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1075/2018/2

Stärkung und Ausweitung des KVB-Busnetzes

Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung 06.06.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 6 (Chorweiler), Sitzung am 21.06.2018, TOP 9.2.4

Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung

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Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung

16990 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/661 
 
Vorlagen-Nummer 
 1075/2018/2 
Freigabedatum 
  
Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Entscheidung durch den Bezirksbürgermeister und ein Mitglied der Bezirksvertretung gemäß § 36 
Absatz 5, Satz 2 GO NRW und Genehmigung durch die Bezirksvertretung. 
Betreff 
Stärkung und Ausweitung des KVB-Busnetzes 
hier: Dauerhafte Erweiterungen 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 21.06.2018 
 
Dringlichkeitsbegründung  
 
Bei regulärer Beteiligung aller anzuhörenden Bezirksvertretungen könnte der erforderliche 2. Bera-
tungsgang im Verkehrsausschuss am 19.06.2018 und somit auch der abschließende Beschluss des 
Rates vor der Sommerpause nicht gewährleistet werden. Dieser ist jedoch erforderlich, um die  in der 
Vorlage beschriebenen Änderungen in der ÖPNV-Bedienung, wie geplant, zum kommenden Fahr-
planwechsel im Dezember 2018 bzw. im Fall der Linie 144 nach den Sommerferien 2018 umzuset-
zen.  
 
 
Beschluss: 
 
Gem. § 36 Abs. 5 Satz 2 GO NW in Verbindung mit § 10 der Hauptsatzung empfehlen wir dem Rat 
wie folgt zu beschließen: 
 
Der Rat spricht sich für die Umsetzung der unter Punkt 1 dargestellten dauerhaften Erweiterungen 
des Busnetzes aus. Diese werden somit Bestandteil des Nahverkehrsplans. 
 
Bis zum Ablauf der Betrauungsregelung im Jahr 2019 beauftragt der Rat die Verwaltung mit der Auf-
nahme der sich aus dieser Ausweitung des Busverkehrs ergebenden wirtschaftlichen Konsequenzen 
in die Betrauungsregelung vom 15.12.2005 / 24.06.2008. Die Anpassung der Finanzierungsbausteine 
und der entsprechenden Parameter erfolgt mit dem Monat der Inbetriebnahme des neuen Angebots. 
 
Ab dem Jahr 2020 wird das zusätzliche Angebot Bestandteil der beabsichtigten Direktvergabe. 
 
 
Datum  Abstimmungsergebnis 
 
 Unterschrift  Unterschrift

2 
 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   300.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja  
                                                  derzeit nicht zu beziffern      % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen        € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
Auf Basis des Ratsbeschlusses vom 14.11.2017 zur Stärkung und Ausweitung des Busnetzes haben 
Verwaltung und Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) ein Konzept erarbeitet, das in den nächsten bei-
den Jahren umgesetzt werden soll. Das Konzept beinhaltet neben Interimslösungen auch strukturell 
bedingte Erweiterungen des Busnetzes. Zur besseren Übersicht widmet sich diese Beschlussvorlage 
den dauerhaften Angebotserweiterungen. In einer gesonderten Vorlage (siehe Vorlagen-Nr. 
1037/2018) werden nur die vorübergehenden Erweiterungen des Busnetzes vorgestellt. 
 
 
 
1. Dauerhafte Angebotserweiterungen 2018 
 
Neben den Interimslösungen zur Bewältigung der stetig wachsenden ÖPNV-Nachfrage sind auch 
strukturell bedingte Angebotserweiterungen im Busverkehr notwendig. Die folgende Übersicht zeigt 
die geplanten Maßnahmen zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2018.

3 
 
 
Abbildung 1: Dauerhafte Busnetzerweiterungen 2018 
 
 Linie 142: Verdichtung Linie 142 „Unibuslinie“  
 
Im Zusammenhang mit der kontinuierlich steigenden ÖPNV-Nachfrage im Bereich der Universität 
wird die „Unibuslinie“ 142 in dem am stärksten nachgefragten Linienabschnitt zwischen Bahnhof Eh-
renfeld und Weißhausstraße montags bis freitags zwischen ca. 7:00 und 19:00 Uhr auf einen 10-
Minuten-Takt verdichtet.  
 
