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V/0074/2022

Stadtteilentwicklungskonzept Handorf, Gelmer, Sudmühle, Mariendorf

Vorlagen 07.02.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung, Sitzung am 08.06.2022, TOP 6.3

Anlage 1 Stadtteilentwicklungskonzept Handorf, Gelmer, Sudmühle, Mariendorf

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Berichtsvorlage

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Anlage 2: Anhang zum Stadtteilentwicklungskonzept Handorf, Gelmer, Sudmühle, Mariendorf

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Anlage A

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Berichtsvorlage

24961 Zeichen

V/0074/2022
V/0074/2022
Öffentliche Berichtsvorlage
Betrifft
Stadtteilentwicklungskonzept Handorf, Gelmer, Sudmühle, Mariendorf
Beratungsfolge
03.03.2022 Bezirksvertretung Münster-Ost Bericht
31.03.2022 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Bericht
Bericht:
Anlass / Hintergrund
Bereits in den Jahren 2016 und 2017 stellten die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster Ost
(A-O/0015/2016 „Neuen Stadtteilrahmenplan für die Stadtteile Gelmer, Mariendorf, Sudmühle und
Handorf erstellen“) sowie die SPD-Fraktion im Rat (Antrag Nr. A-R/0015/2017 „Masterplan für
Handorf – Stadtteilzukunft gestalten“) Anträge zur Erarbeitung eines Stadtteilentwicklungskonzeptes
für die betreffenden Ortsteile. Dabei wurde auch der zuvor noch nicht betrachtete Ortsteil Gelmer
erstmals im Antrag der SPD-Fraktion aufgegriffen. Begründet wurden die Anträge insbesondere
durch baulich-strukturelle Veränderungen im Ortskern von Handorf, einer unzufrieden stellenden
Verkehrssituation im Stadtteil Handorf sowie Fragen hinsichtlich der künftigen Nahversorgung, der
Versorgung mit sozialer Infrastruktur und der Bewahrung der lokalen Identität vor dem Hintergrund
eines perspektivischen Bevölkerungswachstums, ausgelöst insbesondere durch die
Baulandaktivierung in Handorf.
Den vier Ortsteilen sollte mit dem Stadtteilentwicklungskonzept ein Rahmen für künftige
Entwicklungen vorgegeben werden. Im Zuge der Erarbeitung sollten bestehende Missstände
aufgezeigt und darauf abgestimmte Handlungserfordernisse und Maßnahmen erarbeitet werden.
Dem Stadtplanungsamt lagen zum Zeitpunkt der Anträge bereits weitere Anträge zur Erarbeitung
von Stadtteilentwicklungskonzepten in diversen (Außen-)Stadtteilen Münsters vor, deren
Bearbeitung daraufhin priorisiert und abgestimmt erfolgen sollte. Mit der Vorlage V/0391/2018,
Beschlusspunkt 2.3, wurde vom Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und
Wohnen Mitte 2018 beschlossen, dass für Handorf mit der Erarbeitung eines
Stadtteilentwicklungskonzeptes begonnen werden sollte, sobald die erforderlichen
immissionsschutzrechtlichen und liegenschaftlichen Fragestellungen für die geplante, größere
Wohnbaufläche, die im Rahmen der Planungswerkstatt 2030 identifiziert worden ist und Eingang in
das Wohnsiedlungsflächenkonzept 2030 gefunden hat, abschließend geklärt werden konnten. Da
die Fläche nördlich der Kötterstraße im Frühjahr 2019 durch die Stadt angekauft und auch die
grundsätzliche Immissionsschutzfrage geklärt werden konnten, lagen folglich die Voraussetzungen
Stadtplanungsamt
16.02.2022
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Herr Lutz
T elefon:492-1261
LutzR@stadt-muenster.de

