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V/0002/2016

-Von der Regionalbahn zur Stadtbahn-

Vorlagen 06.01.2016

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Nächste Beratung: Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen, Sitzung am 03.03.2016, TOP 8.2

Anlage3

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Ansehen

Anlage1

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage6

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Ansehen

Anlage2

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Ansehen

Anlage4

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Ansehen

Anlage7

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Ansehen

Anlage 8

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Ansehen

Anlage5

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Ansehen

Anlage3

5715 Zeichen

Von der Regionalbahn zur Stadtbahn ‐ Haltepunkt Handorf
Lage:
Stadtbezirk Ost, Stadtteil Handorf, östl der Münsteraner Innenstadt
an der Kreuzung Warendorfer Str . (B51) und Handorfer Str ./Alter 
Mühlenweg mit der Schienenstrecke Münster –W a r e n d o r f ‐ Rheda‐
Wiedenbrück (KBS 406)
vorhandene Untersuchungen:
Stadtbahngutachten 1999
vorhandene Strukturen (Stadt Münster, Stadtentwicklung: Stand 12/2013):
hauptsächlich Wohnbebauung, Kaserne mit Truppenübungsplatz 
(Dorbaum), Fachklinik Hornheide, Naherholungsgebiet (Werse), Sitz der BV 
Ost, Gewerbe Gildenstraße (Gartencenter)
Einzugsgebiet: ca.   3.000 Einwohner in 2013 sowie in 
Prognose 2020 
ca. 1.200 Beschäftigte
Gesamt Handorf: ca.  8.000 in 2013 und 8.200 in 2020 (+ 2,5 %)
ca. 2.900 Beschäftigte
stagnierende Einwohnerzahl (KBP 2013‐2020) im relevanten Einzugsgebiet 
von ca. 1.500 m  Abstand vom Haltepunkt, geringfügige Zunahme in 
Gesamt‐Handorf, kein Arbeitsplatzschwerpunkt 
vorhandenes ÖPNV/SPNV Angebot:
Korridor Warendorfer Straße: Buslinien  2, 10 im 20´‐Takt sowie
N83 im 30´‐Takt vom Hbf ‐ Handorf 
R11 im 60´‐Takt und R13 einz. Fahrten 
ab Hbf in Richtung Telgte/Warendorf
N2 im 120´‐Takt ab Hbf nach Telgte
Handorfer Str .: Buslinien 2, 10 (20´‐Takt), 
N83 (30´‐Takt) 
KBS 406: RB 67 „Der Warendorfer“ im 60´‐Takt 
von Münster nach Bielefeld 
Anlage 3 zur Vorlage V/0002/2016

ÖPNV/SPNV Zielkonzept:
1. Ziele aus 3.  NVP Stadt Münster: 
 Anpassung  an die  Fahrgastnachfrage: Linie 2 nur noch bis Danziger Freiheit, Linie 10 weiter nach Handorf 
 Direktfahrt der Fahrgäste aus Warendorf/Telgte in die Altstadt (+Uni) durch Einbindung der R11 in die Linie 2
 Verbindung der Korridore Warendorfer Str . und Wolbecker Str . (Umstieg + Verlängerung der Linie 11)
2. Ziele  aus NVP SPNV (NWL 2011):
• Neuberechnung  des Streckenausbaus Münster – Rheda‐Wiedenbrück, Aufnahme des Streckenausbaus Münster – Rheda‐Wiedenbrück in den 
Infrastrukturfinanzierungsplan NRW sowie Aufnahme in  das SPNV‐Netz im besonderen Landesinteresse
• Ausweitung  auf einen Stundentakt in der Verbindung Münster – Bielefeld an Wochenenden sowie  Ausweitung der Betriebszeit  bis 22 Uhr Uhr (außer 
an Sonntagen schon umgesetzt)
 Verdichtung im Abschnitt Münster – Beelen auf einen 30´‐Takt in der Hauptverkehrszeit sowie Beibehaltung der Spätverbindungen am Wochenende
 Ausweitung auf einen 30´‐Takt im Abschnitt Münster – Warendorf nach Ausbau der Infrastruktur und Inbetriebnahme der neuen Station Warendorf‐
Einen‐Müssingen (Voraussetzung: Erhöhung der Streckengeschwindigkeit) 
Abschätzung der Fahrgastnachfrage heute/zukünftig:
•A u s  Stadtbahngutachten 1999: Fahrgastnachfrage unter 200 Ein‐/Aussteiger pro Tag (Prognose 2010)
• Steigerung  der Fahrgastzahlen seit 1997 um ca. 25 %  von ca. 2.700 Fahrgästen/Tag 1997 (Stadtbahngutachten) auf ca. 3.400 Fahrgäste/Tag in 2014 
(ZVM)
•K e i n e  Steigerung der Fahrgastnachfrage durch ÖV‐Pendler, da geringes und stagnierendes Arbeitsplatzangebot 
• Keine bzw. geringe Steigerung der Fahrgastnachfrage im Binnenverkehr bis 2020, geringe Steigerung in Gesamt‐Handorf
Reisezeiten:
bis Hbf ab  Hbf bis  Altstadt (Aegidiimarkt) ab  Altstadt (Aegidiimarkt)
Bus  Haltepunkt  max. 17 min max.  14 min max.  22 min max.  20 min
(Alter Mühlenweg/Gartencenter)
Bus  Handorf Mitte max.  20 min max.  17 min max.  28 min max.  25 min
Bus Am Hornbach ca.  25 min ca.  22 min ca.  33 min ca.  28 min
Bus Sudmühle‐Freibad ca.  27  min ca.  26 min ca.  22 min ca.  22 min
Bahn ca.  7 min  ca. 7 min Umstieg Umstieg

Ergebnis Stadtbahngutachten:
 Der Haltepunkt wird nicht empfohlen.
Einschätzung Zweckverband (Stand 2015):
 Im aktuellen Fahrplankonzept der RB 67 im Stundentakt mit einzelnen Verdichterzügen wäre ein zusätzlicher Halt in den Zeitlagen der Verdichterzüge
in der Hauptverkehrszeit morgens und zum Schülerverkehr am Mittag nicht möglich.
 Zusätzlicher Halt mit der aktuellen Streckengeschwindigkeit im Abschnitt Münster ‐ Telgte nicht möglich.
 Ggf. ist nach Erhöhung der Streckengeschwindigkeit zwischen Münster und Telgte (z.B. durch Schließung oder technische Sicherung von 
Bahnübergängen) ein Halt an der KBS 406  möglich.
 Der Zweckverband empfiehlt, gemeinsam mit der Stadt und den Stadtwerken die verschiedenen Varianten planerisch zu bewerten und ein Zielkonzept 
zu definieren.
Zusammenfassende Einschätzung Stadt:
 Geringes Fahrgastpotenzial für das Prognosejahr 2010 aus Stadtbahngutachten, geringe Strukturentwicklungen, aber Steigerung der Fahrgastnachfrage 
auf der Schienenstrecke (25 %) seit 1997.
• Deutliche  Reisezeitvorteile im  SPNV (ca. 10 Minuten) ab Haltepunkt, allerdings Lage des Haltepunktes ungünstig in Ortsrandlage, von Handorf 
zwischen 1.000 und 4.000 m (zu Fuß mindestens 15 min, mit dem Rad mindestens 4 min) entfernt. Die Station wird deshalb zu einem großen Teil mit 
dem Rad oder dem Auto angefahren werden. Lagebedingt wurden in dieser Potenzialabschätzung deshalb ebenfalls die Gesamtstrukturen (Einwohner, 
Beschäftigte) Handorfs berücksichtigt. Städtische Flächen für die Einrichtung von P+R‐ sowie B+R‐Anlagen sind am Haltepunkt nicht vorhanden. Mit 
dem ÖPNV ist zudem aus den Außenbereichen Handorfs, z. B.  ab Haltestelle Dorbaum in ca.  25 Minuten eine gute Anbindung an die Innenstadt 
gegeben.
Fazit: Der Haltepunkt Handorf sollte nicht weiter verfolgt werden.
Falls die Untersuchungen im Zusammenhang mit der Streckenerhöhung im Abschnitt Münster –T e l g t e ergeben, dass ein zusätzlicher Halt an der 
Schienenstrecke (KBS 406) möglich ist, empfiehlt die Verwaltung von den drei untersuchten Stationen Danziger Freiheit, Mondstraße und Handorf 
den Haltepunkt Danziger Freiheit aufgrund der zu erwartenden Fahrgastnachfrage weiter zu verfolgen.

Anlage1

5968 Zeichen

Von der Regionalbahn zur Stadtbahn ‐ Haltepunkt Berg Fidel/Preußenstadion
Lage:
Stadtteil Berg Fidel, Stadtbezirk Hiltrup, südlich der Münsteraner Innenstadt 
zwischen dem Geistviertel und Hiltrup an der Kreuzung der Hammer Straße 
(B 54) mit der Schienenstrecke Münster‐ Lünen ‐ Dortmund (KBS 411)
vorhandene Untersuchungen:
Stadtbahngutachten 1999
vorhandene Strukturen (Stadt Münster, Stadtentwicklung: Stand 12/2013):
überwiegend Wohnbebauung (in sich geschlossenes Gebiet), Sportzentrum 
mit Preußenstadion (15.000 Zuschauerplätze) sowie Sport‐ und 
Veranstaltungshalle (Volleydome des USC Münster), Einkaufszentrum für die 
Dinge des täglichen Bedarfs, Seniorenzentrum, östlich der Hammer Straße 
Gewerbegebiet Siemensstraße
Einzugsgebiet Haltepunkt:  ca. 6.000 Einwohner in 2013
ca. 6.300 Einwohner Prognose 2020
ca. 6.300 Beschäftigte
Zunahme der Bevölkerung (KBP 2013‐2020) im relevanten Einzugsgebiet (c a. 
1.000 – 1.500 m Abstand vom Haltepunkt, Berücksichtigung von Barrieren 
wie DEK, Umgehungsbahn..) um ca. 5 %, Arbeitsplatzschwerpunkt 
Gewerbegebiet Siemensstraße 
vorhandenes ÖPNV/SPNV Angebot:
Berg Fidel + Korridor Hammer Str .: Stadtbuslinien 1, 5 und 9 (20´‐Takt) 
Nachtbuslinie N85 (30´‐Takt)
Regionalbusse 341 (1/h), N42 (2/Tag) 
östl. der Hammer Str .:  Linie 17 im 20´‐Takt vom Krögerweg nach 
Kinderhaus
KBS 411: RB 50 „Der Lüner“ von Münster nach
Dortmund im Stundentakt
Teil des SPNV‐Netzes im besonderen 
Landesinteresse
Anlage 1 zur Vorlage V/0002/2016

