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AN/0818/2025

Antrag der SPD-Fraktion "Verkehrsumleitung Steinstraße"

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 10.06.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 26.06.2025, TOP 8.14

Sachstandsbericht BV

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Antrag SPD - Verkehrsumleitung Steinstraße

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Sachstandsbericht BV

2631 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/622 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/0818/2025
Stand: 23.07.2025 
Sachstandsbericht  
Antrag der SPD-Fraktion "Verkehrsumleitung Steinstraße" 
Herr Tempel zieht für die Antragsteller die Ziffer 2 des Antrages zurück. 
Die Bezirksvertretung Porz möchte die Ziffern 1, 3 und 4 getrennt abstimmen. 
I. Beschluss über die Ziffer 1: 
1. Eine Richtungsdrehung der Einbahnstraße, um die durch die jetzige Situation 
entstehenden Querungen insbesondere an der Kreuzung Theodor-Heuss- Straße/ 
Steinstraße zu reduzieren. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich mit den Stimmen der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen und 
der Stimme von Herrn Werner (parteilos), gegen die Stimmen der SPD-Fraktion und 
der Stimmen von Herrn Krasson (AfD), von Frau Rechberger (FDP) und Herrn Krämer 
(BSW) abgelehnt. 
 
II. Beschluss über Ziffer 3: 
3. Die unverzügliche Demontage der Lichtsignalanlage auf dem Deutzer Weg, da 
die dortige Baumaßnahme nahezu abgeschlossen ist und sicherlich auch ohne 
weitere Verkehrseinschränkungen fortgesetzt werden kann. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich mit den Stimmen der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen und 
der Stimme von Herrn Werner (parteilos), gegen die Stimmen der SPD-Fraktion und 
der Stimmen von Herrn Krasson (AfD), von Frau Rechberger (FDP) und Herrn Krämer 
(BSW) abgelehnt. 
 
III. Beschluss über Ziffer 4: 
Die Bezirksvertretung Porz fordert die Verwaltung auf, die Mitte Mai eingerichtete 
Teilsperrung des Verkehrs auf der Steinstraße während der Arbeiten der RheinNetz 
am Hauptversorgungsring für Strom unverzüglich zu überprüfen. Die Arbeiten sollen 
voraussichtlich bis November 2025 dauern. 
Durch die Prüfung sollen signifikante Verbesserungen erreicht und folgende Möglich-
keiten berücksichtigt werden: 
4. Eine Verbesserung der Beschilderung der Umleitung besonders für LKW und an 
den Kreuzungen Theodor-Heuss-Straße/Steinstraße sowie H umboldtstraße/ 
Bergerstraße, damit das bereits entstandene Verkehrschaos in Eil, Gremberghoven,

2 
 
Finkenberg und Urbach ebenso reduziert werden kann wie die 
entstehende Überlastung der baufälligen Brücke der Bergerstraße über die DBTrasse 
durch die umgeleiteten Bus- und LKW-Verkehre. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Nach Überprüfung der Verkehrssituation im Bereich Bergerstraße wurde festgestellt, dass die 
derzeitige Umleitung die einzig adäquate Alternative darstellt, um den Bereich Kaiserstraße in 
Urbach, welcher derzeit bereits völlig überlastet ist, in Fahrtrichtung Porz City entsprechend 
zu entlasten.

Antrag SPD - Verkehrsumleitung Steinstraße

5429 Zeichen

Gleichlautend:  
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Rathaus 
50667 Köln 
 
Frau Bezirksbürgermeisterin 
Sabine Stiller 
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 
51143 Köln 
 
SPD -Fraktion in der 
Bezirksvertretung Porz  
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 
51143 Köln-Porz 
fon 0221. 221 97303 
fax 0221. 221 97304 
mail 
SPD-BV7@stadt-koeln.de  
web www.porzspd.de   
 
 
 
Köln-Porz, 08.06.2025 
Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 26.06.2025 
hier: Verkehrsumleitung Steinstraße 
Die Bezirksvertretung Porz fordert die Verwaltung auf, die Mitte Mai eingerichtete 
Teilsperrung des Verkehrs auf der Steinstraße während der Arbeiten der RheinNetz am 
Hauptversorgungsring für Strom unverzüglich zu überprüfen. Die Arbeiten sollen 
voraussichtlich bis November 2025 dauern.  
Durch die Prüfung sollen signifikante Verbesserungen erreicht und folgende Möglich- 
keiten berücksichtigt werden: 
1.  Eine Richtungsdrehung der Einbahnstraße, um die durch die jetzige Situation 
entstehenden Querungen insbesondere an der Kreuzung Theodor-Heuss- 
Straße/Steinstraße zu reduzieren. 
2.  Die Einrichtung einer mobilen Baustellenampel, so dass auf die Einbahnstraßen- 
regelung verzichtet werden kann. 
3.  Die unverzügliche Demontage der Lichtsignalanlage auf dem Deutzer Weg, da 
die dortige Baumaßnahme nahezu abgeschlossen ist und sicherlich auch ohne 
weitere Verkehrseinschränkungen fortgesetzt werden kann. 
4.  Eine Verbesserung der Beschilderung der Umleitung besonders für LKW und an 
den Kreuzungen Theodor-Heuss-Straße/Steinstraße sowie Humboldtstraße/ 
Bergerstraße, damit das bereits entstandene Verkehrschaos in Eil, Gremberg- 
hoven, Finkenberg und Urbach ebenso reduziert werden kann wie die 
entstehende Überlastung der baufälligen Brücke der Bergerstraße über die DB-
Trasse durch die umgeleiteten Bus- und LKW-Verkehre.

