiken und solche mit einem wesentlichen Einfluss auf die wirt-
schaftliche Lage sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet die CTS eine Umsatzsteigerung von 5,2 % im 
Vergleich zum Geschäftsjahr 2020. Dies resultierend aus den bereits akquirierten Neu-
geschäften, sowie der erwarteten Erholung der Bestandsgeschäfte. Gleichzeitig entfal-
len ab Januar 2021 Umsätze und Personalkosten für die Dienstleistungen am Terminal 
Köln-Nord, die CTS bis dato für HGK erbracht hat.  
 
  
                                                
18  Bundesamt für Güterverkehr: „Marktbeobachtung Güterverkehr – Jahresbericht 2020“, August 2021

138 
 
Regionalverkehr Köln GmbH 
Anschrift Theodor-Heuss-Ring 19-21 
50668 Köln 
 
Kontakt 0221 - 1637 - 0 
www.rvk.de 
Gründung 1976  
Handelsregister HRB 7432, Amtsgericht Köln  
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln, Köln 12,5% 
Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH, Bonn 12,5% 
Elektrische Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises GmbH, 
Bonn 2,5%  
Kreisholding Rhein-Sieg GmbH, Siegburg 12,5% 
Rhein-Erft-Kreis, Bergheim 12,5% 
Oberbergischer Kreis, Gummersbach 2,5%  
Rheinisch-Bergischer Kreis, Bergisch Gladbach 12,5% 
Kreis Euskirchen, Euskirchen 12,5% 
Stadtwerke Hürth AöR, Hürth  2,5% 
Stadtverkehr Euskirchen GmbH, Euskirchen 2,5% 
Stadtwerke Brühl GmbH, Brühl 2,5% 
Stadtwerke Wesseling GmbH, Wesseling 2,5% 
Eigene Anteile  10,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Durchführung des Personenverkehrs und hiermit zusammenhängende Nebenge-
schäfte, die der Förderung des Hauptgeschäftes dienen. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung

139 
 
Geschäftsführung 
Herr Eugen Puderbach  
(bis 31.12.2020) 
Dr. Marcel Frank, Köln  
(seit 1.11.2020) 
 
Aufsichtsrat 
Herr Günter Rosenke Herr Andreas Pöttgen (bis 31.10.2020) 
Frau Svenja Udelhoven Herr Ralf Rindermann 
Herr Andreas Frauenkron Herr Reinhard Schmitt-Berger 
Herr Uwe Gerbert Herr Thorsten Schmalt (bis 31.10.2020) 
Herr Gregor Golland Herr Björn Bourauel 
Herr Hans-Jürgen Koenig Herr Stephan Santelmann (seit 01.11.2020) 
Herr Bernd Nottbeck Herr Frank Herhaus (seit 01.10.2020) 
Herr Andreas Wolter (seit 01.11.2020) Herr Anno Schichler-Koep (seit 01.11.2020) 
Herr Achim Blindert (seit 01.11.2020)  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung eigener PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
Regio-Bus-Rheinland GmbH, Köln 100,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Verlustausgleich 2020 179,0 
(Guthabenverrechnung, nachrichtlich) 7,9 
Guthaben Verlustausgleich 2020 7,9 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   72.357,1 48.235,3 44.259,6 
Jahresergebnis   482,7 -1.710,4 -942,3 
Eigenkapital   11.446,7 9.512,1 9.788,6 
Bilanzsumme   61.191,5 63.436,5 74.005,2 
Investitionen   13.608,5 14.258,7 20.429,8

140 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Verbindlichkeiten   40.701,1 44.353,7  47.174,4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   368 383 832 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Grundlage der unternehmerischen Tätigkeit ist die Durchführung von Personenverkeh-
ren und hiermit zusammenhängender Nebengeschäfte, die der Förderung des Hauptge-
schäftes dienen. Nachdem die Gesamtlage für öffentliche Verkehrsunternehmen in den 
letzten Jahren dadurch geprägt war, dass die Verkehrsunternehmen und ihre Eigentü-
mer bzw. die Aufgabenträger, den geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen fol-
gend Vorbereitungen für EU-rechtskonforme Beauftragungen getroffen haben, befinden 
sich die Strukturen des Nahverkehrsmarktes in einem stetigen Veränderungsprozess. 
Der Ausbau von neuen Bedienungsformen wie On -Demand-Verkehr und zunehmende 
Quartierserschließungen durch Klein- und Midibusse, die Verknüpfung von Mobilitätsträ-
gern und die Digitalisierung sowohl des Vertriebs, der Kundeninformation und der Steu-
erung der Nahverkehrsangebote sind aktuelle Trends. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die Gesamtlage für öffentliche Verkehrsunternehmen war in den letzten Jahren zum ei-
nen dadurch geprägt, dass die Verkehrsunternehmen und ihre Eigentümer bzw. die Auf-
gabenträger, den geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen folgend Vorbereitun-
gen für EU-rechtskonforme Beauftragungen getroffen haben. Zudem befinden sich die 
Strukturen des Nahverkehrsmarktes in einem Veränderungsprozess, der durch zuneh-
mende ökologische Ansprüche, Ausbau von neuen Bedienformen und Verknüpfung von 
Mobilitätsträgern geprägt ist. Ein Schwerpunkt der konzeptionellen und operativen Vor-
bereitungen lag in der Sicherstellung emissionsfreier Transportmittel, insbesondere der 
Brennstoffzellen-Hybridtechnik (Wasserstoffbusse). 
Relevante Märkte 
Relevante Märkte befinden sich im Wesentlichen im Bedienungsgebiet des Verkehrsver-
bund Rhein Sieg (VRS), soweit dort die unternehmensspezifischen Linien- und Sonder-
verkehre, Leistungen im Auftrag anderer Verkehrsunternehmen oder sonstige ÖPNV -
Dienstleistungen erbracht werden. Zwischenzeitlich sind Öffentliche Dienstleistungsauf-
träge des Rhein -Sieg-Kreises, des Kreises Euskirchen un d des Rheinisch -Bergischen 
Kreises erteilt worden.

141 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
Die Gesamtfahrleistungen sind im Berichtsjahr 2020 im RVK -Konzern gestiegen und 
umfassen insgesamt 20,54 Mio. Km (Vorjahr 19,87 Mio. Km). Die bedeutsamsten finan-
ziellen Leistungsin dikatoren des Unternehmens sind die Linienverkehre nach § 42 
PBefG und die Fahrleistungen für andere Verkehrsunternehmen, da mit diesen Leistun-
gen rd. 93 % des gesamten Beschäftigungsvolumens generiert werden. 
 
Chancen und Risiken 
Wesentliche Risiken zum Ende des Berichtsjahres: 
- Laufende Auswirkungen der Einnahmeaufteilung (VRS) 
- Entwicklung der Fahrgastzahlen 
- Politische Festlegung der Beförderungstarife 
- Abhängigkeit von Software-Lieferanten 
-  Verfügbarkeit von Personal am Arbeitsmarkt 
- Verfügbarkeit von IT-Systemen (Hard- und Software) 
- Gefährdung elektronischer Daten 
Den o. g. Risiken stehen u. a. die folgenden Chancen gegenüber: 
- Vermarktungsstrategien aller Dienstleistungen  
- Etablierung neuer Geschäftsfelder im Bereich Mobilität 
- Nutzung von Potenzialen im Bereich neuer technischer Anforderungen (insbes. 
Digitalisierung) 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Ein Schwerpunkt der konzeptionellen und operativen Vorbereitungen lag in der Sicher-
stellung emissionsfreier Transportmittel, insbesondere der Brennstoffzellen-Hybridtech-
nik (Wasserstoffbusse). Die hierzu zwischenzeitlich erfolgten Förderbescheide in erheb-
licher Höhe wurden im Verlauf des Geschäftsjahres 2020 und werden im Verlauf des 
Geschäftsjahres 2021 zum Aufbau einer umfassen den Flotte von Wasserstoffbussen 
nebst Infrastruktur genutzt. Mit dem Ziel, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) 
klimaneutraler sowie innovativer zu gestalten plant die RVK in Verbindung mit dem Kreis 
Euskirchen den Bau eines „Aus- und Weiterbildungszentrum für klimaneutrale und digi-
tale Mobilität“ (AWM) in der kreisangehörigen Stadt Mechernich. Im Vordergrund steht 
dabei der Ausbau einer grünen und nachhaltigen Nahverkehrs -Infrastruktur. Zudem ist 
an diesem Standort der Ausbau von attraktiven Arbeits - und Ausbildungsplätzen in der 
Region vorgesehen.

142 
 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR 
Anschrift Ostmerheimer Straße 555 
51109 Köln 
 
Kontakt 0221 - 221 - 26868 
www.steb-koeln.de 
Gründung 2001 
Handelsregister Entfällt 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger Kapitalanteil 
Stadt Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Wesentliche Aufgabenbereiche der Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB Köln) sind 
gemäß § 2 der Satzung: 
- Abwasserbeseitigung auf dem Gebiet der Stadt Köln, 
- Annahme und Mitbehandlung flüssiger und pumpfähiger biologischer Abfälle zur Ver-
wertung nach behördlichen Genehmigungen, 
- Unterhaltung, Betrieb und Reinigung aller Straßenentwässerungsanlagen einschließ-
lich der Nebenanlagen auf dem Gebiet der Stadt Köln, 
- Sanierung und Neubau aller Stra ßenentwässerungsanlagen einschließlich der Si-
ckergruben auf dem Gebiet der Stadt Köln, 
- Hochwasserschutz auf dem Gebiet der Stadt Köln,  
- Gewässerunterhaltung einschließlich des Gewässerausbaus, des Ausgleichs der 
Wasserführung und des Hochwasserschutzes bei  dem auf den auf dem Gebiet der 
Stadt Köln gelegenen sonstigen Gewässern. 
Die StEB Köln kann weitere Tätigkeiten im unmittelbaren Zusammenhang mit den Auf-
gaben, zu denen die Stadt Köln gegenüber Dritten unmittelbar verpflichtet ist, als Erfül-
lungsgehilfe übernehmen. 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Verwaltungsrat

143 
 
Vorstand 
Herr Otto Schaaf  
 
Verwaltungsrat 
Frau Denise Abé,  
Mitglied (ab 11.12.2020) 
Herr Thomas Kahlix, stellv. Mitglied  
Frau Constanze Aengenvoort,  
Mitglied (ab 11.12.2020) 
Herr Jürgen Kircher,  
stellv. Mitglied (bis 10.12.2020),  
Mitglied ab 11.12.2020 
Herr Dr. Rolf Albach, Mitglied Herr Andreas Köhler,  
Mitglied (ab 11.12.2020) 
Herr Wilfried Becker, stellv. Mitglied Frau Dr. Sabine Müller,  
stellv. Mitglied (bis 10.12.2020) 
Frau Andrea Blome, Vorsitzende Frau Erika Oedingen, Mitglied 
Herr Gerhard Brust, Mitglied Frau Dagmar Paffen,  
Mitglied (bis 10.12.2020) 
Herr Dietmar Ciesla-Baier,  
Mitglied (bis 10.12.2020),  
stellv. Mitglied ab 11.12.2020 
Herr Stephan Pohl,  
stellv. Mitglied (bis 10.12.2020) 
Herr Martin Erkelenz,  
stellv. Mitglied (bis 10.12.2020),  
Mitglied ab 11.12.2020 
Herr Ralph Scherbaum,  
stellv. Mitglied (bis 10.12.2020) 
Frau Polina Frebel,  
Mitglied (bis 10.12.2020) 
Herr Tobias Scholz,  
stellv. Mitglied (bis 10.12.2020 
Frau Lisa Hanna Gerlach,  
Mitglied (bis 10.12.2020) 
Frau Elisabeth Lange,  
Mitglied (ab 11.12.2020) 
Herr Manfred Giesen,  
stellv. Mitglied (ab 11.12.2020) 
Frau Ira Sommer,  
stellv. Mitglied (bis 10.12.2020) 
Herr Dr. Walter Gutzeit,  
Mitglied (bis 10.12.2020) 
Frau Stefanie Ruffen,  
stellv. Mitglied (ab 11.12.2020) 
Herr Eric Haeming,  
stellv. Mitglied (ab 11.12.2020) 
Frau Sabine Ulke, Mitglied 
Herr Peter Heumann,  
Mitglied (bis 10.12.2020) 
Herr Robert Schallehn,  
Mitglied (ab 11.12.2020) 
Frau Katja Hoyer, stellv. Mitglied Herr Karl-Heinz Walter,  
stellv. Mitglied (bis 10.12.2020)

144 
 
Verwaltungsrat 
Herr Gerrit Krupp,  
stellv. Mitglied (bis 10.12.2020) 
Frau Ursula Schlömer,  
Mitglied bis 10.12.2020),  
stellv. Mitglied ab 11.12.2020 
Herr Heinz Klein,  
Mitglied (bis 10.12.2020) 
Herr Felix Spehl,  
stellv. Mitglied (ab 11.12.2020) 
Frau Christiane Jäger,  
Mitglied (ab 11.12.2020) 
Herr Rafael Struwe,  
stellv. Mitglied (ab 11.12.2020) 
Herr Manuel Jeschka,  
stellv. Mitglied (ab 11.12.2020) 
Frau Karina Syndicus,  
Mitglied (ab 11.12.2020) 
Herr Peter Jüde,  
stellv. Mitglied (ab 11.12.2020) 
Herr Florian Weber,  
stellv. Mitglied (ab 11.12.2020) 
Herr Helmut Jung,  
Mitglied (bis 10.12.2020)  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
aquabench GmbH, Hamburg 8,0 % 
Kompetenzzentrum Digitale Wasserwirtschaft gemeinnützige GmbH, 
Essen 2,0 % 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Gewinnausschüttung 28.620,8

145 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 1.909.619,6 1.873.160,4 1.848.638,2 
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.670,7 1.634,1 1.688,2 
Sachanlagen 1.907.899,3 1.871.512,4 1.846.926,8 
Finanzanlagen 49,6 14,0 23,2 
    
Umlaufvermögen 3.950,5 7.074,8 5.491,0 
Vorräte 1.071,5 1.131,0 1.099,9 
Forderungen und sonst. VG 2.874,7 5.939,2 4.387,6 
Wertpapiere 0,0 0,0 0,0 
Liquide Mittel 4,3 4,6 3,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 15,2 68,2 35,3 
     
Summe Aktiva 1.913.585,3 1.880.303,5 1.854.164,5 
     
Passiva       
Eigenkapital 799.032,7 806.293,9 801.344,2 
Gezeichnetes Kapital 500,0 500,0 500,0 
Kapitalrücklage 710.841,4 708.603,8 706.368,9 
Gewinnrücklage 66.792,5 69.390,8 68.569,3 
Bilanzergebnis 20.898,8 27.799,3 25.906,0 
    
Sonderposten 275.384,7 267.694,6 264.906,2 
Rückstellungen 74.333,7 85.045,7 97.092,4 
Verbindlichkeiten 762.019,9 719.335,9 689.341,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.814,3 1.933,4 1.480,1 
     
Summe Passiva 1.913.585,2 1.880.303,4 1.854.164,6

146 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 211.485,8 213.147,5   216.979,5 
Umsatzerlöse 208.425,5 209.825,2 212.986,4 
Bestandsveränderungen 9,0 -20,4 2,0 
andere aktivierte Eigenleistungen 3.051,4 3.342,8 3.991,1 
Sonstige betriebliche Erträge 13.996,8 17.666,1 15.634,7 
Betriebsleistung 225.482,6 230.813,6 232.614,3 
Betriebsaufwand 185.705,2 188.869,8 196.739,6 
Materialaufwand 46.991,5 44.788,7 45.571,0 
Personalaufwand 50.526,5 53.294,4 60.200,3 
Abschreibungen 76.358,2 77.570,7 77.367,9 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.828,9 13.036,0 13.600,4 
Betriebsergebnis 39.777,5 41.943,8 35.874,7 
     
Finanzergebnis -19.842,7 -15.858,8 -11.927,2 
Erträge aus Beteiligungen 0,0 0,0 0,0 
Erträge aus Gewinnbeteiligungen 0,0 0,0 0,0 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0,0 0,0 0,0 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24,3 52,7 222,8 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,0 0,0 0,0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,0 0,0 0,0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.867,0 15.911,5 12.150,0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15,8 16,8 72,5 
Sonstige Steuern 857,3 506,5 203,9 
Jahresergebnis 19.061,8 25.561,7 23.671,2 
Ausschüttung 20.558,9 18.300,5 28.620,8 
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag aus dem VJ 23.074,2 20.898,9 27.799,3 
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 1.837,1 2.237,6 2.234,9 
Einstellungen in die Gewinnrücklagen 2.515,3 2.598,3 -821,5 
Bilanzgewinn 20.898,8  27.799,3  25.906,0

147 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz       
Anlagenintensität 99,8% 99,6%  99,7% 
Abschreibungsquote 4,0% 4,2%  4,2% 
Investitionen (T€) 53.254,3 43.915,5  53.891,2 
Investitionsquote 2,8% 2,3%  2,9% 
Eigenkapitalquote 41,8% 42,9%  43,2% 
Pensionsverpflichtungen (T€) 47.201,7 52.950,7  60.343,3 
Bankverbindlichkeiten (T€) 672.883,4 636.883,1  572.521,4 
Veränderung Verschuldung (T€) -28.087,3 -42.684,0  -29.994,3 
    
Gewinn- und Verlustrechnung      
Gesamtkapitalrentabilität (%) 2,0% 2,2%  1,9% 
Rohertrag (T€) 164.494,3 168.358,8  171.408,5 
EBIT (T€) 39.777,5 41.943,8  35.874,7 
EBITDA (T€) 116.135,7 119.694,5  113.242,7 
    
Personal      
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 622 628 637 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 81,2 84,9 94,5 
 
Wirtschaftliche Lage 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die StEB Köln führen ihre Tätigkeiten in den Sparten Abwasserbeseitigung, Straßenent-
wässerung, Straßenentwässerung investiv, Sonstige Gewässer, Parkweiher, Konstrukti-
ver und Operativer Hochwasserschutz, Hochwasserschutzzentrale, Betriebsführung 
Wasser- und Bodenverband Wahn (WBV Wahn) und Leistungen für Dritte aus. 
Im Rahmen eines Strategiebildungsprozesses wurden unter Einbeziehung des Perspek-
tivkonzeptes 2025 die Strategiefelder 
- Ökologie, Wasser und Klima 
- Ökonomie 
- Kunden 
- Personal

148 
 
Wirtschaftliche Lage 
formuliert und in dem seit 2004 bestehenden Zielvereinbarungssystem operationalisiert. 
Hiermit soll eine ausgewogene und komplette Umsetzung der strategischen Ziele sicher-
gestellt werden. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die konjunkturellen Veränderungen haben für die StEB Köln branchentypisch keinen we-
sentlichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf. Grundsätzlich führten die anhaltenden Be-
mühungen der Verbraucher, den Wasserverbrauch bei industriellen Verfahren sowie in 
den privaten Haushalten zu senken, in den letzten Jahren zu einer tendenziell spürbaren 
Reduzierung des Frischwasserverbrauchs, der die Grundlage für die Schmutzwasserge-
bühr bildet. Auch wenn aktuell eine Abnahme dieses Trends zu verzeichnen ist, führt al-
lein die sinkende Verbrauchsmenge bei einem hohen Anteil fixer Kapitalkosten und einem 
geringen Anteil variabler Kosten an den Gesamtkosten zu einem Preisdruck auf die Ab-
wassergebühren, der jedoch durch die sinkenden Zinsaufwendungen für Fremdfinanzie-
rung aufgefangen werden konnte. 
Geschäftsverlauf 2020 
Es wurde ein Jahresüberschuss von 23,7 Mio. € (Vorjahr 25,6 Mio. €) gegenüber einem 
Planergebnis von 20,3 Mio. € erzielt. In den Jahren 2005 bis 2020 ging der Frischwas-
serverbrauch in Köln um 6,1% zurück. Wäre der Frischwasserverbrauch nicht gesun-
ken, hätte der Schmutzwassergebührensatz 2020 1,38 €/m³ betragen. Der tatsächliche 
Schmutzwassergebührensatz in Höhe von 1,54 €/m³ liegt höher. Diese Steigerung ist 
allein auf die gesunkenen Frischwassermengen zurückzuführen. 
Die Eigenkapitalquote wird stabil bei c a. 43% verharren. Die StEB Köln gehen aktuell 
davon aus, dass das Planergebnis 2021 in Höhe von 21,8 Mio. € erreicht wird. 
Im Jahre 2020 lag die Priorität weiterhin in der Bearbeitung der baulichen Sanierung der 
Kölner Kanalnetze, in diversen Netzergänzung en für Erschließungsmaßnahmen und in 
Erneuerungsmaßnahmen in den Kölner Kläranlagen. Betrieblich lag in 2020 ein beson-
derer Schwerpunkt in dem zum 1. Mai 2017 übernommenen Geschäftsfeld des Betriebes 
und der baulichen Unterhaltung der 16 Weiher in den Kölner Parkanlagen. 
Aufgrund der Corona-Pandemie kam es zu erheblichen organisatorischen Anpassungen 
im Unternehmen. Das wirtschaftliche Ergebnis wurde durch vermehrte Absetzungen und 
Stundungen bei den Abwassergebühren als auch kostenseitig aufgrund von adhoc  ge-
stiegenen IT-Anforderungen und sonstigen betrieblichen Schutzmaßnahmen berührt.

149 
 
Wirtschaftliche Lage 
Chancen und Risiken 
Die wesentlichen Risiken bestehen in folgenden Bereichen: 
- Auswirkungen der Corona-Pandemie 
Größtes Risiko stellt hierbei eine Infizierung von Mitarb eitenden dar. Diesem Risiko 
begegnet StEB Köln durch die Gründung eines Krisenstabes, der insbesondere be-
stehende Pandemiepläne aktualisiert und angepasst hat. 
 
- Informationssicherheit 
Die Leitlinie zur Informationssicherheit und die darauf aufbauende Informationssicher-
heitsorganisation wurden auf die aktuellen unternehmerischen Entscheidungen und 
Anforderungen aus dem modernisierten Standards zur Informationssicherheit ange-
passt.  
- Sicherheit der Klärschlammentsorgung und Phosphorrecycling 
Derzeit werden mehrere Standorte untersucht, die sich für die Errichtung einer Müll- 
und Klärschlammverbrennungsanlage eignen. Da für eine Standortentscheidung die 
Zustimmung sowohl der Kooperationspartner als auch die Ortspolitik des potentiellen 
Standortes notwendig sind, muss die letztendliche Entscheidung auf den Jahresan-
fang 2021 verschoben werden.

150 
 
Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH 
Anschrift Scheidtweilerstraße 39, 
50933 Köln 
 
Kontakt  
Gründung 1974 
Handelsregister HRB 6597, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 50,0% 
Bundesstadt Bonn 20,39% 
Stadt Brühl 3,29% 
Stadt Bergisch Gladbach 3,29% 
Kreisstadt Siegburg 2,63% 
Stadt Bad Honnef 1,97% 
Stadt Königswinter 2,63% 
Stadt Wesseling 1,97% 
Stadt Hürth 3,95% 
Gemeinde Alfter 1,32% 
Stadt Bornheim 1,97% 
Stadt St. Augustin 2,63% 
Rhein-Sieg-Kreis 1,32% 
Rhein-Erft-Kreis 1,32% 
Stadt Niederkassel 1,32% 
  
 
Unternehmensgegenstand 
Planung, Bau und Betrieb einer Stadtbahn im Ve rkehrsraum Köln/Bonn. Zur Planung 
und Bauausführung innerhalb des jeweiligen Gemeindegebietes bedient sich die Gesell-
schaft der betroffenen Gemeinde; diese ist verpflichtet, die von der Gesellschaft festge-
legten allgemeinen Richtlinien zu beachten. Die Ges ellschaft ist berechtigt, alle Ge-
schäfte vorzunehmen, die dem Zweck des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar för-
derlich sind. Sie ist berechtigt, gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu erwerben, sich 
an solchen zu beteiligen oder Interessengemeinscha ften einzugehen. Sie wird den Be-
trieb der Stadtbahn, soweit das mit der Zweckbestimmung des Unternehmens vereinbar

151 
 
Unternehmensgegenstand 
und wirtschaftlich ist, auf einzelne Nahverkehrsbetriebe oder Regionalgesellschaften 
übertragen. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung/Liquidatoren 
Aufsichtsrat (2010 aufgelöst) 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung/Liquidatoren 
Herr Andre Seppelt Herr Jörn Schwarze 
  
Aufsichtsrat 
Keiner 
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
West-Rhein-Treuhand Zacharias & Demmer Part mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Verlustausgleich (Einzahlung Gesellschafternachschuss) 76,6 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   0,0 0,0 0,0 
Jahresergebnis   -195,2 -177,1 -153,3 
Eigenkapital   0,0 0,0 0,0 
Bilanzsumme   11.953,5 12.130,2 12.566,9 
Investitionen   0,0 0,0 0,0 
Verbindlichkeiten   885,2 1.046,0 1.465,9 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   3 3 3

152 
 
Wirtschaftlichen Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die Gesellschaft befindet sich seit dem 01. Januar 2008 in Liquidation. Die Aufgabe der 
Liquidatoren ist es, die laufenden Geschäfte zu beenden und die Gesellschaft geordnet 
abzuwickeln. 
Geschäftsverlauf 2020 
Im Jahr 2020 wurden noch geringe Umsatzerlöse aus der Abrechnung von Resthonora-
ren erzielt. Im Übrigen stehen sonstigen bet rieblichen Erträgen von 2 T€ Personalauf-
wendungen für die beiden Liquidatoren und den Prokuristen von 19 T€, sonstige betrieb-
liche Aufwendungen von 119 T€ (i.W. Versicherungs- und Geschäftsbesorgungsaufwen-
dungen) sowie Zinsaufwendungen von 17 T€ gegenüber. Danach ergibt sich ein Jahres-
fehlbetrag von 153 T€.  
Unter Berücksichtigung des Verlustvortrages und der in 2020 eingeforderten Nach-
schüsse der Gesellschafter wird zum 31.12.2020 ein Bilanzverlust von 11.912 T€ aus-
gewiesen. Dieser Verlust übersteigt das Eigenkapital um 11.134 T€, die als nicht durch 
Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in der Bilanz ausgewiesen werden. Eine Insolvenz 
liegt aber trotz der bilanziellen Überschuldung nicht vor, da entsprechende Rückgriffs-
möglichkeiten durch Freistellungserklärungen der KVB bzw. der HGK bestehen. 
Chancen und Risiken 
Finanziellen Risiken im Rahmen der Liquidation bestehen vor allem durch mögliche Zu-
schussrückforderungen aufgrund aktueller bzw. zukünftiger Prüfungen des Staatlichen 
Rechnungsprüfungsamtes. Hierfür wu rden Rückstellungen in Höhe von 10.680 T€ ge-
bildet. 
Der voraussichtliche Zeitpunkt der Löschung der Gesellschaft ist derzeit nicht vorherzu-
bestimmen. Er ist u.a. von der Abwicklung, Abrechnung und Prüfung aller Zuschuss-
maßnahmen durch die Bewilligungsbehör de und der abschließenden Übertragung der 
Zuwendungsverhältnisse auf die Eigentümer der Anlagen abhängig.

153 
 
Flughafen Köln/Bonn GmbH 
Anschrift Heinrich-Steinmann-Str. 12 
51147 Köln 
 
Kontakt 02203 40-4001/02 
www.koeln-bonn-airport.de 
Gründung 1950 
Handelsregister HRB 226, Amtsgericht Köln 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 31,12% 
Bundesrepublik Deutschland  30,94% 
Beteiligungsverwaltungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mbH 30,94% 
Stadtwerke Bonn GmbH 6,06% 
Rhein-Sieg-Kreis 0,59% 
Rheinisch-Bergischer Kreis 0,35% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens sind der Betrieb und der Ausbau d es Verkehrsflugha-
fens Köln/Bonn einschließlich der Versorgung Dritter mit elektrischer Energie auf dem 
Gebiet des Flughafens sowie die Durchführung aller damit verbundenen Nebenge-
schäfte. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Johan Vanneste (Vorsitzender) Herr Torsten Schrank 
 
Aufsichtsrat 
Herr Friedrich Merz (Vorsitzender) Herr Arndt Klocke (ab 18.12.2020)

154 
 
Frau Alexandra Cahn (1. Stellv. Vorsitzende, 
ab 08.10.2020) 
Frau Cornelia Krahforst  
(bis 22.06.2020) 
Herr Jochen Ott  Herr Dr. Gerrit Krupp  
Herr Reinhard Klingen  
(3. Stellv. Vorsitzender, ab 10.06.2020) 
Herr Hans-Dieter Metzen  
(bis 22.06.2020) 
Herr Nuretdin Aydin (bis 22.06.2020) Herr Dr. Patrick Opdenhövel 
Herr Nils Berner (ab 22.06.2020) Herr Bernd Petelkau (bis 18.12.2020) 
Herr Bernhard Braun (bis 22.06.2020) Herr Peter Rothhaar (vom 22.06.2020 
bis 08.10.2020) 
Frau Prof. Dr. Dörte Diemert Herr Dr. Hendrik Schulte 
Herr Wolfgang Fuchs  Herr Sven Schwarzbach   
Herr Hakan Gülcicek (ab 22.06.2020) Frau Kerstin Wambach 
Frau Dr. Martina Hinricher  
(3. stellv. Vorsitzende, bis 10.06.2020) 
Frau Petra von Wick 
Herr Ferat Kar (ab 22.06.2020) Frau Verena Wolf  
(vom 22.06.2020 bis 08.10.2020) 
  
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung eigener PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
AHS Köln Aviation Handling Services GmbH, Hamburg 49,0% 
AHS Aviation Handling Services GmbH, Hamburg 10,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine

155 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 732.366,1 732.288,0 713.103,2 
Immaterielle Vermögensgegenstände 17.855,0 20.126,4 20.117,8 
Sachanlagen 710.515,0 708.214,3 691.135,4 
Finanzanlagen 3.996,1 3.947,3 1.850,0 
    
Umlaufvermögen 52.438,6 50.708,3 42.725,0 
Vorräte 2.100,1 1.914,0 1.571,1 
Forderungen und sonst. Vermögens- 
           gegenstände 49.097,3 40.080,7 39.340,6 
Wertpapiere 0,0 0,0 0  
Liquide Mittel 1.241,2 8.713,5 1.813,3 
Rechnungsabgrenzungsposten 519,7 1.215,8 1.367,7 
     
Summe Aktiva 785.324,5 784.212,1 757.195,9 
     
Passiva      
Eigenkapital 278.901,0 259.590,1 228.490,2 
Gezeichnetes Kapital 10.821,0 10.821,0 10.821,0 
Kapitalrücklage 82.732,6 82,732,6 82.732,6 
Gewinnrücklage 184.411,7 185.347,3 166.036,5 
Jahresfehlbetrag/ -überschuss 935,6 -19.310,9 -31.099,9 
    
Rückstellungen 66.327,3 80.405,8 823.200,5 
Verbindlichkeiten 349.523,9 360.004,7 375.926,7 
Rechnungsabgrenzungsposten 4.074,8 5.252,8 5.517,7 
Passive latente Steuern 86.497,5 78.958,7 64.060,8 
     
Summe Passiva 785.324,5 784.212,1 757.195,9

156 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 336.518,0 343.601,5 210.262,9 
Umsatzerlöse 333.944,9 341.233,7 208.357,9 
Bestandsveränderungen 0,0 0,0 0 
andere aktivierte Eigenleistungen 2.573,1 2.367,8 1.905,0 
Sonstige betriebliche Erträge 9.915,4 4.193,7 16.833,3 
Betriebsleistung 346.433,4 347.795,2 227.096,2 
Betriebsaufwand 334.824,3 354.324,3 261.546,7 
Materialaufwand 134.106,1 126.802,2 90.073,7 
Personalaufwand 129.557,5 145.496,2 111.106,1 
Abschreibungen 36.564,0 47.505,1 40.554,4 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 34.596,7 34.520,8 19.812,5 
Betriebsergebnis 11.609,1 -6.529,2 -34.450,50 
    
Finanzergebnis -7.240,1 -6.847,1 -9.229,0 
Erträge aus Beteiligungen 90.7 161,8 0,0 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 6,8 5,5 13,0 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 5,1 10,2 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,0 0,0 2.547,0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.337,6 7.019,4 6.705,2 
    
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 233,6 -6.616,8 -15.524,7 
Sonstige Steuern 3.199,7 12.551,4 2.945,1 
Jahresfehlbetrag / -überschuss 935,6 -19.310,9 -31.099,9 
Einstellung in / Entnahme aus Gewinnrückla-
gen -935,6 19.310,9 31.099,9 
Bilanzgewinn 0,0 0,0 0,0 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz       
Anlagenintensität 93,3% 93,4% 94,2% 
Abschreibungsquote 5,0% 6,5% 6,1% 
Investitionen (T€) 91.317,8 53.913,8 26.583,5 
Investitionsquote 12,5% 7,4% 3,7% 
Eigenkapitalquote 35,5% 33,1% 30,2% 
Bankverbindlichkeiten (T€) 254.004,4 258.644,2 293.898,9

157 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
Veränderung Verschuldung (T€) 55.279,4 10.480,8 15.922,7 
    
Gewinn- und Verlustrechnung     
Gesamtkapitalrentabilität (%) 1,1% -1,6% -3,2% 
Rohertrag (T€) 98.481,6 132.259,7 120.189,2 
EBIT (T€) 11.706,6 -6.361,9 -36.974,3 
EBITDA (T€) 48.270,6 41.143,2 6.127,2 
    
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 1.838 1.838 1.717 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 70,5 79,2 64,7 
 
Wirtschaftliche Lage 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Der Flughafen Köln/Bonn setzt in einer von Unsicherheit geprägten Situation auf folgende 
strategische Ziele:  
- Bindung der Bestandskunden: Köln/Bonn war für Eurowings vor der Krise eine von 
vier „core bases“, an denen die Direktverkehre gebündelt und die Marktanteile vertei-
digt wurden. Diese Position soll u.a. durch das neue Key -Account-Management und 
passende Gebührenmodelle gehalten werden. Das vom Flughafen entwickelte Ra-
battprogramm (Wachstum und Volumen) soll Anreize zur Rückkehr des Verkehrs 
schaffen und weiteres Wachstum sichern. Das Low -Cost Segment soll in CGN wei-
terhin eine tragende Rolle spielen und gut 30% des Verkehrs abbilden - eine wesent-
liche Rolle spielen dabei Ryanair und Wizz Air. Das Portfolio soll auch künftig durch 
weitere Low-Cost-Carrier wie Pegasus Airlines (Türkei), Pobeda (Russland), Blue Air 
(Rumänien) und Ai r Arabia (Marokko) ergänzt werden, die vor allem stark im ethni-
schen Verkehr vertreten sind.  
- Die Bedeutung des touristischen Geschäfts wächst: Der Businessverkehr erzielt 
schon seit Jahren keine signifikanten Wachstumsraten mehr, dies verstärkt sich durch 
die Pandemie weiter. Seit 2019 ist der Ferienflieger Corendon ein neuer Player in 
diesem Segment. Er hat auch in der Pandemie ein hohes Angebot in den Markt ge-
stellt und weiteres deutliches Wachstum geplant. Sun Express als zweiter zentraler

158 
 
Wirtschaftliche Lage 
 
Player fokussiert auf den türkischen Urlaubsmarkt und will diesen kontinuierlich aus-
bauen. Das Urlaubsportfolio soll durch weitere Touristik-Carrier (TUIfly, Freebird, Ho-
liday Europe, Onur Air) sowie das Ferien-Angebot der Low-Cost-Carrier flankiert wer-
den.  
- Der Ausbau der Hub -Verbindungen der Netzwerk -Carrier (Lufthansa, Austrian Airli-
nes, Turkish Airlines) ist der dritte Strategiebaustein. Ziel ist es - nach dem Wiederan-
laufen des Verkehrs - durch eine engere Taktung und optimierte Zeiten die Konnekti-
vität für Weiterflüge innerhalb Europas zu erhöhen. Die Anbindung an Langstrecken-
ziele rückt erst zeitverzögert wieder in den Fokus, da diese von der Pandemie am 
stärksten betroffen sind.  
- Strategisches Ziel im Frachtverkehr des Köln/Bonn Airport ist es, dass trotz begrenz-
ter Kapazitäten in der Nacht die Großkunden ihr geplantes Wachstum abbilden kön-
nen. Dies bedeutet u.a. einen bedarfsgerechten Ausbau der landseitigen Frachtum-
schlagskapazitäten, den Ausbau der Tagesfracht (u.a. durch Tagesfracht -Incentive) 
und den Umstieg auf größeres, moderneres Fluggerät. 
Geschäftsverlauf 2020 
- Die Weltwirtschaft wurde durch den Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 
in eine tiefe Rezession gestürzt. In Deutschland fiel das Bruttoinlandsprodukts (BIP) 
gegenüber dem Vorjahr um 5,0%. Stärker war die Wirtschaft nur während der globa-
len Finanzkrise 2009 geschrumpft, als das BIP um 5,7% sank. Die nationale Luftfahrt 
sank aufgrund der Corona -Krise im Jahr 2020 (gemessen in Verkehrseinheiten) um 
63,2 %, im Vorjahr war noch ein leichter Anstieg von 0,7% zu verzeichnen. Der Flug-
hafen Köln/Bonn erzielte beim Einbruch der Verkehrseinheiten im Jahr 2020 ein Minus 
von 43,5 % und lag somit signifikant besser als der Branchendurchschnitt. Beim Ran-
king der absoluten Verkehrseinheiten liegt Köln/Bonn mit 11,5 Mio. in Deutschland in 
diesem Jahr auf Platz vier hinter den Flughäfen Frankfurt, Leipzig/Halle und München. 
Hier wirkt sich der Umstand aus, dass Köln/Bonn und Leipzig/Halle von dem starken 
Frachtverkehr im Jahr 2020 profitiert haben. Im Jahr 2 020 sank das Passagierauf-
kommen im Zuge der Pandemie am Flughafen Köln/Bonn auf rund 3,1 Mio. Fluggäste. 
Mit einem Rückgang um 75,1% im Vergleich zum Vorjahr lag Köln/Bonn nahezu 
gleichauf mit dem Bundesdurchschnitt von -74,6% (auf 63 Mio. Passagiere).

159 
 
Wirtschaftliche Lage 
Chancen und Risiken und erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
- Die Flughafen Köln/Bonn GmbH verfügt über ein Risikomanagementsystem. Wesent-
liches Element dieses Risikomanagements ist eine Überwachung der Risiken der Ge-
sellschaft mittels einer Risi koinventur, bei der die Risiken gemäß ihrer Auswirkung 
(T€) und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit (%) gruppiert werden. Neben den Auswir-
kungen der Corona-Krise sind als wesentliche Risiken „Schnittstelle „Fracht“ Zugang 
sensibler Teil Sicherheitsbereich“, „Insolvenz Airlines/Reiseveranstalter“ und mögli-
che „Gefahr von Terroranschlägen“ im Fokus, welche auf Grund ihrer Eintrittswahr-
scheinlichkeit und Auswirkungen auf den Flughafen Köln/Bonn von hoher Bedeutung 
sind. Die Auswirkungen der andauernden Corona-Krise wird die Flughafen Köln/Bonn 
GmbH auch im Jahr 2021 h eftig zu spüren bekommen. Der im Dezember 2020 f ür 
das Jahr 2021 verabschiedete Wirtschaftsplan sah noch eine Verkehrsmenge von 6,1 
Mio. Passagieren vor. Diese Prognose musste im Frühjahr 2021 auf 4,5 Mio. Passa-
giere reduziert werden.  
- Dagegen konnte die u rsprünglich geplante Frachtmenge von 880.000 Tonnen auf 
945.000 Tonnen angehoben werden. Insgesamt wird diese Verkehrsentwicklung zu 
signifikanten Einnahmeverlusten gegenüber der ursprünglichen Wirtschaftsplanung 
für 2021 führen. Im Ergebnis ist aus heutig er Sicht davon auszugehen, dass der ur-
sprüngliche Planverlust in Höhe von ca. 25.000 T€ nicht überschritten wird. Die FKB 
geht aufgrund der bisherigen erfolgreichen Bewältigung der Corona-Krise davon aus, 
dass auch im Jahr 2022 noch ein hoher einstelliger Mio.-Fehlbetrag zu erwarten ist. 
Die Liquidität des Unternehmens ist ausreichend gesi chert. Die Gesellschafter der 
Flughafen Köln/Bonn GmbH haben mit Beschluss vom 18. Dezember 2020 eine Ein-
zahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt 75.000 T€ beschlossen. Dar-
über hinaus wurden im Dezember 2020 Darlehensverträge in Höhe von insges amt 
100.000 T€ mit fünf Hausbanken abgeschlossen, die unter dem NRW -Corona-Infra-
struktur Programm der NRW.BANK staatlich gefördert werden. Eine Bestandsgefähr-
dung aus heutiger Sicht ist auf Grundlage der Unternehmensplanung und bei Beibe-
haltung der Kreditlinien nicht zu erwarten, so dass die Annahme der Fortführung der 
Unternehmenstätigkeit bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zugrunde gelegt 
wurde. Der Flughafen Köln/Bonn verfügt über einen Public Corporate Governance 
Kodex, dessen Regelungen zu einer besseren Steuerung und Kontrolle sowie Trans-
parenz des Unternehmens beitragen.

160 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln 
Anschrift 
Stadthaus Deutz/Willy-Brand-
Platz 2  
50679 Köln 
 Kontakt 0221-221-0 
Gründung 1998 
Handelsregister Entfällt 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Entfällt  
  
Unternehmensgegenstand 
Der Zweck des Abfallwirtschaftsbetriebes der Stadt Köln ist die Gewährleistung der Ab-
fallbeseitigung, Straßenreinigung und Winterwartung nach Maßgabe der Abfallsatzung 
und der Straßenreinigungssatzung der Stadt Köln. Ausgenommen sind abfallwirtschaft-
liche Grundsatzangelegenheiten, die der Beschlussfassung des Rates und seiner Aus-
schüsse zum Abfallwirtschaftskonzept unterliegen. 
 
