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0768/2020

Regelmäßige Berichterstattung aus dem Aktionsbündnis Schulbau, TOP 1.3

Mitteilung Ausschuss 14.04.2020

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 04.05.2020, TOP 7.8

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

10423 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  14.04.2020 
 0768/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 27.04.2020 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 04.05.2020 
 
Regelmäßige Berichterstattung aus dem Aktionsbündnis Schulbau, TOP 1.3 
 
In seiner Sitzung am 29.02.2016 hat der Ausschuss Schule und Weiterbildung im Rahmen seiner 
Aktuellen Stunde zum Ausbau des Gesamtschul- und Gymnasialangebotes in Köln, AN/0034/2016, 
eine regelmäßige Berichterstattung über die Bau- und Planungsprozesse seitens der Schulverwaltung 
zu Beginn jeder Ausschusssitzung erbeten. 
 
Seit dem 01.06.2015 fanden unter Federführung von Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport,  
32 Sitzungen des Aktionsbündnisses statt. Im November 2018 wurde die federführende Steuerung 
der priorisierten Schulbaumaßnahmen vom Schuldezernat auf das Dezernat VI, Stadtentwicklung, 
Planen und Bauen, übertragen (Vorlage 2965/2018).  
 
Die Berichterstattungen für den Ausschuss Schule und Weiterbildung und für den Betriebsausschuss 
Gebäudewirtschaft werden weiterhin mit den Sitzungen des Aktionsbündnisses synchronisiert und 
sind ebenfalls in die Federführung von Dezernat VI übergegangen. Die Berichterstattung aus dem 
Aktionsbündnis wird als ständiger TOP vom Ausschuss Schule und Weiterbildung in den Betriebs-
ausschuss Gebäudewirtschaft verlagert. Der Ausschuss Schule und Weiterbildung erhält die Bericht-
erstattungen gleichermaßen als Mitteilung zur Kenntnis.  
 
Unter der Federführung von Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen haben zwischenzeit-
lich neun Sitzungen des Aktionsbündnisses stattgefunden. Das Aktionsbündnis Schulbau orientiert 
sich bei seiner Arbeit an der vom Rat beschlossenen und fortgeschriebenen Schulbauliste.  
Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt weiterhin auf einer zügigen Ämterabstimmung, um die 
personalisierten und die im Weiteren anstehenden Schulbaumaßnahmen forciert voranzutreiben.  
 
Gez. BG Greitemann

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Ratssitzung am 06.02.2020 
 
 
Schulrechtliche Errichtung einer dreizügigen Grundschule (offene Ganztagsgrundschule) am 
Standort Gaedestr. 31,50968 Köln (3205/2019) 
 
Der Rat hat am 06.02.2020 den schulrechtlichen Errichtungsbeschluss für die Grundschule  
Gaedestraße gefasst. Der Bau- und Einrichtungsbeschluss mit einer 1-fach Turnhalle in der  
Gaedestraße, Köln-Marienburg (2135/2019) erfolgte in der Ratssitzung am 07.11.2019. 
 
 
Weitere ausgewählte Projekte aus dem Aktionsbündnis: 
 
Dreikönigsgymnasiums  
Baubeginn im Bürgerpark Nord für die Auslagerung 
 
Der Bau eines Interimsquartiers für das Dreikönigsgymnasium (DKG) im Bürgerpark Nord mit den 
Arbeiten zur Herstellung des Baufelds für die Modulbauten hat im Dezember 2019 mit dem Einrichten 
der Baustelle begonnen. Bezugsfertig soll das Interim nach einem Jahr Errichtung sein.  
Dann kann der DKG-Schulbetrieb in den Park ausgelagert werden, um die dringend erforderliche  
Generalinstandsetzung des Schulgebäudes an der Escher Straße 245 zeitnah ausführen zu können. 
Die Maßnahme wurde daher auch in das Maßnahmenpaket Schulbau aufgenommen, das mit  
General- oder Totalunternehmern umgesetzt wird. In diesem werden 22 Bauvorhaben (Neubauten, 
Erweiterungen, Generalinstandsetzungen und Interimsbauten) an 11 Schulstandorten in einem  
beschleunigten Verfahren unter der Leitung der Gebäudewirtschaft durch Generalunternehmer (GU) 
oder Totalunternehmer (TU) geplant und/oder baulich umgesetzt. Sowohl die Errichtung des Interims 
im Park als auch die Generalsanierung der Bestandsgebäude an der Escher Straße werden jeweils 
durch Generalunternehmer realisiert, die der Stadt Köln sämtliche Bauleistungen abnehmen.  
Der Baubeginn der Generalsanierung wird für Ende 2020 anvisiert. Im vierten Quartal 2022 könnte 
der dann sanierte angestammte Standort dann wieder bezugsfertig sein und die Rückkehr der Schule 
erfolgen. 
 