An der Haltestelle Bf. Ehrenfeld wird auf der Hüttenstraße eine Warteposition eingerichtet. Die Wen-
defahrt erfolgt über Hüttenstraße – Subbelrather Straße – Ehrenfeldgürtel. An der Haltestelle Weiß-

4 
 
hausstraße ist eine Warteposition bereits vorhanden. 
 
Betriebskosten 
Die geschätzte Erhöhung der jährlichen Betriebskosten abzüglich möglicher zusätzlicher Erlöse be-
trägt rd. 280.000 Euro pro Jahr. 
 
Infrastrukturkosten 
Die Einrichtung der Warteposition erfolgt zunächst provisorisch und wird voraussichtlich aus der 
ÖPNV-Pauschale gem. § 11 ÖPNVG NRW refinanziert. 
 
 
 Linie 144: Verlängerung zum Gewerbegebiet Girlitzweg 
 
Zur Anbindung des Gewerbeparks TRIOTOP/Girlitzweg und der in diesem Gebiet entstehenden Ge-
samtschule am Wasseramselweg wird in einem ersten Schritt der Linienweg der Buslinie 144 teilwei-
se verändert und verlängert. Der geänderte Linienweg der Buslinie 144 soll nach den Sommerferien 
2018 in Betrieb genommen werden. Die Linie wird weiterhin mit dem bestehenden Taktangebot ver-
kehren. Am Wochenende fährt die Linie nicht zum Gewerbepark, sondern endet an der Haltestelle 
Alter Militärring. 
 
Die Linie wird ab der Haltestelle Alter Militärring nicht mehr nach Junkersdorf, sondern über den Mili-
tärring und die Widdersdorfer Straße bis zum S-Bahn-Haltepunkt Müngersdorf Technologiepark und 
weiter über den Girlitzweg bis in das Gewerbegebiet geführt. Diese Linienführung wurde bereits bei 
der Überarbeitung des Busnetzes im Teilraum Linksrheinisch Mitte vorgeschlagen (vgl. Vorlagen-Nr. 
1755/2010). 
 
Auf dem Alten Militärring wird in Fahrtrichtung Aachener Straße eine neue Haltestelle als Umstiegs-
haltestelle von/zur Stadtbahnlinie 1 eingerichtet.  
 
In einem zweiten Schritt soll voraussichtlich in 2019 auch die Buslinie 139 in den Gewerbepark bzw. 
zur Schule Wasseramselweg verlängert werden. Sie soll zukünftig auch das Neubaugebiet am ehe-
maligen Güterbahnhof Ehrenfeld an den ÖPNV anbinden. Ab der bisherigen Endhaltestelle ist folgen-
der neuer Linienweg vorgesehen:  
 
Äußere Kanalstraße – Helmholtzstraße – Vogelsanger Straße – Vitalisstraße – Gewerbepark TRI-
OTOP/Girlitzweg. 
 
Zu den weiteren Anpassungen zum Fahrplanwechsel 2019 erstellt die Verwaltung rechtzeitig eine 
gesonderte Beschlussvorlage. 
 
Betriebskosten 
Die geschätzte Erhöhung der jährlichen Betriebskosten für die Linie 144 abzüglich möglicher zusätzli-
cher Erlöse beträgt rd. 200.000 Euro pro Jahr. 
 
Infrastrukturkosten 
Die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen zum Ausbau der Haltestellen im Gewerbepark TRI-
OTOP/Girlitzweg werden im Rahmen des Neubaus der Schule und des Teichrohrsängerweges her-
gestellt und finanziert. Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme – nach den Sommerferien 2018 – werden 
die neuen Haltestellen und die Warteposition zunächst provisorisch ausgebaut und aus der ÖPNV-
Pauschale gem. § 11 ÖPNVG NRW finanziert. 
 
Die Kosten für den endgültigen Ausbau der neuen Haltestelle auf dem Alten Militärring betragen ca. 
30.000 Euro und werden voraussichtlich aus der ÖPNV-Pauschale gem. § 11 ÖPNVG NRW refinan-
ziert. Sie wird zunächst provisorisch hergestellt.  
 
