1898/2018
Sachstandsbericht MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Stand 29.08.18
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 1898/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Unterausschuss Kulturbauten 03.09.2018 Ausschuss Kunst und Kultur 11.09.2018 Sachstandsbericht MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Stand 29.08.18 Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, Stand: 29. August 2018, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.
Anlage 1 - MiQua_Projektstatusbericht_20180829
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MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Stand: 29.08.2018 1. Kerndaten des Projektes Standort: Rathausplatz Bauherr: Dezernat für Kunst und Kultur Planungszeit: Juli 2008 bis heute Bauzeit: 2014 - 2020 2. Termine Meilensteine: Stand Ausschreibung + Vergabe: Grundsteinlegung 28.06.2018 Ausbaugewerke (Lese-LV-Erstellung) in Vorbereitung Stahlbetonarbeiten 04/2019 läuft derzeit Stahlbau (Montage Rautentragwerk) 11/2018 Musterfläche Parcours Prätorium (Veröffentlichung) läuft derzeit Zimmer- und Holzbauarbeiten ab 03/2019 Baudichtigkeit 05/2019 Rohbau- und Abbrucharbeiten Maßnahme MPZ (Veröffentlichung) läuft derzeit Ausbau Museum ab 05/2019 Nutzungsbeginn 2Q/2021 Auszug Steuerungsterminplan (Stand: 04/2018): Platz- und Landschaftsbauarbeiten (fachtechnische + wirtschaftliche Prüfung) Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 29.08.2018 / Lenkungskreis Politik am 03.09.2018 / Unterausschuss Kulturbauten am 03.09.2018 / Ausschuss Kunst und Kultur am 11.09.2018 Projektbeschreibung: Vor dem historischem Rathaus befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil des "MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln". MiQua_Projektstatusbericht_20180829 29.08.2018 1 von 3 MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Stand: 29.08.2018 Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 29.08.2018 / Lenkungskreis Politik am 03.09.2018 / Unterausschuss Kulturbauten am 03.09.2018 / Ausschuss Kunst und Kultur am 11.09.2018 3. Kosten Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011 (WHL): Verteilung Anteile 2011 Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m² Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³ Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. € Kostenberechnung gemäß Optimierung III 2015: Sachstand Optimierung III 2015 (GW) Baukosten 37,777 Mio. € D Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € BGF: 10.277 m² Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € BRI: 51.562 m³ Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Kostenberechnung ∑ 61,578 Mio. € Nachtragskostenberechnung 2017: Sachstand Nachtragskostenberechnung 2017 Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € D Summe Entscheidungsvorlagen 1,138 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 44,300 Mio. € 7,039 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € 1,750 Mio. € Kostenberechnung ∑ 77,000 Mio. € 1,890 Mio. € ∑ 73,395 Mio. € zzgl. Risikoaufschlag 5% 3,670 Mio. € 77,000 Mio. € 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen …) Restabwicklung 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren 8 Bauablauf gemäß Terminplanfortschreibung 9 Erneuerung Abdichtung/Betonsanierung Decke Prätorium -8,595 Mio. € 18,400 Mio. € 9,805 Mio. € 6,827 Mio. € 18,400 Mio. € 15,422 Mio. € Mehrkosten während der Projektdurchführung (03/2017) Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik + Sicherheitszentrale) Weitere prognostizierte Mehrkosten (grobe Kostenschätzung) Hinweis: möglicher Kostensatz wegen Projektzeitverlängerung (aus Risikobudget) best case: ca. 370T € / worst case: ca. 1,5 Mio. € 61,578 Mio. € 73,395 Mio. € 77,000 Mio. € 30,988 Mio. € 0,000 Mio. € 20,000 Mio. € 40,000 Mio. € 60,000 Mio. € 80,000 Mio. € 100,000 Mio. € Kostenberechnung Opt. III 2015 Kosten exkl. 5% Risikoaufschlag Kostenprognose inkl. 5% Risikoaufschlag Zahlungsstand (08/2018) Kostenbericht (in Mio. €) - Stand 29.08.2018 MiQua_Projektstatusbericht_20180829 29.08.2018 2 von 3 MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Stand: 29.08.2018 Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 29.08.2018 / Lenkungskreis Politik am 03.09.2018 / Unterausschuss Kulturbauten am 03.09.2018 / Ausschuss Kunst und Kultur am 11.09.2018 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende: planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Bewertung als "mittleres Risiko". Auf Grundlage der Entwicklungen im Gesamtprojekt wurden in den letzten Wochen die Auswirkungen verschiedener Themen auf den Gesamtablauf intensiv überprüft und die gesamte Terminplanung überarbeitet und angepasst. Bei Beachtung aller bisherigen Projekterfahrungen kann ein Zeitrahmen präsentiert werden, der alle aktuell bekannten Verzögerungen und Risiken berücksichtigt. Die bauliche Fertigstellung und Übergabe des MiQua an den LVR ist für das vierte Quartal 2020 terminiert. Anschließend ist ein Zeitraum von ca. 6 Monaten vorgesehen, in dem die Themen Klima-Einregulierung/-Monitoring, Probeläufe für den späteren Betrieb, etc. durchgeführt werden. Bewertung als „mittleres Risiko" da durch evtl. berechtigte Nachtragsansprüche seitens der Firmen das Kostenbudget belastet werden könnte. Mit Stand vom 