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V/0074/2022
vor, um mit der Erarbeitung eines Stadtteilentwicklungskonzeptes für Handorf, Gelmer, Mariendorf
und Sudmühle zu beginnen.
Ziel des Ende 2019 gestarteten Prozesses war es, die in den vier Ortsteilen vorhandenen
Handlungsbedarfe zu identifizieren, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Leitbild
der zukünftigen Entwicklung von Handorf, Gelmer, Mariendorf und Sudmühle zu entwerfen, welches
einen Rahmen für die Entwicklung in den vier Ortsteilen für die nächsten Jahre bieten soll. Dazu
sollten im Rahmen eines breiten Öffentlichkeitsprozesses Maßnahmenvorschläge erarbeitet und
diskutiert werden, um weitere Impulse und Verbesserungen in den Ortsteilen zu schaffen. Hierzu
wurde das Planungsbüro plan-lokal PartmbB aus Dortmund vom Stadtplanungsamt mit der
fachlichen Begleitung und Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzeptes für Handorf, Gelmer,
Mariendorf, Sudmühle beauftragt (n.ö. V/0759/2019).
Erarbeitungsprozess
Im Dezember 2019 startete die prozessbegleitende umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung mit zwei
Auftaktveranstaltungen – eine in Handorf und eine in Gelmer. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger
sind dem Aufruf gefolgt, dem Planungsbüro sowie der Verwaltung ihre Ideen und Anregungen, ihre
Kritik und Bedenken zur Stadtteilentwicklung mitzuteilen, welche in einer umfassenden Analyse der
Ortsteile mündeten. Es folgte eine Akteursbeteiligung, in dem sich die Beteiligten mit den zentralen
Themen der Ortskernentwicklung Handorf, der Ortskernentwicklung Gelmer sowie dem
vernetzenden Landschaftsraum Werse beschäftigten und daraus hervorgehend Ziele für ihr Ortsteile
formulierten. Die aus der Analyse sowie aus den formulierten Zielvorstellungen abgeleiteten
konkreten Maßnahmenideen wurden im Zuge einer Online-Beteiligung vorgestellt und zur
Diskussion gestellt. Interaktiv konnten zudem weitere eigene Maßnahmenvorschläge in den Prozess
eingebracht werden. Den öffentlichen Abschluss fand die Öffentlichkeitsbeteiligung in einer
Abschlussveranstaltung im September 2021, die als Video aufgezeichnet wurde und auch im
Nachhinein noch auf der Internetseite des Stadtplanungsamtes abrufbar ist.
Da ein Stadtteilentwicklungskonzept verschiedenste Themen und Fragestellungen betrifft, erfolgte
parallel zur Öffentlichkeitsbeteiligung auch eine breite verwaltungsinterne Begleitung des Prozesses
sowie eine Beteiligung der betroffenen Fachämter zur Prüfung der Umsetzbarkeit von
Maßnahmenvorschlägen. Darüber hinaus fand eine Beteiligung der KIB (Kommission zur Förderung
der Inklusion von Menschen mit Behinderungen) während der Erarbeitung des
Stadtteilentwicklungskonzeptes statt – es erfolgte zweimal eine Berichterstattung in der KIB (jeweils
zum Zeitpunkt der Online-Beteiligungsmöglichkeiten zu den Maßnahmenideen und zum Entwurf des
Abschlussberichtes) sowie eine Ortsbegehung im Ortskern von Handorf zur Ermittlung von
Schwachstellen in der barrierefreien Gestaltung.
Wesentliche Ergebnisse des Stadtteilentwicklungsprozesses
Durch den fortwährend intensiven Austausch mit der Bürgerschaft, weiteren Akteuren vor Ort und
den beteiligten Fachämtern liegen nach Abschluss des Erarbeitungsprozesses für das
Stadtteilentwicklungskonzept folgende wesentliche Erkenntnisse und Ergebnisse für die zukünftige
Arbeit in Handorf, Gelmer, Mariendorf und Sudmühle vor:
Die vier Ortsteile Handorf, Gelmer, Mariendorf und Sudmühle sind differenziert gemäß ihrem
eigenen Charakter und ihren Funktionen weiterzuentwickeln. Die vier Ortsteile sind umgeben von
hohen Freiraumqualitäten der Naturräume rund um die Werse und der Münsterländer
Parklandschaft, die es zu schützen und zu bewahren gilt, um auch weiterhin ein wichtiges
Naherholungs- und Vernetzungselement für die Siedlungsräume zu sein. Auch das aktive
Gemeinschafts- und Vereinsleben sowie der bestehende gesellschaftliche Zusammenhalt in den vier
Ortsteilen stellen eine hohe Qualität dar, die es zu unterstützen gilt. Der gesellschaftliche
Zusammenhalt in den Ortsteilen bietet zum einen eine wichtige Voraussetzung für die
Weiterentwicklung der Vernetzung im Stadtteil, zum anderen zeigt das große gesellschaftliche
Engagement für den Stadtteil, welches durch die hohe Beteiligungsbereitschaft im