 
 
 Linie 124: Hauptbahnhof – Ford bzw. Gewerbegebiet Feldkassel

5 
 
 
Im Zusammenhang mit dem von der KVB abgeschlossenen Jobticket-Vertrag mit der Firma Ford ist 
eine Linie vom Hauptbahnhof zu den Entwicklungs- und Produktionsstätten von Ford bzw. ins Ge-
werbegebiet Feldkassel vorgesehen. In Ausrichtung auf die dortigen Zeiten für Arbeitsbeginn 
und -ende soll diese Linie montags bis freitags zwischen ca. 5:30 und 9:00 Uhr sowie zwischen ca. 
13:30 und 18:00 Uhr jeweils in einem 20-Minuten-Takt sowie zwischen ca. 21:30 Uhr und 23:30 Uhr 
in einem 30-Minuten-Takt verkehren. 
 
Folgender Linienweg ist vorgesehen: 
 
Hauptbahnhof – Rheinuferstraße – Zoo – Amsterdamer Straße – Industriestraße – Bremerhavener 
Straße – St.-Leonardus-Straße – Geestemünder Straße – Industriestraße – Edsel-Ford-Straße – 
Stadtbahnhaltestelle Merkenich – Edsel-Ford-Straße – Robert-Bosch-Straße (Zufahrt REWE) 
 
Die Linie 124 soll als Direktbuslinie betrieben werden. Auf dem Linienweg zwischen Hauptbahnhof 
und Geestemünder Straße sind lediglich folgende Verknüpfungshaltestellen vorgesehen: 
 
 Hauptbahnhof: Verknüpfung zu Stadtbahn-, Bus-, Regional- und Fernverkehr 
 Amsterdamer Straße/Gürtel: Stadtbahnlinien 13, 16; Buslinie 140 
 Geestemünder Straße (neu): Stadtbahnlinie 12 
 
Im weiteren Verlauf des Linienweges – von der Industriestraße kommend – fährt der Bus zunächst 
die Haltestelle Oranjehofstraße an und dann weiter zur Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 12 in Mer-
kenich. Von dort fährt er zurück in Richtung Oranjehofstraße.  
 
Diese Stichfahrt wird zunächst interimsweise durchgeführt, um eine Betriebsaufnahme zum Fahr-
planwechsel sicherstellen zu können. Sie ist nötig, um die bestehende Haltestelle Oranjehofstraße 
anfahren zu können. Es wird jedoch gemeinsam mit Ford nach einer Lösung gesucht, die Haltestelle 
Oranjehofstraße für die Linie 124 durch eine andere Haltestelle (z. B. durch Ausbaumaßnahmen auf 
dem Ford-Parkplatz) zu ersetzen und damit den Linienweg und auch die Fahrzeiten schnellstmöglich 
verkürzen zu können.  
 
Unabhängig davon führt der weitere Linienweg in das Gewerbegebiet Feldkassel bis zur Endhaltestel-
le im Bereich der Zufahrtsstraße zu REWE. Der Rückweg erfolgt in gleicher Weise. 
 
Auf der Goldgasse in Fahrtrichtung Rheinuferstraße wird eine neue Haltestelle inkl. Warteposition 
eingerichtet. Auf der Geestemünder Straße wird in Höhe des Knotenpunktes Emdener Straße eine 
neue Bushaltestelle eingerichtet, um die Verknüpfung zur Stadtbahnlinie 12 herzustellen. An der Hal-
testelle Feldkasseler Weg wird in Fahrtrichtung REWE ein neuer Haltepunkt eingerichtet. Im Bereich 
der Zufahrt zum REWE-Gelände wird eine Warteposition, die gleichzeitig Ein- und Ausstiegshaltestel-
le ist, eingerichtet. Die Wendefahrt erfolgt über den Kreisverkehr an der Industriestraße. 
 
Alle Haltestellen und die Warteposition werden zunächst provisorisch hergestellt.  
 
Es ist geplant, mit der Firma REWE Gespräche zu führen, um die Buslinie langfristig direkt bis zum 
Frischezentrum zu verlängern.  
 
Für die Einrichtung der Haltestellen müssen in Bereichen ohne Parkierungsdruck voraussichtlich we-
nige öffentliche Stellplätze entfallen. 
 
Betriebskosten 
Die geschätzte Erhöhung der jährlichen Betriebskosten abzüglich möglicher zusätzlicher Erlöse be-
trägt rd. 830.000 Euro pro Jahr. Als Gegenfinanzierung für den Betrieb können die Einnahmen aus 
dem Jobticket-Vertrag mit der Firma Ford herangezogen werden. 
 
