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V/0238/2012

Schlossplatz (ehemals Hindenburgplatz) - Planungsgeschichte / Städtebauliche Rahmenbedingungen mit Nutzungs- und Funktionsansprüchen

Vorlagen 20.04.2012

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V-0238-2012-Anlage-1d_Städtebauliches-Rahmenkonzept

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Ansehen

V-0238-2012-Anlage-1e_Realisierungswettbewerb

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V-0238-2012-Anlage-4_Gestaltungsvarianten_Bolles-Wilson

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V-0238-2012-Anlage-1a_Leitplan-Stadterneuerung

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V-0238-2012-Anlage-3_Antrag-CDU

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V-0238-2012-Anlage-1 _Chronologie

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Berichtsvorlage

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V-0238-2012-Anlage-1f_Konzept-Prof-Baumewerd

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V-0238-2012-Anlage-2a_Frühjahrssend-2012

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V-0238-2012-Anlage-1b_3-Bauforum Münster

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V-0238-2012-Anlage-2 _Planungsansprüche

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V-0238-2012-Anlage-1c_Städtebaulicher-Ideenwettbewerb

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Ansehen

V-0238-2012-Anlage-1d_Städtebauliches-Rahmenkonzept

467 Zeichen

Anlage 1d
10238/2012

zur Vorlage Nr.

Kulturforum Westfalen - Städtebauliche Rahmenkonzept

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V-0238-2012-Anlage-1e_Realisierungswettbewerb

1491 Zeichen

Anlage 1e

zur Vorlage Nr. V/0238/2012

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V-0238-2012-Anlage-4_Gestaltungsvarianten_Bolles-Wilson

117 Zeichen

Anlage 4
zur Vorlage Nr. V/0238/2012

SZENARIO 1 GRÜNER PLATZ

SZENARIO 2

SZENARIO 3

JANUAR 2012 ®& BOLLES + WILSON

V-0238-2012-Anlage-1a_Leitplan-Stadterneuerung

94 Zeichen

Anlage 1a
zur Vorlage Nr. V/0238/2012
Leitplan Stadterneuerung
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V-0238-2012-Anlage-3_Antrag-CDU

2216 Zeichen

Anlage 3
zur Vorlage Nr. V/0238/2012
23.01.2012
Antrag
Hindenburgplatz - Platz für Visionen, Wege zur Umsetzung
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt,
1. die Gespräche mit dem Land NRW als Eigentümer und der WWU als unmittelbarer
Anliegerin über die Zukunft des Hindenburgplatzes wieder aufzunehmen;
2. dazu die aktuellen, aber auch die in den vergangenen Jahren schon angefertigten
Ideen und Entwürfe einzubeziehen und einer Vorprüfung zu unterziehen; .
3. die planerischen Möglichkeiten für eine Umgestaltung des Hindenburgplatzes
aufzuzeigen und dabei
4. die Belange der Schausteller und der Nutzer der Parkplätze zu berücksichtigen;
5. geeignete Instrumente einer frühzeitigen .und intensivEmBürgerbeteiligung zu
formulieren; .
6. Wege für privates und privatwirtschaftliches Engagement bei der Umsetzung zu
suchen; .
7. zu prüfen, wie neben den zuständigen Fachausschüssen auch die Bürgerinnen und
Bürger, so über eine Internetpräsenz, informiert "'(erden können,
Wolfhard Ediger
Dr. Dietmar Erber
Walter von Göwels
Gilbert Hartmann
Horst Kisnat
Bruno Kleine Borgmann
Karl Kleine:Wilke
Marliese Kosmider
Teresa KOppers
Franz-Pius Graf von Merveldt
Andreas Nicklas
JOrgen Ohm
Robert Olte
Karin Reismann
Stefan-Alexander Roth
Florian Steinforth
Barbara Stober
Stefan Weber
Helga Welker
Simone Wend land
Peter Wolfgarten
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster
Fraktionsgeschäftsstelle
Mauritzstraße7-8 .48143 MOnster
Telefon (0251) 4 1843·0 . Telefa, (0251) 4 31 36
e-mailfraktion@cdu-ms.de. http://~.cdu~ms.de '
Begründung
Die aktuell präsentierten Entwürfe für eine Umgestaltung des Hindenburgplatzes haben in
der Bürgerschaft ein großes Interesse geweckt und so verdeutlicht, dass in Münster der
Wunsch besteht, diesen zentralen Platz in der Innenstadt in Wert zu setzen und besser
nutzen zu können. Daher sollen Wege und Voraussetzung'en aufgezeigt bZw. geschaffen
werden, um unter Beteiligung der Bürgerschaft an Visionen für den Hindenburgplatz zu
arbeiten, die mittelfristig umgesetzt werden könntE;!n.
gez.
H.-Dieter Sellenriek
Gilbert Aldejohann
Frank Baumann
Sybille Benning
Gaorg Berding
Dieter von den Berg
Meik Bolte
Heinz-Georg Buddenbäumer
Olaf Dreßen
Edgar Drüge

