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3633/2017

Parkstadt Süd; Sachstandsbericht III. Quartal 2017

Mitteilung Ausschuss 05.12.2017

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Mitteilung Ausschuss

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Sachstand III _ 2017 4

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Mitteilung Ausschuss

3678 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61/1 
61/0 thur ma 
Vorlagen-Nummer 
 3633/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 14.12.2017 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 22.01.2018 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 05.02.2018 
 
Parkstadt Süd 
Sachstandsbericht III. Quartal 2017 
Das Projekt Parkstadt Süd hat für die Stadt Köln stadtentwicklungspolitisch wie stadtplanerisch einen 
hohen Stellenwert. In dem Bereich des förmlich festgesetzten Sanierungsgebietes südlich des Kölner 
Eisenbahnrings zwischen Luxemburger Straße und dem Rhein werden auf ca. 115 ha etwa 3.500 
Wohnungen und 4.500 Arbeitsplätze entstehen sowie der Innere Grüngürtel vollendet.  
 
In einem viel beachteten Planungs- und Beteiligungsverfahren, dem kooperativen Verfahren Park-
stadt Süd, wurde 2015 in Kooperation von fünf Planungsteams, der Stadtgesellschaft, Expertinnen 
und Experten sowie politischen Vertreterinnen und Vertretern ein freiraumplanerisches und städte-
bauliches Bild für die Entwicklung der Parkstadt Süd entworfen. Mit dem Beschluss zum Ergebnis des 
Kooperativen Verfahrens am 10.03.2016 (Vorlage Nr. 3832/2015) hat der Stadtentwicklungsaus-
schuss die Bedeutung des Projektes unterstrichen und die Verwaltung beauftragt, eine integrierte 
Planung in der Detailschärfe einer Vorentwurfsplanung auf der Grundlage des Ergebnisses des Ko-
operativen Verfahrens Parkstadt Süd zu erstellen. In dem Zeitraum der Erarbeitung der integrierten 
Planung sind umfangreiche Fachplanungen zu Klima, Umwelt, Mobilität u. a. bearbeitet worden, die in 
die Gesamtplanung Eingang finden müssen. Die Zusammenfassung erfolgt in zwei Teilen, einem 
Planwerk, das das städtebauliche und freiraumplanerische Bild der Parkstadt Süd darstellt und einem 
begleitenden Textteil, der Themen wie z. B. Integration ins Umfeld, Höhenentwicklung, Nutzungen, 
Infrastruktur, Mobilität und Ökologie detailliert darstellt. 
 
Das Planwerk und wesentliche Teile des Textteils werden Ende 2017 fertiggestellt und sollen in ei-
nem weiteren Quartalsbericht Anfang 2018 den politischen Gremien als Information zur Verfügung 
gestellt werden. Das Gesamtprodukt der integrierten Planung Parkstadt Süd inklusive der textlichen 
Erläuterungen wird im I./II. Quartal 2018 vorgestellt und im Stadtentwicklungsausschuss zum Be-
schluss vorgelegt. Die integrierte Planung ist die Grundlage der zu erstellenden Bebauungspläne.  
 
Aufbauend auf dem Siegerentwurf des 2015 durchgeführten kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd 
soll die weitere Verifizierung und Umsetzung des zukünftigen Grüngürtels von der Entwurfs- bis zur 
Ausbauplanung in einem EU-weiten Vergabeverfahren ausgeschrieben werden.  
 
Ein wesentlicher Bestandteil des Kooperativen Verfahrens war die Teilhabe der Stadtgesellschaft am 
Planungsprozess. Die beschriebenen Arbeitsaufträge haben die bisherigen Beteiligungsformate zu-
nächst aussetzen müssen. Die Beteiligung soll im weiteren Verfahren wieder aufgenommen werden. 
Hierzu ist beabsichtigt, in 2018 ein Stadtteilbüro einzurichten, das zukünftig als Anlaufstelle für das 
Projekt Parkstadt Süd dienen wird.

2 
 
Um die Entwicklung der Parkstadt Süd auch physisch erlebbar zu machen ist geplant, ein Stück 
Grüngürtel, den sogenannten Pionierpark, und einen Pionierpfad als Starterprojekte zu bauen. 
 
