1445/2022
Römisch-Germanisches Museum - Weiterplanungsbeschluss zur Sanierung und Baubeschluss für vorgezogene notwendige Maßnahmen
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Anlage 5 Vorabauszug Rat 08.09.2022
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Geschäftsführung Rat Frau Lange Telefon: (0221) 221-22058 Fax : (0221) 221-26570 E-Mail: maria.lange@stadt-koeln.de Datum: 08.09.2022 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 19. Sitzung des Rates vom 08.09.2022 öffentlich 10.26 Römisch-Germanisches Museum - Weiterplanungsbeschluss zur Sa- nierung und Baubeschluss für vorgezogene notwendige Maßnahmen 1445/2022 Änderungsantrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt AN/1612/2022 Die Angelegenheit wurde einstimmig bei Stimmenthaltung der AfD-Fraktion in den Hauptausschuss zur Entscheidung verwiesen.
Anlage 1 Kostenaufstellung
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Stand: 02.05.2022 Kostenaufstellung Generalinstandsetzung RGM für den Weiterplanungsbeschluss Objekt: Römisch-Germanisches Museum, Köln Maßnahme: Generalinstandsetzung, Gesamtmaßnahme Kostenschätzung Gesamt- maßnahme, LP 1-9 1. Planungs- kosten LP1-3 (>4,5Mio€ brutto) 2. Planungs- kosten LP 4 3a. Kosten Rückbau Museums- gebäude 3b. Kosten Einhausung verbleibender Exponate 4. Kosten Räumung/ Interims- Depotflächen KG 100 Grundstück - KG 200 Herrichten + Erschließen 1.517.218 € 1.517.218 € KG 300 Baukonstruktion 18.766.828 € 145.000 € KG 400 Technische Gebäudeausrüstung 7.832.435 € 263.000 € KG 500 Außenanlagen 1.128.838 € KG 600 Ausstattung 6.919.000 € KG 700 Nebenkosten 12.654.716 € 1.019.875 € 463.932 € 354.018 € KG 900 Eigenleistung GW (brutto=netto) 2.125.962 € 171.337 € 42.350 € Summe KG 100-900 netto 50.944.997 € 1.191.212 € 506.282 € 1.871.236 € 408.000 € 0 € Summe KG 100-900 brutto 60.220.614 € 1.384.988 € 594.429 € 2.226.770 € 485.520 € 0 € 23.019.669 € 346.247 € 148.607 € 556.693 € 121.380 € 58.905 € gem. Risikobewertung 7.971.810 € Gesamtsumme LPH1-3, brutto= 6.231.235 € Summe KG 100-900 brutto, inkl. Sonstiges etc. 91.212.093 € 1.731.235 € 743.036 € 58.905 € KONSUMTIV 58.905 € Die Kostenaufstellung der KG 100-600 beruht auf der Fortschreibung der Kostenschätzung nach DIN 276, 2.Ebene, von allmannwappner gmbh vom 02.03.2022 . Die Risikokosten und die Kosten der KG 700 -900 beruhen auf der Kostenermittlung von Schmitz.Reichard GmbH vom 09.03.2022 25% pauschal Sonstiges, Zulagen, Risiko, brutto Gesamtsumme aller zu beschließender Kosten, brutto Baupreissteigerung I/22-III/23 (Baubeginn), brutto Kunstlager 6Monate, kein Risiko kalkuliert 5.864.634 € INVESTIV 3.390.363 €
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
VII/4512
Vorlagen-Nummer
1445/2022
Freigabedatum
11.08.2022
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Römisch-Germanisches Museum - Weiterplanungsbeschluss zur Sanierung und
Baubeschluss für vorgezogene notwendige Maßnahmen
Beschlussorgan
Rat / Hauptausschuss
Gremium Datum
Beschluss:
1. Der Rat der Stadt Köln beschließt die Erhöhung der Planungsmittel für die Generalsan-
ierung des Römisch-Germanischen Museums um 1,39 Mio. Euro und beauftragt die Verwal-
tung mit der weiteren Planung.
Im Vergleich zum Planungsbeschluss von 2017 (Vorlagen-Nummer 1767/2017) wird das
Budget von 4,5 Mio. Euro auf 6,24 Mio. Euro fortgeschrieben. Die Kostenfortschreibung der
erweiterten Planungsmittel inklusive 25% Risikozuschlags in Höhe von 0,35 Mio. Euro beläuft
sich auf circa 1,74 Mio. Euro.
2. Der Rat der Stadt Köln beschließt die vorgezogene Mittelbereitstellung für die Leis-
tungsphase 4 (Genehmigungsplanung) in Höhe von 0,59 Mio. Euro zuzüglich eines Risikozu-
schlags in Höhe von 0,15 Mio. Euro. Die Gesamtkosten inklusive 25 % Risikozuschlag belau-
fen sich auf 0,74 Mio. Euro.
3. Der Rat der Stadt Köln beschließt weiterhin die Mittelbereitstellung für Planung, Leis-
tungsphasen 5-7, und Durchführung, Leistungsphase 8, des vorgezogenen Rückbaus aller
zum Teil auch schadstoffbelasteter Innenausbauten des Museumsgebäudes, der erforderli-
chen Einhausungen und Sicherungsmaßnahmen für die im Museum verbleibenden Großex-
ponate sowie deren Bewachung während der Maßnahme in Höhe von insgesamt 2,71 Mio.
