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2478/2025

Abschlussbericht zum Kinder- und Jugendbeteiligungsformat Veedels-Check unter dem Titel „HEY Nippes- Check mit uns dein Veedel“

Mitteilung Ausschuss 21.08.2025

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Anlage 1: Abschlussbericht Veedels-Check HEY Nippes

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Anlage 1: Abschlussbericht Veedels-Check HEY Nippes

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Abschlussbericht zum Kinder- und 
Jugendbeteiligungsformat Veedels-Check unter dem Titel 
„HEY Nippes- Check mit uns dein Veedel“ 
 
1. Einleitung und Zielsetzung 
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie hatte sich Ende 2021 mit dem 
Gesamtvorhaben Kinderfreundliche Kommune auf eine stadt-interne Ausschreibung 
des Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung beworben und den Zuschlag für die 
Konzeption, Vorbereitung und Moderation eines Großgruppen-Verfahrens (auch als 
Auftakt oder Start in einen längerfristigen Prozess) erhalten. Das Verfahren sollte 
einen Entwicklungs- bzw. Veränderungsprozess in der Stadt Köln unterstützen. 
Obligatorisch lag der Fokus auf der Ausrichtung eines Großgruppen-Formats. 
Das Beteiligungskonzept zu HEY Mülheim wurde am 28.10.2021 einstimmig durch 
den Jugendhilfeausschuss beschlossen. Die Bausteine des mehrstufigen Pilot-
Projekts wurden von März bis Oktober 2022 erfolgreich umgesetzt. Die Fortführung 
des Veedels-Checks wurde am 26.09.2023 seitens des Jugendhilfeausschuss 
beschlossen und entsprechende Mittel für den Beteiligungsprozess in Köln Nippes 
zur Verfügung gestellt. 
Als Ziel dieses crossmedialen, kreativen Beteiligungsprozesses wurde angestrebt, 
Kindern und Jugendlichen niedrigschwellig einen Raum für ihre Perspektiven und 
Belange zu geben, indem ihre Stimmen als Expert*innen für ihre Lebenswelt Gehör 
finden und sie zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Stadtgesellschaft selbstwirksam 
beitragen können. 
Die teilnehmenden Kinder und Jugendliche sollten empowert werden im Rahmen des 
Beteiligungsprozesses auf Augenhöhe an den Transformationsaufgaben in ihrem 
Bezirk, beziehungsweise ihrer Stadt mitzuwirken und diese mitzugestalten. 
Das Ziel 
war es, konkrete Verbesserungsvorschläge von Kindern und Jugendlichen zu 
erhalten und gemeinsam mit Politik und Verwaltung (schnell) umsetzbare 
Maßnahmen (sogenannte „Quick-wins“) zu identifizieren. Mit den schnell 
umsetzbaren Maßnahmen und transparenten Rückmeldungen sollte die 
Selbstwirksamkeit für die Kinder und Jugendlichen erfahrbar werden und zugleich 
schnelle Verbesserungen im Veedel erzielt werden.  
Auf prozessualer Ebene wurde als Ziel formuliert, dass die die groß angelegte 
Kinder- und Jugendbeteiligung eine bessere Kenntnis der Bedarfe der Zielgruppe 
ermöglicht und somit dazu beitragen kann den Stadtbezirk insgesamt kinder- und 
jugendfreundlicher zu gestalten und Maßnahmen der Stadt bedarfsorientierter zu 
planen. Zudem sollten die Bedarfe auch in andere Planungen und Prozesse

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einmünden und somit eine grundsätzliche verbesserte Berücksichtigung von Kinder- 
und Jugendinteressen herstellen.  
2. Projektbeschreibung 
Die Beteiligung umfasste folgende Projektschritte:  
• Vorbereitungsphase ab August 2023 
• Interessiertentreffen am 16. Januar 2024 im Bürger zentrum Altenberger Hof 
• Veedels-Spaziergänge vom 4. März- 17. März 2024 
• Veedels-Konferenz am Freitag, 21 Juni 2024 im Bürg erzentrum Altenberger Hof 
• 100-Tage Challenge vom 21. Juni bis 29. September 2024 
• Projektvoting vom 9. Oktober bis 23. Oktober 2024 
• Re-Check am Dienstag, 10. Dezember 2024 
• Abschlussworkshop im Projektteam am 31. Januar 202 5 
Die einzelnen Projektschritte und Ergebnisse werden  hier nicht weiter ausgeführt, da 
die vorherigen Berichterstattungen als bekannt vorausgesetzt werden.  
 