ÖPNV/SPNV Zielkonzept:
1. Ziele  aus 3. NVP Stadt Münster:
 10´‐Takt in Berg Fidel durch zusätzliche Linie zwischen Hauptbahnhof und Berg Fidel und Überlagerung mit der Linie 5 
 Ggf. Verlängerung der neuen Linie bis Coesfelder Kreuz (in Abhängigkeit von der Fahrgastnachfrage )
 Halt der Linie 17 innerhalb des Gewerbegebietes Siemensstraße zukünftig im 20´‐/40´‐Takt
2. Ziele  aus NVP  SPNV (NWL 2011):
 Z
weigleisiger Ausbau im Abschnit Münster – Lünen mit anschließender Anbindung von Münster über eine stündliche schnelle Nahverkehrslinie (RRX) 
mit Halt in Lünen an den Ruhrgebietskorridor (Dortmund‐Düsseldorf‐Köln)
 Prüfung, ob nach zweigleisigem Ausbau zusätzliche Halte der RRX‐Linie zwischen Lünen und Münster (ggf. nur in der HVZ)  möglich sind, ansonsten 
Verdichtung der RB 50 auf einen H albstundentakt
 Perspektivisch Ausweitung der Betriebszeiten im Abschnitt Dortmund ‐ Münster bis 0 Uhr (am WE bis 2 Uhr)
 Optional Prüfung einer möglichen Durchbindung über Münster hinaus Richtung Rheine oder Osnabrück 
Abschätzung der Fahrgastnachfrage heute/zukünftig:
•A u s  Stadtbahngutachten 1999: Fahrgastnachfrage unter 100 Ein‐/Aussteiger pro Tag (Prognose 2010), da u. a. nur geringe Taktfolge (Stundentakt) auf
der Schienenstrecke
• Steigerung  der Fahrgastzahlen auf der KBS 411 seit 1997 um 95 % von ca. 2.000 Fahrgästen/Tag (Stadtbahngutachten) auf ca. 3.900 Fahrgäste/Tag in
2014 (ZVM)
• Fahrgastpotenzial  für ÖV‐ Pendler vorhanden, da Arbeitsplatzschwerpunkt östlich der Hammer Str aße, Fahrgastnachfrage von Fußballfans (+ Volleyball)
• Geringfügige  Steigerung des vorhandenen Fahrgastpotenzials im Binnenverkehr, da Anstieg der Einwohnerzahl um ca. 5 %  (300 Einwohner)
Reisezeiten:
bis Hbf ab  Hbf bis  Altstadt/Bült ab  Altstadt/Bült
Bus Preußenstadion 12  min 11  min 18  min 16   min
Bus Siemensstraße 12 min 10 min 16  min 17 min
Bahn 3 min  3 min Umstieg Umstieg
Fußläufige Entfernung vom Haltepunkt zum Gewerbegebiet Siemensstraße mindestens 450 m

Ergebnis Stadtbahngutachten:
 Die Einrichtung dieses Haltepunktes wird verkehrlich nicht empfohlen.
Einschätzung Zweckverband (Stand 2015):
 Bei der RB 50, die in der Zeitlage fixiert ist durch die Begegnungen mit dem Gegenzug und dem IC in den Bahnhöfen auf der eingleisigen Strecke,
besteht im aktuellen Fahrplan keine Zeit für einen weiteren Halt. 
 Nach dem im aktuellen Bundesverkehrswegeplan vorgesehenen zweigleisigen Ausbau der Strecke wäre fahrplanmäßig voraussichtlich ein zusätzlicher 
Halt an einer neuen St
ation Berg‐Fidel/Preußenstadion an der dann dort zweigleisigen Strecke möglich.
 Weitere Prüfung und ggf. Machbarkeitsstudie bei Fortgang der Planungen für den zweigleisigen  Ausbau sinnvoll
Zusammenfassende Einschätzung Stadt: 
• Fahrgastpotenzial  vorhanden durch
1. Arbeitsplatzschwerpunkt  Gewerbegebiet Siemensstraße
Anzahl der Beschäftigten im Einzugsgebiet entspricht in etwa 80 % der Beschäftigten im Zentrum Nord (kein direkter Vergleich der
Fahrgastzahlen möglich, da ungünstigere Lage zum Haltepunkt)
2. eine  hohe Einwohnerdichte im Einzugsgebiet (ca. 6.000 Einwohner in 2013) und einen prognostizierter Anstieg der Bevölkerung um ca.
300 Einwohner (5 %) bis 2020 so wie Steigerung der Fahrgastzahlen auf der KBS 411 seit 1997 um ca. 95 % (entsprechend Steigerung der zu
erwartenden Fahrgastnachfrage am Haltepunkt) und weitere Steigerung der zu erwartenden Fahrgastnachfrage nach Erhöhung der
Taktfolge
3. sowie  Reisezeitvorteile mit der Bahn gegenüber dem ÖPNV in Richtung Hauptbahnhof, allerdings längerer Fußweg  vo m  Haltepunkt bis
zum Gewerbegebiet (mindestens 7 Minuten, Rad ca. 2 min), Bus hält  innerhalb des Gebietes
•A u s  Prognose 2010 des Stadtbahngutachtens wird das Fahrgastpotenzial mit maximal 100 Fahrgästen/Tag als gering eingestuft. Dort wurde für den
Haltepunkt Berg Fidel allerdings eine andere Lage  an der KBS 411 vorgesehen und zusätzlich ein w eiterer  Halt an der Schienenstrecke 410 in Richtung
Hamm (z. B. Anbindung des Gewerbegebietes Siemensstraße) angenommen. Die zu erwartende Fahrgastnachfrage durch das Gewerbegebiet
Siemensstraße wird deshalb die zu erwartende Fahrgastnachfrage im Pendlerverkehr erhöhen. Zudem ist eine Entlastung des Fanbusverkehrs bei
Preußen Spielen (ggf. Bedarfshalt) möglich. Parkmöglichkeiten sind am Stadion vorhanden (städtische Flächen) .
Fazit: Bei  Fortgang der Planungen für den zweigleisigen Ausbau sollten weitere Untersuchungen/Planungen für den Haltepunkt Berg Fidel durchgeführt 
werden.

Beschlussvorlage

18491 Zeichen

V/0002/2016 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
- Von der Regionalbahn zur Stadtbahn, 
Antrag der CDU-Fraktion im Rat Nr. A-R/0052/2014 vom 02.12.2014, Antrag der CDU     Fraktion 
in der BV Nord Nr. A-N-0001/2015 vom 11.12.2014 sowie Antrag der CDU-Fraktion     in der BV 
Ost Nr. A-0-0008/2015 vom 15.01.2015 
 
- Bahnhaltepunkte wieder öffnen und neue schaffen: ÖPNV stärken – ökologische Mobilität      
ausbauen!, 
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL an den Rat Nr. A-R/0025/2015 vom   28.04.2015 
 
- Bahnübergang, Park and Ride Anlage und einen Fahrradabstellplatz an der Warendorfer     
Str./Mondstr., 
Antrag der SPD-Fraktion in der BV Ost Nr. A-O-0009/2015 vom 12.03.2015 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
16.02.2016 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
23.02.2016 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 
03.03.2016 Bezirksvertretung Münster-Ost Anhörung 
03.03.2016 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
1. Die Untersuchungen und Planungen der Haltepunkte Berg Fidel/Preußenstad ion (KBS 411  
Münster – Lünen – Dortmund), Danziger Freiheit (KBS 406 Münster – Warendorf – Rheda-
Wiedenbrück) und Kinderhaus (KBS 407 Münster – Enschede) werden mittel - bis langfristig 
fortgeführt. 
2. Die Haltepunkte Geist (KBS 408  Münster –Coesfeld) und Coerde/Speicherstadt (KBS 395 
Münster-Rheine-Emden) werden nicht weiter verfolgt.  
3. Die Anträge A-R/00052/2014 der CDU -Fraktion im Rat vom 02.12.2014 „Von der Regiona l-
bahn zur Stadtbahn“, A-N-0001/2015 der CDU Fraktion in der BV Nord vom 11.12.2014 „Von 
der Reg ionalbahn zur Stadtbahn“, A -O-0008/2015 der CDU -Fraktion in der BV Ost vom 
15.01.2015 „Von der Regionalbahn zur Stadtbahn vom 12.03.2015 sowie der Antrag A -
R/0025/2015 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL an den Rat vom 28.04.2015 „Bah n-
haltepunkte wieder öffnen und neue schaffen: ÖPNV stärken – ökologische Mobilität au s-
bauen!“ bleiben Auftrag der Verwaltung. 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0002/2016 
Auskunft erteilt: 
Frau Schepers 
Ruf: 
492 61 55 
E-Mail: 
Schepers@stadt-muenster.de  
Datum: 
14.01.2016 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0002/2016 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten. 
 
 
Begründung: 
Mit dem Antrag A-R/0052/2014 der CDU-Fraktion im Rat vom 02.12.2014 (verwiesen an den ASSVW 
am 10.12.2014) „Von der Regionalbahn zur Stadtbahn“ wurde die Verwaltung gebeten, die Reaktivie-
rung der Bahnhaltepunkte Berg -Fidel/Preußenstadion, Danziger Freiheit, Handorf, Coe r-
de/Speicherstadt sowie Kinderhaus zu prüfen und dem ASSVW einen entsprechenden Bericht vorzu-
legen.  
Zu diesem Thema liegen weitere Prüfanträge vor. Mit dem Antrag A -N-0001/2015 der CDU Frakt ion 
vom 11.12.2014 „Von der Regionalbahn zur Stadtbahn“ hat die BV Nord einen gleichlautenden A n-
trag für die Reaktivierung des Haltepunktes Kinderhaus gestellt. Die BV Ost hat mit dem Antrag A-O-
0008/2015 der CDU-Fraktion vom 15.01.2015 „Von der Regionalbahn zur Stadtbahn“ die Prüfung des 
Haltepunktes Handorf sowie mit dem Antrag A -O-0009/2015 der SPD -Fraktion vom 12.03.2015 
„Bahnübergang, Park and Ride Anlage und einen Fahrradabstellplatz an der Warendorfer 
Str./Mondstr.“ die Prüfung eines zusätzlichen Haltepunktes an der Mondstraße bea ntragt. Mit dem 
Antrag A-R/0025/2015 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GA L an den Rat vom 28.04.2015 (geän-
dert und verwiesen an den ASSVW am 09.09.2015) „Bahnhaltepunkte wieder öffnen und neue schaf-
fen: ÖPNV stärken – ökologische Mobilität ausbauen!“ wird die Verwaltung ebenfalls beauftragt, die 
Inbetriebnahme bzw. Reaktivierun g weiterer Bahnhaltepunkte in Handorf, Berg Fidel, Mauritz, Spe i-
cherstadt, Kinderhaus und zusätzlich in Geist zu realisieren. 
Ausgangslage: 
Für die Einrichtung von Haltepunkten ist nicht allein die Stadt Münster zuständig. Neue Haltepun kte 
sind mit dem zus tändigen Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) und der 
DB AG abzustimmen. Dabei sind neben den lokalen Planungen in Münster die Einbindung in die 
Schienennetze und die Betriebskonzepte auf den einzelnen Linien zu berücksichtigen.  Da heu te 
schon auf vielen Zulaufstrecken nach Münster die Züge überlastet  sind, bemüht sich der Zweckve r-
band SPNV Münsterland bereits seit Jahren erfolgreich um Verbesserungen im SPNV mit Taktver-
dichtungen auf den eingleisigen Nebenstre cken, z. B. von Münster na ch Rheda-Wiedenbrück (siehe 
auch Anlage 2, 3 und 7) oder nach Coesfeld (siehe auch Anlage 6), sowie um die Einric htung von 
zusätzlichen Haltepunkten, z. B. in Roxel und Mecklenbeck (siehe unten). Gleic hzeitig verfolgt der 
ZVM damit das Ziel einer weiteren Steigerung der Reisendenzahlen im SPNV. Der Zweckverband hat 
eine erste Einschätzung zur grundsätzlichen betrieblichen Machbarkeit einer Bedienung der jeweil i-
gen Haltepunkte abgegeben. 
Die Verkehrsentwicklung in der Stadt Münster ist zum einen durch die dynamische Bevölkerungsent-
wicklung und den demographischen Wandel, zum anderen durch die Entwicklung der starken Pend-
lerverflechtungen mit dem Umland geprägt. Auch dies erfordert mittelfristig weitere Angebotsverbe s-
serungen im SPNV. 
Die aktuelle „Kleinräumig e Bevölkerungsprognose“ der Stadt Münster (KBP 2013 – 2020“), die die 
Bevölkerungsentwicklung sowohl für die einzelnen Altersgruppen als auch für die verschiedenen 
Stadtteile prognostiziert, geht davon aus, dass Münster in 2020 die Schwelle von 310.000 Ein wohne-
rinnen und Einwohner überschreitet . Trotz der zu erwartenden positiven Entwicklung der Gesamtb e-
völkerung Münsters werden kleinräumig ganz unterschiedliche Entwicklungen deutlich, die geken n-
zeichnet sind durch ein Nebeneinander von Stadtteilen mit rück läufiger Bevölkerungsen twicklung, 
stabilen und wachsenden Stadtteilen. A uch in den Altersgruppen gibt es deutlich unte rschiedliche 
Entwicklungen. Bei der Prüfung weiterer Haltepunkte in Münster wird die se aktuelle Bevölkerungs-
prognose auf Stadtteilebene für das jeweilige Einzugsgebiet zugrunde gelegt. 
Der motorisierte Individualverkehr i m Stadtgebiet Münster ist nach den aktuellsten Untersuchu ngen