Euro zuzüglich eines Risikozuschlags in Höhe von 0,68 Mio. Euro. Die Gesamtkosten inklusi-
ve 25 % Risikozuschlag belaufen sich auf 3,39 Mio. Euro.
4. Der Rat der Stadt Köln beschließt die Anmietung externer Interims-Depotflächen zur
Einlagerung aller noch im Museum verbliebenen Exponate, bis die langfristigen Depoträume
verfügbar sind, hier angenommen: 6 Monate Mietzeit, sowie deren Transport dorthin in Höhe
von rund 59.000 Euro.
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 25.08.2022
Bauausschuss 29.08.2022
Ausschuss Kunst und Kultur 30.08.2022
Finanzausschuss 05.09.2022
Rat 08.09.2022
Hauptausschuss 19.09.2022
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5. Der Rat der Stadt Köln beschließt im Haushaltsjahr 2022 eine außerplanmäßige Ver-
pflichtungsermächtigung in Höhe von 5,87 Mio. Euro zu Lasten des Haushaltsjahres 2023 und
deren Freigabe im Teilfinanzplan 0403 – Römisch-Germanisches Museum in der Teilplanzeile
8 – Auszahlungen für Baumaßnahmen auf der Finanzstelle 4512-0403-0-1000 – Sanierung
Römisch-Germanisches Museum. Die Deckung erfolgt durch eine veranschlagte, aber nicht
benötigte Verpflichtungsermächtigung in gleicher Höhe im Teilfinanzplan 0413 – Archäologi-
sche Zone und Jüdisches Museum in der Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaßnahmen
bei der Finanzstelle 9073-0413-0-0001 - Archäologische Zone und Jüdisches Museum.
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Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen 5,87 Mio. €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 59.000 €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Auswirkungen auf den Klimaschutz
Nein
Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)
Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)
Begründung
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 11. Juli 2017 die Sanierung des Römisch-
Germanischen Museums (RGM) ohne Studiengebäude mit Planungskosten von rund 4,5 Mio. Euro
beschlossen (Vorlagen-Nummer 1767/2017).
Am 19. Dezember 2017 hat er ergänzend beschlossen, „sofern und soweit eine vergaberechtlich und
projektbezogen ausreichende Begründung vorliegt, die spätere Vergabe sämtlicher Bauleistungen
über einen Generalunternehmer (GU) anzustreben und die Planungsarbeiten entsprechend darauf
auszurichten“ (Vorlagen-Nummer 2983/2017).
Am 17. März 2022 hat der Rat die vorgezogene Ausführung und Umsetzung der erforderlichen Maß-
nahmen zur Erneuerung der Abdichtung der Decke über der Dombauhütte und der Trafostation der
Rhein-Energie mit Kosten von rund 1,5 Mio. Euro inklusive Risikozuschlag beschlossen (Vorlagen-
Nummer 0244/2022).
Zur Erweiterung der Planung (Weiterplanungsbeschluss) und Einholung eines Baubeschlusses für
vorgezogene Maßnahmen ist ein Beschluss des Rates der Stadt Köln erforderlich.
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1. Ausgangslage
Die Kosten für die Weiterplanung sowie die hier beschriebenen vorgezogenen notwendigen Teilmaß-
nahmen werden auf rund 5,92 Mio. Euro inklusive Risikozuschlag geschätzt (siehe Anlage 1).
a) Gesamtkosten
Der Planungsbeschluss aus 2017 basierte auf einer von einem externen Projektsteuerer erarbeiteten
Kostenprognose aus 2015 mit Gesamtkosten in Höhe von 41,7 Mio. Euro inklusive Risikozuschlag.
Gemäß der Fortschreibung der ersten vertiefenden Kostenschätzung nach Abschluss der Leistungs-
phase 2, Vorentwurf, belaufen sich die Kosten auf circa 91 Mio. Euro inklusive Risiko und Baupreis-
steigerung bis Baubeginn.
Im Vergleich zum Planungsbeschluss aus 2017 (Vorlagen-Nummer 1767/2017) gibt es eine Kosten-
fortschreibung in Höhe von 49 Mio. Euro inklusive Risikobewertung.
Die Hauptkostentreiber sind:
1. Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind
Schadstoff-, statische oder weitere Untersuchungen des Bestandes, der Ausstattungen oder der Ge-
bäudeteile konnten 2015 auf Grund des damaligen Bearbeitungsstandes nicht oder nicht in der not-
wendigen Tiefe vorgenommen werden. Die aktuelle Schadstoffuntersuchung führt zu einem höheren
Sanierungsbedarf im Haus.
Ergänzend wurde dem Projekt Generalinstandsetzung RGM nach dem Planungsbeschluss 2017 die
Nebenmaßnahme Sanierung Abdichtung Decke DBH und Trafostation, sowie Schadstoffsanierung
Trafostation zugeordnet. Zusätzlich wurde das RGM unter Denkmalschutz gestellt.
2. Geänderte Nutzeranforderungen
Die Kostenprognose erfolgte 2015 aus organisatorischen und zeitlichen Gründen ohne vorherige Be-
darfsplanung, mit dem Ziel, einen ersten Eindruck über das zu erwartende Kostenbudget zu bekom-
men. Insofern konnte der Kostenermittlung nur eine sehr ungenaue Basis zugrunde gelegt werden.
