Mandari Insight

AN/0745/2023

Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 0333/2023 „Beschluss über die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens (vorhabenbezogener Bebauungsplan) und zur Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung Arbeitstitel: Maarhäuserweg / Hansestraße i

Die Linke. Änderungsantrag nach § 13 30.05.2023

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 01.06.2023, TOP 10.1.1

Linke Änderungsantrag nach § 13

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1, Auszug Ausschuss Klima, Umwelt und Grpün 25.05.2023

· application/pdf

Ansehen

Linke Änderungsantrag nach § 13

5511 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln  
 
An die Vorsitzende des Ausschusses 
für Klima, Umwelt und Grün 
Frau Denise Abé 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 26.04.2023 
AN/0745/2023 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 27.04.2023 
Stadtentwicklungsausschuss 01.06.2023 
 
Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 0333/2023 „Beschluss über die Einleitung eines 
Bebauungsplanverfahrens (vorhabenbezogener Bebauungsplan) und zur Durchführung der 
frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung Arbeitstitel: Maarhäuserweg / Hansestraße i 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende,  
Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln bittet Sie um die Aufnahme des folgenden 
Änderungsantrags zur Beschlussvorlage 0333/2023 „ Beschluss über die Einleitung eines 
Bebauungsplanverfahrens (vorhabenbezogener Bebauungsplan) und zur Durchführung der 
frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteilig ung Arbeitstitel: Maarhäuserweg / Hansestraße in Köln -
Porz-Gremberghoven“ auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt 
und Grün in der Wahlperiode 2020/2025 am Donnerstag, dem 27.04.2023,  
 
 
Beschluss 
1. Punkt 2 der Beschlussvorlage wird wie folgt geändert: 
2. nimmt das bisher vorliegende städtebauliche Planungskonzept 
(vorhabenbezogener Bebauungsplan) kritisch zur Kenntnis und bittet um 
folgende Ergänzungen darin : 
 neben der Photovoltaik -Anlage soll auch eine extensive Dachbegrünung 
erfolgen. Dabei soll beides miteinander kombiniert werden und sich über die 
gesamten Dachflächen erstrecken.

 Bei der Festlegung der Ausgleichsmaßnahmen ist besonders darauf zu achten, 
dass diese so ortsnah wie möglich erfolgen und ökologisch sinnvoll sind.  
 
 Sowohl bei den Ausgleichsmaßnahmen als auch bei den Anpflanzungen auch 
auf dem Gelände selbst ist darauf zu achten, dass die Vorgaben aus dem Projekt 
„essbare Stadt“ (70% essbar für Mensch und/oder Tier) berücksichtigt werden.  
 
 Anlage einer Obstbaumwiese und/oder  artenreiche Wiese auf dem Grundstück 
selbst. 
 
 Nisthilfen (Vögel. Fledermäuse, Insekten), Unterschlüpfe (Insekten, Amphibien, 
Reptilien) und Aufenthaltshilfen (Kleinwirbler) sind unter Berücksichtigung 
lebensmittel- und brandschutzrechtlicher Vorgaben zum Betrieb von 
Logistikimmobilien mit Umschlag von Lebensmitteln vorzusehen.  
 
2. Der zweite Beschlussteil des alten Punkt 2 wird zum neuen Punkt 3 und der 
bisherige Punkt 3 wird zu Punkt 4. Der neue Punkt 3 lautet:  
beschließt die Durchführung der frühzeitigen Öf fentlichkeitsbeteiligung nach § 3 
Absatz 1 BauGB nach Modell 1 (Aushang);  
 
