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0538/2019

Tätigkeitsbericht 2018 des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern

Mitteilung Ausschuss 21.03.2019

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Mitteilung Ausschuss

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Tätigkeitsbericht 2018

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Mitteilung Ausschuss

482 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
I/1/I/1 
 
Vorlagen-Nummer  21.03.2019 
 0538/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 25.03.2019 
 
Tätigkeitsbericht 2018 des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern 
Das Amt für Gleichstellung informiert über die Tätigkeiten und Aktivitäten im Jahr 2018.  
Der Bericht ist als Anlage zur Kenntnisnahme beigefügt. 
 
 
Gez. Dr. Keller

Tätigkeitsbericht 2018

16594 Zeichen

1 
 
Tätigkeitsbericht 2018  
Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern (I/1) informiert über das Jahr 2018. 
1. Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten nach dem Gesetz zur Gleichstellung von 
Frauen und Männern für das Land Nordrhein-Westfalen  
(Landesgleichstellungsgesetz - LGG) 
 
Nach § 17 Abs. 1 LGG unterstützt und berät die Gleichstellungsbeauftragte die Dienststelle 
und wirkt bei der Ausführung dieses Gesetzes sowie aller Vorschriften und Maßnahmen mit, 
die Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frau und Mann haben oder haben können (z.B. 
Aufstellung und Änderung des Gleichstellungsplanes, soziale Maßnahmen sowie Planungs-
vorhaben von grundsätzlicher Bedeutung). 
 
Das Aufgabenspektrum stellt sich wie folgt dar: 
 
1.1 Personelle Maßnahmen 
 
Die Gleichstellungsbeauftragte wurde insgesamt an 15.322 Maßnahmen beteiligt: 
 
12.563 Vorgänge wie beispielsweise Einstellungen, Umsetzungen, Abordnungen, 
Arbeitszeitänderungen, disziplinarrechtliche Maßnahmen etc. 
 
  1.634 Stellenausschreibungen, die sich wie folgt aufteilten: 
 
Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt: 800 Ausschreibungen 
Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt: 750 Ausschreibungen  
Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt:   84 Ausschreibungen 
 
  1.125 Ein- und mehrtägige Auswahltermine, von denen 102 Termine wahrgenom-
men wurden.  
 
Diese unterteilten sich wie folgt: 
Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt: 472 Einladungen 26 Teilnahmen 
Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt: 534 Einladungen 27 Teilnahmen 
Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt: 19 Einladungen 49 Teilnahmen 
 
Eine Nichtteilnahme erfolgte überwiegend aufgrund der Bewerberlage, Ter-
minüberschneidungen oder anhand der vorhandenen personellen Ressour-
cen. 
 
 
1.2  Organisatorische Maßnahmen und Bebauungspläne 
I/1 wurde an 74 organisatorischen Maßnahmen und zehn Bebauungsplänen beteiligt. 
 
1.3  Beratungen 
Es wurden 58 Beratungen (davon 54 Frauen und 4 Männer) mit einem Aufwand von 72 
Stunden durchgeführt. Anlässe der Beratungen waren beispielsweise sexuelle Belästi-
gung, Mobbing, Karriereperspektiven oder Kündigung während der Probezeit.

2 
 
1.4 Veranstaltungen und Projekte 
 
Amtsmarkt Am 05.September präsentierte sich I/1 mit einem Informati-
onsstand für die neuen Ausbildungskräfte. 
 
Equal Pay Day 
 
Thema: „Transparenz gewinnt – das WIR stärkt MICH!“ 
Die Veranstaltung im März erfolgte gemeinsam mit dem Bu-
siness and Professional Women Club Köln e.V.  
Es wurden Keynotes, Podiumsdiskussionen und Workshops 
organisiert; I/1 war mit einem Informationsstand im FORUM 
VHS vertreten. 
 
Fortbildung für Frauen 
der Laufbahngruppe 2,  
2. Einstiegsamt  
Am 22. Juni fand eine Netzwerkveranstaltung für Frauen der 
Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt, zum Thema Auftrittsprä-
senz und Führungskultur für Frauen statt. 
 
Frauenförderung in 
städtischen Beteili-
gungsunternehmen 
In einer halbtägigen Veranstaltung für städtische Beteili-
gungsgesellschaften und Politik erfolgte mit externer Beglei-
tung am 06. Oktober ein Dialog zum Thema Frauenförderung 
und genderrelevante Themen, wie z.B. Stellenausschreibun-
gen. 
 