Mit Konkretisierung der Bedarfsanforderungen wurden folgende Erneuerungen erarbeitet:
Neuausrichtung und Vergrößerung der Flächen für Sonderausstellungen und Vorträge, Vergrößerung
der Dauerausstellungsfläche um ca. 240 m², Berücksichtigung eines durch beide Museen gemeinsam
nutzbaren Museums-Cafés als Interim und ggf. Zweigstelle der Gastronomie indem später fertigzu-
stellenden Projekt Historische Mitte.
3. Auslagerung
Schutz der während der Bauzeit im Gebäude verbleibenden Exponate Dionysos-Mosaik, Poblicius
Grabmal und der große Torbogen. Nach ersten Sondierungsgesprächen mit Fachfirmen stellt sich
heraus, dass der Schutz der Großexponate deutlich kostenaufwendiger ist als über Kennwerte sei-
nerzeit berechnet (Kostenprognose).
4. Massenmehrungen (KG 400 + KG 500)
Auf Grund des aktuellen Planungsstandes und nach Abstimmungen mit den zuständigen Fachäm-
tern, der Hohen Domkirche und der Kundendienststelle mussten die ursprünglich berücksichtigten
Außenflächen erweitert werden (Einheitlichkeit der Oberflächengestaltung).
5. Zusätzliche (Fach-) Planerleistungen / Erhöhung Planerkosten
Die Höhe der Planerhonorare richtet sich nach den anrechenbaren Kosten. Durch diese Kongruenz
entwickeln beide Kosten sich parallel.
Zusätzlich wurden weitere Gutachter und Sachverständige aufgrund der vorgefundenen Gebäudes-
ubstanz eingeschaltet.
6. Verspäteter Baubeginn und Bauzeitverzögerung (Baupreissteigerung)
Für die Jahre 2016 bis 2020 (fünf Jahre) wurde in der damaligen Kostenprognose ein durchschnittli-
cher Baupreisindex von 4% per Anno angesetzt. Auf Basis der nun vorliegenden Kostenschätzung
(Stand Ende 2021) wurde die aktuelle pandemiebedingte Baupreissteigerung von 8% zu Grund ge-
legt. Die hier zusätzlich errechnete Baupreissteigerung gibt den bei Aufstellung der Kosten aktuellen
Ansatz für den BPI von Beginn 2022 bis III/2023 (geplanter Baubeginn) an.
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7. Risikozuschlag
Die Risiken wurden durch eine Risikoliste ermittelt und liegen bei ca. 25% der Gesamtkosten.
Siehe auch Anlage 3 zur Kostenentwicklung
Die letztendlich verbindliche Kostenberechnung wird mit dem in 2023 angestrebten Baubeschluss
dem Rat vorgelegt.
b) Planungskosten
Die Planungskosten beliefen sich bisher auf 4,5 Mio. Euro.
Die Kostenfortschreibung der erforderlichen Planungsmittel um circa 1,74 Mio. Euro basiert auf den
erhöhten Gesamtbaukosten für die Generalsanierung des Römisch-Germanischen Museums.
c) Gründe der Kostenfortschreibung
Insbesondere die erforderlichen Anpassungen an nachstehende Aspekte begründen die deutliche
Kostenfortschreibung:
• überdurchschnittlicher Baupreisindex der letzten Jahre
• weitgreifende Erneuerung der Ausstellungskonzeption
• eine geplante Erweiterung der Ausstellungsfläche im Bunkergeschoss
• zusätzliche Maßnahmen wie die Abdichtung und Sanierung der Decke über der Dombauhütte,
einer Trafostation und des gesamten angrenzenden Bereichs über der Tiefgarage/Domplateau
• Erkenntnis, dass deutlich mehr Schadstoffe im Gebäude vorhanden sind als angenommen
• Auflagen des Denkmalschutzes
d) Bereitstellung der Mittel für die Weiterplanung bis Ende der Leistungsphase 3
(Entwurfsplanung)
Mit Abschluss der Leistungsphase 2 am 28.02.2022 lag erstmals eine Fortschreibung der Kosten-
schätzung vor. Erst auf dieser Grundlage konnten die erforderlichen Planungsmittel aufgestellt wer-
den. Diese übersteigen die 2017 bereitgestellten Mittel von 4,5 Mio. Euro um 1,74 Mio. Euro. Wenn
die erforderlichen Mittel zur Weiterplanung bis zum Ende der Leistungsphase 3 nicht beschlossen
werden, wird es zu einem Planungsstopp kommen.
2. Beschreibung der Maßnahme
Vorzeitige Bereitstellung von Mitteln für die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung)
Um die Projektzeit bzw. die Bauzeit erheblich zu verkürzen und damit das Kostenrisiko z.B. durch
nicht beeinflussbare Baupreissteigerungen weiter zu begrenzen, soll die Leistungsphase 4 (Geneh-
migungsplanung) unmittelbar nach Abschluss der Leistungsphase 3 (Entwurf) starten. Sollten diese
Mittel nicht vorzeitig bereitgestellt werden, würde es zu einer Unterbrechung der Planung zwischen
Leistungsphase 3 und 4 kommen. Die Mehrkosten belaufen sich auf 0,74 Mio. Euro.