- 3 - 
V/0002/2016 
(Haushaltsbefragung 2013 zur Verkehrsmittelwahl und zum Verkehrsverhalten der Münsteraner B e-
völkerung) in den l etzten Jahren konstant geblieben. Der Einwohnerverkehr macht in Münster aller-
dings nur gut die Hälfte des Gesamtverkehres aus. Ein nahezu ebenso großer Anteil wird durch  die 
Pendlerfahrten von und nach Münster verursacht. Dabei ist e in deutlicher Unterschi ed zwischen der 
Verkehrsmittelwahl der Einwohner Münsters und den Einpendlern zu erkennen. Während Erste sich 
mit 71,0 % überwiegend umweltfreundlicher Verkehrsmittel ( zu Fuß, Rad, ÖPNV /SPNV) bedienen 
und eine durchschnittliche Kfz-Nutzung von nur 29,0 % zu verzeichnen ist, bevorzugt der größte Teil 
der Einpendler mit 80,9 % das Auto, um nach Münster zu gelangen. Der SPNV/ÖPNV nimmt mit 19,1 
% hingegen bei den Einpendlern nur einen verhältnismäßig geringen Anteil ein.  
Mit der Einrichtung von zusätzlichen Schienenhaltepunkten im Stadtgebiet soll der ÖPNV insgesamt 
gestärkt und eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr für Münster und die Region ge-
schaffen werden. Entsprechend sollen die Haltepunkte dazu beitragen, den Modal -Split zu Gunsten 
des ÖPNV/SPNV zu verändern. 
Zur Entscheidungsfindung, welche Schienenstrecken und Standorte für mögliche neue oder zu rea k-
tivierende Haltepunkte geeignet sind, wurden bereits in der Vergangenheit zahlreiche Untersuchu n-
gen sowohl von der Stadt Münster als auch vom Zweckverband SPNV Münsterland durchgeführt.  
So wurde in einer von der Verwaltung in Auftrag gegebenen Grundlagenstudie („Stadtbahngutac h-
ten“) schon 1999 die Frage nach dem Potenzial einer Stadtbahn für Münster und das angrenze nde 
Münsterland detailliert  untersucht und festgestellt, dass sogar unter optimalen Bedi ngungen (z. B. 
Hineinführen der Stadtbahn bis in die Altstadt sowie in die Kernstadtbereiche der Region) das erfo r-
derliche Fahrgastaufkommen von mindestens 300 – 350 Fahrgästen/Tag an weiteren St ationen im 
Stadtgebiet nur sehr schwer zu erschließen ist.  
Die Haltepunkte Mecklenbeck und Roxel stellten sich in den vorhandenen Untersuchu ngen als die 
geeignetsten Stationen heraus, so dass sie weiterverfolgt wurden. Im Dezember 2014 wurde die neue 
Station Münster-Roxel eingeweiht. Für die ursprünglich zur zeitgleichen Betriebsaufnahme vorges e-
hene Station Münster -Mecklenbeck haben sich Verzögerungen aufgrund infrastruktureller Zusa m-
menhänge auf der Hauptstrecke ergeben, so dass Münster -Mecklenbeck voraussichtlich erst im D e-
zember 2018 in Betrieb gehen kann.  
Für den Korridor Münster – Sendenhorst (1. Ausbaustufe) mit den Stationen Halle Münsterland, Lod-
denheide, Gremmendorf, Angelmodde und Wolbeck laufen aktuell die Planungen  für eine Reaktivie-
rung des SPNV auf der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE). Diese erfo lgen in enger Kooperation 
mit dem Kreis Warendorf sowie unter Federführung des ZVM. 
Die genannten Stationen in Mecklenbeck, Roxel und auf der WLE -Strecke hat der Nahverkehr West-
falen-Lippe (NWL) als zuständiger Aufgabenträger für den SPNV in Münster auch in seinem gültigen 
Nahverkehrsplan festgelegt. Weitere Stationen sind für Münster derzeit im NVP nicht vorgesehen. Die 
Stadt hat in Abstimmung mit dem ZVM die Stationen Berg Fidel/Preußenstadion, Gei st, Coerde Spei-
cherstadt, Kinderhaus, Handorf, Mondstraße und Danziger Freiheit neben we iteren ÖPNV -
Maßnahmen (Modernisierung der Stationen Albachten, Amelsbüren, Sprakel, Bu sspuren Wolbecker 
Straße, ÖPNV Beschleunigungsprogramm, Bau Fernbusbahnhof) für de n ÖPNV -Bedarfsplan 2017 
des Landes Nordrhein -Westfalen gemeldet. Die den SPNV betreffende analoge Bedarfsanmeldung 
2017 des NWL erfolgte mit Beschlussfassung der Verbandsversammlung am 16.12.2015. 
Bei der DB AG gibt es aktuell Überlegungen, im Rahmen einer  „Stationsoffensive“ bundesweit ca. 
350 neue Haltepunkte  einzurichten. Für Bayern ist eine entsprechende Vereinbarung bereits in 2015 
unterzeichnet worden. Dort sollen ca. 20 neue Haltepunkte entstehen. Wichtigste Vorausse tzung bei 
der Wahl der neuen Stan dorte ist deren Wirtschaftlichkeit. Der prognostizierte Mehrerlös durch Fah r-
gäste muss die Investitionskosten übersteigen. Zusätzlich müssen die Halte in den Fahrplan und die 
Netzinfrastruktur integrierbar sein. Typische Standorte sind vor allem Wohngebiet e, aber auch Hoch-
schulen, Gewerbegebiete, Einkaufszentren, Schwimmbäder und Kranke nhäuser. Voraussetzung ist 
zudem eine finanzielle Beteiligung des Landes. Zu diesem Thema h aben erste Gespräche zwischen 
dem Land NRW, der DB und den drei SPNV Aufgabenträgern (Zweckverband Nahverkehr Westfalen-

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V/0002/2016 
Lippe (NWL), Zweckverband Nahverkehr Rheinland (ZV NVR) , Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)) 
bereits stattgefunden.  
Untersuchte Haltepunkte: 
Zur Reaktivierung bzw. Neueinrichtung weiterer Schienenhaltepunkte in Münster w urden die folge n-
den sieben Standorte untersucht: 
1. Berg-Fidel / Preußenstadion /Hammer Straße     (Anlage 1) 
2. Danziger Freiheit / Schifffahrter Damm / Warendorfer Straße   (Anlage 2) 
3. Handorf /Warendorfer Straße / Handorfer Straße     (Anlage 3) 
4. Coerde / Speicherstadt / Holtmannsweg      (Anlage 4) 
5. Kinderhaus / B 219         (Anlage 5) 
6. Geist / Sternbusch und        (Anlage 6) 
7. Mondstraße         (Anlage 7). 
Für jeden untersuchten Haltepunkt wurde ein „Steckbrief“ erstellt. Eine erste Potenzialabschä tzung 
wurde a uf Basis der angrenzenden Strukturen (Ei nwohner, Beschäftigte) sowie der ÖPNV -/SPNV-
Anbindung (Angebot, Nachfrage und Zielkonzepte auf der Grundlage des 3. NVP,  V/0626/2015) in 
einem Einzugsgebiet von ca. 1.500 m zum geplanten Haltepunkt durchgeführt. Vorhandene Barrieren 
wie zum Beispiel Schienenstrecken, Umgehungsstraße oder Dortmund -Ems-Kanal wurden berüc k-
sichtigt. Ebenfalls wurden die vorliegenden Gutachten in die Untersuchung mit einbezogen. Da die für 
das Jahr 2010 prognostizierten Verkehrsentwicklung en im Stadtgebiet von Münster we itestgehend 
eingetreten sind, wurde die Fahrgastnachfrage des „Stadtbahngutachtens“ als ein erster Anhaltspunkt 
für die zu untersuchenden Stationen herangezogen. Jeder Steckbrief endet mit einer Einschätzung 
der Sachverhalte, die für oder gegen den jeweiligen Haltepunkt sprechen. Die detaillierten, Haltepunkt 
spezifischen Aussagen sind den Anlagen 1 - 7 zu entnehmen. 
 
Die Verwaltung kommt nach Auswertung der vorliegenden Unterlagen unter Berücksichtigung der 
Einschätzungen des ZVM zu den folgenden Ergebnissen: 
zu Beschlusspunkt 1: 
1. Im aktuellen Fahrplankonzept der RB 50 (KBS 411 Münster – Lünen – Dortmund) ist die Bedi e-
nung eines zusätzlichen Haltepunktes nicht möglich. Mittel -/langfristig ist nach dem zweigleisigem 
Ausbau der Schienenstrecke ggf. ein Halt am Preußenstadion in Berg Fidel realisierbar. Die Ve r-
waltung empfiehlt deshalb und aufgrund des vorhandenen/zu erwartenden  Fahrgastpotenzials 
(siehe auch Anlage 1), b ei Fortgang der Planungen für den zweigleisigen Ausbau der KBS 411 
weitere Untersuchungen/Planungen für den Haltepunkt Berg Fidel durchzuführen. 
2. Zusätzliche Halte  der RB 67 auf der Kursbuchstrecke 406 Münster – Warendorf – Rheda-
Wiedenbrück (Haltepunkte Danziger Freiheit, Mondstraße und Handorf)  sind weder im aktu ellen 
noch im geplanten 30-Minuten-Takt mit der aktuellen Streckengeschwindigkeit zwischen Münster 
und Telgte möglich . Von den insgesamt elf Bahnübergängen sind drei technisch gesichert, die 
restlichen acht sind nicht technisch gesicherte Querungen der Bah nstrecke mit Privatwegen. Für 
die Aufhebung dieser privaten Bahnübergänge müssen rückwärtige Erschließungen an die best e-
henden gesicherten Übergänge vorgesehen werden. Aktuell werden von Verwaltung mit den 
Grundstückseigentümern und weiteren Betroffenen Ge spräche über die Möglichkeiten einer Fl ä-
chenbereitstellung für die Ersatzwege geführt. Diese gestalten sich größtenteils sehr schwierig, so 
dass über deren Ausgang zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden kann. 
Langfristig ist nach einer Erhöhung der Streckengeschwindigkeit in diesem Abschnitt (z. B. durch 
Schließung oder technische Sicherung von Bahnübergängen) ggf. ein Halt auf der Strecke real i-
sierbar.  
Falls ein zusätzlicher Halt an der KBS 406 mit Erhöhung der Streckengeschwindigkeit möglich ist, 
sollte von den drei untersuchten Stationen Danziger Freiheit, Mondstraße und Handorf der Halt e-
punkt Danziger Freiheit aufgrund der vorhandenen/zu erwartenden Fahrgastnachfrage (siehe auch 
Anlagen 2, 3 und 7) weiter verfolgt werden.

