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4074/2018

Fahrradmitnahme bei der KVB

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 11.12.2018

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 11.12.2018, TOP 6.7

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

3129 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/661/1 
 
Vorlagen-Nummer 11.12.2018 
 4074/2018 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 11.12.2018 
 
Fahrradmitnahme bei der KVB 
hier: Anfrage der Ratsgruppe BUNT in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 13.11.2018, 
TOP 5.2.6 
In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 13.11.2018 wurde die Anfrage AN/1564/2018 der Rats-
gruppe BUNT vom 08.11.2018 zur Fahrradmitnahme bei der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) an 
die Verwaltung unter Einbeziehung der KVB zur Beantwortung übergeben. 
 
Die KVB hat dazu wie folgt Stellung genommen: 
 
Frage 1: 
„Welche Gründe veranlassten die KVB zu der Öffentlichkeitskampagne, und welche Lehre zieht die 
KVB aus der Kritik an der Kampagne für die Zukunft?“ 
 
Antwort der KVB: 
Die KVB verfolgte mit den insgesamt drei im September veröffentlichten Spots die Intention, ihre Rad 
fahrenden Kunden für Problemsituationen zu sensibilisieren, die die KVB-Mitarbeiter auf der Strecke 
immer wieder beobachten und auf die die KVB regelmäßig auch durch Hinweise verärgerter Fahrgäs-
te aufmerksam gemacht werden. 
Natürlich geht es keineswegs darum, alle Radfahrenden, die ihr Rad mit der Bahn transportieren, 
kollektiv an den Pranger zu stellen. Aber die in dem Video dargestellten Situationen sind nicht frei 
erfunden, sie kommen nach den Aussagen des KVB-Personals, das regelmäßig auf der Strecke un-
terwegs ist, immer wieder vor – auch mit den entsprechenden Reaktionen der anderen Fahrgäste. 
Dass solche Videos, wenn sie Aufmerksamkeit finden und ihren Zweck erfüllen sollen, augenzwin-
kernd zugespitzt sein müssen, liegt in der Natur der Sache. Das gilt auch für die Protagonisten der 
beiden anderen Videos. Die KVB bittet um Verständnis, dass sie als Verkehrsunternehmen die Ge-
samtsituation in den zu Stoßzeiten ohnehin vollen Fahrzeugen und damit auch die Interessen der 
Mehrzahl der Fahrgäste im Blick haben muss – und sie diese Videos für eine angemessene Form 
hält, auf bestimmte Missstände aufmerksam zu machen. 
 
 
Frage 2: 
„Welche Pläne gibt es, die Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme im Kölner ÖPNV zu verbessern?“ 
 
Antwort der KVB: 
Sämtliche Maßnahmen zur Steigerung der Kapazitäten im ÖPNV, seien es die mittel- bis langfristigen 
Maßnahmen im Stadtbahnausbau und -neubau (vgl. ÖPNV-Roadmap mit der Vorlagen-Nr. 
0606/2018) als auch die kurzfristig umzusetzenden Maßnahmen zur Stärkung und Ausweitung des 
KVB-Busnetzes für dauerhafte Erweiterungen (vgl. Vorlagen-Nr. 1075/2018) und für Interimsangebote 
(vgl. Vorlagen-Nr. 1037/2018), dienen allen Fahrgästen der KVB und somit auch denen, die ein Fahr-
rad mitführen (wollen). Solitäre Maßnahmen zur Attraktivierung der Fahrradmitnahme wären aus 
Sicht der KVB kontraproduktiv. Stattdessen bietet die KVB mit ihrem Fahrradverleihsystem eine funk-

2 
 
tionierende Alternative an, die die Notwendigkeit zur Mitnahme von Fahrrädern für KVB-Fahrgäste 
deutlich reduzieren kann. Hierzu gibt es Planungen, das System stadtweit auszudehnen (vgl. Vorla-
gen-Nr. 3281/2018). 
 
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (1)

11.12.2018 Verkehrsausschuss
TOP 6.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4074/2018
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
11.12.2018
Erstellt
05.12.2018 15:55