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0034/2025

237. Änderung des Flächennutzungsplans "Hohe Straße" in Köln-Porz-Ensen

Mitteilung Ausschuss 18.02.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 01.04.2025, TOP 10.2.6

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 2 - bisherige Darstellung des FNP

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Ansehen

Anlage 1 - Lage im Stadtgebiet

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Ansehen

Anlage 3 - beabsichtigte Darstellung im FNP

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Ansehen

Anlage 4 - Begründung

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

5354 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/61/614-5 
 
Vorlagen-Nummer 18.02.2025 
 0034/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 27.03.2025 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 01.04.2025 
 
237. Änderung des Flächennutzungsplans "Hohe Straße" in Köln-Porz-Ensen 
Hier: Mitteilung über die Veröffentlichung des Entwurfs 
Anlass und Ziel der Änderung des Flächennutzungsplans 
Die Planung knüpft an den im Jahr 2007 im Rahmen der Regionale 2010 durchgeführten 
Wettbewerb „:rhein - Wohnen am Strom“ an. Der Siegerentwurf des Wettbewerbs wurde in 
der Zwischenzeit angepasst, ohne dass die Grundzüge der Planung zur Schaffung von Wohn-
bebauung in Rheinnähe aufgegeben wurden.  
Ziel der FNP-Änderung ist die Ausweitung der Wohnbaufläche (W) in das Plangebiet hinein 
zur Vorbereitung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Schaffung von Wohnraum. 
Derzeit stellt der FNP für den Änderungsbereich und darüber hinaus eine Grünfläche mit den 
Signets „Post“ und „Parkanlage“ dar. 
Der Geltungsbereich der FNP-Änderung umfasst einen Teilbereich dieser Grünflächendarstel-
lung, der aktuell privat genutzt wird. Die vorhandene öffentlich zugängliche Grünfläche ist von 
der Änderung des FNP nicht berührt. 
 
Frühzeitige Verfahrensschritte 
Der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln hat am 13.06.2013 den Aufstellungsbe-
schluss für den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit dem Arbeitstitel Hohe Straße in 
Köln-Porz-Ensen beschlossen. Der Aufstellungsbeschluss wurde im Amtsblatt Nr. 27 am 
10.07.2023 bekanntgemacht. 
Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 
BauGB zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan und zum Städtebaulichen Planungskonzept 
fand zunächst vom 26.06.2013 bis einschließlich 01.08.2013 statt. Darüber hinaus fand am 
16.07.2013 ein sogenannter Scoping-Termin zur Grundlagensammlung statt. 
Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs.1 BauGB fand zunächst im Rahmen 
einer Abendveranstaltung am 10.09.2013 (Modell 2) statt, zum vorhabenbezogenen Bebau-
ungsplan und Städtebaulichen Planungskonzept. Zudem wurde das Planungskonzept vom 
10.09. bis 17.09.2013 im Bezirksrathaus Porz, Fridrich-Ebert-Ufer 64-70 öffentlich ausgelegt. 
Die Abgabe einer Stellungnahme war bis zum 17.09.2013 möglich. 
Zwischenzeitlich hat ein Wechsel des Vorhabenträgers und der Vorhabenplanung stattgefun-
den. Die Vorhabenträgerin hat mit Schreiben vom 22.03.2019 die Fortführung des Bebau-
ungsplanes gemäß § 12 Abs. 2 BauGB beantragt.

2 
 
Die frühzeitigen Beteiligungsschritte gemäß § 4 Abs. 1 BauGB und § 3 Abs. 1 BauGB wurden 
aufgrund des inzwischen gegenüber dem Stand zum Aufstellungsbeschluss geänderten Städ-
tebaulichen Planungskonzeptes erneut für das Verfahren der FNP-Änderung durchgeführt. 
Die frühzeitige Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Absatz 1 
BauGB zur Änderung des Flächennutzungsplans erfolgte im Zeitraum 14.02.2024 bis ein-
schließlich 20.03.2024. 
Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Absatz 1 BauGB wurde im Amtsblatt 6 
vom 14.02.2024 öffentlich bekannt gemacht und erfolgte nach Modell 1 als Aushang im Zeit-
raum 22.02.2024 bis einschließlich 08.03.2024 
Unter der Vorlage 1511/2024 hat die Bezirksvertretung 7 (Porz) am 20.06.2024 über die Vor-
gaben für die weitere Ausarbeitung des Bauleitplans vorberaten. Der Stadtentwicklungsaus-
schuss hat am geleichen Tag hierüber beschlossen. Dabei erfolgten ergänzende Aufträge für 
die Ausarbeitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans. 
Die im Verfahren vorgetragenen wesentlichen Belange betrafen im Wesentlichen die Aspekte 
Ziele der FNP-Änderung, Kaltluftschneise, Umgang mit Bestandsgrün und Bäumen, Rhein-
blick / Grundstückswert, Ruhender Verkehr sowie Fließender Verkehr, welche in der Begrün-
dung zum Entwurf der Flächennutzungsplanänderung näher ausgeführt werden: 
 
Verlauf ab Vorgabenbeschluss 
Die vorliegende 237. Änderung des Flächennutzungsplans erfolgt im Parallelverfahren gemäß 
§ 8 Abs. 3 BauGB zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 724062/02 Hohe Straße in 
Köln-Porz-Ensen. Diese Begründung mit Umweltbericht ist Gegenstand der Beteiligung der 
Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB sowie der Öf-
fentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB zum Entwurf des Bauleitplans. 
Stellungnahmen aus der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange 
zum Bebauungsplan „Hohe Straße“, welche im Zeitraum 15.11.2024 bis 16.12.2024 erfolgte, 
wurden, soweit für das FNP-Verfahren relevant, bereits berücksichtigt. 
 
Übersicht der politischen Beratungen und Beschlüsse 
 
Aufstellungsbeschluss für die Bauleitplanung und Beschluss über die frühzeitige Öffentlich-
keitsbeteiligung zum städtebaulichen Planungskonzept 
0348/2013 
AKUG     06.06.2013 TOP 5.2 
Bezirksvertretung 7, Porz  11.06.2013 TOP 7.2.2 
Stadtentwicklungsausschuss 13.06.2013 TOP 10.1 
 
Anhörung der Bezirksvertretung Porz zu den Ergebnissen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbe-
teiligung und Beschluss über die Vorgaben zur Ausarbeitung des Entwurfs zur Flächennut-
zungsplanänderung 
1511/2024 
Bezirksvertretung 7, Porz  20.06.2024 TOP 7. 
Stadtentwicklungsausschuss 20.06.2024 TOP 7.1 geändert beschlossen  
(mit ergänzendem Auftrag für die Ausarbeitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans) 
 
Gez. Greitemann

Anlage 2 - bisherige Darstellung des FNP

399 Zeichen

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Anlage 2 
0 100 20050
m
- bisherige Darstellung -
237. Änderung des Flächennutzungsplanes:
Hohe Straße in Köln-Porz-Ensen
1:5.000M.:
Legende
Kindereinrichtung
Kirche
Schule
Spielplatz
Änderungsbereich
Gemeinbedarfsfläche
Grünfläche
Wasserfläche
Fläche für Bahnanlagen
WohnbauflächeW
Parkanlage
Grünfläche
Jugendeinrichtung
Krankenhaus
Stadtbahnlinie
Post
Friedhof

Anlage 1 - Lage im Stadtgebiet

356 Zeichen

Anlage 1
Planwirkungsbereich der Vorlage zur Orientierung
 von Mitgliedern des Rates, der Ausschüsse und
der Bezirksvertretungen, die wegen Befangenheit
an den Beratungen zu diesem Tagesordnungspunkt
nicht teilnehmen dürfen.
Änderungsbereich
1:7.500M.:
237. Änderung des Flächennutzungsplanes:
Hohe Straße in Köln-Porz-Ensen
- Lage des Änderungsbereiches -

Anlage 3 - beabsichtigte Darstellung im FNP

397 Zeichen

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W
 
 
 
 
 
Anlage 3 
0 100 20050
m
- beabsichtigte Darstellung -
237. Änderung des Flächennutzungsplanes:
Hohe Straße in Köln-Porz-Ensen
1:5.000M.:
Legende
Kindereinrichtung
Kirche
Schule
Spielplatz
Änderungsbereich
Gemeinbedarfsfläche
Grünfläche
Wasserfläche
Fläche für Bahnanlagen
WohnbauflächeW
Parkanlage
Grünfläche
Jugendeinrichtung
Krankenhaus
Stadtbahnlinie
Post
Friedhof

Anlage 4 - Begründung

131405 Zeichen

Anlage 4 
 
 
237. Änderung des 
Flächennutzungsplanes (FNP) 
im Stadtbezirk 7, Köln-Porz 
Arbeitstitel: „Hohe Straße“ in 
Köln-Porz-Ensen 
 
Begründung 
Stand: Veröffentlichung des Entwurfs (§ 3 Abs. 2 BauGB) 
 
 
 
 
 
 
 
  
Lage des Geltungsbereichs, o. M.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 2 von 65 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dezernat für Planen und Bauen 
 
Stadtplanungsamt 
 
Vorbereitende Bauleitplanung (614/5) 
Willy-Brand-Platz 2 
50679 KÖLN 
 
Tel.  0221 221 23960 
Fax  0221 221 22450 
E-Mail fnp@stadt-koeln.de
 
 
www.stadt-koeln.de
 
 
Datum: 09.01.2025

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 3 von 65 
237. Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP)  
im Stadtbezirk 7, Köln-Porz – Arbeitstitel: „Hohe Straße“ in 
Köln-Porz-Ensen 
 
Begründung zum Entwurf zur Beteiligung nach §°4 Abs.°2 Bauge-
setzbuch (BauGB) in Verbindung mit §°2a BauGB 
hier: Änderung einer „Grünfläche“ in eine „Wohnbaufläche (W)“ 
 
Die FNP-Änderung erfolgt im Parallelverfahren nach §°8 Abs.°3 BauGB zum vorha-
benbezogenen Bebauungsplan 724062/02 – Arbeitstitel: „Hohe Straße“ in Köln-Porz-
Ensen 
 
INHALT 
Begründung ........................................................................................................................................... 5 
1. Lage und Größe des Änderungsbereiches ..................................................................................... 5 
2. Anlass und Ziel der Planung ........................................................................................................... 5 
3. Verfahrensverlauf ............................................................................................................................ 6 
3.1 Übersicht der politischen Beratungen und Beschlüsse ........................................................... 6 
3.2 Frühzeitige Verfahrensschritte ................................................................................................. 6 
3.3 Verlauf ab Vorgabenbeschluss .............................................................................................. 10 
4. Erläuterungen zum Plangebiet und dessen Umgebung ............................................................... 10 
4.1 Bestehende Nutzungen ......................................................................................................... 10 
4.2 Grün- und Freiraum ............................................................................................................... 10 
4.3 Verkehr und Mobilität ............................................................................................................. 11 
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ................................................................................... 11 
Motorisierter Individualverkehr (MIV) ............................................................................................ 11 
Fuß- und Radverkehr .................................................................................................................... 11 
Soziale Infrastruktur und Bildungseinrichtungen .......................................................................... 11 
Öffentliche Spielplätze .................................................................................................................. 11 
Nahversorgung ............................................................................................................................. 12 
5. Planungsvorgaben ........................................................................................................................ 13 
5.1 Regionalplan i. V. m. Landesentwicklungsplan (LEP NRW) ................................................. 13 
5.2 Landschaftsplan..................................................................................................................... 14 
5.3 Bebauungsplan ...................................................................................................................... 15 
5.4 Wasserschutz ........................................................................................................................ 15 
5.5 Hochwasserrisikogebiet/ Überschwemmungsgebiet ............................................................. 16 
5.6 Denkmalschutz ...................................................................................................................... 18 
5.7 Städtebauliche Entwicklungskonzepte .................................................................................. 18 
5.8 Städtische Richtlinien ............................................................................................................ 20 
6. Der Änderungsbereich im Flächennutzungsplan .......................................................................... 22

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 4 von 65 
6.1 Auswirkungen der Planänderung .......................................................................................... 22 
Bisherige Darstellung im Flächennutzungsplan ........................................................................... 22 
Zukünftige Darstellung im Flächennutzungsplan .......................................................................... 22 
Flächenbilanzierung ...................................................................................................................... 22 
6.2 Alternativstandorte ................................................................................................................. 23 
Umweltbericht Teil A ........................................................................................................................... 24 
7. Einleitung ...................................................................................................................................... 24 
7.1 Darstellung des Inhalts und wichtigster Ziele des Bauleitplanes .......................................... 24 
7.2 Bedarf an Grund und Boden .................................................................................................. 24 
7.3 Darstellung der in einschlägigen Fachgesetzen und Fachplänen festgelegten Ziele des 
Umweltschutzes ................................................................................................................................ 24 
Umweltbericht Teil B ........................................................................................................................... 28 
Beschreibung und Bewertung der erheblichen Umweltauswirkungen .................................................. 28 
7.4 Grundlagen ............................................................................................................................ 28 
7.5 Umweltbelange gem. §§°1 Abs. 6 Nr. 7 Buchstaben a – j und 1a BauGB ........................... 29 
7.5.1 Tiere ............................................................................................................................... 29 
7.5.2 Pflanzen ......................................................................................................................... 33 
7.5.3 Fläche ............................................................................................................................ 38 
7.5.4 Boden ............................................................................................................................ 39 
7.5.5 Wasser ........................................................................................................................... 41 
7.5.5.1 Grundwasser ............................................................................................................. 41 
7.5.6 Luft ................................................................................................................................. 43 
7.5.7 Klima .............................................................................................................................. 45 
7.5.8 Wirkungsgefüge ................................................................................................................... 46 
7.5.9 Landschaft ..................................................................................................................... 47 
7.5.10 Biologische Vielfalt......................................................................................................... 48 
7.5.11 Erhaltungsziele und Schutzzweck der Natura 2000-Gebiete (Gebiete von 
gemeinschaftlicher Bedeutung/europäische Vogelschutzgebiete) ............................................... 50 
7.5.12  Mensch, Gesundheit, Bevölkerung ............................................................................ 51 
7.5.13 Nutzung erneuerbarer Energien / sparsame und effiziente Nutzung von Energie  ........ 54 
7.5.14 Wechselwirkungen ......................................................................................................... 55 
7.5.15 Anfälligkeit für die Auswirkungen schwerer Unfälle und Katastrophen ......................... 55 
7.5.16 Kumulierung mit den Auswirkungen von Vorhaben benachbarter Plangebiete ............ 57 
7.5.17 eingesetzte Stoffe und Techniken ................................................................................. 57 
7.5.18 In Betracht kommende anderweitige Planungsmöglichkeiten (Alternativen) ................ 57 
Umweltbericht Teil C ........................................................................................................................... 59 
Zusätzliche Angaben ............................................................................................................................. 59 
7.6 Technische Verfahren bei der Umweltprüfung beziehungsweise Hinweise auf 
Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung der Angaben ................................................................ 59 
7.7 Geplante Maßnahmen zur Überwachung der erheblichen Auswirkungen (Monitoring)  ....... 59 
7.8 Zusammenfassung ................................................................................................................ 59 
7.9 Referenzliste der Quellen ...................................................................................................... 64

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 5 von 65 
 
Begründung 
1. Lage und Größe des Änderungsbereiches 
Der circa 0,3 ha große Änderungsbereich liegt im Stadtbezirk Porz, Stadtteil Ensen. 
Der räumliche Geltungsbereich wird in etwa begrenzt 
• im Norden und Osten durch eine Grünfläche, in der sich ein Gebäudekomplex 
mit einem Judoclub und ein weiteres freistehendes Gebäude befinden,  
• im Süden durch das Hochufer Porz, das sich weiter entlang des Rheinufers er-
streckt und 
• im Westen durch die Hohe Straße und das daran angrenzende Wohngebiet. 
Im Nordosten und Osten des Änderungsbereiches erstreckt sich eine Parkanlage, 
welche das Rheinufer an die Freiflächen im Bereich der Gremberghovener Straße 
und der Therapie- und Pflegeeinrichtungen der Alexianer anbindet. Zusammen mit 
angrenzenden Privatgärten ist dieser Bereich heute im Flächennutzungsplan (FNP) 
als Grünfläche ausgewiesen. 
 
2. Anlass und Ziel der Planung 
Die Planung knüpft an den im Jahr 2007 im Rahmen der Regionale 2010 durchge-
führten Wettbewerb „:rhein - Wohnen am Strom“ an. Der Siegerentwurf des Wettbe-
werbs wurde in der Zwischenzeit angepasst, ohne dass die Grundzüge der Planung 
zur Schaffung von Wohnbebauung in Rheinnähe aufgegeben wurden.  
Ziel der FNP-Änderung ist die Ausweitung der Wohnbaufläche (W) in das Plangebiet 
hinein zur Vorbereitung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Schaffung 
von Wohnraum. 
Derzeit stellt der FNP für den Änderungsbereich und darüber hinaus eine Grünfläche 
mit den Signets „Post“ und „Parkanlage“ dar. 
Der Geltungsbereich der FNP-Änderung umfasst einen Teilbereich dieser Grünflä-
chendarstellung, der aktuell privat genutzt wird. Die vorhandene öffentlich zugängli-
che Grünfläche ist von der Änderung des FNP nicht berührt.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 6 von 65 
3. Verfahrensverlauf 
Das Verfahren zur 237. Änderung des Flächennutzungsplans „Hohe Straße“ in Köln-
Porz-Ensen wird nach § 8 Absatz 3 BauGB im Parallelverfahren zum gleichnamigen 
vorhabenbezogenen Bebauungsplan 724062/02, durchgeführt. Die Änderung des 
Flächennutzungsplans baut auf dem Aufstellungsbeschluss zu diesem Bauleitplan 
auf. 
3.1 Übersicht der politischen Beratungen und Beschlüsse 
Aufstellungsbeschluss für die Bauleitplanung und Beschluss über die frühzeitige Öf-
fentlichkeitsbeteiligung zum städtebaulichen Planungskonzept 
0348/2013 
AKUG     06.06.2013 TOP 5.2 
Bezirksvertretung 7, Porz  11.06.2013 TOP 7.2.2 
Stadtentwicklungsausschuss  13.06.2013 TOP 10.1 
 
Anhörung der Bezirksvertretung Porz zu den Ergebnissen der frühzeitigen Öffentlich-
keitsbeteiligung und Beschluss über die Vorgaben zur Ausarbeitung des Entwurfs zur 
Flächennutzungsplanänderung 
1511/2024 
Bezirksvertretung 7, Porz  20.06.2024 TOP 7. 
Stadtentwicklungsausschuss  20.06.2024 TOP 7.1 geändert beschlossen  
(mit ergänzendem Auftrag für die Ausarbeitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans) 
 