Organe des Eigenbetriebes 
Betriebsleitung 
Betriebsausschuss 
 
Betriebsleitung 
Dr. Harald Rau (1. Betriebsleiter) 
Dr. Thomas Kreitsch (Geschäftsführender Betriebsleiter) 
 
 
Aufsichtsrat 
Herr Rafael Christof Stuwe  
(Ausschussvorsitzender bis 05.11.2020) 
Frau Denise Abé 
(Ausschussvorsitzende ab 06.11.2020)  
Herr Wilfried Becker (bis 05.11.2020) Frau Marget Dresler-Graf (bis 05.11.2020) 
Frau Katharina Welcker (bis 06.11.2020) Herr Stefan Götz (bis 05.11.2020) 
Herr Efkan Kara (bis 06.11.2020) Herr Dr. Walter Gutzeit (bis 05.11.2020) 
Herr Karl-Heinz Walter (bis 05.11.2020) Herr Gerhard Brust (bis 05.11.2020)

161 
 
Aufsichtsrat 
Frau Ursula Schlömer Frau Hamide Akbayir (bis 05.11.2020) 
Frau Polina Frebel Herr Dr. Rolf Albach 
Herr Robert Schallehn Herr Christian Achtelik (ab 06.11.2020) 
Frau Christiane Martin (ab 06.11.2020) Frau Christiane Jäger (ab 06.11.2020) 
Frau Constanze Aengenvoort  
(ab 06.11.2020) 
Frau Sarah Niknamtavin  
(ab 06.11.2020) 
Herr Florian Weber (ab 06.11.2020) Herr Felix Spehl (ab 06.11.2020) 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
Dornbach GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft, Köln 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Betriebsleistung   222.285 230.816 237.121 
Jahresergebnis   -2.569 -2.075 3.237 
Eigenkapital   0 0 0 
Bilanzsumme   13.205 14.851 12.310 
Investitionen   0 0 0 
Verbindlichkeiten   13.043 12.185 6.556 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   0 0 0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der wirtschaftlichen Tätigkeit 
Die Stadt Köln ist gemäß § 5 des Abfallgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen 
(LAbfG NRW) als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger (örE) dafür verantwortlich,

162 
 
Wirtschaftliche Lage  
die auf ihrem Gebiet anfallenden Abfälle zu entsorgen. Diese Aufgabe nimmt die eigen-
betriebsähnliche Einrichtung Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln (AWB eE) wahr. 
Die Stadt Köln hat gemäß § 1 des Straßenreinigungsgesetzes des Landes Nordrhein-
Westfalen (StrReinG NRW) die öffentlichen Straßen innerhalb geschlossener Ortsla-
gen zu reinigen. Diese Aufgabe nimmt die AWB eE ebenfalls wahr. 
Die AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) und die AVG Abfallverwertungs- 
und Entsorgungsgesellschaft mbH (AVG) sind mit der operativen Aufgabenwahrneh-
mung beauftragt. Die AWB stellt die Abfallsammlung und den -transport (Müllabfuhr), 
die Straßenreinigung und den Winterdienst sicher. Die AVG stellt die Abfallentsorgung 
und -verwertung sicher, kompostiert und vergärt Bioabfälle, sortiert und verwertet Ge-
werbeabfälle und verbrennt anfallenden Restabfall. Bei der AWB eE verbleiben somit 
diesbezüglich keine operativen Aufgaben. Die Stadt Köln behält ihre gesetzliche Ver-
antwortung als örE bei und bestimmt nach wie vor die Kölner Abfallpolitik (z. B. Abfall-
wirtschaftskonzept, Abfallsatzung, Abfallgebührensatzung, Straßenreinigungssatzung 
inkl. Straßenreinigungsgebühren). Die AWB eE trägt Sorge für die ordnungsgemäße 
Aufgabenerledigung durch Dritte. Entsprechende Kontrollrechte sind vertraglich gere-
gelt.  
Geschäftsverlauf 2020 
Coronabedingt ist es entgegen des Trends seit 2016 in 2020 insgesamt sowie auch pro 
Kopf zu einem Anstieg beim Aufkommen der gemischten Siedlungsabfälle gekommen. 
Dies ist maßgeblich auf mehr Restabfall und mehr Sperrmüll insgesamt zurückzufüh-
ren. Dabei ist in 2020 die Zahl der Einwohner*innen entgegen des bisherigen Trends 
erstmalig leicht zurückgegangen. Die Corona-Pandemie hat 2020 zu Aussetzungen 
von Abfallgebühren und zu Stundungen von Abfall- und Straßenreinigungsgebühren im 
gewerblichen Bereich geführt. Im zweiten Halbjahr 2020 galt ein reduzierter Mehrwert-
steuersatz von 16 %. Dies wird für sich betrachtet zu Kostenüberdeckungen führen, die 
vorrangig zum Verlustausgleich verwendet werden. 
Der Jahresabschluss 2020 weist einen Jahresüberschuss von 3.237 T€ aus. Der Wirt-
schaftsplan 2020 hat dagegen einen Jahresüberschuss von 91 T€ prognostiziert. Das 
Rohergebnis fällt mit 6.550 T€ (Vorjahr 3.038 T€) positiv aus. Die AWB eE. weist ein 
Eigenkapital von 2.692 T€ aus. Zum Erhalt des Vermögens wurde gemäß § 10 der Ei-
genbetriebsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (EigVO NRW) eine Eigenka-
pitalzuführung mit Mitteln aus dem allgemeinen Haushalt der Stadt Köln vereinbart, die 
am 12.12.2019 durch den Rat beschlossen wurde und in 2020 ausgezahlt wurde.

163 
 
Wirtschaftliche Lage  
Der Vergleichsvorschlag des OVG NRW hinsichtlich der nachsortierbedingten Mehrge-
bühren für die Jahre 2013 bis 2020 wurde angenommen. Die Gebührenerstattung be-
läuft sich auf rd. 3,0 Mio. €. 
Chancen und Risiken  
Risiken für das Wirtschaftsjahr 2020 liegen vor allem in der Mengenentwicklung im Be-
reich der Entleerungen und der Sammelmengen von Rest und Biomüll sowie in der 
Neufassung der Leistungsaustauschbeziehungen mit den Dualen Systemen auf 
Grundlage des ab 01.01.2019 geltenden Verpackungsgesetzes und in Systemausfäl-
len.

164 
 
2. Wohnungsbau und Betreuung städtischer Bauten 
GAG Immobilien AG 
Anschrift Straße des 17. Juni 4  
51103 Köln 
 
Kontakt 0221 - 2011 - 0 
www.gag-koeln.de 
Gründung 1913 
Handelsregister HRB 901, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Aktionäre Anteil 
Stadt Köln 88,53% 
Ernst-Cassel-Stiftung 5,16% 
Einzelaktionäre 3,36% 
Eigene Aktien 1,90% 
Treuhandaktionäre 1,05% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand der GAG Immobilien AG (GAG AG) ist die Versorgung breiter Schichten der 
Bevölkerung mit sicherem Wohnraum zu sozial angemessenen Bedingungen. Zur Erfül-
lung ihres Gegenstands kann die Gesellschaft Grundstücke erwerben, belasten, be-
bauen, verwalten und veräußern. Die Gesellschaft kann alle im Bereich der Wohnungs-
wirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. 
Hierzu gehören auch die Betreuung von Bauvorhaben, die Sanierung von Bauten, die 
Betreuung von Sanierungsvorhaben sowie die Durchführung städtebaulicher Maßnah-
men im Zusammenhang mit der Erneuerung oder Entwicklung von Wohngebieten. 
Die Gesellschaft kann Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Ge-
werbebauten, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen 
bereitstellen. 
Die Gesellschaft kann darüber hinaus im Zusammenhang mit der Tätigkeit der cowelio 
GmbH insbesondere folgende Aufgaben übernehmen: 
a) Erwerb, Errichtung, Verwaltung und Betrieb von technische n Anlagen und Geräten 
sowie die Bereitstellung von Ausstattung und Einrichtungsgegenständen zur Versorgung 
von Mietern mit Wärme und Energie. 
b) Erbringung und Vermittlung energiewirtschaftlicher Dienstleistungen, insbesondere 
Energielieferung, Mieterstrom , Energieeffizienz Maßnahmen, Energiespeicherbewirt-
schaftung.

165 
 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
Herr Uwe Eichner (Vorsitzender, bis 31.12.2020) Frau Kathrin Möller 
Herr Ingo Frömbling (ab 01.01.2021)  
  
Aufsichtsrat 
Herr Jochen Ott  
(1. Vorsitzender) 
Frau Sabine Pakulat  
(1. stellv. Vorsitzende) 
Frau Martina Richter (2. stellv. Vorsitzende) Frau Dr. Eva Bürgermeister 
Herr Michael Frenzel (bis zum 10.12.2020) Frau Ursula Gärtner 
Herr Markus Greitemann Herr Niklas Kienitz 
Herr Harald Knopp Frau Karina Köbnik 
Herr Antonio Mossuto Herr Dr. Franz Georg Rips 
Herr Andreas Schubring Herr Michael Weisenstein 
Herr Thomas Welter Frau Marion Heuser  
(seit dem 10.12.2020) 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
Domus AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/ Steuerberatungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
Grund und Boden Köln, GmbH 62,0% 
Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH, Köln 100,0% 
GAG Servicegesellschaft mbH, Köln 100,0% 
GAG Projektentwicklung GmbH, Köln 90,0%

166 
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Gewinnausschüttung (netto nach Abzug von Steuern) 6.145,7 
Zuwendungen im Rahmen einer Betrauung 3.270,4 
Gewährte Darlehen zum 31.12. 74.508,0 
Gewährte Sicherheiten und Gewährleistungen zum 31.12.  0,0 
Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten (Bürgschaft) zum 31.12. 283.337,1 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 1.917.815,0 1.998.204,2 2.104.625,4 
Immaterielle Vermögensgegenstände 467,2 384,3 257,4 
Sachanlagen 1.636.955,4 1.718.899,6 1.802.147,8 
Finanzanlagen 280.392,4 278.920,3 302.220,2 
    
Umlaufvermögen 111.294,8 137.002,0 133.115,8 
Vorräte 49.970,5 53.696,2 47.526,3 
Forderungen und sonst. VG 59.541,7 81.201,6 66.240,4 
Wertpapiere 0,0 0,0 0,0 
Liquide Mittel 1.782,5 2.104,2 19.349,1 
Rechnungsabgrenzungsposten 601,0 1.009,7 1.105,8 
     
Summe Aktiva 2.029.710,8 2.136.215,9 2.238.847,0 
     
Passiva      
Eigenkapital 526.228,8 565.950,9 607.603,1 
Gezeichnetes Kapital 16.240,1 16.210,2 16.179,3 
Kapitalrücklage 154.200,3 154.230,2 154.255,2 
Gewinnrücklage 335.266,9 370.752,2 410.742,9 
Bilanzergebnis 20.521,5 24.758,4 26.425,7 
Sonderposten 27.017,4 26.348,8 25.680,2 
Rückstellungen 59.573,5 57.928,4 56.949,8 
Verbindlichkeiten 1.405.095,0 1.466.318,4 1.518.333,8 
Rechnungsabgrenzungsposten 11.796,0 19.669,4 30.280,0 
     
Summe Passiva 2.029.710,8 2.136.215,9 2.238.847,0

167 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 216.240,6 231.394,3 233.519,7 
Umsatzerlöse 217.119,8 227.569,8 239.676,6 
Bestandsveränderungen -883,7 3.725,7 -6.169,9 
andere aktivierte Eigenleistungen 4,6 98,8 13,0 
Sonstige betriebliche Erträge 18.614,9 29.004,3 29.577,8 
Betriebsleistung 234.855,5 260.398,6 263.097,4 
Betriebsaufwand 185.492,6 200.800,8 199.445,5 
Materialaufwand 84.760,6 96.107,0 91.562,1 
Personalaufwand 31.931,7 33.197,7 45.730,9 
Abschreibungen 11.079,1 11.445,9 43.739,1 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.521,1 5.457,8 18.413,4 
Betriebsergebnis 38.936,0 41.912,2 63.652,0 
Finanzergebnis -7.645,7 -5.669,1 -5.914,5 
Erträge aus Beteiligungen    
Erträge aus Gewinnabführung 14.139,8 17.686,9 18.074,6 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 2.955,8 1.312,0 1.266,6 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 821,3 710,7 204,5 
Aufwendungen aus Verlustübernahmen 1.203,5 0,0 0,0 
Abschreibungen auf Finanzanlagen    
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.359,0 25.378,7 25.460,2 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.214,8 6.372,8 8.127,3 
Sonstige Steuern -916,4 -291,8 -154,6 
Jahresergebnis 39.418,9 47.847,8 49.764,7 
Gewinnvortrag 602,6 410,5 6610 
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 19.500,0 23.500,0 24.000,0 
Bilanzgewinn 20.521,5 24.758,4 26.425,7

168 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz      
Anlagenintensität 94,5% 93,5% 94,0% 
Abschreibungsquote 2,4% 2,4% 2,4% 
Investitionen (T€), (Zugänge SAV) 190.047 133.109 154.755 
Investitionsquote 9,9% 6,7% 7,4% 
Eigenkapitalquote 25,93% 26,49% 27,14% 
Pensionsverpflichtungen (T€) 39.106,9 41.298,8 42.130,5 
Bankverbindlichkeiten (T€) 1.126.155,1 1.104.574,3 1.080.735,9 
Veränderung Verschuldung (T€) 98.898,2 62.282,3 52.602,0 
    
Gewinn- und Verlustrechnung     
Gesamtkapitalrentabilität (%) 3,1% 3,4% 3,4% 
Rohertrag (T€) 131.479,9 135.287,3 141.957,6 
EBIT (T€) 49.362,9 59.597,8 63.652,0 
EBITDA (T€) 88.298,9 101.510,0 43.739,1 
    
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 542 549 560 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 74,3 78,3 79,7 
 
Wirtschaftlichen Lage 
Grundlagen der wirtschaftlichen Tätigkeit 
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung mit 
sicherem Wohnraum zu sozial angemessenen Bedingungen. Die GAG ist schwerpunkt-
mäßig in den Geschäftsfeldern Immobilienbewirtschaftung, Neubau, Modernisierung/In-
standhaltung sowie Bauträgergeschäft tätig. 
Der Wohnungsmarkt in den attraktiven Ballungsräumen und wachstumsstarken Regio-
nen bleibt angespannt. Deutsche Großstädte verzeichnen einen weiterhin spürbaren Ein-
wohnerzuwachs, der primär auf die Außenzuwanderung zurückzuführen ist. Durch die 
stetig steigenden Studierendenzahlen verschärft sich die Situation vor allem in den Uni-
versitätsstädten weiter. Aufgrund des Einwohnerzuwachses wird auch die Lage auf dem

169 
 
Wirtschaftlichen Lage 
Kölner Wohnungsmarkt weiter angespannt bleiben. Dies trifft insbesondere auf das Seg-
ment der preiswerten und öffentlich geförderten Wohnungen zu. Zentrale Problemfelder 
bilden weiterhin die fehlende Verfügbarkeit von Bauland und hohe Bodenpreise. 
Geschäftsverlauf 2020 
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2020 mit einem Jahresüberschuss von 
49.765 T€ (Vorjahr: 47.848 T€) ab. Das EBITDA verbesserte sich um 6% auf 107.391 
T€ (Vorjahr: 101.510 T€). Die Umsatzerlöse stiegen um 5% auf 239.677 T€ (Vorjahr: 
227.570 T€). Die Umsätze resultieren im Wesentlichen aus der Hausbewirtschaftung 
und dort vor allem aus der Vermietung. Die Umsatzerlöse aus Sollmieten lagen bei 
142.051 T€ (Vorjahr: 137.528 T€). Diese Steigerung ergab sich aus dem Bezug von 
Neubaumaßnahmen, den Anhebungen der Mieten aufgrund von Modernisierungsmaß-
nahmen sowie den Mietanpassungen im Wohnungsbestand an den Miet-spiegel sowie 
Fluktuation. Hinzu kamen Umsatzerlöse aus Nebenkosten von 44.425 T€ (Vorjahr: 
41.596 T€). Die Umsätze aus dem Verkauf von Grundstücken stiegen um 65% auf 
11.398 T€  (Vorjahr: 6.926 T€). Es konnten 22 (Vorjahr: 16) erfolgswirksame Verkäufe 
aus Bauträgermaßnahmen getätigt werden. Die Bilanzsumme stieg um 5% auf 
2.238.847 T€ (Vorjahr: 2.136.216 T€). Der Wert des Anlagevermögens stieg um 5% auf 
2.104.625 T€  (Vorjahr: 1.998.204 T€). Den Zugängen in Höhe von 154.755 T€  stan-
den insbesondere Abschreibungen in Höhe von 43.739 T€  und Buchwertabgänge in 
Höhe von 4.595 T€ gegenüber. Die Zugänge resultierten im Wesentlichen aus Investiti-
onen für Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen sowie Finanzinvestitionen bei 
Tochtergesellschaften. Als Vermieter unterliegt der GAG-Konzern auch einem Mietaus-
fallrisiko. Hauptursache für rück-ständige und ausbleibende Mietzahlungen durch die 
Mieter sind wachsende Verschuldung, Arbeitslosigkeit und familiäre Probleme in den 
Stadtteilen, in denen der GAG-Konzern seine Wohnungen bewirtschaftet. Durch die 
enge Betreuung der Mieter in den Kundencentern und durch die Abteilung Forderungs-
management wird gewährleistet, dass problematische Mietverhältnisse schneller er-
kannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die Auswirkungen der 
Corona-Pandemie auf die Ertragslage sind bisher überschaubar geblieben. Aus der 
CO2-Bepreisung können sich Ergebnisbelastungen ergeben. 
Chancen und Risiken und erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Die größten Chancenpotenziale sieht der GAG-Konzern im Standortfaktor, in dem in 100 
Jahren gewonnenen Vertrauen der Mieterschaft sowie in den Kölner Ei nwohnern und 
zukünftig vermehrt den Neu-Kölnern. Hier werden an dem hervorragenden Standort Köln, 
der nach den gängigen Bevölkerungsprognosen langfristig stabile Nachfragepotenziale

170 
 
Wirtschaftlichen Lage 
bereithält, wohnungswirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen ihre Abn ehmer fin-
den, wenn sie ökologisch, sozial und ökonomisch ausgewogen sind. 
Für 2021 sind ein Jahresüberschuss von 28.673 T€ und ein EBITDA von 93.344 T€  ge-
plant. Diese Ergebnisse basieren im Wese ntlichen auf einem Umsatz von 237.655 T€  
und Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen von 99.363 T€ sowie auf 
einem Personal-aufwand von 49.999 T€. Die Abschreibungen sind mit 45.722 T€ und das 
Finanzergebnis mit -14.454 T€ geplant.

171 
 
GAG Projektentwicklung GmbH 
Anschrift Straße des 17. Juni 4  
51103 Köln 
 
Kontakt 0221 - 2011 - 0 
www.gag-koeln.de 
Gründung 2000 
Handelsregis-
ter 
HRB 33693, Amtsgericht 
Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Anteilseigner Anteil 
GAG Immobilien AG, Köln 90,0% 
Grund und Boden GmbH, Köln 10,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Vornahme von Grundstücksgeschäften jeder Art, 
die Bebauung und Verwaltung eigener und fremder Grundstücke sowie die Durchfüh-
rung städtebaulicher Sanierungsvorhaben unter besonderer Berücksichtigung sozial 
wichtiger Maßnahmen. Die Gesellschaft kann Immobilien erwerben, belasten, verwalten 
und veräußern. 
Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung 
des genannten Gesellschaftszwecks notwendig und nützlich erscheinen. Sie kann sich 
zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an anderen Unter-
nehmen, die ihren Zwecken dienlich oder förderlich sind, in jeder gesetzlich zulässigen 
Form beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Uwe Eichner (Vorsitzender, bis 31.12.2020) Frau Kathrin Möller 
Herr Ingo Frömbling (ab 01.01.2021)

172 
 
Aufsichtsrat 
Kein Aufsichtsrat  
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der GAG als 
Konzernmutter. 
 
Jahresabschlussprüfung 
Domus AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (in T€) 
Kommunalbesicherte besicherte Verbindlichkeiten (per 31.12) 22.976,8 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   10.691,7 7.870,3 8.917,3 
Jahresergebnis   -839,9 294,6 364,0 
Eigenkapital   231,2 231,2 14.687,5 
Bilanzsumme   57.603,6 58.749,9 64.612,0 
Investitionen (Zugänge SAV)   2 6.076 8.710 
Verbindlichkeiten   54.118,3 57.011,5 48.552,1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   0,0 0,0 0,0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der wirtschaftlichen Tätigkeit 
Gegenstand des Unternehmens ist die Vornahme von Grundstücksgeschäften jeder Art, 
die Bebauung und Verwaltung eigener und fremder Grundstücke sowie die Durchfüh-
rung städtebaulicher Sanierungsvorhaben unter besonderer Berücksichtigu ng sozial 
wichtiger Maßnahmen. Die Geschäftstätigkeit in Bezug auf die Verwaltung eigener 
Grundstücke ist durch den Ankauf eines Wohnungspaketes in Köln -Chorweiler in 2016 
deutlich fokussiert worden. Hier erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen im allge mei-
nen wirtschaftlichen Interesse (DAWI), für die ein entsprechendes Vertragswerk mit der

173 
 
Wirtschaftliche Lage  
Stadt Köln abgeschlossen wurde. Diese besonderen Rahmenbedingungen der Bewirt-
schaftung werden die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft bestimmen. Seit Anfang 2019 
wurde eine neue Modernisierungsstrategie für die Bestände der Gesellschaft in Köln -
Chorweiler beschlossen. 
Geschäftsverlauf 2020 
Das Geschäftsjahr 2020 schließt mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnausgleich von 
364 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss vor Gewinnausg leich von 295 T€) sowie mit einem 
positivem EBITDA von 2.069 T€ (Vorjahr: positives EBITDA von 2.316  T€). 
Die Umsatzerlöse stiegen um 12 % auf 8.989 T€ (Vorjahr: 8.011 T€). Der wesentliche 
Grund für die gestiegenen Umsatzerlöse ist der höhere Betrauungsaktzuschuss in Höhe 
von 1.626 T€ (Vorjahr: 754 T€). Der Betrauungsaktzuschuss wird in der Höhe erfolgs-
wirksam eingebucht, die erforderlich ist, um das Ergebnis aller dem Betrauungsakt zu-
rechenbarer Aufwendungen und Erträge auszugleichen. Der Differenzbetrag z um Zu-
schussbetrag der Stadt Köln in Höhe von 1.614 T€wurde mit dem übrigen sonstigen 
Vermögensgegenstand verrechnet. 
Im Geschäftsjahr befanden sich 433 Wohnungen (Vorjahr: 296 Wohnungen) in der Mo-
dernisierungsdurchführung. Das Investitionsvolumen betrug im  Geschäftsjahr 8.347 T€ 
(Vorjahr: 5.997 T€) und der Aufwand aus Großmodernisierung betrug 636 T€ (Vorjahr: 
468 T€). 
Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken auf 1.063 T€ (Vorjahr: 3.232  T€). Dieser 
Rückgang resultierte hauptsächlich aus gesunkenen Erträgen aus der Ausbuchung von 
Verbindlichkeiten in Höhe. von 519 T€ (Vorjahr: 1.778 T€). Des Weiteren fielen im Ge-
schäftsjahr keine weiteren Erträge aus früheren Jahren an (Vorjahr: 730  T€). 
Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr um 5.862 T€ auf 64.612 
T€ (Vorjahr: 58.750 T€) erhöht. Der Wert stieg im Wesentlichen aufgrund der Eigenka-
pital-zuführung in die Kapitalrücklage (14.456  T€), denen gesunkene Verbindlichkeiten 
gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 8.148 T€ (Vorjahr: 14.913 T€) ent-
gegenstehen. 
Der Wert des Anlagevermögens stieg im Geschäftsjahr auf 60.806 T€ (Vorjahr: 53.300 
T€). Den Investitionen von 8.710 T€ standen Abschreibungen von 1.204 T€ gegenüber. 
Chancen und Risiken 
Zusammenfassend ist festzustellen, dass unter Berück sichtigung des mit der GAG AG 
abgeschlossenen Beherrschungs - und Gewinnabführungsvertrags keine wesentlichen 
Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, absehbar sind.

174 
 
Wirtschaftliche Lage  
Allerdings wird die Gesellschaft auch in den Folgejahren auf die Unterstüt zung durch 
die GAG Immobilien AG angewiesen sein.  
Die Gesellschaft erwartet für 2021 einen Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von 
640 T€ und es ist ein positives EBITDA von 1.182 T€ geplant. Diese Ergebnisse basie-
ren im Wesentlichen auf einem Umsatz von 10.638 T€ und Aufwendungen für bezogene 
Lieferungen und Leistungen von 9.225  T€.

175 
 
GAG Servicegesellschaft mbH 
Anschrift Straße des 17. Juni 4  
51103 Köln 
 
Kontakt 0221 - 2011 - 0 
www.gag-koeln.de 
Gründung 2002 
Handelsregis-
ter 
HRB 52209, Amtsgericht 
Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
GAG Immobilien AG, Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des U nternehmens ist es, unter Berücksichtigung sozialer, ökologischer 
und städtebaulicher Zielsetzungen, für die Gesellschaften des GAG -Konzerns oder be-
gleitend zu deren Hauptgeschäft auch für Mieter folgende Aufgaben zu übernehmen: 
 die Bewirtschaftung sowie die Vermietung und Verpachtung von Grundbesitz und Immo-
bilienbeständen sowie die Vermittlung von Grundstücksankäufen, Grundstücksverkäu-
fen und von grundstücksgleichen Rechten jeder Art; 
 die Baubetreuung, die Errichtung und Veräußerung von Ein - und Mehrfamilienhäusern, 
Eigentums-wohnungen, Mietwohngebäuden und gewerblichen Bauten sowie die Er-
schließung und Parzellierung von Grundstücken; 
 der Erwerb, die Errichtung, die Verwaltung und der Betrieb von technischen Anlagen und 
Geräten sowie die Bereitstellung von Ausstattungen und Einrichtungsgegenständen zur 
Versorgung von Mietern und Gesellschaften des GAG -Konzerns mit Wärme, Energie 
und sonstigen Dienstleistungen; 
 die Erbringung von Hausmeister-, Wohnungsverwaltungs- und sonstigen Dienstleistun-
gen mit eigenem u nd fremdem Personal für Mieter und Gesellschaften des GAG -Kon-
zerns. 
  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung

176 
 
Geschäftsführung 
Herr Ingo Frömbling Herr Klaus Möhren 
 
Aufsichtsrat 
Kein Aufsichtsrat  
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der GAG als 
Konzernmutter. 
 
Jahresabschlussprüfung 
Domus AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (in T€) 
keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   38.132,0 43.062,6 42.681,4 
Jahresergebnis   864,4 1.492,2 1.560,4 
Eigenkapital   375,2 1.556,7 13.090,0 
Bilanzsumme   14.724,8 26.479,2 26.270,9 
Investitionen (Zugänge SAV)   4.259 7.940 2.432  
Verbindlichkeiten   12.068,7 23.612,2 11.949,1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 7,0 7,0 8,0

177 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der wirtschaftlichen Tätigkeit 
Die wesentlichen Aufgaben des Unternehmens sind der Erwerb, die Errichtung, die Ver-
waltung und der Betrieb von technischen Anlagen und Geräten sowie die Bereitstellung 
von Ausstattungen und Einrichtungsgegenständen zur Versorgung von Mietern und Ge-
sellschaften des GAG-Konzerns mit Wärme, Energie und sonstigen Dienstleistungen. 
Geschäftsverlauf 2020 
Das Geschäftsjahr 2020 schließt mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 
1.560 T€ (Vorjahr: 1.492 T€) sowie mit einem EBITDA von 2.654 T€ (Vorjahr: 2.437 T€). 
Die Umsatzerlöse betrugen insgesamt 42.686 T€ (Vorjahr: 43.069 T€). Sie resultieren 
im Wesentlichen mit 25.070 T€ (Vorjahr: 25.048 T€) aus erbrachten Leistungen aus der 
Immobilienverwaltung und Hausmeistertätigkeit (Betreuungstätigkeit). Im Geschäfts-
zweig der Gaslieferung wurden nach Abzug der Energiesteuer Umsätze in Höhe von 
6.642 T€ (Vorjahr: 8.527 T€) erwirtschaftet. 
Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr um 1% auf 26.271 T€ (Vorjahr: 26.479 
T€). Die Verringerung der Bilanzsumme resultiert zum einen aus zum Stichtag rückgän-
gigen noch nicht abgerechnet en konzerninternen Dienstleistungen und zum anderen 
aus höheren Investitionen in das Sachanlagevermögen für den Ankauf von Photovolta-
ikanlagen, dem Bau von Heizkesseln und Blockheizkraftwerken. 
Die Gesellschafterin GAG AG hat im Berichtsjahr 11.533 T€ in die Kapitalrücklage der 
GAG SG eingezahlt. 
Chancen und Risiken 
Unter Berücksichtigung des mit der GAG Immobilien AG, Köln (GAG), abgeschlossenen 
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags ist die Finanz- und Vermögenslage als 
geordnet zu bezeichnen. Darübe r hinaus ist die Zahlungsfähigkeit durch die konzern-
weite Liquiditätssteuerung jederzeit gegeben. 
Zusammenfassend ist festzustellen, dass unter Berücksichtigung des mit der GAG ab-
geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags keine wesentlichen Ri-
siken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, absehbar sind. 
Da die Gesellschaft den wesentlichen Teil der ihr entstehenden Aufwendungen im Rah-
men der Konzernumlage an Konzerngesellschaften weiterbelasten kann, ist für 2021 ein 
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 752 T€ sowie ein EBITDA von 2.176 T€ 
geplant.

178 
 
Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH 
Anschrift Straße des 17. Juni 4  
51103 Köln 
 
Kontakt 0221 - 2011 - 0 
www.gag-koeln.de 
Gründung 2014 
Handelsregis-
ter 
HRB 81216, Amtsgericht 
Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
GAG Immobilien AG, Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung 
mit sicherem Wohnraum zu sozial angemessenen Bedingungen. Der Zweck der Gesell-
schaft wird vorrangig erfüllt durch 
 den Erwerb, die Vermietung, die Verpachtung, die Verwertung und Verwaltung von ei-
genen und fremden Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und beweglichen Sa-
chen; 
 die Errichtung und Verwaltung von Baulichkeiten aller Art, ausgenommen sind Tätigkei-
ten oder Geschäfte, die in § 34c der Gewerbeordnung aufgeführt sind. 
  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Uwe Eichner (Vorsitzender, bis 31.12.2020) Frau Kathrin Möller 
Herr Ingo Frömbling (ab 01.01.2021)  
 
Aufsichtsrat 
Kein Aufsichtsrat

179 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex  
Anwendung des PCGK der Stadt Köln im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnab-
führungsvertrages mit der GAG als Konzernmutter. 
 
Jahresabschlussprüfung 
Domus AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (in T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   13.244,4 13.954,5 14.198,1 
Jahresergebnis   -363,6 2.582,4 1.651,2 
Eigenkapital   15.072,1 15.072,1 15.072,1 
Bilanzsumme   149.210,3 151.910,4 152.661,3 
Investitionen (Zugänge SAV)   4.247 5.402 5.100  
Verbindlichkeiten   133.884,0 134.746,5 133.631,5 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    0,0 0,0 0,0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der wirtschaftlichen Tätigkeit 
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung 
mit sicherem Wohnraum zu sozial angemessenen Bedingungen. Die MGAG ist schwer-
punktmäßig in den Geschäftsfeldern Immobilienbewirtschaftung, Neubau, sowie Moder-
nisierung/Instandhaltung tätig. 
Der Wohnungsmarkt in den attraktiven Ballungsräumen und wachstumsstarken Regio-
nen bleibt angespannt. Deutsche Großstädte ver zeichnen einen weiterhin spürbaren 
Einwohnerzuwachs, der primär auf die Außenzuwanderung zurückzuführen ist. Durch 
die stetig steigenden Studierendenzahlen verschärft sich die Situation vor allem in den 
Universitätsstädten weiter. 
Aufgrund des Einwohnerzuwachses wird auch die Lage auf dem Kölner Wohnungsmarkt 
weiter angespannt bleiben. Dies trifft insbesondere auf das Segment der preiswerten

180 
 
Wirtschaftliche Lage  
und öffentlich geförderten Wohnungen zu. Zentrale Problemfelder bilden weiterhin die 
fehlende Verfügbarkeit von Bauland und hohe Bodenpreise. 
Geschäftsverlauf 2020 
Das Geschäftsjahr 2020 schließt mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 
1.651 T€ (Vorjahr: 2.582 T€) sowie mit einem positiven EBITDA von 7.885 T€ (Vorjahr: 
7.185 T€). Das Jahresergebnis ist durch außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 
1.532 T€ belastet. 
Die Umsatzerlöse betrugen insgesamt 14.138 T€ (Vorjahr: 13.776 T€). Sie resu ltieren 
aus der Bewirtschaftung von 1.943 freifinanzierten Wohnungen und 70 Gewerbe - und 
sonstigen Einheiten. Von dem Wohnungsbestand waren am Bilanzstichtag 138 Woh-
nungen nicht belegt, davon zehn vermietungsbedingt. Die Mietausfälle durch Leerstand, 
Preisnachlässe und wegen Modernisierungsmaßnahmen beliefen sich auf 669 T€. 
Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um 751 T€ auf 152.661 T€ (Vorjahr: 
151.910 T€). Der Anstieg der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf das um 853 T€hö-
here Anlagevermögen bzw. dessen Finanzierung zurückzuführen. 
Unter Berücksichtigung des mit de r GAG Immobilien AG, Köln (GAG AG), abgeschlos-
senen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags ist die Finanz- und Vermögens-
lage als geordnet zu bezeichnen. Darüber hinaus ist die Zahlungsfähigkeit durch die 
konzernweite Liquiditätssteuerung jederzeit gegeben. 
Chancen und Risiken 
Zusammenfassend ist festzustellen, dass unter Berücksichtigung des mit der GAG AG 
abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags keine wesentlichen 
Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, absehbar sind. 
Die Gesellschaft wird auch in den Folgejahren auf die Unterstützung durch die GAG AG 
angewiesen sein. 
Für 2021 ist ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 447 T€ sowie ein positives 
EBITDA von 5.242 T€ geplant.

181 
 
Grund und Boden GmbH 
Anschrift Straße des 17. Juni 4 
51103 Köln 
 
Kontakt 0221 - 2011 - 0 
www.gag-koeln.de 
Gründung 05.02.1936 
Handelsregister HRB 181, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
GAG Immobilien AG, Köln 62,0 % 
Stadt Köln 38,0 % 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Vornahme von Grundstücksgeschäften jeder Art, 
die Bebauung und Verwaltung eigener und fremder Grundstücke sowie die Durchfüh-
rung städtebaulicher Sanierungsvorhaben unter Berücksichtigung sozial wichtiger Maß-
nahmen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur 
Erreichung des genannten Gesellschaftszwecks notwendig und nützlich erscheinen. Sie 
kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an anderen 
Unternehmen, die ihren Zwecken dienlich und förderlich sind, in jeder gesetzlich zuläs-
sigen Form beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Uwe Eichner (Vorsitzender, bis 31.12.2020) Frau Kathrin Möller 
Herr Ingo Frömbling (ab 01.01.2021)  
 
Aufsichtsrat 
Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat.

182 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der GAG als 
Konzernmutter. 
 
Jahresabschlussprüfung 
Domus AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/ Steuerberatungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
modernes köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH, Köln 25,0% 
GAG Projektentwicklung GmbH, Köln 10,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (in T€) 
Gewinnausschüttung (netto, nach Abzug von Steuern) 3.243,3 
(davon Garantieanteil (netto), nachrichtlich) 1.177,1 
(davon Gewinnausschüttung (netto), nachrichtlich) 2.066,2 
Gewährte Schuldendiensthilfen 80,7 
Gewährte Darlehen zum 31.12. 31.213,7 
Gewährte Sicherheiten und Gewährleistungen (per 31.12.)  0,0 
Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten (Bürgschaft) (per 31.12). 140.809,6 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   139.061,3 143.170,3 145.511,3 
Jahresergebnis *   17.106,1 17.170,8 18.962,2 
Eigenkapital   139.367,4 139.367,4 139.367,4 
Bilanzsumme   840.278,5 822.238,0 808.955,5 
Investitionen (Zugänge SAV)   11.340 5.752 11.818 
Verbindlichkeiten   689.144,5 669.586,7 656.511,8 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    0,0 0,0 0,0 
* vor Ausgleichszahlung und Gewinnabführung

183 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der wirtschaftlichen Tätigkeit 
Gegenstand des Unternehmens i st die Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung 
mit sicherem Wohnraum zu sozial angemessenen Bedingungen. Die Grubo ist schwer-
punktmäßig in den Geschäftsfeldern Immobilienbewirtschaftung, Neubau, sowie Moder-
nisierung/Instandhaltung tätig. Der Wohnungsmarkt in den attraktiven Ballungsräumen 
und wachstumsstarken Regionen bleibt angespannt. Deutsche Großstädte verzeichnen 
einen weiterhin spürbaren Einwohnerzuwachs, der primär auf die Außenzuwanderung 
zurückzuführen ist. Durch die stetig steigenden Studiere ndenzahlen verschärft sich die 
Situation vor allem in den Universitätsstädten weiter. 
Aufgrund des Einwohnerzuwachses wird auch die Lage auf dem Kölner Wohnungsmarkt 
weiter angespannt bleiben. Dies trifft insbesondere auf das Segment der preiswerten 
und öffentlich geförderten Wohnungen zu. Zentrale Problemfelder bilden weiterhin die 
fehlende Verfügbarkeit von Bauland und hohe Bodenpreise. 
Geschäftsverlauf 2020 
Das Geschäftsjahr 2020 schließt mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 
14.499 T€ (Vorjahr: 13.318 T€) sowie mit einem positiven EBITDA von 52.204 T€ (Vor-
jahr: 51.654 T€). 
Chancen und Risiken 
Als Vermieter unterliegt der GAG -Konzern auch einem Mietausfallrisiko. Hauptursache 
für rück -ständige und ausbleibende Mietzahlungen durch die Mieter s ind wachsende 
Verschuldung, Arbeitslosigkeit und familiäre Probleme. Durch die enge Betreuung der 
Mieter in den Kundencentern und durch die Abteilung Forderungsmanagement wird ge-
währleistet, dass problematische Mietverhältnisse schneller erkannt und entsprechende 
Gegenmaßnahmen ergriffen werden. 
Die größten Chancen sieht der GAG -Konzern im Standortfaktor sowie in dem in über 
100 Jahren gewonnenen Vertrauen der Mieterschaft und in den Kölner Einwohnern und 
zukünftig noch stärker den Neu-Kölnern.  
Zusammenfassend ist festzustellen, dass unter Berücksichtigung des mit der GAG ab-
geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages keine wesentlichen Ri-
siken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, absehbar sind. 
Für 2021 sind ein Jahresüberschuss v or Gewinnabführung von 9.525 T€ sowie ein E-
BITDA von 43.499 T€ geplant. Diese Ergebnisse basieren im Wesentlichen auf einem 
Umsatz von 144.767 T€ und Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen 
von 94.642 T€.

184 
 
modernes Köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH 
Anschrift Brückenstraße 17,  
50667 Köln  
 
Kontakt 0221 2059401 
www.modernestadt.de 
Gründung 1971 
Handelsregister HRB 4934, Amtsgericht Köln 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
moderne stadt GmbH 41,0% 
Grund und Boden GmbH 25,0% 
Stadtwerke Köln GmbH  25,0% 
Sparkasse KölnBonn 9,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist es, insbesondere im Bereich der Stadt Köln 
im eigenen Namen für eigene oder fremde Rechnung Grundstücke und grundstücksglei-
che Rechte zu erwerben, zu bebauen und zu verwerten sowie alle Aufgaben der Stadt-
entwicklung, der Baubetreuung sowie der Projektentwicklung und -steuerung zu über-
nehmen. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, Tochtergesellschaften mit ähnlicher 
Zweckbestimmung zu gründen und sich an anderen Unternehmen zu beteiligen, deren 
Gegenstand und Zweck mit dem der Gesellschaft in wirtschaftlichem Zusammenhang 
stehen.  
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Aufsichtsrat 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Röhrig Herr Thomas Scheitza

185 
 
Aufsichtsrat 
Herr Uwe Eichner (vorsitzender, bis 
22.12.2020) 
Herr Rainer Virnich (Vorsitzender, ab 
22.12.2020) 
Herr Dr. Dieter Steinkamp Frau Stefanie Haaks 
Frau Kathrin Möller   Frau Monika Roß-Belkner 
Herr Martin Börschel (ab 22.12.2020) Herr Rafael Struwe (bis 22.12.2020) 
Frau Dr. Eva Bürgermeister (bis 22.12.2020) Herr Ulrich Voigt (bis 22.12.2020) 
Herr Guido Dörrenberg (bis 22.12.2020) Herr Markus Greitemann (bis 
22.12.2020) 
Herr Ingo Frömbling (ab 22.12.2020) Frau Christiane Martin (ab 22.12.2020) 
Herr Klaus Möhren (ab 22.12.2020) Frau Viola Recktenwald (ab 22.12.2020) 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln  
 
Jahresabschlussprüfung 
Bacher & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Gewinnausschüttung  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   0,0 0,0 0,0 
Jahresergebnis   -150,2 -143,3 -136,6 
Eigenkapital   3.260,2 3.116,6 2.980,3 
Bilanzsumme   3.340,4 3.281,2 3.018,9 
Investitionen   0,0 0,0 0,0 
Verbindlichkeiten   30,0 75,1 5,1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    0,0 0,0 0,0

186 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
Die Tätigkeitsschwerpunkte der Gesellschaft lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 
in der Fortführung der Gesellschaft unter Kostenoptimierungsgrundsätzen. Die Akquisi-
tionsbemühungen des Geschäftsjahres 2020 zum Erwerb bebauungsfähiger Grundstü-
cke führten zum Abschluss einer Machbarkeitsstudie für ein Gewerbegrundstück am 
Butzweilerhof in Köln -Ossendorf. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie wird die Ent-
scheidung zum Erwerb des Grundstücks wesentlich beeinflussen. Das negative Jahres-
ergebnis 2020 der Gesellschaft resultiert im Wesentlichen aus angefallenen persönli-
chen und sächlichen Verwaltungskosten. Ohne Anschlussprojekte wird auch für das Ge-
schäftsjahr 2021 ein negatives Ergebnis in Höhe der Verwaltungskosten erwartet.  
Die Gesellschaft hat Anfang des Geschäftsjahres 2021 eine Machbarkeitsstudie zum 
Ankauf und zur Entwicklung eines Gewe rbegrundstücks in Köln -Ossendorf beauftragt. 
Das Ergebnis dieser Studie soll bis Juni 2021 vorliegen und wird die Entscheidung zum 
Erwerb des Grundstücks wesentlich beeinflussen. Sollte dieses Projekt mit dem Ziel ei-
nes zukünftigen gewinnbringenden Verkaufs umgesetzt werden, erhöht sich die jährliche 
Vergütung gemäß Geschäftsbesorgungsvertrag und führt kurz- bis mittelfristig zu höhe-
ren sächlichen Verwaltungskosten, die jedoch im Rahmen der Betriebsleistung den ak-
tivierungsfähigen Projektkosten zugerechnet werden können. Ob weitere laufende Ak-
quisitionsbemühungen zum Erwerb bebauungsfähiger Grundstücke führen werden, 
bleibt abzuwarten. Bis dahin soll der Geschäftsbetrieb unter Kostenoptimierungsgrund-
sätzen fortgeführt werden. 
Chancen und Risiken 
Das implemen tierte Risikomanagementsystem berücksichtigt das wirtschaftliche und 
rechtliche Umfeld der Gesellschaft und begegnet den immanenten Risiken der jeweiligen 
Leistungsbereiche. Insbesondere bei teilweise auf Vorrat errichteten Bauträgermaßnah-
men wird den Analysen zum Projektstandort, den Kosten- und Erfolgsannahmen sowie 
den einzusetzenden Finanzierungsmitteln erhebliche Bedeutung beigemessen. Bei der 
Auswahl der bei der Projektierung und Umsetzung Beteiligten wird auf erfahrene und 
leistungsfähige Vertragspartner zurückgegriffen.  Für das Geschäftsjahr 2021 wird ein 
negatives Jahresergebnis erwartet, das im Wesentlichen aus den anfallenden persönli-
chen und sächlichen Verwaltungskosten resultiert. Ohne Anschlussprojekte ist auch für 
die Folgeperioden mit negativ en Jahresergebnissen zu rechnen, deren Höhe von den 
anfallenden persönlichen und sächlichen Verwaltungskosten bestimmt wird. Die künftige 
Entwicklung der Gesellschaft wird sich auch an der weiteren Zusammensetzung des 
Gesellschafterkreises orientieren.