V-0238-2012-Anlage-1 _Chronologie

11535 Zeichen

Stadtplanung
Verkehrsplanung
StadtentwicklungAmt für Anlage 1 
zur Vorlage Nr. V/0238/2012 
 
SCHLOSSPLATZ (ehemals Hindenburgplatz) 
- Chronologie der Planungsgeschichte – 
1661 Fürstbischof Christoph Bernhard erobert die Stadt  
ƒ Bau einer Zitadelle (Bereich heutiges Schloss) mit davor liegendem freien Schussfeld 
1759 „Neuplatz“ wird als Lagerplatz für die Truppen genutzt 
1769 nach Auftrag an Johann Conrad Schlaun, Residenzanlage nach franz. Vorbild zu bauen 
▪ Schloss fertiggestellt 
▪ eine Doppelallee wird angepflanzt, Barockgarten nicht umgesetzt 
 
1916 erstmalig Nutzung des Platzes für den „Send“ (Kirmes) 
1929 Planung monumentaler Umgestaltung zwischen Schloss und Dom - nicht umgesetzt 
1930 Wettbewerb zur Bebauung 
▪ Siegerentwurf von Architekt Wilhelm Wucherpfennig - nicht umgesetzt 
1933 Nationalsozialist. Deutscher Studentenbund initiiert Bücherverbrennung auf dem Platz 
bis 1945 Nazis planen monumentale Umgestaltung zwischen Schloss und Dom – nicht umgesetzt,
 
 Nutzung Hindenburgplatz für Paraden 
1945 ff. Zwischenlagerung geräumter Trümmermassen nach Kriegszerstörung Münsters 
 
1951 ff. Gestaltungswettbewerb ausgerufen – nicht umgesetzt 
 Zunahme Kfz-Verkehr > Straße Hindenburgplatz wird gebaut; 
 seither Nutzung des Hindenburgplatzes als Parkplatz 
1970 Wettbewerb zur Gestaltung des Platzes und Lösung Verkehrsprobleme – nicht umgesetzt 
1980 Staatshochbauamt initiiert für Universität die Neugestaltung des Schlossvorplatzes, 
 als Cour d’Honneur entsteht gepflasterte Fläche vor Schlossportal, zum Osten werden 
entlang Mittelachse breite Rasenflächen angelegt, Pflasterwege durch Mauern eingefasst 
1989 Eignung südlicher Schlossplatz (Parkplatz WWU) für Musikhalle oder Hotel untersucht 
▪ Konzeptstudie des Stadtplanungsamtes 
1989 „Leitplan Stadterneuerung“  (Büro Zlonicky und Wachten, Dortmund) 
▪ Überbauung des südlichen Schlossplatzes 
▪ Überbauung des Kalkmarkts 
▪ Teilung der Straße Hindenburgplatz 
▪ Freilegung der Sichtachse zum Schloss  
▪ Gestaltung der Platzoberfläche entspr. Barocker Konzeption,  
dabei im Norden und Süden zwei große Stellplatzflächen erhalten 
▪ Bau einer Tiefgarage unter dem Platz 
Chronologie der Planungsgeschichte / Seite 1 von 5

Stadtplanung
Verkehrsplanung
StadtentwicklungAmt für  
 
 
 
1990 3. Bauforum Münster – „Münster morgen – mögliche Perspektiven“ 
1993 Städtebaulicher Ideenwettbewerb  anlässlich des 1200-jährigen Stadtjubiläums  
▪ Neugestaltung des Hindenburg- und Schlossplatzes als Außenraum der Altstadt 
▪ Verbindung zwischen Universität und Altstadt herstellen 
▪ Schaffung städtebaulicher, gärtnerischer und architektonischer Qualitäten  
(Integration fehlender öffentlicher Nutzungen, z. B. Konzerthalle und ergänzende uni-
versitäre Einrichtungen / Berücksichtigung „Send“) 
1995 Arbeit des 1. Preisträgers Architekten Hannelore Kossel + Axel Schultes, Berlin
 wird als 
Zielplanung in den „Rahmenplan Münster Altstadt“ (Büro Zlonicky, Wachten und Ebert, 
Dortmund) aufgenommen 
03/2000 Ratsbeschluss zur „Schaffung vorbereitender Rahmenbedingungen für einen  
Realisierungswettbewerb Musikhalle Münster“,  
▪ Festlegung auf den Standort südlicher Schlossplatz,  
▪ Auftrag zur Erarbeitung einer Markt- und Besucherpotentialanalyse,  
▪ unter Vorbehalt einer verantwortbaren Finanzierbarkeit gestellt. 
04/2000  Beschluss der Landesregierung NRW unter Ministerpräsident Clement 
▪ Förderung eines internationalen Architekten-Wettbewerbs, 
▪ Förderung Investitionskosten für ein Museum für Gegenwartskunst, 
▪ Voraussetzung: für das Museum für Gegenwartskunst steht ein Träger aus dem 
kommunalen Bereich zur Verfügung und das Projekt wird als Projekt der 
REGIONALE 2004 von der REGIONALE-Gemeinschaft anerkannt. 
10/2000  Ratsbeschluss 
▪ Projekt Musikhalle am Standort südlicher Schloßplatz in das Projekt Kulturforum 
Westfalen einbinden,  
▪ Raumprogramm: Großer Saal mit rd. 1.600 Plätzen + Kleiner Saal mit rd. 400 Plätzen 
02/2001 Verein der Kaufmannschaft zu Münster erklärt, den Bau der Musikhalle mit dem ersten 
Spatenstich mit 1 Million DM zu unterstützen. 
02-10/2001 Gespräche zwischen Land NRW / REGIONALE 2004 / Landschaftsverband Westfalen-
Lippe / Stadt Münster zur Trägerschaft eines Museums für Gegenwartskunst und eines 
Wettbewerbsverfahrens zum Kulturforum Westfalen 
12/2001 Ratsbeschluss: 
▪ Musikhalle in städtischer Trägerschaft  
▪ Museum für Gegenwartskunst in Trägerschaft des LWL  
▪ Finanzierungsvorbehalt bei einer späteren Realisierung  
▪ Wettbewerb Kulturforum Westfalen durchführen 
12/2001 Beschluss Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe : 
▪ Sofern kostenlose Bereitstellung des Grundstücks Hindenburgplatz, durch das Land 
80%-Förderung der zuwendungsfähigen Investitionskosten und max. Betriebskosten-
zuschusses in Höhe 750.000 € durch das Land NRW 
> Errichtung des Museums für Gegenwartskunst / Trägerschaft als Abteilung des 
Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte.  
Chronologie der Planungsgeschichte / Seite 2 von 5