Begründung: 
Die RheinNetz modernisiert zurzeit den Hauptversorgungsring für Strom im Kölner Süden. 
Die Arbeiten haben zur Sperrung eines Straßenabschnitts der Steinstraße zwischen dem 
Kreisverkehr am Urbacher Weg und der Kreuzung mit der Theodor-Heuss-Straße geführt. 
Gleichzeitig befinden sich im Umfeld dieser Baustelle und auf den ausgewiesenen 
Umleitungswegen mehrere weitere Baustellen und eine Beschränkung von Fahrten über 
die Bergerbrücke. Insbesondere auf der Bergerstraße und auf der Bergerbrücke, aber 
auch auf der Humboldtstraße entstehen lange Autostauungen. Außerdem kommt es zu 
Irrfahrten durch die Stadtteile Finkenberg, Gremberghoven und Eil. 
Die Umleitung der Steinstraße führt über die Humboldtstraße, die zuvor schon während 
des Berufsverkehrs bedingt durch die dort ansässigen Betriebe hoch belastet war. Sie 
führt weiter für PKW-Verkehr und LKW-Verkehr bis 16 t über die marode Bergerbrücke, 
die vorher für Schwerlastverkehr über 7,5 t gesperrt war. Damit wird die Bergerbrücke 
nicht nur durch zusätzlichen Verkehr, sondern auch durch Transporte von 7,5 t bis 16 t 
und gelegentlich durch verirrte Schwertransporte zunehmend belastet. Die Autos stauen 
sich bis weit in die Bergerstraße Richtung Neue Eiler Straße und sind am KVB-
Bahnübergang jenseits der Brücke ein bis in die Josefstraße und die Hauptstraße 
reichendes Problem.  
Die einzelnen Umleitungsschilder für PKW und LKW stehen in loser Reihenfolge vor den 
diversen Kreuzungen. Sie enthalten keine klaren Angaben für jeglichen Verkehr und auch 
keine klaren Angaben zu den Baustellen, um die umgeleitet werden soll. Denn die 
Umleitungen beruhen nicht alle auf der Sperrung der Steinstraße, sondern auch auf 
zahlreichen weiteren Baustellen und Beschränkungen.  
Es wurde zwar für LKW über 16 t eine weitere Umleitung ausgewiesen, die über die 
Kaiserstraße führt. Diese ist aber nicht schon an der Kreuzung Bergerstraße/Humboldt- 
straße rechtzeitig ersichtlich. Durch den lockeren Schilderwald dort ist kaum zu erkennen, 
dass LKWs über 16 t noch die gesamte Humboldtstraße bis zur Kaiserstraße entlang der 
Schulen und Sportplätze fahren müssen und nicht über die Bergerbrücke fahren können. 
Zudem befindet sich eine baustellenbedingte Einschränkung der Fahrspuren auf der 
Humboldtstraße in Höhe der Königsberger Straße. Dies erschwert den LKW- und Bus- 
verkehr zusätzlich. Daneben wird die Humboldtstraße noch durch weitere Umwegfahrten 
belastet, die durch eine Sperrung im Bereich der Siemensstraße verursacht sind. 
Schließlich wird in umgekehrter Richtung der Verkehr durch ein irreführendes Schild auf 
der Theodor-Heuss-Straße in die Hohenstaufenstraße gelockt. Hier werden Ortsfremde zu 
der irrtümlichen Annahme verleitet, sie könnten als natürliche Ost-West-Achse durch Porz 
die Rather Straße benutzen. Dieser Weg scheitert aber an einem unbeendeten Verkehrs- 
versuch auf der Hohenstaufenstraße mit einer halben Einbahnstraße und einer abgerisse- 
nen Autobahnbrücke an der Frankfurter Straße.   
Durch diese Regelungen versinken nicht nur der Stadtteil Gremberghoven, sondern auch 
die Stadtteile Finkenberg, Eil und Urbach im Verkehrschaos.

Der Stau auf der Bergerstraße überschreitet das der Bevölkerung und der maroden 
Bergerbrücke zumutbare Maß. Die Umwege sind auch für Ortskundige angesichts einer 
unklaren aus lauter Einzelschildern bestehenden Beschilderung schwer erkennbar. Die 
ausgeschilderten Wege enden teilweise im „Nirgendwo“ – nämlich an weiteren Baustellen 
und führen damit zu Orientierungslosigkeit.  
Jutta Komorowski                 
Fraktionsvorsitzende

Beratungsverlauf (1)

26.06.2025 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 8.14 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (16)

  • Steinstraße
  • Humboldtstraße
  • Bergerstraße
  • Theodor-Heuss-Straße
  • Josefstraße
  • Kaiserstraße
  • Hohenstaufenstraße
  • Rather Straße
  • Frankfurter Straße
  • Friedrich-Ebert-Ufer 64
  • Deutzer Weg
  • Urbacher Weg
  • Königsberger Straße
  • Neue Eiler Straße
  • Siemensstraße
  • Hauptstraße

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Details

Aktenzeichen
AN/0818/2025
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
10.06.2025
Erstellt
10.06.2025 14:13