187 
 
GWG Wohnungsgesellschaft mbH Rhein-Erft 
Anschrift Kölnstr. 16 
50354 Hürth 
 
Kontakt 02233 / 7195 -0 
www.gwg-rhein-erft.de 
Gründung 1940 
Handelsregister HRB 43262, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadtwerke Wesseling GmbH 25,30% 
Zweckverband für die Kreissparkasse Köln 19,99% 
Stadtwerke Hürth AöR 16,68% 
Stadt Frechen 16,54% 
Kreissparkasse Köln 10,00% 
Stadt Pulheim 6,03% 
Stadt Köln 5,46% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist vorrangig e ine sichere und sozial verantwortbare 
Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung (gemeinnütziger Zweck). 
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - 
und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. 
Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der 
Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und 
veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Sie kann Gemeinschaftsanlagen und Fol ge-
einrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrich-
tungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweignieder-
lassungen zu errichten, andere Unternehmen zu erwerben oder  sich an solchen zu be-
teiligen. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung

188 
 
Geschäftsführung 
Herr Achim Leirich  
 
Aufsichtsrat 
Herr Bruno Wendeler (Vorsitzender) Herr Erwin Esser (stv. Vorsitzender) 
Frau Martina Engels-Bremer Herr Dirk Breuer 
Frau Susanne Stupp Frau Rita Markus-Schmitz 
Herr Frank Keppeler Herr Jochen Ott 
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Orientierung an Beteiligungsrichtlinie der Stadt Hürth 
 
Jahresabschlussprüfung 
Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungs-/ Steuerberatungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (in T€) 
Gewinnausschüttung (netto, nach Abzug von Steuern) 172,2 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   21.957,1 23.093,5 24.338,3 
Jahresergebnis   3.580,7 3.194,8 1.182,0 
Eigenkapital   54.145,5 57.340,3 54.775,0 
Bilanzsumme   164.576,9 185.289,6 216.621,8 
Investitionen   18.478,0 24.266,0 26.692,0 
Verbindlichkeiten   105.613,6 122.489,3 155.119,5 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    72,9 81,9 76,3 
 
Wirtschaftliche Lage  
Rahmenbedingungen 
Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungs-
versorgung der breiten Schichten der Bevölkerung in den Städ ten Hürth, Frechen, Pul-
heim, Wesseling und im Kölner Süden.

189 
 
Wirtschaftliche Lage  
Regionaler Wohnungsmarkt 
Die Auswirkungen auf die Leerstandszahlen und Erlösausfälle waren bezogen auf die 
Gesamtbruttomieteinnahme nur marginal. Die GWG Rhein-Erft wird trotz der Pandemie 
alle ih re begonnenen Planungen und Neubaumaßnahmen fortführen und umsetzen. 
Weiterhin wird das Ziel verfolgt, einen hohen Anteil von öffentlich gefördertem Wohn-
raum bei den Maßnahmen mit umzusetzen. 
Geschäftsverlauf 
Das Geschäftsjahr 2020 entwickelte sich sehr positiv und schließt mit einem Jahresüber-
schuss in Höhe von 1.182 T€ ab (Vorjahr 3.195 T€). Das gute Ergebnis, erwirtschaftet 
von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wird überwiegend aus der Hausbewirtschaf-
tung getragen. Es liegt vor Steuern mit 4.259 T€ nochmals über dem sehr guten Ergebnis 
des Jahres 2019 in Höhe von 4.158  T€. Die Anzahl der Leerstände aufgrund von Ver-
mietungsproblemen oder geringer Nachfrage belief sich auf 16 Wohnungen (Vorjahr 1). 
Dies entspricht einer Quote von 0,52 % (Vorjahr 0,03 %). 
Risiken und Chancen 
Die weiterhin wirtschaftlich und strukturell positive Entwicklung der letzten Geschäfts-
jahre ist Basis und Voraussetzung, um zukünftig heute nicht bekannte Krisen zu bewäl-
tigen. 
- Personal 
Seit dem Ausbruch des Corona -Virus in 2020 i st die Anzahl der Mitarbeitenden so-
wohl im gewerblichen als auch im Angestelltensegment der GWG Rhein Erft kon-
stant. Freiwerdende und zur Nachbesetzung ausgeschriebene Positionen konnten 
zeitgerecht mit adäquatem Personal besetzt werden. Die während der letzten andert-
halb Jahre gezeigten menschlichen Verhaltensweisen unserer Mitarbeiter*innen las-
sen erkennen, dass auch in Ausnahmesituationen bedacht, angemessen, respektvoll 
und immer unter dem Gesichtspunkt der Verbundenheit mit allen Menschen gehan-
delt und agiert worden ist. 
- Mieteinnahmen 
Die Mietausfälle und die Mietstundungen aufgrund von pandemiebezogenen Minder-
einnahmen bei unseren Mieter*innen  haben bisher nicht si gnifikant Auswirkungen 
gezeigt. 
- Neubauten / Baukosten  
Die aktuellen Bauvorhaben der GWG Rhein-Erft sind aufgrund der vertraglichen 
Konstellationen zu fast 100 % kostensicher, das heißt, dass Aufträge erteilt worden

190 
 
Wirtschaftliche Lage  
sind und die Auftragnehmer in der Regel mit ihren Lieferanten Preissicherheit verein-
bart haben. Für zukünftige Bauvorhaben lässt sich zurzeit keine gesicherte Prognose 
erstellen. Die Materialpreise, aber auch die Mineralölpreise haben deutlich angezo-
gen. Preissteigerungen jenseits der 100 % sind keine Seltenheit. In der Regel beträgt 
der Materialanteil an Gebäuden rund 60 %. 
- Wohnungsnachfrage / Leerstand 
Die aktuellen und zukünftigen Bauvorhaben der GWG Rhein -Erft bewegen sich bei 
den frei finanzierten überwiegend im mittleren Preissegment. Wie bei dem öffentlich 
geförderten Wohnraum, der als preiswert zu bezeichnen ist, ist das Segment bei der 
Nachfrage relativ stabil. Die GWG Rhein-Erft wird mit ihrer starken Substanz, beste-
hend aus soliden wirtschaftlichen Kennzahlen, einem ordentlichen Wohnungsbe-
stand und ihrem Personal angemessen und bestmöglich darauf reagieren. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivität 
Die GWG Rhein-Erft geht mit Stand heute daher davon aus, dass aufgrund der steigen-
den Anzahl von modernisierten Wohneinheiten, der hohen Neubautätigkeit und auch der 
Anpassung der Grundmieten für das Geschäftsjahr 2021 ein Jahresüberschuss in Höhe 
von 3.200 T€ erzielt werden wird.

191 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gebäudewirtschaft der Stadt Köln  
Anschrift Triangle, Ottoplatz 1 
50679 Köln 
 
Kontakt 0221 – 221 – 20100 
www.stadt-koeln.de 
Gründung 1997 
Handelsregister Entfällt 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Entfällt  
  
Unternehmensgegenstand 
Zweck des Betriebes ist es, die Dienstleistungsbedarfe der Fachdienststellen im Bereich 
der Bereitstellung, Verwaltung und Entwicklung der für die Verwaltung für ihre Dienst-
leistungen und Aufgaben benötigten Gebäude zu erfüllen. Dazu gehören die  
- Bereitstellung der benötigten Immobilien 
- Werterhaltende Objektverwaltung (insb. Bauunterhalt , Sanierung, Umbau, Ausbau 
und Modernisierung, Jahresplanung, Einheitlicher Ansprechpartner) 
- Erfüllung der Objektverantwortung (insb. Wahrnehmung der Eigentümerpflichten im 
Interesse der auftraggebenden Fachdienststellen, Betreiberverantwortung, verant-
wortliche Baubetreuung) 
- Objektservice, Unterstützung bei der Planung und Bauausführung. 
-  
Organe des Eigenbetriebs 
Betriebsleitung 
Betriebsausschuss der Gebäudewirtschaft 
 
Betriebsleitung 
Herr Markus Greitemann (1. Betriebsleiter) Herr Wolfgang Behrisch 
Frau Petra Rinnenburger  
 
 
Betriebsausschuss 
Frau Stefanie Ruffen  
(Ausschussvorsitzende) 
Herr Gerhard Brust

192 
 
Betriebsausschuss 
Frau Bärbel Hölzing Frau Anna-Maria Henk-Hollstein 
Herr Jürgen Kircher Frau Erika Oedingen 
Frau Denise Abé Herr Ralf Klemm 
Herr Heiner Kockerbeck Herr Robert Schallehn 
Frau Claudia Brock-Storms Frau Monika Roß- Belkner 
Herr Ralf Schmidt 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
Eversheim Stuible Treuberater GmbH 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
  
Ergebnisausgleich 2020 570,0 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 1.700.905,0 1.882.425,8 2.120.076,7 
Immaterielle Vermögensgegenstände 390,3 394,4 431.7 
Sachanlagen 1.659.503,1 1.840.853,5 2.078.383,6 
Finanzanlagen 41.011,6 41.177,9  41.261,4 
     
Umlaufvermögen 91.465,0 108.317,1 155.676,8 
Vorräte 65.605,1 73.947,3 65.468,2 
Forderungen und sonst. VG 25.067,1 27.757,8 64.758,1 
Wertpapiere 0,0 0,0  0,0 
Liquide Mittel 792,8 6.611,9 25.540,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 476,1 520,8 529,9

193 
 
Summe Aktiva 1.792.846,1 1.991.263,6 2.276.283,4 
     
Passiva       
Eigenkapital 177.922,1 181.443,00 182.730,6 
Stammkapital 1.000,0 1.000,0 1.000,0 
Kapitalrücklage 110.316,9 111.265,3 112.552,9 
Gewinnrücklage 66.605,1 66.605,1 69.177,7 
Bilanzergebnis 0,0 2.572,6 0,0 
d     
Sonderposten für Investitionszuschüsse  
zum Anlagevermögen 352.233,1 360.963,4 494.127,5 
Rückstellungen 99.725,1 105.067,7 103.984,2 
Verbindlichkeiten 1.162.449,8 1.343.308,0 1.495.005,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 515,9 481,5 435,4 
     
Summe Passiva 1.792.846,1 1.991.263,6 2.276.283,4 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 334.260,8 332.822,1 335.873,8 
Umsatzerlöse 335.780,7 320.237,5 341.377,4 
Bestandsveränderungen -4.846,1 8.440,1 -8.424,1 
andere aktivierte Eigenleistungen 3.326,2 4.144,5 2.920,5 
Sonstige betriebliche Erträge 6.678,8 12.924,9 31.081,8 
Betriebsleistung 340.939,6 345.747,0 366.955,6 
Betriebsaufwand 319.025,3 317.314,2 341.160,0 
Aufwendungen für bezogene  Leistungen 243.819,3 237.215,0 255.699,5 
Personalaufwand 37.697,3 44.346,8 46.505,5 
Abschreibungen 24.248,7 22.575,1 24.564,3 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.260,0 13.177,3 14.390,7 
Betriebsergebnis 21.914,3 28.432,8 25.795,6

194 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
Finanzergebnis -21.910,7 -25.859,3 -25.792,5 
Erträge aus Beteiligungen 0,0 0,0  0,0 
Erträge aus Gewinnbeteiligungen 0,0 0,0  0,0 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 2.251,4 2.186,8 2.109,2 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 817,9 144,6 75,6 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,0 0,0  0,0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.980,0 28.190,7 27.977,3 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,6 0,9 3,1 
Sonstige Steuern 0,0 0,0 0,0 
Jahresergebnis 0,0 2.572,6 0,0 
Gewinnvortrag 0,0 0,0 0,0 
Bilanzgewinn 0,0 2.572,6 0,0 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz       
Anlagenintensität 94,9% 94,5%  93,1% 
Abschreibungsquote 1,5% 1,2%  1,6% 
Investitionen (T€) 130.092,9 217.044,5  274.249,6 
Investitionsquote 7,6% 11,5%  12,9% 
Eigenkapitalquote 9,9% 9,1%  8,0% 
Pensionsverpflichtungen (T€) 491,5 327,0  363,0 
Bankverbindlichkeiten (T€) 1.007.866,0 1.130.188,6  1.319.329,7 
Veränderung Verschuldung (T€) 62.089,4 180.858,2  151.697,6 
    
Gewinn- und Verlustrechnung      
Gesamtkapitalrentabilität (%) 1,4 1,4  1,2 
Rohertrag (T€) 90.441,5 95.607,1  80.174,2 
EBIT (T€) 24.165,8 30.619,6  2,5 
EBITDA (T€) 48.414,5 53.194,7  32.841,9 
    
Personal      
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 615 663  708 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 61,3 66,9  65,7

195 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die für die Stadt Köln prognostizierte demographische Entwicklung und die hieraus ent-
wickelte Schulentwicklungsplanung sorgen perspektivisch für einen anhaltend hohen Be-
darf an zusätzlich zu schaffenden Schulplätzen. Ein Bedarf, der insbesondere durch die 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, dem zentralen innerstädtischen Immobiliendienstleis-
ter, möglichst kurzfristig zu decken ist. Darüber hinaus besteht u. a. das zwingende Er-
fordernis, vorhandene Schulplätze durch Generalinstandsetzungen oder Neubauten der 
Gebäudewirtschaft zu sichern, Interimslösungen durch dauerhafte zu ersetzen und die 
baulichen Voraussetzungen für ein erweitertes Ganztagsangebot zu schaffen. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (GW) bewegt sich vor diesem Hintergrund in  ei-
nem vergleichsweise schwierigen gesamtwirtschaftlichen und betrieblichen Umfeld: 
Überhitzter Bausektor: Der enge rechtliche Rahmen bei Einkaufsprozessen führt in der 
aktuellen Marktsituation dazu, dass der Öffentliche Dienst kaum noch wirtschaftliche An-
gebote erhält. 
Grundstücksknappheit: Flächenkonkurrenzen in einer wachsenden Metropole verursa-
chen langwierige politische und öffentliche Diskussionen zu allen Baugrundstücken. 
Knappe Ressourcen / Immobilienstrategie: Zur Deckung des gesamtstädtischen Flä-
chenbedarfs erscheint es geboten, neben GU/TU-Vergaben über weitere alternative Re-
alisierungswege und Einkaufsstrategien insbesondere für Neubaumaßnahmen nachzu-
denken.  
Geschäftsverlauf 2020 
Priorisierende Schulbaumaßnahmenliste: Von den insgesamt 188 Schulbaumaßnahmen 
befinden sich im September 2021 79 Projekte in Bearbeitung / Umsetzung. 
Modulbauten: Durch den Rat der Stadt Köln wurde in 2019 ein drittes Containerpaket. 
Die Gebäudewirtschaft hat sich allerdings dazu entschieden, diese Projekte sowie künf-
tige Ersatzbeschaffungen möglichst mittels Modulbauten zu realisieren. Derzeit befinden 
sich nahezu sämtliche Maßnahmen der ersten Tranche in der Umsetzung. Die restlichen 
Standorte, die zweite Tranche, soll nach einem entsprechenden Beschaffungsbeschluss 
umgesetzt werden. 
2. Maßnahmenpaket Schulen: Das Bauprogramm umfasst rd. 50 Neubau -, Erweite-
rungs- und/oder umfassende Sanierungsarbeiten an 20 Schulstandorten im ganzen 
Stadtgebiet. Das Projektvolumen beläuft sich auf rd. 1,6 Mrd. €  bis  1,7 Mrd. € Angestrebt 
wird eine bauliche Umsetzung bis voraussichtlich Ende 2027.

196 
 
Wirtschaftliche Lage  
Strategisches Büroflächenmanagement 
Das gemeinsam mit dem zentralen Raummanagement der Stadt verfolgte Projekt Stra-
tegisches Raumflächenmanagement“ hat das Ziel, eine effiziente Nutzung von B üroflä-
chen zu reduzierten Kosten und einer verminderten CO2_Emission zu erreichen.  
Investorenverfahren / Umwidmung angemieteter Objekte. 
Im Rahmen von Investorenverfahren werden Grundstückseigentümer*innen gesucht, die 
auf eigenem Grundstück Schulen bzw. Sporthallen entrichten. Ein Verfahren (Gesamt-
schule Lindenthal) konnte abgeschlossen werden, andere sind noch in der Umsetzung 
bzw. Vorbereitung. Dem Ziel der Schaffung von Schulplätzen dient auch die Anmietung 
vorhandener Gebäude, die zu Schulen umgebaut werden.  
Vermögens- Finanz- und Ertragslage 
Die Bilanzsumme zum 31.12.2020 beläuft sich auf knapp  2,3 Mrd. €. Das Grundvermö-
gen macht hiervon rd.90,2 % aus. Die Eigenkapitalquote beträgt unter Einbeziehung des 
Sonderpostens für Investitionszuschüsse 29,7 %. 
Von den für 2020 geplanten Bauinvestitionen ( € 301,0 Mio.) konnten im Wirtschaftsjahr 
Baumaßnahmen (incl. Beschaffung von Containern) in einem Umfang von € 271,5 Mio. 
realisiert werden.  
Dem positiven Ergebnis im Vermietungssegment (€ 4,98 Mio.) steht eine Unterdeckung 
im Servicesegment (€ 4,41Mio.) gegenüber. Im Saldo ergibt sich aus der Segmentrech-
nung ein Ergebnisausgleich zugunsten der Kernverwaltung von € 0,57 Mio. Nach Ergeb-
nisausgleich verbleibt ein Jahresergebnis von € 0,0.  
Risiken und Chancen 
Auch für die Wirtschaftsjahre 2021 ff. wird von einer hohen Investitionstätigkeit und im 
Vermietungssegment von einem stetig ansteigenden Umsatzwachstum ausgegangen. 
Mit einem für 2021 geplanten Investitionsvolumen von € 400 Mio. ist allerdings auch eine 
Grenze erreicht und ein weiteres Wachstum der eigenen Bautätigkeit nicht mehr zu er-
warten. Die Vielzahl der an stehenden Serviceprojekte wird auch im Servicesegment zu 
nachhaltig steigenden Umsätzen führen.  
Corona-Pandemie: Es ist gelungen, einen Großteil der Aufgaben vom Homeoffice aus 
zu erledigen. Im Verlauf des Jahres 2021 waren Projekte mit einem Volumen von fast 75 
% des Jahresbudgets durch Corona bedingte Effekte beeinträchtigt. Dies führt zu deutli-
chen Abschlägen auf den Forecast 2021 und hat auch Auswirkungen auf den Planwert 
für 2022. 
Personalwirtschaftliche Problemlage: Von elementarer Bedeutung für die Fähigkeit der 
Gebäudewirtschaft, eigenen und fremden Anforderungen zu entsprechen, sind nach wie 
vor die Schwierigkeiten / Erfolge bei der Personal-gewinnung /-erhaltung: Hier zeigt sich 
insbesondere der Markt für erfahrene Projektleitungen und Führungskrä fte als nahezu

197 
 
Wirtschaftliche Lage  
erschöpft. Mit Sachstand August 2021 sind 88 vollzeitverrechnete Stellen, überwiegend 
in den technischen Bereichen, vakant.  
Abbau des Instandhaltungsstaus : Der Abbau des Instandhaltungsstaus gehört 
unverändert zu den zentralen Zielsetzungen der Gebäudewirtschaft. Trotz der anhaltend 
schwierigen Haushaltslage sind daher mehr als die üblichen Ressourcen notwendig, um 
nachhaltige Effekte erzielen zu können. 
Betreiberverantwortung Museen / Kulturbauaufgabe: Die um diverse Museen erweiterte 
Zuständigkeit der Gebäudewirtschaft umfasst auch die Betreiber -verantwortung. Im Er-
gebnis einer Bestandsaufnahme wurde ein hoher Neubau-Instandsetzungs- und Moder-
nisierungsbedarf identifiziert. Die anstehenden Aufgaben werden nicht nur eine Aufsto-
ckung der Personalkapazitäten erfordern, sondern perspektivisch erhebliche finanzielle 
Auswirkungen haben.

198 
 
3. Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung 
Mediengründerzentrum NRW MGZ GmbH 
Anschrift Schanzenstraße 36  
51063 Köln 
 
Kontakt 0221 - 6110748 
www.mediengruenderzentrum.de 
Gründung 2006  
Handelsregister HRB 55468, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Film- und Medien Stiftung NRW GmbH 50,0% 
Stadt Köln 50,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Zur Förderung des Medienstandortes Nordrhein-Westfalen bietet die Gesellschaft Unter-
nehmensgründer*innen und jungen Unternehmen preisgünstige und anforderungsge-
rechte Betriebsräume, Service-Einrichtungen und ein Zentrums-Management an. Im Mit-
telpunkt der Förderung stehen insbesondere die Absolventen der Medienhochschulen. 
Die Leistungen des Zentrums -Managements liegen in erster Linie in einer betriebswirt-
schaftlichen Beratung der im Zentrum ansässigen Unternehmen, sowie in der Vermitt-
lung von Kontakten zu anderen Unternehmen und Institutionen der Medienbranche. Der 
gemeinsame Standort soll weiterhin Absatzchancen erschließen und verbessern sowie 
wirtschaftliche Kontakte innerhalb des Zentrums fördern. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Joachim Ortmanns  
 
Aufsichtsrat 
Kein Aufsichtsrat

199 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
WWS - Wirtz, Walter, Schmitz GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,  
Steuerberatungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Betriebskostenzuschuss 200,0 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   418,4 585,8 772,5 
Jahresergebnis   0,0 0,0 0,0 
Eigenkapital   36,5 36,5 36,5 
Bilanzsumme   191,6 193,5 325,6 
Investitionen   0,0 0,0 0,0 
Verbindlichkeiten   7,7 27,9 22,7 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   2 3 4 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
Das Mediengründerzentrum NRW hat sein Förderprogramm im Jahr 2020 insge samt 
erfolgreich fortgeführt. Die Einführung der neuen Programmteile „MGZintro“ – für Grün-
dungsinteressierte – und „MGZplus“ ‐ für Alumni – wurden weiter verfolgt. Allerdings 
wurde das gesamte Programmangebot des Mediengründerzentrums durch die Corona ‐
Pandemie beeinträchtigt. Insbesondere k onnte der Programmausbau in den Erweite-
rungsteilen (MGZintro und MGZplus) nicht im geplant en Umfang umgesetzt werden. 
Wirtschaftlich war der Geschäftsverlauf durch die Einhaltung der finanziellen Zusagen 
der betriebsmittelgebenden Gesellschafter (film‐ und Medienstiftung NRW GmbH, Stadt 
Köln) und der projektmittelgebenden Förderung durch das Land NRW gesichert. Wegen 
der pandemiebedingten Einschränkungen im Programmausbau und der Nichtbesetzung 
einer Personal ‐Stelle wurden nicht verausgabte Mittel dem Ergebnis zugeführt und in 
eine Rücklage gestellt.

200 
 
Wirtschaftliche Lage  
Chancen und Risiken 
Die Chancen der Einrichtung liegen in ihrem besonderen Charakter, da es nach wie vor 
keine vergleichbare Institution in Deutschland gibt. Risiken bestehen in der jeweiligen 
Begrenzung der Finanzierungszusagen der beteiligten Gesellschafter.

201 
 
Koelnmesse GmbH 
Anschrift Messeplatz 1 
50679 Köln 
 
Kontakt 0221- 821 - 0 
www.koelnmesse.de 
Gründung 1922 
Handelsregister HRB 952, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 79,075% 
Beteiligungsverwaltungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen 20,000% 
Industrie- und Handelskammer zu Köln 0,725% 
Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen-Düren-Köln e.V. 0,075% 
Handwerkskammer zu Köln 0,050% 
WIGADI Rheinland e.V. 0,075% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung und Organisation von Messen und 
Ausstellungen und anderer Veranstaltungen zur Förderung von Industrie, Handel u nd 
Handwerk im In- und Ausland. 
Zu den Aufgaben der Gesellschaft gehört die Erledigung aller mit dem Gegenstand des 
Unternehmens zusammenhängenden und seinen Belangen dienenden Geschäften, vor-
nehmlich auch die Unterhaltung von Messe - und Ausstellungshallen mit den zugehöri-
gen Anlagen und Einrichtungen sowie die Erweiterung und der Neubau solcher Gebäude 
und deren Einrichtungen. 
Die Gesellschaft kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen. 
Sie kann sich an Unternehmen, die ihren Zwecken nützlich sind, beteiligen oder solche 
Unternehmen erwerben oder errichten. 
Darüber hinaus unterstützt die Gesellschaft eine Stiftung mit dem Ziel der Förderung von 
Wissenschaft und Forschung des Messewesens, der Messewirtschaft und der Distribu-
tionsforschung sowie der Förderung von Universitätseinrichtungen im Bereich Mes-
sen/Messewirtschaft und Distributionsforschung einschließlich der Vergabe von Stipen-
dien für Studenten und die Auszeichnung von wissenschaftlichen Arbeiten.

202 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Gerald Böse (Vorsitzender) Herr Oliver Frese 
Herr Herbert Marner  
  
Aufsichtsrat 
Frau Henriette Reker (Vorsitzende) Frau Derya Karadag (ab 10.12.2020) 
Herr Manfred Richter (1. stellv. Vorsitzender) Herr Axel Kaske (bis 10.12.2020) 
Herr Alexander Stary (2. stellv. Vorsitzender) Herr Niklas Kienitz (bis 10.12.2020) 
Herr Hans-Werner Bartsch  
(bis 10.12.2020) 
Frau Dr. Barbara Lübbecke  
(bis 10.12.2020) 
Frau Eva Bruch (ab 10.12.2020) Frau Corinna Mülstegen 
Frau Brigitta von Bülow Herr Dr. Patrick Opdenhövel 
Frau Teresa De Bellis-Olinger  
(ab 10.12.2020) 
Frau Petra Opgenoorth 
Frau Pia D´Hondt Herr Bernd Petelkau 
Herr Olivier Fuchs (ab 10.12.2020) Herr Ulf C. Reichardt 
Herr Volker Görzel Herr Ingo Riedeberger 
Frau Dr. Nicole Grünewald (ab 04.06.2020) Herr Matthias Schlüter 
Herr Dr. Michael Henze Herr Fabian Ströter 
Herr Christian Joisten Herr Torsten Weil 
  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung eigener PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
Koelncongress GmbH 100,0%

203 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Koelnmesse Inc., Chicago, USA 100,0% 
KoelnMesse S.r.l., Mailand, Italien 100,0% 
Koelnmesse Pte Ltd., Singapur 100,0% 
Koelnmesse Ltd., Hongkong 100,0% 
Koelnmesse Co. Ltd. Peking, China 100,0% 
Koelnmesse Co. Ltd., Tokio, Japan 100,0% 
Koelnmesse Organizacao de Feiras Ltda. 100,0% 
Koelnmesse SAS, Bogotá 100,0% 
Koelnmesse YA Tradefair Pte. Ltd., Mumbai 75,0% 
Koeln Parma Exhibitions S.r.l. 50,0% 
Expolink Global Network Ltd., Bangkok 49,17% 
KölnKongress Gastronomie GmbH 49,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten (Bürgschaft) 120.000,0

204 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 196.948,8 242.496,9 325.779,6 
Immaterielle Vermögensgegenstände 6.608,8 4.298,6 1.724,6 
Sachanlagen 177.381,6 221.394,8 308.457,4 
Finanzanlagen 12.958,5 16.803,4 15.597,6 
    
Umlaufvermögen 121.364,0 110.822,2 26.780,6 
Vorräte 255,5 174,6 164,8 
Forderungen und sonst. VG 28.955,1 33.097,0 16.255,6 
Wertpapiere 23.617,5 9.924,8 0,0 
Liquide Mittel 68.536,0 67.625,7 10.360,2 
Rechnungsabgrenzungsposten 159,6 361,0 666,4 
     
Summe Aktiva 318.472,5 353.680,0 353.226,6 
     
Passiva      
Eigenkapital 207.394,0 246.167,2 147.559,5 
Gezeichnetes Kapital 51.200,0 51.200,0 51.200,0 
Kapitalrücklage 42.038,2 42.038,2 42.038,2 
Gewinnrücklage 67.310,1 67.310,1 54.321,3 
Bilanzergebnis 46.845,7 85.618,9 0,0 
     
Rückstellungen 33.708,3 49.870,8 64.646,5 
Verbindlichkeiten 75.499,0 56.060,8 139.006,9 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.871,2 1.581,2 2.013,7 
     
Summe Passiva 318.472,5 353.680,0 353.226,6

205 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 284.420,6 350.098,3 75.421,8 
Umsatzerlöse 284.420,6 350.098,3 85.313,5 
Bestandsveränderungen 0,0 0,0 0,0 
andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 0,0 0,0 
Sonstige betriebliche Erträge 42.969,7 4.133,7 9.891,7 
Betriebsleistung 327.390,3 354.232,1 85.313,5 
Betriebsaufwand 282.012,1 326.543,8 181.043,1 
Materialaufwand 185.939,0 217.838,6 93.177,7 
Personalaufwand 47.734,8 52.848,3 43.626,0 
Abschreibungen 18.912,8 19.754,9 19.018,5 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 29.425,5 36.102,0 25.220,9 
Betriebsergebnis 45.378,2 27.688,3 -95.729,6 
    
Finanzergebnis 7.654,1 25.782,3 -2.646,6 
Erträge aus Beteiligungen 0,0 19.539,2 7.100,0 
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 9.275,9 10.196,6 0,0 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 60,3 59,0 56,3 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 439,6 221,7 50,2 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.192,4 3.540,1 4.375,1 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 929,3 694,1 983,3 
    
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.997,8 13.339,5 -1.039,5 
Sonstige Steuern 1.188,8 1.357,8 1.270,9 
Jahresergebnis 46.845,7 38.773,2 -98.607,7 
Gewinnvortrag 0,0 46.845,7 85.618,9 
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0,0 0,0 -12.988,8 
Bilanzgewinn 46.845,7 85.618,9 0,0

206 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz      
Anlagenintensität 61,8% 68,6% 92,2% 
Abschreibungsquote 10,3% 8,7% 5,9% 
Investitionen (T€) 35.877,4 70.290,2 106.907,7 
Investitionsquote 18,2% 29,0% 32,8% 
Eigenkapitalquote 65,1% 69,6% 41,8% 
Pensionsverpflichtungen (T€) 6.182,6 6.537,5 6.601,0 
Bankverbindlichkeiten (T€) 0,0 0,0 120.000,0 
Veränderung Verschuldung (T€) 26.759,7 -19.438,2 82.946,1 
    
Gewinn- und Verlustrechnung     
Gesamtkapitalrentabilität (%) 14,9% 11,2% -27,8% 
Rohertrag (T€) 98.481,6 132.259,7 -17.755,9 
EBIT (T€) 53.522,0 53.943,0 -97.443,1 
EBITDA (T€) 72.434,8 73.697,9 -78.424,6 
    
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 641 689 676 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 74,5 76,7 64,5 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die Geschäftstätigkeit der Koelnmesse umfasst die Planung, Organisation und Durchfüh-
rung von Messen, Ausstellungen und Events in Köln und in den wichtigsten Märkten welt-
weit sowie die Durchführung von Gastveranstaltungen in Köln. Die Koelnmesse ist mit ei-
nem Gesamtprogramm, an dem über 54.500 ausstellende Unternehmen aus 122 Ländern 
und rund 3 Mio. Besucher aus 224 Nationen teilnehmen, einer der größten internationalen 
Messeveranstalter weltweit. 284.000 m² Hallen- sowie 100.000 m² Außenfläche stehen für 
Veranstaltungen aller Art zur Verfügung. Der Konzern besteht aus der Koelnmesse GmbH 
mit 10 vollkonsolidierten ausländischen und zwei inländischen Tochtergesellschaften so-
wie einer 50-prozentigen Beteiligung in Italien. Insgesamt 1.000 Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter waren 2020 im Durchschnitt beim Koelnmesse -Konzern beschäftigt, davon 676 
bei der Koelnmesse GmbH. Das Unternehmen fördert Märkte durch die Zusammenführung 
von Angebot und Nachfrage über Messe-, Kongress- und Online-Plattformen.

207 
 
Wirtschaftliche Lage  
Gleichzeitig profitieren Stadt und Region in hohem Maße von der Koelnmesse. Jährlich 
generieren die Ausgaben der Messeteilnehmer im Durchschnitt bundesweit mehr als 2 
Mrd. € Umsatz. Das Messegeschäft sichert bundesweit über 18.500 Vollzeit-Arbeitsplätze 
in Handel, Handwerk, Transport, Logistik, Hotellerie und Gaststättengewerbe. 
Mit ihrer Unternehmensstrategie „Course IOI“ will die Koelnmesse ihren Platz unter den 
wichtigsten internationalen Messeveranstaltern weltweit sichern. Die  Internationalisie-
rungsstrategie der Koelnmesse zielt vor allem auf die Entwicklung und den Ausbau von 
Veranstaltungen im Ausland sowie eine effiziente weltweite Vertriebsstruktur. Das Investi-
tionsprogramm Koelnmesse 3.0 ist Grundlage für die Geschäftsfähigkeit der Koelnmesse, 
sie will bis 2034 das attraktivste innerstädtische Messegelände der Welt erschaffen. Mit 
dem 2018 neu aufgesetzten Programm Digitale Transformation investiert sie in einem 10-
Jahresumfang rund 100 Mio. € in die Digitalisierung. Die Koelnmesse erweitert mit ihrer 
digitalen Event-Plattform ihr Geschäftsmodell. Zu den Klimazielen der Stadt Köln will die 
Koelnmesse einen signifikanten Beitrag leisten.  
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Der Internationale Währungsfonds (IWF) bezeichnet die Folgen der Corona-Pandemie für 
die Weltwirtschaft im Jahr 2020 als schweren Kollaps. Er hat ein Minus von 3,5 % errech-
net.  
Relevante Märkte 
Das Statistische Bundesamt meldet für 2020 für die Messen am Standort Deutschlan d 
Corona-Pandemie-bedingt 820 Messeverschiebungen und -absagen. 351 Messen wurden 
bis zum 7.12.2020 abgesagt, 343 Messen auf einen anderen Termin und 89 unbestimmt 
verschoben. 37 Messen wurden alternativ digital durchgeführt. Nach Berechnungen des 
AUMA, Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., konnten 2020 
nur knapp 2,5 Mio. m² Standfläche, 70.000 Aussteller und 4,3 Mio. Besucher registriert 
werden. 
Geschäftsverlauf 2020 
Geschäftsverlauf und Lage des Koelnmesse Konzerns:  
Die finanzi ellen Reserven aus der guten wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen 
Jahre, Kurzarbeit und eine strikte Sparpolitik trugen das Unternehmen in 2020 durch die 
Corona-Krise, die dennoch, wie in der gesamten Messewirtschaft, deutliche Spuren in der 
Bilanz hinterlässt: Der Konzernumsatz beträgt 94,3 Mio. €, der Verlust 109,6 Mio. €.

208 
 
Wirtschaftliche Lage  
Der Rückgang des Eigenkapitals um 43,0 % auf 145,5 Mio. € resultiert fast ausschließlich 
aus dem Jahresfehlbetrag 2020. Aufgrund des deutlich niedrigeren Eigenkapitals vermin-
derte sich die Eigenkapitalquote von 63,1 % auf 38,4 %. Der Finanzmittelfonds gemäß 
Kapitalflussrechnung in Höhe von 38,5 Mio. € (Vorjahr 128,4 Mio. €) umfasst die liquiden 
Mittel. Zugänge zum Fonds ergaben sich vor allem aus dem Cashflow aus Finanzie-
rungstätigkeit. In der ersten bis 2024 umfassenden Investitionsphase bezüglich Koeln-
messe 3.0 wurde mit einem Kreditbedarf von etwa 120 Mio. € gerechnet. Der bereits in der 
Vergangenheit dafür abgeschlossene Kreditvertrag über 120 Mio. € wurde 2020 abgeru-
fen. Wie geplant wurden die sehr hohen Investitionen in das Anlagevermögen damit erst-
mals aus Fremdmitteln bestritten. 
Geschäftsverlauf und Lage der Koelnmesse GmbH 
2020 hat die Koelnmesse GmbH trotz der Corona-Pandemie 9 von ursprünglich geplanten 
46 Messen und Ausstellungen organisiert. Die vor dem im März 2020 verhängten Lock-
down durchgeführten Messen zeigten verglichen zur jeweiligen Vorveranstaltung stabile 
Umsätze. Da die digitalen Messen erstmalig durchgeführt wurden, ist kein Vergleich mög-
lich. Die Umsatze rlöse der Koelnmesse GmbH belaufen sich im Geschäftsjahr 2020 
Corona-bedingt auf nur 75,4 Mio. €. Der Jahresfehlbetrag beträgt 98,6 Mio. € und liegt 93,1 
Mio. € unter Plan. Das Eigenkapital sank in Höhe des Jahresfehlbetrags um 98,6 Mio. € 
auf 147,6 Mio. € . Die Eigenkapitalquote fiel deutlich auf 41,8 % (Vorjahr 69,6  %). Zum 
Jahresende 2020 betrugen die liquiden Mittel der Koelnmesse GmbH 10,4  Mio. €. Der 
Rückgang bei der Koelnmesse GmbH ergibt sich vor allem aus den Investitionen in das 
Anlagevermögen sowie dem Corona-bedingt negativen operativen Cashflow. Gegenläufig 
wirkten sich die Veräußerung der restlichen Wertpapiere des Umlaufvermögens aus sowie 
die Auszahlung des bereits in 2019 abgeschlossenen Darlehens über 120 Mio. €. Um un-
terjährige Zahlungsspitzen auszugleichen, wurde mit der Stadt Köln in 2020 ein Cash-Poo-
ling-Vertrag abgeschlossen und unterjährig kurzzeitig genutzt. 
Chancen und Risiken 
Die Corona-Pandemie wirkt sich weiterhin wesentlich auf Veranstaltungen auch im Jahr 
2021 aus. Verlegungen und Absagen von Messen und Veranstaltungen im In- und Ausland 
zwischen Januar bis einschließlich Juni haben bereits stattgefunden und sind weiterhin 
möglich. Die bisherigen Absagen bzw. Verschiebungen führen zu einem Umsatz- und Er-
gebnisrückgang im Jahr 2021 in Höhe eines hohen zweistelligen Mio.betrags mit entspre-
chenden Auswirkungen auf die Liquiditätssituation.

209 
 
Wirtschaftliche Lage  
Die Gesellschaft hat zur Finanzierung ihres Investitionsprogramms einen Kreditvertrag mit 
der EIB über 120 Mio. € abgerufen. Notwendige Investitionen in das Messegelände werden 
fortgeführt. Mit Beschluss des Rats der Stadt Köln sowie des Lands NRW haben die Ge-
sellschafter beschlossen, eine Kapitalerhöhung durch Zuführung in die Kapitalrücklagen 
über 120 Mio. € durchzuführen. Darüber hinaus wird in 2021 das in 2020 aufgelegte Cash-
Pooling mit der Stadt Köln teilweise in Anspruch genommen. Dieses kann bis zu einem 
Volumen von 80 Mio. € zur Deckung des Finanzmittelbedarfs in Anspruch genommen wer-
den und hat  eine vereinbarte Laufzeit bis Ende 2022. Maßnahmen der Kostenreduktion 
wie auch die Verschiebung von Investitionsprojekten werden geprüft und umgesetzt. Die 
mittelfristige Finanzprognose weist einen positiven operativen Cashflow aus, sodass ge-
plante notwendige Investitionen fortgeführt werden können. Der Konzern ist mit diesen 
Maßnahmen bis einschließlich 2022 und damit voraussichtlich bis nach Überwindung der 
Corona-Krise ausreichend mit finanziellen Mitteln ausgestattet. Dies gilt jedoch nur, sofern 
Messen ab der zweiten Hälfte 2021 im geplanten, eingeschränkten Umfang wieder statt-
finden können und werden. Dennoch besteht das Risiko, dass auch ab der zweiten Jah-
reshälfte 2021 weiterhin Messen und Veranstaltungen abgesagt werden müssen oder die 
Erwartungen an durchgeführte Messen deutlich verfehlt werden. In diesem Fall könnte sich 
je nach Dauer der Pandemie ein weiterer signifikanter Finanzierungsbedarf ergeben. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Wir erwarten gegenwärtig für den Konzern noch einen Umsatz von ca. 226 Mio. € und 
einen Verlust von rund 82 Mio. €. Für die Koelnmesse GmbH erwarten wir nun noch einen 
Umsatz von rund 186 Mio. € und einen Verlust von 77 Mio. €. Für das EBITDA im Konzern 
werden nun minus 54 Mio. € und in der Koelnmesse GmbH minus 51 Mio. € geplant. Die 
prognostizierten Verluste, verbunden mit den Investitionen in das Gelände der Koeln-
messe, beeinträchtigen die Finanzlage der Gesellschaft. Neben der bereits beschlossenen 
Eigenkapitalerhöhung über 120 Mio. € werden daher die Inanspruchnahme des Cash-Poo-
lings sowie ggfs. die Aufnahme eines weiteren langfristigen Darlehens erforderlich.