3.2 Frühzeitige Verfahrensschritte 
Der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln hat am 13.06.2013 den Aufstel-
lungsbeschluss für den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit dem Arbeitstitel 
Hohe Straße in Köln-Porz-Ensen beschlossen. Der Aufstellungsbeschluss wurde im 
Amtsblatt Nr. 27 am 10.07.2013 bekanntgemacht. 
Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 
Abs. 1 BauGB zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan und zum Städtebaulichen 
Planungskonzept fand zunächst vom 26.06.2013 bis einschließlich 01.08.2013 statt. 
Darüber hinaus fand am 16.07.2013 ein sogenannter Scoping-Termin zur Grundla-
gensammlung statt. 
Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs.1 BauGB fand zunächst im 
Rahmen einer Abendveranstaltung am 10.09.2013 (Modell 2) statt, zum vorhabenbe-
zogenen Bebauungsplan und Städtebaulichen Planungskonzept. Zudem wurde das 
Planungskonzept vom 10.09. bis 17.09.2013 im Bezirksrathaus Porz, Fridrich-Ebert-
Ufer 64-70 öffentlich ausgelegt. Die Abgabe einer Stellungnahme war bis zum 
17.09.2013 möglich.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 7 von 65 
Zwischenzeitlich hat ein Wechsel des Vorhabenträgers und der Vorhabenplanung 
stattgefunden. Die Vorhabenträgerin hat mit Schreiben vom 22.03.2019 die Fortfüh-
rung des Bebauungsplanes gemäß § 12 Abs. 2 BauGB beantragt. 
Die frühzeitigen Beteiligungsschritte gemäß § 4 Abs. 1 BauGB und § 3 Abs. 1 BauGB 
wurden aufgrund des inzwischen gegenüber dem Stand zum Aufstellungsbeschluss 
geänderten Städtebaulichen Planungskonzeptes erneut für das Verfahren der FNP-
Änderung durchgeführt. 
Die frühzeitige Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 
Absatz 1 BauGB zur Änderung des Flächennutzungsplans erfolgte im Zeitraum 
14.02.2024 bis einschließlich 20.03.2024. 
Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Absatz 1 BauGB wurde im 
Amtsblatt 6 vom 14.02.2024 öffentlich bekannt gemacht und erfolgte nach Modell 1 
als Aushang im Zeitraum 22.02.2024 bis einschließlich 08.03.2024 
Unter der Vorlage 1511/2024 hat die Bezirksvertretung 7 (Porz) am 20.06.2024 über 
die Vorgaben für die weitere Ausarbeitung des Bauleitplans vorberaten. Der Stadt-
entwicklungsausschuss hat am gleichen Tag hierüber beschlossen. Dabei erfolgten 
ergänzende Aufträge für die Ausarbeitung des vorhabenbezogenen Bebauungs-
plans. 
Die im Verfahren vorgetragenen wesentlichen Belange betrafen folgende Aspekte: 
Ziele der FNP-Änderung 
Es werde als Ziel der geplanten FNP-Änderung u. a. benannt, „Grünflächen zu erhal-
ten“. Dies stehe im Widerspruch zur Inanspruchnahme der unbebauten Fläche. 
Die Kritik ist zutreffend. Durch die geplante FNP-Änderung wird ein Teilbereich der 
bisher als Grünfläche im FNP dargestellten Fläche in Wohnbaufläche umgewandelt. 
Das formulierte Ziel, die Grünfläche zu erhalten, ist missverständlich formuliert und 
wird im weiteren Verfahren angepasst. 
Hintergrund der Zielformulierung war es vielmehr, eine Ausweitung der Wohnbauflä-
che vorzubereiten und dabei den Eingriff in den faktisch öffentlich zugänglichen Be-
reich der dargestellten Grünfläche so gering wie möglich zu halten. Der FNP-
Änderungsbereich umfasst einen Teilbereich der Grünflächendarstellung, der aktuell 
privat genutzt wird. Die grundlegende Zielsetzung, den öffentlich zugänglichen Teil 
der Grünfläche langfristig zu sichern, behält deshalb seine Gültigkeit. 
Kaltluftschneise 
Es wird zu bedenken geben, dass das geplante Bauland im Bereich einer Kaltluft-
schneise liege. Dabei wird teilweise Bezug genommen auf die Vorlage einer Mittei-
lung an die Politischen Gremien (0365/2020).

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 8 von 65 
Die Bedenken werden nicht geteilt. Durch die politischen Gremien der Stadt Köln 
wurde mit dem Aufstellungsbeschluss 13.06.2013 (0348/2013) eine Grundsatzent-
scheidung zur Bebauung getroffen. Derzeit befinden sich innerhalb dieser im FNP 
dargestellten Grünzone auch heute schon bauliche Anlagen. Im noch zu erstellenden 
Umweltbericht wird im weiteren Verfahren der Belang der Kaltluftversorgung darge-
stellt und bewertet. 
Die in der am 07.05.2020 in der Bezirksvertretung 7 (Porz) beratene Sitzungsvorlage 
(0365/2020) beinhaltet eine Abbildung aus dem LANUV Fachbeitrag Klima für die 
Planungsregion Köln aus 2018. Diese zeigt den nächtlichen Kaltluftvolumenstrom 
und die nächtliche Überwärmung des Siedlungsraumes. 
Das Plangebiet liegt ebenso wie die angrenzende Bebauung in einem Bereich „mäßi-
ger nächtlicher Überwärmung (>18,5 bis 20 Grad). 
Es ist nicht als am Kaltluftvolumenstrom maßgeblich beteiligt gekennzeichnet. Es 
liegt im Nachtzeitraum im Kaltlufteinwirkungsbereich, dient jedoch nicht vordringlich 
der Kaltluftentstehung. Laut Gutachten sind erst größere zusammenhängende Flä-
chen ab 4 ha (bzw. 200 x 200 m) relevant für die Kaltluftentstehung. Hierzu zählt der 
öffentlich zugängliche Grünzug in gewissem Maße. Jedoch liegt das Plangebiet, wel-
ches eine bislang private Freifläche umfasst, westlich, nördlich und östlich innerhalb 
einer bestehenden Bebauung, welche den Frischluftstrom bereits bremst. Insofern 
wird der Eingriff in das Frischluftsystem als geringfügig bewertet und der Entwicklung 
weiteren Wohnraums der Vorrang eingeräumt. 
Die bisher gärtnerisch genutzte Fläche ist auch ohne die Planung einer Wohnnut-
zung in diesem Bereich nicht vor jeglicher Versiegelung geschützt. Denn auch die 
gärtnerische Gestaltung kann mit erheblichen Versiegelungen durch befestigte Flä-
chen und Nebenanlagen verbunden sein. 
Umgang mit Bestandsgrün und Bäumen 
Es sei davon auszugehen, dass die auf dem Grundstück befindliche Baumreihe und 
die übrigen Bäume am Rande des Grundstücks für den geplanten Gebäudekomplex 
entfallen müssen. 
Im verbindlichen Bauleitplanverfahren wird geprüft, welche Bäume beziehungsweise 
welche Baumstrukturen erhalten werden können. Nach dem derzeitigen Kenntnis-
stand können die Bäume auf dem Grundstück im Zuge der Umsetzung des (verbind-
lichen) vorhabenbezogenen Bebauungsplans nicht erhalten bleiben. Sie werden im 
Rahmen des Aufstellungsverfahrens zum Vorhabenbezogenen Bebauungsplan be-
wertet. Für den zu erwartenden Eingriff, der derzeit noch nicht beziffert werden kann, 
ist ein Ersatz erforderlich. Art und Umfang des ökologischen Ausgleichs ist im vorha-
benbezogenen Bebauungsplan festzusetzen. Der (vorbereitende) Flächennutzungs-
plan trifft hierzu keine Regelungen.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 9 von 65 
Rheinblick / Grundstückswert 
Die durch den neuen Gebäudekomplex entfallenden Sichtverbindungen von der 
Hohe Straße zum Rhein werden kritisiert. Das wirtschaftliche Verwertungsinteresse 
des Vorhabenträgers dominiere Belange der Allgemeinheit, hier der Nachbarschaft 
diesseits und jenseits der Hohe Straße. 
Obwohl eine Blickbeziehung zum Rhein der Anwohner*innen für diese als positiv an-
zusehen ist, besteht hierauf kein städtebaulicher Schutzanspruch. Bei der bestehen-
den Wohnungsknappheit in Köln wird der Schaffung von neuem Wohnraum Vorrang 
vor einem gegebenenfalls bestehenden Rheinblick gegeben. Insofern stellt eine et-
waige Entwicklung des Grundstückswertes von Bestandsgebäuden keinen städte-
baulichen Belang dar, welcher einer ergänzenden Bebauung entgegengehalten wird. 
Ruhender Verkehr 
Es bestehe die Sorge, dass die Neubebauung eine unzureichende Parkplatzsituation 
entlang der Hohen Straße und anderen unmittelbar angrenzenden Straßen unzumut-
bar mache. Es wird u. a. gefordert, dass bei den geplanten Größen der Wohneinhei-
ten mindestens zwei Stellplätze je Wohneinheit in der grundstückseigenen Tiefga-
rage zu errichten sind. 
Der Forderung wird nicht entsprochen, da der FNP keine Regelungen zum ruhenden 
Verkehr trifft. 
Auf Ebene des (vorbereitenden) FNP werden die planungsrechtlichen Voraussetzun-
gen für die Konkretisierung verbindlicher Vorgaben für den Wohnungsbau auf Ebene 
des (verbindlichen) vorhabenbezogenen Bebauungsplans geschaffen. 
Die Anregungen zum konkreten Bauvorhaben, hier auf den ruhenden Verkehr, wer-
den auf Ebene des verbindlichen Bauleitplanverfahrens geprüft. 
Fließender Verkehr 
Aufgrund der Neubebauung und aufgrund des damit verbundenen Mehrverkehrs wird 
die Sorge vor einer sich verschärfenden Verkehrssituation geäußert. 
Die Bedenken werden nicht geteilt. Der FNP trifft an dieser Stelle keine Regelungen 
zum fließenden Verkehr, da im Plangebiet und angrenzend keine gesamtstädtischen 
oder überörtlichen Hauptrouten durch die Planung berührt sind. 
Auf Ebene des (vorbereitenden) FNP werden die planungsrechtlichen Voraussetzun-
gen für die Konkretisierung verbindlicher Vorgaben für den Wohnungsbau auf Ebene 
des (verbindlichen) vorhabenbezogenen Bebauungsplans geschaffen.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 10 von 65 
Die Anregungen zum konkreten Bauvorhaben, hier bezogen auf den fließenden Ver-
kehr, werden auf Ebene des verbindlichen Bauleitplanverfahrens geprüft. 
3.3 Verlauf ab Vorgabenbeschluss 
Die vorliegende 237. Änderung des Flächennutzungsplans erfolgt im Parallelverfah-
ren gemäß § 8 Abs. 3 BauGB zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 
724062/02 Hohe Straße in Köln-Porz-Ensen. Diese Begründung mit Umweltbericht 
ist Gegenstand der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Be-
lange nach § 4 Abs. 2 BauGB. 
 
4. Erläuterungen zum Plangebiet und dessen Umgebung 
4.1 Bestehende Nutzungen  
Der Flächennutzungsplan stellt den Änderungsbereich bisher als „Grünfläche“ dar. In 
der Grünfläche befinden sich derzeitig nördlich des Änderungsbereichs ein Judoclub 
und östlich des Änderungsbereichs eine Villa, welche den Änderungsbereich bisher 
privat gärtnerisch extensiv nutzte. 
Im Süden des Änderungsbereichs befindet sich der Uferbereich des Rheins und im 
Westen wird der Bereich durch die bestehende Wohnbaufläche begrenzt. 
4.2 Grün- und Freiraum  
Der Änderungsbereich befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Landschaftsschutz-
gebiet des Rheins und den dazugehörigen Uferbereichen mit ihrer Funktion als Nah-
erholungsgebiete. Zudem sind circa zwei Kilometer westlich des Änderungsbereichs 
die zum Landschaftsschutzgebiet dazugehörigen Rheinauen fußläufig zu erreichen. 
Auch ist der Änderungsbereich privat genutzter Teil einer größeren Grünfläche, wel-
che sich nordöstlich über die Kölner Straße hinweg erstreckt.  
Die privat genutzte Grünfläche ist als Wiese angelegt.  
In etwa einem Kilometer Entfernung zum Änderungsbereichs besteht ein öffentlicher 
Spielplatz am Schildgenweg/ Heidbergweg. Im Stadtteil Porz-Ensen besteht insge-
samt weiterer Bedarf an öffentlichen Spielplätzen.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 11 von 65 
4.3 Verkehr und Mobilität  
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) 
Der Änderungsbereich befindet sich in der Nähe der Stadtbahnliene 7 und ist damit 
an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Die Haltestelle „Gilgaustraße“ 
ist circa 650 m und die Haltestelle „Ensen-Kloster“ circa 900 m vom Änderungsbe-
reich entfernt. Somit sind beide Stadtbahnhaltestellen fußläufig erreichbar. 
Motorisierter Individualverkehr (MIV) 
Die Haupterschließung des Änderungsbereichs erfolgt über die Hohe Straße. Die 
Hohe Straße mündet in die Kölner Straße, wodurch eine gute überörtliche Anbindung 
an die Stadtteile-Deutz sowie Porz-Mitte und im weiteren Verlauf Zündorf-Süd ge-
währleistet ist.  
Fuß- und Radverkehr  
Der Änderungsbereich ist über die Hohe Straße und ihre untergeordneten Wegever-
bindungen gut fußläufig und für Radverkehr vernetzt. Über die Hohe Straße hinweg 
besteht eine gute Anbindung an weitere begehbare und befahrbare Straßen. Zudem 
besteht auf der Kölner Straße einseitig ein Radweg. 
Soziale Infrastruktur und Bildungseinrichtungen 
 Jugendeinrichtungen 
Der Stadtteil Ensen liegt auf Rangplatz 28 der Bedarfsanalyse „Angebote der Offe-
nen Kinder- und Jugendarbeit“. Perspektivisch soll im Stadtteil ein aufsuchendes Ju-
gendprojekt platziert werden. 
Öffentliche Spielplätze 
Für den Stadtteil besteht gemäß der Spielplatzbedarfsanalyse ein erheblicher Flä-
chenfehlbedarf. In unmittelbarer Nähe zum Plangebiet steht aber kein Grundstück 
zur Verfügung, auf dem ein Kinderspielplatz mit einer Mindestgröße von 500 m² an-
gelegt werden könnte. 
Auf Ebene des Vorhabenbezogenen Bebauungsplans sowie im Rahmen eines 
Durchführungsvertrages wird geregelt, dass auf einem nahegelegenen Spielplatz 
(voraussichtlich Westhovener Berg/ Viktoriastraße) eine Aufwertung durch attraktive 
Spielangebote erfolgen soll. 
Zusätzlich ist für das Bauvorhaben ebenfalls auf Ebene des Vorhabenbezogenen Be-
bauungsplans gemäß der vom Rat der Stadt Köln beschlossenen „Satzung der Stadt

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 12 von 65 
Köln für private Spielflächen“ eine wohnungsnahe private Spielfläche für Kleinkinder 
von 0-6 Jahren auszuweisen und einzurichten. 
 Kindertageseinrichtungen 
Auf Ebene des Bebauungsplanverfahrens "Hohe Straße" sind ca. 20 neue Wohnein-
heiten geplant. Durch die geringe Anzahl der neuen Wohneinheiten entsteht kein 
neuer Bedarf an Betreuungsplätzen in einer Kindertagesstätte oder Kindertages-
pflege. 
Schulen 
Im Umfeld des Plangebietes befinden sich mehrere Grundschulen (GGS Hohe 
Straße, KGS Am Altenberger Kreuz, KGS Kupfergasse). 
Die Änderung des FNP wird aufgrund der geringen Anzahl der realisierbaren 
Wohneinheiten kaum Auswirkungen auf die Anzahl der Schüler*innen je Jahrgangs-
stufe zeigen. 
Dennoch bleibt zu beachten, dass die Schulentwicklungsplanung für die Grundschu-
len im Umfeld einen Platzmangel festgestellt hat. Der Neubau einer 2-zügigen 
Grundschule auf dem Schulstandort Berliner Str. 36 soll die zukünftigen Schulplatz-
bedarfe in der Planungsregion Ensen/ Westhoven decken. Es besteht derzeit kein 
gesicherter Termin für den Schulstart. Ohne eine Erweiterung der Schulplatzkapazi-
täten wird der Stadtteil Ensen perspektivisch mit Schulplatzdefiziten konfrontiert, die 
mit Fertigstellung neuer Wohnbauprojekte noch verstärkt werden.  
Nahversorgung 
Ein Nahversorgungszentrum mit einem Lebensmittelmarkt, einer Bäckerei und einer 
Apotheke befindet sich in fußläufiger Entfernung zum Plangebiet an der 
Gilgaustraße.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 13 von 65 
5. Planungsvorgaben 
5.1  Regionalplan i. V. m. Landesentwicklungsplan (LEP NRW) 
 
Abbildung 1: Ausschnitt des geltenden Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln, Teilabschnitt Region Köln 
 
 
Abbildung 2: Ausschnitt des 2. Entwurfs zur Neuaufstellung des Regionalplans Köln (Oktober 2024)

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 14 von 65 
Der Landesentwicklungsplan NRW stellt für den Änderungsbereich einen Siedlungs-
raum dar, der sich an den Darstellungen des Allgemeinen Siedlungsbereiches (ASB) 
orientiert, die der Regionalplan für den Regierungsbezirk Köln in diesem Bereich aus-
weist. Im Süden grenzt der Änderungsbereich unmittelbar an ein festgelegtes „Gebiet 
für den Schutz des Wassers“ und im Osten an ein „Gebiet zum Grundwasser- und 
Gewässerschutz“ an. Die Darstellungen des LEP ermöglichen somit die im Rahmen 
der Flächennutzungsplanänderung geplante Siedlungsentwicklung. 
Laut dem aktuell rechtskräftigem Regionalplan liegt der Änderungsbereich innerhalb 
eines Allgemeinen Siedlungsbereichs (ASB). Der südliche, zum Rhein orientierte, 
Teil des Änderungsbereiches grenzt zudem unmittelbar an den Überschwemmungs-
bereich des Rheins an. Im Westen wird ein Bereich zum Grundwasser- und Gewäs-
serschutz dargestellt. 
Der Regionalplanentwurf übernimmt für das Plangebiet die bereits bestehenden 
Festlegungen und sieht für den Änderungsbereich weiterhin einen Allgemeinen Sied-
lungsbereich (ASB) vor. Die geplante Darstellung des Änderungsbereiches als 
Wohnbaufläche entspricht somit den Festlegungen des Regionalplanes. 
5.2 Landschaftsplan 
 
Abbildung 3: Auszug aus dem Landschaftsplan  
Der Änderungsbereich der 237. Änderung des Flächennutzungsplans liegt nicht in-
nerhalb des Geltungsbereiches des Landschaftsplanes der Stadt Köln. In unmittelba-
rer Nähe des Änderungsbereiches befindet sich das Landschaftsschutzgebiet L20 
„Rhein, Rheinauen und Uferbereiche von Rodenkirchen bis Langel rechtsrheinisch“

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 15 von 65 
und die dazugehörigen Uferbereiche mit ihren Funktionen als Naherholungsgebiete. 
In circa zwei Kilometer Entfernung in westlicher Richtung schließen sich die zum 
Landschaftsschutzgebiet dazugehörigen Rheinauen an. 
Die Festsetzungen des Landschaftsplanes sollen gemäß § 5 Abs. 4 BauGB in den 
Flächennutzungsplan nachrichtlich übernommen werden. Da der Flächennutzungs-
plan der Stadt Köln diese Übernahme derzeit nicht vornimmt, soll durch die obige Ab-
bildung auf die im Landschaftsplan enthaltenen Festsetzungen gemäß § 5 Abs. 4 
BauGB bis zur redaktionellen Anpassung des Flächennutzungsplans hingewiesen 
werden. Die fachrechtlichen Vorgaben sind unabhängig von der Darstellungsweise in 
der Planurkunde zum FNP zu berücksichtigen. 
5.3 Bebauungsplan  
Der Bereich der 237. Änderung des Flächennutzungsplans weicht in Teilen vom Gel-
tungsbereich des Vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 724062/02 Hohe Straße 
in Köln-Porz-Ensen ab. Hintergrund ist das Planungsziel, die planungsrechtlichen Vo-
raussetzungen auf der Ebene der vorbereitenden Bauleitplanung für die Schaffung 
von Wohnraum vorzubereiten. Deshalb umfasst der Änderungsbereich des FNP die 
Flächen, die einer baulichen Nutzung in Zukunft zugänglich sein sollen. 
Der Geltungsbereich des aufzustellenden vorhabenbezogenen Bebauungsplanes 
liegt innerhalb des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes Nr. 73409/05 vom 
04.05.1992. Dieser wird im Bereich des Bebauungsplans Nr. 724062/02 überplant, 
ein Aufhebungsverfahren für den Bereich ist nicht erforderlich. Für das Plangebiet 
selbst setzt der bestehende Bebauungsplan eine private Grünfläche „Wiese / Obst-
garten“ fest. Das Rheinufer und weiter östlich angrenzende Flächen sind als öffentli-
che Grünflächen „Parkanlage“ festgesetzt. Der Bereich des Judoclubs ist als Allge-
meines Wohngebiet mit einer geschlossenen Bauweise und einer GRZ von 0,6 und 
einer GFZ ebenfalls von 0,6 festgesetzt.  
5.4 Wasserschutz  
Nach § 51 WHG festgesetzte und nach § 52 Abs. 2 WHG vorgesehene Wasser-
schutzgebiete 
Der Änderungsbereich der 237. Änderung des Flächennutzungsplans liegt am westli-
chen Rand der Wasserschutzzone III B der Wassergewinnungsanlage Westhoven 
der RheinEnergie AG. Daraus resultierende Auflagen zum Schutz des Grundwassers 
sind im Rahmen eines Bauantragsverfahrens zu beachten. 
Geplante Wasserschutzzonen sind im Änderungsbereich nicht vorhanden.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 16 von 65 
Die Festsetzungen der Wasserschutzgebietsverordnung sollen gemäß § 5 Abs. 4 
BauGB in den Flächennutzungsplan nachrichtlich übernommen werden. Da der Flä-
chennutzungsplan der Stadt Köln diese Übernahme derzeit nicht vornimmt, soll mit 
der Abbildung 4 auf die in der Verordnung enthaltenen Festsetzungen und ggfs. vor-
läufigen Anordnungen gemäß § 5 Abs. 4 BauGB bis zur redaktionellen Anpassung 
des Flächennutzungsplans hingewiesen werden. Die fachrechtlichen Vorgaben sind 
unabhängig von der Darstellungsweise in der Planurkunde zum FNP zu berücksichti-
gen. 
 
