0002/2026
Sachstandsbericht zum Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen, Stand: 31. Dezember 2025
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 27.01.2026 0002/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 27.01.2026 Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 29.01.2026 Sachstandsbericht zum Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen, Stand: 31. Dezember 2025 Der Sachstandsbericht zum Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fon- dation Corboud mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen, Stand 31. Dezember 2025, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Sachstandsbericht
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Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen 1. Kerndaten des Projektes Standort: Köln, Martinstraße 34 - 42 (Flurstück 1184) Bauherrin:Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Planungszeit:2019 - 2023 Bauzeit: 2022 - 2027 Projektbeschreibung: In der Kölner Altstadt zwischen Martinstraße, Obenmarspforten und Steinweg wird ein Gebäudekomplex errichtet, der die Erweiterung des Wallraf-Richartz Museums und Fondation Corboud, mit unterirdischer Erschließung durch ein Verbindungsbauwerk zum Bestandsgebäude Museum Ungers beherbergen wird. Außerdem sollen hochwertige städtische Nutzflächen im Bereich der Blockrandbebauung errichtet werden. Die Maßnahme umfasst zudem die Anbindung des bestehenden Museumsbaus an das unterirdische Verbindungsbauwerk. 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss Beauftragung GP 07/2017 Planungsbeschluss Beauftragung GP 03/2019 Baubeschluss 06/2020 Bauvorbescheid 09/2021 06/2022 Baugenehmigung Tiefbau - IST 07/2022 Baugenehmigung Hauptmaßnahme - IST 08/2022 Vergabe Tiefbau (Vergabepaket 1, VP 1 Baugrube, Gründung)12/2023 Baubeginn (Start VP 1 - Baugrube, Gründung) 04/2024 Baubeginn (Start VP 2 - Hochbau) 10/2025 Fertigstellung Bau Q4/2027 Inbetriebnahmephase Gebäude abgeschlossen Q2/2028 Übergabe an den Nutzer Q3/2028 Museumseinrichtung des Erweiterungsbaus WRM abgeschlossenQ4/2028 Eröffnung des Erweiterungsbaus WRM Q4/2028 Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand:31.12.2025 Index:00 Baugenehmigung - SOLL Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen am 27.01.2026 und Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 29.01.2026 Im Berichtszeitraum November/Dezember 2025 wurden weitere Bodendenkmäler im Baugrubenbereich seitens des RGM identifziert und dokumentiert. Infolgedessen kam es zu weiteren Verzögerungen im Bauablauf für den Abschluss der Arbeiten des GU-Tiefbau (VP1). Die bodendenkmalpflegerischen Leistungen des RGM wurden am 17.12.2025 abgeschlossen. Der GU-Tiefbau kann folglich mit dem Einbringen der letzten Aussteifungsträger im Januar 2026 beginnen. Der GU-Hochbau (VP2) soll Ende Januar / Anfang Februar 2026 vollumfänglich mit seiner Leistungserbringung starten. Die Arbeiten des GU-Tiefbau sind dann abgeschlossen. Auf Grund der Störungen im Bauablauf durch die Arbeiten für die Bodendenkmalpflege, ist es zu einer Verzögerung im Bauablauf von ca. 4 Monaten gekommen. Ursächlich hierfür sind die Unwägbarkeiten im Baugrund, welche seit Projektbeginn als Risiken ausgewiesen wurden. Aufgrund der Bauablaufstörungen aus dem Baugrundrisiko kommt es zu einer Verschiebung der baulichen Fertigstellung sowie des Eröffnungstermins. Die monetären Auswirkungen aus den Bauablaufstörungen sind durch das Risikobudget abgedeckt. 1 von 3 Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen Stand:31.12.2025 Index:00 Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen am 27.01.2026 und Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 29.01.2026 3. Kosten Kostenermittlung gem. haushaltsrechtliche Mitteilung vom 13.02.2025 Verteilung Anteile 80 % auf die Erweiterung WRM / 20 % auf die Blockbebauung Titel I: Erweiterungsbau WRM (vgl. Beschluss vom 13.02.2025) Baukosten KG 200-600 60’080’000 € Baunebenkosten 30’160’000 € Gesamtsumme (brutto) 90’240’000 € Finanzierungsanteil Stadt 100% Titel II: Blockrandbebauung - städtische Verwaltungsflächen Baukosten KG 200-600 15’020’000 € Baunebenkosten 7’540’000 € Gesamtsumme (brutto) 22’560’000 € Finanzierungsanteil Stadt 100% (ohne Grundstückkosten) Summe 112’800’000 € zzgl. Risikoreserve (25%) 16’900’000 € Gesamtsumme 129’700’000 € Prognose Gesamtkostensituation: Zahlungsstand= 