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V/0969/2018

Sportanlage Hiltrup Süd, Westfalenstraße

Vorlagen 14.11.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Hiltrup, Sitzung am 22.11.2018, TOP 4.1

Bewegungspark Hiltrup_Variante A

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Bewegungspark Hiltrup_Variante B

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Ansehen

Bewegungspark Hiltrup_Variante A

462 Zeichen

Parkour/
Calisthenics

Skateanlage

Pumptrack

&

Projektnummer: SF 22

Plan Nr.: 01

‚Amtsleiter:

gez.

Bruns

5] Abteilungsleiter:

gez.

Stoldt
Fachstellenleiter:
gez.

J. Hoffmann

Geändert:
index | Inhalt

Datum: 30.10.2018

Bearbeitet:

Filies
Gezeichnet:

N

Maßstab: 1:1000

Filies

STADT ||| MÜNSTER

Amt für Grünflächen,
Umwelt und Nachhaltigkeit

Variante A

Bewegungspark Hiltrup
Machbarkeitsstudie

Anlage zur Vorlage V/0969/2018 %

|

De
s >

|

|

Anlage A

2061 Zeichen

Anlage A zur V/0969/2018 
Kurzüberblick 
Mit dieser Vorlage wird die Konzeptstudie in zwei Varianten zum Bewegungspark Hiltrup an der 
Sportanlage Hiltrup Süd zur Entscheidung vorgelegt. Beide Varianten integrieren die Trendsportar-
ten Skaten und Parcour sowie eine Pumptrackanlage, jeweils an unterschiedlichen Standorten auf 
der Sportanlage. Zudem wird die Ergänzung des Funktionsgebäudes aufgrund geänderter Arbeits-
stättenverordnung und fehlender Umkleideräume durch eine gestiegene Nutzerzahl vorgeschlagen. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Vorlage wird das Ziel „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erleb-
nisqualität weiterentwickeln: mit breitem Freizeit- und Sportangebot“ verfolgt. 
 
Zielerreichung: Das Projekt steht am Beginn der Planung. Nach heutigem Stand ist eine Realisie-
rung zum Jahr 2019/2020 vorgesehen. Es ist mit einem finanziellen Bedarf von 400.000 Euro zu 
kalkulieren, die in der Finanzstelle 52090801000400 (Baukosten städt. Sportanlagen) unter der 
Finanzposition 782200 (Sonstige Baumaßnahmen) beim Amt 52 zur Verfügung stehen. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0801 Sportentwicklung, Sportanlagen und –stätten 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan x Ja  Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2018 enthalten? x Ja  Nein  teilw. 
       
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? x Ja  Nein   
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig frei-
willig 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Der Bewegungspark Hiltrup stellt Sportflächen für Kinder und Jugendliche zur Verfügung, die zu-
sammen mit den bereits etablierten Sportflächen das Interesse aller Altersklassen vertritt. So wird 
auf den demographischen Wandel reagiert und das Interesse der Sportanlage Hiltrup Süd, insbe-
sondere durch jüngere Altersstrukturen, gestärkt.

Beschlussvorlage

9706 Zeichen

V/0969/2018 
V/0969/2018 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Sportanlage Hiltrup Süd, Westfalenstraße 
Machbarkeitsstudie Bewegungspark 
 
 
Beratungsfolge 
 
   22.11.2018 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Entscheidung 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1) Die Bezirksvertretung Münster-Hiltrup nimmt die Konzeptstudie zur Kenntnis. 
2) Die Verwaltung wird beauftragt, ein Bewegungsangebot gem. Variante A zu entwickeln und 
ein Planungsbüro zu beauftragen. 
3) Die Verwaltung wird beauftragt, eine bauliche Ergänzung des Funktionsgebäudes gem. den 
aktuell gültigen arbeitsrechtlichen Vorgaben (Arbeitsstättenverordnung) sowie für zusätzliche 
Lagermöglichkeiten als Ersatz für die Container und weiterer Umkleiden zu prüfen. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Für die Realisierung des Bewegungsparks stehen Mittel i. H. v. 400.000 Euro in der Finanzstelle 
52090801000400 (Baukosten städt. Sportanlagen) unter der Finanzposition 782200 (Sonstige Ba u-
maßnahmen) in der Produktgruppe 0801 zur Verfügung. 
 