210 
 
Koelncongress GmbH 
Anschrift Messeplatz 1 
50679 Köln 
 
Kontakt 0221- 821 - 0 
www.koelnmesse.de 
Gründung 2000 
Handelsregister HRB 33266, Amtsgericht Köln 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Koelnmesse GmbH 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist  die Planung, Organisation und 
Durchführung von Messen und Ausstellungen, Kongressen, Events, Firmenveranstaltun-
gen sowie weiterer Veranstaltungsformaten. Dazu gehört auch das Vermieten von Ver-
anstaltungsflächen der Koelnmesse GmbH außerhalb der von dieser  Gesellschaft ge-
nutzten Zeiten und unter Berücksichtigung des Gegenstands und der Aufgabenstellung 
der Muttergesellschaft Koelnmesse GmbH.  
Die Gesellschaft hat die Aufgabe, kleinere Messen und Ausstellungen in einem dafür 
angemessenen Rahmen durchzuführen und neue zu entwickeln.  
Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere auch der Betrieb und die an den Inte-
ressen aller Bevölkerungskreise orientierte Nutzung des Gürzenichs, der Flora und des 
Tanzbrunnens inklusive Theater und Rheinterrassen sowie weiterer im Besitz der Stadt 
Köln oder der Koelnmesse GmbH befindlichen Veranstaltungsobjekte und die Erbrin-
gung der damit verbundenen Serviceleistungen.  
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Frau Sandra Orth Herr Bernhard Conin 
Herr Frank Höller (nebenamtlicher Geschäftsführer)

211 
 
Aufsichtsrat 
Herr Bernd Petelkau (Vorsitzender) Herr Herbert Marner 
Frau Dr. Barbara Lübbecke  
(1. stellv. Vorsitzende, bis 10.12.2020) 
Herr Dieter März  
(ab 10.12.2020) 
Frau Elisabeth Thelen  
(2. stellv. Vorsitzende, bis 10.12.2020) 
Herr Mario Michalak  
(ab 10.12.2020) 
Herr Gerald Böse  
(ab 10.12.2020 stellv. Vorsitzender) 
Herr Pascal Pütz  
(ab 10.12.2020) 
Herr Vedat Akter (ab 10.12.2020) Frau Sandra Schneeloch (ab 10.12.2020) 
Herr Volker Görzel (ab 10.12.2020) Frau Monika Roß-Belkner (ab 10.12.2020) 
Frau Maria Helmis (ab 10.12.2020) Frau Elfi Scho-Antwerpes (bis 10.12.2020) 
Herr Dr. Michael Henze Frau Ira Sommer (bis 10.12.2020) 
Herr Malik Karaman (bis 10.12.2020) Herr Sebastian Tautkus (bis 10.12.2020) 
Herr Niklas Kienitz (bis 10.12.2020) Herr William Wolfgramm 
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung PCGK der Koelnmesse 
 
Jahresabschlussprüfung 
RSM GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
KölnKongress Gastronomie GmbH 51,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
  
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   19.797,1 21.759,5 10.547,4 
Jahresergebnis   9.275,9 10.196,6 -4.494,7 
Eigenkapital   500,0 500,0 1.110,0 
Bilanzsumme   2.251,8 3.666,8 4.174,5 
Investitionen   46,4 23,2 140,4 
Verbindlichkeiten   1.319,8 2.875,9 2.304,8 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   14 14 55

212 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Zum 1. Januar 2020 wurde die KölnKongress GmbH auf die Koelnmesse Ausstellungen 
GmbH verschmolzen. Als 100% -ige Tochter der Koelnmesse GmbH wurde die Koeln-
messe Ausstellungen GmbH gleichzeitig in Koelncongress GmbH umfirmiert. Die Ver-
schmelzung wurde mit Eintragung in das Handelsregister rückwirkend rechtskräftig. Sie 
vermarktet das Messegelände der Koelnmesse GmbH außerhalb der von dieser Gesell-
schaft selbst genutzten Zeiten an Messeveranstalter, Unternehmen und Eventagentu-
ren. Sie betreut Gastveranstaltungen und Events aller Art. Dazu gehören neben natio-
nalen sowie internationalen Messen und Ausste llungen Show- und Eventproduktionen, 
Gala-Abende, Automobil -Präsentationen, Händlertagungen, Roadshows und Sporte-
vents. Außerdem betreibt sie auf dem Messegelände der Koelnmesse zwei voneinander 
unabhängige und für jede Veranstaltungsgröße einsetzbare Kongress-Zentren sowie au-
ßerhalb des Campus der Koelnmesse den Gürzenich Köln, den Tanzbrunnen Köln, die 
Rheinterrassen und den Cologne Beach Club sowie die Flora Köln. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Der Internationale Währungsfonds (IWF) bezeichnet die Fol gen der Corona-Pandemie 
für die Weltwirtschaft im Jahr 2020 als schweren Kollaps. Er hat ein Minus von 3,5 % 
errechnet. 
Relevante Märkte 
Turnusbedingte Durchführungsrhythmen im Veranstaltungsportfolio sowie konjunktu-
relle Schwankungen der jeweiligen Branch en stellen wichtige Einflussfaktoren der Ge-
schäftstätigkeit dar. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen 
haben die Veranstaltungsbranche seit März 2020 in einer Art und Weise getroffen wie 
ansonsten fast keine Branche in Deutschland. Die Branche mit ihren bundesweit 1.800 
Veranstaltungszentren, 450 Mio. Besuchern und 129 Mrd. € Umsatz liegt seitdem so gut 
wie brach. 
Geschäftsverlauf 2020 
Das Geschäftsjahr 2020 war geprägt durch die Einflüsse der weltweiten Corona-Pande-
mie. Aus diesem Grund konnte lediglich ein Jahresumsatz von 10,5 Mio. €  erzielt wer-
den. Das operative Geschäft wurde aufgrund der pandemischen Entwicklungen ab Mitte 
März 2020 ausgesetzt. Lediglich die zu Beginn des Jahres (Januar – Februar) erfolgreich  
durchgeführten Gastmessen sowie einige wenige, kleinere, Corona-konforme Veranstal-
tungsformate im Tagungssegment konnten im weiteren Verlauf des Jahres realisiert wer-
den. Im Jahr 2020 wurde durch die KölnKongress Gastronomie GmbH ein Verlust in

213 
 
Wirtschaftliche Lage  
Höhe von 1,7 Mio. € erwirtschaftet, welcher in voller Höhe von der Koelncongress GmbH 
im Rahmen des Organschaftsverhältnisses übernommen wurde. Der Jahresfehlbetrag 
in Höhe von 4,5 Mio. € der Koelncongress GmbH vor Verlustübernahme durch die Ge-
sellschafterin Koelnmesse GmbH hat die Erwartungen eines Überschusses in Höhe von 
6,6 Mio. € Co rona-bedingt um 11,1 Mio. € deutlich verfehlt. Das Eigenkapital erhöhte 
sich in Folge der verschmelzungsbedingten Zugänge in die Kapitalrücklage. Die Eigen-
kapitalquote erhöhte sich dadurch auf 26,6 %. Die flüssigen Mittel zum Ende des Ge-
schäftsjahres belaufen sich auf 0,8 Mio. €. 
Chancen und Risiken 
Mit Blick auf die zunehmende Verknüpfung und Verschmelzung von Veranstaltungsfor-
maten und deren Entwicklungen, wie z.B. Kongressmessen, erfolgte 2020 die Ver-
schmelzung der KölnKongress GmbH auf die Koelnmesse Ausstellungen GmbH mit an-
schließender Umbenennung in Koelncongress GmbH. Die Geschäftsführung sieht die 
konsequente Weiterentwicklung der Gesellschaft zu einem professionellen Full-Service-
anbieter im Messe -, Tagungs-, Kongress- und Eventgeschäft mit einem ze ntralen An-
sprechpartner und einer Bandbreite von innovativen und digitalen Serviceangeboten so-
wie hoher Beratungsleistung in der konzeptionellen Umsetzung von Show - und Event-
produktionen als sehr große Entwicklungschance mit nicht unerheblichen Umsatzpoten-
tialen an.  
Das Ende 2019 aufgetretene Corona-Virus wirkt sich auch auf Veranstaltungen in 2021 
erheblich aus. Verlegungen und Absagen von Veranstaltungen haben bereits stattge-
funden und sind weiterhin möglich. Die weiteren Folgen des Corona -Virus sind aktuell 
nicht abschließend absehbar. Die Koelncongress GmbH rechnet für 2021 mit erhebli-
chen Umsatz- und Ergebniseinbußen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Auf Basis unseres aktualisierten, gegenwärtigen Erkenntnisstands wird für die Gesell-
schaft 2021 ein Umsatz von 25,6 Mio. € und ein Verlust von rund 1,8 Mio. € erwartet. 
Auch im Jahr 2022 werden die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch das Ergebnis 
der Gesellschaft beeinflussen. Erst ab dem Jahr 2023 sind wieder Umsätze und Ergeb-
nisse auf dem Niveau von vor der Pandemie eingeplant.

214 
 
KölnKongress Gastronomie GmbH 
Anschrift Messeplatz 1 
50679 Köln 
 
Kontakt 
0221- 821 - 0 
www.koelnkongress-gastrono-
mie.de 
Gründung 2016 
Handelsregister HRB 88756, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
KölnKongress GmbH 51,0% 
Koelnmesse GmbH 49,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Bewirtschaftung von Gastronomiebetrieben. Die 
gastronomischen Dienstleistungen beschränken sich auf die Bewirtschaft ung von Ver-
anstaltungsorten, die im Besitz der Gesellschafter sind oder von diesen als Veranstal-
tungsorte betrieben werden. Die KölnKongress Gastronomie GmbH dient ihren Gesell-
schaftern als Hilfsbetrieb und fördert deren Aufgabenstellung. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Bernhard Conin (hauptberuflicher Geschäftsführer der Koelncongress GmbH) 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Koelnmesse 
 
Jahresabschlussprüfung 
RSM GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

215 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   4.293,5 9.694,8 4.458,8 
Jahresergebnis   288,3 -798,5 -1.658,3 
Eigenkapital   25,0 25,0 1.691,7 
Bilanzsumme   1.338,4 2.860,3 2.082,1 
Investitionen   436,3 1.658,1 154,9 
Verbindlichkeiten   1.227,8 2.630,2 327,6 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    29 59 59 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Gegenstand der KölnKongress Gastronomie GmbH ist die gastronomische Bewirtschaf-
tung des Gürzenich Köln und des Tanzbrunnen Köln. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Das Ende 2019 in China aufgetretene Corona -Virus wirkte sich in 2020 extrem auf die 
Gastronomiebranche aus. Es kam zu einer großen Anzahl von Absagen von Veranstal-
tungen sowie zu Schließungen öffentlich zugänglicher Gastronomiebereiche. 
Geschäftsverlauf 2020 
Die Gesellschaft bewirtschaftete in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 
insgesamt 112 Veranstaltungen im Gürzenich Köln mit 72.000 Gästen und 113 Veran-
staltungen im Tanzbrunnen und den Rheinterrassen mit 88.000 Gästen.  
Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Umsatz in  Höhe von 4,46 
Mio. €. Laut Wirtschaftsplan 2020 waren Umsatzerlöse von insgesamt 10,25 Mio. € ge-
plant, so dass der Planansatz coronabedingt um 5,8 Mo. € unterschritten wurde. Das 
Jahresergebnis vor Ergebnisverwendung beläuft sich auf -1,66 Mio. €, welches gemäß 
den Bestimmungen des Organschaftsvertrages durch den Gesellschafter Koelncon-
gress GmbH ausgeglichen wird, so dass ein ausgeglichenes Jahresergebnis gezeigt 
wird.

216 
 
Wirtschaftliche Lage  
Zur Finanzierung des Geschäftsbetriebes stehen zum Ende des Geschäftsjahres liquide 
Mittel in Höhe von 0,15 Mio. € zur Verfügung. Zur Stärkung der Liquidität hat der Gesell-
schafter Koelnmesse GmbH, den am 28.10.2020 noch offenstehenden Betrag in Höhe 
von 1,67 Mio. € des Gesellschafterdarlehens in die Kapitalrücklage eingestellt. Des Wei-
teren werden von der beherrschenden Gesellschafterin Koelncongress GmbH unterjäh-
rig Abschläge auf einen eventuell absehbaren Verlustausgleich geleistet. Mit diesen 
Maßnahmen ist die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen 
nachzukommen. Die Eigenkapitalquote beträgt 56,2%. 
Chancen und Risiken und erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Das Ende 2019 in China aufgetretene Corona -Virus hat sich zwischenzeitlich auf der 
gesamten Welt ausgebreitet und erheblichen Einfluss auf die  Gastronomie. Seit dem 
14.03.2020 sind alle Betriebe der KölnKongress Gastronomie GmbH so gut wie ge-
schlossen. Die Geschäftsführung rechnet damit, dass ab dem Ende des 2. Quartals eine 
schrittweise Wiederinbetriebnahme erfolgen kann, umsatzstarke Großveran staltungen 
aber wahrscheinlich bis Ende des Jahres 2021 ausfallen könnten.  
Da die Corona-Pandemie auch im Jahr 2021 einen beherrschenden Einfluss auf die Ge-
schäftsentwicklung der KölnKongress Gastronomie GmbH haben wird, sah der Wirt-
schaftsplan für das Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz in Höhe 3,6 Mio. € und einen Ver-
lust vor Verlustübernahme in Höhe von 2,2 Mio. € vor. Dabei wurde von einer kompletten 
Veranstaltungsabsage im 1. Quartal inklusive dem umsatzstarken Karnevalsgeschäft 
sowie von Risikoabschlägen für das restliche Geschäftsjahr ausgegangen.  
Inzwischen wurden diese Erwartungen im Erwartungswert aktuell nach unten korrigiert, 
da immer noch kein Ende der Betriebsschließung abzusehen ist. Es wird nun aktuell mit 
einem Umsatz in Höhe von 3,2 Mio. € un d einem Verlust von 2,4 Mio. € gerechnet. Zur 
Verringerung des prognostizierten Verlustes befindet sich die Belegschaft zurzeit weiter-
hin in Kurzarbeit. 
Auch im Jahr 2022 werden die Auswirkungen dieser Krise noch das Ergebnis der Ge-
sellschaft beeinflussen. Erst ab dem Jahr 2023 sind wieder Umsätze und Ergebnisse auf 
dem Niveau von vor der Pandemie eingeplant. Die vorstehenden Planzahlen werden 
jedoch je nach weiterer Entwicklung der Pandemie nicht unerheblichen Schwankungen 
ausgesetzt sein.

217 
 
Köln Tourismus GmbH 
Anschrift Kardinal-Höffner-Platz 1 
50667 Köln 
 
Kontakt 0221 - 346 43 - 0 
www.koelntourismus.de 
Gründung 2004 
Handelsregister HRB 53248, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Positionierung Kölns und seiner Region als at-
traktive Tourismus- und Kongress-Destination im nationalen und internationalen Markt 
und damit einhergehend die Erhöhung der Wertschöpfung aus dem Tourismus und dem 
Kongresswesen für die Wirtschaft in der Stadt und der Region. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Josef Sommer   
Herr Dr. Jürgen Amann ab 01.02.2020  
  
Aufsichtsrat 
Frau Elisabeth Thelen (Vorsitzende)  
Herr Jörg van Geffen (stellv. Vorsitzender) Herr Malik Karaman 
Frau Teresa De Bellis-Olinger Frau Prof. Dr. Birgitt Killersreiter  
Frau Lisa Hanna Gerlach Frau Ira Sommer 
Herr Stefan Hoff Herr William Wolfgramm

218 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
Nawrot GmbH - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Betriebskostenzuschuss 4.146,8 
 
Kennzahlenübersicht (T€)  2018 2019 2020 
Gesamtleistung  3.436,9 3.608,4 1.530,5 
Jahresergebnis  -3.593,3 -3.888,9 -5.109,6 
Eigenkapital  4.612,9 4.809,3 4.454,6 
Bilanzsumme  7.944,8 8.103,4 8.155,6 
Investitionen  87,8 157,2 37 
Verbindlichkeiten  2.872,4 2.830,4 3.262,0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt  97 103 97 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
Das Jahr 2020 war für das Reiseziel Köln pandemiebedingt ein sehr schwieriges Jahr, 
welches entsprechend nicht an die Vorjahresrekorde anknüpfen konnte. Nach der offizi-
ellen Beherbergungsstatistik des Landes Nordrhein-Westfalen kamen 1,44 Mio. € Über-
nachtungsgäste in die Stadt, was einem Minus von 62,3 Prozent gegenüber des Vorjah-
res entspricht. Insgesamt wurden in den meldepflichtigen Beherbergungsbetrieben 
Kölns 2,55 Mio. € Übernachtungen gezählt, ein Rückgang um 61,1 Prozent im Vergleich 
zu 2019.Vor allem die Ankünfte (minus 74,0 Prozent) und Übernachtungen von Gästen 
aus dem Ausland (minus 73,3 Prozent) waren stark betroffen. Dies hatte zur Folge, dass 
der Internationalisierungsgrad von 35,2 Prozent auf 24,3 Prozent zurückging. Auch der 
Kölner Tagungsmarkt war von der Pandemie betroffen: 2020 fanden 20.422 Veranstal-
tungen (minus 61,8 Prozent) mit 1,65 Mio. € Teilnehmern (minus 62,8 Prozent) statt.

219 
 
Wirtschaftliche Lage  
Bei den wichtigsten Quellmärkten für Köln gab es einige Veränderung im Ranking und 
bei der Übernachtungsentwicklung: Die meisten Hotelübernachtungen tätigten deutsche 
Gäste (1,94 Mio. €, minus 54,4 Prozent) gefolgt  vom wichtigsten ausländischen Markt 
Niederlande (67 Tausend, minus 65,6 Prozent). Auf den Plätzen folgten USA (60 Tau-
send, minus 72,4 Prozent) sowie Großbritannien, im Vorjahr noch wichtigster ausländi-
scher Markt (51 Tausend, minus 76,9 Prozent). 
Analog zur Tourismusbilanz der Stadt Köln verlief auch die gewerbliche Geschäftstätig-
keit der KölnTourismus GmbH. Die den Vorjahren außergewöhnlich erfolgreiche Vermitt-
lung von Stadtführungen, Bussen, Restaurants, Bahn -Pauschalen, Ticketing und der 
Verkauf der Köl nCard sowie von Merchandising -Produkte musste aufgrund der Ein-
schränkungen des Tourismus und des entsprechenden Ausbleibens der Gäste massive 
Einschnitte verzeichnen und konnte kein positives Ergebnis erzielen. 
Der touristische Bereich der Gesellschaft erz ielte 2020 einen Jahresfehlbetrag von mi-
nus 4,7 Mio. €, der gewerbliche Bereich hat Corona-bedingt einen Jahresfehlbetrag von 
minus 375 T€ erwirtschaftet. Die Gesellschaft erzielte somit im Berichtsjahr insgesamt 
einen Jahresfehlbetrag in Höhe von minus 5,1 Mio. €. Der Gesellschafter hat in 2020 
Zahlungen zum Ausgleich des strukturell bedingten Verlustes im touristischen Bereich 
in Höhe von 4.7 Mio. € geleistet, das Defizit im gewerblichen Bereich musste durch die 
in den Vorjahren erwirtschafteten Rücklagen ausgeglichen werden. 
Chancen und Risiken 
Als Reiseziel ist Köln entscheidend von der weiteren Entwicklung der Pandemie und den 
ggf. daraus folgenden Einschränkungen für den Tourismus abhängig. Events und wirt-
schaftsnahe Veranstaltungen (Messen, Kongresse, Tagungen etc.), aber auch Kultur - 
und Freizeitangebote sind ein wichtiger Motor für das touristische Aufkommen. Wenn 
entsprechende Einrichtungen geschlossen und Veranstaltungen nicht durchführbar sind, 
hat dies entsprechend gravierende Auswirkungen auf die touristische Nachfrage. Zudem 
ist Köln auch von der Erreichbarkeit durch eine gute Verkehrsinfrastruktur und den Mo-
bilitätsangeboten innerhalb der Stadt abhängig. Dabei sind alle Verkehrsträger relevant. 
Als besonders wichtig wird dabei die Entwicklung eines ganzheitlichen neuen Konzeptes 
für alle touristischen Busreiseverkehre in Köln angesehen, das ganzjährig greift. Weitere 
Chancen für den Tourismus in Köln liegen in dem Ausbau von  
Anlandungsmöglichkeiten für Flusskreuzfahrtenschiffe sowie im Ausbau der Hotelkapa-
zitäten im 4-5 Sterne Bereich. Nicht bzw. kaum beeinflussbare Risiken sind latente Ter-
rorgefahr, Streiks, Großdemonstrationen, Klimaextreme und Wirtschaftskrisen. 
Ausblick: Das erste Quartal 2021 ist von einem neuerlichen touristischen Lockdown ge-
kennzeichnet. Der Tourismus sehr stark eingeschränkt, es ist zu erwarten, dass sich

220 
 
Wirtschaftliche Lage  
dies auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen wird. Mittelfristig neue Perspektiven er-
öffnet die fortgesetzte Weiterentwicklung der KölnTourismus Gesellschaft von einem 
Destinationsmarketing- zu einem Destinationsmanagementunternehmen und der zu 
Beginn des Jahres 2021 eingeschlagene damit verbundene Zielgruppenprozess. Mit 
der Konzentration auf die Ansprache ausgewählter Zielgruppen wird es langfristig ge-
lingen, die Wertschöpfung aus dem Tourismus zu erhöhen.

221 
 
Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berüfsförderung mbH 
Anschrift Geestemünder Straße 18 
50735 Köln 
 
Kontakt 0221 - 942011 - 0 
www.kgabmbh.de  
Gründung 1989 
Handelsregister HRB 19274, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Organisation und Dur chführung eines Beschäfti-
gungs- und Qualifizierungsprogramms für arbeitslose Kölner Einwohner. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Stefan Kersjes  
  
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Walter Schulz (Vorsitzender) Herr Michael Paetzold  
Herr Stephan Pohl  Herr Dr. Harald Rau 
Herr Norbert Bittner  Frau Dr. Katja K. Robinson  
Herr Ossi Helling Herr Michael Scheffler 
Frau Katja Hoyer Herr Jakob Schröder 
Frau Ursula Klawitter Frau Ira Sommer 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln

222 
 
Jahresabschlussprüfung 
Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Zweigniederlassung Ratingen 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   5.029,4 6.051,4 6.472,7 
Jahresergebnis   -123,4 79,1 96,7 
Eigenkapital   0,0 0,0 53 
Bilanzsumme   2.616,7 1790,9 2.143,5 
Investitionen   24,3 48,0 197,4 
Verbindlichkeiten   2.577,6 1.066,1 1.547,9 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    158 252 282

223 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
Das für das Geschäftsjahr 2020 geplante Betriebsergebnis von 13 T€ konnte deutlich 
übertroffen werden. Das Jahresergebnis weist einen Gewinn von T€ 97 aus. Der Anteil 
der Stadt Köln sowie der städtischen Unternehmen an den Aufträgen lag bei 97,3%, so 
dass die Inhouse-Fähigkeit des Unternehmens gesichert werden konnte. 
Grundsätzlich liegt es im Interesse der Stadt Köln und des sozialen Kölns, dass die 
vorgehaltenen Arbeitsplätze bei der Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförde-
rung mbH mit der Zielsetzung der Förderung der Mitarbeitenden besetzt werden. Auf 
diese Weise wird arbeitsmotivierten, insbesondere auch älteren Menschen die Möglich-
keit eröffnet, sich unter betrieblichen Bedingungen auf Tätigkeiten in Betrieben des ers-
ten Arbeitsmarktes neu vorzubereiten und gegebenenfalls zukünftig durch Erwerbstä-
tigkeit am ersten Arbeitsmarkt ihr Einkommen zu sichern und dabei gänzlich unabhän-
gig von Transferleistungen der Stadt Köln zu werden. Im Rahmen ihrer Mitarbeit im Un-
ternehmen erbringen sie Dienstleistungen und erstellen Produkte für die Gesellschafte-
rin Stadt Köln. 
Zum 31.12.2020 wurden 153 Beschäftigungsverhältnisse vom Jobcenter Köln nach § 
16i SGB II und 7 nach § 16e SGB II gefördert. Aus dem Landesprogramm Öffentlich-
geförderte Beschäftigung wurden 35 Mitarbeitende vom Jobcenter Köln und der Stadt 
Köln gemeinsam finanziert und im Ergebnis insgesamt 31 von ursprünglich 37 langzeit-
arbeitslosen Menschen in eine nachhaltige Beschäftigung bei der Stadt Köln vermittelt. 
Die Integrationsquote lag 2020 bei überragenden 70%. 
Die Förderung der Mitarbeitenden im Unternehmen wurde 2020 strukturell beibehalten 
und inhaltlich weiterentwickelt. Sie ist darauf ausgerichtet, die Chancen für den 1. Ar-
beitsmarkt zu erhalten bzw. zu verbessern. Die Förderung erfolgt in Bezug auf die per-
sönliche, soziale, gesundheitliche, methodische und fachliche Kompetenz. Die Förder-
möglichkeiten aus dem Kommunalen Programm für Arbeit und Beschäftigungsfähigkeit 
wurden insbesondere für die Qualifizierung in Anspruch genommen. 
Chancen und Risiken 
Bei der vorliegenden Auftragssituation ist für 2021 die geplante Entwicklung des Unter-
nehmens und des Betriebsergebnisses allenfalls in Frage gestellt, wenn für die geplan-
ten Arbeitsplätze und damit für die vorgehaltenen Ressourcen für Qualifizierung und 
Förderung im KölnService und im Handwerk keine ausreichende Zahl von Bewer-
ber*innen von dem Jobcenter Köln und der Agentur für Arbeit Köln angeworben wer-
den können. Das Unternehmen wird die Zielplanung 2021 erreichen, wenn, mit einer 
verlässlichen, der Kapazität des Unternehmens angepassten Mitarbeiterzahl geplant 
und gearbeitet werden kann und die bestehenden betrieblichen Ressourcen im Unter-
nehmen ausgelastet und weiterentwickelt werden können.

224 
 
GIZ Gründer- und Innovationszentrum GmbH  
im TechnologiePark Köln i. L. 
Anschrift Eupener Str. 165 
50933 Köln 
 
Kontakt 0221 - 22 25 80 - 0 
www.giz-koeln.de 
Gründung 1985 
Handelsregister HRB 15631, Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
RE Cologne Industriebau GmbH & Cie. KG 67,4% 
Stadt Köln 27,6% 
Volksbank Köln Bonn eG 5,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Die Einrichtung und der Betrieb eines Gründer - und Innovationszentrums, mit dem die 
Gründung neuer Unternehmen sowie die Entwicklung junger Unternehmen, die neue 
Technologien, Güter oder Verfahren entwickeln, produzieren und ver markten, gefördert 
werden soll. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Michael Susan  
 
Aufsichtsrat  
Herr Michael Josipovic (Vorsitzender)  
Marc Degavre (stellv. Vorsitzender)  
Herr Dirk Hindrichs  
Herr Günter Grossmann  
Herr Peter Moll  
Herr Malik Karaman

225 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
HSP Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019* 2020* 
Gesamtleistung   294 210,3 0 
Jahresergebnis   -13 -20 7,2 
Eigenkapital   27,3 7,3 14,5 
Bilanzsumme   55,2 38,8 17,5 
Investitionen   6 0 0 
Verbindlichkeiten   8,1 17,2 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    1 1 0 
      
*) Die Gesellschaft wurde mit Wirkung zum 31.12.2019 aufgelöst. Die Liquidation endete am 05.08.2021. Daher wurde für 2020 
kein Lagebericht erstellt.

226 
 
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und Gründerzentrum Köln GmbH 
Anschrift Gottfried-Hagen-Str. 60-62  
51105 Köln 
 
Kontakt 0221 – 839111 - 0 
www.rtz.de 
Gründung 1995 
Handelsregister HRB 26366, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 99,92% 
Verein zur Förderung der rechtsrheinischen gewerblichen Wirtschaft 
Köln e.V. 0,08% 
  
Unternehmensgegenstand 
Der Betrieb des Rechtsrheinischen Technologie - und Gründerzentrums Köln, mit dem 
allgemein der Technologietransfer und speziell die Gründung neuer Unternehmen sowie 
die Entwicklung junger Unternehmen, die neue Technologien, Dienstleistungen, Güter 
oder Verfahren entwickeln, produzieren und vermarkten, gefördert wird. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr André van Hall  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
HSP Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine

227 
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Betriebskostenzuschuss 120,0 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   715,9 711,6 680,9 
Jahresergebnis (ohne BKZ)   -32,8 -182,8 -87,7 
Eigenkapital   1.465,1 1.416,2 1,448,6 
Bilanzsumme   1.789,2 1.746,2 1.684,1 
Investitionen   6 5 1 
Verbindlichkeiten   263,6 212,2 180,0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Auszubil-
dende) 
Aushilfskräfte 
5 
 
4 
4 
 
4 
4 
 
4 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Gesellschafter der RTZ Köln GmbH sind seit dem 01.0 1.2011 die Stadt Köln mit  
99,925 % sowie der Verein zur Förderung der rechtsrheinischen gewerblichen Wirtschaft 
Köln e. V. (vfw Köln rechtsrheinisch) mit 0,075 %. Gesellschaftszweck der RTZ Köln 
GmbH ist die Förderung der Gründung und Entwicklung junger U nternehmen, die neue 
Technologien, Produkte oder Verfahren entwickeln. Diesen Unternehmen sollen Bera-
tungsleistungen und Mieträume angeboten werden. Die Aufgaben der Gesellschaft um-
fassen damit neben der Ansiedlung neuer Unternehmen auch verschiedene Aktiv itäten 
zur Förderung des Technologietransfers in der Wirtschaftsregion Köln. Dabei liegt der 
Fokus auf wissensbasierten Zukunftstechnologien, um somit nachhaltig zur Schaffung 
von hochqualifizierten und zukunftssicheren Arbeitsplätzen für den Wirtsc haftsstandort 
Köln beizutragen. 
Geschäftsverlauf 2020 
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2020 mit einem Jahresergebnis in Höhe von 31 
T€ (Vorjahr 49 T€) abgeschlossen. Die Verbesserung des Jahresergebnisses 2020 ge-
genüber dem Vorjahr in Höhe von 80 T€ begründet sich bei etwa gleichbleibenden Ein-
nahmen insbesondere durch geringere Aufwendungen.  
Die Umsatzerlöse, im Wesentlichen resultierend aus der Vermietung der Immobilien, 
konnten stabil gehalten werden. 2020 betragen die Umsatzerlöse 681 T€ (Vorjahr 711 
T€). Die Einkünfte für die Büro - und Laborvermietung verteilen sich im Jahr 2020 auf

228 
 
Wirtschaftliche Lage  
insgesamt 41 Mieter (Vorjahr 43 Mieter), so dass eine Risikostreuung bzgl. des eventu-
ellen Ausfalls einzelner Mieter gewährleistet ist. Die Grundstücksaufwendungen beliefen 
sich 2020 auf 253 T€ (Vorjahr 345 T€). Der Aufwand für Instandhaltungen betrug 20 T€ 
(Vorjahr 107 T€).  
Zum Stichtag werden die Sachanlagen der Gesellschaft (Immobilienbestand inkl. tech-
nischer Anlagen) mit einem Betrag in Höhe von 1.582 T€ (Vorjahr 1.654 T€) bewertet. 
Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Verbindlichkeiten 
gegenüber Kreditinstituten bestehen am Stichtag in Höhe von 137 T€ (Vorjahr 170 T€) 
und konnten somit entsprechend dem Tilgungsplan gesenkt werden. Im Jahr 2020 erhielt 
die Gesellschaft einen Betriebskostenzuschuss seitens der Gesellschafterin Stadt Köln 
in Höhe von 120  T€. Dieser wurde im Sinne der o.g. Betrauung zur Erfüllung der ge-
meinwirtschaftlichen Verpflichtung genutzt.  
Die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis der G esellschaft sind in den vergangenen 
Jahren stabil geblieben. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zum 
Berichtszeitpunkt ist gut. Im Berichtsjahr war die Zahlungsfähigkeit stets gewährleistet. 
Die Ausstattung mit flüssigen Mitteln ist au sreichend. Das Anlagevermögen ist durch 
Eigenkapital und langfristige Bankdarlehen gedeckt. Die Rückstellungen, Lieferanten-
verbindlichkeiten und sonstigen Passiva sind durch flüssige Mittel gedeckt.  
Chancen und Risiken 
Die Geschäftsführung erwartet für 2021, dass die Mieternachfrage seitens des Marktes 
bestehen bleibt. Aufgrund der bereits hohen Auslastung können jedoch nur noch ein-
zelne Anfragen bedient werden. Daher ist in Bezug auf die Umsatzerlöse und das Be-
triebsergebnis weiterhin eine stabile Entwicklung zu erwarten.

229 
 
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG 
Anschrift Nattermannallee 1 
50829 Köln 
 
Kontakt 0221-93336-0 
www.biocampuscologne.de 
Gründung 2002 
Handelsregister HRA 20087, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
BioCampus Cologne Management GmbH  
(Komplementärin ohne Kapitalbeteiligung) 
0,0% 
Stadt Köln (Kommanditistin) 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Der Erwerb sowie die Verwaltung, Entwicklung des Geländes „BioCampus Cologne“ Nat-
termannallee, Köln-Bocklemünd, mit der allgemein Technologietransfer und speziell die 
Gründung neuer Unternehmen sowie die Entwicklung junger Unternehmen, die neue 
Technologien, Dienstleistungen, Güter oder Verfahren entwickeln, produzieren und ver-
markten, gefördert wird. 
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
BioCampus Cologne Management 
GmbH  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln

230 
 
Jahresabschlussprüfung 
Nawroth & Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesell-
schaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Kapitalzuführungen 500,0 
Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten 9.638,2 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   4.313,5 4.438,9 4.497,7 
Jahresergebnis   -88,9 219,0 -48,2 
Eigenkapital   27.083,9 28.302,8 28.753,8 
Bilanzsumme   39.032,5 38.233,4 37.441,5 
Investitionen   224,7 435,8 30,9 
Verbindlichkeiten   11.671,3 9.695,9 8.518,1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   5 5 5 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die Stadt Köln hat die Gesellschaft mit der gemeinwirtschaftlichen Verpflichtung zur För-
derung und Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in der Stadt Köln und darüber 
hinaus mit der Vermarktung der Stadt Köln als Standort für Zukunftstechnologien betraut. 
In Bezug auf die inhaltliche Ausrichtung der Vermarktungsaktivitäten liegt der Fokus ins-
besondere auf der Biotechnologie sowie angrenzenden Technologiefeldern. Diese so-
genannten Zukunftstechnologien gelten allgemein als Branchen mit sehr hohem Wachs-
tumspotential für die kommenden Jahrzehnte.  
Geschäftsverlauf 2020  
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2020 mit einem  Jahresergebnis in Höhe von -48 
T€ (Vorjahr: 219 T€) abgeschlossen. Die Verschlechterung des Jahresergebnisses 2020 
gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 267 T€ begründet insbesondere durch höhere Auf-
wendungen im Bereich Instandhaltung. 2020 wurden dabei diverse Um- und Ausbaupro-

231 
 
Wirtschaftliche Lage  
jekte realisiert, die eine verbesserte Vermietbarkeit von Flächen und damit höher Ein-
nahmen ermöglichen. Zudem wurde die notwendige Sanierung des Abwasserkanalsys-
tems fortgesetzt.  
Auch im Jahr 2020 hat die Gesellschaft in Bezug auf die Kennzahlen Umsatz, Flächen-
auslastung und Mieteranzahl zum wiederholten Male historische Rekordwerte seit Be-
stehen erreicht.  
Zur Bewertung des Immobilienbestandes wird seit 2015 als Vergleichswert der Immobi-
liensachzeitwert herangezogen. Dieser wurde gemäß Gutachten Cushman & Wakefield 
vom 20.04.2016 auf den Stichtag 01 .02.2016 mit einem Wert von  58.516 T€ ermittelt. 
Zum 31.12.2020 beträgt der bilanzierte Buchwert der Immobilien 35.651 T€ (Vorjahr 
36.603 T€). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen am Bilanzstichtag in 
Höhe von 8.167 T€ (Vorjahr 9.338 T€) und konnten somit erneut u.a. durch Sondertil-
gungen signifikant gesenkt werden. Im Jahr 2020 erfolgten direkte Ausgleichszahlungen 
von der Stadt Köln an die Gesellschaft in Höhe von 500 T€ als Einzahlung in die Kapi-
talrücklage. Diese wurden im Sinne der o.g. Betrauung zum Abbau vorhandener Ver-
bindlichkeiten eingesetzt. 
Chancen und Risiken 
Die Geschäftsführung erwartet für 2021, dass die Mieternachfrage seitens des Marktes 
bestehen bleibt. Aufgrund der bereits faktischen Voll auslastung können jedoch keine 
Anfragen mehr bedient werden. Für die konsequente Umsetzung der konzeptionellen 
Wachstumspotentiale ist die Planung von Neuprojekten dringend notwendig. Durch die 
Vermarktung von Restflächen wird für 2021 ein leichter Anstieg  bei den Umsatzerlösen 
erwartet. Die Unternehmensfortführung und die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sind 
nur dann sichergestellt, wenn durch die Stadt Köln weiter ausreichend liquide Mittel zur 
Deckung des Kapitalbedarfs und zum Ausgleich von Verlusten  zur Verfügung gestellt 
werden.  
Die Ertrags- und Finanzlage im Geschäftsjahr 2021 ist im starken Maße von der weiteren 
Entwicklung des Geländes, der Forcierung neuer und bestehender Vermietungen und 
insbesondere der Vorbereitung für die zeitnahe Realisierung eines Neubauprojektes ab-
hängig, um die bestehende Nachfrage von Bestandsmietern, aber auch von externen 
Interessenten zu bedienen. Mittel - bis langfristig besteht die Chance, die Ergebnisent-
wicklung der Gesellschaft durch rentierliche Neubauprojekte positiv zu beeinflussen.

232 
 
BioCampus Cologne Management GmbH 
Anschrift Nattermannallee 1 
50829 Köln 
 
Kontakt 0221-93336-0 
www.biocampuscologne.de 
Gründung 2002 
Handelsregister HRB 48029, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der BioCampus Cologne 
Grundbesitz GmbH & Co. KG, Köln. 
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Frau Andrea Blome (Beigeordnete) Herr Andre van Hall (ab 01.09.2020) 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
Nawroth & Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesell-
schaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine

233 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   0,0 0,0 0 
Jahresergebnis   0,3 0,3 1,4 
Eigenkapital   33,3 33,7 35,1 
Bilanzsumme   41,6 41,3 311,7 
Investitionen   0,0 0,0 0 
Verbindlichkeiten   3,8 4,1 265,3 
      
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 26  T€. Geschäftszweck ist die Beteiligung 
als persönlich haftende Gesellschafterin an der BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH 
& Co KG, deren Gegenstand der Erwerb, die Entwicklung, Verwaltung und Veräußerung 
von Immobilien auf dem Gelände „BioCampus Cologne“ in Köln-Bocklemünd ist.  
Alle Aufwendungen, die die Gesellschaft zur Erfüllung Ihrer Aufgaben gegenüber der 
Kommanditgesellschaft wahrnimmt, werden an diese weiterbelastet. Ferner erhält die 
Gesellschaft als jährliche Haftungsvergütung eine Vergütung von 5% des Stammkapi-
tals. Die Gesellschaft sollte vor diesem Hintergrund ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis 
erzielen.  
Geschäftsverlauf 2020 
Das Geschäftsjahr 2020 schließt mit einem Gewinn in Höhe von 1.429,99 € ab.  
Seit dem 01.09.2020 ist Herr André van Hall zum hauptamtlichen Geschäftsführer der 
Gesellschaft bestellt. Alle damit verbundenen Kosten werden an die BioCampus Co-
logne Grundbesitz GmbH & Co. KG (80 %) und die Schwestergesellschaft Rechtsrhei-
nisches Technologie - und Gründerzentrum Köln GmbH (20 %) weiterberechnet. Die 
Weiterberechnung an das RTZ erfolgt im Zuge der Umsetzung eines Beschlusses des 
Rates der Stadt Köln vom 07.02.2020 bzgl. der Etablierung einer gemeinsamen Ge-
schäftsführung.  
Chancen und Risiken 
Die Entwicklung der Gesellschaft ist abhängig von der Geschäftssituation der Komman-
ditgesellschaft.