 
Begründung; 
Es ist sehr bedauerlich, dass hier 80% eines Grundstücks versiegelt werden sollen. Auch 
wenn dies bisher üblich sein sollte, muss zukünftig auch in Gewerbegebieten 
flächenschonender geplant werden.  
Einen Ausgleich zur Versiegelung von Flächen kann nur eine Entsiegelung mindestens 
gleichen Umfangs bewirken. Dies scheint jedoch derzeit leider unrealistisch zu sein.  
DIE LINKE stellt sich an dieser Stelle nicht grundsätzli ch gegen eine Bebauung, Um die 
durch den Bau entstehenden Eingriffe in Natur und Landschaft weiter zu minimieren sind 
jedoch über die im vorliegenden Plan vorgesehenen Maßnahmen hinaus weitere 
Verbesserungen möglich und nötig. Die oben dargestellten Verbes serungsvorschläge, 
werden wir hier erläutern. 
Laut des vorliegenden städtebaulichen Konzeptes sollen für circa 90% des hohen 
Lagerdachs eine Photovoltaik -Anlagen geplant werden. Lediglich die niedrigeren 
Dachbereiche mit circa 15 m Höhe erhalten eine Dachb egrünung. 
Die Kombination von Photovoltaik und extensiver Dachbegrünung hat mehrere bekannte 
Vorteile. Zum einen Regenrückhalt, mehr Grün (inklusive Kleinlebewesen). Geringere 
Erhitzung des Daches und dadurch geringere Wärmeabstrahlung in der Nacht. Dadurc h, 
dass sich das Dach nicht so stark erhitzt, können die auf dem Dach befindlichen 
technischen Anlagen inklusive der Photovoltaik effektiver arbeiten.  
Bei der Festlegung der Ausgleichsmaßnahmen ist besonders darauf zu achten, dass diese 
so ortsnah wie mögl ich erfolgen und ökologisch sinnvoll sind. So reicht es nicht für

Eingriffe in Porz als Ausgleich vereinzelte Straßenbäume irgendwo in Zollstock zu 
pflanzen, sondern möglichst in räumlicher Nähe.  
Auch auf dem Grundstück selbst sollte eine Obstbaumwiese un d artenreiche Wiese 
möglich sein.  
Wie bei vielen beziehungsweise fast allen Bauvorhaben wurde das mit breiter Mehrheit 
beschlossene Projekt „essbare Stadt“ (70% essbar für Mensch und/oder Tier) offenbar 
ignoriert. Dies muss korrigiert werden. Gleichzeitig  sollte es zukünftig keine Vorlagen 
mehr geben in welchem es nicht berücksichtigt wurde  
Auch wenn die Erfassung von Brutvögeln, der Fledermäuse, Reptilien und Amphibien 
"unspektakulär" waren, heißt das nicht, dass diese dort nicht vorkommen. Außerdem 
wäre es keineswegs schädlich, wenn diese zukünftig häufiger anzutreffen wären. Deshalb 
sind entsprechende Nisthilfen, Unterschlüpfe und Aufenthaltshilfen im Rahmen des 
Möglichen und Erlaubten zu schaffen. 
 
gez. gez. 
Michael Weisenstein Uschi Röhrig 
Fraktionsgeschäftsführer Umweltpolitische Sprecherin der Fraktion

Anlage 1, Auszug Ausschuss Klima, Umwelt und Grpün 25.05.2023

1121 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und 
Grün 
Frau Kleindienst 
Telefon:     (0221) 221-23702 
 
E-Mail:       ulrike.kleindienst@stadt-koeln.de 
Datum: 30.05.2023 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschusses Klima, 
Umwelt und Grün vom 25.05.2023  
öffentlich 
4 Allgemeine Beschlussvorlagen 
4.1 Allgemeine Beschlussvorlagen (Vorberatung) 
4.1.1 Beschluss über die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens (vorha-
benbezogener Bebauungsplan) und zur Durchführung der frühzeitigen 
Öffentlichkeitsbeteiligung  
Arbeitstitel: Maarhäuserweg / Hansestraße in Köln-Porz-Gremberghoven 
0333/2023 
Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün verweist die Angelegenheit einstimmig – 
ohne Votum – in den Stadtentwicklungsausschuss. 
 Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 0333/2023 „Beschluss über die 
Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens (vorhabenbezogener Bebau-
ungsplan) und zur Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteili-
gung Arbeitstitel: Maarhäuserweg / Hansestraße i 
AN/0745/2023 
 
Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün verweist die Angelegenheit in den Stadtent-
wicklungsausschuss.

Beratungsverlauf (2)

27.04.2023 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
01.06.2023 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 10.1.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0745/2023
Typ
Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
Datum
30.05.2023
Erstellt
26.04.2023 11:31