Parkstadt Süd; Sachstandsbericht III. Quartal 2017
Mitteilung Ausschuss 3633/2017 vom 05.12.2017
Stand: Am 05.02.2018 in der Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/61/1 61/0 thur ma Vorlagen-Nummer 3633/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtentwicklungsausschuss 14.12.2017 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 22.01.2018 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 05.02.2018 Parkstadt Süd Sachstandsbericht III. Quartal 2017 Das Projekt Parkstadt Süd hat für die Stadt Köln stadtentwicklungspolitisch wie stadtplanerisch einen hohen Stellenwert. In dem Bereich des förmlich festgesetzten Sanierungsgebietes südlich des Kölner Eisenbahnrings zwischen Luxemburger Straße und dem Rhein werden auf ca. 115 ha etwa 3.500 Wohnungen und 4.500 Arbeitsplätze entstehen sowie der Innere Grüngürtel vollendet. In einem viel beachteten Planungs- und Beteiligungsverfahren, dem kooperativen Verfahren Park- stadt Süd, wurde 2015 in Kooperation von fünf Planungsteams, der Stadtgesellschaft, Expertinnen und Experten sowie politischen Vertreterinnen und Vertretern ein freiraumplanerisches und städte- bauliches Bild für die Entwicklung der Parkstadt Süd entworfen. Mit dem Beschluss zum Ergebnis des Kooperativen Verfahrens am 10.03.2016 (Vorlage Nr. 3832/2015) hat der Stadtentwicklungsaus- schuss die Bedeutung des Projektes unterstrichen und die Verwaltung beauftragt, eine integrierte Planung in der Detailschärfe einer Vorentwurfsplanung auf der Grundlage des Ergebnisses des Ko- operativen Verfahrens Parkstadt Süd zu erstellen. In dem Zeitraum der Erarbeitung der integrierten Planung sind umfangreiche Fachplanungen zu Klima, Umwelt, Mobilität u. a. bearbeitet worden, die in die Gesamtplanung Eingang finden müssen. Die Zusammenfassung erfolgt in zwei Teilen, einem Planwerk, das das städtebauliche und freiraumplanerische Bild der Parkstadt Süd darstellt und einem begleitenden Textteil, der Themen wie z. B. Integration ins Umfeld, Höhenentwicklung, Nutzungen, Infrastruktur, Mobilität und Ökologie detailliert darstellt. Das Planwerk und wesentliche Teile des Textteils werden Ende 2017 fertiggestellt und sollen in ei- nem weiteren Quartalsbericht Anfang 2018 den politischen Gremien als Information zur Verfügung gestellt werden. Das Gesamtprodukt der integrierten Planung Parkstadt Süd inklusive der textlichen Erläuterungen wird im I./II. Quartal 2018 vorgestellt und im Stadtentwicklungsausschuss zum Be- schluss vorgelegt. Die integrierte Planung ist die Grundlage der zu erstellenden Bebauungspläne. Aufbauend auf dem Siegerentwurf des 2015 durchgeführten kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd soll die weitere Verifizierung und Umsetzung des zukünftigen Grüngürtels von der Entwurfs- bis zur Ausbauplanung in einem EU-weiten Vergabeverfahren ausgeschrieben werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Kooperativen Verfahrens war die Teilhabe der Stadtgesellschaft am Planungsprozess. Die beschriebenen Arbeitsaufträge haben die bisherigen Beteiligungsformate zu- nächst aussetzen müssen. Die Beteiligung soll im weiteren Verfahren wieder aufgenommen werden. Hierzu ist beabsichtigt, in 2018 ein Stadtteilbüro einzurichten, das zukünftig als Anlaufstelle für das Projekt Parkstadt Süd dienen wird. 2 Um die Entwicklung der Parkstadt Süd auch physisch erlebbar zu machen ist geplant, ein Stück Grüngürtel, den sogenannten Pionierpark, und einen Pionierpfad als Starterprojekte zu bauen. Im Sachstandsbericht III. Quartal 2017 zum Projekt Parkstadt Süd ist der derzeitige Verfahrensstand Parkstadt Süd sowie der zeitliche Ausblick dargestellt (s. Anlage 2). Dieser wurde bereits in der Sit- zung des Stadtentwicklungsausschusses am 09.11.2017 als Tischvorlage verteilt. Gez. BG Blome in Vertretung für BG VI ausgef. Freitag -
Sachstand III _ 2017 4
