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AN/0887/2017

Ersetzungsantrag zu TOP 5.1.1: „MiQua - Aktuelles Raumprogramm und Eingangsplanung“

SPD Änderungsantrag nach § 13 12.06.2017

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 12.06.2017

SPD Änderungsantrag nach § 13

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SPD Änderungsantrag nach § 13

4646 Zeichen

An die 
Vorsitzende des Hauptausschusses  
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 12.06.2017 
 
AN/0887/2017 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Hauptausschuss 12.06.2017 
 
Ersetzungsantrag zu TOP 5.1.1: „MiQua - Aktuelles Raumprogramm und 
Eingangsplanung„ 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Änderungsantrag zu TOP 5.1.1 der Hauptausschuss-
sitzung vom 12.06.2017 aufzunehmen. 
 
 
Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ersetzt: 
 
Beschluss: 
1. Der Rat nimmt den Beschlussvorschlag zur Eingangssituation des MiQua zur 
Kenntnis. Er sieht allerdings noch Prüf- und Beratungsbedarf hinsichtlich des 
von der Verwaltung vorgeschlagenen Verzichts auf eine weitere Öffnung des 
Gebäudes hin zum Augustusplatz. 
 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, einen Vorschlag vorzulegen, wie ein eben-
erdiger Ausgang vom Gebäudeteil „Eingangsbereich“ zum Augustusplatz hin 
erreicht werden kann. 
3. Der Rat beauftragt die Verwaltung, Maßnahmen vorzustellen, wie auf dem 
Augustusplatz angemessene Nutzungen ermöglicht werden können, damit der 
Platz seiner Rolle als Ort der Begegnung zwischen zwei bedeutenden Museen 
der Stadt gerecht werden kann, z. B. durch Außengastronomie.

- 2 - 
 
Begründung: 
1. + 2. In der ursprünglichen Planung war sowohl auf der Museumseite zum Rathausplatz als 
auch auf der Seite zum Augustusplatz ein Ein- bzw. Ausgang vorgesehen. Dies war muse-
umsstrategisch und besucherfreundlich begründet. Zusätzlich hätte dadurch nicht nur der 
Rathausplatz, sondern auch der Augustusplatz eine zusätzliche Belebung durch das Muse-
um erfahren. Die Besucherinnen und Besucher hätten das Museum direkt vom Augustus-
platz betreten können, bzw. hätten es zum Augustusplatz hin verlassen können. Der Platz 
wäre so ein idealer Ort der Begegnung zwischen den zwei bedeutenden Museen geworden.  
Laut Angaben der Verwaltung lässt sich das Ziel, einen zweiten Eingang in Richtung Wallraf-
Richartz-Museum zu schaffen aufgrund einer geänderten Sicherheitslage und den dadurch 
erforderlichen strengen Sicherheitsvorkehrungen nicht mehr aufrecht erhalten. Durch den 
zusätzlichen Platzbedarf für die Sicherheitsinfrastruktur und die eingeschränkten Umpla-
nungsmöglichkeiten aufgrund der archäologischen Bestände sei es nicht mehr möglich, wei-
terhin einen Eingang vom Augustusplatz sowie einen vom Rathausplatz her bereitzustellen. 
Da nur der Eingang vom Rathausplatz her Barrierefreiheit gewährleistet, solle man sei sich 
auf diesen beschränken. Darüber hinaus sieht die neue Planung der Verwaltung vor, Ein- 
und Ausgang voneinander zu trennen, um eine Trennung von kontrollierten und nicht kontrol-
lierten Besucherinnen und Besuchern sicherzustellen. 
Es erschließt sich jedoch nicht, warum die Verwaltung nicht zumindest einen Ausgang zum 
Augustusplatz hin ermöglicht. Wie Anlage 1 der Vorlage zu entnehmen ist, sind die großen 
Sicherheitseinrichtungen lediglich im Bereich des Eingangs, nicht jedoch im Bereich des 
Ausgangs vorzuhalten. Daher ist nicht ersichtlich, was gegen einen reinen Ausgang vom 
Bereich des Treppenabsatzes (in Anlage 1 links dargestellt) zum Augustusplatz sprechen 
könnte. Damit würden sich Besucherströme – zumindest teilweise – am Ende des Museums-
rundgangs auf den Augustusplatz leiten lassen und dort zur gewünschten Belebung beitra-
gen. Die Trennung zwischen kontrollierten und nicht kontrollierten Besucherinnen und Besu-
chern wäre weiterhin gewährleistet. Darüber hinaus würde sich für den Fall eines gewaltsa-
men Eindringens in das Museum eine zusätzliche Möglichkeit der Entfluchtung sowohl für 
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für Besucherinnen und Besucher ergeben. 
3. Durch den Neubau des Museum wird mit dem Augustusplatz ein neuer zentraler Innen-
stadtplatz geschaffen. Ziel muss es sein, dass dies ein attraktiver Platz mit hoher Aufent-
halts- und Begegnungsqualität wird. Bislang gibt es keine Konzepte, beispielsweise für eine 
Außengastronomie durch das Café des Wallraf-Richartz-Museum. Mit dem fehlenden Ein-
gang zum MiQua fällt nun vermutlich ein attraktiver Anziehungspunkt des Augustusplatzes 
weg. Ein Ausgang jedoch würde den Platz zwischen zwei hochkarätigen Museen mehr denn 
je zu einem Platz der Begegnung werden lassen. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Dr. Barbara Lübbecke  
SPD-Fraktionsgeschäftsführerin

Beratungsverlauf (1)

12.06.2017 Hauptausschuss
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

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Details

Aktenzeichen
AN/0887/2017
Typ
SPD Änderungsantrag nach § 13
Datum
12.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27