Gender-Budgeting/ 
Austausch mit Tel Aviv  
In Tel Aviv fand im Juni eine Konferenz unter dem Titel  
„Fair budget in a fair shared city“ statt, an der die Gleichstel-
lungsbeauftragte sowie Vertreterinnen von I/1, der Kämme-
rei, dem Städtepartnerschaftsverein Köln-Tel Aviv/Yafo sowie 
dem Arbeitskreis Kölner Frauenvereinigungen (AKF) teil-
nahmen. Als Fortsetzung des begonnenen Dialoges fand im 
Dezember die zweitägige Veranstaltung  
„Fair Shared City II – Cologne“ unter dem Titel „Gleichstel-
lung – Gender Budgeting – Gender Mainstreaming“ statt, die 
von I/1 in Kooperation mit dem Städtepartnerschaftsverein 
und dem AKF initiiert wurde und vom Büro für Internationale 
Angelegenheiten unterstützt wurde. Das Programm für die 
israelische Delegation bestand aus Workshops, Vorträgen 
und Besuchen von städtischen Ämtern sowie externen Ein-
richtungen. 
Hierzu erfolgte eine entsprechende AVR-Vorlage 0304/2019. 
 
Girls‘ & Boys‘ Day  Am 26.04. schnupperten 55 Mädchen und 45 Jungen in ge-
schlechteruntypische Berufe bei der Stadt Köln. Fünf ver-
schiedene Dienststellen der Stadt Köln zeigten den Mädchen 
wie man PCs auseinanderschraubt, wie eine Brücke von in-
nen aussieht oder wie die Stadt Köln den Straßenverkehr 
überwacht. Auch die Berufsfeuerwehr gab Einblick in den 
Alltag einer Feuerwache. Die Jungen gingen in die Kitas, um 
mit Kindern zu spielen, zu lernen oder sie erlebten einen Tag 
mit Senioren und Seniorinnen. Alle diese Ämter boten in Ko-
operation mit I/1 wieder einen Blick hinter die Kulissen. Zu-
sätzlich bot die Berufsfeuerwehr von 13 – 16 Uhr Drehleiter-
steigen für Schülerinnen und junge Frauen „An der Kreuz-
blume vor dem Dom“ an.

3 
 
Mentoring-Projekt V Mentoring ist eine geförderte Persönlichkeits- und Füh-
rungsentwicklung für Frauen der Laufbahngruppe 2,  
1. Einstiegsamt.  
Erstmals konnten sich Kolleginnen mit der Bewertung  
BGr. A10/A11 BBO bzw. EG 9c/EG 10 sowie S12/S14/S15 
TVöD bewerben. Das Projekt startete im Februar mit 15 
Mentees sowie 15 Mentorinnen und Mentoren. In der im De-
zember durchgeführten Zwischenbilanz wurden der Fahrplan 
und die Ziele für die zweite Projekt-Hälfte festgelegt.  
Mit Frauen in Führung Mit dem Beitritt zum Bündnis „Mit Frauen in Führung“ setzt 
die Stadt Köln mit aktuell 14 Unternehmen ein Zeichen für 
ein starkes und gleichberechtigtes Köln. Das zweite Cross-
Mentoring läuft noch und das dritte Cross-Mentoring, an dem 
zwei Mentees und zwei Mentorinnen der Stadt Köln teilneh-
men, ist im November 2018 gestartet. I/1 begleitet die Pro-
jekte und ist in der Lenkungsgruppe sowie diversen Arbeits-
gruppen vertreten. 
Wissen to go 
 
 
 
 
 
 
 
Wissen für Frauen 
 
 
 
 
Wissen für Männer 
 
 
Wissen für Frauen, 
Männer und Eltern 
 
Die themenbezogenen Veranstaltungen zur Mittagszeit ver-
netzen Frauen und Männer über alle Laufbahnen hinweg 
und erreichten in diesem Jahr 323 Frauen und 76 Männer.  
 
Es wurden insgesamt elf Wissen to go – Veranstaltungen  
initiiert. 
 
