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AN/0718/2021

MachbarkeitsstudieTangentialverbindung Linie 14

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 12.04.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3 (Lindenthal), Sitzung am 26.04.2021, TOP 8.1.9

Sachstandsbericht BV

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Gemeinsamer Antrag von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Lothar Müller / Die Linke und Gerd Kaspar / FDP

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Sachstandsbericht BV

1763 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/622 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/0718/2021
Stand: 01.09.2023 
Sachstandsbericht  
Tangentialverbindung Linie 14 
Gemeinsamer Antrag von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Lothar Müller / Die Linke 
und Gerd Kaspar / FDP 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Lindenthal regt an, der zuständige Ausschuss möchte die Verwaltung 
beauftragen, eine Machbarkeitsstudie für eine oberirdisch geführte Straßenbahnlinie im Nie-
derflursystem zu vergeben. 
Die zu betrachtende Linienführung soll den Abschnitt von der Zülpicher Straße / Universität 
(Linie 9) über Weißhausstraße, Pohligstraße, Vorgebirgstor und Bischofsweg auch die Anbin-
dung der Parkstadt Süd umfassen. Im Bereich der Parkstadt Süd sind Alternativverläufe inner-
halb der Parkstadt Süd oder auf der Marktstraße und Schönhauser Straße bis zum Rheinufer 
zu betrachten. 
Ein zweiter Prüfabschnitt soll mögliche Trassenverlängerungen nach Westen z.B. über die In-
nere Kanalstr. (etwa bis zur Niehler Straße) umfassen. 
In einem weiteren Prüfabschnitt soll auch ein Brückenschlag in den rechtsrheinischen OT Poll 
mit Straßenbahn, Rad – und Fußwegen, geprüft werden. 
  
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Für diese Machbarkeitsstudie ist zunächst ein Grundsatzbeschluss des Verkehrsausschusses 
als zuständiges Gremium für überbezirkliche Stadtbahnentwicklungen notwendig. Hierzu wird 
eine entsprechende Vorlage vorbereitet. Die Beschlussfassung ist für Mitte 2024 geplant. 
Aufgrund der derzeit zur Verfügung stehenden Personalkapazitäten kann eine Machbarkeits-
studie nach der Beschlussfassung allerdings nicht zeitnah umgesetzt werden. 
Nächste Schritte: 
Siehe Bearbeitungsstand. 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für:  
Ende 2024

Gemeinsamer Antrag von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Lothar Müller / Die Linke und Gerd Kaspar / FDP

4134 Zeichen

gez. Lara Schneider  
Fraktion BÜNDNIS 90/ 
DIE GRÜNEN 
gez. Lothar Müller 
Die Linke  
gez. Gerd Kaspar  
FDP 
1 
 
Klettenberg*Sülz*Lindenthal*Braunsfeld*Müngersdorf*Junkersdorf*Weiden*Lövenich*Wi
ddersdorf 
Köln, 12. April 2021 
 
Antrag Machbarkeitsstudie für eine dritte Tangentialverbindung – die neue 14 
 
 
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der 
Bezirksvertretung Lindenthal am 26.04.2021 zu setzen: 
 
Die Bezirksvertretung Lindenthal regt an, der zuständige Ausschuss möchte die 
Verwaltung beauftragen, eine Machbarkeitsstudie für eine oberirdisch geführte 
Straßenbahnlinie im Niederflursystem zu vergeben.  
Die zu betrachtende Linienführung soll den Abschnitt von der Zülpicher Straße / 
Universität (Linie 9) über Weißhausstraße, Pohligstraße, Vorgebirgstor und Bischofsweg 
auch die Anbindung der Parkstadt Süd umfassen. Im Bereich der Parkstadt Süd sind 
Alternativverläufe innerhalb der Parkstadt Süd oder auf d er Marktstraße und 
Schönhauser Straße bis zum Rheinufer zu betrachten. 
Ein zweiter Prüfabschnitt soll mögliche Trassenverlängerungen nach Westen z.B. über 
die Innere Kanalstr. (etwa bis zur Niehler Straße) umfassen.  
In einem weiteren Prüfabschnitt soll au ch ein Brückenschlag in den rechtsrheinischen 
OT Poll mit Straßenbahn, Rad – und Fußwegen, geprüft werden.  
Dieser Antrag wird gleichlautend in der Bezirksvertretung Rodenkirchen gestellt 
An: 
Frau Bezirksbürgermeisterin 
Cornelia Weitekamp 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
Bezirksvertretung 
Lindenthal  
Fraktion Bündnis 90/Die 
Grünen 
Lothar Müller/Die Linke  
Gerd Kaspar/FDP

