V/0790/2006
Angebote im Übergang Schule-Beruf
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Anlage 1
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1 Anlagen: 3.1 Angebote während der allgemeinen Schulpflicht • Berufswahlpass Ziele: Mit dem Berufswahlpass strukturieren und steuern die Schülerinnen und Schüler ihren Berufswahlprozess und dokumentieren ihre schulischen und außerschulischen Aktivitäten sowie ihre erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten ab der 7. oder 8. Jahrgangsstufe bis zur Einmündung in eine Ausbildung oder weiterführenden Schule. Der Berufswahlpass ist ein Instrument, das dazu dient • den beruflichen Entscheidungsprozess der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, • Projekte und Maßnahmen im Rahmen der Berufsorientierung wie z. B. Betriebspraktika, Unterrichtsprojekte zur Berufsvorbereitung, schulische und außerschulische Veranstaltungen, Angaben zu besonderen Leistungen zu dokumentieren, • die Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler und die individuelle Lernplanung zu fördern, • gemeinsame Gespräche über den Verlauf des Berufswahlprozesses der Schülerinnen und Schüler mit Lehrkräften, Eltern und weiteren Bezugspersonen zu initiieren, • das Berufsorientierungscurriculum an der Schule weiterzuentwickeln. Träger des Angebotes Stabsstelle Übergangsmanagement Schule/ Beruf Finanzierung Bundesprogramm Schule-Wirtschaft- Arbeitsleben, ESF, Ministerium für Schule und Weiterbildung, NRW Adressaten Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10, Eltern, Lehrkräfte der jeweiligen Schulen Beteiligte Schulen Hauptschulen: Roxel, Fürstenberg, Geist, Coerde, Wartburg, Wolbeck, Realschulen: Fürstin–von-Gallitzin, Geschwister-Scholl, Paul-Gerhardt, Kreuzviertel, Wolbeck, Gymnasien / Gesamtschule: Annette-von- Droste-Hülshoff-Gymnasium, Freiherr-von- Stein-Gymnasium, Friedensschule Förderschulen: Albert-Schweitzer-Schule, Johannesschule, Augustin-Wibbelt-Schule, LWL Schule, Förderschwerpunkt Sehen, LWL Schule, Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung Anzahl der Schülerinnen und Schüler 2000 bis 2200 Schülerinnen und Schüler Weitere Informationen: www.berufswahlpass.de www.swa-programm.de www.berufsorientierung-im–verbund.de 2 • Duales Orientierungspraktikum in der Oberstufe Ziele: Mit dem Angebot des Dualen Orientierungspraktikums werden Schülerinnen und Schüler in der gymnasialen Oberstufe in ihrem Berufs- und Studienwahlprozess unterstützt. Sie erhalten die Gelegenheit, eine Woche an der Universität oder Fachhochschule Münster ein Studienfach ihrer Wahl zu erkunden und im Anschluss an die Erkundungswoche in einem akademischen Beruf zu hospitieren. Träger des Angebotes Stabsstelle Übergangsmanagement Schule/ Beruf Finanzierung Bundesprogramm Schule-Wirtschaft- Arbeitsleben, ESF, Ministerium für Schule und Weiterbildung, NRW Adressaten Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Beteiligte Schulen Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Gymnasium Wolbeck Anzahl der Schülerinnen und Schüler Bisher 230 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe Weitere Informationen: www.berufsorientierung-im-verbund.de • Individuelle Förderplanung zur Beruflichen Integration Ziele: Mit dem Konzept der individuellen Förderplanung zur beruflichen Integration soll die Vermittlung von Jugendlichen vor allem an Förderschulen in Ausbildung und Beschäftigung qualitativ und quantitativ verbessert werden. Träger des Angebotes Stabsstelle Übergangsmanagement Schule/ Beruf Finanzierung Bundesprogramm Schule-Wirtschaft- Arbeitsleben, ESF, Ministerium für Schule und Weiterbildung, NRW Adressaten Schülerinnen und Schüler von Förderschulen und Hauptschulen, Lehrkräfte Beteiligte Schulen Hauptschule Coerde, Augustin-Wibbelt- Schule, in Planung: Albert-Schweitzer- Schule, Johannesschule, Uppenbergschule Anzahl der Schülerinnen und Schüler Bisher 50-70 Schülerinnen und Schüler Weitere Informationen: www.berufsorientierung-im-verbund.de Im Rahmen der Projektförderung „Berufsorientierung im Verbund“ sind in dem Zeitraum September 2006 bis Dezember 2007 folgende, erweiterte Angebote zur Unterstützung der Berufs- und Studienwahlorientierung an allgemeinbildenden Schulen und Berufskollegs vorgesehen: 3 • Elternarbeit Ziele: Mit dem Schwerpunkt „Elternarbeit“ wird das Ziel verfolgt, die Kooperation von Schule und Eltern im Hinblick auf die schulische Berufsorientierung zu stärken und zu erweitern. Hierzu ist geplant, in Zusammenarbeit mit interessierten Schulen Angebote mit aktiver Beteiligung der Eltern zu entwickeln und durchzuführen. Vorgesehen sind u. a. folgende Bausteine: • Durchführung von Elternabenden zur Lebensplanung und Berufsorientierung • Entwicklung und Durchführung von Beratungsangeboten zur Berufsorientierung für Eltern • Aufbau und Durchführung von Weiterbildungsangeboten zur Berufsorientierung für Eltern • Einführung des Berufswahlpasses in der Sekundarstufe II Ziele: Der Berufswahlpass wird für die Sekundarstufe II weiterentwickelt, so dass künftig auch Schüler/innen der gymnasialen Oberstufe über einen Berufswahlpass verfügen werden. • Individuelle Förderplanung zur Beruflichen Integration an Berufskollegs Ziele: Das Konzept der individuellen Förderplanung zur Beruflichen Integration hat sich als tragfähiges Angebot an Förderschulen bewährt. Es wird daher in Zusammenarbeit mit den Berufskollegs das Konzept im Berufsorientierungsjahr und Berufsgrundschuljahr eingeführt. • Ergänzung des Berufswahlpasses mit dem „Job-Pass“ zur Einführung an Berufskollegs Ziele: Bei der Einführung des Berufswahlpasses an Berufskollegs ist die Ergänzung mit dem „Job- Pass“ vorgesehen. Der in Köln entwickelte Job-Pass ist ein Instrument, das sich vor allem an benachteiligte Jungendliche, die aus unterschiedlichen Gründen noch nicht in eine reguläre Berufsausbildung eintreten konnten, richtet. Der Job-Pass dokumentiert betriebs- und ausbildungsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten, die der Jugendliche während der Berufskollegzeit - z. B. im Rahmen des Werkstattjahres- erwirbt. 4 • WegeplanerInnen an Haupt- und Förderschulen Ziele: Hilfe bei der Erlangung eines Schulabschlusses; frühzeitige, umfassende Berufsorientierung in der Schule; Vermittlung in Ausbildung oder bezahlte Jahrespraktika Träger des Angebotes Initiative für Beschäftigung! in Kooperation mit dem Übergangsmanagement Schule- Beruf Finanzierung Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und ESF, Programm EQUAL Adressaten Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 Beteiligte Schulen Geistschule; Fürstenbergschule; Hauptschule Wolbeck; Wartburgschule in Kooperation mit der Hauptschule Roxel; Richard-von- Weizsäcker-Schule, Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung; Martin- Luther-King-Schule, Förderschwerpunkt Sprache Anzahl der Schülerinnen und Schüler Ca. 2500 Träger des Angebotes Jugendhilfe direkt e.V. Finanzierung Stadt Münster Adressaten Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 Beteiligte Schule Hauptschule Hiltrup Anzahl der Schülerinnen und Schüler Alle Schüler und Schülerinnen der HS Hiltrup • Schullaufbahnberatung Ziele: Beratung für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern in Fragen der Schulwahl Träger des Angebotes Amt für Schule und Weiterbildung (40.3) Finanzierung Stadt Münster Adressaten Schülerinnen und Schüler Beteiligte Schulen Nach Bedarf • „Meisterwerker“ - Kompetenztraining Ziele: Erweiterung berufsrelevanter Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern durch modularisierte Trainingsbausteine Träger des Angebotes Universität Münster in Kooperation mit Übergangsmanagement Finanzierung Bayrische Wirtschaftsstiftung Adressaten Schülerinnen und Schüler Klasse 9 und 10 Beteiligte Schulen Nach Bedarf; Pilot HS Coerde 5 • „Crossroads“ – Theaterstück zur Berufswahlorientierung Ziele: Zielgruppenfreundliche Thematisierung berufswahlspezifischer Fragestellungen und deren Bearbeitung im schulischen Rahmen Träger des Angebotes Cactus – Junges Theater in