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Erarbeitungsprozess deutlich wurde, die Chance, eine von der breiten Öffentlichkeit getragene
wohnbauliche Entwicklung in Handorf und Gelmer sowie eine Attraktivierung und Qualifizierung der
Ortskerne zu ermöglichen, was sich darüber hinaus auch positiv auf die Infrastruktur in den
Ortsteilen auswirken wird.
Ortskern Handorf
Die in der Vergangenheit im Ortskern von Handorf eingetretenen strukturellen Veränderungen waren
u.a. ein Hauptanlass für die Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzeptes, um zukünftige
Entwicklungsabsichten im Kontext der gemeinschaftlich erarbeiteten Zielformulierungen für den
Stadtteil betrachten und beurteilen zu können und somit mögliche Fehlentwicklungen ggf. anpassen
oder vermeiden zu können.
Der Ortskern von Handorf zeichnet sich positiv durch seinen kleinteiligen Geschäftsbesatz und das
gute Nahversorgungsangebot – insbesondere durch die Neubau- bzw. Umbauprojekte der
vergangenen Jahre – aus, was eine gute Voraussetzung für einen attraktiven Ortskern darstellt.
Gehemmt wird der Eindruck primär durch eine hohe Verkehrsbelastung der Handorfer Straße,
Gestaltungsdefizite in der Platz- und Straßengestaltung sowie einem fehlenden Bezug zur Werse.
Auch wenn sich für die Handorfer Straße aktuell kaum Veränderungsspielräume darstellen lassen,
so wird sich dies mit der Fertigstellung der B481n und einem damit verbundenen Rückgang der
Verkehrsbelastung voraussichtlich ändern. Es besteht das Ziel, die Aufenthaltsqualität, die
Sicherheit und die Attraktivität der Handorfer Straße zu verbessern. Verschiedene Anregungen zur
Verbesserung der Situation auf der Handorfer Straße wurden intensiv geprüft, können aber erst
nach Fertigstellung der B481n weiter beurteilt werden, wenn sich als Folge daraus auch eine
Reduzierung des Schwerlastverkehrs auf der Handorfer Straße ergibt.
Auch die intensive Diskussion um die Perspektive der beiden Plätze im Ortskern – dem Petronilla-
Platz und dem Hugo-Pottebaum-Platz – zeigte das Handlungserfordernis auf, zukünftig eine
Aufwertung und Qualifizierung der Plätze vorzunehmen, bei der auch Wege- und Blickbeziehungen
zur Werse zu berücksichtigen sind. Der Petronilla-Platz soll in seiner Funktion als attraktiver
Aufenthaltsort und als räumliches Bindeglied zwischen Werse und Ortsmitte, zwischen
Sudmühlenstraße und Hugo-Pottebaum-Platz aufgewertet und gestärkt werden sowie – stärker als
bisher – einen Treffpunkt für alle Generationen bilden. Wesentliche prägende Elemente, wie z. B.
der Niveau-Unterschied, die Pergola und das Natursteinpflaster sollen, beibehalten und um neue
Elemente bzw. Veränderungen unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit ergänzt werden. Im
Gegensatz dazu soll der Hugo-Pottebaum-Platz in seiner Funktion als Park- sowie als
Veranstaltungsplatz weiter zu einem multifunktionalen Stadtteilplatz qualifiziert werden.
Die Entwicklung des T ankstellen- und Kirchengrundstücks an der Sudmühlenstraße im
Eingangsbereich des Ortskerns stellt ein Schlüsselprojekt für den Ortskern dar, welches das
Potenzial bietet das Stadtteilzentrum weiter aufzuwerten und darüber hinaus einen besseren
Freiraumbezug zur Werse herzustellen.
Ortskern Gelmer
In Gelmers Ortskern liegen verschiedene Nutzungen räumlich nah beieinander: Grundschule,
Kindergarten, Mehrzweckhalle, Nahversorgung (Frischmarkt Gelmer) und „Mehrzweck-Wiese“.
Letztere hat für die Gelmeraner eine hohe Bedeutung und soll daher auch zukünftig als Freifläche
bewahrt werden sowie darüber hinaus langfristig auch als Treffpunkt und Identifikationsort für alle
Generationen mit hoher Aufenthaltsqualität weiterentwickelt werden. Derzeit wird die Funktion der
Wiese jedoch durch temporäre Schul- und Kindergartenpavillons stark eingeschränkt. Langfristig
lässt sich die Funktion der „Mehrzweckwiese“ nur wiederherstellen, wenn für die Schule und den
Kindergarten Verlagerungs- bzw. Neubaumöglichkeiten gefunden werden können.
Eine Verlagerung bzw. ein Neubau der Grundschule wird von Seiten der Bürgerschaft im Zuge einer
neuen Wohngebietsentwicklung oder auf einem separaten Grundstück in fußläufiger Erreichbarkeit

