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1425/2018

Konzept des "Väter in Köln e.V."

Mitteilung Ausschuss 03.05.2018

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Väter-in-Köln-Konzept-2018

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Väter-in-Köln-Konzept-2018

65463 Zeichen

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
Väter in Köln e.V. – Vater sein. Da sein. 
Konzept 
Arbeit mit Vätern ist Teil der Familienbildung. Wir verstehen sie als 
proaktiv, präventiv, inklusiv, systemisch und gleichstellungsorientiert.  
Wir holen Väter in das „Boot“ der Familienbildung und informieren sie über Angebote für sie in 
Köln, um sie zu stärken und auf die Herausforderungen des Familienalltags vorzubereiten – damit es 
erst gar nicht zu Problemen kommt. Wir betrachten uns nicht als Konkurrenz zu anderen 
Angeboten, sondern als Ergänzung. 
Wir richten uns an Väter, für die fürsorgliches Handeln ein selbstverständlicher Bestandteil ihrer 
Männlichkeit darstellt bzw. darstellen sollte. Denn wir wissen, wie wichtig die Partnerschaftlichkeit 
von Müttern und Vätern für das Wohl von Kindern ist und welche Bedeutung sie im Sinne der 
Gleichstellung von Frauen und Männern hat. Gute Väter erziehen ihre Kinder gewaltfrei, vermitteln 
wichtige soziale Werte, stärken ihre Töchter und bringen ihren Söhnen bei, zu ihren eigenen 
Gefühlen und Schwächen zu stehen. 
„Vater sein. Da sein.“ drückt im doppelten Sinne prägnant aus, worum es uns geht: Ein guter Vater ist 
für seine Kinder da. Die Vaterschaft an sich prägt sein gesamtes Leben - das „Dasein“. 
Väter in Köln e.V. wurde im Januar 2010 mit beratender Unterstützung durch die Kölner 
Freiwilligenagentur gegründet. Die Initiative dazu ging von Mitgliedern  des „Männer-Väter-Forum 
Köln“ aus, einem Netzwerk von Männer- und Väter – Expert*innen verschiedener Professionen 
(Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Theologie, Familienbildung und Öffentlichkeitsarbeit), die sich seit 
langer Zeit regelmäßig im Sozialpädagogischen Institut (SPI) der Fachhochschule Köln treffen und sich 
fachlich über die Entwicklung der Jungen- und Väterarbeit, Männlichkeitsforschung und 
Geschlechterforschung in Theorie und Praxis austauschen.  
Die Motivation, die uns auch heute noch leitet, ist die Erkenntnis, dass in Köln bereits bestehende 
Angebote für engagierte Väter für diese teilweise schwer aufzufinden sind, dass es zielführender ist, 
sie vor allem über digitale Medien zu erreichen, dass Väter ein offenes, verlässliches Vätercafé als 
Treffpunkt benötigen, der unterschiedliche Altersgruppen sowohl der Väter als auch der Kinder 
zusammenbringt. Dieser dient als vertrauensvolle Basis dazu, Informationen an sie weiterzugeben und 
von ihnen selbst erfahren, welche Probleme, Bedarfe und Wünsche sie haben. Viele unserer Projekte 
sind durch in anderen Regionen Deutschlands bereits erfolgreich bestehende Angebote angeregt 
(insbesondere durch das Väterzentrum Berlin) oder werden von nach dem Prinzip „Bedarfe 
erkennen, Chance nutzen, Ideen umsetzen.“ Viele Erkenntnisse ergeben sich während des Machens – 
im Sinne eines „work in progress“.  
Väter in Köln e.V. besitzt bislang keine eigene Einrichtung, weder einen hauptamtlichen 
Geschäftsführer noch festangestellte Mitarbeiter. Die reine Vorstandsarbeit wird ehrenamtlich 
geleistet. Unsere Bürokosten tragen wir selbst. Für die jeweiligen Projekte bzw. Angebote werden 
freiberufliche Honorarkräfte bezahlt - wenn Mittel vorhanden sind. Teilweise werden diese 
Honorarkräfte, wie z.B. das Vätercafé, von Ehrenamtlern unterstützt. Ein eigenes "Väterzentrum" - so 
wie in Berlin seit zehn Jahren vorhanden -  existiert als solches momentan rein "virtuell" bzw. "ideell", 
das heißt: Wir sind auf Räumlichkeiten von Vernetzungspartnern angewiesen, die uns diese stellen 
oder eine kleine Miete erhalten.  
Nach einer kleinen Initialförderung der Bethe-Stiftung im Jahr 2010 förderte die Rheinenergie Stiftung 
Familie drei Jahre lang das Projekt „papamotion – Väter in Bewegung“.  Dies ermöglichte uns - auch 
über die Kooperation und Vernetzung mit anderen Trägern (z.B. KiTas) - den Aufbau verschiedener 
Angebote, die zum Teil noch heute noch erfolgreich existieren, durch neue ergänzt wurden.

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
2014 bis 2016 förderte das Landesjugendamt NRW das Modellprojekt „juPa.pa – junge Papas packen 
es!“, das „frühe“ Väter (adoleszente) Väter im Fokus hatte, zu dem Väter in Köln zwei gut besuchte 
Fachtagungen im LVR-Horionhaus durchführte. Dieses Projekt konnte wegen finanzieller Mittel nicht 
fortgeführt werden.  
Andere unserer Angebote (wie das Vätercafé, s.u.) konnten und können zum Teil durch das 
ehrenamtliche Engagement von Vätern weiterhin angeboten werden. Auch das ist – neben vielem 
anderen Erfahrungen – eine wichtige Erkenntnis im Hinblick auf die Wechselwirkung von 
Wertschätzung und Wertschöpfung aktiver Väter. Auch andere Träger, die einmal mit der Väterarbeit 
begonnen haben, bestätigen uns dies. Wenn Väter spezifisch angesprochen werden, man ihnen Orte 
und Ressourcen zur Verfügung stellt, selbst etwas Geduld mitbringt bzw. langen Atem beweist, dann 
können sie nachhaltig aktiviert werden. Das heißt auch, dass Väter nicht nur das Potenzial haben, sich 
selbst zu organisieren, sondern auch die Power, um sich für andere einzubringen (z.B. in KiTas, in der 
Schule, in der Stadtteilarbeit oder bei Veranstaltungen), um wiederum auch soziale Fachkräfte zu 
entlasten. 
Vater-Kind-Café 
Wir bieten Vätern einen Ort. Unser Vätercafé und weitere Angebote können seit über sieben Jahren 
jeden Samstagvormittag im Familienraum des Katholischen Familienzentrums Ehrenfeld, OT St. Anna, 
stattfinden, den sich der Verein anderen Angebote teilt. Für den Raum zahlen wir eine geringe Miete. 
Zu jedem Treffen kommen ca. zehn Väter mit ihren Kindern im Alter von sechs Monaten bis sechs 
Jahren, und zwar jeweils eine Mischung, die zur Hälfte aus „Stammgästen“ und zur anderen Hälfte aus 
wechselnden und neuen Besuchern besteht. Der Familienraum ist während der Woche mit über 20 
anderen Angeboten (wie z.B. Krabbel-Gruppen) leider belegt und für uns nur abends und am 
Wochenende verfügbar.  
Als Treffpunkt ist das Vätercafé gut im Stadtteil Köln-Neuehrenfeld verankert. Auch Väter aus 
anderen Stadtteilen kommen hierher, nicht zuletzt deswegen, weil es stadtweit keinen weiteren uns 
bekanntes „Vätercafé“ gibt. Der offene niederschwellige Charakter spricht alle Väter an, die 
gemeinsam mit ihren Kindern im Alter von ca. 6 Monaten bis 6 Jahren wertvolle Zeit unternehmen 
und mit anderen Vätern ins Gespräch kommen möchten. Im Vätercafé steht die Möglichkeit der 
Kommunikation unter Vätern in einer angenehmen Atmosphäre im Vordergrund. Dabei wird 
zusammen an einem großen Tisch zum Selbstkostenpreis gefrühstückt. Für die Kinder ist das 
gemeinsame Erlebnis mit Essen immer wieder aufs Neue ein Highlight. Das unterschiedliche Alter der 
Kinder ist für Väter besonders attraktiv: Väter von Babys profitieren von den Erfahrungen der Väter 
von Kindern in der Trotzphase oder in der Schuleingangsphase. Wichtigste Botschaft: „Gelassen 
bleiben, ich habe das auch überlebt. Du schaffst das schon.“  
Der anwesende Leiter/Gastgeber moderiert die Vorstellungs- und Themenrunde und dient eher 
beiläufig als Ansprechpartner (z.B. bei den Themen Einschlafprobleme, Vereinbarkeit, Förderung der 
kindlichen Entwicklung etc.). Wichtig ist hierbei die Lotsenfunktion. Er gibt fundierte Hinweise z.B. zu 
Erziehungs- oder Paarberatungsstellen und verweist auf die Funktion anderer Institutionen wie das 
Jugendamt. Entsprechende Informationsmaterialien liegen im Vätercafé aus. Die Teilnehmer können 
ihre Kinder in einer sicheren und kindergerechten Umgebung im Café-Raum mit vielen 
Spielmöglichkeiten ihre eigenen „Entdeckungen“ machen lassen. Vater-Kind-Interaktionen verlaufen 
hier ruhig und gelassen, so dass Väter – auch das beiläufig – wertvolle deeskalierende Konfliktlösungs-
Strategien beobachten. Saisonal bedingt werden unterschiedliche Aktionen angeboten: Malen, 
gemeinsames Plätzchen- oder Waffelbacken, Eierfärben, Kinderschminken oder Vogelhäuser bauen… 
Diese informelle Form des Lernens beim Treffen von Vätern und Kindern im Vätercafé bietet gute 
Chancen, die Väter für vertiefende Informationsveranstaltungen oder gezielte Lern- und 
Bildungsmöglichkeiten z.B. in außerhalb der Vätergruppe anzusprechen, zu motivieren und zu 
gewinnen. Somit ist das Vätercafé auch als Ausgangspunkt für Väterarbeit zu verstehen.

