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V/0790/2006

Angebote im Übergang Schule-Beruf

Vorlage 05.10.2006

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung, Sitzung am 07.11.2006, TOP 4

Anlage 1

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Berichtsvorlage

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Anlage 1

14758 Zeichen

1
Anlagen:
3.1 Angebote während der allgemeinen Schulpflicht
• Berufswahlpass
Ziele:
Mit dem Berufswahlpass strukturieren und steuern die Schülerinnen und Schüler ihren
Berufswahlprozess und dokumentieren ihre schulischen und außerschulischen Aktivitäten
sowie ihre erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten ab der 7. oder 8. Jahrgangsstufe bis
zur Einmündung in eine Ausbildung oder weiterführenden Schule.
Der Berufswahlpass ist ein Instrument, das dazu dient
• den beruflichen Entscheidungsprozess der Schülerinnen und Schüler zu
unterstützen,
• Projekte und Maßnahmen im Rahmen der Berufsorientierung wie z. B.
Betriebspraktika, Unterrichtsprojekte zur Berufsvorbereitung, schulische und
außerschulische Veranstaltungen, Angaben zu besonderen Leistungen zu
dokumentieren,
• die Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler und die individuelle
Lernplanung zu fördern,
• gemeinsame Gespräche über den Verlauf des Berufswahlprozesses der
Schülerinnen und Schüler mit Lehrkräften, Eltern und weiteren Bezugspersonen zu
initiieren,
• das Berufsorientierungscurriculum an der Schule weiterzuentwickeln.
Träger des Angebotes Stabsstelle Übergangsmanagement Schule/
Beruf
Finanzierung Bundesprogramm Schule-Wirtschaft-
Arbeitsleben, ESF, Ministerium für Schule
und Weiterbildung, NRW
Adressaten Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis
10, Eltern, Lehrkräfte der jeweiligen Schulen
Beteiligte Schulen Hauptschulen: Roxel, Fürstenberg, Geist,
Coerde, Wartburg, Wolbeck,
Realschulen:  Fürstin–von-Gallitzin,
Geschwister-Scholl, Paul-Gerhardt,
Kreuzviertel, Wolbeck,
Gymnasien / Gesamtschule: Annette-von-
Droste-Hülshoff-Gymnasium, Freiherr-von-
Stein-Gymnasium, Friedensschule
Förderschulen: Albert-Schweitzer-Schule,
Johannesschule, Augustin-Wibbelt-Schule,
LWL Schule, Förderschwerpunkt Sehen, LWL
Schule, Förderschwerpunkt körperliche und
motorische Entwicklung
Anzahl der Schülerinnen und Schüler 2000 bis 2200 Schülerinnen und Schüler
Weitere Informationen: www.berufswahlpass.de
www.swa-programm.de
www.berufsorientierung-im–verbund.de

2
• Duales Orientierungspraktikum in der Oberstufe
Ziele:
Mit dem Angebot des Dualen Orientierungspraktikums werden Schülerinnen und Schüler in
der gymnasialen Oberstufe in ihrem Berufs- und Studienwahlprozess unterstützt. Sie
erhalten die Gelegenheit, eine Woche an der Universität oder Fachhochschule Münster ein
Studienfach ihrer Wahl zu erkunden und im Anschluss an die Erkundungswoche in einem
akademischen Beruf zu hospitieren.
Träger des Angebotes Stabsstelle Übergangsmanagement Schule/
Beruf
Finanzierung Bundesprogramm Schule-Wirtschaft-
Arbeitsleben, ESF, Ministerium für Schule
und Weiterbildung, NRW
Adressaten Schülerinnen und Schüler der gymnasialen
Oberstufe
Beteiligte Schulen Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium,
Gymnasium Wolbeck
Anzahl der Schülerinnen und Schüler Bisher 230 Schülerinnen und Schüler der 11.
Jahrgangsstufe
Weitere Informationen: www.berufsorientierung-im-verbund.de
• Individuelle Förderplanung zur Beruflichen Integration
Ziele:
Mit dem Konzept der individuellen Förderplanung zur beruflichen Integration soll die
Vermittlung von Jugendlichen vor allem an Förderschulen in Ausbildung und Beschäftigung
qualitativ und quantitativ verbessert werden.
Träger des Angebotes Stabsstelle Übergangsmanagement Schule/
Beruf
Finanzierung Bundesprogramm Schule-Wirtschaft-
Arbeitsleben, ESF, Ministerium für Schule
und Weiterbildung, NRW
Adressaten Schülerinnen und Schüler von Förderschulen
und Hauptschulen, Lehrkräfte
Beteiligte Schulen Hauptschule Coerde, Augustin-Wibbelt-
Schule, in Planung: Albert-Schweitzer-
Schule, Johannesschule, Uppenbergschule
Anzahl der Schülerinnen und Schüler Bisher 50-70 Schülerinnen und Schüler
Weitere Informationen: www.berufsorientierung-im-verbund.de
Im Rahmen der Projektförderung „Berufsorientierung im Verbund“ sind in dem Zeitraum
September 2006 bis Dezember 2007 folgende, erweiterte Angebote zur Unterstützung der
Berufs- und Studienwahlorientierung an allgemeinbildenden Schulen und Berufskollegs
vorgesehen:

3
• Elternarbeit
Ziele:
Mit dem Schwerpunkt „Elternarbeit“ wird das Ziel verfolgt, die Kooperation von Schule und
Eltern im Hinblick auf die schulische Berufsorientierung zu stärken und zu erweitern. Hierzu
ist geplant, in Zusammenarbeit mit interessierten Schulen Angebote mit aktiver Beteiligung
der Eltern zu entwickeln und durchzuführen.
Vorgesehen sind u. a. folgende Bausteine:
• Durchführung von Elternabenden zur Lebensplanung und Berufsorientierung
• Entwicklung und Durchführung von Beratungsangeboten zur Berufsorientierung für Eltern
• Aufbau und Durchführung von Weiterbildungsangeboten zur Berufsorientierung für Eltern
• Einführung des Berufswahlpasses in der Sekundarstufe II
Ziele:
Der Berufswahlpass wird für die Sekundarstufe II weiterentwickelt, so dass künftig auch
Schüler/innen der gymnasialen Oberstufe über einen Berufswahlpass verfügen werden.
• Individuelle Förderplanung zur Beruflichen Integration an Berufskollegs
Ziele:
Das Konzept der individuellen Förderplanung zur Beruflichen Integration hat sich als
tragfähiges Angebot an Förderschulen bewährt. Es wird daher in Zusammenarbeit mit den
Berufskollegs das Konzept im Berufsorientierungsjahr und Berufsgrundschuljahr eingeführt.
• Ergänzung des Berufswahlpasses mit dem „Job-Pass“ zur Einführung an
Berufskollegs
Ziele:
Bei der Einführung des Berufswahlpasses an Berufskollegs ist die Ergänzung mit dem „Job-
Pass“ vorgesehen. Der in Köln entwickelte Job-Pass ist ein Instrument, das sich vor allem an
benachteiligte Jungendliche, die aus unterschiedlichen Gründen noch nicht in eine reguläre
Berufsausbildung eintreten konnten, richtet. Der Job-Pass dokumentiert betriebs- und
ausbildungsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten, die der Jugendliche während der
Berufskollegzeit - z. B. im Rahmen des Werkstattjahres- erwirbt.