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V/0002/2016 
Es gibt ebenfalls erste Überlegungen, die RB 67 aufgrund betrieblicher Standzeiten in Münster 
Hauptbahnhof stündlich bis Münster-Gremmendorf zu verlängern. Auch bei diesem Konzept ist ein 
zusätzlicher Halt der RB 67 zwischen Münster und Telgte erst nach einer Erhöhu ng der Strecken-
geschwindigkeit möglich, weil sonst die Fahrzeit bis Gremmendorf nicht ausreicht.  Diese Überle-
gungen sind bei den weiteren Untersuchungen zu berücksichtigen. 
Zur Anregung, eine Buswende für die Linie 11 an der Warendorfer Straße/Mondstraße e inzurich-
ten (Antrag Nr. A -O/009/2015) wird von der Verwaltung eine separate Vorlage erstellt. Eine en t-
sprechende Planung ist zurzeit in der Abstimmung. 
3. Eine Bedienung von Münster-Kinderhaus mit der RB 64 (KBS 407 Münster – Enschede) ist weder 
im heutigen n och im vorgesehenen Fahrplan (30 -Minuten-Takt nach Ausbau Zentrum Nord und 
Einrichtung eines zweigleisigen Abschnittes Altenberge Richtung Nordwalde) möglich. Nach einer 
perspektivischen Elektrifizierung der Strecke wäre langfristig ggf. ein Halt in Kinder haus denkbar. 
Aufgrund des vorhandenen/zu erwartenden Fahrgastpotenzials (siehe auch Anlage 5) auf der KBS 
407 empfiehlt die Verwaltung, w eitere Untersuchungen/Planungen nach positiver Prüfung einer 
Elektrifizierung der Strecke durchzuführen. 
zu Beschlusspunkt 2: 
Eine Bedienung der Haltepunkte Geist (KBS 408 Münster – Coesfeld) und Coerde/Speicherstadt 
(KBS 395 Münster – Emden) ist weder heute noch zukün ftig möglich (siehe auch Anlagen 4 und 6). 
Der Haltepunkt Coerde/Speicherstadt liegt zudem im erweiterten  Einzugsgebiet der Stat ion Zentrum 
Nord. 
Eine verbesserte Fuß - und Radwegeanbindung des Stadtteils Coerde an den Haltepunkt Zen trum 
Nord (Antrag Nr. A-N/0009/2015) ist bereits in der Bearbeitung und wird gesondert beantwortet.  Der-
zeit erstellt die Verwaltung ein Konzept zur Verbesserung der Alltagsradwege in der Stadtregion 
Münster. Der Korridor MS-Greven ist aus Sicht der Stadt Münster neben MS-Telgte, MS-Senden, MS-
Altenberge und MS-Everswinkel einer der TOP5-Korridore, deren Ertüchtigung zeitnah mit hohe r Pri-
orität verfolgt werden soll. Die von der Verwaltung favorisierte Route zwischen MS -Greven verläuft 
zwischen Zentrum Nord und Coerde parallel zur Gleistrasse. Im Rahmen einer Analyse wird mome n-
tan eruiert, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um d ie Route für den Alltagsverkehr zu 
optimieren. 
zu Beschlusspunkt 3: 
Die Anträge A-R/00052/2014 der CDU-Fraktion im Rat vom 02.12.2014 „Von der Regionalbahn zur 
Stadtbahn“, A-N-0001/2015 der CDU Fraktion in der BV Nord vom 11.12.2014 „Von der Regiona l-
bahn zur Stadtbahn“, A-O-0008/2015 der CDU-Fraktion in der BV Ost vom 15.01.2015 „Von der Re-
gionalbahn zur Stadtbahn vom 12.03.2015 sowie der Antrag A -R/0025/2015 der Fraktion Bün dnis 
90/Die Grünen/GAL an den Rat vom 28.04.2015 „Bahnhaltepunkte wieder öffnen und  neue schaffen: 
ÖPNV stärken – ökologische Mobilität ausbauen!“ (Anlage 8) sind in Konsequenz der Ausführungen 
zu den Beschlusspunkten 1 und 2 noch nicht endgültig erledigt. Die Ausführungen dieser Vorlage 
sind insofern als Zwischenbericht zu den beantragt en und untersuchten zusätzlichen Schienenhalt e-
punkten in Münster zu sehen. 
 
 
In Vertretung 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
Anlagen: 
Anlage 1 – Haltepunkt Berg Fidel/Preußenstadion 
Anlage 2 – Haltepunkt Danziger Freiheit 
Anlage 3 – Haltepunkt Handorf 
Anlage 4 – Haltepunkt Coerde/Speicherstadt 
Anlage 5 – Haltepunkt Kinderhaus

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V/0002/2016 
Anlage 6 – Haltepunkt Geist 
Anlage 7 – Haltepunkt Mondstraße 
Anlage 8 – Anträge: A-R/0052/2014, A-N-0001/2014, A-O-0008/2015, A-R/0025/2015 sowie 
A-O-009/2015

Anlage6

6007 Zeichen

Von der Regionalbahn zur Stadtbahn ‐ Haltepunkt Geist
Lage:
Stadtteil Münster Düesberg, Stadtbezirk Mitte, südlich der Münsteraner 
Innenstadt zwischen der Straße Am Sternbusch und der Schienenstrecke 
Münster –Coesfeld (KBS 408) sowie Münster –D ü l m e n ‐ Haltern ‐ Essen 
(KBS 425), nordöstlich des Bahnüberganges
vorhandene Untersuchungen:
Stadtbahngutachten 1999
vorhandene Stukturen (Stadt Münster, Stadtentwicklung: Stand 12/2013):
überwiegend Wohnbebauung, Krankenhaus (Clemenshospital)
Einzugsgebiet:  ca. 7.500 Einwohner in 2013
ca. 7.800 Einwohner in 2020
ca. 4.200 Beschäftigte
Zunahme der Bevölkerung (KBP 2013‐2020) im relevanten Einzugsbereich 
(ca. 1.000 – 1.500 m Abstand vom Haltepunkt, Berücksichtigung von 
Barrieren) um ca.  4 % bis 2020, Arbeitsplatzschwerpunkt Clemenshospital 
mit ca. 3.000 Beschäftigten
vorhandenes ÖPNV/SPNV Angebot:
Korridor Hammer Str .: Stadtbuslinien 1,  5 und 9 (20´‐Takt) 
Nachtbuslinie N85 (30´‐Takt)
Regionalbusse 341 (1/h), N42 (2/Tag) 
Düesbergweg: Stadtbuslinie  2 ab Clemenshospital über 
Inselbogen (20´‐Takt) und Hbf bis Handorf
Kappenberger Damm: Stadtbuslinien  2 und 7 über Weseler Straße (20´‐
Takt)
KBS 408: RB 63 „Baumberge Bahn“ von Münster nach 
Coesfeld im Stundentakt
KBS 425: RE 2 „Rhein‐Haard‐Express“ Münster ‐ Düsseldorf 
RB 42 „Haa
rd‐Bahn“ Münster ‐ Essen jeweils im 
Stundentakt
Teil des SPNV‐Netzes im besonderen 
Landesinteresse
Anlage 6 zur Vorlage V/0002/2016

ÖPNV/SPNV Zielkonzept:
1. Ziele aus 3.  NVP Stadt Münster: 
 Optimierung der vorhandenen Erschließung – Taktverdichtung
2. Ziele aus NVP  SPNV (NWL 2011):
•K B S  408: Verdichtung  im Abschnitt Münster Hbf – Coesfeld auf einen 30´‐Takt in den HVZ sowie Beibehaltung der Spätverbindung am Wochenende 
bis nach 0 Uhr (bereits umgesetzt)
Verdichtung im Abschnitt Münster Hbf ‐ Coesfeld auf einen 30´‐Takt nach Ausbau der Infrastruktur und Inbetriebnahme der neuen 
Stationen
Einrichtung eines Begegnungsgleises und Einrichtung einer neuen Station in Münster‐Mecklenbeck
•K B S  425: Direktverbindung  Münster – Düsseldorf (zusätzliche Station in Mecklenbeck)
zusätzliche dritte stündliche Fahrt Münster – Essen (30´‐Takt mit Bedienung aller Stationen und 1/h eine  schnelle RE (ggf. RRX)‐Verbindung 
Münster – Essen ‐ Düsseldorf
zusätzliche Bedienung der neuen Station Mecklenbeck auf der Strecke Münster – Essen 
Abschätzung der Fahrgastnachfrage heute/zukünftig:
•A u s  Stadtbahngutachten 1999: Fahrgastnachfrage unter 500 Ein‐/Aussteiger pro Tag (Prognose 2010) bei Anbindung an die KBS 425 ‐ Korridor Dülmen
• Steigerung  der Fahrgäste auf der KBS 425 um mehr als 200 % seit 1997 von ca. 2.900 Fahrgästen/Tag (Stadtbahngutachten) auf ca. 9.800 Fahrgäste/Tag 
in 2014 (ZVM)
•R ü c k g a n g  des Fahrgäste auf der Schienenstrecke der KBS 408 um ca. 16 % von ca. 3.200 Fahrgästen/Tag in 1997 (Stadtbahngutachten) auf ca. 2.700 
Fahrgäste/Tag in 2014 (ZVM)
• Fahrgastpotenzial  für ÖV‐ Pendler vorhanden, da Arbeitsplatzschwerpunkt Clemenshospital 
• Steigerung  der zu erwartenden Fahrgastnachfrage im Einzugsgebiet möglich, da Anstieg der Einwohnerzahl bis 2020 um ca. 4 % im Einzugsgebiet (300 
Einwohner) 
Reisezeiten:
bis Hbf ab  Hbf bis  Altstadt/Picasso ab  Altstadt/Picasso
Bus Hammer Straße 10 ‐14 min 8 ‐14 min 14 ‐18 min 12 ‐17  min
Bus Clemenshospital (Düesbergweg) 27  min 25  min 20  min Umstieg
Bahn 3  min  3 min Umstieg Umstieg
Fußweg Haltepunkt bis Clemenshospital ca. 500 m