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
Der Familienraum im Vätercafé lässt sich im Frühjahr/Sommer durch einen direkt nebenan gelegenen 
Spielplatz erweitern, der sich durch eine Außentür sicher erreichen lässt, wodurch die Attraktivität 
des Ortes gesteigert wird.   
Die Väter kommen aus verschiedenen Lebenslagen, befinden sich in Lebenspartnerschaft, sind 
verheiratet, alleinerziehend, getrennterziehend, arbeiten in Teilzeit oder sind arbeitsuchend. Auch 
Stief- und Pflegeväter und Väter mit Behinderung befanden/befinden sich unter den Gästen. Viele von 
ihnen sind oft „Zugezogene“, die aus beruflichen Gründen nach Köln gegangen sind. Ihre eigenen 
Eltern leben weit entfernt, so dass sie als Ansprechpartner und Betreuungspersonen ausfallen. 
Teilweise haben sich bereits Freundschaften zwischen den Teilnehmern gebildet. 
Das Vätercafé findet an bis zu 40 Wochenenden im Jahr statt. Zu den Treffen mit jeweils rund zehn 
Vätern kommen bis zu 16 Kinder. So können jährlich ca. 400 Väterkontakte gemacht werden. In der 
entsprechenden Mailingliste zum Vätercafé befinden sich 131 Väter. Über ein Jahr hinweg wurde 
darüber hinaus alle 14 Tage im SKM-Familienhaus Ossendorf ein Vater-Kind-Spieltreff angeboten.  
Vätercafé „Schäl Sick“ (in Planung)  
Da in der Millionenstadt Köln nicht nur auf der linken Rheinseite Väter leben und die Anfahrtswege 
teilweise recht weit und lang sind, äußerten einige Väter den Wunsch, ein entsprechendes Angebot 
auch auf der rechten Rheinseite umzusetzen. Wir befinden uns momentan auf der Suche nach einem 
geeigneten Ort und Kooperationspartnerdort. Erstes Treffen im Freien fanden bereits statt. 
Gespräche werden bereits geführt. Weitere Hinweise sind erwünscht. 
Elternzeit-Vätergruppe „Daddys“ 
Wir bieten Vätern in Elternzeit neue Vernetzungsmöglichkeiten. Elternzeitväter, die länger in 
Elternzeit gehen, sind hochgradig mobil und hochmotiviert, Neues zu entdecken und auszuprobieren. 
In der Elternzeit-Vätergruppe Daddys, die - einmalig in NRW – sind über Mailingliste und WhatsApp 
momentan 65 Väter miteinander vernetzt. Die Väter verabreden sich in verschiedenen 
Konstellationen an unterschiedlichen Orten in Köln, sei es zum Vater-Kind-Treff in der evangelischen 
Familienbildungsstätte am Kartäuserwall (FBS), in diversen (kommerziellen) Familiencafés, im 
Lindenthaler Tierpark, im Zoo, am Rheinufer oder im Kalker Naturfreundehaus zum gemeinsamen 
Musizieren oder zum „Krabbeltheater“ für Kleinkinder im Horizont-Theater am Thürmchenswall.  
Nicht dass sie nicht auch an „Elternstart“-Angeboten oder Krabbelgruppen allgemein teilnehmen 
(wollen), sie suchen aber gezielt auch den Austausch unter Vätern, auch wenn sie dann letztlich die 
gleichen Themen wie Mütter besprechen. Es geht ihnen dabei darum, sich nicht als Minderheit in 
einer Gruppe von Müttern beobachtet oder bewertet zu fühlen. Dies geschieht vielleicht gar nicht, 
aber die Väter sind sich da nicht immer so sicher…  
Eine Herausforderung besteht darin, die Fluktuation in der Gruppe – die Elternzeit geht ja auch zu 
Ende - dadurch aufzufangen, dass „Neuzugänge“ immer auch persönlich begrüßt und motiviert 
werden sowie den Teilnehmern immer wieder informative Inputs mit weiterführenden Informationen 
und Anregungen zu geben. Über die WhatsApp-Gruppe werden auch hilfreiche und weiterführende 
Informationen unserseits eingebracht. Auch zu Möglichkeiten, mit den Kindern andere Angebote 
wahrzunehmen, wenn sie älter sind – nach dem Motto: Die Elternzeit endet, das Vatersein nicht. 
Vätergruppe PapaPalaver/Talking Dads  
Wir bringen Väter zum Reden. Die alle 14 Tage stattfindende Gesprächsgruppe PapaPalaver bringt 
berufstätige Väter aus allen Lebenslagen zusammen, die sich auch ohne Kinder in aller Ruhe 
untereinander über ihre Sorgen in der Familie austauschen.

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
Hier geht es in erster Linie um das konstruktive Gespräch unter Männern mit Familien in belastenden 
Situationen, sei es Arbeitslosigkeit, Paarkonflikte, Erziehung, Schulprobleme des Kindes, Krankheit, 
Behinderung usw. Der Kreis wird als Schutzraum empfunden. 
Öffentlichkeitsarbeit 
Rollenwandel benötigt Öffentlichkeitarbeit. Wir „warten“ nicht auf die Väter. Unsere 
Öffentlichkeitarbeit geht von den Prämissen aus, dass Männer/Väter über „plakative“ Signale 
besonders gut angesprochen werden können. Über Leitbilder darf nicht nur geschrieben oder 
gesprochen werden. Sie müssen sichtbar werden. Daher arbeiten wir mit plakativen Farben, mit 
Fotos und Filmen. Vor allem werdende, „frisch gebackene“ und junge Väter informieren sich gerne 
im Internet, vernetzen sich über Social Media und Messenger-Dienste. Zu ihnen kann darüber auch 
weiterhin gut Kontakt gehalten werden (gilt auch für Mütter). Väterarbeit sollte generell digitale 
Kommunikationsmittel nutzen, hier gibt es aber des Öfteren Berührungsängste bei Fachkräften – 
ohne das als Bewertung zu verstehen, denn es ist auch nicht ihre ursächliche Aufgabe. Übrigens 
erachten wir die Diskussion über evtl. Datenmissbrauch als widersprüchlich und, soll hier nicht näher 
beleuchtet werden. Dass wir die Regeln des aktuell gültigen Datenschutzes einhalten, versteht sich 
von selbst. Im Sinne einer Bewerbung bzw. Vermarktung eines neuen Angebotes und zur Vernetzung 
mit Teilnehmenden sind digitale Medien ohnehin nicht mehr wegzudenken. Väter lediglich über 
„Mundpropaganda“ und Flyer erreichen zu wollen, ist hingegen schwierig. Im Feld des Austauschs 
über familiale Ressourcen sind sie zum Großteil ungeübt. Vor allem Vätern kleiner Kinder lassen sich 
gut über die KiTas ansprechen. Dort verteilen wir Flyer für neue Angebote. 
„Digitale Niedrigschwelligkeit“ 
Mit unseren E-Mail- Newslettern (momentan etwa vier Mal im Jahr), über Mailinglisten und 
WhatsApp-Gruppen versorgen wir Väter, Mütter sowie Fachkräfte/Multiplikator*innen mit aktuellen 
Informationen zu Angeboten zur Väterarbeit. Dies möchten wir gerne regelmäßiger und in höherer 
Frequenz anbieten. Momentan haben 352 Abonnent*innen den Newsletter abonniert.  
In unsere verschiedenen Mailinglisten können sich Väter online selber leicht eintragen. In der Liste 
zum Vätercafé befinden sich zurzeit 131 Väter. Die WhatsApp-Gruppe für ein neues und damit 
erstes Vätercafé auf der rechten Kölner Rheinseite („Vätercafé Schäl Sick“) hat momentan bereits 30 
Mitglieder.  Über die Mailingliste „Daddys“ halten wir permanent Kontakt zu durchschnittlich 65 
Elternzeit-Vätern, die sich länger als zwei Monate in Elternzeit befinden (dazu unten mehr). 
Auch und gerade, weil die digitalen Kommunikationsmedien schneller und damit einfacher wirken, 
müssen sie sorgfältig betreut und die Beiträge darin kontrolliert und moderiert werden.  
Kölner „Väterportal“ im Internet  
Väter in Köln e.V. setzt von Beginn an die eigene Homepage www.koelnervaeter.de auch als Online-
Portal ein, das mit Links und Kurzbeschreibungen möglichst auf alle anderen väteraffinen Angebote 
und Beratungsstellen anderer Kölner Anbieter hinweist und verlinkt – seien es Erziehungs-, 
Familienbildungs-, Beratungs- oder Freizeitangebote. Seien sie katholisch, evangelisch, muslimisch 
oder städtisch. Auch das ist ein Angebot, dass so in Köln einzigartig ist. Väter in Köln e.V. möchte 
damit Vätern nicht nur Informationen aus einer Hand bieten, sondern ihnen auch Mut machen, diese 
Angebote aktiv wahrzunehmen.  Das Väterportal soll visuell attraktiver gestaltet, muss bekannter 
gemacht und permanent aktualisiert werden. Ablauf: Die Anbieter/Träger mailen uns ihre Texte und 
Fotos zu, für das Väterportal werden sie evtl. überarbeitet und eingepflegt. Und so profitieren alle 
davon, ohne sich gegenseitig „Konkurrenz“ zu machen.  
„Vatertag der Vielfalt“ 
Wir signalisieren Vätern, dass sie mit Ihrer Fürsorglichkeit gebraucht werden. Daher zählen wir zur 
Öffentlichkeitarbeit für eine aktive Vaterrolle auch den „Vatertag der Vielfalt“, einem Fest, das sich

