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V/0972/2007

Bericht zur Variantenuntersuchung für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke

Vorlagen 16.11.2007

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Anlage 2: Variantenübersicht für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke

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Anlage 1: Objektblatt für die Prozessionsweg-Brücke Nr. 79

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Berichtsvorlage

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Anlage 2: Variantenübersicht für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke

1105 Zeichen

Anlage 2  
zur Vorlage V/0972/2007 
 
 
 
 
Variantenuntersuchung für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke 
Vorhabenträger: Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine für die Bundesrepublik Deutschland 
Präsentation der Vorentwurfsvarianten der Arbeitsgemeinschaft 
Plass Ingenieure – A. Keipke, Dipl.-Ing. Architekt BDA 
 
 
Variante 1 
 
 
Variante 2 
 
 
Variante 3

Anlage 2  
zur Vorlage V/0972/2007 
 
 
 
 
Variantenuntersuchung für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke 
Vorhabenträger: Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine für die Bundesrepublik Deutschland 
Präsentation der Vorentwurfsvarianten der Arbeitsgemeinschaft 
Grassl Ingenieure – H. Ripke, Architekten 
 
 
Variante 1 
 
 
Variante 2 
 
 
Variante 3

Anlage 2  
zur Vorlage V/0972/2007 
 
 
 
 
Variantenuntersuchung für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke 
Vorhabenträger: Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine für die Bundesrepublik Deutschland 
Präsentation der Vorentwurfsvarianten der Arbeitsgemeinschaft  
Meyer + Schubart Ingenieure – K. Schulze Ingenieurbüro – PPL Planungsgruppe Prof. Laage 
 
 
Variante 1 
 
 
Variante 2 
 
 
Variante 3

Anlage 1: Objektblatt für die Prozessionsweg-Brücke Nr. 79

3547 Zeichen

Anlage 1  
zur Vorlage V/0972/2007 
 
 
- 1 - 
 
 
 
 
 
 
 
Prozessionsweg- 
Brücke 
 
Nr. 79 
 
 
 
 
Objektblatt

Anlage 1  
zur Vorlage V/0972/2007 
 
 
- 2 - 
Funktion  
Umfeldprägun 
g
Abmessungen  
 
 
 
 
 
 Fußgängerbrücke 
 Bedeutung für Individualverkehr 
 Motorisierten IV:    / 
 Fahrradverkehr:    sehr hoch  
Fußgängerverkehr:   sehr hoch  
 
 landschaftliche Einbindung                  sehr hoch  
visuelles Zusammenspiel mit  
 Grünstrukturen, beidseitige Alleen / Prozessionsweg 
 Mauritzer-Eisenbahn-Brücke 
 Pleistermühlenweg-Brücke  
 urbane Einbindung          gering  
visuelles Zusammenspiel mit:              /  
 dominante Prägung der Rampenbereiche durch 
geschlossene, strikt lineare Alleebegleitung (hohe 
Baumvitalität) 
 Bodendenkmal relevante, kulturhistorisch 
bedeutsame Wegeverbindung mit 
Kreuzwegstationen (auch in Rampenbereichen)
   
 
 
 Wasserspiegelbreite         ca. 38,00  m   
                                                      [ rechtwinklig zur Kanalachse ] 
 Stützweite            ca. 77,00 m  
 Durchfahrtshöhe [ NW ]                 ca. 4,45 m  
Bestandsanalyse

Anlage 1  
zur Vorlage V/0972/2007 
 
 
- 3 - 
Brücke  
Rampen  
Kanal  
 
 
 KRT-Profil (entsprechend der Stellungnahme der 
Stadt Münster, Seite 58 f.) 
 Kurvenaufweitung                 15,44 m  
 Wasserspiegelbreite (21,00 m + 36,44 m)               ca. 57,44 m  
[ rechtwinklig zur Kanalachse ] 
 Betriebswege (beidseitig)         ca.  6,10 m  
 
 Stützweite              82,30 m  
 Durchfahrtshöhe [ GW o ]                         5,25 m  
 Fahrbahnbreite                        entfällt  
 Fuß- und Radwegbreite             2 x  1,50 m 1 
 
 
 max. Rampenneigung                ca. 6,9% / 4,5% 2 
 max. Rampenaufhöhung          ca. 1,50 m 
 Dammkronenbreite            ca. 3,00 m  
 Fuß- und Radwegbreite           2 x  1,00 m  
 
                                                
 