Die Unterhaltungskosten des Bewegungsparks Hiltrups liegen bei ca. 4.000 Euro im Jahr. 
 
Einleitung 
 
Die Initiative zu einer Er weiterung des Sportangebots auf der Sportanlage Hiltrup Süd ging 2014 von 
der VSE (Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen) NRW Jugendeinheit Hiltrup aus, da der im 
Stadtteil Hiltrup verortete Skatepark am Bahnhof den Sicherheitsstandards nicht mehr en tsprach und 
mittlerweile zurückgebaut wurde. Derzeit bestehen kaum Möglichkeiten für aktive Jugendsportarten 
im Stadtteil. Daher ist der Bau einer neuen Anlage für die Trendsportarten Skaten, Parcour wie C a-
listhenics (Körpertraining mit Sprung - und Kletterelementen) sowie eines Pumptracks (stark welle n-
förmige Strecke für Rollsportarten) sinnvoll. Diese würde zusammen mit den bereits etablierten 
Sportarten die Sportanlage multifunktional nutzbar machen und die Attraktivität erhöhen. Eine ve r-
gleichbare Anlage ist im Stadtbezirk von Münster -Hiltrup nicht vorhanden und würde aufgrund seiner 
unmittelbaren Nähe zu den angrenzenden Schulen das Sportangebot sinnvoll ergänzen. Zugleich ist 
durch die gute ÖPNV-, Rad- und Fußwegeanbindung ein großes Einzugsgebiet gewährleistet.  
 
Amt für Grünflächen, Umwelt 
und Nachhaltigkeit 
 
14.11.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Filies 
Telefon: 492 6738 
Filies@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0969/2018 
Für eine im Sinne der Nutzer mögliche Umgestaltung wäre im weiteren Planungsprozess eine J u-
gendbeteiligung anzustreben. So kann den potentiellen Nutzern frühzeitig Raum für ihre Ideen geg e-
ben werden, die nach Beauftragung eines externen Planung sbüros im weiteren Verfahren mit zu i n-
tegrieren sind.  
 
Die Umsetzung des Bewegungsparks wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie anhand der fo l-
genden zwei Varianten geprüft. 
 
Variante A 
 
Die Sportanlage Hiltrup Süd besteht heute im Wesentlichen aus einer Kampfbahn Typ B mit einem 
Kunstrasenplatz, einer Kunststoff-Laufbahn und einer Weit- / Hochsprunganlage. Darüber hinaus b e-
finden sich vier Kleinspielfelder, zehn Kugelstoßanlagen und eine zweite Weitsprunganlage mit zehn 
Bahnen auf dem Gelände. Darüber hin aus ist das Gelände landschaftlich gut in seine Umgebung 
eingebunden. Südlich und westlich grenzen Baumstrukturen mit einer fußläufigen Erschließung an 
das Areal. Nördlich befindet sich die Zuwegung von der Westfalenstraße auf das Gelände sowie 
PKW- und Fahrradstellplätze. Östlich wird die Sportanlage durch die Umfahrt auf die B54 begrenzt.  
 
Variante A sieht eine Erweiterung der Sportanlage Hiltrup Süd als Bewegungspark mit den Tren d-
sportarten Parcour wie Calisthenics und Skaten sowie einem Pumptrack im Be reich der heutigen Ku-
gelstoßanlagen sowie den angrenzenden Container- und Grünflächen vor. Insgesamt stehen hier ca. 
2.200 m² zur Verfügung, die aufgrund der direkten Nähe zu den Umkleiden und dem Eingang der 
Sportanlage einen idealen Standort aufgrund kur zer Wegeverbindungen aufweisen. Zudem ist dieser 
Bereich aufgrund seiner Lage sehr gut einsehbar und damit eine ausreichende soziale Kontrolle g e-
geben.  
 