Themen: 
 Mein Haus: fit für die nächsten 20 Jahre 
 Für Frauen der Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt: 
Soll ich oder soll ich nicht? 
 Arbeitsmarkt 4.0 – Wie können Frauen profitieren  
 
 Business Knigge für Männer in modernen Zeiten 
 Väter erfindet auch neu 
 
 Patchworkfamilie – mein Kind – dein Kind – unser Kind 
 Ich hab’s im Griff – Auch unter Druck erfolgreich sein 
 Wie Sie Pflegezeit finanziell meistern 
 Internetsicherheit für Mädchen und Frauen 
 Weibliche und männliche Führungsstile – erfolgreich Divers-
Sein 
 Resilienz: Balance in Leistung und Gesundheit 
(in Kooperation mit der Volkshochschule Köln) 
women & work Die women & work, Europas größter Messe-Kongress und 
Karriere-Event für ambitionierte Frauen, fand am 28. April in 
Frankfurt am Main statt. Studentinnen, Absolventinnen, Fach-
frauen, Wiedereinsteigerinnen und Führungsfrauen konnten 
dieses Jahr Vertreter und Vertreterinnen von fast 100 Unter-
nehmen kennenlernen und sie von sich überzeugen. Das 
Schwerpunktthema des Kongresses lautete "Lebensdesign" 
im Zeitalter der Digitalisierung. Diskutiert wurde diese Frage 
in über 50 Vorträgen und Karriere-Talks sowie in World-Cafés 
und Round-Table Gesprächen. Unter Federführung des Per-
sonal- und Verwaltungsmanagements war I/1 zusammen mit 
dem Amt für Integration und Vielfalt sowie dem Stadtpla-
nungsamt vor Ort mit einem Messestand vertreten.

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2. Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten nach der Gemeindeordnung (GO NRW)  
 
Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte ist nicht nur Ansprechpartnerin für die Frauen in 
der Verwaltung, sondern auch für Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Sie ist zuständig für 
die Umsetzung der Gleichstellung vor Ort; sie engagiert sich für den Abbau der Diskriminie-
rung von Frauen und deren gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen 
und kulturellen Leben; sie wirkt bei allen Vorhaben und Maßnahmen mit, die die Belange von 
Frauen berühren oder Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Frau und Mann und die 
Anerkennung ihrer gleichberechtigten Stellung in der Gesellschaft haben (§ 5 GO Abs. 3 
NRW), z.B. Frauenförderung im Erwerbsleben, Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik, soziale 
Sicherung von Frauen, Frauen in Partnerschaft und Familie, Maßnahmen gegen Gewalt und 
sexuellen Missbrauch, Initiierung zielgruppenspezifischer Maßnahmen, auch für Migrantinnen.  
 
Folgende Themen standen insbesondere im Fokus: 
 
2.1 Sicherheit im öffentlichen Raum 
 
2016 wurde ein breites Bündnis, die Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt, gegrün-
det. Die Stadt Köln, vertreten durch das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern, 
ist Mitglied der Initiative und auch des Lenkungsgremiums.  
 
Die Initiative macht verstärkt auf das Thema „Sicherheit für Frauen und Mädchen im 
öffentlichen Raum“ aufmerksam und initiiert Projekte, die die Sicherheit und das Sicher-
heitsgefühl von Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum erhöhen. 
 
Mit dem Frauenserviceclub ZONTA Köln 2008 und dem Verein LOBBY für Mädchen e. V. 
hat sich I/1 zum Thema (Party-) Sicherheit engagiert und in Kölner Schulen Informations-
veranstaltungen für junge Frauen und Mädchen durchgeführt. 
 
 
Folgende Projekte wurden umgesetzt: 
 
Plakatkampagne „Die 
Würde von Frauen 
und Mädchen ist un-
antastbar!“ 
 
Die von der Kölner Initiative entwickelte Plakatkampagne „Die 
Würde von Frauen und Mädchen ist unantastbar!“ wurde über 
die Kölner Stadtgrenzen hinweg bekannt gemacht. Das Plakat 
war in der Städteregion Aachen, in Bamberg, Bochum, Bre-
men, Herne, Niepars, Papenburg, Regensburg und im Rhei-
nisch- Bergischen Kreis zu sehen.