Vorgezogener Rückbau/Sicherung der im Museum verbleibenden Großexponate
Im Zuge der Leistungsphase 3 sollen vertiefte Bestandsuntersuchungen des Tragwerks durchgeführt
werden, um den erforderlichen Sanierungsaufwand der Tragstruktur und des baulichen Brandschut-
zes bewerten zu können.
Es muss eine abschließende Schadstoffuntersuchung vorgenommen werden.
Der Abschluss eines 3D-Aufmaßes des gesamten Gebäudes ist für die Planungssicherheit unum-
gänglich.
Die Decken und Unterzüge sind in großen Bereichen unterseitig durch Abhangdecken verdeckt und
die Stützen verkleidet, so dass derzeit keine unmittelbare Sichtung möglich ist.
Zum Baubeschluss soll eine größtmögliche Kosten- und Planungssicherheit vorhanden sein. Nur ein
vorgezogener Rückbau in der jetzigen Planungsphase liefert die erforderliche verlässliche Risikoein-
schätzung.
Geringe Objektkenntnisse können erhebliche Auswirkungen auf die Kosten haben und bergen dar-
über hinaus das Risiko, Planungsleistungen wegen zu später Erkenntnisgewinne wiederholen zu
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müssen. Ein vorgezogener Rückbau mit Gesamtkosten in Höhe von 2,71 Mio. Euro ist aus diesem
Grund unerlässlich. Die im Museum verbleibenden Exponate, wie das Dionysos-Mosaik, das Grabmal
des Poblicius- und der große Torbogen des römischen Nordtores im Obergeschoss, müssen mit dem
vorgezogenen Rückbau durch fachgerechte Einhausung geschützt und videoüberwacht werden. Die-
se Schutzmaßnahmen allein belaufen sich auf circa 0,68 Mio. Euro. Hier entstehen Mehrkosten in
Höhe von gesamt 3,39 Mio. Euro.
Anmietung externer Interims-Depotflächen
Um den zuvor beschriebenen Rückbau durchführen zu können, muss der Auszug der zurzeit noch im
Museum befindlichen Exponate zwingend umgesetzt werden.
Derzeit lagern die Exponate, vor allem Gläser und Steinfunde in unterschiedlichen Größen, auf Palet-
ten. Diese sind vollflächig in allen Geschossen verteilt und verhindern die Zugänglichkeit zu Decken
und Unterzügen.
Der Rückbau kann nicht erschütterungsfrei erfolgen. Zum Teil werden Stemmarbeiten durchgeführt,
dies würde zu Beschädigungen an den musealen Objekten führen.
Der erforderliche Rückbau kann aus vorgenannten Gründen nur sehr eingeschränkt oder gar nicht
durchgeführt werden.
Da nicht genügend städtische Depotflächen für die erforderliche Räumung zur Verfügung stehen, ist
die Anmietung externer Flächen in einer Kunstspedition zur Einlagerung übergangsweise notwendig.
In den aufgeführten Kosten – Transport und Miete – in Höhe von 59.000 Euro wird von einer notwen-
digen Anmietung von maximal sechs Monaten ausgegangen, bis die endgültigen Depots zur Verfü-
gung stehen.
3. Kosten und Finanzierung
Die Gesamtkosten für die Weiterplanung sowie die hier beschriebenen vorgezogenen notwendigen
Teilmaßnahmen werden auf rund 5,92 Mio. Euro inklusive Risiko geschätzt. Diese setzen sich zu-
sammen aus Investitionsauszahlungen in Höhe von 5,87 Mio. Euro für die Erweiterung des Pla-
nungsbudgets und das Vorziehen der Leistungsphasen 4 bis 8 sowie konsumtiven Aufwendungen in
Höhe von rund 59.000 Euro im Zusammenhang mit der Auslagerung der Exponate.
Um die zwingend notwendigen Aufträge vergeben zu können, ist eine außerplanmäßige Verpflich-
tungsermächtigung im Haushaltsjahr 2022 in Höhe von 5,87 Mio. Euro zu Lasten des Haushaltsjahres
2023 im Teilfinanzplan 0403 – Römisch-Germanisches Museum in der Teilplanzeile 8 – Auszahlun-
gen für Baumaßnahmen auf der Finanzstelle 4512-0403-0-1000 – Sanierung Römisch-Germanisches
Museum erforderlich. Die Deckung erfolgt durch im gleichen Haushaltsjahr nicht benötigte Verpflich-
tungsermächtigungen in gleicher Höhe im Teilfinanzplan 0413 – Archäologische Zone und Jüdisches
Museum in der Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaßnahmen bei der Finanzstelle 9073-0413-0-
0001 – Archäologische Zone und Jüdisches Museum. Die in 2023 zur Ablösung der Verpflichtungs-
ermächtigung benötigten Auszahlungsermächtigungen in Höhe von 5,87 Mio. Euro werden im Haus-
haltsjahr 2023 im Teilfinanzplan 0403 – Römisch-Germanisches Museum in der Teilplanzeile 8 –
Auszahlungen für Baumaßnahmen auf der Finanzstelle 4512-0403-0-1000 – Sanierung Römisch-
Germanisches Museum eingeplant. Das Dezernat Kunst und Kultur wird im Rahmen des Haushalts-
planaufstellungsprozesses 2023/2024 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderli-
chen Mittel, ggf. durch Umschichtungen, vorsehen.
