AN/0887/2020
Änderungsantrag zu TOP 5.1.4 - Coronabedingte Auswirkungen auf die Unterbringungssituation der Geflüchteten (1628/2020)
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SPD Änderungsantrag nach § 13
2227 Zeichen
An die Vorsitzende des Hauptausschusses Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 13.07.2020 AN/0887/2020 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Hauptausschuss 13.07.2020 Änderungsantrag zu TOP 5.1.4 - Coronabedingte Auswirkungen auf die Unterbrin- gungssituation der Geflüchteten (1628/2020) Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zu TOP 5.1.4 „Coronabedingte Auswirkungen auf die Unterbringungssituation der Geflüchteten (1628/2020)“ auf die Tages- ordnung des Hauptausschusses am 13.07.2020 zu setzen. Beschluss: Der Beschluss der Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung (1628/2020) wird wie folgt ersetzt: Der Hauptausschuss folgt der Bitte des Integrationsrates in dessen mit Mehrheit im Integrati- onsrat am 26.05.2020 beschlossenem Dringlichkeitsantrag „Coronabedingte Auswirkungen auf die Unterbringungssituation der Geflüchteten“ (AN/0671/2020) und beauftragt die Verwal- tung: 1. Angehörige der vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogruppen sowie vulnerable Personen, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, zeitnah in abgeschlossenen Wohneinheiten unterzubringen und 2. gemeinsam mit dem Runden Tisch für Flüchtlingsfragen ein Konzept zu entwickeln, um Gemeinschaftsunterkünfte perspektivisch aufzulösen. Begründung: - 2 - Am Wochenende wurde bekannt, dass Bewohner*innen einer Unterkunft für Geflüchtete in Porz-Lind positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Dort wurde eine Kollektivquarantäne verhängt, obwohl Expert*innen dazu raten, genau diese Maßnahme zu vermeiden. Der Fall in Porz zeigt, dass die Erläuterungen der Verwaltung überholt sind und wir, um die Anste- ckungsgefahr für Risikogruppen zu minimieren, diese aus Gemeinschaftsunterkünften in ei- gene und sichere Wohnungen verlegen müssen. Weitere Begründung erfolgt mündlich. Mit freundlichen Grüßen gez. Rafael Struwe SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0887/2020
- Typ
- SPD Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 13.07.2020
- Erstellt
- 13.07.2020 14:41