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1964/2025

Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Frau BM von Bülow (Bündnis 90/Die Grünen) in der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 20.05.2025 betreffend "Projekt Geschichtsinitiativen"

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 23.06.2025

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

3908 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/4518 
 
Vorlagen-Nummer 23.06.2025 
 1964/2025 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 24.06.2025 
 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Frau BM von Bülow (Bündnis 90/Die 
Grünen) in der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 20.05.2025 betreffend 
"Projekt Geschichtsinitiativen" 
Frau BM von Bülow (Bündnis 90/Die Grünen) bittet um Beantwortung folgender münd-
licher Anfrage (Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vom 20.05.2025): 
1. Wie ist das „Projekt Geschichtsinitiativen“ fortgeführt worden, und wel-
che Ergebnisse haben sich daraus ergeben? 
2. Welche Perspektiven haben die Geschichtsinitiativen, und wo werden die 
Initiativen weiterhin angesiedelt? 
 
Antwort der Verwaltung: 
Projektübersicht 
1. Das Projekt „Einrichtung eines Arbeitskreises ‚Gedächtnis der Stadt‘“ wurde in 
der Sitzung des Hauptausschusses am 19.09.20222 beschlossen (1983/2021 
„Einrichtung eines Arbeitskreises "Gedächtnis der Stadt"“) (Anlage 2). 
2. Eine erneuerte Projektbeschreibung „Referat für Geschichtsinitiativen“ wurde 
dem Ausschuss Kunst und Kultur unter 3845/2023 vorgelegt (Anlage 4). 
3. Sachstandsberichte wurden dem Ausschuss Kunst und Kultur in 2023 unter 
1793/2023 (Anlage 3) und 2024 unter 1714/2024 (Anlage 5) vorgelegt. 
4. Ein Abschlussbericht inkl. sog. Dokumentation wurde dem Ausschuss Kunst 
und Kultur unter 0886/2024 vorgelegt (Anlage 6 und Anlage 6a). 
5. Eine Stellungnahme zu Anträgen der Politik wurde unter 0887/2024 in den Aus-
schuss Kunst und Kultur eingebracht (Anlage 7). 
6. Der aktuelle Sachstand ist auf der Webseite des KEP veröffentlicht (Anlage 8, 
Abrufdatum 13.06.2025). 
 
Zu Frage 1: 
Das Planungsreferat im Dezernat für Kunst und Kultur hat die Programmierung einer 
digitalen Plattform initiiert und beauftragt. Erste Ergebnisse liegen vor und wurden mit 
den Designern besprochen; ein nächster Termin zur finalen Abstimmung des Designs

2 
 
soll kurz vor den Sommerferien stattfinden. Ziel dieser Plattform ist die Vernetzung 
und der Austausch der Geschichtsinitiativen. 
 
Zu Frage 2: 
Das Planungsreferat hat entschieden, mit Blick auf Aufgabe und Rolle des Stadtmuse-
ums in der Stadtgesellschaft sowohl die Plattform nach Produktivsetzung als auch die 
Netzwerkarbeit der Geschichtsinitiativen in die Verantwortung des Kölnischen Stadt-
museums zu übergeben. 
Das Kölnische Stadtmuseum hat den Vernetzungsgedanken und die Zusammenarbeit 
mit weiteren Akteur*innen der Stadtgesellschaft nicht zuletzt in seinem neuen Leitbild 
verankert, u.a. heißt es dort: „Gemeinsam mit Partner*innen aus Kultur, Wissenschaft, 
Medien und Zivilgesellschaft entwickeln wir neue Perspektiven, fördern vielstimmige 
Erzählungen und bieten Orientierung für Gegenwart und Zukunft.“ und „Ein weitge-
spanntes Netzwerk aus lokalen und überregionalen Akteuren garantiert Qualität, si-
chert Synergien und stärkt Vielfalt und Dynamik unserer Arbeit.“ 
Über die Ausgestaltung seines Beitrages im Netzwerk der Geschichtsinitiativen wird 
sich das Kölnische Stadtmuseum unter Berücksichtigung seiner knapp bemessenen 
personellen und finanziellen Ressourcen mit den Geschichtsinitiativen austauschen. 
 
Gez. Charles 
 
Anlagen 
 Anlage 1 - Auszug aus der Niederschrift des Ausschusses Kunst und Kultur vom 
20.05.2025 
 Anlage 2 - Beschlussvorlage 1983/2021 „Einrichtung eines Arbeitskreises ‚Ge-
dächtnis der Stadt‘“ 
 Anlage 3 - Mitteilung 1793/2023 „Sachstandsbericht 2022/2023“ 
 Anlage 4 - Mitteilung 3845/2023 „Erneuerte Projektbeschreibung ‚Referat für Ge-
schichtsinitiativen‘“ 
 Anlage 5 - Mitteilung 1714/2024 „Sachstandsbericht 2023/2024“ 
 Anlagen 6 und 6a - Mitteilung 0886/2024 „Abschlussbericht inkl. sog. Dokumenta-
tion“ 
 Anlage 7 - Mitteilung 0887/2024 „Stellungnahme“ 
 Anlage 8 - Sachstand KEP -Webseite (Abrufdatum 13.06.2025)

Anlage_1_Vorabauszug_Niederschrift_KuK_2025-05-20

1248 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Kunst und Kultur 
Frau Pascu 
Telefon:  (0221) 221-31569 
Fax:  (0221) 221-24141 
E-Mail:  maria.pascu@STADT-KOELN.DE  
Datum: 13.06.2025 
 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses 
Kunst und Kultur vom 20.05.2025 
öffentlich 
 
12 Mündliche Anfragen 
 
Frau von Bülow (Bündnis 90/ Die Grünen) hat zwei Nachfragen:  
 Zum Thema Cumulus erinnert Frau vom Bülow daran, dass die Fragen zur 
Beantwortung der letzten Nachfrage noch nicht beantwortet worden sind. 
Wann erfolgt die Beantwortung?  
 Projekt Geschichtsvereine und die Frage nach einer besseren Sichtbarma-
chung der Ergebnisse: wie ist das Projekt fortgeführt worden und welche Er-
gebnisse haben sich daraus ergeben? Welche Perspektiven haben die Ge-
schichtsinitiativen und wie werden die Initiativen weiterhin angesiedelt? 
Herr Trumann (CDU) hat eine Anfrage zur Sanierung und Erhaltung von Denkmäler 
und konkret um die Eigelsteintorburg: wie ist der Sachstand? Wann kann die Eigel-
steintorburg e.V. mit der Bewilligung der Mittel für den Erhalt rechnen? 
Frau Spering (Bündnis 90/ Die Grünen) fragt nach dem aktuellen Sachstand zum 
Zamus Köln. 
Herr Charles weist darauf hin, dass die DE bereits in der Bearbeitung ist.

Anlage_6a_2024-0886_Abschlussbericht_Dokumentation

23298 Zeichen

Referat für Geschichtsinitiativen 
Koordinierungsstelle für einzelne Akteur*innen, 
Initiativen und Institutionen mit Vermittlung von 
Stadtgeschichte als Schwerpunkt 
 
Laufzeit: 1. September 2023 bis 29. Februar 2024

2 
 
Inhaltsverzeichnis 
1 Über das Referat für Geschichtsinitiativen ............................................................... 3 
2 Ziele des Referats für Geschichtsinitiativen ............................................................. 4 
3 Aufgaben des Referats für Geschichtsinitiativen ..................................................... 5 
4 Meilensteine während der Projektlaufzeit ................................................................ 6 
4.1 Vorstellung des neuen Referats & erste Kontaktaufnahme ............................... 7 
4.2 Einzelgespräche & Austausch mit den Initiativen .............................................. 7 
4.3 Organisation und Durchführung einer Info- & Netzwerkveranstaltung .............. 8 
4.4 Umfrage zu aktuellen Bedarfen und Herausforderungen in der 
Geschichtsvermittlung ............................................................................................. 8 
4.5 Plattform „KOMPASS.Stadtgeschichte“ .......................................................... 11 
5 Ausblick: Eine Stelle für alle Geschichtsinitiativen ................................................. 11 
6 Budget & Finanzierung .......................................................................................... 13 
7 Anlagen ................................................................................................................. 13

3 
 
1 Über das Referat für Geschichtsinitiativen 
 
Im Jahr 2019 gab das Planungsreferat des Kulturdezernats die neue Broschüre 
Kulturentwicklungsplanung heraus, in der die Ziele und Planungen der Kultur in Köln 
zusammengetragen sind. Die vorgestellten Ansätze sind das Ergebnis eines 
umfangreichen Beteiligu ngsprozesses, der auch weiterhin andauert. Unter dem 
Leitbegriff „Gedächtnis der Stadt“ beschäftigten sich Vertreter*innen unterschiedlicher 
Institutionen sowie der Stadthistoriker*innen-Szene mit Fragen rund um die 
Erforschung und Vermittlung der Stadtgeschichte. Besonders im Fokus standen dabei 
die Probleme und Herausforderungen, mit denen sich Akteur*innen konfrontiert sehen. 
Eine wesentliche an Verwaltung und Politik herangetragene Forderung war die 
Einrichtung einer Anlaufstelle, die die Wünsche und In teressen der Historiker*innen-
Gemeinschaft unterstützt und ihre Aktivitäten fördert. 
Mit de r Einrichtung des  Referats für Geschichtsinitiativen  für einen Zeitraum von 
zunächst sechs Monaten entsprach die Stadt Köln eben diesem Wunsch  mit einer 
ersten Maßnahme. Bei einer dauerhaften Etablierung wird die Koordinierungsstelle im 
Austausch mit den Akteur*innen Konzepte entwickeln, die die Geschichte und 
Geschichten Kölns mit all ihren Facetten aus 2.000 J ahren sichtbar machen – für 
Bewohner*innen ebenso wie für  Besucher*innen der Stadt.  Welche Potenziale hier 
gegeben sind und wie entsprechende Projekte aussehen könnten, zeigen einzelne 
Beispiele aus der Pilotphase. 
Die Referentin für Geschichtsinitiativen  war vom 1. September 2023 bis 29. Februar 
2024 im Planungsreferat des Kulturdezernats tätig und stand als Ansprechpartnerin 
für einzelne Akteur*innen, Vereine und Institutionen rund um das Thema 
Stadtgeschichte zur Verfügung . Zu Beginn formulierte sie stellenspezifische 
Meilensteine, die im Rahmen der Projektlaufzeit erreicht werden sollten. Diese werden 
im folgenden Abschnitt ab Seite 6 aufgeführt und erläutert.  
Grundlegende Ziele waren neben einem Kennenlernen der aktiven Historiker*innen-
Gemeinschaft, ihrer Aktivitäten und Ideen  auch die gemeinsame Identifikation von 
Herausforderungen und daraus resultierenden Bedarfen sowie erste Überlegungen zu 
möglichen Projekten oder Kooperationen. Dabei stand ein Austausch auf Augenhöhe

4 
 
im Vordergrund, der die Basis für die Erarbeitung wichtiger Impulse für die künftige 
Vermittlung von Kölner Geschichten bildete. 
Bei Aufnahme der Tätigkeit konnte vereinzelt auf Kontakte aus vorhergehenden 
Tätigkeiten und persönlichen Netzwerken sowie Kommunikationen im Rahmen von 
Vorarbeiten zurückgegriffen werden. Allerdings existierte keine Adressdatenbank oder 
Ähnliches, in der die Geschichtsinitiativen, ihre Ansprechpersonen und 
Kontaktmöglichkeiten zusammengeführt waren. Nach einer grundlegenden 
Recherche möglicher Akteur*innen, beinhaltete d ie erste Kontaktaufnahme daher 
neben einer kurzen Vorstellung auch die dringende Einladung, das Anschreiben an 
andere engagierte Geschichtsvermittler*innen weiterzuleiten. So konnte während der 
sechsmonatigen Projektlaufzeit ein umfangreicher Adressverteiler mit Aktiven und 
Interessierten zusammengestellt werden.  
Dieser bildet künftig die Basis für eine zielgerichtete Kommunikation über geplante 
Aktivitäten und eine Förderung des Netzwerks durch die Stadt Köln.  Die hierin 
enthaltenen Kontaktinformationen von Interessierten sind darüber hin aus für die 
städtischen Institutionen wie zum Beispiel Museen und Archive interessant, um auf 
diese Weise neue Zielgruppen und damit potenzielle Besucher*innen zu erschließen. 
 
2 Ziele des Referats für Geschichtsinitiativen 
Die vorhergehende Beschreibung z eigt bereits, dass das Referat für 
Geschichtsinitiativen als Bindeglied zwischen den Stadthistoriker*innen, den 
Institutionen sowie der städtischen Verwaltung funktionieren soll. Entsprechend ist 
eines der vorrangigen Anliegen die nachhaltige Stärkung des Netzwerks, sodass 
Kooperationen und gemeinsame Projekte der verschiedene n Akteur*innen gefördert 
werden können.  Eine Unterstützung der Geschichtsvermittler*innen  und ihrer 
Vorhaben kann auf vielfältige Weise erfolgen, so beispielsweise auf der Suche nach 
geeigneten Förderungen, Räumlichkeiten oder den richtigen Ansprechpersonen in den 
zuständigen Ämtern oder Organisationen. Auch hier spielt der Aufbau der Kontakte 
eine wesentliche Rolle, sodass schließlich sowohl die institutionellen als auch die 
individuellen – und hier insbesondere die ehrenamtlichen – Akteur*innen entlastet 
werden. Darüber hinaus kann das Referat die Interessen der Stadthistoriker*innen in 
den politischen Raum transportieren und mit einer transparenten und wertschätzenden

5 
 
Kommunikationsstrategie als Schnittstelle in die Verwaltung  hineinwirken. 
Kooperationen und ein regelmäßiger Austausch mit Kölner Bildungseinrichtungen wie 
zum Beispiel der Universität zu Köln, Technischen Hochschule oder Volkshochschule 
sollen einen steti gen Transfer in und aus Forschung und Wissenschaft  
ermöglichen. 
Schließlich dienen alle Aktivitäten des Referats und die in Folge eingerichteten 
Strukturen einer Sichtbarmachung des vielfältigen Engagements im Bereich 
Geschichtsvermittlung. 
Basierend auf den beschriebenen Ziele n definierte das Referat für die Dauer der 
Projektlaufzeit insge samt vie r zentrale Meilensteine, die an späterer Stelle näher 
ausgeführt werden. 
 
3 Aufgaben des Referats für Geschichtsinitiativen 
Zentrale Aufgaben  während der Pilot phase waren zum einen der Aufbau und die 
Erprobung möglicher Strukturen für die Arbeit des Referats sowie zum anderen das 
bereits thematisierte Kennenlernen der Stadthistoriker*innen und ihrer 
Aktivitäten. Auch in dieser Phase trat das Referat bereits als Anlauf - und 
Koordinierungsstelle für die Geschichtsinitiativen in Erscheinung. Es übernahm bereits 
Aufgaben, die bei einer dauerhaften Einrichtung der Stelle ebenfalls die Arbeit des*der 
Referenten*Referentin prägen würden: Hierzu zählen die Abstimmung mit anderen 
Dienststellen und Ämtern  innerhalb der Stadtverwaltung ebenso wie die 
Unterstützung bei individuellen Bedarfen  wie zum Beispiel auf der Suche nach 
geeigneten Kooperationspartner*innen, Räumlichkeiten oder Fördermöglichkeiten. 
Die Pflege, das heißt Erweiterung und zugleich Spezifizierung, des bereits 
vorgestellten Adressverteilers  ist für weitere Aktivitäten wesentlich. So können 
hierüber perspektivisch Veranstaltungen und Angebote innerhalb des Netzwerks 
kommuniziert werden. Auch koordi nierte, gemeinsame Maßnahmen der 
Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise im Kontext von Aktions - und Thementagen, oder 
die Teilnahme an letztgenannten sind denkbar und würden zu einer höheren 
Sichtbarkeit der Geschichtsinitiativen beitragen.  
Eine Stärkung d es Netzwerks kann zusätzlich durch die Organisation und 
Durchführung von Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen

6 
 
sowie für das Netzwerk erfolgen, bei denen die Möglichkeit zum Austausch  über 
gemeinsame Herausforderungen und Chancen  gegeben ist. Der regelmäßige 
Austausch ermöglicht die Entwicklung konkreter und bedarfsorientierter Maßnahmen. 
Diese können beispielsweise im Rahmen von Schulungs- und 
Weiterbildungsangeboten aufgegriffen werden und schließlich einer 
Professionalisierung, Kompetenzerweiterung oder Sicherung des Engagements und 
Wissensbestands dienen.  
Die Initiierung und Betreuung einer digitalen Plattform , auf der sich die 
Geschichtsinitiativen vorstellen und auf bevorstehende Veranstaltungen aufmerksam 
machen können, bünd elt Informationen und stellt diese Interessierten an einem 
zentralen Ort zur Verfügung.  
Mit der Einrichtung des geplanten Arbeitskreises „Gedächtnis der Stadt“  wurde 
während der sechsmonatigen Laufzeit noch nicht begonnen. Erste Überlegungen 
zeigen jedoch  auf, wie eine hierfür geeignete Struktur geschaffen werden und die 
Vertretung der Interessen aller Beteiligten organisiert sein kann. Näheres hierzu ist im 
Abschnitt 5 ab Seite 11 beschrieben. 
Die Erprobungsphase für das Referat hat gezeigt, dass dieses als Anlaufstelle von den 
Geschichtsinitiativen als wichtig erachtet und angenommen würde. Es wurde zudem 
mehrfach und von unterschiedlichen Akteur*innen mit Nachdruck unterstrichen, dass  
mit einer Referent*innen -Stelle ein em grundsätzlichen Bedarf nach Unte rstützung 
begegnet würde. 
 
4 Meilensteine während der Projektlaufzeit 
Für die Pilotphase de s eingerichteten Referats für Geschichtsinitiativen  wurden zu 
Beginn der Laufzeit die vier folgenden, projektspezifischen Meilensteine festgelegt: 
 Vorstellung des neuen Referats und erste Kontaktaufnahme mit Akteur*innen, 
 Austausch mit den einzelnen Geschichtsinitiativen, 
 Organisation und Durchführung einer Info- und Netzwerkveranstaltung, 
 Konzeption, Versand und Auswertung einer Umfrage zu den Bedarfen der 
Geschichtsvermittler*innen und Herausforderungen für die Stadtgeschichte.

7 
 
Sie bildeten die Grundlage für Entscheidungen zur Vorgehensweise und weiteren 
Schritten im Zeitraum von September 2023 bis Februar 2024. 
 
4.1 Vorstellung des neuen Referats & erste Kontaktaufnahme 
Aufgrund der begrenzten Laufzeit handelte es sich bei der ersten Recherche von 
Initiativen und einzelnen Akteur*innen im Ergebnis nicht um eine abge schlossene 
Zusammenstellung: Vielmehr wurden im ersten Schritt rund 150 Kontakte per E-Mail 
adressiert. Neben einer kurzen Vorstellung des Vorhabens und der Ziele des Projekts, 
beinhaltete das Anschreiben die Einladung, dieses an weitere Stadthistoriker*innen im 
eigenen Umfeld weiterzuleiten. Auf diese Weise erreichten zusätzliche, interessierte 
Nachfragen sowie Bitten um Aufnahme in den Verteiler das Referat und immer wieder 
konnten neue Kontakte im Verlauf des Projekts ergänzt werden. Der Verteiler umfasst 
aktuell rund 250 Kontakteinträge. Viele der kontaktierten Ansprechpersonen oder 
andere, zuständige Vertreter*innen der Organisationen haben sich zurückgemeldet, 
sodass ein Austausch über Strukturen und Aktivitäten sowie die damit verbundenen 
Chancen und Herausforderungen folgen konnte. 
 
4.2 Einzelgespräche & Austausch mit den Initiativen 
Da eine wesentliche Aufgabe darin bestand, die aktiven Akteur*innen kennenzulernen, 
beinhaltete das Anschreiben auch die Bitte um Kontaktaufnahme für die Abstimmung 
von Gesprächsterminen. Hierin waren die inhaltlichen und praktischen Schwerpunkte 
ebenso Thema, wie die Stimmung innerhalb der Geschichtsszene und die aktuelle 
Qualität der Vernetzung unter den Akteur*innen. Auf diese Weise konnten Interessierte 
von ihren Projekten oder Organisationen berichten und spezifische Bedarfe im direkten 
Austausch mit der Referentin schildern. Die formulierten Bedarfe variieren und reichen 
von struktur eller oder finanzieller Unterstützung bis hin zu Ausstellungs - oder 
Lagerflächen. Hinzu kommt der gemeinsame Wunsch nach mehr Austausch innerhalb 
des Netzwerks  sowie eine Verbesserung der Kommunikation mit Politik und 
Verwaltung. Insgesamt fanden etwa 50 Einzelgespräche statt, darunter mit 
Vertreter*innen anderer städtischer Dienststellen , diverser Geschichtsvereine und 
einzelner Projekte.

8 
 
4.3 Organisation und Durchführung einer Info- & Netzwerkveranstaltung 
Unter dem Titel „Fokus Vergangenheit: Gemei nsam Stadtgeschichte machen“ , 
lud die Stadt Köln am 23. Januar 2024 Vertreter*innen von Institutionen, Vereinen und 
Geschichtsinitiativen sowie Akteur*innen, die sich mit der Vermittlung von 
Stadtgeschichte beschäftigen, zu einem Netzwerktreffen in  das NS-
Dokumentationszentrum der Stadt Köln ein. Im Rahmen der Veranstaltung gab das 
Referat für Geschichtsinitiativen Einblicke in die eigenen Aufgaben und Ziele. Rund 
120 Personen folgten der Einladung und bet eiligten sich nach dem Bericht  der 
Referentin sowie einem Zwischenstand hinsichtlich der Kooperation mit dem Lehrstuhl 
und einem Input zum Thema Nachhaltigkeit in der Geschichtsvermittlung an dem 
Diskurs. Die Veranstaltung wurde von vielen als wichtiger Schritt wahrgenommen, dem 
weitere Formate – dann jedoch mit spezifischerem, thematischen Zuschnitt – folgen 
müssten. Ehren- und hauptamtliche Geschichtsvermittler*innen werteten den Abend 
ebenso wie die Referentin insbesondere aufgrund der großen Resonanz als Beleg für 
den Wunsch nach mehr Vernetzung sowie ei n Signal an Verwaltung und Politik für 
eine stärkere Wahrnehmung der Aktivitäten – unabhängig, ob diese von institutionellen 
oder individuellen Akteur*innen umgesetzt werden. 
Über die Veranstaltung berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger am 24. Januar 2024. Der 
Artikel ist hier verfügbar. 
 
