3633/2017
Parkstadt Süd; Sachstandsbericht III. Quartal 2017
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Sachstand III _ 2017 4
16410 Zeichen
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Sachstandsbericht III. Quartal 2017
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INHALT
Einleitung Seite 5
Integrierter Rahmenplan Seite 6
Innerer Grüngürtel Seite 8
Bauleitplanung Seite 10
Teilhabe Seite 11
Starterprojekte Seite 12
Zeitplan Seite 14
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Einleitung
Das Projekt Parkstadt Süd hat für die Stadt Köln stadtentwicklungspolitisch wie
stadtplanerisch einen hohen Stellenwert. In dem Bereich des förmlich festgesetzten
Sanierungsgebietes südlich des Kölner Eisenbahnrings zwischen Luxemburger Straße
und dem Rhein werden auf ca. 115 ha etwa 3.500 Wohnungen und 4.500 Arbeitsplätze
entstehen sowie der Innere Grüngürtel vollendet.
In einem viel beachteten Planungs- und Beteiligungsverfahren, dem kooperativen
Verfahren Parkstadt Süd, wurde 2015 in Kooperation von fünf Planungsteam, der
Stadtgesellschaft, Experten und politischen Vertreterinnen und Vertretern ein
freiraumplanerisches und städtebauliches Bild für die Entwicklung der Parkstadt Süd
entworfen. Mit dem Beschluss zum Ergebnis des Kooperativen Verfahrens am 10.03.2016
(Vorlage Nr. 3832/2015) hat der Stadtentwicklungsausschuss die Bedeutung des
Projektes unterstrichen und die Verwaltung beauftragt, eine integrierte Planung in der
Detailschärfe einer Vorentwurfsplanung auf der Grundlage des Ergebnisses des
Kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd zu erstellen.
Ein wesentlicher Bestandteil des Kooperativen Verfahrens war die Teilhabe der
Stadtgesellschaft am Planungsprozess. In dem Zeitraum der Erarbeitung der integrierten
Vorentwurfsplanung sind umfangreiche Fachplanungen zu Klima, Umwelt, Mobilität u. a.
bearbeitet worden, die in die Gesamtplanung Eingang finden müssen. Diese
Arbeitsaufträge haben die bisherigen Beteiligungsformate zunächst aussetzen müssen.
Die Beteiligung im weiteren Verfahren wieder aufgenommen werden. Hierzu ist
beabsichtigt, in 2018 ein Stadtteilbüro einzurichten, das zukünftig als Anlaufstelle für das
Projekt Parkstadt Süd dienen wird.
Um die Entwicklung der Parkstadt Süd auch physisch erlebbar zu machen, ist geplant ein
Stück Grüngürtel, den sogenannten Pionierpark und einen Pionierpfad als Starterprojekte
zu bauen.
Im vorliegenden Sachstandsbericht III. Quartal 2017 zum Projekt Parkstadt Süd ist der
derzeitige Verfahrensstand Parkstadt Süd sowie der zeitliche Ausblick dargestellt.
Die Parkstadt Süd wird basierend auf diesen drei Säulen weiter entwickelt.
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Integrierter Rahmenplan
Zur Präzisierung des Ergebnisses des kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd und in
Vorbereitung der erforderlichen Bauleitplanung wird ein sogenannter ‚Integrierter Plan’ für die
Parkstadt Süd erarbeitet.
Auf Grundlage des Ergebnisses des kooperativen Verfahrens und den Empfehlungen des
Begleitgremiums sowie dem Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses wurden die
Gutachterbüros mit der Präzisierung der wesentlichen Gutachten beauftragt:
- Mobilitätskonzept, Büro für Stadt- und Verkehrspl anung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH
(BSV), Aachen;
- Stadtklimatische Untersuchungen, Büro für Umweltm eteorologie Dr. Dütemeyer, Essen;
- Integriertes Regenwassermanagement, Ingenieurbüro Björnsen Beratenden Ingenieure
(BCE), Köln).