Im Sachstandsbericht III. Quartal 2017 zum Projekt Parkstadt Süd ist der derzeitige Verfahrensstand 
Parkstadt Süd sowie der zeitliche Ausblick dargestellt (s. Anlage 2). Dieser wurde bereits in der Sit-
zung des Stadtentwicklungsausschusses am 09.11.2017 als Tischvorlage verteilt. 
 
 
Gez. BG Blome in Vertretung für BG VI ausgef. Freitag

Sachstand III _ 2017 4

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Sachstandsbericht III. Quartal 2017

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INHALT 
 
 
Einleitung Seite 5 
 
Integrierter Rahmenplan Seite 6 
 
Innerer Grüngürtel  Seite  8 
 
Bauleitplanung Seite 10 
 
Teilhabe Seite  11 
 
Starterprojekte Seite 12 
 
Zeitplan Seite  14

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5 
 
Einleitung 
Das Projekt Parkstadt Süd hat für die Stadt Köln stadtentwicklungspolitisch wie 
stadtplanerisch einen hohen Stellenwert. In dem Bereich des förmlich festgesetzten 
Sanierungsgebietes südlich des Kölner Eisenbahnrings zwischen Luxemburger Straße 
und dem Rhein werden auf ca. 115 ha etwa 3.500 Wohnungen und 4.500 Arbeitsplätze 
entstehen sowie der Innere Grüngürtel vollendet.  
 
In einem viel beachteten Planungs- und Beteiligungsverfahren, dem kooperativen 
Verfahren Parkstadt Süd, wurde 2015 in Kooperation von fünf Planungsteam, der 
Stadtgesellschaft, Experten und politischen Vertreterinnen und Vertretern ein 
freiraumplanerisches und städtebauliches Bild für die Entwicklung der Parkstadt Süd 
entworfen. Mit dem Beschluss zum Ergebnis des Kooperativen Verfahrens am 10.03.2016 
(Vorlage Nr. 3832/2015) hat der Stadtentwicklungsausschuss die Bedeutung des 
Projektes unterstrichen und die Verwaltung beauftragt, eine integrierte Planung in der 
Detailschärfe einer Vorentwurfsplanung auf der Grundlage des Ergebnisses des 
Kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd zu erstellen.  
 
Ein wesentlicher Bestandteil des Kooperativen Verfahrens war die Teilhabe der 
Stadtgesellschaft am Planungsprozess. In dem Zeitraum der Erarbeitung der integrierten 
Vorentwurfsplanung sind umfangreiche Fachplanungen zu Klima, Umwelt, Mobilität u. a. 
bearbeitet worden, die in die Gesamtplanung Eingang finden müssen. Diese 
Arbeitsaufträge haben die bisherigen Beteiligungsformate zunächst aussetzen müssen. 
Die Beteiligung im weiteren Verfahren wieder aufgenommen werden. Hierzu ist 
beabsichtigt, in 2018 ein Stadtteilbüro einzurichten, das zukünftig als Anlaufstelle für das 
Projekt Parkstadt Süd dienen wird.  
 
Um die Entwicklung der Parkstadt Süd auch physisch erlebbar zu machen, ist geplant ein 
Stück Grüngürtel, den sogenannten Pionierpark und einen Pionierpfad als Starterprojekte 
zu bauen. 
 
Im vorliegenden Sachstandsbericht III. Quartal 2017 zum Projekt Parkstadt Süd ist der 
derzeitige Verfahrensstand Parkstadt Süd sowie der zeitliche Ausblick dargestellt.  
  
Die Parkstadt Süd wird basierend auf diesen drei Säulen weiter entwickelt.

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Integrierter Rahmenplan  
Zur Präzisierung des Ergebnisses des kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd und in 
Vorbereitung der erforderlichen Bauleitplanung wird ein sogenannter ‚Integrierter Plan’ für die 
Parkstadt Süd erarbeitet. 
 