234 
 
moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der 
Gemeindeentwicklung mbH 
Anschrift Brückenstraße 17,  
50667 Köln  
 Kontakt 0221 2059401 
www.modernestadt.de 
Gründung 1969 
Handelsregister HRB 4000, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadtwerke Köln GmbH 51,0% 
Stadt Köln 49,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung eigener und im Eigentum der Gesell-
schafter - inkl. Tochterunternehmen - befindlicher Liegenschaften zum Zwecke der För-
derung der Wohnungsversorgung und der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Köln. 
Zur Verwirklichung dieser Zwecksetzung stellt die Gesellschaft geeignete Grundstücke 
bereit und betreibt die vollständige Projektplanung und -entwicklung. Die Gesellschaft ist 
auch berechtigt, die Aufgaben eines Sanierungs- oder Entwicklungsträgers zu überneh-
men. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, Tochtergesellschaften mit ähnlicher Zweck-
bestimmung zu gründen und sich an anderen Unternehmen zu beteiligen, deren Gegen-
stand und Zweck mit dem der Gesellschaft in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. 
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Röhrig  
Herr Thomas Scheitza

235 
 
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Dieter Steinkamp (Vorsitzender) Herr Niklas Kienitz (stellv. Vorsitzender) 
Frau Teresa Elisa De Bellis-Olinger Herr Martin Börschel (bis 22.12.2020) 
Herr Uwe Eichner (seit 22.12.2020) Herr Jörg Frank (bis 22.12.2020) 
Herr Michael Frenzel Herr Alexander Recht 
Frau Brigitte Scholz Herr Jörg van Geffen (bis 22.12.2020) 
Herr Markus Greitemann (bis 22.12.2020) Stefanie Haaks (seit 22.12.2020) 
Herr Timo von Lepel Frau Christiane Martin (seit 22.12.2020) 
Frau Sabine Pakulat Frau Monika Roß-Belkner  
(bis 22.12.2020) 
Herr Hans Schwanitz (seit 22.12.2020) Herr Ralph Sterck 
Herr William Wolfgramm (seit 22.12.2020)  
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK)  
Anwendung des PCGK der Stadt Köln  
 
Jahresabschlussprüfung 
Warth & Klein Grant Thornton AG 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
modernes köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH 41,0% 
Butzweilerhof Verwaltung GmbH 100,0% 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Gewinnausschüttung (Dividende GJ 2019 netto) 862,7 
Investitionszuschuss (Neue Mitte Porz inkl. Umsatzsteuer) 3.570,0 
Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten (Bürgschaft per 31.12). 61.352,9 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   31.339,1 27.365,2 31.943,6 
Jahresergebnis   2.971,3 2.091,5 1.699,0 
Eigenkapital   17.801,9 18.342,6 19.456,8 
Bilanzsumme   142.576,7 162.726,4 180.319,2 
Investitionen (SAV)   222 67 237 
Verbindlichkeiten   115.127,3 131.448,8 149.028,4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   22 22 23

236 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die Tätigkeitsschwerpunkte der Gesellschaft lagen im Berichtszeitraum auf dem Vertrieb 
unbebauter Grundstücke, auf der Planung und Durchführung der Baureifmachung be-
ziehungsweise Erschließung eigener Grundstücke, auf der Herstellung und dem Vertrieb 
von Bauträgerobjekten sowie auf der Akquisition von Grundstücken, die entwickelt und 
mittel- bis langfristig einer neuen Nutzung zugeführt werden sollen. Außerdem erbrachte 
die Gesellschaft Leistungen aus der Durchführung von Projektsteuerungs- und Manage-
mentverträgen für Baumaßnahmen auf Grundstücken Dritter sowie Beratungsleistungen 
zu Grundstücksentwicklungen Dritter.  
Geschäftsverlauf 2020 
Der Jahresüberschuss 2020 in Höhe von 1.699 T€ wurde maßgeblich durch Gewinne 
aus dem Verkauf von unbebauten Grundstücken beeinflusst und liegt mit rund 190 T€ 
über dem Planergebnis des Geschäftsjahres. Im Übrigen geplante, aber nicht realisierte 
Umsatzerlöse aus dem Verkauf unbebauter Grundstücke w aren ohne Ergebnisbeitrag 
in den Planrechnungen enthalten. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge haben 
das Jahresergebnis per Saldo mit rund 245 T€ belastet. 
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Für das projektierte Bau-
programm und insbesondere zur Deckung des Finanzbedarfs des ab dem Jahr 2021 
geplanten Bau- und Planungsumfangs sowie des Grunderwerbs im Deutzer Hafen Köln 
sind weitere Finanzierungsmittel zu beschaffen. Zur Finanzierung des laufenden Bau-
programms steht eine weitere zeitlich befristete Kreditlinie in Höhe von 25,0 Mio. € zur 
Verfügung, die flexibel in Anspruch genommen werden kann. Insgesamt wird mit einer 
positiven Entwicklung der Finanzlage gerechnet.  
Risiko und Chancen 
Die Auswirkungen der Corona Pandemie auf die künftige Entwicklung, auf die Nachfrage 
von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie die Auswirkungen von damit in Zu-
sammenhang stehenden Marktverwerfungen, sind derzeit nicht seriös prognostizierbar. 
Die Gesellschaft hält keine kritischen Infrastrukturen zur Daseinsvorsorge vor, ist jedoch 
eng in die Interventionssystematik für den Ereignisfall der Stadtwerke Köln GmbH und 
der Stadt Köln eingebunden.  
Die Baureifmachung, die teilweise eigene Bebauung und der Verkauf unbebauter Grund-
stücke in Köln -Nippes sowie die Grundstücks - und Projektentwicklungen in Köln -Porz 
und im Deutzer Hafen Köln eröffnen der Gesellschaft kurz -, mittel- und langfristig Ent-

237 
 
Wirtschaftliche Lage  
wicklungspotenziale, um dem Gesellschaftszweck, nämlich der Förderung der Woh-
nungsversorgung und der wirtsc haftlichen Entwicklung der Stadt Köln, gerecht zu wer-
den.

238 
 
Butzweilerhof Verwaltung GmbH 
Anschrift c/o moderne stadt GmbH 
Brückenstraße 17 
50667 Köln 
 Kontakt 0221 - 205940 
www.modernestadt.de 
Gründung 2012 
Handelsregister HRA 75067, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
moderne stadt  
Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwicklung 
mbH 
100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschaf-
terin an der Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Röhrig  
  
Aufsichtsrat 
Keinen  
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK)  
Anwendung des PCGK der Stadt Köln durch den Geschäftsbesorger moderne stadt 
GmbH

239 
 
Jahresabschlussprüfung 
Warth & Klein Grant Thornton Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG  
(Komplementärin ohne Kapitalbeteiligung) 
 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   0,0 0,0 0,0 
Jahresergebnis   11,5 132,8 129,7 
Eigenkapital   39,4 161,2 159,0 
Bilanzsumme   84,0 180,1 196,8 
Investitionen   0,0 0,0 0,0 
Verbindlichkeiten   27,1 1,9 0,4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    0 0 0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Dem Gesellschaftszweck entsprechend lagen die Tätigkeitsschwerpunkte im Berichts-
zeitraum in der Geschäftsführung als Komplementärin der Butzweilerho f Grundbesitz 
GmbH & Co. KG. Deren Geschäftszweck ist der Erwerb, die Entwicklung, Verwaltung 
und Veräußerung von Immobilien, insbesondere von Grundstücken an der Von -Hüne-
feld-Straße und auf dem ehemaligen Kasernengelände „Butzweilerhof“. 
Geschäftsverlauf 2020 
Alle Aufwendungen, die die Gesellschaft zur Erfüllung ihrer Aufgaben gegenüber der 
Kommanditgesellschaft wahrnimmt, werden an diese weiterbelastet. Dabei werden Kos-
ten für die eigene Geschäftsführung, die eigene Buchhaltung und die eigenen Jahresab-
schlüsse bis zu einem Betrag von 100.000,00 € netto durch die Kommanditgesellschaft 
übernommen. Die Gesellschaft erzielt vor diesem Hintergrund ein nahezu ausgegliche-
nes Ergebnis. Das positive Jahresergebnis resultiert im Wesentlichen aus Beteiligungs-
erträgen.

240 
 
Wirtschaftliche Lage  
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Zur Deckung der laufen-
den Aufwendungen erhält die Gesellschaft monatliche Abschlagszahlungen in Höhe von 
6.000,00 € netto, die am Jahresende mit der Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG 
abgerechnet werden. 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Aktiva der Gesellschaft bestehen 
im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Bankguthaben. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivität 
Die Entwicklung der Gesellschaft ist abhängig von der wirtschaftlichen  Entwicklung der 
Kommanditgesellschaft. Die aktuelle Planung sieht einen Planungshorizont bis in das 
Jahr 2022 vor. Für das Geschäftsjahr 2021 wird ein positives Jahresergebnis erwartet.

241 
 
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG  
Anschrift c/o moderne stadt GmbH 
Brückenstraße 17 
50667 Köln 
 Kontakt 0221 - 205940 
www.modernestadt.de 
Gründung 2002 
Handelsregister HRA 20048, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln (Kommanditistin) 100,0% 
Butzweilerhof Verwaltung GmbH (Komplementärin, nicht am Kapital beteiligt) 0,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung, die Vermietung, die Ent-
wicklung und die Veräußerung eigener Immobilien, insbesondere der Grundstücke Von-
Hünefeld-Straße sowie des Geländes der ehemaligen Bundeswehrkaserne Butzweiler-
hof, 50829 Köln zum Zweck der Förderung der Wohnungsversorgung und der wirtschaft-
lichen Entwicklung der Stadt Köln. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Röhrig  
  
Aufsichtsrat 
Keiner  
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln durch den Geschäftsbesorger moderne stadt 
GmbH

242 
 
Jahresabschlussprüfung 
Warth & Klein Grant Thornton 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   3.459,1 6.614,4 8.152,1 
Jahresergebnis   438,3 4.479,3 4.552,5 
Eigenkapital   0,0 3.136,3 7.688,8 
Bilanzsumme   24.273,0 25.743,5 26.843,9 
Investitionen   0,0 0,0 0,0 
Verbindlichkeiten   18.656,1 17.466,1 14.187,6 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    0 0 0 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäft und Rahmenbedingungen 
Im Geschäftsjahr 2020 konnte die Gesellschaft den Ausbau, die Erschließung und die 
Vermarktung des vorhandenen Immobilienvermögens entscheidend vorantreiben. Mit 
dem Ausbau des östlichen Teils konnte die Butzweilerhofallee vollständig fertiggestellt 
werden. Darüber hinaus ist die Planstraße B im Norden des Areals bis auf die Feindecke 
ebenfalls ausgebaut worden. Ein bereits im Geschäftsjahr 2018 veräußertes Grundstück 
mit einer Fläche von rd. 8.305 qm sowie drei weitere Grundstücke mit einer Gesamtflä-
che von rd. 26.335 qm konnten im Geschäftsjahr 2020 erfolgswirksam übergeben wer-
den. Darüber hinaus sind zwei weitere Grundstückskaufverträge mit einer Fläche von rd. 
26.135 qm abgeschlossen worden, die bereits im ersten Quartal 2021 ergebniswirksam 
übergeben wurden. 
Geschäftsverlauf 2020 
Der Jahresüberschuss 2020 in Höhe von 4.553 T€ (Vorjahr: 4.479 T€) liegt deutlich über 
dem Planergebnis, da zusätzlich zu den geplanten Grundstücksverkäufen ein weiterer 
Grundstückskaufvertrag noch im Dezember 2020 erfolgswirksam übergeben werd en 
konnte. Der Jahresüberschuss wurde maßgeblich durch Gewinne aus dem Verkauf von

243 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundstücken des Vorratsvermögens in Höhe von 5.896 T€ (Vorjahr: 4.651 T€) und der 
Bildung von Rückstellungen für noch anfallende Grundstücks- und Erschließungskosten 
für in Vorjahren veräußerte Grundstücke in Höhe von 954  T€ (Vorjahr: 207 T€) beein-
flusst. 
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Zur Finanzierung der 
noch anfallenden Grundstücks - und Erschließungskosten stehen ausreichend liquide 
Mittel und ein bis zum 31.12.2021 befristetes Gesellschafterdarlehen in Höhe von 16.736 
T€ zur Verfügung, von dem im Berichtsjahr ein Teilbetrag in Höhe von 3.000 T € und 
Anfang des Geschäftsjahres 2021 ein weiterer Teilbetrag in Höhe von 10.000 T€ zurück-
gezahlt worden ist. 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Reduzierung der Bilanzsumme 
resultiert im Wesentlichen zum einen aus dem Abgang von Vorratsvermögen bei Über-
gabe veräußerter Grundstücke und zum anderen aus der Verwendung von Kaufpreis-
zahlungen zur Rückführung von Kapitalmarktmitteln. 
Risiken und Chancen 
Die Chancen der Gesellschaft bestehen in einem Abverkauf der einzelnen Baufelder zu 
Preisen, die über den Buchwerten und noch zu erwartenden Herstellungskosten für die 
Erschließung und Vermarktung liegen. Die Verkaufsprognosen sind im Rahmen der Wirt-
schaftsplanung und unter Berücksichtigung der aktuellen Marktbedingungen bis zum 
Jahr 2021 kalkuliert worden. Für ein Baufeld mit einer Grundstücksfläche von rd. 
3.650 qm besteht eine befristete Reservierungsvereinbarung mit einem potenziellen Er-
werber. Darüber hinaus hat die Gesellschaft im Berichtsjahr zwei Grundstückskaufver-
träge mit einer Gesamtfläche von rd. 26.135 qm abgeschlossen, die bereits im ersten 
Quartal 2021 erfolgswirksam übergeben werd en konnten. Weitere Risiken der Gesell-
schaft bestehen in einer unzureichenden Nachfrage und dem damit verbundenen zeit-
verzögerten Abverkauf der Grundstücke bei laufenden Vermarktungs-, Verwaltungs- und 
Vorhaltekosten. Das implementierte Risikomanagementsys tem berücksichtigt das wirt-
schaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und begegnet den immanenten Risi-
ken der jeweiligen Leistungsbereiche. Bei der Auswahl der bei der Projektierung und 
Umsetzung Beteiligten wird auf erfahrene und leistungsfähige Vertragspartner zurück-
gegriffen. Ein permanentes Augenmerk gilt im Rahmen des Risikomanagements der 
Analyse von Risiken aus Finanzinstrumenten. Mit dem wesentlichen Ausfall von Forde-
rungen wird nicht gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2021 wird ein positives  Ergebnis 
erwartet, dass im Wesentlichen aus Verkaufsgewinnen aus bereits abgeschlossenen 
und geplanten Grundstückskaufverträgen resultiert.

244 
 
Digital Hub Cologne GmbH 
Anschrift Gottfried-Hagen-Str. 62 
51105 Köln 
 
Kontakt 0221 – 9758084 - 0 
www.digitalhubcologne.de 
Gründung 2016 
Handelsregister HRB 89123, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 33,3% 
Universität Köln 33,3% 
Industrie- und Handelskammer Köln 33,3% 
  
Unternehmensgegenstand 
Der Betrieb eines Hubs ("Drehscheibe") zur Förderung von Startups sowie zur Förderung 
der Digitalisierung, insbes. der digitalen Transformation von Mittelstand und Industrie. 
Dabei zielt der Hub auf die diskriminierungsfreie Korrektur von Marktversagen. Im Rah-
men dessen ist die Gesellschaft unter anderem berechtigt, sich am Förderprogramm 
"DWNRW-Hub" zu beteiligen und dadurch das Eco -System und die Startup -Szene zu 
unterstützen sowie förderfähige Leistungen abzuwickeln. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Thomas Bungard  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
Daniels GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

245 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Kapitalzuführungen 100,0 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   583,2 581,6 438,3 
Jahresergebnis   -194,6 -210,3 -376,3 
Eigenkapital   342,2 431,9 355,6 
Bilanzsumme   446,0 525,1 468,2 
Investitionen   0 0 0 
Verbindlichkeiten   29,8 28,2 18,7 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   7 9 13,75 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäft und Rahmenbedingungen 
Die Digital Hub Cologne GmbH mit Sitz in Köln wurde 2016 gegründet als e iner von 
insgesamt sechs DWNRW Hubs. Bis zum 30.06.2020 war die Gesellschaft Teil der 
DWNRW Landesinitiative, die der Stärkung der Digitalen Wirtschaft in Nordrhein West-
falen dienen soll. Im Fokus stehen auch nach Ende der Förderphase der Erfahrungs-
transfer zwischen Startups und der Digitalisierungsszene sowie etablierten Unterneh-
men, der Austausch von Kompetenzen sowie die kontinuierliche Entwicklung von neuen, 
innovativen Angeboten und Dienstleistungen, um neue Werte für die digitale Wirtschaft 
in der Region Köln zu schöpfen.  
Geschäftsverlauf 2020 
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2020 waren geprägt durch die 
Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Lockdown der Wirtschaft und des öf-
fentlichen Lebens ab März bis zum Sommer und erneut zum Jahresende. Dadurch ging 
die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr zurück, gleichzeitig brachte der Lock-
down einen Digitalisierungsschub für Unternehmen, Institutionen und die Bevölkerung, 
um das öffentliche Leben und die Wirtschaft weiter am Laufen zu halten.  
Mit dem Auslaufen der Förderung zum 30.06.2020 lag der Fokus im Jahr 2020 weiter 
auf dem Aufbau eines nachhaltigen und eigenständigen Geschäftsmodells.

246 
 
Wirtschaftliche Lage  
Anfang 2020 wurde das auf den Mittelstand ausgerichtete kostenpflichtige Produktange-
bot „DHC -Werkstatt“ eingeführt, mit dem der DHC mittelständische Unternehmen als 
Lotse und Navigator durch die Herausforderungen der Digitalisierung begleitet. Der Ver-
trieb dieses Produktes wurde durch die Pandemie erschwert, weshalb Kostensenkungs-
maßnahmen eingeleitet wurden.  
Weitere mittelfristige Einnahme quellen wurden durch die Teilnahme an verschiedenen 
Förderaufrufen erschlossen. Erfolgreiche Bewerbungen waren: das “Modellprojekt 
Smart Cities͞ “ mit der Stadt Köln und das „Mittelstand-Digital Zentrum Rheinland“ im Kon-
sortium mit der TH Köln und Instituten der RWTH Aachen.  
Ein weiteres Geschäftsfeld soll im Bau - und Immobilienbereich entstehen mit dem Auf-
bau eines sog. „PropTech Hubs“, der sich auf die Herausforderungen und die Digitalisie-
rung dieser Branche fokussiert.  
Diese Neuausrichtung, die im Jahr 2020 begonnen wurde, konnte erfolgreich umgesetzt 
werden. Zum 1. November 2021 startete das Mittelstand -Digital Zentrum Rheinland mit 
einer Laufzeit bis Oktober 2024. Am 31. August 2021 wurde der Verein PropTech Power-
house e.V. gegründet, für den der DHC d ie Geschäftsbesorgung übernimmt. Das gibt 
dem DHC eine stabile Grundlage für die nächsten Jahre. Es ermöglicht dem Unterneh-
men seine Kompetenzen und das Netzwerk weiter auszubauen und zur Digitalisierung 
in der Region Köln beizutragen.

247 
 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH 
Anschrift Börsenplatz 1 
50667 Köln 
 
Kontakt 0221 - 99501 - 0 
www.koeln.business.de 
Gründung 2018 
Handelsregister HRB 96833, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Die Förderung der Wirtschaft und des Standortes, insbesondere durch Ansiedlung, Ent-
wicklung und Förderung von Industrie, Gewerbe, Handel und Handwerk sowie der Bran-
chen des Dienstleistungssektors, Wissenschaft und Innovation durch Beratungs - und 
Dienstleistungen auf allen Gebieten, zur Verbesserung der räumlichen, sozialen und 
wirtschaftlichen Struktur und zur Entwicklung des Arbeitsmarktes in Köln. 
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Dr. Manfred Janssen  Herr Michael Josipovic 
 
 
Aufsichtsrat 
Herr Nicolai Lucks  
(Vorsitzender) 
Herr Mario Michalak  
(ab 10.12.2020) 
Herr Jörg Frank (1. stellv. Vorsitzender,bis 
10.12.2020) 
Herr Dirk Michel  
(ab 10.12.2020) 
Frau Brigitta von Bülow (1. Stellv. Vorsit-
zende, ab 10.12.2020) 
Frau Sabine Pakulat  
(bis 10.12.2020)

248 
 
Aufsichtsrat 
Herr Jörg van Geffen  
(2. stellv. Vorsitzender)  
Herr Berndt Petri 
Herr Dr. Walter Botermann  
(bis 10.12.2020) 
Herr Andreas Pöttgen  
(bis 10.12.2020) 
Herr Sebastian Bucher  
(ab 10.12.2020) 
Frau Sandra Schneeloch  
(ab 10.12.2020) 
Herr Volker Görzel  Herr Dr. Martin Schoser  
(bis 10.12.2020) 
Herr Markus Greitemann Frau Lisa Steinmann  
(ab 10.12.2020) 
Frau Claudia Heithorst Frau Elisabeth Thelen  
(bis 10.12.2020) 
Herr Christian Joisten  
(bis 10.12.2020) 
Herr Dr. Simon von Danwitz  
(ab 10.12.2020) 
Frau Derya Karadag  
(ab 10.12.2020) 
Frau Züleyha Kurt  
(ab 10.12.2020) 
Herr Malik Karaman  
(bis 10.12.2020)  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln  
 
Jahresabschlussprüfung 
SRS Audit GmbH 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine   
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Betriebs- und Investitionskostenzuschüsse  
(erhalten in 2020 für die Geschäftsjahre 2020 und 2021) 27.017,8 
Rückzahlungen an Stadt Köln 4.189,3

249 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung    442,2 136,5 
Jahresergebnis    -6.189,6 -9.373,1 
Eigenkapital    23,0  12.576,6 
Bilanzsumme    6.650,6 20.471,0 
Investitionen    1.103,0 648,8 
Verbindlichkeiten    5.190,6 5.105,0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt  28,75 48,25 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs -GmbH ist eine einhundertprozentige Tochter-
gesellschaft der Stadt Köln und von dieser mit der Wahrnehmung der kommunalen Auf-
gabe Wirtschaftsförderung im weiteren Sinne betraut. Die Stadt Köln betraute die Ge-
sellschaft mit definierten Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse, 
die mit besonderen Gemeinwohlverpflichtungen verbunden sind und im Interesse der 
Allgemeinheit erbracht werden. Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung der Wirt-
schaft und des Standortes Köln. Die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft erfolgt ge-
mäß Betrauungsakt über Einzahlungen des Gesellschafters. Die finanziellen Mittel wer-
den nur im Rahmen des Betrauungsaktes ausgezahlt. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die gesamtwirtschaftliche Lage war im Jahr 2020 geprägt durch die umfassenden und 
anhaltenden Ausw irkungen der Corona -Pandemie sowie den Brexit. Der Wirtschafts-
standort Köln zeichnet sich einerseits durch seine Branchenvielfalt aus, ist andererseits 
als einer der weltweit größten Messestandorte, Tourismusmagnet, Karnevalshochburg 
und Einkaufsstadt wirtschaftlich besonders stark von den Auswirkungen der Pandemie 
betroffen, aber auch der Strukturwandel der Automobilindustrie stellt den Standort Köln 
vor große Herausforderungen.  
Geschäftsverlauf 2020 
Die KölnBusiness hat im Jahr 2020 einerseits die lokale  Wirtschaft in der Corona -Pan-
demie durch akute Krisen - und Fördermittelberatung unterstützt, andererseits den Auf-
bau der Gesellschaft im zweiten Jahr ihres Bestehens konsequent vorangetrieben. 
Chancen und Risiken 
Die Chance auf eine Aufwertung der Wirtschaftsförderung zur Bewältigung der Corona-
Krise und deren negativen wirtschaftlichen Auswirkungen sowie auf den Neustart und

250 
 
Wirtschaftliche Lage  
schnelleren Strukturwandel der Wirtschaft besteht auch in Köln. Durch den erfolgten Auf-
bau der Gesellschaft als agile, digitale städt ische Tochter sind hierfür sehr gute Grund-
lagen geschaffen worden. Konkret bestehen Chancen, die Unterstützungsleistungen für 
die kommunale Wirtschaft weiter zu verbessern. 
Risiken für die weitere Entwicklung der Gesellschaft bestehen zum einen in einer unzu-
reichenden finanziellen Mittelausstattung, wodurch sich einige Geschäftstätigkeiten nicht 
mehr aus- bzw. fortführen ließen. Zum anderen stellt die große Knappheit an verfügba-
ren Gewerbe- und Industrieflächen ein Risiko für erfolgreiche Wirtschaftsförderu ngsar-
beit am Standort dar.  
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Durch ihre agilen, schlanken und digitalen Strukturen hat die Gesellschaft die besten 
Voraussetzungen, um die zukünftigen Herausforderungen der Wirtschaftsförderungsar-
beit erfolgreich zu bewältigen. Zudem wird die weitere Aufbauarbeit der Gesellschaft 
dazu beitragen, die Gesellschaft zu einer der führenden Wirtschaftsförderungen in 
Deutschland werden zu lassen.

251 
 
4. Soziales 
SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH 
Anschrift Boltensternstraße 16 
50735 Köln 
 
Kontakt 0221- 777 55 301 
www.sbk-koeln.de 
Gründung 2006 
Handelsregister HRB 58783, Amtsgericht Köln 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 100,0 % 
  
Unternehmensgegenstand 
Zweck des Unternehmens ist die Beratung, Unterbringung, Betreuung, Versorgung und 
Pflege alter, behinderter, psychisch kranker Menschen oder anderweitig Not leidender 
oder gefährdeter Menschen, die häusliche Pflege sowie weitere entsprechende Ange-
bote für di esen Personenkreis, der Betrieb von Werkstätten für behinderte Menschen, 
die Aus- und Weiterbildung in pflegerischen, pflegenahen, betreuerischen, handwerkli-
chen und kaufmännischen Berufen. Weiterer Gegenstand ist die Funktion als zentraler 
Beschäftigungsträger im Rahmen beruflicher und sozialer Rehabilita tion nach dem So-
zialgesetzbuch. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Frau Gabriele Patzke  
  
Aufsichtsrat 
Herr Ossi Werner Helling (Vorsitzender) Herr Michael Paetzold  
(stellv. Vorsitzender, bis 18.12.2020)

252 
 
Herr Thomas Welter  
(stellv. Vorsitzender  ab 18.12.2020,  
zuvor Mitglied) 
Herr Daniel Bauer-Dahm (ab 10.12.2020) 
Frau Hanne Cürten Herr Martin Erkelenz (bis 10.12.2020) 
Herr Andreas Greggersen Frau Katja Hoyer 
Herr Klaus Keller Frau Marion Krohn 
Herr Dr. Harald Rau Frau Elfi Scho-Antwerpes (ab 10.12.2020) 
Frau Monika Schultes (bis 10.12.2020) Frau Friederike Stolle 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
CURACON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ratingen 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Investitionszuschüsse (ergebnisneutrale Weiterleitung erh. GFG-Mittel) 3.830,4 
Gewährte Darlehen 1.076,5 
Kommunalbesicherte besicherte Verbindlichkeiten 2.053,6

253 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 120.373,4 116.972,5 117.249,6 
Immaterielle Vermögensgegenstände 312,6 359,3 294,5 
Sachanlagen 119.076,5 115.709,9 115.815,3 
Finanzanlagen 984,2  903,3 913,8 
     
Umlaufvermögen 61.501,9 69.030,6 74.606,9 
Vorräte 599,3 544,5 804,6 
Forderungen und sonst. VG 7.685,4 8.092,3 6.617,3 
Wertpapiere 151,6 0,0 0,0 
Liquide Mittel 53.065,7  60.393,8 67.185,0 
Rechnungsabgrenzungsposten 266,0 283,9 507,1 
     
Summe Aktiva 182.141,3 186.287,0 192.363,6 
     
Passiva      
Eigenkapital 64.537,8 65.073,5 65.655,7 
Gezeichnetes Kapital 45.000,0 45.000,0 45.000,0 
Kapitalrücklage 11.908,6 11.908,6 11.908,6 
Gewinnrücklage 161,6 161,6 161,6 
Bilanzergebnis 7.467,6 8.003,2 8.585,5 
Sonderposten 18.092,9 19.277,6 23.183,7 
Rückstellungen 27.932,7 31.259,3 34.620,3 
Verbindlichkeiten 69.571,6 68.410,0 66.586,7 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.006,3 2.266,7 2.317,1 
     
Summe Passiva 182.141,3 186.287,0 192.363,6

254 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 98.797,9 102.368,3 108.605,7 
Umsatzerlöse 98.716,8 102.229,9 108.609,2 
Bestandsveränderungen -3,3 6,5 -3,5 
andere aktivierte Eigenleistungen 84,4 131,9 0,0 
Sonstige betriebliche Erträge 12.619,9 16.152,7 17.272,9 
Betriebsleistung 111.417,8 118.521,0 125.878,6 
Betriebsaufwand 107.662,2 113.715,5 122.618,4 
Materialaufwand 14.641,2 15.044,5 18.598,3 
Personalaufwand 68.022,9 70.307,7 76.097,4 
Abschreibungen 7.203,1 7.580,9 6.944,6 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.795,0 20.782,4 20.978,1 
Betriebsergebnis 3.755,6 4.805,5 3.260,2 
     
Finanzergebnis -2.934,6 -4.170,3 -2.585,1 
Erträge aus Beteiligungen 0,0 0,0 0,0 
Erträge aus Gewinnbeteiligungen 0,0 0,0 0,0 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 37,3 35,6 37,1 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 81,1 80,9 104,2 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,0 0,2 0,0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.053,0 4.286,8 2.726,4 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,0     0,0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8,3 17,2 9,0 
Sonstige Steuern 81,0 82,4 83,8 
Jahresergebnis 731,7 535,6 582,3 
Gewinnvortrag 6.735,9 7.467,6 8.003,3 
Bilanzgewinn 7.467,6 8.003,2 8.585,5 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz       
Anlagenintensität 66,1 62,8 61,0 
Abschreibungsquote 6,0 6,5 6,0 
Investitionen (T€) 3.424,2 4.734,3 7.717,0 
Investitionsquote 2,8 4,0 6,6 
Eigenkapitalquote 35,4 34,9 34,1 
Pensionsverpflichtungen (T€) 12.743,8 14.158,0 16.005,2

255 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
Bankverbindlichkeiten (T€) 47.398,6 44.871,3 42.409,7 
Veränderung Verschuldung (T€) -2.424,9 -2.527,3 -2.461,6 
    
Gewinn- und Verlustrechnung      
Gesamtkapitalrentabilität (%) 0,4% 0,3% 0,3 
Rohertrag (T€) 84.156,7 87.323,9 90.007,4 
EBIT (T€) 3.755,5 4.805,7 3.260,2 
EBITDA (T€) 10.958,6 12.386,6 6.944,6 
    
Personal      
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt,  
Summe in VK 1.134,5 1.144,9 1.189,5 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 60,0 61,4 64,0 
 
Wirtschaftliche Lage 
Geschäft und Rahmenbedingungen 
Die SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH (im folgenden SBK genannt) bietet 
aufeinander abgestimmte vernetzte Leistungen für Senioren, Menschen mit Behinderung 
und arbeitsuchende Menschen an. Derzeit ist sie in 15 Stadtteilen im Kölner Stadtgebiet 
mit einer breiten Angebotspalette, die nahezu alle Dienst leistungen umfasst, die alte 
Menschen oder Menschen mit geistiger, psychischer oder mehrfacher Erkrankung benö-
tigen, vertreten.  
Angesicht der steigenden Zahl alter und insbesondere hochaltriger Menschen ergibt sich 
die Herausforderung, auch in Zukunft eine angemessene Versorgung der Pflegebedürf-
tigen zu gewährleisten. Auch wird sich die Nachfrage nach individuellen Pflege- und Be-
treuungsangeboten für Menschen mit Migrationshintergrund in den nächsten Jahren ver-
ändern. Zudem ist von einem steigenden Anteil jüngerer pflegebedürftiger Menschen, 
auszugehen. Der Anteil von Menschen, die einer organisierten Betreuung aufgrund von 
geistiger bzw. verstärkt psychischer Behinderung bedürfen, auch bei über 65 -jährigen, 
wächst ebenfalls. 
In der Betreuung von Menschen m it Beeinträchtigungen gehen die politisch gewollten 
Bestrebungen dahin, auch Menschen mit komplexen Bedarfen ambulant zu versorgen, 
sofern dies ihr Wunsch ist.

256 
 
Wirtschaftliche Lage 
Im ambulanten Bereich ist der Anteil der leistungsberechtigten Erwachsenen von 
Wohnleistungen mit ambulanter Unterstützung stetig angestiegen. Allerdings sind alter-
native Wohn- und Pflegearrangements in einer Großstadt wie Köln nicht einfach umzu-
setzen. Die Anspannung auf dem Wohnungsmarkt in Köln steigt weiter. Dies wird sich 
auch in den nächsten Jahren nicht ändern. 
Geschäftsverlauf 2020 
Das Jahr 2020 wurde von der Corona-Pandemie geprägt. Zum Schutz der Bewohner*in-
nen in stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanter Betreuung gab es daher zahlrei-
che Gesetze und Verordnungen von Seiten des Bundes und des Landes, die es umzu-
setzen galt. Die Umsetzung war dabei zumeist mit großem organisatorischen und finan-
ziellen Aufwand verbunden. Auch bezüglich der Förderung neuer Stellen im Bereich der 
Pflege gab es im Jahr 2020 gesetzliche Neuerungen. Das Zweite Pflegestärkungsgesetz 
sah unter anderem die Anfertigung eines wissenschaftlich fundierten Verfahrens zur 
Messung des Personalbedarfs in der stationären Altenpflege vor. Demnach besteht bei 
Pflegeeinrichtungen insgesamt ein Mehrbedarf von 100.000 Stellen, was einem Wert von 
36% entspricht.  
Schritte in Richtung einer bedarfsgerechten Personalausstattung in vollstationären Pfle-
geeinrichtungen wurden durch das Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversor-
gung und Pflege (Gesundheitsversorgungs - und Pflegeverbesserungsgesetz – GPVG) 
und  das Pflegepersonal -Stärkungsgesetz (PpSG) vorgenommen. Auf Grund der nicht 
vorhandenen Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt erweist sich die Umsetzung als nur be-
dingt möglich. 
Das Wirtschaftsjahr 2020 schließt mit einem Jahresergebnis in Höhe von 582 T€ ab. Der 
Überschuss übertrifft das geplante Ergebnis u. a. auf Grund niedrigerer Instandhaltungs-
aufwendungen. Insgesamt war das Jahresergebnis 2020 von Sondersachverhalten be-
einflusst, vor allem auf Grund der ab März 2020 herrschenden Corona -Pandemie. Dies 
führte zu zusätzlichen Aufwendungen und in einigen Bereichen zu geringeren Erlösen. 
Diese wirtschaftlichen Auswirkungen wurden durch verschiedene Rettungspakete aufge-
fangen. Die Vermögenslage der SBK ist ausgewogen. Das Anlagevermögen wird zu über 
100 % durch Eigenkapital, Sonderposten und langfristiges Fremdkapital gedeckt. Somit 
sind die langfristig gebundenen Vermögenswerte auch durch langfristig bereitgestellte 
Mittel finanziert. Der Deckungsgrad bezogen auf Eigenkapital, Sonderposten und Auf-
wandsrückstellungen beträgt überdurchschnittliche 77,4 % (73,9 % im Vorjahr).

257 
 
Wirtschaftliche Lage 
Die Veränderung zum Vorjahresstichtag entsteht durch den Anstieg des Sonderpostens 
auf Grund von verwendeten Zuschüssen.  Im Berichtsjahr wurden Baumaßnahmen wie 
der Neubau von Haus 8 in Riehl und der Umbau des Hauses in Dellbrück fortgeführt. 
Prognose 
Das Jahr 2021 wird weiter durch die Corona Pandemie bestimmt. Für die Ertragslage 
wird entscheidend sein, wie lange das Rettungspaket des § 150 SGB XI noch fortgesetzt  
wird. Außerdem zeigt  sich, dass die Belegungssituation aktuell schwierig ist. Die Men-
schen sind zurückhaltender, die Angebote der stationären Pflege in Anspruch zu neh-
men. Unter Berücksichtigung dieser Entwicklungen ist für 2021 ein ausgeglichenes Er-
gebnis geplant.  Auch die p andemieunabhängigen finanziellen, politischen und gesell-
schaftlichen Rahmenbedingungen, die für die erfolgreiche Tätigkeit der SBK bestimmend 
sind, unterliegen einem Wandel, der sehr schnelle Anpassungen erfordert. Die bereits 
angesprochenen gesetzlichen Regelungen, die fortschreitende Digitalisierung sowie evtl. 
anstehende Personalbemessungsveränderungen ziehen weiterhin erhebliche Verände-
rungen im Unternehmen nach sich. Vor allem wird die Gewinnung von Fach - und Füh-
rungskräften nach wie vor für die Zukunft des Unternehmens prägend sein. 
Die SBK beabsichtigen, in den kommenden Jahren rd. 80 Mio. € in ihren Immobilienbe-
stand zu investieren. Ziel ist es, das Angebot durch weitere Neubauten und Umbaumaß-
nahmen zu optimieren und auch auf neue Stadtteile auszuweiten. Die Corona Pandemie 
wird weiterhin zu Verzögerungen bei den Bauprojekten führen. 
Chancen und Risiken 
Ungeachtet der oben genannten Maßnahmen sind die Entwicklung der Ertragslage so-
wie die Entwicklung der Liquidität risikobehaftet. Weder die aktuelle Vermögenslage noch 
laufende Projekte bieten derzeit jedoch Hinweise auf bestandsgefährdende Risiken.

258 
 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 
Anschrift Neufelder Str. 34 
51067 Köln 
 
Kontakt 0221 – 8907 - 0 
www.kliniken-koeln.de 
Gründung 2004 
Handelsregister HRB 53323, Amtsgericht 
Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung  des öffentlichen Gesundheitswesens insbe-
sondere durch die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung der Stadt Köln vor al-
lem durch ambula nte, vor-, nach-, voll- und teilstationäre Krankenversorgung mit leis-
tungsfähigen wirtschaftlich gesicherten Krankenhäusern, Medizinischen Versorgungs-
zentren und Rehabilitationseinrichtungen sowie die medizinisch zweckmäßige und aus-
reichende Versorgung der in diesen Krankenhäusern, Medizinischen Versorgungszen-
tren und Rehabilitationseinrichtungen behandelten Patientinnen und Patienten; 
 der Aus-, Fort- und Weiterbildung insbesondere durch die Bereithaltung theoretischer 
und / oder praktische Lehrangebote, vor allem im Bereich der medizinischen Berufe und 
der Pflegeberufe. Darüber hinaus kann die Gesellschaft in sämtlichen anderen Berufen 
ausbilden, soweit sie dazu über die rechtlichen und fachlichen Voraussetzungen verfügt;  
 die Forschung und Lehre im Bereich der Medizin und der Pflege insbesondere im Rah-
men des Betriebes von akademischen Lehrkrankenhäusern in Zusammenarbeit mit 
Hochschulen und Hochschuleinrichtungen. 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Kliniken und Medizinischen Versor-
gungszentren einschließlich der Schulen für Pflegeberufe. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung

259 
 
Geschäftsführung 
Herr Holger Baumann  
 
Aufsichtsrat 
Herr Michael Paetzold  
(Vorsitzender) 
Herr Dr. Portz 
Herr Joachim Heinlein  
(stellv. Vorsitzender) 
Herr Dr. Harald Rau 
Frau Ursula Gärtner Frau Uschi Röhrig 
Frau Beate Hane-Knoll (ab 10.12.2020) Herr Hartmut Steffens 
Herr Sven Kaske Herr Thomas Stiefelhagen 
Herr Michael Krakau (bis 10.12.2020) Herr Dr. Ralf Unna 
Frau Ulla Lötzer (bis 10.12.2020) Frau Heike Wolf (ab 10.12.2020) 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
BW PARTNER Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mdB Wirtschaftsprüfungsge-
sellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
RehaNova Köln Neurologische Rehabilitationsklinik gGmbH 100,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Gesellschafterdarlehen 110,3 Mio. €

260 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 173.357,9 168.759,2 184.484,8 
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.328,6 3.274.5 3.311,0  
Sachanlagen 169.198,6 165.360,1 168.892,4  
Finanzanlagen 830,7 123.6 12.281,5  
     
Umlaufvermögen 114.279,0 128.697,2 162.153,1 
Vorräte 13.398,9 15.260,1  16.079,4 
Forderungen und sonst. VG 79.779,3 90.862,5  109.598,8 
Liquide Mittel 21.100,8 22.574,5  36.474,8 
    
Rechnungsabgrenzungsposten 288,0 178,0  128,1 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensbe-
wertung 25,9 22,9 0,0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 79.860,6 100.149,0 148.722,3  
     
Summe Aktiva 367.811,5 397.805,4 495.488,3 
 
Passiva       
Eigenkapital 0,0 0,0 0,0 
Gezeichnetes Kapital 17.000,0 17.000,0  17.000,0 
Kapitalrücklage 15.878,9 45.878,9  45.878,9 
Verlustvortrag -66.307,7 -112.739,5  -163.028,0 
Jahresüberschuss/-fehlbetrag -46.431,8 -50.288,4  -48.573,2 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter  
Fehlbetrag 79.860,6 100.149,3  148.722,3 
     
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 61.666,0 59.596,2  58.328,1 
Rückstellungen 74.201,9 85.729,0  118.008,0 
Verbindlichkeiten 231.943,5 252.480,1  319.152,1 
Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 0,0 0,0 
     
Summe Passiva 367.811,5 397.805,4 495.488,3

261 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung    
Umsatzerlöse 356.220,0 359.608,1  383.666,0 
Bestandsveränderungen -364,8 1.923,0  -1.683,0 
andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 0,0  0,0 
Sonstige betriebliche Erträge  14.222,2 13.803,1  13.832,8 
Betriebsleistung 370.077,3 375.334,4  395.815,8 
Betriebsaufwand     
Materialaufwand 104.630,2 112.387,9 116.152,2  
Personalaufwand 235.312,3 252.833,4 256.849,2  
Abschreibungen 16.273,3 10.113,1  14.857,2 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 53.046,0 37.044,5  43.484,2 
Betriebsergebnis -39.184,5 -42.710,6 -35.527,0 
     
Finanzergebnis    
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10,4 31,3  9,9 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,0 645,0  0,0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.771,1 6.718,8  8.776,8 
     
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 372,3 162.8  4.204,4 
Sonstige Steuern 114,2 82,5  74,9 
Jahresüberschuss/-fehlbetrag -46.431,7 -50.288,4  -48.573,2

262 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz       
Anlagenintensität 47,1% 42,4% 37.2% 
Abschreibungsquote 9,4% 9,4% 8,6% 
Investitionen (T€) 10.088,7 11.988,2 30.538,9 
Investitionsquote 5,8% 7,1% 16,6% 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Pensionsverpflichtungen (T€) 27.122,0 30.966,0 38.830,0  
Bankverbindlichkeiten (T€) 86.551,4 70597,6 4.159,3  
Veränderung Verschuldung (T€) 50.256,8 20.536,6 66.672,0  
    
Gewinn- und Verlustrechnung      
Gesamtkapitalrentabilität (%) -10,8% -10,4%  -8,4% 
Rohertrag (T€) 265.447,0 262.946,5  279.663,6 
EBIT (T€) -39.184,6 -48.546,0  -36.465,0 
EBITDA (T€) -22.911,3 -32.766,8  -21.600,8 
    
Personal      
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4.313 4.404 4.470 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 54,6 57,4 57,5 
 
Wirtschaftliche Lage 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die Kliniken wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2004 durch Ausgliederung zur Neugrün-
dung aus einem Eigenbetrieb der Stadt Köln in eine gemeinnützige Gesellschaft mit be-
schränkter Haftung umgewandelt. Alleingesellschafterin ist die Stadt Köln 
Auch im Jahr 2020 haben die Kliniken wie in den vergangenen Jahren Ihren Platz in der 
Gesundheitsversorgung der Region wahrgenomme n Die Belegung blieb jedoch haupt-
sächlich bedingt durch die Pandemie deutlich hinter den Plan- und den Vorjahreswerten 
zurück. Die Umsatzerlöse sind im Vorjahresvergleich gesunken, was insbesondere auf 
die rückläufigen Fallzahlen zurückführen ist (2020: 49 .043; Vorjahr: 57.014), wobei die 
Leistungsentwicklung an allen drei Standorten eine negative Entwicklung zeigt: In Mer-
heim wurden 22.338 Patienten versorgt (Vorjahr: 25.924), in Holweide 17.664 (Vorjahr: 
20.448). In Riehl sank die Patientenzahl auf 9.041 (Vorjahr: 10.642).