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
dieses Jahr zum 4. Mal am „Vatertag“ (Christi Himmelfahrt) an Väter und Kinder richtet. Hierüber 
werden jedes Mal an einem Tag bis zu 300 Väter erreicht. Diese Veranstaltung ist einzigartig im 
Rheinland, wenn nicht gar in ganz Nordrhein-Westfalen. Sie wird mit bezirklichen Mitteln unterstützt 
und in Kooperation mit anderen Vereinen durchgeführt. 
Die Idee dazu entwickelte sich Rahmen des ersten von der Rheinenergie Stiftung Familie geförderten 
Projekts „papamotion“. Das interkulturelle Fest findet am im Mai gelegenen Feiertag „Christi 
Himmelfahrt“ statt, der landläufig „Vatertag“ genannt wird. Dieser Feiertag ist leider immer wieder 
mit unschönen Bildern dominanter Männlichkeit - angetrunkene kinderferner Männergruppen - 
verbunden. Wir setzen dem ein positives Signal für gutes Vatersein und friedliches interkulturelles 
Miteinander entgegen. Auf dem großen und wunderschönen Spielplatz Glasstraße in Köln-Ehrenfeld 
veranstalten wir ein buntes Fest für alle Väter und Kinder - und das ohne Alkohol. Für mehrere 
Stunden erfahren Väter jeglicher Herkunft, wie man mit Kindern Spaß haben und sich mit ihnen 
sinnvoll beschäftigen kann.  
Absicht ist dabei auch, den "neuen Vätern", die aktiv und engagiert bei der Familienarbeit mitwirken 
und wenn möglich Elternzeit nehmen, öffentliche Wertschätzung zukommen zu lassen und sie darin 
zu bestärken, familiär "am Ball" zu bleiben. Und dafür zu sorgen, dass Bilder und Eindrücke eines 
lebendigen Miteinanders in der Öffentlichkeit entstehen, um nachhaltige positive Effekte zu erzielen.  
Der Unterschied zu klassischen Kinderfesten: Bei uns werden die Väter aktiv animiert, inspiriert und 
integriert, sie treten gegen ihre Kinder in spielerischen Wettbewerben an, sie können gemeinsam 
malen, basteln, muszieren und sich natürlich über das Vatersein in Köln informieren. Und es kommt 
der „Gleichstellungs-Kasperl“ mit dem Stück „Der Teilzeit-König“.  
Dieser „Vatertag der Vielfalt“ wurde bereits 2012, 2013 und 2014 durchgeführt. Auch für den 10. 
Mai 2018 ist wieder viel Action geplant: der Kölner Spielezirkus kommt, Show-Event Terbrüggen ist 
mit einer Bausteine- und Maisbausteine-Bastelstation und dem "kleinen Drachen Kokosnuss" dabei, 
die Polizei ist angefragt, mit dem Jugendfreizeitwerk wird getöpfert, mit dem „Kölner Appell gegen 
Rassismus e.V.“  gemalt, der „Väterclub“ des „Begegnungs-und Fortbildungszentrum muslimischer 
Frauen e.V. (BFmF)“ informiert über seine Arbeit, das Bürgerzentrum Ehrenfeld BüZe über seine 
Angebote und der interkulturelle Chor "Musaïq", bestehend aus 15 Nationalitäten, singt für und mit 
den Vätern und Kindern. 
Die Zeitung KÄNGURU übernimmt die Medienpatenschaft. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld, die 
DEVK und die Sparda-Bank West unterstützen das Fest. Es ist die derzeit einzige derartige 
Veranstaltung im Rheinland. Lediglich der Evangelische Kirchenkreis Unna veranstaltet ein größeres 
„Vater-Kind-Festival“ mit ca. 700 Vätern und ihren Kindern.  
Vater-Kind-Wochenenden 
Jedes Jahr unternehmen wir mindestens ein Zelt-Wochenende mit Vätern und Kindern die sich 
hauptsächlich im Alter ab 6 Jahren befinden. Mal ist es trocken, mal nass, mal heiß, mal kalt, aber 
immer aufregend. Höhepunkte sind: Zelten unter freiem Himmel, Spielen im Freien, Lagerfeuer mit 
Stockbrot, Grillen, Wasserschlachten im Fluss und viel Spaß. Jedes Mal gibt es ein außergewöhnliches 
Thema, das über den Klassiker „Indianerlager“ hinausgeht: zum Beispiel: „Weltraum-Camp“ mit 
Raketenbau oder „Detektiv-Camp“ mit Spurensuche.  
Warum ist das Vater-Kind- Zelten mehr als „nur“ ein Freizeit-Angebot? Auch dies ist ein 
Bildungsangebot im Sinne von „Learning by doing“: Väter unter sich erleben sich anders als im Alltag 
bzw. sie erleben sich überhaupt zum ersten Mal außerhalb einer Konkurrenzsituation. Sie erfahren 
sich als "gleichgestellt", trotz unterschiedlicher Einkommenshöhe und Hierarchie-Ebene. Auf einem 
Zeltplatz ist es für jeden gleich heiß, nass, windig oder kalt. Dies mindert den alltäglichen 
Konkurrenzdruck unter Männern und lässt sie andere Väter als potenzielle Ansprechpartner und 
„Ansprechpartner in der Not“ wahrnehmen. Sie lernen andere Väter erkennen, die anders als sie mit

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
ähnlichen Herausforderungen durch ihre Kinder umgehen. Sie relativieren so ihre Perspektive auf 
eigene scheinbar festgeschriebene Verhaltensnormen und Reaktionsmuster. Zudem gibt es zwei 
Reflexionsrunden unter Vätern, bei denen der individuelle Alltag als Vater und Erziehungspartner 
(„Trotz“, „Pubertät“…) thematisiert wird. Dass das Zeltlager sich an einem Fluss befindet, dass es 
ein Lagerfeuer gibt und dass improvisiert werden muss, verstärkt den vermeintlichen Abenteuer-
Effekt. Hier können Väter ihren Kindern zeigen, wie man mit "Gefahren" umgeht, mit der Dunkelheit, 
mit unheimlichen Geräuschen, mit Feuer... und vielem mehr.  
Am ersten Tag des Wochenendes wird immer im Team vegan gekocht. Generell hat jeder Vater 
Spüldienst und/oder muss andere Aufgaben übernehmen. So wird nebenher haushaltsnahes 
Teamwork eingeübt. Zum Abschluss gibt es ein besonderes Ritual: Jeder Teilnehmende, gleich ob 
Kind oder Erwachsener, wird mit einem Papp -„Orden“ geehrt. Die Gruppe begründet dies mit einer 
positiven Eigenschaft oder einer kooperativen Verhaltensweise, die der jeweilige Teilnehmende an 
den Tag gelegt hat. Die Väter fühlen: diese Erlebnisse - auch und gerade wenn sie nur einmal im Jahr 
stattfinden - sind einzigartig. Und ihre Kinder berichten davon lange. Vater-Kind-Wochenenden 
werden immer von zwei Leitern geleitet und sind kostenpflichtig, bei Bedarf wird der Preis für 
Geringverdiener um die Hälfte reduziert.  
Wir sind nicht der einzige Träger, die Vater-Kind-Wochenenden durchführen, das ist uns bewusst. 
Wir glauben im Gegenteil, dass es noch viel mehr Angebote sein könnten, dass auch hier der 
fachliche Austausch notwendig ist, und entsprechende „Väter-Teamer“ bzw. „Väter-Trainer“ in Köln 
qualifiziert werden sollten (ähnlich, wie es bei der Vater-Kind-Agentur NRW der Evangelischen 
Familienbildung der Männerarbeit der Landeskirchen von Westfalen u. Rheinland schon lange der Fall 
ist). 
Erstberatung  
Unsere psychosoziale Erstberatung wird Vätern unter vier Augen dezentral und in flexibler 
Absprache mit ihnen auch abends angeboten. Sie wird von einem Pädagogen, einem Soz.-Arbeiter 
und einem Psychotherapeuten neben ihrem Hauptberuf durchgeführt. Sie dient in erster Linie dazu, 
hilflose und verzweifelte Väter aufzufangen, die den Weg zu den vorhandenen hilfreichen Angeboten 
nicht finden oder denen droht, an unprofessionelle Angebote Dritter zu geraten, die sie in einen 
„Geschlechterkrieg“ bzw. sinnlosen Rechtsstreit treiben möchten. Die erfahrenen Berater geben 
einen einmaligen professionellen Input, der die Väter dazu motiviert, eine eigenverantwortliche und 
psychische - keine rechtliche - Strategie entwickeln, bevor sie sich in einer sie selbst, das Kind und 
die Mutter gefährdenden Konfliktspirale verstricken. Sie werden grundsätzlich dazu aufgefordert, 
Angebote Dritter zu nutzen (Männer SKM und Väter-Beratung Esperanza, Anti-Gewalt-Arbeit, Vater-
Kind-Kur oder Psychotherapie…). So gab es bislang auch einen Fall, bei dem ein gewaltausübender 
Vater dazu aufgefordert wurde, sich Hilfe direkt beim Jugendamt zu suchen, sonst hätte ihn der 
Berater gemeldet. 
Coaching-Gruppe „VäterWege“ 
Unsere Coaching-Gruppe, die den Namen "VäterWege" trägt, lehnt sich eng an das vom 
„Väterzentrum Berlin e.V.“ entwickelte Konzept „Vom Kind getrennt – stark und verantwortlich“ an. 
Das Angebot geht über eine Selbsthilfegruppe hinaus und erreicht vor allem Väter in konflikthaften 
Trennungslagen, wobei es einem strukturierten, deeskalierenden Konzept folgt, das sich über zehn 
Abendtermine erstreckt. 
Hierbei geht es darum, verantwortliche, angemessene und kooperative Strategien für den Umgang 
mit allen am Trennungsprozess Beteiligten zu erarbeiten: mit (Ex-) Partnerin, Kind, Jugendamt, 
Anwalt und Gericht. Hochkonflikthafte Trennungen sollen im besten Fall vermieden bzw. deeskaliert 
werden. Themen sind der „Unterschied Paarebene – Elternebene“, das eigenes Vaterverständnis, 
Ziele für einen neuen Lebensabschnitt, das Kontakthalten zum Kind, das Erkennen eigener