Auf Grundlage des Ergebnisses des kooperativen Verfahrens und den Empfehlungen des 
Begleitgremiums sowie dem Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses wurden die 
Gutachterbüros mit der Präzisierung der wesentlichen Gutachten beauftragt:  
- Mobilitätskonzept, Büro für Stadt- und Verkehrspl anung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH 
(BSV), Aachen;  
- Stadtklimatische Untersuchungen, Büro für Umweltm eteorologie Dr. Dütemeyer, Essen;  
- Integriertes Regenwassermanagement, Ingenieurbüro  Björnsen Beratenden Ingenieure 
(BCE), Köln).  
Die Ergebnisse werden von dem Büro Ortner und Ortner Baukunst in den städtebaulichen 
Entwurf ebenso eingearbeitet wie die Empfehlungen des Begleitgremiums. Der Integrierte 
Rahmenplan wird im ersten Quartal 2018 dem Stadtentwicklungsausschuss zum Beschluss 
vorgelegt. 
 
Die integrierte Rahmenplanung wird in folgenden Punkten qualifiziert: 
 
Nutzungskonzept Marktquartier  
Das städtebauliche Herzstück der Parkstadt Süd wird das neue Marktquartier auf dem 
Gelände des heutigen Großmarktes. Bebauungs- und Nutzungskonzept zum Marktquartier 
wurden soweit vertieft, dass darauf aufbauend die verkehrlichen Auswirkungen und 
Szenarien, der Bedarf an sozialen Infrastrukturen und Versorgung untersucht werden 
können-Folgende Nutzungen sind in dem Konzept nachgewiesen: 
315Tm² BGF Wohnfläche, das entspricht ca.3.500 Wohnungen 
140Tm² BGF Gewerbefläche für Büro, Dienstleistungen, Einzelhandel und Gastronomie, 
das entspricht insgesamt ca.  4.500 Arbeitsplätze 
42.5Tm² Fläche für soziale Infrastruktur, davon 1 Gesamt- und 2 Grundschulen, 3 Kitas 
17,5Tm² öffentliche Spielflächen 
Auszug aus dem Entwurf zur Nutzungsstruktur © Ortner und Ortner Baukunst

7 
 
Mobilitätskonzept 
Mobilitätskonzept, Auszug  MIV, © Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH 
 
Das Mobilitätskonzept für die Parkstadt Süd und insbesondere für den Bereich des 
Marktquartiers wird durch das Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier 
GmbH (BSV), Aachen konkretisiert. Die Hinweise aus den Beteiligungsveranstaltungen, 
insbesondere die Fragestellungen zur Belastung der Marktstraße und des Bischofswegs sind 
Teil der Untersuchung. Hierbei wird die Fragestellung behandelt, inwieweit der 
Stellplatzschlüssel für Wohnen und Büronutzung durch dezentrale Parkhausstandorte und 
Mobilitätshubs (Car-Sharing-Stationen, Fahrradstationen, E-Tankstelle, u.Ä.) reduziert werden 
kann, um das Verkehrsaufkommen innerhalb des Quartiers so verträglich wie möglich 
gestalten zu können. 
 
 
Machbarkeitsstudie S-Bahn-Trasse  
Anfang 2017 wurde in einer Voruntersuchung im Auftrag des Nahverkehrs Rheinland (NVR) 
in Abstimmung mit der Stadt Köln der Flächenbedarf für die Umsetzung der geplanten  
S-Bahn- Trasse zwischen dem Bahnhof Köln-Süd und dem Flughafen Köln-Bonn mit neuen 
Haltepunkten an der Bonner Straße („Bonntor“), am Deutzer Hafen und am TH-Campus in 
Deutz untersucht. Eine vertiefende Machbarkeitsstudie wurde durch den NVR beauftragt. 
Erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie liegen Mitte 2018 vor.  
 
 
Integriertes Regenwassermanagementkonzept 
Bereits im Kooperativen Verfahren hat das Ingenieurbüro Björnsen Beratenden Ingenieure 
(BCE), Köln als Teil des Planungsteams um RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, 
Bonn den Entwurfsprozess hinsichtlich des Hochwasserschutzes, der 
Regenwasserbewirtschaftung sowie der Gewässerentwicklung konzeptionell begleitet. Das 
Büro BCE ist im Rahmen der integrierten Planung mit der vertieften Untersuchung des 
Regenwassermanagements und der Überprüfung der Machbarkeit des Parksees beauftragt 
worden. Die zukünftigen Maßnahmen, wie z. B. straßenbegleitende Regenrückhaltung 
werden in die integrierte Planung eingearbeitet.