Abbildung 4: Ausschnitt festgesetzte Wasserschutzzonen 
 
5.5 Hochwasserrisikogebiet/ Überschwemmungsgebiet 
Festgesetzte und vorläufig gesicherte Überschwemmungsgebiete nach § 76 WHG 
Der südliche Böschungsbereich trennt den Änderungsbereich am Hochufer vom ge-
setzlich festgesetzten Überschwemmungsgebiet des Rheins. 
Aufgrund des Maßstabes des FNP von 1:25.000 und der damit verbundenen Pla-
nungsunschärfe kann das Plangebiet im Böschungsbereich eine geringfügige Über-
lagerung mit dem Überschwemmungsgebiet des Rheins aufweisen ((Ordnungsbe-
hördliche Verordnung zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes des Rheins 
im Bereich der Städte Köln, Bonn, Leverkusen, Wesseling, Niederkassel, Troisdorf, 
Sankt Augustin, Siegburg, Bornheim, Königswinter und Bad Honnef (Überschwem-
mungsgebietsverordnung „Rhein“), Bezirksregierung Düsseldorf als Obere Wasser-
behörde, 14.08.2017). In festgesetzten Überschwemmungsgebieten dürfen zwar

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 17 von 65 
keine Baugebiete ausgewiesen werden, gemäß § 78 WHG dürfen jedoch öffentliche 
Grünflächen im Überschwemmungsgebiet festgesetzt werden, wie es auf Ebene des 
Vorhabenbezogenen Bebauungsplans verwirklicht werden soll (vgl. BeckOK Um-
weltR/Schmitt WHG § 78 Rn. 20). 
 
Hochwasserrisikogebiet außerhalb von Überschwemmungsgebieten nach § 78b WHG 
Das Plangebiet liegt auch nicht im Hochwasserrisikogebiet (Extremhochwasser für 
>HQ500), welches südlich an den Änderungsbereich angrenzt und sich in diesem 
Teilabschnitt fast deckungsgleich mit dem Überschwemmungsgebiet überlagert. 
Die Hochwasserrisiko- und festgesetzten Überschwemmungsgebiete sollen gemäß 
§°5 Abs. 4 BauGB in den Flächennutzungsplan nachrichtlich übernommen, vorläufig 
gesicherte Überschwemmungsgebiete vermerkt werden. Da der Flächennutzungs-
plan der Stadt Köln diese Übernahme derzeit nicht vornimmt, soll mit der Abbildung 5 
auf die Festsetzungen und vorläufigen Sicherungen gemäß § 5 Abs. 4 BauGB über-
gangsweise hingewiesen werden. Die fachrechtlichen Vorgaben sind unabhängig 
von der Darstellungsweise in der Planurkunde zum FNP zu berücksichtigen bzw. zu 
beachten. 
 
Abbildung 5: Ausschnitt Hochwasserrisikogebiet/ Überschwemmungsgebiet

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 18 von 65 
5.6 Denkmalschutz 
Im Geltungsbereich der 231. Änderung des FNP liegen keine Bau- oder Bodendenk-
mäler. 
5.7 Städtebauliche Entwicklungskonzepte 
Stadtentwicklungskonzept Wohnen 
Der Rat der Stadt Köln hat am 11.02.2014 das Stadtentwicklungskonzept Wohnen 
(StEK Wohnen) beschlossen. Der im StEK Wohnen ermittelte Wohnungsgesamtbe-
darf 2010-2029 in Höhe von rund 52.000 Wohnungen basiert auf der städtischen Be-
völkerungsprognose 2011. In der Bevölkerungsprognose mit Stand Mai 2015 wird 
Ende 2029 von rund 1.161.000 Einwohnern und 609.900 Haushalten ausgegangen. 
Der Gesamtwohnungsbedarf beläuft sich danach auf rund 66.000 Wohnungen. Diese 
Zahlen sind der Beschlussvorlage „Umsetzung StEK Wohnen“ – Ratsbeschluss vom 
20.12.2016 – zu entnehmen. 
Aufgrund gutachterlicher Betrachtung aus dem Jahr 2020 wird der zusätzliche Woh-
nungsbedarf bis zum Jahr 2040 zwischen 44.000 und 64.000 Wohneinheiten gese-
hen (s. Mitteilungsvorlage 3435/2020) und auch die aktuelle Bevölkerungsprognose 
geht in der Basisvariante bis zum Jahr 2050 weiterhin von einem Bevölkerungszu-
wachs und einem Zuwachs der Haushaltszahlen aus (s. Mitteilungsvorlage 
3926/2022). Köln ist somit weiterhin eine wachsende Stadt mit hohen Flächenbedar-
fen. 
Die Stadt Köln hat sich gemäß StEK Wohnen neben der Schaffung von ausreichend 
Wohnungen zum Ziel gesetzt, auch den qualitativen Ansprüchen an den Wohnraum 
gerecht zu werden. Zudem wird für Haushalte, die auf mietpreisgünstige Wohnungen 
angewiesen sind, der Bau von jährlich 1.000 öffentlich geförderten Wohnungen an-
gestrebt. Des Weiteren sollen bei der Inanspruchnahme von Flächen die sozialen 
und wirtschaftlichen Ansprüche an den Raum in Einklang mit seinen ökologischen 
Funktionen gebracht werden.  
Das Plangebiet selbst ist keine im STEK Wohnen aufgeführte Fläche. Durch die vor-
gesehene Entwicklung dieser Fläche wird jedoch ein Beitrag zur Deckung des Wohn-
raumbedarfes der Stadt Köln geleistet und den Zielen des StEK Wohnen entspro-
chen. 
Köln-Katalog 
Der „Köln-Katalog: Typologien für kompakte, nachhaltige und lebenswerte Quartiere“ 
wurde am 23.03.2023 vom Rat beschlossen. 
Als Schlüsselprojekt der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ vertieft und kon-
kretisiert der Köln-Katalog deren Leitsätze und Ziele. Er entwickelt anschauliche und

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 19 von 65 
flächensparende Quartierstypologien für die Zieldichten, die in der Stadtstrategie für 
neue Quartiere vorgesehen sind. Der Köln-Katalog empfiehlt dabei bestimmte, auf 
die unterschiedlichen Lagequalitäten der Innenstadt, inneren und äußeren Stadt be-
zogene Dichtetypologien für künftige Quartiersentwicklungen. 
Da der Flächennutzungsplan der Stadt Köln keine Darstellungen gemäß § 5 Abs. 2 
Satz 1 Nr. 1 BauGB nach dem allgemeinen Maß der baulichen Nutzung enthält, fin-
det der Köln-Katalog hier keine Anwendung. 
Als städtebauliches Entwicklungskonzept im Sinne des § 1 Abs. 6 Nr. 11 Baugesetz-
buch (BauGB) wird der Köln-Katalog auf Ebene der Bebauungspläne mit anderen 
Belangen gemäß § 1 Abs. 7 BauGB abgeglichen. Bei dieser Abwägung sind die Vor-
gaben und Hinweise des Köln-Katalogs zu städtebaulichen Zieldichten und Qualitä-
ten zu berücksichtigen. So entfaltet der Köln-Katalog eine steuernde Wirkung inner-
halb und außerhalb der Verwaltung. 
Der Köln-Katalog betrachtet die Zieldichten der Stadtstrategie als „Soll-Werte“ für 
neue Projekte, die nach dem Beschluss der Stadtstrategie angelaufen sind und als 
„Richt-Werte“ für Projekte in bereits länger laufenden Verfahren, wie der verbindli-
chen Bauleitplanung an der Hohe Straße. 
Zur Bewertung angemessener Dichtewerte bei neuen Quartiersentwicklungen be-
dient sich der Katalog des Begriffs der Quartiersdichte, mit der das Verhältnis von 
Geschossfläche zur gesamten Quartiersfläche einschließlich der öffentlichen Flächen 
gemeint ist. Dabei wird für das Plangebiet, welches der Kategorie Äußere Stadt zu-
geordnet wird, eine Quartiersdichte von 0,8 als Mindestwert angegeben. Der im Pa-
rallelverfahren aufgestellte Bebauungsplan bewegt sich in diesem Zielwertkorridor. 
Masterplan Stadtgrün 
Der Rat der Stadt Köln hat am 23.03.2023 den Masterplan Stadtgrün beschlossen. 
Durch den Masterplan Stadtgrün soll gewährleistet werden, dass die grün-und frei-
raumplanerischen Belange unter anderem im Rahmen der Bauleitplanung ausrei-
chend Berücksichtigung finden und eine nachhaltige Entwicklung der Stadt gewähr-
leisten.  
Der durch die 237. FNP-Änderung zusätzlich in Anspruch genommene Freiraum ist 
im Masterplan Grün als „Immergrün“ gekennzeichnet. 
Diese Flächen sollen für immer als multifunktionale Grün- und Freiräume gesichert 
werden. Dieser Kategorie werden alle multifunktionalen Flächen, innerstädtische 
Grünflächen, der Innere und Äußere Grüngürtel mit den verbindenden radialen Grün-
zügen sowie die hochwertigen und geschützten Naturschutzflächen zugeordnet. Die 
Flächen des Immergrüns dürfen nicht bebaut oder die Räume in ihrer Fläche und 
Funktion beeinträchtigt werden. Bei schon festgesetzten Bauleitplanungen, die das

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 20 von 65 
Immergrün einschließen, ist dieses in Funktionen und Umfang zu sichern, zu qualifi-
zieren und wo möglich zu erweitern. Dies kann auch in Form eines geänderten Flä-
chenumgriffs erfolgen. 
Die Inanspruchnahme von Freiraum ist mit dieser FNP-Änderung jedoch auf einen 
heute bereits extensiv gärtnerisch genützten Bereich beschränkt, der auch heute 
nicht vor weiterer Flächenversiegelung durch Wege, Terrassen oder bauliche Neben-
anlagen geschützt ist. Zudem ist der öffentlich zugängliche Freiraum durch die Ände-
rung nicht berührt. 
Vor diesem Hintergrund und den im Zeitpunkt des Ratsbeschlusses am 23.03.2023 
bereits weit fortgeschrittenen Bauleitplanverfahren ist die beabsichtigte Änderung der 
237. Änderung des FNP mit dem Masterplan Stadtgrün in den Grundzügen verein-
bar. 
5.8 Städtische Richtlinien 
Kooperatives Baulandmodell 
Mit Datum vom 24.02.2014 wurde das vom Rat der Stadt Köln beschlossene „Koope-
rative Baulandmodell“ (KoopBLM) Köln als Richtlinie zur Förderung des öffentlich ge-
förderten Wohnungsbaus und zur Beteiligung der Planbegünstigten an den Folge-
kosten erstmalig bekanntgemacht. Die Bekanntmachung der Fortschreibung und da-
mit aktuellen Fassung der Richtlinie des KoopBLM erfolgte am 10.05.2017 im Amts-
blatt der Stadt Köln. Neben der Richtlinie beschreibt eine Umsetzungsanweisung, 
welche zuletzt mit Ratsbeschluss vom 05.05.2022 angepasst wurde, die einzelnen 
Verpflichtungen.  
Die Regelungen des Kooperativen Baulandmodells werden hier in der verbindlichen 
Bauleitplanung keine Anwendung finden, da das Vorhaben von zu geringem Umfang 
ist und der Aufstellungsbeschluss bereits im Jahr 2013 gefasst wurde wurde. 
Klimaschutzleitlinien 
Um den Klimaschutz frühzeitig in den verschiedenen Verfahren der Umsetzung nicht-
städtischer Neubauvorhaben in Köln zu berücksichtigen, wurden vom Rat der Stadt 
Köln am 17.03.2022 die Leitlinien zum Klimaschutz beschlossen. 
Ziel der Leitlinien ist die maximale Reduzierung der CO2-Emissionen im gesamten 
Gebäudebereich. Um dieses Ziel auch unter Einbeziehung der teilweise erhöhten 
Emissionen im Gebäudebestand zu erreichen, müssen Neubauten idealerweise eine 
positive Energiebilanz aufweisen. Das bedeutet, Gebäude sind so zu planen, dass 
ein möglichst geringer Energiebedarf entsteht, der zu möglichst hohen Anteilen durch 
erneuerbare Energien gedeckt wird, oder dass diese sogar Energieüberschüsse er-
zielen. Die Leitlinien geben daher verbindliche Vorgaben und Empfehlungen zum

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 21 von 65 
energetischen Klimaschutz bei der Neuaufstellung von Bebauungsplänen sowie bei 
der Veräußerung und Erbbaurechtsbestellung kommunaler Flächen vor. Sie finden 
im gleichnamigen Bebauungsplan im Parallelverfahren Anwendung.  
Das Energiekonzept zum Bebauungsplan ist mit der Klimaschutzleitstelle der Stadt 
Köln abgestimmt. Die nachfolgende Klimafunktionskarte gibt Hinweise auf Erforder-
nisse zur Anpassung der Bauleitplanung an den Klimawandel: 
 
 
Abbildung 6: Ausschnitt der Klimafunktionskarte 
Der Änderungsbereich befindet sich gemäß der Klimafunktionskarte ebenso wie die 
nördlich und westlich angrenzende Bestandsbebauung weitestgehend in der Klasse 
4 (klimaaktiv) und in unmittelbarer Rheinnähe in der Klasse 5 (stark klimaaktiv). 
Klasse 4 
Diese Flächen weisen einen ungestörten und ausgeprägten Tagesgang von Tempe-
raturen und Feuchte auf. Sie weisen eine hohe Frisch- und Kaltluftproduktion auf, da 
die Bereiche sehr windoffen sind. 
Klasse 5 
Die Bereiche, welche der Klasse 5 zuzuordnen sind, gehören zu den stadtklimatisch 
am stärksten ausgleichenden Bereichen.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 22 von 65 
Der Änderungsbereich zählt somit zurzeit zu den klimaaktiven Flächen, welche emp-
findlich auf Nutzungsänderungen reagieren. 
Daher muss den Auswirkungen auf den Änderungsbereich geeigneten Maßnahmen 
zur Minderung und Vermeidung begegnet werden. Voraussichtlich kann trotz der 
Neubebauung der Fläche die klimatische Belastung durch geeignete Maßnahmen 
auf Ebene des Bebauungsplanes gemindert werden. Diese Maßnahmen werden in-
nerhalb der Bebauungsplanung festgesetzt und sind damit nicht Bestandteil der Än-
derung des Flächennutzungsplans. 
 
6. Der Änderungsbereich im Flächennutzungsplan  
6.1 Auswirkungen der Planänderung  
Bisherige Darstellung im Flächennutzungsplan 
Der rechtswirksame Flächennutzungsplan der Stadt Köln stellt den Bereich der 237. 
Änderung des Flächennutzungsplans als „Grünfläche“ dar. 
Zukünftige Darstellung im Flächennutzungsplan 
Durch die 237. Änderung des Flächennutzungsplanes werden die planungsrechtli-
chen Voraussetzungen zur Schaffung von erforderlichem Wohnraum geschaffen. 
Die Größe der Bauflächendarstellung gegenüber der Grünflächendarstellung erhöht 
sich um ca. 0,3 ha. Der Verlust an Grünflächendarstellung im FNP geht nicht zu Las-
ten des öffentlich zugänglichen Freiraums. 
Die Auswirkungen auf die jeweiligen Umweltschutzgüter werden in dem zu dieser Be-
gründung gehörenden Umweltbericht ausführlich dargestellt und bewertet. 
Flächenbilanzierung  
Es ergeben sich folgende flächenmäßige Veränderungen in der Darstellung des Flä-
chennutzungsplans: 
Tabelle 1: Übersicht des Flächenverlustes und -zugewinns 
Art der Darstellung  bisherige FNP-Darstellung künftige FNP-Darstellung 
ha % ha % 
Grünfläche 0,3 100 0,00 0 
Wohnbaufläche (W) 0,00 0 0,3 100 
SUMME 0,3 100 0,3 100