Stadtplanung
Verkehrsplanung
StadtentwicklungAmt für  
 
 
 
▪ Realisierung wird unter einen Finanzierungsvorbehalt gestellt; in Kooperation mit den 
weiteren Projektbeteiligten Vorbereitung und Durchführung eines städtebaulichen 
Moderationsverfahrens.  
03/2002 Ratsbeschluss: 
▪ Zustimmung zur Durchführung eines städtebaulichen Moderationsverfahrens und zur 
Auftragsvergabe an das Dortmunder Planungsbüro Scheuvens + Wachten.  
06/2002 Durchführung Kolloquienwoche  mit 6 Gesprächskreisen (Land NRW, Landschafts-
verband,  betroffene Verbände, Initiativen und Vereine, Politik, Verwaltung) 
▪ Dialog und Diskussion über Erwartungen, Anforderungen Zielsetzungen, kritische 
Haltungen zum Projekt Kulturforum Westfalen 
▪ Erarbeitung Städtebauliche Rahmenkonzeption 
▪ Wachsende Wanderausstellung, Projektzeitung, Internetauftritt 
26.6.2002 Beschluss des Landtags Nordrhein-Westfalen:
 
▪ Baugrundstück Hindenburgplatz wird im Ergebnis kostenfrei den Projektträgern Stadt 
Münster und Landschaftsverband Westfalen-Lippe überlassen  
02/2003 Städtebauliche Rahmenkonzeption „Kulturforum Westfalen“ 
als Ergebnis des städtebaulichen Moderationsverfahrens dokumentiert durch das Pla-
nungsbüro Scheuvens + Wachten, Dortmund:  
▪ Errichtung des Kulturforum Westfalen am Standort Hindenburgplatz genießt Priorität 
vor allen anderen Nutzungen 
▪ Konzerthalle im Süden und Museum im Norden (Kalkmarkt) rücken weit auseinander 
▪ hochwertige Freiflächengestaltung / Einbeziehung der Flächen bis Altstadtrand 
▪ Send und Turnier der Sieger bleiben als Großveranstaltungen auf dem Platz und an-
grenzenden Flächen erhalten 
▪ Stellplätze sind in einer Tiefgarage unter dem Hindenburgplatz unterbringen 
▪ Trennwirkung der vierspurigen Straße „Hindenburgplatz“ soll im Zuge der Reali-
sierung des Kulturforum Westfalen deutlich gemindert werden; Straße wird Teil der 
weiteren Planungen 
▪ mit der Bebauung des Hindenburgplatzes sollen Altstadt/Innenstadt und Schloss eine 
engere Anbindung erfahren 
▪ Sichtachse aus der Altstadt zum Schloss ist zu erhalten 
▪ bauliche Entwicklungen auf dem südlichen Schlossplatz unabhängig vom Kulturforum 
möglich; hier Einbindung in barockes Ensemble notwendig (Kubatur, Höhe, etc.) 
03/2003 Kulturstiftung der Westfälischen Provinzialversicherungen und Stiftung Westfalen-
Initiative erklären Bereitschaft, einen Realisierungswettbewerb finanziell zu unterstützen 
04/2003 Ratsbeschluss: 
Planungsbüro Scheuvens + Wachten ist mit der Konzeption und Durchführung eines 
Realisierungswettbewerbes zu beauftragen: 
▪ 2-stufiges Verfahren  
▪ 1. Stufe europaweit offen auszuschreiben 
▪ Zuladungen aus Übersee und den asiatischen Raum vorzusehen. 
Chronologie der Planungsgeschichte / Seite 3 von 5

Stadtplanung
Verkehrsplanung
StadtentwicklungAmt für  
 
 
 