3. Reflexion der Zielerreichung 
Operative Ziele: 
Bedarfe der Zielgruppe kennenlernen:  Das Ziel wurde erreicht. Durch Veedels-
Spaziergänge wurden Bedürfnisse und Bedarfe der Kinder und Jugendlichen erfasst, 
Schwerpunktthemen der Zielgruppe sichtbar und erste Maßnahmen umgesetzt. 
Verbesserungsvorschläge und Ideen sammeln:  Das Ziel wurde erreicht. Im 
Rahmen des „Veedels-Checks“ wurden Verbesserungsvorschläge und Ideen durch 
Kinder und Jugendliche erarbeitet und an die Verwaltung und Politik kommuniziert. 
„Quick Wins“ identifizieren:  Das Ziel wurde teilweise erreicht. Es zeigte sich in 
beiden Beteiligungsprozessen, dass „Quick Wins“ nur von Fachämtern oder externen 
Partner*innen definiert werden können und außerhalb der Steuerung des 
Projektteams liegen. Zudem wurden oftmals Ideen oder Wünsche seitens der 
Zielgruppe geäußert, die eine längerfristige Planung erfordern (z.B. Einrichtung einer 
Schulstraße).  
Selbstwirksamkeit fördern:  Das Ziel wurde erreicht. Die Kinder und Jugendlichen 
wurden während des gesamten Prozesses auf Augenhöhe eingebunden und hatten 
die Möglichkeit den Prozess mitzusteuern zum Beispiel als „Change Agents.“ 
Zusammenarbeit mit und Einbindung von Schulen verbessern : Das Ziel wurde 
erreicht. Die bezirklichen Schulen wurden frühzeitig informiert und eingebunden. Es 
erfolgte eine Information über die Schülervertretungen, zudem wurden Schul-
Workshops durchgeführt.  
Verbesserungen im Veedel:  Das Ziel wurde erreicht. Erste Maßnahmen wurden im 
Rahmen der 100-Tage-Challenge umgesetzt. Weitere Projektumsetzungen erfolgen 
im Laufe des Jahres 2025.

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Strategische Ziele:  
Format zur systematischen Einbindung entwickeln:  Dieses Ziel wurde erreicht. 
Die Weiterentwicklung und Fortführung des Veedels-Checks wurde von allen 
Beteiligten befürwortet.  
Handlungsempfehlungen für Partizipation ableiten:  Dieses Ziel wurde erreicht. 
Empfehlungen wurden im Austausch gesammelt und flossen unter anderem in die 
Entwicklung des Misch MIT! Konzepts ein. 
Ergebnisse in übergreifende Prozesse einbringen:  Dieses Ziel wurde teilweise 
erreicht. Die Ergebnisse wurden weiteren Planer*innen zur Verfügung gestellt, um 
die Sichtweisen und Bedarfe der Kinder und Jugendliche auch in andere städtischen 
Prozesse einfließen zu lassen. Die Weitergabe an weitere Planer*innen sollte bei 
zukünftigen Veedels-Check noch weiter ausgebaut und standardisiert werden. 
Informationen verbessern:  Dieses Ziel wurde erreicht. Wie auch bereits im 1. 
Veedels-Check in Köln Mülheim wurde deutlich, dass Kinder und Jugendliche ein 
Informationsdefizit haben wo und wie sie sich bereits beteiligen können oder ihre 
Anliegen anbringen können. Neben der Beantwortung von konkreten Ideen/ 
Verbesserungsvorschlägen fürs Veedel wurden auch übergreifende Informationen 
geteilt wo zum Beispiel wilder Müll, Gefahrenstellen auf Fahrradwegen gemeldet 
werden können oder sie Unterstützung zum Vorbringen ihrer Anliegen finden 
können. Die eingebrachten Themen machten sichtbarer wo der Zielgruppe 
Informationen fehlen und bieten zukünftig die Chance dort anzusetzen und diese 
Informationen zu verbessern. 
Bekanntheit des Gesamtvorhabens Kinderfreundliche Kommune steigern:  
Dieses Ziel wurde erreicht. Das Beteiligungsformat hat die Bekanntheit des 
Gesamtvorhabens „Kinderfreundliche Kommune“ innerhalb der Stadtverwaltung und 
außerhalb erhöht und die Bereitschaft zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen 
gestärkt. 
 