Schulneubau Heliosgelände  
 
Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der  
Architekt des Bauvorhabens, Professor Johannes Schilling, am 04.12.2019, gemeinsam mit Marion 
Hensel (Leiterin Grundschule) und Andreas Niessen (Leiter Gesamtschule) den offiziellen Baubeginn 
für die Helios-Schulen, die „Inklusiven Universitätsschulen Köln“, eingeleitet. 
 
Die Helios-Schulen werden die erste bundesdeutsche Praxisschule sein, in der als Außenstelle der 
Universität zu Köln Lehramtsstudierende zusätzlich zur erlernten Theorie an der Hochschule auch 
praktisch auf ihr künftiges Arbeitsfeld vorbereitet werden. Dem inklusiven Ansatz kommen im  
Umkehrschluss neueste erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zugute. Damit gehören die Helios-
Schulen zu einem weit über die Stadtgrenzen hinaus bedeutenden Projekt.  
 
Der neue Schulstandort wird über eine inklusive Grund- und Gesamtschule mit 200 Grundschulplät-
zen und 900 Gesamtschulplätzen im Ganztagsbetrieb, eine Einfachsporthalle sowie eine Dreifach-
sporthalle verfügen. Die große Halle im Untergeschoss wird mit zwei ausfahrbaren Teleskoptribünen 
ausgestattet, die Platz für rund 370 Zuschauerinnen und Zuschauer bieten. Von hier aus können auch 
außerschulische Wettkämpfe verfolgt werden, für die die Sporthalle ebenfalls ausgerichtet ist. 
 
An den Helios-Schulen werden offene Lernlandschaften umgesetzt, die es so noch nicht gegeben 
hat, weshalb das Vorhaben auch im Sinne der baurechtlichen Genehmigungsfähigkeit Pilotprojekt für 
ganz Nordrhein-Westfalen ist. Das besondere Raumkonzept wurde eng mit den Nutzerinnen und 
Nutzern abgestimmt. Durch verschiedene Einrichtungskonzepte werden unterschiedliche Angebote 
ermöglicht, für individuelles Lernen genauso wie für gruppenorientiertes Arbeiten. In allen Lernräu-
men wird moderne Multimediatechnik installiert. Dazu gehört die Ausstattung mit interaktiven, teilwei-
se fahrbaren, digitalen Boards.

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Förderschule Auf dem Sandberg  
Katholische Grundschule Am Altenberger Kreuz (Janusz-Korczak-Schule) 
 
 
An der Förderschule Auf dem Sandberg beginnt ein von der Stadt beauftragter Totalunternehmer ab 
Sommer 2020 mit den Arbeiten für einen Erweiterungsbau. Zur Vorbereitung des Baufeldes mussten 
nach sorgfältiger Prüfung im Februar einige Bäume gefällt werden, die mit Ersatzpflanzungen  
ausgeglichen werden. Geplant sind dort ein zweigeschossiges Gebäude, das an den Bestandsbau 
der Förderschule angrenzt, sowie die abschließende Neugestaltung der Außenanlagen. Durch den 
Neubau können voraussichtlich ab dem Schuljahr 2022/2023 rund 210 Kinder an der Förderschule 
unterrichtet werden.  
 
Der zweite Neubau entsteht an der Siegburger Straße und schafft dort zusätzliche Schulräume für die 
Katholische Grundschule Am Altenberger Kreuz (Janusz-Korczak-Schule). Die Arbeiten durch einen 
Totalunternehmer starten in diesem Sommer. Mit der Errichtung dieses neuen Teilstandorts kann die 
Schule voraussichtlich ab dem Schuljahr 2022/2023 zusätzlich rund 200 Kinder aufnehmen.  
 