263 
 
Wirtschaftliche Lage 
Die erzielten Casemixpunkte („CMP“) lagen in 2020 rd. 5.000 CMP unter dem Vorjahres-
wert und betrugen 52.821 CMP. 
Geschäftsverlauf 2020 
Die Kliniken der Stadt Köln haben im Geschäftsjahr 2020 ein gegenüber dem Vorjahr 
leicht verbessertes Jahresergebnis von -48,6 Mio. € (Vorjahr: -50,3 Mio. €) zu verzeich-
nen. Im Vergleich zum gemäß Wirtschaftsplan geplanten Ergebnis (- 57,4 Mio. €) ist hin-
gegen eine deutlich positive Abweichung zu verzeichnen. 
Im Bereich der Personalaufwendungen wurde der gemäß Wirtschaftsplan formulier te 
Planwert um  0,6 Mio. € bzw. 0,2 % überschritten. Die Anzahl der Vollkräfte ist im Vor-
jahresvergleich um 10 auf 3.238 Vollkräfte gesunken. 
Das negative Jahresergebnis zeigt im operativen Geschäft ein deutliches Minus. Neben 
den Belastungen, die aus der CO VID-19-Pandemie resultieren, trugen hierzu ins beson-
dere das zunehmende Auseinanderklaffen von Preisentwicklungen auf der Leistungs-
seite zu den im Vergleich überproportionalen Steigerungen auf der Kostenseite und da-
bei neben der Personalkostenseite insb esondere überproportionale Sachkostensteige-
rungen durch Personalleasing und sonstige betriebliche Aufwendungen. 
Die günstige Abweichung zwischen dem laut Wirtschaftsplan prognostizierten und dem 
tatsächlichen Jahresergebnis resultiert insbesondere aus Ausg leichs- und Zuschlags-
zahlungen, die der Gesetzgeber als Unterstützungsmaßnahme im Rahmen der Corona-
Pandemie beschlossen hat. 
Für das Freihalten von Betten für COVID-19-Pantienten wurden Ausgleichszahlungen in 
Höhe von 20,9 Mio. € und sonstige Zuschüsse in Höhe von 1,8 Mio. € vereinnahmt. 
Chancen und Risiken 
Chance: Gute Marktpositionierung 
Die Kliniken der Stadt Köln sind am Markt gut positioniert und genießen auch überregio-
nal einen sehr guten Ruf. Im Einzugsgebiet von Düsseldorf über Aachen und Bonn haben 
sie einen Marktanteil von rd. 12% und annähernd gleiche Fallzahlen wie die umliegenden 
Universitätskliniken. Durch ihr breites medizinisches Spektrum, die vorteilhafte Mischung 
von Maximalversorgung und Grund- bzw. Regelversorgung sind die Kliniken gut au fge-
stellt. Durch die gezielte strategische Ausrichtung der einzelnen Kliniken auf Vervollstän-
digung der Wertschöpfungskette innerhalb eines Faches und Breite des Angebotes wird 
horizontal und vertikal diversifiziert.

264 
 
Wirtschaftliche Lage 
Das ermöglicht zum einen eine vollständige Behandlung des Patienten (One-stop-
shopping-Ansatz), aber auch eine sehr breite Ausbildung der Mitarbeiter. Letzteres ist 
nach aktuellen Studien der wichtigste Faktor für die Auswahl eines Arbeitgebers.  
Chance: Personalentwicklungskonzept 
Darüber hinaus wird durch das Personalentwicklungskonzept sowohl das Aus-, Fort- und 
Weiterbildungs-spektrum vergrößert, als auch die Qualifikation der Mitarbeiter erhöht, 
insbesondere durch den Ausbau der Lehrstühle mit der Universität Witten-Herdecke. Im 
Ergebnis e rhöht sich so die Qualität des Personals, was wiederum den Patientenzu-
spruch verbessert.  
Risiko: Fachkräftemangel 
Der Fachkräftemangel im Gesundheits - und Pflegebereich führt zu nicht absehbaren 
Kostensteigerungen sowie zu Mindererlösen, die aus der Schli eßung von Betten sowie 
ganzer Stationen resultieren. Der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter wird die größte 
Herausforderung für die Zukunft sein. 
Risiko: Investitionsstaus  
Die Investitionskosten der Krankenhäuser werden schon lange nicht mehr alleine  durch 
Fördermittel finanziert. Die Investitionsförderquote in NRW ist seit 1972 von 24,9% auf 
heute ca. 4%, somit um knapp 21% abgesunken. Dazu kommen weitere erhebliche Kos-
tensteigerungen in den Bereichen Energie, Haftpflicht -versicherungsprämien, M edika-
mente und Medizintechnik.  
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Die Klinken der Stadt Köln werden durch ein strategisch neu ausgerichtetes Standort-
konzept und die begonnene Umsetzung hin zur Zentren-Organisation ihre Marktposition 
in Köln und Umg ebung wesentlich verbessern. Durch die Zentralisierung von medizini-
schen Leistungen werden Grenzen zwischen Fachdisziplinen aufgehoben und Experten 
von Erkrankungen arbeiten interdisziplinär als fachliches Team zusammen. Die daraus 
resultierenden Synergien führen zu einer kostengünstigeren Leistungserbringung mit ei-
nem maximalen medizinischen Output.

265 
 
RehaNova Köln Neurologische Rehabilitationsklinik gGmbH 
Anschrift Ostmerheimer Str. 200 
51109 Köln 
 
Kontakt 0221 – 2784 - 0 
Gründung 1996 
Handelsregister HRB 27853, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Neurologischen Rehabilitationskli-
nik für Schädel-Hirn-Patienten in Köln-Merheim für Mitglieder der gesetzlichen Kranken-
versicherung, der Berufsgenossenschaften / Rentenversicherungsträger und für Privat-
patienten. Die Gesellschaft wird in enger Kooperation mit dem Krank enhaus Köln-Mer-
heim, einem Betriebsteil der Kliniken der Stadt Köln gGmbH, betrieben. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Prof. Dr. Horst Kierdorf  
Frau Daniela Levy (25.11.2019-14.04.2020) 
 
Aufsichtsrat 
Frau Ursula Gärtner (Vorsitzende) Herr Dr. Harald Rau 
Herr Joachim Heinlein (stellv. Vorsitzender) Herr Holger Baumann 
Herr Michael Paetzold  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln

266 
 
 
Jahresabschlussprüfung 
BW PARTNER Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mdB Wirtschaftsprüfungsge-
sellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine  
      
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   15.595,4 15.052,9 14.717,8 
Jahresergebnis   -3.792,3 -2.863,1 -1.384,4 
Eigenkapital   0,0 0,0 0,0 
Bilanzsumme   7.103,1 12.747.1 14.445,1 
Investitionen   37,4 382.783,7 390,2 
Verbindlichkeiten   6.071,4 11.813,3 12,882,0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt   195,3 276,5 174,9 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlegende unternehmerische Geschäftsaktivitäten 
Die RehaNova Köln Neurologische Rehabilitationsklinik gGmbH, Köln ist eine auf die 
Rehabilitation von schädel-/hirnverletzten Patienten spezialisierte Klinik mit 132 Betten. 
Sie wird in enger Kooperation mit dem Krankenhaus Köln-Merheim betrieben. 
Im Jahr 2020 gab es lt. Angaben des Statistischen Bundesamtes 1.107 Vorsorge - und 
Reha-Einrichtungen in Deutschland (Vorjahr: 1.112) mit insgesamt rd. 160.000 Betten. 
Unverändert ist eine Tendenz erkennbar, auch den Rehabilitationssektor weiter zu „ver-
schlanken“. Dies erklärt sich aus der Finanzierungslücke zwischen der aus dem demo-
grafischen Wa ndel zu erwartenden Einnahmesituation der Krankenkassen und der 
wachsenden, altersbedingten Versorgungslage. Eine weitere Verstärkung dieses Effek-
tes durch die COVID-Pandemie ist zu erwarten. Für die RehaNova wird diese Entwick-
lung jedoch keine wesentlichen Auswirkungen haben, da bei den Neurologischen Krank-
heitsbildern die an die Akutversorgung anschließende Rehabilitation ein unverzichtbarer 
Bestandteil für den Behandlungserfolg und die Gesundung der Patient*innen darstellt.

267 
 
Wirtschaftliche Lage  
Wie schon seit mehr als 10 Jah ren zeigen sich die marktspezifischen Gegebenheiten 
durch einen zunehmenden Fachkräftemangel und erhebliche Kostensteigerungen für 
Ärzte und Pflegekräfte aus, die durch die Anpassungen der Pflegesätze nicht vollständig 
kompensiert werden. 
Chancen und Risiken des Marktsegments 
Das wesentliche Risiko der zukünftigen Entwicklung ist die Leistungserbringung. Falls 
die Belegungstage rückläufig sind bzw. unter Plan liegen (z.B. durch die COVID-Pande-
mie), hat dies erhebliche Auswirkungen auf die finanzielle Situation der Gesellschaft.  
Der Schweregrad der zugewiesenen Patienten hat in 2020 im Vergleich zu Vorjahren 
weiter zugenommen, was auch auf die enge Kooperation mit der N eurochirurgie / Neu-
rologie des KH Merheim zurückzuführen ist. Diese schwerkranken Patiente n der Reha-
bilitationsphase B, verursachen in der initialen Phase (Intensivbehandlung) Kosten von 
mehr als 900,00 €/Tag verursachen. Unabhängig vom tatsächlichen Schweregrad der 
Patienten beträgt aber der Tagessatz für alle Patienten der Phase B 550,00 €/Ta g (bei 
infektiösen Patienten gibt es einen Zuschlag von 45,00 €/Tag). 
Die Belegung wiederum ist unmittelbar abhängig von der Verfügbarkeit von Fachkräften 
im ärztlichen Dienst wie auch im Pflegebereich. Da der Schweregrad der behandelten 
Patienten in den vergangenen Jahren stetig zunahm, ist unter sonst gleichen Bedingun-
gen die Versorgung nur einer geringeren Anzahl von Patienten möglich.  
Als generelles Personalrisiko ist der Fachkräftemangel in der Pflege zu benennen, der 
die Nachbesetzung bei Fluktuation  gerade in der Region Köln massiv erschwert. Die 
RehaNova hat dieser Entwicklung mit neuen Konzepten erfolgreich begegnet. Weiterbil-
dungen in unserem eigenen, die Anpassung des Internetauftritts und die Präsenz in an-
deren digitalen Medien, um  die Personalsuche moderner und interessanter zu gestalten, 
sollen vor allem das Interesse von jüngeren Fachkräften zu wecken.  
Die wesentliche Chance der zukünftigen Entwicklung liegt in der Spezialisierung der 
RehaNova auf die Neurologischen Rehabilitationen, insbeso ndere die Neurologisch-/ 
neurochirurgische Frührehabilitation. Die RehaNova ist ein nicht wegzudenkender Be-
standteil der medizinisch notwendigen Versorgung und hat durch ihre Fachkunde und 
exponierte Lage inmitten der Stadt Köln einen klaren Wettbewerbsvorteil. Daher wurden 
zum 1. Januar 2021 10 Akutbetten für diese Patienten in Betrieb genommen, eine Auf-
stockung auf bis zu 30 Akutbetten wird für die nächsten 2 Jahre erwogen.

268 
 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland AöR 
Anschrift Winterstraße 19 
50354 Hürth 
 
Kontakt 02233 96839100 
www.cvua-rheinland.de 
Gründung 2011 
Handelsregister Eintragung nicht notwendig 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Träger Kapitalanteil 
Land Nordrhein-Westfalen 30,0% 
Stadt Aachen 5,833% 
Stadt Bonn 5,833% 
Stadt Köln 5,833% 
Stadt Leverkusen 5,833% 
Städteregion Aachen 5,833% 
Kreis Düren 5,833% 
Kreis Euskirchen 5,833% 
Kreis Heinsberg  5,833% 
Oberbergischen Kreis 5,833% 
Rheinisch-Bergischer Kreis 5,833% 
Rhein-Erft-Kreis 5,833% 
Rhein-Sieg-Kreis 5,833% 
  
Unternehmensgegenstand 
Das CVUA Rheinland ist nach § 4 des IUAG NRW zuständig für die Untersuchungen 
und Kontrollen auf dem Gebiet des Lebensmittel - und Futtermittelrechts, der Tierseu-
chenbekämpfung, der Tiergesundheit und des Tierschutzes, u.a. auch damit zusammen 
hängende Beratung, Erstellung von Gutachten, Beurteilungen und Stellungnahmen. 
 
Organe der Anstalt  
Vorstand 
Verwaltungsrat

269 
 
Vorstand 
Frau Dagmar Pauly-Mundegar (Vorsitzende) Herr Rainer Lankes 
  
Verwaltungsrat 
Herr Dr. Peter Heyde (Vors.)  
(Städteregion Aachen) 
Herr Alexander Lünenbach  
(Stadt Leverkusen), ab 03.03.2020 
Herr Martin Gawrisch (stv. Vors.)  
(Rhein-Erft-Kreis) 
Herr Dirk Hürtgen  
(Kreis Düren) 
Herr Dr. Thomas Delschen  
(Land NRW) 
Herr Franz-Josef Dahlmanns  
(Kreis Heinsberg), bis 20.01.2020 
Frau Dr. Christiane Krüger  
(Land NRW) 
Herr Leonard Stepprath (Kreis Heins-
berg), ab 20.01.2020 bis 05.11.2020 
Herr Dr. Markus Kremer  
(Stadt Aachen) 
Herr Dr. Hans-Helmut Ahlborn  
(Kreis Heinsberg), ab 05.11.2020 
Frau Dr. Ute Zolondek  
(Stadt Bonn), bis 05.06.2020 
Herr Heinz Rosell  
(Kreis Euskirchen) 
Herr David Baier  
(Stadt Bonn), ab 05.06.2020 
Frau Birgit Hähn  
(Oberbergischer Kreis) 
Herr Konrad Peschen  
(Stadt Köln) 
Frau Anette Kupferschmidt-Fritz  
(Rheinisch-Bergischer Kreis) 
Herr Dr. Michael Rudersdorf  
(Stadt Leverkusen), bis 03.03.2020 
Herr Dr. Johannes Westarp  
(Rhein-Sieg-Kreis) 
  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
EversheimStuible Treuberater GmbH  
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Entgeltanteil Stadt Köln gemäß Entgeltordnung 2.034,1

270 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   9.534,5 9.645,5 9.761,0 
Jahresergebnis   -659,78 -694.2 -708,8 
Eigenkapital   3.951,4 3.257,2 2.548,4 
Bilanzsumme   32.393,6 32.787,1 33.216,1 
Investitionen   310,0 518,2 446,9 
Verbindlichkeiten   11.941,8 11.210,9 10.513,4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt  90 87 87 
    
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Auf Grund § 3 Absatz 1 sowie § 5 des Gesetzes zur Bildung integrierter Untersuchungs-
anstalten für Bereiche des Verbraucherschutzes (IUAG NRW) vom 11. Dezember 2007 
(GV NRW S. 662) wurde das CVUA Rheinland gemäß Artikel 1 der Verordnung vom 4. 
November 2010 zur Änderung der Verordnung zur Errichtung integrierter Untersu-
chungsanstalten für Bereiche des Verbraucherschutzes (Errichtungsverordnung; GV 
NRW S. 599) zum 1. Januar 2011 gebildet und als rechtsfähige Anstalt des öffentlichen 
Rechts errichtet. 
Das CVUA Rheinland wurde aus dem Fachbereich Chemische Lebensmitteluntersu-
chung der Stadt Aachen, der Amtlichen Lebensmitteluntersuchung - Leistungszentrum 
optimierter Laborbetrieb der Stadt Bonn, dem Institut für Lebensmitteluntersuchung der 
Stadt Köln und dem Chemischen Untersuchungsinstitut der Stadt Leverkusen gebildet. 
Sitz der Anstalt ist Hürth. 
Träger der Anstalt sind das Land Nordrhein-Westfalen sowie als kommunale Träger die 
Städte Aachen, Bonn, Köln und Leverkusen, die Städteregion Aachen, die Kreise Düren, 
Euskirchen, Heinsberg, der Oberbergische Kreis, der Rheinisch -Bergische Kreis, der 
Rhein-Erft-Kreis und der Rhein-Sieg-Kreis. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Das CVUA Rheinland finanziert sich im Wesentlichen aus Entgelten der Träger, darüber 
hinaus aus Gebühren. Das Stammkapital beträgt 300.000 €. 
Relevante Märkte 
Das CVUA Rheinland erfüllt Aufgaben des gesundheitlichen Verbraucherschutzes.

271 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäftsverlauf 2020 
Das operative Geschäft ist im Wesentlichen entsprechend der vorgesehenen Planungen 
verlaufen. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Ausschlaggebend 
für das gegenüber der Planung trotzdem verbesserte Ergebnis des CVUA Rheinland 
sind die Zinsbelastungen für Pensions- und Beihilfeverpflichtungen. 
Chancen und Risiken 
Die Kooperation Düsseldorf/Mettmann ist zum 01.01.2020 dem CVUA -RRW beigetre-
ten. Ca. 4.500 Proben/Jahr aus dieser Kooperation betreffen Warenobergruppen der 
Schwerpunktbildung, wodurch eine Anpassung der Schwerpunktbildung innerhalb der 
CVUÄ NRW erforderlich war. Im Frühjahr 2021 haben sich die CVUÄ einstimmig auf 
eine Fortschreibung der Schwerpunktbildung geeinigt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter waren in diesen Prozess von Anfang an einbezogen und haben die von uns 
eingebrachten Vorschläge selbst entwickelt. Unsere Vorstellungen konnten in der Fort-
schreibung der Schwerpunktbildung weitgehend berücksichtigt werden. Mit der neuen 
Aufgabenverteilung wurde zum 01.01.2022 gestartet. Dabei ist das CVUA Rheinland fast 
ausschließlich für die ihm untersuchten Waren obergruppen Kompetenzzentrum und 
konnte so sein Profil schärfen. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Durch eine stufenweise Anpassung der Entgelte zum 01.01.2021, 01.01.2022 und 
01.01.2023 ist die Finanzierung des CVUA Rheinland zunächst auf sichere Füße gestellt 
auch weil die Verluste im Ergebnis geringer ausfielen als im Plan erwartet. Der wirt-
schaftliche Erfolg wird weiterhin von den Aufwendungen für die Pensions - und Beihilfe-
lasten und der Entwicklung der Zinsen bestimmt werden. Das MULNV  beabsichtigt den 
Zusammenschluss aller fünf CVUÄ in ein einziges CVUA -NRW als Anstalt öffentlichen 
Rechts im Rahmen seines Konzepts „Lebensmittelüberwachung 2025“ unter Beibehal-
tung von 5 Standorten. Ein genauer Zeitplan steht noch nicht fest.

272 
 
Jugendzentrum Köln Gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH 
Anschrift Christianstraße 82 
50825 Köln 
 
Kontakt 0221 – 54600 - 300 
www.jugz.eu 
Gründung 1997 
Handelsregister HRB 29553, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse  
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 51,0% 
Jugendhilfe Köln e.V. 49,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die selbstlose Förderung der Kinder und Jugend-
hilfe. Hierzu betreibt die Gesellschaft insbesondere Einrichtungen, die an die Interes-
sen junger Menschen mit und ohne Behinderungen anknüpfen und von ihnen mitbe-
stimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu sozialem 
Engagement anregen und hinführen. Darüber hinaus entfaltet die Gesellschaft Aktivitä-
ten, die zur Lösung aktueller Probleme der Kinder- und Jugendarbeit beitragen. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Frau Almut Gross (Geschäftsführerin)  
  
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Ralf Heinen Frau Sylvia Laufenberg 
Frau Ulrike Kessing Herr Andreas Pöttgen 
Herr Dr. Helge Schlieben Frau Hanna Parnow 
Herr Robert Voigtsberger Frau Carola Wewer 
Frau Luisa Schwab

273 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln  
 
Jahresabschlussprüfung 
Solidaris Revisions-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
Gemeinnützige Gesellschaft für urbane Jugendarbeit mbH (GUJA) 33,3% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Betriebskostenzuschuss 4.746,2 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   12.557,0 13.371,6 13.177 
Jahresergebnis   56,0 33,7 6,7 
Eigenkapital   920,9 954,6 961,3 
Bilanzsumme   3.841,6 4.038,0 3880,0 
Investitionen   126,8 135,4 196,9 
Verbindlichkeiten   726,0 836,5 752,0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt    610 630 533 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäft und Rahmenbedingungen 
Die Gesellschaft betreibt an verschiedenen Standorten in der Stadt Köln 20 Jugend -
einrichtungen, in 9 Jugendeinrichtungen be steht eine Übermittagsbetreuung. 18 Ein -
richtungen befinden sich in von der Stadt Köln angemieteten Räumlichkeiten. Neben 
einer symbolischen Miete trägt die Gesellschaft sämtliche Haus- und Grundstücks- 
aufwendungen einschließlich Reparaturen an Dach und F ach. Für die anderen Einrich-
tungen bestehen Verträge mit fremden Dritten. Die Gesellschaft ist in der Stadt Köln der 
Träger mit den meisten Jugendeinrichtungen. Weiterhin betreibt die Gesellschaft das 
Sozialpädagogische Fanprojekt in angemieteten Räumlichk eiten, ist Kooperations-
partner an 9 Grundschulen im Bereich der Offenen Ganztagsgrundschulen und an 9 
weiterführenden Schulen bzw. Förderschulen in der Sekundarstufe 1. Die hierfür genutz-
ten Räumlichkeiten in den Schulen werden im Rahmen der Kooperation un entgeltlich

274 
 
Wirtschaftliche Lage  
zur Verfügung gestellt. Die Tätigkeiten der Gesellschaft sind in Teilen dem SGB VIII, 
insbesondere § 11, zuzuordnen. Die Finanzierung der Jugendarbeit und der Übermit-
tagsbetreuung ist dem Grunde, aber nicht dem Umfang nach gesetzlich geregelt. Dies 
führt dazu, dass die Zuwendungen der öffentlichen Hand in ihrer Höhe als nicht gesichert 
gelten können. Die Finanzierungsgrundlage für die Offene Ganztagsschule und Betreu-
ung an weiterführenden Schulen ist der Erlass für den Ganztag.  
Geschäftsverlauf 2020 
Das Sozialpädagogische Fanprojekt wird aus Mitteln des DFB (Deutscher Fußballver-
bund), des Landes und der Stadt Köln finanziert. Den Erträgen von 13.485,9 T€ stehen 
Aufwendungen von 13.291,3 T€ sowie Abschreibungen von 187,9 T€ gegenüber, so 
dass als Saldo ein Jahresüberschuss von 6,7 T€ ausgewiesen wird. Die Gesellschaft hat 
sich im Jahr 2020 wie geplant entwickelt. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit ist mit 6,7 
T€ (Vorjahr 33,7 T€) positiv und liegt etwas unter dem des Prognostizierten (23,9 T€).  
Die vom Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln vorgenommenen Interventionen 
zur Bekämpfung der Pandemie führten zu zeitweiligen Schließungen der Jugend -ein-
richtungen und der Schulen. Die Präsenzangebote wurden in allen Einrichtungen auf 
alternative und digitale Angebote umgestellt, zusätzlich wurden Notfallbetreuungen ein-
gerichtet. Trotz umfangreicher Finanzierungszusagen seitens der Kostenträger wird die 
Gesellschaft Einnahmenverluste aufgrund des Wegfalls von Veranstaltungen und kurz-
fristigen Vermiet ungen haben. Im Bereich der Ganztagsbetreuung an den Schulen 
kommt es aufgrund des Wechselunterrichts (Präsenz- und Distanzunterricht) oder einer 
ausschließlichen Notbetreuung ebenfalls zu spürbaren Einnahmeverlusten.  
Einsparungen werden derzeit in den Bereichen vorgenommen, in denen dies schnell 
und unmittelbar möglich ist (Heizung, Strom, Übungsleiter/Honorarkräfte, Abbau Mehr-
arbeitsstunden usw.). Mit der Entscheidung das digitale Angebot massiv in der gegen-
wärtigen Krise auszubauen, entstehen zusätzliche Kosten in einem überschaubaren 
Rahmen. Dies wird gemacht, um während der Krise mit den Kindern und Jugendlichen 
in Kontakt zu bleiben, digitale Angebote bereit zu stellen und auszuprobieren und damit 
auch eine Investition in die Zukunft vorzunehmen. Denn wir gehen davon aus, dass 
nach der Krise die Entwicklung digitaler Angebote, auch in der Jugendarbeit, verstärkt 
gefordert und gefördert wird. Mit Beginn der Pandemie wurde in Zusammenarbeit mit 
verschiedenen Trägern ein digitales Jugendzentrum entwickelt, das bis Ende Mai 2020 
mit Hilfe von Stiftungsmitteln aufgebaut und betrieben werden konnte. Anfang Juni 
2020 hat die JugZ damit begonnen, eine ihrer bestehenden Jugendeinrichtungen zu ei-

275 
 
Wirtschaftliche Lage  
nem Jugendmedienzentrum weiterzuentwickeln, in dem auch das Digitale Jugendzent-
rum integriert wurde. Der JugZ ist gelungen, für diese innovative Fortentwicklung des 
Angebotes umfangreiche Projektfördermittel zu akquirieren. 
Chancen und Risiken 
Insgesamt sind die aus dem Coronavirus resultierenden Risiken zurzeit noch nicht final 
absehbar bzw. quantifizierbar. Im Wirtschaftsplan für das Jahr 2021 wird ein negatives 
Jahresergebnis in Höhe von -245,8 T€ prognostiziert. Hier wurden die anhaltenden 
Auswirkungen aufgrund der Pandemie berücksichtigt. Die weitgehenden Zusagen 
durch die Kostenträger und die bestehenden Rücklagen der Jugz werden nach derzei-
tiger Sachlage dazu führen, dass die Gesellschaft in ihrer Existenz nicht bedroht ist.

276 
 
5. Kultur, Sport, Erholung 
KölnBäder GmbH 
Anschrift Parkgürtel 26 
50823 Köln 
 
Kontakt 0221- 178 - 0 
www.stadtwerkekoeln.de 
Gründung 2001 
Handelsregis-
ter HR B 29611, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadtwerke Köln GmbH 74,0% 
Stadt Köln 26,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Die KölnBäder GmbH betreibt den Betrieb von 13 öffentlichen Bädern, darunter ein Na-
turfreibad, und leistet einen wertvollen Beitrag zur Daseinsvorsorge im Rahmen eines 
unverzichtbaren Freizeit- und Gesundheitsangebotes der Stadt Köln. Sie stellt die Infra-
struktur für Schwimmvereine und den Schwimmunterricht an Schulen bereit. Einige Bä-
der haben ihr Angebot auf Sauna und Fitness erweitert. Im Winter stehen Eisflächen auf 
dem Heumarkt den Besuchern des Weihnachtsmarktes und im Lentpark bereit. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Frau Claudia Heckmann  Herr Dirk Kolkmann

277 
 
Aufsichtsrat 
Herr Ralf Klemm (Vorsitzender) Herr Jürgen Kircher (stellv. Vorsitz.) 
Herr Ulrich Breite Herr Max Christian Derichsweiler 
Herr Jörg Detjen  
Herr Thomas Geffe Herr Peter Pfeifer 
Herr Franz Philippi Herr Manuel Jeschka 
Herr Floris Rudolph Herr Heiko Seifert 
Herr Florian Weber Frau Iris Januszewski 
Herr Henk van Benthem Herr Robert Voigtsberger 
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
EversheimStuible Treuberater GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Keine

278 
 
Bilanz (T€) 2018 2019 2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 91.990 88.775 86.595 
Immaterielle Vermögensgegenstände 163 139 134 
Sachanlagen 91.751 88.563 86.407 
Finanzanlagen 76 73 54 
     
Umlaufvermögen 1.084 1.093 1.217 
Vorräte 113 111 113 
Forderungen und sonst. VG 729 841 1.030 
Wertpapiere     
Liquide Mittel 242 141 74 
Rechnungsabgrenzungsposten 132 12 141 
     
Summe Aktiva 93.206 89.880 87.953 
     
Passiva       
Eigenkapital 35.302 35.302 35.302 
Gezeichnetes Kapital 7.675 7.675 7.675 
Kapitalrücklage 27.627 27.627 27.627 
Gewinnrücklage     
Bilanzergebnis      
     
Rückstellungen 4.372 5.329 3.787 
Verbindlichkeiten 52.729 48.368 48.211 
Rechnungsabgrenzungsposten 803 881 653 
     
Summe Passiva 93.206 89.880 87.953

279 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2018 2019 2020 
    
Gesamtleistung 15.725 15.922 9.834 
Umsatzerlöse 15.725 15.922 9.834 
Bestandsveränderungen 0,0 0,0 0,0 
andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 0,0 0,0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.064 841 798 
Betriebsleistung 16.789 16.763 10.632 
Betriebsaufwand 33.654 34.591 30.486 
Materialaufwand 10.144 10.004 8.362 
Personalaufwand 15.097 16.402 14.063 
Abschreibungen 4.486 4.445 4.462 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.927 3.740 3.599 
Betriebsergebnis -16.865 -17.828 -19.854 
     
Finanzergebnis -1.691 -1.231 -811 
Erträge aus Beteiligungen 0,0 0,0 0,0 
Erträge aus Gewinnbeteiligungen 0,0 0,0 0,0 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 1,0 1,0 1 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 0,0 0,0 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,0 13,0 10 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.692 1.219 802 
     
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0  0,0 0,0 
Sonstige Steuern 129 302 286 
Unternehmensergebnis -18.685 -19.361 -20.898 
Erträge aus Verlustübernahme 18.685 19.361 20.898 
Jahresüberschuss 0  0 0 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
    
Bilanz       
Anlagenintensität 98,7% 98,8% 98,5% 
Abschreibungsquote 4,9% 5,0% 5,2% 
Investitionen (T€) 1.230,0 1.281,0 4.472, 0 
Investitionsquote 1,3% 1,4% 5,2% 
Eigenkapitalquote 37,9% 39,3% 40,1% 
Pensionsverpflichtungen (T€) 691,0 782,0 859,0

280 
 
Kennzahlenüberblick 2018 2019 2020 
Bankverbindlichkeiten (T€) 37.942,0 32.976,0 36.232,0 
Veränderung Verschuldung (T€) -1.998,0 4.360,0 -157,0 
Gewinn- und Verlustrechnung      
Gesamtkapitalrentabilität (%) -18,2% -20,2% -22,8% 
Rohertrag (T€) 5.581,0 5.918,0 1.525,0 
EBIT (T€) -16.865,0 -17.841,0 18.990,0 
EBITDA (T€) -12.324,0 -13.347,0 23.462,0 
Personal      
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 318 332 305 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 47 49 46,1 
 
Wirtschaftliche Lage 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die KölnBäder im Stadtwerke Köln Konzern realisieren seit vielen Jahren ein bürgerori-
entiertes und im Grundsatz wirtschaftliches Konzept, um bestehende Angebote auf qua-
litativ hohem Niveau zu erhalten und in einzelnen Bereichen noch attraktiver zu machen. 
Zunächst haben die KölnBäder angesichts der Corona -bedingten Gegebenheiten das 
neue E-Ticket besonders zügig eingeführt. Mit dem E-Ticket können Gäste ihren Besuch 
vorab online buchen und bezahlen, im Ergebnis verringern sich damit die Wartezeiten 
am Eingang. Der Service ist für viele Einrichtungen der KölnBäder nutzbar.  
Geschäftsverlauf 2020 
Das Geschäftsjahr 2020 war durch die Corona Pandemie geprägt. Auf gesetzliche An-
ordnung waren die Einrichtungen der KölnBäder von Mitte März bis Mitte Mai geschlos-
sen. Danach konnte ein Badebetrieb unter strengen Schutzmaßnahmen erfolgen. Auch 
die Freibadesaison konnte – zwar mit erheblichen Kapazitätseinschränkungen – stattfin-
den. Im November und Dezember mussten alle Einrichtungen dann wieder aufgrund ge-
setzlicher Anordnung schließen. Somit entfiel die komplette Eissaison, sowohl im Lent-
park als auch - aufgrund der Absage der Weihnachtsmärkte - die Eisflächen auf dem 
Heumarkt und Ebertplatz. Die Auswirkungen auf die Besucherzahlen und Ertragslage der 
KölnBäder GmbH sind enorm. Die KölnBäder haben sofort Gegensteuerungsmaßnah-
men. So haben die KölnBäder im April und Mai sowie im November und Dezember für 
einen Großteil der Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet, enorme Energiesparmaßnah-
men eingeleitet, Dienstleistungen aus vertraglichen Bindungen wurden – soweit wie mög-
lich – gemindert.

281 
 
Wirtschaftliche Lage 
Der Unternehmensverlust und damit auch die Verlustübernahme durch die Stadtwerke 
Köln GmbH beträgt 20.898 T€ (Vorjahr 19.361 T€). Der Verlust je Besucher beläuft sich 
im Berichtsjahr auf 13,89 € (Vorjahr 7,06 €). 
Die Umsatzerlöse sind mit 9.834 T€ um 6.088 T€ und damit rund 38 % niedriger als im 
Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 798 T€. Der Materialauf-
wand verringerte sich insgesamt um 1.642 T€ auf 8.362 T€ (Vorjahr 10.004 T€). Der 
Personalaufwand ist auf 14.063 T€ (Vorjahr 16.402 T€) gesunken. Die Abschreibunge n 
auf Sachanlagen betragen 4.462 T€ (Vorjahr 4.445 T€).  
Chancen und Risiken 
Die KölnBäder haben neben dem Risiko - auch ein Chancenmanagement im Unterneh-
men implementiert. Beide zusammen dienen als zentrale Planungs- und Steuerungssys-
teme. Dabei sieht das Unternehmen interne wie externe Potenziale als Chancen, die sich 
kurz- und langfristig positiv auf die Geschäftstätigkeit auswirken können. Die daraus ab-
zuleitenden Maßnahmen stimmt die Geschäftsführung im Rahmen der Planung mit dem 
operativen Bäderbetriebsmanagement ab. Diese Strategie funktioniert seit mehr als 20 
Jahren erfolgreich. 
Die KölnBäder definieren sämtliche Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen 
der Unternehmensziele auswirken können, als Risiken. Das Risikomanagementsystem 
der Gesellschaft konzentriert sich darauf, latent vorhandene Risiken rechtzeitig zu iden-
tifizieren und zu analysieren, damit die Gesellschaft gegebenenfalls frühzeitig reagieren 
kann. Im Geschäftsjahr 2020 konzentrierte sich das Risikomanagement der KölnBäder 
auf d as Risiko durch die Corona Pandemie. Im Geschäftsjahr 2020 meldete die Ge-
schäftsführung der KölnBäder GmbH regelmäßig die Ergebnisveränderung aufgrund der 
Corona Pandemie im Rahmen des Risikomanagements. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Das Geschäftsjahr 2021 wird auch weiterhin stark von der Corona Pandemie geprägt 
sein. Die KölnBäder mussten aufgrund gesetzlicher Anordnung ihre Einrichtungen ab 
dem 2. November 2020 schließen. Ab wann und in welchem Umfang eine Freibadesai-
son oder auch die Ei ssaison im Geschäftsjahr 2021 stattfinden kann, ist zum aktuellen 
Zeitpunkt noch nicht absehbar.

282 
 
 
KölnMusik Betriebs- und Servicegesellschaft mbH 
Anschrift Bischofsgartenstr. 1 
50667 Köln 
 
Kontakt 0221 - 20408 - 0 
www.koelner-philharmonie.de 
Gründung 1985 
Handelsregister HRB 15515, Amtsgericht 
Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 89,9% 
Westdeutscher Rundfunk, Köln 10,1% 
  
Unternehmensgegenstand 
Der Betrieb des zur vielfältigen, an den Interessen aller Bevölker ungskreise orientierten 
Nutzung errichteten Konzertsaals der Stadt Köln „Kölner Philharmonie“ und die Erbrin-
gung der damit verbundenen Serviceleistungen sowie die Durchführung von Veranstal-
tungen außerhalb der „Kölner Philharmonie“.  
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Louwrens Langevoort

283 
 
Aufsichtsrat 
Frau Henriette Reker (Vorsitzende) Frau Brigitta von Bülow 
Frau Valerie Weber (stellv. Vorsitzende) Frau Susanne Laugwitz-Aulbach 
Herr Prof. Klaus Schäfer  
(stellv. Vorsitzender bis 10.12.2020) 
Herr Knut-Lennard Scholz  
(ab 10.12.2020) 
Herr Dr. Ralph Elster  
(stellv. Vorsitzender) 
Frau Gisela Stahlhofen  
(bis 10.12.2020) 
Herr Prof. Hans-Georg Bögner  
(ab 10.12.2020)  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
West-Rhein-Treuhand GmbH 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
ACHTBRÜCKEN GmbH 49,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Betriebskostenzuschuss 5.649,6 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   10.457,5 10.747,4 4.762,0 
Jahresergebnis   -4.904,2 -5.531,6 -5.428,1 
Eigenkapital   3.237,7 2.990,1 3.211,6 
Bilanzsumme   11.092,1 11.520,0 8.554,1 
Investitionen   233,0 1.044,6 957,6 
Verbindlichkeiten   6.509,8 7.253,6 3.953,1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 60 59 59 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die Weltwirtschaft war im ersten Halbjahr 2020 von einem massiven Einbruch infolge 
der COVID-19-Pandemie geprägt. Weltweit verhängten Behörden Beschränkungen und

284 
 
Wirtschaftliche Lage  
ordneten die Schließung von Geschäften und Verbote von Veranstaltungen an. Mit 
geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen versuchten zahlreiche Staaten dem drastischen 
Abschwung zu begegnen. Nachdem die Wirtschaft im Sommer angesichts sinkender 
Infektionszahlen und einer Lockerung der Auflagen wieder an Fahrt aufgenommen hatte, 
verschärften die Behörden im Herbst die Beschränkungen vor dem Hintergrund einer 
drastisch steigenden Zahl der Ansteckungen mit dem Virus wieder. 
Der Livemusik-Markt verzeichnete in 2020 aufgrund der Corona -Pandemie starke Ver-
luste. Im gesamten Jahr waren kaum noch Konzertveranstaltungen möglich. Infolgedes-
sen verzeichneten die Streaming-Umsätze einen steilen Aufwärtstrend. Auch wenn sich 
dieser Trend in den letzten Jahren, insbesondere überproportional im Jahr 2020, fort-
setzte, kann das Erleben einer Live -Konzertveranstaltung durch die Nutzung digitaler 
Streaming-Angebote nicht ersetzt werden. 
Die Corona-Pandemie hatte für die Kölner Philharmonie ebenfalls drastische Auswirkun-
gen Aufgrund der behördlich angeordneten Schließung der Kölner Philharmonie musste 
nahezu der gesamte Konzertbetrieb ab Mitte März eingestellt werden. In den wenige n 
Wochen und Monaten, in denen Konzertveranstaltungen möglich waren, konnten klei-
nere kammermusikalische Konzerte unter Beachtung eines strengen restriktiven Hygi-
ene-Schutz-Konzeptes angeboten werden. Durch die sich permanent ändernden 
Corona-Schutz-Verordnungen war ein normaler Spielbetrieb kaum noch aufrecht zu hal-
ten. Aus diesem Grund setzte auch die KölnMusik zusammen mit den Hausorchestern 
vermehrt auf das Konzert-Streaming unter seiner Marke philharmonie.tv. Online wurden 
im Geschäftsjahr eine Vielzahl von Konzerten Online als Video-Streaming angeboten. 
Geschäftsverlauf 2020 
Im Geschäftsjahr 2020 wurden in der Kölner Philharmonie 170 Veranstaltungen – teils 
als Doppelkonzerte an einem Tag - durchgeführt, davon 81 KölnMusik-Veranstaltungen 
(Vorjahr: 429 Veranstaltungen, davon 194 KölnMusik-Veranstaltungen) inklusive 6 Phil-
harmonie Lunch-Veranstaltungen (Vorjahr: 30 Veranstaltungen) und 5 Koproduktionen 
(Vorjahr: 8).  
Die Abonnements der KölnMusik-Veranstaltungen für die Spielzeit 2019/2020 mussten 
nach der Schließung der Kölner Philharmonie im März 2020 insgesamt anteilig rückab-
gewickelt werden. Ebenso mussten die Abonnements für die im August startende neue 
Spielzeit 2020/2021 aufgrund der behördlichen Schließung ab Ende Oktober rückabge-
wickelt und für den Rest der Spielzeit ausgesetzt werden. 
Durch die sich immer wieder ändernden behördlichen Verordnungen war im Geschäfts-
jahr 2020 kein ordentlicher Spielbetrieb möglich. Das Jahr war wesentlich durch Kon-
zert-Absagen, -Umplanungen und -Verschiebungen geprägt.

285 
 
Wirtschaftliche Lage  
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivität 
Der Fortbestand des Unternehmens ist nur gesichert, wenn die jährlich anfallenden Jah-
resfehlbeträge durch die Gesellschafter aufgefangen werden. Insbesondere durch die 
Corona-Krise zusätzlich entstehende Verluste müssen durch staatliche Stellen und wei-
teren Hilfsprogrammen für die Veranstaltungsbranche entwickelt und ausgebaut werden, 
damit die Kultur die Pandemie überstehen kann. 
Konjunkturelle Entwicklungen der Gesamtwirtschaft, insbesondere durch die 
Corona-Krise können das Geschäft durch verändertes Konsumverhalten der Besucher 
beeinflussen und sich sowohl positiv als auch negativ auf Umsatz und Unternehmenser-
gebnis auswirken. Durch den langen Verzicht auf Kulturveranstaltungen kann sich das 
Umsatzergebnis in den nächsten Jahren positiv auswirken.