Die Ergebnisse werden von dem Büro Ortner und Ortner Baukunst in den städtebaulichen
Entwurf ebenso eingearbeitet wie die Empfehlungen des Begleitgremiums. Der Integrierte
Rahmenplan wird im ersten Quartal 2018 dem Stadtentwicklungsausschuss zum Beschluss
vorgelegt.
Die integrierte Rahmenplanung wird in folgenden Punkten qualifiziert:
Nutzungskonzept Marktquartier
Das städtebauliche Herzstück der Parkstadt Süd wird das neue Marktquartier auf dem
Gelände des heutigen Großmarktes. Bebauungs- und Nutzungskonzept zum Marktquartier
wurden soweit vertieft, dass darauf aufbauend die verkehrlichen Auswirkungen und
Szenarien, der Bedarf an sozialen Infrastrukturen und Versorgung untersucht werden
können-Folgende Nutzungen sind in dem Konzept nachgewiesen:
315Tm² BGF Wohnfläche, das entspricht ca.3.500 Wohnungen
140Tm² BGF Gewerbefläche für Büro, Dienstleistungen, Einzelhandel und Gastronomie,
das entspricht insgesamt ca. 4.500 Arbeitsplätze
42.5Tm² Fläche für soziale Infrastruktur, davon 1 Gesamt- und 2 Grundschulen, 3 Kitas
17,5Tm² öffentliche Spielflächen
Auszug aus dem Entwurf zur Nutzungsstruktur © Ortner und Ortner Baukunst
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Mobilitätskonzept
Mobilitätskonzept, Auszug MIV, © Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH
Das Mobilitätskonzept für die Parkstadt Süd und insbesondere für den Bereich des
Marktquartiers wird durch das Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier
GmbH (BSV), Aachen konkretisiert. Die Hinweise aus den Beteiligungsveranstaltungen,
insbesondere die Fragestellungen zur Belastung der Marktstraße und des Bischofswegs sind
Teil der Untersuchung. Hierbei wird die Fragestellung behandelt, inwieweit der
Stellplatzschlüssel für Wohnen und Büronutzung durch dezentrale Parkhausstandorte und
Mobilitätshubs (Car-Sharing-Stationen, Fahrradstationen, E-Tankstelle, u.Ä.) reduziert werden
kann, um das Verkehrsaufkommen innerhalb des Quartiers so verträglich wie möglich
gestalten zu können.
Machbarkeitsstudie S-Bahn-Trasse
Anfang 2017 wurde in einer Voruntersuchung im Auftrag des Nahverkehrs Rheinland (NVR)
in Abstimmung mit der Stadt Köln der Flächenbedarf für die Umsetzung der geplanten
S-Bahn- Trasse zwischen dem Bahnhof Köln-Süd und dem Flughafen Köln-Bonn mit neuen
Haltepunkten an der Bonner Straße („Bonntor“), am Deutzer Hafen und am TH-Campus in
Deutz untersucht. Eine vertiefende Machbarkeitsstudie wurde durch den NVR beauftragt.
Erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie liegen Mitte 2018 vor.
Integriertes Regenwassermanagementkonzept
Bereits im Kooperativen Verfahren hat das Ingenieurbüro Björnsen Beratenden Ingenieure
(BCE), Köln als Teil des Planungsteams um RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten,
Bonn den Entwurfsprozess hinsichtlich des Hochwasserschutzes, der
Regenwasserbewirtschaftung sowie der Gewässerentwicklung konzeptionell begleitet. Das
Büro BCE ist im Rahmen der integrierten Planung mit der vertieften Untersuchung des
Regenwassermanagements und der Überprüfung der Machbarkeit des Parksees beauftragt
worden. Die zukünftigen Maßnahmen, wie z. B. straßenbegleitende Regenrückhaltung
werden in die integrierte Planung eingearbeitet.