4.4 Umfrage zu aktuellen Bedarfen und Herausforderungen in der 
Geschichtsvermittlung 
Um die konkreten Bedarfe der Akteur*innen – unabhängig davon, ob auf individueller 
oder institutioneller Ebene – kennenzulernen und notwendige 
Unterstützungsmöglichkeiten identifizieren zu können, ist in e nger Zusammenarbeit 
mit dem Lehrstuhl für Public History an der Universität zu Köln eine Umfrage 
entstanden. Darin geht es um das Engagement der Stadthistoriker*innen, i hre 
Aktivitäten und die Herausforderungen, denen sie in der Geschichtsvermittlung 
begegnen. Die Ergebnisse dieser Umfrage fließen bei einer Etablierung des Referats 
in die Maßnahmenentwicklung der Koordinierungsstelle der Stadt Köln sowie  
außerdem in das von Annika Häberlein am Lehrstuhl für Public History der Universität

9 
 
zu Köln  durchgeführte Forschungsprojekt „Gesch ichtsvermittlung in Köln im 
21. Jahrhundert“ ein. 
Insgesamt haben mehr als  120 Teilnehmer*i nnen die Umfrage  vollumfänglich 
abgeschlossen, das heißt  alle Fragen beantwortet (Stand: Februar 2024). Eine 
Teilnahme ist noc h bis Ende Februar möglich. Die erhobenen Daten werden 
anschließend in Gänze an die Kolleginnen des Lehrstuhls weitergeleitet, sodass eine 
vollständige wissenschaftliche Auswertung erfolgen kann.  
Bisherige Ergebnisse geben beispielsweise Aufschluss, wie h och der Anteil 
ehrenamtlichen Engagements ist und welche Organisationen sich an der Umfrage 
beteiligt haben (s. Abbildungen 1 und 2): 
 
Abbildung 1

10 
 
 
Abbildung 2 
 
Weitere Antworten zeigen außerdem die Anzahl der Stunden, die durchschnittlich für 
das Engagement aufgewendet werden. Darüber hinaus gab es an einzelnen Stellen 
für Teilnehmer*innen die Möglichkeit ausführlicher zu antworten. Eine umfassende 
Aufarbeitung erfolgt im Rahmen des angesprochenen Forschungsprojekts. Hier sind 
ergänzend, weiterführende Interviews mit Akteur*innen vorgesehen. Die Bereitschaft 
hierfür wurde ebenfalls in der Umfrage abgefragt und fiel mit einer Zustimmung von 
etwa zwei Drittel der Befragten sehr positiv aus: 
 
Abbildung 3

11 
 
 
4.5 Plattform „KOMPASS.Stadtgeschichte“ 
Ein mögliches Instrument, das sowohl zu einer erhöhten Sichtbarkeit beiträgt als auch 
die Möglichkeiten der Vernetzung stärkt, ist die Einrichtung einer digitalen Plattform. 
Ersten konzeptionellen Ideen zufolge, können sich hier Geschichtsinitiativen mit einem 
kurzen Profil (ähnlich dem auf Social Media-Plattformen inklusive Beschreibung sowie 
einer Auswahl an Fotos) und – sofern gewünscht – spezifischen Kontaktdaten 
vorstellen. Auf den Profilseiten stellen die Organisationen und Projekte sich und ihre 
Aktivitäten vor. Darüber hinaus sollte ein integrierter Ve ranstaltungskalender 
übersichtlich bevorstehende Angebote präsentieren. Auf diese Weise haben 
Besucher*innen der Website  an einem zentralen Ort Zugriff auf grundlegende 
Informationen. Sie können sich wahlweise über eine Karten - oder Listenansicht 
navigieren und die eigene Auswahl mithilfe einer Schlagwortsuche eingrenzen. 
Registrierte Nutzer*innen – wie zum Beispiel die Ersteller*innen der Profile – finden 
hier hilfreiche Kontaktinformationen, um zum Beispiel neue Kooperationspartner*innen 
identifizieren und ansprechen zu können. Eine solche Plattform schließt eine Lücke, in 
dem sie institutionelle ebenso wie individuelle Akteur*innen in ih rer Darstellung 
berücksichtigt und an einem gemeinsamen Ort zusammenbringt.  
Ein solches Angebot bedarf einer Administra tion, welche die Profile bei Ihrer Anfrage 
zwecks Aufnahme sichtet und darüber hinaus Einheitlichkeit und Qualität sicherstellt. 
Aufgrund dieser Notwendigkeit wurden im Projektzeitraum zunächst nur die 
Konzeption und Design der Plattform beauftragt. Hierfür wurden ausgewählte 
Beispielprofile zusammengetragen sowie zentrale Infos erstellt. Auf diese Weise kann 
das Referat bei ständiger Einrichtung Zeit und Ressourcen einsparen und unmittelbar 
in die Programmierung einsteigen. Eine konkret planbare Maßnahme m it schneller 
Einsatzmöglichkeit ist das Ergebnis dieses konzeptionellen Gedankens. 
 
5 Ausblick: Eine Stelle für alle Geschichtsinitiativen 
Die vori gen Ausführungen zeigen bereits, welche Aufgaben ein dauerhaft 
eingerichtetes Referat übernehmen könnte. Deut lich wurde während der Pilotphase 
aber auch, dass mit der Etablierung vielfältige Erwartun gen und Anforderungen 
einhergingen. Eigene Projekte können daher nur in begrenztem Maße realisiert

12 
 
werden, sofern sich der Koordinationsaufwand hierfür gering verhält . Der Fokus liegt 
jedoch auf der Unterstützung der Geschichtsinitiativen durch eine*n 
Referentin*Referenten, die*der als Ansprechperson zur Verfügung steht und 
gemeinsam Lösungen entwickelt. Die damit verbundene Stärkung des Netzwerks 
spiegelt sich dann au ch in der Vielfalt der Aktivitäten rund um die Ver mittlung von 
Stadtgeschichte wider. 
Um das Referat für Geschichtsinitiativen zu unterstützen, einzelne Aufgaben 
auszulagern und vor allem die Interessensvertretung (auch mit Blick auf den geplanten 
Arbeitskreis „Gedächtnis der Stadt“) sinnvoll zu strukturieren, ist über die Einrichtung 
einer unabhängigen Organisation nachzudenken. Diese könnte in Aufbau, Aufgaben 
und Zielsetzung dem Kulturnetz Köln ähneln. Hintergrund wäre auch hier die 
Bedürfnisse der Akteu r*innen aufzugreifen, zu kommunizieren und als eine Art 
Interessensvertretung der Geschichtsvermittler*innen i n Köln aufzutreten. Die 
Organisation mit unterschiedlichen Sparten (zum Beispiel „Museale Vermittlung“, 
„Archiv & Sammlung“, „Veedelsgeschichte“ , „Brauchtum“ etc.) ermöglicht durch ihre 
Struktur einen intensiven und auf die gemeinsamen Bedürfnisse ausgelegten 
Austausch sowie ggf. gemeinsame Projekte innerhalb der jeweiligen Arbeitsgruppe. 
Dabei können Kernaufgabengebiete oder thematische Fokussierungen die Grundlage 
für eine Zuordnung darstellen. Zum anderen erleichtert die Auswahl eines*einer 
Sprecher*in eine spa rtenübergreifende und direkte Kommunikation mit dem Referat 
für Geschichtsinitiativen, sodass Kapazitäten effizient gebündelt werden können. Eine 
mögliche Organisationsform ist – ebenfalls dem Beispiel des Kulturnetzes folgend – 
ein gemeinnütziger und eingetragener Verein, über dessen Satzung Ziele und 
Voraussetzungen geregelt werden können. In enger Abstimmung mit dem Referat 
könnte das Netzwerk gestärkt und wichtige Kooperationen mit weiteren Partner*innen 
aufgebaut werden. Ein angedachter Arbeitskreis „Gedächtnis der Stadt“ könnte in den 
Aufbau dieser Form der Interessensvertretung integriert werden und so den 
Ressourcenaufwand auf Seiten der Verwaltung reduzieren. 
Mit Blick auf Zuständigkeiten, Aufgaben und insbesondere Inhalte nimmt das 
Kölnische Stadtmuseum als zentrale (institutionelle) Anlaufstelle für die Vermittlung 
von Stadtgeschichte  eine besondere Rolle ein. Unabhängig von einer mö glichen 
organisatorischen Anbindung des Referats an die Institution, sind eine enge

13 
 
Abstimmung bei der D efinition der Aufgaben sowie  deren Beteiligung an der 
Kommunikation mit den Stadthistoriker*innen entscheidend. 
Da die Stelle zum 29. Februar 2024 endet , wurden von Seiten der Akteur*innen 
Bedenken über die Perspektive geäußert. Ein Grund hierfür ist der Wegfall einer 
zentralen Ansprechperson. Um dieser Lücke entgegenzuwirken, ist die Konzeption, 
Initiierung und Umsetzung einer Organisation mit dem zuvor beschriebenen Charakter 
ein denkbares Vorgehen. Zudem wird dringend empfohlen, dass das weitere Vorgehen 
transparent und nachvollziehbar über den zusammengestellten Verteiler kommuniziert 
wird. Ausbleibende Informationen würden in diesem Falle bei v ielen Akteur*innen für 
Unmut sorgen und dem Ziel eines besseren Verhältnisses insbesondere zu 
institutionellen Partner*innen und solchen aus der Verwaltung entgegenstehen.  
 
6 Budget & Finanzierung 
Für die dauerhafte Einrichtung des Referats für Geschichtsinitia tiven ist mit Blick auf 
die jährlichen Kosten zunächst der Aufwand für die Personalstelle der*des 
Referentin*Referenten (E13, Vollzeit) zu nennen. Hierfür fallen jährlich rund 92.000,00 
Euro an. Das weitere Budget, das heißt die notwendigen Sachkosten, hän gen vom 
Zuschnitt der Aufgaben ab und könnten Positionen wie zum Beispiel die Organisation 
von Netzwerkveranstaltungen (Bedarf für quartalsweise Ausrichtung: ca. 15.000,00 
Euro) sowie die bereits angesprochene Programmierung einer zentralen Plattform für 
Geschichtsinitiativen (einmaliger Bedarf: rund 36.000,00 Euro ) beinhalten. Weitere 
denkbare Positionen sind in Abstimmung mit dem Kulturamt der Stadt Köln die 
Einrichtung einer Förderlinie, die durch das Referat betreut wird und mit deren Hilfe 
kleinere Zuschüsse gewährt werden können. Darüber hinaus ist ein Ansatz für 
Druckkosten beziehungsweise eigene Publikationsvorhaben und kleinere 
Marketingmaßnahmen einzuplanen (jährlicher Bedarf in Höhe von rund 5.000,00 
Euro). Mit dieser finanziellen Ausstattung k ann das Referat die angetragenen, 
grundlegenden Aufgaben ausüben.  
 
7 Anlagen

Anlage_8_2025-06-13_Sachstand_KEP-Webseite

4296 Zeichen

Projekte Freie Szene Gedächtnis der Stadt Arbeitskreis Gedächtnis der Stadt
ARBEITSKREIS GEDÄCHTNIS DER STADT
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Projektdaten
Status: Umsetzung
Geschichtsinitiativen arbeiten derzeit oft unverbunden. Eine
bessere Vernetzung und Hilfe bei der Professionalisierung der
Arbeit könnte die Kölner Stadtgeschichte besser sichtbar machen.
Die Etablierung eines dauerhaften Arbeitskreises "Gedächtnis der
Stadt" und einer bei Stadtarchiv oder Historischem Museum
angesiedelten Koordinierungsstelle wird angestrebt . Stärkere
Vernetzung von Geschichtsinitiativen mit Archiven und historischen
Museen.
Wo finde ich das in den Entwicklungsideen der gedruckten
Fassung?
Schau auf Seite 164.

Status Was ist das?
Referat für Geschichtsinitiativen
In Köln engagiert sich eine Vielzahl von Akteur*innen, Vereinen und Institutionen aktiv in
der Vermittlung von Geschichte. Sie alle wünschen sich Unterstützung, mehr Sichtbarkeit
und eine stärkere Vernetzung. Im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung sollte die
probeweise Einrichtung einer Stelle für Geschichtsinitiativen eben diese Forderungen
aufgreifen. Vom 1. September 2023 bis 29. Februar 2024 diente das Referat als
Anlaufstelle für Akteur*innen, die sich individuell oder im Rahmen ihrer Tätigkeit für eine
Organisation mit dem Thema Stadtgeschichte beschäftigen.
 
Grundlegende Ziele waren neben einem Kennenlernen der aktiven Historiker*innen-
Gemeinschaft, ihrer Aktivitäten und Ideen auch die gemeinsame Identifikation von
Herausforderungen und daraus resultierenden Bedarfen sowie erste Überlegungen zu
möglichen Projekten oder Kooperationen. Dabei stand ein Austausch auf Augenhöhe im
Vordergrund – insbesondere durch einzelne Gespräche. Er bildete die Basis für die
Erarbeitung wichtiger Impulse für die künftige Vermittlung von Kölner Geschichten.
 
Um ein möglichst ganzheitliches Bild derzeitiger Tätigkeiten und aktueller
Herausforderungen zeichnen zu können, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem
Lehrstuhl Public History an der Universität zu Köln parallel eine Umfrage für die
Geschichtsinitiativen entwickelt und über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen
durchgeführt. Über 120 Teilnehmer*innen beantworteten alle Fragen. Die Ergebnisse
dieser Untersuchung fließen nun in das vom Lehrstuhl für Public History der Universität
zu Köln durchgeführte Forschungsprojekt „Geschichtsvermittlung in Köln im 21.
Jahrhundert ein“ und werden im Zuge dessen auch publiziert.
 
Besondere Bedeutung kam im Laufe der Projektzeit der Organisation und Durchführung
einer Informations- und Netzwerkveranstaltung zu. Diese fand am 23. Januar 2024 im NS-
Idee
Konzeption
Ratsbeschluss
Umsetzung
Abgeschlossen

Dokumentationszentrum statt. Insgesamt folgten rund 120 Personen der Einladung und
werteten vor allem diese große Resonanz gleichermaßen als wichtiges Signal und
vielversprechenden Auftakt. 
Im Anschluss an die sechmonatige Projektphase wurde eine ausführliche Dokumentation
erstellt und als Mitteilung in den Ausschuss Kunst udn Kultur gegeben. Die
Dokumentation ist im Ratsinformationssystem veröffentlicht. 
Dokumentation im Ratsinformationssystem
© Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln, Kreusler,Tobias
 © Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln, Kreusler,Tobias
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Förderung von
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von künstlerischen
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Städtisch geförderteInfrastruktur
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Konzepts zur Nutzung
städtisch geförderter
Infrastruktur
Neuer StaAbgesch
AltersuFörderuKunst
Individu
altersun
Förderu
Künstler
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Kategorie: Förderung derFreien Kulturszene
Thema: Freie Szene
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Telefon: 0221 / 221-23417Telefax: 0221 / 221-24141kulturentwicklungsplan@stadt-koeln.de
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Anlage_6_2024-0886_Abschlussbericht

4850 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/4 
 
Vorlagen-Nummer 15.04.2024 
 0886/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.04.2024 
 
Referat für Geschichtsinitiativen 
Unter dem Leitbegriff „Gedächtnis der Stadt“ beschäftigten sich Vertreter*innen unterschiedli-
cher Institutionen sowie der Stadthistoriker*innen-Szene im Rahmen der Kulturentwicklungs-
planung mit Fragen rund um die Vermittlung und Erforschung der Kölner Stadtgeschichte. Be-
sonders im Fokus standen dabei die Probleme und Herausforderungen, mit denen sich Ak-
teur*innen konfrontiert sehen. Eine wesentliche Forderung, die an Verwaltung und Politik her-
angetragen wurde, war eine Anlaufstelle, die die Bedürfnisse der Szene unterstützt und ihre 
Aktivitäten fördert. Mit der neu und zunächst für sechs Monate eingerichteten Stelle einer Re-
ferentin für Geschichtsinitiativen entsprach die Stadt Köln eben diesem Wunsch. Die Koordi-
nierungsstelle entwickelte im Austausch mit den Akteur*innen Konzepte und Ideen, die die 
Geschichte und Geschichten mit all ihren Facetten aus 2.000 Jahren Kölner Stadtgeschichte 
sichtbar machen – für Kölner*innen ebenso wie für Besucher*innen der Stadt. 
 
Die Stelle des Referats für Geschichtsinitiativen war vom 1. September 2023 bis 29. Februar 
2024 besetzt und diente als Anlaufstelle für Akteur*innen, die sich alleine oder im Rahmen ih-
rer Tätigkeit für eine Organisation mit dem Thema Stadtgeschichte beschäftigen. 
 
In einem ersten Schritt stand die Recherche von Einzelakteur*innen sowie möglichen An-
sprechpersonen in verschiedenen Institutionen im Vordergrund, sodass eine Mitteilung an ei-
nen entsprechenden Verteiler (inzwischen rund 250 Adressen) versendet werden konnte. Ba-
sierend auf einem vorläufigen Zeitplan mit möglichen Maßnahmenideen und einer IST-Ana-
lyse der Stakeholder*innen im Prozess erfolgten parallel die Konzeption einer Umfrage zu den 
Bedarfen der Geschichtsvermittler*innen, die Vorbereitung einer Info- und Netzwerkveranstal-
tung sowie der persönliche Austausch in Einzelgesprächen. Hierin waren die inhaltlichen und 
praktischen Schwerpunkte ebenso Thema wie die Stimmung innerhalb der Geschichtsszene 
und die aktuelle Qualität der Vernetzung unter den Akteur*innen. Auf diese Weise konnten 
mögliche Aufgaben und Erwartungshaltungen an ein stetig eingerichtetes Referat für Ge-
schichtsinitiativen identifiziert und im Rahmen der Dokumentation bewertet werden. 
 
Insgesamt fanden etwa 50 Einzelgespräche mit Vertreter*innen anderer städtischer Dienst-
stellen wie zum Beispiel des Stadtkonservators und des Kulturraummanagements, diverser 
Geschichtsvereine und einzelner Projekte statt, sodass ein intensivierter, persönlicher Aus-
tausch mit den Akteur*innen einen guten Einblick in die derzeitige Situation der institutionellen 
und individuellen Geschichtsinitiativen bot. Die hier formulierten Bedarfe variieren und reichen 
von struktureller oder finanzieller Unterstützung bis hin zu Ausstellungs- oder Lagerflächen. 
Hinzu kommen der gemeinsame Wunsch nach mehr Austausch innerhalb der Historiker*in-
nen-Gemeinschaft sowie eine Verbesserung der Kommunikation mit Politik und Verwaltung. 
Um über die Einzelgespräche hinaus ein möglichst ganzheitliches Bild derzeitiger Tätigkeiten

2 
 
und aktueller Herausforderungen für Geschichtsinitiativen zeichnen zu können, wurde in en-
ger Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Public History an der Universität zu Köln eine Um-
frage (Bedarfsanalyse) für die Geschichtsinitiativen entwickelt. Über 120 Nutzer*innen schlos-
sen über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen die Umfrage in vollem Umfang ab. Die Er-
gebnisse dieser Untersuchung fließen in das vom Lehrstuhl für Public History an der Universi-
tät zu Köln durchgeführte Forschungsprojekt „Geschichtsvermittlung in Köln im 21. Jahrhun-
dert“ ein und werden im Zuge dessen auch publiziert. 
 
Unter dem Titel „Fokus Vergangenheit: Gemeinsam Stadtgeschichte machen“ lud die Stadt 
Köln am 23. Januar 2024 Vertreter*innen von Institutionen, Vereinen und Geschichtsinitiativen 
sowie Akteur*innen, die sich mit der Vermittlung von Stadtgeschichte beschäftigen, zu einem 
Netzwerktreffen in das NS-Dokumentstationszentrum der Stadt Köln ein. Im Rahmen der Ver-
anstaltung gab das Referat für Geschichtsinitiativen Einblicke in die eigenen Aufgaben und 
Ziele. Rund 120 Personen folgten der Einladung zu dieser als Auftakt verstandenen Veran-
staltung und beteiligten sich an dem Diskurs über Herausforderungen und Potenziale, eigene 
Aktivitäten und Ideen. 
 
Mit Abschluss der Projektlaufzeit gibt die anliegende Dokumentation einen ausführlichen Ein-
blick in die Aktivitäten des Referats, bewertet diese vor dem Hintergrund der zu Beginn festge-
setzten Ziele und macht Vorschläge für weitere Schritte. 
 
 
Gez. Charles 
 
Anlage: 
 
Anlage 1 Dokumentation

Anlage_4_2023-1793_Sachstandsbericht_2022-2023

50595 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer           30.05.2023 
 1793/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 06.06.2023 
 
Sachstandsbericht der Kulturentwicklungsplanung Köln (KEP) 
2022/23 
 
Am 4. April 2019 wurde die Kulturentwicklungsplanung (KEP) vom Rat beschlossen. Mit die-
sem Beschluss wurde die Verwaltung beauftragt, die Kulturentwicklungsplanung hinsichtlich 
ihrer Zielsetzung und ihrer Entwicklungsideen/Maßnahmen jährlich zu prüfen. Die Ergebnisse 
der Überprüfung und die daraus resultierende Fortschreibung der KEP sollen bis zum 30. Juni 
eines jeden Jahres, beginnend 2020, dem Rat in Form eines Berichtes vorgelegt werden.  
Mit der folgenden Mitteilung kommt die Verwaltung diesem Auftrag nach. 
 
I. Allgemeines 
KEP-Lenkungskreis  
In der zweiten Jahreshälfte 2022 tagte der KEP-LK am 13. Juni und am 12. Dezember.  
In der ersten Jahreshälfte 2023 fand am 30. Januar eine Sitzung statt.  
In einem Workshop am 17.März 2023 wurden die wichtigsten Themen für das Jahr 2024 dis-
kutiert. Hier standen die Themen „Blicke auf die Kulturstadt Köln – Profilierung, Image“ und 
„Operationale Ebene – Praxis-Beispiele, Kooperationsorganisation“ im Fokus und wurden 
durch Impulse von externen und internen Referenten beleuchtet. Amelie Deufelhard (Leiterin 
Kampnagel Hamburg) und Moritz von Dülmen (Kulturprojekte Berlin) nahmen in Form von Vi-
deozuschaltungen teil, wohingegen Dr. Matthias Hamann (Leitung Museumsdienst) und 
Constantin Hörburger (Reallabor Space Sharing Stuttgart) ihre Beiträge live hielten. Weitere 
Gäste des Workshops waren: Isabelle Pfeiffer-Poensgen (Ministerin für Kultur und Wissen-
schaft NRW a.D.), Benjamin Thele (Kulturraummanagement) und Aron Schmidt (QULTOR). In 
der nächsten Sitzung am 20. Juni 2023 wird der Lenkungskreis die Ergebnisse des Work-
shops auswerten und Maßnahmen für 2024 formulieren.  
 