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zum Ortskern gewünscht. Ein Neubau der Schule sollte als mindestens zweizügige Einrichtung
inklusive einer Zweifachsporthalle sowie mit den notwendigen Räumlichkeiten für den offenen
Ganztag ausgerichtet sein. Da das Gebäude der Astrid-Lindgren-Grundschule als ortsbildprägend
angesehen wird, sind in diesem Zuge Nachnutzungsmöglichkeiten zu prüfen. Vor dem Hintergrund
des temporären Kindergartenpavillons auf der „Mehrzweck-Wiese“, könnte das Beziehen des
Grundschulgebäudes durch den Kindergarten eine geeignete Möglichkeit darstellen, um die Wiese
zukünftig wieder uneingeschränkt für andere Aktivitäten nutzen zu können.
Einen elementaren Beitrag zur Attraktivität des Ortsteils Gelmers leistet das
Nahversorgungsangebot des Frischmarktes Gelmer. Dieses Angebot ist weiterhin zu sichern und im
Bedarfsfall, bei einem möglichen Erweiterungs- oder Entwicklungsinteresse des Betreibers,
konstruktiv zu unterstützen. Eventuell zukünftige Planungen eines Lebensmittelmarktes mit einer
Verkaufsflächengröße bis zu 800 m² sind gemeinsam mit dem Betreiber zu entwickeln. Ein
möglicher Ansiedlungsstandort für einen entsprechenden Nahversorger wäre an der Ortseinfahrt
östlich der Straße Alte Schifffahrt bei Anpassung des Planungsrechts und nach Abstimmung mit der
Landesplanung grundsätzlich denkbar. Die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmittelmarktes mit
mehr als 800 m² Verkaufsfläche ist planungsrechtlich voraussichtlich nicht darstellbar und aus
absatzwirtschaftlicher Sicht unrealistisch.
Wohnbauliche Entwicklung in Handorf, Gelmer, Mariendorf, Sudmühle
Die wohnbauliche Entwicklung in den vier Ortsteilen ist differenziert zu betrachten:
Im Ortsteil Handorf konzentriert sich die, auch durch die insgesamt hohe Wohnraumnachfrage in
Münster beförderte, Wohnbaulandentwicklung auf das Baugebiet Kirschgarten sowie das Baugebiet
nördlich der Kötterstraße. Das Bauleitplanverfahren zum Baugebiet Kirschgarten soll durch
Satzungsbeschluss voraussichtlich im 2. Quartal 2022 abgeschlossen werden, sodass mit der
Realisierung ab ca. 2024 begonnen werden kann. Im direkten Zusammenhang mit der
Baugebietsentwicklung steht auch die Verlagerung und der Neubau der Matthias-Claudius-
Grundschule, die gemäß Ratsbeschluss (s. V/0425/2020/1) vor dem Hintergrund vorhandener
Sanierungsbedarfe im Bestand und perspektivisch nicht mehr ausreichender Kapazitäten im
Baugebiet Kirschgarten als vierzügige Grundschule neu gebaut werden soll. Nach Verlagerung und
Neubau der Grundschule sowie Abriss des alten Schulgebäudes ist dort der Neubau einer Dreifach-
Sporthalle beabsichtigt.
Für die Fläche nördlich der Kötterstraße hingegen startete, verzahnt mit der Erarbeitung des
Stadtteilentwicklungskonzeptes, Mitte 2020 ein Werkstattverfahren unter Beteiligung von
interdisziplinär besetzten Planungsteams zur Erarbeitung von drei städtebaulich-
freiraumplanerischen Entwürfen. Der Entwurf des Büros REICHER HAASE ASSOZIIERTE GmbH
soll weiterqualifiziert werden und bildet die Grundlage für das Bauleitplanverfahren.
Angesichts der im Frühjahr 2021 geschlossenen EDEKA-Filiale an der Ludwig-Wolker-Straße und
absehbar steigenden Einwohnerzahlen würde Handorf im Lebensmittelsegment zukünftig
tendenziell unterversorgt sein. Um dies zu verhindern, wurden verschiedene Standorte in Handorf
zur Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes geprüft und im Ergebnis die Fläche an der Hobbelstraße
im neuen Baugebiet nördlich der Kötterstraße vorgeschlagen. Die Lebensmittelmarktansiedlung mit
einer Verkaufsflächengröße von ca. 1.000 m² wird damit Bestandteil der weiteren städtebaulichen
Qualifizierung des neuen Baugebietes und in das angestoßene Bauleitplanverfahren integriert.
Zur Förderung Kfz-reduzierter Baugebiete ist u.a. vorgesehen, dass zukünftig eine Stadtbuslinie
über die Hobbeltstraße geführt wird, um die Anbindung der neuen Wohngebiete Kirschgarten und
Kötterstraße mit einem 20-Minuten-T aktzu gewährleisten.
In Gelmer befinden sich verschiedene Potenzialflächen in der Diskussion, um die bestehenden
Bedarfe nach Wohnraum zu decken. Seitens der Bürgerschaft wird eine Fläche südlich der Straße
Zur Eckernheide favorisiert. Unmittelbar steht in Gelmer jedoch keine der verschiedenen
Potenzialflächen zur Verfügung. Da mit der Wohnbaulandentwicklung in Gelmer auch die Chance