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Stadtklimatische Untersuchung 
Ergänzend zu den Inhalten des Integrierten Regenwassermanagementkonzepts werden die 
stadtklimatischen Auswirkungen der Planung vertiefend betrachtet. Aufbauend auf das 
Forschungsprojekt „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ des Landesamtes für Natur, 
Umwelt und Verbraucherschutz NRW steht die Entwicklung von Maßnahmen zur Minderung 
der klimatischen Belastung als Anpassung an den Klimawandel durch Maßnahmen zur 
Erhöhung der Frischluftzirkulation und Reduzierung der Hitzebelastung bei sommerlichen 
Hitzeperioden im Fokus. Mit der Bearbeitung ist das Büro für Umweltmeteorologie Dr. 
Dütemeyer, Essen beauftragt worden. Die zukünftigen Maßnahmen finden ebenfalls 
Berücksichtigung in der integrierten Planung.  
 
 
 
 
 
 
 
 
Innerer Grüngürtel 
 
Vorentwurfs-, Entwurfs- und Ausbauplanung des Inneren Grüngürtels 
Aufbauend auf dem Ergebnis des kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd soll die weitere 
Freianlagenplanung des Inneren Grüngürtels bis zur LPH 3 (Entwurfsplanung inklusive 
qualifizierter Kostenberechnung) als Grundlage für die Beantragung von 
Städtebaufördermitteln beauftragt werden. In einem EU-weiten Verhandlungsverfahren 
mit Teilnahmewettbewerb soll ein geeignetes Büro für die Freianlagenplanung des 
Inneren Grüngürtels im Projekt Parkstadt Süd gefunden werden. Das Büro Stadtbauplan, 
Darmstadt ist mit der Vorbereitung der Vergabe des europaweiten 
Verhandlungsverfahrens beauftragt. Die Vergabe der Freianlagenplanung zur Vollendung 
des Inneren Grüngürtels erfolgt im dritten Quartal 2018 
. 
©RMP Stephan Lenzen

9 
 
Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb Innerer Grüngürtel, Teilbereich Eifelwall 
©aerophoto 
 
Die erste Runde des vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln 
ausgelobten Wettbewerbs zum ersten Realisierungsabschnitt der Fortsetzung des Inneren 
Grüngürtels am Eifelwall ist 29. Juni 2017 entschieden worden. Von den anfänglich 14 
eingereichten Arbeiten internationaler Landschaftsarchitekturbüros hat die Jury fünf Arbeiten in 
drei Preisgruppen für die anstehende zweite Bearbeitungsphase ausgewählt. Der erste Preis 
geht an Förder Landschaftsarchitekten aus Essen, zwei zweite Preise bekamen Levin 
Monsigny Landschaftsarchitekten aus Berlin und Vogt Landschaftsarchitekten Zürich sowie 
zwei dritte Preise Club L 94 Landschaftsarchitekten aus Köln und FSWLA 
Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf. 
Im Rahmen der Informationsveranstaltung zum ersten Wettbewerbsergebnis stand die Zukunft 
des Autonomen Zentrums an der Luxemburger Straße im Vordergrund. Als Ergebnis der 
Veranstaltung soll zunächst eine Lösung für die Zukunft des Autonomen Zentrums gefunden 
werden. In einer Standortuntersuchung wird geprüft, welche möglichen Alternativstandorte für 
das Autonome Zentrum in Frage kommen. 
Eine erneute Vorstellung der Entwurfsarbeiten und Diskussion mit den Bürgerinnen und 
Bürgern und den Planungsbüros ist beabsichtigt

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Sportpark Süd 
©RMP Stephan Lenzen 
 
 
Für den Bereich Sportpark Süd werden zurzeit mögliche Synergien durch eine gemeinsame 
Nutzung durch Schul- und Breitensport, Vereinssport (Fortuna), Linzenzsport (Fortuna) und 
Universitätssport ermittelt. Sobald eine Planung vorliegt, die eine einvernehmliche Lösung für 
alle Nutzer darstellt, wird diese in den integrierten Plan eingearbeitet und zur politischen 
Beratung vorgelegt. 
 