KEP-Sommerfest am 26. August 2022 
Nach zwei Pandemie-Jahren, in denen Kommunikation und Netzwerkarbeit fast ausschließlich 
online stattfinden konnten, wurden die Akteur*innen der Kulturentwicklungsplanung am 26. 
August 2022 im Bürgerzentrum Altenberger Hof, in Köln-Nippes, zu einem informellen Treffen 
in Form eines Sommerfestes eingeladen.  
Das Sommerfest bot den Kulturschaffenden Kölns die Möglichkeit, wieder stärker in den per-
sönlichen Austausch zu gehen und ermöglichte potentiellen neuen KEP-Akteur*innen einen 
niederschwelligen Einstieg, um sich vorzustellen und einzubringen.

2 
 
Auf dem Fest wurden die Schwerpunktthemen 2023 vorgestellt.  
KEP-Herbsttreffen am 4. November 2022 
Am 4. November 2022 kamen über 100 Kulturschaffende im Bürgerhaus Kalk zusammen, um 
sich mit den KEP-Schwerpunktthemen 2023 auseinanderzusetzten und Handlungsbedarfe zu 
ermitteln. Der Dezernent Stefan Charles begrüßte die Anwesenden und nach einer Anmode-
ration durch Prasanna Oommen, wurden die Schwerpunktthemen 2023 in drei parallele Ar-
beitsgruppen diskutiert: Nachhaltigkeit in der Kultur unter Leitung von Hanna Imorde, Nachhal-
tige Förderung unter Leitung von Anke von Heyl und Kulturelle Infrastruktur unter Leitung von 
Ulrike Anna Bleier. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden zum Abschluss dem gesamten 
Plenum vorgestellt und auf der KEP-Webseite öffentlich gemacht. Aus den eingebrachten 
Ideen wurden von der Verwaltung folgende Maßnahmenvorschläge entwickelt:  
 Barcamp ökologische Nachhaltigkeit  
 Koordinierungsstelle Nachhaltigkeit in der Kultur  
 Bedarfsermittlung Technikpool 
 Barcamp Good Practice 
 
Diese Maßnahmen wurden dem Lenkungskreis in der Sitzung am 12.12. 2022 vorgestellt und 
erfuhren dessen Zustimmung. Die Verwaltung bereitet die Vorlagen für diese Maßnahmen vor 
und wird nach einem entsprechenden Ratsbeschluss die Umsetzung derselben einleiten.  
 
II. KEP-Pilotprojekte  
HOLGER CZUKAY PREIS 
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Seit 2019 wird der „Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln“ jährlich vergeben. Mit 
ihm werden Künstler*innen geehrt, die in ihrem Wirken Spuren in Köln hinterlassen haben o-
der aktuelle Entwicklungen beeinflussen und mitprägen. Der Preis ist in seiner Namensge-
bung sowohl Bekenntnis zur bedeutenden Pop-Tradition Köln als auch Wertschätzung und 
Stärkung dieser Sparte mit Blick auf die Zukunft.  
Der „Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln“ ist in seiner Dotierung und inhaltlichen 
Wertschätzung für die Sparte der Popkultur derzeit deutschlandweit einmalig. 
Im Jahr 2022 ging der mit 15.000 Euro dotierte Hauptpreis an die Band „Von Spar“, um ihre 
Verdienste um die Popkultur in Köln zu honorieren. Sie knüpfen an das Erbe des Krautrocks 
an und überführen diesen in eigener Prägung ins Hier und Jetzt. Im ‚Von Spar’ Sound treffen 
sich Disco, elektronische Musik und Pop. Neugier, Forschergeist und kritische Distanz zu auf-
geregten Hypes prägen die Haltung der Band. „Benannt nach einer Straße im Kölner Stadtteil 
Mülheim stehen ,Von Spar‘ stellvertretend für die vielschichtige und wandlungsfähige Kölner 
Pop-Musik-Szene“, heißt es in der Jury-Begründung. 
In Anerkennung ihres wegweisenden künstlerischen Schaffens erhalten „Whirlpool Produc-
tions“ den Ehrenpreis des Holger Czukay Preises für Popmusik der Stadt Köln 2022. Dieser 
soll aufgrund einer Entscheidung der Jury erstmals dotiert vergeben werden, mit einem Preis-
geld von 5.000 Euro. In der Begründung der Jury heißt es: „Entstanden im Umfeld der ,Whirl-
pool‘ Clubnacht im damaligen Rose Club in den frühen 1990er Jahren macht sich das Projekt 
,Whirlpool Productions‘ in der Stammbesetzung mit Eric D. Clark, Justus Köhncke und Hans 
Nieswandt auf, Popmusikgeschichte zu schreiben. Die Entwicklung des Projekts, die eine Zu-
sammenarbeit mit dem legendären Schlagzeuger Jim Capaldi hervorbrachte und sie überdies 
zu Aufnahmen nach Jamaika führte, ist eng mit der Geschichte der Clubkultur und der elektro-
nischen Tanzmusik in Deutschland verbunden. Das Trio ,Whirlpool Productions‘ verhalf 
Clubsounds ,made in Cologne‘ zu internationaler Reputation und prägte House als Ausdruck 
einer libertären und queeren Szene in ganz Europa.“ 
Die Preisverleihung 2022 fand im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 31.Oktober im 
Club „Volta“ statt.

3 
 
Im Jahr 2023 wird die Konzeption des Holger Czukay Preises um einen mit 2.500 Euro dotier-
ten „Zukunftspreis“ erweitert. Mit ihm zeichnet die Jury ganz aktuelle und innovative Bands 
und Projekte der Kölner Szene aus, die ganz im Sinne Holger Czukays das Suchende und die 
Neugier nach bisher unbekannten und ganz neuen popmusikalischen Formen zeigen. Mit der 
auf zeitgenössische Entdeckungen fokussierten Preiskategorie kann die Diversität der Kölner 
Popkultur noch stärker gewürdigt werden. 
 
KULTURMARKETING 
Die Zuständigkeit liegt im Kulturdezernat (VII).  
Durch die Neubesetzung der Stelle „Referentin für Kommunikation“ sind wieder alle Stellen im 
Bereich Marketing/Kommunikation im Dezernat VII besetzt. 
Die Revision der bisherigen Marketingmaßnahmen ist abgeschlossen. Derzeit laufen gemein-
sam mit anderen Dienststellen die Planungen für die Bündelung der vorhandenen Ressour-
cen.  
Der Relaunch der Kampagne „Kultur lebt in Köln.“ befindet sich in der Planung und wird vo-
raussichtlich im Herbst 2023 öffentlich vorgestellt.  
Das Kulturmarketing ist leitend in die Planung des Kulturprogramms zur UEFA EM24 in Köln 
eingebunden. Die Planungen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Sportamt, sowie städti-
schen wie freien Kulturakteuren.  
Gemeinsam mit den Bühnen, dem Presseamt und dem Büro der Oberbürgermeisterin wird 
eine großangelegte Kampagne zur Wiedereröffnung der Spielstätten am Offenbachplatz vor-
bereitet.  
Für das Projekt „Kulturpass“ der Bundesregierung werden gemeinsam mit den städtischen 
Kultureinrichtungen Angebote und eine Kommunikation geplant. 
In enger Abstimmung mit dem »Festkomitee Kölner Karneval« sowie den anderen Jubiläums 
KGs wurde das Jubiläum „200 Jahre Kölner Karneval“ werblich begleitet. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/kulturmarketing/24 
 
ZENTRALES RAUMMANAGEMENT 
Die Zuständigkeit liegt bei der neu eingerichteten Stabsstelle „Kulturraummanagement“ (KRM) 
im Dezernat Kunst und Kultur (VII/5). 
Ein zentrales Raummanagement soll verstärkt für die Schaffung und den Erhalt von Räumen 
für die kulturelle Nutzung sorgen. Dazu gehört die dezernatsübergreifende Prüfung eines 
grundsätzlichen Förderungsbedarfs von Kunst und Kultur im städtischen Entwicklungs- und 
Planungsprozess. Städtische und private Räume, die für kulturelle Nutzungen geeignet sind, 
sollen in einer Datenbank erfasst, Zwischennutzungen vermittelt und neue Räume für Kunst 
und Kultur identifiziert werden. In einem ersten Schritt wurde für die Installierung dieses zent-
ralen Raummanagements durch einen Unternehmensberater ein Konzept erstellt, das unter 
anderem Art und Umfang des Raummanagements erläutert, bereits vorhandene Konzepte 
identifiziert und zu beteiligende stadtinterne und externe Partner definiert sowie Aussagen zu 
den Folgekosten und der notwendigen Personalausstattung trifft.  
Dieses Projekt wird auch in Abstimmung mit der Maßnahme „Integratives Stadtentwicklungs-
konzept“, das derzeit vom Kulturamt betreut wird, durchgeführt werden, da es hier Schnittstel-
len und Berührungspunkte gibt. 
Am 21. Juni 2022 hat der Rat der Stadt Köln die Einrichtung einer Stabstelle Kulturraumma-
nagement beschlossen.  
Das Kulturraummanagement konnte ab dem 01.08.2022 erfolgreich seine Arbeit aufnehmen. 
Neben dem Aufbau der eigentlichen Struktur im Sinne von Personalakquise und neuer Orga-
nisationsstrukturen, konnte das Kulturraummanagement direkt mit der Umsetzung einzelner 
Vorhaben starten. Hierzu gehören die Anmietung der Delmenhorster Straße 20 und der Be-
ginn des Transformationsprozesses dieser Liegenschaft zu einem Kulturstandort. Überdies 
erstellte das Kulturraummanagement ein detailliertes Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre,

4 
 
startete den Prozess zur Erstellung eines nachhaltigen Open Air Konzeptes sowie eines Sa-
nierungskonzeptes für die in der Verwaltung befindlichen Atelierhäuser. Daneben werden ste-
tig weitere Standorte für kulturelle Nutzungen geprüft und ggfls. deren Erschließung gestartet. 
Auch wurde mit der Überarbeitung des Atelierförderkonzeptes begonnen. Im Rahmen des lau-
fenden Geschäfts vertritt das KRM kulturelle Belange in stadtplanerischen Prozessen.  
Ebenfalls konnte am 03. März erfolgreich eine offizielle Kick-off Veranstaltung als sichtbarer 
Start nach Innen und Außen realisiert werden 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/raummanagement/7 
 
III. Neue KEP-Projekte 2022/23: 
Durch die Neuausrichtung des KEP-Lenkungskreises wurden erst in der Sitzung am 12. De-
zember 2022 neuen Maßnahmen zur Umsetzung in 2023 ausgewählt. 
 
Schwerpunkthema 2023: Nachhaltigkeit in der Kultur 
Zum Thema Nachhaltigkeit in der Kultur wurden im ersten Quartal 2023 zwei Maßnahmen be-
schlossen, deren Umsetzung derzeit angestoßen wird. Beide Maßnahmen sind Teil der Ziel-
vereinbarungen mit der Oberbürgermeisterin.  
Barcamp: Nachhaltigkeit in der Kultur 
Am 23.03.2023 im Rat beschlossen (0336/2023) / Die Zuständigkeit liegt beim Pla-
nungsreferat (VII/2). 
Auf der KEP-Tagung am 4. November 2022 wurde von den Kulturakteur*innen der 
Wunsch geäußert, die Möglichkeit zu einem intensiveren, spartenspezifischem und 
spartenübergreifendem Austausch zur Nachhaltigkeit in der Kultur zu erhalten. Um die-
sem Wunsch entgegen zu kommen soll ein Barcamp durchgeführt werden. Hier sollen 
die jüngsten Entwicklungen im Bereich ökologische Nachhaltigkeit in der Kultur reflek-
tiert sowie Initiativen und Best-Practice Beispiele in einzelnen Sessions vorgestellt wer-
den. Die Kulturakteur*innen können sich hier austauschen, Netzwerke knüpfen und 
ausbauen und sich gegenseitig mit Impulsen bereichern. Neben den Kulturakteur*in-
nen sollen auch Expert*innen aus dem Feld der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes 
an der Veranstaltung teilnehmen.  
Die Veranstaltung ist für den 1. September 2023 terminiert und wird im Bürgerhaus 
Stollwerck stattfinden. Für die Organisation und Durchführung wird eine Agentur beauf-
tragt, Angebote werden derzeit eingeholt.  
Koordinationsstelle Nachhaltigkeit in der Kultur 
Am 23.03.2023 im Rat beschlossen (0039/2023) / Die Zuständigkeit liegt beim Pla-
nungsreferat (VII/2) 
Im Dezernat Kunst und Kultur soll eine „Koordinationsstelle zur Nachhaltigkeit in der 
Kultur“ eingerichtet werden. Diese Stelle wird das Wissen im Bereich Nachhaltigkeit 
vertiefen und die diesbezüglichen Initiativen aus dem Kölner Kultursektor stärken und 
vernetzen. Sie wird eine Schnittstelle sein, die zwischen den involvierten Ämtern, städ-
tischen Institutionen und der Freien Szene agiert. So wird ein Forum geschaffen, in 
dem die Institutionen und Akteure des Kultursektors professionelle Beratungsangebote 
wahrnehmen können. Damit soll der gesamtstädtische Transformationsprozess profes-
sionell, koordiniert und zielorientiert für die Kulturszene unterstützt werden. Die Stelle 
ist zunächst bis zum 31.12.2024 befristet. Die Stellenausschreibung wurde veröffent-
licht. Bewerbungsschluss ist der 02.06.

5 
 
Allgemein 2. Räume/Baukultur, nachzulesen im KEP S. 144. 
Entwicklung eines Handlungskonzeptes Kreativräume in der Stadtentwicklung. 
Am 08.09.2022 vom Rat beschlossen (2027/2022) / Die Zuständigkeit für das Vorha-
ben liegt nun beim Kulturraummanagement (VII/5).  
Die Erstellung des Handlungskonzeptes erfolgt aus der Umsetzung einzelner Teilberei-
che, welche am Ende des Prozesses zu einem Handlungskonzept zusammengefügt 
werden. Die Teilbereiche bilden gleichzeitig das Arbeitsprogramm für den strategi-
schen Bereich des KRM. Mehrere Teilbereiche sind bereit sin der Umsetzung. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/sicherung-von-kultur-und-kreativ-
raumen/62 
 
Freie 3. Gedächtnis der Stadt, nachzulesen im KEP S. 164. 
Einrichtung eines Arbeitskreises „Gedächtnis der Stadt“ 
Am 19.09.2022 im Hauptausschuss beschlossen (1983/2021) / die Zuständigkeit liegt 
im Kulturdezernat – Planungsreferat (VII/2) 
Etablierung eines dauerhaften Arbeitskreises „Gedächtnis der Stadt“ und einer bei 
Stadtarchiv oder Historischem Archiv angesiedelten Koordinierungsstelle. Stärkere 
Vernetzung von Geschichtsinitiativen mit Archiven und historischen Museen. 
Die Stelle wird ab dem 1.September 2023 besetzt und ist zunächst auf 6 Monate be-
fristet. . 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/arbeitskreis-gedachtnis-der-
stadt/14 
 
IV. KEP-Projekte 2020-22:  
Die folgende Liste führt die Projekte auf, die bereits in den Vorjahren angestoßen wurden, 
beim Verfassen des Sachstandberichtes aber noch nicht abgeschlossen waren. Projekte, die 
bereits im Bericht 2021/22 als abgeschlossen aufgeführt wurden, werden hier nicht mehr be-
rücksichtigt.  
Die einzelnen Maßnahmen werden mit den übergeordneten Bereichen aufgeführt, unter de-
nen sie in der KEP zu finden sind. 
ALLGEMEIN 1. Vielfalt: nachzulesen im KEP S. 142-143. 
Erarbeitung eines Leitbildes für Kulturelle Teilhabe und Vielfalt für alle städti-
schen Kulturbereiche sowie der Freien Szene (Produktion, Vermittlung und In-
klusion), Orientierung am bestehenden Diversity-Konzept der Stadt  
Entwicklung einer Ikonographie als Visualisierung des Leitbildes. 
Am 08.09.2022 vom Rat beschlossen (2152/2022)/ Die Zuständigkeit liegt beim Kultur-
dezernat-Planungsreferat (VII/2).  
Das Leitbild für kulturelle Teilhabe und Vielfalt soll eine schriftliche Absichtserklärung 
sein, in der die städtischen kulturellen Institutionen (Museen, Bühnen, Orchester, Bibli-
otheken, Archive) gemeinsam Ziele formulieren, um in Zukunft kulturelle Teilhabe und 
Vielfalt in ihren Häusern zu gewährleisten, zu fördern und auszubauen.  
 
Das Thema kulturelle Teilhabe wurde im Lenkungskreis-Workshop am 11.3. als ein 
Schwerpunktthema der KEP ausgewählt.  
Das Leitbild baut auf die Ergebnisse der groß angelegten Öffentlichkeitsbeteiligung 
zum Förderkonzept kulturelle Teilhabe auf, die vom Kulturamt durchgeführt wurde. Das 
Förderkonzept umfasst Richtlinien zur Förderung kultureller Teilhabe und Vielfalt in der 
Freien Szene und wurde am 15.6.2021 vom Ausschuss für Kunst und Kultur (Session 
Nr. 0517/2021) beschlossen.  
Das Leitbild für kulturelle Teilhabe und Vielfalt soll alle Aspekte kultureller Teilhabe und

6 
 
Diversität in den städtischen Kulturinstitutionen umfassen und in einem dialogischen 
Verfahren mit den städtischen Kulturinstitutionen erarbeitet werden. Das Leitbild soll 
die städtischen Kulturinstitutionen darin unterstützen, kulturelle Teilhabe und Vielfalt im 
Innen und Außen zu ermöglichen. Es schließt an das Förderkonzept kulturelle Teil-
habe des Kulturamts an und ergänzt das städtische Diversity Konzept. Im Sinne der 
Multiperspektivität sollen alle städtischen Kulturinstitutionen sowie die Mitarbeiter*in-
nen des Amtes für Integration und Vielfalt die Möglichkeit bekommen, sich an der Erar-
beitung zu beteiligen und ihre Expertise und Perspektive in das Leitbild einfließen zu 
lassen. 
 
Mit der Organisation und Moderation des Verfahrens wurde Annette Ziegert beauftragt. 
Sie ist Kunsthistorikerin, Expertin für kulturelle Teilhabe, Barrierefreiheit und Diversity 
Management sowie systemische Organisationsentwicklerin. Annette Ziegert arbeitet 
unter anderem bei kubia (Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklu-
sive Kultur), ist freie Projektmitarbeiterin UnLabel, kuratorische Leiterin des Pro-
gramms der Videonale und war an der Erarbeitung des Förderkonzepts Kulturelle Teil-
habe des Kulturamts beteiligt.  
Die gemeinsame Erarbeitung erfolgte in fünf themenspezifischen Gesprächsrunden, 
die in der Zeit vom 20. April bis zum 2. Juni stattfanden und folgende Themenkom-
plexe umfassten: 
 
Do, 20. April 2023 
Handlungsbereich: Barrierefreiheit als Voraussetzung für Teilhabe 
Hierbei geht es nicht nur um sichtbare Barrieren (zum Beispiel baulicher Art), die 
Kulturinstitutionen produzieren, sondern um alle Faktoren, die behindern, dass  
a) das Personal der städtischen Kulturinstitutionen in Management und Programm 
vielfältiger wird und b) potenzielle Besucher*innen davon abgehalten werden, Kul-
turangebote wahrzunehmen.  
Fr, 28. April 2023 
Handlungsbereich: Kulturelle Bildung/Vermittlung/Begleitprogramm 
Kulturelle Bildung/Vermittlung/Begleitprogramm müssen an der Schnittstelle zu 
den Interessen der Öffentlichkeit entwickelt werden. Sie sollen die Lebensrealität 
eines breiten (potentiellen) Publikums berücksichtigen und nach dem Prinzip der 
Bildungsgerechtigkeit konzipiert werden. Hierbei spielt die Zusammenarbeit mit 
vielfältigen Partner*innen und Brückenbauer*innen eine Rolle.  
Do, 4. Mai 2023 
Handlungsbereich: Programm 
Das Programm muss in Inhalt, Thema und Format vielfältig, multiperspektivisch 
und diskriminierungskritisch gestaltet und von einer breiten Bevölkerung als rele-
vant erlebt werden.  
Do, 1. Juni 2023 
Handlungsbereich: Personal 
Gestaltung von diversitätsorientierter Chancengleichheit des (künstlerischen) Per-
sonals und Vielfalt der Perspektiven, frei von Marginalisierung und Diskriminie-
rung, sowohl intern als auch in der Zusammenarbeit mit externen Unternehmen 
und Kooperationspartner*innen. 
Fr, 2. Juni 2023 
Handlungsbereich: Gesamtorganisation 
Die aktive Gestaltung von Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit, Multiperspek-
tivität, Machtkritik und Antidiskriminierung sowie das Senken von Barrieren muss

7 
 
im Management verankert und gesamtorganisational geplant werden. Hierfür 
braucht es Strategien. 
Im Anschluss werden die Ergebnisse der Gesprächsrunden ausgewertet und fließen in 
einen Entwurf für das Leitbild ein, der nach dem Sommer allen Teilnehmenden der Ge-
sprächsrunden sowie dem KEP Lenkungskreis und dem Arbeitskreis Diversity vorge-
legt wird.  
Neben dem Ausschuss Kunst und Kultur wurden der Integrationsrat, die StAG Behin-
dertenpolitik und die StAG Queerpolitik das Verfahren informiert und sollen in die Sit-
zungsfolge zum Beschluss des Leitbildes eingebunden werden, der voraussichtlich im 
Herbst 2020 erfolgen soll. Nach dem Beschluss folgen die Vorbereitungen zur barriere-
freien Publikation des Leitbildes. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/leitbild-kulturelle-teilhabe/9 
 
Etatisierung eines Förderbudgets für freie inklusive Kulturarbeit, das als Inklusi-
onszuschlag abgerufen werden kann 
Am 04.02.2021 im Rat beschlossen (3385/2020) / Die Zuständigkeit liegt beim Kultur-
amt (41). 
Die Umsetzung des Projektes ist erfolgt. Die partizipative Konzeptionierung eines För-
derkonzeptes Kulturelle Teilhabe ist abgeschlossen und es wurde in 2022 veröffent-
licht. Mit der Erhöhung des Förderetats konnte eine Vielzahl, vor allem in die Struktu-
ren wirkende, Projekte umgesetzt werden.  
Es sieht keinen Inklusionszuschlag vor, sondern die Förderung von Beratungsangebo-
ten und Projekten, die die Expertise über die Herstellung von Barrierefreiheit bei den 
Kulturakteuren erhöhen und ggf. auch direkt umsetzen. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/inklusive-kulturarbeit/10 
 
Erhöhung des Förderetats für interkulturelle Projekte im Kulturamt  
Am 04.02.2021 im Rat beschlossen (3385/2020) / Die Zuständigkeit liegt beim Kultur-
amt (41). 
Die Projektumsetzung ist erfolgt. Die Erhöhung des Förderbudgets konnte dazu ge-
nutzt werden, einen Teil des Antragsstaus abzubauen. Es konnten mehr Projekte um-
gesetzt werden, bei denen sich auch ein sukzessiver Anstieg der Qualität feststellen 
lässt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/interkulturelle-projekte/11 
 
ALLGEMEIN 2. Räume / Baukultur; nachzulesen im KEP S. 145. 
Kunst im öffentlichen Raum II: Digitaler Skulpturenrundgang 
Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1916/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Pla-
nungsreferat (VII/2).  
Die Künste im öffentlichen Raum sollen sukzessive an die Anforderungen einer sich 
wandelnden Stadtgesellschaft angepasst werden. Der digitale Blick auf Kunst wurde 
gerade in Zeiten von Corona geschärft und es bedarf eines qualitativ und quantitativ 
gesteigerten Angebotes seitens der Kommune, den Bedarfen einer sich stetig weiter 
digitalisierenden Gesellschaft gerecht zu werden. Als Querschnittsthema hat das 
Thema Räume einen besonderen Stellenwert in der Kulturentwicklungsplanung. Auch 
der öffentliche Raum ist hierin inkludiert. Seite 54 der KEP spricht davon, dass die 
"Künste im öffentlichen Raum" inspirieren, Identifikation ermöglichen und geeignet 
sind, Kunst auf leichte und verständliche Art für Alle in den Alltag einzubringen. Eine 
zusammenhängende digitale Option zum Erfahren des reichen Schatzes öffentlich zu-
gänglicher Skulpturen im städtischen Raum fehlt bislang. Eine digitale Stadt-Tour ent-
lang circa 100 besonderer Kunstwerke soll die Kunst im öffentlichen Raum nochmals 
aufwerten.