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 23 von 65 
6.2 Alternativstandorte 
Die geplante Entwicklung knüpft an den im Jahr 2007 im Rahmen der Regionale 
2010 durchgeführten Wettbewerb: „rhein- wohnen am strom“ an. Gemäß der Wettbe-
werbsauslobung soll ein Beitrag zur Deckung des Wohnraumbedarfs in Rheinnähe 
entwickelt werden. Unter dieser Zielsetzung bestehen keine zweckdienlichen Alterna-
tivstandorte.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 24 von 65 
Umweltbericht Teil A 
7. Einleitung 
Für das FNP-Änderungsverfahren wird eine Umweltprüfung gemäß § 2 Absatz 4 
Baugesetzbuch (BauGB) für die Belange nach § 1 Absatz 6 Nummer 7 und § 1a 
BauGB durchgeführt. Die Ergebnisse werden in einem Umweltbericht gemäß § 2a 
BauGB und der Anlage 1 zum BauGB dargestellt. 
7.1 Darstellung des Inhalts und wichtigster Ziele des Bauleitplanes 
Das Gebiet der 237. Flächennutzungsplan-Änderung liegt im Stadtteil Porz-Ensen im 
Osten von Köln und gehört zum Stadtbezirk Porz. Diese Änderung des Flächennut-
zungsplanes erfolgt im Parallelverfahren gemäß § 8 Absatz 3 BauGB zum vorhaben-
bezogenen Bebauungsplan 724062/02 – Arbeitstitel: „Hohe Straße“ in Köln-Porz-En-
sen. Ziel der FNP-Änderung ist die Umwandlung einer privat genutzten Grünfläche 
hin zu Wohnbaufläche. Westlich grenzt bereits eine Wohnbauflächendarstellung an. 
Das Änderungsgebiet umfasst im Wesentlichen das Plangebiet des Vorhabenbezo-
genen Bebauungsplanes „Hohe Straße“ in Köln-Porz-Ensen (mit Ausnahme einer 
nordöstlichen Teilfläche) sowie randlich kleinflächig Verkehrsflächen der Hohen 
Straße sowie öffentlich genutzte Grünflächen zum Rheinufer hin. Das Änderungsge-
biet hat eine Größe von 0,3 ha. 
7.2 Bedarf an Grund und Boden 
s. hierzu unter Punkt 6.1 Flächenbilanzierung  
7.3 Darstellung der in einschlägigen Fachgesetzen und Fachplänen 
festgelegten Ziele des Umweltschutzes 
Als Ziele des Umweltschutzes werden die einschlägigen Gesetze, Rechtsverordnun-
gen, Erlasse, Verwaltungsvorschriften und "Technischen Anleitungen" zugrunde ge-
legt, die für die jeweiligen Schutzgüter in Bauleitplan-Verfahren anzuwenden sind. 
Die EU-Schutzziele finden sich im Wesentlichen umgesetzt im deutschen Bun-
desimmissionsschutzgesetzt (BImSchG, Luftreinhalteplanung, Lärmminderung) und 
seinen Verordnungen, dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG – Arten-, Land-
schafts- und Biotopschutz), dem Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG – Boden-
schutz, Schutz vor bzw. Umgang mit schädlichen Bodenveränderungen) und seiner 
Verordnung, dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sowie dem Denkmalschutzgesetz 
(DSchG). Auf Landeseben greifen weitere Regelungen wie das Landeswassergesetz 
Nordrhein Westfalen (LWG NRW – Schutz des Grundwasserdargebotes) sowie Ver-
ordnungen auf Ebene der Bezirksregierungen wie Wasserschutzzonen-Verordnun-
gen und der Luftreinhalteplan.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 25 von 65 
Auf kommunaler Ebene werden die Baumschutzsatzung und der Landschaftsplan 
der Stadt Köln berücksichtigt. Die Ziele des Umweltschutzes werden bei der Be-
schreibung und Bewertung der einzelnen Schutzgüter näher beschrieben. 
Im Einzelnen siehe dazu die folgende Tabelle 2. 
Tabelle 2: Ziele des Umweltschutzes 
Umweltbelang Fachgesetz / Vorschrift Ziel des Umweltschutzes 
Gebiete von gemeinschaft-
licher Bedeutung/ europäi-
sche Vogelschutzgebiete 
BNatSchG, FFH-RL Schutz prioritärer Arten, Be-
achtung der Schutzziele 
Landschaft 
Landschaftsplan 
BauGB, BNatSchG, 
DSchG; LNatSchG NRW  
Schutzziele der LP-
Schutzausweisung, Entwicklungsziele 
umsetzen; 
Schutz, Pflege und Entwicklung der 
Vielfalt, Eigenart, Schönheit und Erho-
lungswert von Natur und Landschaft 
Pflanzen BNatSchG, LNatSchG 
NRW Baumschutzsatzung 
Stadt Köln 
Schutz, Erhalt und Weiterentwicklung 
geschützter Biotope und Naturbe-
stände, Vermeidung von Eingriffen;  
Tiere BauGB, BNatSchG, FFH-
RL, VRL, LNatSchG NRW 
Vermeidung Verschlechterung Erhal-
tungszustand; Schutz wild-lebender 
Tiere und Lebensgemeinschaften, 
Vermeidung Tötung (Tötungsverbot)  
Biologische Vielfalt BauGB, BNatSchG, FFH-
RL, VRL, LNatSchG NRW 
Erhalt wildlebender Tier- und Pflan-
zenarten, Erhalt von Lebensräumen, 
Stärkung der Biotopvernetzung, Ent-
wicklung und Wiederherstellung der 
Tier- und Pflanzenwelt z.B. bei Ein-
griffe; Schutz der natürlichen Lebens-
grundlagen 
Eingriff/ Ausgleich Baugesetzbuch, 
LNatSchG 
Ausgleich von Eingriffen in den Natur-
haushalt ; Ausgleich bzw. Ersatzmaß-
nahmen nachhaltig und standortge-
recht 
Fläche Baugesetzbuch Schonender Umgang mit Boden, In-
nenentwicklung vor Außenentwick-
lung, Revitalisierung von vorgenutzten 
Flächen 
Landschaft/Ortsbild Baugesetzbuch, 
LNatSchG 
Ausgleich von Eingriffen in das Land-
schaftsbild; Wahrung und Entwicklung 
der Vielfalt, Eigenart, Schönheit und 
dem Erholungswert von Landschaft- 
und Ortsbild; Wahrung des Charak-
ters der Kulturlandschaft 
Boden BauGB; BBoSchG, 
BBoSchV, LBoSchG NRW 
sparsamer Umgang mit Grund und 
Boden, Innenentwicklung; 
Entsiegelung; Sicherung und Entwick-
lung von Bodenfunktionen, Abwen-
dung schädlicher Bodenveränderun-
gen und Einträge, 
Oberflächenwasser WHG, Wasserrahmen-
richtlinie, HWRM-RL 
naturnahe Gestaltung von Fließge-
wässern; Reinhaltung, Schutz und 
Pflege von Gewässern; Deckung

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 26 von 65 
Wasserbedarf; Vermeidung negativer 
Veränderungen; Sanierung; naturna-
her Aus- bzw. Rückbau 
Grundwasser WHG, Landeswasserge-
setz NW, Wasserschutz-
zonen-Verordnung 
Versickerung von Niederschlagswas-
ser, Berücksichtigung der Ge- und 
Verbote; Vermeidung von Einträgen; 
Grundwasserneubildung erhalten und 
verbessern 
Klima, Kaltluft/Ventilation Klimaschutzgesetz NRW, 
Klimaschutzkonzept Köln 
BNatDchG, LNatSchG, 
BWaldG, LFoG NRW 
Vermeidung bioklimatisch belasteter 
Wohngebiete, Erhalt bioklimatischer 
Entlastungsbereiche und Bereiche mit 
Kaltluftentstehung; Erhalt und Pla-
nung von Frischluftzufuhr durch Grün-
flächen; Verbesserung des Mikrokli-
mas durch Baumpflanzungen und 
Grünflächen; Maßnahmen zur Klima-
wandelanpassung 
Luftschadstoffe – Emissio-
nen/Immissionen 
Bundesimmissions-schutz-
gesetz; BauGB, 39. BIm-
SchV, TA Luft; Zielwerte 
der LAI 
Schaffung und Erhalt gesunder Wohn- 
und Arbeitsverhältnisse; Vermeiden 
von Emissionen und Konflikten; Erhalt 
und Verbesserung der Luftgüte; Ein-
haltung Grenzwerte der 39. BImSchV 
Erhaltung der bestmögli-
chen Luftqualität in Gebie-
ten, in denen die durch 
Rechtsverordnung zur Er-
füllung von bindenden Be-
schlüssen der Europäi-
schen Gemeinschaft fest-
gelegten Immissionsgrenz-
werte nicht überschritten 
werden 
BauGB; Bundesimmissi-
ons-schutzgesetz; Luft-
reinhalteplan Köln 2021 
Einhaltung Grenzwerte der 39. BIm-
SchV 
Vermeidung von Emissio-
nen (nicht Lärm/Luft, insbe-
sondere Licht, Gerüche), 
sachgerechter Umgang mit 
Abfällen und Abwässern 
Bundesimmissionsschutz-
gesetz; Lichterlass NW; 
LAI Hinweise; TA-Luft, An-
hang 7, LWG NRW;  
Vermeidung von Emissionen; Konflikt-
bewältigung; Sicherstellung der sach- 
und fachgerechten Entsorgung 
Erneuerbare Energien/ 
Energieeffizienz 
BauGB; Beschluss Stadt-
entwicklungsausschuss 
zur solaren Optimierung; 
EEG 2023, GEG 2023, 
EnergieeinsparVO, Be-
schluss des Rates der 
Stadt Köln zur Klimaneut-
ralität bis 2035 (06/2021), 
Leitlinien Klimaschutz der 
Stadt Köln (03/2022) 
Energieeffizient Planen, Verringerung 
/ Vermeidung von Klimagas-Emissio-
nen, energetisch optimierte Baustan-
dards 
Lärm Bundesimmissionsschutz-
gesetz; TA Lärm; DIN 
4109; DIN 18005; DIN 
45691; 16. BImSchV; Frei-
zeitlärmerlass; 18. BIm-
SchV, BauGB; Lärmakti-
onsplan Stufe III 
Einhaltung der Orientierungs-, Richt- 
und Grenzwerte; Konfliktvermeidung 
durch Planung; Trennungsgrundsatz;  
Einhalt und Sicherung gesunder 
Wohn- und Arbeitsverhältnisse

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 27 von 65 
Altlasten BauGB; BBoSchG, 
BBoSchV, LBoSchG 
NRW, LAWA-Richtlinie, 
LAGA Anforderungen 
Vermeidung von Gefährdung durch 
die Wirkpfade Boden-Mensch, Boden-
Luft, Boden-Grundwasser; Sanierung;  
Erschütterungen Bundesimmissionsschutz-
gesetz; Abstandserlass; 
DIN 4150 Teil 1 und 2 
Einhaltung der Werte der DIN 4150 
Teil 2; Konfliktvermeidung 
Gefahrenschutz: 
- Hochwasserschutz 
 
 
 
- Störfallrecht 
 
 
 
- Magnetfeldbelastung 
 
 
 
- Starkregenvorsorge 
 
 
WHG, LWG NRW, 
HWRW-RL; Hochwasser-
schutzG II 
BRPHV 
 
Seveso-III-Richtlinie; KAS-
18, BImSchG; 12. BIm-
SchV 
 
 
Bundesimmissionsschutz-
gesetz, Abstandserlass 
NW, städtischer Vorsorge-
wert 
WHG 
 
Hochwassersichere Baugebiete, Hin-
weis auf Hochwasserrisikogebiete; 
Hochwasserrisikoprophylaxe 
 
Einhaltung von Achtungs- und ange-
messenen Sicherheitsabständen 
 
 
Einhaltung ausreichender Abstände 
zu sensiblen Nutzungen 
 
 
Hinweis auf Starkregenbetroffenheit; 
Ableitung von Niederschlagswasser; 
Verhindern von Starkregengefahren 
Besonnung / Belichtung Positionspapier „Versor-
gung mit Tageslicht / Be-
sonnung“ im Stadtpla-
nungsamt Köln, 10/2021 
Sicherung gesunder Wohnverhält-
nisse 
Kultur- und sonstige Sach-
güter 
BauGB, Denkmalschutz-
gesetz; BNatSchG 
Vermeidung der Beeinträchtigung von 
Bau,- Klein und Bodendenkmälern; 
Naturdenkmalen, Resten historischer 
Kulturlandschaften oder deren Be-
standteilen 
 
Grenzüberschreitende Auswirkungen von Bebauungsplänen oder Flächennutzungs-
plan-Änderungen sind in Köln aufgrund der Lage in großem Abstand zu Landesgren-
zen nicht zu erwarten. Raumbedeutsame Planungen werden mit den angrenzenden 
Gemeinden abgestimmt.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 28 von 65 
Umweltbericht Teil B 
 Beschreibung und Bewertung der erheblichen Umweltauswirkungen 
7.4 Grundlagen 
Die Untersuchungstiefe der Umweltprüfung orientiert sich in Übereinstimmung mit 
der Formulierung in § 2 Abs. 4 Satz 3 BauGB an den Inhalten der 237. Flächennut-
zungsplan-Änderung „Hohe Straße in Köln-Porz-Ensen“. Geprüft wird, welche erheb-
lichen Auswirkungen durch die Umsetzung der FNP-Änderung auf die Umweltbe-
lange entstehen können und welche Einwirkungen auf die geplanten Nutzungen im 
Geltungsbereich aus der Umgebung erheblich einwirken können. Hierzu werden re-
gelmäßig bzw. dauerhaft anzunehmende erhebliche Einwirkungen geprüft, nicht je-
doch außergewöhnliche und nicht vorhersehbare Ereignisse. 
Es werden durch die Umsetzung der Planung keine Techniken oder Stoffe eingesetzt 
und verwendet, die zu erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen führen werden. 
Weiterhin werden bei Vorliegen mehrerer Planungen in räumlicher Nähe kumulie-
rende Umweltauswirkungen beschrieben. 
Beschreibung derzeitiger Umweltzustand (Basisszenario -Bestand) 
Das Planänderungsgebiet befindet sich im Stadtteil Köln-Porz-Ensen in unmittelbarer 
Nähe zum Rheinufer. 
Es wird im Nordwesten durch Wohnbebauung westlich der Hohen Straße, im Nord-
osten durch angrenzende Bebauung und im Süden durch eine Böschung am Rhein-
ufer abgegrenzt. Im Osten ist das Gebiet zum bestehenden Wohnhaus hin in der vor-
handenen Ziergartenfläche begrenzt. 
Beschreibung des Umweltzustandes bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvari-
ante) 
In der Nullvariante verbleibt die Änderungsfläche als Grünfläche mit weit überwiegen-
der Nutzung als extensiver, gehölzbestandener Ziergarten. 
Prognose über die Entwicklung des Umweltzustands bei Durchführung der Planung 
(Planung) 
Geplant ist die Umwidmung einer „Grünfläche“ in eine „Wohnbaufläche“. Innerhalb 
dieser liegt der Vorhabenbezogene Bebauungsplan „Hohe Straße“. 
Die geplante Bebauung dieses Bereichs knüpft an den im Jahr 2007 im Rahmen der 
„Regionale 2010“ durchgeführten Wettbewerb: „rhein- wohnen am strom“ an.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 29 von 65 
7.5 Umweltbelange gem. §§°1 Abs. 6 Nr. 7 Buchstaben a – j und 1a 
BauGB 
 
7.5.1 Tiere  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Ziele des Umweltschutzes: BauGB, BNatSchG, FFH-RL, VRL, Landnatur-
schutzgesetz NRW 
 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Zur Tierwelt des FNP-Änderungsgebietes liegen Ergebnisse von Sonderuntersu-
chungen zur Avifauna und zur Fledermausfauna aus dem Sommerhalbjahr 2019 im 
Rahmen der Durchführung einer Artenschutzprüfung vor.  
Die Bewertung der Tierarten erfolgt gemäß Fachinformationssystem Geschützte Ar-
ten in NRW des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW. Die 
Ergebnisse werden nachfolgend aufgeführt. 
Avifauna 
Zur Untersuchung der Avifauna erfolgte eine flächendeckende Brutzeiterfassung des 
gesamten Artenspektrums in fünf Begehungen des vorgegebenen Untersuchungs-
raumes tagsüber und drei Abend-/Nachtbegehungen zur Erfassung von Eulenvögeln.  
Die zeitliche Anordnung der Begehungen folgte den Vorgaben von S
ÜDBECK ET AL. 
(2005) bezüglich der artspezifischen Erhebungszeiträume (siehe hierzu Artenschutz-
prüfung: Büro für Regionalberatung, Naturschutz und Landschaftspflege, 2022).  
Die Begehungen wurden in der Brutsaison 2019 jeweils bei trockener Witterung und 
geeigneten Beobachtungsbedingungen (windstill bis max. schwacher Wind) durchge-
führt. 
Im Rahmen von fünf Begehungen tagsüber und 3 Abend-/Nachterfassungen wurden 
insgesamt 21 Vogelarten konkret nachgewiesen. 
Das Vogelartenspektrum des Gebietes setzt sich aus der für halboffen bebaute Sied-
lungszonen typischen Avifauna zusammen. Zusätzlich treten aufgrund des Vorkom-
mens von Gehölzbeständen auch vorwiegend waldbewohnende Arten auf. Außer-
dem wurden Arten beobachtet, die das Gebiet unabhängig von seiner Biotopstruktur 
im Zuge von Transferflügen oder als Durchzügler mehr oder weniger ausschließlich 
überfliegen (z. B. Dohle).

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 30 von 65 
Innerhalb des Gebietes wurden von folgenden 8 Vogelarten Brutreviere festgestellt: 
Amsel, Kohlmeise, Mönchsgrasmücke, Ringeltaube, Rotkehlchen, Stieglitz, Zaunkö-
nig, Zilpzalp.  
Unter den Brutvogelarten ist somit keine in NRW als planungsrelevante Vogelart (pla-
nungsrelevante Arten bzw. gefährdete Arten der regionalen Roten Liste für die Nie-
derrheinische Bucht) eingestuft. 
Als in NRW planungsrelevante Arten wurden im Gebiet nur die Arten Mehlschwalbe 
und Star als Nahrungsgäste festgestellt. Vom Star gelang lediglich eine Beobachtung 
von drei Individuen am 9. 4.2019. Die Mehlschwalbe nutzte bei den Begehungen 4 
und 5 den Luftraum über dem Gebiet zur Nahrungssuche. 
Tabelle 3: Vogelarten 
Art Status planungs-
relevant 
FFH RL 
2016 
Amsel Brutvogel -   
Blaumeise Nahrungsgast -   
Buchfink Nahrungsgast -   
Buntspecht Nahrungsgast -   
Dohle D -   
Elster Nahrungsgast -   
Haussperling Nahrungsgast -  V 
Heckenbraunelle Nahrungsgast -   
Kohlmeise Brutvogel -   
Mauersegler Nahrungsgast -   
Mehlschwalbe Nahrungsgast +  3 
Mönchsgrasmücke Brutvogel -   
Ringeltaube Brutvogel -   
Rotkehlchen Brutvogel -   
Star Nahrungsgast +  3 
Stieglitz Brutvogel -   
Zaunkönig Brutvogel -   
Zilpzalp Brutvogel -   
 
 
Fledermausfauna

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 31 von 65 
Zur Bewertung des Artenpotenzials erfolgten im Sommerhalbjahr 2019 insgesamt 6 
Abend-/Nachtkartierungen im Untersuchungsgebiet. Das Fledermaus-Artenspektrum 
wurde mittels Sicht- und Ultraschalldetektor-Beobachtung erfasst. 
 