Kooperation mit Initiative für Beschäftigung und Übergangsmanagement Finanzierung Initiative für Beschäftigung!, Stiftung Siverdes, Übergangsmanagement Schule-Beruf Adressaten Schulen Beteiligte Schulen Zunächst alle Projektschulen mit WegeplanerInnen, dann nach Bedarf • „Mach Dich schlau – Jobs zum Anfassen“ Ziele: Schülerinnen und Schüler sollen Einblicke in betriebliches Alltagsgeschehen bekommen und vor allem die zur Einmündung in den „Traumberuf“ notwendigen Qualifikationen erfahren. Träger des Angebotes Betriebe, Wirtschaftsförderung, Übergangsmanagement Finanzierung Betriebe Adressaten Schülerinnen und Schüler und deren Eltern (Klassen 7 bis 9; alle allg. bildenden Schulformen) Beteiligte Schulen Alle Schulen in Münster • „Wir wollen :) Wirtschaft in die Schule“ Ziele: Vermittlung fester Lernpartnerschaften von Schulen und Betrieben Träger des Angebotes Stiftung Partner für Schule in Kooperation mit der Stabsstelle Übergangsmanagement Finanzierung Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und ESF Adressaten Schulen im Regierungsbezirk Münster Beteiligte Schulen Nach Bedarf • Kontinuierliche Praxistage Ziele: Durch lang angelegte, unterstützte Praktikumsphasen soll die Übergangsquote von Haupt- und Förderschülerinnen in Ausbildung deutlich angehoben werden. Träger des Angebotes Initiative für Beschäftigung! in Kooperation mit Übergangsmanagement Schule-Beruf Finanzierung Bundesprogramm Lernende Regionen Adressaten Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 Beteiligte Schulen Waldschule Kinderhaus, Martin-Luther-King-Schule Anzahl der Schülerinnen und Schüler ca. 100 6 • Jugend-online Schwerpunkt Nord Ziele: Das Internetprojekt Jugend-online unterstützt und fördert Jugendliche und junge Erwachsene im Hinblick auf eine qualifizierte Nutzung der neuen Medien (besonders des PCs) und Angebote der beruflichen Orientierung. Träger des Angebotes Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Finanzierung Stiftung Pfründnerhaus Adressaten Schülerinnen und Schüler ab Klasse acht Beteiligte Schulen HS Coerde, Waldschule Kinderhaus Anzahl der Schülerinnen und Schüler ca. 500 3.2. Angebote im Anschluss an die Allgemeine Schulpflicht bis zum Ende der Berufsschulpflicht „Berufsschulpflichtig sind alle Jugendlichen und Erwachsenen, solange ein Ausbildungsverhältnis besteht, das vor Vollendung des 21. Lebensjahres begonnen worden ist. Die Berufsschulpflicht dauert für Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis bis zum Ablauf des Schuljahres, in dem der Schüler/ die Schülerin 18 Jahre alt wird. Für die jugendlichen ohne Ausbildungsverhältnis, die im 11. Schulbesuchsjahr eine berufliche Vollzeitschule besucht haben, endet die Berufsschulpflicht nach Abschluss des 11. Schuljahres.“ (Aus: Broschüre „Berufskollegs in Münster – Information und Beratung“) • WegeplanerInnen an Berufskollegs Ziele: Hilfe bei der Erlangung eines Schulabschlusses; Frühzeitige, umfassende Berufsorientierung in der Schule, Vermittlung in Ausbildung oder bezahlte Jahrespraktika Träger des Angebotes Initiative für Beschäftigung! in Kooperation mit der Stabsstelle Übergangsmanagement Finanzierung Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und Europäischer Sozialfonds (50 %-ige Kofinanzierung) Adressaten Schülerinnen und Schüler in den Berufsorientierungsjahr- Klassen, dem Berufsgrundschuljahr, Projektklassen Beteiligte Schulen Anne-Frank-Schule, Adolph-Kolping-Schule Anzahl der Schülerinnen und Schüler ca. 450 Weitere Informationen: Broschüre „Brücke zum Beruf – ein erfolgreiches Konzept stellt sich vor“ 7 • Vermittlung arbeitsmarktnaher Grundkompetenzen und individuelle Begleitung für arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Jugendliche Träger des Angebotes Lernen fördern e.V.; Friedrich-Ebert-Str. 132; 48151 Münster Anerkannter Träger der Jugendhilfe in Kooperation mit AIM jugend+ und Stabsstelle Übergangsmanagement Zielsetzung Den TN werden Lerngelegenheiten zur Verfügung gestellt, in denen sie in einem geschützten Rahmen