8 
 
Mit dem Projekt wurde die Hamburger Agentur „Travelagent“ beauftragt. Erste Ergeb-
nisse liegen vor. Die Feinabstimmungen zu Textankauf- und -lektorat, finaler Bildaus-
wahl, Barrierefreiheit und den verschiedenen Abstimmungsprozessen mit der Onlinere-
daktion des Presseamtes, Museum Ludwig, dem Skulpturenpark und der Abteilung für 
Geodaten mussten im Rahmen der Corona-pandemie zunächst verschoben werden 
und werden aktuell sukzessive nachgeholt. 
Außerdem gab es eine gewünschte Änderung im Rahmen der Programmierung die ei-
nes erheblichen Programmier- und Arbeitsaufwandes bedurfte. Nunmehr ist der Lau-
nch der Anwendung für das vierte Quartal 2023 vorgesehen. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/kunst-im-offentlichen-raum/80 
 
STÄDTISCHE INSTITUTIONEN 1. Museen: nachzulesen im KEP S.152 
 
Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unter-
schiedliche Zielgruppen/Ausbau der Online-Collections und Schaffung anderer 
digitaler Zugänge wie Multimediaguides. 
Am 19.07.2021 im Hauptausschuss beschlossen und am 18.08.2021 durch den Rat 
genehmigt (1929/2021/1) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst Köln (4522). 
Die Sammlungen der Museen werden in den kommenden Jahren in den verschiede-
nen Online-Präsenzen aber auch mittels mobiler Anwendungen für unterschiedliche 
Zielgruppen im digitalen Raum zugänglich gemacht. Die nachfolgend aufgeführten 
Maßnahmen sind entweder Bestandteil der hausbezogenen Kommunikationsstrategie 
oder der übergreifenden Content-Strategie des Programms „Museen, Menschen, Me-
dien“. Es handelt sich daher nicht um solitäre digitale Anwendungen, sondern um Glie-
der in einer digitalen Wirkungskette.  
Aus diesem Grund richten sich die jeweiligen Projekte an unterschiedliche Zielgruppen 
und verfolgen unterschiedliche digitale Ansätze, die sich jedoch alle in dem Ziel treffen, 
die Publikumsansprache zu diversifizieren und das bestehende Angebotsportfolio zu 
erweitern.  
Beantragt wurden folgende Einzelmaßnahmen:  
4510 – WRM: Relaunch des EDV-gestützten Führungssystems mit Informationen zur 
Sammlung als DigiWalk in einer App  
4512 – RGM: Erweiterung und Bereicherung eines 3D-Rundgangs zur Präsentation im 
Belgischen Haus  
4514 – MAKK: Partizipative Erweiterung der Online-Collection  
4516 – MSchn: Ausbau der Online-Collection  
4518 – KSM: Gestaltung und Programmierung einer Progressive-Web-App (PWA)  
4520 – NS DOK: Erweiterung der bestehenden Didaktik-App im 360-Grad-Rundgang 
des NS-DOK um Formate im Stadtraum  
4522 – Museumsdienst: Online-Spiel als Eingang zu den Sammlungen der Museen  
4523/2 – RBA (in Kooperation mit der Universität zu Köln und dem Museumsdienst): In 
einem gemeinsamen Forschungs- und Bildungsprojekt bearbeiten die drei genannten 
Institutionen Objekte der ehemaligen Jesuitensammlung, um sie der Wissenschaft und 
der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit KEP-Mitteln soll mittels eines 
Gamification-Ansatzes das sog. Physikalische Kabinett erläutert werden, das – einst 
von europäischem Rang – ein Kernstück der Kölner Wissenschaftsgeschichte darstellt. 
Das übergreifende Forschungsprojekt zur Jesuitensammlung wurde erfolgreich abge-
schlossen. Die gemeinsamen Ergebnisse wurden im Ausschuss Kunst und Kultur am 
31.05.2022 vorgestellt.

9 
 
Alle anderen nachfolgenden Projekte stehen in Abhängigkeit zum für den ursprünglich 
im Mai 2023 geplanten Systemwechsel des Museumsportals. Zur Einhaltung der not-
wendigen Compliance musste das bisherige, heterogene System technisch wie verga-
berechtlich neu aufgestellt werden. In diesem Zusammenhang wurden zudem notwen-
dige Optimierungen in den Bereichen Usability, CMS inkl. Synergieeffekten, innovative 
Ansätze und Content-Darstellung vorgenommen. Das neue System basiert auf aktuel-
len Stand der Technik und wird auf Basis der neuen Supportverträge laufend aktuali-
siert. Damit ist auch für die Zukunft sichergestellt, dass neben den bisherigen Anwen-
dungen u. a. auch neue Digitalformate auf der Plattform bereitgestellt werden können. 
Der Produktivsetzungstermin des neuen Webseitensystem ist aktuell auf unbestimmte 
Zeit verschoben. Inwieweit dies Auswirkungen auf die einzelnen Digitalprojekte hat, 
kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht abschließend bewertet werden. Für jedes Digitalan-
gebot mit geplantem Hosting über das neue System ist allerdings somit die Produktiv-
setzung offen. 
Bei den Online-Collections soll eine Pilotierung für die Häuser MAKK und Museum 
Schnütgen erfolgen. Die Online-Collections wurden aufgrund der Abhängigkeiten und 
Schnittstellen zum Webportal ausgesetzt, um den Entscheidungen zur weiteren Fort-
führung nicht vorzugreifen. 
Sobald eine Entscheidung zum Museumsportal getroffen wurde, können auch die be-
teiligten Firmen erneut zur Fortsetzung der Arbeiten angefragt werden. Eine aktuali-
sierte Terminplanung kann erst nach erneuter Abstimmung mit den Auftragnehmern 
vorgelegt werden. 
360°-Rundgänge (beispielsweise WRM) inkl. didaktischer Zugangsmöglichkeiten für 
verschiedene Zielgruppen sollen auf dem neuen Portal www.museen.koeln sowie den 
Homepages der Museen MAKK, Museum Schnütgen und NS DOK veröffentlicht wer-
den. Ein Umzug der bereits erstellten Angebote ist ebenfalls ausgesetzt. 
Multimediaguides für RGM und WRM, KSM sowie MAKK sind in Vorbereitung bzw. 
Planung.  
Die seit der Pandemie im Aufbau befindlichen Onlineangebote sollten auf Basis der 
neuen Plattform im Portal in ein übergreifendes Storytelling und in zielgruppenspezifi-
sche User Journeys eingebunden werden. Die Arbeiten wurden ebenfalls gestoppt. 
Bisherige Ergebnisse können auf der aktuellen Plattform nicht umgesetzt werden. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/bestand/45 
 
Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unter-
schiedliche Zielgruppen/Ausbau der Online-Collections durch die Entwicklung 
einer zentralen Basiskomponente. 
Am 19.07.2021 im Hauptausschuss beschlossen und am18.08.2021 durch den Rat ge-
nehmigt (1931/2021/1) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst Köln (4522). 
Die Museen der Stadt Köln nutzen unterschiedliche Datenbanken für die wissenschaft-
liche Dokumentation und die Verwaltung der Objekte. Im Hinblick auf die Erstellung 
und Publikation ihrer Online-Collections, die Schaffung von Schnittstellen in Bilddaten-
banken und zu international relevanten Wissenschaftsportalen sowie für die Normie-
rung von Daten ist die Schaffung eines Normdaten-Mappingservers unabdingbar. Er 
ermöglicht die automatisierte Verbindung der Sammlungen und den Austausch von Di-
gitalisaten. Eine Standardlösung für diese Aufgaben ist nicht marktgängig, sondern 
muss für Köln geschaffen werden und den IT-Anforderungen der Museen sowie der 
stätischen IT-Landschaft genügen.  
Die KEP-Mittel tragen dazu bei, dieses im Programm „Museen, Menschen, Medien“ zu 
realisierende Projekt unter Beteiligung der Museen und von 12/Amt für Informations-
verarbeitung umzusetzen.

10 
 
Das Anforderungsmanagement für die Pilot-Museen MAKK und Museum Schnütgen 
wurde nach rund einem Jahr intensiver Vorarbeiten abgeschlossen. Ein Lösungsdesign 
für die komplexe Anwendungsarchitektur inkl. Datentransportebene aus dem städti-
schen Netz heraus konnte entwickelt werden. Der PoC ist erfolgreich abgeschlossen.  
Die erforderlichen Programmierleistungen für die beiden Pilot-Museen wurden ange-
halten. Die für die beiden Pilotmuseen im II. und III. Quartal 2023 vorgesehene Imple-
mentierung der Online Collection-Ausspielungen in das neue Website-System für die 
Museumsfamilie bzw. die neuen Websites der beiden Museen wurde ebenfalls ge-
stoppt.  
Gleiches gilt für den ursprünglich parallel geplanten Abgleich mit den Strukturen ande-
rer Fachanwendungen und Datenbankstrukturen, um eine Einbindung bspw. des Mu-
seum Ludwig für die Zukunft zu ermöglichen. 
Die angefragten Ressourcen des städtischen IT-Dienstleisters für den Aufbau der zent-
ralen Infrastruktur wurden ebenfalls nicht weiter geblockt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/bestand/45 
 
Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unter-
schiedliche Zielgruppen. 
Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1764/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Histori-
schen Archiv (44).  
Das Historische Archiv der Stadt Köln vermittelt über die Historische Bildungsarbeit 
und die erweiterte Öffentlichkeitsarbeit in Form von Ausstellungen, Vortragsreihen, 
Führungen und Workshops das Thema Archiv und Archivnutzung und die Arbeit mit 
Historischen Quellen. Damit wird es seinem Selbstverständnis als Bürgerarchiv ge-
recht, in dem jede an die Geschichte ihrer Umgebung Fragen stellende Person unver-
stellte Antworten aus den Quellen erhält. Zunehmend werden diese Angebote digital 
aufbereitet und damit dauerhaft und unabhängig von Öffnungszeiten angeboten und 
mit interaktiven Elementen versehen, wie etwa mittels der BiParcours App des Bil-
dungsministeriums NRW. Die Entwicklung von Beiträgen für die BiParcours App zum 
interaktiven Einstieg von Schulklassen in das Thema Archiv und Archivnutzung ist 
auch ein Ergebnis der Veränderungswerkstatt Öffentlichkeitsarbeit im Historischen Ar-
chiv im Rahmen der Verwaltungsreform von Januar bis März 2021.  
Für die interaktive Arbeit mit Schulklassen und anderen Gruppen mit den digitalen An-
geboten wurde ein Satz von 29 IPad Air nebst Ladewagen bestellt und in der 19. Ka-
lenderwoche an den Eifelwall geliefert. Die IPads wurden für Schüler*innenarbeiten an-
geschafft und kommen bei Schulklassen und anderen Gruppen zum Einsatz, u.a. zur 
Nutzung der BiParcoursApp.  
Im Jahr 2022 wurden die IPads für Vermittlungsarbeiten im Rahmen von Ausstellungs-
projekten und für die BiParCoursApp mit dem von 44 entwickelten Angebot zum Ein-
stieg in die Archivnutzung eingesetzt. Am 3. März 2022 jährte sich die Kölner Unruhen 
von 1848 zum 175. Mal, von Köln aus griffen die Ereignisse auf Frankfurt über und 
führten im weiteren Verlauf zu den revolutionären Ereignissen von 1848. Für eine Ver-
anstaltung mit drei Kölner Schulen zu den Ereignissen vom 3.3.1848 kamen IPads in 
direkter Arbeit mit Schüler*innen zum Einsatz, um in unterschiedlicher Weise Apps zu 
nutzen und einzusetzen, Es wurde u.a. gemeinsam an Texten aus und über die Revo-
lution gearbeitet, Texte zur Revolution gelesen, Aufnahmen der Archivalien erstellt und 
bearbeitet und mit Textübersetzungs- und Leseprogrammen Quellen des 19. Jahrhun-
derts übersetzt und in modernes Deutsch übertragen. Weitere Schüler*innenprojekte in 
diesem Format sind geplant und der Einsatz der IPads in der Ausstellung zur Kölner 
Stadtentwicklung vom 19. Jahrhundert bis heute, die am 19.10.2023 eröffnet wird und 
u.a. mit digitalen Stadtmodellen und VR Anwendungen arbeitet, ist Teil des Ausstel-
lungsprogramms

11 
 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/ausbau-der-online-sammlun-
gen/32 
 
Umbaumaßnahmen des Foyers für das Museum Ludwig 
Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1812/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Mu-
seum Ludwig (4511). 
 
Als finalen Schritt der Umbaumaßnahmen des Foyers des Museum Ludwig hat das 
Museum besonderes Mobiliar planen und anfertigen lassen, das den sozialen und 
kommunikativen Austausch der Besucher*innen fördert und das Foyer als positiven 
Aufenthaltsraum, sozialen Treffpunkt und Informationsraum in diesen Funktionen un-
terstützt und somit den Bedürfnissen der Museumsbesucher*innen entspricht. Gleich-
zeitig sind die mittlerweile installierten Möbel flexibel einsetzbar und können zum Bei-
spiel bei Abendveranstaltungen genutzt werden.  
Das Mobiliar wird vom Publikum sehr positiv aufgenommen und hat sich bislang gut 
bewährt. Momentan ist man mit den Architekt*innen, die die Möbel entworfen haben, in 
Kontakt bezüglich kleinerer Nachbesserungen und hinsichtlich der Frage, wie eine gute 
Pflege gewährleistet werden kann. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/museum-ludwig/79 
 
Besucherstrukturanalyse für den Museumsstandort Köln/Intensivierung von Mar-
ketingmaßnahmen 
Am 24.06.2021 im Rat beschlossen (1900/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Muse-
umsdienst Köln (4522). 
Für die wirkungsvolle Intensivierung von Marketingmaßnahmen für die Museen sowie 
den gesamten Standort ist eine Kenntnis der Publikumsstruktur unabdingbar. Sie er-
möglicht eine nachhaltige Bewirtschaftung der Mittel und eine zielgerichtete Ansprache 
von Nutzungsgruppen. Grundlage dafür ist eine aktuelle Gesamtanalyse für den Muse-
umsbereich, die Besucher*innen und Nichtbesucher*innen sowie einzelne Angebote 
umfasst und die Hinweise auf die demographische Struktur des Publikums und die so-
ziographischen Bedingungen eines/einer Besucher*in erbringt. Diese grundlegende 
Besucherstrukturanalyse entsteht aus einer Reihe von Einzelbausteinen, die metho-
disch und zeitlich in einer Wirkungskette zueinander stehen. 
Die Museen der Stadt Köln sind seit 2022 mit einem standardisierten Fragebogende-
sign Partner und aktives Mitglied des Kultur-Monitoring-Verbundes KulMon (Institut für 
Kulturelle Teilhabeforschung Berlin).  
Seit April 2022 findet eine kontinuierliche Besucherstrukturanalyse für den gesamten 
Museumstandort über einen Zeitraum von einem Jahr statt. Flankierend werden Feed-
back-Analysen für die unterschiedlichen museale Bildungs- und Vermittlungsangebote 
im Auftrag des Museumsdienstes und in Kooperation mit dem Amt für Stadtentwicklung 
und Statistik durchgeführt. 
Im 1. HJ 2023 erfolgt die Implementierung der Funktion „Audience Finder“ innerhalb 
des KulMon-Verbunds als Dashboard-Anwendung bei den beteiligten Museen. Dieser 
wurde mit dem Anbieter Audience Agency (UK) und dem KulMon-Verbund exklusiv für 
den deutschen Markt adaptiert. Damit werden die Institutionen in die Lage versetzt, aus 
den kontinuierlich erhobenen Daten Handlungsempfehlungen für den Regelbetrieb in 
den Museen abzuleiten. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/marketing/43

12 
 
Anpassung Medienetat KMB  
Am 24.06.2021 im Rat beschlossen (1877/2021) / Die Zuständigkeit liegt bei der Kunst- 
und Museumsbibliothek (4523). 
Mit den vom Rat beschlossenen Mitteln aus der Kulturentwicklungsplanung für die 
Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) konnten die Literaturbestände KMB einmalig mit 
aktueller und älterer Fachliteratur zur Bildenden Kunst, insbesondere Künstlermono-
grafien, zu Ausstellungsdokumentationen sowie thematisch mit Publikationen zur Foto-
grafie und dem Kunstgewerbe/Design ergänzt werden. Es wurden annähernd 400 Bü-
cher und ca. 300 Zeitschriftenhefte erworben. Mit diesen Erwerbungen konnte ein Teil 
der seit längerem entstandenen Lücken gefüllt und der Bestand mit neuerer Literatur 
ergänzt werden. Alle Publikationen wurden nach national anerkannten Regelwerken im 
Bibliothekssystem der Kunst- und Museumsbibliothek katalogisiert. Sie können nun 
über den Katalog der KMB (www.KuBi-Koeln.de) recherchiert und zur Benutzung in die 
Lesesäle der KMB bestellt werden. Falls es jemandem nicht möglich sein sollte, in die 
Lesesäle zu kommen, können über den kostenpflichtigen Dokumentlieferdienst „subito“ 
Kopien und/oder Scans von Seiten der Publikationen bestellt werden.  
Durch die Verknüpfung des Katalogs der Kunst- und Museumsbibliothek mit weiteren 
regionalen, nationalen und internationalen Bibliothekskatalogen und Fachportalen ist 
das Vorhandensein der neuen Publikationen in der Kunst- und Museumsbibliothek in 
Köln auch über die folgenden Plattformen dokumentiert: KoelnBib (www.koelnbib.de), 
HBZ-Verbundkatalog (http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F/), Zeitschriftendatenbank 
(kurz: ZDB, https://zdb-katalog.de/), Arthistoricum.net (https://www.arthistoricum.net), 
WorldCat (https://www.worldcat.org), ArtDiscoveryGroup (https://artdiscovery.net ). 
Die Förderung war sehr hilfreich für die Kunst- und Museumsbibliothek, um einmalig 
Lücken zu ergänzen und aktuelle Literatur über den sonst zur Verfügung stehenden 
Medienetat im Bereich der bildenden Kunst für die Öffentlichkeit zu erwerben. Wün-
schenswert und sinnvoll wäre eine jährliche Verstetigung der Förderung, um zeitnah 
die aktuelle, neu erschienene Literatur zu erwerben und der Öffentlichkeit zur Verfü-
gung stellen zu können. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/kunst-und-museumsbibliothek/70 
 
STÄDTISCHE INSTITUTIONEN 4. Bibliothek: nachzulesen im KEP S. 157. 
Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Nippes 
Am 24.06.2021 im Rat beschlossen (1757/2021) / Die Zuständigkeit liegt bei der Stadt-
bibliothek (43).  
Die Stadtteilbibliothek Nippes hat im Rahmen des Projektes „Strategieentwicklung für 
Stadtteilbibliotheken“ des Landes NRW 2020 das bestehende Stadtteilbibliotheksprofil 
überprüft, mit Blick auf die Bedarfe des Stadtteils geschärft und eine in die Ge-
samtstrategie der Stadtbibliothek integrierte Neuausrichtung vorgenommen. Im Rah-
men dieses Prozesses wurde deutlich, dass unter anderem eine Optimierung und 
nachvollziehbare Zonierung der Räumlichkeiten unabdingbar ist.  
Die Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Nippes bezieht sich konkret auf die Optimie-
rung der Funktionsbereiche beider Etagen, das Schaffen von zielgruppenspezifischen 
Zonen durch Möblierung, akustische Elemente, Licht und Wandgestaltung. Basierend 
auf einem gestalterischen Gesamtkonzept werden die in der Strategie- und Kulturent-
wicklungsplanung gewonnenen Erkenntnisse räumlich und dann auch inhaltlich umge-
setzt. Vorbild sind die bereits abgeschlossenen Umgestaltungen der Stadtteilbibliothek 
in Rodenkirchen, Haus Balchem und Kalk.  
Dabei sollen räumliche Highlights besonders für Kinder, Jugendliche und junge Fami-
lien geschaffen und die Stadtteilbibliothek Nippes zu einem „Dritten Ort“ mit hoher Auf-
enthaltsqualität mit niederschwelligen Bildungsangeboten für die Menschen im Veedel 
umgestaltet werden. 
Zu Beginn des Jahres 2021 erging der Auftrag zur Umgestaltung der Stadteilbibliothek 
Nippes an die Architektin Anita Elsner. Neue Möbel und Materialien, Licht und Farben 
wurden an die Bedürfnisse der Bibliotheksnutzer*innen angepasst.

