AN/0622/2023
Virtuelles Bürgerbüro für Verwaltungsdienstleistungen in Köln
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SPD Antrag nach § 3
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An den Vorsitzenden des Digitalisierungsausschusses Herrn Manuel Jeschka Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 12.04.2023 AN/0622/2023 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Digitalisierungsausschuss 24.04.2023 Virtuelles Bürgerbüro für Verwaltungsdienstleistungen in Köln Sehr geehrter Ausschussvorsitzende, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung zu setzen. Beschluss: Der Ausschuss für Digitalisierung beauftragt die Verwaltung, die Einführung von virtu- ellen Bürgerbüros für ausgewählte Beratungsdienstleistungen der Stadt Köln zu prü- fen. Begründung: In einer zukunftsfähigen Stadt ist das Thema Digitalisierung von zentraler Bedeu- tung. Die rasante technologische Entwicklung und die damit einhergehenden Verän- derungen beeinflussen das tägliche Leben in der Stadt und erfordern ein strategi- sches Vorgehen, um den Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich zu be- gegnen. Digitale Lösungen wie ein Virtuelles Bürgerbüro, das in einigen Städten und Kommunen mittlerweile zum Einsatz kommt, bieten zahlreiche Vorteile und Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, aber auch für die Verwaltung selbst. - 2 - So können ausgewählte Behördengänge mittels Videokonferenz virtuell bequem von zu Hause erledigt werden. Dabei können Wartezeiten vermieden, feste Gesprächs- termine vereinbart, Formulare und Anträge gemeinsam erläutert oder weitere Teil- nehmende wie Dolmetscher*innen hinzugezogen werden. Ein Virtuelles Bürgerbüro trägt nicht nur dazu bei, den Service für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, sondern kann auch die Effizienz der Verwaltung steigern. Auch der demografische Wandel erfordert neue Lösungen und Angebote, um eine barrierefreie Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise digitale Plattformen zur Vermittlung von Hilfs- und Unterstützungsleis- tungen oder barrierefreie Online-Dienste der Verwaltung. Eine zukunftsfähige Stadt muss sich den Herausforderungen der Digitalisierung stel- len und diese aktiv gestalten, um eine moderne und effiziente Verwaltung sowie ein lebenswertes Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Gerade wenn wir uns zum Ziel gesetzt haben, die modernste Verwaltung Deutschlands zu werden, sollten wir bei der Umsetzung der Verwaltungsreform darauf hinwirken, digitale Pro- zesse zu implementieren, weiterzuentwickeln und neu zu denken. Mit freundlichen Grüßen gez. Christian Joisten SPD-Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0622/2023
- Typ
- SPD Antrag nach § 3
- Datum
- 13.04.2023
- Erstellt
- 12.04.2023 13:41