Bauleitplanung 
 
Frischezentrum Marsdorf, Stand der Bauleitplanung 
 
Nach der Entscheidung des Rates vom 11.07.2017, am Standort Marsdorf für das 
Frischezentrum festzuhalten, werden die Planungen für diesen Standort wieder 
aufgenommen. Bereits vorhandene Gutachten und bauliche Konzeptionen werden 
aktualisiert und ein Betriebskonzept entwickelt. Auf dieser Grundlage werden die FNP- 
Änderung und das Bebauungsplanverfahren fortgesetzt.

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Teilhabe 
 
Stadtteilbüro 
Foto, Stadt Köln  
 
 
Zur Begleitung der Umsetzung der planerischen und später auch baulichen Maßnahmen des 
Projekts Parkstadt Süd ist die Einrichtung eines Stadtteilbüros vor Ort vorgesehen. Anfang 
2018 werden im ehemaligen Marktamt neben der Großmarkthalle mit angemessenem 
Aufwand und in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege 
Räumlichkeiten für die neue Nutzung hergerichtet. Der Umbau wird als Pilotprojekt vor Ort 
über Arbeitskräfte des zweiten Arbeitsmarktes erfolgen. Eine umfassende denkmalgerechte 
Sanierung wird es in der weiteren Entwicklung mit einer dauerhaften Nutzung der 
Großmarkthalle geben. Das Stadtteilbüro soll ab Sommer 2018 für wechselnde 
Ausstellungen zur Parkstadtentwicklung, Veranstaltungen und als Anlaufpunkt für die 
Öffentlichkeit öffnen.  
 
Grundsätzlich ist geplant, die Einrichtung an einen Trägerverein oder eine 
Entwicklungsgesellschaft zu übergeben. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Betrieb durch die 
Stadt Köln erfolgen. 
 
 
 
Newsletter 
 
Um dem Informationsbedarf der Stadtgesellschaft gerecht zu werden, wird  ein Newsletter 
zur Parkstadt Süd angeboten, der je nach Sachlage in unregelmäßigen Abständen 
versendet wird. Der Newsletter soll in einem anschaulichen bildhaften Format einen 
kurzen Überblick über aktuelle Planungen geben. Auf der Internetseite der Stadt Köln 
werden umfassende Informationen mit einem vertieften Detaillierungsgrad zur Verfügung 
gestellt. 
 
Langfristig soll der Newsletter Parkstadt Süd in einen Teilbereich bzw. Unterpunkt des 
zentralen städtischen Newsletters übergehen, welcher auf aktuelle Sachstände oder Termine 
zum Projekt hinweist und direkt auf die entsprechenden Internetinhalte verlinkt ist.

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Starterprojekte 
 
Aktivierende Nutzungen 
Ein zentrales Ergebnis des Kooperativen Verfahrens 2015 zur Parkstadt Süd war es, den 
neuen Stadtteil durch eine frühzeitige Nutzung von frei werdenden Flächen und Räumen 
erlebbar zu machen. Die gezielte Öffnung für temporäre Nutzungen soll helfen, 
brachliegende Orte zu aktivieren und zu lebendigen, öffentlichen Räumen werden zu lassen. 
 
Mit dem Ratsbeschluss vom 11.07.2017, den Betrieb des Großmarktes am Standort 
Raderberg bis zum Jahr 2023 fortzuführen, steht der Bereich des städtischen 
Großmarktareals in diesem Zeitraum für temporäre Nutzungen nicht zur Verfügung. 
Darüber hinaus wurde ein umfangreicher Flächencheck für weitere Freiflächen und Gebäude 
innerhalb des Plangebietes Parkstadt Süd in Abstimmung mit den Fachämtern 
vorgenommen. Im Ergebnis stehen, unter Berücksichtigung von bestehenden Eigentums- 
und Mietverhältnissen sowie Vertragslaufzeiten der jeweiligen Nutzungen im Moment keine 
geeigneten Orte zur Verfügung. Das Ziel ist weiterhin, sobald Verfügbarkeiten entstehen, 
eine möglichst zusammenhängende Fläche über einen Projektaufruf mit mehreren 
interessierten temporären Nutzungen zu entwickeln. 
 