13 
 
Auch der Eingangsbereich wurde neu gestaltet. Er ist einzigartig und unverwechselbar 
und macht den Eingang der Stadteilbibliothek von weither sichtbar. Die Kölner Künstle-
rin Nadine Magner, deren Wandillustrationen bereits in den Stadtteilbibliotheken Kalk, 
Rodenkirchen, Ehrenfeld und Porz für Aufmerksamkeit sorgen, wurde mit der Gestal-
tung beauftragt. 
Nun lockt die die Stadtteilbibliothek Nippes mit einem neuen Outfit. Bereits der Ein-
gang ist besonders. Die von weitem sichtbaren, bunten und fröhlichen Illustrationen 
der Kölner Künstlerin Nadine Magner ziehen Besucher*innen magisch an. 
 
Ein neuer Anstrich, gemütliche und einladende Sitzmöbel, akustisch abgeschirmte Ar-
beitsbereiche mit sehr viel mehr Steckdosen für mobile Endgeräte und eine Optimie-
rung der Funktionsbereiche – die Veränderungen im Innenbereich der Stadtteilbiblio-
thek sind bereits sichtbar.  
Noch im Mai 2022 wurden die von der Architektin Anita Elsener entwickelten Möbel 
geliefert und aufgebaut. Hier wurde bestehendes Mobiliar mit den neu gefertigten Mö-
beln kombiniert, Einzelmöbel und Möbelelemente schaffen einen zeitgemäßen und äs-
thetischen Raumeindruck.  
Die Nutzer*innen der Stadtteilbibliothek Nippes konnten die Wiedereröffnung der 
Stadtteilbibliothek am 10. November 2022 nach etwas mehr als zwei Monaten Schließ-
zeit kaum erwarten. In der Schließzeit wurde der Bodenbelag erneuert und die Elektro-
installationen abgeschlossen. Mit diesen letzten Arbeiten ist Ende 2022 das neue In-
nenraumkonzept abgeschlossen.  
Am Samstag, den 3 Dezember 2022, wurden dann die frisch renovierten Räumlichkei-
ten auch gefeiert: Der Nikolaus brachte für alle Kinder kleine Geschenke mit, jahres-
zeitliche Veranstaltungen wie Weihnachtsbasteln, die Kunst des Bücherfaltens und 
viele andere Überraschungen begeisterten die zahlreichen Besucher*innen. 
Bei der Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Nippes standen die Bedürfnisse von Kin-
dern, Jugendlichen und jungen Familien besonders im Vordergrund und das spiegelt 
sich auch in den Programmangeboten wider. Ob Programmieren und Tüfteln im neu 
gestalteten Workshop-Bereich, ein Getränk in der Café-Zone oder das gemeinsame 
Lernen an den zahlreichen Arbeitsplätzen – man möchte am liebsten den ganzen Tag 
in der Bibliothek verbringen.  
 
Die Renovierung und Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Nippes wurde im Rahmen 
des Kulturentwicklungsplans (KEP) gefördert. Die fachtechnische Begleitung des Pro-
jektes lag bei der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. 
 
 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/sanierung-der-stadtteilbibliothe-
ken/117 
 
FREIE SZENE 1. Bildende Kunst: nachzulesen im KEP S. 161. 
Schaffung zusätzlicher Atelierräume  
Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1966/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Kultur-
amt (41). Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der 
Maßnahme „Schaffung zusätzlicher Atelierräume“ aus der Kulturentwicklungsplanung 
durch die Vergabe von zusätzlichen Mietzuschüssen für Kölner Künstler*innen in den 
Jahren 2021 bis 2023. Dabei steht die Umsetzung 2022 und 2023 unter dem Vorbehalt 
der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten. Das Kulturamt hat einen Umsetzungsvor-
schlag erarbeitet und dem Ausschuss für Kunst und Kultur am 15.06. einen Beschluss-
vorschlag vorgelegt (1966/2021). 
Der Beschluss wurde / wird umgesetzt. Die Mitzuschüsse werden entsprechend in den 
Jahren 2021 – 2023 umgesetzt.  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/atelierraume/13

14 
 
 
Fortführung der institutionellen Förderung für Internationale Photoszene Köln 
gUG und Temporary Gallery e.V.  
Am 14.12.2021 im Rat beschlossen (3693/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Kultur-
amt (41). 
Die Internationale Photoszene Köln gUG und die Temporary Gallery e.V. werden 
durch höhere Betriebskostenzuschüsse (Ratsbeschluss Ende 2021) strukturell ge-
stärkt, letztere dezidiert aus den Mitteln für die Kulturentwicklungsplanung. 
Die Temporary Gallery hat sich zu einem Ausstellungsort und etablierten Zentrum für 
zeitgenössische Kunst mit einem besonderen kuratorischen Profil zwischen den freien 
Projekträumen und dem Kölnischen Kunstverein entwickelt. Besonders bemerkens-
wert ist der Umfang des Programms, die verstärkt inklusive Arbeit, Internationalität und 
zugleich stärkere Kooperation mit der Kölner Szene, sei es mit freien Strukturen, städ-
tischen Museen oder auch spartenübergreifenden Orten. Auch die Ausstellungsszeno-
grafie (Ausstellungsgestaltung), die sehr aufwändig und für fast jede Ausstellung indivi-
duell entworfen und umgesetzt wird, macht die Temporary Gallery zu einem bemer-
kenswerten Kunstort mit Professionalität und überregionaler Ausstrahlung. Durch den 
höheren Zuschuss erhält die Temporary Gallery die Möglichkeit, die geplanten Pro-
jekte einer Einzelausstellung eines Kölner Künstlers/Kölner Künstlerin sowie das Kura-
tor*innen-Residenzprogramm in Kooperation mit dem Kunsthaus KAT 18 umzusetzen. 
 
Die Internationale Photoszene Köln wird ebenfalls durch einen erhöhten Betriebskos-
tenzuschuss gestärkt. Sie kehrt zu einer biennalen Struktur zurück. Gestärkt werden 
soll durch eine höhere Förderung die stärkere Fokussierung auf das biennale-Festival-
programm (Kernprogramm). Hier soll eine Profilschärfung stattfinden. Mit dem AMA-
Kooperationsprojekt ist dies bereits in der Vergangenheit erfolgreich gelungen. Das 
Teilnehmerfestival soll durch eine Ausschreibung eine künstlerische Schärfung erhal-
ten. Zudem soll das Festival der Photoszene auch in den Zwischenjahren sichtbar wer-
den, hier ist eine Kooperation mit den Partnerstädten Düsseldorf und Essen geplant, 
um zu einer starken NRW-Region zusammenzuwachsen. Das Artists meets Archive-
Programm mit den städtischen Häusern in Köln wird weiterhin vorhandene Samm-
lungsbestände sichtbar machen. Mit dem AMA-Projekt werden die Kölner Fotografie-
Archive regelmäßig durch internationale Künstler*innen gesichtet, bearbeitet und der 
Öffentlichkeit präsentiert. 
 
FREIE SZENE 4. Literatur: nachzulesen im KEP S. 165. 
Erhöhung der Schreibraum-Kapazität und Schaffung einer angemessen dotier-
ten Stelle für die Betreuung  
Am 14.05.2020 im Rat beschlossen (0369/2020) / Die Zuständigkeit liegt beim Kultur-
amt (41). 
Parallel zur Ausarbeitung der Kulturentwicklungsplanung erfolgte 2017 die erfolgreiche 
Einrichtung des Schreibraums Köln und 2018 die Gründung des Vereins „Literatur-
szene Köln“, der die Trägerschaft des Schreibraums vom Literaturhaus Köln übernom-
men hat. Beides sind wichtige Meilensteine für die Stärkung der Kölner Literaturszene. 
Der Schreibraum bietet Schreibenden aus Köln einen attraktiven Co-Working-Space in 
günstiger Lage und damit die Möglichkeit, ungestört dem Schreiben nachzugehen und 
zugleich in den Austausch mit anderen Schreibenden zu treten. Nach Hamburg besitzt 
Köln als zweite Stadt einen solchen Ort der Produktion und Vernetzung von professio-
nell Schreibenden. 
Nach dem erfolgreichen Start 2018 beschloss der Rat 2020 eine höhere Förderung um 
die Personalaufwendungen für die Organisation des Schreibraums aufzustocken. Der 
Träger intensivierte die Betreuung des Schreibraums und organisiert seitdem Auftritte 
und Präsentationen der Schreibraum-Autorinnen und Autoren - innerhalb und außer-
halb des Schreibraums. Ebenfalls wurden der Internetauftritt des Schreibraums und so 
die Sichtbarkeit professionalisiert.

15 
 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/schreibraum/15 
 
FREIE SZENE 5. Musik: nachzulesen im KEP S. 166-167. 
Schaffung zusätzlicher Proberäume für Einzelkünstler und Ensembles (vor allem 
im Bereich Neue Musik wegen komplexer Aufbauten) Vorrangige Maßnahmen 
zur Ertüchtigung vorhandener und neuer Räume, im Hinblick auf nutzerspezifi-
sche Anforderungen.  
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41) und dem Kulturraumanagement (VII/5)  
Die Maßnahmenidee wurde bereits begonnen. Mit Beschluss des Ausschusses Kunst 
und Kultur wurde gemäß Antrag AN/0421/2018 aus Mitteln des Leitprojektes die insti-
tutionelle Förderung des Netzwerks ON – Neue Musik Köln für die Herrichtung von 
Proberäumen und für Mietkostenzuschüsse für Neue Musik Ensembles erhöht.  
Weitere Bedarfe könnten durch Mietzuschüsse zu Proberäumen und durch Mitbenut-
zung des erweiterten Zamus gedeckt werden. Anfang 2022 wurden für eine Erweite-
rung des Zamus mit dem Studio für elektronische Musik die Weichen im Zuge eines 
Beschlusses (4324/2021 am 25.01.2022 im nichtöffentlichen Teil) über einen stark an-
gehobenen Betriebskostenzuschuss gelegt. Die Verhandlungen mit dem Eigentümer 
des Heliosturms und der Rheinlandhallen über die Erweiterung des Zamus um eine 
Fläche von ca. 1200 qm und die Unterbringung des Studios für elektronische Musik 
des WDR dauern an. 
 
Kulturraummanagement 
Für die Schaffung zusätzlicher Proberäume erarbeitet die Verwaltung derzeit ein Nut-
zungskonzept für eine mehr als 4000 QM große Liegenschaft in Köln-Niehl. Hier sollen 
durch einen Umbau des ehemaligen Bürogebäudes in privatem Besitz, Atelier- und 
Proberäume entstehen. Im Haushalt 2022 hat der Rat Mittel zum Umbau bereitgestellt. 
Der Rat hat die Anmietung der Liegenschaft bereits beschlossen. Umgesetzt werden 
soll dieses Projekt durch eine neu gegründete städtische Stabsstelle Kulturraumma-
nagement. 
Die Umsetzung des Vorhabens hat begonnen. Die Bezugsfertigkeit des Gebäudes 
hängt von Erteilung der Nutzungsgenehmigung statt. 
 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/proberaume/17 
 
 
gez. Charles

Anlage_3_2023-3845_Mitteilung_Projekänderung_Referat-für-Geschichtsinitiativen

3536 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer  25.01.2024 
 3845/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.01.2024 
 
Referat für Geschichtsinitiativen 
Unter dem Leitbegriff „Gedächtnis der Stadt“ beschäftigten sich Vertreter*innen unterschiedli-
cher Institutionen sowie der Freien Geschichts-Szene im Rahmen der Kulturentwicklungspla-
nung mit Fragen rund um die Vermittlung und Erforschung der Kölner Stadtgeschichte. Be-
sonders im Fokus standen dabei die Probleme und Herausforderungen, mit denen sich Ak-
teur*innen konfrontiert sehen. Eine wesentliche Forderung, die an Verwaltung und Politik her-
angetragen wurde, war eine Anlaufstelle, die die Bedürfnisse der Szene unterstützt und ihre 
Aktivitäten fördert. Mit dem neu und zunächst für sechs Monate eingerichteten Referat für Ge-
schichtsinitiativen entspricht die Stadt Köln eben diesem Wunsch. Die Koordinierungsstelle 
wird im Austausch mit den Akteur*innen Konzepte entwickeln, die die Geschichte und Ge-
schichten mit all ihren Facetten aus 2.000 Jahren sichtbar machen – für Kölner*innen ebenso 
wie für Besucher*innen der Stadt. 
 
Die Stelle des Referats für Geschichtsinitiativen ist seit 1. September 2023 besetzt und dient 
als Anlaufstelle für Akteur*innen, die sich alleine oder im Rahmen ihrer Tätigkeit in einer Orga-
nisation mit dem Thema Stadtgeschichte beschäftigen. 
 
In einem ersten Schritt stand die Recherche von Einzelakteur*innen sowie möglichen An-
sprechpersonen in verschiedenen Institutionen im Vordergrund, sodass eine Mitteilung an ei-
nen entsprechenden Verteiler (inzwischen über 170 Adressen) versendet werden konnte. Ba-
sierend auf einem vorläufigen Zeitplan mit möglichen Maßnahmenideen und einer IST-Ana-
lyse der Stakeholder*innen im Prozess erfolgten parallel die Vorbereitung des Konzepts eines 
stetigen Referats für Geschichtsinitiativen sowie der persönliche Austausch in Einzelgesprä-
chen. Hierin waren die inhaltlichen und praktischen Schwerpunkte ebenso Thema wie die 
Stimmung innerhalb der Geschichtsszene und die aktuelle Qualität der Vernetzung unter den 
Akteur*innen. 
 
Bislang hat ein intensiver, persönlicher Austausch mit mehr als 30 Akteur*innen beziehungs-
weise Vertreter*innen von rund 17 Organisationen stattgefunden. Die hier formulierten Be-
darfe variieren und reichen von struktureller oder finanzieller Unterstützung bis hin zu Ausstel-
lungs- oder Lagerflächen. Hinzu kommen der gemeinsame Wunsch nach mehr Austausch in-
nerhalb der Szene sowie eine Verbesserung der Kommunikation mit Politik und Verwaltung. 
Unter anderem finden Austauschtreffen mit Vertreter*innen anderer städtischer Dienststellen, 
so beispielsweise aus dem Büro des Stadtkonservators und des Kulturraummanagements, 
statt. 
 
Um ein valides Bild derzeitiger Tätigkeiten und aktueller Herausforderungen für Geschichtsini-
tiativen zeichnen zu können, findet in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Public History 
an der Universität zu Köln eine Umfrage (Bedarfsanalyse) für die Geschichtsinitiativen statt.

2 
 
Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden anschließend in ein Forschungsprojekt über-
führt. Die Vorarbeiten für die Umfrage sind abgeschlossen. Die Durchführung ist für Dezember 
2023/Januar 2024 vorgesehen. 
 
Parallel läuft die Vorbereitung einer Kick-Off-Veranstaltung für die Geschichtsinitiativen im Ja-
nuar 2024, die der Information und Vernetzung der Akteur*innen dient und außerdem die Ba-
sis für die Umsetzung weiterer Maßnahmen darstellt. 
 
Gez. Charles

Anlage_7_2024-0887_Stellungnahme

6773 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/4 
 
Vorlagen-Nummer 15.04.2024 
 0887/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.04.2024 
 
Verlängerung der Stelle „Referent*in für Geschichtsinitiativen" 
Die Verwaltung teilt zum Änderungsantrag AN/0177/2024 vom 30.01.2024 Folgendes mit: 
 
Der Änderungsantrag aus der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vom 30.01.2024 
wurde von den Fraktionen Bündnis90/Die Grünen und CDU eingebracht. Der Antrag der SPD-
Fraktion (AN/0097/2024) wurde durch den Änderungsantrag der Fraktionen Bündnis90/Die 
Grünen und CDU (AN/0177/2024) ersetzt. Dem Änderungsantrag wurde einstimmig bei Stimm-
enthaltung der Fraktionen SPD, Die Linke und Volt zugestimmt. 
 
Inhalt des Änderungsantrages: 
1. Die Verwaltung wird gebeten, entsprechend ihrer Beantwortung der Anfrage von Bünd-
nis 90/Die Grünen vom 30.08.2022 zur Befristung der Stelle zu handeln, d.h. die bishe-
rige Arbeit des Geschichts-Referates zu evaluieren und entsprechend dem Ergebnis 
ggf. die Verstetigung der Stelle zu organisieren und zu gewährleisten. 
2. Die Verwaltung möge darlegen, wie eine Verstetigung der Stelle im Rahmen der Stel-
lenpläne möglich ist, wo diese Ste lle angesiedelt werden soll – bisher war dafür das 
Stadtmuseum zuständig -, und ggf. entsprechende Schritte einleiten. 
3. Die Verwaltung möge die Rolle der Historischen Museen, besonders des Stadtmuseums 
als in der Vergangenheit zuständiger Verwaltungseinheit, in diesem Prozess beschrei-
ben, auch angesichts dessen, dass mit Vorlagennummer 0202/2021 am 09.04.2021 
Gelder freigegeben wurden aus dem pol. VN „in Höhe von 100.000,- € zur Förderung 
von Vereinen der Stadtgeschichte.“ Diese Mittel standen im Teilergebni splan 0408 – 
Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 15. Es ist darzulegen, wofür die Gelder bisher 
eingesetzt wurden. 
 
Zu Punkt 1: 
Mit der Einrichtung des Referats für Geschichtsinitiativen für einen Zeitraum von zunächst sechs 
Monaten entsprach die Stadt Köln dem dringenden Wunsch der Stadthistoriker*innen nach ei-
ner Anlaufstelle, die die Bedürfnisse der Historiker*innen-Gemeinschaft unterstützt und ihre Ak-
tivitäten fördert. Grundlegende Ziele waren neben einem Kennenlernen der aktiven Akteur*in-
nen, ihrer Aktivitäten und Ideen auch die gemeinsame Identifikation von Herausforderungen 
und daraus resultierenden Bedarfen sowie erste Überlegungen zu möglichen Projekten oder 
Kooperationen. Die umgesetzten Maßnahmen und Meilensteine zielten vorrangig auf einen Auf-
bau beziehungsweise die Stärkung des Netzwerks sowie eine Unterstützung der Geschichts-
vermittler*innen ab. Zentrale Aufgaben, die s ich hieraus ergaben, waren neben dem Aufbau 
eines Verteilers mit diversen Ansprechpersonen auch die Organisation einer Netzwerkveran-
staltung, der Austausch mit den Akteur*innen sowie die Konzeption und Durchführung einer 
Umfrage zu deren Bedarfen. Letztere bot Teilnehmer*innen die Möglichkeit, über aktuelle Ent-

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wicklungen zu berichten und Erwartungen an ein mögliches Referat zu formulieren. Die Ergeb-
nisse ergänzen die im persönlichen Austausch formulierten Wünsche und Forderungen. Ver-
wiesen wird auf die der Mitteilung 0886/2024 zur Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur 
am 30.04.2024 anliegende, zum Abschluss der Projektlaufzeit gefertigte Dokumentation über 
die Tätigkeiten des Referats für Geschichtsinitiativen. 
 
Zu Punkt 2: 
Eine dauerhafte Angliederung der Stelle „Referent*in für Geschichtsinitiativen“ an das Kölnische 
Stadtmuseum ist insbesondere aufgrund der Vielzahl an inhaltlichen Anknüpfungsmöglichkei-
ten perspektivisch denkbar. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Ausstattung der Dienststelle 
mit einem entsprechenden Personal- und Sachkostenbudget. Bisher waren Stelle sowie Sach-
mittel als Maßnahme der Kulturentwicklungsplanung im Planungsreferat des Dezernats für 
Kunst und Kultur verortet. 
 
Zunächst ist seitens der Verwaltung die Verlängerung der Projektstelle geplant. Die Frage nach 
Verstetigung des Referats für Geschichtsinitiativen zur Sichtbarmachung vielfältiger Perspekti-
ven auf die Kölner Stadtgeschichte ist Gegenstand der aktuell anhängigen Haushaltsplanauf-
stellung 2025/2026. 
 
Zu Punkt 3: 
Im Falle der dauerhaften Einrichtung eines Referats für Geschichtsinitiativen ist eine Anbindung 
an das Kölnische Stadtmuseum grundsätzlich vorstellbar. Aufgrund der eigenen Zielsetzungen 
und inhaltlichen Ausrichtung ist das Stadtmuseum ein wichtiger Partner mit Blick auf die Aktivi-
täten des Referats. Darüber hinaus bestehen enge Verflechtungen zu den sonstigen stadthis-
torischen Museen, die gleichermaßen in das Netzwerk einzubinden sind. 
 
Für die Unterstützung des vielfältigen Engagements der Geschichtsinitiativen standen im Haus-
haltsjahr 2021 einmalig Fördergelder in Höhe von 100.000,00 Euro zur Verfügung, die mittels 
des Förderprogramms „Stadtgeschichte“ öffentlich ausgeschrieben wurden. 
 
Ausschreibung und Vergabe der Fördergelder übernahm das Kölnische Stad tmuseum im 2. 
Quartal 2021 nach den im Förderkonzept festgelegten Kriterien. Gefördert wurden Projekte und 
Maßnahmen, die sich mit der Erforschung und Präsentation der Kölner Stadtgeschichte und der 
immateriellen Stadtkultur Kölns befassen sowie Vorhaben zum konservatorischen Erhalt von 
Kölner Sammlungen und Archiven. Antragsberechtigt waren Privatpersonen (sofern sie ge-
meinschaftlich organisiert waren), eingetragene und gemeinnützige Vereine und Verbände 
(Eintrag im Kölner Vereinsregister oder mit Niederlassung in Köln), Kindertagesstätten, Einrich-
tungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Schulen aus dem Stadtgebiet einschließlich einzelner 
Gruppen, Klassen, Jahrgangsstufen und klassenübergreifender Arbeitsgruppen. Der maximale 
Fördersatz pro Projekt betrug 5.000,00 Euro. 
 