Die konsumtiven Aufwendungen in Höhe von rund 59.000 Euro für den Transport der Exponate und
deren Einlagerung stehen im Teilergebnisplan 0403 – Römisch-Germanisches Museum in den Teil-
planzeilen 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen sowie 16 – Sonstige ordentliche Auf-
wendungen im Haushaltsjahr 2022 zur Verfügung.
4. Begründung der Auswirkungen auf den Klimaschutz
Der Betrieb von Gebäuden führt zu einem Ressourcenverbrauch, der eine Zunahme der CO²- Emis-
sionen über den Lebenszyklus bewirkt.
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Anlagen:
Anlage 1 - Kostenaufstellung
Anlage 2a - Risikobetrachtung Hauptmaßnahme RGM
Anlage 2b - Risikobetrachtung Nebenmaßnahme Decke Dombauhütte
Anlage 3 - Kostenentwicklung
Anlage 4 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes
Anlage 2b Risikokosten DBH
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RGM Nebenmaßnahme Dombauhütte Risikokosten Dombauhütte schmitz.reichard B. Risikobewertung Dombauhütte & Trafo Nr. Risiko Detailierte Beschreibung Eintrittswahr- scheinlichkeit Risikowert (Risikokosten* Eintrittswahrscheinlichkeit) (Unterpunkte möglich) Bezugsgröße (KG) Bezugsgröße € brutto %-Ansatz Risikokosten % € brutto gerundet (T€) 1. Organisatorische Risiken 42.000 € 1a Rechtsstreitigkeiten Mehrkostenrisiko durch Rechtsstreitigkeiten KG 100-500; 700 1.155.905 € 10,0% 115.591 € 10,0% 12.000 € 1b Organisationsverschulden Bauherr Beeinträchtigungen bei den originären Bauherren/Projektleitungsaufgaben der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln und zu beteiligender Ämter der Stadt Köln(z. B. fehlende Ressourcen) KG 200-500 928.438 € 5,0% 46.422 € 10,0% 5.000 € 1c Organisationsverschulden Nutzer Beeinträchtigungen bei der Zuarbeit durch den Nutzer (z. B. fehlende Ressourcen) KG 200-500 928.438 € 5,0% 46.422 € 10,0% 5.000 € 1d Geänderte Anforderungen (auch gesetzliche Grundlagen, Normen etc.) vor Ausschreibung Änderung der Anforderungen => erforderliche Umplanungen KG 700 227.467 € 10,0% 22.747 € 25,0% 6.000 € 1e Geänderte Anforderungen (auch gesetzliche Grundlagen, Normen etc.) nach Ausschreibung Änderung der Anforderungen => erforderliche Umplanungen und daraus folgende Nachträge bei ausführenden Unternehmen KG 300-400 928.438 € 10,0% 92.844 € 15,0% 14.000 € 2. Baukostenrisiken 155.000 € 2a Marktrisiko II Durch die anhaltend niedrige Zinspolitik bleibt die Erwartung für die konjunkturelle Entwicklung im Baugewerbe hoch. Dies kann zu einem Preisanstieg über dem, durch Baupreisindex abgebildeten Niveau führen. KG 200-500; 700 1.155.905 € 10,0% 115.591 € 15,0% 17.000 € 2b Bausubstanz Bestand Risiko durch ungeklärte Bausubstanz. KG 200-500; 700 2.134.343 € 10,0% 213.434 € 25,0% 53.000 € 2c Schadstoffrisiko Risiko durch unvorhergesehenes Außmaß für Rückbau von Schadstoffen KG 300 818.958 € 10,0% 81.896 € 15,0% 12.000 € 2d Mehrmassenrisiko Mehrmassen aus unvollständiger Planung / Ausschreibung KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 50,0% 46.000 € 2e Insolvenzrisiko Insolvenz und erforderliche Neubeauftragung KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 € 2f Vertrags- und Vergaberisko Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen etc. KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 € 2g Vandalismus Beschädigung oder Zerstörung von Leistung vor Abnahme geht zu Lasten AN KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 € 3. Terminrisiken 50.000 € 3a Beschleunigungsmaßnahmen Mehrschichtsysteme, Wochenendarbeit, Werkplanung extern, zusätzliche Arbeitskräfte KG 300-400 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 € Risikobewertung Druck: 25.01.2022; Seite 1 RGM Nebenmaßnahme Dombauhütte Risikokosten Dombauhütte schmitz.reichard B. Risikobewertung Dombauhütte & Trafo Nr. Risiko Detailierte Beschreibung Eintrittswahr- scheinlichkeit Risikowert (Risikokosten* Eintrittswahrscheinlichkeit) (Unterpunkte möglich) Bezugsgröße (KG) Bezugsgröße € brutto %-Ansatz Risikokosten % € brutto gerundet (T€) Risikobewertung 3b Komplexe Innenstadtlage Exponierter Innenstadtlage, begrenzte BE- Flächen, externe Lagerflächen bzw. bedarfsorientierte Anlieferung