AN/1314/2019
Sozial gerechte Umweltmaut! – Änderungsantrag zu Top 3.1.6 "Umweltmaut ÖPNV-Abgabe“
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Linke Änderungsantrag nach § 13
2242 Zeichen
An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 25.09.2019 AN/1314/2019 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 26.09.2019 Verkehrsausschuss 28.10.2019 Sozial gerechte Umweltmaut! – Änderungsantrag zu Top 3.1.6 "Umweltmaut ÖPNV-A bgabe„ Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zu Top 3.1.6 " Umweltmaut-ÖPNV Abgabe“ auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Rates zu nehmen: Beschluss Der vorgelegte Antrag wird mit folgenden Ergänzungen beschlossen: Die Antragsteller bitten die Verwaltung dem Rat darzustellen: 7. mit welchen Modellen die Citymaut sozial ausgewogen eingeführt werden kann. Kölnpassinhaber*innen und Geringverdiener*innen ist ein Rabatt einzuräumen. 8. welche Gruppen von der Maut zu befreien sind (z.B. Menschen mit Behinderungen, Handwerksbetriebe,…). 9. wie gewährleistet werden kann, dass kleinere PKW gegenüber großen PKW zu günstigeren Konditionen in die Stadt fahren können. Begründung Die individuelle Stadtfahrt mit dem Auto stellt derzeit die Regel dar. Soll die Verkehrswende geschafft werden muss die individuelle Autofahrt zur Ausnahme werden. Gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass unausweichliche Fahrten auch weiterhin ohne Maut möglich sein. Dazu gehören beispielsweise die Fahrten von Lieferant*innen, Handwerker*innen und Einsatzfahrten aller Art. Aber auch mobilitätseingeschränkte Menschen sind auf das Auto angewiesen. Sie dürfen deshalb nicht zur Citymaut herangezogen werden. Umwelt- und Klimaschutz muss sozial ausgewogen erfolgen. Reiche, die der Umwelt nachweislich mehr schaden als arme Menschen, müssen einen größeren Beitrag leisten. Große PKW verbrauchen mehr Platz und schädigen die Umwelt in der Regel mehr. Deshalb muss die Maut für große Autos höher sein als für kleine. Mit freundlichen Grüßen gez. Michael Weisenstein Geschäftsführer Fraktion DIE LINKE
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: verwiesen in nachfolgende Gremien (ohne Rücklauf)
Zur SitzungBeschluss: endgültig zurückgezogen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1314/2019
- Typ
- Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 26.09.2019
- Erstellt
- 25.09.2019 22:09