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Stadtklimatische Untersuchung
Ergänzend zu den Inhalten des Integrierten Regenwassermanagementkonzepts werden die
stadtklimatischen Auswirkungen der Planung vertiefend betrachtet. Aufbauend auf das
Forschungsprojekt „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ des Landesamtes für Natur,
Umwelt und Verbraucherschutz NRW steht die Entwicklung von Maßnahmen zur Minderung
der klimatischen Belastung als Anpassung an den Klimawandel durch Maßnahmen zur
Erhöhung der Frischluftzirkulation und Reduzierung der Hitzebelastung bei sommerlichen
Hitzeperioden im Fokus. Mit der Bearbeitung ist das Büro für Umweltmeteorologie Dr.
Dütemeyer, Essen beauftragt worden. Die zukünftigen Maßnahmen finden ebenfalls
Berücksichtigung in der integrierten Planung.
Innerer Grüngürtel
Vorentwurfs-, Entwurfs- und Ausbauplanung des Inneren Grüngürtels
Aufbauend auf dem Ergebnis des kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd soll die weitere
Freianlagenplanung des Inneren Grüngürtels bis zur LPH 3 (Entwurfsplanung inklusive
qualifizierter Kostenberechnung) als Grundlage für die Beantragung von
Städtebaufördermitteln beauftragt werden. In einem EU-weiten Verhandlungsverfahren
mit Teilnahmewettbewerb soll ein geeignetes Büro für die Freianlagenplanung des
Inneren Grüngürtels im Projekt Parkstadt Süd gefunden werden. Das Büro Stadtbauplan,
Darmstadt ist mit der Vorbereitung der Vergabe des europaweiten
Verhandlungsverfahrens beauftragt. Die Vergabe der Freianlagenplanung zur Vollendung
des Inneren Grüngürtels erfolgt im dritten Quartal 2018
.
©RMP Stephan Lenzen
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Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb Innerer Grüngürtel, Teilbereich Eifelwall
©aerophoto
Die erste Runde des vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln
ausgelobten Wettbewerbs zum ersten Realisierungsabschnitt der Fortsetzung des Inneren
Grüngürtels am Eifelwall ist 29. Juni 2017 entschieden worden. Von den anfänglich 14
eingereichten Arbeiten internationaler Landschaftsarchitekturbüros hat die Jury fünf Arbeiten in
drei Preisgruppen für die anstehende zweite Bearbeitungsphase ausgewählt. Der erste Preis
geht an Förder Landschaftsarchitekten aus Essen, zwei zweite Preise bekamen Levin
Monsigny Landschaftsarchitekten aus Berlin und Vogt Landschaftsarchitekten Zürich sowie
zwei dritte Preise Club L 94 Landschaftsarchitekten aus Köln und FSWLA
Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf.
Im Rahmen der Informationsveranstaltung zum ersten Wettbewerbsergebnis stand die Zukunft
des Autonomen Zentrums an der Luxemburger Straße im Vordergrund. Als Ergebnis der
Veranstaltung soll zunächst eine Lösung für die Zukunft des Autonomen Zentrums gefunden
werden. In einer Standortuntersuchung wird geprüft, welche möglichen Alternativstandorte für
das Autonome Zentrum in Frage kommen.
Eine erneute Vorstellung der Entwurfsarbeiten und Diskussion mit den Bürgerinnen und
Bürgern und den Planungsbüros ist beabsichtigt
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Sportpark Süd
©RMP Stephan Lenzen
Für den Bereich Sportpark Süd werden zurzeit mögliche Synergien durch eine gemeinsame
Nutzung durch Schul- und Breitensport, Vereinssport (Fortuna), Linzenzsport (Fortuna) und
Universitätssport ermittelt. Sobald eine Planung vorliegt, die eine einvernehmliche Lösung für
alle Nutzer darstellt, wird diese in den integrierten Plan eingearbeitet und zur politischen
Beratung vorgelegt.
