1823/2024
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt aus der Sitzung des Digitalisierungsausschusses vom 10.06.2024 (AN/0879/2024) betreffend „Verbesserung des Ratsinformationssystems“
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Dezernat, Dienststelle OB/01 Vorlagen-Nummer 26.07.2024 1823/2024 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Digitalisierungsausschuss 09.09.2024 Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt aus der Sitzung des Digitalisierungsausschusses vom 10.06.2024 (AN/0879/2024) betreffend „Verbesserung des Ratsinformationssystems“ Die Verwaltung nimmt zu den Fragen der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt wie folgt Stellung: Frage 1: Zu welchem Ergebnis führte die Prüfung dieser Vorschläge? Antwort der Verwaltung: Die Ergebnisse können dem Sachstandsbericht zum Antrag AN/0622/2022 entnommen wer- den. Frage 2: Falls die Umsetzung der Vorschläge befürwortet wurden: Wann ist mit einer Umsetzung zu rechnen und werden alle 15 Punkte umgesetzt? Antwort der Verwaltung: Siehe Antwort zu Frage 1. Frage 3: Falls die Umsetzung des Vorschlags abgelehnt wurde: Was waren die Gründe für eine Ableh- nung? Antwort der Verwaltung: Siehe Antwort zu Frage 1. Frage 4: Des Weiteren wurde in der Mitteilung zur Umsetzung der OParl-Schnittstelle (AN/1724/2021 von 07.06.2021) auf die Einführung einer Service-App mit Features wie Kartendarstellung, thematische Suche und Themenabos hingewiesen. Wie ist der Stand der Einführung dieser Service-App? Antwort der Verwaltung: Ende 2023 wurde aufgrund von infrastrukturellen Anforderungen entschieden, das Betriebs- system von Windows auf Linux zu wechseln. Anfang 2024 hat der Softwareentwickler Soma- cos dafür eine neue Version der Bürgerinfo-App zur Verfügung gestellt. Nach zeitaufwendiger Installation steht diese mittlerweile auf einem Linux Testsystem zur Verfügung. 2 Bei der Einrichtung und Testung ist aufgefallen, dass die Anwendung eine aktive Verbindung zu google.maps benötigen wird. Der geplante Upload von Information in ein Cloud-System ei- nes US-amerikanischen Unternehmensentspricht jedoch nicht den Sicherheitsstandards, da nicht gewährleistet werden kann, dass nicht auch sensible Daten dorthin abfließen könnten. Die Anfrage, stattdessen OpenStreetMap einzubinden, wurde vom Hersteller bisher abschlä- gig beschieden. Eine weitere Klärung steht derzeit für die fehlende Speicherung der vom Kartendienst erzeug- ten GEO-Daten innerhalb von Session aus. Die vorhandene Schnittstelle ermöglicht nur die grafische Darstellung des Kartenmaterials, jedoch nicht deren Datenverarbeitung (Speiche- rung). Das Thema Kartendarstellung steht daher priorisiert als essentiell notwendiges Feature der Bürgerinfo-App im Fokus, bevor eine Testung der weiteren Anforderungen begonnen werden kann. Gez. Blome
Anlage 1: Beantwortung von Nachfragen aus der Sitzung des Digitalisierungsausschusses vom 10.06.2024
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Beantwortung von mündlichen Nachfragen aus der Sitzung des Digitalisierungsausschusses vom 10.06.2024 betreffend „Verbesserung des Ratsinformationssystems„ Die Verwaltung nimmt zu den mündlichen Nachfragen wie folgt Stellung: Frage 1: Herr Weber fragt, ob es Planungen gibt, die Performanceprobleme mit Mandatos durch mehr Hardware zu reduzieren. Antwort der Verwaltung: Die Serverhardware sowie Netzwerkkomponenten und Datenbanken sind so dimensioniert, dass sie auch zu Zeiten hoher Auslastung über genügend freie Kapazitäten verfügen. In den Protokollen von Server, Datenbank sowie Netzwerkkomponenten sind keine Fehler do- kumentiert. Nach technischer Einschätzung des Amtes für Informationsverarbeitung sind die Laufzeiten auf Probleme der Anwendung mit den großen Datenmengen zurückzuführen. Der Hersteller verweist diesbezüglich auf die Neuentwicklung ihrer Anwendungen. Stichprobenartige Auswertungen der Webserver Logs zeigten zudem ungewöhnlich hohes Downloadvolumen während der Sitzungen. Diese weisen darauf hin, dass viele Dokumente in der Mandatos App nicht bereits im Vorfeld der Sitzung heruntergeladen werden. Diesbezüg- lich ist kürzlich eine Sensibilisierung der User*innen per E-Mail erfolgt, um die Performance während der Sitzungen zu verbessern. Frage 2: Herr Hegenbarth fragt nach dem Sachstand zum Thema „Digitale und hybride Gremiensitzun- gen“ (Mitteilung 3411/2023 vom Digitalisierungsausschuss am 20.11.2023). Antwort der Verwaltung: Die Verwaltung hat ein von der gpaNRW zugelassenes Videokonferenzsystem (ZoomX) aus- gewählt und erste Lizenzen beschafft. Der Inbetriebnahmeprozess des Programms ist unter Einbindung der zuständigen Stellen (Datenschutzbeauftragter/IT-Sicherheit) im Gange. Die Auswahl des notwendigen Abstimmungssystems läuft noch, anschließend erfolgt auch hier die Inbetriebnahme. Auf dieser Grundlage kann dann das nach § 8 Absatz 2 DigiSiVO NRW notwendige Handbuch für die Gremienmitglieder fertiggestellt werden. Die technische Herrichtung eines Sitzungsraumes ist noch in der Klärung. Die Verwaltung wird Ende Oktober auf Einladung des Städtetags NRW an einem Austausch mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein- Westfalen zur Umsetzung digitaler und hybrider Gremiensitzungen teilnehmen. Die Beschlussvorlage zur Änderung der Hauptsatzung und der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln wird dem Rat der Stadt Köln vorgelegt, wenn die erforderlichen technischen Voraussetzungen erfüllt sind.
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- 1823/2024
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 26.08.2024
- Erstellt
- 05.06.2024 14:45