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zur Verbesserung von sozialer Infrastruktur für den Ortsteil und der Situation der zentralen
„Mehrzweck-Wiese“ verbunden ist, ist die weitere Prüfung von Voraussetzungen für einen
Grundstückserwerb voranzutreiben.
Für Mariendorf und Sudmühle liegt der Fokus auf der Bestandsentwicklung und der Prüfung einer
kleinteiligen bestandsorientierten Baulückenschließung. Beide Ortslagen haben nicht die
planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine umfangreichere bauliche Entwicklung. Eine solche
würde zudem dem Ziel einer nachhaltigen, landschafts- und klimaschonenden Entwicklung
(Konzentration der Siedlungsflächenentwicklung auf die größeren Ortslagen) widersprechen.
Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders im Stadtteil
Der Münsteraner Nordosten ist bereits durch eine vielfältige Vereinskultur und ein hohes
gesellschaftliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger für ihren Stadtteil geprägt. Ziel ist es
daher, das gesellschaftliche Zusammenleben, wo nötig, noch weiter zu unterstützen, wie z.B. bei
dem Aufrechterhalten der Website www.muenster-ost.de oder bei der Etablierung offener
Bürgertreffpunkte, wie dem auf der Gittruper Str. 14 in Gelmer. Auch die Diakonie Münster trägt mit
dem Projekt „Miteinander und nicht allein in Handorf“ einen wertvollen Beitrag für einen sozialen
Austausch im Stadtteil und zur Förderung eines gesellschaftlichen Zusammenlebens unter allen
Generationen bei.
Die Frage nach der zukünftigen Funktion der Bürgerwiese in Handorf, konnte im Rahmen des
Stadtteilentwicklungsprozesses nicht abschließend geklärt werden. Der fortwährende konstruktive
Dialog mit den Beteiligten, Vereinen und Akteuren ist weiterhin aufrecht zu erhalten, um nach
entsprechender Abwägung der Möglichkeiten eine Entscheidung in den politischen Gremien treffen
zu können.
Mobilität und Erreichbarkeit
Der Nordosten Münsters ist verkehrlich gut erschlossen und ermöglicht den Bewohnerinnen und
Bewohnern eine gute Erreichbarkeit von lokalen, regionalen und überregionalen Orten. Die hohe
Qualität der Erreichbarkeit gilt es aufrechtzuerhalten. Hinsichtlich Radverkehr, ÖPNV und MIV
bestehen jedoch Optimierungspotenziale, die im Stadtteilentwicklungskonzept identifiziert wurden.
Einen wichtigen Beitrag zur Optimierung der Verkehrssituation in den Ortsteilen können
Mobilstationen leisten, die eine Verknüpfung unterschiedlicher Mobilitätsangebote wie z.B. ÖPNV,
Rad, CarSharing, BikeSharing, Park + Ride herstellen. Verschiedene Standorte für Mobilstationen
wurden von den Bürgerinnen und Bürgern vorgeschlagen, die im Zuge des Prozesses zur
Erarbeitung des Masterplans Mobilität 2035+ (s. V/0802/2017) weiter koordiniert geprüft werden.
Eine Verbesserung für den MIV kann es langfristig durch die Beseitigung der Bahnübergänge in
Mariendorf und Sudmühle geben, wodurch lange Wartezeiten entfallen werden.
Auch hinsichtlich des Radwegenetzes wurden von den Bürgerinnen und Bürgern einige
Optimierungspotenziale bzw. Schwachstellen im Radverkehrsnetz identifiziert, die koordiniert im
Rahmen der Erarbeitung des Fahrradnetzes 2.0 (s. V/1186/2019) als T eil des Masterplanprozess
Mobilität Münster 2035+ geprüft werden.
Landschaftsraum Werse
Der Landschaftsraum des Münsteraner Nordostens besitzt eine hohe Freiraumqualität und ist ein
wesentlicher Faktor für die hohe Wohnzufriedenheit in den vier Ortsteilen. Die Münsterländer
Parklandschaft bietet ein attraktives Landschaftsbild mit zahlreichen Gewässern und wird sowohl
von den Bewohnerinnen und Bewohnern als auch von den Gästen geschätzt. Die ausgeprägte
Freizeit- und Erholungsfunktion des Werseraums ermöglicht unterschiedliche Freizeit-Aktivitäten wie
Radfahren, Wandern, Reiten und Kanufahren. Die ökologische Qualität der Werse ist jedoch
verbesserungswürdig, wie auch T eile der touristischen Infrastruktur. Zur Verbesserung der