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1 Sachstandsbericht III. Quartal 2017 2 3 INHALT Einleitung Seite 5 Integrierter Rahmenplan Seite 6 Innerer Grüngürtel Seite 8 Bauleitplanung Seite 10 Teilhabe Seite 11 Starterprojekte Seite 12 Zeitplan Seite 14 4 5 Einleitung Das Projekt Parkstadt Süd hat für die Stadt Köln stadtentwicklungspolitisch wie stadtplanerisch einen hohen Stellenwert. In dem Bereich des förmlich festgesetzten Sanierungsgebietes südlich des Kölner Eisenbahnrings zwischen Luxemburger Straße und dem Rhein werden auf ca. 115 ha etwa 3.500 Wohnungen und 4.500 Arbeitsplätze entstehen sowie der Innere Grüngürtel vollendet. In einem viel beachteten Planungs- und Beteiligungsverfahren, dem kooperativen Verfahren Parkstadt Süd, wurde 2015 in Kooperation von fünf Planungsteam, der Stadtgesellschaft, Experten und politischen Vertreterinnen und Vertretern ein freiraumplanerisches und städtebauliches Bild für die Entwicklung der Parkstadt Süd entworfen. Mit dem Beschluss zum Ergebnis des Kooperativen Verfahrens am 10.03.2016 (Vorlage Nr. 3832/2015) hat der Stadtentwicklungsausschuss die Bedeutung des Projektes unterstrichen und die Verwaltung beauftragt, eine integrierte Planung in der Detailschärfe einer Vorentwurfsplanung auf der Grundlage des Ergebnisses des Kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd zu erstellen. Ein wesentlicher Bestandteil des Kooperativen Verfahrens war die Teilhabe der Stadtgesellschaft am Planungsprozess. In dem Zeitraum der Erarbeitung der integrierten Vorentwurfsplanung sind umfangreiche Fachplanungen zu Klima, Umwelt, Mobilität u. a. bearbeitet worden, die in die Gesamtplanung Eingang finden müssen. Diese Arbeitsaufträge haben die bisherigen Beteiligungsformate zunächst aussetzen müssen. Die Beteiligung im weiteren Verfahren wieder aufgenommen werden. Hierzu ist beabsichtigt, in 2018 ein Stadtteilbüro einzurichten, das zukünftig als Anlaufstelle für das Projekt Parkstadt Süd dienen wird. Um die Entwicklung der Parkstadt Süd auch physisch erlebbar zu machen, ist geplant ein Stück Grüngürtel, den sogenannten Pionierpark und einen Pionierpfad als Starterprojekte zu bauen. Im vorliegenden Sachstandsbericht III. Quartal 2017 zum Projekt Parkstadt Süd ist der derzeitige Verfahrensstand Parkstadt Süd sowie der zeitliche Ausblick dargestellt. Die Parkstadt Süd wird basierend auf diesen drei Säulen weiter entwickelt. 6 Integrierter Rahmenplan Zur Präzisierung des Ergebnisses des kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd und in Vorbereitung der erforderlichen Bauleitplanung wird ein sogenannter ‚Integrierter Plan’ für die Parkstadt Süd erarbeitet. Auf Grundlage des Ergebnisses des kooperativen Verfahrens und den Empfehlungen des Begleitgremiums sowie dem Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses wurden die Gutachterbüros mit der Präzisierung der wesentlichen Gutachten beauftragt: - Mobilitätskonzept, Büro für Stadt- und Verkehrspl anung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH (BSV), Aachen; - Stadtklimatische Untersuchungen, Büro für Umweltm eteorologie Dr. Dütemeyer, Essen; - Integriertes Regenwassermanagement, Ingenieurbüro Björnsen Beratenden Ingenieure (BCE), Köln). Die Ergebnisse werden von dem Büro Ortner und Ortner Baukunst in den städtebaulichen Entwurf ebenso eingearbeitet wie die Empfehlungen des Begleitgremiums. Der Integrierte Rahmenplan wird im ersten Quartal 2018 dem Stadtentwicklungsausschuss zum Beschluss vorgelegt. Die integrierte Rahmenplanung wird in folgenden Punkten qualifiziert: Nutzungskonzept Marktquartier Das städtebauliche Herzstück der Parkstadt Süd wird das neue Marktquartier auf dem Gelände des heutigen Großmarktes. Bebauungs- und Nutzungskonzept zum Marktquartier wurden soweit vertieft, dass darauf aufbauend die verkehrlichen Auswirkungen und Szenarien, der Bedarf an sozialen Infrastrukturen und Versorgung untersucht werden können-Folgende Nutzungen sind in dem Konzept nachgewiesen: 315Tm² BGF Wohnfläche, das entspricht ca.3.500 Wohnungen 140Tm² BGF Gewerbefläche für Büro, Dienstleistungen, Einzelhandel und