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Konfliktlösungsstrategien, das Kennenlernen von alternativen Lebensmodellen, das Elternsein zu 
managen. 
Dabei werden Methoden der gewaltfreien Kommunikation, Rollenspiele und die sogenannte 
kollegiale Fallberatung (RT Reflecting Team) angewandt. Väter geben einander Rückmeldung zu ihren 
Erfahrungen und eröffnen einander neue Blickwinkel. Reflexion verhindert Aggression. 
Entspannungsübungen tragen zu einem guten Klima bei. Gerne stellen wir das genaue Konzept auf 
Nachfrage vor. 
Ein Angebot des Programms „Kinder im Blick“ ist beabsichtigt. 
Jungen / Geflüchtete 
Aus Jungen werden Männer und können Väter werden. Daher ist auch Arbeit mit Jungen eine Form 
der Väterarbeit. Zudem: 90 Prozent der Geflüchteten sind männlich, die meisten von ihnen 
alleinstehend und ohne Familienangehörige. Viele geflüchtete Jugendliche haben belastende – wenn 
nicht gar traumatisierende – Erfahrungen in ihren Herkunftsländern und/oder auf der Flucht gemacht.  
Die Folgen können Ängste, Verunsicherung und/oder Aggression und (in Ausnahmen) sexualisierte 
Gewalt gegen Frauen sein. Hier setzen wir das Projekt „WAM! Wertevermittlung und Aufklärung für 
junge geflüchtete Männer bis 27 Jahre“ in Kooperation mit div. Schulen durch. Es wurde gefördert 
von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. Leider sind die Mittel zu knapp, um ein langfristiges 
Angebot vorzuhalten. Auch hier gibt es Bedarf. 
Vorbereitung für werdende Väter  
Nachdem wir in der Vergangenheit unregelmäßig Väterrunden im Rahmen von Paarkursen zur 
Geburtsvorbereitung geleitet haben, glauben wir, dass es einen Bedarf nach einem Angebot, dass sich 
auf werdende Väter konzentriert. Diese sollen in einem „Crashkurs“ nach einem neuen Konzept die 
Herausforderungen ihrer zukünftigen Rolle wie kindliche Bedürfnisse, Erziehung, Vereinbarkeit von 
Beruf und Familie – reflektieren.  
Fach- und Vernetzungstreffen, Fortbildungen 
Wir verbreiten Fachwissen: Väter anzusprechen und einzubinden kann für Kindertagesstätten, die 
Familienbildung, für die Stadtteil-Arbeit, für Schulen, für die städtische Verwaltung und für 
Unternehmen langfristig gewinnbringend sein. Engagierte Väter in KiTas und Schulen organisieren 
sich gerne selbst, reparieren und renovieren, kochen mit Kindern, veranstalten Feste, grillen und 
basteln. Engagierte Väter in Stadtteilen aktivieren andere Männer/Väter, mindern durch ihre Präsenz 
Gewalt und Vandalismus, pflegen Grünflächen und Spielplätze. Sie motivieren ihre Kinder, stärken 
ihren Bildungserfolg und sind gute Vorbilder. 
Wir konzipieren Fach – und Vernetzungstreffen, Väter-Info- und Aktivierungs-Abende oder Vater-
Kind-Aktivitäten in KiTas, Team-Fortbildungen - bis hin zu Fachtagungen und 
Qualifizierungsmaßnahmen. Über bislang vier Fach- und Vernetzungstreffen und von uns zwei 
durchgeführte Fortbildungen haben wir zum Thema „Arbeit mit Vätern mit und ohne 
Migrationshintergrund“ (u.a. im Bürgerzentrum Ehrenfeld, BüZe) jeweils bis zu 30 Fachkräfte 
vernetzt, informiert und inspiriert. Daraus sind Kooperationen bzw. Verbindungen hervorgegangen, 
die heute noch tragen.  Zurzeit bestehen Austausch oder Kooperationen mit dem Katholischen 
Familienzentrum Ehrenfeld, dem Kath. Familienzentrum Rheinbogen, dem Familienzentrum 
Brunnenkinder e.V., dem „Väterclub“ des Begegnungs-und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen 
(BFmF e.V.), der mit uns an jedem Vatertag der Vielfalt kooperiert, und der KoelnKita Takustraße. 
Erzieher*innen der KölnKitas haben zudem auch an einer Fortbildung teilgenommen. 
Väterfreundliche öffentliche und private Organisationen und Betriebe, die männlichen Mitarbeitern 
die Inanspruchnahme von Elternzeit, Homeoffice und/oder Teilzeit erleichtern, bieten attraktive

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
Argumente für qualifizierte Fachkräfte beiderlei Geschlechts. Sie wirken aktiv an der Verbesserung 
der Gleichstellung von Männern und Frauen und sorgen für mehr Familienfreundlichkeit in Köln.  
Es ist nicht unbedingt notwendig, dass Fachkräfte, die mit Vätern arbeiten, selber männlich sind oder 
Väter sind, es erleichtert aber den Zugang zu Vätern. Väter ohne pädagogische Grundausbildung, 
aber mit väterspezifischen Wissen können als Referenten bzw. „Vater-Kind-Teamer“ bis hin zum 
„Väterpaten“ wirken (hier gibt es bereits viele Beispiele guter Praxis).  
Fachkräfte sollten vor allem eine wertschätzende und professionelle Haltung gegenüber Vätern 
besitzen. Dazu gehört auch die Reflexion des Vater-Erlebens in der eigenen Kindheit und der 
gesellschaftlichen Rollenbilder. Angedacht ist auch die Entwicklung einer zertifizierten Fortbildung in 
Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie Hochschulen bzw. Wohlfahrtsorganisationen und 
KiTa-Trägern. (s.u.).  
Tagungen 
Auf der in einer Kooperation mit der Fachhochschule Köln und vom Bundesfamilienminsterium 
geförderten durchgeführten Fachtagung „Männer in Kitas – hereinholen, stärken, halten!“ konnten 
bereits im Jahr 2011 über 250 Fachkräfte aus ganz Deutschland erreicht werden. Eine neue Tagung 
zum Thema „Vater sein.“ ist für das nächste Jahr angedacht. 
Wir unterstützen Wissenschaft und Studierende, die auf der Suche nach Vätern in unterschiedlichen 
Lebenslagen, wie z.B. junge und Elternzeitväter, sind. Wir haben so u.a. die Universität Köln, 
Fachhochschule Dortmund und vielen weiteren geholfen. Dadurch konnten wichtige Studien und B.A. 
– und M.A.-Arbeiten bereichert werden. 
Vision: „Fachbüro Väterarbeit in Köln“, 
Viele von den vorgenannten Punkten finden momentan nur eingeschränkt statt und sind mit 
eingeschränkten Mitteln kaum befriedigend umzusetzen. Langfristiges Ziel ist es, die 
Professionalisierung durch Mitarbeiter und eigene Räume zu erreichen, mit denen wir gerne auch 
Untermieter bei einem anderen Träger sein könnten. 
Wir streben ein „Fachbüro Väterarbeit Köln“, das als Service- Informations- und Fortbildungs- und 
Organisationsbüro und Treffpunkt den Themen aktive Vaterschaft und Väterarbeit den aus unserer 
Sicht notwendigen Aufschwung in Köln verleiht. Bis dahin gilt: Nicht alles muss neu erfunden werden, 
Einiges gibt es schon, anderes leider noch nicht. Wir kooperieren und vernetzen uns aber gerne, da 
wir Väterarbeit ohnehin als gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe betrachten. Insbesondere 
Fachkräfte sollten vernetzt, fachlich stärker gestützt und entlastet werden. Aus all diesen Gründen 
besteht daher ein langfristiger Finanzierungsbedarf. Unser inspirierendes Vorbild ist das Väterzentrum 
Berlin e.V., mit dem wir in fachlichem Austausch (www.vaeterzentrum-berlin.de) stehen. 
Generell ist leider festzustellen, dass weder Bundesmittel noch nordrhein-westfälische Landesmittel 
für den neuen Aufbau einer dauerhaften, dezentralen Struktur präventiver und proaktiver Väterarbeit 
zur Verfügung stehen. Das Land NRW hat immerhin vor etwa 12 Jahren die Webseite 
www.vaeter.nrw veröffentlicht, auf der seitdem wertvolle aktuelle Informationen zum Thema 
Vatersein und Väterforschung zur Verfügung gestellt werden. Vor etwa drei Jahren wurde die 
Fachstelle Väterarbeit NRW eingerichtet, die lokale Werkstattgespräche zur Väterarbeit organisiert 
und Wissen zum Thema verbreitet. Es sei auch erwähnt, dass das Landesministerium für Familie 
NRW die Einrichtung von Schutzhäusern für Männer plant und eine Zentralstelle für die Belangung 
von zahlungssäumigen Trennungsvätern, beides intervenierenden, keine präventiven Maßnahmen. 
Doch Väterarbeit beginnt am besten so früh wie möglich.