07/2003 Start des Wettbewerbverfahrens:  
Über 500 Büros aus dem gesamten Wettbewerbsgebiet sowie Zuladungen aus Übersee 
und Asien fordern die Unterlagen an.  
197 Büros reichen Wettbewerbsentwürfe ein. 
12/2003 Entscheidung Wettbewerb „Kulturforum Westfalen“, 1. Stufe  
durch 30-köpfiges Preisgericht sowie sachverständige Berater:  
5 gleichberechtigte Preisträger und 7 Ankäufe
 werden ausgewählt.  
Preisträger sind:  
▪ Buhlke und Kuhn, Dortmund  
▪ Architekturbüro (lu:p) Renee Lorenz, Grub am Forst  
▪ Königs Architekten / Dr. Jörg Rekittke, Köln  
▪ Ortner & Ortner Baukunst / Rheinflügel Baukunst, Düsseldorf  
▪ Schmidt und Kunzemann Architekten, Kenzingen  
06/2004 Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe befürwortet die wei-
tere Projektentwicklung unter der Maßgabe der Konzentration auf die Funktion als Prä-
sentationshalle für Moderne Kunst in konzeptioneller Verbindung mit den geplanten 
Neu- und Umbaumaßnahmen am Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte. 
07/2004 Ratsbeschluss: 
▪ Zustimmung zum Ergebnis der 1. Wettbewerbsstufe; Entscheidung des Landschafts-
verbandes wird begrüßt.  
▪ Zur Fortführung des Wettbewerbsverfahrens wird die Verwaltung beauftragt, das 
Raumprogramm zu überarbeiten sowie Konzepte zur Finanzierung und Betriebsfüh-
rung zu entwickeln.  
bis 04/2005 Verhandlungen / Beratungen der Projektbeteiligten zur Förderung, Konzeptionierung der 
beiden Kulturbauten, Überarbeitung der Raumprogramme, Entwicklung von Finanzie-
rungs-/ Betriebskonzepten 
12/2004 CDU/FDP-Koalition beschließt Förderung des Baus der Musikhalle
 bei 
▪ 40%igem Baukostenzuschuss und maximal 12 Millionen Euro 
▪ bei Gesamtkosten von 30 Millionen Euro und 
▪ garantiert 50 Anmietungen.  
01/2005 Verein und Stiftung Musikhalle erklären , die verbleibende Summe von 18 Millionen Euro 
aufbringen zu wollen.  
2005/2006 Gespräche 
▪ zwischen Land NRW / LWL zur Förderung der Museumsprojekte Domplatz und  Hin-
denburgplatz  
▪ Gespräche zwischen Stadt und Verein / Stiftung Musikhalle zum Finanzierungskon-
zept Investition / Bauunterhaltung und Betrieb  
▪ Gespräche mit BLB NW über dessen Investorenangebot  
04/2006 Rat bestätigt mit Haushaltsplanbeschluss  
▪ Baukostenzuschuss zur Musikhalle über 12 Millionen Euro  
04/2006 Stiftung Musikhalle gibt bekannt  
▪ Spenden-/ Sponsorenzusagen über ca. 2,5 Millionen Euro liegen vor 
Chronologie der Planungsgeschichte / Seite 4 von 5

Stadtplanung
Verkehrsplanung
StadtentwicklungAmt für
  
 
 
Chronologie der Planungsgeschichte / Seite 5 von 5 
 
12/2006 Planungen einer Präsentationshalle für moderne Kunst im Rahmen des Projektes 
„Kulturforum Westfalen“ werden eingestellt 
▪ LWL beschließt, sich auf Um-/Neubau des Landesmuseum am Domplatz zu kon-
zentrieren  
▪ Spendenstand wird zu der Zeit von Stiftung und Verein Musikhalle mit 10 Mio. Eu-
ro angegeben. 
01-07/2007 Gespräche der Stadt zum Projekt Musikhalle mit Stiftung / Verein Musikhalle, BLB, 
Universität und Beratern  
▪ Klärung von Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten  
▪ Stiftung beauftragt Architekturbüro Bock und Partner, Coesfeld / Studie zur Musik-
halle unter Kostenobergrenze von 30 Millionen Euro  
11/2007 Konzept Prof. Baumewerd > Lage Musikhalle und Hotel an Nordseite Hindenburgplatz 
/ Kalkmarkt
 
01/2008 Sturm Kyrill entwurzelt bzw. beschädigt intensiv Baumallee der Promenade, Neupflan-
zung von 210 Winter-Linden im Rahmen des Projekts „Bürgerbäume“ 
04/2008 Bürgerentscheid  gegen Realisierung des Kulturprojekts  
01/2012 Kaufmannschaft und beauftragte Architekten Bolles-Wilson regen erneute Diskussion 
über Nutzung und Umgestaltung des Hindenburgplatzes in 3 Varianten an. 
03/2012 Ratsbeschluss: 
 Hindenburgplatz wird umbenannt in Schlossplatz

