Mandari Insight

0029/2022/6

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 22. November 2022

Mitteilung Ausschuss 25.11.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 29.11.2022, TOP 9.1

Anlage 1 - Projektstatusbericht

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Projektstatusbericht

10678 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 28.11.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 29.11.2022
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2024
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld 
mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, 
ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum 
im Archäologischen Quartier Köln".
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss 09/2008     ✓ AB 02.2 - Trockenbauarbeiten MiQua (Veröffentlichung) in Kürze
Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011     ✓ EB 01.2 - Stahlbau MiQua (Beauftragung) 22.11.2022
Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017     ✓ AB 03.7 - Metallbau Bronzewand Hist. Rathaus (Beauftragung) 07.10.2022
Baugenehmigung 01/2014     ✓
Baubeginn 07/2015    ✓
Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021    ✓
Fertigstellung Bau 09/2024
Nutzungsbeginn 03/2025
Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021):
22.11.2022
05
Stand:
Index:
Datum Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; 
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
zzgl. Bauzeit für Änderung 
der technischen Anlagen 
für die vorzeitige 
Inbetriebnahme des 
Praetoriums und 
MPZ (Umplanung und 
Terminplan in Bearbeitung)
1 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 28.11.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 29.11.2022 22.11.2022
05
Stand:
Index:
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28%
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten 37,777 Mio. €
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47%
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53%
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. €
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58%
zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42%
Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. €
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. €
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. €
Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73%
zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27%
Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100%
Prognose Gesamtkostensituation:
Stand 28.10.2022
Zahlungsstand= 66,615 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen z.B. Neuausschreibung Gewerk Stahlbau) 
8 Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf durch Kündigung Gewerk Stahlbau - Zeitverzug) 
9 Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine)
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und 
bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
37,473 Mio. €
14,300 Mio. €
51,773 Mio. €
28,878 Mio. €
61,578 Mio. €
32,700 Mio. €
127,000 Mio. €
44,300 Mio. €
32,700 Mio. €
77,000 Mio. €
93,300 Mio. €
33,700 Mio. €
Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 101,754 Mio. €
115,0 €
11,6 €
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
120,0
140,0
Σ 127,0 Mio. €
66,615
101,754
Zahlungsstand
Verfügt
Gesamt = Projekt + Risiko
Risiko
Projektkosten
2 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 28.11.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 29.11.2022 22.11.2022
05
Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen 
Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der 
Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 
127,0 Mio. € belaufen. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in 
neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich 
daraus ergebenden Mehrkosten werden derzeit von Projektleitung und Projektsteuerung analysiert und bewertet. 
Es sollten im Jahr 2022 sukzessive die Ausbaugewerke für den Neubaubereich ausgeschrieben werden, sofern die Ausführungstermine sicher 
feststehen. Aufgrund der Kündigung des Gewerkes Stahlbau im Dezember 2021, werden derzeit die Auswirkungen auf die bestehenden Verträge der 
Firmen sowie auf die noch auszuschreibenden Gewerke für den Neubau-Bereich geprüft. Die Phase 1 (Abgabe der Teilnahmeanträge) und Phase 2 
(Angebotsabgabe) der Neuvergabe der Stahlbauarbeiten sind abgeschlossen. Die Submission für die Phase 2 fand am 26.09.2022 statt. Nach erfolgter 
Prüfung und Wertung der Angebote wurde die Beauftragung an die neue Firma am 22.11.2022 erteilt. Die Metallbauarbeiten für die 