37,6 Mio. € (brutto) Verfügt (Auftrags-+Zahlungsstand)= 105,2 Mio. € (brutto) 4. Risiken GrünGelb Rot 1 Baugrund (Kellerreste Kaufhaus Kutz, Schadstoffe, Bodendenkmäler, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen, U-Bahn Trasse) 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren (Baugenehmigung liegt vor) 7 Ausschreibungs- / Vergabeverfahren 8 Bauablauf (u.a. Materialknappheit/Lieferengpässe) 9 Belastbarkeit der Kostenermittlung 10 Vergaberisiko (Baupreisentwicklung und Marktlage) 11Einhaltung Rahmenterminplan (z.B. Baugrundrisiken, siehe Punkt 1) 12 Erweiterter Planungsbedarf (z.B. im Zusammenhang mit dem Bestand und Baugrundrisiken , siehe Punkt 1) 13 Qualitäten Bau 14 15 Anlieger- und Bürgerbeschwerden 16 Vorhandene Bausubstanz / Brandschutz 17 Urheberrecht Ungers Erben (Vereinbarung liegt unterzeichnet vor) Schnittstelle Grundstück Martinstrasse 32 (Baukonstruktiver Anschluss geklärt und Nachbarschaftsvereinbarung unterzeichnet) Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH5 abgeschlossen) und den laufenden Tiefbauarbeiten (LPH8) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 0.0 20.0 40.0 60.0 80.0 100.0 120.0 140.0 Σ 129,7 Mio. € Verfügt Zahlungs- stand 105,2 Mio. 37,6 Mio. Gesamt = Bau + Risiko112,8 Mio. € (Bau)16,9 Mio. € (Risiko) 2 von 3 Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen Stand:31.12.2025 Index:00 Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen am 27.01.2026 und Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 29.01.2026 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Das Risiko wird als "gering" eingestuft. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Diese Einstufung resultiert aus den noch verbleibenden Tiefbauarbeiten. Es besteht aufgrund der Unsicherheiten im Baugrund (Archäologie, Kampfmittel) weiterhin ein Kostenrisiko. Die Kosten für die Beseitigung der Quecksilberfunde und die damit einhergehenden Aufwendungen sind durch das Risikobudget abgedeckt. Ebenso sind die baulichen Massnahmen sowie die zeitabhängigen Kosten auf Grund der Bauzeitverzögerung durch die Bodendenkmalpflege durch das Risikobudget abgedeckt. Für Baugrundsisiken wurde vorsorglich ein Risikobudget in Höhe von 3,2 Mio. € (brutto) vorgesehen/eingeplant. Dieses ist auf Grund obiger Sachverhalte zu ca. 60% aufgebraucht. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. Im Zeitraum September bis Dezember 2025 kam es zu weiteren unvorhersehbaren bodendenkmalpfelgerischen Funden, welche zu einem gestörten Bauablauf geführt haben. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass es auch weiterhin zu unvorhersehbaren Beeinträchtigungen durch Erkenntnisse aus der Baugrundsituation kommen wird. Auf Grund der verbleibenden Risiken im Baugrund, welche trotz umfangreicher Erkundungen weiterhin bestehen, können sich jederzeit Terminverschiebungen ergeben. Durch die Auswirkungen aus den Quecksilberfunden sowie den archäologischen Ausgrabungen kommt es zu einer Verschiebung des baulichen Fertigstellungstermins sowie der geplanten Eröffnung. Es verbleibt weiterhin ein Restrisiko in Bezug auf die Terminschiene, bis die Arbeiten in der Baugrube abgeschlossen sind. Planung: Die Werkstatt- und Montageplanung durch den Generalunternehmer für den Hochbau (VP2) ist derzeit im Gange. Hierzu finden kontinuierliche Abstimmungen mit dem Generalplaner statt. Ausschreibung und Vergabe: Derzeit keine Risiken. Das Risiko wird weiterhin als "mittel" eingestuft, da die verbleibenden Tiefbaumaßnahmen noch unsicherheitsbehaftet sind (Archäologie, Kampfmittel, Baugrundhindernisse). Das Risikoprofil wird bis zum Abschluss der Tiefbauarbeiten als "mittel" eingeschätzt. Der Abschluss der Aushubarbeiten des VP1 hat sich durch den zwischenzeitlich beseitigten Quecksilberfund verzögert. Aus den umfangreichen archäologischen Untersuchungen im mittleren Baufeldbereich haben sich weitere Verzögerungen ergeben. Insgesamt kommt es zu einer Terminverschiebung für die weiteren Arbeiten von rund 4 Monaten. Es ist nicht auszuschließen, dass auch im Rahmen der Leistungen des GU- Hochbau (VP2), welcher ebenfalls noch Arbeiten im Baugrund durchführen muss, weitere Beeinträchtigungen durch die Bodendenkmalpflege entstehen. 3 von 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0002/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 27.01.2026
- Erstellt
- 05.01.2026 09:16