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ökologischen Qualität der Werse werden Maßnahmen aus dem Bewirtschaftungsplan zur
Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt. Zur Steigerung der Erlebbarkeit des
Werseraums sind verschiedene Maßnahmenansätze weiter zu verfolgen, wie eine stärkere
Verknüpfung des Werserad- und Wanderwegs mit den Ortskernen, die Errichtung des Bootsanlegers
in Handorf oder die Ausweitung des Reitwegenetzes durch den Neubau der Haskenau-Brücke.
Weiteres Vorgehen
Der vorliegende Ergebnisbericht zum Stadtteilentwicklungskonzept Handorf, Gelmer, Mariendorf,
Sudmühle kann von den Ratsgremien genutzt werden, um auf Grundlage der darin formulierten
Maßnahmenvorschläge einzelne Projekte anzustoßen und evtl. die erforderlichen finanziellen Mittel
bereitzustellen.
Es gibt bereits einige konkrete Projekte, mit denen erste Maßnahmenbausteine für die Umsetzung
vorbereitet werden können. Die Vorbereitung und Umsetzung anderer Projekte wird hingegen einen
längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.
Insbesondere folgende Arbeitsschritte werden derzeit vorbereitet bzw. können zeitnah erfolgen:
 Erarbeitung eines städtebaulichen Konzeptes für den Bereich des T ankstellen- und
Kirchengrundstücks an der Sudmühlenstraße und Änderung (soweit erforderlich) des
vorhandenen B-Plans
 Ersatz der bestehenden oberirdischen Glascontainer auf dem Hugo-Pottebaum-Platz durch
Unterflurcontainer (Finanzierung ist gesichert)
 Einrichtung von E-Ladesäulen und Car-Sharing Stellplätzen auf dem Hugo-Pottebaum-Platz
und an der Westerheide in Gelmer (s. V/0341/2021 und V/0312/2021)
 Abschluss des Baugenehmigungsverfahrens für den Neubau von 24 barrierefreien
Mietwohnungen auf dem Grundstück des ehemaligen Pfarrhauses in Gelmer und einem
anschließenden Abriss des Bestandes und Neubau der Mietwohnungen
 Qualifizierung des städtebaulichen Entwurfes für das Baugebiet nördlich Kötterstraße unter
Berücksichtigung eines Nahversorgungsstandortes im Gebiet sowie Aufstellung eines
Bebauungsplanes
 Abschluss des Bauleitplanverfahrens für das Baugebiet Kirschgarten durch
Satzungsbeschluss voraussichtlich im 2. Quartal 2022
 Durchführung eines kombinierten Wettbewerbs für Architekten und Landschaftsarchitekten
zur Erlangung des Planungskonzeptes für den Neubau eines 4-zügigen
Grundschulgebäudes (Matthias-Claudius-Schule Handorf)
 Aufrechterhalten des Dialoges mit den Vereinen und Akteuren zur Nutzungsperspektive der
Bürgerwiese in Handorf
 Unterstützung der verschiedenen sozialen Initiativen, der Vereine und Akteure zur Förderung
des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Stadtteil
 Realisierung des Bootsanlegers in Handorf am linken Werseufer / Mittel für die Umsetzung
sind im Haushalt der Stadt Münster für 2022 eingestellt
Die folgenden Arbeitsschritte sind insbesondere abhängig davon, dass in den betroffenen
Fachämtern personelle Ressourcen zur Bearbeitung dieser Projekte bestehen und entsprechende
finanzielle Mittel bereitgestellt werden:
 Vorbereitung einer öffentlichen Ausschreibung zur Erarbeitung eines Gestaltungskonzeptes
für den Petronilla-Platz und den Hugo-Pottebaum-Platz
 Prüfung der Voraussetzungen für einen Grundstückserwerb in Gelmer zur wohnbaulichen
Entwicklung (und als Voraussetzungen für die Entwicklungsperspektiven im Ortskern)
 Weitergehende Prüfung von Maßnahmen zur Umgestaltung der Handorfer Straße nach
Fertigstellung der B481n
Die Begleitung des Umsetzungsprozesses wird im Stadtplanungsamt vor allem durch eine
Stadtteilkümmerin übernommen. Diese wird zentrale Ansprechpartnerin für die Begleitung der
Umsetzung der im Stadtteilentwicklungskonzept genannten Maßnahmen sein und dabei stets im