Altschädensanierung der Bronzewand am Historischen Rathaus wurden am 07.10.2022 vergeben. Der Start der Sanierung ist ab Janaur 2023 geplant. 
Die Terminierung der weiteren Ausschreibungen und Vergaben von Ausbau- und Ausstellungsgewerken erfolgt nach der Beauftragung des neuen 
Stahlbauers. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der 
Eintaktung der nachfolgenden Gewerke.  
Im Bereich unter dem Deckel 1 bis 4 wurden mittlerweile weitere Parcoursstege des archäologischen Rundgangs im Bereich der Häuser Nussia, 
Himmelgeist und Aldenwater betoniert. Im Bereich des 1. + 2. Bauabschnitts und unter Teilen des 3. Bauabschnitts unterhalb des Stahlbaus wurde 
das Schwerlastgerüst zurückgebaut und die Sandabsaugung in diesem Bereich vorgezogen, sodass mit den Vorarbeiten für die Unterfangung 
innerhalb der römischen Apsis begonnen werden konnte. Bei den Grabungen zur Parcourserstellung im Bereich unterhalb der ehemaligen 
Vorkriegsbebauung entlang der Portalsgasse konnten durch die Archäologen der Stadt Köln unerwartet herausragende Funde zur mittelalterlichen 
jüdischen Lebenswelt dokumentiert werden. Darunter sind weitere Funde aus dem Zerstörungshorizont des Pogroms von 1349, als Beispiel 
erfreulicherweise Bruchstücke der Lesekanzel der Synagoge. Innerhalb des mittelalterlichen jüdischen Fest-, Hochzeits-, und Gemeindehauses konnte 
der Inhalt einer Latrine ausgegraben werden. Hier fanden sich neben unzerstörten Keramikgefäßen, Spielwürfeln und zerscherbten Glasgefäßen auch 
mehrere Schiefertafeln mit Graffiti, die einen einzigartigen Blick in die mittelalterliche Lebenswelt innerhalb des jüdischen Viertels geben.
Im Prätorium müssen bei der technischen Gebäudeausrüstung mangelhafte Kabelverlegungen korrigiert und nachgearbeitet werden. Anschließend 
können die Trockenbau-, Estrich- und Putzarbeiten fertiggestellt sowie die Holzinnentüren und Stahlrahmentüren montiert werden. Es laufen parallel 
bereits Installationsarbeiten der Stromschienen sowie Reinigungs- und Sanierungsarbeiten unterhalb der denkmalgeschützten Praetoriumsdecke. 
Aufgrund von Verzögerungen in der Mängelbeseitigung durch die Elektrofirma ergeben sich Verzögerungen in der Gesamtfertigstellung des 
Praetoriums. 
Im MPZ wurden parallel zu den laufenden Arbeiten im Zuge der Feinmontagen der TGA und Elektroarbeiten für die Zutrittskontrolle weitere Mängel 
erkannt, die eine umfangreiche Mängelbeseitigung erforderlich machen. Die Mängelbeseitigung ist bei den Beteiligten angemahnt worden. Der 
Terminplan hierzu wird abgestimmt. Die sich bisher ergebenden Verzögerungen bei der Fertigstellung des MPZs sind u.a. Lieferprobleme bei den 
Türen, notwendige Umbaumaßnahmen im Behinderten-WC, nachträglicher Einbau Zutrittskontrollanlage, Mängelbeseitigung in den Gewerken 
Elektro- und Nachrichtentechnik. Auch die geplante vorzeitige Nutzung des Praetoriums hat Auswirkungen auf das MPZ. Es müssen noch Planung und 
Installationen für die Inbetriebnahme der notwendigen (sicherheits-) technischen Anlagen ausgeführt werden. 
Die vorbereitenden Arbeiten für die Errichtung der neuen Rampe zum MPZ in der kleinen Budengasse wurden fertiggestellt. Die Fimen für die 
Erstellung der Rampe sind beauftragt. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten beim Naturstein verzögert sich die weitere Ausführung. 
Es wurde im Juni mit den Arbeiten am 2. Bauabschnitt der Decke Prätorium auf dem nördlichen Rathausplatz begonnen. Diese werden in mehreren 
Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Die Arbeiten erstrecken sich daher voraussichtlich 
bis Herbst 2023. 
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. Die Kündigung 
des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten 
niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden 
Verzögerungen im Bau- und Projektablauf werden derzeit in enger Abstimmung mit den Bauleitungen analysiert und bewertet. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Auswirkungen der Kündigung des Gewerkes 
Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung
3 von 3

Mitteilung Ausschuss

475 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  25.11.2022 
 0029/2022/6 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 28.11.2022 
Ausschuss Kunst und Kultur 29.11.2022 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) 
- Stand 22. November 2022 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, 
Stand 22. November 2022, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

28.11.2022 Bauausschuss
TOP 1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.11.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0029/2022/6
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.11.2022
Erstellt
18.10.2022 14:22