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
Weitere Informationen zur Arbeit mir Vätern – Was ist das? 
Man könnte fragen: Warum aus Vätern „eine neue Zielgruppe“ machen? Unter dem Titel 
„Familienbildung“ seien doch auch die Väter mitgedacht, so könnte man meinen. Warum sie 
überhaupt explizit benennen?  
Väterrolle heute 
Fürsorgliche und verantwortungsvolle Väter sind für die gedeihliche Entwicklung ihrer Kinder 
nachweislich von großer Bedeutung. Auch möchten sie laut vieler Studien (die erste: „Männer in 
Bewegung“ Volz / Zulehner, 2009) auch selber in der Familie zeitlich präsenter und aktiver sein und 
die Entwicklung ihrer Kinder begleiten und fördern. Sie sind mehr als je zuvor gefordert, ihren 
Kindern nicht nur eine verlässliche Zuwendung zu geben, sondern ihren Partnerinnen auch 
selbstbewusst und partnerschaftlich zur Seite zu stehen. Neben den drei Grundmotiven guter 
Väterlichkeit „Ernähren, Schützen und Fördern“ (Verlinden) sind nun die Kompetenzen „Pflegen, 
Aushandeln und Organisieren“ hinzugekommen. Diese Fähigkeiten galten lange Zeit als „typisch 
weiblich“ und werden von Vätern heute wie selbstverständlich erwartet. Ohne aber zu bedenken, 
dass Männer bei der „Reform“ des von ihnen verinnerlichten jahrzehntelang gültigen 
Geschlechterkonstruktion „Hegemoniale Männlichkeit“ im Sinne des Patriarchats sich nur selten an 
von ihnen selbst erlebten männlichen progressiven Vorbildern orientieren konnten oder können.  
Seit Jahrhunderten galt schwere körperliche Arbeit und gefährlicher Dienst als das zweifelhafte 
Privileg von Männern - inklusive gesetzlich verankerter Beschäftigungsverbote für Frauen. Dies 
sicherte zwar Männern einerseits die Macht in Wirtschaft, Politik und als Familienoberhaupt (s. 
früheres BGB) zu, andererseits bedingte dies auch die (oft notwendige) Unterdrückung der 
Gefühlswelt, ihre längere zeitliche Abwesenheit von Haushalt und Familie und ihre große 
gesundheitliche Belastung. Speziell in Deutschland hatten Väter in der Nachkriegszeit für viele 
Heranwachsende ihre Autorität als abwesende, strafende, verstorbene oder politisch belastete Väter 
verspielt oder verloren. Hinzu kommt: Einige Männer/Väter von heute waren in ihrer Kindheit selber 
von Gewalt, Missbrauch oder Trennung betroffen – und haben große Angst oder Schwierigkeiten, 
darüber zu sprechen.  
Auch heute noch werden Jungen oft einzig nach schlichten elterlichen Vorgabe erzogen, sie sollten - 
sinngemäß - „ihre Schmerzen unterdrücken“, „sich durchsetzen“, später „einmal eine Familie 
ernähren können“, vielleicht ergänzt mit der Warnung, „bloß ja nicht zu früh Vater zu werden“. Eine 
vielgestaltige Auseinandersetzung mit einer zukünftigen zeitgemäßen, empathischen Vaterrolle wurde 
und wird im Allgemeinen nach wie vor kaum angeregt.  Die Rolle des Alleinverdieners und 
„Haushaltungsvorstandes“ ist jedoch obsolet.  
Der Prozess, Vater zu werden, scheint immer noch auf die kurze Zeit der Entbindung reduziert zu 
werden, dabei ist er eine lange transitorische Phase, die Mütter im Allgemeinen bewusster 
wahrnehmen. Diese mangelnde Vorbereitung auf eine moderne Partnerschaft kann Väter, ihren 
Partner*innen und ihren Kindern schaden. Eine rückschrittliche und schlecht ausgeprägte 
Vateridentität kann in einer Partnerschaft Missverständnisse, Verunsicherungen, Paarkonflikte, 
Gewalt und konflikthafte Trennungen verursachen. Väterliche Ressourcen sind jedoch bei jedem 
Jungen oder Mann und werdenden oder jungen Vater vorhanden und müss(ten) lediglich 
wertgeschätzt und gestärkt werden. Immer mehr von ihnen begeben sich auf die Suche nach 
Antworten, nach Anlaufstellen, Angeboten und Gleichgesinnten. 
Dieses „Empowerment“ von Vätern beabsichtigt die (vermeintlichen) Schwächen von Männern zu 
stärken. Väter wollen und sollen aktive Teamplayer im System Familie sein - weder „Chefs“ noch 
„Assistenten“. Unter diesen Voraussetzungen zielt Väterarbeit darauf ab, Männer darin zu stärken, 
ihr Lebens- und Beziehungsgefüge zum Kind und ihrer Partnerin/ihrem Partner empathisch und 
bewusst wahrzunehmen und ihre Präsenz in der Familie individuell und verantwortungsvoll zu 
gestalten. Dabei steht das Wohl des Kindes im Vordergrund, das nach entwicklungspsychologischen

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
Erkenntnissen das Bedürfnis nach einer stabilen, gewaltfreien, freudvollen und anregungsreichen 
Bindung zu Mutter und Vater hat.  
Väterarbeit ist die psychosoziale oder kognitive Arbeit mit Männern, die Vater werden oder die als 
Vater wirksam sind. Sie betrachtet Vaterschaft als einen lebenslangen Prozess, der beeinflusst wird 
von der eigenen Kindheit und Vater-Erfahrung, von gesellschaftlichen bzw. religiösen Idealen, der 
Entwicklung des Kindes, der Beziehung zur Mutter und aktuellen äußeren Einflüssen.  
Gleichstellung von Männern und Frauen  
Mutter zu werden und der oft damit verbundene längere (Teil-) Ausstieg aus der Berufstätigkeit gilt 
in Deutschland noch immer als wichtigster Einschnitt in die weibliche Erwerbsbiographie. Immer 
noch werden berufstätige Frauen mit der Geburt des ersten, erst recht mit dem eines zweiten 
Kindes - oft unreflektiert, oft ungewollt – zurück in die Rolle der Hausfrau oder Teilzeitmutter 
gedrängt. Grund ist die geschlechterspezifische Einkommensverteilung („Gender Pay Gap“), die 
ökonomisch den Mann darin bestärkt - ebenso unreflektiert, oft ungewollt - die Rolle des 
vollzeitarbeitenden „Mehr- oder Alleinverdieners“ zu übernehmen. Väter mit Kindern unter 13 
Jahren arbeiten im Durchschnitt 42 Stunden, Mütter dagegen nur 24 Stunden. Nur jeder zehnte Mann 
(Frauen: jede zweite) arbeitet in Teilzeit, mit der Folge, dass er weniger Zeit für seine Kinder hat. 
Auch bei der Pflege kranker oder älterer Familienangehörigen sind Frauen nach wie vor stärker als 
Männer engagiert und reduzieren auch dafür ihre Arbeitszeit. Negative Folgen sind weniger 
Einkommen, Rente und eine starke Armutsbedrohung. Also hängt die Gleichstellung von Männern 
und Frauen davon ab, in welchem Maße es gelingt, Männer/Väter dafür stärker zu aktivieren, sich 
früher und nachhaltiger mit den Themen Erziehung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
auseinanderzusetzen, ihre Partnerinnen in Puncto Familienarbeit stärker zu entlasten. Gute 
Väterarbeit fördert die Gleichstellung von Männern und Frauen in ökonomischen, sozialen und 
psychologischen Zusammenhängen. 
Gleichstellungsorientierte Väterarbeit von heute sieht den „neuen Vater“ emanzipierter als in dem 
traditionellen Rollenbild, das gemeinhin mit dem Begriff Patriarchat“ gekennzeichnet ist. Sie lehnt die 
Zuschreibung der alleinigen ökonomischen, juristischen und physischen Machtposition an Männer 
zurück. Sie betrachtet das Rollenbild, in dem Männer ihre „weichen“ Wesensanteile abspalten und 
lediglich eine ökonomische Funktion erfüllen sollen, als nachteilig für ihre eigene Psyche und für eine 
gute Partnerschaftlichkeit. Sie hinterfragt auch die traditionell als „männlich“ gekennzeichnete 
Attribute wie „Heterosexualität“ als vermeintlich einzige Voraussetzung für gelingende Vaterschaft 
und fokussiert auf die verantwortliche Beziehung zum Kind und zur Partnerin/zum Partner. 
Bindungsforschung und Familienkonzepte im Wandel 
Die Bindungstheorie wurde ab etwa Mitte der 1940er Jahre in den USA entwickelt und sorgte u.a. 
Mitte der 1970er Jahre für die notwendige Reform vor allem der elternfernen stationären 
Heimunterbringung. Erst nach und nach entwickelte sich die „Jugendfürsorge“ zur Kinder- und 
Jugendhilfe mit ihren beratenden, familienentlastenden und präventiven Diensten von heute, bis hin 
zu den „Frühen Hilfen“. Das wachsende Wissen um die Bedürfnisse von Kindern galt dann lange Zeit 
in Deutschland als entwicklungspsychologische Begründung für die Betonung der Mutterrolle: Die 
Erkenntnis, das Kind bedürfe eine sichere Bindung zu mindestens einer Person, wurde dahingehend 
interpretiert, das Kind könne nur zu seiner Mutter eine sichere Bindung aufbauen. Vätern wurde zum 
Teil die Fähigkeit abgesprochen, eine Bindung zum Kind überhaupt entwickeln zu können oder auch 
nur zu wollen. Heute ist dagegen wissenschaftlich bewiesen, dass neben der Mutter-Kind-Bindung 
eine Vater-Kind-Bindung nicht nur möglich und wünschenswert ist, sondern das darüber hinaus sogar 
weitere Kind-Bindungen hilfreich sind – vorausgesetzt die kindlichen Bedürfnisse werden befriedigt. 
Das Kind macht dank mehrerer ihm zugewandter Erziehungs- und Bindungspersonen wertvolle 
sogenannte Differenzerfahrungen im Sinne von: „Die andere Person sorgt sich anders um mich und