29.03.2017 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat sowie Rechnungsprüfungsamt erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf ca. 77,0 Mio. €. Am 11.07.2017 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 15,42 Mio. € beschlossen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 77,0 Mio. € belaufen. Als möglichen Kostensatz wegen der Projektzeitverlängerung ergibt sich im best case ein Wert i.H.v. 375 T€ und im worst case ein Wert i.H.v. ca. 1,5 Mio. €, der durch das Risikobudget abgedeckt ist. Es haben seit Beginn des Jahres 2018 mit allen bereits beauftragten Firmen entsprechende Abstimmungen und Firmengespräche stattgefunden, in denen über die Thematik der Bauzeitverschiebung und daraus resultierenden Nachtragsansprüchen gesprochen wurde. Derzeit sind wir bzgl. der Nachtragsforderungen in Abstimmung und werden diese seitens der Bauleitungen, der Projektleitung der Stadt Köln und der Projektsteuerung intensiv prüfen. Bewertung als "planmäßiges Risiko" aufgrund der Tatsache, dass die Umplanungen bzgl. Parcoursführung, Sicherheit etc. mittlerweile in fast allen Planungsdisziplinen eingearbeitet und berücksichtigt wurden bzw. aktuell in die Planungsgrundlagen eingearbeitet werden. Aufgrund der aktuellen Parcoursplanung müssen an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer Unterfangungen abgestützt werden. Diese sind in enger Abstimmung mit den Archäologen zu planen. Der genaue Umfang dieser Maßnahmen ergibt sich erst nach der Entfernung der Sandverfüllung und Fertigstellung des Betondeckels. Die Ausführungsplanung der Ausstellungsarchitektur liegt mit Stand vom 31.07.2018 final und vom LVR freigegeben vor. Die Ausführungsplanung der Objektplanung liegt überarbeitet und finalisiert vor. Zuletzt wurde die Terminschiene für die Abgabe, Prüfung, Freigabe und den Versand der Ausführungsplanung der TGA an die bereits beauftragten Baufirmen final abgestimmt. Somit wird die AUsführungsplanung der TGA Anfang Oktober den Projektbeteiligten vom Planungsbüro vorgestellt. Aufgrund der frühzeitigen Beauftragung der Prüfsachverständigen, konnte diese Planung bereits mit den späteren Prüfern des Neubaus abgestimmt werden. Hierdurch können spätere Unstimmigkeiten im Prozess der Abnahme und Inbetriebnahme vermieden werden. Auf Basis der finalen Ausführungsplanung der Ausstellungsarchitektur wird nun das Brandschutzkonzept, das Evakuierungskonzept sowie die Entrauchungssimulation final überarbeitet. Ebenso wird derzeit in enger Abstimmung mit dem LVR das Sicherheitskonzept final überarbeitet. Das Ziel ist es, diese Konzepte zum Ende des Jahres finalisiert vorliegen zu haben. Das Konzept zur Barrierefreiheit liegt bereits zum Ende September final und abgestimmt vor. Im Bereich der Maßnahme Museumpädagogisches Zentrum (MPZ) wurde am 22.03.2018 der Bauantrag eingereicht. Aktuell befindet man sich in der Ausführungsplanung und der Erstellung der ersten Leistungsverzeichnisse. Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund von Verzögerungen bei den Stahlbetonarbeiten. Seit Beginn des Jahres 2018 laufen im Bereich der Deckenfelder 1 - 4 die Arbeiten des Gewerkes Stahlbetonarbeiten. Hier werden Deckenfelder hergestellt, in denen in drei Lagen technische Einbauteile verlegt sind (Elektroleerrohre, Bauteilaktivierung und Lüftungsleitungen). Bei den Arbeiten im Bereich des ersten Deckenfeldes befindet man sich nach einigen technischen Hindernissen und Mängeln in der Bauausführung im Verzug. Die Erkenntnisse des ersten Deckenfeldes sollen bei den weiteren Deckenfeldern zu einem optimierten Ablauf führen. Derzeit werden die Deckenfelder 3 + 4 bearbeitet und parallel hierzu werden die Achse AE sowie das Y-Stück im Bereich des Feldes 7 bearbeitet. Die Ausführung der Unterfangung des Betonkubus an der Ecke des Hansasaals wurde im Juli 2018 final und erfolgreich abgeschlossen. Durch die nachträglich errichtete Bohrpfahland in diesem Bereich, ändert sich der Bauablauf insofern, dass auf die Herstellung zweier Wandscheiben in diesem Bereich (urspüngiche Planung) verzichtet werden kann, da die Auflagerung des Deckenfeldes auf der Bohrpfahlwand möglich wird. Der Beginn der Sandentnahme im Bereich des Deckenfeldes 2 ist aktuell für Oktober/November 2018 vorgesehen. Der neue Bauzaun wurde im Juni/Juli 2018 koplett aufgestellt. Die grafische Darstellung wird sich voraussichtlich im November noch einmal, im Zuge des neuen Corporate Designs des LVRs, ändern. Die Arbeiten im Bereich des Innenhofes des Spanischen Baus (Rückbau des Pflasters und Sanierung der Abdichtungslage, gglfs. Betonsanierungsmaßnahmen) haben, als notwendige Maßnahme im Vorfeld der Sanierung des Prätoriums, im Juli 2018 begonnen. Die Finanzierung dieser Maßnahme läuft nicht über das Budget der MiQua, sondern wird über die Bauunterhaltung der Gebäudewirtschaft finanziert. Ob sich diese Sanierungsarbeiten auch auf die Spannbetonkonstruktion oberhalb des Praetoriums ausweiten, kann erst nach Abdeckung der Fläche (Pflaster und alte Abdichtung) beurteilt werden. Diese Untersuchungen laufen derzeit in Kooperation mit Herrn Dr. Siebert von der TH Köln. MiQua_Projektstatusbericht_20180829 29.08.2018 3 von 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1898/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 30.08.2018
- Erstellt
- 05.06.2018 11:21