durch Firmen. KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 25,0% 23.000 € 3c Gestörter Bauablauf Leistungsstörungen im Bauablauf, ungeplante Ereignisse haben Auswirkungen auf die Bauzeit und Kosten (Behinderungen, Bauzeitverlängerungsansprüche, ggf. Einschaltung eines Baubetrieblers) KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 € 3d Vergaberügen wiederholte Ausschreibungen Terminverzug durch Vergaberügen und wiederholte Ausschreibungen KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 € 4. Planungsrisiken 52.000 € 4a Zusätzliche Baunebenkosten Einbindung von Gutachtern und weiteren Fachplanern KG 700 227.467 € 10,0% 22.747 € 25,0% 6.000 € 4b Risiken aus Planung Bei der Planung vergessene Bauteile, (Sowieso-Kosten) KG 300-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 25,0% 23.000 € 4c mangelnde Untersuchungen /Bestandsunterlagen Erhöhung des Aufwands aufgrund von Maßnahmen, die nicht in den heute vorliegenden Unterlagen ersichtlich sind KG 300-400 928.438 € 10,0% 92.844 € 25,0% 23.000 € SUMME Stand 01/2022 1.686.134 € 299.000 € C. Projektbudget inkl. Risiko A. Projektkosten 1.205.905 € B. Summe Risikowert GESAMT 299.000 € SUMME Projekt inkl. Risiko 1.504.905 € Druck: 25.01.2022; Seite 2
Anlage 4 Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt
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14 .07.2022 143/1 Dezernat VII/4512 Stellungnahme zur Kostenermittlung der Beschlussvorlage 1445/2022 (Stand 15.07.22) Römisch-Germanisches Museum (RGM), Weiterplanungsbeschluss zur Sanierung und Baubeschluss für vorgezogene notwendige Maßnahmen RPA-Nr. 2022/0374 Kosten: 5,93 Mio. €, einschließlich einem Risikozuschlag von 25% Für die Weiterplanung der Gesamtmaßnahme und die notwendige Durchführung vorgezoge- ner Teilmaßnahmen wurden weitere Kosten in Höhe von rund 5,93 Mio. € inklusive Risikozu- schlag geschätzt. Die Kosten wurden für die Erhöhung der Planungsmittel, die vorgezogene Mittelbereitstellung der Genehmigungsplanung, den vorgezogenen Rückbau aller zum Teil schadstoffbelasteter Innenausbauten sowie die Anmietung von Depotflächen ermittelt. Um einen Planungsstopp zu vermeiden und vertiefte Bestandsuntersuchungen in den Berei- chen Tragwerk, Brandschutz, Schadstoffbelastung etc. nach Räumung der Exponate durch- führen zu können ist ein Weiterplanungsbeschluss und Baubeschluss für die vorgezogenen Maßnahmen erforderlich, um die notwendigen Haushaltsmittel bereit zu stellen. Auf Grund der Tatsache, dass hier die Kosten geschätzt wurden ist eine Kostensicherheit nur bedingt gegeben. Mit Blick auf die Entwicklung der Gesamtkosten von ursprünglich 34,5 Mio. € auf jetzt schon über 60 Mio. € ohne Risikozuschlag wird davon ausgegangen, dass im Rahmen der ständigen Kostenkontrolle und Kostensteuerung der zuständige Fachausschuss Kunst und Kultur regelmäßig über die Kostenentwicklung informiert wird. Zur Fortführung der Planung und Durchführung der vorgezogenen Maßnahmen sind die ge- nannten Beschlüsse erforderlich. Mit Hinweis auf die geschätzten Kosten und den eingerech- neten Risikozuschlag wird empfohlen, die Höhe der veranschlagten Haushaltsmittel unter Vorbehalt zu beschließen. Ralf Jülich (Amtsleitung Rechnungsprüfungsamt) 15 Anlage 4
Anlage 2a Risikoliste Hauptmaßnahme
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RGM Risikokosten schmitz.reichard A. Projektkosten Budget [netto] 2. Aufzug Budget [netto] inkl. 2. Aufzug ohne DBH Basis KS LP2 100 Grundstück 0 € 200 Erschließung 1.517.218 € 300 Bauwerk 269.533,00 € 18.078.628 € 400 Technische Ausrüstung 133.000,00 € 7.740.435 € 500 Außenanlagen 1.128.838 € 600 Ausstattung 6.919.000 € 700 Baunebenkosten 12.463.567 € abzüglich Honoraransatz Risikobetrachtung DBH SUMME [netto] 402.533 € 47.847.686 € SUMME [brutto] 479.014 € 56.938.746 € B. Risikobewertung Nr. Risiko Detaillierte Beschreibung Eintrittswahr- scheinlichkeit Risikowert (Risikokosten* Eintrittswahrscheinlichkeit) Risiko eingetreten (Unterpunkte möglich) Bezugsgröße (KG) Bezugsgröße € netto %-Ansatz Risikokosten % € netto gerundet (T€) 1. Organisatorische Risiken 2.109.000 € 1a Rechtsstreitigkeiten Mehrkostenrisiko durch Rechtsstreitigkeiten