Infrastrukturkosten 
Die Kosten für die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen zum endgültigen Ausbau der Haltestellen 
belaufen sich auf ca. 120.000 Euro und werden voraussichtlich aus der ÖPNV-Pauschale gem. § 11

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ÖPNVG NRW refinanziert. Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme werden die neuen Haltestellen zu-
nächst provisorisch hergestellt.  
 
Der Ausbau der Warteposition erfolgt auch nur provisorisch. Es ist zunächst zu klären, ob die Linie bis 
zum REWE-Frischezentrum verlängert werden kann. Sollte die Linie verlängert werden, wäre aus 
Sicht von Verwaltung und KVB die Einrichtung einer Haltestelle in direkter Nähe zur Einfahrt des 
Frischezentrums sinnvoll.  
 
 
 Linie 130: Anbindung Sürther Feld 
 
Das Neubaugebiet Sürther Feld wird künftig durch die Buslinie 130 an das ÖPNV-Netz angebunden. 
Diese Linie wird auf dem neuen Linienast montags bis freitags zwischen ca. 5:30 und ca. 20:30 Uhr 
sowie samstags zwischen ca. 9:00 und 20:30 Uhr im 30-Minuten-Takt zwischen Rodenkirchen Bahn-
hof und Sürth Bahnhof verkehren.  
 
Die Buslinie 131, die zwischen Rodenkirchen und Sürth somit nicht mehr durch die Linie 130 verstärkt 
wird, verkehrt in diesem Linienabschnitt zukünftig montags bis freitags zwischen ca. 7:00 und 9:00 
Uhr und ca. 13:00 und 18:00 Uhr im 10-Minuten-Takt.  
 
Der Linienweg der Linie 130 im neuen Abschnitt zwischen Rodenkirchen Bahnhof und Sürth Bahnhof 
verläuft folgendermaßen: 
 
Bahnhof Rodenkirchen – Ringstraße – Sürther Straße – Eygelshovener Straße – Sürther Feldallee – 
Am Feldrain – Kölnstraße – Heinrich-Erpenbach-Straße – Falderstraße – Sürth Bahnhof 
 
An der Haltestelle Rodenkirchen Bahnhof wird eine neue Haltestelle auf der Ringstraße in Fahrtrich-
tung Sülz eingerichtet. Die Auslagerung der Haltestelle aus dem bestehenden Busbahnhof ist aus 
Sicht von Verwaltung und KVB notwendig, da durch die Ausweitung des Angebots die Abwicklung 
aller Linien an der bestehenden Haltestelle in der Hauptverkehrszeit zu Problemen im Knotenpunkt 
Maternusstraße/Ringstraße führen könnte. Der Bus Richtung Sürth bedient die vorhandene Haltestel-
le. 
 
Im weiteren Linienverlauf Richtung Sürth werden auf der Ringstraße in Höhe der Siegstraße eine 
neue Haltestelle zur Anbindung der Schulen, eine Haltestelle in Höhe des Friedhofs und eine Halte-
stelle auf der Eygelshovener Straße in direkter Nähe zur Sürther Straße eingerichtet.  
 
Alle Haltestellen werden zunächst provisorisch hergestellt.  
 
Die Haltestellen auf der Eygelshovener Straße und der Sürher Feldallee werden im Rahmen des 
Straßenausbaus erstellt und finanziert. Die Haltestelle auf der Heinrich-Erpenbach-Straße wurde be-
reits im Rahmen des Straßenausbaus hergestellt. 
 
Der genaue Zeitpunkt der Inbetriebnahme ist derzeit in Klärung. Hierzu wird es kurzfristig eine Vorla-
ge für die Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) geben. 
 
Betriebskosten 
Die geschätzte Erhöhung der jährlichen Betriebskosten abzüglich möglicher zusätzlicher Erlöse be-
trägt rd. 430.000 Euro pro Jahr. 
 
Infrastrukturkosten 
Die Kosten für die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen zum endgültigen Ausbau der Haltestellen 
belaufen sich auf ca. 150.000 Euro und werden voraussichtlich aus der ÖPNV-Pauschale gem. § 11 
ÖPNVG NRW refinanziert. Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme werden die neuen Haltestellen zu-
nächst provisorisch ausgebaut.