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engen Austausch mit den zuständigen Fachämtern stehen. Zudem stehen im Stadtteil- und
Quartiersmanagement von Münster Marketing weitere Kolleginnen zur Verfügung, die in
Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt weitere ausgewählte Projekte auf Grundlage der
Ergebnisse des Stadtteilentwicklungsprozesses initiieren und deren Umsetzung begleiten werden
können.
Die Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Akteure aus dem Stadtteil sollen im Rahmen geeigneter
Beteiligungsformate ebenfalls weiterhin aktiv und intensiv in die zukünftige Stadtteilarbeit
eingebunden werden.
Die Umsetzung der Maßnahmen im Stadtteilentwicklungskonzept können dabei auch einen Beitrag
zur Nachhaltigkeitsstrategie 2030 leisten.
Maßnahmenvorschläge im
Stadtteilentwicklungskonzept
Projekte der Nachhaltigkeitsstrategie 2030
 W9 Neues Wohnen in Gelmer
(Potenzialflächen)
 W10 Neues Wohnen in Handorf
(Kötterstraße)
 W11 Neues Wohnen in Handorf
(Kirschgarten)
 Q1 Umsetzung des Baulandprogramms
2018–2025 und des „Handlungskonzeptes
Wohnen“
 Q2 Förderung und Stärkung des öffentlichen
Wohnungsbaus
 Q3 Umsetzung der „Sozialgerechte
Bodennutzung Münster (SoBo Münster)“
 Q4 Stärkung der Realisierung
gemeinschaftlicher und bedarfsgerechter
Wohnformen
 ZSE 13 Förderung kultureller und
gesellschaftlicher Aktivitäten in den
Ortsteilen
 ZSE 17 Miteinander und nicht allein in
Handorf
 S 11 Stärkung der Stadtteilkultur / Vielfalt
der freien Szene
 ZSE 16 Prüfung eines neuen
Einzelhandelsstandortes in Handorf
 W4 Umsetzung des Einzelhandels und
Zentrenkonzeptes
 NM18 Qualifizierung und Aufwertung des
Radverkehrsnetzes
 NM19 Standorte für Mobilstationen
 NM20 Weiterentwicklung des ÖPNV-
Angebots
 M3 Erarbeitung „Masterplan Mobilität
2035+“
 Umsetzung des Radverkehrskonzepts 2025
 GWB21 Ökologische Aufwertung der Werse
 GWB22 Steigerung der Erlebbarkeit des
Werseraumes
 SOH5 WerseRundweg Handorf
 U10 Grün und Natur in der Stadt
 U13 Stärkung der innerstädtischen
Freiraumfunktion und der innerstädtischen
Grünanlagen
In Vertretung
gez.
Robin Denstorff
Stadtbaurat

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Anlagen:
 Anlage A
 Anlage 1: Stadtteilentwicklungskonzept Handorf, Gelmer, Sudmühle, Mariendorf
 Anlage 2: Anhang zum Stadtteilentwicklungskonzept Handorf, Gelmer, Sudmühle, Mariendorf

Anlage 2: Anhang zum Stadtteilentwicklungskonzept Handorf, Gelmer, Sudmühle, Mariendorf

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Stadtplanungsamt
Stadtteilentwicklungskonzept  
Handorf, Gelmer, Sudmühle, Mariendorf
Übersicht Bürgeranmerkungen, 
die nicht Eingang in das Konzept gefunden haben

IMPRESSUM
Stadt Münster 
Stadtplanungsamt
Albersloher Weg 33
48155 Münster
Gerd Franke, Mattias Bartmann, 
Maria Dirking, René Lutz 
 
Bovermannstraße 8
44141 Dortmund
0231.952083.0
www.plan-lokal.de
Alfred Körbel, Kathrin Feigs,  
Jakob Hamborg, Martin Radtke 
(Projektassistenz)
Januar 2022
AUFTRAGGEBERIN /  
HERAUSGEBERIN
AUFTRAGNEHMER /  
BEARBEITUNG

1
STADT MÜNSTER - STADTTEILENTWICKLUNGSKONZEPT HANDORF, GELMER, SUDMÜHLE, MARIENDORF 
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STADT MÜNSTER - STADTTEILENTWICKLUNGSKONZEPT HANDORF, GELMER, SUDMÜHLE, MARIENDORF 
ÜBERSICHT ÜBER NICHT BERÜCKSICHTIGTE ANMERKUNGEN AUS DER BÜRGERSCHAFT 
plan-lokal