Die Kugelstoßanlagen, die in der Bedeutung des Schulsports verloren haben, sind in der Anzahl von 
10 Kugelstoßringen nicht mehr zeitgemäß, so dass eine Umlegung von zwei Kugelstoßanlagen in das 
nördliche Segment der Kampfbahn als absolut ausreichend betrachtet werden kann.  
Ein weiterer Vorteil ist der bessere Baugrund für die Erweiterung der Sportanlage a ufgrund der örtli-
chen Begebenheiten. Durch die Neuordnung des Bereichs könnten die temporär gesetzten Materia l-
container sowie der marode Unterstand der Pflegegeräte in einem Gesamtkonzept mit integriert we r-
den.  
Insbesondere die Einhausung der Pflegegeräte, deren Dachkonstruktion abgängig ist, muss dringend 
saniert werden. Der Unterstand weist starke Beschädigungen in der Dachkonstruktion auf, so dass 
Regenwasser ungehindert auf die geparkten Geräte läuft. 
Die alten Fahrradständer in dem Bereich können entf allen. Vor dem Funktionsgebäude sind ca. 100 
Fahrradstellplätze in ausreichender Stückzahl vorhanden. 
Die drei Materialcontainer, die sich heute nördlich der Kugelstoßanlage befinden, könnten in den B e-
reich des Funktionsgebäudes temporär umgesetzt werden. 
 
Variante B 
 
Variante B basiert auf einem Bewegungsangebot auf den Rasenflächen südlich der Kleinspielfelder. 
Die Fläche ist ca. 2.200 m² groß und liegt abseits des Eingangsbereichs. Er ist weniger gut einsehbar. 
Zudem müsste die Sportanlage zum Erreichen der Neuanlage vollständig durchquert werden – so-
wohl in der späteren Nutzung als auch während der Bauphase, was den Schul - und Vereinssport be-
einträchtigen würde. Für den Bau der Anlage wäre zudem ein großer Aufwand notwendig, um den 
Baugrund entsprechend vorzubereiten.  Nach ersten Einschätzungen liegt eine erhöhte Durchnä s-
sung des Gebiets vor. Trotz anhaltender Wärme ist eine noch immer erhöhte Feuchtigkeit des B o-
dens außerhalb der dränierten Bereiche sichtbar. Diese Problematik wird in Variante A aufgrun d ei-
nes vorbereiteten Baugrunds umgangen.  
Neben der Neuanlage im Süden sollten in dieser Variante B auch die vorhandenen Kugelstoßanlagen 
saniert werden, um die Sportanlage in Gänze zu erneuern. Allerdings ist der Erhalt von 10 Kuge l-
stoßanlagen nicht erforderlich.

- 3 - 
V/0969/2018 
Darüber hinaus ist eine Neuordnung der Materialcontainer von Nöten, sowie wie in Variante A bereits 
erörtert die Sanierung des Unterstands der Pflegegeräte. 
 
Neben der in der Machbarkeitsstudie erarbeiteten Varianten A und B sollte im weiteren Verlauf ein 
Prüfauftrag hinsichtlich einer baulichen Ergänzung des Funktionsgebäudes aus den im Folgenden 
festgestellten Gegebenheiten geprüft werden: 
 
