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AN/0893/2019

Qualität und Arbeitsbedingungen im Offenen Ganztag an Kölner Schulen

Die Linke. Anfrage nach § 4 24.06.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Schule und Weiterbildung, Sitzung am 24.06.2019, TOP 3.2.1

Linke Anfrage nach § 4

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Linke Anfrage nach § 4

3410 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln  
 
An die Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
An den Vorsitzenden des Ausschusses für 
Schule und Weiterbildung 
Dr. Helge Schlieben 
 
Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln 
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841  
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 18.06.2019 
AN/0893/2019 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 24.06.2019 
 
Qualität und Arbeitsbedingungen im Offenen Ganztag an Kölner Schulen 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, 
seit längerem gibt es eine Debatte zur Qualität im Offenen Ganztag an Grundschulen. Dabei ist es 
relativ unstrittig, dass viele negative Faktoren, die die Qualität beeinträchtigen, wie hohe 
Fluktuation, dünne Personaldecke und unzureichende Qualifizierung unmittelbar mit den 
Arbeitsbedingungen zusammenhängen. 
Deshalb bittet die Fraktion DIE LINKE um die Beantwortung folgender Fragen. 
1. Welche Treffen mit welchen Ergebnissen haben im Rahmen der "Qualitätsoffensive Ganztag" 
in Köln stattgefunden; welche Faktoren, die für die mangelnde Qualität in der OGS eine Rolle 
spielen, wurden dabei besprochen und welche Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität 
wurden erwogen? 
2. An welchen Grundschulen in Köln arbeiten seit dem Schuljahr 2013/14 welche Träger in der 
OGS und wie hat sich seitdem das Verhältnis der Zahl der verschiedenen Träger im Verhältnis 
zur jeweiligen Zahl der Offenen Ganztagsgrundschulen entwickelt?  
Wir bitten um eine tabellarische Aufstellung der Träger in Spalte 1 mit den sie beauftragenden 
Schulen und der Anzahl der Gruppen je Schule. 
3. Wie häufig fanden in diesen Jahren Trägerwechsel statt und, falls es bei der Stadtverwaltung 
Informationen darüber gibt, aus welchem Grund gab es diese? 
4. Wie viele Mitarbeiter*innen in der Position a) einer Gruppenleitung und b) einer 
Ergänzungskraft haben die in den Kooperationsverträgen geforderte Qualifikation

(Gruppenleitung: Erzieher*in, Sozialpädagog*in, Pädagog*in; Ergänzungskraft: 
Kinderpfleger*in, Sozialassistent*in) und wie viele haben weder diese Qualifikation noch eine 
solche, wie sie in der Kurzausbildung "Schultag I-III" (Siehe www.schultag.info) erworben 
werden kann? 
5. Der Prüfbericht des RPA von 2014 „Kooperationsverträge in der Offenen Ganztagsschule im 
Primarbereich (OGS) bei 40 - Amt für Schulentwicklung“ (DS 3246/2014) empfiehlt, künftig kein 
Formular zur Abrechnung der Personalkosten des OGS-Trägers zu verwenden, das nur 
pauschal nach der Summe der Personalkosten fragt und aufsummierte anonymisierte Angaben 
über Beschäftigte und Honorarkräfte abfragt. Denn dabei, so das RPA bestünde „das Risiko, 
dass personelle Defizite zum Nachteil einer OGS-Gruppe verborgen bleiben“. Es wird vielmehr 
empfohlen: „Zur erforderlichen Finanz- und Qualitätskontrolle sollte eine Überarbeitung der 
Vordrucke für die OGS-Träger erfolgen, so dass konkrete statt anonymisierter Angaben zum 
Betreuungspersonal (Name, Funktion, betreute Gruppe bzw. AG, Arbeitszeit, Personalkosten) 
vorliegen. 
Hat das Amt 40 die Empfehlungen des RPA inzwischen umgesetzt und wenn nein, wieso 
nicht? 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Gez. 
Michael Weisenstein 
Fraktionsgeschäftsführer 
DIE LINKE

Beratungsverlauf (1)

24.06.2019 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 3.2.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0893/2019
Typ
Die Linke. Anfrage nach § 4
Datum
24.06.2019
Erstellt
18.06.2019 12:21