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
agiert anders mit mir, sie erweitert meinen Blick auf die Welt und hilft mir bei der Loslösung und 
Verselbständigung.“ 
Ein möglicher Rückschluss daraus, damit solle in Abrede gestellt werden, eine alleinstehende Mutter 
oder Vater eine „Ein-Eltern-Familie“ oder eine gleichgeschlechtliche Elternschaft könne keine 
verantwortliche Beziehungsarbeit leisten, wäre falsch, wie die Forschung belegt. Jeder weitere 
erwachsene Mensch kann als Bindungsperson hilfreiche Differenzerfahrungen ermöglichen. Oder um 
es mit anderen bekannten Worten auszudrücken: „Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes 
Dorf.“ Schädlich wäre für das Kind hingegen die Isolation (und andere das Wohl des Kindes 
schädigende Verhaltensweisen). 
Es steht fest: Die traditionelle Familienform des heterosexuellen, in einer häuslichen Gemeinschaft 
lebenden verheirateten Paares mit eigenen Kindern, ist heutzutage nicht mehr die einzig gültige. 
Vielmehr gilt heute in etwa: „Familie ist überall dort, wo Erwachsene sich gemeinsam um Kinder 
sorgen“ (gleich welches Geschlecht diese haben oder welche Sexualität sie leben). Eine Garantie für 
ein gelingendes, konfliktfreies Zusammenleben gibt es ohnehin bei keinem Lebensmodell, von daher 
nehmen Familienbildung und Jugendhilfe ohne ideologische Scheuklappen diese Vielfalt zu Recht im 
Sinne des Kindeswohls ressourcenorientiert in den Blick.  
Nichtsdestotrotz bevorzugen die meisten Menschen nach wie vor das oben genannte („bürgerliche“) 
Familienkonzept – sicherlich auch, weil es dank vieler (umstrittener, wie das Ehegatten-Splitting) 
ökonomischer Anreize am leichtesten zu realisieren ist. So leben 70 Prozent aller Kinder in 
Deutschland nach wie vor bei Mutter und Vater. Weitere 20 % Kinder leben bei Alleinerziehenden, 
wovon 91 % Mütter sind. Diese Zahlen liegen sind seit etwa zehn Jahren konstant. 
Seien es Veröffentlichungen und Tagungen des Deutschen Jugendinstituts, der BzgA oder des 
Nationalen Zentrums Frühe Hilfen: Männer/Väter werden heutzutage als gleichwertige - nicht als 
bessere - Bindungspersonen wissenschaftlich ernst genommen und spielen gerade bei einem 
systemisch-therapeutischen Blick auf die Familie eine wichtige Rolle (Stichwort: „Vater-Mutter-Kind-
Triade“) 
Väterarbeit bezieht alle Formen von Vaterschaft mit ein: soziale Väter, Stief-, Adoptiv- und 
Pflegeväter. Es geht ihr nicht darum, einen „Ersatzvater“ zu stellen, sondern darum, dabei zu helfen, 
eine positive Vater-Identität zu entwickeln und diese zu stärken. Väterarbeit ist interdisziplinär und 
kann und sollte in der Familien- und Erwachsenenbildung, in der Jugendhilfe, bei der Gleichstellungs- 
und Integrations-arbeit, in Medizin und Gesundheitswesen, in der Personalpolitik und in der Familien- 
und Wirtschaftspolitik eine Rolle spielen. Für alles das gibt es Beispiele. 
Elternzeit und die Auswirkungen 
Im Jahr 2007 ersetzte die Gesetzgebung auf Grund der Forderungen gleichstellungsorientierter 
Politik sowie Teilen der Wirtschaft den bis dahin geltenden Anspruch auf Erziehungsurlaub (!) und 
einheitlichem Erziehungsgeld, welche Mütter und Väter in ihren traditionellen Rollen eher 
festgehalten hatten, durch die Elternzeit mit einkommensabhängigem und damit höherem Elterngeld 
(Einführung in Schweden: 1974). Als geradezu „revolutionär“ galt damals die Einführung zweier 
zusätzlicher freiwilliger „Partnermonate“, die sich vornehmlich an Väter richteten. In der 
Öffentlichkeit wurden sie dementsprechend als „Papa-oder Vätermonate“ bezeichnet. Einige glaubten 
daraufhin irrigerweise, nur Väter dürften - und diese auch nur zwei Monate - Elternzeit nehmen. 
Daher wird dieser zusätzliche Anspruch heute offiziell als „Partnerschaftsbonus“ bezeichnet.   
Nach rund zehn Jahren Elterngeldgesetz ist festzustellen: Die Rollenbilder bzw. 
Geschlechterstereotype befinden sich (wieder) in einem rasanten Wandel. 34,2 Prozent aller Väter 
nehmen im Bundesdurchschnitt Elternzeit, was im Vergleich zu früheren Zeiten ein Riesenfortschritt 
ist. Neue Bewegung in das Thema „Väter und Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ hat die 
Einführung des „Elterngeld Plus“ ab 1. Juli 2015 gebracht. Es ermöglicht alternativ zum nun betitelten

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
„Basiselterngeld“ (12 Monate plus 2 Monate Partnerschaftsbonus) eine längere und bessere 
Kombination mit Teilzeitarbeit (24 Monate plus 4 Monate Partnerschaftsbonus). Insgesamt gibt es 
nicht mehr Elterngeld als bei der alten Regelung, es wird lediglich vorteilhaft gestreckt. Eine 
Allensbach-Studie belegt, dass das neue Elterngeld Plus bereits von einem Drittel aller Paare gewählt 
wird, Müttern den schnelleren Wiedereinstieg in den Beruf erleichtert und bei Vätern mehr Anreize 
schafft, länger teilweise aus dem Beruf zugunsten des Kindes auszusteigen.  
Andererseits ist der Anteil der Väter an der Elternzeit und in Teilzeit in Deutschland immer noch 
steigerungsfähig. Durchschnittlich gehen Väter zwar für 3,1 Monate in Elternzeit, Mütter mit 11,6 
Monaten jedoch wesentlich länger. So empfiehlt u.a. die im Februar 2017 erschienene OECD-Studie 
"Dare to Share“ Deutschland „(…) mehr Väter zur Inanspruchnahme von Elternzeit zu ermutigen 
(…)“, damit der Wiedereinstieg berufstätiger Frauen nach der Geburt schneller gelingt. Die 
Inanspruchnahme von Elternzeit muss aber auch angeregt werden. Väter müssen nicht nur darin 
beraten werden, wie sie Anträge ausfüllen, sondern auch Angebote vorfinden, die die Elternzeit 
attraktiv macht.  
Elternzeit-Väter in Köln 
Im Stadtgebiet Köln nehmen immerhin 34,7 Prozent aller Väter Elternzeit (2016: 3.892). Diese Zahl 
liegt etwas höher als der Bundesdurchschnitt und es sind wesentlich mehr als in gesamt Nordrhein-
Westfalen mit 26,8 Prozent. Und es sind auch mehr als in Düsseldorf mit 30,3 %, aber nicht so viele 
wie in Bonn (38,4 %) oder gar in Münster (42,7 %). Die Kölner Elternzeit-Väter liegen mit einer 
durchschnittlichen Bezugsdauer von 3,6 Monaten auch höher als der Bundesdurchschnitt. Die Kölner 
Väter bleiben immerhin 30 Prozent aller Elternzeit-Väter länger als die sogenannten obligatorischen 
zwei Partner-Monate zu Hause. Jährlich sind dies etwa 1.200 Väter.  
Das gesamte Land Nordrhein-Westfalen bei der Beteiligung von Vätern an der Elternzeit in der 
Statistik der Bundesländer seit Jahren ganz unten, momentan auf dem vorletzten Rang. Bundesweit 
stehen Sachsen und Bayern an erster Stelle, was viele überraschen mag, aber leicht zu erklären ist: In 
den ostdeutschen Bundesländern spielte Gleichstellung und weibliche Berufstätigkeit immer schon 
eine große Rolle. In Bayern ist sowohl die Frauenerwerbsquote höher und die 
geschlechterspezifische Lohnlücke zum Nachteil von Frauen geringer als in NRW.  
Dies bedeutet: Je eher Frauen berufstätig sind und je höher ihr Verdienst, desto eher beteiligen sich 
Männer an der Familienarbeit. Und im Umkehrschluss: Je mehr Männer sich an der Familienarbeit 
beteiligen, desto eher verdienen Frauen mehr und desto geringer die Lohnlücke. 
Dies hat auch „Business and Professional Women Club Cologne e.V.“ erkannt, der im März dieses 
Jahres den Equal Pay Day-Event im VHS-Forum organisierte. Väter in Köln e.V. wirkte hier als 
Kooperationspartner mit und stellte einen Elternzeit-Vater für eine Bühnenpräsentation als „Role 
Model“ zur Verfügung. Er war sechs Monate in Elternzeit und schilderte seine Motive und 
Erfahrungen – erstmalig bei einer solchen Veranstaltung. 
Bei der relativ großen Menge allein der (Elternzeit-)Väter in Köln und der großen Bedeutung, die sie 
für das Kindeswohl und Gleichstellung haben, stellt sich die Frage, ob die wenigen explizit auf 
ausgerichteten Angebote, die es für sie gibt, ausreichen. Und da uns ob zum Teil schlechter 
Teilnehmerzahlen bei Männer/Vätern in der Familienbildung nicht ein Zeichen für eine 
verbesserungswürdige Außendarstellung sein. In Bezug auf Väter scheint es einen großen Nachhol- 
und Handlungsbedarf zu geben, für den wir eine Lösung anbieten: das oben genannte „Online-
Väterportal“, das alle väterspezifischen Angebote leichter auffindbar. Macht 
Erkenntnisse der Väterforschung  
Die Disziplin der „Väterforschung“, als Teil der Familien- und Genderforschung (Gender Studies), 
welche sich anfänglich auf Frauen konzentrierte, befindet sich im Wachstum. Der Anteil