Berichtsvorlage

7869 Zeichen

V/0238/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
SCHLOSSPLATZ (ehemals Hindenburgplatz)  -  Planungsgeschichte /  
Städtebauliche Rahmenbedingungen mit Nutzungs- und Funktionsansprüchen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
03.05.2012 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 
22.05.2012 Beirat für Stadtgestaltung Bericht 
22.05.2012 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Durch die Initiative der Münsteraner Kaufmannschaft, das Architekturbüro Bolles -Wilson mit Vor-
schlägen zur Gestaltung der  ehemals Hindenburgplatz, jetzt Schlossplatz genannten Flächen zu 
beauftragen, ist die Diskussion in der Bürgerschaft zum Umgang mit diesem Ort zum wiederho l-
ten Male seit Beendigung des 2. Weltkriegs entfacht worden. D rei Gestaltungsvarianten (Barock-
garten -  teilweise in Kombination mit Hochbauten / Wasserbecken / Tiefgarage) werden s eit An-
fang 2012 in öffentlichen Veranstaltungen und in politischen Gremien präsentiert, um damit einen 
Impuls zur Meinungsbildung und Zielfindung für eine  städtebauliche Aufwertung des zwischen 
Schloss und Altstadt gelegenen historisch bedeutenden Platzraumes zu setzen. 
 
Mit dieser Berichtsvorlage wird zum einen ein Überblick über die Geschichte des ehemaligen 
Hindenburgplatzes und seine Entwicklung seit Entstehung im 17. Jahrhundert gegeben sowie die 
wiederholte Auseinandersetzung mit einer vermeintlich angemessenen Gestaltung bzw. Beba u-
ung  in den letzten Jahrzehnten aufgezeigt (Anlage 1). Zum anderen werden die aktuellen Nu t-
zungs- und Funktionsansprüche (Anlage 2)  transparent und gebündelt benannt und dam it für 
eine erneute Meinungsbildung über Ziele und Rahmenbedingungen im künftigen Umgang mit 
dem Platzraum aufbereitet. 
 
Ende der 1980er Jahre wurde eine umfassende Auseinandersetzung mit der angemessenen 
Nutzung der Platzräume vor dem Schlaun´schen Schlos s eingeleitet. Zunächst wurde die Ei g-
nung des südlichen Schlossplatz -Grundstücks als Standort für eine Musikhalle bzw. ein Hotel 
geprüft. Zwischen 1986 -1989 wurde vom Büro Zlonicky und Partner (Dortmund) der Leitplan 
Stadterneuerung erarbeitet, der sich u. a. mit dem städtebaulichen Kontext von Schlossvorplatz 
und Hindenburgplatz befasste (Anlage 1a); das 3. Bauforum Münster setzte sich mit der Verbi n-
dung zwischen Schloss und Innenstadt auseinander (Anlage 1b). Anlässlich des 1200 -jährigen  
Stadtjubiläums wurde im Jahr 1993 ein Städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt (Anlage 1c), der 
den landeseigenen Hindenburgplatz in den Fokus neuer Kulturbauten  rückte; hiermit sollte auch 
eine bessere  Verknüpfung von Universität und Altstadt erreicht werden.   
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0238/2012 
Auskunft erteilt: 
Frau Philipp 
Ruf: 
492 61 21 
E-Mail: 
Philipp@stadt-muenster.de 
Datum: 
16.04.2012 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0238/2012 
 
 
Die Landesregierung NRW schlug im Jahr 2000 vor, die geplante städtische Musikhalle durch ein 
Museum für Gegenwartskunst in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) 
zu ergänzen. Damit wurde der symbolische Grundstein für die Projektentwicklung „Kult urforum 
Westfalen“ gelegt - ein gemeinsames Vorhaben des Landes NRW, des Landschaftsve rbandes 
Westfalen-Lippe, der Regionale 2004 und der Stadt Münster.  Nach intensiver fachlicher Disku s-
sion in Gesprächskreisen mit allen Beteil igten und Erarbeitung Städtebaulicher Rahmenbedi n-
gungen (Anlage 1d) wurde im Jahr 2003 ein Realisierungswettbewerb ausgelobt. Von der Jury 
wurden als Ergebnis der ersten Wettbewerbsstufe  fünf gleichberechtigte Preisträger ausgewählt 
(Anlage 1e).   
 
Zu einer inhaltlichen Weiterbearbeitung kam es nicht mehr, weil der LWL zunächst im Jahr 2004 
die Museumsplanung auf dem Hindenburgplatz auf die Funktion einer Präsent ationshalle für Mo-
derne Kunst reduzierte und schließlich im Jahr 2006 allein auf einen Neubau des Landesmus e-
ums am Standort Domplatz/Pferdegasse setzte.  
 
Die gesonderte Planung einer städtischen Musikhalle wurde – unterstützt durch eine inzwischen 
beträchtliche Spendensumme -  zunächst weiterverfolgt. Professor Baumewerd brachte sich u.a. 
mit seiner Idee der Konzentration von Musikhalle und Hotel am Kalkmarkt ein; der „Neuplatz“ 
sollte mit dichten Alleen neu eingefasst und entlang der Straße Hindenburgplatz und Gericht s-
straße niedrige Mauern mit Eisengittern errichtet werden (Anlage 1f).  
Ein Bürgerentscheid gegen die Realisierung des Kulturprojekts Musikhalle beendete allerdings im 
Jahr 2008 das Verfahren und zunächst auch die weitere Auseinandersetzung mit dem städtebau-
lich bedeutsamen Stadtraum. 
 