1 Das heute vorhandene Nutzungsmaß für den kombinierten Fuß- und Radweg beträgt in der lichten Breite 3,20 
m und ist auch künftig sicherzustellen bzw. ggf. so zu optimieren, dass Radverkehr künftig zugelassen werden 
kann (vgl. Stellungnahme Stadt Münster, Seite 67). 
2 Die Stadt Münster fordert nach wie vor eine Anpassung der maximalen Rampenlängsneigung von 4 % gem. 
Behinderten-Gleichstellungsgesetz (BGG) (vgl. Stellungnahme der Stadt , Seite 28 und 68) 
Ausbauziele

Anlage 1  
zur Vorlage V/0972/2007 
 
 
- 4 - 
funktionsgerecht 
er Brückentyp 
standortgerechte 
r Brückentyp 
Entwurfsprinzip 
 
 
 
 
 keine Bogenbrücke 
 Aufzeigen von Alternativen mittels   
                                            Mehrfachbeauftragung   
 
 Balken- oder Rahmen- oder Kastenbrücke oder 
ggf. Kombination daraus 
 Aufzeigen von Alternativen mittels   
        Mehrfachbeauftragung 
 
 Linearität, Filigranität, Leichtigkeit, Schlankheit, 
Eleganz 
 „besondere“, baumschützende und 
behindertengerechte Rampenausbildung 
 Variante Rampenaufhöhung : Variante 
Rampenasymmetrie 
 Brücke wird während der Bauzeit gesperrt 
 Minimierung der Rampenaufhöhung und der 
Entwicklungslängen  
 Behelfsbrücke für Radfahrer und Fußgänger 
 
Planungsanforderungen

Anlage 1  
zur Vorlage V/0972/2007 
 
 
- 5 - 
Gestaltungsprinzi 
p 
  Erhalt der vorhandenen Bäume /Alleen und der 
zwischen den Bäumen stehenden 
Kreuzwegstationen in den Rampenbereichen - 
ggf. durch eine aufgeständerte Wegekonstruktion 
(entsprechend der Stellungnahme der Stadt 
Münster, Seite 66 ff.) 
 Beleuchtungskonzeption (Quartiersverbindung)

Berichtsvorlage

5687 Zeichen

V/0972/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bericht zur Variantenuntersuchung für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
27.11.2007 Beirat für Stadtgestaltung Bericht 
29.11.2007 Bezirksvertretung Münster-Ost Bericht 
04.12.2007 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 
04.12.2007 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Bericht 
06.12.2007 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Ebenso wie andere Kanalbrücken im Bereich der  DEK-Stadtstrecke Münster (vgl. Vorlage 
V/0554/2007) muss auch die Prozessionsweg-Brücke im Zuge des Kanalausbaus mit einer grö-
ßeren Stützweite (künftig ca. 82 m gegenüber heute ca. 77 m) und einer größeren Durchfahrts-
höhe (künftig 5,25 m gegenüber heute 4,45 m) für die Schifffahrt neu gebaut werden. 
 
Am 08.11.2007 tagte der Arbeitskreis Brückengestaltung bei der Wasser- und Schifffahrtsdirekti-
on (WSD) West, um aus den Entwürfen dreier renommierter Architektur- und Ingenieurbüros sei-
ne Vorzugsvariante für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke auszuwählen. An dieser Sitzung 
des AK Brückengestaltung haben in beratender Funktion auch ein Vertreter des Vorstandes der 
Kirchengemeinde St. Mauritz, welche Eigentümerin  des Prozessionsweges ist, sowie ein von 
diesem hinzugezogener fachlicher Berater teilgenommen. 
 
Der Bauträger der neuen Brücke, das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, hatte in den 
zugrunde gelegten Ausschreibungsunterlagen nach vorheriger Abstimmung mit der Stadt Müns-
ter nicht nur technische Daten für die neue Brückenkonstruktion, sondern auch Vorgaben für die 
architektonische Gestaltung und die landschaftsgerechte Einbindung der Brücke formuliert.
1 So 
sollten die Rampen mit ihren Alleen auf beiden Uferseiten trotz der neuen Abmessungen in Lage 
und Bewuchs möglichst erhalten bleiben. Gestalterisch sollte die neue Fußgängerbrücke in ihrer 
Funktion als Solitärbauwerk (einzige reine Fußwegbrücke innerhalb der Stadtstrecke Münster) 
leicht zu erkennen sein.  
 