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STADT MÜNSTER - STADTTEILENTWICKLUNGSKONZEPT HANDORF, GELMER, SUDMÜHLE, MARIENDORF 
ÜBERSICHT ÜBER NICHT BERÜCKSICHTIGTE ANMERKUNGEN AUS DER BÜRGERSCHAFT 
plan-lokal

Anlage A

3246 Zeichen

Anlage A zur V/0074/2022
Kurzüberblick
Unter reger Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner hat die Verwaltung ein
Stadtteilentwicklungskonzept für Handorf, Gelmer, Mariendorf, Sudmühle erarbeiten lassen.
Dieses soll den vier Ortsteilen einen Rahmen für zukünftige Entwicklungen geben. Auf Basis der
erarbeiteten Ziele und Leitlinien sollen – durch Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen –
die vier Ortsteile zu attraktiven Wohn- und Lebensorten weiterentwickelt werden.
Ziele/Teilziele/Zielerreichung
Mit dieser Vorlage wird das Ziel „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und
Erlebnisqualität weiterentwickeln:
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität
 mit breitem Freizeit- und Sportangebot
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der
Stadtgesellschaft“
verfolgt.
Insbesondere liegt der Fokus auf dem Ziel der Weiterentwicklung von Handorf, Gelmer,
Mariendorf und Sudmühle mit hoher Wohn- und Lebensqualität.
Der vorliegende Ergebnisbericht zum Stadtteilentwicklungskonzept Handorf, Gelmer, Mariendorf,
Sudmühle kann von den Ratsgremien genutzt werden, um auf Grundlage der darin formulierten
Maßnahmenvorschläge einzelne Projekte anzustoßen und evtl. die erforderlichen finanziellen
Mittel bereitzustellen.
Die Umsetzung der Maßnahmen im Stadtteilentwicklungskonzept können dabei auch einen
Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie 2030 leisten.
Finanzierung
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG
Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja Nein
Auswirkungen auf den Finanzplan Ja Nein
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja Nein teilw.
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja Nein teilw.
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja Nein
Bereits veranschlagt? Ja Nein
Es handelt sich um eine reine Berichtsvorlage, mit der keinerlei Kosten verbunden sind.
Pflichtigkeitsgrad
Die Maßnahme/Leistung ist vollständig
pflichtig
überwiegend
pflichtig
X überwiegend
freiwillig
vollständig
freiwillig
Mit der Vorlage V/0391/2018, Beschlusspunkt 2.3, wurde vom ASSVW Mitte 2018 beschlossen,
dass für den Stadtteil Handorf mit der Erarbeitung eines Stadtteilentwicklungskonzeptes
begonnen werden soll, sobald die erforderlichen immissionsschutzrechtlichen und
liegenschaftlichen Fragestellungen für die geplante, größere Wohnbaufläche, die im Rahmen der
Planungswerkstatt 2030 identifiziert worden ist und Eingang in das Wohnsiedlungsflächenkonzept
2030 gefunden hat, abschließend geklärt sind. Das Stadtteilentwicklungskonzept als informelles
Plankonzept dient als Vorbereitung konkreter Bauleitplanung.

Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
Die Ergebnisse des Stadtteilentwicklungsprozesses nehmen in verschiedenen Bereichen auch
Themen des Demografischen Wandels auf, da für verschiedene Zielgruppen u.a. auch für
Senioren bedarfsgerecht weiterer Wohnraum geschaffen und die soziale Infrastruktur für den
Stadtteil für alle Bevölkerungsgruppen (u.a. Kinder und Jugendliche sowie ältere
Menschenbewahrt und weiterentwickelt werden soll.
Mit der Umsetzung verschiedener Maßnahmen kann ein Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie
2030 und damit auch zum Klimaschutz geleistet werden.

Beratungsverlauf (2)

02.06.2022 Bezirksvertretung Münster-Ost
TOP 3.5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
08.06.2022 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 6.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (13)

  • Kötterstraße
  • Handorfer Straße
  • Sudmühlenstraße
  • Ludwig-Wolker-Straße
  • Hobbeltstraße
  • Gittruper Straße 14
  • Hugo-Pottebaum-Platz
  • Zur Eckernheide
  • Alte Schifffahrt
  • Albersloher Weg 33
  • Kirschgarten
  • Westerheide
  • Werse

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0074/2022
Typ
Vorlagen
Datum
07.02.2022
Erstellt
28.01.2022 13:26