Ergebnis Stadtbahngutachten:
•D i e  Realisierung einschl. der baulichen und betrieblichen Machbarkeit sollte aus verkehrlicher Sicht weiter untersucht werden.
Einschätzung Zweckverband (Stand 2015):
•E i n e  Station Münster‐Geist in der beschriebenen Lage würde von der Linie RB 63 Münster ‐ Coesfeld (KBS 408) bedient werden. Eine Bedienung dieser 
Station wäre weder im heutigen Fahrplan der RB 63 noch im vorgesehenen Fahrplan der RB 63 nach dem Ausbau von Münster‐Mecklenbeck möglich, 
da die Anschlüsse in Münster Hbf (zum/vom IC nach Norden) und die Durchbindung bis Münster Zentrum Nord aufgegeben werden müssten.
•K e i n e  Anbindung an die KBS 425 möglich (keine direkt angrenzende Schienenlage)
Zusammenfassende Einschätzung Stadt:
•H o h e  Fahrgastnachfrage (auch schon in der Prognose 2010 des Stadtbahngutachtens), da 
1. Arbeitsplatzschwerpunkt  Clemenshospital mit ca. 3.000 Beschäftigten (Fußweg vom Haltepunkt bis zum Krankenhaus ca. 5‐6 min)
2. eine  hohe Einwohnerdichte im Einzugsgebiet (ca. 7.5000 Einwohner in 2013) und 
3. ein  prognostizierter Anstieg der Bevölkerung um ca. 300 Einwohner bis 2020. 
• Fahrgastpotenzial  aus Stadtbahngutachten nicht direkt übertragbar, da Prognosewerte unter Voraussetzung einer Anbindung des Haltepunktes Geist 
(andere Lage) an die KBS 425 Münster – Essen/Düsseldorf ermittelt wurden. Auf der Grundlage der im Stadtbahngutachten prognostizierten 3.100 
Fahrgäste/Tag auf der KBS 425 wurden für den Haltepunkt Geist in 2010 unter 500 Ein‐/Aussteiger ermittelt. Mit ca. 2.700 Fahrgästen pro Tag waren 
auf der KBS 408 Münster –C o e s f e l d in 2014 ca. 400 Fahrgäste weniger (~ 13 %)  mit dem Zug unterwegs als auf der KBS 425 Richtung Dülmen für 2010 
prognostiziert. Zusätzlich wird die Schienenstrecke Richtung Ruhrgebiet sowohl im aktuellen Fahrplankonzept (2/h Richtung Ruhrgebiet und 1/h 
Richtung Coesfeld) als auch im geplanten Zielkonzept SPNV ( 3/h Richtung Ruhrgebiet und 2/h Richtung Coesfeld) häufiger bedient. Die 
Fahrgastnachfrage der Station Geist ist deshalb eher geringer zu erwarten als mit der Anbindung an die KBS 425.
• Reisezeitvorteile  mit der Bahn gegenüber dem ÖPNV bis Hbf, vom Clemenshospital allerdings ca. 500 m (ca. 5‐6 Minuten Fußweg) entfernt, 
Clemenshospital direkt mit dem ÖPNV im 20´‐Takt an den Hbf und die Altstadt angebunden 
•S t ä d t i s c h e Flächen für die Einrichtung von P+R‐ sowie B+R‐Anlagen sind am Haltepunkt vorhanden.
Fazit: Fahrgastpotenzial vorhanden, aber Bedienung des Haltepunktes aus betrieblichen Gründen weder heute noch zukünftig realisierbar .

Anlage2

6008 Zeichen

Von der Regionalbahn zur Stadtbahn ‐ Haltepunkt Danziger Freiheit
Lage:
Stadtbezirk Mitte, Stadtteil Mauritz, östl.  der Münsteraner Innenstadt
an der signalgeregelten Kreuzung der Warendorfer Str. (L843), Schifffahrter 
Damm (L 587) und der Ostmarkstraße mit der Schienenstrecke Münster –
Warendorf ‐ Rheda‐Wiedenbrück (KBS 406)
vorhandene Untersuchungen:
RAK‐Bericht 1990, Regionalisierungsgutachten 1995, Stadtbahngutachten
1999, eigene Untersuchung 2007
vorhandene Strukturen (Stadt Münster, Stadtentwicklung: Stand 12/2013):
Einzugsgebiet: Mauritz ‐Mitte
ca. 10.200 Einwohner in 2013 sowie in Prognose 2020
ca. 3.600 Beschäftigte
stagnierende Einwohnerzahl (KBP 2013‐2020), kein Arbeitsplatzschwerpunkt  
vorhandenes ÖPNV/SPNV Angebot:
Korridor Warendorfer Str .: Buslinien 2,  10 im 20´‐Takt( ab Hbf in Richtung
Handorf)
N83 im 30´‐Takt (Mecklenbeck ‐ Hbf ‐
Handorf) 
R11 im 60´‐Takt und R13 vereinz. Fahrten ab 
Hbf in Richtung Telgte/Warendorf
N2 im 120´‐Takt ab Hbf in Richtung Telgte
Schifffahrter Damm: Buslinie 7 im 20´ ‐Takt von Kriegerweg nach
Gelmer und Sudmühle
KBS 406: RB 67 „Der Warendorfer“ im 60´‐Takt von 
Münster nach Bielefeld 
Anlage 2 zur Vorlage V/0002/2016

ÖPNV/SPNV Zielkonzept:
1. Ziele aus 3.  NVP Stadt Münster (Stand 2015): 
 Anpassung an  die  Fahrgastnachfrage: Linie 2 bis Danziger Freiheit, Linie 10 weiter nach Handorf
 Direktfahrt der Fahrgäste aus Warendorf/Telgte in die Altstadt (+Uni) durch Einbindung der R11 in die Linie 2
 Verbindung der Korridore Warendorfer Str. und Wolbecker Str. (Umstieg + Verlängerung der Linie 11)
 direkte Führung der Linie 7 auf dem Schifffahrter Damm, Verlängerung der stündlichen Fahrten nach Sudmühle bis Waldfriedhof Lauheide
2. Ziele aus NVP  SPNV (NWL 2011):
• Neuberechnung  des Streckenausbaus Münster – Rheda‐Wiedenbrück, Aufnahme des Streckenausbaus Münster – Rheda‐Wiedenbrück in den 
Infrastrukturfinanzierungsplan NRW sowie Aufnahme in  das SPNV‐Netz im besonderen Landesinteresse
• Ausweitung  auf einen Stundentakt in der Verbindung Münster – Bielefeld an Wochenenden sowie  Ausweitung der Betriebszeit  bis 22 Uhr (außer an 
Sonntagen schon umgesetzt)
 Verdichtung im Abschnitt Münster – Beelen auf einen 30´‐Takt in der Hauptverkehrszeit sowie Beibehaltung der Spätverbindungen am Wochenende
 Ausweitung auf einen 30´‐Takt im Abschnitt Münster – Warendorf nach Ausbau der Infrastruktur und Inbetriebnahme der neuen Station Warendorf‐
Einen‐Müssingen (Voraussetzung: Erhöhung der Streckengeschwindigkeit, z.B. durch Schließung oder technische Sicherung von Bahnübergängen) 
Abschätzung der Fahrgastnachfrage heute/zukünftig:
• Aus Stadtbahngutachten 1999: Fahrgastnachfrage unter 300 Ein‐/Aussteiger pro Tag (Prognose 2010)
• Aus Untersuchung Stadt 2007: Fahrgastnachfrage maximal 300 Ein‐/Aussteiger pro Tag (Prognose 2015)
• Steigerung der Fahrgastzahlen seit 1997 um ca. 25 %  von 2 .700 Fg/Tag (Stadtbahngutachten) auf 3.400 Fg/Tag in 2014 (ZVM)
•K e i n e  Steigerung der Fahrgastnachfrage durch ÖV‐Pendler, da stagnierendes Arbeitsplatzangebot 
• Keine Steigerung der Fahrgastnachfrage im Binenverkehr bis 2020, da stagnierende Einwohnerzahl
Reisezeiten:
bis Hbf ab Hbf bis Altstadt  (Aegidiimarkt) ab Aegidiimarkt (Aegidiimarkt)
Bus Danziger Freiheit/Schifffahrter Damm 9 ‐11 min 7 ‐8‐min 16 ‐ 19 min 14 ‐16 min
Bahn 4  min  4 min Umstieg Umstieg

Ergebnis Stadtbahngutachten:
 Die Prognose ‐ Fahrgastzahlen rechtfertigen die Inbetriebnahme des Haltepunktes Danziger Freiheit nur bedingt.
Einschätzung Zweckverband (Stand 2015):
 Im aktuellen Fahrplankonzept der RB 67 im Stundentakt mit einzelnen Verdichterzügen wäre ein zusätzlicher Halt in den Zeitlagen der Verdichterzüge
in der Hauptverkehrszeit morgens und zum Schülerverkehr am Mittag nicht möglich.
 Ein zusätzlicher Halt ist mit der aktuellen Streckengeschwindigkeit im Abschnitt Münster ‐ Telgte nicht möglich.
 Ggf. ist nach Erhöhung der Streckengeschwindigkeit zwischen Münster und Telgte (z.B. durch Schließung oder technische Sicherung von 
Bahnübergängen) ein Halt an der KBS 406  möglich.
 Der Zweckverband empfiehlt, gemeinsam mit der Stadt und den Stadtwerken die verschiedenen Varianten planerisch zu bewerten und ein Zielkonzept 
zu definieren.
Zusammenfassende Einschätzung Stadt:
•D a s  prognostizierte Fahrgastpotenzial in den vorliegenden Untersuchungen liegt  jeweils im grenzwertigen Bereich des erforderlichen 
Fahrgastaufkommens von ca. 300 – 350 Fahrgästen/Tag. Es haben seither keine weiteren Strukturentwicklungen im Einzugsgebiet stattgefunden. 
Allenfalls wird die allgemeine Steigerung der Fahrgastzahlen auf der KBS 406 um ca. 25 % seit 1997 zu einem entsprechenden Anstieg der zu 
erwartenden Fahrgastnachfrage am Haltepunkt führen. Es werden allerdings keine zusätzlichen Fahrgäste gewonnen, sondern es findet eine 
Umverteilung der vorhandenen Fahrgäste vom Bus auf die Schiene statt. Städtische Flächen zur Anlage von P+R‐ sowie B+R‐Anlagen am Haltepunkt 
sind am Haltepunkt vorhanden.
 Die bauliche Machbarkeit des Haltepunktes Danziger Freiheit ist innerhalb des bestehenden Straßenraumes technisch schwierig und kostenintensiv, da 
keine ausreichenden Flächen für die Anlage eines Bahnsteiges zwischen Warendorfer Straße und Schifffahrter Damm vorhanden sind. Die 
erforderlichen 180 m (120 m Bahnsteiglänge sowie 2 x 30 m Durchrutschwege) lassen sich im vorhandenen Straßenraum zwischen der Warendorfer 
Straße und dem Schifffahrter Damm auf Straßenniveau baulich nicht realisieren. Alternativ kann nur in die aus fußläufiger Erreichbarkeit deutlich 
ungünstigere Seitenlage, parallel zur Warendorfer Straße ausgewichen werden.
 Fazit: Weitere Untersuchungen/Planungen sollten im Zusammenhang mit der Erhöhung der Streckengeschwindigkeit zwischen Münster und Telgte 
durchgeführt werden. Falls ein Halt an der KBS 406 möglich ist, sollte von den drei untersuchten Stationen Danziger Freiheit, Mondstraße 
und Handorf dieser Haltepunkt aufgrund der zu erwartenden Fahrgastnachfrage weiter verfolgt werden.