Nachgewiesen wurden von Mai bis September 2019 sechs Fledermausarten und 
nicht determinierte Arten der Gattung Myotis. Bei den nicht determinierten Arten der 
Gattung Myotis handelt es sich vermutlich um Große/Kleine Bartfledermaus oder 
Wasserfledermaus. 
Das eigentliche Plangebiet wird in der späten Dämmerung als Nahrungshabitat von 
Zwergfledermäusen und einzelnen Rauhautfledermäusen, Großen Mausohren, Gro-
ßen/Kleinen Bartfledermäusen und Braunen/Grauen Langohren genutzt. Der Nach-
weis eines Quartiers in Spalten des kleinen Gebäudes zum Rhein hin oder in Baum-
höhlen gelang nicht.  
Die Gehölze und Hecken an der nordöstlichen Grundstücksgrenze des Plangebiets 
und im nördlichen Bereich des Untersuchungsgebietes werden von durchfliegenden 
Zwergfledermäusen als Leitstruktur (Flugstraße) genutzt.  
Tabelle 3: Fledermausarten 
Braunes/Graues 
Langohr 
Nahrungsgast + FFH-
Anh. IV 
R / 1 
Große/Kleine Bartfle-
dermaus 
Nahrungsgast + FFH-
Anh. IV 
2 / 3 
Großes Mausohr Nahrungsgast + FFH-
Anh. IV 
2  
Rauhautfledermaus Nahrungsgast + FFH-
Anh. IV 
R 
Wasserfledermaus Nahrungsgast + FFH-
Anh. IV 
G 
Zwergfledermaus Pot. Sommerquar-
tiere, Nahrungsgast  
+ FFH-
Anh. IV 
 
 
Nullvariante: 
In der Nullvariante bleibt die Nutzung der Fläche als Gartenareal mit einem Bestand 
an allgemein häufigen einheimischen Brutvogelarten und einem Potential für weitere 
heimische Arten, wie Fledermausarten und andere Kleinsäuger. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
In der Planvariante wird der überwiegende Teil der Flächen des Gebietes durch 
Wohnbebauung als Tierlebensräume beseitigt bzw. stark beeinträchtigt, da innerhalb

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 32 von 65 
der Wohnbaufläche bei einer üblichen GRZ von 0,4 – 0,7 nur Teile der Lebensräume 
erhalten bleiben werden. Teilflächen werden auch weiterhin als Gartenareale, Grün-
fläche, Dachbegrünung intensiv bis mäßig intensiv genutzt werden. Sie erfüllen für 
störungsunempfindliche, allgemein häufige Arten Lebensraumfunktionen.  
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Die Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen (z. B. Straßenbäume, Straßenbe-
gleitgrün, Dachbegrünung, innere Durchgrünung mit Hecken, Retention von Oberflä-
chenwasser etc.) werden im Rahmen des nachfolgenden Bebauungsplanverfahrens 
in einem Landschaftspflegerischen Fachbeitrag erarbeitet. 
Ebenso werden hier auf Grundlage einer Eingriffs-Ausgleichsbilanzierung anhand 
der Biotopwertentwicklung erforderliche externe Ausgleichsmaßnahmen abgeleitet. 
Gemäß Fachbeitrag Artenschutz Stufe II zum Bebauungsplan kann das Auftreten 
von projektbedingten Verbotstatbeständen gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 1 – 3 i.V.m. Abs. 5 
BNatSchG für die im Wirkraum relevanten besonders geschützten Arten durch Ver-
meidungsmaßnahmen und vorgreifende Ausgleichsmaßnahmen vermieden werden. 
Für das FNP-Änderungsgebiet werden dabei Vermeidungsmaßnahmen zu Gehölzro-
dungen (Beachtung von Vogelbrutzeiten und Aktivitätsphasen der Fledermäuse), zur 
Freihaltung von Fledermausflugstraßen sowie zu CEF-Maßnahmen im Zuge des Ab-
risses und der Rodungstätigkeiten zum Ausgleich potenzieller Quartierverluste der 
Zwergfledermaus getroffen. 
Bewertung:  
Die Bestimmungen des gesetzlichen Artenschutzes werden eingehalten. Es verblei-
ben keine erheblichen faunistischen Beeinträchtigungen.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 33 von 65 
7.5.2 Pflanzen 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Ziele des Umweltschutzes: BauGB, BNatSchG, Landnaturschutzgesetz NRW 
Baumschutzsatzung Stadt Köln 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Heutige potentielle natürliche Vegetation 
Die zonale potenzielle natürliche Vegetation der Niederterrassenlehme ist der Mai-
glöckchen-Perlgras-Buchenwald der Niederrheinischen Bucht, im Bereich der Hoch-
flutsande inselartig durchdrungen vom Flattergras- Traubeneichen-Buchenwald. 
Arten und Biotope 
Im Sommer 2020 wurde im Plangebiet des VBP Hohe Straße und seiner näheren 
Umgebung der Bestand der vorkommenden Biotoptypen erfasst (Landschaftspflege-
rischer Fachbeitrag: Büro Arens, Köln & Büro für Regionalberatung, Naturschutz und 
Landschaftspflege, 2023). Die Bestandsbewertung wurde auf der Grundlage des Be-
wertungsverfahrens nach S
PORBECK durchgeführt. In beigefügter Bestandskarte sind 
die Biotoptypen in Anlehnung an den für die Stadt Köln gültigen Biotoptypen-Code 
dargestellt. 
Im Einzelnen kommen im Planungsraum folgende Biotoptypen vor (jeweils mit Be-
nennung der Kürzel nach Köln-Code und S
PORBECK): 
Biotoptypen innerhalb des Geltungsbereiches der FNP-Änderung  
Gartenhaus (SB 153 / HN 23) 
Im Plangebiet des VBP „Hohe Straße“ steht ein Gartenhaus aus Natursteinmauer-
werk am südlichen Grundstücksrand. 
Ziergärten mit hohem Gehölzanteil (GA 221 / HJ6) 
Der überwiegende Teil des Planänderungsgebietes ist als extensiv genutzter Ziergar-
ten mit prägendem Baumbestand gestaltet. Kennzeichnend sind extensiv gepflegte 
Rasenflächen, junge, mittelalte und alte sowie randlich stehende, hohe und ortsbild-
prägende Laubbäume mit umgebendem Strauchbewuchs. Die randlichen Baum- und 
Strauchbestände werden von Hybridpappel, Esche, Bergahorn, Walnuss, Schwarzer 
Holunder und Brombeere aufgebaut.  
Zur Hohen Straße sowie zum steil abfallenden Rheinufer hin ist das Gartengrund-
stück mit einer Gartenmauer abgegrenzt.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 34 von 65 
Straßenverkehrsfläche, Fahr- und Feldwege, versiegelt (VF 211 / HY1) 
Den Westrand der FNP-Änderungsfläche bildet die Hohe Straße als Erschließungs-
straße des Siedlungsteiles Ensen.  
Von dieser zweigt am Südrand des Gebietes ein befestigter Fußweg südostwärts 
zum Leinpfad entlang des Rheines ab. 
Fahr- und Feldwege, teilversiegelt (VF 213 / HY2) 
Eine schmaler, mit Rasengittersteinen befestigter Wegestreifen ist am Nordrand des 
Planänderungsgebietes abgegrenzt worden.  
Mauern ohne Fugen (BR 44 / HN82) 
Am West- und Südrand des genannten Ziergartenareales verläuft entlang der Hohen 
Straße und anschließend entlang des Gehweges eine Gartenmauer, die teils als Na-
tursteinmauer gestaltet und teils stark von Gehölz überwachsen ist. 
Intensiv beschnittene Hecken mit überwiegend nicht standorttypischen Gehöl-
zen (GH 422 / BD4) 
Am Nordostrand ist ein randliches Wohngrundstück mit einer Formschnitthecke aus 
Thuja bzw. Kirschlorbeer abgegrenzt. 
Baumgruppen, Einzelbäume, Baumreihen mit starkem Baumholz, standortty-
pisch (GH 721 / BF33) 
Im Randbereich der Ziergartenfläche sowie auch in östlich angrenzenden Gartenare-
alen stocken prägende Laubbäume, teils auch Obstbäume. Als Baumarten sind Hyb-
ridpappel, Esche und Bergahorn verbreitet. 
Baumgruppen, Einzelbäume, Baumreihen mit mittlerem Baumholz, standortty-
pisch (GH 731 / BF32) 
Im Nordostteil des Planänderungsgebietes sowie auch in östlich angrenzenden Gar-
tenarealen stocken Laubbäume mit mittlerem Baumholz. 
Biotoptypen außerhalb des Geltungsbereiches der FNP-Änderung  
Blockbebauung, offen (SB 122 / HN 21) 
Nordöstlich des Planänderungsgebietes grenzt eine offene Blockbebauung (Ge-
bäude des Judoklub JJJC Yamanashi Porz 1976 e. V. und weitere Wohngebäude mit 
befestigten Innenhof- und Parkflächen) an.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 35 von 65 
Einzel- und Reihenhausbebauung mit kleinen Gärten (SB 151 / HN 21) 
Westlich des Planänderungsgebietes liegen westlich bzw. nördlich der Hohen 
Straße Reihenhaussiedlungen mit angrenzenden kleinflächigen Ziergartenarealen. 
Einzel- und Reihenhausbebauung mit ausgeprägten Gärten (SB 152 / HN 22) 
Östlich des Planänderungsgebietes liegt ein einzelstehendes Haus mit umgebenden 
Ziergartenflächen und Baumbestand. 
Parkanlage mit altem Baumbestand (PA 111) 
Parkanlagen mit altem Baumbestand liegen nordöstlich des Planänderungsgebietes 
südlich der Kölner Straße. Es handelt sich um Extensivrasen mit alten Laubbäumen 
(Pappelallee), teilflächig auch um Obstbaumbestände (Apfel, Kirsche, Zwetschge). 
Außerdem wurden die rasenartigen Grünflächen entlang des Rheinufers inklusive 
der Laubbaumreihen (Lindenallee) als Parkanlage kartiert. 
Ziergärten mit geringem Gehölzanteil (GA 222 / HJ5) 
Nordöstlich des Planänderungsgebietes grenzt zur Nachbarbebauung hin ein Zier-
garten mit Rasen und randlicher Formschnitthecke an. 
Gebüsch mit überwiegend standorttypischen Gehölzen (GH 51 / BB1) 
Südlich und südöstlich des Planänderungsgebietes erstreckt sich an der zum Lein-
pfad hin abfallenden Böschung ein dichtes Gebüsch aus Holunder, Brombeere, Li-
guster und Efeu mit Zaunrübe und Brennessel als typische Begleitarten. 
Baumhecken mit mittlerem Baumholz mit überwiegend standorttypischen Ge-
hölzen (GH 4421 / BD52) 
Südlich des Planänderungsgebietes stockt entlang der Uferböschung des Rheins 
eine Baum- und Strauchhecke aus standorttypischen Laubgehölzen. Als Gehölzar-
ten dominieren hier Esche, Kirsche, Rotdorn, Brombeere, Liguster und Holunder. 
Stickstoffbedürftige Säume (BR 3133 / HC7) 
Südlich des Planänderungsgebietes schließt südlich an die Gartenmauer eine nitro-
phile Krautflur mit Brennessel, Löwenzahn und Brombeere als bestandsbildende Ar-
ten an.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 36 von 65 
Fahr- und Feldwege, unversiegelt (VF 212 / HY2) 
Eine unversiegelte Wegefläche schließt südlich des Planänderungsgebietes unmit-
telbar südlich an die Gartenhausmauer an. Diese ist mit eutropher Grünlandvegeta-
tion bestanden und aufgrund geringer Trittbelastung ruderal ausgeprägt.  
Parkplätze, versiegelt, mit Bäumen (VF 2211 / HY1) 
Nördlich des Planänderungsgebietes grenzt an die Blockbebauung zur Hohen 
Straße hin eine befestigte Parkfläche an. Diese ist entlang der Straße von einer 
Laubbaumreihe gesäumt. 
Steinschüttungen im periodischen Überflutungsbereich (NB 122) 
Südlich des Planänderungsgebietes ist das Rheinufer mit Buhnen aus Steinschüt-
tungen befestigt. Dazwischen liegen steinige und kiesige Uferabschnitte. Am Ufer 
hat sich eine spärliche Vegetation entwickelt. Die steile Böschung, auf der sich ober-
halb ein Wanderweg befindet, ist teilweise gepflastert. An der Böschung hat sich ein-
schließlich der gepflasterten Bereiche eine artenreiche Krautvegetation mit verein-
zelt aufkommenden Gehölzen etabliert. 
Flüsse und Ströme, stark begradigt, eutroph (GW2522) 
Südlich des Planänderungsgebietes verläuft der Rhein in ost-westlicher Richtung. 
Das Gebiet liegt etwa auf Höhe von Rhein-Kilometer 680. Der Strom ist durch Be-
gradigungen und Vertiefungen sowie durch Uferverbau stark anthropogen überformt. 
Auf der dem Plangebiet gegenüberliegenden Rheinseite bestehen Reste naturnaher 
Auwälder. 
 
Pflanzen oder Pflanzengesellschaften mit besonderem Schutzstatus kommen weder 
im Plangebiet noch im näheren Umfeld vor. 
Der Baumschutzsatzung der Stadt Köln unterliegen innerhalb des Planänderungsge-
bietes insgesamt 11 Laubbäume. Dies betrifft die alleeartig am West-, Süd- und Ost-
rand des Plangebietes stockenden (überwiegend Säulenpappel) sowie einen zentral 
im Gartenareal stehenden Kirschbaum.  
Bezüglich der Biotoptypen stimmt der Bestand mit der Darstellung als Grünfläche 
überein.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 37 von 65 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante): 
In der Nullvariante bleibt die weit überwiegend extensive Nutzung des Gebietes als 
gehölzbestandener Ziergarten mit entsprechender Artenarmut an Wildpflanzen er-
halten. Außerdem verbleiben die Gehölzstrukturen an der südlich liegenden Gelän-
deböschung. 
Wie für den Bestand würde auch für die Nullvariante gelten, dass der Bestand der 
Darstellung als Grünfläche entspricht. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung: 
In der Planvariante wird der überwiegende Teil des Plangebietes durch Versiegelung 
als Vegetationsfläche beseitigt. Teilflächen werden durch Umwandlung in Gartenare-
ale im Rahmen einer durch die Bebauungsplanung angesetzten GRZ weiterhin inten-
siv bis mäßig intensiv weitergenutzt (Zierrasen, Staudenbeete, Dachbegrünung, 
Baumpflanzungen). Auf Grundlage einer Eingriffs-Ausgleichsbilanzierung werden die 
anhand der Biotopwertentwicklung erforderlichen Wiederherstellungsmaßnahmen, 
Ausgleiche und externe Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen des Bebauungsplanes 
ermittelt. 
Die Funktionen, welche der vorhandene und im FNP als Grünfläche dargestellte Be-
reich wahrnimmt, wie Versickerung, Verdunstungsleistung und Kühlung, gehen mit 
der Änderung verloren bzw. weitgehend verloren.  
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblich nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Die Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen (z. B. Vorgaben zur inneren und äu-
ßeren Durchgrünung mit Hecken und Einzelbäumen. Dachbegrünung, Vorgaben zur 
Minderung von Vollversiegelung, Retention von Niederschlagswasser etc.) werden 
im Rahmen des nachfolgenden Bebauungsplanverfahrens in einem Landschaftspfle-
gerischen Fachbeitrag erarbeitet. 
Ebenso werden hier auf Grundlage einer Eingriffs-Ausgleichsbilanzierung anhand 
der Biotopwertentwicklung erforderliche externe Ausgleichsmaßnahmen abgeleitet. 
Bewertung:  
Für die Pflanzenartenvielfalt ergeben sich aus der Planumsetzung keine erheblichen 
Beeinträchtigungen. Bestandsgefährdete Arten sind nicht betroffen.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 38 von 65 
7.5.3 Fläche  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Ziele des Umweltschutzes: § 1 BauGB 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Der Planänderungsbereich ist in der heutigen FNP Darstellung eine Grünfläche. 
Aktuell handelt es sich bei der FNP-Änderungsfläche weit überwiegend um eine ex-
tensiv als Ziergarten genutzte Grünfläche, außerdem um die Straßenfläche der Ho-
hen Straße. 
Die Fläche liegt im direkten Anschluss an bestehende Wohnbausiedlungsflächen. 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleibt die Fläche als Grünfläche mit entsprechenden Funktio-
nen für den Naturhaushalt und die Umwelt. Das heißt, sie übernimmt als Bestandteil 
des Grünzuges zwischen dem Rhein und Gremberghoven Funktionen der Kaltluftent-
stehung, als Frischluftschneise, der Lufthygiene sowie als Lebensraum. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
In der Planvariante geht die vom Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Hohe 
Straße“ betroffene Fläche als privat nutzbare Freifläche mit Ausnahme einer Hecke 
am Südrand verloren. Stattdessen entstehen auf FNP-Ebene Wohnbauflächen. 
Die Funktionen für Naturhaushalt und Umwelt gehen auf überbauten und versiegel-
ten Flächen komplett verloren. Auf den geplanten Grünflächen innerhalb des auf Be-
bauungsplanebene zu konkretisierenden neuen Wohngebietes können je nach Aus-
prägung und Nutzungsintensität die vorhandenen Funktionen erhalten oder sogar 
verbessert werden. 
Aufgrund der Randlage zu bestehender Bebauung, der kleinräumigen Ausdehnung 
und des Verbleibes einer Grünflächenverbindung vom Rhein nordostwärts kommt es 
zu einer Einschnürung, nicht aber zu einer vollständigen Überplanung der zusam-
menhängenden sowohl öffentlich als auch privat nutzbaren Grünverbindung. 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Im Rahmen des nachfolgenden Bebauungsplanverfahrens werden geeignete Ver-
meidungs- und Kompensationsmaßnahmen im Rahmen des landschaftspflegeri-
schen Fachbeitrages sowie weiterer begleitender Fachplanungen/-gutachten (Was-
ser, Boden, Lärm etc.) zu entwickeln sein.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 39 von 65 
 
Bewertung:  
Die Erweiterung der Wohnbaufläche legt sich an vorhandene Wohnbauflächen an 
und nutzt vorhandene Infrastruktur. Dieser Aspekt ist als positiv zu sehen. Gleichzei-
tig wird aber auch eine wichtige Frischluftschneise und eine Kaltluftentstehungszone 
deutlich eingeschränkt. 
7.5.4 Boden  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Ziele des Umweltschutzes: § 1a BauGB, BBodSchG, BBodSchV, LBodSchG 
NRW 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Für das Plangebiet des VBP Hohe Straße wurde ein bodenkundliches Gutachten (In-
genieurbüro für Boden- und Grundwasserbewertung Dr. Schmidt, Januar 2021: Pe-
dologische Bodenerkundung und -bewertung für das Flurstück 754 in der Gemar-
kung Ensen, Flur 8 (Stadt Köln) hinsichtlich ihrer Archivfunktion gemäß BBoSchG. 
Bauvorhaben Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Hohe Straße in Köln-Porz-En-
sen“) und eine Baugrunduntersuchung (geoconsult Januar 2019: Baugrunduntersu-
chung, Baugrundbeurteilung und Angaben zur Gründung für den Neubau von drei 
Mehrfamilienhäusern auf Tiefgarage und Unterkellerung „Wohnen am Strom“ in Köln-
Ensen, Hohe Straße 22) erstellt. 
Die Bodenkarte von NRW im Maßstab 1:50.000 weist demnach für die gesamte Flä-
che des Flurstücks 754 die Bodenform Parabraunerde, stellenweise Braunerde, z.T. 
pseudovergleyt, aus Hochflutlehm (Holozän, Pleistozän) über Sand und Kies der Nie-
derterrasse (Pleistozän) aus, und zwar mit Mächtigkeiten von 8 bis 20 dm. 
Anhand Bohrungen wurde als Bodentyp ein Lockersyrosem über Braunerde doku-
mentiert. Festgestellt wurde eine Überlagerung der natürlichen Bodenentwicklung 
durch Aufschüttungen und Umlagerungen. Die gesamte Freifläche des Gartengrund-
stückes ist aus pedologischer Sicht anthropogen überprägt. 
Unterhalb des Oberbodens ergaben durchgeführte Rammkernsondierungen in Tiefen 
zwischen 0,9 und 2,4 m Hochflutlehm aus fein- bis mittelsandigem Schluff mit variie-
renden tonigen Anteilen. Darunter wurden in untersuchten Tiefen bis zu 4 m Terras-
senablagerungen aus sandigen Kiesen ermittelt, die hier voraussichtlich noch deut-
lich höhere Mächtigkeiten aufweisen.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 40 von 65 
Die im Gebiet anstehenden Böden sind bezüglich der natürlichen Leistungsfähigkeit 
bzw. der sogenannten Bodenfruchtbarkeit als mittelwertig einzustufen. 
Anhand des vorgefundenen Bodentyps und aufgrund der pedologischen Überprä-
gung durch Auffüllungen und Umgrabungen in jüngerer Zeit haben die Böden des 
Plangebietes gemäß Bodengutachten keine Archivfunktion der Natur- und Kulturge-
schichte. 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleiben die mit Ausnahme von Gartenhaus und Mauer unver-
siegelten Böden mit den bestehenden anthropogenen Vorbelastungen aus Aufschüt-
tungen und Gartennutzung. Die Filterfunktion, Versickerungs- und Verdunstungsei-
genschaften sowie die Klimaregulierungen bleiben erhalten. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
In der Planvariante erfolgen in der Umsetzung der nachfolgenden Bebauungspla-
nung umfangreiche Erdbewegungen zur Herstellung der der Wohnbauflächen. Die 
Veränderungen der Oberflächengestalt (insbesondere Bodenabtrag) zerstören die 
gewachsenen (aber gestörten) Bodenhorizonte. Bodenwasserhaushalt und Sorpti-
onseigenschaften der Böden werden durch Umschichtung und Überbauung erheblich 
und nachhaltig gestört. Durch die zu erwartende Flächenversiegelung der Gebäude-
flächen und Nebenanlagen geht bisher biologisch aktiver Boden auf Dauer verloren. 
Diese sind in ihren Funktionen als Filter, Wasserschutz, Pflanzen- und Tierlebens-
stätte, Ertragspotential, Wasserversickerung und -verdunstung sowie Klimaregulie-
rung nicht ersetzbar. 
Auf den geplanten Freiflächen des Wohngrundstückes ist eine dauerhafte mäßig na-
turnahe Bodenentwicklung möglich. 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Im Rahmen eines Bebauungsplanes erfolgt über die GRZ eine Beschränkung der 
versiegelten Fläche, sodass die Beanspruchung von Bodenflächen gemindert wird. 
Generell ist der nutzbare Oberboden bei Beginn der Erschließungs- und Baumaß-
nahmen zu sichern und für die örtliche Wiederverwendung vorzuhalten.  
Teilflächen der nicht versiegelten Wohngrundstücke werden absehbar als Ziergärten 
mit dauerhafter Vegetation (Rasen, Gehölze) angelegt und unterliegen dann ohne 
Bodenbearbeitung einer zumindest mäßig naturnahen Bodenentwicklung. Aufgrund 
der weitgehenden Unterbauung des Geländes durch eine Tiefgarage sind die Böden 
jedoch nur in geringem Umfang an den geologischen Untergrund der Niederterrasse 
(Hochflutlehm, pleistozäne Sande, Kiese) angeschlossen.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 41 von 65 
Die festgesetzten Maßnahmen der Dachbegrünung und Begrünung von Tiefgaragen 
können nur wenige Teilfunktionen von Böden insbesondere für den Wasserhaushalt 
und das Geländeklima übernehmen. Ist eine externe Kompensationsfläche erforder-
lich, ist mit dieser die natürliche Bodenfunktion zu fördern, um die Eingriffe in den Bo-
den zu kompensieren. 
Bewertung:  
Die absehbaren Beeinträchtigungen des bereits anthropogen überprägten Bodenpo-
tenzials werden im Rahmen des nachfolgenden Bebauungsplanverfahrens analysiert 
und bewertet. Durch geeignete Minderungs- und Kompensationsmaßnahmen wer-
den erhebliche und nachhaltige Beeinträchtigungen ausgeglichen werden können. 
7.5.5 Wasser  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
 