Insgesamt wurden bis zur vorgegebenen Bewerbungsfrist 45 Förderanträge gestellt. 23 An-
träge wurden bewilligt. Die Antragssteller*innen erhielten einen Projektkostenzuschuss zwi-
schen 1.660,10 Euro und 5.000,00 Euro in Form einer Festbetragsfinanzierung. 13 Anträge 
konnten nicht berücksichtigt werden, da bei Eingang der Antragsunterlagen die vorhandenen 
Fördergelder bereits ausgeschöpft waren. 9 Anträge wurden abgelehnt, da die formalen Vo-
raussetzungen nicht erfüllt waren. 
 
Die Auszahlung der Projektkostenzuschüsse erfolgte im Dezember 2021. Die Zuschussemp-
fänger*innen nutzten die Fördergelder unter anderem für die Planung und Umsetzung von 
Publikationen und Ausstellungen zur Stadt- oder Stadtteilgeschichte, für die Konzeption von 
Führungsformaten sowie für Veranstaltungen, Tagungen oder für Schulprojekte zu lokalen 
historischen Begebenheiten. Die geförderten Maßnahmen wurden sowohl im analogen als 
auch im digitalen Format umgesetzt  
 
 
Gez. Charles

Anlage_5_2024-1714_Sachstandsbericht_2023-2024

49525 Zeichen

Sachstandsbericht 2023/24  
 
 
Inhaltsverzeichnis 
1 Allgemeines .......................................................................................... ........................................ 2 
1.1  KEP-Lenkungskreis .................................................................................... ........................... 2 
1.2  KEP Sommerfest am 18.08.2023 im Kulturbunker Mühlheim ................................................. 2 
1.3  Webseite: www.kep.koeln .............................................................................. ........................ 2 
2 Projekte 2024 ........................................................................................ ........................................ 3 
2.1  Status Quo Analyse Leitbild kulturelle Teilhabe ...................................................... ............... 3 
2.2  Materialkarussell .................................................................................... ................................ 3 
2.3  Kulturschaffende vernetzen - Kooperationen fördern (1033/2024) ......................................... 4 
3 Schwerpunktthema 2023: Nachhaltigkeit ................................................................ ...................... 4 
3.1  Barcamp: Ökologische Nachhaltigkeit in der Kultur .................................................... ............ 4 
3.2  Koordinationsstelle Nachhaltigkeit in der Kultur ..................................................... ................ 4 
3.3  Barcamp: Perspektiven auf Transformation ............................................................. .............. 5 
3.4  Köln hoch 3 – Kultur weiterbilden, bilanzieren, transformieren ............................................... 5 
4 Projekte 2022/23 ..................................................................................... ...................................... 5 
4.1  Entwicklung eines Handlungskonzeptes Kreativräume in der Stadtentwicklung. .................... 5 
4.2  Mehrsprachiges Vermittlungsangebot des Museumsdienstes ................................................ 5 
4.3  Einrichtung eines Arbeitskreises „Gedächtnis der Stadt“ ........................................................ 7 
5 Projekte 2020-22 noch nicht abgeschlossen ............................................................ ..................... 8 
5.1  ALLGEMEIN: Vielfalt................................................................................... ........................... 8 
5.2  ALLGEMEIN: Räume / Baukultur ......................................................................... .................. 9 
5.3  STÄDTISCHE INSTITUTIONEN: Museen ..................................................................... ........ 9 
5.4  FREIE SZENE: Bildende Kunst .......................................................................... ................. 13  
5.5  FREIE SZENE: Musik ................................................................................... ....................... 14

2 
 
1 Allgemeines 
1.1 KEP-Lenkungskreis  
In der Sitzung am 11.01.2024 einigte sich der KEP-Lenkungskreis auf zwei Schwerpunkthemen für das 
Jahr 2025: „Aufbau einer Agentur / Serviceeinrichtung für Kulturprojekte“ und „Kulturräume in der Stadt- 
entwicklung / Neubauprojekte“.  
Auf dem jährlichen Workshop des Lenkungskreises am 08.04. stand dann das Thema der Serviceein- 
richtung für die Kulturschaffenden im Fokus. In ein er solchen Einrichtung sollten als zentrale Anlauf-
stelle verschiedene Dienstleistungen integriert sei n, um den bürokratischen Aufwand bei der Umset- 
zung von künstlerischen Ideen und Projekten zu minimieren und so bei der Umsetzung kultureller Ideen 
und Aktivitäten zu unterstützen. Aus Perspektiven d er Freien Szene und der städtischen Institutionen 
wurden auf dem Workshop erste Vorstellungen, Wünsche und Visionen für eine solche Agentur in Köln 
diskutiert. Die Vorschläge für die Kernaufgaben der Einrichtung waren: Drittmittelakquise und Beratung 
zu Fördermöglichkeiten, Schnittstelle zur Verwaltun g, Vernetzung und Kooperation, Konzeption und 
Durchführung großer Veranstaltungen. 
Die Verwaltung vertieft die Recherchen bezüglich di eser Aufgabengebiete, um das weitere Verfahren 
für den Fortgang eines solchen Projektes vorzubereiten.  
Weitere Sitzungen des KEP-LKs sind für den 02. Juli und den 28. Oktober 2024 geplant. 
 
1.2 KEP Sommerfest am 18.08.2023 im Kulturbunker Mü hlheim  
Im August 2023 veranstaltet das KEP-Team zum zweiten Mal für die Kulturakteure der Stadt ein KEP-
Sommerfest. Neben dem informellen Beisammensein kon nten sich die Teilnehmer*innen in drei Ar- 
beitsgruppen zu den Schwerpunktthemen 2024 „Vernetz ung und Profilierung“ austauschen. Dabei 
standen folgende Aspekte im Fokus: 
• Vernetzung durch gemeinsam Projekte 
• Vernetzung für mehr Außenwirkung 
• Vernetzung im Veedel 
Den musikalischen Ausklang der Veranstaltung gestaltete das Trio LUAH.  
Im Anschluss an das Sommerfest fand zusätzlich eine Online-Umfrage zu den Schwerpunkthemen  
2024  statt, unter anderem um zu eruieren wie relevant d ie KEP-Themen 2024 für die Kulturakteure 
sind. Im Ergebnis hielten ca. 55 % Profilierung und ca. 75% Vernetzung für aktuell wichtige Themen.  
Bei der Frage nach dem Status Quo in Sachen Vernetz ung und konkreten Maßnahmenvorschlägen 
wurden folgende Punkte mehrfach genannt:  
• Im eigenen Veedel und in der eigenen Sparte fühlen  sich die Kulturakteur*innen in der Regel 
gut vernetzt. 
• Kooperationen zwischen städtischen Kultureinrichtu ngen und Freier Szene sind bisher selten. 
Dort, wo sie zustande kommen, funktionieren sie aber sehr gut (Best Practice: artothek in Fin- 
kenberg). 
• Ideen für spartenübergreifende Kooperationen schei tern oft schon daran, dass es keine Mittel 
gibt, um die Konzepte auszuarbeiten und, dass die A kteur*innen häufig gar nicht wissen, wer 
ggf. Interesse an einer Kooperation hat und diesbezüglich angesprochen werden kann.  
 
1.3 Webseite: www.kep.koeln 
In der Rubrik übergreifende Themen wurde das Thema Nachhaltigkeit hinzugefügt. Unter dem Stich- 
wort Veranstaltungen gibt es seit Ende 2023 Veranstaltungshinweise und Informationen zu Förderpro- 
grammen. 
Die KEP wird nun auch in Leichter Sprache zugänglich, wobei die komplette Übersetzung der Webseite 
in Leichte Sprache sukzessive vervollständigt wird.  
Auf der Webseite findet sich neben allgemeine Informationen auch eine Übersicht über die aktuellen 
und die bereits abgeschlossenen Maßnahmen der KEP .

3 
 
 
2 Projekte 2024 
Für 2024 sind bisher drei Projekte aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Teilhabe und Vernetzung ge- 
plant. Die Projekte wurden bereits im KEP-Lenkungskreis vorgestellt und von diesem befürwortet.  
 
2.1 Status Quo Analyse Leitbild kulturelle Teilhabe   
Ratsbeschluss im Frühjahr/Sommer 2024 geplant (1040/2024) 
Als erste Maßnahme zur Umsetzung des Leitbildes soll es eine Nachhaltige Strukturentwicklung zu 
Kulturteilhabe und Vielfalt in den städtischen Kulturinstitutionen geben. Im ersten Schritt wird eine 
Status-quo-Analyse durchgeführt. Die Ergebnisse fließen in individuelle Konzepte ein, die den einzel- 
nen Institutionen einen Handlungsrahmen für die Verbesserung von Kulturteilhabe an die Hand geben 
und das spartenübergreifende Leitbild bedarfsgerecht ergänzen. 
Um die Kriterien Vielfalt und Vielfaltsorientierung nachhaltig in die Organisationsstrukturen der städti- 
schen Kulturinstitutionen zu implementieren, braucht es Strukturentwicklung in Bezug auf folgende 
Handlungsfelder: 
• Gesamtstrategie und operative Ziele 
• Abbau von Barrieren 
• Vielfaltsorientierte Organisationsentwicklung  
• Personalentwicklung 
• Programm- und Formatentwicklung 
• Brückenbau zu neuen Publika und erweiterte Öffentl ichkeitsarbeit 
• Budgetentwicklung 
• Evaluation und Monitoring 
• Wissenstransfer und Vernetzung auf verschiedenen E benen 
 
Mit Unterstützung einer externen Beraterin und Organisationsentwicklerin soll die 3-teilige Maßnahme 
erfolgen: 
1. Analyse bestehender Strukturansätze in den einze lnen Kultureinrichtungen (ab Sommer 2024) 
2. Erarbeitung eines Strukturkonzepts, das auf bere its bestehenden Ansätzen aufbaut, die indivi- 
duellen Gegebenheiten der Organisationen stärkt und auf Synergie, Vernetzung und Koopera- 
tion im Kontext der städtischen Einrichtungen sowie mit anderen Akteur*innen basiert. Die 
Konzeptentwicklung soll partizipativ mit Mitarbeiter*innen der Kultureinrichtungen erfolgen (Ab 
Herbst 2024). 
3. Begleitung der Umsetzung in den einzelnen Kultur einrichtungen (Anfang 2025, vorbehaltlich 
der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel) 
 
2.2 Materialkarussell  
Am 16.05.2024 im Rat beschlossen (1094/2024) 
Kölner Kulturinstitutionen richten am 24. August 2024 zum ersten Mal die Veranstaltung „mein, dein, 
unser – Materialkarussell der Kölner Kultur“ aus. An etwa vier Kulturorten in der Stadt werden Materi-
alien auf Spendenbasis angeboten – begleitet von zahlreichen Aktionen für Kinder, Jugendliche und 
Erwachsene. Bei dem Material handelt es sich beispielsweise um Ausstellungsarchitektur, Büromate- 
rial, Kostüme, Publikationen oder Technik. Ziele der Veranstaltung sind die Weiterverwendung von 
Materialien und die Unterstützung der gesamtstädtischen Anstrengungen zur Klimaneutralität bis zum 
Jahr 2035. Schließlich können vermiedene Entsorgung, Re- und Upcycling den Ausstoß von Treib- 
hausgasemissionen senken. 
Das zugängliche Format von „mein, dein, unser – Materialkarussell der Kölner Kultur“ wird mittels 
Führungen, Kunstinstallationen, Workshops, Gesprächen und Vorträgen zusätzlich vermittelt, und es

4 
werden daran anknüpfende Themen wie Tauschen, Teilen und Zirkularität behandelt. Die Organisa- 
tion und Durchführung der Veranstaltung erfolgt durch das Green Culture Collective. Dabei wird es 
durch das Planungsreferat (VII/2) und extern unterstützt. 
 
2.3 Kulturschaffende vernetzen - Kooperationen förd ern (1033/2024)  
Ratsbeschluss im Frühjahr/Sommer 2024 geplant (1033/2024) 
Das Thema „Vernetzung“ wurde vom KEP-Lenkungskreis als ein Schwerpunktthema für 2024 festge- 
legt.  
Mit der Veranstaltung „Kulturschaffende vernetzen – Kooperationen fördern“ soll die Vernetzung und 
Zusammenarbeit zwischen der Freien Szene und den städtischen Institutionen ausgebaut und gestärkt 
werden. Sie soll die Möglichkeit geben, Projektidee n für spartenübergreifende Kooperationen vorzu- 
stellen und sich damit um eine Förderung zu bewerben.  
Das Projekt ist in folgenden Schritte geplant: 
• Kick-off und Matching: Vorstellung der Projektidee n 
• Einreichung, Auswahl und Umsetzung der Projekte 
• Dokumentation und Evaluation 
 
 
3 Schwerpunktthema 2023: Nachhaltigkeit  
2023 stand das Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit in der Kultur“ im Fokus der KEP. Hierzu wurden die 
folgenden Maßnahmen umgesetzt: 
 
3.1 Barcamp: Ökologische Nachhaltigkeit in der Kult ur  
Am 23.03.2023  im Rat beschlossen (0336/2023) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat, Pla- 
nungsreferat (VII/2). 
Auf der KEP-Tagung am 4. November 2022 wurde von den Kulturakteur*innen der Wunsch geäußert, 
einen intensiveren, spartenspezifischen und sparten übergreifenden Austausch zur Nachhaltigkeit in 
der Kultur zu ermöglichen. Um diesem Wunsch entgegenzukommen wurde am 1. September 2023 im 
Bürgerhaus Stollwerck ein Barcamp durchgeführt, an dem etwa 80 Kulturakteur*innen teilnahmen. Als 
Keynote-Speakerinnen konnten Dr. Carolin Baedeker ( Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. 
Stellv. Abteilungsleiterin und Co-Leiterin des Fors chungsbereichs Innovationslabore) und Nicole Loe- 
ser (Institute for Art an Innovation, Berlin, Direktorin und freie Kuratorin) einen wertvollen Input liefern. 
In verschiedenen Sessions wurden dann die jüngsten Entwicklungen im Bereich ökologische Nachhal- 
tigkeit in der Kultur reflektiert sowie Initiativen und Best-Practice Beispiele vorgestellt. 
 
3.2 Koordinationsstelle Nachhaltigkeit in der Kultu r 
Am 23.03.2023 im Rat beschlossen (0039/2023) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat-Pla- 
nungsreferat (VII/2) 
Im Dezernat Kunst und Kultur wurde eine Koordinationsstelle „Nachhaltigkeit in der Kultur“ eingerichtet 
und zum 01.09.2024 besetzt. Diese Stelle vertieft das Wissen im Bereich Nachhaltigkeit und stärkt und 
vernetzt die diesbezüglichen Initiativen aus dem Kölner Kultursektor. Sie ist eine Schnittstelle, die zwi- 
schen den involvierten Ämtern, städtischen Institut ionen und der Freien Szene agiert. Die Koordinati- 
onsstelle „Nachhaltigkeit in der Kultur“ schafft ein Forum, in dem die Institutionen und Akteur*innen des 
Kultursektors Beratungsangebote wahrnehmen können. Damit wird der gesamtstädtische Transforma- 
tionsprozess professionell, koordiniert und zielori entiert für die Kulturszene unterstützt. Die Stelle  ist 
zunächst bis zum 31.12.2024 befristet. Eine Entfristung wird beantragt.

5 
3.3 Barcamp: Perspektiven auf Transformation  
Am 15.06.2023 im Rat beschlossen (1566/2023) Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Das Barcamp „Perspektiven auf Transformation“ am 16. November 2023 im Kulturbunker Mühlheim 
ermöglichte ein Eintauchen in die verschiedenen Asp ekte von Transformation und zeigte Spielräume 
entlang von Praxisbeispielen auf. Zukunftsfragen wu rden diskutiert und mittels Impulsen von Kölner 
Kulturinitiativen „Promising Practice“ vorgestellt um neue Ideen gemeinsam zu entwickeln. Es ging um 
die Suche nach nachhaltigen Strategien im Zeichen v on Diversität, Ressourcenschonung und Publi- 
kumsentwicklung. 
 
3.4 Köln hoch 3 – Kultur weiterbilden, bilanzieren,  transformieren 
Am 6. September 2023 startete das Dezernat Kunst und Kultur das Projekt „Köln hoch 3 – Kultur wei- 
terbilden, bilanzieren, transformieren". Das Projekt umfasste die Weiterbildung „Transformationsma- 
nager*in Nachhaltige Kultur“ sowie die Erstellung von Klimabilanzen.  
In der Weiterbildung erwarben die Teilnehmer*innen Handlungswissen, wie Kulturinstitutionen den 
Weg zu mehr Nachhaltigkeit beschreiten können. Mit ihrem Wissen können die Absolvent*innen nun 
Prozesse und Projekte in ihren Institutionen anstoßen und durchführen, die Vorbildcharakter für die 
Branche und darüber hinaus für eine klimagerechte Gesellschaft haben. 
Die Klimabilanzen bieten eine gute Datengrundlage, um fundierte Maßnahmen zum Klimaschutz zu 
entwickeln und ein strategisches und umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement zu implementieren. 
„Köln hoch 3“ ist eine Kooperation des Dezernats Kunst und Kultur, der Koordinationsstelle Klima- 
schutz, des Green Culture Collective, des Aktionsnetzwerks Nachhaltigkeit und Thema1.  
An dem Projekt nahmen städtische und Freie Kulturinstitutionen teil. Insgesamt wurden 19 Transfor- 
mationsmanager*innen ausgebildet und acht Klimabilanzen erstellt. "Köln hoch 3" wurde im Dezernat 
Kunst und Kultur personell durch die Koordinationsstelle „Nachhaltigkeit in der Kultur“ betreut und fe- 
derführend koordiniert. 
 
 
4 Projekte 2022/23  
4.1 Entwicklung eines Handlungskonzeptes Kreativräu me in der Stadtentwick- 
lung.  
Am 08.09.2022 vom Rat beschlossen (2027/2022) / Die Zuständigkeit für das Vorhaben liegt nun beim 
Kulturraummanagement (VII/5).  
Die Erstellung des Handlungskonzeptes erfolgt aus der Umsetzung einzelner Teilbereiche, welche am 
Ende des Prozesses zu einem Handlungskonzept zusamm engefügt werden. Die Teilbereiche bilden 
gleichzeitig das Arbeitsprogramm für den strategisc hen Bereich des KRM. Mehrere Teilbereiche sind 
bereits in der Umsetzung.  
 
4.2 Mehrsprachiges Vermittlungsangebot des Museumsd ienstes  
Am 12.12.2023 vom Rat beschlossen (2929/2023) / die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst Köln 
(4522) 
Im Einklang mit den Zielen der Kulturentwicklungsplanung ist der Museumsdienst bestrebt, sein mehr- 
sprachiges Vermittlungsangebot auszubauen und so einem möglichst großen Teil der Kölner Bevölke- 
rung kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Derzeit um fasst das Programm bereits Veranstaltungen in 
englischer, türkischer und ukrainischer Sprache an der Mehrzahl der städtischen Museen, sowie an 
einzelnen Museen auch Veranstaltungen in anderen, in Köln stark vertretenen Sprachen wie Polnisch, 
Russisch, Kurdisch und Arabisch. Ergänzend hinzu kommen Veranstaltungen in Sprachen, die in einem 
inhaltlichen Bezug zu den Ausstellungen stehen, wie  beispielsweise chinesisch-sprachige Führungen

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am Museum für Ostasiatische Kunst. Ziel ist es, dieses Angebot in verschiedener Hinsicht sowohl fort- 
zusetzen als auch auszubauen, um den Bedarfen des P ublikums nachkommen zu können. Um die 
Angebote passgenau planen und betreiben zu können, werden die Ausbaustufen über einen Zweijah- 
reszeitraum projektiert. 
1. Fortsetzung und teilweise Verstärkung des bereit s etablierten Angebotes:  
2023 wurden in den städtischen Museen 132 kostenfre ie öffentliche Führungen in Herkunfts- 
sprachen durchgeführt, davon 41 in Türkisch oder zw eisprachig deutsch-türkisch, 35 in Ukrai- 
nisch oder zweisprachig deutsch-ukrainisch und 28 i n Englisch. Weitere Führungen haben in 
Kurdisch, Arabisch, Chinesisch, Russisch und Polnis ch stattgefunden. Für 2024 sind bereits 
insgesamt 193 öffentliche herkunftssprachliche Führungen terminiert. 
2. Ausweitung auf weitere Museen:  
Die öffentlichen Führungen für ukrainischsprachige Besucher*innen sind so gut nachgefragt, 
dass sie 2023 (NS-Dokumentationszentrum) und 2024 ( Rautenstrauch-Joest-Museum, Mu- 
seum für Ostasiatische Kunst, Kölnisches Stadtmuseum) sukzessive auf alle Häuser ausgewei- 
tet wurden. Seit Eröffnung des Kölnischen Stadtmuseums gibt es in jedem städtischen Museum 
ukrainischsprachige oder zweisprachig deutsch-ukrainische Führungen.  
Mit den türkischsprachigen Führungen im Kölnischen Stadtmuseum können auch die regelmä- 
ßigen Führungen in dieser Sprache auf vier Museen a usgeweitet werden. Die deutsch-türki- 
schen Führungen an KölnTagen bedienen weiterhin im Wechsel alle neun Museen. Auch das 
Angebot von polnischen Führungen wird auf das Kölnische Stadtmuseum ausgeweitet. 
3. Etablierung weiterer Sprachen:  
Öffentliche Führungen in italienischer (Römisch-Germanisches Museum und Kölnisches Stadt- 
museum), spanischer (Rautenstrauch-Joest-Museum und Wallraf-Richartz-Museum) und fran- 
zösischer Sprache (Kölnisches Stadtmuseum) kommen 2024 sukzessive hinzu. Im Museum für 
Angewandte Kunst startet 2024 ein Angebot in Deutsc her Gebärdensprache (DGS). Hierzu 
konnten Native Signers (DGS-Muttersprachler*innen) gewonnen werden, die zu den Samm- 
lungsinhalten sowie Vermittlungstechniken fortgebildet werden.  
4. Ausbau des Angebots an deutsch-herkunftssprachli chen Tandemführungen: 
Tandemführungen, die eine Führung auf Deutsch mit e iner Verdolmetschung in eine weitere 
Sprache kombinieren, werden von den Teilnehmer*innen als besonders hilfreich für den Erwerb 
der deutschen Sprache erlebt, wie Evaluationen erge ben haben. 2024 konnte neben dem 
deutsch-ukrainische Tandemführungen im Museum Schnü tgen und Römisch-Germanischen 
Museum das Format im Rautenstrauch-Joest-Museum und  Museum für Ostasiatische Kunst 
etabliert werden. Die zweisprachigen Deutsch-Türkische Führungen finden 2023 und 2024 je- 
weils 5 Mal statt.  
Darüber hinaus bietet der Museumsdienst 2024 an 9 K ölnTagen öffentliche Führungen in Ein- 
facher Sprache für Deutschlernende an. Diese bilden für Menschen, die Grundkenntnisse in der 
deutschen Sprache z.B. durch einen absolvierten Integrationskurs erworben haben (Niveau B1 
nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen fü r Sprachen), ein Brückenangebot 
zwischen herkunftssprachlichen Führungen und dem Standardangebot des Museumsdienstes. 
Ergänzend dazu wurden 2023 und 2024 in einem Kooperationsprojekt mit der Volkshochschule 
Köln für 40 Integrationskurse sprachfördernde Workshops in vier Museen in Einfacher Sprache 
durchgeführt. 
5. Binnendifferenzierung der Angebote: 
Eine Differenzierung bspw. nach Altersgruppen ist n otwendig, um adressatengerecht agieren 
zu können. Familienführungen, Kinderworkshops, Führ ungen für Erwachsene und Senior*in- 
nenführungen sind Teil des Programms.  
Aber auch methodisch spricht das Programm verschied ene Menschen an: Eine türkischspra- 
chige Führung mit Zeichenworkshop im Wallraf-Richartz-Museum richtet sich an Kunstinteres- 
sierte, die sich angeleitet durch einen Künstler Ze ichentechniken der Alten Meister selbst mit 
dem Zeichenstift erschließen wollen. Die deutsch-türkischen Führungen sind dialogisch aufge- 
baut und haben eine starke soziale und intergenerat ionelle Komponente. Die ukrainischspra- 
chigen Familienführungen im Museum Ludwig und Wallraf-Richartz-Museum wiederum geben 
thematisch wechselnde Einblicke in jeweils eine Kunstepoche bzw. einen Kunststil. 
6. Vernetzung mit den Zielgruppen: 
Das bestehende Angebot wird gezielt in Richtung der  Sprachcommunities adressiert. Hierzu 
betreiben Muttersprachlerinnen (ukrainisch und türk isch) auf Honorarbasis Netzwerkarbeit,