 
 
 
 
 
 
Pionierpfad  
 
©RMP Stephan Lenzen  
 
Noch mindestens bis 2023 wird der städtische Großmarkt auf dem Gelände zwischen  
Bonner Straße und Bischofsweg betrieben. Doch schon vorher sollen die Kölnerinnen und 
Kölner zu Fuß oder per Rad über einen neuen Weg entlang der Bahntrasse an den Rhein 
gelangen können. Der Pionierpfad macht Teile des zukünftigen Inneren Grüngürtels 
erstmals öffentlich zugänglich und führt vom Bischofsweg auf heute überwiegend 
ungenutzten Flächen über das Gebiet des ehemaligen Güterbahnhofs Bonntor nördlich des 
Großmarktareals, quert die Bonner Straße und schließt an der Alteburger Straße an den 
bereits bestehenden Weg in den Friedenspark an.

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Pionierpark  
©RMP Stephan Lenzen 
 
Geplant ist, an den Pionierpfad angrenzende Flächen schrittweise als Pionierpark zu 
öffnen. So entstehen  mitten in der kommenden Parkstadt frühzeitig attraktive Freiräume. 
Zusammen mit dem Pionierpfad wird im Bereich der ehemaligen Gleisharfe auf dem 
Großmarkt eine ca. 3,5 ha große Grünfläche eröffnet. Der Pionierpark wird in einfachem 
Standard erstellt. So weit wie möglich sollen vorhandene Flächen und Bodenbeläge genutzt 
werden. Wege folgen dem Lauf der ehemaligen Gleise, Bänke und Sitzgelegenheiten 
werden aus vor Ort gebräuchlichen Materialien gebaut, Flächen mit natürlicher Vegetation 
bleiben erhalten und werden durch neue Strauchpflanzungen und Rasenflächen ergänzt. 
Perspektivisch wird der Pionierpark zur geplanten endgültigen Parkanlage umgebaut.

14 
 
Zeitplan 
 
 
 
 
 
 
  
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 202 6 2027 2028 2029 2030 
      koop. Verfahren (abgeschlossen) 
      Integrierte Planung 
         Nutzungsstruktur 
         Mobilitätskonzept BSV 
         Machbarkeitsstudie S-Bahn-Trasse 
         Integriertes regenwassermanagement 
         Stadtklimatische Untersuchung 
         Erarbeitung integrierte Planung 
         StEA- Beschluss 
Innerer Grüngürtel 
        Innerer Grüngürtel Eifelwall 
            Planung 
            Ausbau 
        Innerer Grüngürtel Parkstadt 
            Planung 
            Antrag auf Städtebaufördermittel 
            Ausbau in Bauabschnitten 
Bauleitplanung 
      Regionalplanänderung 
      Änderung FNP 
      Bebauungspläne 
Starterprojekte 
      Konzept für aktivierende Nutzungen 
      Pionierpark und -pfad 
         Planung 
         Ausbau 
      Stadtteilbüro 
         Umbau 
         Betrieb 
   Entwicklungsgesellschaft/ Treuhänder 
      Sondierung der Trägerform 
      Ausschreibung/Beauftragung/Gründung 
      Projektentwicklung   durch Gesellschaft 
   Frischezentrum Marsdorf 
      Bauleitplanung 
      Betriebskonzept Frischezentrum 
      Objektplanung 
      Bau Frischezentrum 
      Verlagerung 
   Städtebauliche Sanierung

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Impressum: 
 
 
 
Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat Stadtentwicklung, Planen und Bauen 
Stadtplanungsamt 
 
Susanne Hageböke 
Anne Luise Müller 
Nina Schierp 
Anke Thurow 
 
Willy-Brandt-Platz 2 
50697 Köln 
stadtplanungsamt@stadt-koeln.de

Beratungsverlauf (3)

14.12.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.01.2018 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.02.2018 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3633/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
05.12.2017
Erstellt
23.11.2017 09:25