Grundkompetenzen wie Zuverlässigkeit, Kritikfähigkeit und eigenverantwortliches Arbeiten langsam aufbauen und trainieren können. Am Ende des Förderprozesses sollen die TN über die Fähigkeiten verfügen, die Arbeitgeber und Ausbilder bei ihren Mitarbeitern und Auszubildenden als grundlegend voraussetzen. In Abhängigkeit von ihren jeweiligen Zielen und Potentialen wird dabei ein Übergang der TN • In eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme oder eine andere Maßnahme der beruflichen Bildung • in ein Berufsausbildungsverhältnis oder • in ein betriebliches Beschäftigungsverhältnis angestrebt. Unterschiedliche Biographieverläufe und Problemlagen erfordern dabei einen auf den Einzelfall abgestimmten und im Maßnahmeverlauf immer wieder neu angepassten Förderprozess. Zielgruppe Nicht mehr allgemein schulpflichtige Jugendliche arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Jugendliche bis 25 Jahre, die aufgrund mangelnder Grundkompetenzen an den berufsvorbereitenden oder ausbildungsbegleitenden Maßnahmen nach SGB III nicht erfolgreich teilnehmen können (insbesondere Maßnahmeabbrecher) oder deren Förderzeiten abgelaufen sind, wobei weiterhin Förderbedarf im Bereich der Grundkompetenzen besteht. Anzahl Plätze 15 (flexibler Einstieg und Ausstieg) maximale Verweildauer 12 Monate Teilnehmerakquise Kontakte zur Zielgruppe und eingebunden in entsprechende Netzwerke (Bildungsträger, Schulen und AMS) Finanzierung Das erste Jahr wurde von AIM jugend+ finanziert, anschließend wurde das Projekt in den Antrag Übergangsmanagement übernommen und die Förderung für ein zweites Jahr gesichert. • Stadtteilwerkstatt Nord Träger des Angebotes Amt für Kinder, Jugendliche und Familien und JAZ gGmbH Finanzierung Stadt Münster Adressaten Jugendliche und junge Erwachsene aus Münster-Nord im Alter von 16 – 24 Jahren Beteiligte Schulen Hauptschule Coerde, Waldschule Kinderhaus, Uppenbergschule Anzahl der Schülerinnen und Schüler 15 Plätze 8 • Jugendwerkstatt Träger des Angebotes JAZ gGmbH Finanzierung Stadt Münster Adressaten Jugendliche und junge Erwachsene aus Münster im Alter von 16 bis 24 Jahren Beteiligte Schulen u.a. Fürstenbergschule, Geistschule, HS Hiltrup Anzahl der Schülerinnen und Schüler 12 Plätze Die durch AIM jugend+ geförderten Projekte für diese Zielgruppe (z.B. “Maßnahmen für junge Migrantinnen und Migranten und „Gemma“ werden in einer gesonderten Vorlage dargestellt. 3.3. Angebote über die allgemeine Schulpflicht und Berufsschulpflicht hinaus Die unter 3.1. und 3.2. aufgeführten Maßnahmen stehen teilweise auch für die Zielgruppe zur Verfügung, die bereits die allgemeine Schulpflicht und die Berufsschulpflicht erfüllt haben. Die durch AIM jugend+ geförderten Projekte für diese Zielgruppe (z.B. „Intensivtraining“, „Konfliktbewältigungsstrategien“) werden in einer gesonderten Vorlage dargestellt. • Arbeiten und Lernen Träger des Angebotes JAZ gGmbH Finanzierung Stadt Münster, AMS Adressaten Jugendliche, die die allg. Schulpflicht erfüllt haben Beteiligte Schulen Vermittlung über AMS Anzahl der Schülerinnen und Schüler Pro Kurs 18 Plätze
Anlage 2
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EENA, kr u - 18. März 2005 tm Antrag Übergang Schule - Beruf unterstützen und verbessern Der Ausschuss für Schule und WVeiterbildung und der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien mögen beschließen! Die Verwaltung wird beauftragt wird beaufträgt eine.Übersicht zu erstellen, in der alle Angebote zur Unterstützung des Übergangs Schule und Beruf aufgelistst werden. In Münster gibt es eine Reihe von Hilfsangeboten, die In einem erheblichen Umfang auch von freien Trägern angeboten werden. Es sollte eine Übersicht erstellt werden, die folgende Fragen beantwortet: + Wer ist der Träger des Hilfeangebotes? * Wer finanziert das Angebot? + Wer sind die Adressaten? + An welchen Schulen/ Berufskollegs/Institutionen findet das Angebot statt? + Wie viele Schüler werden betreut? + Welche Rückmeldungen hat man zur Erfolgsquote? Die Übersicht soll dazu dienen, im