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
väterbezogener Studien ist zwar mit rund 7% an der Gesamtmenge geschlechter- und 
familienbezogener Forschung – die vor allem außerhalb Deutschlands stattfindet – noch marginal, hat 
aber schon zu wichtigen Erkenntnissen geführt:  
Eine schwedische Studie stellte bereits vor Jahren fest, dass auf Grund der stärkeren Beteiligung von 
Vätern an der Familienarbeit die Paarzufriedenheit steigt und die Anzahl der Eltern-Trennungen bzw. 
Scheidungen sinkt. Ähnliches gilt in Bezug auf die positive Langzeitwirkung der Teilnahme von Vätern 
an Geburtsvorbereitungskursen.  
Eine Schweizer Studie konnte vor kurzem belegen, dass Trennungen einvernehmlicher bzw. 
partnerschaftlicher verlaufen, wenn beide Elternteile sich die Familienarbeit zuvor paritätisch 
aufgeteilt hatten.  
Thema Gewalt/Missbrauch: Dunkelfeld - Schätzungen gehen davon aus, dass 82 Prozent aller Fälle 
häuslicher Gewalt von Männern ausgeübt werden. Aus dem Zwischenbericht der „Unabhängigen 
Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs“, eingesetzt von der Bundesregierung 
geht hervor, dass in mehr als der Hälfte der von Opfern geschilderten Fälle Väter bzw. Personen, die 
die Vaterrolle übernommen haben, wie Stiefväter, Bruder/Stiefväter, Onkel und Großväter, als Täter 
genannt wurden. Es gilt als gesichert, dass verantwortungsvolle und fürsorgliche Vaterschaft 
(sexualisierte) Gewalt gegen Frauen und Kinder vermindert bzw. vermeidet. Väterarbeit fördert gute 
Vaterschaft. 
Darüber hinaus belegen amerikanische Studien einen weiteren nachhaltigen Effekt: Kinder, zumal 
wenn sie männlich sind, von ihnen zugewandten Vätern, werden statistisch durchschnittlich weniger 
oft straffällig.  
Es liegt zudem nahe, anzunehmen, dass Väter, die in Elternzeit gehen, durch ihre Betreuungsarbeit 
den Druck auf das Tagespflege- und U3-Betreuungsangebot mindern bzw. fehlende 
Betreuungsangebote vorübergehend ausgleichen. Engagierte Väter bringen sich in die Elternarbeit ein 
und entlasten tatkräftig das unter hohem Druck stehende Personal und KiTa-Leitungen, sei im 
Elternbeirat, bei der Organisation von Festen, bei der Gestaltung der Freiflächen, der Reparatur von 
Spielgeräten-/ und Spielzeug und der Renovierung. Der Wert von engagierten Vätern mit 
Migrationshintergrund in Bezug auf Integration und Schulerfolg ihrer Kinder kann gar nicht hoch 
genug eingeschätzt werden. Weiterhin meinen Expert*innen, dass Väter, die einmal involviert in 
Themen Erziehung und Betreuung sind, mehr Empathiefähigkeit entwickeln, sich stärker ehrenamtlich 
engagieren und mehr an der (häuslichen) Pflege von Familienangehörigen beteiligen. 
Werdende Väter 
Der größte Kulturwandel ist bei Geburt und der Geburtsvorbereitung festzustellen. Schätzungsweise 
70 – 90 Prozent aller werdenden Väter sind heute wie selbstverständlich bei Geburten anwesend. 
Wie viele von ihnen zuvor an einem Geburtsvorbereitungskurs teilgenommen haben, wobei nur 
einige Krankenkassen ihren Kostenanteil in Höhe von 60 – 80 Euro tragen, ist bislang nicht evaluiert 
worden. Es sind zwar viele Väter, aber sicher nicht alle und wahrscheinlich auch nicht die, die es am 
besten teilnehmen sollten. Zumindest Vätern mit wenig Geld sollte eigentlich eine Teilnahme 
ermöglicht werden. Immerhin werden im Rahmen einiger Geburtsvorbereitungskursen Väter in 
sogenannten „Partner- oder Männerrunden“ gezielt angesprochen. Sogenannte „Crashkurse“ 
ausschließlich für werdende Väter sind in Deutschland selten (in NRW: SkFM Wattenscheid).  
Eine wirklich gute Geburtsvorbereitung für werdende Väter geht über den Akt der Entbindung hinaus 
und regt sie mit der Auseinandersetzung mit den auf sie zukommenden Herausforderungen der 
Beziehung und Erziehung sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an und benennt 
entsprechende Informations- und Anlaufstellen.

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Väter in der Familienbildung 
Wenn auch gute Väter dringend benötigt werden und Väter – genauso wie Mütter – familiale 
Ressourcen benötigen und Kompetenzen erwerben sollen, liegt der Anteil der männlichen 
Teilnehmenden in Angeboten der Familienbildung im Allgemeinen dennoch bei (nur) rund 15 %, in 
Krabbelgruppen (PEKiP etc.) sogar nur bei 2 %, auch wenn sie dort meist gern gesehen sind und 
euphorisch begrüßt werden.  
Offensichtlich konnten die bis Mitte der 1970er Jahre und lange darüber hinaus die als 
„Mütterschulen“ bekannten Familienbildungsstätten mit ihren auf Mütter und Hausfrauen 
ausgerichteten Schwerpunkten - in den Augen von Männern (!) - trotz guter Absichten - ihr altes 
Image nicht gänzlich ablegen. Selbst mit den Wörtern „Familie“ und „Eltern“ fühlen diese sich meist 
nicht unbedingt mitgemeint. „Stillgruppen“ sind nach wie vor auf Mütter ausgerichtet, ohne das 
weiter zu hinterfragen, denn es geht darin ja nicht nur um das Stillen. Uns berichteten Väter, dass sie 
dort abgewiesen wurden, genauso, wie wiederum ein anderer Elternzeit-Vater mitteilte, dass es bei 
einem „Stilltreff“ (außerhalb) hochwillkommen war und sich zu einem „Experten für Beikost“ 
entwickelte.  
Nach wie vor werden Väter nur punktuell angesprochen und explizit als „Väter“ benannt. Nicht 
zuletzt die visuelle Gestaltung - oft ohne Väterfotos - und die Formulierung der Angebotstexte wird 
von ihnen als nicht als väteraffin wahrgenommen. Das größte Ausschlusskriterium sind jedoch die 
Uhrzeiten, die meist in der Zeit von Montag bis Freitag tagsüber liegen und es Berufstätigen 
schwermachen, sie wahrzunehmen – es sei denn, es handelt sich um Angebote für Väter in Elternzeit. 
Eine lobenswerte Ausnahme bildet das Kursangebot „Starke Eltern – Starke Kinder“, an dem laut 
Schätzung des Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e.V. 30 Prozent der Teilnehmenden 
Väter sind. Das Kursangebot spricht Väter an, zeigt sie auf Fotos, und die Kurse finden meist abends 
an verschiedenen väternahen Orten (z.B. in Familienzentren, Kirchen- und Moschee-Gemeinden) 
oder werden in Eltern-Freizeiten durchgeführt, dort also, wo Väter sich in einem ihnen vertrauten 
oder entspannenden Terrain befinden oder sie unter sich sind.  
Der gleiche positive Effekt gilt gerade auch für Vater-Kind-Wochenenden, die an verschiedenen 
KiTas/Familienzentren und Kirchengemeinden bereits erfolgreich - auch in Eigeninitiative - stattfinden, 
aber durchaus nicht die Regel sind.  
In Folge des Rollenwandels entstanden in Deutschland auch die Projekte rund um „(Mehr) Männer in 
Kitas“, um verstärkt mehr Männer für den Beruf des Erziehers zu interessieren und sie darin 
auszubilden (ihr Anteil im Bundesdurchschnitt vor 6 Jahren: 3,6 %; heute: 5,2 %.) Es gibt auch immer 
mehr Tagesväter. Wenn ihre Zeit es zulässt, nehmen Väter gerne an Baby-Kursen hin zur 
Babymassage für Väter teil, wovon letztere immer öfter von männlichen Kursleitern geleitet werden. 
In Schweden gibt es übrigens bereits seit den 1970er Jahren „Väter-Trainings, die die Einführung der 
Elternzeit begleiteten. 
Trennungen als Problemfeld  
Väter empfinden eine Bindung zum Kind (und umgekehrt), sei sie für Dritte auch kaum 
wahrnehmbar, und haben Angst vor Bindungsverlust. Sie wollen - manchmal aus Sicht der Mutter 
oder der von Dritten „zum ersten Mal“ -  auch nach einer Trennung eine bedeutende Rolle im Leben 
ihres Kindes spielen. Sie fühlen sich als „Versager“ in ihrer eigentlich obsoleten (s.o.) Rolle, und 
kämpfen um das Umgangs- und Sorgerecht. Sie kennen sich aber im Familienrecht nicht aus, dem sie 
unterstellen, grundsätzlich die Mütter zu bevorzugen (ohne das jetzt weiter zu bewerten). Das lässt 
sie ohnmächtig fühlen und in der Folge oft aggressiv werden. Heute wünschen sich viele von ihnen ein 
- staatlich verordnetes - „Wechselmodell“, ohne ihre Kompetenz zuvor in Partnerschaftlichkeit und 
paritätischer Aufgabenteilung bewiesen zu haben und/oder ohne über realistische Ressourcen 
(reduzierte Arbeitszeit und Wohnungsraum) zu verfügen. Mütter wiederum fühlen sich, zumal, wenn