7 
kommunizieren Angebote und Termine digital, bauen einen Adressverteiler auf und stellen das 
Programm persönlich in Vereinen, Migrant*innenselbs torganisationen sowie Interkulturellen 
Zentren vor. Dies wurde mit Presse- und Medienarbeit durch den Museumsdienst flankiert. Auf- 
takt bildete die Pressemitteilung „Museumsdienst ba ut mehrsprachiges Vermittlungsangebot 
aus“ vom 8.12.2023. Am 17.4.2024 fand ein Pressegespräch mit der türkischsprachigen Presse 
in Köln und der Region statt mit positiver Resonanz. 
7. Entwicklung neuer und Ausbau bestehender digital er Angebote: 
Digitale Angebote sollen die personale Vermittlung ergänzen. Sie ermöglichen die Teilhabe am 
Angebot der Museen unabhängig von festen Terminen. Zudem sind sie flexibel mit neuen In- 
halten zu hinterlegen und zeichnen sich durch Nachh altigkeit aus, da sie – einmal etabliert – 
langfristig nutzbar sind.  
Der Audioguide des Museum Schnütgen wurde um die Sp rachen Türkisch und Ukrainisch er- 
gänzt. Er kann mit dem eigenen mobilen Endgerät über QR-Codes in der Ausstellung abgerufen 
werden und ist daher vergleichsweise niedrigschwellig nutzbar (Launch im Sommer 2024). 
8. Etablierung und Verstetigung: 
Das geschaffene Programm ist auf Langfristigkeit au sgelegt. Die Finanzierung muss ab 2025 
aus dem städtischen Haushalt finanziert werden. Hie r ist eine Aufstockung des Honoraretats 
des Museumsdienstes zwingend notwendig.  
9. Mittelverwendung: 
Die Mittel wurden für eine externe Projektleitung auf Honorarbasis, für Honorare der freiberuflich 
Mitarbeitenden in der Umsetzung, für Materialkosten und die technische Umsetzung sowie für 
eine spezifische, die Zielgruppen adressierende Öffentlichkeitsarbeit verwendet. 
 
4.3 Einrichtung eines Arbeitskreises „Gedächtnis de r Stadt“ 
Am 19.09.2022 im Hauptausschuss beschlossen (1983/2021) / die Zuständigkeit liegt im Kulturdezer- 
nat – Planungsreferat (VII/2). 
Unter dem Leitbegriff „Gedächtnis der Stadt“ beschäftigten sich Vertreter*innen unterschiedlicher Insti- 
tutionen sowie der Stadthistoriker*innen-Szene im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung mit Fragen 
rund um die Vermittlung und Erforschung der Kölner Stadtgeschichte. Besonders im Fokus standen 
dabei die Probleme und Herausforderungen, mit denen sich Akteur*innen konfrontiert sehen. Eine we- 
sentliche Forderung, die an Verwaltung und Politik herangetragen wurde, war eine Anlaufstelle, die die 
Bedürfnisse der Szene unterstützt und ihre Aktivitäten fördert. Mit der neu und zunächst für sechs Mo-
nate eingerichteten Stelle einer Referentin für Geschichtsinitiativen entsprach die Stadt Köln eben die- 
sem Wunsch. Die Koordinierungsstelle entwickelte im Austausch mit den Akteur*innen Konzepte und 
Ideen, die die Geschichte und Geschichten mit all i hren Facetten aus 2.000 Jahren Kölner Stadtge- 
schichte sichtbar machen – für Kölner*innen ebenso wie für Besucher*innen der Stadt. 
Die Stelle des Referats für Geschichtsinitiativen w ar vom 1. September 2023 bis 29. Februar 2024 
besetzt und diente als Anlaufstelle für Akteur*innen, die sich alleine oder im Rahmen ihrer Tätigkeit für 
eine Organisation mit dem Thema Stadtgeschichte beschäftigen. 
In einem ersten Schritt stand die Recherche von Einzelakteur*innen sowie möglichen Ansprechperso- 
nen in verschiedenen Institutionen im Vordergrund, sodass eine Mitteilung an einen entsprechenden 
Verteiler (inzwischen rund 250 Adressen) versendet werden konnte. Basierend auf einem vorläufigen 
Zeitplan mit möglichen Maßnahmenideen und einer IST -Analyse der Stakeholder*innen im Prozess 
erfolgten parallel die Konzeption einer Umfrage zu den Bedarfen der Geschichtsvermittler*innen, die 
Vorbereitung einer Info- und Netzwerkveranstaltung sowie der persönliche Austausch in Einzelgesprä- 
chen. Hierin waren die inhaltlichen und praktischen  Schwerpunkte ebenso Thema wie die Stimmung 
innerhalb der Geschichtsszene und die aktuelle Qual ität der Vernetzung unter den Akteur*innen. Auf 
diese Weise konnten mögliche Aufgaben und Erwartungshaltungen an ein stetig eingerichtetes Referat 
für Geschichtsinitiativen identifiziert und im Rahmen der Dokumentation bewertet werden. 
Insgesamt fanden etwa 50 Einzelgespräche mit Vertre ter*innen anderer städtischer Dienststellen wie 
zum Beispiel des Stadtkonservators und des Kulturra ummanagements, diverser Geschichtsvereine 
und einzelner Projekte statt, sodass ein intensivie rter, persönlicher Austausch mit den Akteur*innen 
einen guten Einblick in die derzeitige Situation de r institutionellen und individuellen Geschichtsinit iati-

8 
ven bot. Die hier formulierten Bedarfe variieren und reichen von struktureller oder finanzieller Unterstüt- 
zung bis hin zu Ausstellungs- oder Lagerflächen. Hinzu kommen der gemeinsame Wunsch nach mehr 
Austausch innerhalb der Historiker*innen-Gemeinschaft sowie eine Verbesserung der Kommunikation 
mit Politik und Verwaltung. 
Um über die Einzelgespräche hinaus ein möglichst ga nzheitliches Bild derzeitiger Tätigkeiten und ak- 
tueller Herausforderungen für Geschichtsinitiativen zeichnen zu können, wurde in enger Zusammenar- 
beit mit dem Lehrstuhl Public History an der Universität zu Köln eine Umfrage (Bedarfsanalyse) für die 
Geschichtsinitiativen entwickelt. Über 120 Nutzer*innen schlossen über einen Zeitraum von etwa sechs 
Wochen die Umfrage in vollem Umfang ab. Die Ergebni sse dieser Untersuchung fließen in das vom 
Lehrstuhl für Public History an der Universität zu Köln durchgeführte Forschungsprojekt „Geschichts- 
vermittlung in Köln im 21. Jahrhundert“ ein und werden im Zuge dessen auch publiziert. 
Unter dem Titel „Fokus Vergangenheit: Gemeinsam Sta dtgeschichte machen“ lud die Stadt Köln am 
23. Januar 2024 Vertreter*innen von Institutionen, Vereinen und Geschichtsinitiativen sowie Akteur*in-
nen, die sich mit der Vermittlung von Stadtgeschich te beschäftigen, zu einem Netzwerktreffen in das 
NS-Dokumentstationszentrum der Stadt Köln ein. Im R ahmen der Veranstaltung gab das Referat für 
Geschichtsinitiativen Einblicke in die eigenen Aufgaben und Ziele. Rund 120 Personen folgten der Ein- 
ladung zu dieser als Auftakt verstandenen Veranstal tung und beteiligten sich an dem Diskurs über 
Herausforderungen und Potenziale, eigene Aktivitäten und Ideen. 
 
Zum Abschluss der Projektlaufzeit wurde eine Dokumentation verfasst, die einen ausführlichen Einblick 
in die Aktivitäten des Referats gibt, diese vor dem  Hintergrund der zu Beginn festgesetzten Ziele be- 
wertet und Vorschläge für weitere Schritte macht. S ie wurde dem Ausschuss Kunst und Kultur am 
30.04. als Mitteilung vorgelegt 
 
 
5 Projekte 2020-22 noch nicht abgeschlossen 
Die folgende Liste führt die Projekte auf, die bere its in den Vorjahren angestoßen wurden, beim Ver- 
fassen des Sachstandberichtes aber noch nicht abgeschlossen waren.  
 
5.1 ALLGEMEIN: Vielfalt  
Erarbeitung eines Leitbildes für Kulturelle Teilhabe in Vielfalt für alle städtischen Kultur- 
bereiche sowie der Freien Szene (Produktion, Vermit tlung und Inklusion), Orientierung 
am bestehenden Diversity-Konzept der Stadt  Entwicklung einer Ikonographie als Visua- 
lisierung des Leitbildes. 
Am 08.09.2022 vom Rat beschlossen (2152/2022). Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat-
Planungsreferat (VII/2).  
 
Das Leitbild für kulturelle Teilhabe in Vielfalt is t eine schriftliche Absichtserklärung, in der die 
städtischen kulturellen Institutionen (Museen, Bühn en, Orchester, Bibliotheken, Archive) ge- 
meinsam Ziele formulieren, um in Zukunft kulturelle  Teilhabe und Vielfalt in ihren Häusern zu 
gewährleisten, zu fördern und auszubauen.  
Das Leitbild für kulturelle Teilhabe in Vielfalt umfasst alle Aspekte kultureller Teilhabe und Diver- 
sität in den städtischen Kulturinstitutionen. Diese sind in einem dialogischen Verfahren mit den 
städtischen Kulturinstitutionen erarbeitet worden. Das Leitbild soll die städtischen Kulturinstitu- 
tionen darin unterstützen, kulturelle Teilhabe in Vielfalt im Innen und Außen zu ermöglichen. Es 
schließt an das Förderkonzept kulturelle Teilhabe des Kulturamts an und ergänzt das städtische 
Diversity Konzept. Im Sinne der Multiperspektivität  haben alle städtischen Kulturinstitutionen 
sowie die Mitarbeiter*innen des Amtes für Integrati on und Vielfalt die Möglichkeit bekommen, 
sich an der Erarbeitung zu beteiligen und ihre Expertise und Perspektive in das Leitbild einflie- 
ßen zu lassen. 
 
Das Leitbild wurde am 30. Januar 2024 vom Ausschuss  Kunst und Kultur beschlossen. Eine

9 
barrierefreie Publikation wird derzeit erstellt. 
 
5.2 ALLGEMEIN: Räume / Baukultur 
Kunst im öffentlichen Raum II: Digitaler Skulpturenrundgang. 
Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1916/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat-
Planungsreferat (VII/2).  
 
Die Künste im öffentlichen Raum sollen sukzessive a n die Anforderungen einer sich wandeln- 
den Stadtgesellschaft angepasst werden. Der digital e Blick auf Kunst wurde gerade in Zeiten 
von Corona geschärft und es bedarf eines qualitativ  und quantitativ gesteigerten Angebotes 
seitens der Kommune, den Bedarfen einer sich stetig  weiter digitalisierenden Gesellschaft ge- 
recht zu werden. Als Querschnittsthema hat das Thema Räume einen besonderen Stellenwert 
in der Kulturentwicklungsplanung (KEP). Auch der öf fentliche Raum ist hierin inkludiert. Seite 
54 der KEP spricht davon, dass die "Künste im öffen tlichen Raum" inspirieren, Identifikation 
ermöglichen und geeignet sind, Kunst auf leichte un d verständliche Art für Alle in den Alltag 
einzubringen. Eine zusammenhängend digitale Option zum Erfahren des reichen Schatzes öf- 
fentlich zugänglicher Skulpturen im städtischen Raum fehlt bislang. Eine digitale Stadt-Tour ent- 
lang circa 100 besonderer Kunstwerke soll die Kunst im öffentlichen Raum nochmals aufwerten.  
Mit dem Projekt wurde die Hamburger Agentur „Travelagent“ beauftragt. Erste Ergebnisse lie- 
gen vor. Die Feinabstimmungen zu Textankauf- und -lektorat, finaler Bildauswahl, Barrierefrei- 
heit und den verschiedenen Abstimmungsprozessen mit der Onlineredaktion des Presseamtes, 
Museum Ludwig, dem Skulpturenpark und der Abteilung für Geodaten mussten im Rahmen der 
Corona-pandemie zunächst verschoben werden und werden aktuell sukzessive nachgeholt. 
Außerdem gab es eine gewünschte Änderung im Rahmen der Programmierung die eines er- 
heblichen Programmier- und Arbeitsaufwandes bedurfte.  
Der Digitale Skulpturenrundgang wird in einem erste n Schritt an die Webseite der KEP ange- 
bunden. Dort kann von interessierten Webseiten verlinkt werden. Die Anbindung erfolgt im zwei- 
ten Quartal 2024.  
 
 
5.3 STÄDTISCHE INSTITUTIONEN: Museen 
Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedliche 
Zielgruppen/Ausbau der Online-Collections und Schaffung anderer digitaler Zugänge wie 
Multimediaguides. 
Am 19.07.2021 im Hauptausschuss beschlossen und am 18.08.2021 durch den Rat genehmigt 
(1929/2021/1) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst Köln (4522). 
Die Steuerung des Relaunches des Museumsportals wechselte 2023 vom Museumsdienst Köln 
ins Kulturdezernat (VII/1). 
Die Sammlungen der Museen werden in den kommenden Jahren in den verschiedenen Online-
Präsenzen aber auch mittels mobiler Anwendungen für unterschiedliche Zielgruppen im digita- 
len Raum zugänglich gemacht. Die nachfolgend aufgef ührten Maßnahmen sind entweder Be- 
standteil der hausbezogenen Kommunikationsstrategie oder der übergreifenden Content-Stra- 
tegie des Programms „Museen, Menschen, Medien“. Es handelt sich daher nicht um solitäre 
digitale Anwendungen, sondern um Glieder in einer d igitalen Wirkungskette.  
Aus diesem Grund richten sich die jeweiligen Projekte an unterschiedliche Zielgruppen und ver- 
folgen unterschiedliche digitale Ansätze, die sich jedoch alle in dem Ziel treffen, die Publikums- 
ansprache zu diversifizieren und das bestehende Angebotsportfolio zu erweitern.  
Beantragt wurden folgende Einzelmaßnahmen:  
4510 – WRM: Relaunch des EDV-gestützten Führungssystems mit Informationen zur Sammlung

10 
als DigiWalk in einer App  
4512 – RGM: Erweiterung und Bereicherung eines 3D-R undgangs zur Präsentation im Belgi- 
schen Haus  
4514 – MAKK: Partizipative Erweiterung der Online-Collection  
4516 – MSchn: Ausbau der Online-Collection  
4518 – KSM: Gestaltung und Programmierung einer Progressive-Web-App (PWA)  
4520 – NS DOK: Erweiterung der bestehenden Didaktik -App im 360-Grad-Rundgang des NS-
DOK um Formate im Stadtraum  
4522 – Museumsdienst: Online-Spiel als Eingang zu den Sammlungen der Museen  
4523/2 – RBA (in Kooperation mit der Universität zu  Köln und dem Museumsdienst): In einem 
gemeinsamen Forschungs- und Bildungsprojekt bearbeiten die drei genannten Institutionen Ob- 
jekte der ehemaligen Jesuitensammlung, um sie der Wissenschaft und der breiten Öffentlichkeit 
zugänglich zu machen. Mit KEP-Mitteln soll mittels eines Gamification-Ansatzes das sog. Phy- 
sikalische Kabinett erläutert werden, das – einst v on europäischem Rang – ein Kernstück der 
Kölner Wissenschaftsgeschichte darstellt. 
Das übergreifende Forschungsprojekt zur Jesuitensammlung wurde erfolgreich abgeschlossen. 
Die gemeinsamen Ergebnisse wurden im Ausschuss Kuns t und Kultur am 31.05.2022 vorge- 
stellt. 
Alle anderen nachfolgenden Projekte stehen in Abhän gigkeit zum für den ursprünglich im Mai 
2023 geplanten Systemwechsel des Museumsportals. Zur Einhaltung der notwendigen Compli- 
ance musste das bisherige, heterogene System technisch wie vergaberechtlich neu aufgestellt 
werden. In diesem Zusammenhang wurden zudem notwendige Optimierungen in den Bereichen 
Usability, CMS inkl. Synergieeffekten, innovative A nsätze und Content-Darstellung vorgenom- 
men. Das neue System basiert auf aktuellen Stand de r Technik und wird auf Basis der neuen 
Supportverträge laufend aktualisiert. Damit ist auc h für die Zukunft sichergestellt, dass neben 
den bisherigen Anwendungen u. a. auch neue Digitalf ormate auf der Plattform bereitgestellt 
werden können. 
Die Steuerung des Relaunches des Museumsportals wechselte 2023 vom Museumsdienst Köln 
ins Kulturdezernat. 
Der Produktivsetzungstermin des neuen Webseitensystems ist aktuell auf unbestimmte Zeit ver- 
schoben. Inwieweit dies Auswirkungen auf die einzelnen Digitalprojekte hat, kann zum aktuellen 
Zeitpunkt nicht abschließend bewertet werden. Für jedes Digitalangebot mit geplantem Hosting 
über das neue System ist allerdings somit die Produktivsetzung offen. 
Bei den Online Collections soll eine Pilotierung fü r die Häuser MAKK und Museum Schnütgen 
erfolgen. Die Online Collections wurden aufgrund de r Abhängigkeiten und Schnittstellen zum 
Webportal ausgesetzt, um den Entscheidungen zur weiteren Fortführung nicht vorzugreifen und 
um keine Kosten verursachenden Tätigkeiten an den Online Collections auszuführen (Program- 
mierung, Gestaltung), die durch Entwicklungen am Website-System durch VII hinfällig werden. 
Sobald eine Entscheidung zum Museumsportal getroffen wird, können auch die beteiligten Fir- 
men erneut zur Fortsetzung der Arbeiten angefragt w erden. Eine aktualisierte Terminplanung 
kann erst nach erneuter Abstimmung mit den Auftragnehmern vorgelegt werden. 
360°-Rundgänge (beispielsweise WRM) inkl. didaktisc her Zugangsmöglichkeiten für verschie- 
dene Zielgruppen sollen auf dem neuen Portal www.mu seen.koeln sowie den Homepages der 
Museen MAKK, Museum Schnütgen und NS DOK veröffentlicht werden. Ein Umzug der bereits 
erstellten Angebote ist ebenfalls ausgesetzt. 
Multimediaguides für RGM und WRM, KSM sowie MAKK sind in Vorbereitung bzw. Planung.

11 
Die seit der Pandemie im Aufbau befindlichen Onlineangebote sollten auf Basis der neuen Platt- 
form im Portal in ein übergreifendes Storytelling u nd in zielgruppenspezifische User Journeys 
eingebunden werden. Die Arbeiten wurden ebenfalls gestoppt. Bisherige Ergebnisse können auf 
der aktuellen Plattform nicht umgesetzt werden. 
 
 
Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedliche 
Zielgruppen/Ausbau der Online-Collections durch die Entwicklung einer zentralen Basis- 
komponente. 
Am 19.07.2021 im Hauptausschuss beschlossen und am 18.08.2021 durch den Rat genehmigt 
(1931/2021/1) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst Köln (4522). 
Die Museen der Stadt Köln nutzen unterschiedliche Datenbanken für die wissenschaftliche Do- 
kumentation und die Verwaltung der Objekte. Im Hinblick auf die Erstellung und Publikation ihrer 
Online-Collections, die Schaffung von Schnittstellen in Bilddatenbanken und zu international re- 
levanten Wissenschaftsportalen sowie für die Normie rung von Daten ist die Schaffung eines 
Normdaten-Mappingservers unabdingbar. Er ermöglicht  die automatisierte Verbindung der 
Sammlungen und den Austausch von Digitalisaten. Eine Standardlösung für diese Aufgaben ist 
nicht marktgängig, sondern muss für Köln geschaffen  werden und den IT-Anforderungen der 
Museen sowie der stätischen IT-Landschaft genügen.  
Die KEP-Mittel tragen dazu bei, dieses im Programm „Museen, Menschen, Medien“ zu realisie- 
rende Projekt unter Beteiligung der Museen und von 12/Amt für Informationsverarbeitung um- 
zusetzen.  
Das Anforderungsmanagement für die Pilot-Museen MAK K und Museum Schnütgen wurde 
nach rund einem Jahr intensiver Vorarbeiten abgesch lossen. Ein Lösungsdesign für die kom- 
plexe Anwendungsarchitektur inkl. Datentransportebe ne aus dem städtischen Netz heraus 
konnte entwickelt werden. Der PoC ist erfolgreich abgeschlossen.  
Die noch erforderlichen Programmierleistungen für die beiden Pilot-Museen wurden im I. Quartal 
2024 angehalten. Die ursprünglich bereits für die b eiden Häuser im II. und III. Quartal 2023 
vorgesehene Implementierung der Online Collection-Ausspielungen in das neue Website-Sys- 
tem für die Museumsfamilie bzw. die neuen Websites der beiden Museen war ebenfalls gestoppt 
worden, um keine Kosten verursachenden Tätigkeiten an den Online Collections auszuführen 
(Programmierung, Gestaltung), die durch Entwicklungen am Website-System durch VII hinfällig 
werden. Die Arbeiten können hier in Abhängigkeit zu r Fertigstellung des neuen Website-Sys- 
tems und dem Livegang der neuen Websites für die Pilot-Museen MAKK und Museum Schnüt- 
gen wiederaufgenommen werden. 
Gleiches gilt für den ursprünglich parallel geplanten Abgleich mit den Strukturen anderer Fach- 
anwendungen und Datenbankstrukturen, um eine Einbin dung bspw. des Museum Ludwig für 
die Zukunft zu ermöglichen. 
Die angefragten Ressourcen des städtischen IT-Dienstleisters für den Aufbau der zentralen Inf- 
rastruktur wurden ebenfalls nicht weiter geblockt. 
 