Die aktuellen Vorschläge der Kaufmannschaft und des Büros Bolles -Wilson werden m omentan 
von breiten Kreisen der Bürgerschaft im Sinne eines erneuten Diskussionsanstoßes zur Ause i-
nandersetzung mit der Umgestaltung des ehemaligen Hindenburgplatzes positiv gewürdigt. 
 
Die aktuelle Diskussion ist Anstoß für die Verwaltung, sich erneut den  Möglichkeiten und Fragen 
einer strukturellen und städtebaulichen Gestaltung des -  jetzt Schlossplatz umbenannten - Ortes 
zu widmen. Auch die CDU-Fraktion hat in diesem Zusammenhang den Antrag / 23.01.2012 (An-
lage 3)  „Hindenburgplatz – Platz der Visionen,  Wege der Umsetzung“ an den  Rat der Stadt 
Münster gestellt. Darin heißt es, d ie Verwaltung möge beauftragt werden, Gespräche mit dem 
Grundstückseigentümer Land NRW und der Westfälischen -Wilhelms-Universität al s Anlieger 
wieder aufzunehmen. Die aktuellen und die frü heren Entwürfe sollen ausgewertet  und überprüft 
werden, Möglichkeiten für eine Umgestaltung des Schloss platzes – unter Berücksichtigung des 
Sends und einer Parkplatznutzung – sollen aufgezeigt werden. Geeignete Instrumente zur Bü r-
gerbeteiligung un d Wege zur Einbindung privatwirtschaftlichen Engagements sollen gesucht 
werden. Der Antrag wurde vom Rat an den Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Ve r-
kehr und Wirtschaft verwiesen und in der Sitzung des ASSVW am 02.02.2012 eingebracht. 
 
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass das Stadtmuseum zurzeit eine Ausstellung zum 
Thema „Schlossplatz, Neuplatz, Hindenburgplatz“ vorbereitet, die im September 2012 eröffnet 
werden soll. Es ist vorgesehen, dass verschiedene Autoren ihre Sicht zur Historie  des Platzes 
und seiner Bedeutung darlegen. 
 
 
Weiteres Vorgehen 
 
Die ersten Reaktionen auf die jüngste Initiative der Kaufmannschaft haben gezeigt, dass der 
Schlossplatz mit seinen vielfältigen, saisonal bedingt zum Teil intensiven Nutzungen nicht als 
Veranstaltungsort in Frage gestellt wird. Gleiches dürfte für die Vorhaltung einer angeme ssenen 
Zahl öffentlicher Stellplätze gelten. 
Die in künftige Überlegungen einzubeziehenden aktuellen Nutzungsansprüche sowie Ziele sind 
additiv zusammengetragen in Anlage 2. Die als Planungswünsche skizzierten Themenbere iche

3 
V/0238/2012 
 
würden darüber hinaus eine intensive Diskussion zwischen Politik, Bürgern und Fachleuten  er-
fordern. Im Zuge dieser Diskurse könnten u.a. auch die Gestaltungsvorschläge des Büros Bolles-
Wilson (Anlage 4) thematisiert werden. 
 
 
i.V. 
 
gez. 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1      Chronologie der Planungsgeschichte   
Anlage 1a    Leitplan Stadterneuerung 
Anlage 1b 3. Bauforum Münster 
Anlage 1c     Städtebaulicher Ideenwettbewerb 1993   
Anlage 1d   Kulturforum Westfalen - Städtebauliche Rahmenbedingungen 
Anlage 1e   Kulturforum Westfalen - Realisierungswettbewerb / 1.Stufe 
Anlage 1f Konzept Prof. Baumewerd 
4 
 
Anlage 2       Aktuelle regelmäßige Nutzungen / Planungsansprüche / Planungswünsche   
Anlage 2a     Frühjahrssend 2012 / Plan: Aufstellung Fahrgeschäfte und Verkaufsstände   
 
Anlage 3 Antrag der CDU-Fraktion / 23.01.2012 
 
Anlage 4      Gestaltungsvarianten Architekten Bolles-Wilson

V-0238-2012-Anlage-1f_Konzept-Prof-Baumewerd

66 Zeichen

Anlage 1 f

zur Vorlage Nr. V/0238/2012

ı Konzept Prof. Baumewerd

V-0238-2012-Anlage-2a_Frühjahrssend-2012

277 Zeichen

Anlage 2 a

zur Vorlage Nr. V/0238/2012

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V-0238-2012-Anlage-1b_3-Bauforum Münster

3363 Zeichen

Anlage 1b
zur Vorlage Nr. V/0238/2012
3. Bauforum Münster

VERBINDUNG VON SCHLOSS UND INNENSTADT

Th. Balke - A. Bodem - V. Dieckmann - M. Dudler - A. Gleitz - K. Grahl - J. Liesner - M. Limmer - S. Möllering - R. Pierschke
J.K. Schlaun (1695-1773) - H. Schulten - J. Wegener - A. Wessel-Therhorn

Die „Größe” ist keine Frage von groß
oder die Suche nach der maximalen
Erweiterung, sondern eine Frage des
architektonischen, konzeptionellen
Ansatzes.