gez. Lara Schneider  
Fraktion BÜNDNIS 90/ 
DIE GRÜNEN 
gez. Lothar Müller 
Die Linke  
gez. Gerd Kaspar  
FDP 
2 
 
Klettenberg*Sülz*Lindenthal*Braunsfeld*Müngersdorf*Junkersdorf*Weiden*Lövenich*Wi
ddersdorf 
 
Begründung:  
Eine Machbarkeitsstudie für eine dritte Tangentialverbindung – die neue 14! 
Durch die Realisierung einer neuen Ost-West Ringbahn (Linie 14), würde die heutige 
Universität mit dem zukünftigen „Quartier Bildungslandschaft“ in der Parkstadt Süd (u.a. 
mit Wohnraum für Studierende, Platz für Kreativwirtschaft oder auch Teilen der TU) 
angebunden. Darüber hinaus wäre mit der im Nahverkehrsplan des NVR 2030+ 
vorgesehen S-Bahn Haltestelle Weißhausstraße (und evtl. mit dem Bonner Wall) eine 
hervorragende Anbindung an den Regionalverkehr eröffnet.  
Über die Fortführung von der Zülpicher Straße zur Aachener Straße (Linie 1) und bis 
Niehl (Niehler Straße) würde eine echte Entlastungslinie mit neuen innerkommunalen 
Verknüpfungsmöglichkeiten entstehen.  
Daran anschließen könnte hier in einem weiteren Bauabschnitt im Rahmen einer 
Machbarkeitsstudie „ein Brückenschlag oder eine Tunnellösung“ geprüft werden.  
Dieser „Brückenschlag“ auf die Deutzer Seite könnte sowohl parallel zur Südbrücke, 
erfolgen oder der ggf. in Höhe der Schönhauser Straße. Zumindest sollte bereits jetzt ein 
Korridor freigehalten werden, für einen möglichen zukünftigen „Brückenschlag /Tunnel“.  
Eine Ausführung im Niederflursystem ist (im Vergleich zu einem Hochflursystem) 
kostengünstiger, schneller umsetzbar und nicht zuletzt barrierefreier. Bei einer 
Ausführung der Linie 14 im Niederflursystem, bestünde der Vorteil einer zukünftigen 
Anbindungsmöglichkeit an das rechtsrheinische Netz der Linie 7. 
In Ost-West Richtung gäbe es in dem Bereich damit drei „Ringbahnen“ - 15 Ring, 14 auf 
der Universitätsstr. bis Parkstadt Süd sowie die 13 (Gürtelbahn).  
In Nord-Süd Richtung bestünden in dem hier betrachteten Bereich die Linien 1 (und 7), 
9, 18, 5, 16 und in Zukunft auch die „neue Linie 17“ in den rechtsrheinischen Rhein-Sieg 
Kreis sowie bis Bonn. 
Durch einen weiteren Ausbau der schienengebundenen Netzstruktur und eine damit 
einhergehende Verdichtung, schafft Köln eine hervorragende Alternative zum MIV, um 
die Klimaziele der Stadt zu erreichen.  
 
Um in Köln bis 2035 Klimaneutraltät zu erreichen, ist die Implementierung einer 
neuen Tangentialverbindung ein wichtiger Baustein.

Beratungsverlauf (1)

26.04.2021 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 8.1.9 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0718/2021
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
12.04.2021
Erstellt
12.04.2021 15:48