7.5.5.1 Grundwasser 
Ziele des Umweltschutzes: WHG, LWG NRW, Wasserschutzzonen-Verord-
nung 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Das Planänderungsgebiet liegt unweit des Rheins im hydrogeologischen Teilraum 
„Terrassenebene des Rheins“. Bei Hochwasser steigt das Grundwasser in Abhängig-
keit vom Rheinwasserstand und der Entfernung zum Rhein zeitlich verzögert an. Auf-
grund der unmittelbaren Nähe des Bauvorhabens zum Rhein und der relativ hohen 
Durchlässigkeit des Untergrundes ist lediglich von einer geringen zeitlichen Verzöge-
rung zwischen Rhein- und Grundwasserstand auszugehen. 
Der höchste Grundwasserstand liegt nach Auskunft des LANUV bei 46,2 m ü. NHN 
+/- 0,5 m. Damit liegt der höchste abgeschätzte Wasserstand (46,7 m ü. NHN) noch 
ca. 1 m unter einer möglichen Gründungssohle der Bodenplatte. Der Bemessungs-
grundwasserstand von 49 m ü. NHN wird bei der Ausbildung der Gründung / Boden-
platte berücksichtigt (geoconsult, 11.01.2019). 
Der Grundwasserkörper „Niederung des Rheins“ wird hinsichtlich des mengenmäßi-
gen Zustandes als gut, hinsichtlich des chemischen Zustandes als schlecht bewertet 
(https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/grundwasser/grundwasserstand/grundwas-
serdaten-online). Es handelt sich um einen Poren-Grundwasserleiter in silikatischen 
Kiesen und Sanden quartärer Sedimente. Die Durchlässigkeit ist als hoch eingestuft. 
Hieraus resultiert eine hohe Empfindlichkeit des Grundwassers gegenüber Schad-
stoffeinträgen.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 42 von 65 
Die Ordnungsbehördliche Verordnung zur Festsetzung des Wasserschutzgebietes 
für die Gewässer im Einzugsgebiet der Wassergewinnungsanlage Westhoven der 
RGW Rechtsrheinische Gas- und Wasserversorgungs Aktiengesellschaft Köln AG 
(Wasserschutzgebietsverordnung Westhoven) vom 9. August 1993 ist zu beachten. 
Das Plangebiet des VBP Hohe Straße liegt innerhalb der Schutzzone III B. Die Ge-
bots- und Verbotstatbestände der Wasserschutzzonenverordnung werden im Rah-
men des VBP geprüft. 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante bleibt die extensive Gartennutzung mit entsprechender Versicke-
rung von Oberflächenwasser und Grundwasserneubildung erhalten. Mögliche Stoffe-
inträge in das Grundwasser aus der Anwendung von Düngemitteln und/oder Pestizi-
den verbleiben als Vorbelastung.  
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
In der Planvariante werden durch weitgehende Versiegelung der Wohnbaufläche er-
hebliche Eingriffe in den Wasserhaushalt erfolgen. Es kommt zur Reduzierung von 
Versickerung und zu erhöhtem und beschleunigten Oberflächenwasserabfluss, damit 
lokal zur Verringerung der Grundwasserneubildung. 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Im nachfolgenden Bebauungsplanverfahren wird der Umfang von versiegelten Flä-
chen durch entsprechende Festsetzungen begrenzt. Das Niederschlagswasser ist zu 
versickern. Der beschleunigte Oberflächenwasserabfluss aus dem Plangebiet wird 
durch Anlage von Retentionsflächen vermieden.  
Durch entsprechende Maßnahmen im Rahmen des Bebauungsplanes kann die lo-
kale Grundwasserneubildung weitgehend erhalten werden. 
Bewertung:  
Die im Bebauungsplan bzw. im zugeordneten Vorhaben- und Erschließungsplan ge-
planten Baukörper liegen mit ihren Gründungssohlen voraussichtlich deutlich außer-
halb der Grundwasserkörper. 
Die Grundwasserneubildung wird deutlich eingeschränkt, die Beeinträchtigungen 
können durch Retentions- und Versickerungsmaßnahmen und grünordnerische Maß-
nahmen im Bebauungsplangebiet gemindert werden.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 43 von 65 
7.5.6 Luft 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
 
7.5.6.1 Luftschadstoffe – Emissionen, auch Treibhausgase 
Ziele des Umweltschutzes: BImSchG, BauGB, 39. BImSchV, TA Luft, Ab-
standserlass NW 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Das FNP-Änderungsgebiet liegt außerhalb der Kölner Umweltzone (Abgrenzung ab 
01.10.2019). Im Bestand gehen von der Fläche selbst keine Emissionen in Form von 
Abgasen oder Staubausträgen aus. 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleibt die extensive Gartennutzung ohne Emissionen. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Von der beabsichtigten Wohnbebauung sind Emissionen aus Heizungsanlagen und 
Verbrennungsmotoren des Auto-Verkehrs zu erwarten.  
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Im nachfolgenden Bebauungsplan- und Genehmigungsverfahren sind die gesetzli-
chen Vorgaben zur Luftreinhaltung im Rahmen der Gebäudeplanungen und des 
Energiekonzeptes zu berücksichtigen. Durch Förderung eines nachhaltigen Ver-
kehrs, z.B. in Form von Fahrradstellplätzen in der Tiefgarage und E-Ladeanlagen, 
können verkehrsseitige Emissionen gemindert werden. 
Bewertung:  
Im nachfolgenden Bebauungsplanverfahren bzw. Genehmigungsverfahren können 
durch technische Vorkehrungen an Gebäuden erhebliche Luftschadstoff-Emissionen 
vermieden werden.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 44 von 65 
7.5.6.2 Luftschadstoffe – Immissionen  
Ziele des Umweltschutzes: BImSchG, 39. BImSchV, Zielwerte des LAI, TA Luft 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand) 
Das FNP-Änderungsgebiet liegt außerhalb der Kölner Umweltzone (Abgrenzung ab 
01.10.2019). 
Im Bestand ist die private Grünfläche den bestehenden Luftschadstoffeinträgen aus-
gesetzt, die sich neben der Hintergrundbelastung aus den Verkehrsimmissionen aus 
dem Schiffverkehr auf dem Rhein und dem motorisierten Verkehr der Hohe Straße 
zusammensetzt. Die Luftschadstoffimmissionen sind im Änderungsbereich als gering 
einzustufen.  
Es liegt kein Erfordernis einer verkehrsbedingten Luftschadstoffsimulation vor. 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleibt die privat genutzte Grünfläche mit freier Exposition ge-
genüber Schadstoffeinträgen. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Im Planfall sind die bestehenden und neu entstehenden Wohnbauflächen und deren 
Einwohner den bestehenden Immissionen sowie den zusätzlich aus der neu entste-
henden Siedlungsflächennutzung herrührenden Einträgen während der Bauphase 
ausgesetzt. Im Planbereich ist keine erhebliche Belastung durch verkehrsbedingte 
Luftschadstoffe zu erwarten. Der Abstand zur Hauptfahrrinne des Rheins beträgt 
ca.100 m, so dass keine problematische Belastung durch Feinstäube zu erwarten ist 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Die im Bebauungsplan- und nachfolgenden Genehmigungsverfahren festzulegenden 
Maßnahmen der inneren Begrünung der Wiederherstellung einer randlichen öffentli-
chen Grünfläche zur Vermeidung von siedlungs- und verkehrsbedingten Emissionen 
tragen auch zur Minderung der Immissionsbelastung bei. Darüber hinaus sind keine 
gesonderten Maßnahmen zur Minderung von Immissionen erforderlich. 
Bewertung:  
Im Plangebiet ist keine erhebliche Belastung durch Luftschadstoffeinträge zu erwar-
ten.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 45 von 65 
7.5.7 Klima 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Ziele des Umweltschutzes: § 1a Satz 5 BauGB, Klimaschutzgesetz NRW, Kli-
maschutzgesetz NRW, Klimaschutzkonzept Köln, BNatSchG, LNatSchG, BWaldG, 
LFoG NRW  
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
In der Planungshinweiskarte der Untersuchung „Klimawandelgerechte Metropole 
Köln, Abschluss-bericht, LANUV Fachbericht Nr. 50, Recklinghausen, 2013“ wird das 
Planänderungsgebiet hinsichtlich der zukünftigen Wärmebelastung der Klasse 4 (kli-
maaktive Freiflächen) bzw. 5 (stark klimaaktive Freiflächen) zugeordnet. Flächen der 
Klasse 4 stellen stadtklimatisch wichtige Freiflächen mit ausgeprägtem Tagesgang 
von Temperatur und Feuchte dar. Sie sind windoffen und weisen eine starke Frisch- 
und Kaltluftproduktion auf. Flächen der Klasse 5 stellen die stadtklimatisch am 
stärksten ausgleichenden Bereiche dar. Neben Wäldern und unversiegelten Freiflä-
chen fällt auch der Rheinstrom mit seinen Uferzonen in diese Klasse. Die Flächen 
der Klassen 4 und 5 weisen eine sehr hohe Empfindlichkeit gegenüber nutzungsän-
dernden Eingriffen, Versiegelung und Bebauungsverdichtungen auf. 
Das Planänderungsgebiet wird als klimaaktive Fläche in den FNP Freiräumen cha-
rakterisiert. Das Lokalklima wird von der Lage in der Nähe des Rheins beeinflusst. 
Der Wasserkörper wirkt ausgleichend auf Temperaturextreme. Der Talverlauf wirkt 
als Kalt- und Frischluftabflussbahn.  
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleibt die aktuelle extensive Gartennutzung mit einer klimaakti-
ven Grünfläche. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
In der Planvariante hat die vorgesehene flächenhafte Versiegelung durch Wohnge-
bäude und Nebenanlagen eine erhöhte Strahlungsreflexion zur Folge. Der Tempera-
turgradient im Siedlungsbereich wird geringfügig steigen. Die bebauten Flächen fal-
len für die Kalt- und Frischluftproduktion weitgehend aus. Weiterhin belasten Sied-
lungsemissionen (Hausbrand und Autoabgase) die Frischluft. 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Durch eine klimawandelangepasste nachf olgende Bebauungsplanung können die 
Auswirkungen der geplanten Bebauung gemindert werden.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 46 von 65 
Bewertung:  
Die stadtklimatische Funktion der bestehenden privaten Grünfläche wird durch die 
Planung aufgrund der geringen Größe mäßig stark beeinträchtigt.  
7.5.8 Wirkungsgefüge 
  zwischen Tieren, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima 
  (§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Ziele des Umweltschutzes: siehe Ziele des Umweltschutzes bei den einzelnen 
Belangen 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Das Planänderungsgebiet unterliegt aktuell in vollem Umfang anthropogenen Nut-
zungen. Die natürlichen Wirkungsgefüge und Wechselwirkungen der naturraumbezo-
genen Schutzgüter Boden, Wasser, Klima, Pflanzen und Tierwelt, biologische Viel-
falt, Natura-2000 einerseits und dem Menschen, der Gesundheit und Kultur- und 
Sachgütern werden daher in ihrer Ausprägung anthropogen bestimmt bzw. über-
formt. 
Abweichend von der natürlichen Vegetation und natürlichem Boden-, Klima- und 
Wasserhaushalt sind Ziergartenvegetation, regelmäßig bearbeitete Bodenflächen 
und ein veränderter Wasserhaushalt (z. B. geringere Evapotranspiration) prägend für 
das Gebiet. Die biologische Vielfalt des Gebietes ist nutzungsbedingt und aufgrund 
der Lage im Siedlungsraum stark eingeschränkt. Natura-2000-Gebiete liegen außer-
halb des Planungsraumes. Das Planänderungsgebiet liegt überwiegend im Bereich 
einer eingefriedeten privaten Grünfläche, die ausschließlich privat zur Naherholung 
genutzt wird. Als Grünfläche hat der Bereich eine mäßige Bedeutung für das Land-
schaftsbild. Die betroffene Fläche weist keine Kultur- und Sachgüter auf.  
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleiben die von der extensiven Gartennutzung geprägten Wech-
selwirkungen der genannten Faktoren. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
In der Planvariante werden die bei Umsetzung eines nachfolgenden Bebauungsplan-
verfahrens baulich beanspruchten und voll versiegelten Flächen bezüglich des Bo-
den- und Wasserhaushaltes sowie der Vegetationsfähigkeit komplett entwertet. Sie 
verlieren daher auch als Tierlebensräume weitgehend ihre Funktion. Im Bereich der 
gärtnerisch genutzten Teilflächen der Wohngrundstücke verbleibt ein stark von 
menschlicher Nutzung geprägtes Wirkungsgefüge. Dagegen können sich auf der

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 47 von 65 
wiederherzustellenden öffentlichen Grünfläche am Südrand des Gebietes die Natur-
raumpotenziale Boden, Wasser, Pflanzen- und Tierwelt entwickeln. Auf einer exter-
nen Ersatzmaßnahmenfläche für die auf VEP-Ebene festgesetzten Eingriffe in den 
Naturhaushalt wird die anthropogene Überformung durch intensive Ackernutzung 
aufgegeben und das Gelände nach entsprechender Bepflanzung als Waldmantel ei-
ner natürlichen Entwicklung überlassen. 
Kultur- und Sachgüter sind von der Planumsetzung nicht betroffen. 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Die für die einzelnen Schutzgüter im VBP Hohe Straße zu benennenden Maßnah-
men dienen insgesamt auch der Sicherung der Funktionsfähigkeit des Wirkungsgefü-
ges und der Wechselwirkungen im FNP-Änderungsgebiet. Förderlich sind insbeson-
dere Maßnahmen der Grünflächengestaltung, die innere Begrünung und die Nieder-
schlagswasserbewirtschaftung mit örtlicher Versickerung in Retentionsmulden sowie 
mögliche externe Ersatzmaßnahmen. Aspekte der Wohnqualität werden anhand der 
begleitenden Grünordnungsplanung durch Maßnahmen der inneren Durchgrünung 
und der Wiederherstellung einer randlichen öffentlichen Grünfläche berücksichtigt. 
Bewertung:  
Die Bebauungsplanumsetzung hat im FNP-Änderungsgebiet Änderungen des Wir-
kungsgefüges zur Folge, die sich auf Teilflächen negativ, auf Teilflächen positiv aus-
wirken wird. Es verbleiben keine nachhaltigen Beeinträchtigungen, die die Funktions-
fähigkeit des Naturhaushaltes in einem größeren räumlichen Umfeld gefährden. 
7.5.9 Landschaft  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Ziele des Umweltschutzes: BauGB, BNatSchG, DSchG; LNatSchG NRW 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Das Landschaftsbild des FNP-Änderungsgebietes ist durch die Lage unmittelbar am 
Rheinufer in einer Lücke der in der Umgebung geschlossen besiedelten Rheinufer-
front charakterisiert.  
Das FNP-Änderungsgebiet selbst ist weit überwiegend eine als Ziergarten genutzte 
Grünfläche mit randlicher Mauereinfassung und Baumbestand. 
Der angrenzende Bereich ist durch Garten- Siedlungs-, Verkehrs- und Freizeitnut-
zungen geprägt. Der südlich entlangführende Weg wird stark von Fußgängern und 
Radfahrern frequentiert.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 48 von 65 
Das Gelände ist aufgrund der insgesamt geringen Reliefenergie des Umfeldes groß-
räumig nur gering sichtexponiert. Ausgehend vom gegenüberliegenden Rheinufer ist 
es dagegen gut einsehbar. Von Süden her ist das Gebiet durch Laubbaumbestände 
und Böschungsgehölze eingegrünt. 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleibt die gehölzbestandene privat genutzte Ziergartenfläche 
als kleinräumige innerstädtische Grünfläche. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
In der Planvariante wird die vorgesehene Wohnnutzung das Ortsbild durch die tech-
nische Überformung der bislang bestehenden Grünfläche erheblich und nachhaltig 
verändern. Die Freifläche mit ortsbildprägendem Baumbestand wird durch die Ge-
bäudeanlage überformt.  
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Zur Wahrung eines ortsbildverträglichen Erscheinungsbildes werden im Rahmen des 
landschaftspflegerischen Fachbeitrages zum Bebauungsplan Maßnahmen getroffen. 
Bewertung:  
Die Darstellung einer Wohnbaufläche im Bereich einer bisherigen Grünfläche führt in 
der Umsetzung der nachfolgenden Bebauungsplanung zu einer Erweiterung der Be-
bauung entlang der Rheinuferfront des rheinseitigen Siedlungsrandes von Porz-En-
sen. Durch die Maßnahmen der inneren Durchgrünung (Baumpflanzungen, Hecken, 
Dachbegrünung) kann eine Einbindung in das bestehende Ortsbild erreicht werden. 
7.5.10 Biologische Vielfalt 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Ziele des Umweltschutzes:  BauGB, BNatSchG, FFH-RL, VRL, LNatSchG NRW 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Im FNP-Änderungsgebiet kommen keine nach § 30 BNatSchG bzw. § 42 LNatSchG 
NRW gesetzlich geschützten Biotope vor. Es wurden keine in NRW gefährdeten 
Pflanzenarten nachgewiesen. Es kommen auch keine in NRW als planungsrelevant 
eingestufte Brutvogelarten vor.  
Für die planungsrelevante Zwergfledermaus sind die vorhandenen Gehölzstrukturen 
als Nahrungshabitat bzw. Leitstruktur bedeutend. Hinweise auf Quartiernutzungen 
liegen im Gebiet nicht vor, sind aber nicht gänzlich auszuschließen.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 49 von 65 
Insgesamt kommt dem Gebiet aufgrund der Biotopstruktur und unter Beachtung der 
Vorbelastungen im Naturraum aktuell eine geringe bis mäßige Bedeutung für den re-
gionalen Arten- und Biotopschutz zu. 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleibt das Gebiet in der derzeitigen extensiven Ziergartennut-
zung mit Bruthabitatfunktion für die häufigen Singvogelarten und Nahrungshabitat-
funktion für planungsrelevante Fledermausarten, insbesondere die Zwergfledermaus, 
Lebensraum für Kleinsäuger aber ansonsten in eher geringer Bedeutung für die bio-
logische Vielfalt. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung: 
In der Planvariante hat die Widmung als Wohnbaufläche mit anschließender Bebau-
ung des Plangebietes den Verlust bzw. die Umwandlung einer gehölzbestandenen 
Ziergartenfläche zur Folge. Es gehen dadurch auch ortsbildprägende Vegetations-
strukturen (Gehölze) verloren, die nicht wiederhergestellt werden. Auch Tierhabitate 
werden durch die Umwandlung als Wohnbaufläche verloren gehen. Flächen mit An-
schluss an gewachsenen Boden und einem entsprechenden Bodenleben werden ge-
ringer.  
Im Hinblick auf umliegende Natura-2000-Gebiete sind projektbedingt aufgrund der 
deutlichen Entfernung und der zu erwartenden Wirkfaktoren keine erheblichen Beein-
trächtigungen von für den Schutzzweck der Gebiete maßgeblichen Bestandteilen zu 
erwarten. 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Die Auswirkungen auf die biologische Vielfalt werden im nachfolgenden Bebauungs-
planverfahren nach Möglichkeit vermieden, ansonsten durch artenschutzrechtliche 
Maßnahmen und Maßnahmen im Zuge der Eingriffsregelung (Ausgleich von Bio-
topwertverlusten) angemessen kompensiert. 
Bewertung:  
Gemäß Fachbeitrag Artenschutz Stufe II kann das Auftreten von projektbedingten 
Verbotstatbeständen gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 1 – 3 i.V.m. Abs. 5 BNatSchG für die im 
Wirkraum relevanten besonders geschützten Arten für die Umsetzung des Bebau-
ungsplanes durch spätere Bauvorhaben unter Beachtung von Vermeidungsmaßnah-
men und vorgreifenden Ausgleichsmaßnahmen ausgeschlossen werden.  
Durch eine Wiederherstellung bzw. Etablierung von Gehölzen und Freiflächen kön-
nen nur in geringem Umfang Lebensräume für Tierhabitate und Pflanzen geschaffen