Die mittelalterliche Innenstadt wird
erweitert, um ein neues, langgestrecktes -
„kleines Stadtviertel” (500 m lang, im
Schnitt 20 m breit), entwickelt als
historische „Trans-Formation” des
mittelalterlichen Grundrisses der Stadt
Münster.

Die Bundesstraße 54 liegt somit als
Bestandteil der Innenstadt, als, wenn
man so will, alleeähnliche „Pracht-
Straße” im Zentrum der Stadt Münster.
Die Verbindung Innenstadt-Schloß wird
Räumlich erlebbar — man geht über
eine Allee, durchquert das neue kleine
Stadtviertel mit „engen Gassen”, mit
Innenhöfen und als durchmischtes
Gebiet — und der Hindenburgplatz wird
in seiner „ganzen Größe” sichtbar —
räumlich gefaßter.

90

Alle raumbildenden, dominanten
Gebäudestrukturen (das neue
Stadtviertel am Hindenburgplatz, das
Schloß, der an der Spitze liegende
Turm), bilden zusammen ein neues
„differenziertes Ganzes”, slo nicht ein
großes, hierarchisch geordnetes
Ganzes, sondern eine räumliche,
perspektivische Vorstellung von
inhaltlich ablesbaren, gleichwertigen
„Gebäudetypen” zu einem gegliedertem
„Ganzen”.

Jetzige Situation

Platz

= undelinierte räumliche Situation
durch

— teilende Allee und Baumanordnung

— Straßeneinschnitte

— Autochaos

— teilweise lehlende Platzwände

= ungerichieter Platz

= uneinheitliches Bodenmaterial

— Trennung von Schioßplatz und
Hindenburgplatz

Straße

= unüberwindliches Hindernis

durch

schnellen Verkehr

— 4-Spurigkeit

— feheinde Zwischenzone für die
Überquerung

= kein Hindernis bei „Send"

Planungsvorschlag

— klare Platzdelinition
durch:

— platzbildende Allee

= durchgehende Oberfläche

- Tielgarage

— Ergänzung der Piatzwände durch Bauten
und Bäume

= Delinition einer Platzrichtung zB. Turmbauwerk
Ostseite und längsigerichtetes

— einheitliche Pflasterung

— verbindendes Ineinandergreilen beider Plätze
bei klaren Grenzen zwischen grünem Schioß-
und sieinernem Hindenburgplatz

= Verlegung der Promenade an ihre
ursprungliche Stelle

— verbindendes Element
durch:

- verlangsamien Verkehrstiuß

- engeren Straßenraum

= Schallung einer Grünzone
zwischen je 2 Spuren
(Beispiel Ku-Damm Berlin)

= Send bleibt Send

Gebäude

Neubauten als

verbindliche Elemente

Platzbegrenzungen

Pendants zur Schioßlassade und

zur gegenüberliegenden Straßenbegrenzung
Schließung des Straßenraumes
Stadtreparatur an den Straßeneinmündungen

Hauptbaukörper des Entwurfs:

schafft Verbindung zwischen

Schloß und Innenstadt durch Nutzung:

— Universitätsinstitute

— Studenienwohnungen

— Läden

— kulturelle Einrichtungen usw.

wirkt durch die großzügige Form

gegen die zunehmende Verniedlichung der Stadı
wird als begehbare Skulptur begrilien

antwortet aul gegenüberliegende
Straßeneinmündungen

vergrößert den Erlebniswert des

hinter ihm liegenden Platzes und des Schioßes
Westseite vom Verkehrslärm nicht

gestört — Raum für Straßencales

dokumentiert und manifestiert den

historischen Abstand zwischen Stadi und Schloß

9

V-0238-2012-Anlage-2 _Planungsansprüche

3852 Zeichen

Stadtplanung
Verkehrsplanung
StadtentwicklungAmt für Anlage 2 
zur Vorlage Nr. V/0238/2012 
 
