0471/2025
Projekt „Prozesskette Nachhaltigkeit“
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Anlage 0_Dringlichkeitsbegründung zur Vorlage
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Anlage 0 Dringlichkeitsbegründung zur Vorlage Aufgrund von erhöhtem dezernatsübergreifenden Abstimmungsbedarf zum Querschnittsthema Nachhaltigkeit konnte die Vorlage nicht fristgerecht eingebracht werden. Der Beschluss ist zum jetzigen Zeitpunkt notwendig, um den geplanten Projektablauf im Rahmen der Förderung weiter zu gewährleisten und die erste Sitzung des Projektbeirats rechtzeitig durchführen zu können.
Beschlussvorlage Rat
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Dezernat, Dienststelle IX/15/15/1 Vorlagen-Nummer 0471/2025 Freigabedatum 24.03.2025 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Projekt „Prozesskette Nachhaltigkeit„ Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat unterstützt die Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ im Rahmen des Projekts „Prozesskette Nachhaltigkeit“ durch smarte Ziele zu operationali- sieren und als Nachhaltigkeitsstrategie zu konkretisieren. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, einen Beirat zur inhaltlichen Begleitung des Projektes „Prozesskette Nachhaltigkeit“ einzurichten. Dieser setzt sich aus je- weils einem / einer Vertreter*in der im Rat vertretenen Fraktionen sowie Vertre- ter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Verwaltung und Konzern Stadt zusammen. Stadtentwicklungsausschuss 27.03.2025 Rat 03.04.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die Stadt Köln hat sich erfolgreich für die Teilnahme am Programm „Prozesskette Nachhaltigkeit NRW“ beworben. Die LAG 21 NRW begleitet dabei Kommunen aus ganz NRW bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien, Nachhaltigkeitsberich- ten und Nachhaltigkeitshaushalten. Der Kölner Schwerpunkt dieses neuen Projekts liegt in der der Konkretisierung der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ als Nachhaltigkeitsstrategie. Das Projekt hat eine Laufzeit vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2026 und wird vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW ge- fördert. Die Förderung ist dabei auf eine beratende und kommunikative Unterstützung durch die LAG 21 NRW ausgelegt und hat während der Laufzeit keine Auswirkungen auf den städtischen Haushalt. Das Projekt „Prozesskette Nachhaltigkeit“ baut auf dem bereits beschlossenen Zielge- rüst der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ auf und konkretisiert dieses durch die Festlegung von terminierten und messbaren Zielwerten unter Berücksichtigung be- reits bestehender fachlicher Strategien. Dazu soll ein Beirat für die Laufzeit des Projektes „Prozesskette Nachhaltigkeit“ einge- richtet werden, der neben Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auch die institutionelle Stadtgesellschaft Kölns mit einbindet. Während der gesamten Projekt- laufzeit sind fünf Beiratssitzungen geplant. Die Besetzung des Beirats erfolgt auf der Grundlage der fünf Leitsätze der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“. Zentrale Aufgabe des Beirates ist die Operationalisierung der Stadtstrategie durch umsetzbare Ziele und messbare Indikatoren auf den Beiratssitzungen zu erarbeiten und zu beglei- ten. Beiratsmitglieder nehmen eine Repräsentant*innen- und Multiplikator*innenrolle ein. Der Beirat hat eine empfehlende und beratende Rolle. Der Beirat setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: - jeweils einem / einer Vertreter*in der im Rat vertretenen Fraktionen - 15 Repräsentant*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, die von der Verwaltung benannt werden - bis zu 15 Repräsentant*innen aus Verwaltung und Konzern Stadt Die Geschäftsführung des Beirates liegt beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik. Die Teilnahme am Beirat wird nicht gesondert durch ein Sitzungsgeld vergütet. Als Ergebnis des Projekts wird ein Ergänzungsband „Kölner Perspektiven 2030+ Nachhaltigkeitsstrategie“ entstehen, der den politischen Gremien zum Beschluss vor- gelegt wird. 3 Hintergrund Köln war eine von 10 ausgewählten Modellkommunen im Projekt „Global Nachhaltige Kommune NRW“ (GNK NRW), die von April 2021 bis Dezember 2022 bei der Erstel- lung von kommunalen Nachhaltigkeitsberichten nach dem standardisierten Berichts- rahmen nachhaltige Kommune (BNK) begleitet wurden (Vorlage 4025/2022). Auf der Basis des BNK soll das Zielgerüst der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung verknüpft werden, um so eine Grund- lage für die strategische Steuerung der nachhaltigen Stadtentwicklung Kölns zu schaf- fen. Damit soll nach drei Jahren der Umsetzung der Stadtstrategie durch Schlüssel- projekte eine Weiterentwicklung in der Umsetzungssteuerung erfolgen. Der fehlende zentrale Baustein ist hier die Operationalisierung des Zielsystems mit messbaren und zeitlich terminierten Zielen. Das Monitoring der Zielerreichung in Verbindung mit der Nachhaltigkeitsberichterstat- tung kann neben der Herstellung von Transparenz auch eine Erfolgskontrolle für die Stadt Köln hinsichtlich ihrer nachhaltigen Entwicklung herstellen. Damit bietet die Erar- beitung und Beobachtung von messbaren Zielen Politik und Verwaltung Möglichkeiten zur Reflexion und Steuerung des eigenen Handelns. Durch eine nachhaltige strategi- sche Stadtentwicklungssteuerung kann die Stadt Köln Prioritäten für eine langfristig erfolgreiche und wettbewerbsfähige Stadt setzen, proaktiv auf die wichtigsten Heraus- forderungen unserer Zeit reagieren und Nachhaltigkeit nach innen und außen darstel- len und kommunizieren.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ohne Votum behandelt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0471/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 24.03.2025
- Erstellt
- 10.02.2025 17:46