4
• WegeplanerInnen an Haupt- und Förderschulen
Ziele:
Hilfe bei der Erlangung eines Schulabschlusses; frühzeitige, umfassende Berufsorientierung
in der Schule; Vermittlung in Ausbildung oder bezahlte Jahrespraktika
Träger des Angebotes Initiative für Beschäftigung! in Kooperation
mit dem Übergangsmanagement Schule-
Beruf
Finanzierung Ministerium für Arbeit, Gesundheit und
Soziales und ESF, Programm EQUAL
Adressaten Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8
Beteiligte Schulen Geistschule; Fürstenbergschule; Hauptschule
Wolbeck; Wartburgschule in Kooperation mit
der Hauptschule Roxel; Richard-von-
Weizsäcker-Schule, Förderschwerpunkt
emotionale und soziale Entwicklung; Martin-
Luther-King-Schule, Förderschwerpunkt
Sprache
Anzahl der Schülerinnen und Schüler Ca. 2500
Träger des Angebotes Jugendhilfe direkt e.V.
Finanzierung Stadt Münster
Adressaten Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5
Beteiligte Schule Hauptschule Hiltrup
Anzahl der Schülerinnen und Schüler Alle Schüler und Schülerinnen der HS Hiltrup
• Schullaufbahnberatung
Ziele:
Beratung für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern in Fragen der Schulwahl
Träger des Angebotes Amt für Schule und Weiterbildung (40.3)
Finanzierung Stadt Münster
Adressaten Schülerinnen und Schüler
Beteiligte Schulen Nach Bedarf
• „Meisterwerker“ - Kompetenztraining
Ziele:
Erweiterung berufsrelevanter Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern durch
modularisierte Trainingsbausteine
Träger des Angebotes Universität Münster in Kooperation mit
Übergangsmanagement
Finanzierung Bayrische Wirtschaftsstiftung
Adressaten Schülerinnen und Schüler Klasse 9 und 10
Beteiligte Schulen Nach Bedarf; Pilot HS Coerde

5
• „Crossroads“ – Theaterstück zur Berufswahlorientierung
Ziele:
Zielgruppenfreundliche Thematisierung berufswahlspezifischer Fragestellungen und deren
Bearbeitung im schulischen Rahmen
Träger des Angebotes Cactus – Junges Theater in Kooperation mit Initiative für
Beschäftigung und Übergangsmanagement
Finanzierung Initiative für Beschäftigung!, Stiftung Siverdes,
Übergangsmanagement Schule-Beruf
Adressaten Schulen
Beteiligte Schulen Zunächst alle Projektschulen mit WegeplanerInnen, dann
nach Bedarf
• „Mach Dich schlau – Jobs zum Anfassen“
Ziele:
Schülerinnen und Schüler sollen Einblicke in betriebliches Alltagsgeschehen bekommen und
vor allem die zur Einmündung in den „Traumberuf“ notwendigen Qualifikationen erfahren.
Träger des Angebotes Betriebe, Wirtschaftsförderung, Übergangsmanagement
Finanzierung Betriebe
Adressaten Schülerinnen und Schüler und deren Eltern (Klassen 7 bis
9; alle allg. bildenden Schulformen)
Beteiligte Schulen Alle Schulen in Münster
• „Wir wollen :) Wirtschaft in die Schule“
Ziele:
Vermittlung fester Lernpartnerschaften von Schulen und Betrieben
Träger des Angebotes Stiftung Partner für Schule in Kooperation mit der
Stabsstelle Übergangsmanagement
Finanzierung Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und ESF
Adressaten Schulen im Regierungsbezirk Münster
Beteiligte Schulen Nach Bedarf
• Kontinuierliche Praxistage
Ziele:
Durch lang angelegte, unterstützte Praktikumsphasen soll die Übergangsquote von Haupt-
und Förderschülerinnen in Ausbildung deutlich angehoben werden.
Träger des Angebotes Initiative für Beschäftigung! in Kooperation mit
Übergangsmanagement Schule-Beruf
Finanzierung Bundesprogramm Lernende Regionen
Adressaten Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8
Beteiligte Schulen Waldschule Kinderhaus, Martin-Luther-King-Schule
Anzahl der Schülerinnen und
Schüler
ca. 100