Sinne eines "best practice" Beispiels Möglichkeiten für eine Ziel gerichtete Förderung der Schulabgänger aufzuzeigen und zu verbessern. Dies soll insbesondere die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen, die zurzeit wenige Aussichten auf eine berufliche Bildung haben. gez. Marliese Kosmider CDU-Mitglieder des Schulausschusses CDU-Mitglieder des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien CDU-Fraktion im Rat.der Stadt Münster Fraktionsgeschäftsstelle Mauritzstraße 7-8 ° 48143 Münster Telefon (0251) 4 1843-0 Telefax (0251) 4 31 38 e-mail fraktlon@cdu-ms.de ' http: /\www.cdu-ms.de
Berichtsvorlage
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V/0790/2006 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Schule und Weiterbildung Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Betrifft Angebote im Übergang Schule-Beruf Beratungsfolge 24.10.2006 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 26.10.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 07.11.2006 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht Bericht: Im Übergang Schule – Beruf sind in der Stadt Münster viele Institutionen mit Aktivitäten und Maßnahmen tätig. Dieser Bericht liefert eine Übersicht über die vom Amt für Schule und Weiter- bildung und dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien durchgeführten bzw. koordinierten und geförderten Maßnahmen. Mit diesem Bericht ist der Antrag der CDU-Fraktion vom 18.03.2005 erledigt. 1. Amt für Schule und Weiterbildung - Stabsstelle Übergangsmanagement Schule- Beruf / Aufgabenbeschreibung Zentrale Aufgabe des Übergangsmanagements Schule - Beruf im Amt f ür Schule und Weiterbil- dung ist die Koordinierung, Systematisierung, Entwicklung und Verstetigung von Angeboten und Projekten zur Optimierung des Übergangsfeldes Schul e-Beruf. Damit wird das Ziel verfolgt, eine Arbeits- und Koordinierungsstelle für das Übergangsmanagement Schule-Beruf im Stadtbezirk Münster aufzubauen und zu etablieren. Das Übergangsmanagement arbeitet in enger Abstim- mung mit dem Netzwerk Schule/ Wirtschaft unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. Tillmann. In diesem Netzwerk sind alle relevanten Akteure des Übergangsfeldes vertreten (Agentur für Arbeit, Initiative für Beschäftigung, Bezirksregierung Münster, Handwerkskammer Münster, IHK Nord Westfalen, Kreishandwerkerschaft Münster, Universität Münster, Stadt Münster). Aus dieser engen Zusammenarbeit ergeben sich folgende Aufgabenschwerpunkte des Über- gangsmanagements: Vorlagen-Nr.: V/0790/2006 Auskunft erteilt: Andrea Kalk Dr. Anna Ringbeck Ruf: 492 40 65/ 492 28 80 E-Mail: KalkA@stadt-muenster.de Ringbeck@stadt-muenster.de Datum: 09.10.2006 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0790/2006 • Herstellung von Transparenz und Übersichtl ichkeit der Angebote im Übergang von der Schule in die Ausbildung in Münster • Projektentwicklung, -beratung und – koordination (Vermeidung von Parallelstrukturen) • Entwicklung von Standards der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung • Initiierung der Kooperation zwischen Schule und allen Akteuren des Arbeits- und Ausbil- dungsmarktes • Mittel- und Projektakquise Die Aktivitäten des Übergangsmanagement zielen auf Stärkung der Schulen bei der Wahrneh- mung ihrer Aufgaben hinsichtlich der Berufswahlorientierung der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Die Wahrnehmung dieser Aufgaben zum gelingenden Übergang von der Schule in anschließende Ausbildungsverhältnisse oder Studiengänge geschieht in Kooperation mit den Trägern der Jugendberufshilfe, der Wirtschaft, den Hochschulen und der Agentur für Arbeit. Gesetzliche Grundlagen sind in Rahmenvereinbarungen und Runderlassen (Schulvorschriften) festgeschrieben. (u.a. Runderlass „Berufswahlorientierung in der Sekundarstufe I, in der gymnasialen Oberstufe und den Berufskollegs“ v. 23.9.1999 BASS 12-21) 2. Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendberufshilfe/ Aufgabenbe- schreibung Neben dem allgemeine n Beratungs- und Unterstützungsauftrag der Jugendhilfe bei der Gestal- tung des Übergangs junger Menschen von der Schule in Ausbildung und Erwerbstätigkeit hat die Jugendhilfe vor allem im Rahmen der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit auf der Grundla- ge des § 13 SGB VIII eine besondere Verantwortung für die berufliche Integration von sozial be- nachteiligten und/oder individuell beeinträchtigten jungen Menschen. Der Rat der Stadt Münster beschloss in seiner Sitzung am 05.04.2006, die Projektmittel der AIM jugend+ ausschließlich für die Integration benachteiligter Jugendlicher zu verwenden. Dies ist der Ausgangspunkt für das Handlungsprogramm zur „Förderung der beruflichen und sozialen Integration von benachteiligten jungen Menschen für die Stadt Münster“. Dieses Handlungsprogramm verfolgt folgende übergreifende Ziele: 1. Effektive Unterstützung einer intensiven und an den Problemlagen ausgerichteten Betreuung und Förderung junger Menschen in Ergänzung zu den Aufgaben der „Arbeits- gemeinschaft Münster“ (AMS) 2. Profilierung und Ausdifferenzierung der bewährten Strukturen, die für die Erfüllung der ei- genständigen Aufgaben (Jugendhilfe an Schulen, Jugendwerkstätten etc.) im Rahmen der Jugendberufshilfe geschaffen wurden 3. Stärkere Verwirklichung des präventiven Auftrages der Jugendhilfe/ Jugendsozialarbeit als eigenständige Funktion für junge Menschen im Übergang von der Schule ins Berufs- leben, insbesondere für diejenigen, die noch nicht zum SGB II Klientel gehören. Im Rahmen dieses Handlungsprogramms werden jährlich bis zu 10 Projekte zeitlich befristet ge- fördert, die die genannten Ziele verfolgen. Derzeit wird eine Vorlage zu den aktuell geförderten Projekten gefertigt. Aus diesem Grund wird hier auf die detaillierte Darstellung einzelner Projekte verzichtet. 3 V/0790/2006 3. Übersicht über die Angebote (Siehe Anlage) Die Angebotsdarstellung teilt sich wie folgt auf: 3.1. Präventive Angebote (hier definiert als Angebote während der Dauer der allge- meinen Schulpflicht im Bereich der Berufswahlorientierung und Schullaufbahnbe- ratung) 3.2. Angebote im Anschluss an die allgemeine Schulpflicht bis zum Ende der Berufs- schulpflicht 3.3. Angebote im Anschluss an die allgemeine Schulpflicht und über die Berufsschul- pflicht hinaus Neben den aufgeführten Angeboten und Links bietet die Datenbank „Übergang Schule Beruf, Infos zu Berufsorientierung, Berufsvorbereitung, Ausbildung und sozialpädagogische Stützangebote in Münster“ ( www.jugendhilfe-muenster.de Jugendsozialarbeit, Publikationen) weitere Informationen. Hier sind auch Angaben zu Schnittstellenangeboten wie z.B. der Kinder- und Jugendeinrichtungen oder zum freiwilligen sozialen Jahr zu finden. Resümee: • Die Unterstützungsangebote im Übergang Schule-Beruf sind vielfältig. Diese Vielfalt be- dingt sich durch die Heterogenität der Zielgruppen, die nur durch unterschiedliche Ange- bote erreicht werden können. • Um die Abstimmung der Angebote zu erreichen, bedarf es der Zusammenarbeit aller am Ausbildungsmarkt beteiligten Institutionen (Bsp: „Runder Tisch Werkstattjahr - Kooperati- on Übergangsmanagement und AIM-jugend+; AG „Jugendsozialarbeit nach §78 KJHG – Kommunaler Trägeraustausch; Lenkungsausschuss lernende Regionen – Regionale Ab- stimmung der Anbieter im Rahmen des Programms; Netzwerk Schule – Wirtschaft - Ab- stimmung aller Institutionen, die an Schule und Arbeitsmarkt beteiligt sind). • Durch die landespolitischen Vorgaben (Werkstattjahr, Kompetenzcheck, Änderung des Schulgesetzes, vielfältige Ausschreibungsverfahren des Bundes und des Landes etc.) ist diese Abstimmung im Interesse einer optimalen Umsetzung der Angebote in Münster un- abdingbar. I.V. gez. Dr. Hanke Stadträtin Anlagen
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (3)
- Friedrich-Ebert-Straße 132
- Mauritzstraße 7
- Kinderhaus
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0790/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 05.10.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37