Anlage4

5485 Zeichen

Von der Regionalbahn zur Stadtbahn ‐ Haltepunkt Coerde/Speicherstadt
Lage:
Stadtbezirk Nord, Stadtteil Coerde, nördlich der Münsteraner Innenstadt,
an der Kreuzung des Holtmannsweges (K7) mit der Schienenstrecke 
Münster‐Rheine‐Emden (KBS 395)
vorhandene Untersuchungen:
keine
vorhandene Strukturen (Stadt Münster, Stadtentwicklung: Stand 2/2013):
Büroflächen und Gewerbe (Speicherstadt), Wohnbebauung
Einzugsgebiet Haltepunkt:deckt Coerde nahezu komplett ab
ca. 10.500 Einwohner in 2013
ca. 10.000 Einwohner Prognose 2020
ca.  2.200 Beschäftigte
Abnahme der Bevölkerung (KBP 2013‐2020) im relevanten Einzugsgebiet 
(ca. 1.000 – 1.500 m Abstand vom Haltepunkt,) um ca. 5 % , 
pendlerrelevanter Arbeitsplatzschwerpunkt Speicherstadt
vorhandenes ÖPNV/SPNV Angebot:
Speicherstadt : Linie  9 im 20´‐Takt bis Coerde, Speicherstadt
Linie 8 im 20´‐Takt bis Coerde, weiter im 
Stundentakt (20´/40´‐Takt in den HVZ) nach 
Kinderhaus
Nachtbuslinie N82, T82 (30´‐Takt) 
alle Stadtbuslinien über Hbf und Altstadt/ Bült
R51 (1/h) über Hbf
KBS 395: RE 7 (2h´‐Takt), RE 15 (Stundentakt), 
RB 65 und RB 68 (jeweils im Stunden‐
tak
t) auf der  „Emsland ‐ Strecke“ von 
Münster nach Rheine (‐ Emden)
Teil des SPNV‐Netzes im besonderen 
Landesinteresse
Anlage 4 zur Vorlage V/0002/2016

ÖPNV/SPNV Zielkonzept:
1. Ziele aus 3.  NVP Stadt Münster: 
 Neue Stadtteilverbindung Sprakel – Kinderhaus ‐ Coerde
(Anbindung in Direktfahrt an das Stadtteilzentrum Idenbrockplatz und das Schulzentrum Kinderhaus) 
• Verlängerung  der Linie 8 im Schülerverkehr von Coerde bis nach Kinderhaus
2. Ziele aus NVP  SPNV (NWL 2011):
• Wiederherstellung  eines Stundentaktes der RE 7 nach Beseitigung der Kapazitätsengpässe im Bereich Rheine
•H a l b s t u n d e n t a k t für alle Stationen und zusätzlichen RE‐Verbindungen nach Emden und über Münster (Stundentakt RE 7) hinaus
• Beibehaltung  der Spätverbindungen am Wochenende nach 1 Uhr ab Münster
• Verbesserung  der Anbindung des FMO aus Richtung Rheine und den Niederlanden
• Perspektivisch  Schienenanbindung des FMO aus Richtung Münster und Richtung Rheine
• Perspektivisch  Führung einer stündlichen Linie in der Verbindung Münster –F M O –R h e i n e –H e n g e l on a c h einer Schienenanbindung des FMO
Abschätzung der Fahrgastnachfrage heute/zukünftig:
•D i e  am stärksten befahrene Strecke im Münsterland mit 7 Zügen/h im ÖPNV, zusätzlich Fern‐ und Güterverkehr (NVP SPNV)
• Steigerung  der Fahrgastzahlen um mehr als 90 %  von ca. 6.500 Fahrgästen/Tag in 1997 (Stadtbahngutachten) auf ca. 12.500 Fahrgäste/Tag in 2014 (ZVM)
• Fahrgastpotenzial  für ÖV‐ Pendler vorhanden, da Arbeitsplatzschwerpunkt Speicherstadt (ca. ¼ der Beschäftigten vom Zentrum Nord mit ca. 8.000 
Beschäftigten und 3.300 Ein‐/Aussteigern)  
• Abnahme  der Fahrgastnachfrage im Binnenverkehr bis 2020, da Abnahme der Einwohnerzahl um ca. 5 % (‐500 Einwohner)
Reisezeiten:
bis Hbf ab  Hbf bis  Altstadt/Bült ab  Altstadt/Bült
Bus Speicherstadt 26 ‐31 min 24 ‐26 min 21 ‐26 min 20 ‐22 min
Bahn 6  min  6 min Umstieg Umstieg

Einschätzung Zweckverband (Stand 2015):
 RE 7 und  15 halten nur an wenigen stark nachgefragten Stationen, würden an einer neuen Station nicht halten können.
 Linien RB 65 und RB 68 werden künftig zu einer Linie RB 65 mit (den bestehenden) zwei stündlichen Zeitlagen betrieblich zusammengefasst und mit 
teilweise kurzen Wenden in Rheine und Münster betrieben.  Die Strecke Münster –R h e i n e und insbesondere der Abschnitt Münster Hbf – Münster 
Zentrum Nord ist die am stärksten befahrene Strecke im Münsterland. Zu den Nahverkehrslinien kommen Fernverkehr und Güterverkehr hinzu. Mit 
diesen Rahmenbedingungen ist ein zusätzlicher Halt der RB 65 fahrplantechnisch nicht umsetzbar . 
 Eine Station Coerde/Speicherstadt nördlich des Bahnübergangs Holtmannsweg an der Strecke Münster –R h e i n e läge nur ca. 1,5 km nördlich der 
Station Münster Zentrum Nord. Mit einem Ausbau der parallelen Wegeführung für den Fuß‐ und Radverkehr von Coerde zum Zentrum Nord könnte 
der im Ausbau befindliche Bahnhof Münster Zentrum Nord auch für Coerde attraktiv sein. 
Zusammenfassende Einschätzung Stadt:
• Fahrgastpotenzial  vorhanden durch
1. Arbeitsplatzschwerpunkt  Speicherstadt mit ca. 2.200 Beschäftigten 
Anzahl der Beschäftigten im Einzugsgebiet entspricht in etwa 1/4 ( ~ 825 Ein‐/Aussteiger) der Beschäftigten im Zentrum Nord (8.000 
Beschäftigte, 3.300 Ein‐/Aussteiger)
2. eine  hohe Einwohnerdichte im Einzugsgebiet (ca. 10.000 Einwohner in 2013), allerdings eine prognostizierte leichte Abnahme der 
Bevölkerung um 5 % (ca. 500 Einwohner) bis 2020 
3. Steigerung  der Fahrgastzahlen auf der KBS 395 seit 1997 um mehr als  90 % (entsprechend Steigerung der zu erwartenden 
Fahrgastnachfrage am Haltepunkt) sowie
4. Reisezeitvorteile  mit der Bahn gegenüber dem ÖPNV in Richtung Hauptbahnhof (Umstieg vom SPNV auf den ÖPNV bei Reiseziel Altstadt, 
Direktfahrt mit dem Bus möglich).
•L a g e  des Haltepunktes noch im Einzugsgebiet des Haltepunktes Zentrum Nord
Fazit: Der Haltepunkt Coerde/Speicherstadt sollte nicht weiter verfolgt werden. Es ist zwar Fahrgastpotenzial vorhanden, aber die Bedienung des 
Haltepunktes ist aus betrieblichen Gründen weder heute noch zukünftig realisierbar . Dazu kommt die Lage des Haltepunktes noch innerhalb des 
Einzugsgebietes der Station Zentrum Nord. 
(Antrag Nr . A‐N/0009/2015 zur besseren Anbindung des Stadtteils Coerde an den Bahnhof Zentrum Nord wurde in das Arbeitsprogramm  der 
Verkehrsplanung aufgenommen.)

Anlage7

5303 Zeichen

Von der Regionalbahn zur Stadtbahn ‐ Haltepunkt Mondstraße
Lage:
Stadtbezirk Ost , Stadtteil Mauritz‐Ost (St. Mauritz), östlich der Münsteraner 
Innenstadt an der Kreuzung Warendorfer Str . (B51) und 
Mondstraße/Dyckburgstraße mit der Schienenstrecke Münster –W a r e n d o r f ‐
Rheda‐Wiedenbrück (KBS 406)
vorhandene Untersuchungen:
Stadtbahngutachten 1999
vorhandene Strukturen (Stadt Münster, Stadtentwicklung: Stand 12/2013):
hauptsächlich Wohnbebauung
Einzugsgebiet: ca.   9.500 Einwohner in 2013 
ca. 10.000 Einwohner in 2020 
ca. 1.600 Beschäftigte
Zunahme der Bevölkerung (KBP 2013‐2020) im relevanten Einzugsbereich (in 
1.000 ‐ 1.500 m Entfernung vom Haltepunkt) um ca.  5 % bis 2020, kein 
pendlerrelevanter Arbeitsplatzschwerpunkt
vorhandenes ÖPNV/SPNV Angebot:
Korridor Warendorfer Straße: Buslinien  2, 10 im 20´‐Takt (Hbf ‐ Handorf)
N83 im 30´‐Takt (Hbf ‐ Handorf) 
R11 im 60´‐Takt und R13 einz. Fahrten ab 
Hbf in Richtung Telgte/Warendorf
N2 im 120´‐Takt ab Hbf nach Telgte
Mondstr .: Buslinie 11  im 20´‐Takt (Gievenbeck ‐ Hbf
‐ St. Mauritz, Tannenhof) 
N84 im 30´‐Takt  (Albachten ‐ Hbf –
Tannenhof) 
KBS 406: RB 67 „Der Warendorfer“ im 60´‐Tak t 
von Münster nach Bielefeld 
Anlage 7 zur Vorlage V/0002/2016