 
Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedliche 
Zielgruppen. 
Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1764/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Historischen Ar- 
chiv (44).  
Das Historische Archiv der Stadt Köln vermittelt über die Historische Bildungsarbeit und die er- 
weiterte Öffentlichkeitsarbeit in Form von Ausstellungen, Vortragsreihen, Führungen und Work- 
shops das Thema Archiv und Archivnutzung und die Arbeit mit Historischen Quellen. Damit wird

12 
es seinem Selbstverständnis als Bürgerarchiv gerecht, in dem jede an die Geschichte ihrer Um- 
gebung Fragen stellende Person unverstellte Antwort en aus den Quellen erhält. Zunehmend 
werden diese Angebote digital aufbereitet und damit  dauerhaft und unabhängig von Öffnungs- 
zeiten angeboten und mit interaktiven Elementen versehen, wie etwa mittels der BiParcours App 
des Bildungsministeriums NRW. Die Entwicklung von B eiträgen für die BiParcours App zum 
interaktiven Einstieg von Schulklassen in das Thema Archiv und Archivnutzung ist auch ein Er- 
gebnis der Veränderungswerkstatt Öffentlichkeitsarbeit im Historischen Archiv im Rahmen der 
Verwaltungsreform von Januar bis März 2021. Für die  interaktive Arbeit mit Schulklassen und 
anderen Gruppen mit den digitalen Angeboten wurde 2 022 ein Satz von 29 iPad Air nebst La- 
dewagen für Schüler*innenarbeiten angeschafft und k ommen bei Schulklassen und anderen 
Gruppen zum Einsatz, u.a. zur Nutzung der BiParcoursApp. Im Jahr 2022 wurden die iPads für 
Vermittlungsarbeiten im Rahmen von Ausstellungsprojekten und für die BiParCoursApp mit dem 
vom 44 entwickelten Angebot zum Einstieg in die Archivnutzung eingesetzt.  
Auch 2023 wurden die iPads für die Nutzung in der A rbeit mit Schüler*innen eingesetzt. So 
dienten sie beispielsweise für die erkundende Einführung in die Nutzungsmöglichkeiten des Di- 
gitalen Historischen Archivs oder für die Bereitstellung von Arbeitskopien bei der Arbeit mit den 
Originalquellen. 
Im Rahmen der Banner-Ausstellung zur Revolution von 1848, die das Kölnische Stadtmuseum, 
das Karl-Marx-Haus in Trier und das Engels-Haus in Wuppertal konzipiert hatten, wurde auf den 
ipads ein Podcast bereitgestellt. 
Der Zusatzkurs Geschichte der Jahrgangsstufe 12 an der Königin-Luise-Schule unter der Lei- 
tung von Christoph Pallaske hatte sich der Frage gewidmet: Hat das Dombaufest, das anlässlich 
der 600sten Wiederkehr des Tages der Grundsteinlegu ng am 15. August 1248 in jenem Jahr 
gefeiert wurde, den Fortgang der Revolution beeinflusst? Zum Festtag waren Abgeordnete der 
Paulskirche samt Heinrich von Gagern, sowie der Rei chsverweser Erzherzog Johann und der 
Preußische König Friedrich Wilhelm IV. nach Köln ge kommen. Die Schüler*innen gingen der 
These des Historikers Volker Depkat nach, dass durch die große Sympathie, die sich der preu- 
ßische König als Vertreter der monarchistisch-absolutistischen Kräfte, in weiten Kreisen der Be- 
völkerung verschaffte, die Revolution bereits ausgebremst wurde. Sie fragten also, ob und ggf. 
wie das einzige Zusammentreffen von Friedrich-Wilhelm IV. und den Parlamentariern der Pauls- 
kirche beim Dombaufest im August 1848 zu einem Kipppunkt der Revolution wurde. 
Dazu haben die Schüler*innen unter anderem ein lang es Experteninterview mit Volker Depkat 
geführt, das zusammen mit weiteren Forschungsergebn issen in Podcasts verarbeitet wurde. 
Zwei davon wurden für die Dauer der Bannerausstellung in einer Hörstation über die ipads prä- 
sentiert. 
Das Biparcours-Quiz, das jüngere Schüler*innen mit spielerischen Suchaufgaben zu einer mit- 
telalterlichen Urkunde auf das Archiv neugierig mac ht, ist auf dem Bildungsportal des NRW 
Schulministeriums abrufbar und wird zur Vorbereitung von Besuchen im Archiv eingesetzt.  
 
 
Besucherstrukturanalyse für den Museumsstandort Köl n /Intensivierung von Marketing- 
maßnahmen  
Am 24.06.2021 im Rat beschlossen (1900/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst 
Köln (4522). 
Für die wirkungsvolle Intensivierung von Marketingm aßnahmen für die Museen sowie den ge- 
samten Standort ist eine Kenntnis der Publikumsstruktur unabdingbar. Sie ermöglicht eine nach- 
haltige Bewirtschaftung der Mittel und eine zielger ichtete Ansprache von Nutzungsgruppen. 
Grundlage dafür ist eine aktuelle Gesamtanalyse für den Museumsbereich, die Besucher*innen 
und Nichtbesucher*innen sowie einzelne Angebote umfasst und die Hinweise auf die demogra-

13 
phische Struktur des Publikums und die soziographis chen Bedingungen eines/einer Besu- 
cher*in erbringt. Diese grundlegende Besucherstrukturanalyse entsteht aus einer Reihe von Ein- 
zelbausteinen, die methodisch und zeitlich in einer Wirkungskette zueinanderstehen. 
Die Museen der Stadt Köln sind seit 2022 mit einem standardisierten Fragebogendesign Partner 
und aktives Mitglied des Kultur-Monitoring-Verbunde s KulMon (Institut für Kulturelle Teilhabe- 
forschung Berlin).  
Seit April 2022 findet eine kontinuierliche Besucherstrukturanalyse für den gesamten Museum- 
standort über einen Zeitraum von einem Jahr statt. Flankierend werden Feedback-Analysen für 
die unterschiedlichen museale Bildungs- und Vermitt lungsangebote im Auftrag des Museums- 
dienstes und in Kooperation mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik durchgeführt. 
Im 2. Halbjahr 2023 erfolgte die Implementierung de r Funktion „reportbook“ innerhalb des Kul- 
Mon-Verbunds als Dashboard-Anwendung bei den beteiligten Museen. Dieser wurde vom Insti- 
tut für Kulturelle Teilhabeforschung mit dem Anbieter IfaD Institut für angewandte Datenanalyse 
GmbH exklusiv für den deutschen Markt adaptiert. Da mit wurden die Institutionen in die Lage 
versetzt, aus den kontinuierlich erhobenen Daten Handlungsempfehlungen für den Regelbetrieb 
in den Museen abzuleiten. 
 
 
5.4 FREIE SZENE: Bildende Kunst 
 
Fortführung der institutionellen Förderung für Internationale Photoszene Köln gUG und 
Temporary Gallery e.V.  
Am 14.12.2021 im Rat beschlossen (3693/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Die Internationale Photoszene Köln gUG und die Temporary Gallery e.V. werden durch höhere 
Betriebskostenzuschüsse (Ratsbeschluss Ende 2021) strukturell gestärkt, letztere dezidiert aus 
den Mitteln für die Kulturentwicklungsplanung. 
Die Temporary Gallery hat sich zu einem Ausstellung sort und etablierten Zentrum für zeitge- 
nössische Kunst mit einem besonderen kuratorischen Profil zwischen den freien Projekträumen 
und dem Kölnischen Kunstverein entwickelt. Besonder s bemerkenswert ist der Umfang des 
Programms, die verstärkt inklusive Arbeit, Internat ionalität und zugleich stärkere Kooperation 
mit der Kölner Szene, sei es mit freien Strukturen, städtischen Museen oder auch spartenüber- 
greifenden Orten. Auch die Ausstellungsszenografie (Ausstellungsgestaltung), die sehr aufwän- 
dig und für fast jede Ausstellung individuell entworfen und umgesetzt wird, macht die Temporary 
Gallery zu einem bemerkenswerten Kunstort mit Professionalität und überregionaler Ausstrah- 
lung. Durch den höheren Zuschuss erhält die Temporary Gallery die Möglichkeit, die geplanten 
Projekte einer Einzelausstellung eines Kölner Künstlers/Kölner Künstlerin sowie das Kurator*in- 
nen-Residenzprogramm in Kooperation mit dem Kunsthaus KAT 18 umzusetzen. 
 
Die Internationale Photoszene Köln wird ebenfalls d urch einen erhöhten Betriebskostenzu- 
schuss gestärkt. Sie kehrt zu einer biennalen Struktur zurück. Gestärkt werden soll durch eine 
höhere Förderung die stärkere Fokussierung auf das biennale-Festivalprogramm (Kernpro- 
gramm). Hier soll eine Profilschärfung stattfinden.  Mit dem AMA-Kooperationsprojekt ist dies 
bereits in der Vergangenheit erfolgreich gelungen. Das Teilnehmerfestival soll durch eine Aus- 
schreibung eine künstlerische Schärfung erhalten. Z udem soll das Festival der Photoszene 
auch in den Zwischenjahren sichtbar werden, hier ist eine Kooperation mit den Partnerstädten 
Düsseldorf und Essen geplant, um zu einer starken N RW-Region zusammenzuwachsen. Das 
Artists meets Archive-Programm mit den städtischen Häusern in Köln wird weiterhin vorhan- 
dene Sammlungsbestände sichtbar machen. Mit dem AMA-Projekt werden die Kölner Fotogra- 
fie-Archive regelmäßig durch internationale Künstler*innen gesichtet, bearbeitet und der Öffent- 
lichkeit präsentiert.

14 
 
5.5 FREIE SZENE: Musik 
Schaffung zusätzlicher Proberäume für Einzelkünstler und Ensembles (vor allem im Be- 
reich Neue Musik wegen komplexer Aufbauten) Vorrangige Maßnahmen zur Ertüchtigung 
vorhandener und neuer Räume, im Hinblick auf nutzerspezifische Anforderungen.  
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41) und dem Kulturraumanagement (VII/5)  
Die Maßnahmenidee wurde bereits begonnen. Mit Beschluss des Ausschusses Kunst und Kul- 
tur wurde gemäß Antrag AN/0421/2018 aus Mitteln des  Leitprojektes die institutionelle Förde- 
rung des Netzwerks ON – Neue Musik Köln für die Herrichtung von Proberäumen und für Miet- 
kostenzuschüsse für Neue Musik Ensembles erhöht.  
Weitere Bedarfe könnten durch Mietzuschüsse zu Prob eräumen und durch Mitbenutzung des 
erweiterten Zamus gedeckt werden. Anfang 2022 wurden für eine Erweiterung des Zamus mit 
dem Studio für elektronische Musik die Weichen im Z uge eines Beschlusses über einen stark 
angehobenen Betriebskostenzuschuss gelegt. Die Verhandlungen mit dem Eigentümer des He- 
liosturms und der Rheinlandhallen über die Erweiter ung des Zamus um eine Fläche von ca. 
1200 qm und die Unterbringung des Studios für elektronische Musik des WDR dauern an. 
 
Für die Schaffung zusätzlicher Proberäume ist die V erwaltung im engen Austausch mit dem 
IfM. Aufgrund der größeren Anforderungen von Prober äumen an die Gebäudesubstanz sowie 
die hohen Kosten für die Herrichtung stellt das Vorhaben eine große Herausforderung dar und 
ist eng an die Entwicklung des städtischen Haushaltes gekoppelt.

Anlage_2_2021-1983_Beschlussvorlage_AK_Gedächtnis-der-Stadt

9434 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 1983/2021 
Freigabedatum 
 11.08.2022 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Umsetzung einer Maßnahme des Kulturentwicklungplans: Einrichtung eines Arbeitskreises 
"Gedächtnis der Stadt" 
Beschlussorgan 
Rat/Hauptausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat 
1. beauftragt die Verwaltung mit der Einrichtung eines Arbeitskreises ‚Gedächtnis der Stadt‘. 
 
2. erkennt dafür folgenden Mehrstellenbedarf an: 1,0 Verwaltungsbeschäftigte*r EG 13 Fg. 1 TVöD 
befristet für die Dauer von 6 Monaten ab Besetzung.  
 
3. beschließt für die Umsetzung der Maßnahme überplanmäßige Aufwendungen im Teilergebnisplan 
0111 – Sonstige Innere Verwaltung, in Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleis-
tungen in Höhe von 21.000 € im Haushaltsjahr 2022 und in Teilplanzeile 11 – Personalaufwen-
dungen in Höhe von jeweils 19.500 € im Haushaltsjahr 2022 und – vorbehaltlich des Inkrafttretens 
der Haushaltssatzung 2023/2024 – im Haushaltsjahr 2023. Die Deckung erfolgt durch Weni-
geraufwendungen im Teilergebnisplan 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen 
für Sach- und Dienstleistungen ebenfalls in den Haushaltsjahren 2022 und 2023. 
 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 29.08.2022 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.08.2022 
Finanzausschuss 05.09.2022 
Rat 08.09.2022 
Hauptausschuss 19.09.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  60.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
1. Hintergrund Kulturentwicklungsplanung (KEP) 
Der Rat hat in seiner Sitzung am 4. April 2019 die Kulturentwicklungsplanung als kulturpolitische 
Handlungsmaxime der Stadt Köln beschlossen (Session-Nr. 0240/2019). 
 
Weiterhin hat er die Verwaltung beauftragt, die in der Kulturentwicklungsplanung beschriebenen Ent-
wicklungsideen/Maßnahmen zu prüfen und unter dem Vorbehalt der haushaltrechtlichen Möglichkei-
ten umzusetzen. Jede umzusetzende Entwicklungsidee/Maßnahme bedarf eines gesonderten Rats-
beschlusses.  
 
Im vorliegenden Fall handelt es sich um: „Die Etablierung eines dauerhaften Arbeitskreises  
‚Gedächtnis der Stadt‘ und einer Koordinierungsstelle“, KEP.  
Die Maßnahme wurde dem Lenkungskreis KEP vorgelegt und befürwortet. 
 
2. Freie Szene der Historiker*innen 
Es existiert eine „Historiker*innengemeinde“ mit einer hohen Identifikation zu städtischen Themen. 
Schon während der Runden Tische zur KEP wurde deutlich, dass sich diese Szene nicht ausreichend 
gehört fühlt und den Eindruck gewonnen hat, dass nur künstlerische Sparten in der Betrachtung der 
Freien Szene eine wesentliche Rolle spielen. Dies spiegelt sich auch in den Äußerungen der im Jahr

3 
2019 gegründeten IG Köln-Geschichte wider, deren Mitglieder rund 20 Sammler*innen und Gruppen 
umfassen. Aus diesem Grund wurde eine stärkere Vernetzung mit dem Stadtarchiv und den histori-
schen Museen gewünscht.  
 
3. Bedeutung der Freien Szene für die Stadtgeschichte 
Die Stadt Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken. Dies 
sollte im besonderen Maße für die Geschichtsinitiativen und privaten Sammler*innen gelten, da deren 
Arbeit Teil des historischen Stadtgedächtnisses ist. Nicht alle privaten Sammlungen sind aus fachli-
cher Sicht gleichermaßen historisch wertvoll: Was für die eine historisch interessierte Person ein inte-
ressantes Sammelgebiet darstellt, ist für den/die versierte/n Profi-Historiker*in gegebenenfalls nicht 
archivwürdig. Institutionen müssen zwangsläufig eine Auswahl treffen, denn räumlich sind Grenzen 
gesetzt. Hier gilt es neue Wege zu beschreiten und zu einem vernünftigen Kompromiss in der Ge-
mengelage der verschiedenen Ansichten mit Blick auf die oft auch emotional behafteten privaten 
Sammlungen zu finden. 
 
Manches zeigt sich erst in der späteren Betrachtung als historisch erhaltenswert. So ist beispielswei-
se die Gedenkstätte des Gestapogefängnisses im NS-Dokumentationszentrum nicht zuletzt dem bür-
gerschaftlichen Engagement zu verdanken. Auch der Bereich der Frauengeschichte wurde in den 
vergangenen Jahrzehnten vom Kölner Frauengeschichtsverein einer neuen Betrachtung und For-
schung zugeführt. Es sind also gerade auch private Initiativen, die abseits von der gängigen Ge-
schichtsforschung wichtige regionale Themen erschlossen und zugänglich gemacht haben. 
 
Aktuell liegen Möglichkeiten der Kooperation und des gegenseitigen Austausches in großen Teilen 
brach, da es an personellen und räumlichen Ressourcen mangelt.  
 
4. Referat für Geschichtsinitiativen 
In einem ersten Schritt sollen durch ein neu zu schaffendes Referat die Bedarfe der historischen Initi-
ativen festgestellt, die privaten Sammlungen gesichtet sowie ein Arbeitskreis „Gedächtnis der Stadt“ 
etabliert werden. Das Referat soll dazu personell mit einem/r Referent*in ausgestattet werden. 
Der/die Referent*in fungiert dabei als Koordinierungsstelle zwischen den freien Institutionen und den 
städtischen Einrichtungen und ist zentrale/r Ansprechpartner*in aller Beteiligten. Der/die Referent*in 
ist Mitglied des Arbeitskreises und gibt ihm eine Geschäftsordnung.  
 
Die in den historischen Initiativen arbeitenden Bürger*innen erwarten eine*n Ansprechpartner*in auf 
Augenhöhe, die/der sich im Kontext geschichtlicher Themenfelder sicher bewegt und sowohl verwal-
tungsseitig als auch inhaltlich zu den verschiedenen Sachgebieten Substantielles beisteuern kann. 
Die/Der Referent*in nimmt die Schnittstellenfunktion zu den Verwaltungsspitzen des Stadtarchivs, 
den Museen der Stadt und zu externen Institutionen, wie beispielsweise dem LVR, wahr. Perspekti-
visch wird der/die Referent*in gemeinsam mit den Vertreter*innen der freien Institutionen verschiede-
ne Konzepte entwickeln. Hierzu können unter anderem gehören: die Sichtbarmachung verdienter 
Töchter und Söhne der Stadt, die enge Abstimmung von Initiativen mit der Stadtentwicklung, dem 
Stadtkonservator oder dem Kunstbeirat. 
 
Es geht im Wesentlichen auch darum, den verschiedenen Initiativen und privaten Sammler*innen 
eine/n Ansprechpartner*in zu bieten, um die Abwanderung qualitativ hochwertiger Sammlungen zu 
verhindern und die auch teils sehr diverse regionale Arbeit zu fördern und zu erhalten. Dazu gehört 
auch die Sichtung und Prüfung der Sammlungen unter historischen und wissenschaftlichen Aspekten. 
 
5. Empfehlung der Verwaltung 
Die Prüfung der Verwaltung hat ergeben, dass die unter der Rubrik „Gedächtnis der Stadt“ der KEP 
vorgeschlagenen Maßnahmen ohne zusätzliche personelle Ressource weder geplant noch umgesetzt 
werden können. Daher empfiehlt die Verwaltung die Bereitstellung einer Stelle in EG 13 als „Referat 
für Geschichtsinitiativen“, besetzt durch eine/n Historiker*in, zunächst befristet auf 6 Monate sowie ein 
Budget für die Umsetzung der Aufgaben. Die Entwicklungsideen zur Einrichtung eines Arbeitskreises 
sowie einer Koordinierungsstelle werden zunächst miteinander verbunden, da dies zur Initiierung des 
Arbeitskreises mit den daran hängenden Aufgaben zielführend ist. Nach dieser Zeit evaluiert der Ar-
beitskreis die Ergebnisse und spricht eine Empfehlung für den Rat aus, ob die Stelle verlängert oder 
dauerhaft fortgeführt und wo sie organisatorisch verortet werden soll, oder ob die Aufgaben vonei-

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nander getrennt werden sollten. 
 
Bis zu dieser Entscheidung wird die Stelle zunächst bei VII/2 (Planungsreferat) KEP angebunden. 
 
 
6. Finanzierung: 
Zur Umsetzung der Maßnahmen aus dem Kulturentwicklungsplan stehen zentral Mittel in den Haus-
haltsjahren 2022 und 2023 im Teilergebnisplan 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 13 – Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung.  
 
Die zur Finanzierung der Maßnahme benötigten Mittel in Höhe von 60.000 € stehen dort bereit. Da-
von werden 21.000 € für Sachmittel und 39.000 € für eine befristete Personalstelle eingesetzt. Für die 
angestrebte schnellstmögliche Stellenbesetzung wird ab sofort eine verwaltungsinterne Verrechnung 
zur Verfügung gestellt. Damit die Mittel im sachlich zuständigen Teilergebnisplan zur Verfügung ste-
hen, werden die Mittel als überplanmäßige Aufwendungen in den Teilergebnisplan 0111 – Sonstige 
Innere Verwaltung, in Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 
21.000 € im Haushaltsjahr 2022 und in Zeile 11 – Personalaufwendungen in Höhe von jeweils 19.500 
€ in den Haushaltsjahren 2022 und 2023 umgeschichtet. 
 
Sollte sich im Laufe der Planung herausstellen, dass Investitionen aus den Sachmitteln getätigt wer-
den, werden die entsprechenden Mittel ins Investive umgeschichtet.

Beratungsverlauf (1)

02.07.2025 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 10.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Offenbachplatz
  • Delmenhorster Straße 20
  • Straße 20
  • Eifelwall
  • Markt

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Details

Aktenzeichen
1964/2025
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
23.06.2025
Erstellt
13.06.2025 20:08