5 
 
Umsetzung des Pro-
jektes „EDELGARD 
mobil“ 
 
 
2017 wurde ein spezielles Hilfeangebot für Frauen und Mäd-
chen entwickelt, das „EDELGARD mobil“. 
Es ist eine mobile Beratungsstelle bei Großveranstaltungen. 
Erfahrene Fachfrauen der Kölner Frauenberatungsstellen und 
der Mädchenberatung bieten Frauen und Mädchen eine erste 
Anlaufstelle bei sexuellen Übergriffen. Die Beraterinnen im 
Mobil fahren auf Wunsch zu Betroffenen hin und sind telefo-
nisch erreichbar unter 0221/221-27777. 
Das Mobil war an Silvester, an allen Karnevalstagen, bei den 
Kölner Lichtern, beim Summerjam, an Halloween und am 
11.11. im Einsatz (12 Tage).  
 
(AVR-Vorlage 3792/2018) 
 
Umsetzung des Pro-
jektes „EDELGARD 
schützt“ 
Seit Anfang des Jahres wird das Projekt „EDELGARD schützt“ 
umgesetzt.  
„EDELGARD schützt“ sind ausgewählte Orte in Köln (Kneipen, 
Geschäfte, Büros, öffentliche Gebäude etc.), an denen Frauen 
sich sicher fühlen können und Hilfe bekommen, wenn sie sich 
bedrängt oder belästigt fühlen. Bevor ein Signet verliehen wird, 
das als „EDELGARD schützt- Ort“ ausweist, werden die Mitar-
beitenden vor Ort geschult, was zu tun ist, wenn sich Betroffe-
ne hilfesuchend an den „geschützten Ort“ wenden.  
„EDELGARD schützt“ bietet nicht nur beim Feiern und Ausge-
hen Schutz, sondern stellt langfristig „sichere Orte“ zu allen 
Tageszeiten zur Verfügung. Auch Frauen, die  
z. B. auf der Straße belästigt wurden, können sich an „EDEL-
GARD schützt“ wenden. 
 
Das Projekt trägt zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl für 
Frauen und Mädchen in Köln und einer verbesserten Hilfesitu-
ation im öffentlichen Raum bei. Zudem signalisiert EDEL-
GARD, dass Gewalt gegen Frauen nicht toleriert wird. 
Stand 31.12.2018: 
46 „EDELGARD schützt“- Orte in Köln 
„EDELGARD infor-
miert“ 
Bereitstellung vielfältiger Informationen zum Thema Sicherheit 
für Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum (CityCards, 
Megalight-Kampagne, Internetseite EDELGARD.koeln, Face-
book, Anzeigen in Printmedien, Flyer, Infokarten, Plakate in 
Geschäften). 
 
Umsetzung des Pro-
jektes „Nicht mit mir!“ 
Gemeinsam mit dem ZONTA Club Köln 2008: 
Durchführung von Informationsveranstaltungen mit Workshops 
in Kölner Schulen zum Thema (Party-) Sicherheit und sexuelle 
Belästigung. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen. 
Es fanden vier Veranstaltungen (zwei im Gymnasium Porz, 
zwei im Albertus-Magnus Gymnasium) statt.

6 
 
2.2 Gewalt gegen Frauen  
Der Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen“ unter der Leitung von I/1 arbeitet seit Jahren 
zu allen Facetten von Gewalt gegen Frauen, insbesondere zum Thema „Häusliche Ge-
walt“.  
I/1 kooperiert darüber hinaus mit einzelnen Trägern und Einrichtungen. 
Aktionen/ Veranstaltungen/ Projekte: 
 
Fortbildung „Häusli-
che Gewalt“ 
Der Arbeitskreis führt Schulungen  
„Häusliche Gewalt: Erkennen und Dokumentieren von Gewalt-
verletzungen“ in Krankenhäusern, Krankenpflegeschulen etc. 
durch. 
 
Es wurden zwei Unterrichtsklassen der Krankenpflegeschule 
der Uniklinik Köln geschult. 
 
Aktionstag zum Inter-
nationalen Tag gegen 
Gewalt an Frauen 
 
Der 25.11. ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. 
Unter der Federführung von I/1 wird zusammen mit vielen Ko-
operationspartnerinnen in jedem Jahr eine öffentlichkeitswirk-
same Aktion durchgeführt. 
 
Die Informationsveranstaltung mit Filmbeiträgen, Infoständen 
und Begleitprogramm fand am 26.11. im DOMFORUM statt. 
 