6
• Jugend-online Schwerpunkt Nord
Ziele:
Das Internetprojekt Jugend-online unterstützt und fördert Jugendliche und junge Erwachsene
im Hinblick auf eine qualifizierte Nutzung der neuen Medien (besonders des PCs) und
Angebote der beruflichen Orientierung.
Träger des Angebotes Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Finanzierung Stiftung Pfründnerhaus
Adressaten Schülerinnen und Schüler ab Klasse acht
Beteiligte Schulen HS Coerde, Waldschule Kinderhaus
Anzahl der Schülerinnen und Schüler ca. 500
3.2. Angebote im Anschluss an die Allgemeine Schulpflicht bis zum Ende der
Berufsschulpflicht
„Berufsschulpflichtig sind alle Jugendlichen und Erwachsenen, solange ein
Ausbildungsverhältnis besteht, das vor Vollendung des 21. Lebensjahres begonnen worden
ist.
Die Berufsschulpflicht dauert für Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis bis zum Ablauf des
Schuljahres, in dem der Schüler/ die Schülerin 18 Jahre alt wird.
Für die jugendlichen ohne Ausbildungsverhältnis, die im 11. Schulbesuchsjahr eine
berufliche Vollzeitschule besucht haben, endet die Berufsschulpflicht nach Abschluss des 11.
Schuljahres.“
(Aus: Broschüre „Berufskollegs in Münster – Information und Beratung“)
• WegeplanerInnen an Berufskollegs
Ziele:
Hilfe bei der Erlangung eines Schulabschlusses; Frühzeitige, umfassende Berufsorientierung
in der Schule, Vermittlung in Ausbildung oder bezahlte Jahrespraktika
Träger des Angebotes Initiative für Beschäftigung! in Kooperation mit der Stabsstelle
Übergangsmanagement
Finanzierung Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und
Europäischer Sozialfonds (50 %-ige Kofinanzierung)
Adressaten Schülerinnen und Schüler in den Berufsorientierungsjahr-
Klassen, dem Berufsgrundschuljahr, Projektklassen
Beteiligte Schulen Anne-Frank-Schule, Adolph-Kolping-Schule
Anzahl der Schülerinnen
und Schüler
ca. 450
Weitere Informationen: Broschüre „Brücke zum Beruf – ein erfolgreiches Konzept stellt
sich vor“

7
• Vermittlung arbeitsmarktnaher Grundkompetenzen und individuelle Begleitung
für arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Jugendliche
Träger des Angebotes Lernen fördern e.V.; Friedrich-Ebert-Str. 132; 48151 Münster
Anerkannter Träger der Jugendhilfe in Kooperation mit AIM
jugend+ und Stabsstelle Übergangsmanagement
Zielsetzung Den TN werden Lerngelegenheiten zur Verfügung gestellt, in
denen sie in einem geschützten Rahmen Grundkompetenzen wie
Zuverlässigkeit, Kritikfähigkeit und eigenverantwortliches Arbeiten
langsam aufbauen und trainieren können. Am Ende des
Förderprozesses sollen die TN über die Fähigkeiten verfügen, die
Arbeitgeber und Ausbilder bei ihren Mitarbeitern und
Auszubildenden als grundlegend voraussetzen. In Abhängigkeit
von ihren jeweiligen Zielen und Potentialen wird dabei ein
Übergang der TN
• In eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme oder eine
andere Maßnahme der beruflichen Bildung
• in ein Berufsausbildungsverhältnis oder
• in ein betriebliches Beschäftigungsverhältnis
angestrebt. Unterschiedliche Biographieverläufe und
Problemlagen  erfordern dabei einen auf den Einzelfall
abgestimmten und im Maßnahmeverlauf immer wieder neu
angepassten Förderprozess.
Zielgruppe Nicht mehr allgemein schulpflichtige Jugendliche arbeitslose oder
von Arbeitslosigkeit bedrohte Jugendliche bis 25 Jahre, die
aufgrund mangelnder Grundkompetenzen an den
berufsvorbereitenden oder ausbildungsbegleitenden Maßnahmen
nach SGB III nicht erfolgreich teilnehmen können (insbesondere
Maßnahmeabbrecher) oder deren Förderzeiten abgelaufen sind,
wobei weiterhin Förderbedarf im Bereich der Grundkompetenzen
besteht.
Anzahl Plätze 15 (flexibler Einstieg und Ausstieg) maximale Verweildauer 12
Monate
Teilnehmerakquise Kontakte zur Zielgruppe und eingebunden in entsprechende
Netzwerke (Bildungsträger, Schulen und AMS)
Finanzierung Das erste Jahr wurde von AIM jugend+ finanziert, anschließend
wurde das Projekt in den Antrag Übergangsmanagement
übernommen und die Förderung für ein zweites Jahr gesichert.
• Stadtteilwerkstatt Nord
Träger des Angebotes Amt für Kinder, Jugendliche und Familien und
JAZ gGmbH
Finanzierung Stadt Münster
Adressaten Jugendliche und junge Erwachsene aus
Münster-Nord im Alter von 16 – 24 Jahren
Beteiligte Schulen Hauptschule Coerde, Waldschule
Kinderhaus, Uppenbergschule
Anzahl der Schülerinnen und Schüler 15 Plätze