KG 100-500; 700 40.928.686 € 5,0% 2.046.434 € 15,0% 307.000 € 1b Organisationsverschulden Bauherr Beeinträchtigungen bei den originären Bauherren/Projektleitungsaufgaben der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (z. B. fehlende Ressourcen) KG 200-500 28.465.119 € 5,0% 1.423.256 € 10,0% 142.000 € 1c Organisationsverschulden Nutzer Beeinträchtigungen bei der Zuarbeit durch den Nutzer (z. B. fehlende Ressourcen) KG 200-500 28.465.119 € 5,0% 1.423.256 € 50,0% 712.000 € 1d Geänderte Anforderungen (auch gesetzliche Grundlagen, Normen etc.) vor Ausschreibung Änderung der Anforderungen => erforderliche Umplanungen KG 700 12.463.567 € 15,0% 1.869.535 € 30,0% 561.000 € 1e Geänderte Anforderungen (auch gesetzliche Grundlagen, Normen etc.) nach Ausschreibung Änderung der Anforderungen => erforderliche Umplanungen und daraus folgende Nachträge bei ausführenden Unternehmen KG 300-400 25.819.063 € 10,0% 2.581.906 € 15,0% 387.000 € 2. Baukostenrisiken 9.008.000 € 2b Marktrisiko II Durch die anhaltend niedrige Zinspolitik bleibt die Erwartung für die konjunkturelle Entwicklung im Baugewerbe hoch. Dies kann zu einem Preisanstieg über dem, durch Baupreisindex abgebildeten Niveau führen. KG 200-500; 700 40.928.686 € 30,0% 12.278.606 € 40,0% 4.911.000 € 2c Bausubstanz Bestand Risiko durch ungeklärte Bausubstanz. Vorab- Untersuchungen sind erforderlich KG 200-500 56.938.746 € 5,0% 2.846.937 € 25,0% 712.000 € 2d Schadstoffrisiko Risiko durch unvorhergesehenes Außmaß für Rückbau von Schadstoffen KG 300 18.078.628 € 20,0% 3.615.726 € 10,0% 362.000 € 2e Mehrmassenrisiko Mehrmassen aus unvollständiger Planung / Ausschreibung KG 200-500 28.465.119 € 15,0% 4.269.768 € 10,0% 427.000 € 2f Insolvenzrisiko Insolvenz und erforderliche Neubeauftragung KG 200-500 28.465.119 € 20,0% 5.693.024 € 15,0% 854.000 € 2g Vertrags- und Vergaberisko Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen etc. KG 200-500 28.465.119 € 15,0% 4.269.768 € 10,0% 427.000 € 2h Instandsetzung Tragwerk Zusätzlicher Aufwand, falls tragende Bauteile ertüchtigt werden müssen KG 300 18.078.628 € 15,0% 2.711.794 € 20,0% 542.000 € Risikobewertung RGM_2022-03-08_PS_Risikokosten_Fortschreibung_LP2_sl Druck: 09.03.2022; Seite 1 RGM Risikokosten schmitz.reichard B. Risikobewertung Nr. Risiko Detaillierte Beschreibung Eintrittswahr- scheinlichkeit Risikowert (Risikokosten* Eintrittswahrscheinlichkeit) Risiko eingetreten (Unterpunkte möglich) Bezugsgröße (KG) Bezugsgröße € netto %-Ansatz Risikokosten % € netto gerundet (T€) Risikobewertung 2i Mehraufwandrisiko Exponatabbau Abbau Steindenkmäler komplex wegen Gewicht, Größe und Einlagerung KG 600 6.919.000 € 10,0% 691.900 € 20,0% 138.000 € 2j Exponatschutz ggf. Ist ein erweiterter Exponatschutz erforderlich, der z. B. klimatische Begebenheiten mit abdeckt KG 600 6.919.000 € 5,0% 345.950 € 60,0% 208.000 € 2k Vandalismus Beschädigung oder Zerstörung von Leistung vor Abnahme geht zu Lasten AG KG 200-500 28.465.119 € 15,0% 4.269.768 € 10,0% 427.000 € 3. Terminrisiken 3.402.000 € 3a Beschleunigungsmaßnahmen I Winterbau KG 300 18.078.628 € 10,0% 1.807.863 € 10,0% 181.000 € 3b Beschleunigungsmaßnahmen II Mehrschichtsysteme, Wochenendarbeit, Werkplanung extern, zusätzliche Arbeitskräfte KG 300-400 25.819.063 € 10,0% 2.581.906 € 20,0% 516.000 € 3c Komplexe Innenstadtlage Exponierter Innenstadtlage, begrenzte BE- Flächen, externe Lagerflächen bzw. bedarfsorientierte Anlieferung durch Firmen. Behinderungen durch Karneval, Weihnachtsmarkt. Verkleinerung der BE- Fläche zum Weihnachtsmarkt 2023 wegen gleichzeitiger BE- Fläche Dom- Hotel. KG 200-500 28.465.119 € 20,0% 5.693.024 € 20,0% 1.139.000 € 3d Gestörter Bauablauf Leistungsstörungen im Bauablauf, ungeplante Ereignisse haben Auswirkungen auf die Bauzeit und Kosten (Behinderungen, Bauzeitverlängerungsansprüche, ggf. Einschaltung eines Baubetrieblers) KG 200-500 28.465.119 € 20,0% 5.693.024 € 20,0% 1.139.000 € 3e Vergaberügen wiederholte Ausschreibungen Terminverzug durch Vergaberügen und wiederholte Ausschreibungen KG 200-500 28.465.119 € 15,0% 4.269.768 € 10,0% 427.000 € 4. Planungsrisiken 1.674.000 € 4a Zusätzliche Baunebenkosten Einbindung