Gastronomie, das entspricht insgesamt ca. 4.500 Arbeitsplätze 42.5Tm² Fläche für soziale Infrastruktur, davon 1 Gesamt- und 2 Grundschulen, 3 Kitas 17,5Tm² öffentliche Spielflächen Auszug aus dem Entwurf zur Nutzungsstruktur © Ortner und Ortner Baukunst 7 Mobilitätskonzept Mobilitätskonzept, Auszug MIV, © Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH Das Mobilitätskonzept für die Parkstadt Süd und insbesondere für den Bereich des Marktquartiers wird durch das Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH (BSV), Aachen konkretisiert. Die Hinweise aus den Beteiligungsveranstaltungen, insbesondere die Fragestellungen zur Belastung der Marktstraße und des Bischofswegs sind Teil der Untersuchung. Hierbei wird die Fragestellung behandelt, inwieweit der Stellplatzschlüssel für Wohnen und Büronutzung durch dezentrale Parkhausstandorte und Mobilitätshubs (Car-Sharing-Stationen, Fahrradstationen, E-Tankstelle, u.Ä.) reduziert werden kann, um das Verkehrsaufkommen innerhalb des Quartiers so verträglich wie möglich gestalten zu können. Machbarkeitsstudie S-Bahn-Trasse Anfang 2017 wurde in einer Voruntersuchung im Auftrag des Nahverkehrs Rheinland (NVR) in Abstimmung mit der Stadt Köln der Flächenbedarf für die Umsetzung der geplanten S-Bahn- Trasse zwischen dem Bahnhof Köln-Süd und dem Flughafen Köln-Bonn mit neuen Haltepunkten an der Bonner Straße („Bonntor“), am Deutzer Hafen und am TH-Campus in Deutz untersucht. Eine vertiefende Machbarkeitsstudie wurde durch den NVR beauftragt. Erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie liegen Mitte 2018 vor. Integriertes Regenwassermanagementkonzept Bereits im Kooperativen Verfahren hat das Ingenieurbüro Björnsen Beratenden Ingenieure (BCE), Köln als Teil des Planungsteams um RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn den Entwurfsprozess hinsichtlich des Hochwasserschutzes, der Regenwasserbewirtschaftung sowie der Gewässerentwicklung konzeptionell begleitet. Das Büro BCE ist im Rahmen der integrierten Planung mit der vertieften Untersuchung des Regenwassermanagements und der Überprüfung der Machbarkeit des Parksees beauftragt worden. Die zukünftigen Maßnahmen, wie z. B. straßenbegleitende Regenrückhaltung werden in die integrierte Planung eingearbeitet. 8 Stadtklimatische Untersuchung Ergänzend zu den Inhalten des Integrierten Regenwassermanagementkonzepts werden die stadtklimatischen Auswirkungen der Planung vertiefend betrachtet. Aufbauend auf das Forschungsprojekt „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW steht die Entwicklung von Maßnahmen zur Minderung der klimatischen Belastung als Anpassung an den Klimawandel durch Maßnahmen zur Erhöhung der Frischluftzirkulation und Reduzierung der Hitzebelastung bei sommerlichen Hitzeperioden im Fokus. Mit der Bearbeitung ist das Büro für Umweltmeteorologie Dr. Dütemeyer, Essen beauftragt worden. Die zukünftigen Maßnahmen finden ebenfalls Berücksichtigung in der integrierten Planung. Innerer Grüngürtel Vorentwurfs-, Entwurfs- und Ausbauplanung des Inneren Grüngürtels Aufbauend auf dem Ergebnis des kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd soll die weitere Freianlagenplanung des Inneren Grüngürtels bis zur LPH 3 (Entwurfsplanung inklusive qualifizierter Kostenberechnung) als Grundlage für die Beantragung von Städtebaufördermitteln beauftragt werden. In einem EU-weiten Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb soll ein geeignetes Büro für die Freianlagenplanung des Inneren Grüngürtels im Projekt Parkstadt Süd gefunden werden. Das Büro Stadtbauplan, Darmstadt ist mit der Vorbereitung der Vergabe des europaweiten Verhandlungsverfahrens beauftragt. Die Vergabe der Freianlagenplanung zur Vollendung des Inneren Grüngürtels erfolgt im dritten Quartal 2018 . ©RMP Stephan Lenzen 9 Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb Innerer Grüngürtel, Teilbereich Eifelwall ©aerophoto Die erste Runde des vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln ausgelobten Wettbewerbs zum ersten Realisierungsabschnitt der Fortsetzung des Inneren Grüngürtels am Eifelwall ist 29. Juni 2017 entschieden worden. Von den anfänglich 14 eingereichten Arbeiten internationaler Landschaftsarchitekturbüros hat die Jury fünf Arbeiten in drei Preisgruppen für die anstehende zweite Bearbeitungsphase ausgewählt. Der erste Preis geht an Förder Landschaftsarchitekten aus Essen, zwei zweite Preise bekamen Levin Monsigny Landschaftsarchitekten aus Berlin und Vogt Landschaftsarchitekten Zürich sowie zwei dritte Preise Club L 94 Landschaftsarchitekten aus Köln und FSWLA Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf. Im Rahmen der Informationsveranstaltung zum ersten Wettbewerbsergebnis stand die Zukunft des Autonomen Zentrums an der Luxemburger Straße im Vordergrund. Als Ergebnis der Veranstaltung soll zunächst eine Lösung für die Zukunft des Autonomen Zentrums gefunden werden. In einer Standortuntersuchung wird geprüft, welche möglichen Alternativstandorte für das Autonome Zentrum in Frage kommen. Eine erneute Vorstellung der Entwurfsarbeiten und Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern und den Planungsbüros ist beabsichtigt 10 Sportpark Süd ©RMP Stephan Lenzen Für den Bereich Sportpark Süd werden zurzeit mögliche Synergien durch eine gemeinsame Nutzung durch Schul- und Breitensport, Vereinssport (Fortuna), Linzenzsport (Fortuna) und Universitätssport ermittelt. Sobald eine Planung vorliegt, die eine einvernehmliche Lösung für alle Nutzer darstellt, wird diese in den integrierten Plan eingearbeitet und zur politischen Beratung vorgelegt. Bauleitplanung Frischezentrum Marsdorf, Stand der Bauleitplanung Nach der Entscheidung des Rates vom 11.07.2017, am Standort Marsdorf für das Frischezentrum festzuhalten, werden die Planungen für diesen Standort wieder aufgenommen. Bereits vorhandene Gutachten und bauliche Konzeptionen werden aktualisiert und ein Betriebskonzept entwickelt. Auf dieser Grundlage werden die FNP- Änderung und das Bebauungsplanverfahren fortgesetzt. 11 Teilhabe Stadtteilbüro Foto, Stadt Köln Zur Begleitung der Umsetzung der planerischen und später auch baulichen Maßnahmen des Projekts Parkstadt Süd ist die Einrichtung eines Stadtteilbüros vor Ort vorgesehen. Anfang 2018 werden im ehemaligen Marktamt neben der Großmarkthalle mit angemessenem Aufwand und in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege Räumlichkeiten für die neue Nutzung hergerichtet. Der Umbau wird als Pilotprojekt vor Ort über Arbeitskräfte des zweiten Arbeitsmarktes erfolgen. Eine umfassende denkmalgerechte Sanierung wird es in der weiteren Entwicklung mit einer dauerhaften Nutzung der Großmarkthalle geben. Das Stadtteilbüro soll ab Sommer 2018 für wechselnde Ausstellungen zur Parkstadtentwicklung, Veranstaltungen und als Anlaufpunkt für die Öffentlichkeit öffnen. Grundsätzlich ist geplant, die Einrichtung an einen Trägerverein oder eine Entwicklungsgesellschaft zu übergeben. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Betrieb durch die Stadt Köln erfolgen. Newsletter Um dem Informationsbedarf der Stadtgesellschaft gerecht zu werden, wird ein Newsletter zur Parkstadt Süd angeboten, der je nach Sachlage in unregelmäßigen Abständen versendet wird. Der Newsletter soll in einem anschaulichen bildhaften Format einen kurzen Überblick über aktuelle Planungen geben. Auf der Internetseite der Stadt Köln werden umfassende Informationen mit einem vertieften Detaillierungsgrad zur Verfügung gestellt. Langfristig soll der Newsletter Parkstadt Süd in einen Teilbereich bzw. Unterpunkt des zentralen städtischen Newsletters übergehen, welcher auf aktuelle Sachstände oder Termine zum Projekt hinweist und direkt auf die entsprechenden Internetinhalte verlinkt ist. 12 Starterprojekte Aktivierende Nutzungen Ein zentrales Ergebnis des Kooperativen Verfahrens 2015 zur Parkstadt Süd war es, den neuen Stadtteil durch eine frühzeitige Nutzung von frei werdenden Flächen und Räumen