8
• Jugendwerkstatt
Träger des Angebotes JAZ gGmbH
Finanzierung Stadt Münster
Adressaten Jugendliche und junge Erwachsene aus
Münster im Alter von 16 bis 24 Jahren
Beteiligte Schulen u.a. Fürstenbergschule, Geistschule, HS
Hiltrup
Anzahl der Schülerinnen und Schüler 12 Plätze
Die durch AIM jugend+ geförderten Projekte für diese Zielgruppe (z.B. “Maßnahmen für
junge Migrantinnen und Migranten und „Gemma“ werden in einer gesonderten Vorlage
dargestellt.
3.3. Angebote über die allgemeine Schulpflicht und Berufsschulpflicht hinaus
Die unter 3.1. und 3.2. aufgeführten Maßnahmen stehen teilweise auch für die Zielgruppe
zur Verfügung, die bereits die allgemeine Schulpflicht und die Berufsschulpflicht erfüllt
haben. Die durch AIM jugend+ geförderten Projekte für diese Zielgruppe (z.B.
„Intensivtraining“, „Konfliktbewältigungsstrategien“) werden in einer gesonderten Vorlage
dargestellt.
• Arbeiten und Lernen
Träger des Angebotes JAZ gGmbH
Finanzierung Stadt Münster, AMS
Adressaten Jugendliche, die die allg. Schulpflicht erfüllt
haben
Beteiligte Schulen Vermittlung über AMS
Anzahl der Schülerinnen und Schüler Pro Kurs 18 Plätze

Anlage 2

1490 Zeichen

EENA,
kr

u

- 18. März 2005 tm

Antrag

Übergang Schule - Beruf unterstützen und verbessern

Der Ausschuss für Schule und WVeiterbildung und
der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien mögen beschließen!

Die Verwaltung wird beauftragt wird beaufträgt eine.Übersicht zu erstellen, in der alle Angebote zur
Unterstützung des Übergangs Schule und Beruf aufgelistst werden.
In Münster gibt es eine Reihe von Hilfsangeboten, die In einem erheblichen Umfang auch von freien

Trägern angeboten werden.
Es sollte eine Übersicht erstellt werden, die folgende Fragen beantwortet:

+ Wer ist der Träger des Hilfeangebotes?
* Wer finanziert das Angebot?

+ Wer sind die Adressaten?

+ An welchen Schulen/ Berufskollegs/Institutionen findet das Angebot statt?
+ Wie viele Schüler werden betreut?

+ Welche Rückmeldungen hat man zur Erfolgsquote?

Die Übersicht soll dazu dienen, im Sinne eines "best practice" Beispiels Möglichkeiten für eine Ziel
gerichtete Förderung der Schulabgänger aufzuzeigen und zu verbessern. Dies soll insbesondere die
Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen, die zurzeit wenige Aussichten auf

eine berufliche Bildung haben.

gez. Marliese Kosmider
CDU-Mitglieder des Schulausschusses
CDU-Mitglieder des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien

CDU-Fraktion im Rat.der Stadt Münster
Fraktionsgeschäftsstelle
Mauritzstraße 7-8 ° 48143 Münster
Telefon (0251) 4 1843-0 Telefax (0251) 4 31 38
e-mail fraktlon@cdu-ms.de ' http: /\www.cdu-ms.de

Berichtsvorlage

7146 Zeichen

V/0790/2006 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Schule und Weiterbildung 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Angebote im Übergang Schule-Beruf 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
24.10.2006 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 
26.10.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
07.11.2006 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht 
 
 
 
Bericht: 
 
Im Übergang Schule – Beruf sind in der Stadt Münster viele Institutionen mit Aktivitäten und 
Maßnahmen tätig. Dieser Bericht liefert eine Übersicht über die vom Amt für Schule und Weiter-
bildung und dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien durchgeführten bzw. koordinierten 
und geförderten Maßnahmen. Mit diesem Bericht ist der Antrag der CDU-Fraktion vom 
18.03.2005 erledigt. 
 