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sie ökonomisch (s.o.) unterlegen sind, unter Druck gesetzt, und reagieren darauf oft mit 
entsprechender Abwehr, ob zu Recht oder Unrecht soll hier keine Rolle spielen. An dieser Stelle soll 
auch nicht weiter auf die Dynamik von Konfliktspiralen eingegangen werden, zu der beide Seiten 
beitragen können. Tatsache ist, dass ca. 40 Prozent aller Ehen geschieden werden. Von 
hochkonflikthaften Trennungen sind jährlich schätzungsweise 30.000 Kinder betroffen, welche unter 
Loyalitätskonflikte, bis hin zu psychosoziale Schäden, leiden können. Dies fordert zunehmend 
Jugendhilfe und Familiengerichte heraus.  
Eine Minderheit - bestehend aus zwei Lagern, auf der einen Seite „Trennungsväter“, auf der anderen 
Seite „Trennungsmütter“ -  dominieren leider oft lautstark die öffentliche Debatte rund um das 
grundsätzliche Verhältnis zwischen Männer und Frauen. Sie verwickeln mit ihrem Dogmatismus 
andere in ihre ideologischen Grabenkämpfe. Dabei wird die Frage danach vernachlässigt, was Väter 
und Mütter vorab benötigen, um ihre Verantwortlichkeit als Eltern partnerschaftlich über eine 
Trennung/Scheidung hinaus zu leben. Das relativ neue Kursangebot „Kinder im Blick“ bietet hier 
einen hilfreichen intervenierenden Ansatz. Es besteht darüber hinaus ein präventiver Bedarf speziell für 
Väter. Besonders deutlich wird dies in Bezug auf die Diskussion um das „Wechselmodell“ nach 
Trennungen, das bestenfalls voraussetzt, dass die partnerschaftliche Aufteilung der Familienarbeit 
bereits zuvor gelebt wird. 
Väter in Trennungslagen sind aus zwei Gründen eine „brisante“ Gruppe: Auf der Suche nach Hilfe 
und Rechtsberatung sind sie anfällig dafür, antifeministischen, frauenfeindlichen und teilweise 
rechtsgerichteten selbsternannten „Väterrechtlern“ bzw. „Maskulinisten“ in die Fänge zu gehen. 
Zweitens besteht der Verdacht, dass einige von ihnen - trotz vorhandener Möglichkeiten – sich 
absichtlich der Unterhaltspflicht entziehen. Von diesen Gruppierungen grenzen wir uns ausdrücklich 
ab, halten es aber für geboten, dem Dialog mit ihnen nicht auszuweichen.  
Väter in der Beratung 
Die Nachfrage nach einer spezifischen Männer- bzw. Väterberatung ist hoch, was dem weiter oben 
gesagten über „zu wenige“ Vätern in der Familienbildung keineswegs widerspricht, wird eine 
Beratung von Männern/Therapie oft erst dann wahrgenommen, wenn „das Kind schon in den 
Brunnen gefallen ist“, also wenn sie in einer Partnerschafts- oder Lebenskrisen stecken, häusliche 
Gewalt vorgefallen ist oder Trennung/Scheidung droht und dann oft erst, wenn die Teilnahme vom 
Lebenspartner/ von der Lebenspartnerin eingefordert oder von einem Amt oder Gericht auferlegt 
wurde. Hier sei auf das Angebot „Mann sein ohne Gewalt“ hingewiesen, dessen Teilnehmerzahlen 
innerhalb weniger Jahre angestiegen ist.  
Die Angebote „Echte Männer reden“ (Caritas/SKM), die „Esperanza-Väterberatung“ (SkF) des 
Erzbistums sowie die von proFamilia sind unserer Meinung nach wichtige Anlaufstellen. Väter-
Expert*innen sind jedoch einhellig der Auffassung, dass Männern/Vätern nicht erst dann, wenn eine 
Krise eingetreten ist, erreicht werden sollten, sondern so früh wie eben möglich. In diesem Sinne ist 
unsere präventive und proaktive Väterarbeit hauptsächlich gedacht.  
Erreicht werden können Väter auch über ihre Partner*innen, die sie dazu auffordern, Angebote 
wahrzunehmen. Väterarbeit sollte als verlässlicher und bedeutender Bestandteil in die Jungenarbeit, 
die Geburtsvorbereitung, die Frühen Hilfen und stärker in der Familienbildung selbst integriert 
werden.

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Anhang: 
Aus der Satzung von Väter in Köln e.V.: 
 
§ 2 Der Zweck des Vereins 
 
( 1 ) Der Satzungszweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch die 
Förderung: 
der Erziehungskompetenz in der Familie, 
der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, 
einer partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs-, Haus- und 
Erziehungsarbeiten. 
 
( 2 ) Das Ziel des Vereins ist es, fürsorgliche Väterlichkeit als positives individuelles wie 
gesellschaftliches Geschlechterleitbild öffentlich zu bewerben und zu fördern. Der Verein 
arbeitet zielstrebig darauf hin, dass individuell, gesellschaftlich und institutionell 
Entwicklungen gefördert werden, so dass 
a) fürsorgliches und aktives Vatersein ermöglicht wird, 
b) Väter ihre Balance zwischen Kindern, Partnerschaft, Beruf und Freizeit gestalten 
können, 
c) Väter sich für das Wohl ihrer Kinder einsetzen, 
d) Männer unterstützt werden, ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen zu 
entwickeln, die sie für erfolgreiches Vatersein benötigen. 
e) Der Verein sieht sein Eintreten für Väter als Beitrag von Männern zum Gender-
Mainstreaming. 
 
( 3 ) Der Verein „Väter in Köln“ verfolgt seinen Satzungszweck insbesondere durch folgende 
Maßnahmen: 
a) einen Treffpunkt als Anlaufstelle für alle potentiellen, werdenden und aktiven Väter zu 
bieten, um deren familiäre und väterliche Kompetenzen zu stärken. Dabei richten sich 
die Angebote, Aktivitäten und Beratungen an alle Väter - jeweils in angemessener 
Weise und möglichst zielgerichtet gemäß ihrer sozialen oder ethnischen Zugehörigkeit, 
ihres Alters, ihrer sexuellen Orientierung und ihren Lebens-, Familien- und 
Beziehungssituationen. 
b) die Kooperation und Vernetzung mit Trägern und Akteuren im Bereich der Männer-, 
Väter- und Jungenarbeit und relevanter Arbeits- und Politikfelder, um die Vereinbarkeit 
von Familie, Arbeit und Leben als gemeinsame Herausforderung von Männern und Frauen 
partnerschaftlich zu gestalten. 
c) die Zusammenarbeit mit Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, der Eltern- und 
Familienbildung sowie mit Schulen und anderen relevanten Organisationen 
d) als Ansprech- und Beratungspartner im Bereich Väter- und Familienbewusstsein von 
Unternehmen, Behörden und anderen Institutionen zur Verfügung zu stehen. 
e) neue Projekte im Bereich Väterarbeit und Familienbildung, auch durch 
freiwilliges Engagement und Selbsthilfe zu entwickeln und zu fördern. 
 
Rechtsgrundlage nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz: 
 
§16 SGB 8: 
(1) „…Vätern sollen Leistungen der allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie angeboten 
werden. Sie sollen dazu beitragen, dass (…) Väter ihre Erziehungsverantwortung besser wahrnehmen 
können. Sie sollen auch aufzeigen, wie Konfliktsituationen in Familien gewaltfrei gelöst werden 
können.“

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
§16 SGB 8  
(3) „… Vätern… und werdenden Vätern sollen Beratung und Hilfe in Fragen der Partnerschaft und 
des Aufbaus elterlicher Erziehungs- und Beziehungskompetenzen angeboten werden.“ 
 
 § 2 KKG (Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz – „Frühe Hilfen“): 
„...werdende Mütter und Väter sollen über Leistungsangebote im örtlichen Einzugsbereich zur 
Beratung und Hilfe in Fragen der Schwangerschaft, Geburt und der Entwicklung des Kindes in den 
ersten Lebensjahren informiert werden. 
 
Aus der Gütesiegel-Checkliste zur Zertifizierung zum „Familienzentrum NRW“: 
2.13:  
„Das Familienzentrum macht Angebote zur Stärkung der Kompetenz speziell von Vätern (mindestens 
ein Angebot pro Kindergartenhalbjahr). (Verbund: Verbundleistung)“ 
 
 
Aus dem aktuellen Koalitionsvertrag von CDU und SPD: 
"Zeitgemäße Gleichstellungspolitik nimmt auch Jungen und Männer in den Blick. Auch sie müssen 
sich auf gesellschaftliche Entwicklungen und neue Anforderungen einstellen. Dies wollen wir politisch 
unterstützen."

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
Fotos unserer Arbeit:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
rechts: ein Teamfoto vom 
einem Vatertag der Vielfalt 
Links: Vernetzungstreffen Vatertag 
der Vielfalt 
links: große und kleines Publikum 
am Vatertag der Vielfalt 
rechts: Kinder „füttern“ Väter –
Umkehr der Rollen

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
links: am Vatertag der Vielfalt haben 
auch Väter mit Migrationshintergurnd 
Spaß mit ihren Kindern. Ein wertvoller 
Eindruck auch für Außenstehende. 
rechts und unten: Blicke ins 
Vätercafé 
oben: Elternzeit-Väter im Zoo 
oben: Blicke ins Vätercafé

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Väter in Köln e.V.– www.koelnervater.de - 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
rechts: jedes Jahr beteiligen wir 
uns am Fest zum Weltkindertag 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
links: Fach- und Vernetzungstreffen 
rechts und unten: das Vater-Kind-Zelten.

Mitteilung Ausschuss

581 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/512/2 
 
Vorlagen-Nummer 03.05.2018 
 1425/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 08.05.2018 
 
Konzept des "Väter in Köln e.V." 
Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie hat in seiner Sitzung am 10. April 2018 im Rahmen 
der Beschlussfassung über die der politischen Veränderungsnachweisung zugesetzten finanziellen 
Mittel die Verwaltung gebeten, das Konzept des ‘‘Väter in Köln e.V.‘‘ vorzulegen. 
Das Konzept des ‘‘Väter in Köln e.V.‘‘ ist dieser Mitteilung angefügt. 
 
 
Gez. Dr. Klein

Beratungsverlauf (1)

08.05.2018 Jugendhilfeausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1425/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
03.05.2018
Erstellt
30.04.2018 09:45