erlebbar zu machen. Die gezielte Öffnung für temporäre Nutzungen soll helfen, brachliegende Orte zu aktivieren und zu lebendigen, öffentlichen Räumen werden zu lassen. Mit dem Ratsbeschluss vom 11.07.2017, den Betrieb des Großmarktes am Standort Raderberg bis zum Jahr 2023 fortzuführen, steht der Bereich des städtischen Großmarktareals in diesem Zeitraum für temporäre Nutzungen nicht zur Verfügung. Darüber hinaus wurde ein umfangreicher Flächencheck für weitere Freiflächen und Gebäude innerhalb des Plangebietes Parkstadt Süd in Abstimmung mit den Fachämtern vorgenommen. Im Ergebnis stehen, unter Berücksichtigung von bestehenden Eigentums- und Mietverhältnissen sowie Vertragslaufzeiten der jeweiligen Nutzungen im Moment keine geeigneten Orte zur Verfügung. Das Ziel ist weiterhin, sobald Verfügbarkeiten entstehen, eine möglichst zusammenhängende Fläche über einen Projektaufruf mit mehreren interessierten temporären Nutzungen zu entwickeln. Pionierpfad ©RMP Stephan Lenzen Noch mindestens bis 2023 wird der städtische Großmarkt auf dem Gelände zwischen Bonner Straße und Bischofsweg betrieben. Doch schon vorher sollen die Kölnerinnen und Kölner zu Fuß oder per Rad über einen neuen Weg entlang der Bahntrasse an den Rhein gelangen können. Der Pionierpfad macht Teile des zukünftigen Inneren Grüngürtels erstmals öffentlich zugänglich und führt vom Bischofsweg auf heute überwiegend ungenutzten Flächen über das Gebiet des ehemaligen Güterbahnhofs Bonntor nördlich des Großmarktareals, quert die Bonner Straße und schließt an der Alteburger Straße an den bereits bestehenden Weg in den Friedenspark an. 13 Pionierpark ©RMP Stephan Lenzen Geplant ist, an den Pionierpfad angrenzende Flächen schrittweise als Pionierpark zu öffnen. So entstehen mitten in der kommenden Parkstadt frühzeitig attraktive Freiräume. Zusammen mit dem Pionierpfad wird im Bereich der ehemaligen Gleisharfe auf dem Großmarkt eine ca. 3,5 ha große Grünfläche eröffnet. Der Pionierpark wird in einfachem Standard erstellt. So weit wie möglich sollen vorhandene Flächen und Bodenbeläge genutzt werden. Wege folgen dem Lauf der ehemaligen Gleise, Bänke und Sitzgelegenheiten werden aus vor Ort gebräuchlichen Materialien gebaut, Flächen mit natürlicher Vegetation bleiben erhalten und werden durch neue Strauchpflanzungen und Rasenflächen ergänzt. Perspektivisch wird der Pionierpark zur geplanten endgültigen Parkanlage umgebaut. 14 Zeitplan 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 202 6 2027 2028 2029 2030 koop. Verfahren (abgeschlossen) Integrierte Planung Nutzungsstruktur Mobilitätskonzept BSV Machbarkeitsstudie S-Bahn-Trasse Integriertes regenwassermanagement Stadtklimatische Untersuchung Erarbeitung integrierte Planung StEA- Beschluss Innerer Grüngürtel Innerer Grüngürtel Eifelwall Planung Ausbau Innerer Grüngürtel Parkstadt Planung Antrag auf Städtebaufördermittel Ausbau in Bauabschnitten Bauleitplanung Regionalplanänderung Änderung FNP Bebauungspläne Starterprojekte Konzept für aktivierende Nutzungen Pionierpark und -pfad Planung Ausbau Stadtteilbüro Umbau Betrieb Entwicklungsgesellschaft/ Treuhänder Sondierung der Trägerform Ausschreibung/Beauftragung/Gründung Projektentwicklung durch Gesellschaft Frischezentrum Marsdorf Bauleitplanung Betriebskonzept Frischezentrum Objektplanung Bau Frischezentrum Verlagerung Städtebauliche Sanierung 15 Impressum: Die Oberbürgermeisterin Dezernat Stadtentwicklung, Planen und Bauen Stadtplanungsamt Susanne Hageböke Anne Luise Müller Nina Schierp Anke Thurow Willy-Brandt-Platz 2 50697 Köln stadtplanungsamt@stadt-koeln.de
Beratungsverlauf
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14.12.2017
TOP 17.4, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
22.01.2018
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
05.02.2018 zuletzt
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.1.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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