4. Herausforderungen  
Zuständigkeitsklärung: Die Klärung der Verantwortlichkeiten erforderte erheblichen 
zeitlichen und personellen Einsatz. Die Unsicherheit bezüglich der Zuständigkeiten 
führte zu Verzögerungen und erschwerte eine reibungslose Koordination der 
Beiträge.  
Fehlende Rückmeldungen oder Rückläufe zu den Beiträgen: Es kam zu 
verzögerten oder ausbleibenden Rückmeldungen seitens der beteiligten 
Dienststellen oder externen Partner*innen. Dies hatte unterschiedliche Gründe unter 
anderem unbesetzte Stellen, personelle Engpässe oder duale Zuständigkeiten. Dies 
erschwerte die vollständige Auswertung und Nachverfolgung der 
Beteiligungsergebnisse. 
Umformulierung der Beiträge: Um die Beiträge kind- und jugendgerecht zu 
gestalten und auf das Beteiligungsportal hochzuladen, war oftmals eine Anpassung 
der Sprache notwendig. Dieser Prozess erforderte zusätzliche Ressourcen und Zeit, 
um die Inhalte verständlich und ansprechend aufzubereiten.

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Ressourcen des Projektteams:  Das Projektteam verfügte über begrenzte 
personelle Kapazitäten, was die zeitintensive Bearbeitung der Beiträge erschwerte.  
Bereitstellung von bezirklichen Stadtverschönerungsmitteln:  Im Rahmen des 
Projekts „HEY Nippes“ hat die Bezirksvertretung Nippes insgesamt 113.000 Euro für 
die Umsetzung der Projektvorschläge von Kindern und Jugendlichen bereitgestellt. In 
der Abstimmung mit dem zuständigen Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 
wurden folgende Herausforderungen identifiziert: Die frühzeitige Abstimmung und 
Vorprüfung der grundsätzlich mit den Stadtverschönerungsmitteln realisierbaren 
Ideen erfordert einen deutlich höheren zeitlichen Aufwand als bei dem 
herkömmlichen Verfahren. Diese umfangreichen Abstimmungsprozesse werden als 
notwendig erachtet, um die Machbarkeit der Projektideen zu prüfen und den Kindern 
und Jugendlichen Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen. Zudem ist für die 
Umsetzung nach Beschluss ein Vorlauf von mindestens einem Jahr erforderlich. Im 
Rahmen von HEY Nippes! wurden die Projektumsetzungen zugunsten der Kinder 
und Jugendlichen priorisiert. Diese Vorgehensweise stellte jedoch eine Ausnahme 
dar, die bei zukünftigen Verfahren aufgrund des Grundsatzes der Gleichbehandlung 
aller Zielgruppen nicht ohne Weiteres wiederholbar sein wird. Dies gilt es bei einem 
nächsten Durchlauf zu berücksichtigen, auch in der Kommunikation. 
 
5. Ressourcen und Finanzierung 
Das Beteiligungsformat wurde durch ein Team aus Fachkräften der Verwaltung, 
Multiplikator*innen, Kooperationspartner*innen sowie den Kindern und Jugendlichen 
selbst getragen. Die Rückmeldung an die Kinder, Jugendliche und weitere Beteiligte 
wurden durch kontinuierliche Informationen auf dem Beteiligungsportal und durch 
den „Re-Check“ nach Ablauf der 100-Tage Challenge gewährleistet. Zudem erfolgten 
fortlaufende Kommunikationsmaßnahmen, unter anderem über die Social Media 
Accounts der Stadt Köln oder des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros der Stadt 
Köln. Die Presse hat im Rahmen von „HEY Nippes“ sehr aktiv berichtet. So 
erschienen während des Beteiligungszeitraums mehrere Artikel in regionalen 
Zeitungen, ein Radio-Beitrag und mehrere Fernsehbeiträge.  
Für die Durchführung des Beteiligungsprozesses des Veedels-Checks im Stadtbezirk 
Nippes standen 50.000 Euro zur Verfügung.  
 
