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AN/0622/2023

Virtuelles Bürgerbüro für Verwaltungsdienstleistungen in Köln

SPD Antrag nach § 3 13.04.2023

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Nächste Beratung: Digitalisierungsausschuss, Sitzung am 24.04.2023, TOP 6.2

SPD Antrag nach § 3

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SPD Antrag nach § 3

2851 Zeichen

An den Vorsitzenden  
des Digitalisierungsausschusses 
Herrn Manuel Jeschka 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 12.04.2023 
 
AN/0622/2023 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Digitalisierungsausschuss 24.04.2023 
 
Virtuelles Bürgerbüro für Verwaltungsdienstleistungen in Köln 
Sehr geehrter Ausschussvorsitzende, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden 
Sitzung zu setzen. 
 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Digitalisierung beauftragt die Verwaltung, die Einführung von virtu-
ellen Bürgerbüros für ausgewählte Beratungsdienstleistungen der Stadt Köln zu prü-
fen. 
  
 
Begründung:  
In einer zukunftsfähigen Stadt ist das Thema Digitalisierung von zentraler Bedeu-
tung. Die rasante technologische Entwicklung und die damit einhergehenden Verän-
derungen beeinflussen das tägliche Leben in der Stadt und erfordern ein strategi-
sches Vorgehen, um den Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich zu be-
gegnen. Digitale Lösungen wie ein Virtuelles Bürgerbüro, das in einigen Städten und 
Kommunen mittlerweile zum Einsatz kommt, bieten zahlreiche Vorteile und Nutzen 
für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, aber auch für die Verwaltung selbst.

- 2 - 
 
So können ausgewählte Behördengänge mittels Videokonferenz virtuell bequem von 
zu Hause erledigt werden. Dabei können Wartezeiten vermieden, feste Gesprächs-
termine vereinbart, Formulare und Anträge gemeinsam erläutert oder weitere Teil-
nehmende wie Dolmetscher*innen hinzugezogen werden. 
Ein Virtuelles Bürgerbüro trägt nicht nur dazu bei, den Service für die Bürgerinnen 
und Bürger zu verbessern, sondern kann auch die Effizienz der Verwaltung steigern. 
Auch der demografische Wandel erfordert neue Lösungen und Angebote, um eine 
barrierefreie Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. Dazu gehören 
beispielsweise digitale Plattformen zur Vermittlung von Hilfs- und Unterstützungsleis-
tungen oder barrierefreie Online-Dienste der Verwaltung.  
Eine zukunftsfähige Stadt muss sich den Herausforderungen der Digitalisierung stel-
len und diese aktiv gestalten, um eine moderne und effiziente Verwaltung sowie ein 
lebenswertes Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Gerade wenn wir 
uns zum Ziel gesetzt haben, die modernste Verwaltung Deutschlands zu werden, 
sollten wir bei der Umsetzung der Verwaltungsreform darauf hinwirken, digitale Pro-
zesse zu implementieren, weiterzuentwickeln und neu zu denken. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
  
gez. Christian Joisten    
SPD-Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf (1)

24.04.2023 Digitalisierungsausschuss
TOP 6.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0622/2023
Typ
SPD Antrag nach § 3
Datum
13.04.2023
Erstellt
12.04.2023 13:41