von Gutachtern und weiteren Fachplanern, insbesondere in der Schnittstelle Baudenkmalpflgege, Fassade (PR u. Naturstein), Abdichtung KG 700 12.463.567 € 20,0% 2.492.713 € 10,0% 249.000 € 4b Risiken aus Planung Bei der Planung vergessene Bauteile, (Sowieso-Kosten) KG 300-500 26.947.901 € 20,0% 5.389.580 € 10,0% 539.000 € 4c mangelnde Untersuchungen /Bestandsunterlagen Erhöhung des Aufwands aufgrund von Maßnahmen, die nicht in den heute vorliegenden Unterlagen ersichtlich sind KG 300-400 25.819.063 € 20,0% 5.163.813 € 10,0% 516.000 € 4d Flächenrisiko Vermessungsrisiko Bestandsflächen KG 300-600 33.866.901 € 5,0% 1.693.345 € 5,0% 85.000 € 4e fehlender Hochwasserschutz Implementierung von Hochwasserschutzmaßnahmen im und am Gebäude KG 300-400 25.819.063 € 5,0% 1.290.953 € 10,0% 129.000 € 4f Urheberrecht Herr Röcke Abstimmung erforderlich, evtl. anwaltliche Begleitung KG 700 12.463.567 € 25,0% 3.115.892 € 5,0% 156.000 € 5. Genehmigungsrisiken 2.823.000 € 5a Zusätzliche Anforderungen der Genehmigungsbehörden Zusätzliche Anforderungen aus Nebenbestimmungen der Baugenehmigung KG 300-500 26.947.901 € 20,0% 5.389.580 € 10,0% 539.000 € 5b Zusätzliche Brandschutzforderungen Zusätzliche Brandschotts und Brandschutzklappen, die im Rahmen der Begleitung der Ausführungsplanung von Prüfingenieuren gefordert werden. KG 300-400 25.819.063 € 10,0% 2.581.906 € 10,0% 258.000 € RGM_2022-03-08_PS_Risikokosten_Fortschreibung_LP2_sl Druck: 09.03.2022; Seite 2 RGM Risikokosten schmitz.reichard B. Risikobewertung Nr. Risiko Detaillierte Beschreibung Eintrittswahr- scheinlichkeit Risikowert (Risikokosten* Eintrittswahrscheinlichkeit) Risiko eingetreten (Unterpunkte möglich) Bezugsgröße (KG) Bezugsgröße € netto %-Ansatz Risikokosten % € netto gerundet (T€) Risikobewertung 5c Brandschutz während der Bauphase z. B. Brandwachen KG 300-400 25.819.063 € 2,0% 516.381 € 60,0% 310.000 € 5d Denkmalschutz I Auflagen Denkmalschutz Gebäude insbesondere aus energetischer Schnittstelle der Fassade KG 300 18.078.628 € 10,0% 1.807.863 € 50,0% 904.000 € 5e Denkmalschutz II Auflagen Denkmalschutz auf die museale Konzeption KG 300 18.078.628 € 1,0% 180.786 € 80,0% 145.000 € 5f Prüfingenieur Genehmigungsstatik Zusätzliche Anforderungen des Prüfstatikers KG 300 18.078.628 € 15,0% 2.711.794 € 20,0% 542.000 € 5g Baugenehmigung Terminunsicherheit bzgl. Erteilung der Genehmigung. Eventuell Überarbeitungsbedarf/ Tektur KG 700 12.463.567 € 20,0% 2.492.713 € 5,0% 125.000 € 6. Inbetriebnahmerisiken 77.000 € 6a Inbetriebnahme technische Gebäudeausrüstung zusätzliche Forderungen, Gebühren, Aufwendungen KG 400 7.740.435 € 10,0% 774.044 € 10,0% 77.000 € SUMME [€ netto] Stand 03/2022 (Kostenrahmen) 105.984.576 € 19.093.000 € 0 € SUMME [€ brutto] Stand 03/2022 (Kostenrahmen) 126.121.645 € 22.720.670 € 0 € C. Projektbudget inkl. Risiko A. Projektkosten [netto] 47.847.686 € A.1 Baupreissteigerung I [netto] Baupreisindex 01.01.2022 bis 30.09.2023 (geplanter Baubeginn) 8% p.a. (1,75 Jahre) KG 200-700 47.847.686 € 14,0% 6.698.676 € 100,0% 6.699.000 € B. Summe Risikowert [€ netto] 19.093.000 € Eigenleistungen der Stadt Köln 2.100.000 € C. SUMME Projekt inkl. Risiko [€ netto] 75.739.686 € darin anteilig 2. Aufzug netto 230.000 € SUMME Projekt inkl. Risiko [€ brutto] 89.731.226 € SUMME eingetretenes Risiko [€netto] 0 € SUMME verbleibendes Gesamtbudget inkl. Risiko [€ netto] 75.739.686 € RGM_2022-03-08_PS_Risikokosten_Fortschreibung_LP2_sl Druck: 09.03.2022; Seite 3
Anlage 3 Kostenentwicklung
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Kostenentwicklung Sanierung RGM 1. Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind 15%2. Geänderte Nutzeranforderungen5%3. Auslagerung 3%4. Massenmehrungen (KG 400 + KG 500)10%5. Zusätzliche (Fach-) Planerleistungen19%6. verspäteter Baubeginn und Bauzeitverzögerung (BPI)16%7. Risikozuschlag32%KOSTENENTWICKLUNG RÖMISCH-GERMANISCHES MUSEUMAnlage 3
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: verwiesen in nachfolgende Gremien (ohne Rücklauf)
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1445/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 08.09.2022
- Erstellt
- 28.04.2022 15:25