ÖPNV/SPNV Zielkonzept:
1. Ziele  aus 3. NVP Stadt Münster: 
 Anpassung  an die  Fahrgastnachfrage: Linie 2 nur noch bis Danziger Freiheit, Linie 10 weiter nach Handorf 
 Direktfahrt der Fahrgäste aus Warendorf/Telgte in die Altstadt (+Uni) durch Einbindung der R11 in die Linie 2
 Verbindung der Korridore Warendorfer Str . und Wolbecker Str . (Verlängerung der Linie 11 bis Warendorfer Str ., Umsteigepunkt einschl. P+R‐Platz im 
Rahmen des Ausbaus der B 51)
2. Ziele  aus NVP SPNV (NWL 2011):
• Neuberechnung  des Streckenausbaus Münster – Rheda‐Wiedenbrück, Aufnahme des Streckenausbaus Münster – Rheda‐Wiedenbrück in den 
Infrastrukturfinanzierungsplan NRW sowie Aufnahme in  das SPNV‐Netz im besonderen Landesinteresse
• Ausweitung  auf einen Stundentakt in der Verbindung Münster – Bielefeld an Wochenenden sowie  Ausweitung der Betriebszeit  bis 22 Uhr Uhr (außer an 
Sonntagen schon umgesetzt)
 Verdichtung im Abschnitt Münster – Beelen auf einen 30´‐Takt in der Hauptverkehrszeit sowie Beibehaltung der Spätverbindungen am Wochenende
 Ausweitung auf einen 30´‐Takt im Abschnitt Münster – Warendorf nach Ausbau der Infrastruktur und Inbetriebnahme der neuen Station Warendorf‐
Einen‐Müssingen (Voraussetzung: Erhöhung der Streckengeschwindigkeit) 
Abschätzung der Fahrgastnachfrage heute/zukünftig:
•A u s  Stadtbahngutachten 1999: Fahrgastnachfrage unter 200 Ein‐/Aussteiger pro Tag (Prognose 2010)
• Steigerung  der Fahrgastzahlen seit 1997 um ca. 25 %  von 2.700 Fahrgästen/Tag (Stadtbahngutachten) auf ca. 3.400 Fahrgäste/Tag in 2014 (ZVM)
•K e i n e  Steigerung der Fahrgastnachfrage durch ÖV‐Pendler, da stagnierendes Arbeitsplatzangebot 
• Geringfügige Steigerung der Fahrgastnachfrage im Binnenverkehr möglich bis 2020, da Anstieg der Einwohnerzahl um ca. 5 % (500 Einwohner)
Reisezeiten:
bis Hbf ab  Hbf bis  Altstadt (Aegidiimarkt) ab  Altstadt (Aegidiimarkt)
Bus St. Mauritz ca.  14 min ca.  10‐12 min ca.  21 min ca.  17‐19 min
Bus Tannenhof ca.  15 min ca.  13 min ca.  20 min ca.  20 min
DB ca.  5‐6 min  ca. 5‐6 min Umstieg Umstieg

Ergebnis Stadtbahngutachten:
 Der Haltepunkt wird nicht empfohlen.
Einschätzung Zweckverband (Stand 2015):
 Im aktuellen Fahrplankonzept der RB 67 im Stundentakt mit einzelnen Verdichterzügen wäre ein zusätzlicher Halt in den Zeitlagen der Verdichterzüge
in der Hauptverkehrszeit morgens und zum Schülerverkehr am Mittag nicht möglich.
 Zusätzlicher Halt mit der aktuellen Streckengeschwindigkeit im Abschnitt Münster ‐ Telgte nicht möglich.
 Ggf. ist nach Erhöhung der Streckengeschwindigkeit im Abschnitt Im geplanten 30‐Minuten‐Takt ist ein Münster ‐ Telgte (z.B. durch Schließung oder 
technische Sicherung von Bahnübergängen) ein Halt an der KBS 406  möglich.
 Der Zweckverband empfiehlt, gemeinsam mit der Stadt und den Stadtwerken die verschiedenen Varianten planerisch zu bewerten und ein Zielkonzept 
zu definieren.
Zusammenfassende Einschätzung Stadt:
 Geringes Fahrgastpotenzial für das Prognosejahr 2010 aus Stadtbahngutachten, seitdem kaum Strukturentwicklungen, aber Steigerung der 
Fahrgastnachfrage seit 1997 auf der Schienenstrecke um ca. 25 % sowie Zunahme der zu erwartenden Fahrgastnachfrage im Binnenverkehr durch 
Bevölkerungszunahme um ca.  5 %  (+ 500 Einwohner) bis 2020
 Reisezeitvorteile in Richtung Hauptbahnhof
•K e i n e  städtischen Flächen für die Einrichtung von P+R‐ sowie B+R‐Anlagen am Haltepunkt vorhanden
Fazit: Der Haltepunkt Mondstraße sollte nicht weiter verfolgt werden.
Falls die Untersuchungen im Zusammenhang mit der Streckenerhöhung im Abschnitt Münster –T e l g t e ergeben, dass ein zusätzlicher Halt an der 
Schienenstrecke (KBS 406) möglich ist, empfiehlt die Verwaltung von den drei untersuchten Stationen Danziger Freiheit, Mondstraße und Handorf 
den Haltepunkt Danziger Freiheit aufgrund der zu erwartenden Fahrgastnachfrage weiter zu verfolgen. Der Haltepunkt Mondstraße wird nicht 
weiter verfolgt.
(Antrag Nr . A‐O/0009/2015 zur Einrichtung einer Buswende sowie einer Park and Ride Anlage und eines Fahrradabstellplatzes wird gesondert
bearbeitet.)

Anlage 8

7833 Zeichen

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster 
Fraktionsgeschäftsstelle 
M
auritzstraße 7-8 . 48143 Münster 
T
elefon (0251) 4 18 43-0 . Telefax (0251) 4 31 36 
e
-mail fraktion@cdu-ms.de . http://www.cdu-ms.de 
02
.12.2014 
Antrag 
Von der Regionalbahn zur Stadtbahn 
Der Rat möge beschließen: 
M
ünster hat seit wenigen Tagen mehr als 300.000 Einwohner. In den Prognosen wird Münster wei-
ter wachsen. Damit werden auch die Verkehre innerhalb der Stadt weiter zunehmen. Die Mobilität 
wird zurzeit insbesondere durch eine deutschlandweit einmalige Benutzungsquote von Fahrrädern 
im innerstädtischen Verkehr sowie einem gut ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr, 
hauptsächlich durch Busverkehre, gestützt. Durch die wachsende Einwohnerzahl wird auch der 
Motorisierte Individual Verkehr zunehmen, mit all seinen Begleiterscheinungen. 
Als Antwort auf die quantitativ und qualitativ wachsenden Ansprüche an die Mobilität innerhalb 
von Münster und in den Pendelverkehren von und nach Münster, erwächst den Regionalbahnver-
bindungen eine größere Bedeutung. Die Wiedereinrichtung des Haltepunktes Roxel, die Planungen 
zur Wiederinbetriebnahme des Haltepunktes Mecklenbeck sowie die Planungen für eine Wiederin-
betriebnahme der WLE für den Personennahverkehr sind die ersten Antworten auf die steigenden 
Benutzerzahlen im ÖPNV, gleichzeitig aber auch auf das veränderte Mobilitätsbewusstsein der 
Gesellschaft. 
Um die Regionalbahnverbindungen von und nach Münster zu stärken und im Sinne einer Stadt-
bahn nutzen zu können, soll die Reaktivierung der folgenden Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet in-
tensiv in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (ZVM) und dem 
Dachverband (NWL) geprüft werden: 
Berg-Fidel / Preußenstadion 
Als ein Aspekt der Prüfung soll der geplante zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke nach Dortmund 
berücksichtigt werden. Ein weiterer Aspekt der Prüfung soll die mögliche verkehrliche Entlastung 
bei Veranstaltungen von Preußen Münster und dem USC Münster beinhalten. Dieser Punkt soll 
auch die Auswirkungen auf die Sicherheitslage bei sogenannten Hochsicherheitsspielen von Preu-
ßen Münster berücksichtigen. 
Danziger Freiheit 
An dieser Stelle soll bei der Prüfung berücksichtigt werden, dass die Einschränkungen auf den flie-
ßenden Verkehr in den umliegenden Hauptverkehrsstraßen bei einer Reaktivierung des Halte-
punktes minimiert werden. 
Handorf  
Die bevorzugte Einrichtung von sicheren und quantitativ ausreichenden Parkmöglichkeiten für 
Fahrräder und E-Bikes soll berücksichtigt werden. Darüber hinaus soll die Möglichkeit der Schlie-
ßung von unbeschrankten Bahnübergängen zwischen Handorf und Hauptbahnhof in die Prüfung 
mit einbezogen werden. 
Coerde / Speicherstadt 
Die bevorzugte Einrichtung von sicheren und quantitativ ausreichenden Parkmöglichkeiten für 
Fahrräder und E-Bikes soll berücksichtigt werden. 
Antrag an den Rat Nr. A-R/0052/2014
Anlage 8 zur Vorlage V/0002/2016

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster 
Fraktionsgeschäftsstelle 
Mauritzstraße 7-8 . 48143 Münster 
Telefon (0251) 4 18 43-0 . Telefax (0251) 4 31 36 
e-mail fraktion@cdu-ms.de . http://www.cdu-ms.de 
Kinderhaus  
Die bevorzugte Einrichtung von sicheren und quantitativ ausreichenden Parkmöglichkeiten für 
Fahrräder und E-Bikes soll berücksichtigt werden. 
 
Aus Sicht der CDU-Fraktion muss bei der Prüfung darüber hinaus berücksichtigt werden, ob die 
Reaktivierung der o.g. Bahnhaltepunkte 
a)  Verkehrspolitisch sinnvoll geboten ist (potenzielle Benutzerzahlen), 
b)  die Folgekosten für die Stadt unter Maßgabe einer soliden Haushaltsführung tragbar sind 
und 
c)  unter demographischen Gesichtspunkten (hohe Zahl von Kindern bei einer gleichzeitig äl- 
ter werdenden Gesellschaft) nachhaltig ist. 
 
Über die Ergebnisse der Prüfung ist dem Rat vor der Sommerpause ein Bericht vorzulegen, um 
gegebenenfalls weitere Schritte zu veranlassen. 
 
 
 
Begründung: 
 
Erfolgt ggf. mündlich. 
 
 
 
gez. 
Stefan Weber 
Frank Baumann 
Horst Beitelhoff 
Georg Berding 
Dieter von den Berg 
Olaf Bloch 
Peter Börgel 
Heinz-G. Buddenbäumer 
 
 
Olaf Dreßen 
Dr. Dietmar Erber  
Sven Gotthal 
Walter von Göwels 
Richard Halberstadt 
Gilbert Hartmann 
Jens Christian Heinemann 
Bruno Kleine Borgmann 
 
Jan Leiße 
Stefan Leschniok 
Christel Loschelder 
Hans Neumann 
Andreas Nicklas 
Karin Reismann 
Josef Schliemann 
Angela Stähler 
Manfred Wenzel

A-N/0001/2015 
Fraktion in der  
Bezirksvertretung Münster-Nord 
CDU-Kreisverband Münster e.V.                         CDU-Fraktion in der BV Nord 
Mauritzstraße 4-6 • 48143 Münster                                                                                                             Vorsitzender: Olaf Bloch 
Telefon (02 51) 4 18 42-0                                                                                                               Guerickeweg 25, 48159 Münster 
Telefax (02 51) 4 18 42-44                                                                                                                             Telefon (0251) 212183 
post@cdu-muenster.de • www.cdu-muenster.de                                                                                  olaf.bloch@drv-westfalen.de 
 
 
 
Münster, 11.12.2014 
 
A n t r a g : 
 
 
 
Von der Regionalbahn zur Stadtbahn  
 
Die BV Nord möge beschließen: 
 
Um die Regionalbahnverbindungen von und nach Münster zu stärken und im Sinne einer 
Stadtbahn nutzen zu können, soll die Reaktivierung der folgenden Bahnhaltepunkte in 
Münsters Norden intensiv in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband 
Schienenpersonennahverkehr (ZVM) und dem Dachverband (NWL) geprüft werden: 
 
Coerde / Speicherstadt 
Die bevorzugte Einrichtung von sicheren und quantitativ ausreichenden Parkmöglichkeiten 
für Fahrräder und E-Bikes soll berücksichtigt werden. 
 