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 50 von 65 
werden. Es ist zu erwarten, dass die biologische Vielfalt bei einer üblichen Bauge-
bietsausnutzung und Begrünung im Vergleich zum Bestand abnehmen wird. 
7.5.11 Erhaltungsziele und Schutzzweck der Natura 2000-Gebiete 
(Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung/europäische Vogel-
schutzgebiete) 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 b BauGB) 
Ziele des Umweltschutzes:  BNatSchG, FFH-RL, VV FFH / VG 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand): 
Südlich des Planungsraumes ist gemäß Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. 
Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere 
und Pflanzen (FFH – Richtlinie) die linke Hälfte des Rheinstromes inklusive der Ufer-
zone als FFH-Gebiet DE 4405-301 „Rhein-Fischschutzzonen zwischen Emmerich 
und Bad Honnef“ unter Schutz gestellt.  
Aus der Planumsetzung sind aufgrund der Entfernung keine Beeinträchtigungen von 
für den Schutzzweck maßgeblichen Bestandteilen zu erwarten.  
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleibt das Gebiet in der derzeitigen Nutzung als Grünfläche 
ohne Bedeutung für die genannten Natura-2000-Gebiete. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung: 
Aus der Planumsetzung sind angesichts der möglichen Wirkfaktoren unter Beach-
tung der Entfernung des Schutzgebietes keine Beeinträchtigungen von für den 
Schutzzweck maßgeblichen Bestandteilen zu erwarten.  
Die Durchführung der Planung führt zu keinen Beeinträchtigungen des Schutzgebie-
tes.  
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
entfallen 
Bewertung:  
Natura-2000-Gebiete sind von der Planung nicht betroffen.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 51 von 65 
7.5.12  Mensch, Gesundheit, Bevölkerung  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 c BauGB) 
7.5.12.1 Lärm 
Ziele des Umweltschutzes: DIN 4109, DIN 18005, DIN 45691, BImSchG, 16. 
BImSchV, TA Lärm, Freizeitlärmerlass, 18. BImSchV, Lärmaktionsplan Stufe III, 
BauGB (gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Das Planänderungsgebiet ist durch Verkehrslärm (Straße, Schiene, Schiffs- und 
Flugverkehr) vorbelastet.  
Zum Thema Lärm wurden die aktuelle Lärmvorbelastung sowie die zu erwartenden 
Lärmwirkungen aus dem Plangebiet des VBP „Hohe Straße“ durch zusätzliche Ver-
kehre untersucht (Schalltechnische Untersuchung: ADU cologne, Köln, Planungs-
stand: März 2020. Schalltechnische Untersuchung im Rahmen des vorhabenbezoge-
nen Bebauungsplanverfahrens Nr.: 73409/05 „Hohe Straße“ in Köln-Porz-Ensen. 
Entwurf) sowie Verkehrsuntersuchung brenner BERNARD Ingenieure GmbH (2017): 
Verkehrsgutachten zum Bauvorhaben Hohe Straße in Köln-Ensen. 1. Fertigung vom 
26.02.2019. 
Die Schallimmissionen an den Bestandsgebäuden dem Änderungsbereich gegen-
über in der Hohe Straße liegen für den Straßenverkehr bei 60-61 dB(A) tags und 
47,5-48 dBA) nachts, sodass die Orientierungswerte der DIN 18005 heute bereits um 
5-6 db(A) tags und 2,5-3 DB(A) nachts überschritten werden. 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleibt das Plangebiet als private Grünfläche ohne zusätzliche 
Lärmbelastungen der Bestandsgebäude im Umfeld.    
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
In der Planvariante sind die bestehenden und neu zu nutzenden Wohnbauflächen 
den Immissionen aus Verkehrslärm (Straße, Schiene, Wasser- und Flugverkehr) aus-
gesetzt. Außerdem kommt es zu einer Erhöhung des Ziel- und Quellverkehrs durch 
Kfz mit zusätzlichen Belastungen innerhalb des Plangebietes sowie im Umfeld. Eine 
Besiedelung des Änderungsbereiches lässt eine Lärmpegelerhöhung aus dem Ver-
kehrs um 0,1 dB(A) tags und 0,4 nachts erwarten und ist damit als nicht erheblich zu 
bewerten. 
Die Berechnungen zeigen, dass im zum Rhein exponierten, südlichen Teil des VBP-
Gebietes Lärmpegelbereich V (bei freier Schallausbreitung) anzusetzen ist und sich

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 52 von 65 
ansonsten der LPB IV ergibt. Durch die Festsetzung von passiven Schallschutzmaß-
nahmen gemäß der DIN 4109  an Außenbauteilen der geplanten Bebauung können 
dort gesunde Wohnverhältnisse gesichert werden. 
Bei einer Gesamtverkehrsbetrachtung Straße, Schiene, Schiffs- und Flugverkehr lie-
gen die Beurteilungspegel im Plangebietes um die 60 dB(A) am Tag. Je nach Lage 
zu den Lärmquellen auch darunter. In der Nacht werden bis 57 dB(A) erreicht.  
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Erforderliche Maßnahmen zur Minderung bzw. Vermeidung von Lärmwirkungen wur-
den in einem Gutachten (ADU cologne, Köln, Planungsstand: März 2020. Schalltech-
nische Untersuchung im Rahmen des vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfah-
rens Nr.: 73409/05 „Hohe Straße“ in Köln-Porz-Ensen. Entwurf) untersucht und be-
nannt. Diese sind passiver Art.  
Bewertung:  
Eine Nutzung der FNP-Änderungsfläche als Wohnbaufläche ist bezüglich der zu er-
wartenden Lärmbelastungen bei Umsetzung gängiger passiver Lärmschutzmaßnah-
men geeignet. Es können Bedingungen geschaffen werden, die gesundes Wohnen- 
und Arbeiten gewährleisten. Kritische Lärmimmissionen werden durch den Gesamt-
verkehrslärm tags deutlich unterschritten (um ca.10 dB(A) und nachts sicher unter-
schritten (um ca. 2 dB(A)).  
7.5.12.2 sonstige Gesundheitsbelange / Risiken 
zum Beispiel Hochwasser, Magnetfeldbelastung, Störfallrisiko, Starkregen (Klima-
wandelfolgen) 
Ziele des Umweltschutzes: gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse und die Si-
cherheit der Wohn- und Arbeitsbevölkerung (§ 1 Absatz 5 Nummer 1 BauGB) und je 
nach Belang: WHG, Hochwasserschutzkonzept; HWRM-RL, BImSchG, 26. BIm-
SchV, Abstandserlass, Seveso III-RL, KAS 18, 12. BImschV 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Aufgrund der Nähe zum Rhein, ist das Planänderungsgebiet mit Umfeld durch eine 
mögliche Hochwassergefahr vorgeprägt.  
Nach Auskunft der Bezirksregierung Köln – Dezernat 54 – Gewässerentwicklung 
vom 12.11.20 liegt das Gebiet nicht an einer Hochwasserschutzanlage des Rheins, 
daher ist eine Genehmigung oder Befreiung gemäß Deichschutzverordnung 
(DSchVO) nicht erforderlich.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 53 von 65 
Das Plangebiet des VBP „Hohe4 Straße“ ist randlich vom Überschwemmungsgebiet 
des Rheins betroffen. Das Grundstück liegt auf Höhe des Rheinkilometers 680,1. An 
dieser Stelle liegt der Wasserspiegel bei einem 100-jährlichen Hochwasser rechts-
rheinisch bei 47,94 m ü. NN. Die geplante Geländehöhe im Innenhof liegt bei 51,7 m 
ü. NHN. Das Plangebiet ist bei Pegelständen von bis zu 11,90 m (200-jährliches 
Hochwasser) nicht von Überflutungen betroffen. Das HQ Extrem als Hochwasserri-
siko >500-jährliches Hochwasser unterscheidet sich nur unwesentlich von der Aus-
dehnung des 200-jährlichen Hochwassers. Es grenzt direkt an den Änderungsbe-
reich an.  
Der überwiegende Teil des VBP-Gebietes ist als Fläche mit geringer Grundhochwas-
sergefährdung eingestuft (www.hw-karten.de). 
Für den Straßenverlauf der Hohen Straße und eine kleine Teilfläche des Plangebie-
tes wird in der Starkregengefahrenkarte der Stadtentwässerungsbetriebe eine mä-
ßige Gefährdung durch Starkregen angegeben. Bei Starkregen versickern die anfal-
lenden Wassermengen im Bestand aufgrund der guten Versickerungsfähigkeit der 
anstehenden Böden schadlos.  
Es liegt ein diffuser Kampfmittelverdacht vor. Außerdem existiert ein konkreter Ver-
dacht auf Kampfmittel bzw. Militäreinrichtungen des 2. Weltkrieges (Laufgraben). Es 
wird die geophysikalische Untersuchung des Verdachtes sowie die Überprüfung der 
zu überbauenden Fläche empfohlen. Erfolgen zusätzliche Erdarbeiten mit erhebli-
chen mechanischen Belastungen wie Rammarbeiten, Pfahlgründungen etc. wird eine 
Sicherheitsdetektion empfohlen. 
Weitere mögliche Gefahren wie Magnetfeldbelastungen oder Störfallrisiko sind im 
Planänderungsgebiet nicht bekannt. 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante bleibt die extensive Gartennutzung mit entsprechender Versicke-
rung von Oberflächenwasser erhalten. Außerdem bleiben mögliche Kampfmittel oder 
Militäreinrichtungen im Bodenkörper erhalten. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung: 
Es kommt zur teilflächigen Vermeidung von Versickerung und zu erhöhtem und be-
schleunigten Oberflächenwasserabfluss. Für den Starkregenfall bedeutet diese ein 
erhöhtes Risiko, dass durch Maßnahmen aufgefangen werden kann. Im Rahmen der 
Bebauung ist zu gewährleisten, dass kein Oberflächenwasser in benachbarte Berei-
che abfließt. 
Da sich das Plangebiet außerhalb der Hochwassergefährdung befindet, besteht kein 
erhöhtes Risiko.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 54 von 65 
Gefahren durch mögliches Vorkommen von Kampfmitteln bzw. Militäreinrichtungen 
sind bei einer folgenden Nutzung als Wohnbauflächen im nachfolgenden Baugeneh-
migungsverfahren zu beachten. 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Der beschleunigte Oberflächenwasserabfluss aus dem Plangebiet und die Starkre-
gengefährdung werden durch Maßnahmen auf dem Wohngrundstück aufzufangen 
sein.. Die bestehenden umliegenden Siedlungsgebiete dürfen bei Starkregen keinen 
zusätzlichen Beeinträchtigungen ausgesetzt werden.  
Eine Überprüfung des konkreten Verdachts auf Kampfmittel bzw. Militäreinrichtungen 
sowie der zu überbauenden Flächen auf Kampfmittel wird spätestens im  Rahmen 
des Baugenehmigungsverfahrens durchgeführt.  
Bewertung:  
Belastungen von angrenzenden Siedlungsflächen oder Vorflutern sowie Auswirkun-
gen durch Starkregenereignisse können durch Retentions- und Versickerungsmaß-
nahmen im Plangebiet vermieden werden.  
Risiken hinsichtlich des möglichen Vorkommens von Kampfmitteln bzw. Militärein-
richtungen werden überprüft und erforderlichenfalls beseitigt. 
Der Gefahrenschutz ist somit gewährleistet.  
7.5.13 Nutzung erneuerbarer Energien / sparsame und effiziente 
Nutzung von Energie 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 f BauGB) 
Ziele des Umweltschutzes: Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien 
(EEG, 2016); EnergieeinsparVO 10/2015, Beschluss des Stadtentwicklungsaus-
schusses Köln aus 6/2000 zur solarenergetischen Optimierung, DIN 5034 (Tageslicht 
in Innenräumen) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand): 
Das Planänderungsgebiet hat im Bestand keine Bedeutung für Belange der erneuer-
baren Energien oder der Energieeffizienz. 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleibt das Gebiet ohne Relevanz für Belange der erneuerbaren 
Energien oder der Energieeffizienz.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 55 von 65 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung: 
Die erforderlichen Maßnahmen zur Energieffizienz und Energieeinsparung werden im 
Zuge der nachfolgenden Bebauungsplan- und Genehmigungsverfahren festgelegt.  
Das Energiekonzept „Hohe Straße“ entspricht gemäß Testatprüfung der Koordinati-
onsstelle Klimaschutz der Stadt Köln den Klimaleitlinien der Stadt Köln. 
Für das neue Wohnquartier wird eine kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerück-
gewinnung und eine Pellet-Heizung geplant. Das Energiekonzept (Neef + Reiff Inge-
nieure GmbH, Mai 2022) wurde unter Berücksichtigung eines KfW 40 EE-Standards 
erstellt und dabei auch die Nutzung von Solarenergie untersucht. 
Die Gebäudehülle nach KfW 40 EE Standard weist bereits einen hohen Dämmstan-
dard auf, so dass ein geringer Energiebedarf sowie eine niedrige Gebäudeheizlast zu 
erwarten sind.  
Dies führt zur einer Minderung des CO2 Ausstoßes.  
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Erhebliche nachteilige Auswirkungen ergeben sich nicht. Im Rahmen der Umsetzung 
des späteren Bebauungsplanes lässt sich eine weitgehend klimaneutrale Energiever-
sorgung umsetzen.  
Bewertung:  
Es verbleiben keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen. 
7.5.14 Wechselwirkungen 
zwischen den einzelnen Belangen des Umweltschutzes nach den Buchstaben a bis d 
des § 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB - Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima, 
Landschaft, biologische Vielfalt, Natura 2000-Gebiete, Mensch, Gesundheit und Be-
völkerung, Kultur- und Sachgüter (§ 1 Absatz 6 Nummer 7 i BauGB) 
Durch die Flächennutzungsplanänderung ist nicht erkennbar und nicht zu erwarten, 
dass eine erhebliche Verstärkung von Umweltauswirkungen infolge sich gegenseitig 
negativ verstärkender Wirkungen eintreten kann.  
7.5.15 Anfälligkeit für die Auswirkungen schwerer Unfälle und Ka-
tastrophen  
auf die Belange des Umweltschutzes nach den Buchstaben a bis d und i des § 1 
Abs. 6 Nr. 7 BauGB - Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima, Land-