Insgesamt wurden dem AK Brückengestaltung, dem neben Vertretern der Wasser- und Schiff-
fahrtsverwaltung und der Stadt Münster auch zwei Mitglieder des städtischen Gestaltungsbeirats 
                                                
 
1 Siehe hierzu auch Anlage 1 Objektblatt für die Prozessionsweg-Brücke Nr. 79 
Vorlagen-Nr.: 
V/0972/2007 
Auskunft erteilt: 
Herr  Franke 
Ruf: 
492 61 10 
E-Mail: 
FrankeGerd@stadt-muenster.de 
Datum: 
14.11.2007 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0972/2007 
 
angehörten, 9 unterschiedliche Varianten durch die 3 beauftragten Arbeitsgemeinschaften aus 
Ingenieuren und Architekten vorgestellt (Anlage 2).  
 
Als Ergebnis dieses Auswahlverfahrens wurde von den Mitgliedern des AK Brückengestaltung 
einstimmig empfohlen, den Entwurf der Variante 1 der Arbeitsgemeinschaft (ArGe) PLASS IN-
GENIEURE, Berlin, und KEIPKE, DIPL.-ING. ARCHITEKT BDA, Rostock, zur Grundlage für die 
weitere Ausführungsplanung für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke zu machen.  
 
Der Entwurf überzeugt nicht nur konstruktiv, sondern trägt auch der kulturhistorischen Bedeutung 
des Prozessionsweges und der Brücke Rechnung. Der Entwurf sieht eine schlanke und eher 
schlichte Trogbrücke mit zu den Ufern hin asymmetrisch verlaufenden ansteigenden Brücken-
rändern vor, deren ca. 2,5 cm bis 3 cm starken Seitenwände aus Stahl mittels Laser-Schnitt-
Technik unregelmäßig durchbrochen werden. Hierdurch gewinnen die Seitenwände an Transpa-
renz. Eine auf jeder Seite einmalige punktuelle Farbglasgestaltung der Seitenwände in den litur-
gischen Farben kann den religiösen Bezug der Prozessionsweg-Brücke noch verstärken, ist je-
doch nicht zwingend. 
  
Die landschaftspflegerische Vorgabe zum Erhalt der Rampen mit ihren Alleen kann zumindest 
bei der westlichen, der Stadt zugewandten Brückenrampe erfüllt werden. Die Vorstellung aller 
vorgelegten Variantenentwürfe der 3 beauftragten Arbeitsgemeinschaften hat jedoch deutlich 
gemacht, dass es keine sinnvolle Lösung dafür gibt, um auch die vorhandenen Bäume auf der 
östlichen Rampenseite (stadtauswärts) zu erhalten. Alle Teilnehmer der o. a. AK-Sitzung waren 
sich jedoch darin einig, dass im Zuge des Kanalausbaus die gesamte DEK-Ostuferseite land-
schaftspflegerisch neu gestaltet werden muss, wobei auch der heutige Allee-Charakter auf der 
östlichen Brückenrampe auf jeden Fall zeitnah durch die Neuanpflanzung entsprechend hoch-
stämmiger Bäume wieder hergestellt werden muss. 
 
Die Verwaltung empfiehlt den zuständigen Gremien der Stadt Münster, entsprechend dem ein-
stimmigen Votum des AK Brückengestaltung vom 08.11.2007, den Entwurf der Variante 1 der 
ArGe PLASS & KEIPKE zur Grundlage für die weitere Ausführungsplanung für den Neubau der 
Prozessionsweg-Brücke zu machen. Noch zu bearbeitende Detailfragen zu dem Entwurf, z. B. 
hinsichtlich des Anbringens bzw. der Führung des Geländers oder zur Installation einer Wegebe-
leuchtung, werden im Rahmen der nachfolgenden Ausführungsplanung auf Arbeitsebene im AK 
Brückengestaltung geklärt. 
 
I. V. 
 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen
 
 
Anlage 1: Objektblatt für die Prozessionsweg-Brücke Nr. 79 
 
Anlage 2: Variantenübersicht für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke

3 
V/0972/2007 
 
Vorzugsvariante für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke 
 
Variante 1 der Arbeitsgemeinschaft PLASS Ingenieure, Berlin / KEIPKE, Dipl.-Ing. Architekt BDA, Rostock

4 
V/0972/2007 
 
Vorzugsvariante für den Neubau der Prozessionsweg-Brücke 
 
Variante 1 der Arbeitsgemeinschaft PLASS Ingenieure, Berlin / KEIPKE, Dipl.-Ing. Architekt BDA, Rostock

Beratungsverlauf (5)

27.11.2007 Beirat für Stadtgestaltung
TOP 1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.11.2007 Bezirksvertretung Münster-Ost
TOP 2.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.12.2007 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.21 Bericht

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.12.2007 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 6.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.12.2007 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 5.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Prozessionsweg
  • Pleistermühlenweg

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0972/2007
Typ
Vorlagen
Datum
16.11.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37