6. Fazit  
Fazit der beteiligten Kinder und Jugendliche 
Im Rahmen des Re-Checks wurde die Partizipationsqualität des 
Beteiligungsprozesses aus Sicht der Zielgruppe bewertet. Insgesamt wurden 
folgende Rückmeldungen festgehalten: 
Das gesamte Projekt wurde von den beteiligten Kindern und Jugendlichen sehr 
positiv bewertet. Viele betonten, dass es ihnen besonders gefallen hat, „ihre Worte 
öffentlich zeigen zu dürfen“, was ihnen das Gefühl gab, gehört zu werden. Sie 
schätzten die Möglichkeit, sich für ihren Stadtbezirk einzusetzen, und empfanden das 
Projekt als spannend und motivierend. Die verschiedenen Aktivitäten, wie die Stände

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in den Stadtteilen, wurden ebenfalls sehr gut aufgenommen und das Projektteam 
gelobt. Besonders positiv wurde die Veedels-Konferenz erwähnt, bei der die Kinder 
und Jugendlichen direkt mit wichtigen Personen über ihre Anliegen sprechen 
konnten. Die Kinder und Jugendlichen hoffen, künftig noch stärker in die 
Stadtentwicklungsprozesse eingebunden zu werden – sowohl außerhalb des 
Projekts als auch zum Beispiel in den offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen oder 
Schulen. Die Wertschätzung aller Beteiligten wurde als sehr bedeutend empfunden, 
was auch im Dank für den Re-Check zum Ausdruck kam. Insgesamt zeigen die 
Rückmeldungen, dass sich die Kinder und Jugendlichen ernst genommen fühlen und 
ihre Beteiligung als wertvoll und motivierend empfinden. 
Verbesserungsbedarf sahen die Kinder und Jugendliche an der Website 
(Beteiligungsportal der Stadt Köln). Hier wünschen Sie sich eine noch kinder- und 
jugendgerechtere Gestaltung und mehr Übersichtlichkeit. Jüngere Kinder gaben an 
sich ohne ihre Eltern nicht zurechtgefunden zu haben. Bezüglich der Bewerbung des 
Kinder- und Jugendbeteiligungsformats wurde angeregt mit Influencern zusammen 
zu arbeiten und die Social Media Arbeit noch weiter auszubauen.  
 
Fazit des Projektteams 
Der gesamte Verlauf des Projekts wurde vom Projektteam als positiv und erfolgreich 
bewertet. Eine zentrale Herausforderung des Veedels-Checks besteht darin, dass die 
Ergebnisse nicht im Vorfeld vorgegeben sind und sich nur schwer prognostizieren 
lassen. Die sogenannten „Gelingensfaktoren“ sind von einer Vielzahl variabler 
Einflussgrößen abhängig. Zudem betreffen sie sowohl interne Dienststellen als auch 
externe Kooperationspartner*innen, die zuvor keine aktive Rückmeldung eingefordert 
hatten. Das Projektteam ist auf die Unterstützung  dieser Akteur*innen angewiesen, 
um die Beiträge der Kinder und Jugendlichen angemessen zu würdigen, zu 
bearbeiten und zu beantworten.  
In diesem Zusammenhang wurde erneut die Bedeutung der Zustimmung der 
Verwaltungsspitze betont, die als essenziell für den Erfolg des Vorhabens 
angesehen wird. Das Projektteam ist auf das Engagement und das verbindliche 
Commitment der Fachämter angewiesen, damit eine Bearbeitung der Beiträge 
gewährleistet ist.  
Fazit der wissenschaftlichen Begleitung: 
Die katholische Hochschule Köln bewertet das Beteiligungsformat als innovative 
Weiterentwicklung, die Kindern und Jugendlichen ermöglicht, aktiv an der Gestaltung 
ihres Lebensraums mitzuwirken, demokratisches Lernen fördert und ihr 
Selbstwirksamkeitserleben stärkt. Der „Veedels-Check“ hat das Potenzial, die 
Stimme junger Menschen auf lokalpolitischer Ebene zu stärken. Für eine nachhaltige 
Umsetzung wird empfohlen, Ressourcen weiter auszubauen und den Prozess 
dauerhaft zu verankern. 
Das Projekt hat wertvolle Erfahrungen im Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung 
gesammelt. Es zeigt, dass eine enge Zusammenarbeit, transparente Kommunikation 
und ein flexibles Projektmanagement essenziell sind. Für zukünftige Projekte wird 
empfohlen, die Ressourcen in den Fachämtern zu erhöhen, die

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Kommunikationsstrategien weiter zu optimieren und die Zielgruppe noch frühzeitiger 
und intensiver einzubinden. 
 