Bauleitplanung
Frischezentrum Marsdorf, Stand der Bauleitplanung
Nach der Entscheidung des Rates vom 11.07.2017, am Standort Marsdorf für das
Frischezentrum festzuhalten, werden die Planungen für diesen Standort wieder
aufgenommen. Bereits vorhandene Gutachten und bauliche Konzeptionen werden
aktualisiert und ein Betriebskonzept entwickelt. Auf dieser Grundlage werden die FNP-
Änderung und das Bebauungsplanverfahren fortgesetzt.
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Teilhabe
Stadtteilbüro
Foto, Stadt Köln
Zur Begleitung der Umsetzung der planerischen und später auch baulichen Maßnahmen des
Projekts Parkstadt Süd ist die Einrichtung eines Stadtteilbüros vor Ort vorgesehen. Anfang
2018 werden im ehemaligen Marktamt neben der Großmarkthalle mit angemessenem
Aufwand und in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege
Räumlichkeiten für die neue Nutzung hergerichtet. Der Umbau wird als Pilotprojekt vor Ort
über Arbeitskräfte des zweiten Arbeitsmarktes erfolgen. Eine umfassende denkmalgerechte
Sanierung wird es in der weiteren Entwicklung mit einer dauerhaften Nutzung der
Großmarkthalle geben. Das Stadtteilbüro soll ab Sommer 2018 für wechselnde
Ausstellungen zur Parkstadtentwicklung, Veranstaltungen und als Anlaufpunkt für die
Öffentlichkeit öffnen.
Grundsätzlich ist geplant, die Einrichtung an einen Trägerverein oder eine
Entwicklungsgesellschaft zu übergeben. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Betrieb durch die
Stadt Köln erfolgen.
Newsletter
Um dem Informationsbedarf der Stadtgesellschaft gerecht zu werden, wird ein Newsletter
zur Parkstadt Süd angeboten, der je nach Sachlage in unregelmäßigen Abständen
versendet wird. Der Newsletter soll in einem anschaulichen bildhaften Format einen
kurzen Überblick über aktuelle Planungen geben. Auf der Internetseite der Stadt Köln
werden umfassende Informationen mit einem vertieften Detaillierungsgrad zur Verfügung
gestellt.
Langfristig soll der Newsletter Parkstadt Süd in einen Teilbereich bzw. Unterpunkt des
zentralen städtischen Newsletters übergehen, welcher auf aktuelle Sachstände oder Termine
zum Projekt hinweist und direkt auf die entsprechenden Internetinhalte verlinkt ist.
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Starterprojekte
Aktivierende Nutzungen
Ein zentrales Ergebnis des Kooperativen Verfahrens 2015 zur Parkstadt Süd war es, den
neuen Stadtteil durch eine frühzeitige Nutzung von frei werdenden Flächen und Räumen
erlebbar zu machen. Die gezielte Öffnung für temporäre Nutzungen soll helfen,
brachliegende Orte zu aktivieren und zu lebendigen, öffentlichen Räumen werden zu lassen.
Mit dem Ratsbeschluss vom 11.07.2017, den Betrieb des Großmarktes am Standort
Raderberg bis zum Jahr 2023 fortzuführen, steht der Bereich des städtischen
Großmarktareals in diesem Zeitraum für temporäre Nutzungen nicht zur Verfügung.
Darüber hinaus wurde ein umfangreicher Flächencheck für weitere Freiflächen und Gebäude
innerhalb des Plangebietes Parkstadt Süd in Abstimmung mit den Fachämtern
vorgenommen. Im Ergebnis stehen, unter Berücksichtigung von bestehenden Eigentums-
und Mietverhältnissen sowie Vertragslaufzeiten der jeweiligen Nutzungen im Moment keine
geeigneten Orte zur Verfügung. Das Ziel ist weiterhin, sobald Verfügbarkeiten entstehen,
eine möglichst zusammenhängende Fläche über einen Projektaufruf mit mehreren
interessierten temporären Nutzungen zu entwickeln.