Planungsansprüche / Seite 1 von 2 
SCHLOSSPLATZ (ehemals Hindenburgplatz) – aktuelle regelmäßige Nutzungen 
▪ ca. 1.000 Stellplätze vorhanden zwischen Kalkmarkt und Hüfferstraße als zentraler Standort 
auch für Reisebusse 
- ebenerdig bewirtschaftet 
- Auslastung nur an Wochenenden 
- in der Vorweihnachtszeit bis zu 125 Touristenbusse x 33 Tage 
▪ 3 x Nutzung der Gesamtfläche durch Send-Veranstaltung (1 x 16 Tage / 2 x 10 Tage) 
▪ 2 x Zirkus-Veranstaltungen (1 x 34 Tage-Teilfläche / 1 x 7 Tage-Gesamtfläche) 
▪ 1 x Laufveranstaltung Münster-Marathon (3 Tage) 
▪ 1 x Smart Beach Turnier (7 Tage) 
▪ 1 x Stoff- und Tuchmarkt (1/2 Tag) 
▪ 1 x Turnier der Sieger (8 Tage), zusätzlich Nutzung Busparkplatz und Teilfläche südl. Platz 
▪ 1 x Sparkassen-Münster-Giro (2 Tage) 
▪ 5 x Flohmarkt im Sommerhalbjahr / Händler nutzen Schlossplatz im Promenadenbereich 
▪ Open-Air-Veranstaltungen (Kino / Konzerte / Gastronomie-Wochenende) 
SCHLOSSPLATZ (ehemals Hindenburgplatz) – Planungsansprüche 
▪ Beibehaltung der Send-Veranstaltungen sichern  
(Ausschluss von Großfahrgeschäften auf dem Schlossvorplatz)  
▪ Angebot von mind. 400 öffentl. Pkw-Stellplätzen auf oder unter dem Schlossplatz (ehemals Hin-
denburgplatz) - (seinerzeit Forderung zum Projekt Kulturforum / gilt weiterhin) 
▪ Stellplatz-Nachweis in einer eingeschossigen Tiefgarage möglich, wenn  
- Lage auf Send-Veranstaltung abgestimmt  
(Großfahrgeschäfte auf Tiefgaragendach würde zu hohen statischen Anforderungen und 
erheblichen Planungsmehrkosten führen)  
- Unterbringung von Touristenbussen sicherstellen 
(mind. 80 Bus-Stellplätze vorhalten / ggfs. Verlegung Bus-Parkplatz, jedoch keine nahe-
liegenden Standorte in ähnlicher Lagequalität verfügbar)  
- zentrale Lage Tiefgaragenzufahrt /-abfahrt nur im Bereich Überwasserstraße oder Ge-
richtsstraße  
▪ Nachweis ausreichender Fahrradabstellflächen entsprechend künftiger Nutzungen 
- Berücksichtigung Veranstaltungen auf dem Schlossplatz 
- Berücksichtigung Universitätsnutzung Schloss  
▪ ggfs. Bushaltestelle auf der Westseite der Straße Schlossplatz 
(ehemals Hindenburgplatz) 
▪ im Falle von Neubauten zu beachten:  
- bauordnungsrechtlich erforderliche Stellplätze entspr. Einschränkungssatzung 
- Abstand von Gebäuden zur Promenade mind. 15 m,  
Abstand von Gebäuden zu sonstigen Bäumen mind. 12 m 
- Sicherheitskonzept (Rettungswege, Brandschutz)

Stadtplanung
Verkehrsplanung
StadtentwicklungAmt für
  
 
 
 Planungsansprüche / Seite 2 von 2 
 
▪ Verknüpfung Schlossplatz (insbesondere Schlossachse) mit Altstadt stärken 
▪ Historie / Denkmalschutz 
- Vollendung des Schlaun’schen Entwurfs nicht bindend, aber Schloss muss  
bestimmendes Element bleiben  
- Aufnahme vorh. Symmetrie Schlauns nicht zwingend erforderlich 
- Erhaltung der Baumallee Richtung Schlossachse wünschenswert, aber nicht zwingend 
- Promenade als Doppelallee erhalten (Baumgruppen Kalkmarkt nicht unter Denkmal-
schutz) 
 
SCHLOSSPLATZ (ehemals Hindenburgplatz) – Planungswünsche  
▪ Schließung städtebaulicher Raum im Bereich Kalkmarkt  (städt. Fläche optional freihalten) 
▪ sonstige Hochbebauung nur, sofern Nutzungen im allgemeinen öffentlichen Interesse 
▪ keine isolierte (bauliche) Entwicklung des südlichen Schlossplatz-Grundstücks 
▪ neue Oberflächengestaltung Schlossplatz, ggfs. Pflanzung platzgliedernder Bäume 
▪ maßstäbliche (grüne) Fassung der Platzränder zu umliegenden Straßen prüfen 
▪ Umbau der Straße Schlossplatz (ehemals Hindenburgplatz) mit  
- begrüntem Mittelstreifen (bedeutet Verbreiterung der Straße, Flächeneingriff Westseite) 
- Ausbau der Nebenanlagen, insbesondere der Radwege auf erforderliches Maß 
- gesicherte Fußgänger-/ Radfahrerquerungen 
▪ Übergang Promenade zur Badestraße verbessern (Ausbauplanung in Vorbereitung)

V-0238-2012-Anlage-1c_Städtebaulicher-Ideenwettbewerb

3818 Zeichen

Anlage 1c
zur Vorlage Nr. V/0238/2012

Städtebaulicher Ideenwettbewerb 1993

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Beratungsverlauf (3)

03.05.2012 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 6.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.05.2012 Beirat für Stadtgestaltung
TOP 6 Bericht
Zur Sitzung
22.05.2012 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 6.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (7)

  • Badestraße
  • Schlossplatz
  • Überwasserstraße
  • Mauritzstraße
  • Pferdegasse
  • Hüfferstraße
  • Domplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0238/2012
Typ
Vorlagen
Datum
20.04.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37