7. Nachhaltigkeit und Weiterentwicklung 
Das Besondere am Format „Veedels-Check“ ist der crossmediale Ansatz und die 
direkte Einbindung der Zielgruppe in alle Phasen des Beteiligungsprozesses. Es 
fördert die aktive Mitwirkung und ermöglicht eine direkte Kommunikation zwischen 
Kindern, Jugendlichen, Politik und Verwaltung. Das Format setzt auf den Einsatz 
verschiedener Methoden, darunter Ortsbegehungen, digitale Dialogformate, die 
World-Café-Methode und die 100 Tage Challenge zur Sicherstellung der Umsetzung 
von Vorschlägen. Die Methodenvielfalt und insbesondere die aufsuchenden 
Beteiligungen in den Stadtteilen trägt maßgeblich dazu bei eine inklusive Teilnahme 
zu gewährleisten. 
Der erste Veedels-Check wurde pilothaft im Jahr 2022 im Bezirk Mülheim 
durchgeführt. Im Jahr 2024 erfolgte der nächste Veedels-Check im Bezirk Nippes. 
Bei der Konzeption beider Verfahren stand deren Reflexion im Fokus, um 
Erkenntnisse und Lernerfahrungen für weitere Verfahren zu sammeln und dem 
Charakter eines lernenden, agilen Formates gerecht zu werden. 
 
Empfehlungen für zukünftige Durchführungen:  
Einbindung relevanter Akteur*innen und „Commitment“ der Verwaltungsspitze: 
Der Veedels-Check kann nur gelingen, wenn vorhandene bezirkliche Netzwerke und 
Multiplikator*innen eingebunden werden und das Format ebenfalls unterstützen. 
Darüber hinaus bedarf der Veedels-Check dem „Commitment“ der 
Verwaltungsspitze, um zu gewährleisten, dass alle relevanten Ämter das Format in 
ihrer Zuständigkeit unterstützen.  
Zielgruppenanalyse: Es ist wichtig, vorab festzulegen welche Altersgruppe 
schwerpunktmäßig mit der Beteiligung angesprochen und erreicht werden soll. 
Hierbei gilt es die spezifischen Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe zu 
verstehen, um den Veedels-Check entsprechend anzupassen. Die Einbindung von 
Kindern und Jugendlichen von Beginn an, zum Beispiel in Form der Einrichtung einer 
Spurgruppe, hat sich in beiden Durchläufen als gewinnbringend herausgestellt. Nur 
so kann gewährleistet werden, dass das Format zielgruppengerecht konzipiert ist und 
die Zielgruppe erreicht und angesprochen wird. Die Möglichkeit, eigene Routen bei 
Veedels-Spaziergängen zu wählen, fördert die Eigenverantwortung und das 
Interesse der Kinder und Jugendlichen. 
Aufsuchende Beteiligung : Es hat sich gezeigt, dass ein Aktionsstand vor Ort, der 
mit ansprechenden Elementen wie zum Beispiel einem Glücksrad ausgestattet ist, 
eine wichtige Anlaufstelle und wesentlicher Gelingensfaktor für die Beteiligung 
darstellt. Ein flexibler Standortwechsel des Aktionsstands, um verschiedene 
Stadtteile zu erreichen, hat sich ebenfalls bewährt. So konnten niedrigschwellig 
Kinder und Jugendliche erreicht werden, die über andere Kanäle nicht erreicht 
worden wären.