Wanderausstellung 
„Angst trifft Mut“  
Die Ausstellung zu häuslicher Gewalt wurde in Erfurt/Jena und 
am Berufskolleg Köln gezeigt. 
 
 
 
2.3 Sexistische und sexualisierte Werbung in Köln 
Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und tritt daher für eine 
differenzierte, pluralistische Darstellung von Menschen in der Werbung ein. Sie setzt sich 
dafür ein, dass in Köln keine Werbung gezeigt wird, die die Würde von Frauen und Män-
nern missachtet oder ein einseitiges, einschränkendes Rollenbild vermittelt. 
 
Interventionen I/1 hat bei zehn sexistischen Werbemaßnahmen erfolgreich 
interveniert.

7 
 
2.4 Charta der Gleichstellung von Frauen und Männern 
 
EU-Charta Start eines ersten Controllings der 126 Maßnahmen des 1. 
Kölner Aktionsplans  
 
Für den 2. Kölner Aktionsplan hat I/1 am 25.1. im RJM eine 
Veranstaltung mit der Stadtgesellschaft durchgeführt und kon-
krete Maßnahmen in den Handlungsfeldern „Soziale Kohäsi-
on“, „Gesundheit“ und „Bildung/ Lebenslanges Lernen“ festge-
legt. 
Der 2. Kölner Aktionsplan befindet sich im verwaltungsinter-
nen Abstimmungsverfahren. 
 
 
2.5 Geflüchtete Frauen 
 
Veranstaltung für ge-
flüchtete Frauen 
I/1 hat in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frau-
en e. V. einen „Stadtspaziergang“ für geflüchtete Frauen 
durchgeführt. 
 
Ziel war, den Frauen, die inzwischen hier ein Zuhause gefun-
den haben, bei der Stadtführung historische Frauen vorzustel-
len, die Köln geprägt haben.  
 
 
 
2.6 Öffentlichkeitsarbeit 
 
Internationaler  
Frauentag  
Unter dem Motto „100 Jahre Frauenwahlrecht – Machen wir 
mehr daraus!“ wurde im März der Internationale Frauentag im 
Rathaus mit rd. 600 Gästen gefeiert. 
 
Es gab einen Schulklassenempfang der Oberbürgermeisterin 
im Ratssaal (100 Schüler und Schülerinnen), vier Workshops 
zu gleichstellungsrelevanten Themen, einen Markt der Mög-
lichkeiten, ein Café mit Twitter-Ecke sowie zwei Ausstellungen 
im Lichthof des Spanischen Baus. 
 
Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit einem breiten Ak-
tionsbündnis (u. a. Arbeitskreis Kölner Frauenvereinigungen, 
DGB, Politikerinnen verschiedener Fraktionen) vorbereitet und 
endete mit einem Empfang der Oberbürgermeisterin im Han-
sasaal.

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3. Mitgliedschaft in Gremien und Arbeitskreisen – ein Auszug 
 
Die Gleichstellungsbeauftragte ist ständiges Mitglied in folgenden Gremien und Arbeitskreisen 
- unabhängig von politischen Gremien. 
 
 Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen“ 
 Arbeitskreis „Gewaltprävention in der Stadtverwaltung“ 
 Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung eines neuen Beurteilungsverfahrens 
 Arbeitskreis „Diversity“ und Arbeitskreis „Diversity IHK“ 
 Arbeitskreis „Personalrätinnen“ 
 Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und  
Gleichstellungsbeauftragter 
 Bündnis „Mit Frauen in Führung“ (Lenkungsgruppe und diverse Arbeitskreise) 
 Bürgerhaushalt 
 GPR-Quartalsgespräche 
 Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt 
 LAG Frauen und Flucht 
 Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsbeauftragter  
 Lenkungsgruppe der Stellenbewertungskommission 
 Lenkungsgruppe Köln 2030 
 Mitglied im städtischen Koordinierungsstab 
 Netzwerk „Häusliche Gewalt“ 
 Netzwerk W (Wiedereinstieg) 
 Runder Tisch Sexarbeit 
 Runder Tisch Straßenkarneval 
 Städtische Sicherheitsgremien im Rahmen von Großveranstaltungen 
 Stellenbewertungskommission 
 Verwaltungsreform 
 Verwaltungsvorstand

Beratungsverlauf (1)

13.05.2019 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Markt

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Details

Aktenzeichen
0538/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
21.03.2019
Erstellt
14.02.2019 10:46