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2. Finanzierung der Betriebskosten 
 
In dem o.g. Ratsbeschluss vom 14.11.2017 („Stärkung und Ausweitung des KVB-Busnetzes“) war im 
Rahmen des Planungsauftrages der Verwaltung die Maßgabe auferlegt worden, dass 
„zur Finanzierung der dargestellten Ziele zur Stärkung und Ausweitung des KVB-Busnetzes […] Er-
gebnisverbesserungen der KVB AG im Zeitraum 2018 bis 2022 genutzt werden [sollen], die die Ver-
lustdeckelung von 90 Mio. Euro gemäß Vorgabe für die Direktvergabe unterschreiten. Darüber hinaus 
sollen Mittel aus dem in Aussicht gestellten „Mobilitätsfonds“ der Bundesregierung zur Verminderung 
der Luftschadstoffbelastung in den Städten eingesetzt werden, die bereits beantragt wurden.“  
 
Diese Vorgabe kann eingehalten werden. 
 
Aufgrund der von der Stadt Köln zu tätigenden Investitionen zur Herstellung der Infrastruktur entste-
hen Kosten in Höhe von ca. 300.000 Euro. 
 
Bis zum Ablauf der Betrauungsregelung im Jahr 2019 beauftragt der Rat die Verwaltung mit der Auf-
nahme der sich aus diesem Beschluss ergebenden wirtschaftlichen Konsequenzen in die Betrau-
ungsregelung vom 15.12.2005 / 24.06.2008. Die Anpassung der Finanzierungsbausteine und der 
entsprechenden Parameter erfolgt mit dem Monat der Inbetriebnahme des neuen Angebots. 
Für die Zeit nach Auslaufen der Betrauungsregelung bereitet die Verwaltung eine Direktvergabe an 
die KVB vor. Mit Beschluss des Rates über die Angebotsausweitung wird das Angebot Bestandteil 
des neuen, im Rahmen der Direktvergabe zu beauftragenden Leistungsangebots. 
 
 
3. Weiteres Vorgehen 
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 bzw. nach den Sommerferien werden die oben beschrie-
benen zusätzlichen dauerhaften Busangebote umgesetzt. Nach zwei Jahren werden die neuen An-
gebote hinsichtlich ihrer Wirksamkeit anhand von Fahrgastzählungen überprüft und das Ergebnis 
dem Verkehrsausschuss vorgelegt. 
 
Nach Abschluss der Detailprüfungen für die dauerhaften Busnetzerweiterungen, die zum Fahrplan-
wechsel im Dezember 2019 eingerichtet werden sollen, wird den politischen Gremien rechtzeitig eine 
Beschlussvorlage zur Entscheidung vorgelegt. Wie in der Mitteilung zur Sitzung des Verkehrsaus-
schusses am 05.12.2017 bereits dargelegt, handelt es sich um die nachfolgenden Buslinien (siehe 
Vorlagen-Nr. 3578/2017): 
 
 Linie 139:  Verlängerung der Linie zur Erschließung des Neubaugebietes Güterbahnhof Ehren-
feld und des Gewerbeparks TRIOTOP/Wasseramselweg 
 Linie 150: Modifizierung des Linienweges zur Anbindung des Deutzer Hafens  
 
Der vom Rat am 14.11.2017 beschlossene Auftrag an die Verwaltung, bei den Vorschlägen für eine 
dauerhafte Erweiterung des KVB-Busnetzes den Ausbau von „TaxiBus“ und „AST“ zu einem erweiter-
ten „Bus on Demand“-Angebot (auch per App) zu prüfen, kann aufgrund der Größe dieses Projektum-
fangs nicht kurzfristig zum nächsten Fahrplanwechsel realisiert werden. Die Verwaltung hat sich aber 
bereits gemeinsam mit der KVB dieses Themas grundsätzlich angenommen, wird entsprechende 
Konzepte für die Stadt Köln ausarbeiten und dann den politischen Gremien vorstellen.

Beratungsverlauf (1)

21.06.2018 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.2.4 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1075/2018/2
Typ
Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung
Datum
06.06.2018
Erstellt
22.05.2018 15:04