286 
 
ACHTBRÜCKEN GmbH 
Anschrift Bischofsgartenstr. 1 
50667 Köln 
 
Kontakt 0221 - 20408 - 0 
www.achtbruecken.de 
Gründung 1991 
Handelsregister HRB 21837, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 51,0% 
KölnMusik GmbH 49,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erarbeitung der künstlerischen, wirtschaftlichen 
und organisatorischen Konzeption sowie die Durchführung eines Musikfestivals. Die Ge-
sellschaft ist insbesondere berechtigt, damit verbundene Leistungsschutz- und sonstige 
Urheberrechte zu erwerben und vermarkten. 
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Louwrens Langevoort  
 
Aufsichtsrat 
Frau Henriette Reker (Vorsitzende) Frau Brigitta von Bülow 
Frau Valerie Weber (stellv. Vorsitzende) Frau Susanne Laugwitz-Aulbach 
Herr Prof. Klaus Schäfer  
(stellv. Vorsitzender, bis 10.12.2020) 
Herr Knut-Lennard Scholz  
(ab 10.12.2020) 
Herr Dr. Ralph Elster  
(stellv. Vorsitzender) 
Frau Gisela Stahlhofen  
(bis 10.12.2020) 
Herr Prof. Hans-Georg Bögner (ab 10.12.2020)

287 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
West-Rhein-Treuhand GmbH 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Betriebskostenzuschuss 450,0 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   158,0 126,0 42,1 
Jahresergebnis   -501,9 -492,6 -228,3 
Eigenkapital   285,5 243,0 464,6 
Bilanzsumme   405,8 395,1 533,1 
Investitionen   0,0 0,0 0,0 
Verbindlichkeiten   87,1 109,3 41,9 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3 4 4 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die Festivalausgabe 2020 geplant vom 30. April bis 10. Mai stand unter dem Titel „Musik 
und Kosmos“. Aufgrund der Corona-Pandemie und des damit einhergehenden behörd-
lich festgesetztem Veranstaltungsverbostes in diesem Zeitraum, musste das gesamte 
Festival abgesagt werden. Im Oktober des Jahres konnten aufgrund einer kurzfristigen 
Aufhebung des Veranstaltungsverbotes zwei Konzerte nachgeholt werden. 
In der Sitzung am 30.04.2018 hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, der ACHTBRÜ-
CKEN zur Durchführung des Musikfestiva ls "ACHTBRÜCKEN Musik für Köln" in den 
Jahren 2019 bis 2021 Betriebskostenzuschüssen von 450 T€ p.a. zu gewähren. 
Chancen und Risiken 
Der Fortbestand des Unternehmens ist nur gesichert, wenn die jährlich anfallenden Jah-
resfehlbeträge durch die Gesellschaft er aufgefangen werden. Weitere Risiken, die den 
Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar.

288 
 
Wirtschaftliche Lage  
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivität 
Konjunkturelle Entwicklungen der Gesamtwirtschaft können das Geschäft durch verän-
dertes Konsumverhalten der Besucher beeinflussen und sich sowohl positiv als auch 
negativ auf Umsatz und Unternehmensergebnis auswirken. Ein Risiko würde sich erge-
ben, wenn die Liquiditätsreserven für die zeitgerechte Erfüllung der finanziellen Ver-
pflichtungen nicht mehr ausreichen. Zur Deckung des Kapitalbedarfs stehen grundsätz-
lich die flüssigen Mittel von 440 T€ zur Verfügung. Das Risiko wird daher als gering ein-
gestuft. Bei planmäßigem Verlauf der Geschäftsentwicklung ergibt sich im Verlauf des 
Geschäftsjahres weder eine Zahlungsunfähigkeit noch eine Überschuldung.

289 
 
Akademie der Künste der Welt/Köln gemeinnützige GmbH 
Anschrift Im Mediapark 7 
50670 Köln 
 
Kontakt 0221 - 337748 - 0 
www.adkdw.org 
Gründung 2012 
Handelsregister HRB 76052, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand des Unternehmens ist die Etablierung und der Betrieb der Kultureinrichtung 
„Akademie der Künste der Welt, Köln“, die das zeitgenössische internationa le und ins-
besondere außereuropäische Kulturangebot der Stadt Köln fördert. Zur Erreichung die-
ses Zwecks kann das Unternehmen Kongresse für die Mitglieder der Akademie durch-
führen, Veranstaltungsprogramme, insbesondere in Kooperation mit Kultureinrichtun-
gen, in Köln entwickeln und organisieren sowie Stipendien an ausländische Künstlerin-
nen und Künstler, Theoretikerinnen und Theoretiker, Kritikerinnen und Kritikern sowie 
Kuratorinnen und Kuratoren für einen Aufenthalt in Köln vergeben. Im Rahmen der vor-
genannten Betätigungen die Etablierung und der Betrieb einer Jugendakademie zur kul-
turellen Bildung Jugendlicher aus dem Raum Köln. 
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Frau Imke Itzen

290 
 
Aufsichtsrat 
Herr Prof. Klaus Schäfer  
(Vorsitzende, bis 10.12.2020 
Herr Horst Thelen bis 10.12.2020 
Frau Dr. Eva Bürgermeister  
(Vorsitzende seit 11.12.2020) 
Frau Brigitta von Bülow 
Herr Dr. Ralf Elster seit 11.12.2020 Frau Maria Helmis seit 11.12.2020 
Frau Bärbel Hölzing seit 11.12.2020 Frau Anne Henk-Hollstein bis 10.12.2020 
Herr Jörg Kobel seit 11.12.2020 Frau Susanne Laugwitz-Aulbach 
Frau Gisela Stahlhofen bis 10.12.2020 Frau Katharina Welcker bis 10.12.2020 
Herr Thomas Welter seit 11.12.2020  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine   
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€)* 
Betriebskostenzuschuss 900,0 
 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   912,5 1.056,4 1.066,1 
Jahresergebnis   -170,6 -156,5 38,3 
Eigenkapital   312,2 58,7 97,0 
Bilanzsumme   428,5 355,9 420,1 
Investitionen   0,8 4,4 4,7 
Verbindlichkeiten   67,0 52,2 106,1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt  8 8,9 12

291 
 
Wirtschaftliche Lage  
Geschäft und Rahmenbedingungen 
Die ADKDW wird aus öffentlichen Geldern gefördert, deren Bereitstellung aus langfristi-
gen Beschlüssen resultiert. Somit best eht keine sich auf das Geschäftsjahr 20 20 aus-
wirkende Korrelation zum kommunalen Haushalt. Jedoch wurde der Betriebskostenzu-
schuss von 850 T€ im Vorjahr (2016: 1,0 Mio. €) auf 900 T€ erhöht. 
2020 war das achte volle Geschäftsjahr der ADKDW. Diese konnte ihrem Gesell-
schaftszweck nachkommen und künstlerische Projekte durchführen und fördern sowie 
Projekte ihrer internationalen Mitglieder in Köln präsentieren, zudem führte sie zwei 
Online‐Mitgliederversammlungen durch. Allerdings galten im Jahr 2020 veränderte Be-
dingungen aufgrund der Corona-Epidemie, was sich auch auf die Umsetzung des 
künstlerischen Programms auswirkte.  Insgesamt beträgt der Materialaufwand sowie 
Künstlerische Produktionsaufwand € 393,1 T€ (im Vorjahr € 491,9 T€). 
Die Personalkosten liegen bei € 493 T€ und sind im Vergleich zum Vorjahr um 32,5 T€ 
gestiegen. Diese Veränderung resultiert aus der Verlängerung des Vertrages einer El-
ternzeitvertretung um 2 Monate. Zudem wurden Prämienzahlungen für das Jahr 2019 
an die künstlerische Leitung und an die Geschäftsleitung im Januar 2020 und nicht wie 
kalkuliert im Dezember 2019 ausgezahlt. Die Prämienzahlungen betragen zusammen 
11.6 T€. Des Weiteren wurde für Überstunden und für nicht genommen Urlaubstage in 
2020 eine Rückstellung in Höhe von rd. 9 T€ gebildet sowie an die Mitarbeiter*innen 
der ADKDW Corona‐Prämien in Höhe von insgesamt 2.3 T€ ausgezahlt. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen € 150,1 T€ (im Vorjahr 357,2 T€). 
Insbesondere die Reisekosten für Arbeitnehmer*innen fielen in 2020 aufgrund der ein-
geschränkten Reisemöglichkeiten in Zusammenhang mit der Corona ‐Pandemie gerin-
ger aus. Ebenso fielen die Rechts ‐ und Beratungskosten geringer aus im Vergleich mit 
dem Vorjahr. Grund dafür ist ein geringerer Beratungsbedarf in der Geschäftsstelle der 
ADKDW. Die Kosten für die Hardware sind hingegen gestiegen. Ursache dafür ist ein 
Einbruch in das Büro der ADKDW und der damit einhergehende Diebstahl von Compu-
tern, die neu angeschafft werden mussten. Der Schaden aus dem Diebstahl wurde von 
der Versicherung übernommen.  
Da die ADKDW gemeinnützig und dezentral organisiert ist und daher nur geringe Ein-
nahmen über das Ticketing direkt von der ADKDW erzielt werden, sind Risiken, die durch 
ein konjunkturabhängiges Konsumverhalten der Besucher auftreten können, als minimal 
einzuschätzen. 
Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Kunst- und Kulturbereich sind bis-
her nicht abzusehen. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass die öffentliche Hand neue

292 
 
Wirtschaftliche Lage  
und andere als bisher geplante Ausgaben zu tätigen hat, die ggf. durch Kürzungen im 
Kulturbereich aufgefangen werden. Das kann Auswirkungen auf den Betriebskostenzu-
schuss der ADKDW als auch auf die Drittmittelakquise haben. 
Die Neukonzeption der Jungen Akademie und des Stipendienprogramms können eine 
Signalwirkung für die Stadt Köln und NRW mit sich bringen und sowohl die Stadtgesell-
schaft aktivieren, als auch den internationalen Austausch fördern. Zudem kann durch die 
Erhöhung des Betriebskostenzuschusses der Stadt Köln im Jahr 2020 und 2021 eine 
umfangreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stattfinden, die die wachsende Sichtbar-
keit der ADKDW erhöht.

293 
 
Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Köln 
Anschrift Riehler Str. 173 
50735 Köln 
 
Kontakt 0221 - 77 85 101 
www.koelnerzoo.de 
Gründung 1860 
Handelsregister  HRB 167, Amtsgericht Köln 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Aktionäre Anteil 
Stadt Köln 88,1% 
Streubesitz 11,9% 
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist die Anlage und der Betrieb eines Zoologi-
schen Gartens in Köln. Die Gesellschaft hat es sich insbesondere zur Aufgabe gemacht, 
die im Zoologischen Garten Köln lebenden Tiere nach dem neuesten Stand tiergärtneri-
scher Kenntnisse zu halten, hierdurch einen Beitrag zur Erhaltung der Tierwelt unserer 
Erde zu leisten, wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Zoologie zu fördern 
und naturwissenschaftliche Kenntnisse in allen Bevölkerungskreisen zu verbreiten un d 
zu vertiefen. Zum Gegenstand der Gesellschaft gehört ferner die Durchführung von Na-
turschutz- und Artenschutzprojekten im In - und Ausland. Innerhalb dieser Grenzen ist 
die Gesellschaft zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des 
Gesellschaftszwecks notwendig oder zweckmäßig erscheinen; hierzu gehören auch Er-
werb und Verkauf von Grundvermögen, Errichtung geeigneter Gebäude für eine Gast-
stätte, Beteiligung an Unternehmen gleicher oder verwandter Art sowie der Abschluss 
von Interessensgemeinschaftsverträgen. 
 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
Herr Prof. Theo B. Pagel (zoologischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender)  
Herr Christopher Landsberg (kaufmännischer Vorstand)

294 
 
 
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Ralf Heinen (Vorsitzender)  
Frau Teresa Elisa De Bellis-Olinger   
Herr Peter Zwanzger (2. stellv. Vorsitzender)   
Herr Dr. Joachim Bauer  
Frau Monika Möller  
Frau Monika Assenmacher  
Frau Monika Roß-Belkner  
Herr Dr. Ralf Unna  
Herr Murat Zengin  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
Zoo Gastronomie GmbH, Köln 100,0% 
Zoo Shop GmbH, Köln 100,0% 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Betriebskostenzuschuss 5.025,2 
  
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   18.076,6 19.099,5 14.126,9 
Jahresergebnis   402,9 169,6 -2.077,5 
Eigenkapital   15.011,3 18.192,9 23.317,6 
Bilanzsumme   35.101,0 37.849,2 43.531,9 
Investitionen   2.184,7 3.697,3 10.637,5 
Verbindlichkeiten   18.133,0 17.440,2 16.228,2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 162 159 157

295 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit  
Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens in 
Köln, indem die Tiere nach neuestem Stand tiergärtnerischer Kenntnisse gehalten wer-
den.  
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen  
Auch wenn der Kölner Zoo über einen wissenschaftlichen Auftrag verfügt, gelten für den 
Zoo im Wesentlichen die gleichen Rahmenbedingungen, wie für die Freizeitbranche. Da-
her ist der Zoo vor allen an Wochenenden, an Feiertagen und in den Ferien auf gu tes 
Wetter angewiesen. Wettbewerber sind andere Freizeiteinrichtungen wie bspw. Freizeit-
parks, Indoor-Hallen oder Schwimm- und Spaßbäder sowie Saunen mit ihren vielfältigen 
Wellnessangeboten. Daneben konkurriert der Zoo mit weiteren Freizeitangeboten wie 
bspw. Sport- und Konzertveranstaltungen, Flohmärkten, Straßenfesten und verlängerten 
Ladenöffnungszeiten, vor allem an Sonntagen.  
Geschäftsverlauf 2020  
Das Jahr 2020 war durch die angeordneten Einschränkungen und Schließungen zur 
Eindämmung der Corona Pandemie geprägt. Auch Aktionen und Sonderveranstaltungen 
konnten nicht stattfinden. Diese Entwicklungen führten demzufolge zu erheblichen Be-
sucher – und Umsatzeinbußen.  
Trotz deutlich gestiegener Zuwendungen während der Lockdown Phasen und gesunke-
ner Gesamtkosten, waren die Umsatzeinbußen durch die Corona Pandemie verbunde-
nen Einschränkungen und Auflagen so immens, dass ein hoher Jahresfehlbetrag ent-
standen ist.  
Chancen und Risiken 
Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, bestehen - abgesehen von dem 
weiteren Verlauf der Corona-Pandemie und dem allgemeinen Tierseuchenrisiko - nicht. 
Die Gesellschaft ist ansonsten von Branchenrisiken und konjunkturellen Risiken weitest-
gehend unabhängig. Inflationsrisiken und Kostensteigerungen müssen durch den Zoo  
aufgefangen werden. Zudem ist der Zoo stark witterungsabhängig, was sich stets unmit-
telbar negativ oder positiv auf das Besucheraufkommen und damit auf die Umsatzerlöse 
und die Liquidität des Zoos auswirkt. Als Chance betrachtet der Zoo das zunehmende 
Bewusstsein in der Bevölkerung für den Natur- und Artenschutz und den Wunsch vieler 
Menschen, Tieren möglichst nahe zu sein. Aus diesem Grund arbeitet der Zoo stetig 
daran, die Tierhaltung zu optimieren und dadurch gleichzeitig die Attraktivität des Zoos 
weiter zu steigern.

296 
 
Wirtschaftliche Lage  
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Der Zoo kalkuliert das Jahr 2021 vorsichtig, geht jedoch grundsätzlich von steigenden 
Besucherzahlen und damit auch von höheren Einnahmen aus. Mit den so vereinnahmten 
Mitteln kann der weitere Ausbau des Zoo erfolgreich fortgeführt werden. Voraussetzung 
hierfür ist aber, dass die Corona -bedingten Auflagen zeitnah beendet werden und der 
Zoo wieder in den normalen Geschäftsbetrieb übergehen kann. Solange aber Besucher-
obergrenzen gelten oder weitere Schließungen erfolgen, wird der Zoo die dadurch ent-
stehenden Einnahmeverluste auf Dauer nicht aus eigener Kraft aufbringen können.

297 
 
Zoo-Gastronomie GmbH 
Anschrift Riehler Straße 173 
50735 Köln 
 
Kontakt 0221 - 767 – 574 
www.koelnerzoo.de 
Gründung 2003 
Handelsregister HRB 52157, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Bewirtschaftung von Gastronomiebe trieben und 
Verkaufsstellen auf dem Gelände der AG Zoologischer Garten Köln mit Ausnahme des 
von der Kölner ZOO Shop GmbH zu betreibenden Souvenirshops. Das Unternehmen ist 
Hilfsbetrieb der Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Köln und dient der preisgün sti-
gen Beköstigung und Versorgung der Besucher des zoologischen Gartens Köln mit Be-
darfsgegenständen. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Christopher Landsberg Herr Thomas Schwiertz 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft

298 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
keine  
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   4.564,8 4.908,5 2.468,7 
Jahresergebnis   181,5 194,8 -276,0 
Eigenkapital   1.359,4 1.554,2 1.278,1 
Bilanzsumme   4.918,7 4.762,0 4.097,7 
Investitionen   63,6 290,9 73,6 
Verbindlichkeiten   3.166,4 3.067,3 2.779,3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 83 102 48 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit  
Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist die Bewirtschaftung sämtlicher Gastrono-
miebetriebe auf dem Gelände des Zoologischen Gartens Köln. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen  
Schwerpunkt der Gesellschaft ist die Bewirtung der Besucher des Kölner Zoos. Somit ist 
der wirtschaftliche Rahmen im Wesentlichen von den Besucherzahlen im Kölner Zoo 
geprägt. Im weiteren Geschäftsb ereich der Durchführung von privaten und geschäftli-
chen Events gelten für die Gesellschaft die gleichen Rahmenbedingungen wie für andere 
regionale Eventanbieter. 
Geschäftsverlauf 2020  
Die Gesellschaft weist durch die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona Pande-
mie einen negativen Geschäftsverlauf auf. Das Tages - sowie das Veranstaltungsge-
schäft ruhten fast vollständig. Bereits gebuchte Events mussten storniert werden. Ein-
sparungen in den Aufwendungen konnten die Umsatzeinbußen nicht auffangen, so dass 
ein Jahresfehlbetrag entstanden ist, der ausschließlich auf die Corona Krise zurückzu-
führen ist.

299 
 
Wirtschaftliche Lage  
Chancen und Risiken 
Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, bestehen – abgesehen von dem 
weiteren Verlauf der Corona-Pandemie - nicht. Die Gesellschaft ist ansonsten von Bran-
chenrisiken und konjunkturellen Risiken weitestgehend unabhängig. Das hängt damit 
zusammen, dass die Zoo Gastronomie GmbH ihr Geschäft im Wesentlichen auf dem 
Zoogelände betreibt. Insofern ist die Gesellschaft aber stark von de n Besucherzahlen 
des Kölner Zoos abhängig. Die Entwicklung der Besucherzahlen im Kölner Zoo wirken 
sich daher unmittelbar positiv, wie auch negativ auf die Umsatzerlöse der Gesellschaft 
aus. In Hinblick auf das Eventgeschäft verfügt die Gesellschaft über ein Alleinstellungs-
merkmal als einzigartige Eventlocation auf dem Gelände des Kölner Zoos. Darin liegt 
weniger ein Risiko, als vielmehr die Chance, dieses Geschäftsfeld über eine intensive 
Vermarktung weiter auszubauen.  
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten  
Die Entwicklung der Gesellschaft ist stark abhängig von den Besucherzahlen des Köl-
ner Zoos. Die Corona-bedingte Besucherobergrenze im Kölner Zoo wirkt sich somit un-
mittelbar auf die Umsätze im Tagesgeschäft aus. Erst wenn der Zoo seinen normalen 
Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen kann, wird sich die Umsatzsituation entspannen. 
Das Eventgeschäft ist zurzeit schwer prognostizierbar. Die weitere Entwicklung hängt 
daher stark von der weiteren Entwicklung, der mit der Corona-Pandemie verbundenen 
Auflagen ab. Es ist aber festzustellen, dass viele Kunden aufgrund der Corona-beding-
ten Unsicherheiten mit Buchungen noch zurückhaltend sind. Mittelfristig blicken wir je-
doch zuversichtlich auf den weiteren Geschäftsverlauf.

300 
 
KÖLNER ZOO Shop GmbH 
Anschrift Riehler Str. 173  
50735 Köln 
 
Kontakt 0221 - 7785 - 218 
www.koelnerzooshop.de 
Gründung 1993 
Handelsregister HRB 23583, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
AG Zoologischer Garten Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb von Souvenirshops auf dem Gelände des 
Zoologischen Gartens Köln als Hilfsbetrieb der AG Zoologischer Garten Köln. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Christopher Landsberg Herr Thorsten Hoenen 
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
keine

301 
 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   884,1 932,7 644,7 
Jahresergebnis   28,5 18,8 -28,2 
Eigenkapital   176,2 185,0 156,8 
Bilanzsumme   300,3 280,0 208,4 
Investitionen   17,6 8,4 19,9 
Verbindlichkeiten   83,6 58,5 17,4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 16 16 13 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Souvenir- und Geschenkar-
tikelshops auf dem Gelände des Zoologischen Gartens Köln. 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die Gesellschaft vertreibt fast ausschließlich Souvenir - und Geschenkartikel auf dem 
Gelände des Kölner Zoos. Somit ist der wirtschaftliche Rahmen im Wesentlichen von 
den Besucherzahlen im Kölner Zoo geprägt. 
Geschäftsverlauf 2020 
Die Bewältigung der Corona Krise mit den behördlich angeordneten Einschränkungen 
führte zu Umsatzeinbußen, die durch Einsparungen nicht zu kompensieren waren. Diese 
Entwicklung führte im Berichtsjahr zu einem Fehlbetrag.  
Chancen und Risiken 
Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, bestehen – abgesehen von dem 
weiteren Verlauf der Corona-Pandemie - nicht. Die Gesellschaft ist ansonsten von Bran-
chenrisiken und konjunkturellen Risiken weitestg ehend unabhängig. Das hängt damit 
zusammen, dass die Kölner ZooShop GmbH ihr Geschäft im Wesentlichen auf dem Zoo-
gelände betreibt. Insofern ist die Gesellschaft aber stark von den Besucherzahlen des 
Kölner Zoos abhängig. Die Entwicklung der Besucherzahlen im Kölner Zoo wirken sich 
daher unmittelbar positiv, wie auch negativ auf die Umsatzerlöse der Gesellschaft aus. 
Als Chance betrachtet die Gesellschaft die zum 01.01.2020 übernommene Zoo Fotogra-
fie.

302 
 
Wirtschaftliche Lage  
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Die Entwicklung der Gesellschaft ist stark abhängig von den Besucherzahlen des Köl-
ner Zoos. Die Corona bedingte Besucherobergrenze im Kölner Zoo wirkt sich somit un-
mittelbar auf die Umsätze aus. Erst wenn der Zoo seinen normalen Geschäftsbetrieb 
wieder aufnehmen kann wird sich die Umsatzsituation entspannen. Mit der Übernahme 
der Zoo Fotografie erwartet die Gesellschaft eine zusätzliche Steigerung bei den Um-
satzerlösen.

303 
 
Kölner Sportstätten GmbH 
Anschrift 
RheinEnergieSTADION-  
Tribüne Ost 
Aachener Str. 999  
50933 Köln 
 Kontakt 0221 -71616 - 150 
www.koelnersportstaetten.de 
Gründung 1958 
Handelsregister HRB 1958, Amtsgericht Köln 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter Anteil 
Stadt Köln 100,0% 
  
Unternehmensgegenstand 
Die Errichtung, die Unterhalt ung und der Betrieb sowie die an den Interessen aller Be-
völkerungskreise orientierte Bereitstellung und Vermarktung von Sporteinrichtungen, ins-
besondere eines multifunktionalen Stadions für soziale und kulturelle Veranstaltungen in 
Köln-Müngersdorf (Hauptk ampfbahn), des Albert -Richter-Radstadions, des Reit - und 
Baseballstadions, des Südstadions (Hauptkampfbahn), des Sportparkes Höhenberg 
(Hauptkampfbahn), und der öffentlichen Golfanlage Roggendorf/Thenhoven. Die Gesell-
schaft übernimmt die Durchführung sportlicher, kultureller und unterhaltender Veranstal-
tungen sowie die Förderung des Amateursports im Rahmen der gegebenen Möglichkei-
ten. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
Herr Lutz Wingerath Herr Gerhard Reinke

304 
 
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Martin Schoser  
(Vorsitzender, bis 10.12.2020) 
Frau Elisabeth Thelen  
(stellv. Vorsitzende, bis 10.12.2020) 
Herr Hans-Werner Bartsch  
(bis 10.12.2020 
Herr Henk van Benthem 
Herr Ulrich Breite Herr Olivier Fuchs (ab 10.12.2020) 
Herr Matthias Grüner (bis 10.12.2020) Eris Haeming (ab 10.12.2020) 
Herr Jürgen Kircher (bis 10.12.2020) Herr Ralf Klemm (ab 10.12.2020) 
Herr Peter Kron (bis 10.12.2020) Herr Horst Noack (bis 10.12.2020) 
Herr Franz Philippi Herr Manfred Richter 
Frau Ursula Schlömer (ab 10.12.2020) Frau Elke Schröder (ab 10.12.2020) 
Her Felix Schulte (ab 10.12.2020) Oliver Seeck (ab 10.12.2020) 
Herr William Wolfgramm Herr Maximilian Arntz 
  
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
Eversheim Stuible Treuberater GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerbera-
tungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Verlustausgleich 6.600,0 
Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten 64.588,6 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   12.495,0 15.062,4 13.716,3 
Jahresergebnis vor Verlustaus-
gleich   -6.565,1 -3.927,0 -5.684,0 
Eigenkapital   34.448,7 34.021,7 34.937,6 
Bilanzsumme   111.196,5 105.952,9 105.888,0 
Investitionen   451 512 3.372 
Verbindlichkeiten   74.187,2 69.670,5 67.610,5

305 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt  
(inkl. Auszubildende) 
Saisonaushilfskräfte 
32 
 
34 
34 
 
31 
33 
 
34 
 
Wirtschaftliche Lage  
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Grundlage der unternehmerischen Tätigkeiten der Gesellschaft sind der Betrieb und die 
Vermarktung von sechs Sportstätten mit Schwerpunkt RheinEnergieSTAD ION. Neben 
den Spielen des Hauptmieters 1. FC Köln wird das RheinEnergieSTADION auch für wei-
tere Fußball-Großveranstaltungen genutzt, wie z.B. das jährlich stattfindende DFB -Po-
kalfinale der Frauen sowie für Länderspiele der Herren Nationalmannschaft. Weite rhin 
finden regelmäßig Konzerte und das jährlich stattfindende Weihnachtssingen im Rhein-
EnergieSTADION statt.  
Geschäftsverlauf 2020 
Insgesamt wurde das Geschäftsjahr 2020 von der Corona-Pandemie geprägt. Der ope-
rative Verlust in 2020 beträgt – 5.684 T€ und weicht damit um – 1.757 T€ vom Ergebnis 
2019 ab. Im Jahr 2020 hat die Gesellschafterin einen Betrag in Höhe von 6.600 T€ (Vor-
jahr 3.500 T€) im Rahmen der Verlustübernahme zur Verfügung gestellt und damit Um-
satzverluste aus der Unterbrechung des Spie lbetriebs ab März 2020 und der Absage 
von Konzertveranstaltungen auf Grund der Corona-Pandemie aufgefangen.  
Chancen und Risiken  
Auch im Jahr 2021 wirkte sich die Corona-Pandemie stark auf die Geschäfte der Gesell-
schaft aus. Die Forderung der vollen Pachtzahlungen gegenüber dem 1. FC Köln, die im 
November 2020 noch als begründet angesehen und damit voll in den Wirtschaftsplan 
2021 eingestellt wurde, konnte nach einer Gesetzesanpassung zum § 313 BGB „Störung 
der Geschäftsgrundlage“ nicht aufrechterhalten werden.  
Für das Wirtschaftsjahr 2021 erwartete die Gesellschaft einen operativen Verlust in Höhe 
von -7.011 T€. Trotz weniger Erlösen aus Pachtzahlungen in Höhe von 3.028 T€ verlief 
das Geschäftsjahr 2021 erfolgreicher als erwartet, sodass mit einem deutlic h besseren 
Ergebnis gerechnet wird. 
Für das laufende Geschäftsjahr 2022 wird eine langsame Rückkehr in einen sich erho-
lenden Veranstaltungsbetrieb erwartet.

306 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln 
Anschrift Venloer Straße 151-153 
50672 Köln 
 Kontakt 0221- 221 - 24040 
www.stadt-koeln.de 
Gründung 1994 
Handelsregister Entfällt 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Entfällt  
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist der Betrieb der Kölner Philhar-
monie, des Gürzenichs der Stadt Köln, des Veranstaltungsgebäudes Flora Köln sowie 
des Tanzbrunnens und des Theaters am Tanzbrunnen auf dem Gelände des Rheinparks 
im Wege von Gesamt- und Einzelverpachtungen. Dabei ist bei dem Betrieb dieser Ver-
anstaltungsstätten vorrangig einer an den Interessen aller Bevölkerungskreise orientier-
ten Nutzung Rechnung zu tragen. 
Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist des Weiteren auf dem Messege-
lände in Köln-Deutz und Köln-Mülheim: 
1. die Anmietung und der Betrie b der nördlichen Messehallen Nr. 6 bis 9 im Wege der 
Gesamt- und Einzelverpachtung bzw. -vermietung, 
2. der Betrieb der südlichen Messehallen 1 bis 5 sowie 10 und 11 im Wege der Einräumung 
von Erbbaurechten an den für den Betrieb dieser Hallen benötigten Grundstücken. 
 
Organe des Eigenbetriebes 
Betriebsleitung 
Betriebsausschuss 
 
Betriebsleitung 
Frau Prof. Dr. Dörte Diemert (Erste Betriebsleiterin)  
Herr Frank Höller (Geschäftsführender Betriebsleiter)

307 
 
Betriebsausschuss 
Herr Dr. Gerrit Krupp (Vorsitzender) Herr Mike Homann (ab 03.12.2020) 
Herr Manfred Richter  
(1. stellv. Vorsitzender ab 03.12.2020) Herr Christian Joisten 
Herr Bernd Petelkau  
(1. stellv. Vorsitzender bis 30.10.2020) Frau Ulrike Kessing (ab 03.12.2020) 
Herr Bernd Petelkau  
(2. stellv. Vorsitzender ab 30.10.2020) Herr Niklas Kienitz 
Herr Manfred Richter  
(2. stellv. Vorsitzender bis 30.10.2020) Herr Ralf Klemm (ab 03.12.2020) 
Herr Christian Achterlik (ab 03.12.2020) Herr Peter Kron 
Herr Ulrich Breite Frau Sandra Schneeloch (ab 03.12.2020) 
Herr Dietmar Ciesla-Baier (bis 30.10.2020) Frau Güldane Tokyürek (ab 03.12.2020) 
Herr Jörg Detjen (bis 30.10.2020) Frau Brigitta von Bülow 
Herr Jörg Frank (bis 30.10.2020) Frau Gräfin Alexandra von Wengersky 
Frau Anna-Maria Henk-Hollstein  
  
Mitglieder mit beratender Stimme:  
Herr Stepfan Boyens Herr Julian Kampa (ab 03.12.2020) 
Herr Olivier Fuchs (ab 03.12.2020) Herr Henning Lenz (ab 03.12.2020) 
Frau Nicolin Gabrysch (ab 03.12.2020) Herr Niklas Schmickler (ab 03.12.2020) 
Herr Lino Hammer (ab 03.12.2020 Herr Markus Wiener 
Herr Michael Hoffmann (ab 03.12.2020) Herr Walter Wortmann 
  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Entfällt 
 
Jahresabschlussprüfung 
RSM GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Gesellschaft Anteil 
KölnMusik Betriebs- und Servicegesellschaft mbH 89,9% 
Koelnmesse GmbH 79,075%

308 
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Kapitalzuführungen 1.914,4 
Betriebskostenzuschüsse 3.352,0 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   2.841,5 2.965,7 2.989,5 
Jahresergebnis   -811,5 -2.252,3 -2.643,0 
Eigenkapital   167.739,1 167.456,2 166.747,6 
Bilanzsumme   389.190,9 330.059,7 324.825,3 
Investitionen   269,1 1.322,3 699,9 
Verbindlichkeiten   219.713,5 161.248,5 156.778,3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
Wirtschaftliche Lage 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Das Veranstaltungszentrum nimmt - mit Ausnahme der Vermietung bzw. Verpachtung 
der betriebsnotwendigen Immobilien an die Betriebsgesellschaften - keine eigenen ge-
schäftlichen Tätigkeiten wahr. Seine wirtschaftliche Situation wird im Wesentlichen durch 
die Ergebnisse, die sich aus dem Betrieb der Objekte Gürzenich, Tanzbrunnen und Phil-
harmonie sowie - seit Inbetriebnahme zum 1. Juli 2014 - der Flora durch die jeweiligen 
Betriebsgesellschaften ergeben, bestimmt. Die im Wege der Verpachtung an  die Be-
triebsgesellschaften KölnMusik Betriebs- und Servicegesellschaft mbH (KölnMusik) und 
KölnKongress GmbH sowie aus der Bestellung der Erbbaurechte an die Koelnmesse 
GmbH erzielten Umsatzerlöse reichten nicht aus, um die aus der Sanierung des Gürze-
nichs, der Generalinstandsetzung der Flora und der Renovierung des Tanzbrunnens re-
sultierenden Zins- und Abschreibungs- sowie die laufenden Instandsetzungsaufwendun-
gen zu kompensieren. 
Geschäftsverlauf 2020 
Trotz eines Zuschusses aus dem st ädtischen Haushalt in Höhe von 2 ,3 Mio. € hat die 
eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln mangels weite rer nach-
haltiger Erträge in 2020  einen Verlust in Höhe von rd. 2,6  Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €) 
erwirtschaftet, der auf neue Rechnung vorgetragen wird und das Eigenkapital entspre-
chend vermindert. 
Zum Geschäftsverlauf der Beteiligungsgesellschaften der eigenbetriebsähnlichen Ein-
richtung wird auf die separaten Darstellungen im Beteiligungsbericht verwiesen.

309 
 
Wirtschaftliche Lage 
Chancen und Risiken 
Die Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln hat ihre Geschäfts-
anteile an der KölnKongress GmbH mit Wirkung zum 31.12.2019 an die Koelnmesse 
GmbH verkauft. Zugleich wurde das Organschaftsverhältnis zwischen der Eigenbe-
triebsähnliche Einrichtung und der KölnKongress GmbH mit Ablauf des  31.12.2019 be-
endet. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung hat damit letztmalig für das Geschäftsjahr 
2019 den Verlust der Gesellschaft übernommen. 
Die sich seit Ende 2019 von China aus weltweit ausbreitende Corona -Pandemie hat ei-
nen erheblichen negativen Einfluss auf die meisten Wirtschaftsbereiche in Deutschland, 
darunter insbesondere auch auf die Veranstaltungsbranche. So musste in den Betriebs-
gesellschaften der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung der Veranstaltungsbetrieb bereits 
Mitte März 2020 komplett eingestellt werden. Das Veranstaltungszentrum ist als reine 
Besitzgesellschaft von diesen Auswirkungen nur indirekt betroffen. Bislang sind Folgen 
der Veranstaltungsverbote einzig aus der Ergebnisentwicklung der KölnMusik zu erwar-
ten. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivität 
Auch in den Folgejahren wird das Veranstaltungszentrum strukturelle Jahresfehlbeträge 
erzielen. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist dauerhaft auf Zuschüsse bzw. mittel-
fristig auf einen Verlustausgleich durch den städtischen Haushalt angewiesen.  
Vor dem Hintergrund der aktuell noch hohen Eigenkapitalquote und der praktizierten 
bzw. weiter geplanten Finanzierungsmaßnahme über Abschreibungen, Zuschüsse und 
Kreditaufnahme ist der Bestand des Betriebes derzeit nicht gefährdet.   
Bezogen auf die Tochtergesellschaften des Veranstaltungszentrums hat d er Rat der 
Stadt Köln in seiner Sitzung am 23.03.2021 für den Bau eines neuen Kongresszentrums 
eine Einlage in die Kapitalrücklage der Koelnmesse GmbH in Höhe von 96 Mio. € be-
schlossen. In der Sitzung hat er ferner beschlossen, zum Ausgleich der Corona-beding-
ten Verluste den Betriebskostenzuschuss an die KölnMusik GmbH in Abhängigkeit von 
dem tatsächlichen Geschäftsverlauf von ursprünglich 5,7 Mio. € auf bis zu 7,5 Mio. € zu 
erhöhen.

310 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bühnen der Stadt Köln 
Anschrift Offenbachplatz 
50667 Köln 
 
Kontakt 0221 - 221 28212 
www.buehne.koeln 
Gründung 2000 
Handelsregister Entfällt 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Entfällt  
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand der Einrichtung ist der Betrieb eines Drei-Sparten-Theaters zur Pflege und 
Förderung kultureller Aufgaben, insbesondere die Aufführungen von Bühnenwerken al-
ler Gattungen im Musik-, Tanz-, und Sprechtheater.  
Organe des Eigenbetriebes 
Betriebsleitung 
Betriebsausschuss 
 
Betriebsleitung 
Herr Patrick Wasserbauer  
(Geschäftsführender Direktor)  
Frau Dr. Birgit Meyer (Intendantin der Oper)  
Herr Stefan Bachmann (Intendant des Schauspiels)  
Herr Bernd Streitberger (Technischer Betriebsleiter)  
 
Betriebsausschuss  
Frau Dr. Eva Bürgermeister (Vorsitzende)  Herr Horst Thelen 
Frau Brigitta von Bülow (1. Stellvertreterin) Herr Thomas Welter 
Herr Dr. Ralph Elster (2. Stellvertreter) Frau Gisela Stahlhofen 
Frau Elfi Scho-Antwerpes Herr Dr. Ulrich Wackerhagen 
Herr Karl-Heinz Walter Herr Peter Sörries 
Frau Katharina Welcker Herr Prof. Klaus Schäfer 
Frau Karin Reinhardt

311 
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
Schüllermann und Partner AG  
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine 
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Wirtschaftsjahr 2019/20* (T€) 
Betriebskostenzuschuss 74.242,0

312 
 
Bilanz (T€) 2017/18 2018/19 2019/2020 
    
Aktiva       
     
Anlagevermögen 357.240,9 393.513,0 428.016,8 
Immaterielle Vermögensgegenstände 168,4 193,5 190,2 
Sachanlagen 357.072,5 393.319,5 427.825,6 
Finanzanlagen 0,0 0,0 0 
    
Umlaufvermögen 55.204,1 36.288,7 20.983,7 
Vorräte 4.237,2 4.441,2 4.276,7 
Forderungen und sonst. VG 11.725,7 13.577,2 16.442,0 
Wertpapiere 0,0 0,0 0 
Liquide Mittel 39.241,2 18.270,3 265,1 
Rechnungsabgrenzungsposten 432,1 445,8 475,2 
     
Summe Aktiva 412.877,1 430.247,5 449.475,7 
     
Passiva      
Eigenkapital 10.710,2 5.826,2 10.487,1 
Gezeichnetes Kapital 50,0 50,0 50 
Kapitalrücklage 0,0 0,0 0,0 
Gewinnrücklage 10.909,6 9.771,5 7.803,6 
Bilanzergebnis -249,4 -3.995,3 2.633,5 
    
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 22.046,1 20.935,4 19.822,7 
Rückstellungen 15.378,9 16.854,7 18.954,4 
Verbindlichkeiten 357.531,9 380.025,1 390.567,3 
Rechnungsabgrenzungsposten 7.210,0 6.604,9 9.644,2 
     
Summe Passiva 412.877,1 430.246,3 449.475,7

313 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (T€) 2017/18 2018/19 2019/20 
    
Gesamtleistung 7.277,7 8.105,3 6.039,4 
Umsatzerlöse 5.679,8 6.124,2 4.538,4 
Bestandsveränderungen -37,5 182,7 -87,2 
andere aktivierte Eigenleistungen 1.635,4 1.798,4 1.588,2 
Sonstige betriebliche Erträge 73.659,9 78.167,7 80.876,2 
Betriebsleistung 80.937,6 83.273,0 86.915,6 
Betriebsaufwand 82.562,6 87.652,4 81.814,4 
Materialaufwand 16.931,1 18.027,8 14.543,0 
Personalaufwand 46.585,1 50.211,4 47.695,5 
Abschreibungen 3.895,2 4.485,3 4.724,8 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.151,2 14.927,9 14.851,2 
Betriebsergebnis -1.625,0 -4.379,4 5.101,2 
    
Finanzergebnis -418,9 -475,1 -489,9 
Erträge aus Beteiligungen 0,0 0,0 0 
Erträge aus Gewinnabführung 0,0 0,0 0 
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0,0 0,0 0 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 156,6 126,1 6,0 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,0 0,0 0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 575,5 601,2 495,9 
    
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -39,4 -4,3 -0,4 
Sonstige Steuern 28,3 33,6 49,9 
Jahresergebnis -2.032,8 -4.883,8 4.660,7 
Gewinnvortrag 11.419,0 -249,5 -3.995,1 
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 9.635,6 -1.138,0 1.967,9 
Bilanzgewinn -249,4 -3.995,3 2.633,5

314 
 
Kennzahlenüberblick 2017/18 2018/19 2019/20 
    
Bilanz      
Anlagenintensität 86,5% 91,5% 95,2 
Abschreibungsquote 1,1% 1,1% 1,1% 
Investitionen (T€) 33.573,1 36.272,2 34.503,3 
Investitionsquote    
Eigenkapitalquote 2,6% 1,4% 2,3% 
Pensionsverpflichtungen (T€) 4.994,3 5.395,4 5.512,8 
Bankverbindlichkeiten (T€) 49.788,6 75.968,0 93.315,2 
Veränderung Verschuldung (T€) 70.617,2 22.493,3 10.542,2 
    
Gewinn- und Verlustrechnung     
Gesamtkapitalrentabilität (%) -0,4% -1,0% 0,73% 
Rohertrag (T€) -9.653,4 -9.922,5 -8.503,7 
EBIT (T€) -1.625,0 -4.379,4 5.101,2 
EBITDA (T€) 2.270,2 105,9 9.826,0 
    
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 766 749,75 788 
Personalaufwand je Beschäftigte/r (T€) 60,8 67,0 60,5

315 
 
Wirtschaftliche Lage 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die von den Bühnen in der Sp ielzeit 2019/20 realisierten Inszenierungen erbrachten fol-
gende Leistungsdaten: 
Veran-
ange- staltung. Besu- Besu- Aus-
botene am cher cher lastung
Plätze1 Standort max. Ist %
Summe Musiktheater 590 150 88.567 82.190 92,80
Summe Sprechtheater 281 231 64.832 49.023 75,62
Summe Tanztheater (BoD) 464 8 3.712 3.681 99,16
Summe Tanztheater 614 13 7.977 7.830 98,16
Summe gesamt 411 402 165.088 142.724 86,45
Summe Theaterpädagogik 2 482 11.838
Summe Theater gesamt 884 154.562
Spielstätte
1  ermittelt als Durchschnitt der dem Publikum für die einzelnen Vorstellungen maximal 
angebotenen Plätze
 
Bei einem Rückgang der Besucherzahl um insgesamt 73.314 (33,9%) auf 142.724 (ohne 
Theaterpädagogik) verbesserte sich die Auslastung gegenüber der Spie lzeit 2018/19 um 
4,6%.  
Geschäftsverlauf 2020 
Die Bühnen schlos sen die Spielzeit 2019/20 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 
4.661 T€ (im Vorjahr Jahresfehlbetrag 4.884 T€) ab. Die Analyse dieses Ergebnisses zeigt, 
dass der Spielbetrieb mit einem Überschuss in Höhe von 3.945 T€ (im Vorjahr -2.916 T€) 
zum Jahresergebnis 2019/20 der Bühnen beiträgt. Daneben weisen der Betrieb der Inte-
rimsspielstätten für die Spielzeit 2019/20 einen Fehlbetrag in Höhe von 689 T€ (im Vorjahr 
-652 T€) und der Bereich der Sanierung einen Überschuss in Höhe von 1.405 T€ (im Vor-
jahr -1.316 T€) aus. Der Fehlbetrag im Bereich Interim kann teilweise durch Inanspruch-
nahme einer zweckgebundenen Rücklage ausgeglichen werden. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivität 
Die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen hängt damit maßgeblich von den kon-
kreten Ertragssituationen in der abgelaufenen Spielzeit 2020/21 sowie der laufenden Spiel-
zeit 2021/22 und den Folgejahren sowie der weiteren Bezuschussung durch die Stadt in 
diesen Jahren ab. Bei einem unverändert hohen Anteil der Personalkosten am G esamt-
kostenvolumen der Bühnen wird – ohne Berücksichtigung der Sondereinflüsse der 
Corona-Krise - von einem Mittelbedarf in einer Größenordnung auszugehen sein,

316 
 
Wirtschaftliche Lage 
wie er sich in den Wirtschaftsplänen 2020/21 und 2021/22 der Bühnen für diese Wirt-
schaftsjahre und die Folgejahre niedergeschlagen hat.