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 56 von 65 
schaft, biologische Vielfalt, Natura 2000-Gebiete, Mensch, Gesundheit und Bevölke-
rung, Kultur- und Sachgüter, Wechselwirkungen, z. B. Seveso-III-RL, 12. BImSchV, 
KAS 18 
 (§ 1 Absatz 6 Nummer 7 j BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Das Stadtgebiet Köln liegt in der Erdbebenzone 1 gemäß DIN EN 1998-1/NA (2011). 
Dort werden vier Zonen - 0 bis 4 - zur Erdbebengefährdung ausgewiesen. Demnach 
können in Köln leichte Erdbeben auftreten mit der Folge von leichten Beschädigun-
gen an Gebäuden.  
Sonstige schwere Unfälle oder (Natur-)Katastrophen sind für das Planänderungsge-
biet als sehr unwahrscheinlich anzunehmen. 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):  
In der Nullvariante verbleibt die Grünflächennutzung ohne Anfälligkeit für schwere 
Unfälle und Katastrophen. 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Im Planfall wird das Gebiet als Wohnbaufläche entwickelt. Die Gebäude im Plange-
biet des VBP „Hohe Straße“ können unter Berücksichtigung der Erdbebenprophylaxe 
neu errichtet werden.  Die geringe Anfälligkeit des Plangebietes für schwere Unfälle 
oder Katastrophen verändert sich nicht. Dies gilt auch für die Umweltbelange Tiere, 
Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft, biologische Vielfalt, Na-
tura 2000-Gebiete, Kultur- und Sachgüter sowie Wechselwirkungen.  
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen erheblicher nachteiliger Um-
weltauswirkungen:  
Gesonderte Maßnahmen sind nicht erforderlich. 
Bewertung:  
Mit Ausnahme leichter Erdbeben sind sonstige schwere Unfälle oder Katastrophen 
für das Planänderungsgebiet als sehr unwahrscheinlich anzunehmen. Nach Umset-
zung der Planung erhöht sich die geringe Anfälligkeit des Planänderungsgebietes für 
schwere Unfälle oder Katastrophen nicht.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 57 von 65 
7.5.16 Kumulierung mit den Auswirkungen von Vorhaben benach-
barter Plangebiete 
(Anlage 1 zum BauGB, 2. b) ff) 
Kumulierende Auswirkungen äußern sich aufgrund der Umsetzung und Ausübung ei-
nes Vorhabens in Verbindung mit den Auswirkungen benachbarter Vorhaben. Denn 
die Umweltauswirkungen der benachbarten Vorhaben können dazu führen, dass die 
Schwelle zur Erheblichkeit überschritten wird, selbst wenn die einzelnen Vorhaben 
für sich alleine betrachtet keine erheblichen, negativen Umweltauswirkungen hervor-
rufen.  
Vorhaben in benachbarten Plangebieten mit möglicherweise kumulierenden Wirkun-
gen sind aktuell nicht bekannt. 
Die durch die konkret umgesetzte Wohnbebauung resultierenden Umweltauswirkun-
gen werden im Rahmen des Umweltberichtes zum Vorhabenbezogenen Bebauungs-
plan dargestellt und bewertet. 
7.5.17 eingesetzte Stoffe und Techniken 
(Anlage 1 zum BauGB, 2. b) hh) 
In der Umsetzung der Planänderung sind weder durch den Bau noch durch den Be-
trieb des Vorhabens erhebliche Auswirkungen aufgrund eingesetzter Techniken und 
Stoffe zu erwarten. Die durch den Baustellenbetrieb verursachten Auswirkungen kön-
nen bei Gewährleistung einer optimalen Entsorgung der Bau-und Betriebsstoffe, 
sachgerechten Umgang mit Öl und Treibstoffen, regelmäßiger Wartung der Baufahr-
zeuge sowie ordnungsgemäßer Lagerung wassergefährdender Stoffe als unerheb-
lich eingestuft werden. Auch vom Betrieb der durch den folgenden Bebauungsplan 
ermöglichten Vorhaben werden bei sachgerechtem Umgang mit umweltschädlichen 
Stoffen keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen erwartet.  
7.5.18 In Betracht kommende anderweitige Planungsmöglichkeiten 
(Alternativen) 
(Anlage 1 zum BauGB, 2. d) 
Anderweitige Planungsmöglichkeiten, die die eingangs genannten Planungsziele ei-
ner Siedlungserweiterung am Rheinufer ermöglichen, bestehen nicht. 
Die FNP-Änderungsfläche schließt unmittelbar östlich an bereits zur Wohnbebauung 
dargestellte Flächen des bestehenden Flächennutzungsplanes an. Mit der Flächen-
nutzungsplan-Änderung sollen die planerischen Voraussetzungen geschaffen wer-
den, damit der Bebauungsplan „Hohe Straße“ aus den künftigen Darstellungen des 
Flächennutzungsplanes entwickelt werden kann.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 58 von 65 
Die Planänderungsfläche wird bereits im Westen und Norden von Bebauung, im Os-
ten von einem Einzelwohnhaus begrenzt. Durch die Inanspruchnahme der Freiflläche 
kann dem Bedarf an zusätzlichen Wohnbauflächen gefolgt werden, gleichzeitig aber 
auch die Grünverbindung vom Rheinufer nordostwärts aufrechterhalten werden.  
Für das Bebauungsplangebiet „Hohe Straße“, welches weit überwiegend auch Teil 
der FNP-Änderungsfläche ist, hat die Stadt Köln in Kooperation mit der „Regionale 
2010“ Agentur einen Wettbewerb ausgelobt. Der Entwurf des Architekturbüros Mi-
chels wurde zum Sieger des Wettbewerbes gekürt. Auf der Grundlage des Siegerent-
wurfs wird der Vorhabenbezogene Bebauungsplan erarbeitet.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 59 von 65 
Umweltbericht Teil C 
 Zusätzliche Angaben 
7.6 Technische Verfahren bei der Umweltprüfung beziehungsweise Hin-
weise auf Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung der Angaben  
z.B. Rammkernsondierungen, schalltechnische Berechnung, Messung … 
Konkrete Schwierigkeiten bei der Ermittlung und Zusammenstellung der Angaben ha-
ben sich bisher nicht ergeben. Gleichwohl beruhen verschiedene Angaben auf allge-
meinen Annahmen oder großräumigen Daten (z.B. Klimaangaben) mit entsprechen-
der kleinräumiger Ungenauigkeit. 
Zur Ermittlung und Beurteilung der erheblichen Umweltauswirkungen der Planung in 
der vorliegenden Form bilden die zusammengestellten Angaben jedoch eine hinrei-
chende Grundlage. 
7.7 Geplante Maßnahmen zur Überwachung der erheblichen Auswir-
kungen (Monitoring) 
Gesonderte Maßnahmen zur Überwachung erheblicher Maßnahmen sind nach aktu-
ellem Kenntnisstand zum FNP-Änderungsverfahren nicht erforderlich.  
7.8 Zusammenfassung 
Die 237. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Köln beabsichtigt in der 
Flur 8 der Gemarkung Ensen die Umwandlung einer 0,3 ha großen Grünfläche hin zu 
Wohnbauflächen. Die geplante Bebauung stellt eine Ergänzung der Rheinhochufer-
bebauung im direkten Anschluss an ein vorhandenes Wohngebiet dar.  
Die Umweltauswirkungen der Planumsetzung auf die Schutzgüter Tiere, Pflanzen, 
Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und das Wirkungsgefüge zwischen ihnen sowie 
die Landschaft und biologische Vielfalt, die Erhaltungsziele und den Schutzzweck der 
Natura-2000-Gebiete, umweltbezogene Auswirkungen auf den Menschen und seine 
Gesundheit sowie die Bevölkerung insgesamt, umweltbezogene Auswirkungen  auf 
Kultur- und sonstige Sachgüter, die Vermeidung von Emissionen sowie der sachge-
rechte Umgang mit Abfällen und Abwässern, die Nutzung erneuerbarer Energien so-
wie die sparsame Nutzung von Energie, die Darstellungen von Landschaftsplänen 
sowie von sonstigen Plänen insbesondere des Wasser-, Abfall- und Immissions-
schutzrechts, die Erhaltung der bestmöglichen Luftqualität, die Wechselwirkungen 
zwischen den einzelnen Belangen des Umweltschutzes, die Anfälligkeit für schwere 
Unfälle oder Katastrophen, die Kumulierung mit den Auswirkungen von Vorhaben be-
nachbarter Plangebiete, die Auswirkungen auf das Klima und die Anfälligkeit gegen-

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 60 von 65 
über den Folgen des Klimawandels wurden beschrieben und hinsichtlich ihrer Betrof-
fenheit bewertet. Hierzu erfolgte eine entsprechende Bestandsaufnahme und Re-
cherche.  
Das Planänderungsgebiet ist aktuell überwiegend als Grünfläche ausgeprägt und 
umfasst ansonsten den Verlauf der Hohen Straße. 
 
Folgende Umweltbelange werden im Umweltbericht als nicht betroffen eingestuft: 
− Oberflächenwasser 
− Altlasten 
− Erschütterungen 
− Kultur- und sonstige Sachgüter. 
− Vermeidung von Emissionen (nicht Lärm/Luft, insbesondere Licht, Gerüche), sachge-
rechter Umgang mit Abfällen und Abwässern 
− Darstellungen von sonstige Fachplänen, insbesondere des Wasser-, Abfall-, Immissi-
onsschutzrechtes 
− Erhaltung der bestmöglichen Luftqualität in Gebieten, in denen die durch Rechts-ver-
ordnung zur Erfüllung von bindenden Beschlüssen der Europäischen Gemeinschaft 
festgelegten Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden 
 
Folgende Umweltbelange werden im Umweltbericht als betroffen eingestuft: 
Pflanzen, Tiere und Biologische Diversität 
Im Sommer 2019 wurden im Planänderungsgebiet anlässlich der Bebauungsplanung 
„Hohe Straße“ der Bestand der vorkommenden Biotoptypen, die Avifauna und die 
Fledermausfauna erfasst. 
Innerhalb des Gebietes kommen keine in NRW planungsrelevanten Brutvogelarten 
vor.  Für planungsrelevante Fledermausarten wurde eine Nahrungshabitatnutzung 
und das Vorliegen einer Flugstraße nachgewiesen. Quartiernutzungen sind nicht 
auszuschließen. Es kommen keine nach § 30 BNatSchG bzw. § 42 LNatSchG NRW 
gesetzlich geschützten Biotope vor.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 61 von 65 
Insgesamt kommt dem Gebiet aktuell aufgrund der Biotopstruktur und unter Beach-
tung der Vorbelastungen im Naturraum eine geringe bis mäßige Bedeutung für den 
regionalen Arten- und Biotopschutz zu. 
In der Planvariante werden größere Teilflächen des Gebietes als Tier- und Pflanzen-
lebensräume beseitigt bzw. stark beeinträchtigt. Im Bereich der vorgesehenen Wohn-
baufläche ist die Besiedlung durch Vogelarten der Siedlungen sowie eine Nutzung 
der neu etablierten Gehölzstrukturen als Nahrungshabitat für einheimische Fleder-
mausarten zu erwarten. 
Gemäß Fachbeitrag Artenschutz Stufe II kann das Auftreten von projektbedingten 
Verbotstatbeständen gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 1 – 3 i.V.m. Abs. 5 BNatSchG für die im 
Wirkraum relevanten besonders geschützten Arten durch spätere Bauvorhaben aus-
geschlossen werden, sofern entsprechende Vermeidungsmaßnahmen und vorgrei-
fende Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden. 
Eingriff/Ausgleich der Beeinträchtigungen des Biotoppotenzials 
Die Beschreibung und Begründung des Eingriffes in Natur und Landschaft, die Her-
leitung der hieraus resultierenden Handlungsbedarfe und die Entwicklung konkreter 
Planungsinhalte in Form von Maßnahmen, Festsetzungen oder Regelungen in einem 
städtebaulichen Vertrag etc. erfolgen im Rahmen eines Landschaftspflegerischen 
Fachbeitrages auf Bebauungsplanebene. 
Darüber hinaus erfolgt die Bewertung des Eingriffes in Natur und Landschaft mit dem 
Bewertungsverfahren nach S
PORBECK. 
Die entstehenden Eingriffe werden durch Vermeidungs-, Minderungs- und Aus-
gleichsmaßnahmen im Plangebiet sowie auf externer Fläche kompensiert.  
Boden und Fläche 
Das Planänderungsgebiet weist in Form versiegelter Straßen- und Wegeflächen be-
reits starke Vorbelastungen des Bodenhaushaltes auf. Im Gebiet wurde ein durch 
Aufschüttungen und Umlagerungen anthropogen überformter Oberboden festgestellt 
und als Bodentyp ein Lockersyrosem über Braunerde dokumentiert.  
Die Böden des Bebauungsplangebietes haben eine mittlere Ertragsfunktion. Die Bo-
denfunktionen sind durch Gartennutzung, stellenweise auch durch Fremdstoffe in 
Aufschüttungsmassen mäßig beeinträchtigt.  
Die Planumsetzung des Bebauungsplanes führt durch umfassende Bodenumlage-
rungen und Flächenversiegelung zum weitgehenden Verlust der bislang entwickelten 
Bodenschichten auf etwa 0,2 ha Fläche. Die Kompensation ist durch Förderung einer 
natürlichen Bodenentwicklung auf externen Flächen umsetzbar.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 62 von 65 
Grundwasser 
Das Planänderungsgebiet liegt im hydrogeologischen Teilraum „Terrassenebene des 
Rheins“. Im Gebiet wurden keine grundwasserführenden Schichten festgestellt. 
Das FNP-Änderungsgebiet liegt außerhalb ausgewiesener Wasserschutzzonen.  
In der Planvariante werden auf Teilflächen des Gebietes durch Versiegelung erhebli-
che Eingriffe in den Wasserhaushalt erfolgen (teilflächige Vermeidung von Versicke-
rung, erhöhter und beschleunigter Oberflächenwasserabfluss, lokal Verringerung der 
Grundwasserneubildung).  
Im nachfolgenden B-Planverfahren werden geeignete Minderungsmaßnahmen (Maß 
der Bebauung, Dachbegrünung, Verwendung durchlässiger Wegebeläge, Versicke-
rungsmulden) festgesetzt. 
Klima und Luft 
Insgesamt ist das FNP-Änderungsgebiet überwiegend eine klimaaktive Grünfläche, 
die zusammen mit umliegenden Freiflächen eine hohe Bedeutung für die klimatische 
und lufthygienische Situation in Köln-Porz-Ensen hat. Das Gebiet liegt außerhalb der 
Kölner Umweltzone (Abgrenzung ab 1. 10.2019). 
Im Planfall fallen die bebauten Flächen für die Kalt- und Frischluftproduktion aus. 
Weiterhin belasten Siedlungsemissionen (Hausbrand und Autoabgase) die Frischluft. 
Die im folgenden B-Planverfahren vorgesehene Siedlungsbegrünung mindert die 
Auswirkungen auf die stadtklimatischen Bedingungen. Die stadtklimatische Funktion 
des betroffenen Grünzuges in Porz-Ensen sowie die lufthygienische Situation werden 
durch die Planung nicht erheblich beeinträchtigt. 
Lärm 
Zum Thema Lärm liegt bezüglich des Bebauungsplanverfahrens Hohe Straße eine 
schalltechnische Untersuchung vor. Durch die Festsetzung der passiven Schall-
schutzmaßnahmen an Außenbauteilen gemäß der DIN 4109 können gesunde Wohn-
verhältnisse gesichert werden. 
Gefahrenschutz 
Das Planänderungsgebiet ist randlich vom Überschwemmungsgebiet des Rheins be-
troffen. Das Plangebiet des VBP „Hohe Straße“ ist bei Pegelständen von bis zu 11,90 
m (200-jährliches Hochwasser) nicht von Überflutungen betroffen. Das HQ Extrem 
als Hochwasserrisiko >500-jährliches Hochwasser liegt insbesondere in dem am 
südlichsten gelegenen Plangebietsbereich im Bereich der Böschung und in sehr ge-
ringem Umfang innerhalb des Baufeldes.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 63 von 65 
Der überwiegende Teil des Plangebietes ist als Fläche mit geringer Grundhochwas-
sergefährdung eingestuft.  
Im nachfolgenden Bebauungsplanverfahren werden zur Minderung von Hochwasser-
gefahren bei Starkregenereignissen Retentionsmulden zur anteiligen Versickerung 
anfallender Oberflächenwässer im Gebiet festgesetzt.  
Es besteht ein konkreter Verdacht auf Kampfmittel bzw. Militäreinrichtungen. Eine 
Überprüfung ist spätestens im Verlauf von Baugenehmigungsverfahren durchzufüh-
ren. 
Landschaft/Ortsbild 
Das FNP-Änderungsgebiet ist überwiegend eine von bebauten Flächen und dem 
Rheinufer umgebene privat genutzte Grünfläche mit Ziergarten und Baumbestand. 
Daneben sind die Hohe Straße und ein versiegelter Geh- und Radweg als stark tech-
nisch überformte Elemente der Landschaft sowie die mit Gehölzen bestockte Uferbö-
schung des Rheins prägend.  
Die Umsetzung des nachfolgenden Bebauungsplanverfahrens stellt eine Erweiterung 
des bestehenden Siedlungsrandes zum Rhein hin dar. Die Grünfläche wird durch 
Gebäude und Nebenanlagen überformt. Durch Minderungsmaßnahmen (innere 
Durchgrünung und Gestaltung der Nebenanlagen) wird darin eine ortsbildverträgliche 
Neugestaltung des Siedlungsrandes sichergestellt. 
Wirkungsgefüge und Wechselwirkungen der Schutzgüter 
Das FNP-Änderungsgebiet unterliegt anthropogenen Nutzungen. Die natürlichen Wir-
kungsgefüge und Wechselwirkungen der naturraumbezogenen Schutzgüter Boden, 
Wasser, Klima, Pflanzen und Tierwelt werden daher in ihrer Auswirkung überformt. 
Abweichend von der natürlichen Vegetation und natürlichem Boden-, Klima- und 
Wasserhaushalt sind Ziergartenvegetation, regelmäßig bearbeitete Bodenflächen 
und ein veränderter Wasserhaushalt (z. B. geringere Evapotranspiration) prägend für 
das Gebiet.  
Für die einzelnen Schutzgüter sind im folgenden Bebauungsplanverfahren Vermei-
dungs- und Ersatzmaßnahmen zur Sicherung der Funktionsfähigkeit des Wirkungs-
gefüges und der Wechselwirkungen umzusetzen. Es verbleiben keine nachhaltigen 
Beeinträchtigungen, die die Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes im Planungs-
raum erheblich gefährden könnten.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 64 von 65 
Kumulierung mit den Auswirkungen von Vorhaben benachbarter Plangebiete  
Es sind keine Kumulierungen mit Vorhaben der FNP-Änderungsfläche benachbarter 
Plangebiete zu erwarten.  
7.9 Referenzliste der Quellen 
Gutachten, gutachterliche Stellungnahmen, Fachbeiträge etc. 
Für die Erstellung des Umweltberichtes wurden folgende Grundlagen verwendet: 
• Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW: Auszug aus der 
Planungshinweiskarte „Zukünftige Wärmebelastung“ aus: Klimawandelge-
rechte Metropole Köln, Abschlussbericht, LANUV Fachbericht Nr. 50, Recklin-
ghausen (s. Anlagekarten)  
• Stadt Köln Umwelt- und Verbraucherschutzamt, Klimaaktive Freiflächen in den 
FNP Freiräumen, Anpassung an den Klimawandel in Köln, Datengrundlage 
Muklimo_3-Berechnung für da Modell CLM des DWD (s. Anlagekarten) 
• Stadt Köln, Umwelt- und Verbraucherschutzamt: Schallimmissionspläne Ver-
kehr, Köln, 2014. 
• Geologischer Dienst NW: Bodenkarte 1:50.000, Krefeld, o. J. 
• Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR: „Hochwassergefahrenkarten (Hoch-
wasser, Grundhochwasser, Starkregen)“, unter: www.hw-karten.de
 (abgeru-
fen: 06.03.2023). (s. Anlagenkarten zu Hochwasserrisikogebiet, Starkregen) 
• Gutachten im Rahmen der Bearbeitung des Bebauungsplanes 
− Bodengutachten (Ingenieurbüro für Boden- und Grundwasserbewer-
tung Dr. Schmidt, Januar 2021): Pedologische Bodenerkundung und -
bewertung für das Flurstück 754 in der Gemarkung Ensen, Flur 8 (Stadt 
Köln) hinsichtlich ihrer Archivfunktion gemäß BBoSchG. Bauvorhaben 
Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Hohe Straße in Köln-Porz-En-
sen“. 
− Baugrunduntersuchung (geoconsult Januar 2019: Baugrunduntersu-
chung, Baugrundbeurteilung und Angaben zur Gründung für den Neu-
bau von drei Mehrfamilienhäusern auf Tiefgarage und Unterkellerung 
„Wohnen am Strom“ in Köln-Ensen, Hohe Straße 22). 
− Verkehrsuntersuchung; brenner BERNARD Ingenieure GmbH (2017): 
Verkehrsgutachten zum Bauvorhaben Hohe Straße in Köln-Ensen. 1. 
Fertigung vom 26.02.2019.

237. Änderung des Flächennutzungsplans 
Seite 65 von 65 
− Schalltechnische Untersuchung: ADU cologne, Köln, Planungsstand: 
März 2020. Schalltechnische Untersuchung im Rahmen des vorhaben-
bezogenen Bebauungsplanverfahrens Nr.: 73409/05 „Hohe Straße“ in 
Köln-Porz-Ensen. Entwurf. 
− Überflutungsnachweis und Ermittlung des Regenwasserabflusses ge-
mäß DIN 1986-100, geoconsult, 16.07.2024 
− Energiekonzept, Neef + Reiff Ingenieure .GmbH, Mai 2022 
− Artenschutzprüfung: Büro für Regionalberatung, Naturschutz und Land-
schaftspflege, Hachenburg, Artenschutzgutachten mit Untersuchung 
Avifauna und Fledermäuse, 2022. 
− Landschaftspflegerischer Fachbeitrag: Büro Arens, Köln & Büro für Re-
gionalberatung, Naturschutz und Landschaftspflege, 2023.

Beratungsverlauf (2)

27.03.2025 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
01.04.2025 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
0034/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
18.02.2025
Erstellt
07.01.2025 10:39