Ergänzung Funktionsgebäude 
 
Das heutige Funktionsgebäude, welches über vier Umkleideräume, Duschen, eine L ehrer- bzw. 
Schiedsrichterumkleide und einen Raum für die Mitarbeiter verfügt, stößt aufgrund der Nutzung durch 
Vereine und den Schulsport bereits jetzt an seine Kapazitätsgrenze. So ist bei der Taktung, wenn ein 
Verein spielt, ein Verein sich auf das komm ende Spiel vorbereitet und ein Verein die Anlage verlässt, 
ein Engpass bzw. eine Doppelnutzung der Umkleiden unumgänglich. Diese Tatsache hat sich vor 
allem seit der Errichtung des Kunstrasenplatzes verstärkt, da mit der Nutzungsmöglichkeit von nah e-
zu 365 Tagen im Jahr auf einem Kunstrasenplatz die Spielfeldfrequentierung deutlich erhöht hat. Da-
her ist es erforderlich, die notwendige Infrastruktur an die vorhandenen Gegebenheiten und die Struk-
turen der nutzenden Sportvereine anzupassen. 
Derzeit sind 1,5 Mitarbeiter ständig auf der Sportanlage Hiltrup Süd tätig. Für die Mitarbeiter/Platzwart 
des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit gibt es lediglich einen Raum, der zugleich als 
Werkstatt, Garage für die Pflegegeräte und als Büroraum dient. Eine ei gene Umkleide, Spinde und 
Sanitäranlagen stehen den Angestellten nicht zur Verfügung, sie nutzen den Raum der Lehrer und 
Schiedsrichter mit. Dieser muss jedoch geräumt werden, wenn Lehrer oder Schiedsrichter diesen 
benötigen. Zudem verfügt das Funktionsgebäude über keine EDV-Ausstattung.  
Neben dem Funktionsgebäude sind im Laufe der Zeit als temporäre Maßnahmen drei Container auf 
der Anlage errichtet worden, die als Materialcontainer der Vereine dienen. Diese könnten im Zuge der 
Ergänzung des Funktionsgebäudes entfallen, wenn entsprechende Räumlichkeiten im Gebäude int e-
griert würden. Dies würde nicht nur das Erscheinungsbild der Anlage positiv beeinflussen, sondern 
auch die Möglichkeit bieten, ausreichend und baulich sinnvoll konzipierte Lagermöglichkeiten f ür 
Sportgeräte und Material zur Verfügung zu stellen.  
 
Beide Varianten sehen, neben der Integration eines Bewegungsparks, eine bauliche Ergänzung des 
Funktionsgebäudes vor, da aufgrund der überschrittenen Kapazitätsgrenze und einer geänderten 
Arbeitsstättenverordnung dringender Handlungsbedarf besteht. Diese Maßnahme ist jedoch nicht im 
Rahmen der Entwicklung des Bewegungsparks zu realisieren, da die benötigten Finanzmittel hierfür 
nicht zur Verfügung stehen. Die Ergänzung des Funktionsgebäudes sollte in einem Prüfauftrag analy-
siert und bewertet werden. 
 
Die Verwaltung empfiehlt daher eine bauliche Entwicklung der Sportanlage auf Grundlage der Varian-
te A und eine Prüfung zur Ergänzung des Funktionsgebäudes. 
 
Der Sportausschuss erhält die Vorlage in seiner nächsten Sitzung zur Kenntnis. 
 
i.V.      i.V. 
gez.      gez. 
 
Matthias Peck     Cornelia Wilkens 
Stadtrat     Stadträtin 
 
Anlagen: 
Anlage 1: Anlage A 
Anlage 2: Bewegungspark Hiltrup_Variante A 
Anlage 3: Bewegungspark Hiltrup_Variante B

Bewegungspark Hiltrup_Variante B

402 Zeichen

Skateanlage

A
Neuordnung der Zufahrt
. Materialcontainern

Projektnummer: SF 22

Plan Nr.: 02

‚Amtsleiter:

gez.

Bruns
Abteilungsleiter:
gez.

Stoldt
Fachstellenleiter:
gez.

J. Hoffmann

Geändert:

Datum: 30.10.2018

Bearbeitet:

Filies

Gezeichnet:

N

Maßstab: 1:1000

Filies

STADT ||| MÜNSTER

Amt für Grünflächen,
Umwelt und Nachhaltigkeit

Variante B

Bewegungspark Hiltrup
Machbarkeitsstudie

Beratungsverlauf (1)

22.11.2018 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 4.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Westfalenstraße

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Details

Aktenzeichen
V/0969/2018
Typ
Vorlagen
Datum
14.11.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37