1. Amt für Schule und Weiterbildung - Stabsstelle Übergangsmanagement Schule-
Beruf / Aufgabenbeschreibung 
 
Zentrale Aufgabe des Übergangsmanagements Schule - Beruf im Amt f
ür Schule und Weiterbil-
dung ist die Koordinierung, Systematisierung, Entwicklung und Verstetigung von Angeboten und 
Projekten zur Optimierung des Übergangsfeldes Schul e-Beruf. Damit wird das Ziel verfolgt, eine 
Arbeits- und Koordinierungsstelle für das Übergangsmanagement Schule-Beruf im Stadtbezirk 
Münster aufzubauen und zu etablieren. Das Übergangsmanagement arbeitet in enger Abstim-
mung mit dem Netzwerk Schule/ Wirtschaft unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. Tillmann. In 
diesem Netzwerk sind alle relevanten Akteure des Übergangsfeldes vertreten (Agentur für Arbeit, 
Initiative für Beschäftigung, Bezirksregierung Münster, Handwerkskammer Münster, IHK Nord 
Westfalen, Kreishandwerkerschaft Münster, Universität Münster, Stadt Münster). 
 
Aus dieser engen Zusammenarbeit ergeben sich folgende Aufgabenschwerpunkte des Über-
gangsmanagements: 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0790/2006 
Auskunft erteilt: 
Andrea Kalk 
Dr. Anna Ringbeck 
Ruf: 
492 40 65/ 492 28 80 
E-Mail: 
KalkA@stadt-muenster.de 
Ringbeck@stadt-muenster.de 
Datum: 
09.10.2006 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0790/2006 
 
• Herstellung von Transparenz und Übersichtl ichkeit der Angebote im Übergang von der 
Schule in die Ausbildung in Münster 
• Projektentwicklung, -beratung und – koordination (Vermeidung von Parallelstrukturen) 
• Entwicklung von Standards der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung 
• Initiierung der Kooperation zwischen Schule und allen Akteuren des Arbeits- und Ausbil-
dungsmarktes 
• Mittel- und Projektakquise 
 
Die Aktivitäten des Übergangsmanagement zielen auf Stärkung der Schulen bei der Wahrneh-
mung ihrer Aufgaben hinsichtlich der Berufswahlorientierung der Schülerinnen und Schüler und 
deren Eltern. Die Wahrnehmung dieser Aufgaben zum gelingenden Übergang von der Schule in 
anschließende Ausbildungsverhältnisse oder Studiengänge geschieht in Kooperation mit den 
Trägern der Jugendberufshilfe, der Wirtschaft, den Hochschulen und der Agentur für Arbeit. 
Gesetzliche Grundlagen sind in Rahmenvereinbarungen und Runderlassen (Schulvorschriften) 
festgeschrieben. 
(u.a. Runderlass „Berufswahlorientierung in der Sekundarstufe I, in der gymnasialen Oberstufe 
und den Berufskollegs“ v. 23.9.1999 BASS 12-21) 
 
 
2. Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendberufshilfe/ Aufgabenbe-
schreibung 
 
Neben dem allgemeine
n Beratungs- und Unterstützungsauftrag der Jugendhilfe bei der Gestal-
tung des Übergangs junger Menschen von der Schule in Ausbildung und Erwerbstätigkeit hat die 
Jugendhilfe vor allem im Rahmen der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit auf der Grundla-
ge des § 13 SGB VIII eine besondere Verantwortung für die berufliche Integration von sozial be-
nachteiligten und/oder individuell beeinträchtigten jungen Menschen. 
Der Rat der Stadt Münster beschloss in seiner Sitzung am 05.04.2006, die Projektmittel der AIM 
jugend+ ausschließlich  für die Integration benachteiligter Jugendlicher zu verwenden. Dies ist 
der Ausgangspunkt für das Handlungsprogramm zur „Förderung der beruflichen und sozialen 
Integration von benachteiligten jungen Menschen für die Stadt Münster“. 
 