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Transparenz und Kommunikation: Eine klare Kommunikation über Ziele, 
Vorgehensweise und Ergebnisse des Veedels-Checks ist wichtig, um Vertrauen 
aufzubauen und die Wirksamkeit der Beteiligung zu sichern. Zudem ist es hilfreich, 
Multiplikator*innen im Vorfeld gut zu informieren und mit Materialien auszustatten, 
um die jungen Menschen während der Aktivitäten gut begleiten zu können.  
Ressourcensicherung: Ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen sind 
notwendig, um den Veedels-Check erfolgreich zu planen, durchzuführen und die 
gewünschten Maßnahmen umzusetzen.  
Evaluation und Anpassungsfähigkeit:  Der Veedels-Check sollte nach jedem 
Durchlauf evaluiert werden, um sicherzustellen, dass er den gewünschten Effekt hat 
und die gesetzten Ziele erreicht werden. Er sollte zudem flexibel genug sein, um auf 
die spezifischen Gegebenheiten und Herausforderungen des jeweiligen Stadtbezirks 
reagieren zu können.  
Möglichkeiten zur Skalierung oder Standardisierung: Der Veedels-Check kann 
als Kinder- und Jugendbeteiligungsformat dazu beitragen Stimmen junger Menschen 
nachhaltig in weitere Stadtentwicklungsprozesse zu integrieren. Hierfür gilt es 
standardisierte Prozesse zu entwickeln.

Mitteilung Ausschuss

2529 Zeichen

Gez. Voigtsberger 
 
 
 
Dezernat, Dienststelle  
IV/51 
 
Vorlagen-Nummer 21.08.2025 
 2478/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 26.08.2025 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 09.09.2025 
 
Abschlussbericht zum Kinder- und Jugendbeteiligungsformat Veedels-Check unter 
dem Titel „HEY Nippes- Check mit uns dein Veedel„ 
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie hatte sich Ende 2021 mit dem Gesamtvorhaben Kin-
derfreundliche Kommune auf eine stadt-interne Ausschreibung des Büros für Öffentlichkeits-
beteiligung beworben und den Zuschlag für die Konzeption, Vorbereitung und Moderation ei-
nes Großgruppen-Verfahrens (auch als Auftakt oder Start in einen längerfristigen Prozess) er-
halten. Das Verfahren sollte einen Entwicklungs- bzw. Veränderungsprozess in der Stadt Köln 
unterstützen. Obligatorisch lag der Fokus auf der Ausrichtung eines Großgruppen-Formats. 
Das Beteiligungskonzept zu HEY Mülheim wurde am 28.10.2021 einstimmig durch den Ju-
gendhilfeausschuss beschlossen. Die Bausteine des mehrstufigen Pilot-Projekts wurden von 
März bis Oktober 2022 erfolgreich umgesetzt.  
Die Fortführung des Veedels-Checks wurde am 26.09.2023 seitens des Jugendhilfeaus-
schuss beschlossen und entsprechende Mittel für den Beteiligungsprozess in Köln Nippes zur 
Verfügung gestellt. Der Veedels-Check umfasste folgende Projektschritte:  
 Vorbereitungsphase ab August 2023 
 Interessiertentreffen am 16. Januar 2024 im Bürgerzentrum Altenberger Hof 
 Veedels-Spaziergänge vom 4. März - 17.März 2024 
 Veedels-Konferenz am Freitag, 21. Juni 2024 im Bürgerzentrum Altenberger Hof 
 100-Tage Challenge vom 21. Juni bis 29. September 2024 
 Projektvoting vom 9. Oktober bis 23. Oktober 2024 
 Re-Check am Dienstag, 10. Dezember 2024 
 Abschlussworkshop im Projektteam am 31. Januar 2025 
 
Um den gesamten Prozess des Kinder- und Jugendbeteiligungsformats zu evaluieren, wurde 
ein Abschlussbericht erstellt, der dieser Mitteilung als Anlage angefügt ist. Dieser fasst die Ab-
läufe, Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Beteiligungsprozess zusammen und enthält wert-
volle Empfehlungen für zukünftige Durchführungen, um den Veedels-Check noch erfolgreicher 
und zielgerichteter zu gestalten. 
 
Weitere Informationen zum „Veedels- Check“ finden sich auf dem Beteiligungsportal der 
Stadt Köln unter folgendem Link: https://meinungfuer.koeln/hey-koeln 
 
 
Anlage: 
Abschlussbericht zum Kinder- und Jugendbeteiligungsformat Veedels-Check unter dem Titel 
„HEY Nippes- Check mit uns dein Veedel“

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Beratungsverlauf (2)

26.08.2025 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.4.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.09.2025 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2478/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
21.08.2025
Erstellt
07.08.2025 11:40