Pionierpfad
©RMP Stephan Lenzen
Noch mindestens bis 2023 wird der städtische Großmarkt auf dem Gelände zwischen
Bonner Straße und Bischofsweg betrieben. Doch schon vorher sollen die Kölnerinnen und
Kölner zu Fuß oder per Rad über einen neuen Weg entlang der Bahntrasse an den Rhein
gelangen können. Der Pionierpfad macht Teile des zukünftigen Inneren Grüngürtels
erstmals öffentlich zugänglich und führt vom Bischofsweg auf heute überwiegend
ungenutzten Flächen über das Gebiet des ehemaligen Güterbahnhofs Bonntor nördlich des
Großmarktareals, quert die Bonner Straße und schließt an der Alteburger Straße an den
bereits bestehenden Weg in den Friedenspark an.
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Pionierpark
©RMP Stephan Lenzen
Geplant ist, an den Pionierpfad angrenzende Flächen schrittweise als Pionierpark zu
öffnen. So entstehen mitten in der kommenden Parkstadt frühzeitig attraktive Freiräume.
Zusammen mit dem Pionierpfad wird im Bereich der ehemaligen Gleisharfe auf dem
Großmarkt eine ca. 3,5 ha große Grünfläche eröffnet. Der Pionierpark wird in einfachem
Standard erstellt. So weit wie möglich sollen vorhandene Flächen und Bodenbeläge genutzt
werden. Wege folgen dem Lauf der ehemaligen Gleise, Bänke und Sitzgelegenheiten
werden aus vor Ort gebräuchlichen Materialien gebaut, Flächen mit natürlicher Vegetation
bleiben erhalten und werden durch neue Strauchpflanzungen und Rasenflächen ergänzt.
Perspektivisch wird der Pionierpark zur geplanten endgültigen Parkanlage umgebaut.
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Zeitplan
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 202 6 2027 2028 2029 2030
koop. Verfahren (abgeschlossen)
Integrierte Planung
Nutzungsstruktur
Mobilitätskonzept BSV
Machbarkeitsstudie S-Bahn-Trasse
Integriertes regenwassermanagement
Stadtklimatische Untersuchung
Erarbeitung integrierte Planung
StEA- Beschluss
Innerer Grüngürtel
Innerer Grüngürtel Eifelwall
Planung
Ausbau
Innerer Grüngürtel Parkstadt
Planung
Antrag auf Städtebaufördermittel
Ausbau in Bauabschnitten
Bauleitplanung
Regionalplanänderung
Änderung FNP
Bebauungspläne
Starterprojekte
Konzept für aktivierende Nutzungen
Pionierpark und -pfad
Planung
Ausbau
Stadtteilbüro
Umbau
Betrieb
Entwicklungsgesellschaft/ Treuhänder
Sondierung der Trägerform
Ausschreibung/Beauftragung/Gründung
Projektentwicklung durch Gesellschaft
Frischezentrum Marsdorf
Bauleitplanung
Betriebskonzept Frischezentrum
Objektplanung
Bau Frischezentrum
Verlagerung
Städtebauliche Sanierung
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Impressum:
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Stadtplanungsamt
Susanne Hageböke
Anne Luise Müller
Nina Schierp
Anke Thurow
Willy-Brandt-Platz 2
50697 Köln
stadtplanungsamt@stadt-koeln.de
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/61/1 61/0 thur ma Vorlagen-Nummer 3633/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtentwicklungsausschuss 14.12.2017 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 22.01.2018 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 05.02.2018 Parkstadt Süd Sachstandsbericht III. Quartal 2017 Das Projekt Parkstadt Süd hat für die Stadt Köln stadtentwicklungspolitisch wie stadtplanerisch einen hohen Stellenwert. In dem Bereich des förmlich festgesetzten Sanierungsgebietes