Dieses Handlungsprogramm verfolgt folgende übergreifende Ziele: 
 
1. Effektive Unterstützung einer intensiven und an den Problemlagen ausgerichteten 
Betreuung und Förderung junger Menschen in Ergänzung zu den Aufgaben der „Arbeits-
gemeinschaft Münster“ (AMS) 
 
2. Profilierung und Ausdifferenzierung der bewährten Strukturen, die für die Erfüllung der ei-
genständigen Aufgaben (Jugendhilfe an Schulen, Jugendwerkstätten etc.) im Rahmen der 
Jugendberufshilfe geschaffen wurden 
 
3. Stärkere Verwirklichung des präventiven Auftrages der Jugendhilfe/ Jugendsozialarbeit 
als eigenständige Funktion für junge Menschen im Übergang von der Schule ins Berufs-
leben, insbesondere für diejenigen, die noch nicht zum SGB II Klientel gehören. 
 
Im Rahmen dieses Handlungsprogramms werden jährlich bis zu 10 Projekte zeitlich befristet ge-
fördert, die die genannten Ziele verfolgen. Derzeit wird eine Vorlage zu den aktuell geförderten 
Projekten gefertigt. Aus diesem Grund wird hier auf die detaillierte Darstellung einzelner Projekte 
verzichtet.

3 
V/0790/2006 
 
 
3. Übersicht über die Angebote (Siehe Anlage) 
 
Die Angebotsdarstellung teilt sich wie folgt auf: 
 
3.1. Präventive Angebote (hier definiert als Angebote während der Dauer der allge-
meinen Schulpflicht im Bereich der Berufswahlorientierung und Schullaufbahnbe-
ratung) 
3.2. Angebote im Anschluss an die allgemeine Schulpflicht bis zum Ende der Berufs-
schulpflicht 
3.3. Angebote im Anschluss an die allgemeine Schulpflicht und über die Berufsschul-
pflicht hinaus 
 
Neben den aufgeführten Angeboten und Links bietet die Datenbank „Übergang Schule Beruf,  
Infos zu Berufsorientierung, Berufsvorbereitung, Ausbildung und sozialpädagogische 
Stützangebote in Münster“  ( www.jugendhilfe-muenster.de
 Jugendsozialarbeit, Publikationen) 
weitere Informationen. Hier sind auch Angaben zu Schnittstellenangeboten wie z.B. der Kinder- 
und Jugendeinrichtungen oder zum freiwilligen sozialen Jahr zu finden. 
 
 
Resümee:
 
 
• Die Unterstützungsangebote im Übergang Schule-Beruf sind vielfältig. Diese Vielfalt be-
dingt sich durch die Heterogenität der Zielgruppen, die nur durch unterschiedliche Ange-
bote erreicht werden können. 
• Um die Abstimmung der Angebote zu erreichen, bedarf es der Zusammenarbeit aller am 
Ausbildungsmarkt beteiligten Institutionen (Bsp: „Runder Tisch Werkstattjahr - Kooperati-
on Übergangsmanagement und AIM-jugend+; AG „Jugendsozialarbeit nach §78 KJHG – 
Kommunaler Trägeraustausch; Lenkungsausschuss lernende Regionen – Regionale Ab-
stimmung der Anbieter im Rahmen des Programms; Netzwerk Schule – Wirtschaft  - Ab-
stimmung aller Institutionen, die an Schule und Arbeitsmarkt beteiligt sind). 
• Durch die landespolitischen Vorgaben (Werkstattjahr, Kompetenzcheck, Änderung des 
Schulgesetzes, vielfältige Ausschreibungsverfahren des Bundes und des Landes etc.) ist 
diese Abstimmung im Interesse einer optimalen Umsetzung der Angebote in Münster un-
abdingbar. 
 
 
I.V. 
 
gez. 
Dr. Hanke 
Stadträtin 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlagen

Beratungsverlauf (3)

24.10.2006 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 11 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.10.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 8 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2006 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Friedrich-Ebert-Straße 132
  • Mauritzstraße 7
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0790/2006
Typ
Vorlage
Datum
05.10.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37