317 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln 
Anschrift Bischofsgartenstrasse 1 
50667 Köln 
 
Kontakt 0221 - 221 28595 
www.guerzenich-orchester.de 
Gründung 2000 
Handelsregister Entfällt 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Entfällt  
  
Unternehmensgegenstand 
Gegenstand der Einrichtung ist der Betrieb eines Orchesters zur Pflege und Förderung 
kultureller Aufgaben. Der Zweck der Einrichtung umfasst insbesondere die musikalische 
Mitwirkung bei der Aufführung von Bühnenwerken im Bereich des Musiktheaters und die 
Darbietung von Konzerten.  
 
Organe des Eigenbetriebes 
Betriebsleitung 
Betriebsausschuss 
 
Betriebsleitung 
François-Xavier Roth (künstlerischer Betriebsleiter)  
Stefan Englert (geschäftsführender Direktor) 
 
 
Betriebsausschuss 
Frau Dr. Eva Bürgermeister  
(Vorsitzende bis 31.10.2020,  
ab 01.11.2020 sachkundige Bürgerin)  
Herr Thomas Welter 
Frau Brigitta von Bülow  
(1. Stellvertreterin bis 31.10.2020,  
ab 01.11.2020 Mitglied) 
Herr Horst Thelen (bis 31.10.2020)

318 
 
Betriebsausschuss 
Herr Dr. Ralph Elster  
(2. Stellvertreter bis 31.10.2020,  
1. Stellvertreter ab 01.11.2020) 
Frau Gisela Stahlhofen  
(bis 31.10.2020) 
Frau Elfi Scho-Antwerpes  
(Vorsitzende ab 01.11.2020) 
Herr Prof. Klaus Schäfer  
(bis 31.10.2020) 
Herr Karl-Heinz Walter  
(bis 31.10.2020) 
Herr Dr. Ulrich Wackerhagen  
(bis 31.10.2020) 
Frau Karin Reinhardt  
(bis 31.10.2020) 
Frau Katharina Welcker  
(bis 31.10.2020) 
Herr Peter Sörries  
(bis 31.10.2020) 
Herr Mario Michalak  
(ab 01.11.2020 2. Stellvertreter) 
Frau Bärbel Hölzing  
(ab 01.11.2020) 
Herr David Lutz  
(ab 01.11.2020) 
Frau Maria Helmis  
(ab 01.11.2020) 
Frau Ira Sommer  
(ab 01.11.2020) 
Herr Jörg Kobel  
(ab 01.11.2020) 
Herr Lorenz Deutsch  
(ab 01.11.2020) 
Herr Dominik Schneider  
(ab 01.11.2020)  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Kein PCGK 
 
Jahresabschlussprüfung 
SWS Schüllermann und Partner AG 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine 
 
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Wirtschaftsjahr 2019/20* (T€) 
Betriebskostenzuschuss 11.646 T€

319 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2017/18 2018/19 2019/20 
Betriebsleistung   19.884,4 21.385,5 21.392,7 
Jahresergebnis   76,5 -156,7 2.362,6 
Eigenkapital   3.551,2 3.394,7 5.757,3 
Bilanzsumme   12.487,0 12.610,0 14.102,2 
Investitionen   117,5 149,6 168,2 
Verbindlichkeiten   304,6 396,2 166,3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 150,5 150,8 150,75 
 
Wirtschaftliche Lage  
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln hat den Betrieb eines 
Orchesters zur Pflege und Förderung kultureller Aufgaben zum Gegenstand. Das Or-
chester wirkt bei der Aufführung von Bühnenwerken im Bereich des Musiktheaters der 
Bühnen der Stadt Köln mit. Diese Opernbespielung erfolgt gegen eine Vergütung. Zu-
dem führt das Orchester eigene Konzerte durch, die in der angemieteten Kölner Philhar-
monie stattfinden. Das Orchester wirkt außerdem bei Rundfunk-, Fernseh- und CD-Auf-
nahmen mit. 
Die Einrichtung vereinnahmt Kartenerlöse aus Abonneme nts und Einzelverkäufen. Zu-
dem erhält sie von der Stadt Köln jährlich einen Zuschuss zu den Betriebskosten, der 
sich im Wirtschaftsjahr 2019/2020 auf 11.646 T€ belief. 
Das Gürzenich-Orchester Köln verfügt wie alle öffentlichen Theater und Orchester als 
personalintensive Einrichtungen mit einem hohen Anteil fixer Kostenbestandteile nur be-
grenzt über kurz- und mittelfristig realisierbare Verbesserungsmöglichkeiten der Kosten- 
und Erlösstrukturen. 
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Pandemie und deren Auswirkungen auf den Kon-
zertbetrieb hängt die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Orchesters damit maßgeb-
lich von der Ertragslage bzw. Bezuschussung in den folgenden Wirtschaftsjahren sowie 
der laufenden Tilgung der Restforderung gegen die Stadt Köln aus der seinerzeitigen 
Ausgliederung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ab.  
Das Gürzenich-Orchester konnte in der Spielzeit 2019/2020 mittels der vereinnahmten 
Betriebskostenzuschüsse, der Erträge aus der Opernbespielung und der übrigen selbst 
erwirtschafteten Erträge trotz der Einbrüche bei den Erlösen aus dem Kart enverkauf, 
aufgrund der starken Reduzierung von Aufwendungen und des Bezugs von Kurzarbei-
tergeld ein hohes positives Betriebsergebnis und einen hohen Jahresüberschuss erzie-
len. Auch in der Spielzeit 2020/2021 wird aus den gleichen Gründen ein positives Be-
triebsergebnis erzielt

320 
 
Wirtschaftliche Lage  
Es besteht weiter die Notwendigkeit, die Folgen der in 2020 auftretenden Corona -Pan-
demie für das Orchester und die beteiligten Musiker zu analysieren, zu bewerten und 
sodann nachhaltig zu bewältigen. Unterstützung erfährt dies durch das Bestreben, neue 
Einnahmequellen (z.B. das Sponsoring) zu erschließen bzw. durch innovative Projekte, 
so z.B. das vom Gürzenich-Orchester betriebene Projekt GO Plus, das „Ohrenauf!“ Pro-
jekt für jüngere Musikliebhaber und Familien sowie Livestream -Konzerte, bisherige Be-
suchergruppen zu binden und neue Besuchergruppen anzusprechen. 
Aus der Sicht der Orchester selbst ist in diesem Zusammenhang die weitere Verbesse-
rung und Entwicklung der künstlerischen Qualität sowie die Kreierung eines möglichst 
einzigartigen, charakteristischen und unverwechselbaren Klangbildes von besonderer 
Bedeutung, um die Attraktivität für Konzertbesucher, Sponsoren und auch Medien zu 
erhöhen.  
Für die kommenden Spielzeiten erwartet das Gürzenich-Orchester Köln eine herausfor-
dernde wirtschaftliche Entwicklung, aufgrund einer deutlichen Stellenzusetzung beim Or-
chester, die in die mittelfristige Finanzplanung bereits mit aufgenommen wurde. Die 
Mehrbelastungen aufgrund steigender Personalkosten, können voraussichtlich bis zum 
städtischen Haushaltsjahr 2025 ohne eine deutliche Erhöhung des Betriebskostenzu-
schusses aus den Rücklagen finanziert werden. Mit der Kämmerei wurde der entspre-
chende Prozess definiert.

321 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud der 
Stadt Köln 
 
Anschrift Obenmarspforten 40  
50667 Köln 
 
Kontakt 
0221 – 221 - 21119 
stadt-koeln.de wallraf-richartz-mu-
seum. 
Gründung 2008 
Handelsregister Entfällt 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Entfällt  
  
Unternehmensgegenstand 
Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud führt einen Betrieb mit Sammlun-
gen, insbesondere aus Gegenständen aus dem Bereich der Europäischen Kunst vom 
13. Jahrhundert bis zum 20. Jahrhundert. Zu den Aufgaben gehören die Präsentation 
der Sammlung, die Ausrichtung von  Sonderausstellungen, die wissenschaftliche Er-
schließung, Erhaltung, Pflege und Unterhaltung der Sammlung sowie die Vermittlung der 
kunstgeschichtlichen und kulturellen Aspekte der Sammlung. Die Fondation Corboud hat 
dem Museum ihren Bestand an Kunstwerken des Impressionismus und des Postimpres-
sionismus als Ewige Leihgabe zur Verfügung gestellt. 
 
Organe des Eigenbetriebes 
Betriebsleitung 
Betriebsausschuss 
 
Betriebsleitung 
Frau Susanne Laugwitz-Aulbach  
(1. Betriebsleiterin) 
Herr Dr. Marcus Dekiert 
 
 
Betriebsausschuss 
Frau Dr. Eva Bürgermeister  
(Vorsitzende bis 31.10.2020,  
ab 01.11.2020 sachkundige Bürgerin) 
Herr Dr. Ralph Elster  
(2. Stellvertreter bis 31.10.2020,  
ab 01.11.2020 1. Stellvertreter)

322 
 
Betriebsausschuss 
Frau Brigitta von Bülow 
(1. Stellvertreterin bis 31.10.2020, 
ab 01.11.2020 Mitglied) 
Herr Mario Michalak  
(ab 01.11.2020 2. Stellvertreter) 
Frau Elfi Scho-Antwerpes  
(Vorsitzende ab 01.11.2020) 
Herr Prof. Klaus Schäfer  
(bis 31.10.2020) 
Herr Lorenz Deutsch  
(ab 01.11.2020) 
Herr Karl-Heinz Walter  
(bis 31.10.2020) 
Frau Maria Helmis  
(ab 01.11.2020) 
Herr Jörg Kobel  
(ab 01.11.2020) 
Frau Bärbel Hölzing  
(ab 01.11.2020) 
Herr Dr. David Lutz  
(ab 01.11.2020) 
Frau Karin Reinhardt  
(bis 31.10.2020) 
Herr Dominik Schneider  
(ab 01.11.2020) 
Frau Ira Sommer  
(ab 01.11.2020) 
Herr Thomas Welter 
Frau Katharina Welcker  
(bis 31.10.2020) 
Herr Horst Thelen (bis 31.10.2020) 
Herr Peter Sörries  
(bis 31.10.2020) 
Frau Gisela Stahlhofen  
(bis 31.10.2020) 
Herr Dr. Ulrich Wackerhagen  
(bis 31.10.2020)  
  
 
Anwendung eines Public Corporate Governance Kodex (PCGK) 
Anwendung des PCGK der Stadt Köln 
 
Jahresabschlussprüfung 
Dhpg Dr. Harzem & Partner MBB 
 
Unternehmensbeteiligungen 
Keine  
  
Finanzbeziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2020 (T€) 
Betriebskostenzuschuss 4.251,0

323 
 
Kennzahlenübersicht (T€)   2018 2019 2020 
Gesamtleistung   6.274,0 6.793,0 6.082,6 
Jahresergebnis   -372,9 -788,4 -297,0 
Eigenkapital   88.160,2 87.371,8 87.074,8 
Bilanzsumme   693.827,9 693.202,4 692.817,6 
Investitionen   53 97 127,6 
Verbindlichkeiten   956,7 1.762,2 1.238,2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 19,3 19,3 21,3 
 
Wirtschaftliche Lage  
Das Wirtschaftsjahr 2020 hat mit einem Fehlbetrag in Höhe von 297 T€ (im Vorjahr Fehl-
betrag in Höhe von 788 T€) abgeschlossen. Zuwendungen und allg . Umlagen inkl. für 
Sonderausstellungen wurden in 2020 in Höhe von 4.903 T€ (2019: 4.958 T€) erwirtschaf-
tet. Im Ergebnis hat das Museum im Wirtschaftsjahr 2020 einen Finanzmittelüberschuss 
in Höhe von 41 T€ erwirtschaftet und weist liquide Mittel zum 31.12 .2020 in Höhe von 
6.884 T€ aus.  
Vor dem Hintergrund des am 16.9.2021 vom Rat beschlossenen Wirtschaftsplans für 
2021 zeichnet sich für dieses Wirtschaftsjahr ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 
rd. 1.843 T€ ab. Für den Projekt - und Ausstellungsbereich wird weiterhin ein ausgegli-
chenes Ergebnis erwartet, jedoch werden dafür die städtischen Zuschüsse 2020/21 in 
Höhe von 356 T€ (Plan 134 T€) in Anspruch genommen. Das Projekt der Erweiterung 
des Museums ist auch in 2021 weiter fortgeschritten, so dass die  Verwaltung die weite-
ren Planungsschritte fortsetzen und anschließend mit dem Bau beginnen kann. Dieser 
umfasst den Erweiterungsneubau inklusive eines Verbindungsbauwerks mit insgesamt 
rund 3.800m², bauliche Wallraf -Richartz-Museum & Fondation Corboud der Stadt Köln 
Anlage II, Seite 19 Anpassungen im jetzigen Museumsgebäude auf dem Grundstück 
Obenmarspforten sowie eine Blockrandbebauung. Die Blockrandbebauung neben dem 
am Martinsplatz geplanten Erweiterungsbau für das Museum soll mit zwei voneinander 
getrennten Baukörpern entlang von Martinstraße und Steinweg realisiert werden. Beide 
Gebäude werden später über eine Nutzfläche von rund 2.600 m² verfügen. Die beiden 
Bauten sollen durch einen gemeinsamen Innenhof miteinander verbunden werden. Ihre 
Nutzung wurde in einem mehrstufigen Prozess entwickelt. Die derzeit ermittelten Ge-
samtbaukosten belaufen sich auf rund 76,1 Mio. €, zuzüglich eines ermittelten Risiko-
budgets von rund 19 Mio. €. Bis zur Fertigstellung des Objekts wird dieses von der städ-
tischen Gebäudew irtschaft errichtet und vorfinanziert (Ratsbeschluss 1051/2020 vom 
18.6.2020).

324 
 
6. Anhang

325 
 
Alphabetisches Verzeichnis der direkten und indirekten Beteiligungen 
 
Beteiligung Muttergesellschaft direkte/indirekte
 Beteiligung
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet in %)
8KU GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 10,0
A/V/E GmbH rhenag Vierte Ebene 6,7
AchtBrücken GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 51,0
AG Zoologischer Garten Köln Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 88,1
AggerEnergie GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 50,2
AHS Aviation Handling Services GmbH FKB Zweite Ebene 3,1
AHS Köln Aviation Handling Services GmbH FKB Zweite Ebene 15,2
Akademie der Künste der Welt/Köln, gemeinnützige GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
AS 3 Beteiligungs GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 39,2
ASEW Energie und Umwelt Service GmbH & Co. KG RheinEnergie Dritte Ebene 5,7
AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH SWK Zweite Ebene 50,1
AVG Kompostierung GmbH AVG Dritte Ebene 50,1
AVG Ressourcen GmbH AVG Dritte Ebene 50,1
AVG Service GmbH AVG Dritte Ebene 50,1
AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH SWK Zweite Ebene 100,0
AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 10,2
Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch-Gladbach mbH BELKAW Vierte Ebene 40,1
Bäderbetriebsgesellschaft Burscheid mbH BELKAW Vierte Ebene 40,1
beka GmbH HGK Zweite Ebene 5,8
BELKAW GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 40,1
BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH rhenag Vierte Ebene 5,2
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
BioCampus Cologne Management GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
biogas NRW GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 10,0
Biogas Pool 3 für Stadtwerke GmbH & Co. KG Rheinwerke Vierte Ebene 25,0
BRUNATA-METRONA FINANCE LUX S. a. r. l. BRUNATA-METRONA Dritte Ebene 1,0
BRUNATA-METRONA GmbH GEW Zweite Ebene 100,0
Bunkerbetriebe Büchting GmbH HTAG Dritte Ebene 93,7
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
Butzweilerhof Verwaltung GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
chargecloud GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 26,7
COLONIA-CLUJ-NAPOCA-Energie S.R.L RheinEnergie Dritte Ebene 26,7

326 
 
Beteiligung Muttergesellschaft direkte/indirekte
 Beteiligung
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet in %)
cowelio GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land-Service Köln HGK Zweite Ebene 72,6
CVUA Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland AöR Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 5,8
dbt Duisburg Bulk Terminal GmbH Neska Dritte Ebene 93,7
DCH Düsseldorfer Container-Hafen GmbH Düsseldorf CTS Dritte Ebene 35,6
Deutsche Netzmarketing GmbH NetCologne Dritte Ebene 2,6
Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen des Stadt- und 
Regionalverkehrs mbH
HGK Zweite Ebene 23,9
Digital Hub Cologne GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 33,3
DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen des Stadt- und 
Regionalverkehrs mbH
KVB Zweite Ebene 74,9
e.E. Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
e.E. Bühnen der Stadt Köln Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
e.E. Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
e.E. Gürzenich-Orchester Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
e.E. Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
e.E. Wallraf-Richartz Museum & Fondation Corboud Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 11,0
energienatur Gesellschaft für erneuerbare Energien mbH rhenag Vierte Ebene 17,1
energieNRW GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 20,0
Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG RheinEnergie Dritte Ebene 40,0
Energieversorgung Leverkusen Verwaltungs-und Beteiligungsgesellschaft mbH RheinEnergie Dritte Ebene 40,0
Energieversorgung Niederkassel GmbH & Co. KG rhenag Vierte Ebene 13,1
ENERGOTEC Energietechnik GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
Energy4u GmbH & Co. KG rhenag Vierte Ebene 13,1
ENTALO GmbH & Co. KG RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
Erdgasversorgung Oberleichlingen GmbH Stadtwerke Leichlingen Vierte Ebene 19,6
Erdgasversorgung Oberleichlingen GmbH & Co. KG BELKAW Vierte Ebene 20,0
e-regio GmbH & Co. KG rhenag Vierte Ebene 11,5
evd energieversorgung dormagen GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 39,2
evm Windpark Höhn GmbH & Co. KG rhenag Vierte Ebene 8,9
Expolink Global Network Ltd., Bangkok Koelnmesse Zweite Ebene 38,9
Flughafen Köln/Bonn GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 31,1
GAG Immobilien AG Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 89,0
GAG Projektentwicklung GmbH GAG Zweite Ebene 83,9
GAG Servicegesellschaft mbH GAG Zweite Ebene 89,0

327 
 
Beteiligung Muttergesellschaft direkte/indirekte
 Beteiligung
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet in %)
Gasversorgungsgesellschaft mbH Rhein-Erft RheinEnergie Dritte Ebene 45,3
Gemeinde Windeck GmbH & Co. KG rhenag Vierte Ebene 26,7
Gemeinschaft für Energieeffizienz GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 5,3
Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna Düsseldorf GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 20,0
GEW Köln AG SWK/ Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
GIZ Gründer- und Innovationszentrum GmbH im TechnologiePark Köln Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 27,6
GkD Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH rhenag Vierte Ebene 13,3
Grund und Boden GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 93,2
Grünwerke GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 20,0
GT-HKW Niehl GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
GWAdriga GmbH & Co. KG RheinEnergie Dritte Ebene 24,8
GWAdriga Verwaltungs GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 24,8
GWG Wohnungsgesellschaft mbH Rhein-Erft Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 5,5
Häfen und Güterverkehr Köln AG SWK / Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 93,7
HAUBNER IT GmbH NetCologne Dritte Ebene 70,0
Heizungs- und Sanitärbau WIJA GmbH rhenag Vierte Ebene 26,7
Holzkraft Plus GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 20,0
HTAG Häfen und Transport AG HGK Zweite Ebene 93,7
ID Quadrat Verwaltungsgesellschaft mbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 10,0
Innovative Immobilien Duisburg Düsseldorf ID Quadrat GmbH & Co. 
Betriebsgesellschaft  KG Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 10,0
ivl Informationsverarbeitung Leverkusen GmbH EVL Vierte Ebene 36,0
Jugendzentren Köln gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 51,0
K.R.B.-Busreisen GmbH Schilling Omnibusverkehr Dritte Ebene 51,0
K-B-S Busreisen GmbH Schilling Omnibusverkehr Dritte Ebene 51,0
KCG Knapsack Cargo GmbH Hürth HGK Zweite Ebene 61,4
KCT Krefelder Container Terminal GmbH Neska Dritte Ebene 93,7
Kliniken der Stadt Köln gGmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
KNG Kraftwerks- und Netzgesellschaft mbH RheinEnergie HKW Rostock Vierte Ebene 61,6
Koeln Parma Exhibitions S.r.l. Koelnmesse Zweite Ebene 39,5
Koelnmesse Ausstellungen GmbH Koelnmesse Zweite Ebene 79,1
Koelnmesse Co. Ltd., Bangkok Koelnmesse Zweite Ebene 79,1
Koelnmesse Co. Ltd., Tokio, Japan Koelnmesse Zweite Ebene 79,1
Koelnmesse Co., Ltd. Peking, China Koelnmesse Zweite Ebene 79,1
Koelnmesse GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 79,1

328 
 
Beteiligung Muttergesellschaft direkte/indirekte
 Beteiligung
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet in %)
Koelnmesse Inc., Chicago, USA Koelnmesse Zweite Ebene 79,1
Koelnmesse Ltd., Hongkong Koelnmesse Zweite Ebene 79,1
Koelnmesse Organizacao de Feiras Ltda., Sao Paulo, Brasilien Koelnmesse Zweite Ebene 79,1
Koelnmesse Pte Ltd., Singapur Koelnmesse Zweite Ebene 79,1
KoelnMesse S.r.l., Mailand, Italien Koelnmesse Zweite Ebene 79,1
Koelnmesse YA Tradefair Pte. Ltd., Mumbai, Indien Koelnmesse Zweite Ebene 59,3
KölnBäder GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
Kölner Seilbahn-Gesellschaft mbH KVB Zweite Ebene 100,0
Kölner Sportstätten GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
Kölner Verkehrs-Betriebe AG SWK / Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
KÖLNER ZOO Shop GmbH Zoo Zweite Ebene 88,1
KölnKongress Gastronomie GmbH Stadt Köln Zweite Ebene 64,7
KölnKongress GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 89,7
KölnMusik Betriebs- und Service GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 89,9
KölnTourismus GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
KSV - Kölner Schulbusverkehr GmbH KVB Zweite Ebene 51,0
KVK Kompetenzzentrum Verteilnetze und Konzessionen GmbH rhenag Vierte Ebene 20,0
Logistikzentrum Ruhr Ost GmbH Neska intermodal Vierte Ebene 18,7
Lohmar Netzeigentumsgesellschaft Stadtwerke Lohmar Vierte Ebene 39,2
MAINGAU Energie GmbH rhenag Vierte Ebene 7,0
MASSLOG GmbH HTAG Dritte Ebene 46,9
Mediengründerzentrum NRW MGZ GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 25,1
meine-energie eG & Co. KG Stadtwerke Troisdorf Vierte Ebene 23,9
METRONA GmbH BRUNATA-METRONA Dritte Ebene 100,0
Metrona Polska Pomiary i Rozciezcenia Sp.z.o.o. METRONA Vierte Ebene 100,0
Metrona S.r.l. METRONA Vierte Ebene 44,0
Metrona Wärmemesser Union GmbH METRONA Vierte Ebene 44,0
Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH Köln GAG Zweite Ebene 89,0
moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaus und der 
Gemeindeentwicklung mbH
Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
modernes Köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH SWK Zweite Ebene 75,0
MTB Multimodal Terminal GmbH i.L. Neska intermodal Vierte Ebene 29,0
Münchberg Solarpark GmbH RheinEnergie Solar Vierte Ebene 80,0

329 
 
Beteiligung Muttergesellschaft direkte/indirekte
 Beteiligung
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet in %)
MURVA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 19,0
MVV Energie AG RheinEnergie Dritte Ebene 13,1
Nahverkehr Rheinland GmbH ZV VRS Zweite Ebene 18,4
Nahwärme Düsseldorf GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 13,2
neska Container Line B.V. Neska Dritte Ebene 93,7
neska intermodal GmbH Neska Dritte Ebene 93,7
Neska Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH HGK Zweite Ebene 93,7
NetAachen GmbH NetCologne Dritte Ebene 84,0
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH GEW Zweite Ebene 100,0
NetCologne IT Services GmbH NetCologne Dritte Ebene 100,0
NetRegio GmbH NetCologne Dritte Ebene 100,0
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 20,0
Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 10,0
Neuss-Düsseldorfer Häfen Verwaltungs-GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 10,0
Niederrheinisch-Bergisches Gemeinschaftswasserwerk GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 10,0
Oudkerk B.V. HTAG Dritte Ebene 93,7
Pohl & Co. GmbH Neska Dritte Ebene 93,7
Propan Rheingas GmbH rhenag Vierte Ebene 5,3
Propan Rheingas GmbH & Co. KG rhenag Vierte Ebene 6,4
Radio Köln GmbH & Co. KG SWK Zweite Ebene 25,0
Regionalverkehr Köln GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 12,5
RehaNova Köln Neurologische Rehabilitationsklinik GmbH Kliniken Zweite Ebene 100,0
REMONDIS Rhein Wupper GmbH & Co. KG Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 9,8
REMONDIS Rhein Wupper Verwaltungs-GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 9,8
RheinCargo GmbH & Co KG HGK Zweite Ebene 46,8
RheinCargo Verwaltungs-GmbH HGK Zweite Ebene 46,8
RheinEnergie AG GEW Zweite Ebene 80,0
RheinEnergie Biokraft Randkanal-Nord GmbH & Co. KG RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
RheinEnergie Biokraft Verwaltungs GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
RheinEnergie Express GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 70,2
RheinEnergie HKW Niehl 3 GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
RheinEnergie HKW Rostock GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
RheinEnergie Industrielösungen GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
RheinEnergie Solar GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,0

330 
 
 
Beteiligung Muttergesellschaft direkte/indirekte
 Beteiligung
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet in %)
RheinEnergie Trading GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
RheinEnergie Windkraft GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH HGK Zweite Ebene 46,8
Rheinische NETZGesellschaft mbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,0
Rheinland Cargo Schweiz GmbH HGK Zweite Ebene 93,7
Rhein-Sieg-Netz GmbH rhenag Vierte Ebene 26,7
Rheinwerke GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 50,0
Rheinwerke GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 10,0
rhenag Rheinische Energie AG RheinEnergie Dritte Ebene 26,7
rhenagbau GmbH rhenag Vierte Ebene 26,7
RRT Rhein-Ruhr Terminal Ges. für Container u. Güterumschlag mbH Neska intermodal Vierte Ebene 93,7
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und Gründerzentrum Köln GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 99,9
RVG Rheinauhafen Verwaltungsgesellschaft mbH HGK Zweite Ebene 24,4
RW Beteiligungs GmbH i.L. GEW Zweite Ebene 21,5
SBK Sozial-Betriebe-Köln, gemeinnützige GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
Schilling Omnibusverkehr GmbH KVB Zweite Ebene 51,0
SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG rhenag Vierte Ebene 4,5
SE SAUBER ENERGIE Verwaltungs-GmbH rhenag Vierte Ebene 4,5
Sirius EcoTech Fonds Düsseldorf GmbH & Co. KG Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 6,2
Solarpark Bronkow Luckaitztal GmbH RheinEnergie Solar Vierte Ebene 80,0
Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 50,0
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
Stadtwere Pulheim GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 39,2
Stadtwerke Düsseldorf AG GEW Zweite Ebene 20,0
Stadtwerke Hilden GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 5,0
Stadtwerke Köln GmbH Stadt Köln Erste Ebene/ direkte Beteiligung 100,0
Stadtwerke Leichlingen GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 39,2
Stadtwerke Lohmar GmbH & Co. KG RheinEnergie Dritte Ebene 39,2
Stadtwerke Lohmar Verwaltungs-GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 39,2
Stadtwerke Sankt Augustin GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 36,0
Stadtwerke Troisdorf GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 32,0
Stromkontor Netzgesellschaft mbH Stromkontor Rostock Vierte Ebene 39,2
Stromkontor Rostock Port GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 39,2
Stromnetz Bornheim GmbH & Co. KG RheinEnergie Dritte Ebene 39,2

331 
 
 
 
Beteiligung Muttergesellschaft direkte/indirekte
 Beteiligung
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet in %)
Stromnetz Bornheim Verwaltungs GmbH Stromnetz Bornheim Vierte Ebene 39,2
Stromnetz Pulheim GmbH & Co. KG Stadtwerke Pulheim Vierte Ebene 29,4
Stromnetz Pulheim Verwaltung GmbH Stadtwerke Pulheim Vierte Ebene 29,4
SVB Siegener Versorgungsbetriebe GmbH rhenag Vierte Ebene 6,6
TankE GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 64,0
TKN Terminal Nord GmbH i.L. CTS Dritte Ebene 37,0
uct Umschlag ContainerTerminal GmbH Neska Dritte Ebene 93,7
VDV eTicket Service GmbH & Co. KG KVB Zweite Ebene 10,1
Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH GEW Zweite Ebene 1,7
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH ZV VRS Zweite Ebene 25,0
Wärmegesellschaft RHEIN-ERFT mbH Gasversorgungsgesellschaft Vierte Ebene 22,6
Wärmegesellschaft Wesseling mbH Gasversorgungsgesellschaft Vierte Ebene 22,7
Wärmekontor Rostock GmbH Stromkontor Rostock Vierte Ebene 39,2
Wasserübernahme Neuss-Wahlscheid GmbH Stadtwerke Düsseldorf Dritte Ebene 10,0
Westerwald-Netz GmbH rhenag Vierte Ebene 26,7
Westigo GmbH Eisenbahnverkehrsunternehmen KVB Zweite Ebene 100,0
Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH SWK Zweite Ebene 100,0
ZOO-Gastronomie GmbH Zoo Zweite Ebene 88,1

332 
 
 Direkte und indirekte Beteiligungen in den Berichtsjahren 2019 und 2020

333

334

335

336

337 
 
 Erläuterungen und Begriffsdefinitionen 
Erläuterungen zu den Positionen von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 
(GuV) finden Sie in §§ 266, 275 Handelsgesetzbuch (HGB) sowie im Internet z.B. unter 
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bilanz.html beziehungsweise unter 
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/gewinn-und-verlustrechnung-guv.html. 
 
Erläuterung Kennzahlen - Bilanz 
Anlagenintensität Anlagevermögen
Bilanzsumme  × 100 
 
Als Verhältnis zwischen Anlagevermögen und Gesamt-
vermögen gibt die Kennzahl Auskunft über die Kapital-
bindung innerhalb eines Unternehmens. Je größer die 
Kennzahl, desto mehr Kapital ist innerhalb des Anlage-
vermögens gebunden und je höher sind die Fixkosten. 
Eine hohe Anlageintensität beinhaltet ein höheres Ri-
siko, da das Unternehmen bei Marktveränderungen 
i.d.R. nicht so schnell darauf reagieren kann. Der Ziel-
wert ist stark branchenabhängig. 
Abschreibungen Abschreibungen ohne Abschreibungen auf den Ge-
schäfts- und Firmenwert 
Abschreibungsquote Abschreibungen
Immaterielle Vermögen + Sachanlagevermögen  × 100 
 Das Verhältnis zwischen den Abschreibungen eines Ge-
schäftsjahres und dem Anlagevermögen lässt Schlüsse 
über den Erneuerungszyklus von Anlagegütern (z.B. 
Maschinen) und deren Nutzungsdauer zu. Je höher die 
Abschreibungsquote, desto eher werden Anlagen nach 
Auslaufen der Abschreibungen weiterhin verwendet. Der 
Zielwert ist stark branchenabhängig. 
Bankverbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

338 
 
Veränderung der  
Verschuldung 
Gesamtverbindlichkeiten lt. Bilanz des Betrachtungsjah-
res abzüglich der Gesamtverbindlichkeiten lt. Bilanz des 
Vorjahres 
Investitionen 
Summe der Zugänge beim Anlagevermögen d.h. bei 
den immateriellen Vermögensgegenständen, dem Sach-
anlagevermögen sowie zu den Finanzanlagen 
Investitionsquote Investitionen in Anlagevermögen
Anlagevermögen × 100 
 Diese Kennzahl spiegelt den prozentualen Anteil der In-
vestitionen in das Anlagevermögen wider; sie gibt einen 
Hinweis auf die Erneuerungsquote. Ist die Investitions-
quote langfristig hoch, so lässt dies den Schluss zu, 
dass ständig in neue Vermögensgegenstände investiert 
wird. Eine langfristig niedrige Investitionsquote hingegen 
kann auf eine Überalterung der Anlagegüter hinweisen. 
Eine Aussage zur Notwendigkeit oder Qualität der Inves-
titionen enthält diese Kennzahl nicht. Der Zielwert sollte 
langfristig größer als Null sein. 
Eigenkapital Im Gegensatz zum Fremdkapital jene Mittel, die von den 
Eigentümern einer Unternehmung zu deren Finanzie-
rung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im 
Unternehmen belassen wurden (Selbstfinanzierung). 
Das davon gezeichnete Kapital ist das Kapital, auf das 
die Haftung der Gesellschafter für die Verbindlichkeiten 
der Kapitalgesellschaft gegenüber den Gläubigern be-
schränkt ist (§ 272 I HGB). 
Eigenkapitalquote Eigenkapital
Bilanzsumme  ×100 
 Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Ei-
genkapitals am Gesamtkapital ist. Je höher die Eigenka-
pitalquote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des 
Unternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber 
Fremdkapitalgebern. Banken bewerten daher die Bonität

339 
 
eines Unternehmens bei hoher Eigenkapitalquote höher. 
Je höher die Anlagenintensität ist, umso höher sollte 
auch die Eigenkapitalquote sein. 
 
Erläuterungen Kennzahlen - Gewinn- und Verlustrechnung 
EBIT 
Earnings before interest and taxes 
Summe aus Betriebsergebnis, Erträgen aus Beteiligun-
gen, Erträgen aus Gewinnabführung, Erträgen aus an-
deren Finanzanlagen abzüglich Aufwendungen aus Ver-
lustübernahme und Abschreibungen auf Finanzanlagen 
 Hierbei handelt es sich um das Unternehmungsergebnis 
bevor Steuern und Zinsen hinzugerechnet bzw. abgezo-
gen werden. Die Kennzahl EBIT wird vor allem verwen-
det, um die operative Ertragskraft eines Unternehmens 
beurteilen zu können, unabhängig von regionalen Be-
steuerungen und unterschiedlichen Finanzierungsfor-
men. Zielwert ist größer Null. 
EBITDA 
Earnings before interest, taxes, depreciation and 
amortisation 
 
EBIT 
+ Abschreibungen auf Sachanlagevermögen 
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögen (Firmen-
wert) 
 Mit dem EBITDA wird das Betriebsergebnis ohne Ver-
zerrungen durch Steuern, Zinsen und Abschreibungen 
dargestellt. Diese Kennzahl ist also nicht nur um das Fi-
nanzergebnis und Steuern bereinigt, sondern gegenüber 
dem EBIT zusätzlich noch um die Abschreibungen. Die 
Ertragskennzahl EBITDA wird genutzt, um insbesondere 
Abschreibungen im Zusammenhang mit Patenten, Li-
zenzen und dem Goodwill (Geschäfts- oder Firmenwert)

340 
 
aus der Betrachtung der Ertragskraft eines Unterneh-
mens zu eliminieren. Der Zielwert ist größer Null. 
Gesamtaufwand 
Summe alle Aufwendungen d.h. Betriebsaufwendungen, 
Abschreibungen auf Finanzanlagen, Aufwendungen aus 
Verlustübernahmen, Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen sowie Ertragsteuern und sonstige Steuern 
Gesamtleistung 
 
Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen 
sowie aktivierter Eigenleistungen 
 
Gesamtkapital- 
rentabilität 
 
(Jahresergebnis + Zinsaufwendungen)
Bilanzsumme  x 100 
 Durch diese Kennzahl lassen sich die Verzinsung und 
die Effizienz des gesamten Kapitaleinsatzes vor Ergeb-
nisübernahme bzw. -abführung im Unternehmen errech-
nen. Die Fremdkapitalzinsen werden dem Gewinn hinzu-
gerechnet, da sie in derselben Periode angefallen sind, 
jedoch als Aufwand den Gewinn schmälern. Da die Ge-
samtkapitalrentabilität die Verzinsung des gesamten im 
Unternehmen, also inkl. Fremdkapital, investierten Kapi-
tals angibt, ist sie aussagefähiger als die Eigenkapital-
rentabilität. Der Zielwert sollte größer als der Zins für 
das eingesetzte Fremdkapital sein. 
Gesamtleistung 
Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen 
sowie aktivierter Eigenleistungen.  
Die Bestandsveränderungen geben die Änderung inner-
halb des Vorratsvermögens (u.a. bei Roh-, Hilfs- und 
Betriebsstoffen) an, aktivierte Eigenleistungen (bei-
spielsweise in Form von selbst erstellten Anlagen) stel-
len einen Vermögensgegenstand dar. Die Gesamtleis-

341 
 
tung beschreibt daher den Wert, der durch die abgesetz-
ten Produkte/ Dienstleistungen und die selbst erstellten 
Güter innerhalb einer Periode geschaffen wurde. 
Betriebsleistung 
Gesamtleistung zuzüglich sonstiger betrieblicher Er-
träge. 
 
Die Betriebsleistung ist eine wesentliche Größe, die als 
Bezug für eine Reihe von Kennzahlen verwendet wer-
den kann (z.B. Personalintensität, Materialintensität, 
usw.). In der Bilanzanalyse kommt der Betriebsleistung 
insbesondere bei lagerintensiven Unternehmen eine hö-
here Aussagekraft zu als den Umsatzerlösen. Zu den la-
gerintensiven Unternehmen gehören Betriebe, bei de-
nen aus Gründen des Produktionsprozesses die Pro-
dukte nicht innerhalb einer Rechnungsperiode fertigge-
stellt sind und deshalb zu hohen Bestandsveränderun-
gen führen. Bei Betrieben mit hoher Lagerumschlags-
häufigkeit spielt die Gesamtleistung indes keine Rolle, 
weil hier lediglich der Bilanzstichtag zufällig zu Lagerbe-
ständen führt, die als Bestandsveränderung zu zeigen 
sind. 
Rohertrag Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand 
 Der Rohertrag zeigt an, welcher Betrag für die Beglei-
chung aller übrigen Positionen verbleibt. Der Rohertrag 
stellt somit die einfachste Form eines Deckungsbeitrags 
dar. 
 
Personal 
Beschäftigte Alle Angestellten in Voll- und Teilzeit inkl. Auszubil-
dende.

342 
 
Auszubildende 
Bei den Auszubildenden soll der Stichtagsbezogene 
Wert gewählt werden. Falls dieser nicht vorhanden sein 
sollte, kann auch der Durchschnittswert aus dem An-
hang gewählt werden. 
Personalaufwand pro 
Beschäftigte/r 
Personalaufwand
Beschäftigte im Jahresdurchdschnitt

Dezernat für Finanzen und Recht
Amt für Presse- und 
Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung und Gestaltung
Zentrale Dienste der Stadt Köln
13-CS/382-22/Dez II/80/10.2022
Kontakt
Dezernat II-2 – Stabsstelle für Beteiligungssteuerung und  
öffentliches Finanz- und Unternehmensrecht
Venloer Straße 151 – 153
50672 Köln
T: 0221 221-23423
beteiligungsmanagement@stadt-koeln.de

Beratungsverlauf (3)

31.10.2022 Finanzausschuss
TOP 10.29 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
08.11.2022 Rechnungsprüfungsausschuss
TOP 5.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
10.11.2022 Rat
TOP 10.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3210/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
20.10.2022
Erstellt
29.09.2022 11:55