Beide Schulerweiterungen werden auf einem Grundstück realisiert, die Bauarbeiten erfolgen bei  
laufendem Schulbetrieb. Da in der Förderschule auch Schülerinnen und Schüler mit geistiger  
Beeinträchtigung, wie beispielsweise Autismus, unterrichtet werden und mit Rücksichtnahme auf den 
sehr strukturierten Bring- und Holverkehr für die Schülerinnen und Schüler morgens und nachmittags 
wird die Baustellenanlieferung dem Tagesablauf der Schule angepasst. Die Förderschule und die 
Grundschule teilen sich künftig einen Bereich des Schulhofes. 
 
 
Severinswall 
 
Am Severinswall entsteht ein Neubau, in dem die Sekundarstufe II der Integrierten Gesamtschule 
Innenstadt (IGIS) unterrichtet werden wird. Dazu muss erst das vormals als Realschule genutzte  
Gebäude, das nicht mehr sanierungsfähig ist, abgebrochen werden und das angrenzende ehemalige 
Gebäude des Rautenstrauch-Joest-Museums zur Interimsnutzung umgebaut werden bis der Neubau 
steht. Der Abbruch ist weitgehend abgeschlossen, der Umbau des ehemaligen Museumsgebäudes 
schreitet voran. Auf dem rückwärtigen Schulhof, wo ein Durchbruch entsteht, mussten Ende Januar 
vier Bäume gefällt werden, was trotz sehr kritischer Abwägung unumgänglich war. Für sie werden im 
Rahmen der Neubauarbeiten sieben Bäume neu gepflanzt. 
 
Noch im ersten Quartal 2020 sollen die Abbrucharbeiten beendet sein. Die anschließende Bauaus-
führung erfolgt durch einen Totalunternehmer und soll im Sommer 2020 beginnen. Ebenfalls in die-
sem Sommer zieht die Oberstufe vorerst in das ehemalige Museum, bis ihr Neubau am Severinswall 
voraussichtlich zum Schuljahr 2022/2023 nutzbar sein wird. Mit dem Interim, der erst den Neubau 
möglich macht, werden 240 Schulplätze gesichert. 
 
 
 
Friedrich-List-Schule in Porz-Gremberghoven 
 
In der Friedrich-List-Schule entstehen ein zweigeschossiger Neubau für die Gemeinschaftsgrund-
schule sowie eine neue Turnhalle für die Kinder. Das Richtfest fand am 12.03.2020 statt.  
Das Konzept zur Errichtung der Neubauten war mit Vertretern des Amtes für Schulentwicklung, der 
Schule, der Elternschaft und des offenen Ganztags gemeinsam mit der Architektin Ruth Kellersmann 
aus dem Haus der Gebäudewirtschaft entwickelt worden. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf der 
Organisation der Schülerbereiche. Ziel war es, für die Schülerinnen und Schüler in sich abgeschlos-
sene, überschaubar kleine Bereiche zu entwickeln, die eine möglichst flexible Nutzung ermöglichen. 
So erhält jeder Klassenraum einen direkten Zugang ins Freie und jede Klasse ein Außen-
Klassenzimmer. Abwechslungsreich gestaltete Außenanlagen werden zu Aktivitäten einladen.

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Die Schule wird eine der ersten Clusterschulen Kölns. Neben acht Klassenräumen entstehen  
Gruppendifferenzierungsräume, Mehrzweckräume, Inklusionsflächen und Betreuungsräume für den 
offenen Ganztag. Aus Sicherheits- und Arbeitsschutzgründen wird das Bauvorhaben nicht wie  
ursprünglich vorgesehen bei laufendem Schulbetrieb in drei Bauabschnitten durchgeführt.  
Der Schulbetrieb wurde zur Errichtung des Neubaus frühzeitig in die Stresemannstraße 15  
ausgelagert, um das bisherige Gebäude aus dem Baujahr 1960 abzubrechen und mit den Planungen 
auf dem freien Baufeld starten zu können. Der Bau soll im ersten Quartal 2021 fertiggestellt werden. 
Dann soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt an den alten Standort zurückgekehrt und eingezogen  
werden. Wann das sein wird, bestimmt der Schulbetrieb.

Beratungsverlauf (2)

27.04.2020 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 1.3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.05.2020 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0768/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
14.04.2020
Erstellt
04.03.2020 15:04