südlich des Kölner Eisenbahnrings zwischen Luxemburger Straße und dem Rhein werden auf ca. 115 ha etwa 3.500 Wohnungen und 4.500 Arbeitsplätze entstehen sowie der Innere Grüngürtel vollendet. In einem viel beachteten Planungs- und Beteiligungsverfahren, dem kooperativen Verfahren Park- stadt Süd, wurde 2015 in Kooperation von fünf Planungsteams, der Stadtgesellschaft, Expertinnen und Experten sowie politischen Vertreterinnen und Vertretern ein freiraumplanerisches und städte- bauliches Bild für die Entwicklung der Parkstadt Süd entworfen. Mit dem Beschluss zum Ergebnis des Kooperativen Verfahrens am 10.03.2016 (Vorlage Nr. 3832/2015) hat der Stadtentwicklungsaus- schuss die Bedeutung des Projektes unterstrichen und die Verwaltung beauftragt, eine integrierte Planung in der Detailschärfe einer Vorentwurfsplanung auf der Grundlage des Ergebnisses des Ko- operativen Verfahrens Parkstadt Süd zu erstellen. In dem Zeitraum der Erarbeitung der integrierten Planung sind umfangreiche Fachplanungen zu Klima, Umwelt, Mobilität u. a. bearbeitet worden, die in die Gesamtplanung Eingang finden müssen. Die Zusammenfassung erfolgt in zwei Teilen, einem Planwerk, das das städtebauliche und freiraumplanerische Bild der Parkstadt Süd darstellt und einem begleitenden Textteil, der Themen wie z. B. Integration ins Umfeld, Höhenentwicklung, Nutzungen, Infrastruktur, Mobilität und Ökologie detailliert darstellt. Das Planwerk und wesentliche Teile des Textteils werden Ende 2017 fertiggestellt und sollen in ei- nem weiteren Quartalsbericht Anfang 2018 den politischen Gremien als Information zur Verfügung gestellt werden. Das Gesamtprodukt der integrierten Planung Parkstadt Süd inklusive der textlichen Erläuterungen wird im I./II. Quartal 2018 vorgestellt und im Stadtentwicklungsausschuss zum Be- schluss vorgelegt. Die integrierte Planung ist die Grundlage der zu erstellenden Bebauungspläne. Aufbauend auf dem Siegerentwurf des 2015 durchgeführten kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd soll die weitere Verifizierung und Umsetzung des zukünftigen Grüngürtels von der Entwurfs- bis zur Ausbauplanung in einem EU-weiten Vergabeverfahren ausgeschrieben werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Kooperativen Verfahrens war die Teilhabe der Stadtgesellschaft am Planungsprozess. Die beschriebenen Arbeitsaufträge haben die bisherigen Beteiligungsformate zu- nächst aussetzen müssen. Die Beteiligung soll im weiteren Verfahren wieder aufgenommen werden. Hierzu ist beabsichtigt, in 2018 ein Stadtteilbüro einzurichten, das zukünftig als Anlaufstelle für das Projekt Parkstadt Süd dienen wird. 2 Um die Entwicklung der Parkstadt Süd auch physisch erlebbar zu machen ist geplant, ein Stück Grüngürtel, den sogenannten Pionierpark, und einen Pionierpfad als Starterprojekte zu bauen. Im Sachstandsbericht III. Quartal 2017 zum Projekt Parkstadt Süd ist der derzeitige Verfahrensstand Parkstadt Süd sowie der zeitliche Ausblick dargestellt (s. Anlage 2). Dieser wurde bereits in der Sit- zung des Stadtentwicklungsausschusses am 09.11.2017 als Tischvorlage verteilt. Gez. BG Blome in Vertretung für BG VI ausgef. Freitag
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3633/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 05.12.2017
- Erstellt
- 23.11.2017 09:25