Kinderhaus 
Die bevorzugte Einrichtung von sicheren und quantitativ ausreichenden Parkmöglichkeiten 
für Fahrräder und E-Bikes soll berücksichtigt werden. 
 
 
Aus Sicht der CDU-Fraktion der BV Nord muss bei der Prüfung darüber hinaus 
berücksichtigt werden, ob die Reaktivierung der o.g. Bahnhaltepunkte 
 
a) Verkehrspolitisch sinnvoll geboten ist (potenzielle Benutzerzahlen), 
 
b) die Folgekosten für die Stadt im Rahmen einer soliden Haushaltsführung tragbar                  
sind und 
 
c) unter demographischen Gesichtspunkten (hohe Zahl von Kindern bei einer 
gleichzeitig älter werdenden Gesellschaft) nachhaltig ist. 
 
Über die Ergebnisse der Prüfung ist der Bezirksvertretung Münster-Nord vor der 
Sommerpause ein Bericht vorzulegen, um gegebenenfalls weitere Schritte zu veranlassen.

Begründung: 
 
Münster hat seit wenigen Tagen mehr als 300.000 Einwohner. In den Prognosen wird 
Münster weiter wachsen. Damit werden auch die Verkehre innerhalb der Stadt weiter 
zunehmen. Die Mobilität wird zurzeit insbesondere durch eine deutschlandweit einmalige 
Benutzungsquote von Fahrrädern im innerstädtischen Verkehr sowie einem gut ausgebauten 
öffentlichen Personennahverkehr, hauptsächlich durch Busverkehre, gestützt.  
Durch die wachsende Einwohnerzahl wird auch der Motorisierte Individual-Verkehr 
zunehmen, mit all seinen Begleiterscheinungen. 
Als Antwort auf die quantitativ und qualitativ wachsenden Ansprüche an die Mobilität 
innerhalb von Münster und in den Pendelverkehren von und nach Münster, erwächst den 
Regionalbahnverbindungen eine größere Bedeutung.  
Die Wiedereinrichtung des Haltepunktes Roxel, die Planungen zur Wiederinbetriebnahme des 
Haltepunktes Mecklenbeck sowie die Planungen für eine Wiederinbetriebnahme der WLE für 
den Personennahverkehr sind die ersten Antworten auf die steigenden Benutzerzahlen im 
ÖPNV, gleichzeitig aber auch auf das veränderte Mobilitätsbewusstsein der Gesellschaft. 
 
Weitere Begründung ggf. mündlich. 
 
 
 
 
 
 
 Bloch   Abbing  Sauerwald  und Fraktion

Anlage5

5820 Zeichen

Von der Regionalbahn zur Stadtbahn ‐ Haltepunkt Kinderhaus
Lage:
Stadtbezirk Nord, Stadtteil Kinderhaus, nördlich der münsteraner Innenstadt 
an der Kreuzung der Grevener Str . (B219) mit der Schienenstrecke Münster‐
Gronau‐Enschede (KBS 407)
vorhandene Untersuchungen:
Stadtbahngutachten 1999
vorhandene Strukturen (Stadt Münster, Stadtentwicklung: Stand 12/2013):
West:  Kinderhaus‐Zentrum mit Ekz und Sitz der BV Nord, 
Schulzentrum, Brüningheide mit  dichter 
Wohnbebauung
Ost:  westlich Grevener Str . Wohnbebauung 
östlich der B 219 (Bröderichweg) Wohnbebauung 
und Dienstleistungsunternehmen
Einzugsgebiet Haltepunkt: ca. 9.100 Einwohner in 2013
ca. 9.300 Einwohner in Prognose 2020
ca. 4.900 Beschäftigte
geringfügiger Anstieg der Einwohnerzahl um ca. 2 % (KBP 2013‐2020) im 
relevanten Einzugsgebiet von 1.000 – 1.500 m Entfernung zum Haltepunkt 
(Zunahme in Ost, leichte Abnahme in West), Arbeitsplatzschwerpunkt 
Bröderichweg
vorhandenes ÖPNV/SPNV Angebot:
Kinderhaus Buslinien 6, 8 (über Coerde), 15 (über 
Gewerbegebiet Nienkamp) , 16 (über Steinfurter
Str .) und 17 (über Zentrum Nord) (20´‐Takt)
Nachtbuslinie N81 (30´‐Takt) 
R51 im Stundentakt, N9
KBS 407: RB 64 „Euregio Bahn“ im 60´‐Takt (Verdichter in der 
HVZ) von Münster nach Enschede
Teil des SPNV‐Netzes im besonderen 
Landesinteresse
Anlage 5 zur Vorlage V/0002/2016

ÖPNV/SPNV Zielkonzept:
1. Ziele  aus 3. NVP Stadt Münster: 
 Schaffung einer durchgängig schnellen Verbindung im 10´‐Takt über die Grevener Str . durch Streckung der Linien 15 und 16 in Richtung Innenstadt 
(ohne Einschleifung Nienkamp)
 Anbindung Kinderhaus über das Gewerbegebiet Nienkamp an das Zentrum Nord mit der Linie 17 
 Verbesserung der  Anbindung an die Altstadt (Direktfahrt von Kinderhaus über die Steinfurter Str . mit der Linie 9 und Führung durch den 
Altstadtbereich)
• Anpassung  des Fahrtenangebotes Kinderhaus – Sprakel an  die geringe Fahrgastnachfrage 
(Verlängerung der Linie 16 im Schülerverkehr, neue Stadtbuslinie im Stundentakt) 
2. Ziele aus  NVP SPNV (NWL 2011):
• Ausweitung  auf einen 30´‐Takt Münster – Steinfurt – Burgsteinfurt Montag bis Freitag von 6‐20 Uhr sowie Richtung Gronau in der HVZ (Voraussetzung: 
Ausbau Zentrum Nord und 2‐gleisiger Abschnitt Altenberge Richtung Nordwalde), Betriebszeit täglich bis 0 Uhr 
• Perspektivisch  Schaffung einer Verbindung über Enschede hinaus bis nach Hengelo
• Perspektivisch  Prüfung einer Elektrifizierung der Strecke
Abschätzung der Fahrgastnachfrage heute/zukünftig:
•A u s  Stadtbahngutachten 1999: Fahrgastnachfrage unter 150 Ein‐/Aussteiger pro Tag (Prognose 2010)
•S t a r k  nachgefragte Linie im Münsterland, Steigerung der Fahrgastzahlen seit 1997 um ca.  9 %  von 5.500 Fahrgästen/Tag (Stadtbahngutachten) auf ca. 
6.000 in 2014 (ZVM)
• Fahrgastpotenzial  für ÖV‐ Pendler vorhanden, da Arbeitsplatzschwerpunkt am Bröderichweg, keine weitere Steigerung der Fahrgastnachfrage, da 
stagnierendes Arbeitsplatzangebot 
•G e r i n g e r  Anstieg der Fahrgastnachfrage im Binnenverkehr, da Zunahme der Einwohnerzahl im Einzugsgebiet bis 2020 um ca. 2 % (200 Einwohner) 
Reisezeiten:
bis Hbf ab  Hbf bis  Altstadt/Bült ab  Altstadt/Bült Zentrum  Nord
Bus (Haltepunkt, Am Max‐Klemens‐Kanal) 30  min 27  min 25  min 23  min Umstieg
Bus West Idenbrockplatz) 25  –3 2 min 22  ‐ 32 min 20  –2 7 min 16  ‐ 28 min 9  ‐ 11 min
Bus Ost (Am Burloh/Janningsweg) 23  ‐ 30 min 15  ‐ 28 min 20  ‐ 25 min 16  ‐ 21 min 7  ‐ 8 m
Bahn: 9  min  9 min Umstieg Umstieg 3  min

Ergebnis Stadtbahngutachten:
 Die Fahrgastnachfrage allein reicht für die Einrichtung eines Haltepunktes nicht aus und sollte deshalb nicht weiter verfolgt werden.
Einschätzung Zweckverband (Stand 2015):
 Eine Bedienung von Münster‐Kinderhaus ist weder im heutigen Fahrplan der RB 64 noch im vorgesehenen Fahrplan der RB 64 im 30‐Minuten‐Takt 
nach dem Ausbau von Münster Zentrum Nord und der Einrichtung eines zweigleisigen Abschnittes von Altenberge Richtung Nordwalde (aufgrund der 
erforderlichen Zugbegegnungen in Münster Zentrum Nord und Altenberge) möglich.
 Perspektivisch ist eine Prüfung der Elektrifizierung dieser Strecke (Ausweitung der Kapazität und einer Verbesserung der Fahrdynamik) vorgesehen. In 
diesem Zusammenhang können sich auch neue Möglichkeiten im Fahrplan zwischen Münster Zentrum Nord und Altenberge ergeben, so dass 
perspektivisch eine erneute Prüfung eines Haltes in Kinderhaus sinnvoll wäre.
Zusammenfassende Einschätzung Stadt:
• Fahrgastpotenzial  vorhanden durch
1. Arbeitsplatzschwerpunkt  Gewerbegebiet Bröderichweg
Anzahl der Beschäftigten im Einzugsgebiet entspricht in etwa 2/3 der Beschäftigten im Zentrum Nord (kein direkter Vergleich der 
Fahrgastzahlen möglich, da ungünstigere Lage zum Haltepunkt)
2. eine  hohe Einwohnerdichte im Einzugsgebiet (ca. 9.100 Einwohner in 2013) und einen prognostizierter Anstieg der Bevölkerung um ca. 
200 Einwohner bis 2020 sowie Steigerung der Fahrgastzahlen auf der KBS 407 seit 1997 um ca. 9 % (entsprechend Steigerung der zu 
erwartenden Fahrgastnachfrage am Haltepunkt ) sowie
3. erhebliche  Reisezeitvorteile mit der Bahn gegenüber dem ÖPNV in Richtung Hauptbahnhof.
•I n  der Prognose 2010 des Stadtbahngutachtens wird das Fahrgastpotenzial mit maximal 150 Fahrgästen/Tag als gering eingestuft. Dazu kommt eine 
ungünstige Lage des Haltepunktes am Ortsrand von Kinderhaus: vom Ortskern ca. 1.300 m, vom Gewerbegebiet fußläufig ca. 1.200‐1.500 m entfernt. 
Die Station wird deshalb zu einem großen Teil mit dem Rad oder dem Auto angefahren werden. Städtische Flächen für die Einrichtung von P+R‐ sowie 
B+R‐Anlagen sind am Haltepunkt nicht vorhanden.
Fazit: Weitere Untersuchungen/Planungen (z. B. Prüfung einer möglichen Einbindung in das Stadtbussystem) sollten bis nach positiver Prüfung einer 
Elektrifizierung der Strecke zurückgestellt werden.

Beratungsverlauf (4)

16.02.2016 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 6.2 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
01.03.2016 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 3.2 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
03.03.2016 Bezirksvertretung Münster-Ost
TOP 3.2 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
03.03.2016 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 8.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (34)

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  • Handorfer Straße
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  • Siemensstraße 12
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  • Nienkamp
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Details

Aktenzeichen
V/0002/2016
Typ
Vorlagen
Datum
06.01.2016
Erstellt
06.10.2020 14:37